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Das Waterloo der Linken

Das ist für die politische Linke eine deprimierende Zeit. Nach einer ganzen Reihe anderer Länder haben auch die Wahlgänge in Frankreich und Venezuela den Absturz der Linken dramatisch bestätigt. Nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus in Osteuropa vor einem Vierteljahrhundert ist jetzt die nächste Etappe erfolgt: Nach der Reihe kollabieren jetzt die diversen Varianten des Sozialismus auch in westlichen Ländern. Und das hat eine ganz klare Ursache.

Es ist dieselbe Ursache wie einst im Osten: Linke, sozialistische Wirtschaftsrezepte funktionieren nicht. Sie bestehen nur aus Wunschdenken, Neidreflex, zunehmender Einschränkung der persönlichen Freiheit, Klassenkampf und realitätsfreiem Theoriegewäsch. Und sie führen am Ende immer nur dazu, dass das betreffende Land und dessen Einwohner, die anfangs der linken Schlaraffenland-Propaganda geglaubt haben, letztlich viel schlechter dastehen.

Lediglich das griechische Links-Modell funktioniert – freilich nur parteipolitisch, nicht ökonomisch. Dort hat die Linke einen Big spender gefunden, der ihre Abenteuer finanziert. Sie hat es geschafft, sich offenbar dauerhaft von den anderen Europäern durchfüttern zu lassen, vor allem von den Deutschen, aber auch den Österreichern. Deren Regierungen praktizieren gegen den Willen der Bevölkerung einen dumpfen und vor allem teuren Europa-Mythos und lassen ihre Bürger das viel kosten. Natürlich kann es aber auch dadurch nicht gelingen, die ökonomischen Naturgesetze dauerhaft auszuhebeln.

Venezuela war fast zwei Jahrzehnte das in rauchigen linken Hinterzimmern meist bejubelte Land, nachdem die einstige Begeisterung für Kuba, China, Tito-Jugoslawien, Nikaragua oder Nordkorea aus den verschiedensten Gründen doch etwas zu peinlich geworden ist. Venezuelas linksnationalistische, unternehmerfeindliche und antiamerikanische Hetze hat bei Grünen und einem Teil der Sozialdemokraten jahrelang einen Orgasmus nach dem anderen ausgelöst.

Inzwischen haben die Bürger Venezuelas jedoch schmerzhaft erkennen müssen: Nichts in diesem Land funktioniert mehr. Seit die Ölpreise so steil heruntergegangen sind, verarmen die Menschen rapide. Es zeigt sich, dass die Linke nur eine romantische Verbalrevolution auf Pump zusammengebracht hat. Die Wirtschaft wurde ruiniert statt aufgebaut. Heute sind selbst die Ölförderanlagen verrottet. Und auch bei den simpelsten Grundversorgungsartikeln herrscht immer öfter Knappheit. Nur von der Arbeitslosigkeit gibt es mehr als genug.

Das einzige, was in Venezuela überrascht: Die Wahlen wurden korrekt durchgeführt. Das war nach der grundlosen Inhaftierung etlicher Oppositionspolitiker und der massiven Repression gegen unabhängige Medien eigentlich nicht mehr zu erwarten gewesen. Bleibt nur zu hoffen, dass der ja vorerst noch weiterregierende linke Staatspräsident Maduro jetzt nicht versuchen wird, künftige Wahlen „sozialistisch“ zu manipulieren.

Venezuela, Argentinien, Kuba

Die Abwahl der Linken im linkesten Land Lateinamerikas steht in einer Reihe mit der Niederlage des Peronismus in Argentinien und dem völligen Zerbröckeln des Kommunismus in Kuba. Überall in diesen drei Ländern wurden jahrzehntelang linke Rezepte versucht und überall waren die Länder am Ende kaputt.

Auch in Frankreich ist das wirtschaftliche Versagen der Linken entscheidend für ihr Waterloo. Wer glaubt, dieses sei primär Folge des islamistischen Terrors, der irrt. Die Sozialisten sind nämlich auch schon vor den blutigen Anschlägen des heurigen Jahres bei allen Umfragen weit zurückgelegen. Und sie haben dadurch sogar noch ein wenig punkten können, dass sich ihr Chef, Präsident Hollande, zuletzt als Anti-Islamismus-Präsident profiliert hat.

Lediglich der – wenn auch äußerst knappe – Vorsprung der Le-Pen-Anhänger vor dem bürgerlichen Sarkozy-Block (28 gegen 27 Prozent im ersten Wahlgang der Regionalwahlen) ist eine Folge von Islamisierung und Terror, obwohl sich auch Sarkozy sehr „Flüchtlings“-kritisch geäußert hat. Denn auch die Bürgerlichen haben in früheren Präsidentschaften weitgehend tatenlos zugeschaut, als sich in Frankreich eine islamische Parallelgesellschaft aus eingewanderten Algeriern und Marokkanern entwickelt hat.

Die rasch wachsende Abneigung der Europäer gegen Islamisierung und Überfremdung, aber auch gegen eine Überreglementierung durch die EU und gegen das Versagen des Euro-Blocks hat sich auch in anderen Ländern deutlich auf die politische Stimmungslage ausgewirkt. Diese Faktoren haben zusammen mit den (regional unterschiedlichen) wirtschaftlichen Problemen einen kontinentalen politischen Erdrutsch ausgelöst.

In Polen und der Schweiz sind die sogenannten Rechtspopulisten – also EU- und Islam-skeptische, immigrationsfeindliche und national ausgerichtete Gruppierungen – schon als Nummer eins durchs Ziel gegangen. In Dänemark, Italien, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Flandern, Österreich und den baltischen Staaten ist es zumindest recht leicht möglich, dass sie zur Nummer eins werden.

Späte Anbiederung an Sarkozy

Geradezu köstlich ist es, jetzt zuzusehen, wie das bei nur noch 23 Prozent gelandete französische Linksbündnis sich vor dem zweiten Wahlgang an die Sarkozy-Gruppe heranzumachen versucht. Die Linke will in etlichen Regionen gar nicht mehr antreten, um Sarkozys Bürgerlichen als der in ihren Augen kleineren Gefahr zum Sieg zu verhelfen. Das ist ein totales Abgehen von der infamen Linie der letzten Jahre sozialistischer Herrschaft: Da hat die Linke nämlich Sarkozy mit einem Strafverfahren nach dem anderen eingedeckt, bekämpft und damit auch politisch gelähmt. Und damit erst recht den Weg für die Front National geebnet.

Frankreich ist damit auch ein weiteres Beispiel dafür, wie die Strafjustiz – vor allem die Staatsanwaltschaften – in vielen Ländern von einer um Objektivität bemühten Institution zum reinen Machtinstrument für die Linke umfunktioniert worden ist. Man denke etwa an die schier unendliche Prozessflut gegen Italiens Silvio Berlusconi, aber auch an die lange Liste von viele Jahre dauernden Verfahren der österreichischen Staatsanwälte gegen fast jeden, der einmal bei der FPÖ angestreift ist. Während beispielsweise die gigantischen Medienbestechungen durch zwei SPÖ-Regierungsmitglieder oder die Gemeinde Wien nie vor Gericht gebracht worden sind.

Die Staatsanwälte konnten etlichen FPÖ-Politikern wirtschaftlich schwer schaden: jahrelanger Jobverlust und sechsstellige Anwaltskosten. Dabei ist in vielen Fällen (etwa Peter Westenthaler, etwa Martin Graf) am Ende gar keine Verurteilung gestanden. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft im Alleingang die Betreffenden massiv schädigen können.

Le Pen: Das Urteil bleibt gespalten

Ist nun für Frankreich der Erfolg von Le Pen gut oder schlecht? Es ist sicher gut, dass die Franzosen ein klares Signal gesetzt haben, mit dem sie einen stärkeren Kampf gegen Islamisierung und Terror verlangen. Das ist auch dringend notwendig. Die demographische Entwicklung der letzten Jahrzehnte beruht ja auf keinerlei demokratischem Konsens.

