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Also noch einmal fünf Jahre das Gleiche. Die Fortsetzung der rot-grünen Koalition ist – fast könnte man glauben: durchaus absichtlich – im Schatten der Terroranschläge von Paris weitgehend im Schatten geblieben.

Ein kraftvoller Neuanfang sieht anders aus. Der ist nicht einmal ansatzweise versucht worden. Nichts lässt hoffen, dass sich durch diese Koalition etwas Gravierendes an der schwierigen Lage der Stadt ändert, die hinter einer brillanten imperialen Fassade morsch und in der kritischsten Lage seit Kriegsende ist.

Nichts wird sich ändern:

  • an der höchsten Arbeitslosigkeit seit dem Krieg, die noch immer weiter steil steigt, und die weit höher ist als in allen anderen Bundesländern;
  • an der ob zahlloser Schikanen darniederliegenden Wirtschaft, aus der immer mehr Unternehmen ins Um- oder Ausland abziehen;
  • an der Wohnungsnot, die durch ein marktwidriges und wohnraumschaffungsfeindliches sozialistisches Mietrecht ständig weiter verschlimmert wird;
  • an der gigantischen Geldverschwendung durch alljährlich Zig-Millionen Steuergeld zur Bestechung von Medien, damit diese nicht die Wahrheit über die Lage der Stadt kommunizieren (die Bestechungssummen sollen zwar – angeblich – um ein Drittel reduziert werden, liegen aber immer noch um ein Vielfaches über jedem anderen Bundesland, also auch den einwohnermäßig gleich großen);
  • an den geplanten Mega-Anschlägen auf das Stadtbild und die Schönheit Wiens (durch hässliche Mega-Aufstockungen vieler schöner Gründerzeithäuser, durch ein Hochhaus neben dem Konzerthaus, durch die Zerstörung der historischen Vororte);
  • an der Tatsache, dass 60 Prozent aller irgendwo in Österreich um Asyl ansuchenden Menschen nach Wien ziehen, sobald sie das Asyl haben.

Die Grünen ließen Chance ungenützt

Die Grünen haben ihre Chance gehabt. Und sie nicht genützt. Dabei waren sie diesmal in einer taktisch viel stärkeren Position. Die SPÖ hat ihnen nämlich zum Unterschied von der letzten Legislaturperiode nicht ernsthaft mit der Bildung einer alternativen Koalition mit der ÖVP drohen können, da sich das zahlenmäßig nicht mehr wirklich ausgegangen wäre. Dennoch waren die Grünen dem Profi-Poker eines Michael Häupl nicht gewachsen und ließen sich erneut voll über den Tisch ziehen.

Die Grünen können als Erfolg nun lediglich die Verteidigung des eigentlich auf Grund des Wahlergebnisses schon verlorenen Ehrentitels einer Vizebürgermeisterin vorweisen. Besonders blamabel ist, dass sie in Sachen Wahlrecht jetzt doch den Kompromiss schlucken, den die SPÖ schon vor den Wahlen angeboten hatte und den die Grünen damals noch tapfer abgelehnt hatten – bis an den Rand des Koalitionsbruchs. Jetzt haben sie alles unterschrieben. Kaum weniger peinlich ist, dass Frau Vassilakou trotz der Wahlverluste, trotz ihrer vorherigen Ankündigung und trotz ihrer sehr limitierten Beliebtheit nicht zurückgetreten ist.

Und wie schaut es für die SPÖ aus? Sie bringt die reife Leistung zustande, im Stadtsenat nicht einmal ein einziges neues Gesicht zu präsentieren. Deutlicher kann man Stillstand – trotz Krise – gar nicht symbolisieren. Wie wenig Änderungsdynamik es in der SPÖ gibt, zeigt auch der SPÖ-Klub im Gemeinderat: Selbst dort gibt es lediglich fünf neue Gesichter.

Dass der Herr Akkilic – der von mehr als düsteren Gerüchten begleitete Wechsler von Grün zu Rot – nicht mehr im Gemeinderat sitzt, ist sicher eines der wenigen positiven Signale, dass selbst in Wien keine unbegrenzte, offene und unverschämte Korruption mehr möglich ist. Das reicht aber noch nicht aus, um der neualten Koalition einen Pluspunkt zu geben.

