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Der beste Weg zur Korruption

Schon wieder haben sie einen Weg gefunden, um auf Kosten der Steuerzahler unsaubere Geschäfte machen zu können. Dabei klingt das Ganze so harmlos und nett, dass es kaum jemandem (außer den Profiteuren) auffällt.

Es geht um die Vergabe öffentlicher Aufträge. Dieses Wort löst zwar bei vielen Gähnreiz aus. Aber Auftragsvergaben sind weltweit der weitaus häufigste Weg der Korruption. Politiker und Beamte greifen ja nur selten selbst in die Kassa, sondern machen Schmutziges viel öfter dadurch, dass sie Staatsaufträge in bestimmte Richtungen lenken. Gerade daher müsste eine funktionierende Zivilgesellschaft intensiv aufmerken, wenn Vergabegesetze geändert werden. Aber Österreich hat sie nicht. Das, was sich selbst „Zivilgesellschaft“ nennt, sind eng mit Parteien verbundene NGOs.

Es geht darum, dass bei Vergabe öffentlicher Aufträge künftig auch „soziale Kriterien“ zu berücksichtigen sind. Es geht nicht mehr darum, in einem geordneten Verfahren herauszufinden, welcher Bewerber um Staatsaufträge ist der billigste, wer hat eine seriöse Reputation, wer hat die beste Eignung. Sondern künftig gilt auch der Gummiparagraph der „sozialen Kriterien“.

Damit wird die ohnedies schon mangelhafte Budgetwahrheit weiter reduziert. Soziale Aufwendungen sollten immer auch so deklariert und nicht in ganz anderen Posten versteckt werden.

Damit ist vor allem jeder Art Macheloike Tür und Tor geöffnet. Solche Kriterien sind ja kaum objektivier- und vergleichbar. Das macht es Politikern und Beamten leicht, jemandem unter Verweis auf „soziale Kriterien“ am Besten und Billigsten vorbei Aufträge zuzuschanzen.

Das ist nicht der erste Schritt in diese Richtung. So ist als angebliche Krisenbekämpfung die Grenze, ab der ein strenges Vergabeverfahren geführt werden muss, „vorübergehend“ von 40.000 auf 100.000 Euro erhöht worden. So zerteilen Bundes- und Landesinstitutionen seit langem Aufträge akrobatisch in kleine Schnipseln, damit es kein objektiviertes Vergabeverfahren geben muss. So ist von den jährlich 200 Millionen(!) Euro, die zur Beeinflussung von Massenmedien ausgegeben werden, noch kein einziger Euro nach einer korrekten Ausschreibung vergeben worden.

Viele Unternehmen weigern sich schon lange, an öffentlichen Ausschreibungen teilzunehmen. Sie wollen sauber bleiben und scheuen die vielen bürokratischen Schikanen.

Dazu zählen neuerdings auch die vielen elektronischen Vergabeplattformen. Die sind sehr kompliziert – und bei jeder Behörde anders konzipiert. Unternehmen müssten eigene Spezialisten beschäftigen, um sich überhaupt an Ausschreibungen beteiligen zu können. Das ist es vielen nicht wert, vor allem, wenn sie dahinter dubiose und unsaubere Entscheidungsmechanismen argwöhnen. Die sich künftig als „soziales Kriterium“ noch raffinierter tarnen können.

Aus all diesen Gründen wird jeder öffentliche Auftrag viel teurer als notwendig. Und die Geschädigten merken es nicht einmal . . .

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 02:01

    Wenn ich das Wort "sozial" höre, bin ich schon mindestens angespeist, meistens viel mehr. Das Wort ist nur eine Vorstufe zu "sozialistisch", heute zwecks Täuschung "sozialdemokratisch".
    Die vielen sich sozial nennenden NGOs sind zu einem schönen Teil Selbstversorger. (Man sollte diese einmal unter diesem Aspekt analysieren, bei den Schotten hat dies zu einer schrecklichen Offenbarung geführt, erinnere ich mich dunkel.) Der Staat und seine unteren Instanzen handeln auch nur pseudo-sozial, faktisch aber im Eigeninteresse. Für die Journaille gehört der Begriff zum Standard-Kriterium.
    Und was versteht man wirklich unter "sozial"? Ich nehme an, dass es eine wissenschaftliche Definition gibt, vielleicht auch mehrere, je nach Sprache, aber landläufig kann man darunter alles Mögliche verstecken und tut es. Politiker wie Medien. Und natürlich die NGOs. Also bleibe ich bei meiner Aversion gegen dieses Schlagwort.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 10:15

    OT
    Die EU Kommission hat die Verschärfung der Waffengesetze gefordert. Ein weiterer Schritt Bürger gefügig und wehrlos zu machen. Terroristen kaufen ihre Waffen in keinem Geschäft und lassen es vom Waffenhändler registrieren.
    Gesetzestreue Bürger besitzen nur legale Waffen, die im Zentralen Waffenregister gemeldet wurden.
    Es dürfte die nackte Angst der Politiker vor dem Volk sein, die solche Forderungen stellt. Keine einzige Straftat kann mit strengeren Waffengesetzen verhindert werden, im Gegenteil werden die meisten Terroranschläge doch in waffenfreien Zonen verübt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 07:17

    Ich habe in meiner 2 -jährigen Unternehmertätigkeit ein einziges Mal an einer Ausschreibung teilgenommen. Ich war der einzige, der Referenzen hatte und der Billigste (und einheimisch).
    Mir wurde beschieden, dass der Gewinner schon feststand.
    Ich habe nie wieder an einer Ausschreibung teilgenommen.
    Ein ähnliches Erlebnis hatte ich mit der Forschungsförderung.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 08:41

    Mich würde zum Beispiel interessieren wie die Vergabe von Lärmschutzwänden auf den Autobahnen funktioniert, und wer da aller mitschneidet. Inzwischen fährt man ja kilometerweise in einem Abgastunnel, der ständig kreativ sein Aussehen verändert, und es auch unmöglich macht sich an der Umgebung zu orientieren. Und für diese Einschränkung darf man auch noch mittels Pickerl bezahlen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 08:55

    Den sozialen Kriterien wurde bei der periodischen Vergabe des Großauftrages "Österreich Regieren" seitens der Wählerschaft bereits in den letzten Jahren immer mehr Raum gegben. Wir sehen, wohin das führt.

    Die Bundesregierung mit ihren Spitzenkräften zeigt sogar deutliche Zeichen der Übererfüllung "sozialer Kriterien" - zu Lasten von handfesten "Skills", wie man sie eigentlich für die Regierungsarbeit bräuchte: Charakterfestigkeit, Fachkenntnis, ökonomisches Denken, Planungsfähigkeit, Realitätsbezug, Seriosität, Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu verstehen und Lösungen verständlich zu erklären etc. Insgesamt sollte man fähig sein, nach der alten, heute weitgehend vergessenen Regel "quidquid agis, prudenter agas et respice finem" zu arbeiten - im Sinne der Auftraggeber, des Volkes.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 12:19

    Man kann getrost damit anfangen, die Regierenden als "Junta" zu bezeichnen. In logischer Folge wäre Österreich dann wohl eine Bananenrepublik. Und wenn ich mich so umsehe, trifft das wohl auch zu...

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2015 07:47

    Gilt bei den Wiener Roten nicht auch das Leitmotiv bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, den Frauenanteil in den Führungsebenen der Firmen zu berücksichtigen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeser
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2015 09:51

    Allseits bekanntes Originalzitat eines früheren Magistratsamtsdirektors aus Wien:

    "Was soll ich eine Ausschreibung machen, wenn ich noch nicht weiß, wer sie gewinnt?"

