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Österreichs Abschied von der Hochkultur

Am Schluss wird Österreich höchstens noch die Fußball-Nationalmannschaft bleiben. Wie in den 30er Jahren. Es ist jedenfalls ganz erstaunlich und bedrückend, wie es mit dem wirklichen Kulturleben des Landes an allzu vielen Fronten gleichzeitig bergab geht, das einst eine der großen Stärken, ja eine der wichtigsten Identifikationsplattformen des Landes gewesen ist. Das hängt zum guten Teil mit der wirtschaftlichen Talfahrt des Landes zusammen, aber auch mit politischem Desinteresse.

So haben die staatlichen Museen offensichtlich ihre große Aufbruchsstimmung nach der Ausgliederung hinter sich und versinken in politisch korrektem Dämmerschlaf. Die letzten großen und epochalen Ausstellungen im Kunsthistorischen Museum oder im Belvedere sind schon Jahre her. Kein Geld. Aus. Der Bund presst statt dessen ein sozialdemokratisches Ideologiemuseum in die Hofburg hinein, das er großspurig „Haus der Geschichte“ tauft. Dafür ist also offenbar doch Geld da.

Ein besonders beschämender Skandal ist das Schicksal des Künstlerhauses am Karlsplatz. Dieses für das Stadtbild prägende Gebäude ist seit einem Jahrzehnt eingerüstet – aber ohne dass hinter dem Gerüst irgend etwas renoviert würde; vielmehr hofft man, dass man im Lauf vieler Jahre genug Mega-Plakate auf der Gerüst-Außenseite für ein bisschen Bargeld aufhängen kann, um solcherart irgendwann vielleicht die Renovierung  finanzieren zu können. Demaskierender für den Abstieg Wiens gehts gar nicht mehr.

Vor allem im Kunstbereich häufen sich die negativen Nachrichten. Aus Schweizer Zeitungen erfährt man soeben, dass die große Sammlung Thyssen-Bornemisza aus Wien abziehen und nach Zürich übersiedeln wird. Die Eigentümerin, die (Noch?-)Ehefrau von Karl Habsburg findet Wien zu „statisch“ und geht lieber in das eigentlich viel kleinere Zürich. Was da auch immer an privaten Motiven sonst noch dahinterstecken dürfte: Die wirtschaftliche und intellektuelle Dynamik der Schweiz ist ganz sicher im Vergleich zu Wien ein attraktiver Faktor.

Die Schweizer Dynamik äußert sich ja auch darin, dass Zürich mit der ETH eine absolute Weltklasse-Universität hat, während in Österreich sämtliche Universitäten in sämtlichen internationalen Qualitäts-Rankings bestenfalls, wenn überhaupt, am Ende von „Ferner liefen“ vorkommen. So findet sich auch beim soeben vom  "Times Higher Education" durchgeführten Fachranking für Hochschulen in den Sozialwissenschaften keine einzige österreichische Uni unter den 100 besten; hingegen sind dort zwei Schweizer und sieben deutsche Unis. Dafür jubelt die linke Szene an der jetzt von einer Feministin geleiteten Wirtschaftsuniversität dem griechischen Bankrottminister Varoufakis zu . . .

Noch enger mit dem wirtschaftlichen Niedergang Wiens und den Problemen der bisherigen Kunstmäzene hängt der Verlust zweier anderer Privatsammlungen zusammen: Sowohl die Bawag- wie auch die Generali-Stiftung haben zugesperrt. Ich würde auch angesichts des ökonomischen Absturzes der ehemaligen Eigentümer- und Namensgeber-Familie nicht viel auf die Zukunft der Klosterneuburger Sammlung Essl verwetten. Das gleiche gilt für das erst vor wenigen Jahren stolz gegründete Angerlehner-Museum in Thalheim bei Wels (ebenfalls eine große Sammlung moderner Kunst). Ebensowenig ist damit zu rechnen, dass mit der Bank Austria auch deren Kunst-Museum aus Wien verschwinden wird, auch wenn vorerst noch niemand darüber spricht.

In diese Aufzählung eines landesweiten kulturellen Niedergangs gehört natürlich auch der Mega-Crash des Burgtheaters, der ja noch gar nicht lange her ist. Dessen gerichtliche Aufarbeitung wird noch Jahre dauern – wenn sie überhaupt jemals stattfindet. Das Wegbröckeln der Besucher hat sich hingegen schon etliche Jahre davor abgezeichnet. Der Versuch, den Niedergang durch die Präsentation hässlicher Nazis und/oder hässlicher Nackter in naehzu jeder Inszenierung aufzuhalten, hat diesen in Wahrheit nur beschleunigt.

Gewiss: Wien ist noch immer Welthauptstadt der Musik. Und wenigstens Staatsoper und alle großen Konzerte im Musikverein sind fast immer ausverkauft (wenngleich das Durchschnittsalter der Besucher fast schon so hoch ist wie das der ORF-Seher). Nur: Auch in der Welt der klassischen Musik sollte man nicht allzu sehr hinter die Kulissen blicken.

Bei den Salzburger Festspielen muss das Programm wegen des Wegfalls wichtiger Sponsoren deutlich abgespeckt werden. Dem Musikverein werden die (ohnedies im Vergleich zu den Bundestheatern minimalen) Subventionen gekürzt, sodass das Programm ausgedünnt wird; etwa das große „Goldene“ Herzeige-Abonnement, in dem bisher immer nur die größten Orchester der Welt aufgetreten sind, wird heuer erstmals mit einem billigen Ein-Mann-Klavierabend gestreckt. Und das Konzerthaus wird seit vielen Jahren von den Schulden für seine – an sich toll gelungene – Renovierung erdrückt. Noch schlimmer: In erpresserischer Manier wird jetzt dem Konzerthaus angedeutet, dass es seine Schulden erst dann loskriegen wird, wenn es dem Bau eines riesigen Hochhauses unmittelbar daneben (als Nachbar) rechtlich nicht widerspricht.

In diese Liste müsste man natürlich auch den ORF aufnehmen, der im Fernsehen zum Abspielcomputer für amerikanische Billigserien degeneriert ist, und wo im einstigen „Kultursender“ Ö1 alle kommunistischen Dinosaurier des Landes ihr Unwesen treiben. Dabei war dieser ORF unter Gerd Bacher eines der größten kulturellen Flaggschiffe Österreichs.

Hinter all diesen Entwicklungen steckt aber auch die wirtschaftliche Krise des Landes, die von Jahr zu Jahr manifester wird. Zusätzlich steckt auch der Umstand dahinter, dass weder im Bund noch im  Land seit Jahren Politiker mit kulturellem Format oder zumindest Interesse zu finden sind.

Der kulturelle Niedergang zeigt sich wie im Brennspiegel, wenn man sich bewusst macht, für welches Event die Stadt Wien und der ORF im letzten Jahr plötzlich durchaus Geld hatten: Das war ein Schlagerwettsingen, bei dem ein steirischer Transvestit mit Bart zum kulturellen Megastar und ideologischen Weisheitsgeber aufgebaut werden sollte. Der nachher dann aber – nach Aussage von Menschen, die sich da auskennen – keinen zweiten relevanten Schlager mehr zusammengebracht hat.

Armer Bub. Armes Land.

PS: Übrigens ist selbst beim eingangs angesprochenen Fußball nur eines sicher: Dass auf den Aufstieg wieder ein Abstieg kommen wird. Kommen muss. Denn auf die Dauer kann ein Land nicht reüssieren, dessen Teamspieler überall spielen, nur nicht im Land selbst.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 16:47

    Was wundert's, wenn man seit Jahrzehnten von einer Proletenpartei regiert wird, deren Überleben durch eine Vasallenpartei einzementiert wird?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 13:25

    OT

    Was unseren "Systemmedien" offensichtlich nur eine kleine Randnotiz wert ist, jedoch einigen Sprengstoff in Sachen HAA-Ausschuß bergen könnte, sei hier erwähnt:

    "Rechnungshofpräsident Moser ging gestern im U-Ausschuß mit der FIMBAG (= staatliche Bankenbeteiligungsholding) hart ins Gericht. Sie hätte die Informationen gehabt, habe aber nicht gehandelt."