Schlechtes Omen für die Schul-Debatte

Lediglich im Stadtschulrat gibt es eine kleine Überraschung: Dort wird die Präsidentin Susanne Brandsteidl durch einen bisher nur extrem links aufgefallenen und schulpolitisch ahnungslosen SPÖ-Gemeinderat abgelöst. Jürgen Czernohorszky ist alles andere als ein hoffnunggebendes Signal auf diesem wichtigen Posten. Damit wird von Michael Häupl nach Kurt Scholz nun zum zweiten Mal ein Stadtschulrats-Chef ohne klaren Grund gekillt.

Das zeigt, wie schlimm die parteipolitische Einmischung gerade ins Schulsystem ist. An die Spitze des Stadtschulrats kommt man nur noch als Belohnung für brave Parteidienste im Gemeinderat. Ein furchtbares Omen für die gerade anlaufende Endrunde der Schulverhandlungen, die eigentlich eine Entpolitisierung der Schule bringen hätte sollen.

Brandsteidl war zu ihrem Pech ausgerechnet mit dem bisherigen Klubobmann Schicker liiert, der gleichzeitig diese Funktion verloren hat. Nicht dass Brandsteidl der Inbegriff eines tollen Stadtschulrats-Chefs gewesen wäre. Aber das riecht sehr stark nach Sippenhaftungs-Vendetta. Und nach Bestrafung dafür, dass sie in letzter Zeit wenigstens ein paar Mal durch eine eigene Meinung aufgefallen ist, in der sie sich für eine leistungsorientierte Schule ausgesprochen hat.

Jetzt haben wir statt ihr jedenfalls einen ganz Linken auf diesem Posten, der wohl das Wort Leistung gar nicht buchstabieren kann (und der originellerweise seinen ursprünglichen Namen Wutzlhofer aufgegeben hat, unter dem er einst in den Gemeinderat eingezogen war). Der Mann war bisher hauptberuflich Apparatschik bei den SPÖ-Kinderfreunden, während Brandsteidl AHS-Pädagogin gewesen ist. Ein furchtbares Signal.

Warten auf die Post-Häupl-Ära

In Wien und vor allem in der SPÖ wartet in Wahrheit alles schon auf die Zeit nach Häupl. Es ist ja mehr als wahrscheinlich, dass der Bürgermeister noch in dieser Periode abdanken und sich ganz den für einen Menschen seines Typs schönen Seiten des Lebens hingeben wird. Es gibt aber derzeit absolut keinen fixen Nachfolger für ihn.

Werner Faymann, der einst längere Zeit auf diesen Posten gegiert hatte, wurde ja schon 2007 von Häupl aus dem wahren SPÖ-Machtzentrum in die Bundespolitik hinausgelobt. Und Rudolf Hundstorfer, der von allen Wiener SPÖ-Mächtigen als netter und ungefährlicher Beschwichtigungshofrat in der Bürgermeisterrolle akzeptiert würde, wird ja mit hoher Wahrscheinlichkeit Präsidentschaftskandidat der SPÖ werden. Dass er nach einer Niederlage dann doch noch ins Rathaus wechselt, scheint politisch aber recht unwahrscheinlich zu sein. Ein Verlierer eignet sich nicht gut als positives Symbol.

Damit ist kein Nachfolger fix. Das bedeutet aber: Während nach außen totale Immobilität herrscht und das Rathaus nur noch zu Conchita-Festspielen und Kollaboration mit Immobilien-Spekulanten imstande ist, wird es in der SPÖ nach innen wilde Diadochenintrigen geben. Alle Möchtegern-Bürgermeister werden sich in gute Positionen für das Rennen ums Rathaus zu bringen versuchen.

Daher wird sich der künftige Weg erst dann zeigen, wenn diese Kämpfe ausgestanden sind: Wird die Wiener SPÖ weiter den Weg in die dogmatische Verhärtung einer zahlenmäßig kleinen, aber bei den Funktionären einflussreichen Ideologie-Gruppe mit den Schwerpunkten Feminismus, Wirtschaftsfeindlichkeit und Verstaatlichungswahn gehen (wofür etwa die Namen Schieder und Brauner stehen)? Oder wechselt sie wieder wie einst etwas unter Helmut Zilk zu einer relativ pragmatischen und ideologiefreien Sachpolitik (wie sie etwa derzeit als einziger der Wohnbau-Stadtrat Ludwig zu verkörpern scheint).

