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Opportunistisch geht die Welt zugrunde

Bisweilen sind wir alle Opportunisten. Welcher Anhänger von Borussia-Dortmund würde sich schon in der Allianz-Arena inmitten von begeisterten Bayern-München-Fans schwarz-gelb outen? Oder welcher Austria-Fan in Wien würde im Sektor jubelnder Rapid-Anhänger sein violettes Gemüt zeigen? Welcher Mensch würde auf einer Autobahn-Raststation inmitten von 30 stämmigen Männern in Lederkluft und mit dem Helm in der Hand deutlich machen, dass er eigentlich für ein Verbot des Motorradfahrens als lebensgefährlichste und am meisten lärmende Fortbewegungsart ist? Kaum einer von uns würde das tun, sofern ihm seine persönliche Sicherheit wichtig ist.

Hunderte ähnliche Beispiele zeigen: Sehr oft lässt es Klugheit angeraten sein, etwas zu verschweigen, oder auch etwas Unrichtiges vorzuspiegeln, um einen Schaden oder eine Gefahr abzuwenden.

Freilich gibt es in der Geschichte auch erstaunliche Gegenbeispiele: So sind die Christen in den ersten drei Jahrhunderten zu Tausenden lieber in den Tod gegangen, als pro forma halt einmal den antiken Göttern und Kaisern zu opfern, wie es die Durchschnittseuropäer in ihrer heutigen Mentalität wohl fast alle problemlos tun würden. Aber auch heute lassen sich viele Christen zwischen Libyen, Syrien und Pakistan eher von fanatischen Muslims massakrieren, als dass sie pro forma so tun würden, ab nun an Allah und Mohammed zu glauben.

Sind wirklich nur noch tiefgläubige Menschen imstande und bereit, für ihre Überzeugung Nein zu opportunistischen Kompromissen zu sagen? Zum Glück nicht. Zum Glück gibt es auch im heutigen Europa auch ganz ohne religiösen Zusammenhang Menschen, die mutig und öffentlich zu ihren Überzeugungen, zur Wahrheit stehen. Freilich: Der mediale Zeitgeist ordnet sie gerne leichtfertig als Sonderlinge, als Michael Kohlhaas ein. Und: Es werden wohl immer weniger.

Dabei kann es keinen Zweifel geben: Gerade hochentwickelte Gesellschaften brauchen, bräuchten dringend Menschen, die nicht bereit sind, sich in wesentlichen Dingen zu verbiegen, auch wenn es ihnen schadet, auch wenn ihnen dadurch ein großer Nutzen entgeht. Denn sobald opportunistisches Verhalten Folgen für dritte, für die Gesellschaft hat, wird Opportunismus zum tödlichen Gift, egal ob er Folge von Feigheit, Geldgier oder der Hoffnung auf Wählermaximierung ist.

Wo Opportunismus zum tödlichen Gift wird

Zahllose Beispiele machen klar, wie wichtig das ist, wie wichtig das wäre:

  • Wenn Ärzte und Forscher bei Versuchen mit neuen Medikamenten schwindeln, um auch weiter Aufträge der Pharma-Konzerne zu behalten, dann werden mit der Wahrheit auch künftige Patienten zum Opfer dieses Verhaltens.
  • Wenn Ökonomen wider besseres Wissen fürs Schuldenmachen plädieren, um sich das Einkommen-bringende Wohlwollen der Gewerkschaften zu erhalten, dann schaden sie damit massiv der Zukunft unserer Kinder und der Gegenwart der Sparer, die ihr Leben lang etwas fürs eigene Alter zurückgelegt haben.
  • Wenn Journalisten im kollektiven Gruppenrausch einer gleichgeschalteten Branche so tun, als ob das ganze Land hinter den „Welcome“-Plakaten schwingenden Mädchen auf den Bahnhöfen stünde, dann wird nicht nur die Wahrheit das Opfer. Dann gefährden sie auch die Zukunft der eigenen Medien, von denen sich Leser und Seher derzeit besonders schnell abwenden. Und damit ihre eigenen Arbeitsplätze. Von der Zukunft und Identität des eigenen Landes ganz zu schweigen, die massiv bedroht werden, weil eine lebensfremde politische Machtklasse auf Grund dieser manipulativen Berichte glaubt, das Volk wolle die Masseneinwanderung.
  • Wenn Schulbehörden und Lehrer die Anforderungen bei Prüfungen opportunistisch immer tiefer senken, um nur ja keinem Immigranten trotz schwacher Deutsch-Kenntnisse „die Zukunft zu verbauen“, und um vor ihren Vorgesetzten und in der Öffentlichkeit nur immer ja gutmenschlich dazustehen, dann sind sie haupt- oder mitschuldig an der ständigen Verschlechterung des Niveaus von Schulen, Universitäten und Absolventen.
  • Wenn jemand einen schwer alkoholisierten Freund nicht am Autofahren zu hindern versucht, um die Freundschaft nicht zu gefährden, dann wird er mitschuldig an den Opfern eines eventuellen Unfalls.
  • Wenn Techniker eines großen Autokonzerns bei Tests raffiniert schwindeln, um Kosten zu sparen, um utopistische Umweltnormen zu erfüllen und um dadurch kurzfristig als bewunderte Zauberer dazustehen, dann werden sie langfristig mitschuldig an der Bedrohung Tausender Arbeitsplätze und der Chance für die globalen Konkurrenten des Konzerns, diesen wegen eines relativ geringfügigen Anlasses aus den Weltmärkten zu drängen.
  • Wenn sich Politiker, um nur ja modern zu wirken, nicht gegen die Sexualisierung des Unterrichts, das Eindringen der Schwulen-Propaganda in die Schulen und die Verbreitung der absurden Extremisten-These vom „frei wählbaren Geschlecht“ in Klassenzimmern wenden, dann werden sie zu Hauptschuldigen an einer schweren Verunsicherung und Desorientierung junger Menschen im prägungsfähigsten Alter der Orientierungssuche. Mit bisweilen lebenslangen Folgen.
  • Wenn Politiker der Landesverteidigung nicht die notwendigen Mittel geben, weil sie statt dessen lieber Geld zur kurzfristigen Wählerbestechung ausgeben, dann sind sie schuld daran, dass es in der Stunde der Not dann nichts mehr gibt, womit man Land und Europa schützen könnte.
  • Wenn sich ein Teil der Richter bei Urteilen von der öffentlichen Stimmung beeinflussen lässt, wie jüngste Studien konkret bestätigen, dann haben sie zwar kurzfristig eine gute Presse, mittel- und langfristig aber zerstören sie damit den Rechtsstaat und das Vertrauen der Menschen in diesen.

Lange ließen sich die Beispiele fortsetzen, die alle die gefährlichen Folgen von opportunistischem Verhalten zeigen. Kurzfristig ist dieser zwar oft bequemer und angenehmer, aber langfristig führt er mit großer Gewissheit ins Verderben.

Sein Überhandnehmen ist Folge der Tatsache, dass wir in Europa seit 70 Jahren nur eine ständige Vermehrung des Wohlstandes kennengelernt haben. Die Menschen, die auch die brutalen Seiten der Weltgeschichte am eigenen Leib erfahren haben, sind inzwischen weitestgehend ausgestorben.

Diese 70 Jahre waren zwar für fast alle von uns viel besser im Vergleich zu den Jahrzehnten davor. Aber zunehmend sind auch die negativen Folgen einer in der Weltgeschichte noch nie dagewesen Periode von Frieden, Wohlstand und Sicherheit zu erkennen.

Damit stirbt nämlich das kollektive Wissen aus, dass Rechtsstaat und Demokratie nur mit mutigem Einsatz aller Staatsbürger überleben können. Wir vergessen, dass Meinungsfreiheit, Eigentum und eine unabhängige Justiz, die Gleiches gleich, aber Ungleiches ungleich behandelt, die weitaus wichtigsten Grundrechte unserer Gesellschaft sind (und nicht ein angebliches Asylrecht für sechs Milliarden Menschen auf der Welt in Mitteleuropa). Wir vergessen, dass ein Wohlfahrtssystem nur dann funktionieren kann, wenn jeder, der dazu imstande ist, sich wirklich anstrengt, wenn er etwas für die Allgemeinheit (also den Markt) leistet, wenn niemand unehrlich das Engagement der anderen ausnützt, wenn es Chancengleichheit, aber keine durch die politische Macht erzwungene Ergebnisgleichheit gibt.

Eine nüchterne Bilanz muss daher zu einem bitteren Schluss kommen: Europa ist heute weniger denn je in diesen 70 Jahren (oder in der ganzen bekannten Menschheitsgeschichte davor) von Vernunft, Mut, Wahrheitssuche, Leistung und Engagement geprägt. Statt dessen regieren Opportunismus und kurzsichtige Emotionalität.

Ich schreibe gelegentlich Beiträge für den deutschen Arbeitgeberverband (DeutscherArbeitgeberVerband.de).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 08:58

    Es sind Kommentare wie diese, die mir AUs Blog als rettenden Leuchtturm in einem Meer der Beliebigkeit, Gefühlsduselei und Unvernunft erscheinen lassen.

    Zeiten wie diese, in denen epochale Weichenstellungen den Weg in multiple Krisen weisen, führen jedenfalls dazu, das eigene Weltbild, die eigenen Werte zu schärfen und dafür einzustehen.

    Ein zentraler Wert ist das produktive Schaffen. Schaffen will ich sowohl als kreativen Akt verstehen, als auch im vorarlbergerischen Sinne des Arbeitens. Während im Feuilleton ausschließlich Künstler als kreativ Schaffende verstanden und gelobhudelt werden, zähle ich v.a. Unternehmer, Innovatoren und Wissenschafter dazu. Sie schaffen den Wohlstand, sie haben uns aus der Subsistenzwirtschaft geführt, nicht die Schweineblutschütter, Prediger oder Gemeinwohltyrannen.

    Produktiv zu sein heißt auch, für sich selbst sorgen zu wollen. Ich breche eine Lanze für Selbstverantwortung, Kapitalismus und individuelle Freiheit. Niemanden will ich zwingen oder bitten, für mich zu sorgen. Umgekehrt will ich nicht dazu gezwungen werden, für andere außerhalb des engsten Familien- und Freundeskreises zu sorgen. Es ist mein Leben. Warum soll ich mich in den Sklavendienst irgendeiner höheren mystischen Macht oder irgendwelcher Gemeinwohlphantasien stellen? Alle Religionen, einschließlich ihrer sekulären Ausprägungen Faschismus, Kommunismus und Sozialismus machen genau das: sie verlangen dein Opfer, deine Solidarität, deinen blinden Gehorsam. Sie sind durchwegs kollektivistisch-totalitär bzw. führen letztlich in den totalitären Kollektivismus.

    Das ist einer jener Punkte, wo ich mich nicht mehr verbiegen lasse: bei jeder sich bietenden Gelegenheit stehe ich für Individualismus und Kapitalismus ein. Gerade bei Letzterem neigt man leicht dazu, Konzessionen zu machen, denn dass der Kapitalismus von Grund auf böse ist, säuselt schon jede Putzfrau nach. Dabei ist nicht der Kapitalismus schuld, wenn sich naive Hascherln an Pyramidenspielen beteiligen oder über beide Ohren verschulden. Korruption, Vetternwirtschaft und Betrug gibt es überall, deutlich massierter jedoch in nicht kapitalistisch-demokratischen Systemen.

    Wenn mir ein zunehmend links eingestellter Freund und Steuerberater (!!!) sagt, dass die Zwangsenteignung von Leerstandswohnungen zur Unterbringung von Asylanten gerechtfertigt ist, weil diese Wohnungen "von der Allgemeinheit geborgt" seien, dann muss man ganz entschieden Kontra geben: Zwangsenteignungen sind - wie auch die Einhebung von Steuern - Diebstahl der von Individuen geschaffenen Werte. Auch wenn eine gewisse Umverteilung zur Wahrung des sozialen Friedens unbestritten nötig ist, im Kern ist die staatlich verordnete Umverteilung parasitär. Es ist die Chuzpe der Verteiler, sich als edle Samariter verehren und wählen zu lassen und gleichzeitig die Besteuerten, den Wohlstand Schaffenden als gierige Ausbeuter zu diffamieren.

