Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Der Fußball und der liebe Gott

Man kann es natürlich so sehen: Der Gott der Christen ist fünfmal so mächtig wie der Gott der Moslems.

Man kann aber auch der Meinung sein: Fußball ist ein toller Sport, egal ob man selber spielt oder nur zusieht. Dennoch ist das Fußballstadion nicht der richtige Ort für Glaubensdemonstrationen.

In Wahrheit wirken nämlich religiöse Gesten von Profi-Fußballern auf dem Platz und vor den Fernsehkameras eher wie Zeichen eines persönlichen Aberglaubens. Denn wir sollten uns einig sein: Der liebe Gott wird sich bei all seinen sonstigen Sorgen nicht auch noch in den Ablauf eines Spiels einmischen und darüber entscheiden, ob der Ball ein paar Zentimeter links oder rechts an einer Torstange vorbeirollt – egal wie viele Spieler auf jeder Seite ihn davor oder während des Spiels sichtbar um seinen Beistand angefleht haben. Was soll Gott denn tun, wenn sich in beiden Mannschaften jeweils vier Spieler bekreuzigen? Müssen solche Spiele dann immer unentschieden ausgehen?

 Beim Spiel Bayern-München gegen Arsenal-London hat jedenfalls der bei den Deutschen spielende Österreicher Alaba christliche Gesten gemacht (er ist vermutlich vor allem wegen seiner philippinischen Mutter sehr katholisch), der bei den Engländern spielende Deutschtürke Özil hingegen islamische. Bayern hat das Spiel 5:1 gewonnen. Woraus eindeutig geschlossen werden kann, sollte man wirklich an die Kraft dieser Gebetsgesten glauben: Allah ist im Vergleich zum Christengott ziemlich ohnmächtig.

Was für mich ja durchaus ein sympathischer und nicht sonderlich überraschender Schluss wäre. Trotzdem zweifle ich, dass viele Moslems nach dem Spiel zur Erkenntnis gekommen wären, an den falschen Gott zu glauben. Und insofern haben sie auch Recht. Schließlich haben durchaus auch oft schon Mannschaften mit Özil gewonnen . . .

Im übrigen sind solche religiösen Gesten jedoch harmlos und tun niemandem weh. Zumindest wenn sie nicht aggressiv gesetzt werden und wenn sie ehrlich gemeint sind – und nicht etwa nur Signale beispielsweise an eine große Fan-Gemeinde in der islamischen Welt, die ja sonst im Fußball wenig Bedeutung hat. Religiöse Gesten sind jedenfalls deutlich positiver zu bewerten als die verlogenen Political-Correctness-Aktionen der bis in die Knochen korrupten Fifa. Denn heute ist klar, dass sich die Fifa-Bosse mit angeblichen Anti-Rassismus-Parolen nur die Stimmen von Fifa-Funktionären aus Afrika kaufen wollten. Und das ist deutlich widerlicher als jede Gebetsgeste.

PS: Aprops Bayern-München: In der Mannschaft spielt sogar noch ein echter Bayer mit. Und ich dachte, das wäre schon verboten  . . .

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 09:52

    Was ein Türke wie Özil in Wien alles aushalten muß:
    Der Vorhang der jüdischen Freimaurerloge in der Oper.
    Den Lifeball.
    Die Werbung für Lesben und Warme und Transsexuelle.
    Den Unterricht seiner Kinder über Sex in der Volksschule.
    Reklame "Es gibt keinen Gott"
    ,,..............................................

    Da lobe ich mir das Kreuzzeichen von Alaba als Zeichen des Widerstands gegen die Gehirnwäsche!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 18:23

    ich habe den Eindruck (kann mich aber auch subjektiv täuschen), dass das Kreuzzeichen bei Fußballern mit zunehmender Intensität öffentlich gemacht wird - was durchaus als Gegenentwurf zu der aufdringlich zunehmenden Belobigung der muslimischer Bevölkerungskreise verstanden werden könnte. Und da es inzwischen bereits ein gerüttelt Maß Zivilcourage erfordert, sich zu einer christlichen Wertehaltung zu bekennen, sehe ich eigentlich eine solche Geste immer mit Freude. Von Fußballern könnte wahrlich Schlimmeres an Vorbildwirkung ausgehen.....

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 12:28

    Alaba ist tief gläubig, weiß ich von einem Freund von ihm. Der macht das Kreuzzeichen nicht wegen Propaganda. Davor habe ich Respekt.