    BTW sind die Grünen mittlerweile im Baubereich die führende Korruptionisten in Wien.
    Noch vor der SPÖ.
    Da hat die Truppe um den "Don" Christoph gute Leistung gezeigt.
    Bei größeren Vorhaben geht nichts mehr ohne Maut an die Grünen.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    22. November 2015 18:01

    Vor allem werden die "sozialen Kriterien" aber dazu genutzt werden, ungehorsame Unternehmen abzustrafen.
    Wenn sich diese nämlich nicht an staatlich vorgegeben Quoten halten: Ausländer-, Asylanten-, Homosexuellen- oder Frauenquoten.

  2. Faymann raus! (kein Partner)
    21. November 2015 19:11

    Während tausende Dschihadisten vom Faymann-Regime ins Land geschleust werden, um schon bald so viele Österreicher wie möglich zu töten, fand heute in Wien eine Demonstration gegen den Aufmarsch von islamischen Invasionskräften statt.
    Alle Regime-Medien hetzen wie mit Weihwasser begossene Teufel gegen die Demonstranten, weil die skandierten:

    "FAYMANN RAUS! FAYMANN RAUS! FAYMANN RAUS!"

    • ISIS Vorhaut Antifa (kein Partner)
      21. November 2015 19:20

      Man konnte bei dieser Demo gegen die österreichische Vorhut der todbringenden Surensöhne, die Antifa, auch folgendes hören:
      "Antifa Hurensöhne! Antifa Hurensöhne! Antifa Hurensöhne!"

    • heartofstone (kein Partner)
      21. November 2015 22:25

      Beide Parolen ... FAYMANN RAUS! und Antifa Hurensöhne! ... sind zu unterstützen.

      Über das Faymannderl brauch ich keine Worte zu verlieren und der vermummten Antifa gehört ein Tonfa bis zum Anschlag in den Anus gerammt ... damit man sie dann in der Notaufnahme identifizieren kann ... und nein, dass ist kein Aufruf zur Polizeigewalt sondern nur ein Vorschlag wie man diese rotlackierten Faschisten und Verbrecher ganz einfach ausforschen kann ... *smoile*

  3. Friedensprojekt Europa (kein Partner)
    21. November 2015 18:36

    Um der Welt Frieden zu bringen, muss die Menschheit ausgerottet werden.

    • Ihr Tod hilft! (kein Partner)
      21. November 2015 20:00

      Ihr Testament hilft!
      Schenken Sie Flüchtlingen eine Zukunft mit Ihrem Testament.
      Verrecken und vererben Sie!
      ISIS Terroristen müssen frieren, weil der Winter kommt!
      Mit ihrem Tod und ihrem Erbe helfen sie Terroristen!

      Wenn ISIS noch nicht direkt an ihr Geld kommt, dann kann ihnen die UNO dabei helfen:

      h t t p : / / w w w .unicef.de/kindern-zukunft-schenken---testamentsspenden-fuer-unicef/12146

  4. Gasthörer (kein Partner)
    21. November 2015 17:33

    Ist das Satire?
    Die Krone hat heute Folgendes in der online-Ausgabe:

    "Für Diskussionen unter den Soldaten an der Grenze in Spielfeld sorgen jetzt mehrere Regelheftchen für den korrekten Umgang mit den Flüchtlingen. So wird etwa in einer dieser "Wertefibeln" den Bundesheereinheiten befohlen:

    'Sagen Sie nie, dass Sie Atheist bzw. ungläubig sind.'

    In einer neueren Version fehlt jetzt diese Vorschrift."

    Hat das BH Angst, dass atheistische Soldaten an strenggläubigen Moslems gleich gemessert werden? Eine kurze Recherche ergibt, dass es im Islam für Ungläubige lebensgefährlich ist.
    Vielleicht sollte man diese sog. Wertefibel auch an die Bevölkerung verteilen, darunter soll es Atheisten geben.

  5. Leser (kein Partner)
    21. November 2015 09:51

    Allseits bekanntes Originalzitat eines früheren Magistratsamtsdirektors aus Wien:

    "Was soll ich eine Ausschreibung machen, wenn ich noch nicht weiß, wer sie gewinnt?"

    BTW sind die Grünen mittlerweile im Baubereich die führende Korruptionisten in Wien.
    Noch vor der SPÖ.
    Da hat die Truppe um den "Don" Christoph gute Leistung gezeigt.
    Bei größeren Vorhaben geht nichts mehr ohne Maut an die Grünen.

  6. Brigitte Imb
    19. November 2015 22:43

    War es schon jemals anders, als daß die regierende Klasse - nicht ganz rechtmäßig - vom arbeitenden Volk gelebt hat.
    Egal ob Monarchie, Diktatur, Kommunismus od. Demokratie, jedesmal muß ein Rattenschwanz an Schmarotzern durchgefüttert werden.

    Aufgrund zeitgemäßer Veränderungen sind Politiker ja geradezu gezwungen erfinderisch bei der Geldbeschaffung und Gesetzgebung zu sein, sonst sitzt ihnen gar die Korruptionsstaatsanwaltschaft* im Nacken. Und das darf zumindestens bei den politisch richtig Gefärbten schon gar nicht sein.

    *Wie verkommen ist eigentlich die Politik um so ein (Schein)Instrument installieren zu müssen? Es kann sich dabei nur um sehr reife Bananenrepubliken handeln.

    • Majordomus
      19. November 2015 23:02

      *** und ein * extra für die sehr reife Bananenrepublik!

    • Brigitte Imb
      19. November 2015 23:23

      Grazie.

      Was glauben Sie, könnt´ ich einen Freistaat ausrufen? (Steuerfrei?)
      Vor kurzem habe ich in meinem "Hibernarium" die letzten Bananen geerntet. (Heuer 3 Stauden.) Wer hat das schon in diesen Breiten?

    • Majordomus
      20. November 2015 08:26

      Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee!
      Meinen Glückwunsch zur erfolgreichen Bananenernte. Bei mir gedeihen nur nichtsnutzige Orchideen ;-)

    • Brigitte Imb
      20. November 2015 14:36

      Wo Orchideen gedeihen, fühlen sich auch Bananenstauden wohl (viel Feuchtigkeit). Meine Pflanzen fruchten etwa nach 3 Jahren. Vom Beginn der Blüte bis zur Reifung dauert es dann ca. ein 1/2 Jahr und der Geschmack dieser Bananen ist tatsächlich herrlich.

      Das halbe Dorf hat bereits Ableger von mir erhalten, aber es ist bis jetzt nur einer Frau gelungen ebenfalls Bananen zu ernten. (Die gießen alle viel zu wenig, denn Bananenstauden stehen am Liebsten ständig im Feuchten.)

      P.s.: Falls jemand aus der Runde Interesse an "Großpflanzen" hätte, ich würde sie verschenken.
      Z.B. Bananen, 2 m hohe Ficci, riesige Jukkapalmen, Scheffleren in allen Größen....bräuchten nur abgeholt werden. Ich schaffe es nicht die Pflanzen wegzuwerfen und mir wird langsam der Platz zu wenig.

    • Undine
      20. November 2015 16:57

      Ich kann es bezeugen: Brigitte Imb hat die besten Bananen der Welt! :-)

    • Majordomus
      20. November 2015 19:29

      Das klingt nach einem grünen Paradies, Brigitte. Leider habe keinen geeigneten Platz, sonst würde ich gern auf das Angebot zurück kommen.