    Die anderen Punkte, für die es einzustehen gilt, hat AU bereits erwähnt. Vernunft und Wahrheitssuche scheinen mir in diesen Zeiten in vielen Bereichen auf verlorenem Posten zu sein. Der Objektivismus stirbt und damit mittelfristig die kurze Phase (gemessen an der gesamten Menschheitsgeschichte) des Fortschritts und der Prosperität.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 09:50

    Ich glaube das wir in diesen Blog viel zu Meinungsvielfalt beitragen, und doch ist es sichtlich zuwenig, um andere zu überzeugen. Die ständige linke Phrasendrescherei von Gutmenschen und NGOs zeigt seine Wirkung bei Menschen deren Fähigkeit selbst zu denken und zu einer eigenen Meinung zu kommen sehr beschränkt ist.
    Was fehlt ist meiner Meinung nach ein breitangelegtes Medium, das auch die Wichtigkeit von Oppositionsparteien, und einen Gegenpol zur linken Propagandamaschinerie darstellt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 02:20

    Wir sind zu fett geworden, nicht nur körperlich, auch geistig und wenn man will - in traditioneller Dreiheit - auch seelisch. "Not lehrt beten" heißt es. Kein Wunder, dass es den Kirchen nicht blendend geht. Es heißt gelegentlich. dass auch Kultur in Notzeiten besser gedeiht. Beim Betrachten der Gegenwart würde auch der Satz stimmen. Von der fehlenden körperlichen Gesundheit in der Gegenwart wird auch immer wieder geredet. In der Kriegszeit waren die Menschen nicht wohlgenährt, aber zumindest nicht kränker als jetzt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 05:46

    Im Anschluß an unseres Blogmasters - gewohnt treffenden - Text erlaube ich mir,
    ein weiteres essentielles Beispiel zu benennen, welches weniger als Opportunismus gelten kann, sondern den offensichtlichen Mangel an hinreichend bemerkbarer Widerstandsbereitschaft dagegen thematisiert, denn:

    "An allem Unfug der geschieht, sind nicht nur jene Schuld, die ihn begehen, sondern auch jene die ihn nicht verhindern" (Zitat nach E. Kästner).

    Schuld an unseren beklagenswerten Zuständen tragen also nicht nur Opportunisten, sondern auch jene, die nicht bereit sind, sich persönlich mit allen zu Gebote stehenden, legalen Mitteln gegen erkannte, buchstäblich ruinöse Mißstände zu wehren.
    Wir alle, die hier mitkommentieren, hätten die Pflicht, Mißstände nicht bloß zu kommentieren, sondern auch gemeinsam (nur so wäre es erfolgversprechend) möglichst viele weitere Menschen zu motivieren, sich dem aktuellen, auf jegliche denkbare Weise von politischen Fehldenkern gepushten mainstream mit aller verfügbaren Energie und Ausdauer entgegenzustemmen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 19:16

    Fr. Dr. Winter war nicht opportunistisch. Das Ende ist bekannt.
    Wer wissen will, was im Nahen Osten und im noch näheren Österreich passiert, der darf sich auf die Medien nicht verlassen, sonst ist er verlassen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 10:41

    OT: Merkel am Ziel?
    "Die deutsche Bauwirtschaft will angesichts der hohen Flüchtlingszahlen mit „industriellem Wohnungsbau“, ähnlich den einst in der DDR breit eingesetzten Plattenbauten, Engpässe bei der Unterbringung in Deutschland beseitigen."
    http://orf.at/stories/2308569/2308570/

    Ob da Tante Angelas Herzchen höher schlägt?
    Da kann es ja wieder Gleichenfeiern mit Rotkäppchensekt geben - hurra, hurra, hurra!

    Und die Syrer, Afghanen, Somalier etc. bleiben alle schön beisammen in irhen Ghettowohnblöcken ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2015 20:52

    Ich habe zufällig mit einem ÖBB Angestellten gesprochen, der hat mir erzählt das ein Railjet nach dem Transport der Asylanten und erfolgter Totalreinigung noch immer entsetzlich gestunken hat. Um der Ursache auf die Spur zu kommen wurden die Sitze zerlegt, und es hat sich herausgestellt das die Flutlinge nach erfolgten Stuhlgang die Reinigung mit der Hand vornahmen, und abschließend die Hände unter dem Sitz abgewischt haben. Mahlzeit!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 07:01

    das, was uns als tol(toll!)eranz die letzten jahrzehnt eingetrichtert wurde, kommt als opportunismus und duckmäuserei in der gesellschaft wieder heraus - und ist eine veritable meinungs-knute der linken. klar. die beherrschen das spiel bei weitem am besten. man steht auf verlorenem posten, denn die linke (mit der erfüllungsgehilfin övp) hat ein krakenartiges gesinnungsnetz über land&leute gezogen. passt eine von der opposition geäußerte behauptung nicht, kommt der "orf-faktencheck" und der beweist zu 100%, dass das gegenteil wahr ist. so kommt eine ideologie auch ans ziel.


alle Kommentare

  1. Specht (kein Partner)
    10. November 2015 02:43

    zu Undine und kritikos
    In der Kriegszeit gab es genug Morphinisten, Schnaps und Zigaretten waren für Soldaten immer da mehr als Nahrung , fast bis zuletzt. Nach dem Krieg kämpften viele mit ihrer Sucht. Sanitäter und Ärzte haben das berichtet.

  2. astuga (kein Partner)
    09. November 2015 22:16

    Rudyard Kipling, The Gods of the Copybook Headings

    AS I PASS through my incarnations in every age and race,I make my proper prostrations to the Gods of the Market Place.
    Peering through reverent fingers I watch them flourish and fall, And the Gods of the Copybook Headings, I notice, outlast them all.
    We were living in trees when they met us. They showed us each in turn
    That Water would certainly wet us, as Fire would certainly burn:
    But we found them lacking in Uplift, Vision and Breadth of Mind,So we left them to teach the Gorillas while we followed the March of Mankind (...)

  3. daLUPO (kein Partner)
    09. November 2015 22:14

    Guter Artikel, etwas möchte ich aber ergänzen.

    Bei VW waren es die Manager und nicht die Techniker!

    Wie einst beim Zugunglück von Ais Gill im Jahre 1913, wo das Management entschieden hat billigere Kohle einzukaufen oder auch bei der Ladeklappe der DC-10, was gleich zum Untergang von McDonnell Douglas geführt hat.

    ps: was mich wundert, warum gerade ein Bundeskanzler in einem sozialistisch regierten Land (Österreich) am meisten verdient, noch dazu für 5 Jahre. Muss man unsozial sein um soziale Politik zu machen oder hört sich bei Politiker und Beamte das Soziale auf?

  4. Spiritualist343 (kein Partner)
    09. November 2015 20:10

    Wir brauchen ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek. Zum Beispiel 0,3-Liter-Einsitzer-Autos. Es sollten immer mehr Menschen in Regionen ohne Winter leben. Dort kann man mit wenig Heizenergie in einem einstöckigen Haus wohnen, dessen Wände nur 4 cm dick sind. Das Christentum muss reformiert werden. Ein Mensch sollte u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und dann Träume deuten und in der Aufwachphase Unbewusstes beeinflussen. Luzides Träumen, Hypnose, Präkognition usw. sind gefährlich.

  5. Tausendschön (kein Partner)
    09. November 2015 13:03

    Der moderne Nazi ist nicht braun, sondern bunt
    - und sein Holocaust ist der Mord am eigenen Volk.

    Mutti befiehl, wir folgen Dir!

    War alles schon einmal da.......

  6. Tausendschön (kein Partner)
    09. November 2015 12:26

    Merkel will in Afrika für Einwanderung nach Deutschland werben
    (Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten)

    • Tausendschön (kein Partner)
      09. November 2015 12:30

      Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt ihre Politik der offenen Arme fort: Beim Afrika-Gipfel der EU will sie mit den Staatschefs darüber sprechen, wie man „junge Afrikaner legal in Deutschland aufnehmen“ kann. Außerdem will sie den Staaten Afrikas „neue finanzielle Mittel anbieten“.

      Angela Merkel wird bei ihren Gesprächen in Afrika kommende Woche offiziell darüber sprechen, wie es gelingen kann, junge Afrikaner legal in Deutschland aufzunehmen. Das gab sie auf ihrem wöchentlichen Podcast bekannt. Die Interviewerin, Carina Sprungk, Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin stellte folgende Frage:

      Frau Bundeskanzlerin, in der nächsten Woche fahren Sie zum EU-Afrika-Gipfeltreffen zu Migrationsfragen in Malta. Dort soll über die Probleme, aber auch über die Chancen der Migration gesprochen werden. Und es soll auch deutlich werden, dass die Herkunfts-, Transit- und Zielländer gemeinsam Verantwortung tragen für die Migration. Was verstehen Sie unter einer gemeinsamen Verantwortung dieser Länder, und mit welchen konkreten Positionen reisen Sie nach Malta?

      Merkel antwortete:

      „Ja, in der Tat treffen wir uns mit den afrikanischen Staaten zu einem Sondergipfel auf der Insel Malta, die ja nun vor den Toren Afrikas liegt. Und wir wissen, dass die illegale Migration aus den afrikanischen Ländern, insbesondere über Libyen – weil wir dort im Augenblick keine staatlichen Strukturen haben –, ja nach wie vor sehr hoch ist. Im Angesicht der vielen Flüchtlinge aus Syrien fällt uns das im Augenblick nicht so ins Auge, aber wir haben diese Migration. Und es geht jetzt darum zu sprechen, wie wir einerseits unsere Entwicklungshilfe richtig organisieren können – wir werden sie auch mit zusätzlichen Mitteln ausweiten –, gleichzeitig aber auch mit den afrikanischen Regierungschefs über Good Governance sprechen, über Chancen für die jungen Menschen in Afrika; überlegen, wie wir durch Entwicklungshilfe auch Ausbildungsbildungschancen, Berufschancen fördern können. Und natürlich auch die Frage stellen: Wie können wir zum Beispiel auch junge Afrikaner legal in Deutschland aufnehmen, wenn es um Berufe geht, die bei uns Mangelberufe sind. Die Aufklärung dazu ist sicherlich auch noch nicht ausreichend geschehen.“

      Auf die Frage, ob die EU denn mit einer Stimme nach außen spricht, sagte Merkel:

      „Ich glaube, bezüglich Afrikas ist das bei dem EU-Afrika-Gipfel möglich. Wir werden den Afrikanern auch neue finanzielle Mittel anbieten. Wir werden darüber sprechen, mit welchen Ländern wir auch Rückübernahmeabkommen vereinbaren können. Die Afrikaner werden uns ihrerseits sagen, was sie von uns erwarten – vielleicht im Blick auf legale Migration; darüber muss man reden. Im Zentrum wird auch stehen: Wie können wir insbesondere die Küstenstaaten Nordafrikas sichern?“

      Diese Ankündigung ist problematisch: Die bisherige Entwicklungshilfe-Politik der EU hat vor allem den korrupten Regimes in Afrika genutzt, wie der frühere Beauftragte des Auswärtigen Amtes, Volker Seitz, in einem sehr lesenswerten Beitrag für die DWN dargelegt hat.

      Aus beiden Antworten geht unmissverständlich hervor, dass Merkel ihre Einladung zu Immigration in Afrika erneuern wird. Es ist völlig unklar, ob diese Position mit den anderen EU-Staaten abgesprochen ist. Es wäre erstaunlich, wenn die osteuropäischen Staaten plötzlich auch diesen Kurs fahren. Die alles entscheidenden Fragen aber sind: Kann sich Merkel so präzise ausdrücken, dass es keine Missverständnisse gibt? Wird die afrikanische Polit-PR die Aussagen Merkels unverfälscht weitergeben? Stehen hinter der Einladung wirklich Konzepte, wie die Einwanderer in Deutschland in Lohn und Brot kommen? Wie stellt man sicher, dass die Einladung nicht falsche Hoffnungen weckt, mit der Menschen ermuntert werden, sich auf eine teure, aber am Ende aussichtslose Reise zu begeben? Wie wird sichergestellt, dass eine solche Einladung nicht zu einem Brain-Drain in den afrikanischen Staaten führt?

      Solche Einladungen sind eine zweischneidige Sache: Sie signalisieren Weltoffenheit, führen aber, wenn Deutschland und die EU nicht über ein Konzept verfügen, zwangsläufig zu Enttäuschungen.

  7. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    09. November 2015 11:38

    Fortsetzung:
    Und da gäbe es dann in der Demokratie noch den Respekt vor dem Amt. Auch dann, wenn die Ansichten der Person verachtenswert sind. Ein Herr Armin Wolf müsste wissen, dass nach der Verfassung eben nicht die Partei und eben nicht eine Liste, sondern die Person als gewählt gilt: "an keinen Auftrag gebunden"! Und das hat gute Gründe.
    Und da gäbe es dann für einen Demokraten und halbwegs aufgeklärten Journalisten noch die Frage, wie es die Parteien schaffen konnten, gegen den Geist der Verfassung und gegen den Parlamentarismus elementare Rechte der Abgeordneten an die Zugehörigkeit zu einer Fraktion (Partei) zu binden und sich "das freie Mandat" gefügig zu machen. Jedenfalls besteht d

  8. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    09. November 2015 11:35

    OT?:
    5. November 2015
    Eintrag Johannes Voggenhubers auf facebook zum Interview Armin Wolfs mit Susanne Winter in der ZIB 2:

    „Ich bin gegen Lynchjustiz. Daher finde ich auch die in "Zeit im Bild" von Herrn Armin Wolf lustvoll inszenierte mediale Hinrichtung der Abgeordneten zum Nationalrat, Susanne Winter, abstoßend, unmoralisch und journalistisch nicht zu rechtfertigen. Ob aus "gerechter Empörung" oder zum Gaudium der Menge, ist mir egal. Da überrascht es auch nicht mehr, das dass Interview von sachlichen Fehlern, dröhnend vorgetragen, nur so strotzt. Die Frage, "was hat ein Mensch wie Sie im Parlament verloren" aber überschreitet jede Grenze.

