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Die nächste Mitterlehner-Salamischeibe am Altar der SPÖ

Die Koalition feiert sich so, als ob die jetzt vorgelegte Schulreform die erste seit Menschengedenken wäre. Dabei gab es ja schon sehr viele von der Politik (und ihren Jubelmedien) gefeierte Reformen. Dabei zeitigt auch diese das gleiche Ergebnis wie fast alle bisherigen Reformen, mit Ausnahme der Einführung der Zentralmatura: Wieder wird das Bildungssystem ein Stück weiter nivelliert, wieder wird es qualitativ verschlechtert, wieder wird die Mitbestimmung der Bürger noch weiter reduziert statt ausgebaut. Und in ein paar Jahren wird man sich wieder wundern, dass das System schlechter geworden ist.

Man erkennt ein in der Ära Mitterlehner offenbar genetisch gewordenes Verhaltensmodell der ÖVP: Zuerst fordert die SPÖ enorm viel; dann sagt die ÖVP: "Keinesfalls!"; und am Schluss bekommt die SPÖ von der Volkspartei jedes Mal einen Teil des Geforderten. Jedes Mal eine weitere Salamischeibe ohne Gegenleistung. Die ÖVP feiert sich dennoch, dass die SPÖ „nur“ einen Teil bekommen hat.

Sie ist gar nicht mehr imstande nachzudenken, ob es überhaupt gut für Österreich und die Menschen oder gar die ÖVP-Wähler ist, dass die SPÖ einen Teil des Verlangten bekommt. Diesmal bekommt die SPÖ eben ohne jede Notwendigkeit die Zerstörung von 15 Prozent der Gymnasien, was Sozialisten (damit natürlich auch immer die Grünen) seit hundert Jahren in ihrem Kampf gegen die bürgerliche Leistungsgesellschaft fordern.

Was Mitterlehner in seinem Kammer-geprägten Selbstverständnis offenbar nicht begreift: Schule, Steuern, Mietrecht und alle anderen Gesetzesmaterien sind etwas ganz anderes als Lohnverhandlungen. Bei diesen ist es üblich, dass die Gewerkschaft zuerst bewusst sehr viel fordert; worauf die Arbeitgeber (=Kammer) immer sagen: „Kommt überhaupt nicht in Frage“; worauf dann am Schluss halt die Gewerkschaft nur einen Teil des Geforderten bekommt. Das war in Zeiten von ÖGB-Präsidenten mit weisem Augenmaß (Olah, Benya, Verzetnitsch) zufälligerweise meist immer genau so viel, wie der Markt und die internationale Wettbewerbslage hergeben, ohne dass die Arbeitslosigkeit steigt. Und wie die Löhne wohl auch ohne Gewerkschaft gestiegen wären. Das ist in den letzten Jahren (seit Hundstorfer) hingegen eindeutig zuviel gewesen, wie die rapide steigende Arbeitslosigkeit zeigt.

Bei Lohnverhandlungen sehen die österreichischen Arbeitgeber keine Alternative, als am Ende nachzugeben, weil die Gewerkschaft (zumindest in etlichen Branchen) das starke Drohmittel von Streiks hat, die ja immer großen Schaden anrichten. Das will die Wirtschaftskammer nicht riskieren.

Mitterlehner begreift nicht, dass es bei Gesetzen und Reformen keineswegs eine solche Streikgefahr gibt, deretwegen man am Schluss immer nachgeben muss. Er begreift nicht, dass in der Politik nur das Ergebnis zählt. Das inhaltliche und dann das Wahlergebnis.

In der Politik zählt dabei auch immer die Glaubwürdigkeit. Wenn also eine Partei mit lauten und heiligen Eiden angetreten ist „Keine neuen Steuern, keine höheren Steuern, kein Bonus-Malus bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, keine Zerstörung des Gymnasiums,“ und wenn dann genau das alles doch passiert: Dann ist die Glaubwürdigkeit dieser Partei total beim Teufel.

Dazu kommt: Wenn das Ergebnis der „Reformen“ sachlich immer eine Verschlechterung darstellt, wenn alle diese Salamischeiben-Reformen vor allem die noch verbliebenen ÖVP-Wähler treffen, dann ist diese Mitterlehner-Politik nur noch als Masochismus einzuordnen.

Das heißt nicht, dass im Bildungsbereich nichts zu verbessern wäre. Nur: Diese Reform verbessert gar nichts. Wenn etwa alle Daten zeigen, dass die letzte Bildungs-Reform, nämlich die Zerschlagung der Hauptschulen und ihre Ersetzung durch die „Neuen Mittelschulen“, eindeutig eine (teure!) Verschlechterung gebracht hat, dann müsste eine sinnvolle Reform eigentlich eine strahlende Renaissance der Hauptschulen bringen. Statt dessen wird die nivellierende und leistungssenkende Gesamtschule jetzt noch um weitere 15 Prozent ausgebaut. Man fasst es nicht.

Der Zorn der Eltern

Niemand weiß zwar noch genau, wie die nun beschlossenen 15 Prozent Gymnasiums-Zertrümmerung und Vermanschung mit „Neuen Mittelschulen“ und sogar Sonderschulen(!) genau umgesetzt werden wird. Aber jedenfalls ist das ein gewaltiger Wert. 15 Prozent sind bald so viel, wie die ÖVP noch Stimmanteile bei den nächsten Wahlen erwarten darf.

Es ist jedenfalls eines zu hoffen: dass künftig alle Kinder von Rotschwarzgrün gezwungen sein werden, acht Jahre in solche Zwangseinheitsschulen zu gehen.

Die ÖVP täte gut daran, ein halbes Dutzend Referenten mit der einzigen Aufgabe anzustellen, die zornerfüllten Eltern zu beschwichtigen, die für ihre Kinder künftig keine Plätze im Gymnasium mehr bekommen, oder die dann teure Privatschulen zahlen müssen. Die ÖVP verscherzt es sich dadurch jetzt auch mit den jungen Mittelstands-Müttern, die sich zwar nicht sonderlich um die hohe Politik kümmern, die aber sehr energisch werden können, wenn durch pure politische Blödheit die Bildungschancen ihrer Kinder verschlechtert werden.

Besonders in Wien wird das dramatisch werden, wo die SPÖ schon seit Jahren die Eröffnung zusätzlicher Gymnasien trotz des – auch demographisch – rasch wachsenden Andrangs auf diese Schulen verhindert. Aber das ist ja einem Mühlviertler wurscht. Wie brutal ideologisch die SPÖ das in Wien angehen wird, sieht man auch schon an der Tatsache, dass sie gerade jetzt einen Linksaußen-Parteiapparatschik ohne Schul-Expertise an die Spitze des Stadtschulrats hievt.

Besonders ärgerlich ist es, dass allem Anschein nach die politische Gegenleistung für die 15prozentige Niveausenkung in der Einrichtung der sogenannten Landes-„Bildungsdirektionen“ bestehen sollte. Das ist halt ein bisschen mehr bürokratische Macht für die Bundesländer. Diese bürokratischen Machtfragen sind aber den Eltern und Wählern schnurzegal. Sie beschäftigen außer der politischen und bürokratischen Klasse höchstens noch die Medien.

Für die Konstruktion dieser „Bildungsdirektionen“ hat die Koalition die schlechteste aller möglichen Lösungen gefunden: Es ist eine gemischte Kompetenz zwischen Ländern und Bund. Damit kann keine der beiden Seiten zufrieden sein. Es wird auch weiterhin nicht die Möglichkeit eines fruchtbaren Wettbewerbs zwischen den Bundesländern geben. Und der Bund wird auch weiterhin nicht eine zentralistische Kontrolle haben. Aber dafür müssen zahllose Türschilder, Amtskalender, Visitenkarten und Briefpapiere geändert werden.

Mikro-Autonomie

Das einzig Positive an der „Reform“ ist eine marginale Aufwertung der Rechte der einzelnen Schulen. Das wesentlichste davon: Direktoren können künftig unter drei von der Obrigkeit angebotenen Kandidaten für einen Lehrerposten auswählen. Das ist besser als nichts, war de facto aber meistens jetzt schon der Fall.

Das ist noch aus einem weiteren Grund recht irrelevant: In vielen Fällen wird es angesichts des knappen Lehrerangebots gar keine echte Auswahl geben. Die Schuldirektoren können sich aber weiterhin nicht auf dem freien Arbeitsmarkt umschauen, ob es da nicht etwa unter den Job-Wechslern zwischen 40 und 50 exzellente Lehrer mit Lebenserfahrung gibt, auch wenn diese nicht die formelle Lehramtsprüfung eines ahnungslosen 25-Jährigen haben. Die Direktoren haben auch keine zusätzlichen Rechte bekommen, sich von unfähigen Lehrern zu verabschieden.

Es ist damit jetzt schon sehr wahrscheinlich: Die nächste „Bildungsreform“ wird bald kommen. Sie wird dann halt 50 Prozent der Gymnasien zerstören, wenn Rot-Schwarz-Grün noch eine Mehrheit haben sollten. Dann wird halt auch das noch halbwegs funktionierende Kindergartenwesen durch eine überflüssige Akademisierung zerstört werden (Dabei gibt es nicht das geringste Anzeichen, dass die schon länger zurückliegende Akademisierung der Pflichtschullehrer irgendeine Verbesserung gebracht hätte).