Erst wenn diese Weiche gestellt ist, wird sich dann auch in Sachen Mannschaft und Inhalt etwas tun. Bis dahin ist die Wiener SPÖ wie Mikado: Alles bleibt ruhig und unverändert, bis das erste Stäbchen verändert wird.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 09:35

    Aus Wien können bis zur nächsten Wahl keine Reklamationen angenommen werden.
    Nicht, wenn der Gürtel zur 30 km/h-Zone wird.
    Nicht, wenn die Übergriffe der Anarcho-Szene zunehmen.
    Nicht einmal, wenn die Stadt in Konkurs geht.
    Die Wiener haben sich entschieden und bekommen, was sie wollten.
    Jetzt sollen sie Haltung zeigen. Gespür hatten sie ja schon.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 09:59

    Diese Legislaturperiode wird Furchtbares für Wien bringen, wie schon angeführt, noch mehr Schulden und NULL Verbesserung der alten Sünden.

    Der Lohn für jene Wiener Wähler, die 'Strache verhindert' haben, die Strafe für alle Wiener links gewählt zu haben.

    Denn in Wahrheit ist diese Stadt pleite und Dr. Häupel wird sich unter dem Motto 'Hinter mir die Sintflut' in die Pension begeben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 10:28

    OT---aber typisch für die sogenannte objektive Berichterstattung auf Ö1:

    Nicht wortwörtlich, aber dem Sinn nach: In SPIELFELD sind LINKE und RECHTE Demonstranten AUFEINANDER LOSGEGANGEN! Dabei sind etwa 50 Autos demoliert worden.

    Soweit ich unterrichtet bin, sind die LINKEN DEMONSTRANTEN mit Brettern und Steinen auf die friedlichen rechten Demonstranten losgegangen. Zudem hatten die LINKEN die übliche linksextremistische gewalttätige "Verstärkung" aus D geholt.

    Den Radio-, bzw. FS-Ansagern käme es nie über die Lippen, zuzugeben, daß die LINKEN über die Rechten hergefallen sind. Daß sich die Rechten nur gewehrt haben, wird verschwiegen.

    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/suedsuedwest/peak_suedsuedwest/4866807/Demos-in-Spielfeld_Chaotische-Szenen-in-den-Weinbergen

  4. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 08:42

    Ich möchte nur aufzeigen was die Grüne Partei im Radar hat:

    - Tempo 30 am Wiener Gürtel - in den Nachtstunden.

    - Verhinderung des Lobautunnels und somit Verhinderung des Schnellstraßenrings rund um Wien.

    - Umwandlung der Ringstraße in eine Fußgängerzone so wie die Mariahilferstraße.

    Bei dieser Grünen Partei sollte man sich auf alle Eventualitäten einstellen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 13:55

    Was die linke Brut aus Wien gemacht hat und wahrscheinlich weiter macht spottet jeder Beschreibung. Ganze Bezirke, verschiedene Parks sind für Einheimische zu meiden, da sie einfach zu gefährlich sind. Die vergitterten Spielplätze sind für Türken reserviert, Einheimischen Kindern wird Eintrittsgeld abgepresst.
    Wien soll nicht Chikago werden, da kann man nur lachen. Solche Slums kann man nicht einmal in der Bronx sehen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 09:16

    Schön! In diesen interessanten Zeiten etwas positives zu hören: 60% der zuwandernden Facharbeiter landen in Wien!
    Die Wiener werden dies jetzt vielleicht als weniger löblich empfinden ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2015 10:54

    Ich bin froh Wien nicht mehr genießen zu müssen, und wie bestellt wird jetzt geliefert.


alle Kommentare

  1. Tik Tak (kein Partner)
    20. November 2015 13:39

    Grün ist das neue Dumm, Rot das alte Dumm.

    Zusammen ergeben sie übrigens Braun und das ist nicht gerade weit von der politischen Realität in Wien entfernt.

  2. Baldur Einarin
    19. November 2015 20:29

    Ganz Wien
    wird hin
    durch Rot und Gruen!
    und in a?ler Ruh'
    schaun' wir alle zu !!!

  3. Wolfgang Bauer
    18. November 2015 19:06

    Zur Weichenstellung: Eine davon ist bereits sicher - dass die Stadt in 5 Jahren weitere Schulden angehäuft haben wird. Man wird sie aber nicht im Budget sehen, weil damit ja "gute Investitionen" finanziert worden sein werden, sodass die Schulden nicht als solche gelten. Bedienen werden wir und unsere Nachfahren sie aber doch müssen - eine offensichtliche neoliberale Gemeinheit des internationalen Spekulantentums - diese Finanzhaie verlangen sogar Bedienung nicht vorhendener Schulden!