  9. Knut (kein Partner)
    09. November 2015 10:37

    Rechtsstaat und Vertrauen in diesen sind sowieso schon am Arsch. Man darf ja schon nicht mehr frei äußern, was ein gewisses ausländisches Klientel für spezifizierte Kriminalität an den Tag legt, ohne wegen Verhetzung vor dem Kadi zu stehen.

    Die Bestrebungen, das Bildungsniveau an den Schulen zu senken, haben auch als Hintergrund, dass ein dummes Volk leichter regiert werden kann wie ein kluges.

    Wenn man endlich mal die Klima- und Co2 Lüge aufdecken würde, könnte man auch den ganzen unnötigen Schwindel von VW und Konsorten ad Acta legen. Aber hier geht es den Amis ja darum, die europäische Wirtschaft Schritt für Schritt zu zerstören. Man sieht es ja auch an den ganzen Strafzahlungen.

    • Undine
      09. November 2015 23:32

      @Knut

      Mit der Destabilisierung Deutschlands durch den von außen GELENKTEN ungeheuerlichen MOSLEMISCHEN Massenzustrom und parallel dazu durch die GEZIELTE Zerstörung der Marke "MADE IN GERMANY" (VW ist erst der Anfang!) durch die USA und ihre Freunde wird ganz Europa in seinen Grundfesten erschüttert---bald ist man am Ziel. Ist erst einmal Deutschland gesellschaftspolitisch durch Umvolkung und Islamisierung und wirtschaftlich sturmreif "geschossen", haben die USA und ihre Freunde leichtes Spiel mit Europa, denn fällt Deutschland, gibt es einen Dominoeffekt.

  10. peter789 (kein Partner)
    09. November 2015 09:47

    Unbedingt lesen!
    Roger Köppel in der FAZ.
    Zitat:

    In der Wirtschaft ist der Kunde König. In der direkten Demokratie ist der Bürger der Chef.


    w w w .faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/schweiz-die-bestorganisierte-anarchie-des-abendlandes-13860560.html

  11. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    09. November 2015 09:04

    Zum wiederholten Male muß man, was den Zustand des Bundesheeres und der Bundespolizei betrifft, darauf hinweisen, dass seit 2000, also seit 15 Jahren (!), SPÖ-Verteidigungsminister, ÖVP-Innenminister und ÖVP-Finanzminister dafür verantwortlich zeichnen. Den Bundeskanzlern und Ministern ist der Zustand jener staatlichen Instrumente, welche für die innere und äußere Sicherheit Österreichs verantwortlich sind, völlig egal! Man kann sich des zwingenden Eindruckes nicht erwehren, dass auch unterhalb des jeweiligen Ministers "Führungskräfte" tätig sind, die nahezu ausschließlich ihre eigene Karriere im Auge haben!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. November 2015 11:37

      Fortsetzung:
      Und da gäbe es dann in der Demokratie noch den Respekt vor dem Amt. Auch dann, wenn die Ansichten der Person verachtenswert sind. Ein Herr Armin Wolf müsste wissen, dass nach der Verfassung eben nicht die Partei und eben nicht eine Liste, sondern die Person als gewählt gilt: "an keinen Auftrag gebunden"! Und das hat gute Gründe.
      Und da gäbe es dann für einen Demokraten und halbwegs aufgeklärten Journalisten noch die Frage, wie es die Parteien schaffen konnten, gegen den Geist der Verfassung und gegen den Parlamentarismus elementare Rechte der Abgeordneten an die Zugehörigkeit zu einer Fraktion (Partei) zu binden und sich "das freie Mandat" gefügig zu machen. Jedenfalls besteht der demokratische Missstand in dieser Knebelung und nicht darin, dass eine fraktionslose Abgeordnete "eine Schmarotzerin ist, die ohnehin nichts bewirken kann". Und ja, der Ausdruck "wilde Abgeordnete" ist der Sprachregelung der Parteienherrschaft entliehen.
      Wenn die Öffentlichkeit erlaubt, gar applaudiert, dass eine Abgeordnete, mit welch widerwärtigen politischen Ansichten auch immer, aus welch begründeter Empörung auch immer, ohne Urteil des Verfassungsgerichtshofes, aus dem Parlament gezwungen werden soll, dann werden sich eines Tages wieder ganz andere politische Kräfte dieser politischen Hinrichtungsart bedienen. Die nämlich, mit der eine Frau Winter untergründig sympathisieren mag. Dann werden es wieder die Demokraten sein, die dem "Volkszorn" zum Fraß vorgeworfen werden.“

  12. bürgerIn (kein Partner)
    09. November 2015 07:01

    das, was uns als tol(toll!)eranz die letzten jahrzehnt eingetrichtert wurde, kommt als opportunismus und duckmäuserei in der gesellschaft wieder heraus - und ist eine veritable meinungs-knute der linken. klar. die beherrschen das spiel bei weitem am besten. man steht auf verlorenem posten, denn die linke (mit der erfüllungsgehilfin övp) hat ein krakenartiges gesinnungsnetz über land&leute gezogen. passt eine von der opposition geäußerte behauptung nicht, kommt der "orf-faktencheck" und der beweist zu 100%, dass das gegenteil wahr ist. so kommt eine ideologie auch ans ziel.

  13. steinmein
    08. November 2015 14:19

    Ein linkstendierender Freund, naja gibt viele Punkte für Diskussionen, aber sich einen Steuerberater mit derlei Ansichten zu haben, bedeutt für mich, daß dieser in zuneh-menden Gewissenskonflikt zum Beruf gerät.
    Ein wenig Solidarität mit der Gesellschaft ist trotzdem erforderlich, da deren Fortbestand durch aggresive Polarisierung für mich gefährent scheint. Somit bleibt für mich als Resumee: Hausverstand, Kinderstube, Zielbewußtsein und Eigenverantwortlichkeit als eine Maxime.

  14. grubenhund
    08. November 2015 09:27

    Die Opportunisten heißen alle CHARLIE.

  15. Rau
    08. November 2015 00:14

    Man muss nicht besonders religiös sein um sein Gesicht zu waren. Hr. Dr. Unterberger liefert hier ja eine ausführliche Liste, stösst aber einige Artikel zuvor in das gleiche Horn, das viele vor allem im Journalismusbereich dazu veranlasst lieber auf Linie zu bleiben.
    Nein es geht nicht um Susanne Winter. Aber der Vorgang ist überall der gleiche. Antisemitismusvorwurf, Jobverlust, Rufmord, Versuch die Existenz des Betroffenen zu vernichten, herabqualifizieren des Betroffenen als Verschwörungstheoretiker oder Spinner.

    Man könnte eine ganz schöne Liste anführen von Menschen (die entsprechenden Prangerseiten im Internet sind bereits sehr umfangreich) , die einfach zu ihrer Überzeugung stehen und sogar ihre sichere gutbezahlte Stelle dafür opferten, wie z.B. ein Dr. Daniele Ganser.
    Nein man bezahlt heute nur mehr ini Ausnahmefällen mit seinem Leben, aber mehr als das nackte Überleben bleibt manchen nicht, wenn sie sich allzusehr aus dem Fenster lehnen!

  16. machmuss verschiebnix
    07. November 2015 23:59

    Off Topic:

    Martin Schulz, einer der größten Österreich Feinde und treibende Kraft im Österreich-Boykott
    der EU, ist derzeit im Iran - und, naja der Iran ist doch eine religiöse Demokratie . . .
    http://www.rp-online.de/politik/eu/eu-martin-schulz-spricht-mit-hassan-rouhani-ueber-bessere-beziehungen-zum-iran-aid-1.5542954

    Na ? Richtig - da fehlen einfach nur die Worte, was soll man zu soviel Falschheit noch
    sagen ! ! !

    Österreich MUSSTE boykottiert werden, als die Sozialisten aufgrund einer freien
    Wahl aus der Regierung flogen, aber der Iran - der immer noch dieselbe Haltung hat,
    wie vor den Sanktionen, dieser Iran wird von Schulz selber hofiert.
    Österreichischen Politikern, deren einziges "Verbrechen" es war, eine Regierung ohne
    die Linken zu bilden, wurde in Brüssel jegliche Kommunikation verweigert
    , aber
    die iranischen Politiker, die Schulz nichtmal schief anzuschauen wagt, weil er's noch
    bis zum Flughafen schaffen will . . .

    Solche Leute sind die Eliten Eruopas und da wunder sich jemand, wenn alles den Bach
    runter geht ?@!

    Hoppla, ich habe es als Off-Topic angemerkt - naja, vielleicht ist Schulz ja wirklich
    kein Opportunist [pffft ]

  17. Brigitte Imb
    07. November 2015 21:37

    Kleine Notlügen müssen erlaubt sein, Opportunismus ist abzulehnen.

    Bei meiner Erziehung lag der Schwerpunkt auf Geradlinigkeit, Fleiß und Disziplin. (Letzteres hat mir desöfteren zu schaffen gemacht, speziell die Pünktlichkeit. Daran "leide" ich noch heute.)
    Meine Eltern lebten diese Werte natürlich uneingeschränkt vor und erlaubten dem Nachwuchs nur sehr geringfügige Abweichungen davon, allerdings immer mit entsprechenden Konsequenzen. Bei jedem kl. "Ausreißer" folgte die "Ahndung" auf dem Fuße, klarerweise nach "Verhältnismäßigkeit", wie´s ja im Neusprech so schön heißt.

    Im Laufe der Jahre konnte ich es mir leisten Fleiß u. Disziplin nach MEINEN Regeln zu gestalten, also gewisse Maßgrößen für mich verschieben, ohne daß jemand Dritter daran Schaden nimmt.

    Bei der GERADLINIGKEIT weiche ich jedoch keinen Millimeter ab, dafür würde ich sogar Nachteile inkauf nehmen. (Was ich ja ohnehin seit Zigjahren als Revoluzzer gewohnt bin.)

    Aus diesem Grund schreibe ich hier im Blog unter meinem Realnamen und stehe auch sonst nicht mit meiner Kritik hinterm Berg.

    In Zeiten wie diesen ist mehr denn je Zivilcourage gefordert, es bleibt keine Zeit mehr für Opportunismus.

    Zwar können "wir" kaum von Politikern Geradlinigkeit einfordern, auf die Einhaltung konsequenter Regeln sollten/könnten wir sehr wohl bestehen, wenn wir denn wirklich wollten.

    .

  18. Undine
    07. November 2015 21:22

    OT---aber für mich etwas schockierend, wie wenig Sprachgefühl sogar unter Fernseh-Ansagerinnen herrscht! Soeben sah und hörte ich mir die versäumte ZIB1 auf dem Laptop an. Der Text, den die Ansagerin spricht, kann man daneben mitlesen. Da stand zu lesen:

    "In Kroatien wird am Sonntag das Parlament gewählt. Stimmberechtigt sind 3,7 Millionen Bürger. Umfragen sagen den beiden großen Lager ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus."

    Ich staunte nicht schlecht darüber , daß die Ansagerin, ohne mit der Wimper zu zucken, brühwarm den schlimmen FEHLER beim Ablesen auch AUSSPRACH! Um ihr nicht unrecht zu tun, hörte ich mir die Stelle dreimal an! Es blieb dabei: "Umfragen sagen den beiden großen Lager ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus".
    So etwas dürfte eigentlich im ORF nicht passieren. Ich weiß, es ist keine weltbewegende Sache, aber mir stellen sich die Haare auf. Wie grammatikalisch katastrophal es oft ist, was Leute ---auch viele Politiker!---im ORF ganz ungeniert so von sich geben, kennt man ja, aber von FS-Ansagern erwartet man doch, daß sie sprachlich geschult sind.

    • Torres (kein Partner)
      11. November 2015 18:26

      Wenn man jeden Sprach-, Grammatik- und Orthographiefehler im ORF (einschließlich des ORF-Internet-Auftritts) dokumentieren und veröffentlichen würde, hätte man viel zu tun und könnte täglich eine Blog-Kolumne schreiben. Inzwischen wundere ich mich ja gar nicht mehr, und mein Ärger hält sich auch in Grenzen; warum sollte der ORF denn sprachlich besser sein als inhaltlich? Mindere Qualität des Personals zeigt sich halt überall.

  19. Bob
    07. November 2015 20:52

    Ich habe zufällig mit einem ÖBB Angestellten gesprochen, der hat mir erzählt das ein Railjet nach dem Transport der Asylanten und erfolgter Totalreinigung noch immer entsetzlich gestunken hat. Um der Ursache auf die Spur zu kommen wurden die Sitze zerlegt, und es hat sich herausgestellt das die Flutlinge nach erfolgten Stuhlgang die Reinigung mit der Hand vornahmen, und abschließend die Hände unter dem Sitz abgewischt haben. Mahlzeit!