Weniger positiv ist der Le-Pen-Erfolg jedoch in Sachen Wirtschaft. Denn absolut nichts im Programm der Front National macht Hoffnung für die ökonomische Zukunft Frankreichs. Wer glaubt, ein Land durch Abschottung von der Weltwirtschaft voranzubringen, der schadet diesem ebenso sehr, wie das die sozialistischen Dummheiten der letzten Jahre getan haben, also insbesondere höhere Steuern, Verstaatlichung, Regulierung und kürzere Arbeitszeiten.

„Rechtsextremisten“?

Diese wirtschaftspolitischen Defizite der Front National rechtfertigen jedoch in keiner Weise die auch in österreichischen Medien hemmungslos für sie verwendete Bezeichnung „Rechtsextremisten“. Das ist ein übler und denunziatorischer Kampfbegriff. Als „extremistisch“ kann – will man seriös sein – eine Gruppierung nur dann bezeichnet werden, wenn sie antidemokratisch oder gewalttätig ist oder zumindest Gewalttaten stillschweigend akzeptiert. Nichts davon tritt auf die Partei von Marine Le Pen zu. Sie ist national, rechtspopulistisch, wenn man so will auch rechtsradikal, aber nicht extremistisch. Auch die Bezeichnung „rassistisch“ ist seit dem demonstrativen Ausschluss ihres Vaters (und Parteigründers) wegen antisemitischer Aussagen nicht mehr korrekt.

Aber vielleicht ist es für etliche Medien und Sozialisten ja schon „extremistisch“, dass Marechal Le Pen, die junge und politisch ebenfalls schon sehr erfolgreiche Nichte der Parteichefin, strenggläubig katholisch ist.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Sebastian
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 04:54

    Ich wollte, ich koennte mich mitfreuen. Leider habe ich meine Zweifel. Die Linke hat die veroeffentlichte Meinung inklusive den Grossteil der Lehrerschaft derart unterwandert, dass selbst sogenannte Buergerliche heute Standpunkte vertreten, die noch vor zwei Jahrzehnten als eindeutig links der Mitte empfunden worden waeren. Die OEVP ist heute gefuehlt linker als eine SPOE unter Klima. Rechts hat in der Oeffentlichkeit den Nimbus boese, waehrend Links mit gut assoziert wird. Dieser Blog hier ist leider eine - umso wichtigere - Minderheit.
    Was dringend noetig waere ist eine Rueckbesinnung der OEVP (hoechst unwahrscheinlich) oder eine Intellektualisierung der FPOE um mehr Personen mit Hirn in diverse Aemter und Funktionen zu bekommen (ein bisschen wahrscheinlicher, aber auch nicht sehr). Welcher kluge Kopf mit konservativen Ansichten wuerde sich denn gerne der linken Jagdgesellschaft zum Abschuss hingeben und sich von eitlen und selbstverliebten ORF Journalisten im Fernsehen anpinkeln lassen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 11:07

    Wirtschaftsunion - JA, politische Union - NEIN. Die EU gehört auf den Sch...haufen der Geschichte. Dort wird sie sich wohlfühlen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 05:56

    Den Linken geht es schon länger viel weniger um Ideologie, als an der Macht zu bleiben. Kleingeschrumpft schließen Sie Allianzen mit den ebenso geschrumpften Bürgerlichen, denen es auch vor allem um die Macht geht. Gemeinsam haben beide Verlierer genug Potential die Rechte noch lange von Regierungen fernzuhalten. Das Wählerpotential der Verlierer ist groß:

    - vielfältig Alimentierte
    - von den Medien verunsicherte Bürgerliche
    - eingebürgerte Einwanderer
    - verwöhnte Bobos
    - starr am Alten festhaltende Pensionisten

    Wir werden im Großen und Ganzen noch lange Verliererkoalitionen haben.
    Nachhaltig kann sich erst etwas mit einer rechten absoluten Mehrheit ändern.
    Die wird es spätestens dann geben, wenn der Kollaps da ist, wenn der Gürtel für eine große Mehrheit spürbar enger geschnallt werden muß.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAyn
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 16:14

    Alle Kommentare bedauern die Linkstendenz der Medien.
    Welches Medium verbreitet die meiste Linkspropaganda?
    Der ORF.
    Und das 24 Stunden am Tag auf allen Kanälen des Rundfunks und Fernsehens.
    Dagegen gibt es nur eine Methode:

    Ceterum censeo ORF esse delendam.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 03:35

    Ein wahres Dilemma für die Linken. Aus lauter Haß, auf alles nicht ihnen Konforme, wissen sie nun, wo eine echte politische Gefahr droht, weder ob sie hecheln od. hyperventilieren sollen. Vermutlich tun sie in ihrer Verzweiflung beides bis zur Schnappatmung.

    Da bleibt nur den Sozialisten baldige Besserung zu wünschen und als Therapie Entideologisierung vorzuschlagen. Wie ich die Sozialisten einschätze, werden sie sich jedoch als therapieresistent erweisen.

    So wird ihnen nichts anderes übrig bleiben als sich einer überwiegenden konservativen, rechten Mehrheit zu beugen und abzuwarten bis diese wieder genug gespart u. erwirtschaftet hat um es abermals dem Sozialismus zum Fraß vorzuwerfen. (Der ewige politische Kreislauf, so wie er eben ohne direkte Demokratie seit Jahrzehnten periodisch abläuft.)

    Zu F speziell möchte ich eine Pressemeldung sinngemäß wiedergeben. Durch den drohenden Rechtsruck samt dem üblichen nationalen Gefahrenpotential droht auch die Grenzschließung. Daß der sozialistische Präsident und die sozialistische Regierung vor einigen Tagen selbst die Grenzschließung für mindestens 2 Jahre gefordert haben dürfte dem Pressefritzen nicht bekannt sein. Oder hat sich diese LÜGENPRESSE schon wieder eingeschlichen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 09:23

    Wohin linke Politik führt, kann in Venezuela gut beobachtet werden. Dort wurde zwangsverstaatlicht, was im Grunde nichts anderes als Diebstahl durch die Chavez-Bande war.
    Die schlimmste Regelung betraf die Betriebsgründungen. Wer eine Firma gründete musste einen Venezolaner als 50%-Partner akzeptieren. Das hat der Korruption Tür und Tor geöffnet.

    In Ecuador haben die Linken den Braten gerochen und diese Fehler nicht gemacht. Bereist man beide Länder, sieht man die Unterschiede. Ecuador ist zwar arm, aber Venezuela wurde ruiniert.

    Bei uns würden Faymann & Co genauso vorgehen, wenn es ginge. Immerhin war er heimlich in Mittelamerika und hat die dortige Wirtschaftspolitik "studiert".

    Mit der Unterdrückung freien Denkens und freien Wirtschaftens beginnt es, mit Elend endet es.

    Ich hoffe, Faymann hält noch ein paar Jahre durch. Jeder Monat vergrößert das rote Wahldesaster.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2015 05:26

    Wenn ich hören und lese wie die "französischen Werte" in Gefahr sind, verstehe ich das nicht, weil bis 42% die Le Pen's gewählt haben. Es sind wohl eher die Werte der Meinungsmacher, die in Gefahr sind. Der stärksten Partei die demokratischen Werte abzusprechen ist eine Frechheit, die wir allerdings gewohnt sind. Wenn Hollande seinen Flugzeugträger besucht um die Soldaten zu trösten, weil sie keine Bomben mehr haben (680 waren es) werden sie ihn fragen, was mit seinen Wahlversprechen passiert ist, so das er sie nicht einhalten können.
    Kein Medium berichtet über seine Wahlversprechen, es sind offenbar keine "französischen Werte".
    Nur die Le Pen ist schlecht. Geht's dümmer?
    Es erinnert an Deutschland 1930. In Anstand verhungern ist einzig zulässig!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheit
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2015 10:08

    Leobener Staatsanwalt stellt Scharia über unsere Rechtsordnung:

    Eine 13-jährige "Braut" wird derzeit regelmäßig in einem steirischen Asylheim von einem 26-jährigen Syrer vergewaltigt und ist auch bereits schwanger, der Leobener Staatsanwalt spricht von "einvernehmlichen Sex" !!! (siehe krone.at)

    Österreich im Jahre 2015 - weit haben wir es gebracht mit einer linksradikalen Justiz!