    Und was machen unsere Volkszertreter in der rot-schwarzen Regierung?

    ZEITGLEICH zur Befragung beschloss der Ministerrat die Auflösung der FIMBAG mit Juni 2016!

    So einfach wird dieses Problem vertuscht? Wo bleibt da der ach so investigative Journalismus in den diversen linken Krawallredaktionen?

    Wichtiger sind da groß aufgemachte Schlagzeilen über FPÖ- bzw. BZÖ-Politiker, die nicht zeitgerecht zum Termin erscheinen, was aber so gar nichts zur Aufklärung des HAA Bankrotts beitragen kann.

    Gute Nacht, Österreich.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 16:16

    Kultursender ORF:
    Ö1 Füher ein Sender für Klassische Musik,Klavierkonzerte gehobene Unterhalungsmusik
    Heute von mir ungehört außer dem Mittagsjournal als Feindsender
    Ö Regional Früher: gemütlicher Sender mit Autofahrer unterwegs, Wunschkonzert, Volksmusik. Heute Einheitsbrei
    Ö3 Früher Spartensender Jazz, Schellacks, Westernmusik,Italo etc
    Heute Einheitsbrei man glaubt die haben nur 10 CD
    Das Fernsehprogramm kann ich nur aus der Zeitung beurteilen, da ich für diesen Dreck nichts bezahle
    ORF1 Amerikanische hirnverbrannte Serien wie in allen Privatkanälen gemischt mit Fußball(ich hasse Fußball) obwohl ein eigener Sportkanal zu Verfügung steht, aber dort sieht man Formel1 Rennen aus den 80er.
    ORF2 Tatort bis zum erbrechen, Politwerbesendung für rotgrün, im Zentrum(wie machen 5 linke einen FPÖler zur Schnecke) die2514 Wiederholung vom Bullen von Tölz, die3258452Wiederholung von Columbo
    ORFlll ist nur dazu da um Wiederholungen zu sehen wie gut das Fernsehprogramm einmal war.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSenfspender
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 18:43

    Aber wenn die Zuwanderer einmal Fuss gefasst haben werden, werden sie gewiss auch unseren Kulturbetrieb neu beleben, auch wenn das dann für uns zunächst vielleicht gewöhnungsbedürftig sein wird.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 22:19

    Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen. Ein Land, das weltweit nur für zwei Dinge bekannt ist – nämlich Kängurus und Musik - demontiert auf ausdrückliche Weisung des SPÖ-Kulturministers (no na!) die weltberühmte und größte Sammlung alter Musikinstrumente des GESAMTEN Globus in der Hofburg. Vor fünf Jahrhunderten legte ein kulturbeflissener Habsburger den Grundstein, zig Generationen pflegten und hegten sie (schützten sie vor Napoleon und den Russen) und dann kommt ein linker Parteiapparatschik und alles geht den Bach hinunter; für ein Sozialismusmuseum!!! Diese Regierung ist nicht nur eine Schande für Österreich sondern für das Weltkulturerbe schlechthin!
    Allerdings einige Lichtblicke gibt es - entgegen dem Bericht unseres hochverehrten Blogmasters - schon. Das Schloß Schönbrunn ist seit der Privatisierung ein Publikumsmagnet. Auch das Technische Museum scheint aus einem Jahrzehnteschlaf langsam zu erwachen. Und so streng würde ich auch mit dem Belvedere nicht umgehen: Die derzeitige Präsentation Dresdner Kulturschätze im Winterpalais ist z.B. ein wahres Zuckerl für Kunstliebhaber. Wußten Sie, daß im Palais Lobkowitz über 1000 Bühnenmodelle, 600 Kostüme und Requisiten aus drei Jahrhunderten, mehr als 100.000 Zeichnungen und Graphiken sowie mehr als 700.000 Theaterphotos archiviert werden? Von den weltweit einzigartigen Stabpuppen des Jugendstilkünstlers Teschner ganz zu schweigen. Hier wird Theaterwelt aus Jahrhunderten lebendig. Nur leider -> ohne Insiderkontakte stehen sie vor verschlossen Türen (obwohl laut Internet von 10,00 – 16,00 Uhr geöffnet sein soll. Aber wehe Sie kommen wirklich: Dann müssen Sie mit Ungustel Nitsch vorlieb nehmen. Alles andere ist „hinter den Kulissen“!). Ich würde mir zu wetten trauen: weg mit staatlichem Muff und her mit etwas privatem Management -> und dieses Museum wird zu einem neuen Höhepunkt des Wr. Kulturlebens.
    Aber solange Kunstförderung ideologisch niedergedrückt sowie Meinungsfreiheit parteipolitisch geknebelt wird und die Löwelstraße als oberster Zensor auftritt, solange werden sich zwar linke Staatskünstler eine goldene Nase verdienen, aber die Konsumenten/Besucher/Interessenten die Flucht ergreifen. Auf unsere Steuergelder wird wohl allzugerne zurückgegriffen, auf unser Kunstempfinden jedoch kaum.
    Zum Künstlerhaus: Mindestens einmal monatlich schaue ich mir die schandbare Ruine vom Musikvereinsgebäude aus an. Das Dach kaputt. Die Fassade eine Schande. Aber – der linke Wunderwuzzi Beppo Mauhart kassierte jahrzehntelang als Chef der Ruine Länge mal Breite. (Sollte mir jemand sagen können wofür, wäre ich ihm sehr dankbar. Jeder Parlamentshinterbänkler ist dagegen ein Schwerstarbeiter bzw. ein Anwärter für die Hacklerregelung; in der Sowjetunion hätte er wohl den Stachanow-Orden erhalten – nicht für seine Leistung jedoch für seine Parteitreue.)
    Diese (geistigen) Laichen lassen sich eben nur schwer beseitigen. Da ist Herrn Dr. Unterberger voll zuzustimmen.
    Aber jetzt kommen ja die Kulturbereicherer in hellen Scharen. 10.000 täglich? 15.000 täglich? In einem Monat 100.000-300.000? Da werden doch die Besucherzahlen in unseren Wr. Kultureinrichtungen (Kunsthistorisches Museum, Albertina, Belvedere, 21-Haus etc. usw.) wahrlich explodieren. Oder eher jene im Vinzimarkt, der Gruft, bei der Bahnhofsmission, in Traiskirchen, bei Ute Bock oder den hunderten anderen Gutmenschen? Ein Schrei genügt: „ASYL“ und jeder wird für mindestens zwei Jahre rund um die Uhr voll versorgt. Diese Bemerkung nur, damit Sie wissen, wofür Sie zeitig morgens aufstehen, täglich acht Stunden arbeiten und ihnen Monat für Monat vom Staat ein Drittel bis zur Hälfte Ihres Gehaltes abgepreßt wird.

  6. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 18:00

    Der Niedergang der Hochkultur war lange nicht zu sehen, denn wenn die eine oder andere Stiftung geht, regt das niemanden auf. Bei uns schon gar nicht. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, und die finanziell nicht relevante Kürzung der Militärmusikkapellen von ca. 40 Musikern auf lächerliche 20 ist nur ein Beispiel von unzähligen.

    Wirklich schmerzhaft ist der Niedergang unserer Universitäten und damit der relevanten Wissenschaften. Unseren Schülern wird vorgegaukelt, sie bekämen bei uns mit Matura und Studium eine „höhere Bildung“ und mehr Chancen. Die Wahrheit ist ernüchternd. Wer wirklich Karriere machen will, große Karriere, nicht bloß als kleiner Strizzi-Anwalt in Favoriten, der kommt nicht mit einem Titel weiter, sondern mit dem Zeugnis _bestimmter_ Universitäten, und dazu zählen die österreichischen international nicht mehr.