    • franz-josef
      07. November 2015 21:38

      Wie die krone berichtet, verzweifeln auch die Busfahrer. von 2oo Fahrern verloren zwei den Job, weil sie die Bedingungen nicht mehr akzeptieren konnten, und zwei weitere "packen aus", anonym, was ich verstehe, weil sie sonst definitiv auch joblos wären. Sie machen aufmerksam, daß die sonst gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen AUSSER KRAFT gesetzt worden sind für die Fahrer der Massentransporte!! , daß sie von 18stündigen Fahrten und anschließender Reinigung von Hinterlassenschaften übermüdet sind - weiters, daß kein Polizist mitfährt, daß sie alleine mit ihrer Fracht unterwegs sind, daß gemischte Volksgruppen irgendwie in die Busse gestopft werden, die auf der Fahrt streiten und sich prügeln, daß die Fahrer mit Ermordung bedroht werden, wenn die "GÄste", die die Route auf ihren Smartphones verfolgen, feststellen, daß sie nicht direttissima nach Deutschland gekarrt werden - und daß bei jedem Zwischenstopp etwa zehn einfach verschwinden.

      Ich schlage vor, die Taferlschwinger und loud&free-Sänger zum Müllsammeln und zur Reinigung der Waggons und Busse einzuladen.

      Im übrigen freut sich die Tabakindustrie auf und über Zuwächse, und ich bin schon gespannt auf die ersten "Abmahnungen" unserer rauchenden Konjunkturförderer bezw deren Compliance.

      Lach. (noch).

    • Pennpatrik
      07. November 2015 23:37

      @franz-Josef
      Verlor nicht ein Krone-Journalist seinen Job, weil er Solchenes geschrieben hat?
      Von der Lügenpresse wurde das als Lüge bezeichnet.
      Die Wahrheit stirbt zuerst.
      Prawda, Genossen von der Lügenpresse!

    • franz-josef
      08. November 2015 00:46

      @pennpatrik

      Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, daß der Redakteur wieder im Einsatz sein darf. Hat ja auch brav für diesen recht mutig gewesenen Ausritt eine entschuldigende Erklärung konstruiert bezw einer solchen zugestimmt ... und wird wohl wieder auf Linie gebracht worden sein. Und froh sein, daß er einen Job hat.

    • Mariahilferin
      08. November 2015 01:40

      Ich habe in einer Einrichtung, die neuerdings auch Migranten beherbergt, interessante Plakate an der Innenseite der Toilettentüren vorgefunden. Neben dem winzigen Wörtchen "Toilettenbenützung" befindet sich nichts Schriftliches darauf. In 12 Bildern wird die richtige Benützung einer Toilette dargestellt, das erste Bild zeigt gar einen Mann und eine Frau, auf dem Klo sitzend, um die richtige Haltung zu veranschaulichen und wohin man Hose bzw. Rock zu schieben hat. Am Ende der sechs grün umrandeten "So-macht-mans-richtig"-Bilder ist das Händewaschen dargestellt. Es folgen sechs rot umrandete und durchgestrichene "So-nicht!"-Bilder, die sehr aufschlussreich sind: 1.: Ausscheidungsprodukte nicht auf der Klobrille absetzen, 2.: nicht in das Waschbecken urinieren, 3.: Essensreste nicht in die Toilette schütten, 4.: keine Abfälle einwerfen, 5.: das Klo ist nicht zum Wäschewaschen da, 6.: nicht die Füße im Klo waschen!

    • Undine
      08. November 2015 23:09

      @Mariahilferin

      Danke für diese Information! ***! ;-)

    • Brigitte Imb
      08. November 2015 23:21

      Das ist ja wirklich nicht zu fassen!

      Mein 'Geliebter' u. ich witzelten in der letzten Zeit öfters - klarerweise rassistisch - darüber, daß man den Flutilanten wohl erst (Pardon) das Sch.....n lernen muß.
      Daß es bei den Flutilanten tatsächlich wirklich so schlimm und unhygienisch um dieses menschliche Grundbedürfnis bestellt ist, konnten und können wir uns wahrlich nicht gut vorstellen.

  20. Politicus1
    07. November 2015 19:49

    Das nenne ich eine Geschäftsführung!
    Nachdem die ÖBB unter Leitung des sozialistischen Papabile für das Kanzleramt Christian Kern wochenlang Zug um Zug gefüllt mit mutmasslichen 'Flüchtlingen' ohne gültigen Fahrschein quer durch Österreich zur deutschen Grenze führten, ist besagter Herr Kern jetzt auf der Suche nach dem Autraggeber und Zahler der Rechnung.

    Na ja, 5 Millionen werden's schon sein ... also soll das Verkehrsministerium zahlen.
    Das wiehert vor Lachen und schickt Herrn Kern weiter in die Herrengasse, denn das Verkehrsministerium habe keine Züge bestellt.

    Auftragsschein, Lieferbestätigung, Rechnung (geht auch noch ohne Registrierkassa!) - das scheinen bei den ÖBB alles Fremdworte zu sein.

    Und wieder bekommen die Österreicher ihren täglichen Lachkrampf und ersparen sich einen Kabarettbesuch!

    • Politicus1
      07. November 2015 19:54

      Nachsatz:
      Interessant, dass es zu dieser Meldung in der Online-PRESSE kein Leserforum gibt.
      Und damit sind wir beim KERNthema dieses Tagebucheintrags! Vorauseilende Gefälligkeit für einen möglichen nächsten Bundeskanzler und Pressförderer KERN?

    • Bob
      07. November 2015 20:45

      Bezahlen sollen das die verblödeten Gutmenschen und nicht die als"rechtsradikale"
      Verleumdete.

    • Pennpatrik
      07. November 2015 23:38

      Die Westbahn wurde nach vor Kurzem für genau dieses Verhalten von der Lügenpresse getadelt.

  21. cicero
    07. November 2015 19:39

    Nur Opportunisten sind für TTIP. Das beweist TPP:
    Die VW Affäre soll von den tatsächlichen Gefahren und Problemen ablenken
    https://www.techdirt.com/articles/20151106/07051932731/full-text-tpp-released-really-really-bad.shtml
    But the problems with the TPP run deep: Despite earlier promises from both the USTR and Australia that intellectual property would not be subject to the "corporate sovereignty" provisions (which they call "investor state dispute settlement" or ISDS), they absolutely are. And this is a massive problem. It means that any country that's a member of the TPP can effectively never move its intellectual property rules in the direction of better benefiting the public -- because some foreign company will claim that this takes away their expected profits. Section 9.1 lists "intellectual property" as the type of asset that is a part of the ISDS process.

    • machmuss verschiebnix
      07. November 2015 21:31

      Mit TTIP werden die Dämme brechen, dann hat die kleine Schar der ganz großen Konzerne
      die Welt fest im Griff und kann mit allen Anderen nach Belieben umspringen ! ! !

      Genau das werden sie auch tun, mit absoluter Rücksichtslosigkeit und Gewinnorientiertheit.

  22. Bob
    07. November 2015 19:26

    Das Innenministerium hat per Erlass die gesetzlichen Ruhezeiten der Buslenker außer Kraft gesetzt, die Asylanten von Spielfeld nach Bayern chauffieren.
    Für jeden Buslenker und Busunternehmer gibt es drakonische Strafen wenn sie die Ruhezeiten nicht einhalten. Für das verbrecherische Innenministerium gelten Gesetze überhaupt nicht mehr.
    Dafür verlangt jetzt für Ihre Schleppertätigkeiten die ÖBB 5 Millionen €.
    ATV beschuldigt wieder die Identitären des Rechtradikalismuses. Es ist einfach zum kotzen.

    • Undine
      07. November 2015 20:18

      @Bob

      *****************!

    • Pennpatrik
      07. November 2015 23:40

      Seit wann gelten in einer kommunistischen Diktatur Gesetze?

    • Torres (kein Partner)
      09. November 2015 14:49

      Dabei sind ja die Ruhezeiten dazu da, die Sicherheit der Passagiere und der Busfahrer zu garantieren. Interessant, dass plötzlich die Sicherheit der "Schutzsuchenden" gar nicht mehr so wichtig zu sein scheint (und diejenige der Fahrer schon gar nicht). Ansonsten hat man sich ja in den letzten Monaten daran gewöhnt, dass dem österreichischen (und dem deutschen) Staat das Wohlbefinden und Wohlergehen der Invasoren wesentlich mehr am Herzen liegt als das der eigenen Bevölkerung.

  23. zweiblum
    07. November 2015 19:16

    Fr. Dr. Winter war nicht opportunistisch. Das Ende ist bekannt.
    Wer wissen will, was im Nahen Osten und im noch näheren Österreich passiert, der darf sich auf die Medien nicht verlassen, sonst ist er verlassen.

    • pro veritate (kein Partner)
      09. November 2015 09:16

      "zweiblum" schreibt: Fr. Dr. Winter war nicht opportunistisch. Das Ende ist bekannt. -

      Auch Jörg Haider war, nachdem er Unterlagen darüber erhalten hatte, was sich in der Bankenwelt zum Schaden der Allgemeinheit hinter den Kulissen zusammenbraute, am "Ende des Tages" nicht (mehr) opportunistisch. Das Ende ist bekannt.
      Er sagte selbst einmal sinngemäß: "Lieber aufrecht sterben als kriechend leben!"
      In einer Rede anlässlich seines 2. Todestages sagte jemand:"...der am Ende des Tages, letztlich auch für das Land, sein Leben gegeben hat..."

    • Undine
      09. November 2015 21:28

      @pro veritate

      *******!

  24. socrates
    07. November 2015 18:55

    Bei den Opportunisten gebührt den Medien der 1. Platz:https://deutsch.rt.com/meinung/35491-fabelhaft-freie-welt-deutschen-leitmedienjournalismus/
    Bei den Autos lernten wir die SAE Norm und die DIN Norm. Die DIN PS waren ehrlich und ~10% geringer als die SAE PS. Bei der US Norm wurden alle Zusatzaggregate, welche der Motor zum Funktionieren braucht, extern betrieben, d.h. er brauchte 10% zusätzliche Leistung um zu laufen. Die bhp, british horse power, waren auch etwas schwächer wie die DIN Pferde. Die Franzosen hatten CV, Chevaux Vapeurs, von denen die Steuer berechnet wurde. Wir lernten damit zu leben. Jeder verbiegt die Wahrheit auf seine Art.

    • socrates
      07. November 2015 19:11

      Die Lehrer waren die Opfer der Schulpolitk. Ihre Lebensverdienstsumme wurde auf die Hälfte reduziert und jetzt sollen daran auch noch Schuld sein. Die Medien machen es sich einfach.

  25. Undine
    07. November 2015 18:22

    OT---aber das kann ja nur ein Witz sein, denn ein nicht unbeträchtlicher Teil der "Schutzbedürftigen" sind ANALPHABETEN:

    "Neue EU-Flüchtlingsstrategie: Infofolder sollen Migranten unter Kontrolle halten"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019157-Neue-EU-Fluechtlingsstrategie-Infofolder-sollen-Migranten-unter-Kontrolle-halten?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    "Bankenverband warnt: Gefälschte Asylkarten im Umlauf"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019159-Bankenverband-warnt-Gefaelschte-Asylkarten-im-Umlauf?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  26. Politicus1
    07. November 2015 17:36

    Die Medien der verdrehten Wahrheiten machen weiter ...
    Die WELT vermeldet:
    "Heftige Rangeleien bei der AfD-Demonstration"
    Im Text heißt es dann richtig:
    "Nach Polizeiangaben zunächst etwa 800 Gegendemonstranten versuchten die AfD-Kundgebung unter dem Motto "Asyl braucht Grenzen. Rote Karte für Merkel" zu stören und Absperrungen zu durchbrechen. Dabei kam es zu teils heftigen Rangeleien mit der Polizei."
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article148557337/Heftige-Rangeleien-bei-der-AfD-Demonstration.html

    Während die gutmenschlichen Gegendemonstrationen in Deutschland immer weniger Teilnehmer haben, steigt der Zulauf bei Demos besorgter Bürger stetig.
    Und die Besorgnis wird auch außerhalb der "rechtspopulistischen ausländerfeinldichen Kreise" immer größer.
    So warnt der Philologenverband Sachsen-Anhalts (ist der auch von Neonazis infiltriert?) vor Sex mit Flüchtlingen!
    "In der Mitgliederzeitschrift der Gymnasiallehrer von Sachsen-Anhalt wird die angebliche sexuelle Belästigung durch Asylbewerber beklagt und Aufklärung gefordert. So heißt es, es sei nicht zu übersehen, dass "viele junge, kräftige, meist muslimische Männer" ins Land kämen. ... Die "oft auch ungebildeten Männer" hätten ein Bedürfnis nach Sexualität. ...Deshalb müssten sich die "verantwortungsvollen Pädagogen" des Verbandes nun fragen, wie man Mädchen ab zwölf Jahren vor Sex mit muslimischen Männern warnt,"
    http://www.welt.de/vermischtes/article148547764/Warnung-vor-Sex-mit-Fluechtlingen-sorgt-fuer-Empoerung.html

    Natürlich ist die Linke empört über solche Warnungen ...