    Wie es bei Özül ist, kann ich nicht sagen.

    Das habe ich auch schon bei vielen Olympiakämpfern gesehen und auch bei Schirennläufern, ich finde dieses Gottvertrauen völlig in Ordnung, bin ja selbst auch so einer, der an die eigenen Grenzen geht für andere und dabei auf Gott vertraut.

    Aber Dr. Unterberger hat schon recht, die FIFA 'Götter' sind deutlich schlimmer als alle griechischen und römischen Götter zusammen, die gehören schlicht ins irdische Häfen.

    Sonst ist der Ball rund und muss ins Eckige und diesmal war es bei Bayern 5 und bei Arsenal 1 Mal der Fall.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 23:07

    Ist es nicht in Zeiten wie diesen besonders schön, zu sehen, daß jemand offen seine Gläubigkeit und Religionszugehörigkeit zeigt und zwar weder in provokanter noch in aggressiver Weise, sondern durch eine ganz einfache Geste ? Es gibt Länder (zB in Südamerika), wo man dies viel häufiger antrifft und auch bei uns war es einmal anders.
    Und Herr Alaba hat auch kein Problem damit, gegen den sogenannten main-stream zu handeln und sich vielleicht sogar die Ungnade des antiklerikalen ORF zuzuziehen.... Respekt !

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 08:11

    In der Zeit des Kalten Krieges (finde ich übrigens eine lustige Bezeichnung, denn der 'echte' um Stalingrad war auchnicht gerade ein warmer Krieg) propagierten die Russen und ähnliche Kommunisten bei jeder Gelegenheit ihre Liebe zum Frieden (MIR).

    So kommt mir das mit den Antirassismussagern vor den Fussballmatches vor.

    Ich bin überzeugt, dass die Wiener Philharmoniker auch gegen Rassismus sind - auch wenn ihnen in der New York Times einmal vorgehalten wurde, dass in ihren Reihen keine Musiker mit dunkler Hautfarbe zu finden sind.
    Ebenso schließe ich aus, dass die Schauspieler im Burgtheater Rassisten sind.
    Und trotzdem bin ich zufrieden, dass ich vor Beginn des Konzerts oder der Vorstellung kein Antirassismusplakat präsentiert bekomme.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 23:13

    Alaba ist bekennender und weitgehend praktizierender Anhänger der evangelischen Freikirche der „Siebenten Tags Adventisten“, also Sektierer. (Angeblich hat er von seiner Kirche die ausdrückliche Erlaubnis, das sonst strikte Arbeitsverbot am Samstag nicht einhalten zu müssen). Da diese Sekte in Wien mehrere Gebetstempel hat, dürfte es sich wohl um eine staatlich anerkannte/tolerierte Sekte handeln. Jeder wie er eben glaubt; aber mit katholisch hat es auf jeden Fall nichts zu tun. Dies nur als Faktencheck; persönlich ist mir dies völlig egal.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2015 15:32

    Bei der Olympiade 1980 in Moskau holte der Österreicher Wolfgang Mayrhofer Silber im Finn Dinghi.
    Auf dem Podest deckte er eine geballte Faust in die Hohe. Warum weiß niemand, aber die Medien interpretierten es weltweit als Zeichen gegen den russisch - afghanischen Krieg. Auch Rambo sah es so. Seither sind 25 Jahre vergangen und die USA kämpft immer noch dort. Aber ein Kreuzzeichen ist böse?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. November 2015 11:08

    Es gibt ja auch noch andere Zeichen der Fußballer. Die Medien haben es kürzlich berichtet: der in Holland spielende (und auch in Österreich bekannte) Fußballer Barazite, ein angeblich tief gläubiger Moslem, hat es abgelehnt, einer Reporterin die Hand zu geben, natürlich nur, weil sie weiblichen Geschlechts ist. Da hat die sonst so sehr auf "Respekt", "Antirassismus" und p.c. bedachte, zutiefts korrupte FIFA kein Ohrwaschl gerührt, und sein Verein schon gar nicht. Als Moslem darf man offenbar problem- und folgenlos sexistisch und frauenverachtend sein - aber wehe, jemand sagt etwas gegen den Islam!


alle Kommentare

  1. nomen nescio (kein Partner)
    12. November 2015 16:42

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Finger weg von Fußballkommentaren!
    Alaba ist kein Katholik. Ich hoffe, Sie haben sich einst nicht über den "How do you do Platter" lustig gemacht.
    Bei den Bayern spielen deutlich mehr als ein Bayer - vom Kapitän abwärts.
    Ihre vor kurzem geäußerte Befürchtung, die österreichische Nationalmannschaft könnte nicht für längere Zeit das Niveau halten, wenn deren Spieler alle im Ausland verpflichtet sind, scheint mir hochgradig absurd.