    Es ist gar nicht nötig, eine Uni unter die besten 20 weltweit zu bringen. Oxford, Yale, Stanford, Princeton, Harvard, ETH Zürich etc. sind für uns außer jeder Reichweite. Es wäre aber machbar, die ersten 100 zu erreichen, aber dazu benötigten wir politischen Willen, der nirgendwo erkennbar ist.

    Und was den Fußball betrifft: Der Trainer ist ein Schweizer. Die Spieler sind zwar Österreicher, wurden leistungsmäßig aber großteils im Ausland sozialisiert. Bei uns herrscht das Mittelmaß. Was will man sich aber auch anderes erwarten, wenn ein Taxifahrer ohne Matura und ein Kammerfunktionär der Regierung vorstehen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2015 14:26

    Warum sollte jemand ein Theater besuchen nur um einen Klassiker in Nazikostümen vor schwarzem Hintergrund zu sehen, oder eine Ausstellung bunter Farbklekse besichtigen obwohl bekannt ist das der Künstler durchaus malen kann. Nur um den Zeitgeist zu befriedigen? Warum applaudiert dann das Publikum? Nur um nicht als Kunstbanausen dazustehen.
    Bei der Musik verhält sich die Geschichte etwas anders. Da kann man nicht soviel ruinieren auf Grund der Notation (abgesehen von den unglaublichen Tempo mit dem manche Stücke artistisch abgespielt werden).
    Hat denn niemand soviel Eier in der Hose, um zu sagen das ist nicht Kunst das ist Dreck.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJausenzeit
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 09:56

    Dazu passend eine Stellungnahme des ORF und Armin Wolf: Es sei ein Irrtum, dass sich ORF-Journalisten bei Interviews neutral oder objektiv verhalten müssten.

    h t t p ://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151106_OTS0206/zib-moderatoren-sind-keine-stichwortgeber

    h t t p s ://www.facebook.com/arminwolf.journalist/posts/1114747361870465:0

    ORF-Journalisten meinen also nach eigener Willkür (und politischer Anschauung) Interviewparter fertig machen oder mit Samthandschuhen anfassen zu dürfen. Wenn hier kein massives Kontrolldefizit vorliegt, dann weiß ich es auch nicht mehr.


alle Kommentare

  1. Peter Novotni (kein Partner)
    09. November 2015 11:09

    Ihrem Artikel, Herr Unterberger, ist nichts hinzuzufügen.
    Die einzige Frage, die man stellen muss: wie kommen wir aus dem Wahnsinn wieder raus?

    Die Antwort: mit der direkten Demokratie.
    Sind wir, das Volk nicht stark genug diese "negative Elite" abzuschütteln und unsere ureigenen Belange selbst in die Hand zu nehmen. Wenn wir das auch nicht im Stande sind, dann geschieht uns recht, dann verdienen wir nichts anderes, ähnlich einer masochistischen Selbstgeißelung.

    Also, auf gründen wir eine Partei, die Berufspoliker nur im Auftrag des Volkes beschäftigt, die vom Volk angewisen werden, was zu tun, oder zu lassen ist, ähnlich wie in der Schweiz. Die haben sich Kriege dadurch erspart, haben eine geringe Arbeitslosen Anzahl, eine prosperierende Wirtschaft... Was hält uns davon ab? Jammern allein ist viel zu wenig!

    • peter789 (kein Partner)
      11. November 2015 07:17

      In der Wirtschaft ist der Kunde König. In der direkten Demokratie ist der Bürger der Chef.

      Zitat Roger Köppel (FAZ)

    • riri
      11. November 2015 21:33

      @ peter789

      Auch ein Herr Köppel kann irren. Richtig ist: die Wirtschaft lässt den Kunden scheinbar König sein.

  2. cmh (kein Partner)
    09. November 2015 09:45

    Wie wurde die Jazz Gitti verlacht, als sie sich darüber mockierte, nicht im ORF gespielt zu werden.

    • Alex K. (kein Partner)
      11. November 2015 13:11

      Na ja, hat aber auch den positiven Effekt dass wir nicht ständig die Glocken die vierazwanzg Stundn leit hören müssen!
      Gott oder wem immer: Dank!

  3. daLUPO (kein Partner)
    08. November 2015 00:54

    Ja, 24h Fußball und Sozialporno!

    Ob das nun die Flüchtlinge sind oder der Bundespräsident der sein Frankfurter vor der Kamera ist. Hauptsache man bekommt ein schlechtes Gewissen. Es wird nicht gezeigt, was der Bundespräsident verdient, nein, es wird gezeigt wie er sein Frankfurt isst. Damit das letzte Mütterlein noch ein schlechtes Gewissen bekommt. Es geht nicht um Objektivität, nein, es geht darum ein schlechtes Gewissen hervorzurufen.

    Vielleicht sollte man anfangen, mal zu fragen, was die Leute dabei verdienen, dann würde sich der Zauber bald aufhören.

    Bei den Künstlern ist das ja nicht anders. Für eine Filmrolle in Österreich, muss man schon mal die Internationale öffentlich singen

  4. heartofstone (kein Partner)
    07. November 2015 22:08

    Etwas OT ... Ich möchte gerne wissen, wie viele sonstigen „mutmaßliche“ Verbrecher, Mörder, Diebe, Räuber, Vergewaltiger unter den sogenannten „Flüchtlingen“ sind … persönlich bin ich dafür keinem „Flüchtling“ mehr Asyl zu gewähren und sämtliche schon im Land befindliche abzuschieben. Weigern sich die Herkunftsländer, ihre eigenen Staatsbürger, völkerrechtswidrig, zurückzunehmen, sind die „Flüchtlinge“ zu internieren. Einzelzelle mit 6m² und 1200 Kalorien am Tag müssen genügen. Rücksicht auf eventuelle „religiöse“ Ernährungsvorschriften sind am Salzamt einzuklagen. Weiters sind die Länder die ihre Staatsbürger nicht zurücknehmen umgehend aus der UN zu entfernen.

    cp9p5k

  5. Zraxl (kein Partner)
    07. November 2015 12:14

    Die Hochkultur ist ein Hobby der Oberschicht. Es besteht überhaupt kein Grund, warum das der Staat bezahlen soll. Man muss kein Sozialist sein, wenn es einem aufstößt, dass eine Billakassiererin Steuern zahlt, damit die Hofratswitwe eine billige Karte für das Burgtheater bekommt.

    Dass der Kunst- und Kulturbetrieb längst zum Mafiasumpf degeneriert ist, erkennt man u.a. an den Zwangsabgaben -von der "Urheberrechtsabgabe" bis zum ORF Zwangsgebühr- mit denen ausschließlich Systemgünstlinge gemästet werden.

    Zur viel zitierten Umwegsrentabilität durch Kulturveranstaltungen: Wenn das so ein gutes Geschäft ist, dann kann es doch kein Problem sein, dafür private Investoren zu finden.

    • Alex K. (kein Partner)
      11. November 2015 13:27

      Mit der Hochkultur ist das so eine Sach. Auch bei uns in der kleinen Stadt wurde stets ein wenig Hochkultur betrieben. Als Bauernbub aus einem abgelegenen Dorf war man da nicht gern gesehen. Da rümpften die vornehmen Bürger (Lehrer, Pudelhupfer, Gewerbetreibende) die Nase, jedenfalls zeigten sie einem schon dass man da am falschen Platze war.
      Das war auch der Grund warum ich lange brauchte um mich mit der Hochkultur anzufreunden.
      Es war eine richtige Spießbürgergesellschaft und es gibt sie hier auch noch heute. Ich gehe halt jetzt dort hin wo mich niemand kennt denn hier beschleichen mich immer noch ungute Gefühle angesichts all der Gespreizten die sich da aufspielen.