    • Undine
      07. November 2015 20:24

      @Politicus1

      Das verstehen Sie falsch! Eine Vergewaltigung durch einen Moslem ist gut gemeint, die nennen die Gutmenschen vermutlich "VERGEWOHLTÄTIGUNG"!

    • Pennpatrik
      07. November 2015 23:43

      Dafür ist das Pograbschen durch Einheimische inzwischen ein mit Gefängnis bedrohtes Verbrechen.

    • Torres (kein Partner)
      09. November 2015 14:57

      Die Meldung der "Welt" über die Demo gab es - mit entsprechenden Bildern - auch in der ARD. Wie üblich, waren die linken "Antifa"-Gegendemonstanten aggressiv und gewalttätig. In der Abend-ZiB erzählte dann Roman Rafreider, dass die AfD-Demonstranten gewalttätig waren. Die übliche ORF-Lüge.

  27. Politicus1
    07. November 2015 14:28

    Die Medien als Lautsprecher der Regierung. Sie berichten nicht mehr Tatsachen, sondern bringen "Schöngeschriebenes" und "geschönte Bilder" wie es der Regierung gefällt - aber das Volk lässt sich nicht mehr für dumm verkaufen!
    Das hat jetzt auch der ARD-Chefredakteur erkannt und zugeben müssen:
    “Die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ zeige nicht immer ein richtiges Bild der nach Deutschland drängenden Flüchtlingen. Das hat „ARD aktuell"-Chefredakteur Kai Gniffke jetzt eingeräumt. Vor Branchenexperten in Hamburg sagte Gniffke: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.
    http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html

    • Torres (kein Partner)
      09. November 2015 15:00

      Im allgemeinen scheint sich die ARD in letzter Zeit etwas "normaler" zu verhalten, während beim ZDF nach wie vor die übliche links-grüne Lügenjournaille das Heft fest in der Hand hält.

  28. Politicus1
    07. November 2015 10:41

    OT: Merkel am Ziel?
    "Die deutsche Bauwirtschaft will angesichts der hohen Flüchtlingszahlen mit „industriellem Wohnungsbau“, ähnlich den einst in der DDR breit eingesetzten Plattenbauten, Engpässe bei der Unterbringung in Deutschland beseitigen."
    http://orf.at/stories/2308569/2308570/

    Ob da Tante Angelas Herzchen höher schlägt?
    Da kann es ja wieder Gleichenfeiern mit Rotkäppchensekt geben - hurra, hurra, hurra!

    Und die Syrer, Afghanen, Somalier etc. bleiben alle schön beisammen in irhen Ghettowohnblöcken ...

    • Haider
      08. November 2015 00:20

      Na ja, wenn's um "Flüchtlinge" geht muß natürlich RASCH etwas geschehen. Daß Wiener durchschnittlich drei Jahre warten ist und war den Linken immer völlig egal.
      Die Stadtbild-Verschmutzung mit Plattenbauten verursacht genauso Allergien bei mir wie die Luft-Verschmutzung, die Öffi-Verschmutzung, die Straßen-Verschmutzung oder der Lärmterror. Warum nur schreien die Kulturbereicherer immer mit 130 Phon in ihr Mobiltelephon? Glauben sie, daß dann das Gespräch billiger wird?

  29. dssm
    07. November 2015 10:38

    Das Beispiel mit den Christen lassen wir besser weg! Erstens war dies zu römischer Zeit eine Unterschicht, die ausser ihrem Glauben rein gar nichts zu verlieren hatte. Zweitens gibt es auch heute noch charismatische Sektenführer, welchen es gelingt die Menschen so 'gläubig' zu machen, daß sie ihr Vermögen und manchmal leider auch ihr Leben aufgeben.

    Was es braucht ist eigenverantwortliches Leben! Das ganze Gesindel das studiert um dann, eine nie stattfindende, Karriere in einer grossen Verwaltung zu machen ist unser Problem. Billige Opportunisten!
    Es braucht Unternehmer und leitende Mitarbeiter in den KMUs. Ein Meister der eine Baustelle oder eine Schicht führt oder ein Buchhalter der die betrieblichen Abläufe sauber darstellt, leistet wesentlich mehr für den Wohlstand als alle Compliance-, Risk- und BestPractice-manager zusammen.

    • O. Irschik
      07. November 2015 11:31

      Vorwiegend aus der Unterschicht stammend betraf eher die Manner, fruhe Christinen gehorten wie oft dokumentiert zum damaligen Mittelstand, fallweise zur Oberschicht.

    • dssm
      07. November 2015 12:29

      @O. Irschik
      Völlig richig. Auch diese oft gebildeten Frauen hatten nämlich rein gar nichts zu reden und konnten sich so 'engagieren'. So wie heute viel mehr Frauen bei den Gutmenschen sind als Männer.

    • simplicissimus
      07. November 2015 19:35

      dssm ************!

  30. Josef Maierhofer
    07. November 2015 10:31

    'Schluss mit lustig', das Ende der Spaßgesellschaft.

    Einzuwenden wäre der genannte 'Wohlstand' ist ein Wohlstand auf Kredit, also ein '(Un)Wohlstand'.

    Beispiel: Meine Armenierin: Ich darf nicht krank werden, ich will den Job nicht verlieren.

    Beispiel: ein mir bekannter Rathausbeamter aus Wien: Montag mache ich prinzipiell blau, er trägt also zur tollen Krankenstandstatistik der unterforderten Rathausbeamten, noch dazu pragmatisiert, sein Scherflein bei auf unsere Kosten, nämlich auf Kosten derer, die ihre Pflicht erfüllen. Über Unterschiede bei Arbeitsmoral will ich gar nicht nachdenken.

    Also im Kleinen fängt es an.

    Beispiel aus meiner Firma: Ich habe stets Aufträge vergeben mit Preispickerl, wie viel der Kunde dafür zahlt und was die Infrastruktur und Verbrauchsmaterialien kosten, der Rest kann brutto ausbezahlt werden. Zwei Mitarbeiter, zwei Welten, gleiche Ergebnisqualität aber der eine hat die Arbeit in 2 Tagen fertig, der andere in 4 Tagen. Auch der mit 4 Tagen kam noch auf einen ordentlichen Lohn.

    Da war aber nirgends was Falsches dabei. Das habe ich nie zugelassen.

    Das Schlimme, diese Schummeleien sind so professionell geworden, dass sich die Mitglieder unserer '(Un)Wohlstandsgesellschaft', unserer Spaßgesellschaft, unter Ausschaltung jedweden Gewissens sich selbst bedienen, die Anwälte machen sich ihre Gesetze und ihre Arbeit, die Gewerkschafter, Arbeiterkammern, etc. bedienen sich nach Belieben bei den Firmen bis hin zur Erpressung (siehe Spar, etc.), die Politiker lügen, dass sich die Balken biegen, die Ehrlichen werden niedergemacht, dagegen ist das Beispiel mit der Motorrad-Rockerbande ja geradezu harmlos.

    Der 'Wohlstand' auf Kredit schafft nicht einen gesellschaftlichen Ansporn sondern die 'eh schon Conchita' Mentalität des Desinteresses und damit die Entfernung der gierigen Politmeute samt Anhang namens Klientel, die dann, gewissenlos wie sie ist, sogar gegen den Souverän, das Volk, handeln, die dann medial lügen lassen, etc.

    Beispiel: in meiner Familie gibt es einen überzeugten Sozialisten: Also ich mit Zaun zur Abwehr illegaler Einreise nach Österreich kam, habe ich den Bruder dann gleich gefragt, ob er mich jetzt als Nazi einstuft, was ihm dann sehr peinlich war. Ich habe ihm dann auch noch gesagt, wenn er in seiner Parteiorganisation nicht dafür sorgt, dass er klar macht, wie er persönlich zu den Blödheiten wie Heeresauflösung, Polizeiauflösung, unkontrollierte Einwanderung, Flüchtlingsmenüs, aber nicht für Österreichs Arme, Binnen - I, Homo, etc. steht, dann kann es nur zu solchen Auswüchsen kommen, wenn man sich da nicht dagegen stellt. Die Frage nach der Reichensteuer für Unternehmer war ihm auch peinlich, denn ich habe halt dann gleich gefragt, wie er mich einstuft, ob ich als Unternehmer auch zu den Reichen gehöre.

    Wenn nun aber so einer Bundeskanzler wird und wenn so einer dann Entscheidungen trifft, bzw. Parteibeschlüsse verlautbart, dann ist Österreich blockiert.

    Auf Grund der hohen Schulden, der hohen Haftungen, der hochgradigen, unkontrollierten Zuwanderung von Volksfeinden, solcher, die unsere Gesetze nicht achten, solcher die unsere Freiheit nicht achten, solcher, die offen gegen uns sind, geht diese Spaßgesellschaft jetzt immer rascher dem Ende zu, während auf der Brüsseler Titanic noch immer die Lügenmärchen abgefeiert werden und medial durch die Länder gesandt werden.

    Frau Griss, wenn Sie Bundespräsidenten wären, würden Sie diesem üblen Spiel tatenlos zusehen ? Sie haben gewiss die Mehrheit aller Österreicher hinter sich, wenn sie diese Regierung absetzen würden.

    Zurück zum Thema: Opportunismus sollte schön langsam der Ehrlichkeit Platz machen, dem Miteinander, denn nur gemeinsam werden wir die uns von Irren aufgeladenen Probleme bewältigen können.

  31. Konrad Loräntz
    07. November 2015 10:27

    Es gehört ja schon Todesmut dazu in der Arbeitsumgebung eine einschlägige Petition NICHT zu unterschreiben. Ist ja aktenkundig, wer im Verteiler stand und wessen Unterschrift fehlt.
    Und wenn heute in der Presse schon mangelnde Begeisterung für die Scharia als rechtsextremes Vergehen gebrandmarkt wird, kann man sich nur mehr ins Kellerstüberl zurückziehen und sich das Maul zunähen: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4861101/Staatsschutz-warnt-vor-rechter-Radikalisierung?_vl_backlink=/home/index.do

    • dssm
      07. November 2015 10:43

      Welche Arbeitsumgebung soll das sein?

    • Konrad Loräntz
      07. November 2015 22:17

      Muss ja keine offizielle Aufforderung sein. Kommt von einem Kollegen. 20+ Personen im Verteiler. Alles klar ?

      Und natürlich sprech ich da nicht von einem Würstelstand in Vöcklabruck.

    • Torres (kein Partner)
      09. November 2015 15:06

      Sie haben völlig recht; dazu kommt der Missbrauch der Kinder im Kindergarten und in der Volksschule: da werden von den Lehrern "Sammlungen" oder "Bastelstunden" für die armen Flüchtlingskinder veranstaltet - natürlich machen alle mit, es wird ihnen gesagt, dass sie damit etwas Gutes tun, und von Kleinkindern kann man ja wohl nicht verlangen, dass sie genau wissen, was dahintersteckt oder dass sie gar dem Lehrer widersprechen.

  32. Bob
    07. November 2015 09:50

    Ich glaube das wir in diesen Blog viel zu Meinungsvielfalt beitragen, und doch ist es sichtlich zuwenig, um andere zu überzeugen. Die ständige linke Phrasendrescherei von Gutmenschen und NGOs zeigt seine Wirkung bei Menschen deren Fähigkeit selbst zu denken und zu einer eigenen Meinung zu kommen sehr beschränkt ist.
    Was fehlt ist meiner Meinung nach ein breitangelegtes Medium, das auch die Wichtigkeit von Oppositionsparteien, und einen Gegenpol zur linken Propagandamaschinerie darstellt.

    • Konrad Loräntz
      07. November 2015 10:29

      Nicht einmal in der gebildeteren Schicht kennt ein nennenswerter Prozentsatz diesen Blog. Und die Jungen lassen sich sowieso "standardisieren" und von Feindblogs ala Tagespresse an der Nase herumführen, sofern ihnen nicht ohnehin die Gratiszeitung in der U-Bahn reicht.

    • kritikos
      07. November 2015 17:03

      @ Konrad Loräntz
      Wie recht Sie haben!

    • haro
      07. November 2015 19:53

      Es gibt noch immer zu viele Leute denen die Ziele der Partei die sie wählen gar nicht bekannt sind. Und unsere gleich geschalteten Medien klären -wohl mit Absicht- nicht auf.

      Eine "gstandene Rote" beklagte einmal, dass sie ihre Kinder einst nicht selber betreute sondern stets erwerbstätig war. Ganz verwundert hat sie mich angesehen als ich ihr erklärte, dass es ja das Parteiprogramm der von ihr bevorzugten linken Politik war und ist, dass alle Frauen arbeiten gehen müssen und ihre Frauenministerinnen verächtlich von der "Frau am Herd" gesprochen haben (jetzt nicht mehr seit eine Rote First Lady und ihres Zeichens "Frau am Herd" ist...).