Das Ende der Mitbestimmung

Zwei noch nicht erwähnte Aspekte an dieser jetzigen „Reform“ sind aber am schlimmsten – weil sie dabei gar nicht vorgekommen sind:

  1. Die schwere Krise der Universitäten wird weiterhin ignoriert. Weder erhalten sie die Möglichkeit, sich generell (über die paar bestehenden Ausnahmen hinaus) ihre Studenten quantitativ und qualitativ aussuchen zu können. Noch wird sonst irgendwie diskutiert, warum die heimischen Unis außer bei den Gender-Professuren in jedem internationalen Vergleich ständig noch weiter zurückfallen. Und es wird auch nicht diskutiert, wieso etwa die Uni Wien Französisch-Lehrer produziert, die nicht französisch können.
  2. Bei der Reform haben nur Parteipolitiker von SPÖ und ÖVP mitgewirkt, und man hat nicht statt dessen Lehrern, Eltern und Pädagogikwissenschaftlern eine entscheidende Rolle gegeben. Noch schlimmer: Selbst die bisherige marginale Mitwirkungsmöglichkeit von Eltern und Lehrern in den Landesschulräten wird abgeschafft. Und am allerschlimmsten: Auch das bisherige Zustimmungsrecht der Eltern bei der Umwandlung einer Schule in eine Zwangseinheitsschule fällt weg.

Es geht nur um Macht, nicht um eine echte Verbesserung für unsere Kinder.

PS: Ich gebe zu, dass ich noch vor ein paar Tagen in einem Kommentar viel positiver über die Reform geschrieben habe. Aber damals war nur das einzig Positive durchgesickert, nämlich die leichte Erhöhung der Schulautonomie. Sorry.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 18:29

    Man wird langsam müde, sich über die ÖVP überhaupt noch zu ärgern. Genügt ihr immer noch nicht die 9% bei den Wiener Wahlen? Vor allem wegen der weiteren Beschneidung der AHS droht ihr jetzt auch ein Debakel bei den nächsten Nationalratswahlen.
    Es ist eine Tragik, wenn man sieht wie eine einst staatstragende Partei sich innerhalb weniger Jahre immer mehr dem politischen Selbstmord nähert.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 18:45

    Ja so ist er halt der Sozialismus:

    Die Kinder sollen alle GLEICH sein.

    Und alle Kinder sollen GLEICH ausgebildet sein.

    Und der Endeffekt wird sein: Die Kinder werden alle GLEICH SCHLECHT ausgebildet werden, also Nivellierung nach unten.

    Ganz ähnlich wie es Winston Churchill über den Sozialismus ausdrückte:

    "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."

    Das Gymnasium wie es seit Jahrzehnten in Österreich funktionierte:

    War und ist eine Möglichkeit für den sozialen Aufstieg von sozial benachteiligten Schulkindern. So wie es bei mir selber z.B. war: Ich komme aus einer 'Arbeiterfamilie' und das Gymnasium verschaffte mir Bildungsmöglichkeiten und Bildungschancen die mir wesentlich halfen in der beruflichen Karriere nach oben zu kommen. Und so wie es mir ging - so ging und geht es bis heute hunderten, tausenden, zehntausenden Kinder aus Arbeiterfamilien oder Sozialhilfeempfänger-Familien die durch die ordentliche Bildung im Gymnasium im Leben gute Chancen bekamen und ergriffen, ein Studium absolvierten und nach oben kamen.

    Durch die Nivellierung nach unten, so wie es die NMS bedeutet werden jetzt die Weichen gestellt, dass alle Kinder gleich schlecht ausgebildet werden: die Kinder vom Herrn Primarius und vom Herrn Ministerialrat, vom Herrn Kommerzialrat und auch die Kinder vom Facharbeiter und vom Hilfsarbeiter: sie alle sitzen jetzt - ohne Wahlfreiheit und Mitsprache der Eltern nebeneinander in der NMS und bekommen eine Bildung auf GLEICH SCHLECHTEN Niveau. Aus ist es mit dem Traum vom sozialen Aufstieg für die begabten Arbeiterkinder!


    Doch halt: Für Leute mit der dicken Brieftasche gibt es einen Ausweg: Die Privatschule - Vienna International School, Sacre Ceour, Schulbrüder Strebersdorf, Lycee Francais usw.

    Die Funktionäre von der Industriellenvereinigung, Kammerfunktionäre und die gutverdienenden Politiker aller Parteien brauchen sich keine Sorgen um IHRE EIGENEN Kinder zu machen: Die dicke Brieftasche macht's.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 17:37

    Allen, die noch immer ÖVP gewählt haben, geschieht recht!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 21:57

    Eine Vielfalt der Möglichkeiten von Ausbildungen in Ausgewogenheit der benötigten Berufe ist das Um und Auf einer funktionierenden Wirtschaft und dazu gehören keinesfalls Gesamtschulen.

    Früher besuchten die meisten Kinder nach der Volksschule eine Hauptschule. In eine höher bildende Schule, in ein Gymnasium wechselten nur die besten Schüler einer 4.Volksschulklasse. Es gab Aufnahmeprüfungen, gelehrt wurden Allgemeinbildung, Kultur und man betrieb christliche Wertevermittlung. Hauptschulen waren gute Schulen und jeder Absolvent konnte lesen, schreiben, rechnen. Fast jeder Betrieb bildete Lehrlinge aus (die dann sehr oft erfolgreich einen eigenen Betrieb meisterten).

    Mit dem Wegfall der Aufnahmeprüfungen für Gymnasien, der beginnenden Einwanderung und dem Hauptschulbesuch vieler Migrantenkinder schickten österreichische Eltern ihre Kinder lieber in ein Gymnasium, besonders in Wien. Wenig verwunderlich da immer mehr und immer schlechter oder gar nicht Deutsch sprechende Kinder die Hauptschulen besuchten. Das Niveau sank, in den Hauptschulen, in den Gymnasien. Nicht zuletzt auch durch die leichte Abmeldung vom christlichen Religionsunterricht bzw. durch einen christlichen Religionsunterricht der keine zehn Gebote lehrte sondern die Beliebigkeit. Den Schülern aus fremden Kulturkreisen lehrte man keine christliche Kultur sondern ganz im Gegenteil forderte man, das Kreuz von den Wänden der öffentlichen Schulen abzunehmen , das viele linke-antikirchliche Kreise eh schon lange störte (jene Kreise die aber trotzdem ihre eigenen Kinder gerne in die guten katholischen Privatschulen setzten). Der Zwang den kleine Schülerinnen mit dem Aufsetzen eines Kopftuches ausgesetzt waren durch fundamentalistische Islamangehörige störte nicht, sondern wurde ausdrücklich verteidigt da dieser Zwang absurderweise der Freiheit (Religionsfreiheit) zugeordnet wurde!

    Zur Lehrlingsausbildung: Mit immer mehr Auflagen und Gesetzen für Unternehmer die Lehrlinge ausbildeten (keinem Lehrling durfte mehr ein Besen zur Reinigung der Werkstatt in die Hand gedrückt werden) wichen die Unternehmer auf billigere Helfer aus - auf ausländische Arbeiter (billiger und williger). Forderungen nach immer mehr Arbeitskräften aus dem Ausland (wer erinnert sich nicht an die regelmäßigen Schlagzeilen in allen Berufsbereichen "Drohender Arbeitskräftemangel") wurden erfüllt.

    Mit der derzeit statt findenden Einwanderungswelle und dem Zusammenzwingen begabter und unbegabter, Deutsch sprechender und kaum oder gar nicht Deutsch sprechender, kulturell gänzlich verschieden aufgewachsener Kinder wird das gute Bildungs- und unser christlich-geprägtes Wertesystem endgültig verabschiedet.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 21:16

    Diesen Pressedienst der Sudetendeutschen Landsmannschaft las ich gerade. Ich weiß nicht, ob er zum Beitrag unseres Blogmasters paßt, ich weiß nur, daß ich maßlos erregt bin!
    Urteilen Sie selbst:

    Töten von Flüchtlingen auf Österreichisch, vor 70 Jahren -
    Massenmord an Altösterreichern an österreichisch-tschechoslowakischer Grenze

    Tausende Tote durch Grenzsperre von Staatskanzler Dr. Karl Renner: er bat die Sowjets, die Grenze zu sperren.

    Im Juni 1945, 6 Wochen nach Kriegsende, wurde eine Masse von ca. 27.000 deutschsprachigen Altösterreichern aus Brünn (Mähren) in Richtung Wien ausgetrieben und 55 km brutal zur österreichischen Grenze gejagt. Frauen, Kinder, Kranke und alte Männer bildeten diesen Elendszug, ohne Nahrung, meist nur mit Wasser aus Jauchefässern, in glühender Hitze und angetrieben von tschechischen Schergen, die gnadenlos viele, die nicht mehr weiterkonnten, erschlugen oder erschossen.

    Von der heutzutage gezeigten großzügigen österreichischen Hilfsbereitschaft an Flüchtlingen war damals keine Spur: Staatskanzler Dr. Renner bat die Sowjets, die österreichische Grenze zur Tschechoslowakei zu sperren, denn "... von Norden her sollen ...deutschsprechende Tschechoslowaken in primitivster Kleidung, ohne Geld, ohne Nahrungsmittel, kurz als Bettler ins Land (Zit.: Dr Karl Renner, 1945, m.p.)."

    Die Folge dieser menschenverachtenden Grenzsperre waren unzählige Verhungerte, Verdurstete und an Typhus gestorbene vertriebene deutschsprachige Altösterreicher. Sie lebten vorher viele Jahrhunderte in ihren Siedlungsgebiete in den Böhmischen Ländern, das nur 26 Jahre vorher von Österreich abgetrennt wurde. Ungefragt und gegen ihren Willen waren sie in den im Friedensdiktat von St. Germain 1919 erfundenen Tschecho-Slowakischen Staat hinein gezwungen worden, wo man sie als Minderheit 2. Klasse schikanierte.