    • Brigitte Imb
      20. November 2015 20:57

      Hui, da habe ich ordentlich Tratsch angezettelt....., man möge mir verzeihen, und der eine od. andere doch eine Großpflanze abholen. :-))

      Ist das Werbung und hier im Blog verboten? Dann würde ich mein Ansinnen anders zu formulieren versuchen. :-)

  7. sin
    19. November 2015 20:45

    Es ist ja schon zur Regel geworden, dass die öffentliche Hand sich außerhalb der Gesetze stellt. Oder das Gesetz wird geändert.
    Denn wo käme man denn hin, wenn die Post Briefe umgehend zustellen müßte, denn vier Tage später genügen ja auch. In Italien kommt es schließlich auch vor, dass die Tageszeitung erst eine Woche später zugestellt wird.
    Barrierefreier Zugang: Ist von privaten Unternehmen einzurichten, nicht aber von öffentlichen Einrichtungen, denn das kostet ja zu viel.
    Einhaltung von Gesetzen wird von den Steuerzahlern beinhart verlangt. "Im Anlassfall" sehen sich die Sicherheitsbehörden außerstande, gesetzeskonform zu handeln.
    So wird das Gemeinwesen zerstört.

  8. machmuss verschiebnix
    19. November 2015 20:37

    ... und wie die Vergabe, so ist alles " politisch durchgestylt " - Mafia pur !

    Ganz besonders gut läuft es in der "Rechtssprechung" ( in kultivierten Ländern
    wird sowas als "political harassment" bezeichnet ) :

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4870161/Will-auch-Justizressort-eine-GrasserAnklage?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  9. Undine
    19. November 2015 15:48

    Ich erlaube mir, einen Kommentar hier zu posten, zu dem @F.V. den Tipp bei einem A.U.-Thema der Vorwoche gegeben hat.

    Wenn Sie sich auch gewundert haben, daß die "Völkerwanderer" mit bündelweise großen €uro-Scheinen um sich werfen können, dann finden Sie hier eine plausible, ja, hieb- und stichfeste Erklärung für diesen mysteriösen GELDSEGEN:

    "WESTERN UNION und die GEPLANTE LOGISTIK der MIGRANTENSTRÖME"

    Von Peter Haisenko, November 7, 2015

    "Mancher fragt sich, wie die Versorgung der Migranten mit Bargeld funktioniert. Kann es sein, dass es Migranten wagen, mit Tausenden Euro oder Dollar Bargeld in der Tasche eine derart gefährliche Wanderschaft anzutreten? Eine Information aus Bulgarien bringt Interessantes zutage. Das US-Institut für Bargeldtransfer Western Union ist maßgeblich beteiligt und verdient viel Geld daran – und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit vielen Monaten. Bereits im Juni 2015 hatte Western Union eine Vielzahl an Auszahlungsstellen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

    Eine bulgarische Freundin war Anfang Juni 2015 zu Besuch in ihrer Heimatgemeinde an der türkisch-bulgarischen Grenze, also zu einer Zeit, als angeblich noch nicht absehbar war, welches Ausmaß die Migrantenströme annehmen würden. Sie berichtete, dass sie ihre Heimat nicht wiedererkennen konnte. In der ganzen Gegend hatten sich die Einheimischen auf Schleuserdienste eingerichtet und verdienten damit viel Geld. Am auffälligsten aber war für sie, dass Western Union eine große Anzahl an Bargeldauszahlungsstellen in Grenznähe eingerichtet hatte. Wie funktioniert das System der Western Union?

    LUKRATIVES GESCHÄFT mit BARGELD-TRANSFER

    Will man einer beliebigen Person weltweit Bargeld zukommen lassen, kann man – wiederum weltweit – einfach Bargeld bei Western Union einzahlen. Man erhält dafür einen Code, der zum Beispiel per SMS an den Empfänger gegeben wird. Der kann nun sofort an jeder beliebigen Auszahlungsstelle der Western Union mit diesem Code das Bargeld in Empfang nehmen. Western Union verlangt für diesen Service eine erhebliche Gebühr – mehr als fünf Prozent der transferierten Summe. Ein einträgliches Geschäft, zumal der Bargeld-Transferservice nicht einmal Kreditrisiko zu tragen hat. Western Union unterhält weltweit Filialen, allerdings kaum in ländlichen Regionen und nach Aussage meiner bulgarischen Freundin gab es bislang keine einzige an der bulgarisch-türkischen Grenze. Im Frühjahr dieses Jahres sind sie dort wie Pilze aus dem Boden geschossen.

    Warum ist diese Information so brisant? Banken eröffnen keine noch so kleine Filiale, wenn sie nicht sicher sein können, damit auch Geld zu verdienen. Western Union, das US-Unternehmen, muss folglich bereits im Frühjahr 2015 Informationen gehabt haben, dass hier ein großes Geschäft auf sie zurollen wird. Informationen, die unserer Regierung angeblich nicht zugänglich waren. Wir haben folglich einen Sekundärbeweis, dass in Kreisen der US-Finanz mit einem Anschwellen der Migration Richtung Zentraleuropa gerechnet wurde. Die Frage ist jetzt, woher sie das wussten.

    FRÜHZEITIGER ZUGANG zu GESICHERTEN INFORMATIONEN

    Bereits im Frühjahr 2015 sind die Mittel der UN für die Flüchtlingslager um Syrien drastisch gekürzt worden. Wir wissen, dass die UN von Washington dominiert wird und Washington wiederum von der Hochfinanz. Ist es angesichts der vorausschauenden Etablierung der Western-Union-Filialen entlang der Routen nach Zentraleuropa zulässig, von einer geplanten Aktion seitens amerikanischer Institutionen auszugehen? Wer die Medien beherrscht, kann Geschichte leicht fälschen – schon in der Gegenwart. Betrachtet man jedoch die Wirtschaftshistorie, kommt man der Wahrheit in aller Regel sehr viel näher. Das zeigt sich unter anderem auch, wenn danach geforscht wird, wer den Ersten Weltkrieg unbedingt brauchte. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, steht zweifelsfrei fest, dass es nur das British Empire gewesen sein kann. Wer also hat dieses Mal den Massenansturm auf Europa ausgelöst?

    Ein weiterer höchst interessanter Aspekt, den es zu beachten gilt, ist die Anonymität des Bargeldtransfers durch Western Union. Niemand, außer Western Union selbst, kann nachvollziehen, wer das Geld zur Verfügung gestellt hat, das dann mit dem Code zur Auszahlung kommt. Die Frage ist unbeantwortet, wie so viele Migranten über so viel Geld verfügen, dass sie sich teure Taxifahrten und Schleuserdienste leisten können. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Menschen in Flüchtlingslagern mühelos Tausende von Euro oder Dollar aus der Tasche ziehen können, um die horrenden Forderungen der Schleuser zu bedienen. Schließlich reden wir hier über Summen, die 5.000,- Euro/Person mühelos übersteigen können. Wer zahlt also das Geld ein, das dann entlang der Migrationsströme von Western Union ausgereicht wird? Ob Western Union auch in den Flüchtlingslagern im Libanon oder der Türkei Filialen unterhält, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Es gibt so viele offene Fragen zu den Umständen, die die Migration nach Zentraleuropa begleiten und die Information über die Aktivitäten der Western Union entlang der Flüchtlingsrouten ist eine weitere Kuriosität, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Fest steht, dass Western Union frühzeitig Kenntnis davon hatte, dass ihre Dienste an Orten gebraucht werden, um die sie üblicherweise einen großen Bogen machen. Fest dürfte auch stehen, dass das US-Unternehmen Western Union nur über die zugehörigen Informationen verfügen konnte, wenn sie Zugang zu denjenigen hatten, die Auslöser der Migrationsströme sind. Ohne dieses sichere Wissen um ein lukratives Geschäft hätten sie wohl kaum vorausschauend und rechtzeitig ihre Filialen an der türkisch-bulgarischen Grenze eingerichtet.