      Genauso ist es mit der moslemischen Masseneinwanderung. Ein Großteil der Bürger ist dagegen, aber viele machen sich keine Gedanken darüber, welche Parteien diese fördern (auch indem sie nichts dagegen unternehmen) und welche sie ablehnt.

      Leider gibt es nur wenige wirklich gescheite und gleichzeitig ehrbare Journalisten -wie unser allseits geschätzter A.U. - die aber -vermutlich- leider, leider keine Tageszeitung in Druck bringen können. Aber vielleicht gibt es demnächst eine blau-schwarze Regierung und mit ihr eine Tageszeitung mit einem Chefredakteur Unterberger, mit Redakteuren wie Urschitz, Ortner, Salomon, Chorherr, Reichel, ...dem ein oder anderen Blog-Kommentator ...

      Man wird ja noch hoffen dürfen in einem Land indem ein linker Meinungsterror unter dem Mäntelchen einer vorgespielten Humanität vorherrscht und veröffentlichte Meinungen zensuriert oder gar angeklagt werden aber nur jene die nicht dem politisch-korrekten Weltbild der Linken entsprechen ...

    • franz-josef
      07. November 2015 22:02

      Meinungsvielfalt hier im Blog - jjjein. Ich schätze die wohlfundierten, gedanklich geordneten und durchaus kontroversen Diskussionen , die meinen Horizent fraglos erweitern, bereichern und mich zum Nachdenken und Überprüfen vorhandener Standpunkte anregen. Dafür bin ich geradezu dankbar. Aber: Darf ich an einen Andersdenkenden aus der Tulbinger-Kogl-Gegend erinnern, der wertkonservative Ansichten beisteuerte und mit Langmut, Höflichkeit und Poesie seinen Platz hier vergeblich zu verteidigen suchte, bis er schließlich, wie es scheint, doch endgültig das Handtuch geworfen hat.

      Seine Sichtweise wurde keineswegs respektvoll akzeptiert. Ganz im Gegenteil.So viel "Vielfalt" war dann doch nicht erwünscht.

    • Bob
      07. November 2015 23:31

      Franz Josef
      mir tut es um den WK auch leid, aber ich glaube sein Starrsinn und Empfindlichkeit hat Ihn zum Medium gemacht.

    • Pennpatrik
      07. November 2015 23:51

      Franz-Josef
      Ganz so stimmt das nicht.
      Natürlich wurde er sachlich abgeklopft, aber bis auf 1,2 hat ihn hier niemand schlecht behandelt.

    • franz-josef
      08. November 2015 01:02

      @Bob Sie mögen da schon Recht haben.

      @Pennpatrik - LOL und zwar wirklich. "Natürlich wurde er sachlich abgeklopft, aber bis auf 1,2 hat ihn hier niemand schlecht behandelt"
      You made my night, danke :)) ich gehe jetzt vor mich hin kichernd schlafen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. November 2015 12:01

      Zum "Wertkonservativen": Dieser Mann wurde hier erst dann "schlecht behandelt", als er selbst in arroganter, sein hohes Alter wie eine Monstranz ständig vor sich hertragender, unsachlicher, teilweise ausfälliger und den anderen Bloggern jegliche sachliche Beurteilungsfähigkeit absprechender Art, agierte. Nie ging er konkret auf Vorfälle ein und verteidigte "seine" ÖVP in nahezu krankhafter Weise. Als er jedoch sah, wie die Luft um die ÖVP immer dünner wurde und die Argumente immer schlagender wurden, zog er notgedrungen die Konsequenz. Und das war gut so!

    • Zöbinger (kein Partner)
      09. November 2015 19:39

      @ Bob
      In Ihrem ersten Halbsatz sind mir zu viele Fehler drinnen; ich erlaube mir, ihn zu korrigieren: anstatt "Ich glaube das wir in diesen Blog viel zu Meinungsvielfalt beitragen" sollte er so richtig lauten: Ich glaube, dass wir in diesem Blog viel zur Meinungsvielfalt beitragen, ....

  33. teifl eini!
    07. November 2015 08:58

    Es sind Kommentare wie diese, die mir AUs Blog als rettenden Leuchtturm in einem Meer der Beliebigkeit, Gefühlsduselei und Unvernunft erscheinen lassen.

    Zeiten wie diese, in denen epochale Weichenstellungen den Weg in multiple Krisen weisen, führen jedenfalls dazu, das eigene Weltbild, die eigenen Werte zu schärfen und dafür einzustehen.

    Ein zentraler Wert ist das produktive Schaffen. Schaffen will ich sowohl als kreativen Akt verstehen, als auch im vorarlbergerischen Sinne des Arbeitens. Während im Feuilleton ausschließlich Künstler als kreativ Schaffende verstanden und gelobhudelt werden, zähle ich v.a. Unternehmer, Innovatoren und Wissenschafter dazu. Sie schaffen den Wohlstand, sie haben uns aus der Subsistenzwirtschaft geführt, nicht die Schweineblutschütter, Prediger oder Gemeinwohltyrannen.

    Produktiv zu sein heißt auch, für sich selbst sorgen zu wollen. Ich breche eine Lanze für Selbstverantwortung, Kapitalismus und individuelle Freiheit. Niemanden will ich zwingen oder bitten, für mich zu sorgen. Umgekehrt will ich nicht dazu gezwungen werden, für andere außerhalb des engsten Familien- und Freundeskreises zu sorgen. Es ist mein Leben. Warum soll ich mich in den Sklavendienst irgendeiner höheren mystischen Macht oder irgendwelcher Gemeinwohlphantasien stellen? Alle Religionen, einschließlich ihrer sekulären Ausprägungen Faschismus, Kommunismus und Sozialismus machen genau das: sie verlangen dein Opfer, deine Solidarität, deinen blinden Gehorsam. Sie sind durchwegs kollektivistisch-totalitär bzw. führen letztlich in den totalitären Kollektivismus.

    Das ist einer jener Punkte, wo ich mich nicht mehr verbiegen lasse: bei jeder sich bietenden Gelegenheit stehe ich für Individualismus und Kapitalismus ein. Gerade bei Letzterem neigt man leicht dazu, Konzessionen zu machen, denn dass der Kapitalismus von Grund auf böse ist, säuselt schon jede Putzfrau nach. Dabei ist nicht der Kapitalismus schuld, wenn sich naive Hascherln an Pyramidenspielen beteiligen oder über beide Ohren verschulden. Korruption, Vetternwirtschaft und Betrug gibt es überall, deutlich massierter jedoch in nicht kapitalistisch-demokratischen Systemen.

    Wenn mir ein zunehmend links eingestellter Freund und Steuerberater (!!!) sagt, dass die Zwangsenteignung von Leerstandswohnungen zur Unterbringung von Asylanten gerechtfertigt ist, weil diese Wohnungen "von der Allgemeinheit geborgt" seien, dann muss man ganz entschieden Kontra geben: Zwangsenteignungen sind - wie auch die Einhebung von Steuern - Diebstahl der von Individuen geschaffenen Werte. Auch wenn eine gewisse Umverteilung zur Wahrung des sozialen Friedens unbestritten nötig ist, im Kern ist die staatlich verordnete Umverteilung parasitär. Es ist die Chuzpe der Verteiler, sich als edle Samariter verehren und wählen zu lassen und gleichzeitig die Besteuerten, den Wohlstand Schaffenden als gierige Ausbeuter zu diffamieren.

    Die anderen Punkte, für die es einzustehen gilt, hat AU bereits erwähnt. Vernunft und Wahrheitssuche scheinen mir in diesen Zeiten in vielen Bereichen auf verlorenem Posten zu sein. Der Objektivismus stirbt und damit mittelfristig die kurze Phase (gemessen an der gesamten Menschheitsgeschichte) des Fortschritts und der Prosperität.

    • Wyatt
      07. November 2015 14:45

      @ teifl eini!
      Teifleini aber ah, DAS IST ABER GUT GESAGT !!!
      ***************************************

    • Normalsterblicher
      07. November 2015 20:19

      @ teilf eini!

      Sie sagen es, nur dass es leider 3 Minuten Konzentration erfordert (plus Reflektion).

      Vernunft und Wahrheitssuche scheinen mir in diesen Zeiten in vielen Bereichen auf verlorenem Posten zu sein. Der Objektivismus stirbt und damit mittelfristig die kurze Phase (gemessen an der gesamten Menschheitsgeschichte) des Fortschritts und der Prosperität.

      Dafür haben wir leider immer mehr "Wahrheitsministerien" und einen Wissenschaftsbetrieb, der auf Geheiß selbiger arbeitet.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      09. November 2015 13:33

      Das liest sich wie das Große Glaubensbekenntnis eines materialistisch-egoistisch-liberalen, nichts-als-Tatsachen-glaubenden Verkünders der heute ohnedies geltenden Zivil-Religion. Da dieser Prophet der Moderne auch das Christentum – als wahrer Religion – mit den zivilreligiösen, atheistischen und diesseitigen Paradies-Versprechungen – Kommunismus, Sozialismus, etc. - gleichsetzt, beweist er, daß er dort, wo andere den Sitz des Verstandes vermuten, wohl eher leeres Stroh hat. – Nur zu Klarstellung: hier handelt es sich um unversöhnliche und ewig inkompatible Gegensätze.

      Das Bekenntnis zum Kapitalismus ist nun ja der Gipfel seiner „Einsicht“, wiewohl ich vermute, daß er den „Modernen Kapitalismus“ Werner Sombarts nicht einmal dem Namen nach kennt. Vermutlich ist das auch mit „moderneren“ Autoren der Fall.

      Professors für russische Geschichte, Yuri Slezkine, Universität in Berkeley (Kalifornien): „The Jewish Century“ (Princeton 2004), ein Ausdruck des „jüdischen Geistes der Moderne“ und des herrschend gewordenen „merkurischen“ Denkens. Modernisierung sei nichts anderes als „everyone becoming Jewish“

      Slezkine zeigt, daß die „Tugenden der Moderne“ - soziale Mobilität, wirtschaftlicher Einfallsreichtum, intellektuelle Errungenschaften der Globalisierung - nichts anderes als jüdische Tugenden sind. Mit einem Wort: indem wir all dies auch verinnerlicht haben, sind wir im Geiste auch Juden geworden, die wahren Erfinder des modernen Kapitalismus.

      Noch ein paar weitere Quellen gefällig?

      John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt über die „ Israel Lobby and U.S. Foreign Policy“( Harvard 2007) über den politischen Einfluß des Judentums, der „bis in den letzten Winkel der Erde reicht“.

      Shlomo Sand: The Invention of the Jewish People, London 2009).

      Oscar Levy: „Nietzsche verstehen“ (Parerga-Verlag, Berlin 2005). Für Levy wurzeln Massendemokratie, Liberalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Rassismus und die von der Französischen Revolution auf ihre Fahnen gehefteten „Werte“ wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit auf der „semitischen Idee“, sie sind für ihn „Versatzstück aus dem Alten und Neuen Testament und Beweis dafür, daß „die Juden sich über die Jahrhunderte hinweg stets und in allem durchgesetzt haben.

      David Gelernter, Americanism and its Enemies, in: Commentary, Jan. 2005, S. 43ff): die Grundwerte der amerikanischen Verfassung – Freiheit, Gleichheit, Demokratie – gehen alle auf die Hebrew Bible zurück

      E. Michael Jones, „The Jewish Revolutionary Spirit and Its Impact on World History“.

      Elie Wiesel, „Wir Juden müssen Revolution machen, weil Gott uns das aufgetragen hat“.

      Sie waren die revolutionären Kräften der „Aufklärung“, der Russischen Revolution und der Bürgerrechtsbewegungen, selbst die „Glorious Revolution“ in England (1688) „verdankt sich dem in Aufklärung und Protestantismus wirksamen jüdischen Einfluß“.

      Rabbi Louis Israel Newman „Jewish Influence on Christian Reform Movements“ (Columbia University Press New York 1925, Neudruck 1966). Wie Newman in seiner fundamentalen Arbeit nachweist, ist der jüdische Einfluß auf die Ikonoklasten, die Waldenser, die Hussiten, die Anhänger Wycliffs, die Lutheraner, die Puritaner und die ganzen späteren protestantischen und evangelikalen Bewegungen kaum zu überschätzen. Dank dieses Einflusses wurden die USA mit ihren rund 80 Millionen Evangelikalen zu militanten Unterstützer der Zionisten und Israels. Zionistische Evangelikale bestimmen die politische Agenda sowohl der Demokraten wie der Republikaner bis hin zur neokonservativen Tea-Party.

      Die Hauptstoßrichtung revolutionärer Juden zielt auf die katholische Religion. Jones definiert den revolutionären Juden als den Sohn Israels, der Jesus Christus als den Messias nicht anerkennt: Weist der Jude (im Gegensatz zu Paulus) den menschgewordenen Logos und damit auch die von diesem Logos gestaltete, christlich- gesellschaftliche Ordnung zurück, wird er unweigerlich zum Revolutionär.