  4. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    18. November 2015 14:31

    In Wolfgang von Goethes Faust – im Kerker – sagt Margarete: „Heinrich! Mir graut’s vor dir.“
    In Häupls - Wiener „Rot-Grüner“ Koalition - sagt der Wiener: „Häupl“! Mir graut´s vor dir“.

  5. Undine
    18. November 2015 13:58

    OT---aber eine andere Version der Demonstration in Spielfeld:

    "Spielfeld-Demo: Häufchen von Linksfaschisten von Polizei umzingelt und von Bürgern ausgelacht"

    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/suedsuedwest/peak_suedsuedwest/4866807/Demos-in-Spielfeld_Chaotische-Szenen-in-den-Weinbergen

  6. Bob
    18. November 2015 13:55

    Was die linke Brut aus Wien gemacht hat und wahrscheinlich weiter macht spottet jeder Beschreibung. Ganze Bezirke, verschiedene Parks sind für Einheimische zu meiden, da sie einfach zu gefährlich sind. Die vergitterten Spielplätze sind für Türken reserviert, Einheimischen Kindern wird Eintrittsgeld abgepresst.
    Wien soll nicht Chikago werden, da kann man nur lachen. Solche Slums kann man nicht einmal in der Bronx sehen.

  7. Rosi
    18. November 2015 13:40

    'Alles bleibt ruhig und unverändert, bis das erste Stäbchen verändert wird.'
    Na ja, ganz stimmt das nicht. Die 30er Zonen werden in Wien ausgedehnt, was bedeutet, daß wir bald in Abgasen ersticken werden.
    Allerdings können rücksichtslose Radfahrer weiterhin Fußgänger mit Höchstgeschwindigkeit 'abschießen', da ändert sich nichts.
    Und auch die für Radfahrer aufgewendeten Unsummen kommen nicht von dieser Gruppe, was eigentlich gehören würde.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  8. Bob
    18. November 2015 10:54

    Ich bin froh Wien nicht mehr genießen zu müssen, und wie bestellt wird jetzt geliefert.

  9. Pennpatrik
    18. November 2015 10:28

    "Die grüne Stadt" existiert nicht nur in Wien.
    Auch in der "schwarzen" Stadt Mödling.

    Die Zeitung der Grünen titelt: "Schön, dass Ihr da seid! Mödling hilft"
    Nicht nur Merkel lädt ein.

  10. Undine
    18. November 2015 10:28

    OT---aber typisch für die sogenannte objektive Berichterstattung auf Ö1:

    Nicht wortwörtlich, aber dem Sinn nach: In SPIELFELD sind LINKE und RECHTE Demonstranten AUFEINANDER LOSGEGANGEN! Dabei sind etwa 50 Autos demoliert worden.

    Soweit ich unterrichtet bin, sind die LINKEN DEMONSTRANTEN mit Brettern und Steinen auf die friedlichen rechten Demonstranten losgegangen. Zudem hatten die LINKEN die übliche linksextremistische gewalttätige "Verstärkung" aus D geholt.

    Den Radio-, bzw. FS-Ansagern käme es nie über die Lippen, zuzugeben, daß die LINKEN über die Rechten hergefallen sind. Daß sich die Rechten nur gewehrt haben, wird verschwiegen.

    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/suedsuedwest/peak_suedsuedwest/4866807/Demos-in-Spielfeld_Chaotische-Szenen-in-den-Weinbergen

    • Pennpatrik
    • Riese35
      18. November 2015 11:20

      ********************!

      Ah, ich lese von Medienhetze. Ist nicht bereits solche Hetze strafbar? Wo bleibt die Staatsanwaltschaft?

    • oberösi
      18. November 2015 12:27

      @Undine
      die Gleichschaltung sämtlicher wichtigen Medien im Land, die sich in der eigenwilligen Interpretation linksgrüner Gewalt in Spielfeld zeigt und damit den Vorwurf der Lügenpresse ein weiteres Mal zu 100 % bestätigt, ist nur ein Aspekt der allumfassenden Interpretation der Realität durch das linke Gesocks.