  6. Jausenzeit (kein Partner)
    07. November 2015 09:56

    Dazu passend eine Stellungnahme des ORF und Armin Wolf: Es sei ein Irrtum, dass sich ORF-Journalisten bei Interviews neutral oder objektiv verhalten müssten.

    h t t p ://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151106_OTS0206/zib-moderatoren-sind-keine-stichwortgeber

    h t t p s ://www.facebook.com/arminwolf.journalist/posts/1114747361870465:0

    ORF-Journalisten meinen also nach eigener Willkür (und politischer Anschauung) Interviewparter fertig machen oder mit Samthandschuhen anfassen zu dürfen. Wenn hier kein massives Kontrolldefizit vorliegt, dann weiß ich es auch nicht mehr.

  7. wolf (kein Partner)
    07. November 2015 09:46

    Gerade jetzt, da im Oberen Belvedere eine wunderbare Waldmüller-Ausstellung zu Ende gegangen ist, da im Unteren Belvedere eine grandiose Ausstellung präsentiert wird, die Albertina Munck zeigt, dem KHM mit Cornell eine kuratorische Leistung der Extraklasse gelungen ist (davor Donauschule, Freud nicht minder gelungen), den Niedergang der staatlichen Museen zu Propagieren, ist schon ein ausnehmend gewagter Zugang.

    Die Annahme, Klassiker - zumal ja doch meistens politisch/sozialkritisch motivierte - dürften nicht interpretatorisch adaptiert werden, zeugt von einem seltsam unreflektietierten, v.a. ahistorischen Kultur- und Literaturverständnis; ebenso aeltsam: das Ausspielen von s.g. Hochkultur und Volkskultur.

    Es muss einem wahrlich nicht alles gefallen, aber man kann durchaus versuchen objektive Standpunkte einzunehmen. Die gibt es nämlich, auch wenn sie aus Wissenschaften stammen, die hier gerne als Orchideenfächer bezeichnet werden. Sie sind auch alles andere als in Stein gemeiselt, aber wenn man schon das kulturbeflissene Bildungsbürgertum heraushängen lässt, dann reicht es nicht ein Theaterstück oder eine Sinfonie zu erkennen.

    Das Problem Österreichs ist nicht etwa der nicht statt findende Niedergang der Hochkultur, sondern die jahrzehntelange Konzenteation auf ei reproduktives Kulturverständnis, das uns noch immer nach hängt.

    P.S.: Mein Sohn geht in eine linke Schule. Ich kenn dort alle Schüler und Schülerinnen. Kein einziger dort kennt Nestroy nicht. Aber alle kenne auch Bernhards Heldenplatz. Gut so.

  8. IS-SS (kein Partner)
    07. November 2015 09:39

    Der österreichische Staats-Schutz (kurz: SS) warnt vor einer "rechten Radikalisierung" in Österreich. Das ist eine Kriegserklärung des Staates gegen das Volk. Der Staat ist unser Todfeind Nr. 1, erst danach kommt der IS.

    • Terrorschützer (kein Partner)
      07. November 2015 18:30

      Der österreichische Staatsschutz ist ein bei islamischen Terroristen beliebtes Durchreisebüro.

  9. modischer Kehlenschnitt (kein Partner)
    07. November 2015 09:21

    "die (Noch?-)Ehefrau von Karl Habsburg findet Wien zu „statisch“ und geht lieber in das eigentlich viel kleinere Zürich"

    Die Wahrheit ist, dass die Schweiz ein sicheres Land ist, während in Österreich bald die Sharia herrschen wird. Was das für eine Kunstsammlung bedeutet, weiß wohl jeder.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    07. November 2015 09:16

    ja, kaum zu widersprechen, au, that's it. einzig das sozialistische haus der geschichte, das geplante ideologiemuseum der roten mit tendenz zur fälschenden konstruktion "ihrer" geschichte (wird dann dort die deutschtümelei der sozis in vollem ausmaß dargestellt? oder die vernichtung unwerten lebens eines julius tandler? oder die vollpleite des "roten wien"?) sollte noch genauer unter die lupe genommen werden. was hat eine partei, die den niedergang österreichs mitverantwortet, in der hofburg zu suchen? heinz fischer ist nächstes jahr geschichte. das soll's dann aber auch gewesen sein. es reicht einfach (allen, die in österreich - noch - steuern zahlen).

  11. Vayav Indrasca
    06. November 2015 13:43

    Wien Welthauptstadt der Musik?

    Lieber AU, ich würde Ihnen empfehlen, einmal nach London zu fahren. Da werden Sie erleben, was die Musikwelthauptstadt ist. Diese ständige Nabelschau auf A ist einfach nur lächerlich.

    • Ambra
      06. November 2015 23:01

      Vayav Indrasca: da muß ich Ihnen energisch widersprechen. Ich bin selbst als Musikmanagerin weltweit tätig (klassische Musik) und kann Ihnen versichern, daß Künstler, Veranstalter und Kollegen aus aller Welt neidlos Wien als Musikhauptstadt anerkennen. London hat schon lange die Bedeutung verloren, die es einmal hatte - als Musiker nach London übersiedelten, um ihre Karrieren von dort aufzubauen. Und in praktisch allen großen Städten gibt es zunehmend weniger Publikum während in Wien Abend für Abend Konzert- und Opernhäuser voll sind - und dies in einer Stadt, die vergleichsweise klein ist - mit nicht einmal 2 Millionen gegenüber Städten wie New York, London etc etc.

    • Vayav Indrasca
      07. November 2015 18:45

      @ Ambra
      Aha, interessant, vielen Dank für die Information.
      Dennoch glaube ich, dass London zumindest das enthusiastischere Publikum hat (Last Night of the Proms), und dass die Proms das größte Musikfestival der Welt sind, ist unbestritten.

    • Ambra
      08. November 2015 12:24

      Vayav Indrasca: ja, die Proms sind wichtig, aber das íst nur eine Veranstaltungsreihe und Größe bedeutet auch nicht immer höchste Qualität.
      Womit ich die Proms nicht abwerten will. Aber man muß vorsichtig sein mit den Superlativen - mich stört es auch, wenn die Salzburger Festspiele sich selbst als das wichtigste Festival bezeichnen ... bei all ihrer weltweiten Bedeutung und Reputation ...

  12. HDW
    05. November 2015 23:51

    MMn sollte wäre nur das Präfix "Hoch" wegzunehmen! Die Prolokratien der letzten zweihundert Jahre brachten noch jede Form der Kultur zum verschwinden (und werden dann wenn der Spuk vorüber ist, mühsehlig und fragmentarisch, wie heute in der Gus und den ehemaligen Satelliten der UdSSR und zum Teil in der VRChina Gerade die Freiheit der Volkskultur, zu der auch ein selbst denkender Mittelstand gehört, die ja jede Hochkultur für ihre Elitenbildung benötigt, wird von der Hybris einer parteilichen, ideologisierten, angeblich wissenschaftlich fundierten, aber auch schon mehrfach falsifizierten Zukunftsvision, mit Füssen getreten.