    Und die religiösen Aspekte dieses Kommentars stehen wohl ebenso auf wackligen Beinen: Dass Christen und Moslems verschiedene Götter anbeten, ist mir beispielsweise neu.

  2. peter789 (kein Partner)
    12. November 2015 09:02

    Auf der anderen Seite ist es gut, wenn christlichen Fußballer auch ein bisschen Flagge zeigen.
    Sonst glauben die Moslems. es gibt ohnehin nur noch den Islam.

  3. astuga (kein Partner)
    11. November 2015 22:07

    Fußballspielen ist zwar per se nicht unislamisch (also haram), aber für strenggläubige Muslime in der Form wie es in Europa praktiziert wird nicht zulässig (leichte Kleidung, weibliche Zuschauer, Sportwetten).
    Also wird Allah auch keinen Muslim der sich daran beteiligt unterstützen.

    • heartofstone (kein Partner)
      12. November 2015 00:49

      Ic bin sicher ein Level 3 Match eines IPSC Sportlers, der eine Stage durch einen mohammedanischen Bunker, absolviert wird nur auf positive Responce treffen ...

      Wozu brauchen wir eigentlich Mohammedaner im Land? Die eine Hälfte sitzt im Häfen, die andere ist arbeitslos, weil sie nicht kann ... etwas überspitzt ausgedrückt ... 8v3zzh ... 8v3zzh

    • heartofstone (kein Partner)
      12. November 2015 00:56

      c=s, und mit Beistrichen stehe ich seit meiner Volksschulzeit auf Kriegsfuß ... .) jmj9gt

  4. IS-Europa (kein Partner)
    11. November 2015 21:20

    Europa wird der wahre islamische Staat (IS) sein!

    • EU-Friedhof (kein Partner)
      11. November 2015 21:30

      Europa wird ein einziger Christen-Friedhof.

    • EU-Todeszone (kein Partner)
      11. November 2015 21:52

      Nur Russland kann Europa retten.
      Deswegen schürt das gesamte EU-Establishment den Hass gegen Russland.

    • astuga (kein Partner)
      11. November 2015 22:10

      Da jedes Kalifat einen universellen gottgewollten Anspruch stellt, müsste der Islamische Staat die ganze Welt umfassen.
      Und nicht bloß Europa.

  5. Wieder Weltkrieg! (kein Partner)
    11. November 2015 20:56

    Merkel hat den Weltkrieg nach Deutschland zurückgebracht!
    Deutschland Ole Ole Ole! Wir sind Kriegs-Weltmeister!

    • Tod den Nationen! (kein Partner)
      11. November 2015 21:16

      Deutschland wird von einer perfekten Terrorarmee gestürmt.
      Bald seid ihr alle Todes-Weltmeister!

    • astuga (kein Partner)
      11. November 2015 22:13

      @Tod den Nationen

      Vorher knüpfen die Islamisten aber die Linken auf.
      Wie in allen Ländern in denen sich eine islamische Herrschaft etablieren konnte.

    • heartofstone (kein Partner)
      12. November 2015 00:52

      ... und dann jagen wir jedem Mohammedaner eine Kugel in den Kopf und entsorgen seinen Kadaver in der nächsten Schweinefarm ... dvs3h2

    • astuga (kein Partner)
  6. Torres (kein Partner)
    11. November 2015 11:08

    Es gibt ja auch noch andere Zeichen der Fußballer. Die Medien haben es kürzlich berichtet: der in Holland spielende (und auch in Österreich bekannte) Fußballer Barazite, ein angeblich tief gläubiger Moslem, hat es abgelehnt, einer Reporterin die Hand zu geben, natürlich nur, weil sie weiblichen Geschlechts ist. Da hat die sonst so sehr auf "Respekt", "Antirassismus" und p.c. bedachte, zutiefts korrupte FIFA kein Ohrwaschl gerührt, und sein Verein schon gar nicht. Als Moslem darf man offenbar problem- und folgenlos sexistisch und frauenverachtend sein - aber wehe, jemand sagt etwas gegen den Islam!