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  1. heartofstone (kein Partner)
    11. Dezember 2015 00:04

    Nanu, keine ZIB24? Wäre ich Gebührenzahler würde ich mich beschweren ...

  2. Neppomuck (kein Partner)
    10. Dezember 2015 22:28

    Trifft haargenau für die Grünen zu:

    "Das ist ein übler und denunziatorischer Kampfbegriff. Als „extremistisch“ kann – will man seriös sein – eine Gruppierung nur dann bezeichnet werden, wenn sie antidemokratisch oder gewalttätig ist oder zumindest Gewalttaten stillschweigend akzeptiert."

  3. Neo-Druide343 (kein Partner)
    10. Dezember 2015 16:59

    Der Erfolg der Partei FN in Frankreich ist kein Einzelfall. In Deutschland zieht die AfD im März in mehrere Landtage ein. Noch wichtiger ist, nicht-grüne Öko-Parteien zu fördern, z. B. die ÖDP.
    Es muss eine lebensfreundliche Wirtschaft etabliert werden. Zum Beispiel sollten immer mehr Menschen in Mobilheimen wohnen und mit Einsitzer-Autos fahren.
    Wir brauchen ein lebensfreundliche Religion. Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und dann Autosuggestion ausüben, Ereignisse (z. B. Träume) deuten und die Halbträume der Aufwachphase beeinflussen.

  4. Alex K. (kein Partner)
    10. Dezember 2015 13:53

    Dabei hätten es die Linken so leicht. Sie bräuchten lediglich Vernunft annehmen und der Wind in den Segeln der Rechten würde wesentlich schwächer werden - aber dazu sind die Linken zu blöd und es ist von denen nichts zu erwarten und daher kann man nur wünschen dass die Rechten mehr und schneller zulegen damit die depperten Linken endlich im Pansen der Geschichte verschwinden!

  5. Tik Tak (kein Partner)
    10. Dezember 2015 13:20

    Die Wirtschaftsmodelle der Linken scheitern an ganz anderen Dingen:

    1.) Sind die zugrundeliegenden Analysen fast ausschließlich von massiver Ideologie getrieben. Nicht nur die vom Marx, der außer pleite nur pleite war, auch seine Nachfolger haben nie die Realität sondern nur eine Phantasie "analysiert" und daraus entsprechend unbrauchbare Schlüsse gezogen.
    2.) Auch wenn die Schlüsselbegriffe von "Gerechtigkeit" und Gleichheit" gut klingen, sie sind einer freien Gesellschaft nicht machbar. Das hat sogar Engels schon erkannt, als er sagte, daß Freiheit nur ohne Gerechtigkeit und Gerechtigkeit nur ohne Freiheit machbar sind.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Dezember 2015 13:21

      3.) Werden in sozialistischen Systemen fast immer Personen in Machtpositionen gehoben die zuvor selbst aber noch nie eigenes Vermögen erarbeitet haben und daher dessen Wert nicht kennen. Diese Personen sind im Regelfall aber von Neid getrieben und wollen möglichst rasch selbst zu einem Vermögen kommen, aber nicht mit eigener Arbeit. Daher kommt es fast schon automatisch zu massiver Korruption die noch jede linke Wirtschaft zugrunde gerichtet hat.
      4.) Weil die Linke an den historischen Imperativ wie an ein Glaubensbekenntnis glaubt, ist unwillig ihre eigenen Probleme zu analysieren oder zu beheben. Sie geht daher im Regelfall lieber gegen die ideologischen Feinde vor als nachzudenken.
      5.) Weil der Willen zu eigener Leistung nicht besonders ausgeprägt ist, konzentriert man sich lieber auf Manipulation mittels Medien und Verwaltung und hat daher die entsprechenden Positionen besetzt.

      Nicht die besten Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft oder eine funktionierende Wirtschaft wie man nicht nur in Österreich, speziell in Wien sehen kann.
      Solche Grundlagen haben schon ganz andere Volkswirtschaften, Frankreich und andere, zugrunde gerichtet.
      Venezuela ist ein Paradebeispiel für gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.
      Das Land könnte ganz gut dastehen, auch mit den vielen Versorgungsfunktionen für die ärmere Bevölkerung, nur haben die Chavistas leider sehr erfolgreich die Produktion aus dem Land vertrieben.
      Zuerst die US Konzerne und dann die Chinesen.
      Selbst hat das Land nicht die Spezialisten die nötig wären, es war immer von anderen abhängig.
      Das war viel bequemer.
      Was über geblieben ist, ist das heutige Venezuela, pleite, korrupt und unproduktiv aber von Ideologen tief gespalten.

      Dumm nur, daß durch die jahrelange Verdrängung der produktiven Kräfte im Land hauptsächlich mehr oder weniger Linke übergeblieben sind.

      Nicht nur in Venezuela oder Cuba.
      Links zu sein ist, medial bedingt, eben gaaaanz toll.
      Da gibt es den Traum und den Wunsch nach viel Geld ohne Leistung für alle.
      So etwas kann nur verkauft werden, wenn man einen Sündenbock findet, den man für das Scheitern dieses Traums verantwortlich machen kann.

    • Zraxl (kein Partner)
      10. Dezember 2015 15:37

      Einspruch, Herr Anwalt!

      Der Sozialismus ist keine Ideologie wirtschafts- und weltfremder Idioten wie Sie das zu vermuten scheinen, sondern ein hoch profitables Geschäftsmodell für eine kleine Gruppe vollkommen skrupelloser Oligarchen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Dezember 2015 15:48

      Einspruch abgelehnt :-)

      Um als Trittbrettfahrer an einem laufenden Modell mitzuverdienen kann man jedes laufende Modell verwenden.
      Das geht beim Sozialismus genauso gut wie bei jeder anderen Ideologie oder Religion.
      Allein was so mancher Mitläufer, z.B. die Caritas, an der Kirche verdient zeigt diesen ideologiefreien Zugang.
      Das ist zwar eine Henne / Ei Diskussion, aber ich glaube nicht, daß ein Marx jemals daran geglaubt hat, an seiner Ideologie etwas zu verdienen.
      Hat er auch nicht.
      Aber die diversen Trittbrettfahrer, nicht nur Oligarchen, die sind eigentlich etwas zutiefst kapitalistisches, haben sich am Sozialismus einfach nur krum verdient.
      Die einzige Ideologie bei der das nicht geht ist der Kapitalismus.
      Bei dem muß man selbst etwas arbeiten.
      Das sind lauter Egoisten.

    • Zraxl (kein Partner)
      10. Dezember 2015 16:38

      Marx ist der zur allgemeinen Huldigung erhobene Philosoph der dicke Bücher geschrieben hat. Damit kann man bequem jedem Kritiker das Maul stopfen, und die kleinen Sozis freuen sich, dass sie so einen gescheiten Philosophen zur Rechtfertigung namhaft machen können. Was in diesen Büchern steht ist im übrigen drittrangig, denn nur sehr wenige haben sich durch diese Schwarten selbst durchgekämpft (Ich gehöre sicher nicht zu diesem illustren Kreis, denn ich hatte 4 lange Jahre einen Obermarxisten als Geschichtslehrer und beurteile Marxens Bücher nach ihrem Heizwert.)