  13. Haider
    05. November 2015 22:19

    Man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen. Ein Land, das weltweit nur für zwei Dinge bekannt ist – nämlich Kängurus und Musik - demontiert auf ausdrückliche Weisung des SPÖ-Kulturministers (no na!) die weltberühmte und größte Sammlung alter Musikinstrumente des GESAMTEN Globus in der Hofburg. Vor fünf Jahrhunderten legte ein kulturbeflissener Habsburger den Grundstein, zig Generationen pflegten und hegten sie (schützten sie vor Napoleon und den Russen) und dann kommt ein linker Parteiapparatschik und alles geht den Bach hinunter; für ein Sozialismusmuseum!!! Diese Regierung ist nicht nur eine Schande für Österreich sondern für das Weltkulturerbe schlechthin!
    Allerdings einige Lichtblicke gibt es - entgegen dem Bericht unseres hochverehrten Blogmasters - schon. Das Schloß Schönbrunn ist seit der Privatisierung ein Publikumsmagnet. Auch das Technische Museum scheint aus einem Jahrzehnteschlaf langsam zu erwachen. Und so streng würde ich auch mit dem Belvedere nicht umgehen: Die derzeitige Präsentation Dresdner Kulturschätze im Winterpalais ist z.B. ein wahres Zuckerl für Kunstliebhaber. Wußten Sie, daß im Palais Lobkowitz über 1000 Bühnenmodelle, 600 Kostüme und Requisiten aus drei Jahrhunderten, mehr als 100.000 Zeichnungen und Graphiken sowie mehr als 700.000 Theaterphotos archiviert werden? Von den weltweit einzigartigen Stabpuppen des Jugendstilkünstlers Teschner ganz zu schweigen. Hier wird Theaterwelt aus Jahrhunderten lebendig. Nur leider -> ohne Insiderkontakte stehen sie vor verschlossen Türen (obwohl laut Internet von 10,00 – 16,00 Uhr geöffnet sein soll. Aber wehe Sie kommen wirklich: Dann müssen Sie mit Ungustel Nitsch vorlieb nehmen. Alles andere ist „hinter den Kulissen“!). Ich würde mir zu wetten trauen: weg mit staatlichem Muff und her mit etwas privatem Management -> und dieses Museum wird zu einem neuen Höhepunkt des Wr. Kulturlebens.
    Aber solange Kunstförderung ideologisch niedergedrückt sowie Meinungsfreiheit parteipolitisch geknebelt wird und die Löwelstraße als oberster Zensor auftritt, solange werden sich zwar linke Staatskünstler eine goldene Nase verdienen, aber die Konsumenten/Besucher/Interessenten die Flucht ergreifen. Auf unsere Steuergelder wird wohl allzugerne zurückgegriffen, auf unser Kunstempfinden jedoch kaum.
    Zum Künstlerhaus: Mindestens einmal monatlich schaue ich mir die schandbare Ruine vom Musikvereinsgebäude aus an. Das Dach kaputt. Die Fassade eine Schande. Aber – der linke Wunderwuzzi Beppo Mauhart kassierte jahrzehntelang als Chef der Ruine Länge mal Breite. (Sollte mir jemand sagen können wofür, wäre ich ihm sehr dankbar. Jeder Parlamentshinterbänkler ist dagegen ein Schwerstarbeiter bzw. ein Anwärter für die Hacklerregelung; in der Sowjetunion hätte er wohl den Stachanow-Orden erhalten – nicht für seine Leistung jedoch für seine Parteitreue.)
    Diese (geistigen) Laichen lassen sich eben nur schwer beseitigen. Da ist Herrn Dr. Unterberger voll zuzustimmen.
    Aber jetzt kommen ja die Kulturbereicherer in hellen Scharen. 10.000 täglich? 15.000 täglich? In einem Monat 100.000-300.000? Da werden doch die Besucherzahlen in unseren Wr. Kultureinrichtungen (Kunsthistorisches Museum, Albertina, Belvedere, 21-Haus etc. usw.) wahrlich explodieren. Oder eher jene im Vinzimarkt, der Gruft, bei der Bahnhofsmission, in Traiskirchen, bei Ute Bock oder den hunderten anderen Gutmenschen? Ein Schrei genügt: „ASYL“ und jeder wird für mindestens zwei Jahre rund um die Uhr voll versorgt. Diese Bemerkung nur, damit Sie wissen, wofür Sie zeitig morgens aufstehen, täglich acht Stunden arbeiten und ihnen Monat für Monat vom Staat ein Drittel bis zur Hälfte Ihres Gehaltes abgepreßt wird.

    • Haider
      05. November 2015 23:01

      Ich hoffe, Sie verzeihen mir die "Laichen". Natürlich meinte ich die staatliche Kulturadministrastion, also LEICHEN.

    • riri
      05. November 2015 23:08

      Die ÖVP hat auch einen Kultursprecher, schon davon gehört? Es ist Frau Maria Fekter, die werte Dame muß ja mit den Proleten immer einer Meinung sein.
      Aber wir wissen: Schotter ist ihr Metier.

    • Zraxl (kein Partner)
      07. November 2015 12:35

      "Das Schloß Schönbrunn ist seit der Privatisierung ein Publikumsmagnet." Genau so ist es!

      Auch eine Frau Netrebko muss man sicher nicht bekunstfördern, damit sie Zuhörer findet. Diese kommen von ganz alleine und zwar sind sicher auch dann, wenn die Eintrittskarten einen fairen Preis kosten.

      Sinnvoll wäre es vielleicht auch, würde man Kunstmäzene etwas weniger sekkieren und Künstler nicht wegen einer falschen Wortmeldung öffentlich verdammen.

  14. Undine
    05. November 2015 21:53

    Von einem Theater- oder Opernbesuch halten mich schon die Ankündigungen im ORF ab! Soll ich mir DAS antun und noch teures Geld dafür bezahlen, wenn ein klassisches Bühnenstück--- wie etwa voriges Jahr erlebt!--- eine Faust-Aufführung auf einer sehr berühmten Bühne, das eher einem Lustspiel oder einem Jahrmarkt-Tingeltangel ähnelte: Im Prolog im Himmel läßt "Der Herr" plötzlich seinen weißen Umhang fallen und steht in der weißen (Palmers-)Unterhose da, Faust wälzt sich szenenlang mit schwarzer Unterhose auf dem Boden, Mephisto trug auch eine schwarze---bei früheren Aufführungen soll sie golden gewesen sein, was noch ein bißchen originell wäre.

    Auffallend ist: Verhunzt werden nur die großen deutschen Klassiker, seien es Theater oder Opernaufführungen. Stücke moderner Autoren spielt man hingegen immer werkgetreu, auch was die Kostüme anbelangt.

    Aus diesen Gründen besuche ich nur noch Orchester-Konzerte oder Kammermusik. Da kann die linke Unkultur keinen Schaden anrichten. Es gibt sogar noch rein klassische Konzerte, wo einem kein "moderner" Komponist zwischendurch untergejubelt wird---diese Art der Zwangsbeglückung schätze ich gar nicht.

    Und die reinste Freude bietet RADIO SWISS CLASSIC!

    • Haider
      05. November 2015 23:03

      Undine 05. November 2015 21:53
      Von einem Theater- oder Opernbesuch halten mich schon die Ankündigungen im ORF ab! Soll ich mir DAS antun und noch teures Geld dafür bezahlen, wenn ein klassisches Bühnenstück--- wie etwa voriges Jahr erlebt!--- eine Faust-Aufführung auf einer sehr berühmten Bühne, das eher einem Lustspiel oder einem Jahrmarkt-Tingeltangel ähnelte: Im Prolog im Himmel läßt "Der Herr" plötzlich seinen weißen Umhang fallen und steht in der weißen (Palmers-)Unterhose da, Faust wälzt sich szenenlang mit schwarzer Unterhose auf dem Boden, Mephisto trug auch eine schwarze---bei früheren Aufführungen soll sie golden gewesen sein, was noch ein bißchen originell wäre.

      Auffallend ist: Verhunzt werden nur die großen deutschen Klassiker, seien es Theater oder Opernaufführungen. Stücke moderner Autoren spielt man hingegen immer werkgetreu, auch was die Kostüme anbelangt.

      Aus diesen Gründen besuche ich nur noch Orchester-Konzerte oder Kammermusik. Da kann die linke Unkultur keinen Schaden anrichten. Es gibt sogar noch rein klassische Konzerte, wo einem kein "moderner" Komponist zwischendurch untergejubelt wird---diese Art der Zwangsbeglückung schätze ich gar nicht.

      Und die reinste Freude bietet RADIO SWISS CLASSIC!
      Meine Reaktion:
      Ein Insider-Tip: Es gibt die sogenannten Floridsdorfer Opernfreunde. Sie fahren seit vielen Jahren etwa monatlich nach Brünn, Preßburg et al., da sie sich von der linken Kulturschickeria in Österreich veräppelt fühlen. Bei Interesse stelle ich gerne einen Kontakt her. Es ist äußerst preiswert. Zeitgeistiger Regieterror bei den Aussführungen ist ausgesprochen selten. Das Klima unter den österreichischen Opernbesuchern ist echt familiär.