    • heartofstone (kein Partner)
      12. November 2015 00:43

      Schade, dass man diesem Islamofaschisten nicht einfach die Hand die er einer angeblich unreinen Frau nicht gereicht hat, abgeschlagen und anschließemd in der nächsten Schweinefarm entsorgt hat ... so als Snack ... 73c2gx

  7. Tik Tak (kein Partner)
    11. November 2015 09:39

    Um ein Häupl Zitat einmal sinnvoll zu verwenden an den Unterberger:

    "Ned deppert reden".

    Manchmal trifft sogar ein Häupl ins Schwarze.

    Fußball ist ein Kriegsersatz für primitive Menschen, da etwas hineinzuinterpretieren, noch dazu etwas mit einem Gott und dessen Über- oder Unterlegenheit, ist mehr als peinlich.
    Da rennen einfach nur 22 gut bezahlte Komiker hinter einem Ball her und tausende andere Komiker johlen.

    Wo übrigens ist denn nun der Beweis für die mißbräuchlichen EUR 300,000 Ausgaben auf der dienstlichen Kreditkarte, die der Unterberger vor Monaten versprochen hat?
    Mich zerreissts vor Neugier, ich halts kaum mehr aus.

    Oder macht der Unterberger weiter auf Pilz?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      11. November 2015 13:20

      Tik Tak, warum schreiben Sie dem AU nicht ein diesbezügliches persönliches Mail?

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. November 2015 15:59

      Mails kann man leichter ignorieren als die Öffentlichkeit hier.
      Aber es ist mir einfach auch klar, daß er diese Informationen nicht hat, nie hatte und vermutlich auch nie haben wird.

      Das ist die Methode Peter Pilz.

      Groß Skandal schreien, keine Belege haben aber Beweise für die nächsten paar Tage ankündigen und dann hoffen, daß die Gras über die Sache wächst.
      Damit kann man zwar Wahlen und Direktstimmen gewinnen, bleibt aber dennoch ein Lügner.

      Nur beim Pilz gilt halt: "Grün ist das neue dumm"

      Was gilt dann beim Unterberger?

  8. Charlotte
    10. November 2015 19:56

    In unserem noch immer christlich-geprägten Europa kann man heutzutage gar nicht Zeichen genug setzen (besonders in den Medien die das Christentum entweder tot schweigen oder diffamieren) um seinen christlichen Glauben zu zeigen!

    Als Christ finde ich diese christlichen Zeichen ungemein sympathisch, verbindend und in der heutigen Zeit der Diffamierung und Verfolgung vieler Christen auch mutig.

    Immer kann man Gott bitten um Kraft und Segen, auch deutlich vor -auch relativ unbedeutenden Dingen des Lebens- einem sportlichen Wettkampf.

    Überall sieht man Frauen die mit einer Selbstverständlichkeit -mitunter auch ziemlich provokant- eine Kleidung tragen die hier weder traditionell noch modisch üblich ist und in Staaten der Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht passt, nur weil sie ein öffentliches Zeichen des Islam ist. Diese Sonderbekleidung für Frauen wird unter dem Titel "Religionsfreiheit" toleriert und hat mit Freiheit gar nichts zu tun sondern ist ein rückständiger angeordneter Zwang explizit für Frauen und sogar für kleine Mädchen. Anstatt Frauen von diesem Zwang zu befreien und zumindest in Schulen Burkas und Kopftücher zu verbieten gibt es ganz im Gegenteil Unterstützung für Burka und Kopftuchbekleidung von Feministinnen die das Kreuz in den Schulen stört. Anscheinend ist der Hass auf Christen so groß dass man lieber den Islam mit seiner Frauenunterdrückung fördert.