    Diese Grenze ließ derselbe Staatskanzler Dr. Renner sperren, der nur 7 Jahre zuvor, am 3.4.1938 im Wiener "Neuen Tagblatt", gleich nach dem Einmarsch der Nazis in Österreich offensichtlich als deren Wegbereiter, die Österreicher zum "JA" bei der bevorstehenden Anschluss -Volksabstimmung Österreichs an das Deutsche Reich aufforderte:

    "Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen, ... als erster Kanzler der Republik Deutsch-Österreich...werde ich mit JA stimmen. Und weiters sagte er: "... Ich müsste meine ganze Vergangenheit ...als deutschösterreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudigen Herzens begrüßte.“

    Dr. Karl Renner hat u. a ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof und ein Teil der Wiener Ringstraße ist nach ihm benannt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 20:58

    Die einzigen bildungspolitischen "Visionen" der ÖVP der letzten Jahrzehnte wurden von Gehrer entwickelt:
    - die weitgehende Abschaffung der Verfassungsmehrheit
    - die "Entlastung" durch Stundenkürzungen
    - die Frühpensionierung älterer, erfahrener Lehrer
    - 2 Tage früherer Schulbeginn durch Vorverlegung der Wiederholungsprüfungen.
    Das war's.

    Um den Linkspopulismus und die bildungspolitische Hetze der SPÖ zu durchschauen, reicht der IQ der ÖVP-Führung nicht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. November 2015 21:03

    Diese Umfallerpartie kann einem nicht einmal mehr leid tun. Von wählen gar keine Rede...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErythrozyt
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 20:54

    Der nächste PISA Test wird zeigen, dass die Schüler der NMS viel besser als die Schüler der AHS sind: In meiner (ehemaligen, weil in der Pension) Schule (AHS) wurden nur Schüler ausgewählt, die der deutschen Sprache n i c h t mächtig sind!
    Ein Schelm, wer da Böses denkt ....


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    20. November 2015 11:26

    "Es geht nur um Macht". Diese Erkenntnis, Herr Unterberger, darf aber nicht neu sein. Die Sozen haben schon immer klar gemacht, unsere Kinder so zeitig wie möglich (2. verpflichtende Kindergarten-Jahr) und so intensiv wie möglich (Einheitsbrei-Schule) zu indoktrinieren.
    Und die ÖVP lässt es aus Machtgeilheit und bodenloser Schwäche geschehen.
    Folgerichtig wird diese Partei in wenigen Jahren auf die Angestellten des Raiffeisen-Konzerns beschränkt sein.

  2. cmh (kein Partner)
    20. November 2015 08:45

    Diese Gimmiefife-Aktion dieses Mahrer mit der HeiHo macht die ÖVP bis auf weiteres auf allen Ebenen unwählbar.

    Für die Verarschung halte ich mir den Sanac (sein Interview heute in der Presse), da brauche ich die ÖVP genauso wie einen Kropf!

  3. Einheimische raus! (kein Partner)
    20. November 2015 01:34

    Die EU spielt mit dem Blut der Einheimischen.

  4. Erythrozyt (kein Partner)
    19. November 2015 20:54

    Der nächste PISA Test wird zeigen, dass die Schüler der NMS viel besser als die Schüler der AHS sind: In meiner (ehemaligen, weil in der Pension) Schule (AHS) wurden nur Schüler ausgewählt, die der deutschen Sprache n i c h t mächtig sind!
    Ein Schelm, wer da Böses denkt ....

  5. Tik Tak (kein Partner)
    19. November 2015 19:35

    Als eines der letzten empfehlenswerten Investments in Österreich habe ich immer die Errichtung von elitären Privatschulen nach dem Modell der Salem Institute gesehen.

    Ich denke, es wird Zeit ein solches Projekt anzugehen.
    Das kann ich ja auch aus dem Ausland betreiben.

    Und mit der neuerlich veränderten Machtaufteilung, mit inhaltlicher Schulreform hat das ja nichts zu tun, wird das Geschäftsmodell Privatschule noch viel interessanter.
    Ich wußte schon, warum meine Kids nie eine öffentliche österreichische Schule besucht haben.

    Ahh ja, die ÖVP ist schon so tot, da sind sogar die sonst üblichen Geier wieder abgezogen, da ist nichts mehr über.
    Die ist längst kein Thema mehr.

  6. Erikas Terror rein Terror raus (kein Partner)
    19. November 2015 18:57

    Der von den USA kontrollierte Treuhandverwalter des deutschen Reichs, IM Erika, besitzt die größte Import- und Exportfirma der Welt (Terror rein, Terror raus). Das macht Germany zur zentralen Drehscheibe für die globalen NATO-Kriege.

  7. Terror made in Germany (kein Partner)
    19. November 2015 17:26

    + Mohammed Atta, der Chefplaner der 9-11-Terroranschläge kam aus Deutschland.
    + Abdelhamid Abaaoud, der Chefplaner der Paris-Terroranschläge kam aus Deutschland.

    Deutschland ist Terror-Exportweltmeister und muss unter Quarantäne gestellt werden. Angela Merkel ist verantwortlich für den globalen Terrosismus.

    • Merkels Deutschen-Genozid (kein Partner)
      19. November 2015 17:37

      Der Islam wird Deutschland auslöschen. Vielleicht dürfen ein paar Deutsche in Reservaten am Leben bleiben - vermutlich aber nicht.

  8. Bob
    18. November 2015 14:05

    Unter Bildungsreform stellt man sich eine Reform der Schulbildung vor. Der Trampl (Ingrid Bittner möge mir verzeihen) von einer Unterrichtsministerin versteht aber darunter die Bildung von politischen Parasiten. Der erste Kommentar der Verräterpartei war, das wird aber mehr Geld kosten.
    Die Frau Minister, die mich immer an eine Domina erinnert, meint das wäre ein Nullsummenspiel. Mich schauert es bei solchen Experten.

    • cmh (kein Partner)
      20. November 2015 08:47

      Domina? Die?

      Sie sind doch pervers in Ihrer Perversität.

    • Bob
      20. November 2015 10:40

      Ich stell mir eine Domina mit stechenden Blick und schwingender Peitsche vor. Praktische Erfahrung kann ich nicht vorweisen.

  9. Huxley
    18. November 2015 12:19

    Alles halb so wild.
    In Wahrheit ist der SPÖ eine schwere Panne passiert.

    Landesrätin Palfrader hat kurzfristig anstelle der Ministerin verhandelt. Sie hat das Zillertal in die Waagschale geworfen, Wien ist ihr wurscht und über Vorarlberg wurde einfach drübergefahren. So kam es zu den ominösen 15%, die die Länder selber wollen und finanzieren müssen.

    Das ganze ist nicht bloß ein Kompromiss, sondern ein Missgeburt. Das hat mit Bildung nichts mehr zu tun. das ist ein Strukturmurks der Sonderklasse.

  10. hellusier
    18. November 2015 11:35

    Wir haben ja unser Haus der Geschichte-Ratkolb -Geschichte-da wird dieser
    Grenzschutz anno Juni 1945 sicher "artgerecht" ausgeschildert sein -glauben sie nicht??

  11. Claudius
    18. November 2015 10:27

    Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl zum Thema:

    "Jetzt haben wir den Fuß in der Tür, dass es bei den Konservativen kein grundsätzliches Nein zur gemeinsamen Schule gibt."

    - Will in Wahrheit heißen: Die "Konservativen", also die ÖVP ist ausgetrickst, weichgeklopft, gespalten und demoralisiert und ist so weit Salamischeibe für Salamischeibe den Roten nach zu geben und die bewährteste Schulform Österreichs, das Gymnasium zu vernichten.

    Volltext dieser Häupl-Aussagen: http://wien.orf.at/news/stories/2742862/

    Noch eine Anmerkung dazu: Michael Häupl selber absolvierte das Bundesrealgymnasium Krems, genau so wie sein Bruder .....

    Tja, solche Möglichkeiten wird es für die künftigen strebsamen Schüler bald nicht mehr geben .....

    • Tik Tak (kein Partner)
      19. November 2015 19:37

      ÖVP, konservativ?

      "Pull the other one, it's got bells on!"

      Nein, die ÖVP ist vieles, aber konservativ ist nicht darunter.
      Es seit denn, man sieht Leichenstarre oder Demenz als konservativ an.

  12. Sensenmann
    18. November 2015 09:17

    Die alternde Islamhure ÖVP fault in ihrem Lotterbett dem Ende entgegen.
    Wieder einmal ad oculos demonstriert, wie sie im Taumel orgiastischer Verzückung den Bolschewismus auf den After küsst.

    (Für Kritiker der "herben Worte" hier die feine Ausdrucksvariante. Blümchen und Vögelchen in der Sprechblase leider hier nicht darstellbar: "Die proislamische Gunstgewerblerin ohne Menstruationshintergrund mit Namen ÖVP erliegt auf ihrem Siechbett allmählich der jauchigen Gangrän an Leib und Gliedern. Was sie nicht daran hindert, sich in analen Lustspielen mit den Repräsentanten der marxistischen Mordideologie zu ergehen.")