    • Haider
      05. November 2015 23:07

      Die Technik ist ein Hund (eigentlich wollte ich dies posten):

      Ein Insider-Tip: Es gibt die sogenannten Floridsdorfer Opernfreunde. Sie fahren seit vielen Jahren etwa monatlich nach Brünn, Preßburg et al., da sie sich von der linken Kulturschickeria in Österreich veräppelt fühlen. Bei Interesse stelle ich gerne einen Kontakt her. Es ist äußerst preiswert. Zeitgeistiger Regieterror bei den Aussführungen ist ausgesprochen selten. Das Klima unter den österreichischen Opernbesuchern ist echt familiär.

  15. Senfspender
    05. November 2015 18:43

    Aber wenn die Zuwanderer einmal Fuss gefasst haben werden, werden sie gewiss auch unseren Kulturbetrieb neu beleben, auch wenn das dann für uns zunächst vielleicht gewöhnungsbedürftig sein wird.

  16. Erich Bauer
    05. November 2015 18:07

    Es werden keine "verfänglichen" Nachrichten mehr publiziert! Dieses neue "Vatikanbuch" wird "gefeatured". Interessiert keine Sau.

    http://www.theguardian.com/us-news/2015/nov/04/six-year-old-boy-louisiana-possibly-killed-by-police

    Auch über die sich überschlagenden Entwicklungen in Syrien. NIX!

  17. El Capitan
    05. November 2015 18:00

    Der Niedergang der Hochkultur war lange nicht zu sehen, denn wenn die eine oder andere Stiftung geht, regt das niemanden auf. Bei uns schon gar nicht. Inzwischen mehren sich aber die Anzeichen, und die finanziell nicht relevante Kürzung der Militärmusikkapellen von ca. 40 Musikern auf lächerliche 20 ist nur ein Beispiel von unzähligen.

    Wirklich schmerzhaft ist der Niedergang unserer Universitäten und damit der relevanten Wissenschaften. Unseren Schülern wird vorgegaukelt, sie bekämen bei uns mit Matura und Studium eine „höhere Bildung“ und mehr Chancen. Die Wahrheit ist ernüchternd. Wer wirklich Karriere machen will, große Karriere, nicht bloß als kleiner Strizzi-Anwalt in Favoriten, der kommt nicht mit einem Titel weiter, sondern mit dem Zeugnis _bestimmter_ Universitäten, und dazu zählen die österreichischen international nicht mehr.

    Es ist gar nicht nötig, eine Uni unter die besten 20 weltweit zu bringen. Oxford, Yale, Stanford, Princeton, Harvard, ETH Zürich etc. sind für uns außer jeder Reichweite. Es wäre aber machbar, die ersten 100 zu erreichen, aber dazu benötigten wir politischen Willen, der nirgendwo erkennbar ist.

    Und was den Fußball betrifft: Der Trainer ist ein Schweizer. Die Spieler sind zwar Österreicher, wurden leistungsmäßig aber großteils im Ausland sozialisiert. Bei uns herrscht das Mittelmaß. Was will man sich aber auch anderes erwarten, wenn ein Taxifahrer ohne Matura und ein Kammerfunktionär der Regierung vorstehen?

    • Brigitte Imb
      06. November 2015 03:05

      Wetten gehören zwar nicht zu meinem Metier, aber in diesem Fall würde ich´s riskieren.

      Kann Werner Faymann eine rechtmäßig erworbene Taxilenkerberechtigung vorweisen: Ja od. Nein?

      Mein Votum fällt klarerweise auf Nein.

      Dieser Tölpel, der in Ö Kanzler spielen darf, hat außer Unbildung und Leistungsverweigerung nichts vorzuweisen.
      Ein Wurm ist nicht dümmer als das Fay, aber wesentlich nützlicher.

  18. Erich Bauer
    05. November 2015 17:49

    Tagesschau Deutschland Zeitreise ins Jahr 2018

    https://www.youtube.com/watch?v=ZQXnGgsg61g

  19. dssm
    05. November 2015 17:18

    In den 80er Jahren hat Paul C Martin prophezeit, daß der Untergang eher schleichend kommen wird. Einmal wird, wie eben heute berichtet, bei der Kultur gespart, morgen beim Militär, dann wieder bei der Polizei, den Gefängnissen, den öffentlichen Gebäuden, den Schulen oder bei der Krankenversorgung usw.
    Auch die Beamtengehälter und -pensionen sind nur mehr stellenweise recht üppig. Bald werden die Pensionisten dran sein.
    Längst wird der Kapitalstock aufgezehrt. Die Investitionsrate liegt weiter unter dem Notwendigen. Aber wie soll auch investiert werden, von den Gewinnen wird viel zu viel von der Steuer gefressen und für Ausländer sind die Rahmenbedingungen schlicht katastrophal.

    Wir sollten also solche Meldungen längst gewohnt sein. Es läuft seit vielen Jahren das immer gleiche Spiel. Wie ein Drogensüchtiger schnappt der Staat nach allem Baren, nur der nächste Schuss zählt, die längerfristigen Konsequenzen sind egal. Der Wähler senkt den Daumen über jeden Spielverderber, der den Wahnsinn beenden will.

    • M.S.
      05. November 2015 17:45

      @dssm

      Der Untergang kommt zwar erst einmal schleichend, aber mit der Zeit progressiv zunehmend. Wie bei einer Lawine, die vorerst langsam ins Rutschen kommt und dann immer schneller und mächtiger alles mitreisst, was ihr in den Weg kommt. Wo wir uns jetzt gerade befinden? Ich denke, bereits mitten in der zweiten Phase.

  20. simplicissimus
    05. November 2015 16:47

    Was wundert's, wenn man seit Jahrzehnten von einer Proletenpartei regiert wird, deren Überleben durch eine Vasallenpartei einzementiert wird?

    • dssm
      05. November 2015 17:27

      @simplizissimus
      Mit dem Theater verhält es sich wie mit den Parteien.
      Wenn das von vielen gewünschte am Programm steht, dann wird das Haus voll sein. Egal ob Theater oder Parlament.
      Es ist also unfair, die erfolgreichen Parteien zu beschimpfen. Die präsentieren nur ein passendes Programm um erfolgreich zu sein, denn es bringt viel Geld wenn man viele Stimmen hat. Es obliegt dem Wähler zwischen den Programmen zu wählen. Daher kann nur der Wähler der Täter sein.

    • Wyatt
      05. November 2015 19:44

      @ dssm
      "der Wähler ist Einzahl - (Singular)!" Und alle Parteien haben eins gemeinsam, dass sie von der Mehrzahl (Plural) - der Wähler, einschließlich der Nicht- u. Ungültigwähler NICHT gewählt wurden.

      Und bei den Kulturschaffenden kommt es m. E. darauf an, ob diese sich den schönen Künsten und jenen die das Werk geschaffen haben verpflichtet fühlen, oder mehr der linken Szene der "Grünen BoBos".

    • dssm
      05. November 2015 20:16

      @Wyatt
      Danke für diese Klarstellung.
      Es ist immer wieder wichtig auf den einzelnen Menschen zu zeigen. In der Wahlkabine ist man nämlich alleine; keine schiebende und stossende Masse zwingt ein bestimmtes Wahlverhalten auf.

      Und ein Nichtwähler ist so zufrieden mit dem Hier und Jetzt, daß er erst gar nicht hingeht - wählt damit aber erst recht.

    • simplicissimus
      06. November 2015 06:36

      Selbstverständlich ist auch der Wähler schuld.
      In zweiter Linie, da er sich belügen, manipulieren, verkaufen und verraten läßt. Wird hier auch von mir und vielen anderen ständig angeprangert. In erster Linie sind jedoch sehr wohl die Parteien schuld, denn diese belügen, manipulieren, verkaufen und verraten. Um damit erfolgreich zu sein, ja. Was jedoch ihre Urheberschaft und Täterschaft keineswegs entschuldigt.