    • FranzAnton
      19. November 2015 20:19

      Wenn sich diese Betrachtung als richtig herausstellt, Frau Undine, hätten Sie eine bemerkenswerte Erklärung für die Geldtransportfrage gefunden. Bin gespannt, welche Hintergründe Sie noch herausfinden können, und wünsche bestes Gelingen.

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2015 20:54

      Guter Hinweis, das erhärtet einmal mehr meinen Verdacht, daß hier ganz gezielt
      die brauchbaren Zivilisten aus der Schußslinie gebracht werden . Offenbar hat
      da wirklich "jemand" was Gröberes vor - Frieden und Sicherheit schaffen , zugleich
      eine gute Gelegenheit , die Atomwaffen-Arsenale zu "reduzieren" .

    • logiker2
      19. November 2015 21:01

      danke für ihren Puzzlebeitrag zur Frage , wer lenkt im Hintergrund, denn von selbst sind die Massen nicht losmaschiert. Diese Flutung von Invasoren, ja sogar die Gesetzesmissachtung durch höchtste Repräsentanten von Staaten kann nur eine Agenda zur Völkerveränderung wenn nicht sogar Austausch sein.

    • PeterT (kein Partner)
      21. November 2015 08:56

      Ein gutes Beispiel wie Halbwissen Verschwörungstheorien fördert .
      Western Union eröffnet überhaupt keine Filialen sondern funktioniert nach dem Franchise Prinzip.
      Ausser einem Schild am Geschäft und einem PC braucht man nicht viel .
      Es hat also nur einen smarten Bulgaren vor Ort gebraucht der, nachdem ihn der 10. gefragt hat wo die nächste WU Filiale ist, bei WU angerufen hat, und schon war die erste Filiale eröffnet

  10. Majordomus
    19. November 2015 12:19

    Man kann getrost damit anfangen, die Regierenden als "Junta" zu bezeichnen. In logischer Folge wäre Österreich dann wohl eine Bananenrepublik. Und wenn ich mich so umsehe, trifft das wohl auch zu...

    • Der Tetra
    • Majordomus
      19. November 2015 14:18

      @Der Tetra:

      Danke! Großartig! :-D

    • Der Tetra
      19. November 2015 16:01

      Ich möchte nur klarstellen, dass das Bildchen nicht von mir kreiert wurde, ich verbreite es nur bei passenden Gelegenheiten ;)

      Die 1955 wurde meines Wissens nach vom Graphiker bewusst gewählt um die kontinuierliche Transformation der zweiten Republik, die de jure noch besteht aber ihr Spiegelbild nicht mehr erkenne, in einen "failed state" zu veranschaulichen.

    • Sensenmann
      19. November 2015 21:57

      @Der Tetra:

      Danke, köstlich!

      Und: Ja, es stimmt. die Entwicklung vom Aufbaustaat, dem Bewahrungsstaat über den Schuldenstaat zum Drecksstaat haben wir schon hinter uns. Der letzte Akt ist der gescheiterte Staat (ohne Recht, ohne Grenzen, ohne Ordnung).
      Dieser Akt läuft gerade.
      Die bezahlten Claqueure werden auch immer weniger, und die Eskapaden einiger rotzgrüner Rattler die sich auf offener Bühne mit alternden Bolschewikenhuren paaren, während im Hintergrund zur Auflockerung der Szenerie ein paar islamische Lemuren Bomben werfen, reißen das Publikum auch nicht von den Sitzen.
      Das Theater ist bereits pleite, das Personal trollt sich.

      Wir haben gute Chancen, die zweite Republik demnächst zu entsorgen und die Dritte auszurufen.

  11. Undine
    19. November 2015 11:57

    OT---aber während in Ö und in D noch an der BEGRÜSSUNGSKULTUR für "Menschen" (wir Einheimische sind demnach wohl die Affen!) trotzig festgehalten wird, kommen die moslemischen Terroristen verblüffend schnell weiter mit der Vorbereitung neuer todbringenden Attentate:

    "24-Stunden-IT-Helpdesk für ISIS-Terroristen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019260-24-Stunden-IT-Helpdesk-fuer-ISIS-Terroristen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  12. Undine
    19. November 2015 11:48

    OT---aber hat man jetzt nicht ein neues Programm entwickelt zur besseren Integration von Asylanten? Ich fürchte, diese uns so wesensfremden Leute haben wenig Sinn dafür, sich an unsere Spielregeln zu halten---und die Justiz hat keine Lust, Verletzungen dieser Spielregeln durch Ausländer, vor allem durch MOSLEMS, zu bestrafen, denn die haben ja schon mehrfach gezeigt, daß sie auch im Gerichtssaal, verstärkt durch ihren ganzen Familienclan, fest RANDALIEREN:

    "Elfjährige missbraucht: Sex-Übergriffe unter Migranten an der Tagesordnung"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019251-Elfjaehrige-missbraucht-Sex-Uebergriffe-unter-Migranten-der-Tagesordnung?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  13. Josef Maierhofer
    19. November 2015 10:23

    Oh ja, die Geschädigten merken es schon, an der Abgabenhöhe.

    Ich habe nie in meinem ganzen 'Gewerbeleben' jemals einen Staatsauftrag angenommen, mich auch nicht darum beworben.

    Dass unsere 'Repräsentanten' das 'Beste' für uns wollen, sehen wir wohl daran: Die (Partei) 'Haberer' zuerst, dann die NGOs, die sind die 'Sozialsten', dann die halböffentlichen 'staatstragenden' 'Firmen'. die die Frauenquote erfüllen, dann die Firmen, die das überhaupt ausführen können, aber, wie geschrieben, die wollen mit so einem 'Politruß' nichts zu tun haben, meistens nicht mehr, wie ich von anderen, gebrannten Kindern, höre.

    Das ist der Missbrauch des Wortes SOZIAL. 2/3 der Österreicher machen da mit, zumindest wählen sie so.

    • otti
      19. November 2015 17:13

      auch ich habe n i e einen Staatsauftrag angenommen.
      glücklich bin ich noch heute darüber !

  14. Bob
    19. November 2015 10:15

    OT
    Die EU Kommission hat die Verschärfung der Waffengesetze gefordert. Ein weiterer Schritt Bürger gefügig und wehrlos zu machen. Terroristen kaufen ihre Waffen in keinem Geschäft und lassen es vom Waffenhändler registrieren.
    Gesetzestreue Bürger besitzen nur legale Waffen, die im Zentralen Waffenregister gemeldet wurden.
    Es dürfte die nackte Angst der Politiker vor dem Volk sein, die solche Forderungen stellt. Keine einzige Straftat kann mit strengeren Waffengesetzen verhindert werden, im Gegenteil werden die meisten Terroranschläge doch in waffenfreien Zonen verübt.

    • dssm
      19. November 2015 12:15

      Da hat die EU Kommission völlig recht. Rein historisch betrachtet protestieren die Bürger zuerst friedlich. Wenn dann diese Kundgebungen von Polizei oder, wie bei uns, von paramilitärischen Milizen gestört werden, so wird sich bald eine radikaler Gruppe bilden. Wenn die dann auch noch bewaffnet ist, dann Gnade Gott der Polizei und den Politikern.

    • Majordomus
      19. November 2015 12:50

      Natürlich. Der schlimmste Feind einer Junta sind Waffen in den Händen der Bürger.