    Die 15%, die ihr A.U. in der Wählergunst bei den nächsten Wahlen noch gibt, sind hoch gegriffen...
    Den Wählern der ÖVP ist das übrigens egal. Was kümmern schon gut oder schlecht ausgebildete Kinder eine Hofratswitwe, einen Bauerntrampel oder einen Kammerbonzen, die ja nun die Wähler dieser Österreichischen Verräter Partei ausmachen?

    Familien wählen diese Volkszertreter ohnehin nicht mehr, also ist es ihnen egal.
    manchmal scheint es, haben sie sogar Freude an den Wahlverlusten: Sie müssen sich dann mit immer weniger Ihresgleichen um die zu vergebenden Posten streiten...

    Das Gute:
    Die roten und schwarzen Sozis brauchen eine Oppositionspartei um das beschließen zu können.
    Die FPÖ - Ehre wem Hhre gebührt - wird nicht zustimmen.

    Das Schlechte:
    Die Ökobolschewiken aber schon, sie werden noch mehr Marxismus hineinreklamieren und die ÖVP wird auch DAS schlucken und es zusammen mit rotzgrün beschließen.

    Wetten werden angenommen.

    • Riese35
      18. November 2015 12:30

      Die 15% sind sicher zu hoch gegriffen, wenn die so weitertun. Man braucht ja nur schauen, wie viele ÖVP-Versorgungsposten vergeben sind. Dann hat man die Anzahl der zukünftigen ÖVP-Wähler. Ein darüber hinausgehendes Wählerpotential orte ich nicht.

      Deswegen hat das Schäuflein ja bereits die Strategie gewechselt, um die Vergabe der Versorgungsposten sicherzustellen.

      >> "Wetten werden angenommen."

      Wetten haben doch nur dann einen Sinn, wenn es unterschiedliche Ansichten gibt, auf die gesetzt wird. Hier in diesem Blog liegen die Ansichten doch eh sehr nahe beisammen.

  13. Bob
    18. November 2015 09:00

    Was erwartet man von Politikern die nur auf Machterhalt aus sind? Eine Reform und somit einen Verlust von Einfluss sicher nicht. Eine Verbesserung ist weit und breit nicht zu sehen.

  14. emotionslos
    18. November 2015 00:56

    Die linke Salamitaktik funktioniert schon viele Jahrzehnte - mit kurzer Unterbrechung durch Schwarz-Blau - und ich habe gehofft, Django Mitterlehner würde dem ein Ende bereiten. Wieder nichts!:-(

    • Pennpatrik
      18. November 2015 09:05

      Er hat nicht verstanden, dass Django den Colt nicht nur zur Verzierung trägt.

      PS: Habe den Film vor einigen Tagen im Fernsehen gesehen. Das erste Mal!
      Ein grottenschlechter Billigstfilm.

    • Undine
      19. November 2015 14:54

      @emotionslos

      ***!
      Ich hatte nicht einmal mehr gehofft, daß Mitterlehner etwas zum Besseren wenden könnte.....

  15. kritikos
    17. November 2015 23:44

    Vielleicht wäre eine Erhebung, in welche Schulen sozialistische Funktionäre - die gut verdienenden! - ihre Kinder geschickt haben bzw. jetzt schicken, interessant und bezeichnend. Aber da sei doch der Gott-sei-bei-uns Datenschutz davor!
    Die scheibchenweise Demontage der ÖVP ist der Auflösung der DC in Italien ähnlich, nur hat sich meiner Erinnerung nach die DC von sich aus innerlich aufgelöst.
    Nur als Nebensatz - der im ORF natürlich gewürdigt wurde! - : Vorarlbergs Landeshauptmann liebt die Gesamtschule. Und wie ist es mit Platter? Einmal ist Westösterreich so überhaupt kein Vorbild.

    • Haider
      18. November 2015 00:14

      Die Grüninnen ließen längst ihre Maske fallen. So wie ihre Wiener Frontfrau Vasilakou ihr Fahrrad erst wenige Meter vorm Ziel aus dem Kofferraum hervorholen läßt, so ist es mit der Schulkarriere der Kinder der Marxisten. Zum Glück für sie! Sonst werden sie vielleicht vorurteilsbehaftet, mindergefördert, haßerfüllt erzogen wie ihre Eltern in den öffentlichen Schulen Wiens.

  16. Haider
    17. November 2015 23:29

    Ich habe mir die letzten österreichischen Nobelpreisträger angesehen:
    Martin Karplus (* 1930), der 2013 den Nobelpreis für Chemie erhielt, wurde als Kind jüdischer Eltern in Wien geboren, emigrierte jedoch sehr früh in die Vereinigten Staaten.
    Der Nobelpreis von Elfriede Jelinek 2004 fällt hier etwas aus dem Rahmen, da es sich um kein wissenschaftliches Thema handelt (auch das Nobelpreis-Comitee ist von Politikwillkür beileibe nicht frei!)
    Eric Richard Kandel (geb. 1923) ist ein in Österreich geborener jüdischer Neurowissenchafter, der als Kind in die Vereinigten Staaten floh und dort den Großteil seiner wissenschaftlichen Arbeiten tätigte. Er erhielt den Nobelpreis 2000.
    Walter Kohn (geb. 1923) ist ein ebenfalls in Österreich geborener Physiker, der in die USA auswanderte. Er erhielt den Nobelpreis 1998

    Das heißt in Wahrheit:
    Friedrich August von Hayek (1899–1992) war – nach den Nobelpreisträgern im Jahre 1973 Konrad Lorenz (1903–1989) und Karl von Frisch (1886–1982) – der letzte Preisträger im Jahre 1974. (Also vor 41 Jahren!) Er war einer der bedeutendsten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, einer neoliberalen Richtung der Wirtschaftswissenschaften. Hayek galt als wichtigsten Vordenker des Neoliberalismus: Er war also der eigentlich letzte in Österreich eingeschulte Nobelpreisträger. Allerdings absolvierte er seine Schulkarriere zu einer Zeit, als auf Bundesebene marxistische Träumer noch lange nicht das alleinige Sagen hatten, demnach Wissen und nicht Ideologie den Ausschlag gaben. Wer heute richtig gendert (neueste Wortschöpfung: „Schwesterinnen“) ist schon für höchste Weihen prädestiniert. Noch besser natürlich, man ist selbst eine der „innen“, denn dann wird Qualifikation ex lege außer Kraft gesetzt.
    D.h. also: Ein Schulsystem, das zig Nobelpreisträger hervorbrachte wird entsorgt, da politisch nicht opportun. Analphabeten werden en masse importiert, um das durchschnittliche Bildungsniveau auf linksextremem Niveau zu vereinheitlichen. Dann ist der Staat endlich und endgültig kaputt; das oberste Ziel unserer „Kultur“elite also definitiv erreicht!
    (Nur zur Erinnerung: Der sogenannte SP-Kulturminister Ostermeier entsorgt gerade die Sammlung alter Musikinstrumente in der neuen Hofburg – von Ferdinand II. im Schloß Ambraß im 16. Jahrhundert gegründet! Ein Großteil der Instrumente ist dank aufopfernder kulturbewußter Generationen bis heute noch bespielbar. Eine weltweit einzigartige Sensation. Statt dessen zieht nunmehr in den seinerzeitigen kaiserlichen Repräsentationsräumen ausgerechnet ein SPÖ-Parteimuseum ein!!! Kein Sozi soll je in meiner Gegenwart das Wort „Kultur“ in den Mund nehmen! So viele Weltkriege, Türkenbelagerungen, Feuersbrünste etc. gab es nie in Wien, wie parteiblinde linke Polit-Apparatschiks in ihrem Machtrausch ruinieren.)

    • kritikos
      17. November 2015 23:50

      Bei der Verleihung der Nobel-Preise im wissenschaftlichen Bereich spielt, bitte, die Herkunft eine nicht unerhebliche Rolle, wie man statistisch sehen kann. Aber der IQ dieses Volkes ist mit dem der Japaner der höchste, wie Eysenck, auch ein Angehöriger, nachgewiesen hat.

    • ludus
      18. November 2015 08:44

      @kritikos

      Das mag auch mit dem Komitee zu tun haben, das die Auswahl trifft. ;-)

    • Pennpatrik
      18. November 2015 09:08

      Ich lese Hayek gerade und bin erstaunt, wie präzise er den "realen Kollektivismus" bereits 1944 beschreibt.

    • Undine
      19. November 2015 14:57

      @Haider

      Deutschland hat, so viel ich weiß, KEIN Mitspracherecht bei der Nobelpreis-Vergabe. Mein Verdacht: Es wird sehr wenig objektiv vorgegangen, sondern man schaut, daß alles in der Familie bleibt.

  17. Leopold Trzil
    17. November 2015 22:49

    Mit Streiks wird ohnedies immer weniger zu rechnen sein, da sich das Streikrecht zu einem Privileg von Sondergruppen gewandelt hat, die ohne Konsequenzen viele Menschen schädigen und erpressen dürfen. Dies konnten wir gerade bei der Lufthansa mitverfolgen.
    Bei der Bank Austria denkt hingegen nicht einmal jemand an Streik - er wäre auch völlig sinn- und aussichtslos.

  18. haro
    17. November 2015 21:57

    Eine Vielfalt der Möglichkeiten von Ausbildungen in Ausgewogenheit der benötigten Berufe ist das Um und Auf einer funktionierenden Wirtschaft und dazu gehören keinesfalls Gesamtschulen.