    • Wyatt
      06. November 2015 07:21

      Der Wähler, die Wähler, …… was bewirken Wahlen schon, wenn seit der Erfindung der Grünen - welche bislang von durchschnittlich neunzig Prozent der Wähler NICHT gewählt wurden - letztlich immer die bestimmen und durchsetzen, was hierzulande, zum mehrheitlichen Nachteil, geschieht bzw. nicht geschieht.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      07. November 2015 10:25

      simplicissimus, eben dieser "Vasallenpartei", der ÖVP, wird gerade von der "Proletenpartei" SPÖ derart auf den Kopf gesch....., dass es wundert, wie lange sich diese ÖVP das noch gefallen läßt.
      Wie die SPÖ-"Intelligenzbestie" Schieder die ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner wegen des "Zaunes" in aller Öffentlichkeit zusammengefaltet hatte, wäre in jeder Partei mit Rückgrat Grund genug gewesen, eine Koalition unverzüglich zu beenden. Nicht so die ÖVP!
      Vom bläßlichen Schwurbler Mitterlehner hörte man keine Verteidigung seiner BMI und auch sonst fand sich kein ÖVP-Grande zu ihrer Unterstützung.
      Und wie der zweitunfähigste SPÖ-Verteidigungsminister aller Zeiten mit seinen unter dem SPÖ-Desast

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      07. November 2015 10:27

      Fortsetzung:
      Und wie der zweitunfähigste SPÖ-Verteidigungsminister aller Zeiten mit seinen unter dem SPÖ-Desastern Darabos und ihm in höchste Ränge beförderten "Soldatna-Generälen" das Flüchtlingsproblem an der steirischen Grenze im Alleingang, also ohne die ressortzuständige Mikl-Leitner, beheben wollte, war ebenfalls ein Beispiel politischer Hinterfotzigkeit der besonderen Art!Und auch hier blieb Mitterlehner in Deckung!
      Die letzte Meldung von ihm war, dass der Erwin Pröll ein guter Bundespräsident sein könnte. Und das "Flüchtlings"-problem? Geh bitte, schon etwas von einem Gewöhnungseffekt gehört?
      Na also...

  21. Bob
    05. November 2015 16:16

    Kultursender ORF:
    Ö1 Füher ein Sender für Klassische Musik,Klavierkonzerte gehobene Unterhalungsmusik
    Heute von mir ungehört außer dem Mittagsjournal als Feindsender
    Ö Regional Früher: gemütlicher Sender mit Autofahrer unterwegs, Wunschkonzert, Volksmusik. Heute Einheitsbrei
    Ö3 Früher Spartensender Jazz, Schellacks, Westernmusik,Italo etc
    Heute Einheitsbrei man glaubt die haben nur 10 CD
    Das Fernsehprogramm kann ich nur aus der Zeitung beurteilen, da ich für diesen Dreck nichts bezahle
    ORF1 Amerikanische hirnverbrannte Serien wie in allen Privatkanälen gemischt mit Fußball(ich hasse Fußball) obwohl ein eigener Sportkanal zu Verfügung steht, aber dort sieht man Formel1 Rennen aus den 80er.
    ORF2 Tatort bis zum erbrechen, Politwerbesendung für rotgrün, im Zentrum(wie machen 5 linke einen FPÖler zur Schnecke) die2514 Wiederholung vom Bullen von Tölz, die3258452Wiederholung von Columbo
    ORFlll ist nur dazu da um Wiederholungen zu sehen wie gut das Fernsehprogramm einmal war.

    • Bob
      05. November 2015 16:43

      Radio Swiss
      lauter Spartenkanäle ohne ein Wort Nachrichten!

    • M.S.
      05. November 2015 18:06

      @Bob

      ***********************
      Sie bringen es auf den Punkt!
      Und was das Regietheater bzw. Musiktheater bietet, besteht zum großen Teil aus Werkschändungen. (z.B. Der Fidelio in Salzburg).

    • Wyatt
      06. November 2015 07:33

      Radio FRANCE CLASSIQUE (über Sat. Schüssel) - ist auch empfehlenswert.

    • Alex K. (kein Partner)
      07. November 2015 20:20

      Ö1 diese Woche im Radiokolleg: Feminismus in seiner radikalsten Form! Zum Speibn!

  22. Politicus1
    05. November 2015 16:09

    1) vom Sprechtheater habe ich mich schon lange abgemeldet, weil ich mich am Ende einer Regietheateraufführung nicht regelmäßig fragen wollte, welches Stück ich denn da heute von welchem Autor gesehen habe.
    Daher bevorzugte ich mehr und mehr die Konzertsäle. Da kann ich zu 99% sicher sein, selbst bei eigenwilligsten Dirigenten die dargebotenen Musikstücke auch ohne Blick in die nachfolgende Zeitungskritik zu erkennen.
    2) A.U. macht sich berechtigt Sorgen um die Zukunft eines zahlenden Publikums.
    Wie oft und wie viele Muslima habe ich in einem Konzertsaal bei klassischer Musk gesehen? Meine zehn Finger reichen zur Antwort ...
    Aber auch die dem christlich-abendländischen Kulturkreis entstammende Jugend ist mit Ausnahme überschaubarer Musikbegeisteter (zumeist Musikstudenten) nur wenig sichtbar. Am doch teuren Eintrittspreis allein dürfte es nicht liegen. Es fehlt ganz einfach die Hinführung zur Klassik durch engagierte Musiklehrer.
    Man macht sich keine Vorstellung, was alles Maturanten über österreichische Theater- und Musikkultur NICHT wissen ... ich möchte aber auch nicht wissen, was die Damen und Herren Professoren im heutigen Gymnasium zu Thema österreichische Kunst und Kultur wissen ...
    3) Ist es auch schwer für echte Kulturthemen sich in der Öffentlichkeit wahrnehmbar zu machen, wenn die Nation dem nächsten Jahr schreckerstarrt entgegen geht, im Wissen, dass es nächstes Jahr keinen Lifeball und auch keinen Musikantenstadl mehr geben wird.

    • kritikos
      06. November 2015 01:52

      Ihnen kann man nur - leider! - völlig recht geben. Kulturvermittlung in den Schulen rangiert halt weiter unten. Wirtschaftsgeographie o.ä., Informatik zum Bersten, und was weiß ich noch. Und die Eltern? Können sie nicht mehr, wissen selbst nicht mehr oder werden nicht gehört? Zugegeben, das Burgtheater in jetziger, was heißt jetziger: seit einigen Jahrzehnten, Form kann ich dem Nachwuchs nicht empfehlen. Und was uns die Regisseure auch in Opern da antun, ist auch nicht kulturfördernd. Wie Sie schreiben: Musik im Konzertsaal ist der Rest, wer weiß wie lange. Regisseure sind wirklich machtgierig!

    • Wyatt
      06. November 2015 08:00

      Regisseure sind auch geldgierig,
      anstelle des Extra- u. Zusatzhonorars für Um- u. Neuinterpretation (dem Schmarotzen, mangels eigener Schaffenskraft, beim Schaffen anderer), im besonderen bei den klassischen Werke großer Meister, sollten Regisseure mit Abzügen und Strafgelder für jegliche Abweichung vom Original belangt werden.

  23. Josef Maierhofer
    05. November 2015 15:09

    Zu ergänzen wäre noch, dass die herbeigerufenen Sozialzuwanderer diese noch verbliebenen kulturellen Restangebote nicht wahrnehmen werden.

    In der österreichischen Politik waren 1945 Persönlichkeiten, heute sind es Angeklagte oder Anzuklagende.

    Eine sterbende Generation sind wir geworden. Wir sollten Suren lernen und Burkas kaufen, Messer wetzen und Christen verfolgen, es ist wie im alten Rom bevor es zu Gänze von den Vandalen überlaufen wurde.

    Armut heißt aber nur in heutigen Politik kulturlos, die Menschen, je nach Herzensbildung pflegen sehr wohl noch ihre Kulturen, obwohl ihnen von der heutigen Politik sogar die Perchtenläufe und andere traditionelle Veranstaltungen verboten werden.

    Und trotzdem wählen wir die Kulturzerstörer, die Gesellschaftszerstörer, die Heimat- und Nestbeschmutzer.