    • Bob
      19. November 2015 13:33

      In jeder Diktatur ob unter Stalin oder Hitler waren Waffen in der Bevölkerung verboten. Das zeichnet jedes totalitäre Regime aus.

    • Majordomus
      19. November 2015 13:49

      Den Linken und GrünInnen ins Stammbuch geschrieben:
      Ein totales Waffenverbot gibt es z.B. bereits in Japan. Doch leider ist die Mordrate mit Schusswaffen dort doppelt so hoch wie in den USA, wo statistisch auf jeden Einwohner eine Schusswaffe kommt.

      Laut einer Statistik des deutschen Bundeskriminalamtes ist nur bei 0,3% aller Straftaten eine Schusswaffe beteiligt – und zwar legale wie illegale. Bereinigt man das, so kommt man auf eine Beteiligung von irrsinnigen 0,0002% an legalen Waffen!
      Spätestens hier wird jede Verschärfungsdiskussion zur leicht durchschaubaren Farce.

    • franz-josef
      19. November 2015 14:25

      hallo, Bob, wo haben Sie diese Inf gefunden?

    • Brigitte Imb
    • socrates
      19. November 2015 14:41

      Bob
      Jede Gelegenheit benutzen die Politiker um das Volk zu entmachten. Obwohl sich die Terroristen mit nicht verschlüsselten SMS verständigten, wollen sie sofort das Internet kontrollieren und noch mehr einschränken.
      Der häufigsteTatort ist die Küche und die häufigste Tatwaffe das Messer. Aber die "Besseren" haben immer Zugang zu Waffen und wollen sich unterscheiden und zeigen daß sie besser sind.
      Jeder Migrant kann Waffen mitbringen, ist unkontrollierbar, eine Geldstrafe zahlt er nicht und eine Freiheitsstrafe kann ihm egal sein, er verliert seine Job nicht und kassiert die Mindestsicherung weiter. So kann er uns besser überfallen. A rm, A lt, B behindert ist gefährdet.

    • Bob
      19. November 2015 14:45

      Hitler hat sobald er an der Macht war den Juden ein Waffenverbot erteilt. Leider haben sie es befolgt, die furchtbaren Folgen kennen wir.

    • franz-josef
      19. November 2015 17:01

      Brigitte Imb: danke für den Hinweis.

    • Bob
      19. November 2015 17:22

      Ich habe nicht mehr geantwortet weil Brigitte Imp schneller war, war aber in Zeit im Bild (macht wild) zu sehen.

    • Bob
      19. November 2015 17:23

      Brigitte Imb, bin Legasteniker

    • Sensenmann
      19. November 2015 22:51

      Das Waffenverbot, das die EU plant, zielt zunächst laut Bericht auf halbautomatische Waffen, die ohnehin Kategorie B sind und damit an eine WBK gekoppelt sind.

      Natürlich kann man die in Österreich bei Sportschützen vorhandenen sofort enteignen. Das Waffengesetz wurde vorsorglich (mit Stimmen der ÖVP natürlich) soweit geändert, daß im Satz "Der Innemminister kann jede neuartige Waffe verbieten" (klar, es könnte ja das Plasmagewehr oder sowas erfunden werden) das Wort "neuartige " gestrichen hat.

      Mir ist es zwar neu, daß die Terroristen erst den Waffenführerschein machen, sich eine WBK besorgen und dann etwa 2800.- Euro für ein SIG 550 oder ein AUG Z oder ein AR 15 Sportgewehr ausgeben, aber der versoffene Juncker glaubt das! Und echte Östertrotteln sicher auch.

      Nur: Wer sonst glaubt denn DEN Blödsinn? Mit diesen Waffen, die legal in Österreich im Besitz von unbescholtenen Bürgern sind, wurde kein Verbrechen, geschweige denn ein terroristischer Akt begangen! Die sind alle registriert, anders hat man die nie bekommen!

      Und dann der angebliche Terror mit Schaustücken? Die Story kann nur einem von der Materie völlig unbeleckten Idioten einfallen! Diese Teile sind deaktiviert.
      Und deaktiviert heißt zugeschweißt, kaputt nur mehr als Ausstellungsstück zu gebrauchen. Und so ein Dekostück kostet mehr als eine funktionierende AK 47 am Schwarzmarkt.
      Zur Info für diejenigen, die nicht wissen, was "Dekowaffen" sind - auf der Seite eines Anbieters in Deutschland ist definiert:

      "...Diese Dekowaffen sind freiverkäuflich ab 18 Jahre und weisen keine Waffeneigenschaften mehr auf. Es sind Display-Gegenstände, die durch die Unbrauchbarmachung Ihre Waffeneigenschaften verloren haben und aus denen nie wieder ein Geschoss oder eine Ladung verschossen werden kann. Bei allen Dekowaffen sind die wesentlichen Teile einer Waffe so demilitarisiert worden, dass Sie nicht wieder hergestellt werden können. Dies heißt: Der Lauf wurde sechsfach kalibergroß gebohrt, das Patronenlager wurde verschweißt, ein gehärteter Stahlstift wurde in den Lauf eingesetzt, Der Verschluss wurde 45 Grad abgefräßt und das Schlagbolzenloch verschlossen - das ist generell bei allen Dekowaffen gemacht...."

      Der IS-Terrorist von Welt wird also zunächst 200.- Euro für so ein Dekoteil anlegen. Dann wird er anfangen, die Löcher im Lauf wieder zuzuschweißen (laut reißerischen Berichten im RTL-Stil geht das in 2 Stunden), irgendwie den eingeschweißten Hartstahlbolzen rauskitzeln und das zugeschweißte Patronenlager erneuern. Dann beim Ersatzteillieferanten seines Vertrauens einen neuen Verschluß zu bestellen (weil man wesentliche Teile von Kriegswaffen ja offenbar überall bekommt), und nachdem er die verschweißten Teile der Abzuggruppe auf seiner hauseigenen CNC-Fräse (die er schnell für läppische 70.000 Euro bei Ali, dem fliegenden Maschinenhändler eingesteckt hat) im Vorbeigehen neu gefertigt hat, hat er - laut der Qualitätsjournalisten - nach 2 Stunden eine Waffe, die ihm wegen des verschweißten Laufes bestenfalls um die Ohren fliegt - wenn er nicht vorzieht, sie als Hiebwaffe zu benutzen!
      Die Forderung ist nämlich, daß die Umbauten mit einem Aufwand rückgängig zu machen sein müssen, der einer Neufertigung gleichkommt!

      In Arabistan kostet so ein Gerät - ohne jeden Aufwand etwa 25 USD
      http://www.austria.com/ak-47-die-gefaehrlichste-waffe-der-welt/3200664
      In europäischen Städten laut diversen Zeitungsberichten zwischen 150 und 200 USD.

      Also was erzählen uns die Nazi- und Internazi-Banden, die so gerne die Menschen wehrlos haben, um sie besser vernichten zu können, da an Lügen?
      Und wieso spielt die Journaille da mit, statt die Fakten den Behauptungen gegenüber zu stellen!

      Es soll wohl davon mit dem Aktionismus eher davon abgelenkt werden, daß die Mordbanden ganz legal unter tätiger Mithilfe unserer Sozi-Bullen quer durch Österreich mit Autos voller Kriegswaffen und Sprengstoff fahren können.
      Was man auch nicht wüßte, hätten die Bayern nicht den Beweis angetreten!

      Die Terroristen SOLLEN das ganz offensichtlich, denn welchen Grund gibt es sonst, angesichts der Fakten die Grenzen unkontrolliert weiter offen zu lassen?