    Früher besuchten die meisten Kinder nach der Volksschule eine Hauptschule. In eine höher bildende Schule, in ein Gymnasium wechselten nur die besten Schüler einer 4.Volksschulklasse. Es gab Aufnahmeprüfungen, gelehrt wurden Allgemeinbildung, Kultur und man betrieb christliche Wertevermittlung. Hauptschulen waren gute Schulen und jeder Absolvent konnte lesen, schreiben, rechnen. Fast jeder Betrieb bildete Lehrlinge aus (die dann sehr oft erfolgreich einen eigenen Betrieb meisterten).

    Mit dem Wegfall der Aufnahmeprüfungen für Gymnasien, der beginnenden Einwanderung und dem Hauptschulbesuch vieler Migrantenkinder schickten österreichische Eltern ihre Kinder lieber in ein Gymnasium, besonders in Wien. Wenig verwunderlich da immer mehr und immer schlechter oder gar nicht Deutsch sprechende Kinder die Hauptschulen besuchten. Das Niveau sank, in den Hauptschulen, in den Gymnasien. Nicht zuletzt auch durch die leichte Abmeldung vom christlichen Religionsunterricht bzw. durch einen christlichen Religionsunterricht der keine zehn Gebote lehrte sondern die Beliebigkeit. Den Schülern aus fremden Kulturkreisen lehrte man keine christliche Kultur sondern ganz im Gegenteil forderte man, das Kreuz von den Wänden der öffentlichen Schulen abzunehmen , das viele linke-antikirchliche Kreise eh schon lange störte (jene Kreise die aber trotzdem ihre eigenen Kinder gerne in die guten katholischen Privatschulen setzten). Der Zwang den kleine Schülerinnen mit dem Aufsetzen eines Kopftuches ausgesetzt waren durch fundamentalistische Islamangehörige störte nicht, sondern wurde ausdrücklich verteidigt da dieser Zwang absurderweise der Freiheit (Religionsfreiheit) zugeordnet wurde!

    Zur Lehrlingsausbildung: Mit immer mehr Auflagen und Gesetzen für Unternehmer die Lehrlinge ausbildeten (keinem Lehrling durfte mehr ein Besen zur Reinigung der Werkstatt in die Hand gedrückt werden) wichen die Unternehmer auf billigere Helfer aus - auf ausländische Arbeiter (billiger und williger). Forderungen nach immer mehr Arbeitskräften aus dem Ausland (wer erinnert sich nicht an die regelmäßigen Schlagzeilen in allen Berufsbereichen "Drohender Arbeitskräftemangel") wurden erfüllt.

    Mit der derzeit statt findenden Einwanderungswelle und dem Zusammenzwingen begabter und unbegabter, Deutsch sprechender und kaum oder gar nicht Deutsch sprechender, kulturell gänzlich verschieden aufgewachsener Kinder wird das gute Bildungs- und unser christlich-geprägtes Wertesystem endgültig verabschiedet.

  19. Haider
    17. November 2015 21:16

    Diesen Pressedienst der Sudetendeutschen Landsmannschaft las ich gerade. Ich weiß nicht, ob er zum Beitrag unseres Blogmasters paßt, ich weiß nur, daß ich maßlos erregt bin!
    Urteilen Sie selbst:

    Töten von Flüchtlingen auf Österreichisch, vor 70 Jahren -
    Massenmord an Altösterreichern an österreichisch-tschechoslowakischer Grenze

    Tausende Tote durch Grenzsperre von Staatskanzler Dr. Karl Renner: er bat die Sowjets, die Grenze zu sperren.

    Im Juni 1945, 6 Wochen nach Kriegsende, wurde eine Masse von ca. 27.000 deutschsprachigen Altösterreichern aus Brünn (Mähren) in Richtung Wien ausgetrieben und 55 km brutal zur österreichischen Grenze gejagt. Frauen, Kinder, Kranke und alte Männer bildeten diesen Elendszug, ohne Nahrung, meist nur mit Wasser aus Jauchefässern, in glühender Hitze und angetrieben von tschechischen Schergen, die gnadenlos viele, die nicht mehr weiterkonnten, erschlugen oder erschossen.

    Von der heutzutage gezeigten großzügigen österreichischen Hilfsbereitschaft an Flüchtlingen war damals keine Spur: Staatskanzler Dr. Renner bat die Sowjets, die österreichische Grenze zur Tschechoslowakei zu sperren, denn "... von Norden her sollen ...deutschsprechende Tschechoslowaken in primitivster Kleidung, ohne Geld, ohne Nahrungsmittel, kurz als Bettler ins Land (Zit.: Dr Karl Renner, 1945, m.p.)."

    Die Folge dieser menschenverachtenden Grenzsperre waren unzählige Verhungerte, Verdurstete und an Typhus gestorbene vertriebene deutschsprachige Altösterreicher. Sie lebten vorher viele Jahrhunderte in ihren Siedlungsgebiete in den Böhmischen Ländern, das nur 26 Jahre vorher von Österreich abgetrennt wurde. Ungefragt und gegen ihren Willen waren sie in den im Friedensdiktat von St. Germain 1919 erfundenen Tschecho-Slowakischen Staat hinein gezwungen worden, wo man sie als Minderheit 2. Klasse schikanierte.

    Diese Grenze ließ derselbe Staatskanzler Dr. Renner sperren, der nur 7 Jahre zuvor, am 3.4.1938 im Wiener "Neuen Tagblatt", gleich nach dem Einmarsch der Nazis in Österreich offensichtlich als deren Wegbereiter, die Österreicher zum "JA" bei der bevorstehenden Anschluss -Volksabstimmung Österreichs an das Deutsche Reich aufforderte:

    "Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen, ... als erster Kanzler der Republik Deutsch-Österreich...werde ich mit JA stimmen. Und weiters sagte er: "... Ich müsste meine ganze Vergangenheit ...als deutschösterreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudigen Herzens begrüßte.“

    Dr. Karl Renner hat u. a ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof und ein Teil der Wiener Ringstraße ist nach ihm benannt.

    • Pennpatrik
      17. November 2015 21:38

      Sozialisten sind die neuen Nazis.
      Im Grunde waren sie es schon immer.

    • Undine
      17. November 2015 22:10

      Lieber Herr Haider, ich verstehe Ihre Erregung! So etwas Entsetzliches zu lesen kann einen nicht kalt lassen. Jahrzehnte lang werden wir mit dem Holocaust traktiert und ein Ende ist nicht abzusehen, aber was unsere eigenen Leute betroffen hat, wird NIE auch nur angedeutet, geschweige denn in der Öffentlichkeit objektiv diskutiert. Das ist eine SCHANDE ohnegleichen. Was alles an Leid und Entbehrung diesen Altösterreichern geschehen ist, ist unvorstellbar und UNVERZEIHLICH. Deren Schicksale wurden und werden immer noch VERSCHWIEGEN, dabei fühlen deutsche/österreichische Menschen in gleicher Intensität angetanes Leid. WARUM werden deutsche/österreichische Menschen an "Wert" minderer eingeschätzt als andere?

    • kritikos
      17. November 2015 22:40

      Ja, der Herr Dr. Renner, die Idolfigur der Sozialisten. der wird hoch gehalten. Aber Herr Orban ist zur Unperson der roten Bagage (samt grünem Anhang) geworden. Dieser schließt die Grenze für in mehrfacher Hinsicht völlig Fremde, die mehrfach keine Flüchtlinge sind. Wem wollte Renner die Grenze dichtmachen? Völlig Fremden, Wirtschaftsmigranten? Das nennt sich sozialistische Gleichheit.
      Zur Schul"reform" fällt mir nur ein: Es kreißten die Berge ... Aber das passt zu vielen "Reformen" dieser Regierung, der schlechtesten je gehabten.

    • M.S.
      17. November 2015 23:37

      Das ist eben die Gerechtigkeit, von der die Linken immer faseln:

      Der Dr. Karl-Lueger-Ring wird umbenannt, obwohl der Lueger zwar Antisemit war, aber niemanden zu Tode gebracht hat.
      Den Dr. Karl-Renner-Ring gibt es noch immer, obwohl der Renner offen für den Anschluß Österreichs an Nazideutschland gestimmt hat und außerdem durch die Grenzsperre zur Tschechoslowakei den Tod vieler Flüchtlinge verursacht hat.

    • Sensenmann
      18. November 2015 09:31

      Ja, die damaligen Taten blieben ungesühnt.
      Das ihnen zu Grunde liegende Recht wurde mit Beitritt der Tschechei zur EU in den Rechtsbestand der EU übernommen. Mit den Stimmen der roten und schwarzen Sozis Österreichs natürlich.

      Ob Nazi oder Internazi, ihre Mordgier ist die gleiche!
      Die Internazis unterscheiden sich allerdings dadurch, daß sie vor allem das eigene Volk ausmorden, das sie gering schätzen, so wie der Nazi andere Völker gering schätzt.

      Europa wird sich schon bald dieser Rechtsbestände bedienen, die nichts Anderes aussagen, als daß man nicht nur Fremde, sondern auch seine eigenen Staatsbürger vertreiben und enteignen kann. Im Gegensatz zu Tschechen oder Polen oder Serben werden zivilisierte Europäer natürlich nicht morden, sondern die Ausschaffung von Millionen Fremdvölkischen nach humanitären Gesichtspunkten durchführen.

      Die Erinnerung an diesen Renner jedoch gehört aus dem öffentlichen Leben getilgt! Daß die Internazis diesen Mann heute noch verehren, beweist ja, daß alle Sozialismen nur zwei Seiten einer Medaille sind.

  20. Patriot
    17. November 2015 21:03

    Diese Salami gehört ins Buch der Rekorde, so viele Scheiben wurden davon schon abgeschnitten!