      Ob die Dämonisierung von Pegida, Identitären, Dekonstruktion der Begriffe Familie, biologisches Geschlecht, Heimat, ob Klima-Religion, die Euphemismen Migrationshindergründler, Schutzsuchende, Flüchtlinge, Asylwerber/Asylberechtigte anstatt Ausländer/illegale Einwanderer/Invasoren - Ziel ist der antiheteronormative, stromlinienförmige, genormte und zufriedene Einheitskonsument, gelenkt und geführt von einer weisen Weltregierung...
      Oder, weil die Pariser Klima-Farce vor der Tür steht, wie sagte der Säulenheilige der Grünen, Dennis Meadows, vor Jahren ungestraft - geht es doch um nichts weniger als die Errettung der Welt vorm Klimatod: Globale Probleme wie der Klimawandel sind mit demokratischen Mitteln nicht zu lösen, man müsse daher über alternative politische Lösungen nachdenken...

      Linksgrüner wohlfahrtsstaatlicher Sozialstaat ist die Einstiegsdroge für das faschistisch-totalitäre globale Hamsterrad sedierter Konsumenten, lies nach bei Orwell.

      Aber immerhin: für 200 Programme rund um die Uhr und TV on demand wird gesorgt sein im Paradies, das kein links und rechts mehr kennen wird.

      Und, Hand aufs Herz: gabs nicht immer genug zu essen im Kommunismus? Jeder hatte seine Arbeit, sein Auskommen und mit etwas Glück auch seine Datscha mit dem Trabi davor.
      Und Wahlen zur demokratisch kontrollierten Triebabfuhr wird es ja auch weiterhin geben alle paar Jahre.

    • zauberlehrling
      18. November 2015 17:49

      Lügenpresse!!!

  11. Politicus1
    18. November 2015 10:08

    Ich frage mich, wie lange die ÖVP die ROT-SCHWARZ Aufteilung der Schuldirektoren in Wien noch aufrecht erhalten kann?
    Die Bestellung des grünen CARITAS Bruders Landau zum Bildungs-was-weiß-ich-Mann könnte auch ein Signal sein, dass die GrünInnen die "schwarzen" Schulen erobern wollen.

  12. Josef Maierhofer
    18. November 2015 09:59

    Diese Legislaturperiode wird Furchtbares für Wien bringen, wie schon angeführt, noch mehr Schulden und NULL Verbesserung der alten Sünden.

    Der Lohn für jene Wiener Wähler, die 'Strache verhindert' haben, die Strafe für alle Wiener links gewählt zu haben.

    Denn in Wahrheit ist diese Stadt pleite und Dr. Häupel wird sich unter dem Motto 'Hinter mir die Sintflut' in die Pension begeben.

  13. Leopold Trzil
    18. November 2015 09:35

    Aus Wien können bis zur nächsten Wahl keine Reklamationen angenommen werden.
    Nicht, wenn der Gürtel zur 30 km/h-Zone wird.
    Nicht, wenn die Übergriffe der Anarcho-Szene zunehmen.
    Nicht einmal, wenn die Stadt in Konkurs geht.
    Die Wiener haben sich entschieden und bekommen, was sie wollten.
    Jetzt sollen sie Haltung zeigen. Gespür hatten sie ja schon.

    • HDW
      18. November 2015 12:17

      Und das seit Jahrzehnten! Unter entscheidender Beihilfe der Prinzlinge aus Döbling und Pötzleinsdorf, als Nachfolger von Görg, Marboe und Busek-Mauthe. In der Geschichte wurden Grenzzäune und Mauern immer nur von innen her durchlässig, durch Verrat oder zunehmende Schwäche der Bewachung. Auch und gerade die zweitausend Jahre alte chinesische Mauer!