      Europa im Allgemeinen und Österreich im Besonderen sind mittlerweile zum Irrenhaus verkommen!

    • Brigitte Imb
      19. November 2015 23:27

      @Bob 17:23,

      ich merks gerade :-), lassen´S doch einfach den langen Nachnamen weg. ;-)

    • Brigitte Imb
      19. November 2015 23:42

      @Sensenmann,

      und den Irrenhäusern steht im Allgemeinen ein "Alki" und im Speziellen ein "Dummi" vor.

      Wobei für die Luxemburger spricht - im Gegensatz zu den Österreichern -, daß sie den Äthylisten abgewählt haben. Wir quälen uns mit dem Stultus leider noch immer.

    • franz-josef
      20. November 2015 01:33

      Vorhin am Heimweg o.oo h Nachrichten gehört - die Kommission in Brüssel will sich nun um die Sicherung der Außengrenzen kümmern: Explizit sollen auch "Europäer" (wörtlich) schärfer kontrolliert werden.

      Fand ich schön zu hören, daß besonders die diesem Erdteil einwohnenden und ein- ezw ausreisenden Menschen schärfer kontrolliert werden. Allein 5oo.ooo innerhalb dieser Grenzen seit September d.J. über diese Grenzen Gefluteten wurden vom österr. Bundesheer chauffiert und nicht einmal innerhal b kontrolliert. Gemäß meinen Informationen plant das Bundesheer übrigens, die Zahl der Busse aufzustocken, da zu wenig für diese Anforderungen zur Verfügung stehen

      Wir werden wirklich in Hinkunft gut beschützt von den schärfsten Denkern der EU.
      Gestern gings um die Waffen, heute um die Kontrolle der Europäer, bin gespannt, was den Figuren in Brüssel morgen einfallen wird.

      Ganz sicher zeigt sich bereits, daß nicht nur, wie die flächendeckende Linke beklagt, die "Rechten politisches Kleingeld" aus den Attentaten schlagen - aber nein (diesbezüglich denkt das Volk ohnehin selbständig), sondern immer wieder tönt aus Brüssel und von verschiedenen EU Politikern, wie wichtig es jetzt sei, daß "Europa" zusammenwachse, blablabla.... und da ich kein Freund dieses EU Molochs bin, befürchte ich, daß Engelszungen dem Volk einreden werden, wie gut beschützt es wäre, wenn jegliche Restsouveränität auch gleich nach Brüssel abgegeben würde und zentralistisch gelenkt (und verhängt) werden könnte.

  15. socrates
    19. November 2015 09:49

    Auch das ist Korruption: Überall wird die totale Überwachung des Internetzensur gefordert, besonders in F. Aber die Terroristen haben gar nicht verschlüsselt!
    https://www.techdirt.com/articles/20151118/08474732854/after-endless-demonization-encryption-police-find-paris-attackers-coordinated-via-unencrypted-sms.shtml

    • dssm
      19. November 2015 12:20

      Die Kommunikation über Online-Spiele ist einfach und wird wohl auch hier passiert sein. Ein guter Spieleserver hat so gigantische Datenmengen, da sind Gespräche im teamspeak ein kleines Nebenrauschen, von der Konsolenkommunikation rede ich erst gar nicht. Abgesehen davon, bei den typischen Online-Spielen fallen Wörter wie Bombe, Gewehr, Erschießen etc nicht wirklich auf.

    • Majordomus
      19. November 2015 12:40

      Gerade gelesen: Luxemburg hat den Verkauf anonymer Prepaid-Karten verboten, damit diese nicht von Terroristen benutzt werden können.

      Was, wenn die Terroristen nun per Notizzettel plus Bleistift und heimlichen Briefkästen kommunizieren? Wird dann der Verkauf von Papier und Stiften nur noch gegen Nachweis und Vorlage von Ausweisen möglich sein?

      Dieser ganze Überwachungswahn ist doch nur noch lachhaft. Als ob die Ermittler in früheren Zeiten (als es noch kein Internet und keine Vorratsdatenspeicherung gab) keine Möglichkeiten gehabt hätten, verdächtige Personen zu überwachen.

      Am meisten wundere ich mich ja immer über Meldungen wie "Täter war der Polizei/dem Verfassungsschutz/den Diensten seit längerem bekannt." Ach ja? Warum haben sie dann nicht gewusst, was diese planen und es verhindert? Ein? Schelm, der Übles dabei denkt?

      Überwacht und unter Generalverdacht gestellt wird der durchschnittliche Bürger, die eigentlichen Terroristen sind in Wirklichkeit die Staatsorgane.
      Oder versuchen Sie mal, auch nur einen Cent an der Finanz oder der Sozialversicherung vorbei schleusen zu wollen...

    • brieftaube
      19. November 2015 14:42

      Mich freut es, ich steige im Wert!

    • Riese35
      19. November 2015 15:44

      @Majordomus: Bei uns werden Redner der Identitären, der Warner, der Pegida, bestimmter Parlamentsparteien, die die Fakten offen ansprechen, überwacht, verfolgt und verurteilt. Die gewalttätigen Linken (Schwarzer Block etc.) und die Terroristen läßt man laufen. Die wirkliche Gefahr, die Österreich bedroht, ist nicht der Islamismus, der IS mit seinen Schläfern, sondern ist Pegida.

    • Undine
      19. November 2015 16:19

      @brieftaube

      Sie können stolz sein! Ihr Wert kann unbezahlbar sein! Ihren Artgenossen ---und einem bestens ausgeklügelten Kuriersystem---haben die ROTHSCHILDS den größten Betrug der Menschheitsgeschichte zu verdanken, der die Familie für alle Zeiten zur reichsten der Welt machte. ;-)

    • Majordomus
      19. November 2015 16:45

      @Riese35:

      Sie haben Recht. Pegida ist eine Gefahr für die Junta. Mal sehen, was noch so alles an Repressalien kommt. Ich tippe als nächstes auf Internetzensur.

    • Bob
      19. November 2015 17:27

      Majordomus
      Internetzensur glaube ich weniger, denn das Internet ist hervorragend geeignet Regimegegner auszuforschen :-)

    • Majordomus
      19. November 2015 21:37

      @Bob:

      Ja, das auch. Doch auch an der Zensur wird fleißig gewerkelt.

      a)
      Heute in Frankreich:
      Innenministerium darf ohne Richter Webseiten sperren lassen.
      In Reaktion auf die neuesten Attentate in Paris hat das französische Parlament heute beschlossen, dass das Innenministerium zukünftig Webseiten und Soziale Medien sperren lassen darf. Eine Sperrinfrastruktur gab es bereits, aber bisher musste immer ein Richter über eine Sperrverfügung entscheiden.

      Das zeigt auch wieder: Ist eine Sperrinfrastruktur erst installiert, wird sie immer weiter ausgebaut, bzw. in diesem Fall jetzt die Rechtsstaatlichkeit immer weiter ausgehöhlt. Solche Maßnahmen kannten wir bisher nur aus repressiven Regimen.

      Was kann da schon schief gehen, wenn das Innenministerium einfach mal ohne Rechtsstaat Zensurmaßnahmen veranlassen kann?

      Nachtrag: Das Innenministerium konnte das bereits seit diesem Frühjahr, das scheint heute nur ein kleines Update gewesen zu sein.

      Quelle: https://netzpolitik.org/2015/neu-in-frankreich-innenministerium-darf-ohne-richter-webseiten-sperren-lassen/

      b)
      Heute in Australien:
      Ein kleiner Internet-Service-Provider bekam von einer großen australischen Baufirma die Aufforderung, binnen einer Woche eine bestimmte Domain im Ausland - es handelt sich um eine andere Baufirma - wegen einer angeblichen Copyright-Verletzung zu sperren, ansonsten würde Klage beim Federal Court eingereicht.