    Übrigens ist es vielen den zur Zeit hundertausendfach eingewanderten Moslems anscheinend völlig unbekannt und/oder egal wie man sich hier verhält, wie man sich kleidet, welche Religion vorherrscht, welche Sprache man spricht, dass Arbeitslosigkeit herrscht, obwohl sie über modernste Kommunikationsmittel verfügen, aber sie wissen genau welche Hilfsleistungen sie fordern können, dank modernster und teurer Kommunikationsmittel über die sie verfügen. Muss unsere christliche Nächstenliebe zum Märtyrertum ausarten? Ich glaube nicht. Schließlich heißt es auch, liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

    Leider sind die meisten Christen in unserem Land viel zu wenig selbstbewußt. Bei vielen Priestern fehlt das äußerliche Zeichen ihrer Berufung, wenn sie außerhalb der Kirche sind. So als wäre Priestersein nur ein Job wie jeder andere. Sogar Bischöfe fürchten antiklerikale Medien und schweigen lieber als deutlich die christlichen Werte zu verkünden. Wo bleibt die christliche Missionierung der vielen moslemischen Einwanderer? Auch die christlichen caritativen Organisationsleiter vergessen auf den auch ihnen gegebenen Missionsauftrag.

    Orthodoxe Christen sind da viel selbstbewußter, bekreuzigen sich vor jeder Kirche wie einst auch bei Katholiken üblich. Und ein Rosenkranz am Rückspiegel eines Autos ist ebenso ein schönes sichtbares christliches Zeichen, aber viel zu selten zu sehen.

    • Graf Bethlen (kein Partner)
      11. November 2015 14:34

      @Charlotte
      Danke für Ihren Beitrag. Sie zeigen genau jene Schwachstellen auf, die auch mich seit jeher stören und sich auch in Korrespondenz mit unserem Erzbischof niederschlugen. Christliche Missionierung im bescheidenem Ausmaß findet statt. Das dringt aus gutem Grund nicht in die Öffentlichkeit.
      Bisweilen hat man den Eindruck, von uns Christen würde erwartet, daß wir uns für unser (mehr oder weniger) Christsein entschuldigen müßten.

  9. Charlesmagne
    10. November 2015 09:49

    Wir sehen wohin es führt, wenn zumindestens zwei (wahrscheinlich mehrere) Fraktionen aufgrund weltlicher Kriterien einander bekämpfen (Sunniten und Shiiten - bekämpfen sich weil sie sich nicht darauf einigen können, wer der rechtmäßige Nachfolger des Unheilsbringers Mohammed war).
    Warum müssen wir, die wir an Jesusu Christus glauben, andere, die an Jesus Christus glauben als Sektierer bezeichnen, nur weil sie eine weltlich geschaffene Ordnung nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor Kirchenbeitragszahler bei der röm. kath. Kirche, obwohl ich mich oft frage warum.
    Träte ich aus könnte mich trotzdem niemand davon abhalten an Jesus Christus und seine Botschaft, ja sogar an Botschaften des Alten Testaments zu glauben (oder meint irgendjemand, die zehn Gebote wären nicht ein Leitfaden für ein friedvolles Leben der Menschen untereinander).
    In diesen heißt es nämlich völlig wertfrei: "Du sollst nicht töten".
    Vergleichen Sie das mit der Heiligen Schrift der jetzigen Invasoren und bilden Sie sich ein Urteil.

  10. Haider
    09. November 2015 23:13

    Alaba ist bekennender und weitgehend praktizierender Anhänger der evangelischen Freikirche der „Siebenten Tags Adventisten“, also Sektierer. (Angeblich hat er von seiner Kirche die ausdrückliche Erlaubnis, das sonst strikte Arbeitsverbot am Samstag nicht einhalten zu müssen). Da diese Sekte in Wien mehrere Gebetstempel hat, dürfte es sich wohl um eine staatlich anerkannte/tolerierte Sekte handeln. Jeder wie er eben glaubt; aber mit katholisch hat es auf jeden Fall nichts zu tun. Dies nur als Faktencheck; persönlich ist mir dies völlig egal.

  11. Ambra
    09. November 2015 23:07

    Ist es nicht in Zeiten wie diesen besonders schön, zu sehen, daß jemand offen seine Gläubigkeit und Religionszugehörigkeit zeigt und zwar weder in provokanter noch in aggressiver Weise, sondern durch eine ganz einfache Geste ? Es gibt Länder (zB in Südamerika), wo man dies viel häufiger antrifft und auch bei uns war es einmal anders.
    Und Herr Alaba hat auch kein Problem damit, gegen den sogenannten main-stream zu handeln und sich vielleicht sogar die Ungnade des antiklerikalen ORF zuzuziehen.... Respekt !