    Wie überall sollte man dem Schrecken ein Ende setzen, wenn's keinen Sinn mehr macht. Das ist bei so bei der ÖVP, bei der EU, bei vielen Pleite-Unternehmen, in vielen Ehen, an vielen Arbeitsplätzen usw. Hinterher denkt man sich meistens: "Wie dumm war ich, bei diesem Unfug noch jahrelang mitgemacht zu haben!".

    Die Werte die die ÖVP einst vertreten hat die bleiben ja, auch wenn sie von der Partei und ihren impotenten Vertretern nicht mehr verteidigt werden. Also weg mit der ÖVP, und her mit einer neuen Partei!

  21. Gandalf
    17. November 2015 21:03

    Diese Umfallerpartie kann einem nicht einmal mehr leid tun. Von wählen gar keine Rede...

  22. Riese35
    17. November 2015 20:58

    Die einzigen bildungspolitischen "Visionen" der ÖVP der letzten Jahrzehnte wurden von Gehrer entwickelt:
    - die weitgehende Abschaffung der Verfassungsmehrheit
    - die "Entlastung" durch Stundenkürzungen
    - die Frühpensionierung älterer, erfahrener Lehrer
    - 2 Tage früherer Schulbeginn durch Vorverlegung der Wiederholungsprüfungen.
    Das war's.

    Um den Linkspopulismus und die bildungspolitische Hetze der SPÖ zu durchschauen, reicht der IQ der ÖVP-Führung nicht.

  23. Josef Maierhofer
    17. November 2015 20:47

    Liebe Österreicher !

    So was müssen wir uns von denen gefallen lassen, die wir gewählt haben.

    Wählen wir doch bitte endlich Vernunft, wählen wir die FPÖ.

    • Sensenmann
      18. November 2015 09:33

      In der Fragen der Schulen gbe ich ihnen - obwohl ich die FPÖ für eine feige Laienspielrtrupppe halte - ausnahmsweise Recht.
      Aber bis zur nächsten Wahl gibt es andere Alternativen...

    • Josef Maierhofer
      18. November 2015 09:46

      @ Sensenmann

      Durchwegs linke sehr wahrscheinlich.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. November 2015 18:13

      Sensenmann: "Aber bis zur nächsten Wahl gibt es andere Alternativen..."

      Und die wären!?

  24. Undine
    17. November 2015 20:28

    Es muß wohl immer noch am alten Komplex der Roten, der einst klassischen Arbeiterpartei, liegen, nur ganz wenige Akademiker in ihren Reihen zu haben. Erst nach dem Krieg, als viele ehemalige Nazis bei den Roten anheuerten, bzw. angeworben wurden, konnte der Akademikeranteil ordentlich aufgestockt werden.

    Da Kinder von Akademikern den Arbeiterkindern gegenüber unbestreitbar einen Bildungsvorsprung haben, will man dies beinhart UNTERBINDEN---in Form von Kindergartenzwang und akademisch ausgebildeten Kindergarten-Tanten. Von KG-Onkeln ist eh keine Rede.

    Die Linken erwarten, daß nun die akad. gebildeten KG-Tanten ein genügender ERSATZ wären für intelligente, gebildete MÜTTER, die in unteren Schichten offensichtlich fehlen. Die Linken erwarten, daß diese akad. KG-Tanten im KG ihre "Bildung" an alle Kinder weitergeben. Das wird es nicht spielen!

    In der ZIB1 war deutlich herauszuhören, daß das 2. KG-Jahr nur deswegen eingeführt wird, damit die Ausländerkinder ihre Sprachdefizite korrigieren können. Na bravo! Wie kommen die einheimischen Kinder dazu, zu einem 2. Kindergartenjahr gezwungen zu werden, nur damit ihnen die Zugereisten in nichts nachstehen!

    A.U. schreibt:

    "Dann wird halt auch das noch halbwegs funktionierende Kindergartenwesen durch eine überflüssige Akademisierung zerstört werden (Dabei gibt es nicht das geringste Anzeichen, dass die schon länger zurückliegende Akademisierung der Pflichtschullehrer irgendeine Verbesserung gebracht hätte)."

    Hat nun die "Akademisierung der Pflichtschullehrer" irgendeine Verbesserung gebracht? Ich bezweifle das sehr! Denn bis vor wenigen Jahrzehnten, als leider das Unterrichtsministerium in ROTE HÄNDE kam, KONNTEN die Kinder LESEN und SCHREIBEN, wie es der Lehrplan vorsieht, denn die "geistig Behinderten" wurden in eigenen Schulen von speziell ausgebildeten Sonderschullehrern so gut wie möglich unterrichtet. Auf diese Weise konnte sowohl den "normalen" Schülern, als auch den "beeinträchtigten" Kindern gerecht werden.

    Nur so nebenbei: Ich kann mir nicht gut vorstellen, daß jemand nach einem Universitätsstudium darauf brennt, sich um kleine fremde Kinder zu kümmern---eine Tätigkeit, wird sie daheim von den MÜTTERN ausgeübt, als VERBLÖDEND heruntergemacht wird!

    • Haider
      17. November 2015 23:59

      Akademisierung der Kindergarten-Pädagoginnen a la Wien: Meine Nachbarin, eine zugewanderte Ausländerin, war jahrelang Putzfrau in einem privaten Kindergarten. Da der Kindergarten trotz horrender Gemeinde-Förderungen nicht so florierte, daß er sich eine Putzfrau leisten konnte, wurde sie nach Jahren gekündigt. Die Gemeinde Wien sprang ein. Ein kurzer Schnellsiederkurs genügte und sie wurde Kindergartenhelferin. Eingesetzt ist sie seither als vollwertige Kindergartenpädagogin, bezahlt jedoch nach wie vor als Hilfskraft. Wenn sie mich fragen: Diesen öffentlichen Kindergarten besuchen hoffentlich meine Enkelkinder NIE!!!
      Das ganze neue Schulkonzept strotzt vor Unsinnigkeiten. Direktoren sollen die Autonomie erhalten, auch nicht universitär ausgebildete Pädagogen einstellen zu dürfen (warum nicht: in HTLs seit Jahrzehnten bestens bewährt). In staatlichen Kindergärten sollen jedoch Akademiker(innen) den Kleinsten den Hintern auswischen. Hier trifft sich marxistischer Regelungswahn mit grünen Heilslehren.

  25. Le Monde
    17. November 2015 19:52

    Mir kann man über die Österreichische Verräter Partei (ÖVP) nichts mehr vormachen und eigentlich müsste ich nun konsequenterweise nach 33 Jahren Mitgliedschaft aus der Partei austreten!

    Die haben in Wien immer noch zu wenig verloren; eine Partei, die sich so nach dem Sterben sehnt, muss man einfach sterben lassen! Da ist Hopfen und Malz verloren. Vor allem, wenn man das Personal vom Neudiedler- bis zum Bodensee ertragen muss dürfte der Sterbensprozess unausweichlich sein.

    • Sensenmann
      18. November 2015 09:39

      Sie müssten---eigentlich.

      Aha.

      Und warum fördern sie diese Bande noch mit Ihrem Mitgliedsbeitrag? Sie machen sich trotz allem, allem was geschehen ist mit diesen Leuten gemein und stehen zu deren Zielen?

      Naja. Zum Fremdschämen.

      "...Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde...."(Offenbarung 3:15-16)

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. November 2015 18:26

      Ich darf rekapitulieren: Sie, werter (wertes) Le Monde, sind, nach eigener Angabe, seit nunmehr 33 Jahren Mitglied der "Österreichischen Verräter Partei (ÖVP)"! Ihr Verhalten bleibt Ihnen unbenommen, besonderes politisches Beurteilungsvermögen läßt das jedoch nicht vermuten. Treue sollte doch irgendwo auch ihre Grenze finden. Und das gilt auch für jene, die ihr Presse-Abo noch immer nicht gekündigt haben...
      MfG

  26. Bob
    17. November 2015 19:46

    Wenn man glaubt es geht nicht mehr tiefer so ist das eine Fehleinschätzung. Und diesen Dreck der sich Bildungsreform nennt als Erfolg zu verkaufen, ist ein starkes Stück. So geht es in Riesenschritten zur absoluten Mehrheit für die FPÖ.

    • Sensenmann
      18. November 2015 09:40

      ...was bei aller Kritik an diesen Luschen immer noch um Welten besser sein dürfte, als das, was hier abläuft.

  27. Pennpatrik
    17. November 2015 19:41

    Sehr geehrter Herr Unterberger!
    Ihr PS berührt mich sehr. Sie beginnen zu erkennen, dass die ÖVP nicht mehr reformierbar ist.

    Was bedeutet Reform eigentlich?
    Reformieren heißt Wiederherstellung. Von re - wieder und formatio Gestaltung.
    Es ist die Reparatur von Etwas, das zerstört wurde.
    Die Rückbesinnung auf die Hauptschulen wäre z.B. eine Reform.
    Die Rückbesinnung der ÖVP auf Eigentum, Familie und Leistung wäre z.B. eine Reform.

    Weder die eine noch die andere Reform wird stattfinden. Wie wir aus der Geschichte wissen, enden Gesellschaften des realen Sozialismus erst nach dem totalen Zusammenbruch und (meist) millionen von zerstörten Existenzen.
    Für Europa bedeutet das den totalen Niedergang, weil wir weder die Rohstoffe haben noch die Technologieführerschaft, an denen wir uns wieder aufrichten werden können.