      So eine Klage würde einen kleiner ISP mit nur wenigen Tausend Kunden sicherlich bereits in der ersten Instanz finanziell ruinieren. Bröckelt jedoch der erste Stein aus der Mauer - sprich es gibt eine gerichtliche Grundsatzentscheidung - ist es bis zu weiteren Sperrungsanforderungen wegen was auch immer nicht mehr weit. (Nebenbei bemerkt: Australien hat bereits die erforderliche Gesetzesstruktur, dazu kommt nun noch TPP.)

      Die Zensur kommt also durch die Hintertür, das trojanische Pferd heißt Urheberrechtsverletzung. Falls jetzt jemand meint, ach, die Aussies sind ja weit weg: Sie zählen zu den Big Five, haben TPP unterschrieben und naschen seit Jahren am europäischen Datenkuchen dank GCHQ mit.

      Quelle: http://www.abc.net.au/news/2015-11-19/small-australian-isp-refuses-to-bow-to-legal-threats-to-block-w/6955432

      c)
      Derzeit in den USA:
      Der amerikanische Kongress behandelt gerade den "Cyber Intelligence Sharing and Protection Act". Dieses Gesetz würde den Austausch von Informationen über Internettraffic zwischen der US-Regierung und Technologie- und Fertigungsunternehmen ermöglichen. Ziel des Gesetzentwurfs ist es, dass die US-Regierung Netzbedrohungen untersuchen kann und für die Sicherheit von Netzen gegen Angriffe zu sorgen.

      Nebst dem Mitlesen sämtlicher Daten ist damit natürlich auch die Beeinflussung der Datenströme möglich, immerhin geht es ja um die innere Sicherheit und fiese Cyberterroristen!!1!
      Diverse Datenschützer befürchten schwere Eingriffe in die Privatsphäre. Was mich jedoch angesichts der Tatsache, dass die Big Five mit Hilfe des BND uns jahrelang ohne unser Wissen ausspioniert haben, nicht weiter tangiert, immerhin wissen die Amis nach der Verabschiedung des Gesetzes ja im Gegensatz zu uns Bescheid. Im Hinblick auf TTIP ist jedoch eine gewisse Wachsamkeit geboten.

      d)
      Heute in Deutschland:
      Merkel warnt vor zu viel Datenschutz, während
      Gabriel für Datensouveränität statt Datenschutz plädiert.

      Aha, so nennt man das also auf gut neudeutsch. Na gut, wir sind ja lernfähig.

      e)
      Währenddessen in Österreich:
      Nix.
      Wie immer.

  16. socrates
    19. November 2015 09:15

    Die Finanztransfersteuer ist das wirksamste Mittel gegen die Korruption. Deshalb wird die von der Macht mit allen Mitteln bekämpft.

    • socrates
      19. November 2015 09:18

      Al Capone wurde wegen des nicht erklärbaren Geldflusses überführt, nicht wegen der Morde.

  17. Wolfgang Bauer
    19. November 2015 08:55

    Den sozialen Kriterien wurde bei der periodischen Vergabe des Großauftrages "Österreich Regieren" seitens der Wählerschaft bereits in den letzten Jahren immer mehr Raum gegben. Wir sehen, wohin das führt.

    Die Bundesregierung mit ihren Spitzenkräften zeigt sogar deutliche Zeichen der Übererfüllung "sozialer Kriterien" - zu Lasten von handfesten "Skills", wie man sie eigentlich für die Regierungsarbeit bräuchte: Charakterfestigkeit, Fachkenntnis, ökonomisches Denken, Planungsfähigkeit, Realitätsbezug, Seriosität, Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zu verstehen und Lösungen verständlich zu erklären etc. Insgesamt sollte man fähig sein, nach der alten, heute weitgehend vergessenen Regel "quidquid agis, prudenter agas et respice finem" zu arbeiten - im Sinne der Auftraggeber, des Volkes.

  18. Bob
    19. November 2015 08:41

    Mich würde zum Beispiel interessieren wie die Vergabe von Lärmschutzwänden auf den Autobahnen funktioniert, und wer da aller mitschneidet. Inzwischen fährt man ja kilometerweise in einem Abgastunnel, der ständig kreativ sein Aussehen verändert, und es auch unmöglich macht sich an der Umgebung zu orientieren. Und für diese Einschränkung darf man auch noch mittels Pickerl bezahlen.

    • Riese35
      19. November 2015 14:46

      Die ÖBB bauen derzeit die Südumfahrung St. Pölten, die größtenteils auf zig Kilometern parallel und unmittelbar neben der Westautobahn verläuft. Mich würde brennend der Sinn einer "Lärmschutzwand" auf diesen zig Kilometern genau in der Mitte ***ZWISCHEN*** der Eisenbahntrasse und der Westautobahn interessieren. Muß man die Fahrzeuglenker auf der Westautobahn, die dort mit 130 km/h dahinbrausen, vor dem "Lärm" der Güterzüge, die dort sporadisch vorbeifahren werden, schützen?

      Eine ähnliche Lärmschutzwand wurde am Gelände des ehm. Nordbahnhofs in Wien zwischen den ÖBB Streckengleisen und den ÖBB Abstellgleisen errichtet. Will man damit bezwecken, daß die Sprayer, die sich an abgestellten Fahrzeugen zu schaffen machen, nicht entdeckt werden und so ungestört ihren "Behübschungsaktionen" nachgehen können?

    • Bob
      19. November 2015 17:29

      Die Lärmschutzwand dient ja nicht zur Verhinderung von Lärm, sondern einfach zur Sonderfinanzierung:-)

    • Riese35
      19. November 2015 21:06

      @Bob: Aha. Wahrscheinlich genau so überteuerte "Spezialmaterialien" wie seinerzeit eine "Uranerzmühle", die sich heute irgendwo im Indischen Ozean befindet.

    • Brigitte Imb
      19. November 2015 23:02

      Über diese häßlichen Lärmschutzwände ärgere ich mich seit Jahren und jedesmal muß ich erneut auf der Autobahn Zubauten ertragen.

      Als Steigerung kommen nun noch die "Einhausungen", die zumindest von außen begrünt werden.

      http://www.asfinag.at/unterwegs/bauprojekte/salzburg/-/asset_publisher/1_47148/content/a10-tauern-autobahn-umweltentlastungsmassnahme-zederhaus-ort?p_o_p_id=56_INSTANCE_f9iwxW2JFHgK

      Bald wird in Ö nur noch "Tunnelfahren" möglich sein, bis man dan wieder drauf kommt, daß aus irgend einem Grund eine Änderung der "Bauwerke" stattzufinden hat. USW., usf., bis der Pleitegeier den letzten die Augen ausgepickt hat.

    • Riese35
      20. November 2015 03:25

      @Brigitte Imb: Stimmt, fahren wird man nur mehr im Tunnel (wenn überhaupt, denn auch die Maulwürfe und Erdwürmer unter der Lobau müssen geschützt werden). Oberirdisch wird es nur mehr Begegnungszonen geben, wo Rollstuhl- und Rollatorfahrer und Fahrradfahrer auf Tuchfühlung stoßen.

  19. Politicus1
    19. November 2015 07:47

    Gilt bei den Wiener Roten nicht auch das Leitmotiv bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, den Frauenanteil in den Führungsebenen der Firmen zu berücksichtigen?