      Die Strategie des revolutionären Juden kommt in den Worten eines führenden amerikanischen Neokonservativen zum Ausdruck: „Kreative Zerstörung (Anm. „creative destruction“) ist unser Sinn und Zweck, sowohl innerhalb unserer eigenen Gesellschaft als auch nach außen. Wir reißen die alte Ordnung jeden Tag nieder, vom Handel bis zur Wissenschaft, Literatur, Kunst, Architektur, und vom Film bis zur Politik und Justiz. Unsere Feinde haben diesen Wirbelwind von Energie und Kreativität immer gehaßt, der ihre Tradition bedroht und sie wegen Unfähigkeit beschämt mit uns Schritt zu halten. Da sie sehen, wie Amerika traditionelle Gesellschaften auflöst, fürchten sie uns, denn sie möchten nicht aufgelöst werden. Sie können sich niemals sicher fühlen, solange wir hier sind, denn unsere bloße Existenz – unsere Existenz, nicht unsere Politik – bedroht ihre Legitimität. Sie müssen uns angreifen, um zu überleben, genauso wie wir sie zerstören müssen, um unsere historische Mission zu vollbringen“.
      (Michael Ledeen: The War Against The Terror Masters. Wy It Happened. Were We Are. How We´ll Win. 2002, S. 212f).

    • teifl eini!
      10. November 2015 19:24

      @ F.V.

      Über den Glauben lässt sich nicht streiten. Diesen Fehler hat die Menschheit über Jahrtausende gemacht und macht ihn noch heute. Trotzdem ein paar Anmerkungen:

      1.) Ich habe ALLE Religionen, auch das Judentum, mit Kommunismus, Faschismus usw. gleichgesetzt. Warum? Weil sie im Kern ALLE gegen das Individuum gerichtet sind.

      Gehen wir zurück zu Plato: Seine Philosophie teilte die Welt in das Diesseits und die "echte" Welt der Formen. Die Form der Formen war das Gute an sich. Nur weise Philosophen können durch mystische Eingabe das Gute erkennen. Nun, Platos Staat war durch und durch totalitär, mit Philosophen an der Spitze, einer Militärkaste in der Mitte und dem Rest des tumben Volkes unten. Jeder hatte seine Rolle zu erfüllen, alles war dem Kollektiv untergeordnet, bis zur Kindererziehung. Freiheit? Null!

      Warum Plato? Nun, seine Philosophie war die Basis für das Christentum. Die Christen ersetzten das abstrakte Gute einfach durch eine Person: Gott. Und weltliche Würdenträger statt der Philosophen spielten Gottes Vertreter auf Erden. Die restlichen, mit der Erbsünde belasteten Erdenbürger, hatten Gott zu dienen, ja nicht selbständig zu denken, Abbitte zu leisten, sich zu opfern und zu hoffen, dass sich ihr Glück im Himmel irgendwie ergeben würde. Ähnliches gilt für die meisten anderen Religionen. Der Einzelne zählt nichts, "Wahrheit" war von oben bestimmt und damit war jeder der Willkür irgendwelcher Kirchenfürsten ausgeliefert.

      Die Parallele zu Kommunismus und Co.? Diese Systeme säkularisierten Gott und ersetzten ihn durch das Kollektiv, die Nation, das Gemeinwohl. Der Einzelne war wieder nur ein Rad im System, das sich in den Sklavendienst einer "höheren" Instanz zu stellen hatte. Was "gut" war, wurde vom Zentralkomitee bestimmt. Die Willkür blieb.

      Müßig zu erwähnen, welche Blutspur sich durch die Jahrtausende zog, weil Religionen, Staaten, Systeme auf Basis von behaupteten mystischen "Wahrheiten" - naja - "argumentierten". Das Christentum ist die einzig "wahre Religion"? Woher WISSEN Sie das, F.V.?!? Eben ...

      Müßig zu erwähnen, dass sich derartige Gesellschaften über Jahrtausende hinweg kaum über die Subsistenzwirtschaft hinaus entwickelten oder auf Basis bestehenden Wohlstandes zu Grunde gingen. Man kann eben nicht ewig gegen die Realität, gegen die Schwerkraft agieren. Das Mittelalter ist ein schönes Beispiel dafür; weite Teile der islamischen Welt heute auch. Wenig überraschend sieht auch der grün-linke Aussteiger sein Glück in einer technologiefreien Subsistenzwirtschaft.

      2.) Wenn man über Gott oder säkulare Dogmen nicht streiten kann, was bleibt uns Erdenbürgern dann anderes übrig, als uns auf das Diesseits, die Realität zu konzentrieren und unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden der Wahrheit näher zu kommen und so nebenbei für Verbesserungen im Diesseits zu sorgen?

      Die Phasen individueller Freiheiten (Renaissance, Aufklärung) führten zu einer beispiellosen Entwicklung der Menschheit: technologisch, wissenschaftlich, sozial, kulturell, ökonomisch. Ein großer Treiber dafür war später auch der Kapitalismus, dessen sich übrigens nicht nur die Juden bedienten.

      Wenn es einen besseren und faireren Mechanismus gibt, bitte um Vorschläge: das Individuum erbringt eine Leistung und erhält eine Gegenleistung. Der eigene Wohlstand hängt nicht mehr von der Willkür irgendwelcher Kirchenfürsten oder Zentralkomitees ab, sondern von der eigenen Schaffenskraft. Was ist gerechter? Ein Wohlstand, der durch (fairen) Handel geschaffen wird oder durch Raub, Zwang, Betrug oder Vetternwirtschaft? Nur nebenbei sei erwähnt, dass auch ich sämtliche "Kapitalisten" verurteile, die ihrerseits durch Betrug, Ausbeutung oder Korruption ihre Vermögen mach(t)en. Wer aber pauschal jeden Unternehmer als Räuber bezeichnet, meint damit auch Tausende wohlmeinende KMU und EPU und vergisst beflissentlich die "Alternativen": Kirchenfürsten und Zentralkomitees.

      Klar, der Kapitalismus braucht eigenverantwortliche, kreative, fleißige, rechtschaffende, mündige Bürger mit Handschlagqualität. Welches System nicht? Im Gegensatz zu den kollektivistisch-religiösen Systemen braucht er aber keine Heiligen, die sich für das Jenseits oder das Kollektiv aufopfern. Das übersteigt nun wohl die Kräfte eines durchschnittlichen Erdenbürgers.

      Ja, ich bin gern ein gesunder Egoist! Ein gesunder Egoist sorgt für sich, ohne andere auszubeuten oder deren Opfer zu verlangen. Er ist aber auch nicht bereit, sich selbst für andere zu opfern. Wollen Sie mir erzählen, dass Kirchenfürsten (oder Apparatschiks) solch gesunde Egoisten waren? Ist ein Umverteiler besser?

      3.) Der Rest Ihrer Ausführungen fällt unter die Kategorie "paranoider Antisemitismus": wenn, wie Sie zitieren, "soziale Mobilität, wirtschaftlicher Einfallsreichtum, intellektuelle Errungenschaften der Globalisierung ... Freiheit, Gleichheit und Demokratie nichts anderes als jüdische Tugenden" sind, dann wäre es doch gut, wenn die gesamte Welt sofort zum Judentum konvertierte, oder?

      Wenn ich Sie beim Wort nehme, dann wollen Sie aber weder soziale Mobilität, noch Einfallsreichtum, noch Freiheit usw. Sie wollen einen statischen, christlichen Gottesstaat und zurück ins Mittelalter. Da sag ich, teifl eini!:"Amen und Grüß Gott!"

    • teifl eini!
      11. November 2015 13:46

      Wie gesagt, man kann in Sachen Glaube weder etwas beweisen, noch etwas widerlegen. Daher ist es meines Erachtens vernünftiger, sich auf die Realität zu beschränken und die Politik entsprechend auszurichten. Der Glaube sollte Privatsache bleiben. Es ist gut, wenn sich viele Menschen, auch Agnostiker wie ich, an christliche, (buddhistische, whatever) Werte halten, wenn dies dem Zusammenleben förderlich ist. Einen Staat sollte man aber nicht auf Basis transzendenter Eingaben machen. Das zeigt uns die blutige Geschichte.

      Wie gesagt, ich habe auf eine grundsätzliche Gemeinsamkeit abgezielt, dass sowohl bei diversen Religionen, als auch im Kommunismus das Individuum nichts zählt, sondern bloß ein Gott, das Kollektiv usw. Die Basis dafür hat Plato gelegt. Das können Sie nicht abstreiten. Klar gibt es sonst Unterschiede!

      Dass sich Religionen auf Transzendenz berufen, anstatt auf irdische Heilsversprechungen, macht allerdings die argumentative Basis nicht besser. Woher soll ich armer Sünder denn wissen, ob nicht doch Buddha oder Mohammed recht hatte?!? Auch deren "Wahrheit" fußt auf transzendenten Erfahrungen.

      Nein, ich habe die von Ihnen zitierten Autoren nicht gelesen. Ich bin kein Philosoph oder Theologe. Aber ich kann eins und eins zusammenzählen und die Evidenz, dass individuelle Freiheit und Kapitalismus die Entwicklung der Menschheit enorm förderten, ist nun mal überwältigend. Dort wo Handel betrieben wird (Handel = eine Form der Kooperation in gegenseitiger Übereinkunft), herrscht Friede. Dort wo fundamentalisiert (egal ob religiös oder weltlich) wird, Krieg. Das 20. Jahrhundert zeigt dies allein für Europa wunderbar.

      Dass die Autoren Juden sind, ist im Übrigen völlig egal. Ihre Ausführungen erwecken jedenfalls den Eindruck, dass ALLES, was nur irgendwie jüdisch beeinflusst sein könnte, schlecht ist. Es ist des Weiteren vollkommen klar, dass unsere Gegenwart selbstverständlich christlich, jüdisch, griechisch, römisch und auch arabisch geprägt ist. Was denn sonst? Etwa Aztekisch? Was ist daran so schlimm? Ohne Araber übrigens, die die philosophischen Schätze der Griechen aufbewahrten, insbesondere jene Aristoteles, keine Renaissance, keine Aufklärung, keine Wissenschaft sondern immer noch Mittelalter.

      Im Übrigen bin ich sehr verwundert, dass Sie als offensichtlich belesener Bürger, der sich noch dazu dem christlichen Glauben verschrieben hat, sich derart unflätig über den Diskussionspartner äußert. Ihre beiden Kommentare strotzen nur so von Beleidigungen und Unterstellungen. Habe ich Sie in irgendeiner Form persönlich beleidigt oder unflätig gemacht?

      Wenn die heutige "atheistische" Zeit von einem so furchtbaren Werteverfall geprägt ist, dann ist es doch erstaunlich, dass ein vollkommen diesseitiger Agnostiker wie ich, sachlich und anständig argumentiert und der gute Christ - trotz behaupteter Werteüberlegenheit - ein deutlich mieseres Benehmen an den Tag legt.

      Ich bin kein Christ (und auch kein Jude) und deshalb strohdumm, schreiben Sie. Schmecks! Obwohl ich Nichtchrist bin, werde ich mich nicht auf ihr Niveau begeben und Sie beschimpfen. Jedoch WEIL ich Nichtchrist bin, werde ich nicht meine zweite Wange hinhalten und erkläre diese "Diskussion" für beendet. Zumal Sie außer Beschimpfungen im Kern nur drei Aussagen zu bieten hatten:

      a) dass Religion etwas anderes ist als Kommunismus
      b) dass der einzig wahre Glaube das Christentum ist (woher wissen?)
      c) dass wegen b) der Kapitalismus, Freiheit, Gleichheit usw. böse sind, weil jüdisch beeinflusst.

      PS: ist damit auch das Christentum schlecht, weil ja auch jüdisch beeinflusst?

      PPS: Warum hab ich mich eigentlich vor einer Islamisierung gefürchtet?!?

    • F.V. (kein Partner)
      11. November 2015 18:26

      Zwei „Tugenden“ kann ich um nichts in der Welt leiden: Dummheit und Hinterfotzigkeit.

      Da kommt es natürlich vor, daß ich zB die Dummheit mit Hohn und Spott bedenke. Jetzt kenne ich freilich auch das Gebot: „Fortiter in re, suaviter in modo!“, also durchaus deftig in der Sache sein zu „dürfen“, aber demjenigen, der die Dummheit vertritt - um Gottes Willen - mit Samthandschuhen anzufassen. Das halte ich aber für Sophisterei, denn wer aus Überzeugung (oder Unwissenheit) sich für eine Dummheit ins Zeug legt, ist nun einmal nach allgemeiner Ansicht a bisserl dumm.

      Die meist geforderte Unterscheidung zwischen Dummheit und Dummkopf hat eigentlich nur einen strafgesetzlichen Hintergrund: die Dummheit kann ich beliebig scharf kritisieren, dem der sie vertritt darf ich aber unter keinen Umständen – und gegen alle Evidenz – einen Dummkopf nennen. Das wäre ja eine „Ehren“-Beleidigung.