    Eine Zukunft mit 'Conchita', Würstel auf der Donauinsel, leider abgesagtem 'Lifeball', ein Gedenkmarsch zum Hrdlicka Denkmal und danach gleich zum Che Guevara Denkmal, eine Antifaschismusdemonstration eine Stadtzerstörung zum WKR Ball, eine Wallfahrt zum Dohnal Grab, ... das sind die bereits die Zukunft andeutenden 'Highlights' samt den Erpressungen der Linken der Tod dieser Gesellschaft, die sich dagegen nicht wehrt, nein im Gegenteil, diese Gesellschaft will das ja so.

    Vielleicht schaffen wir noch das Niveau von Cuba oder Nordkorea.

    UHPB und UHBK samt den übrigen sind die Repräsentanten dieser Versagerrepublik und jeder Österreicher, egal ob Selbstbediener, Parteiprivilegierter, Privilegienritter, Korrumpeur. Bestecher, Wähler, etc. trägt sein Scherflein zum Niedergang bei.

    Ja, unsere Gesellschaft stirbt, die Kultur schon früher oder ist, wie beschrieben, bereits zum Tode verurteilt.

    Besuchen Sie Europa, solange es noch steht ....

    • bécsi megfigyelö
      05. November 2015 15:41

      Ja, und ehedem existierte eine ÖVP, die - trotz Koalition - dem Linksextremismus die Stirn bot. Heute hingegen gibts eine VP, die Bolschewismus und Islamismus die Füsse küßt.
      .

    • Politicus1
      05. November 2015 18:25

      selbst Anklagen würden vermutlich nichts bringen.
      Ein guter Verteidiger braucht nur auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren ...

  24. Bob
    05. November 2015 14:26

    Warum sollte jemand ein Theater besuchen nur um einen Klassiker in Nazikostümen vor schwarzem Hintergrund zu sehen, oder eine Ausstellung bunter Farbklekse besichtigen obwohl bekannt ist das der Künstler durchaus malen kann. Nur um den Zeitgeist zu befriedigen? Warum applaudiert dann das Publikum? Nur um nicht als Kunstbanausen dazustehen.
    Bei der Musik verhält sich die Geschichte etwas anders. Da kann man nicht soviel ruinieren auf Grund der Notation (abgesehen von den unglaublichen Tempo mit dem manche Stücke artistisch abgespielt werden).
    Hat denn niemand soviel Eier in der Hose, um zu sagen das ist nicht Kunst das ist Dreck.

    • M.S.
      05. November 2015 18:21

      @Bob

      Und wenn dann doch einmal nach einer Premiere Missfallenskundgebungen durch das Publikum (durch Buhrufe) ertönen, erklärt uns dann irgendein arroganter Kultursprecher des ORF, dass diese zu Unrecht erfolgen. Das Publikum verstehe halt nicht die Intentionen des Regisseurs.

    • Specht (kein Partner)
      07. November 2015 12:32

      So einfach ist das mit den Farbkleksen nicht und so wie es selbstverständlich ist, dass man sich weiterbilden muss um Musik und große Werke zu erfassen, so geht es auch in der Malerei ohne Bemühen nicht. Denn so wie
      Musikkompositionen abstrakt sind müssen auch Farben Formen und Bildkompositionen verstanden und empfunden werden. Nitsch z.B. ist in meinen Augen ein Könner,er weiß um die Dinge aber macht daraus grauenvoll und ekelhaft Negatives. Das geht mit Mühl, Valie Export , Gelatine ...etc. munter weiter und ist voll im Sinne unserer Sozialisten und Linken. Immerhin haben sie seit Firnberg alle Akademien und Unis fest im Griff.

  25. A.K.
    05. November 2015 14:18

    Dr. Unterberger schreibt: „...So haben die staatlichen Museen offensichtlich ihre große Aufbruchsstimmung nach der Ausgliederung hinter sich und versinken in politisch korrektem Dämmerschlaf.“ Dies dürfte sicher teilweise zutreffen. Was mich gegenüber früher stört ist, daß bei den großen Museen und auch bei der National-Bibliothek anläßlich von Eröffnungen vermehrt Repräsentanten des Linken Lagers aufscheinen. Anklänge ideologischer Unterwanderungstendenzen in Eröffnungsreden sind dabei nicht selten zu bemerken.

  26. socrates
    05. November 2015 14:08

    Unsere gescheiterten Maturanten Faymann und Hundsdorfer geben ihr Bestes, mehr ist nicht drinnen. Wie auch bei solchen geistigen Nackerpatzeln?
    Leute, die von der Grenze mit Slowenien kommen, erzählen von lebensgefährlichen Zuständen, über die nicht berichtet werden darf. Alle Berichte in den Medien sind erstunken und erlogen.
    Nicht tödliche Waffen sind in Österreich ausverkauft. Die Bevölkerung, besonders die Ausländer in 1160 Wien, Yppenmarkt und Brunnenmarkt, also keine Blonden und Blauäugigen Nazis.

  27. A.K.
    05. November 2015 14:06

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Österreichs Abschied von der Hochkultur“ muß ich leider weitgehend zustimmen. Aber der Zeile „...Die letzten großen und epochalen Ausstellungen im Kunsthistorischen Museum oder im Belvedere sind schon Jahre her.“ stimme ich - zumindest bezüglich des Belvederes so nicht zu:
    In den vergangen Jahren – unter der Geschäftsführerin / Direktorin Dr. Husslein-Arco wurde eine Fülle von erstklassigen Ausstellungen geboten. Es genügt zur Probe dazu die Seite http://www.belvedere.at/de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen zu öffnen. Z. B.: der Besuch des Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen mit der Ausstellung „Rembrandt – Tizian – Bellotto“ liefert einen guten Überblick über die Qualität des Gebotenen. - Angemerkt sei, daß ich zwar zu den Freunden des Belvederes zähle, aber mit dessen Leitung und den Mitarbeitern in keinerlei Naheverhältnis stehe.

  28. teifl eini!
    05. November 2015 14:00

    Was den Fußball betrifft, ist die Aussage, dass auf jeden Aufstieg ein Abstieg folgen muss natürlich richtig. Völlig falsch ist jedoch das Warum: gerade weil wir so viele Kicker in den besten Ligen der Welt haben, ist das Team so gut (neben dem Glücksfall Koller). Man stelle sich einen Alaba bei der Austria oder der Admira vor! Was für eine Vergeudung an Talent das wäre!

  29. zauberlehrling
    05. November 2015 13:25

    OT

    Was unseren "Systemmedien" offensichtlich nur eine kleine Randnotiz wert ist, jedoch einigen Sprengstoff in Sachen HAA-Ausschuß bergen könnte, sei hier erwähnt:

    "Rechnungshofpräsident Moser ging gestern im U-Ausschuß mit der FIMBAG (= staatliche Bankenbeteiligungsholding) hart ins Gericht. Sie hätte die Informationen gehabt, habe aber nicht gehandelt."

    Und was machen unsere Volkszertreter in der rot-schwarzen Regierung?

    ZEITGLEICH zur Befragung beschloss der Ministerrat die Auflösung der FIMBAG mit Juni 2016!

    So einfach wird dieses Problem vertuscht? Wo bleibt da der ach so investigative Journalismus in den diversen linken Krawallredaktionen?

    Wichtiger sind da groß aufgemachte Schlagzeilen über FPÖ- bzw. BZÖ-Politiker, die nicht zeitgerecht zum Termin erscheinen, was aber so gar nichts zur Aufklärung des HAA Bankrotts beitragen kann.

    Gute Nacht, Österreich.

  30. Pennpatrik
    05. November 2015 12:21

    Wie hat Herr Kusej (sinngemäß) gesagt (selbst gehört im Radio):
    "Man müsste diesen ganzen Opernbetrieb mit einer cruise Missile vernichten, um ihn neu aufbauen zu können".

    Das ist allerdings schon einige Jahre her. Sage niemand, er habe das nicht gewusst.





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