  12. Erich Bauer
    09. November 2015 18:29

    Bomben, Intifada & Flüchtlinge - Geopolitik 2015-III (Christoph Hörstel im Gespräch mit Frank Höfer)

    Man kann nur noch das Kreuzzeichen über "westliche" Werte machen...

    https://www.youtube.com/watch?v=Cua_oWt7kYo

  13. Maria Kiel
    09. November 2015 18:23

    ich habe den Eindruck (kann mich aber auch subjektiv täuschen), dass das Kreuzzeichen bei Fußballern mit zunehmender Intensität öffentlich gemacht wird - was durchaus als Gegenentwurf zu der aufdringlich zunehmenden Belobigung der muslimischer Bevölkerungskreise verstanden werden könnte. Und da es inzwischen bereits ein gerüttelt Maß Zivilcourage erfordert, sich zu einer christlichen Wertehaltung zu bekennen, sehe ich eigentlich eine solche Geste immer mit Freude. Von Fußballern könnte wahrlich Schlimmeres an Vorbildwirkung ausgehen.....

  14. Cosmas
    09. November 2015 17:11

    Alaba gehört wie seine Eltern den Siebenten-Tags-Adventisten an, einer evangelischen Freikirche.

  15. zweiblum
    09. November 2015 15:32

    Bei der Olympiade 1980 in Moskau holte der Österreicher Wolfgang Mayrhofer Silber im Finn Dinghi.
    Auf dem Podest deckte er eine geballte Faust in die Hohe. Warum weiß niemand, aber die Medien interpretierten es weltweit als Zeichen gegen den russisch - afghanischen Krieg. Auch Rambo sah es so. Seither sind 25 Jahre vergangen und die USA kämpft immer noch dort. Aber ein Kreuzzeichen ist böse?

    • Cotopaxi
      09. November 2015 18:32

      Falls ich mich richtig erinnere, wollte Wolfgang Mayrhofer gegen die Besetzung der baltischen Staaten durch die Sowjetunion protestieren.
      Fanden nicht die Segelbewerbe dort in der Ostsee statt?

    • zweiblum
      09. November 2015 22:24

      In Tallinn. Ich kannte seinen Bruder vom YCN und keiner wußte was Wolfgang damit meinte. Aber die USA lieferten sofort Stinger Raketen nach Afghanistan zur Luftabwehr. Ebenso liefern die USA jetzt TOW Raketen zur Panzerabwehr an ihre Helfer in Syrien. Wie sich die Bilder gleichen!

  16. Josef Maierhofer
    09. November 2015 12:28

    Alaba ist tief gläubig, weiß ich von einem Freund von ihm. Der macht das Kreuzzeichen nicht wegen Propaganda. Davor habe ich Respekt.

    Wie es bei Özül ist, kann ich nicht sagen.

    Das habe ich auch schon bei vielen Olympiakämpfern gesehen und auch bei Schirennläufern, ich finde dieses Gottvertrauen völlig in Ordnung, bin ja selbst auch so einer, der an die eigenen Grenzen geht für andere und dabei auf Gott vertraut.

    Aber Dr. Unterberger hat schon recht, die FIFA 'Götter' sind deutlich schlimmer als alle griechischen und römischen Götter zusammen, die gehören schlicht ins irdische Häfen.

    Sonst ist der Ball rund und muss ins Eckige und diesmal war es bei Bayern 5 und bei Arsenal 1 Mal der Fall.

    • Wyatt
      09. November 2015 14:30

      ....und vergangenen Samstag, am 7. Nov. gegen VfB Stuttgart z.H. 4:0 für den FC Bayern. . . . . .

      1:0 Robben (11., Bauch, Douglas Costa)
      2:0 Douglas Costa (18., Linksschuss, T. Müller)
      3:0 Lewandowski (37., Rechtsschuss, T. Müller)
      4:0 T. Müller (40., Kopfball, Vidal)

      .........soll ich die "Champions League", von Mittwoch 4. Nov. - Vorrunde, 4. Spieltag- auch kundtun?

    • Josef Maierhofer
      09. November 2015 16:09

      @ Wyatt

      Irgendwie bin ich auch ein Bayernfan VOR den Kulissen.

  17. socrates
    09. November 2015 09:52

    Was ein Türke wie Özil in Wien alles aushalten muß:
    Der Vorhang der jüdischen Freimaurerloge in der Oper.
    Den Lifeball.
    Die Werbung für Lesben und Warme und Transsexuelle.
    Den Unterricht seiner Kinder über Sex in der Volksschule.
    Reklame "Es gibt keinen Gott"
    ,,..............................................