      Als Trittbrettfahrer würde ich eher die kleinen Sozis bezeichnen. Jene, denen Freibier und Gratishanf versprochen wird, wenn es gelingt, endlich die bösen Kapitalisten zu enteignen. Dafür müssen sie zum Maiaufmarsch, müssen Wahlwerben, müssen "Tötet Strache" Pickerl picken, und müssen zur samstäglichen Demo kommen.

      Aber mit Ihrer Henne/Ei Einschätzung gebe ich Ihnen recht. Es ist müßig.

    • Tik Tak (kein Partner)
      10. Dezember 2015 17:55

      Zraxl,

      dann gehöre ich zu einer kleinen Minderheit, ich habe mich durch einige dieser Schwarten durchgearbeitet.
      Übrigens auch durch Mein Kampf, das rote und das grüne Buch und ein paar andere.
      Was mich an den Ideen des Marx, Engels und Lenin stört ist, daß die eine Welt entwerfen in der es keine Menschen mehr gibt sondern eine Art Insektenstaat wie einen großen Ameisenhaufen.
      Nur so kann, ausgehend von einer grundfalschen Analyse der damaligen Herrschaftsverhältnisse und Wirtschaft die Vision den Sozialismus verwirklicht werden,
      Wer eigene Ansprüche stellt, kann nicht im Sozialismus existieren.
      Natürlich gilt das nicht für den Sowjet, der muß den armen Ameisen ja zeigen, wohin die Reise geht.
      Und wie das funktioniert hat die Rolls Royce Sammlung von Lenin ganz gut gezeigt.
      Die Animal Farm der Marke Orwell.
      Das ist aber, angesichts der falschen Ausgangsannahmen und der persönlichen Situation von Marx leicht zu erklären.
      Der hat ein Leben lang vom Luxus der anderen geträumt, mußte sich von Engels aushalten lassen und war durchgehend pleite.
      Das ist keine gute Basis für eine halbwegs objektive Bewertung der Ausgangslage.

      Aber es stimmt, das hat sich bis zu den heutigen Wählern erhalten, dieser Neid auf andere und die Abhängigkeit der Massen von den Segnungen der Partei.

      Da war Marx eines der ursprünglichen Vorbilder.

    • Zraxl (kein Partner)
      10. Dezember 2015 18:22

      Zunächst aufrichtigen Respekt zu Ihrer Belesenheit.

      Was Sie hier schildern ist bereits das Produkt, das die Oligarchen (der Genosse Vorsitzende, ein Teil des Soviets und ein paar graue Eminenzen) an die staunende Masse verkaufen. Für jeden wird gesorgt, niemand wird vergessen, Privateigentum ist Raub ("Niemand soll hungern, niemand soll frieren", sprach auch Adolf Hitler.). DAS ist die Rechtfertigung für die Beraubung des Volkes. Wenn das Eigentum des Volkes dann erst einmal im Säckel der Partei eingesammelt ist, dann beginnt die Verteilung der Mittel. Gerecht ist, was den Parteioberen frommt.

      Die großen Sozialisten sind allesamt Milliardäre - oder wenigstens deren Familienmitglieder: Von Argentinien bis Zimbabwe, überall wirkt der selbe Trick - und das Volk verreckt.

      (Der vielgelobte Prälat Leopold Ungar von der Caritas ist auch in seiner großen Wohnung unter teuren Ölgemälden gesessen, während er mit dreiviertel verhungerten Negerkindern der Mindestrentnerin die letzten Groscherln von der Pension abgeluchst hat. Und er war beiweitem nicht der letzte fromme Mann dieser Denkungsart.)

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. Dezember 2015 09:13

      Zraxl,

      ja leider, das ist es, was aus einer an sich nicht so schlechten Idee dann immer wird.
      Was mcih auch zu dem eingangs gebrachten Statement eines der Gründer der Ideologie bringt:

      "Es gibt keine Gerechtigkeit mit Freiheit und keine Freiheit mit Gerechtigkeit"

      Unter dem Deckmantel haben sich diese Leute immer schon zu jenen aufgeschwungen, die sich als etwas "Besseres" definieren und daher anderen vorzuschreiben versuchen, was ihnen so zusteht.
      Der Sowjet, auf Deutsch heißt das ja nur Rat, so wie Gemeinderat, ist natürlich die perfekte Stelle für eine Kontrolle.
      Wenn der nicht demokratisch zustandekommt, dann ist es eine Diktatur.
      Und dann haben die Mitglieder des Sowjets auch die Erlöse der Korruption unter Kontrolle.
      Und sie werden reich.

      Was der Hitler in seinem Buch einigermaßen detailliert angekündigt hat, haben Marx, Engels und Lenin in ihren Schriften angekündigt.
      Und es dann auch genauso umgesetzt.
      Mein Kampf hat kaum wer gelesen, Das Kapital und Das Kommunistische Manifest offenbar noch viel weniger.
      Schade, denn in diesen Büchern steht ziemlich genau, woran die Ideologie später leidet.
      Am Schlimmsten finde ich ja dann spätere Rechtfertigungen wie "Vom roten Terror" von Lenin, wenn er darin sein Leiden unter dem Streß und den vielen Dingen beschreibt, die für die Revolution notwendig sind.

      Das sind Bücher die viele haben aber nur sehr wenige offenbar auch gelesen haben.

      Schade, denn das Lesen und Verstehen dieser Schriften hätte vermutlich viele Probleme erspart.

      Schönes Wochenende.

  6. daLUPO (kein Partner)
    10. Dezember 2015 13:13

    Ja, ohne Korruption und Gehirnwäsche funktioniert das Linkssystem nicht!

    Erstaunlich ist auch, dass es den Politikern in diesem System am besten geht. Was wiederum dazu führt, dass sie mit allen Mittel an der Macht bleiben wollen. Freiwillig geht da keiner. Vielmehr wird dann im Namen der "Gerechtigkeit" immer mehr Macht ausgeübt. Im Grunde sind es nur Herrscher die über die Menschen herrschen, bestimmen wollen.

  7. Erich Bauer
    10. Dezember 2015 11:20

    DAS ist zeitgenössische "Politik". Fernab von "links/rechts"... jedenfalls gerade mal nützlich als Show-Element. Die Schamlosigkeit steigt, bis zum hysterischen Irrsinn, mit dem immer näher rückenden Untergang...

    http://de.sputniknews.com/politik/20151210/306344535/sohn-joe-biden-ukrainische-korruption.html
    Der Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden ist in Korruptionsschemata ukrainischer Unternehmen verwickelt, berichtet die Zeitung The New York Times direkt nach dem jüngsten Ukraine-Besuch von Biden.

    Sollte jemand den Nachrichtenwert ausschließlich nach dem WER beurteilen wollen, kann er auch hier...:
    http://www.nytimes.com/2015/12/09/world/europe/corruption-ukraine-joe-biden-son-hunter-biden-ties.html?_r=0

  8. Torres (kein Partner)
    10. Dezember 2015 10:45

    Hollande hat durch seine Untätigkeit, ja sogar kontraproduktive Aktionen nach dem Charlie-Hebdo-Attentat (zu Erinnerung: die einzige Konsequenz war eine Verschärfung der Gesetze gegen "Rassismus", damit nur ja keine antiislamische Stimmung in Frankreich aufkommen darf) den jüngsten Terrorangriff geradezu herausgefordert. Sich jezt als großartiger Kämpfer gegen den IS zu positionieren ist erstens zu spät und zweitens unglaubwürdig. Übrigens: der letzte Wahlkampf der französischen Sozialisten erinnert mich fatal an jenen bei der Wien-Wahl: das einzige Programm war die Verhinderung des FN (wie bei uns der FPÖ).

  9. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      10. Dezember 2015 10:43

      Es war so sicher, wie das Amen in der Kirche, daß Unterberger die Abwahl der Sozialisten in Venezuela bejubeln würde.

      Das Land ist weit weg und kaum einer hat eigene Erfahrungen über die dortigen Verhältnisse. Wir sind also auf die Berichte der Medienhuren und Lügenpresse angewiesen; nur frage ich mich, warum man ausgerechnet diese bezüglich Venezuela dann glauben soll, wo wir doch sonst der festen Überzeugung sind, daß sie gewohnheitsmäßig lügen und betrügen.

      Aus früheren Jahren ist mir erinnerlich, daß die USA ständig mit ihren Geheimdiensten „regime-changes“ zu veranstalten versuchten, was unter Chavez aber jeweils mißlang. Diesmal klappte es offenbar.

      Ein Freund, em. Prof. für Geologie, hatte früher sehr oft vor Ort Gutachten erstellt und jeweils berichtet, welche Anstrengungen von der Regierung unternommen wurden die Armut der Bevölkerung zu lindern, und auch, wie von den USA Raubzüge – Firmenübernahmen – inszeniert wurden, die offensichtlich andere Ziele verfolgten. Ich will damit die in Südamerika übliche Korruption nicht verniedlichen, und glaube, daß nach dieser Wahl sich daran sicher nichts ändern wird.

      Da in Venezuela letztlich alles vom Ölpreis abhängt, war der – künstlich herbeigeführte – Preisverfall natürlich destabilisierend für die bisherige Regierung. Im Zusammenhang mit Rußland wurde diese Art der wirtschaftlichen Kriegsführung ja schon diskutiert, weil es in diesem Fall quasi vor der Haustüre stattfand. Wegen der großen Bedeutung der venezulanischen Ölvorkommen für die USA darf man annehmen, daß hier auch ein Wirtschaftskrieg geführt wurde.

      Ein Wort noch zu Unterbergers Behauptung: von „ökonomischen Naturgesetzen“, die die „Linken“ angeblich mißachtet haben. Solche Naturgesetze gibt es nicht. Soweit in der Ökonomie von „Gesetzen“ die Rede ist, sind dies durchwegs ideologisch begründete Dogmen, also willkürliche Behauptungen. Das gilt für den zentralwirtschaftlichen Staatskapitalismus wie den angeblich „freien Markt“, recte: neo-liberalen Raubtier-Kapitalismus.

      Zu glauben, daß also diese – oder irgend eine andere „Wende“ – etwas fundamental an der wirtschaftlichen Lage ändern würde, ist m. A. Illusion. Womit durchaus auch die „rechten“ Regierungen in analoger Weise wieder abgestraft werden könnten, wie dies – wohl mit Nachhilfe der US-Dienste – den „Linken“ zuteil wurde.

      Da überdies das eherne Gesetz gilt: Um´s Geld dreht sich die Welt“, werden irrelevant welche politische Ideologie im Staat das – scheinbare – Sagen hat, die herrschenden ökonomischen Dogmen unverändert weiter bestehen. Politiker sind bekanntlich nur die Marionetten, die von den Fädenziehern aus der Hochfinanz bewegt werden.

      PS: Daß dem Unterberger der französische Wahlerfolg des FN nur gedämpften Jubel entlockte liegt wohl an den p.c. Vorgaben denen sich die Medien und deren Angestellten zu unterwerfen haben.

  10. cmh (kein Partner)
    10. Dezember 2015 10:30

    Wann lernen die dummen Bürgerlichen endlich von den Sozen?

    Wie kann einem "SPÖ" noch über die Lippen kommen, ohne im gleichen Atemzug "bolschewistisch", "marxistisch", "linksextrem" oder "linksanrchistisch" zu sagen. Dazu bieten sich noch viele andere abqualifizierende Adjektive an. "Islamophil", "homophil", "päderastienahe", "arbeitsverweigernd", "bakrottierend" etc.pp. an

  11. Wahrheit (kein Partner)
    10. Dezember 2015 10:08

    Leobener Staatsanwalt stellt Scharia über unsere Rechtsordnung:

    Eine 13-jährige "Braut" wird derzeit regelmäßig in einem steirischen Asylheim von einem 26-jährigen Syrer vergewaltigt und ist auch bereits schwanger, der Leobener Staatsanwalt spricht von "einvernehmlichen Sex" !!! (siehe krone.at)

    Österreich im Jahre 2015 - weit haben wir es gebracht mit einer linksradikalen Justiz!

  12. Der Realist (kein Partner)
    10. Dezember 2015 07:43

    nur die Schwäche der "Volkspartei" hält unsere Linken am Leben, das gilt für Wien und auch auf Bundesebene. Mit einer starken ÖVP wäre Häupl heute nicht mehr Bürgermeister und der Faymann wäre gar nie Kanzler geworden, der eignet sich seinem Intellekt nach höchstens als Kofferlträger für einen zweitrangigen Parteisekretär, als Rockzipfelanhänger bei Merkel macht er auch gute Figur.

    • Erich Bauer
      10. Dezember 2015 09:14

      Von der ÖVP VERLANGT man, dass sie die Dinge wieder in Ordnung bringt... Das kann sie nicht! Der Rubikon ist schon längst überschritten. Ich erinnere mich noch gut an ein, mir zugetragenes "Stammtischgespräch" von Josef Pröll - knapp vor seinen gesundheitlichen Problemen. In weiser Voraussicht: "Wir werden alle Griechen..."

      Und da die ÖVP "die Dinge nicht mehr in Ordnung bringen KANN"... ist es nur allzu verständlich, dass sie sich nicht in die "Erste Reihe" vordrängen WILL.

    • cmh (kein Partner)
      10. Dezember 2015 10:39

      Die Granden der ÖVP wollten den Schüssel nicht, also haben sie den Taxler bekommen.

      Wie gewünscht, so geliefert!

      Jedesmal, wenn ich irgendwo mein Kreuzerl machen muss, dann denke ich an Konrad und sofort fühle ich den Zwang, FPÖ zu wählen.

      PS Wenn Konrad einmal nicht wirken sollte, es gibt eine reiche Auswahl anderer.

  13. Waltraut Kupf
    09. Dezember 2015 21:46

    Der allgemeine Mißerfolg der Linken und aus falschem Opportunismus Halblinken (ehemals christlich-Konservativen) beruht primär auf dem Etikettenschwindel, den sie seit geraumer Zeit betreiben. Es zerreißt sie zwischen der sozialen Internationale bzw. der Gleichheit der Proletarier aller Länder und dem süßen Duft des Reichtums und des Einflusses, nach dem sie süchtig geworden sind. dieser Balanceakt bringt sie zum Absturz.

  14. Erich Bauer
    09. Dezember 2015 16:10

    Sie die beiden Links oder Rechts?

    IWF-Nutte mit Ukraine-Lodl beim Abteilen des Schandlohns...
    https://cdn.rt.com/deutsch/images/2015.12/original/56671487c36188df388b45e8.jpg

  15. A.K.
    09. Dezember 2015 13:01

    Der Wiener Zeitung vom 9. Dez. 2015 ist zu entnehmen:
    “ Ein Statut für die "Wiener Zeitung", siehe
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/789926_Ein-Statut-fuer-die-Wiener-Zeitung.html
    Ich hoffe, dies ist so neutral, wie die Ankündigung „...Die Redaktion der "Wiener Zeitung" erhält durch das Redaktionsstatut nicht nur erstmals eine definierte Blattlinie, sondern auch das Recht, bei der Bestellung eines Chefredakteurs bzw. einer Chefredakteurin mitzuwirken.“ erhoffen läßt.
    Ein wenig mißtrauisch macht die Formulierung „..."In Zeiten der Veränderungen, die die gesamte Medienbrache erfährt, ist dieser Punkt für die Redaktion von zentraler Bedeutung."
    Geht es vielleicht gar um vorausschauende Absicherung des Linken-Lagers, für eventuelle zukünftige Änderungen, wie sie hier in der Tagebuchnotiz „Das Waterloo der Linken“ anklingen? Das Redaktionsstatut der Wiener Zeitung
    http://www.wienerzeitung.at/statut/?em_cnt=789561
    enthält nebenbei u.a Formulierungen mit Binnen-I wie z.B.:
    „...seiner StellvertreterInnen, der RessortleiterInnen (TeamleiterInnen), Leitender Redakteure/Redakteurinnen...“ Ein illustrierendes Bild zeigt u.a. Kulturminister Josef Ostermayer. Es wäre interessant, die Meinung von journalistischen Fachleuten zu diesem Redaktionsstatut zu hören.

    • fewe (kein Partner)
      10. Dezember 2015 08:45

      Ich denke, Sie haben recht mit Ihrer Einschätzung, dass damit eine linke Blattlinie bewahrt werden kann. Die Wiener Zeitung ist aber ziemlich bedeutungslos.

  16. Sensenmann
    09. Dezember 2015 08:49

    Ja, das Wahlergebnis in Frankreich tut weh. Ha, wie sie kreischen!
    Die gleichgeschaltete Sozi-Lügenpresse schreibt vom "Schock". Aber das war er noch gar nicht.
    Denn:
    Der Schock für den Dreckssozialismus kommt spätestens 2017. Dann hat Frankreich eine Präsidentin und der Völkerkerker EUdSSR ist Geschichte.
    Die Briten werden werden die Sau abstechen, die Franzosen sie auf den Schindanger werfen, wo schon die DDR unseligen Angedenkens modert und wohin noch ganz andere Staaten folgen werden...

  17. Undine
  18. Brigitte Imb
    08. Dezember 2015 20:20

    Nächsten Sonntag wird es richtig spannend in Frankreich. Die Sozialisten haben quasi kapituliert, was nicht primär als Übel angesehen werden muß.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4883359/Frankreich_Die-antriebslose-Einheitsfront-gegen-Le-Pen?_vl_backlink=/home/index.do

  19. Ayn
    08. Dezember 2015 16:14

    Alle Kommentare bedauern die Linkstendenz der Medien.
    Welches Medium verbreitet die meiste Linkspropaganda?
    Der ORF.
    Und das 24 Stunden am Tag auf allen Kanälen des Rundfunks und Fernsehens.
    Dagegen gibt es nur eine Methode:

    Ceterum censeo ORF esse delendam.

  20. schreyvogel
    08. Dezember 2015 13:07

    Der Sozialismus empfindet sich als international. Nationalstaaten will er abschaffen. Es soll keine Franzosen, keine Engländer, keine Deutschen mehr geben (vor allem keine Deutschen), kein Volk, nur mehr eine amorphe Bevölkerung. Da kommt den Sozialisten die immer stärker werdende Völkerwanderung wie gerufen.

    Was wir jetzt erleben, sind Abwehrbewegungen der Autochtonen: Sie wehren sich gegen die Umvolkung, indem sie rechte Parteien wählen. Das ärgert die Sozialisten maßlos, wird sie aber letztlich nicht aufhalten. Am Ende werden sie obsiegen!

    „There is a Chinese curse which says, ‘May he live in interesting times.’ Like it or not, we live in interesting times...“ (Robert F. Kennedy)

  21. Tegernseer
    08. Dezember 2015 12:59

    Muß ja ein Schock für die Internationale Linke gewesen sein. Vor acht Jahren hatte der Wirtschaftsnobelpreisträger (!) Joseph Stiglitz die Wirtschaftspolitik Venezuelas noch als "vorbildlich" gelobt...
    http://venezuelanalysis.com/news/2719

    • Gandalf
      08. Dezember 2015 18:00

      No ja, dass der Stiglitz ein Scharlatan ist, war ja schon vor der Wahl in Venezuela klar...

    • Pennpatrik
      09. Dezember 2015 07:09

      Seit auch die Jelinek einen Nobelpreis hat ...

    • Cotopaxi
      09. Dezember 2015 07:43

      ...und seit auch Hussein Obama, Al Gore und die EU einen solchen haben.....

    • Undine
      09. Dezember 2015 13:43

      Mich würden die Namen derjenigen interessieren, die die Vorschläge für die Nobelpreisvergabe abgeben. Es dürfte sich da um geeichte Leute handeln, die immer bestimmte Persönlichkeiten nicht nur auf Grund ihrer tatsächlichen Eignung vorschlagen, sondern woher sie stammen und ---noch wichtiger!---ob sie LINKS stehen. Deutschland hat übrigens kein Mitspracherecht, was vielleicht eh besser ist, weil sie sehr eingeschränkt wären wegen ihrer Erbsünde.

  22. eudaimon
    08. Dezember 2015 12:03

    In Österreich würden die bisherigen politischen Günstlinge mit Großgehältern und
    Megaprivilegien bei einem solchen Rechtsruck zu zündeln beginnen mit Aufmärschen
    Justiz -und Polizeivergatterung medialen Geheule und Hilferufen an die EU Ausrufung
    des demokratischen Notstandes bis zum bewaffneten Widerstand als berechtigte Rettungsaktion vor der" Gefahr von Rechts"!!
    Aber bei und in "Bagdad" - wie wahr-wird es so eine Wahl mit einem solchen Ergebnis nie geben -eher wird die Scharia zum Schutz einer sozialtoleranten
    Volksdemokratie und ihrer islamischen Beschützer zwingend eingeführt!
    Unsere(?)Volksvertreter sind wahrlich blind,taub und sprachlos zugleich,wenn es um
    Zivilcourage gegenüber den fordernden internationalen Ansprüchen der linken
    Schmarotzer geht!!

  23. Undine
    08. Dezember 2015 11:42

    Ach, wie sehr ich doch dem KRIEGSTREIBER HOLLANDE, diesem aufgeplusterten gallischen Gockel, sein Waterloo gönne!

    Wenn man Marine Le Pen nun vorwirft, aus dem islamischen Terror Vorteile gezogen zu haben, ist das zutiefst ungerecht, aber bei dieser gewohnten Lügenpresse nicht anders zu erwarten. Den Boden haben die Sozialisten höchst persönlich vorbereitet!

    Daß Hollande durch sein plötzliches Engagement zur Bekämpfung des IS Sympathien gewonnen hat, verurteilt man in diesem Fall aber nicht; da heißt es natürlich nicht, er habe "Kleingeld" aus dem Terror geschlagen, als seine Umfragewerte plötzlich wieder anstiegen. Da müßte man sich auf sozialistischer, ach so pazifistischer Seite nämlich fragen, ob es eine gute Idee des Sozialisten Hollande und seiner Berater war, als Antwort auf den islamischen Terror in Paris Frankreichs LUFTWAFFE ins östliche Mittelmeer zu schicken, um gemeinsam mit den "Guten" ein "bißchen" Krieg zu führen! Hätte Marine Le Pen diesen Vorschlag gemacht, hätte es einen unüberhörbaren Aufschrei der linken Presse (=Lügenpresse) gegeben.

    Hollande und der Sozialismus haben dieses Waterloo redlich verdient---EIN Lichtblick in dieser unheilschwangeren Zeit und hoffentlich ein Signal, daß der Sozialismus weiterhin zerbröselt, weil er nicht nur längst überholt ist, sondern mit seinen kranken Auswüchsen genug Schaden angerichtet hat. Nieder mit dem Sozialismus!!!
    Und alles Gute für Marine Le Pen am kommenden Sonntag!

    • simplicissimus
      08. Dezember 2015 14:58

      Undine ************!

    • socrates
      08. Dezember 2015 16:20

      Wenn in Südfrankreich die Geschäftsleute ausgeraubt werden und versuchen sich mit Waffen dagegen zu wehren, werden sie von den Regierenden bestraft. Wen sollen sie und ihre Freunde und bekannten wählen? Wenn Einbrecher französische Pensionisten ausrauben und die wehren sich mit Waffen, werden sie schwer bestraft, die Übeltäter gehen (fast) frei.
      Die AAA (ARM, Alt, Arbeitslos) wählen Le Pen.

  24. Franz77
    08. Dezember 2015 11:07

    Wirtschaftsunion - JA, politische Union - NEIN. Die EU gehört auf den Sch...haufen der Geschichte. Dort wird sie sich wohlfühlen.

  25. El Capitan
    08. Dezember 2015 11:01

    Die eigentliche Macht der Inquisition lag in der Angst der Gläubigen. Als es keine Angst mehr gab, wurde die Inquisition von Papst Paul VI klammheimlich in „Glaubenskongregation“ umbenannt.

    Als in der DDR die Angst vor der Stasi schwand, erhob sich das Volk und die Mauer fiel. Im Sowjetkommunismus war es ähnlich. Die schwindende Angst hat ihn ohne einen einzigen Blutstropfen weggeputzt.

    Bei uns haben viele, auch die ÖVP, Angst vor dem linksgedrallten Mainstream der Medien. Daher buckeln viele hinter der SPÖ her und sind still. Ja es ist sogar so weit gekommen, dass die Wirtschaftskammer, die eigentlich die Interessen der Unternehmer vertreten sollte, gegen ihre eigenen Leute vorgeht. (Siehe dazu den gestrigen Artikel in der „Presse“ von Frau Dr. Walterskirchen.) Wie groß die Angst vor der SPÖ ist, zeigt die Tatsache, dass Herr Faymann bezüglich seines Lebenslaufes ganz offensichtlich mehrfach die Unwahrheit gesagt hat. Trotzdem ist das Thema tabu.

    Je stärker die Linke bei Wahlen verliert, je hysterischer die Medien reagieren, desto geringer wird die Angst vor der Linken. Bezeichnend war der Korrespondentenbeitrag im Ö1-Mittagsjournal über den Zugewinn von Frau Le Pen. Die Stimme der Korrespondentin kam nicht nur wie ein Maschinengewehr daher, sie hat sich mehrmals beinahe überschlagen. Das war die pure Panik.

    Wenn die ÖVP politisch wieder stubenrein ist und ohne Windeln auskommt, kann aus unserem heruntergewirtschafteten Land durchaus noch etwas werden.

  26. Josef Maierhofer
    08. Dezember 2015 10:37

    Reden wir nicht von einem Waterloo der Linken sondern von einem Zeichen oder Sieg der Vernunft.

    Jedenfalls wesentlich scheint mir Dr. Unterbergers Warnung, immerhin sind Front National, FPÖ, etc. auch Linksparteien, mit dem Füllhorn auf Wahlwerbung zu gehen. Die Stimme der Vernunft sollte genügen.

    Bei uns heißt das soziale Heimatpartei, wobei ich die Heimat betonen würde und das Soziale auf Vernunft beim Sozialen, das wir ja auch brauchen, zu reduzieren und auf die Betonung, in wichtigen Fragen das Volk ordentlich zu informieren und per Volksabstimmung zu fragen. Also die Volksnähe ist es und die direkte Ansprache der Wahrheit, was schon allein punktet. Das ist halt leider alles nicht 'rechtsextrem', meine werten 'Linksschreiber'.

    Österreich sollte keine Scheu vor der Notwendigkeit haben, die Linken auch hier in die Minderheit zu wählen, wo es nur geht, dabei aber auch nicht zu übersehen, dass es lokal durchaus gute Sozialisten gibt, wenn ich etwa Herrn Niessl so betrachte, da hat er schon Vernunft von Herrn Tschürtz übernommen, etc.

    Die Medien werden erst Wahrheit berichten (müssen), wenn sie nicht mehr (derzeit links-) alimentiert werden. Also auch hier eine Warnung vor einer 'Rechtsalimentierung'. Unabhängige Medien braucht das Land und keine Hetzer und Ideologen (=Idioten).

    Insgesamt meine ich, es sollte die Front National weiter gewinnen, ich erinnere mich an eine Rede von Frau Le Pen unlängst im EU Parlament, wo sie Herrn Hollande und Frau Merkel nicht gut aussehen ließ und Ihnen auf den Kopf zugesagt hat, was sie falsch machen. Auch hat sie keinen Zweifel daran gelassen, dass die EU abspecken muss und auf das Wesentliche reduziert werden muss und das ist nicht Amerikahörigkeit, Sanktionen, Duschköpfe, Bananen- und Gurkenkrümmung, Energiesparlampen hochgiftig und Binnen-I, etc., sondern das ist der Handelsvertrag und ein Europa der Nationen.

    Insgesamt meine ich, sollte auch die FPÖ weiter gewinnen dadurch, dass sie auf Vernunft setzt, auf Heimat, auf Korrektur der falschen Zuwanderung und der falschen 'Integration', auf die Wiederherstellung von Recht und Ordnung, Grenzschutz, Polizei, etc., enorm viel wurde vom unvernünftigen Sozialismus zerstört und sie sollte es schaffen, im Laufe der Aufbauphase zur Regierungspartei auch anerkannte Wirtschaftler auf ihre Seite zu ziehen, denn Finanzministerium ist meist ein wesentliches Regierungsresort, wo Vernunft regieren MUSS.

    In Österreich müssen wir diese Selbstbedienerpartei, bestehend aus SPÖVP, Grünen, Pinke, abwählen und loswerden. Erst dann kann hier Normalität eintreten, eine Normalität etwa mit Privatisierung von ORF, Einstellung der Annoncenbestechung mittels Steuergeld, dann wird die Wahrheit berichtet werden, mit der Wahrheit kommt die Reife der Bürger für direkte Demokratie, mit der direkten Demokratie werden unsere Regierungen wieder Mandatare (Beauftragte) des Volkes.

    Ich halte die derzeitige FPÖ für durchaus fähig, das für eine Zukunft Österreichs zumindest einzuleiten in Österreich, wenn es gelingt, dann sogar für fähig, das zu stemmen.

  27. Politicus1
    08. Dezember 2015 10:32

    Sogar die PRESSE scheint lernfähig zu sein.
    Waren die ersten Berichte über die F-Wahl vollgespickt mit "rechtsextrempopulistisch" klingt es in späteren Redaktionskommentaren schon GANZ anders - ohne "extremistisch":
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4882564/Mehr-als-eine-Protestwahl_Frankreich-ist-unzufrieden?_vl_backlink=/home/index.do

    Ob da die Redaktion auf den wahren shitstorm in ihrem Onlineforum reagiert hat?
    Haben die vielen user-Kommentare etwas bewirkt? Die da massiv das angeblich "rechtsEXTREME" der Frau Le Pen und der FN hinterfragten.

  28. Bob
    08. Dezember 2015 10:00

    Ich kann die ständigen Bezeichnungen für alle Andersdenkenden nicht mehr hören. Alle Heimatverbundene, liberal denkende, vielleicht auch noch Gläubige, den Traditionen verbundene Menschen werden immer diffamiert,und als rechtsextrem, populistisch, rechtsradikal oder zumindest als umstritten bezeichnet. Dabei geht alle Gewalt immer von links aus, ob nationale- oder internationale Sozi .

    • M.S.
      08. Dezember 2015 13:43

      @Bob
      ***********
      Linksradikale und Linkspopulisten scheint es ja in Österreich und Europa gar nicht zu geben. Diese Bezeichnungen scheinen in keinen Medien auf und werden von keinen Politikern verwendet. Fragt sich nur, wer die Leute sind, die friedliche Ballbesucher attackieren und die Geschäfte der Innenstadt zertrümmern.