    • kritikos
      17. November 2015 23:58

      Sehr geehrter Pennpatrik.
      Als "alten" Lateiner (8 Jahre lang!) hat mich Ihre Wort-Analyse "Reform" gefreut und auch betroffen gemacht, weil ich noch nicht selbst darauf gekommen bin, dass Reform nicht etwas "Neues gestalten" bedeutet, sondern das Gegenteil. Vielen Dank! (Ich geniere mich fast!)

  28. Herby
    17. November 2015 18:59

    Ich gehe jede Wette ein, dass heute in der ORF-ZIB1 diese "Bildungsreform" die Nummer 1 Meldung ist:

    Die ORF-ZIB1-Moderatoren werden ganz aufgeregt und von Emotionen beinahe überwältigt die großartige Neuigkeit verkünden:

    Österreich kann sich glücklich schätzen - eine epochale Bildungsreform hat das Licht der Welt erblickt und Frau Heinisch-Hosek ist möglicherweise die allergrößte und allergroßartigste Bildungsministerin die Ö. je hatte.

    Eine neuerliche Sternstunde der Koalitionsregierung sozusagen ......

    ;-(

    • M.S.
      17. November 2015 23:45

      @Herby
      Sie hätten die Wette gewonnen! Es wurde sogar eine ORF-Reporterin vor dem Eingang zum Bildungsministerium interviewt.

    • Sensenmann
      18. November 2015 09:41

      Prophetisch! Es kam genau SO!

      Habe gerade Mühe soviel zu fressen, wie ich kotzen möchte...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. November 2015 18:39

      Macht´s Euch nichts d´raus, wo doch der honorige (?) clownmündige ÖVP-Staatssekretär Dr. Mahrer bei der Pressekonferenz u.a. das 2. Kindergartenjahr "fast geil" fand ("geil" muß bei jungen ÖVPlern eine besondere Wertschätzung genießen...) und mit der roten Gabi Heinisch-Hosek "give me five" demonstriert hatte. Wie jugendlich-modern...

  29. Cato
    17. November 2015 18:58

    @ Tullius Augustus

    Es ist nicht nur aus mit dem Traum vom sozialen Aufstieg für die begabten Arbeiter- und auch Bauernkinder, wie Sie richtig schreiben.

    Nein, es wird auch das Aus für den Wohlfahrtsstaat sein, denn der basiert auf solide ausgebildeten und strebsamen jungen Menschen.

    Diesen Niedergang werden unsere Kinder in fünfzig bis sechzig Jahren erleben. Davor habe ich Sorge.

    • Pennpatrik
      17. November 2015 19:45

      ... Nicht 50-60. Leider in 5 - 6. Die Anfänge sehen wir ja schon.
      Der Zusammenbruch fand noch nicht statt, weil die EZB Geld druckt. Rechnen Sie einmal die Neuverschuldung der Gemeinde Wien raus - es würde sich nichts mehr bewegen.

  30. dssm
    17. November 2015 18:50

    Diese Entschuldigung ist unnötig, ganz im Gegenteil, es gehört schon Grösse dazu bei jedem kleinen Lichtlein an das Gute im Menschen zu glauben. Wie schön wäre die Welt, wenn es mehr Unterbergers gäbe!

    Und bei der Bildungspolitik ist es doch ohnehin egal! Die herrschende Klasse will für sich und ihre Kinder einen dauerhaften Herrschaftsanspruch. Wenn die einfachen Leute ihre Kinder zu Deppen und Trotteln erzogen bekommen, so geht keine Gefahr von denen aus. Eine egalitäre Gesellschaft kann nicht zurückkehren, ein Aufstieg von ganz Unten ist schlicht nicht möglich. Womit sich ein neuer Adel bilden kann, ein sozialistischer Adel; welch Ironie der Geschichte.

    Gleichzeitig rottet man die KMUs aus. Damit sind alle Leute die eigenverantwortliche Führung gewohnt sind ausgeschaltet. Im Falle von sozialen Unruhen (und die kommen durch die dem Sozialismus innewohnende wirtschaftliche Lähmung immer) fehlen die Anführer, die ganze Unruhe verpufft. Bleiben ein paar Großunternehmer, die von staatlichen Aufträgen leben und daher ganz brav den bösen Turokapitalisten geben können und nebenbei treffen sich die Erben der Vermögen und die Erben der Macht ohnehin in der Privatschule und der Privatuni; schöne neue 'Elite'.

  31. Tullius Augustus
    17. November 2015 18:45

    Ja so ist er halt der Sozialismus:

    Die Kinder sollen alle GLEICH sein.

    Und alle Kinder sollen GLEICH ausgebildet sein.

    Und der Endeffekt wird sein: Die Kinder werden alle GLEICH SCHLECHT ausgebildet werden, also Nivellierung nach unten.

    Ganz ähnlich wie es Winston Churchill über den Sozialismus ausdrückte:

    "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."

    Das Gymnasium wie es seit Jahrzehnten in Österreich funktionierte:

    War und ist eine Möglichkeit für den sozialen Aufstieg von sozial benachteiligten Schulkindern. So wie es bei mir selber z.B. war: Ich komme aus einer 'Arbeiterfamilie' und das Gymnasium verschaffte mir Bildungsmöglichkeiten und Bildungschancen die mir wesentlich halfen in der beruflichen Karriere nach oben zu kommen. Und so wie es mir ging - so ging und geht es bis heute hunderten, tausenden, zehntausenden Kinder aus Arbeiterfamilien oder Sozialhilfeempfänger-Familien die durch die ordentliche Bildung im Gymnasium im Leben gute Chancen bekamen und ergriffen, ein Studium absolvierten und nach oben kamen.

    Durch die Nivellierung nach unten, so wie es die NMS bedeutet werden jetzt die Weichen gestellt, dass alle Kinder gleich schlecht ausgebildet werden: die Kinder vom Herrn Primarius und vom Herrn Ministerialrat, vom Herrn Kommerzialrat und auch die Kinder vom Facharbeiter und vom Hilfsarbeiter: sie alle sitzen jetzt - ohne Wahlfreiheit und Mitsprache der Eltern nebeneinander in der NMS und bekommen eine Bildung auf GLEICH SCHLECHTEN Niveau. Aus ist es mit dem Traum vom sozialen Aufstieg für die begabten Arbeiterkinder!


    Doch halt: Für Leute mit der dicken Brieftasche gibt es einen Ausweg: Die Privatschule - Vienna International School, Sacre Ceour, Schulbrüder Strebersdorf, Lycee Francais usw.

    Die Funktionäre von der Industriellenvereinigung, Kammerfunktionäre und die gutverdienenden Politiker aller Parteien brauchen sich keine Sorgen um IHRE EIGENEN Kinder zu machen: Die dicke Brieftasche macht's.

    • dssm
      17. November 2015 19:07

      Da habe ich jetzt eine Frage, da ich ja selber, im Unterschied zu Ihnen, kein Gymnasium besucht habe.

      Wie viele der Absolventen dieses Schultyps werden nachher Unternehmer, Geschäftsführer, Techniker, Leiter ein Produktion?
      Wie viele schaffen also Wohlstand und wie viele werden Beamte, staatlich verordnete 'Manager', Berater, Gender-/Frauen-undsonstwasBeauftragte?
      Wie viele, von denen die weiterstudieren, tun dies in Orchideenfächern? Wozu ich heute auch Juristerei und Volkswirtschafts'lehre' rechne. Also erlernen etwas, das in der verbliebenen Marktwirtschaft wirklich niemand braucht.

    • Pennpatrik
      17. November 2015 19:51

      @dssm
      Ich vermute, dass T.A. das nicht so gemeint hat. Man kann ja auch in unselbständigen Tätigkeiten "aufsteigen".
      Ich habe sein Posting als Aufruf zur Bildung verstanden. Wer Bildung als Wert versteht, wir ein reiches Leben führen. Ich denke auch, dass Gymnasiasten eher nicht Führungskräfte werden, weil sie über das Studium meist im Staatsdienst landen.
      Für ein Arbeiterkind ist das aber schon eine tolle Sache.

      Sie haben natürlich auch recht, denn die akademischen Arbeiterkinder können im Staatsdienst natürlich nur das Geld rausschmeißen, das die Selbständigen erwirtschaftet haben.

    • Riese35
      17. November 2015 20:23

      @dssm: An der Montanuniversität in Leoben ist es so, daß Gymnasiasten gegenüber HTL-Absolventen im Vorteil und in der Regel die besseren Studenten sind. Die guten und herausragenden Studenten kommen dort fast durchwegs vom Gymnasium. Gymnasiasten sind eher gewohnt, Dinge zu hinterfragen, verstehen die Grundlagen und Zusammenhänge besser, haben abstraktes Denken gelernt und kommen daher auch besser voran. Wenn man z.B. mit der Mathematik vertraut ist, versteht man viele physikalische Zusammenhänge viel schneller als ohne diese Grundlagen.

      Das, was HTL-Absolventen den Gymnasiasten voraus haben, verpufft auf der Universität in wenigen Wochen. Die HTL-Absolventen haben zwar viel Praxis gelernt, aber weniger die Grundlagen und das Verständnis der Zusammenhänge, das für komplexeres Wissen und schnelles Vorankommen essentiell ist.

    • Undine
      17. November 2015 20:59

      @Tullius Augustus

      Ich halte es auch für eine wirkliche Errungenschaft, daß Kinder aus Arbeiterfamilien Gymnasium und Universität besuchen können---Voraussetzung ist die nötige Intelligenz des Kindes. Damit es aber soweit kommt, sind gute VS-Lehrer nötig, die diese Intelligenz erkennen und fördern und dem Kind MUT machen und Kontakt zu den Eltern halten. Wird dieser verweigert, verschlechtern sich die Chancen für das Kind. Aber wirklich auffallend intelligente Kinder aus einfachen Familien hatten auch in früheren Zeiten Chancen zu studieren---denken Sie nur an Johann Peter Eckermann! Ihm verdanken wir die einzigartigen "Gespräche mit Goethe"!---oder an den isländischen Autor Jon Svenson, den Verfasser von "Nonni und Manni"! Beide entstammten einfachen, bitterarmen Familien.

    • Gandalf
      17. November 2015 21:00

      @ Riese35:
      Vielen Dank für diese klaren und richtigen Worte; viele jüngere Zeitgenossen, darunter auch der sehr geschätzte Mitblogger dssm, verwechseln leider Bildung mit Ausbildung. Ich kenne jede Menge bestens ausgebildeter, als Geschäftsführer, Techniker oder Produktionsleiter tätiger tüchtiger Leute, mit denen man nicht länger als 5 Minuten Konversation machen kann, weil sie nicht über die geringste Bildung verfügen; und wenn ich mit einem über eine tolle Aufführung von Don Giovanni reden möchte, muss ich doch zumindest voraussetzen dürfen, dass er wenigstens weiss, wer Verdi war...
      Im Übrigen, werter @dssm: Ausbildung(en) veraltern relativ schnell. Bildung hält bis ans Lebensende. Soviel zum Sinn des Gymnasiums und dessen, was dort vermittelt wird.

    • Riese35
      17. November 2015 22:41

      @Gandalf: Ich sehe die Gegensätze zu dssm nicht so sehr. Technik und Grundlagenwissenschaften sind kein Gegensatz. Beide bedingen einander.

      Daß dssm die bei uns weit verbreitete Technikfeindlichkeit aufzeigt, ist vollkommen richtig. Meines Erachtens müßte das noch viel intensiver sein. Gewaltiges tut sich derzeit z.B. beim kognitiven Computing, Entscheidungsprozesse werden automatisiert, die Zusammenhänge werden immer komplexer. Wenn wir mit dieser Technologie nicht aufschließen, fahren wir aufs Abstellgleis. Vor 150 Jahren haben sich viele Orte wegen der Fuhrwerksunternehmer geweigert, Bahnstationen relativ ortsnahe zu errichten. Genutzt hat es den Fuhrwerksunternehmern trotzdem nichts, aber den Ortschaften hat es geschadet, weil sie die Entwicklung verschlafen haben. Wer die Technik nicht versteht, wird deren Bedeutung falsch einschätzen.

      Andererseits habe ich auch nur gesagt, daß in der Regel die erfolgreichen Technikstudenten vom Gymnasium kommen. Ich habe nicht gesagt, daß alle Gymnasialmaturanten eine gute Bildung haben, und ich habe auch nicht gesagt, daß das in Zukunft so bleiben wird:

      1) Ich sehe den rapiden Niedergang der Gymnasien. Bis jetzt kamen die Lehrer vom jeweiligen Fach, das sie unterrichteten. Sie mußten ein umfangreiches Fachstudium absolvieren und konnten dafür Begeisterung wecken. Nicht selten waren sie auch in ihrem Fach außerhalb der Schule tätig. Das gibt es kaum noch, denn die Lehramtsstudien finden immer mehr an den Pädagogischen Akademien statt, der Fokus liegt auf Pädagogik, das Fachstudium wurde auf ein Minimum reduziert. Auch die Zentralmatura, wie sie bei uns durchgeführt wird und nun maßgeblichen Einfluß auf den Unterricht ausübt, trägt zur Nivellierung nach unten bei. Die Unterrichtsweise verschiebt sich vom Verstehen auf Drill. Das ist gerade in Mathematik, das eine der wichtigen Voraussetzungen für ein Technikstudium ist, besonders auffällig und fatal. Gerade diese Vorteile, die bis jetzt das Gymnasium geboten hat, schwinden immer mehr.

      2) Bis jetzt gab es im Gymnasium viel Flexibilität. Man konnte sich - in größerer Anzahl - durchwursteln und dann einfach mit dem richtigen Parteibuch einen (gehobenen) Versorgungsposten als Beamter oder in der Sozialindustrie erlangen. Daß dssm dieses Durchwursteln und Versorgungsdenken anprangert, ist völlig richtig. Aber es gab im Gymnasium auch die Freiheit, wenn man interessiert war, mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auf exzellente Lehrer zu stoßen und durch eigenen Einsatz weit mehr zu erreichen als der Durchschnitt. Diese Freiheiten gehen leider immer mehr verloren, da man bei uns den Fokus stets auf die "Förderung" (sic!) der Nieten und nie auf die Förderung der Talente legt, d.h. auf die institutionalisierte Mittelmäßigkeit. Daher findet auch eine fortschreitende Verschulung statt, die
      a) kaum mehr begeisterungsfördernde Lehrer hervorbringt, und
      b) kaum mehr die Freiräume läßt, die talentierte Schüler zur Entwicklung benötigen.
      Diese (wenigen) talentierten Schüler waren es auch, die das Gymnasium hervorgebracht hat und die dann auch in der Technik Spitzenleistungen erbrachten. Wenn man dieses Gymnasium mit diesen Freiräumen abwürgt, würgt man auch potentielle Spitzenleistungen ab.

    • Wyatt
      18. November 2015 08:57

      @ undine,
      Peter Rosegger (1843 - 1918), auch ein Beispiel für die Aussage
      Arthur Schopenhauer (1788 - 1860):
      "Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand"

    • dssm
      18. November 2015 09:07

      Danke @Riese für die entspannte Antwort.
      Obwohl ich mit den Montanisten ab und zu zusammenarbeite, war mir dieser Umstand unbekannt.

    • Undine
    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. November 2015 19:00

      Gandalf, wie recht Sie doch haben. Mir fällt da als Beispiel der Grüne Johannes Voggenhuber ein. Man kann natürlich zu ihm stehen, wie man will, doch wie sich dieser ehemals Mittelschulabbrecher und Versicherungskeiler in den folgenden Jahrzehnten zum sichtlich gebildeten (!) Zeitgenossen gewandelt hatte, nötigt Respekt ab.
      Ein weiteres Beispiel wäre (schon wieder ein "Linker") auch der ehemalige deutsche Bundesaußenminister und Vizekanzler "Joschka" Fischer. Vom Gymnasialabbrecher über eine unvollendete Fotografenlehre und gewalttätigen Demonstranten stieg er in höchste politische Ämter auf und machte darin keine schlechte Figur. Heute erscheint er als gereifte Persönlichkeit.
      Und wenn man beide Persönlichkeiten mit etwa UHBK vergleicht, kommen einem die Tränen.
      Wie gesagt: Bildung hat wohl nur sehr bedingt mit Ausbildung zu tun!
      MfG

    • Pumuckl
      21. November 2015 01:53

      @ Prof. Walter A. Schwarz ( k. P.)

      Tun Sie diesem Joschka Fischer nicht zu viel der Ehre an?

      Mir tut Ihre Einschätzung dieser miesen Figur der deutschen Geschichte richtig weh.

      Vor Jahren konnte man lesen, daß der REWE-Konzern ( BILLA ) Joschka Fischer als BERATER gewonnen hat. Ich denke da auch an die einstige KONSULENTEN-TÄTIGKEIT unserer FAY-MEMME, welche damals auch solcherart alimentiert wurde.

      BILLA - REWE kann es gewiß leicht verschmerzen, wenn ich zu meinen Einkäufen am sehr gut geführten nahen BILLA-markt vorbeigehe.

      Mir aber tut es gut, durch meine Einkäufe auch nicht den geringsten Beitrag zum unverdienten Luxus, des für mich Ekel erregenden, Joschka Fischer beizutragen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      21. November 2015 14:18

      pumuckl, es tut mir leid. Aber im Vergleich zu unseren "Leuchten" hatte der auch mir nicht besonders sympathische Joschka Fischer doch eine beachtliche Karriere hingelegt.

  32. M.S.
    17. November 2015 18:29

    Man wird langsam müde, sich über die ÖVP überhaupt noch zu ärgern. Genügt ihr immer noch nicht die 9% bei den Wiener Wahlen? Vor allem wegen der weiteren Beschneidung der AHS droht ihr jetzt auch ein Debakel bei den nächsten Nationalratswahlen.
    Es ist eine Tragik, wenn man sieht wie eine einst staatstragende Partei sich innerhalb weniger Jahre immer mehr dem politischen Selbstmord nähert.

    • Gandalf
      17. November 2015 20:45

      Wenn die so weitertun, werden sie bei der nächsten Nationalratswahl auch höchstens 9% erreichen; Gratulation, meine Herren Mitterlehner & Co.

  33. Politicus1
    17. November 2015 18:29

    ein erstes Überfliegen der veröffentlichten Ergebnisse lässt für mich einen Schluss zu:
    hier wurde das "reformiert", was unseren zugewanderten Mitbürgern und deren Kindern die Absolvierung von Kindergärten und Schulenerleichtern soll.
    Das ist gut und auch notwendig.
    Hat aber mMn. mit einer österreichischen BILDUNGSREFORM gar nichts zu tun.

  34. socrates
    17. November 2015 17:37

    Allen, die noch immer ÖVP gewählt haben, geschieht recht!

    • Riese35
      17. November 2015 20:30

      Nicht nur diesen. Auch jenen, die SPÖ, Grüne und NEOS gewählt haben, um Strache zu verhindern.





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