      Ich gebe zu, daß ich ihnen „Stroh“ attestiert hatte, wo man sonst den Verstand verortet, das war leider über´s Ziel geschossen und ich bedauere sie damit eventuell beleidigt zu haben.

      Der ganze restliche Teil meiner Anmerkungen war jedoch frei von Invektiven, wenn ihnen die Kritik auch hart erschienen sein mochte. Es zeigt aber, daß selbst dann, wenn ich nur die Sache hart anfasse, sich der, der sie vertritt trotzdem angesprochen (= „beleidigt“) fühlt. Aber das sagte ich ja oben schon.

      Es steht ihnen auch frei, die Debatte zu beenden. Aber welche? – Ihr platter Kommentar war doch für mich kein Anlaß mit i h n e n zu diskutieren, da ihnen ja alle Voraussetzungen für eine zielführende Diskussion fehlen; meine Anmerkungen richteten sich doch nur an die wenigen Vernünftigen (Schiller, Demetrius-Fragment ...), auch wenn ich sie an ihrem Elaborat festmachte.

    • teifl eini!
      11. November 2015 18:47

      @ F.V.

      also gut, einmal noch.

      Wenn die Voraussetzung für eine Diskussion mit Ihnen darin besteht, dass ich ein fundamentaler Christ bin, der alles hasst, was irgendwie jüdisch ist und alle Errungenschaften seit Renaissance und Aufklärung deshalb in Abrede stellt, dann muss ich wirklich passen.

      Betreffend Dummheit denk ich mir meinen Teil.

    • teifl eini!
      11. November 2015 19:19

      @ F.V.

      ach ja, noch was! Sie haben mein Elaborat hart in Form von (mit schönen Fremdworten und Zitaten verzierten) Behauptungen angefasst, leider jedoch auf logisch nachvollziehbare Gegenargumente vergessen.

      Daher zwei Fragen: wenn alles Jüdische, wie individuelle Freiheit und Kapitalismus so dumm sind, dann würde mich interessieren

      a) warum? und
      b) wie sieht dann Ihr christliches "Wirtschafts"-System aus?

  34. eudaimon
    07. November 2015 08:52

    Sehr einverstanden!
    Charakter -" geht gar nicht"!
    "Schmarotzen" ist angesagt als neue Erfolgsideologie - auch als Sozialismus altbekannt!
    Barmherzigkeit-Mitleid Humanität sind nur mehr andere Wörter für heuchlerische
    gewinnorientierte Erpressung der Leistungsträger!
    Der Staat ist nur mehr Staffage fürs orientierungslose Volk ohne Herkunft und
    Zukunft aber noch als Raubgut für diese OPPURTUNISTEN von Wert.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      09. November 2015 11:42

      5. November 2015
      Eintrag Johannes Voggenhubers auf facebook zum Interview Armin Wolfs mit Susanne Winter in der ZIB 2:

      „Ich bin gegen Lynchjustiz. Daher finde ich auch die in "Zeit im Bild" von Herrn Armin Wolf lustvoll inszenierte mediale Hinrichtung der Abgeordneten zum Nationalrat, Susanne Winter, abstoßend, unmoralisch und journalistisch nicht zu rechtfertigen. Ob aus "gerechter Empörung" oder zum Gaudium der Menge, ist mir egal. Da überrascht es auch nicht mehr, das dass Interview von sachlichen Fehlern, dröhnend vorgetragen, nur so strotzt. Die Frage, "was hat ein Mensch wie Sie im Parlament verloren" aber überschreitet jede Grenze.
      Und da gäbe es dann in der Demokratie noch den Respekt vor dem Amt. Auch dann, wenn die Ansichten der Person verachtenswert sind. Ein Herr Armin Wolf müsste wissen, dass nach der Verfassung eben nicht die Partei und eben nicht eine Liste, sondern die Person als gewählt gilt: "an keinen Auftrag gebunden"! Und das hat gute Gründe.
      Und da gäbe es dann für einen Demokraten und halbwegs aufgeklärten Journalisten noch die Frage, wie es die Parteien schaffen konnten, gegen den Geist der Verfassung und gegen den Parlamentarismus elementare Rechte der Abgeordneten an die Zugehörigkeit zu einer Fraktion (Partei) zu binden und sich "das freie Mandat" gefügig zu machen. Jedenfalls besteht der demokratische Missstand in dieser Knebelung und nicht darin, dass eine fraktionslose Abgeordnete "eine Schmarotzerin ist, die ohnehin nichts bewirken kann". Und ja, der Ausdruck "wilde Abgeordnete" ist der Sprachregelung der Parteienherrschaft entliehen.
      Wenn die Öffentlichkeit erlaubt, gar applaudiert, dass eine Abgeordnete, mit welch widerwärtigen politischen Ansichten auch immer, aus welch begründeter Empörung auch immer, ohne Urteil des Verfassungsgerichtshofes, aus dem Parlament gezwungen werden soll, dann werden sich eines Tages wieder ganz andere politische Kräfte dieser politischen Hinrichtungsart bedienen. Die nämlich, mit der eine Frau Winter untergründig sympathisieren mag. Dann werden es wieder die Demokraten sein, die dem "Volkszorn" zum Fraß vorgeworfen werden.“

  35. FranzAnton
    07. November 2015 05:46

    Im Anschluß an unseres Blogmasters - gewohnt treffenden - Text erlaube ich mir,
    ein weiteres essentielles Beispiel zu benennen, welches weniger als Opportunismus gelten kann, sondern den offensichtlichen Mangel an hinreichend bemerkbarer Widerstandsbereitschaft dagegen thematisiert, denn:

    "An allem Unfug der geschieht, sind nicht nur jene Schuld, die ihn begehen, sondern auch jene die ihn nicht verhindern" (Zitat nach E. Kästner).

    Schuld an unseren beklagenswerten Zuständen tragen also nicht nur Opportunisten, sondern auch jene, die nicht bereit sind, sich persönlich mit allen zu Gebote stehenden, legalen Mitteln gegen erkannte, buchstäblich ruinöse Mißstände zu wehren.
    Wir alle, die hier mitkommentieren, hätten die Pflicht, Mißstände nicht bloß zu kommentieren, sondern auch gemeinsam (nur so wäre es erfolgversprechend) möglichst viele weitere Menschen zu motivieren, sich dem aktuellen, auf jegliche denkbare Weise von politischen Fehldenkern gepushten mainstream mit aller verfügbaren Energie und Ausdauer entgegenzustemmen.

    • Wyatt
      07. November 2015 07:05

      ANTWORT : Schuld an unseren beklagenswerten Zuständen:

      https://www.youtube.com/watch?v=LN9o9OnFJK0

    • machmuss verschiebnix
      07. November 2015 19:11

      Vielen Dank für den Link , Wyatt - dieser Hr. Christoph Hörstel ist bekannterweise ein
      Polit-Insider und kann schwerlich als Verschwörungs-Theoretiker abgeurteilt werden !
      Trotzdem - oder gerade deshalb - stellt er mit seinen Behauptungen die meisten
      Verschwörungs-Theoretiker weit in den Schatten !

      » Christoph Hörstel tritt heute vor allem als freier Journalist und politischer
      Aktivist in Erscheinung. Er ist Gründer der Parteien Neue Mitte, Deutsche Mitte . . . «

      https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_H%C3%B6rstel
      » Politik verpflichtet sich, kriminellen Finanz-Kartellen zu dienen ! «

    • Specht (kein Partner)
      10. November 2015 01:47

      Wer die letzten Jahrzehnte zurückblickt und sieht mit welcher Intensität die Jugend in den Schulen, der UNI im Sinne der linken Ideologie bearbeitet wurde, wie die Kirche grün-rosa unterwandert wurde, die Frauen nicht nur berechtigte Anliegen durchsetzten, sondern total links abdrifteten, versteht auch warum der Nerv zu Widerstand gegen die Gemeinwohlfalle gezogen worden ist. Die Anleitung zu diesen Entwicklungen drängten uns die Umerzieher auf, die nicht bei der Entnazifizierung halt machten, sondern die Richtung bestimmten und vorgaben. Nun stehen wir vor der Tatsache, dass eine einzelne Frau aus der DDR über Europa bestimmt und sich streng an ihre Kanzlerakte hält. Die neuen Kleider der K

    • Specht (kein Partner)
      10. November 2015 01:56

      Die neuen Kleider der Kaiserin dürfen opportunistische Parteimitglieder nicht beschreiben, falls sie ihren Arbeitsplatz behalten wollen und auch für alle anderen ist es gesellschaftlicher Selbstmord sich gegen den Mainstream zu stellen. Es ist sogar soweit, dass christliches Gedankengut sich nicht mit EU Gesetzen verträgt und nur eine Frage der Zeit wie lange das von den hohen Kommissären geduldet wird.

  36. efrinn
  37. kritikos
    07. November 2015 02:20

    Wir sind zu fett geworden, nicht nur körperlich, auch geistig und wenn man will - in traditioneller Dreiheit - auch seelisch. "Not lehrt beten" heißt es. Kein Wunder, dass es den Kirchen nicht blendend geht. Es heißt gelegentlich. dass auch Kultur in Notzeiten besser gedeiht. Beim Betrachten der Gegenwart würde auch der Satz stimmen. Von der fehlenden körperlichen Gesundheit in der Gegenwart wird auch immer wieder geredet. In der Kriegszeit waren die Menschen nicht wohlgenährt, aber zumindest nicht kränker als jetzt.

    • FranzAnton
      07. November 2015 06:41

      Treffend analysiert, @ kritikos.

    • Wyatt
    • Undine
      07. November 2015 08:44

      @kritikos

      *****************!

      "In der Kriegszeit waren die Menschen nicht wohlgenährt, aber zumindest nicht kränker als jetzt."

      Es gab keinen Herzinfarkt (die "Managerkrankheit" kam erst mit wachsendem Wohlstand), keinen Diabetes, keine Fettleber etc., aber auch keine Drogensüchtigen!

    • dssm
      07. November 2015 12:17

      @kritikos
      Falsch bleibt Falsch, auch wenn es noch so populär ist. Wir sind ja alle soooo krank. Wir essen zu fett, wir rauchen zu viel, wir trinken zu viel Alkohol, essen zuviel Zucker, Salz, Fleisch, Fisch usw.
      Die Umwelt ist voller Gifte, das Essen ist voller Gifte, überall lauern Strahlen und Bakterien. Wir treiben zu wenig/viel Sport; und natürlich der ungesunde Stress.
      Eigentlich ein Wunder, daß die Menschheit noch nicht ausgestorben ist.

      In Wahrheit steigt die Lebenserwartung, also muss es uns, rein empirisch betrachtet, besser gehen also Vorgenerationen!
      Durch das hohe Alter gibt es neue Krankheitsbilder, man müsste aber die Krankheitsrate immer in der gleichen Alterskohorte von verschiedenen Generationen betrachten.
      Durch die moderne Medizin überleben kranke Menschen, die wären früher einfach gestorben und damit waren weniger krank – toll! Sollen wir jetzt jeden Kranken oder Behinderten umbringen um wieder einen gesunden Volkskörper zu bekommen?

      Oder wie Valentin so gut gesagt hat: Früher war sogar die Gute Alte Zeit besser.

    • dssm
      07. November 2015 12:26

      @Undine
      Keine Drogensüchten? War wohl als Witz gemeint.
      Vom Reichsjägermeister abwärts war damals eine heute unvorstellbare Anzahl an Menschen süchtig. Morphium wurde im Ersten Krieg, oder auch später zur Schmerztherapie, als 08/15 Medikament verabreicht. Die waren alle Süchtig! Dazu hat die Luftwaffe die Piloten mit 'psychoaktiven' Substanzen vollgestopft, sonst wären diese Leistungen gar nicht möglich gewesen. Auch von der Marine sind solche Praktiken bekannt.

      Aber wer seine Drogen auf Rezept bekommt ist ja kein Suchtkranker?!!?

      Und Infarkte gab es zur Genüge! Mehr als Heute! Kein Wunder, die Frauen mussten in den Rüstungsfabriken Arbeitszeiten durchhalten, die heute unvorstellbar sind. Natürlich sind viele über den Jordan. Nur hat sich halt keiner nach dem Grund zu fragen getraut und das Verbrecherregime hat gut aufgepasst, daß sich da nichts hochschaukelt.
      'Meldungen aus dem Reich' lesen schadet nicht!

    • socrates
      07. November 2015 21:40

      Des
      Laudanum, eine Opiumtinktur, war im 17 bis 19.Jh das übliche Schmerzmittel. Im Film "Der Scharfschütze" können sie zusehen. Im US Bürgerkrieg hatten sie nichts anderes gegen Schmerzen. Aber Sie müssen halt auf Deutsche schimpfen, gegen jede Tatsache. In den Knödelakademien wurde Opium gegen Husten angepriesen und es ist das beste Mittel gegen Keuchhusten.
      Opportunisten gehen Nazi schimpfen, das bringt es.





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