    • simplicissimus
      08. Dezember 2015 15:00

      Ja, die radikalen linksextremen antiFaschistInnen sind halt bessere Menschen.

  29. Sandwalk
    08. Dezember 2015 09:23

    Wohin linke Politik führt, kann in Venezuela gut beobachtet werden. Dort wurde zwangsverstaatlicht, was im Grunde nichts anderes als Diebstahl durch die Chavez-Bande war.
    Die schlimmste Regelung betraf die Betriebsgründungen. Wer eine Firma gründete musste einen Venezolaner als 50%-Partner akzeptieren. Das hat der Korruption Tür und Tor geöffnet.

    In Ecuador haben die Linken den Braten gerochen und diese Fehler nicht gemacht. Bereist man beide Länder, sieht man die Unterschiede. Ecuador ist zwar arm, aber Venezuela wurde ruiniert.

    Bei uns würden Faymann & Co genauso vorgehen, wenn es ginge. Immerhin war er heimlich in Mittelamerika und hat die dortige Wirtschaftspolitik "studiert".

    Mit der Unterdrückung freien Denkens und freien Wirtschaftens beginnt es, mit Elend endet es.

    Ich hoffe, Faymann hält noch ein paar Jahre durch. Jeder Monat vergrößert das rote Wahldesaster.

    • simplicissimus
      08. Dezember 2015 14:50

      Venezolita-Saudita.
      Lang ist's her, daß die Muchacha übers Wochenende zum Einkaufen von Caracas nach Miami fliegen konnte. Gewiss, es war eine Überbewertung des Bolivar, künstlich hochgehalten durch sprudelnde Öleinnahmen. Es zeigt jedoch das damalige Potential des Landes, das verantwortungslos verwirtschaftet wurde. Zuerst von den Präsidentenclans, die aber wenigstens ein bißchen noch Wirtschaftsentwicklung und Industrialisierung ermöglichten. Entgültig zerstört wurde Venezuela von den Kommunisten (im Neusprech antiFaschistInnen), von Hugo Chavez dem Dampfplauderer, stehaufmännchen und Selbstbeweihräucherer. Naive Sozialisten bewundern ihn, ein schwerer Fall von Realitätsverlust. Nicolas Maduro, der farblose, aber wahrscheinlich brutale Apparatschik rudert nun herum.
      Schade um das schöne Land und seine lockeren Bewohner.

      Heute kann man nur mehr sagen:
      Venezolita-Pobrecita

  30. elfenzauberin
    08. Dezember 2015 07:51

    Interessant ist es, sich ein paar Interviews von Marine Le Pen auf youtube anzuhören (es gibt für nicht-französischsprechende einige davon mit Untertiteln). Die Frau ist sehr intelligent und rhetorisch begabt. Man hört keine ausländerfeindliche Töne mehr, dagegen wird das nationale Element hervorgehoben.

    Wäre ich Franzose, so hätte ich der Front nationale ebenfalls die Stimme gegeben, auch wenn mir deren linke Wirtschaftspolitik nicht passt. Liberale Parteien gibt es in Europa leider nicht.

  31. simplicissimus
    08. Dezember 2015 05:56

    Den Linken geht es schon länger viel weniger um Ideologie, als an der Macht zu bleiben. Kleingeschrumpft schließen Sie Allianzen mit den ebenso geschrumpften Bürgerlichen, denen es auch vor allem um die Macht geht. Gemeinsam haben beide Verlierer genug Potential die Rechte noch lange von Regierungen fernzuhalten. Das Wählerpotential der Verlierer ist groß:

    - vielfältig Alimentierte
    - von den Medien verunsicherte Bürgerliche
    - eingebürgerte Einwanderer
    - verwöhnte Bobos
    - starr am Alten festhaltende Pensionisten

    Wir werden im Großen und Ganzen noch lange Verliererkoalitionen haben.
    Nachhaltig kann sich erst etwas mit einer rechten absoluten Mehrheit ändern.
    Die wird es spätestens dann geben, wenn der Kollaps da ist, wenn der Gürtel für eine große Mehrheit spürbar enger geschnallt werden muß.

  32. socrates
    08. Dezember 2015 05:26

    Wenn ich hören und lese wie die "französischen Werte" in Gefahr sind, verstehe ich das nicht, weil bis 42% die Le Pen's gewählt haben. Es sind wohl eher die Werte der Meinungsmacher, die in Gefahr sind. Der stärksten Partei die demokratischen Werte abzusprechen ist eine Frechheit, die wir allerdings gewohnt sind. Wenn Hollande seinen Flugzeugträger besucht um die Soldaten zu trösten, weil sie keine Bomben mehr haben (680 waren es) werden sie ihn fragen, was mit seinen Wahlversprechen passiert ist, so das er sie nicht einhalten können.
    Kein Medium berichtet über seine Wahlversprechen, es sind offenbar keine "französischen Werte".
    Nur die Le Pen ist schlecht. Geht's dümmer?
    Es erinnert an Deutschland 1930. In Anstand verhungern ist einzig zulässig!

  33. Johann Sebastian
    08. Dezember 2015 04:54

    Ich wollte, ich koennte mich mitfreuen. Leider habe ich meine Zweifel. Die Linke hat die veroeffentlichte Meinung inklusive den Grossteil der Lehrerschaft derart unterwandert, dass selbst sogenannte Buergerliche heute Standpunkte vertreten, die noch vor zwei Jahrzehnten als eindeutig links der Mitte empfunden worden waeren. Die OEVP ist heute gefuehlt linker als eine SPOE unter Klima. Rechts hat in der Oeffentlichkeit den Nimbus boese, waehrend Links mit gut assoziert wird. Dieser Blog hier ist leider eine - umso wichtigere - Minderheit.
    Was dringend noetig waere ist eine Rueckbesinnung der OEVP (hoechst unwahrscheinlich) oder eine Intellektualisierung der FPOE um mehr Personen mit Hirn in diverse Aemter und Funktionen zu bekommen (ein bisschen wahrscheinlicher, aber auch nicht sehr). Welcher kluge Kopf mit konservativen Ansichten wuerde sich denn gerne der linken Jagdgesellschaft zum Abschuss hingeben und sich von eitlen und selbstverliebten ORF Journalisten im Fernsehen anpinkeln lassen?

  34. Brigitte Imb
    08. Dezember 2015 03:35

    Ein wahres Dilemma für die Linken. Aus lauter Haß, auf alles nicht ihnen Konforme, wissen sie nun, wo eine echte politische Gefahr droht, weder ob sie hecheln od. hyperventilieren sollen. Vermutlich tun sie in ihrer Verzweiflung beides bis zur Schnappatmung.

    Da bleibt nur den Sozialisten baldige Besserung zu wünschen und als Therapie Entideologisierung vorzuschlagen. Wie ich die Sozialisten einschätze, werden sie sich jedoch als therapieresistent erweisen.

    So wird ihnen nichts anderes übrig bleiben als sich einer überwiegenden konservativen, rechten Mehrheit zu beugen und abzuwarten bis diese wieder genug gespart u. erwirtschaftet hat um es abermals dem Sozialismus zum Fraß vorzuwerfen. (Der ewige politische Kreislauf, so wie er eben ohne direkte Demokratie seit Jahrzehnten periodisch abläuft.)

    Zu F speziell möchte ich eine Pressemeldung sinngemäß wiedergeben. Durch den drohenden Rechtsruck samt dem üblichen nationalen Gefahrenpotential droht auch die Grenzschließung. Daß der sozialistische Präsident und die sozialistische Regierung vor einigen Tagen selbst die Grenzschließung für mindestens 2 Jahre gefordert haben dürfte dem Pressefritzen nicht bekannt sein. Oder hat sich diese LÜGENPRESSE schon wieder eingeschlichen?





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