  14. Ingrid Bittner
    18. November 2015 09:17

    Ich gestehe: ich bin wieder einmal sehr verwundert.
    Als Nichtwienerin weiss man natürlich über die persönlichen parteipolitischen Internas nicht so Bescheid, natürlich ist mir klar, dass Vieles nicht am Schreibtisch oder sonst wo offiziell geregelt wird, sondern eher über den zwischenmenschlichen Bereich abläuft, aber das ist ja in Wien - so scheints - ärger wie in der Monarchie - da gehörten auch die diversen "Pantscherl" zum Alltag, aber heutzutage ist ja damit auch das Zuschieben von nicht unerheblichen Geldzuflüssen durch die Jobs und Funktionen verbunden und das treibt mir eigentlich die Zornesräte ins Gesicht, es kommt also nicht drauf an, was man weiss und kann, also im Kopf hat, sondern, wie soll ich das jetzt nur höflich und gewählt ausdrücken? - na ja sagen wir eher Stockwerke tiefer.
    Soll jeder einen lustigen Unterleib haben, wie er will, aber dass das dann der Steuerzahler berappt, das gefällt mir nicht wirklich.
    Wenn ich mir da so die Liste anschau, wer mit wem verbandelt ist oder war, das ist ja sagenhaft. Da wäre doch einmal eine Statistik interessant, hahaha.
    Irgendwie hab ich noch so in meinem Hinterkopf, dass es früher einmal hiess, ich glaube bei den Banken war das zumindest so, Ehepaare dürften nicht..., tja aber wer heiratet denn heutzutage noch? Da fällt es einer so unbedarften Provinzlerin wie mir nicht auf, wer mit wem in Wien zusammengehört, tja, bei einem gleichen Familiennamen, würde es sogar mir auffallen.

    • HDW
      18. November 2015 09:40

      Leider am signifikantesten für die Neokommintern Zentrale Wien ist das Pärchen Häupl - Brauner, die in ihrer prägenden Jugendzeit gemeinsam Geburtstag in einer sowjetischen Kolchose feierten, ganz platonisch versteht sich, angeblich aber nicht ohne Folgen.

  15. dssm
    18. November 2015 09:16

    Schön! In diesen interessanten Zeiten etwas positives zu hören: 60% der zuwandernden Facharbeiter landen in Wien!
    Die Wiener werden dies jetzt vielleicht als weniger löblich empfinden ...

  16. Politicus1
    18. November 2015 08:42

    Bei den Wiener Roten ist anscheinend nicht nur entscheidend, mit wem MANN/FRAU verheiratet, liiert, verpartnert oder sonst irgendwie verhabert ist.
    Es ist auch fördernd - oder devastierend, von wem man getrennt, entpartnert oder geschieden ist.

    • Claudius
      18. November 2015 09:33

      Die miteinander liierten Frau Brandsteidl und Herr Schicker fielen als "Gemäßigte" im ansonsten links-links-sozialistischen Milieu der Wiener SPÖ auf. Das waren Pragmatiker die den Kontakt zur Wirklichkeit aufrecht erhielten.

      Jetzt wurden die beiden eiskalt abserviert. Schaut sehr nach Intrige aus. Finde ich irgendwie schade.

    • Riese35
      18. November 2015 11:27

      Die kann man alle in einen Sack stecken, draufhauen und trifft immer den Richtigen.

      Brandsteidl hatte ein ebenso großes Herz für die Wiener Musikschulen wie Rathkolb für die Sammlung alter Instrumente in der Hofburg.

    • Undine
      18. November 2015 12:00

      Waren nicht auch Häupl und Brauner ein "kongeniales" Pärchen?

  17. Freak77
    18. November 2015 08:42

    Ich möchte nur aufzeigen was die Grüne Partei im Radar hat:

    - Tempo 30 am Wiener Gürtel - in den Nachtstunden.

    - Verhinderung des Lobautunnels und somit Verhinderung des Schnellstraßenrings rund um Wien.

    - Umwandlung der Ringstraße in eine Fußgängerzone so wie die Mariahilferstraße.

    Bei dieser Grünen Partei sollte man sich auf alle Eventualitäten einstellen.

    • Sensenmann
      19. November 2015 15:45

      War alles VOR der wahl bekannt, die Wiener haben sich das ganz demokratisch gewählt.

      Wie bestellt - so geliefert!

  18. Xymmachos
    18. November 2015 08:28

    Mit dieser "Empfehlung" haben Sie Herrn Ludwig wohl gekillt! Gratuliere, gut gemacht, Herr Unterberger.

    • Nestor 1937
      18. November 2015 09:15

      Wenn ich meinen ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden richtig interpretiere, so hat Ludwig viel mehr innerparteiliche Anhänger als z. B. Brauner und Konsorten!

    • Xymmachos
      18. November 2015 10:32

      Eine lobende Erwähnung durch Herrn Unterberger, und sei sie auch noch so zurückhaltend, bedeutet für einen Sozialisten innerparteilich den Todeskuss, davon kann man ausgehen.

    • riri
      18. November 2015 23:11

      Dann soll doch bitte Herr Unterberger endlich den Faymann preisen, seine exzellente Politik für Österreich und seinen Einsatz für die gesamte Bevölkerung.





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