  20. Pennpatrik
    19. November 2015 07:17

    Ich habe in meiner 2 -jährigen Unternehmertätigkeit ein einziges Mal an einer Ausschreibung teilgenommen. Ich war der einzige, der Referenzen hatte und der Billigste (und einheimisch).
    Mir wurde beschieden, dass der Gewinner schon feststand.
    Ich habe nie wieder an einer Ausschreibung teilgenommen.
    Ein ähnliches Erlebnis hatte ich mit der Forschungsförderung.

    • Pennpatrik
    • brechstange
      19. November 2015 08:11

      Davon können wir inzwischen viele Lieder singen. Eine reine Katastrophe.

    • dssm
      19. November 2015 12:22

      Willkommen im Club!
      Die Forschungsföderung dient den Beratern, nicht den Forschern!

    • Riese35
      19. November 2015 15:23

      Das ganze Ausschreibungsunwesen führt nicht zur Verbilligung, sondern zur Verteuerung der Ware.

      Eine Ausschreibung mag dort gut sein, wo es um eine klar definierte Ware und Konkurrenz geht, z.B. in einem offenen Verfahren um ein Standardprodukt, das massenhaft gebraucht wird. Z.B. um eine Massenlieferung von Unterhosen für die Soldaten.

      Dort, wo sich die Leistung im Detail nur schwer beschreiben läßt, weil es sich um die Entwicklung oder Implementierung neuer Technologie handelt, führt ein solches Verfahren nur zur Verminderung der Qualität und zur Verteuerung der Leistungen. Ausschreibungen lösen in diesen Bereichen nicht die Probleme, für die sie gedacht waren. Ich kenne kaum Projekte dieser Kategorie, die mit Erfolg im verhandelten Rahmen umgesetzt wurden. Meistens betrugen die Projektkosten dann etwa das Doppelte des ursprünglichen Rahmens, oder es mangelte an Qualität und die Ziele wurden nicht erreicht.

      Das Problem liegt darin, daß man zwar Preise sehr gut und einfach vergleichen kann, nicht aber die Sachleistung. Das beginnt bereits bei der genauen Beschreibung einer Sache in der Ausschreibung, die nur selten so genau beschrieben ist, daß man das liefern kann, was der Auftraggeber erwartet. Als Anbieter, der den Auftraggeber kennt, weiß man oft, daß das in der Genauigkeit, wie in der Ausschreibung beschrieben, nicht die Erwartungen erfüllt, steht aber vor dem Dilemma, das minimal Beschriebene anbieten zu müssen, um sich nicht hinauszupreisen, erkennt aber bereits, daß das nicht für die Erfüllung der Ziele des Auftraggebers ausreichen wird. Es kommt dann oft so, daß irgendein Billiganbieter gewinnt, die Projektkosten für den Auftraggeber sich aber am Ende verdoppeln, weil so ungenau, wie in der Ausschreibung beschrieben, das gelieferte System nicht die erwarteten Funktionen erfüllt hat.

      Die anderen, nicht zum Zug gekommenen Anbieter bleiben auf ihren Kosten sitzen, die sie dann in die nächsten Projekte hineinkalkulieren müssen, wenn sie wirtschaftlich überleben wollen. Dieser Druck lastet heute auf jedem Anbieter, der an Ausschreibungen teilnimmt. In den Statistiken scheinen die durch Ausschreibung "hinuntergedrückten" Kosten zwar als virtuelle Gewinne und Einsparungen auf, in der Gesamtrechnung fehlen aber die signifikant höheren Folgekosten, die dadurch entstanden sind, daß der Auftraggeber die geforderten Leistungen zu ungenau und ungenügend beschrieben hat und bei der Erstellung der Ausschreibung nicht erkannt hat, daß zum Erreichen des angestrebten Zieles weit mehr an Leistungen nötig gewesen wäre als in der Ausschreibung gefordert wurde.

      Ein zweiter Problembereich ist die in der Projektdurchführung erfolgte Kontrolle (oder besser oft Nicht-Kontrolle) der tatsächlich erbrachten Leistungen. In komplexeren Projekten ist dafür umfangreiche Sachkenntnis und auch Kontrollaufwand erforderlich. Gerade dort wird aber oft eingespart, und so werden Rechnungen bezahlt, obwohl die vereinbarte Leistung nicht erbracht wurde. Ich denke z.B. an den einen Extremfall, wo eine Firma, die mit der Renovierung von Gemeindewohnungen beauftragt war, überall dort, wo man es nicht auf einfache Weise bemerkt hat, minderwertiges Material verwendet und die Arbeiten nicht gemäß den Spezifikationen ausgeführt hat.

      Die Finanzkontrolle ist einfach - wenn man will. Die Sachkontrolle oft nicht - sie erfordert umfangreiches Sachwissen, Erfahrung und auch nennenswerten Aufwand. Ein Finanzfachmann kennt aber nur ersteres.

    • Riese35
      19. November 2015 15:36

      @dssm: Berater sind wichtig. Sie dienen dazu, die Verantwortung so lange hin- und herzuschieben, bis man nimmer feststellen kann, wer für einen Fehler oder ein Problem verantwortlich ist. ;-)

      Wenn ich aber ein Ziel verfolge, das ich selbst unbedingt erreichen möchte, schmeiße ich alle Berater hinaus und entscheide selbst. Nicht einmal 1% dessen, was sich "Berater" ("Konsulent" ist auch ein gängiger Ausdruck) nennt, versteht wirklich etwas von der Sache, in der sie "Beratung" anbieten. 99% der Berater haben ihre Sprüche auf Verkaufsschulungen eingedrillt bekommen. Als Kunde kommt man auch sehr schnell drauf - wenn man es will -, daß man es mit so jemandem zu tun hat: man braucht dem "Berater" nur eine kleine Frage zu stellen, nach einer Begründung oder einem Zusammenhang fragen, und schon sieht man, ob er auf die Frage sachlich eingeht, oder ob er auf der emotionalen Ebene antwortet: "Das macht man so nicht", "Das macht keiner so", "Ich kann Ihnen zig Referenzkunden anbieten, die das so gemacht haben", "Meine Kunden sind alle damit sehr zufrieden" ... Die Liste der Ausreden ist lange. So jemand fliegt bei mir umgehend hochkantig hinaus.

  21. Konrad Loräntz
    19. November 2015 06:27

    Elektronische Bewerbungsplattformen entwickeln sich zum Hauptauslöser von psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit, von frühzeitiger Weißhaarigkeit und unkontrollierbaren Wutanfällen.

  22. kritikos
    19. November 2015 02:01

    Wenn ich das Wort "sozial" höre, bin ich schon mindestens angespeist, meistens viel mehr. Das Wort ist nur eine Vorstufe zu "sozialistisch", heute zwecks Täuschung "sozialdemokratisch".
    Die vielen sich sozial nennenden NGOs sind zu einem schönen Teil Selbstversorger. (Man sollte diese einmal unter diesem Aspekt analysieren, bei den Schotten hat dies zu einer schrecklichen Offenbarung geführt, erinnere ich mich dunkel.) Der Staat und seine unteren Instanzen handeln auch nur pseudo-sozial, faktisch aber im Eigeninteresse. Für die Journaille gehört der Begriff zum Standard-Kriterium.
    Und was versteht man wirklich unter "sozial"? Ich nehme an, dass es eine wissenschaftliche Definition gibt, vielleicht auch mehrere, je nach Sprache, aber landläufig kann man darunter alles Mögliche verstecken und tut es. Politiker wie Medien. Und natürlich die NGOs. Also bleibe ich bei meiner Aversion gegen dieses Schlagwort.





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