    Da lobe ich mir das Kreuzzeichen von Alaba als Zeichen des Widerstands gegen die Gehirnwäsche!

    • Wyatt
      09. November 2015 15:13

      Mesut Özil, kam in Gelsenkirchen (Deutschland) zur Welt. Und äußerte sich - Özil im Jahr 2012 wie folgt:

      „Ich habe in meinem Leben mehr Zeit in Spanien als in der Türkei verbracht – bin ich dann ein deutsch-türkischer Spanier oder ein spanischer Deutsch-Türke? Warum denken wir immer so in Grenzen? Ich will als Fußballer gemessen werden – und Fußball ist international, das hat nichts mit den Wurzeln der Familie zu tun.“

      Vereine in der Jugend: Westfalia 04 Gelsenkirchen, Teutonia Schalke, DJK Falke Gelsenkirchen, Rot-Weiss Essen, FC Schalke 04
      Vereine als Aktiver:
      FC Schalke 04, Werder Bremen, Real Madrid und z. Zt. seit 2013 der FC Arsenal.

  18. Bob
    09. November 2015 09:33

    Es ist überhaupt ein Missbrauch seiner Stellung, wenn ein Fußballer seinen Glauben zu Schau trägt, oder ein Schauspieler seinen Bekanntheitsgrad dazu benützt um politische Propaganda zu betreiben. Es genügt mir sch Niki Lauda oder Assinger mit seiner Saudummen Werbung.

    • Wyatt
      09. November 2015 14:47

      Vielleicht bittet ein Fußballer nur um Beistand u. Gelingen und wenn's gelang dankt er dem, an den er glaubt. (Alaba zum Beispiel, setzt Zeichen durch sein Spiel u. sonst nix.)
      Bei Schauspielern vermute ich eher, dass diese Politpropaganda und zur Schau getragene Gesinnungstreue zum Zweck der Rollenzuteilug betreiben. TV- Werbung vermag ich nicht zu beurteilen, weil in der Halbzeitpause immer der Ton abgedreht wird.

    • Ambra
      09. November 2015 23:11

      Bob: ein Kreuzzeichen zu machen läßt sich wohl kaum mit politischer Propaganda vergleichen, sondern ist eine Bitte um Beistand. Man sah dies früher auch öfter bei Skirennläufern am Start einer besonders schweren Abfahrt. Und heutzutage gehört ja fast Mut dazu, seinen Glauben zu zeigen und wenn es nur durch ein einfaches Kreuzzeichen ist.

    • Bob
      10. November 2015 21:20

      Ich habe aber noch nie ein Kreuzzeichen zum Dank gesehen!

    • riri
      10. November 2015 23:03

      Ich habe schon oft zum Dank ein Kreuzzeichen gesehen, auch von Alaba, von Toni Polster seinerzeit und anderen ehrlichen Sportlern.

  19. Politicus1
    09. November 2015 08:11

    In der Zeit des Kalten Krieges (finde ich übrigens eine lustige Bezeichnung, denn der 'echte' um Stalingrad war auchnicht gerade ein warmer Krieg) propagierten die Russen und ähnliche Kommunisten bei jeder Gelegenheit ihre Liebe zum Frieden (MIR).

    So kommt mir das mit den Antirassismussagern vor den Fussballmatches vor.

    Ich bin überzeugt, dass die Wiener Philharmoniker auch gegen Rassismus sind - auch wenn ihnen in der New York Times einmal vorgehalten wurde, dass in ihren Reihen keine Musiker mit dunkler Hautfarbe zu finden sind.
    Ebenso schließe ich aus, dass die Schauspieler im Burgtheater Rassisten sind.
    Und trotzdem bin ich zufrieden, dass ich vor Beginn des Konzerts oder der Vorstellung kein Antirassismusplakat präsentiert bekomme.

    • riri
      10. November 2015 23:44

      Sie haben keine Ahnung von Krieg. Stalingrad war ein heißer Krieg, und wie!
      Noch heißer war Hiroshima und Nagasaki.

  20. Herby
  21. Brockhaus
    09. November 2015 07:12

    Laut Bericht der Kronenzeitung hieß der Spieler der ausgerastet ist, Mustafa.

    Ich glaube da erübrigt sich jeder weitere Kommentar!

  22. Wyatt
    09. November 2015 06:54

    @ FC Bayern München
    ******************
    (MIA SAN MIA)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung