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Wer will mich? ÖVP sucht Obmann

Manfred Juraczka geht, bevor er gegangen wird. Der Katzenjammer der Volkspartei bleibt. Seit Reinhold Mitterlehner Parteichef geworden ist, hat es nur noch kräftige Ohrfeigen für die Partei gegeben. Sie weiß nicht, wo sie stehen soll. Sie ist derzeit nur billige Mehrheitbeschafferin für die SPÖ. Sie ist ausgelaugt. Sie hat auch kaum personellem Nachwuchs (mit nachträglicher Ergänzung zur bereits gefallenen Juraczka-Nachfolge-Entscheidung, die etliche der davor stehenden Passagen inhaltlich überholt macht)

Das wird sich auch bei der Diskussion um die Nachfolge Juraczkas wieder zeigen. Sebastian Kurz wird sich mit Händen und Füßen wehren, den Job zu übernehmen. Er ist zu intelligent, um nicht zu wissen, was für ein Himmelfahrtskommando die Wiener Volkspartei und ihre wankelmütigen bürgerlichen Wähler sind, deren Anteil in Wien zwischen 9 (für Juraczka bei der jüngsten Wahl) und 31 Prozent (für Schüssel bei der Nationalratswahl 2002) beträgt.

Auch wenn viele sagen, dass unbedingt ein Bundesminister Wiener VP-Chef sein solle, weiß Kurz (wohl noch immer): Dieser Posten ist nicht bloß schwierig, sondern auch lediglich mit 200-prozentigem Einsatz zu schaffen. Da muss man intern fast alles neu aufbauen. Da muss man täglich versuchen, in einer von der SPÖ bestochenen Medienwelt irgendwie durchzukommen. Das alles lässt sich nur schlecht mit dem Außenminister-Job kombinieren. Noch dazu, wenn die eigentliche Machtbasis des Sebastian Kurz, die Junge ÖVP, ja auch noch Zeit erfordert.

Außerdem wissen in der ÖVP alle: Viele Fehler bei der Zusammenstellung der jetzigen Kandidatenliste sind auf den mächtigen Kurz zurückzuführen. Die wenigen schwarzen Zugpferde, die zumindest gewisse Wähler-Segmente ansprechen, waren auf der Kandidatenliste nach hinten abgeschoben worden. Der 1. Bezirk geht wegen des von Kurz ausgelösten Stenzel-Abschusses möglicherweise verloren. Das heißt, dass Kurz bei allen sonstigen politischen Qualitäten des jungen Mannes parteiintern zuletzt auch nicht gerade geglänzt hat. Dazu kommt ein – sagen wir: endenwollender Wahlkampfeinsatz des Außenministers in Wien.

Das Allermeiste am katastrophalen Ergebnis der Stadtschwarzen geht aber auf Juraczka selbst zurück. Er kann sich auch nicht ganz auf die Dominanz des blauroten Duells in den Herzen der Wähler ausreden.

  1. Er hat seit Jahr und Tag sein Bild auf fast jedes Wiener ÖVP-Plakat rücken lassen, was lediglich Langeweile erzielt hat, weil hinter dem Bild für die Wähler keine Persönlichkeit mit Strahlkraft gestanden ist. Durch Plakate allein wird man nicht zu einer solchen.
  2. Juraczka ist rhetorisch schwach. Er ist bei den meisten Diskussionen gegen seine Konkurrenten negativ abgefallen, hat fast ängstlich gewirkt.
  3. Er hat – seit der Anti-Parkpickerl-Kampagne – keine inhaltlichen Akzente zu setzen vermocht (noch dazu ist die ÖVP bei der Parkpickerl-Geschichte inhaltlich falsch gelegen und hat die Autofahrer in den Bezirken 13, 18 und 19 schwer verärgert, die seither kaum noch Parkplätze finden).
  4. Er hat keinerlei Emotionalisierung der bürgerlichen Wähler geschafft oder auch nur versucht.
  5. Er ist dem zentralen Thema dieser Wochen – der Völkerwanderung – in weitem Bogen ausgewichen.
  6. Davon, dass die Mitte-Rechts-Parteien wie in anderen Ländern auch in die Arbeiterschaft vordringen könnten, ist in Wien schon gar nicht die Rede.
  7. Auch die feige Nicht-Festlegung auf potenzielle Koalitionspartner hat sich als schwerer Fehler erwiesen. Wer unbedingt den roten Bürgermeister abwählen wollte, hat sich bei der ÖVP unsicher aufgehoben gefühlt. Ebenso wandten sich die Strache-Hasser ab. Unsicherheit wählt man nicht.
  8. Juraczka hat auch nicht verstanden, ein gutes Team um sich aufzubauen, weder intern noch nach außen wirkend.
  9. Letztlich hatte jeder den Eindruck: Eigentlich will der Mann nur unbedingt amtierender Stadtrat werden, und deshalb nirgends anecken.
  10. Auch die Bezirksergebnisse zeigen, dass Juraczka ganz und gar nicht gezogen, sondern abgeschreckt hat. Man nehme etwa die Josefstadt: Dort hat die Volkspartei für den Gemeinderat 14 Prozent der Stimmen errungen, für die Bezirksvertretung jedoch mit 31 Prozent mehr als doppelt so viel. Ähnlich errang die ÖVP in Hietzing beim Gemeinderat 20 Prozent, bei der Bezirksvertretungswahl jedoch 39 Prozent. Womit sie in beiden Bezirken die (jeweils weiblichen) Bezirksvorsteher bombensicher verteidigte. Dasselbe gelang dem Bezirksmethusalem Tiller in Döbling: Er verteidigte seinen Job mit 32 Prozent, während es für den Gemeinderat in Döbling nur 17 VP-Prozente gab. Vom einstigen Bezirksvorsteher-Posten weit weg ist die ÖVP zwar auf der Wieden, aber auch dort klaffen die 11 Prozent der Gemeinderatswahl von den 15 der Bezirkswahl deutlich auseinander.

Dennoch bin ich nicht ganz sicher, ob es gut für die ÖVP ist, dass sie nun schon wieder einen neuen Wiener Obmann suchen muss (außer Kurz würde sich doch opfern und den Minister-Job aufgeben). Die Wunderkinder sind rar gesät. Und die Erfahrung zeigt, dass die großteils recht unpolitischen Wähler einen Oppositions-Kandidaten oft erst beim zweiten oder dritten Antreten überhaupt zur Kenntnis nehmen und erst nach längerer Beobachtung überlegen, ihm eine Chance zu geben. Auch könnte Juraczka ja dazulernen und ein viel besseres Team um sich scharen. Immerhin liegt er ideologisch genau dort, wo die ÖVP Chancen hat. Immerhin hat er als erster Parteichef den – freilich sehr klein gewordenen – Laden erstmals ohne die seit Jahrzehnten üblichen Grabenkämpfe geführt, die es dort seit Erhard Busek immer gegeben hat, der ja die konservativen Teile der Partei hinauszudrängen versucht hat.

Aber die Politik wird immer kurzatmiger und sieht diese (kleine) Chance nicht.

Nachträgliche Ergänzung: Die ÖVP hat sich überraschend schnell auf einen Nachfolger festgelegt: auf ihren bisherigen Generalsekretär auf Bundesebene Gernot Blümel. Der Mann ist eine Überlebens-Chance für die Partei, da er es immerhin wagt, sich als konservativ zu bezeichnen (und einer der ganz wenigen Schwarzen, die in diesem Tagebuch zuletzt mehrfach gelobt wurden). Wieweit er sich auf dem brutalen Wiener Boden auch öffentlich durchsetzen kann, wird man allerdings noch abwarten müssen. Pessimisten glauben freilich, dass er als letztes Spindelegger-Überbleibsel jetzt eher aus der Bundespartei auf einen Himmelfahrtsposten weggelobt wird. Das wird man aber erst dann wirklich beurteilen können, wenn man auch den Nachfolger als ÖVP-Generalsekretär kennt. Wird dieser ebenfalls ein Mann sein, der so wie Blümel zumindest versucht, trotz der Schwäche des Großteils der Ministerriege die ÖVP wieder näher zu ihren Wählern zu bringen? Oder wird es ein zeitgeistiger Mainstreamler sein, der halt diffus glaubt, die ÖVP müsse "moderner" sein? Was dann in Wahrheit inhaltlich immer eine Mischung aus rot, grün und pink ergibt, die halt den Medien, aber nicht den ÖVP-Wählern gefällt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 08:26

    Meine Vermutung und Hypothese zum Abschneiden der ÖVP als jemand von außen: Die ÖVP hat primär das falsche Pferd geschlachtet. Ich weiß zwar nicht, ob es auf Juraczka selbst zurückzuführen ist, daß er weitgehend untätig blieb, vermute dahinter aber eher einen kräftigen Dämpfer des Häupl-Busenfreundes Pröll und Mitterlehners, die Juraczka den Bewegungsraum so eng abgesteckt haben, daß er mit dem Kopf durch die eigene Wand hätte fahren müssen, um Erfolg zu haben.

    Die ÖVP auf Bundesebene hat nämlich unter Spindelegger und Mitterlehner ihre eigenen Anhänger alle im Regen stehen lassen und nur nach oben Richtung Faymann und Brüssel gebuckelt. Für jede ihrer Wählergruppen gab es scharfe Handgranaten, die explodiert sind.

    Da sind einmal die KMUs und die Wirtschaft, die mit Registrierkassen und einer Explosion sich ständig ändernder Regelungen im Stich gelassen wurden. Sie sind zu den NEOS übergelaufen.

    Da sind jene, denen Schule, Familie, Gender ein Anliegen ist. Auch die hat man im Regen stehen gelassen. Die Familien hat man mit einer 1000%-igen Erhöhung der Erbschaftssteuer belastet, die nicht mehr leistbar ist (wie es die ÖVP selbst indirekt zugibt). An allen Fehlentwicklungen war die ÖVP maßgeblich beteiligt. Diese Wählergruppe ist zur FPÖ übergelaufen.

    Nirgends gab es klare Aussagen und Positionierungen, und wenn, dann sozialistische. Und zu guter Letzt blieben noch die Konzeptlosigkeit und fehlenden Antworten hinsichtlich der Masseninvasion übrig, wie es sogar die Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid gestern richtig analysiert hat. Niemand beantwortete die Frage, wo die Grenze der Aufnahmefähigkeit liegt und was passiert, wenn diese überschritten wird. Niemand beantwortete die Frage, warum nicht kontrolliert wird, daß sich in dem Invasionsstrom keine Terroristen befinden. Darauf aber haben sich unsere Bürger Antworten erwartet, die nicht gekommen sind. Grenzen schließen ohne Gewaltanwendung? Wie Mitterlehner es gesagt hat. Und selbst gegen Ungarn hetzen. Dabei unterstützen 2/3 unserer Bevölkerung Viktor Orban, wie Zuschriften an die ungarische Botschaft gezeigt haben. Warum nicht Österreich notfalls auch mit der Waffe verteidigen?

    Die ÖVP-Wähler gehören ja doch - vielleicht mit Ausnahme eines kleinen Fleckens um den Tulbinger Kogel - eher zur denkenden Wählerschicht. Und die hatten es satt und ließen sich das an der Nase Herumführen nicht mehr gefallen. Für jede dieser Gruppen hatte die ÖVP etwas, um sie im Regen stehen zu lassen und gegen sich aufzubringen. Der Fisch stinkt vom Kopf, und das sind bei der ÖVP zwei: Pröll und Mitterlehner. Dort liegt meines Erachtens die eigentliche Ursache des Wahdebakels. Solange die dort so weitertun, wird es mit der ÖVP weiter in rasendem Tempo bergab gehen.

    Juraczkas Fehler war, daß er nicht entschlossen genug dagegen aufgetreten ist. Ob das auf eigener Führungsschwäche beruht oder ob er aus der Bundespartei und NÖ einfach niedergehalten wurde und nicht durfte, kann ich nicht beurteilen.

    Die einzige Chance einer Erholung der ÖVP sehe ich in einem Rücktritt Mitterlehners und einem Ende der Koalition mit der SPÖ auf Bundesebene, und dann mit dem Zeigen eigenständigen, nicht-sozialistischen Profils mit klaren Antworten und einem Willen zur Durchsetzung auch unter der Einwirkung von Feindfeuer aus den sozialistischen Parteien und den Medien nach dem Vorbild von Viktor Orban und Horst Seehofer. Das wäre die einzig richtige Lehre aus dem Wahldebakel der ÖVP. Wenn es dazu nicht kommt, wird die ÖVP spätestens 2018 zur Bedeutungslosigkeit abfallen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHuxley
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 04:25

    Die Bundes-ÖVP ist in einer schwierigen Lage. Die einst bürgerliche Wirtschaftspartei ist nicht mehr ganz bürgerlich, und was die Wirtschaftskompetenz betrifft, so erlaube ich mir kein Urteil, aber gezeigt hat diese Partei ihre Kompetenz nur in Interviews mit dem Finanzminister, aber in der Realpolitik umgesetzt hat sie noch nichts. Eine Kammerpartei zu sein, die alles regulieren will, ist zu wenig. Das können die Roten viel besser.

    Liberale Parteien gibt es in Österreich keine, weil einen Wirtschaftsliberalismus hat es in Österreich nie gegeben. Die Freiheitlichen könnten das werden, aber Strache hat vor der Wahl versprochen, dass er keinem Wiener Beamten ein Haar krümmen werde, wenn er Bürgermeister wird. Vielleicht war das ein Fehler. Die NEOS, die neuen Polit-Esoteriker, haben sich sehr schnell nach links verkrümelt und werden dort vermutlich bleiben.

    Es gäbe zumindest einige Möglichkeiten, etwas mehr Freiheit zuzulassen:
    Der Schulbereich: Das Bildungswesen wurde von der SPÖ fast an die Wand gefahren. Hier herrscht dramatischer Handlungsbedarf. Hallo ÖVP! Schulautonomie! Hallo! Aufwachen!

    Der Verteidigungsbereich: Hier hat die SPÖ das Bundesheer fast an die Wand gefahren. Hallo ÖVP! Wehrbereitschaft! Gibt’s die noch? Aufwachen!

    Lohnnebenkosten: Hier brennen wir für aufgeblähte Tintenburgensektoren, die längst entbehrlich sind. Wozu diese vielen Kammern nötig sind, weiß kein Mensch, außer die Kammerfunktionäre. Hallo ÖVP! Aufwachen!

    Sozialversicherungen: Liebe ÖVP! Warum gibt es in Österreich Pflichtversicherungen statt Versicherungspflicht? Sitzen zu viele Kostgänger von euch da drinnen? Warum kann sich nicht jeder Österreicher seine eigene Versicherung selbst aussuchen? Unser Staat ersparte sich dadurch Multimilliarden. Hallo ÖVP! Aufwachen!

    Je länger ich per Autopilot schreibe, desto mehr Beispiele fallen mir ein, daher muss ich Schluss machen. Die ÖVP ist fast unbemerkt im Laufe der Zeit zu einer Teilorganisation der SPÖ geworden. Länderfürsten, die durchaus Qualität haben und eine saubere und effiziente Politik betrieben, wie etwa OÖ-Pühringer, mussten die Zeche bezahlen.

    Strache kann sich eigentlich freuen. Wampos „Sieg“ in Wien ist ein waschechter Pyrrhussieg, denn der Maturant und Taxler der Nation bleibt fest im Sattel sitzen und wird die SPÖ Zug um Zug bundesweit noch weiter nach unten ziehen. In 2 Jahren wird die rote Bundesburg sturmreif sein. Sollte die ÖVP an der SPÖ kleben bleiben, ist sie dem Tod geweiht. Als ehemaliger Stamm-Schwarzwähler würde ich da keine Träne vergießen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 04:40

    Eigentlich paradox. Ausgerechnet der Kandidat, welcher bei der Elefantenrunde vorigen Montag am sympathischten erschien, nimmt seinen Hut. Juraczka wird schon, wie AU schreibt, allerhand falsch gemacht haben. Aber vor allem fokussiert er auf das Grundproblem der ÖVP: Wofür steht sie ? Nach dem Abgang Schüssels erscheint sie halt leider nur mehr als das Hunderl, das den Internationalsozialisten hilflos nachläuft. Dem Widerstand gegen die dramatischen Umwälzungen gibt sie jedenfalls keine Stimme. Aber wen wundert das, wenn ein 68-Hetzblatt wie Profil unter der Ägide des Giebelkreuzes herausgegeben wird und die das Hauptanliegen der Kirche die Aufnahme möglichst vieler Sürer ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 01:15

    Es ist beileibe nicht meine Aufgabe (und auch nicht meine Intention) einen gewissen ÖVP-Kandidaten Jurazka zu verteidigen. Aber ihn jetzt dafür niederzumachen, daß er seinerzeit der einzige Schwarze war, der sich aus der Deckung wagte, sollte man ehrlicherweise bedenken. Ist es wirklich die feine bürgerliche Klinge, ihn dafür abzuschießen, daß man ihn parteiintern im Wahlkampf negierte, torpedierte und pausenlos am glatten Wr. Politparkett ausrutschen ließ? Der böse Geist aus der ÖVP-Flasche war zweifelsohne der Wr. Obmann Kurz. Um dessen völlig unverdient positives Image aufrechtzuhalten, wurde er ÖVP-intern aus der Schußlinie genommen. Und dennoch wußte jeder: er ist der parteiinterne Oberintrigant! Wenigstens dies zeichnet ihn als gestandenen Schwarzen aus.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 10:52

    Der Hauptfehler von Juraczka war meiner Meinung nach die Ausgrenzung der FPÖ. Nur gegen Strache zu sein ist für eine angeschlagene Partei einfach zu wenig.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 02:09

    Ein Nachsatz zu Herrn Busek: Ich habe mich erinnert - und auch gecheckt - , dass er die Internationale mitgesungen hat. Na ja, er ist liberal katholisch, aber von der linken Seite wird er kaum dafür ein Mitsingen bei "Großer Gott wir loben Dich " erreichen. Nach ihm kam Schüssel, der letzte profilierte ÖVP-ler. Leider, ich meine leider der Letzte.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2015 11:24

    Die ÖVP ist derzeit arm dran.

    Seit sie sich auf die einerseits bequeme aber anderseits zerstörende Koalition mit der SPÖ eingelassen hat, um an der 'Ohnmacht' zu bleiben, geht es natürlich dort steil bergab. Sie ist zu einem linken Verein geworden.

    Klar, kann man 50 Jahre lang gemachte Fehler jetzt nicht ausbügeln, ohne von der Macht sich eine Zeit lang zu verabschieden.

    Die gutgemeinten Fehlerlisten des Dr. Unterberger sollten die ÖVPler, sofern es solche noch gibt, wie jetzt schmerzhaft zutage treten wird, wenn sie sich in Parteipolitik und Regierungspolitik betätigen wollen, wohl sehr ernst nehmen, wenn sie einen Neubeginn angehen wollen.

    Aber wollen die einen Neubeginn ? Ich fürchte, nein. Wie alles in Österreich derzeit, wollen sie den Crashkurs im 'Schoße der SPÖ' fortsetzen. Das ist eindeutig zu wenig für Österreich, wenn man da noch eine Zukunft will und nicht Selbstaufgabe und Übergabe an willkommene 'Flüchtlinge', die uns sehr bald den Bürgerkrieg bescheren werden.

    Die Einzigen, die noch für Österreich denken, sind wohl noch die Blauen und ich wundere mich eigentlich, warum sie hauptsächlich ehemalige ÖVP Stimmen in Wien bekommen haben, offenbar haben die Wähler auch die ÖVP schon aufgegeben, wie ich selbst auch.

    Also ein Neubeginn dauert sicher einige Legislaturperioden, erfordert viel Disziplin und viele gute Ideen und gute Leute, die diese transportieren und vor allem Verlässlichkeit.

    Mit den 'staatlich' (links) gesteuerten Medien werden sie nicht rechnen dürfen, aber mit dem Internet und den Internet Blogs, wo heute sicher die meisten lesen, weil es 'nichts' kostet.

    Das Spiel mit den Linken war und ist ein Spiel mit dem Feuer und das zerstört alles.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl K.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2015 09:28

    Guten Morgen!

    Herr Juratzka hat große Schuld am Abschneiden der ÖVP inkl. seines blonden Adlaten und dem Landesgeschäftsführer Alfred Hoch.

    Kleines Beispiel: Sommerfest der ÖVP wien, gute Stimmung, ca 250 - 300 Leute da. Juratzka geht eine stunde durch und sitzt hernach mit ca. 20 Personen ein einem Lokal daneben. Geschlossenen Gesellschaft steht an der Türe. Die Wähler dürfen ihn durch die Scheibe "bewundern"
    Jemand der nicht unter die Leute geht, der Angst vor Menschen hat ist kein Parteichef.

    Die ÖVP Wien kommt mir vor wie von Reinhard Mey sehr treffend beschrieben in: Das Narrenschiff.


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    14. Oktober 2015 22:23

    etwas OT aber bezugnehmend auf die AU Meldung "Portugiese müsste man sein" (oder so ähnlich) vor ein paar Tagen ....

    Die linken Parteien - die PS, der marxistische Linksblock BE und die von den Kommunisten geführte Allianz CDU - errangen zusammen mehr als die Hälfte der Sitze und wollen die strenge Sparpolitik, mit der Passos Portugal finanziell stabilisieren konnte, nicht mittragen.

    Q: ORFlöcher ...

    Griechenland 2.0?

    Persönlich bin ich für die sofortige Einführung eines Zensuswahlrechts um sozialistische und kommunistische Minderleistung von jeglicher Regierungsposition auf Dauer fernzuhalten ... wer zahlt schafft an sollte das Credo sein ... d9wjt6

  2. ViennaCodePoet (kein Partner)
    14. Oktober 2015 18:43

    Kreiskys alter Traum wurde also wahr - die VP ist Geschichte.

    Totes Pferd bleibt totes Pferd - für Parteilinge die Zugang zum Goldenen Trog haben gibt's noch ein paar gute faule Jahre. Das war es dann

  3. kamamur (kein Partner)
    14. Oktober 2015 18:08

    KRONE/.....Im Gefängnis Stein hat eine Gruppe von Häftlingen den Staat geklagt. Der Grund: Den Schwerverbrechern werde der Schlaf von einem Sicherheitseisentor geraubt.

    .....Die skurrile Sammelklage der verurteilten Verbrecher wurde mit Argusaugen von Volksanwältin Gertrude Brinek begutachtet, der Beschwerde schließlich stattgegeben - Kosten € 500.--.

    Und wo ist die politische Heimat von Brinek? Ö V P

    Noch Fragen?

  4. kamamur (kein Partner)
    14. Oktober 2015 16:09

    @Sensenmann 12. Oktober 2015 23:46/.......Die Linke hetzt in Permanenz zum Bürgerkrieg. Ich habe fast das Gefühl, sie wird ihn bekommen...
    Aber was machen dann die in Jahrzehnten gehätschelten Weicheier wenns mal wirklich kracht?
    Daher- wie heißt's so schön: Wer Wind sät.....

  5. cmh (kein Partner)
    14. Oktober 2015 11:15

    Es ist das schlechte Gewissen, wieder einmal einen armen irren Obman im Stich gelassen zu haben, der die ÖVP ihre Obleute absägen lässt.

    Dabei hätte jetzt Juratzka die einmalige Gelegenheit, sich zum Sozenschreck in Wien zu entwickeln. Die BundesÖVP dürfte ihn nur dabei nicht fallen lassen. Die Sozen machen das ja genauso. Siehe die narrenfreie SJ.

    Da könnte sie dann das schöne Spiel "good cop - bad cop" mit den Sozen spielen. Aber dazu sind die ehrenwerten Schwarzen viel zu nobel und viel zu ehrlich.

    Die glauben doch alle immer noch, die SPÖ wäre eine demokratische Partei, mit der man gemeinsam "Strache verhindern" könnte.

  6. Torres (kein Partner)
    14. Oktober 2015 10:54

    Dass Juraczka dem Thema "Völkerwanderung" ausgewichen ist, kann man ihm nicht unbedingt vorwerfen: alle diesbezüglichen Positionen waren ja schon lange von den anderen Parteien voll besetzt, sogar die etwas gemäßigte "Mittelposition" hat Strache zuletzt durch entsprechend Wortwahl für sich eingenommen. Da hätte Juraczka nur noch mehr verlieren können. Der Fehler war - eigentlich eher der der Bundespartei -, dass da nicht schon vor Monaten eine feste Stellung eingenommen wurde; das inkonsequente Herumlavieren war jedenfalls absolut schädlich.

  7. Karl K. (kein Partner)
    14. Oktober 2015 09:28

    Guten Morgen!

    Herr Juratzka hat große Schuld am Abschneiden der ÖVP inkl. seines blonden Adlaten und dem Landesgeschäftsführer Alfred Hoch.

    Kleines Beispiel: Sommerfest der ÖVP wien, gute Stimmung, ca 250 - 300 Leute da. Juratzka geht eine stunde durch und sitzt hernach mit ca. 20 Personen ein einem Lokal daneben. Geschlossenen Gesellschaft steht an der Türe. Die Wähler dürfen ihn durch die Scheibe "bewundern"
    Jemand der nicht unter die Leute geht, der Angst vor Menschen hat ist kein Parteichef.

    Die ÖVP Wien kommt mir vor wie von Reinhard Mey sehr treffend beschrieben in: Das Narrenschiff.

    • Karl K. (kein Partner)
      14. Oktober 2015 09:39

      Weiters:

      Wie bekommt man die ÖVP wien unter 5%? Man nimmt den CVer Mauerblümel als Parteichef.
      Weil er den Evolutionsprozess so gut aufgesetzt hat? Von dem haben selbst eingefleischte Parteigänger nur wenig mitbekommen und die Partei ist dadurch weiter nach links gerückt.
      Da kann man nur sagen: Bravo. Das bringt sicher neue Wähler. Ganz sicher.

      Aber wer weiß, vielleicht gewinnt Blümel ja noch an Charisma und Strahlkraft. ich fürchte nur, ohne Neugründung, und Hinauswurf der alten Bezirksräte wird das nichtsmehr.

      Zu dem Großneffen Figl: Ein Waschlappen, sein Händedruck schwach, seine Haltung gebeugt, man könnte glauben Nosferatu käme um die Ecke.
      Und seine einzigartige Parteikarriere war geprägt von buckeln und den mächtigeren hinten hineinkriechen.
      Wie man sieht reicht das in der ÖVP problemlos aus und schon wird Stenzel mehr als unsanft entfernt. Weil es den Herren Kurz, Juratzka und Figl so gefällt.
      Alleine an dieser Art erkennt man was diese Leute tatsächlich wert sind.

      In der SPÖ würde es so etwas nicht geben.

    • Karl K. (kein Partner)
      14. Oktober 2015 09:45

      Hier nun der Text von: Das Narrenschiff. Kann leider keinen Link posten.

      Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
      Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
      Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
      Und rollen und Stampfen und schwere See,
      Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,
      Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
      Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
      Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
      Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.
      Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
      Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,
      Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!

      Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
      Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
      Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
      Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
      Klabautermann führt das Narrenschiff
      Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.

      Am Horizont wetterleuchten die Zeichen der Zeit:
      Niedertracht und Raffsucht und Eitelkeit.
      Auf der Brücke tummeln sich Tölpel und Einfaltspinsel.
      Im Trüben fischt der scharfgezahnte Hai,
      Bringt seinen Fang ins Trockne, an der Steuer vorbei,
      Auf die Sandbank, bei der wohlbekannten Schatzinsel.
      Die andern Geldwäscher und Zuhälter, die warten schon,
      Bordellkönig, Spielautomatenbaron,
      Im hellen Licht, niemand muß sich im Dunkeln rumdrücken
      In der Bananenrepublik, wo selbst der Präsident
      Die Scham verloren hat und keine Skrupel kennt,
      Sich mit dem Steuerdieb im Gefolge zu schmücken.

      Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
      Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
      Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
      Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
      Klabautermann führt das Narrenschiff
      Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.
      Man hat sich glatt gemacht, man hat sich arrangiert.
      All die hohen Ideale sind havariert,
      Und der große Rebell, der nicht müd‘ wurde zu streiten,
      Mutiert zu einem servilen, gift‘gen Gnom
      Und singt lammfromm vor dem schlimmen alten Mann in Rom
      Seine Lieder, fürwahr: Es ändern sich die Zeiten!
      Einst junge Wilde sind gefügig, fromm und zahm,
      Gekauft, narkotisiert und flügellahm,
      Tauschen Samtpfötchen für die einst so scharfen Klauen.
      Und eitle Greise präsentier‘n sich keck
      Mit immer viel zu jungen Frauen auf dem Oberdeck,
      Die ihre schlaffen Glieder wärmen und ihnen das Essen vorkauen.

    • Riese35
      14. Oktober 2015 17:33

      @Karl K.: Danke für die Info vom Sommerfest. Interessant. Paßt ins Bild. Dann verstehe ich einiges.

      Und Sie haben recht: Blümel bringt sicher neue Wähler. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Für die FPÖ! Die Evolution ist schon im Gange.

      Und zum Großneffen. Ich kenne ihn nicht, kann daher auch kein Urteil über ihn abgeben. Er erinnert mich aber sehr an einen gewissen Schwiegersohn, dessen Schwiegervater auch eine große Karriere zuerst weltweit und dann in Österreich hinter sich gebracht hat.

  8. Tik Tak (kein Partner)
    14. Oktober 2015 08:44

    Juraczka ist erledigt.
    Die ÖVP ist tot.
    Der Kurz ist unfähig.

    Die haben das erkannt und versorgen gerade ihre Kinder aus der dritten Reihe mit Posten wie im 1. Bezirk, in dem haben sie sogar eines von zwei verbliebenen Zugpferden zugunsten eines unfähigen Versorgungsburschis abgesägt.

    Zeit die ÖVP aufzulösen und durch eine tatsächlich bürgerliche Alternative zu ersetzen.
    Die FPÖ ist jedenfalls keine.

    Und zwar eine, bei der Bürger nicht bloß als Staatsbürger auf einem Dokument vorkommt.

    "Wenn du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab und geh davon" scheint beim Unterberger noch lange nicht angekommen zu sein.

  9. Der Realist (kein Partner)
    14. Oktober 2015 08:35

    Um zu erkennen, dass man sich derzeit als Wiener ÖVP-Obmann auf einem Schleudersitz befindet, genügt durchschnittliche Intelligenz. Dass sich der Kurz Wastl, dieses verhätschelte Bubi, diesen Job nicht antut ist nachvollziehbar, müsste er doch endlich einmal abseits der diplomatischen Wohlfühlzonen zeigen was er wirklich kann. Ein Abstieg in die politischen Niederungen einer Landespolitik ist seiner wohl nicht würdig und würde ihm bestimmt auch seine Grenzen aufzeigen, dann wäre es auch mit seinem Image als Wunderwuzzi und Zukunftshoffnung sicher jäh vorbei.
    Dass Herr Juraczka kein echtes Zugpferd ist, das war auch schon vor der Wahl klar, ein guter Mann am falschen Platz.

  10. Knut (kein Partner)
    14. Oktober 2015 08:11

    Ich wäre für das Amt eines ÖVP-Obmannes geradezu prädestiniert.

    Nach 25 Jahren intensiver Praxis in der Leergutabteilung eines großen Lebensmittelmarktes bin ich äußerst geübt darin, brauchbare Flaschen von nicht brauchbaren rasch zu trennen. Dadurch bin ich bestens geeignet und es bereitet mir keine Skrupel, in Sekundenbruchteilen wichtige Entscheidungen zu treffen, die für den Betroffenen "Sein oder nicht Sein" bedeuten.

    Wie sie aus meiner Praxis also ganz klar erkennen können - ich bin der Beste der Besten der Besten für dieses Amt.

    • Der Realist (kein Partner)
      14. Oktober 2015 08:40

      sind Sie leider nicht, Sie sind zu sehr Burnout gefährdet

  11. Politicus1
    13. Oktober 2015 13:17

    Ein Wiener ÖVP-Obmann ohne Redemöglichkeit im Rathaus ist sinnlos und schon von Anfang an verloren.
    Blümel ist auf keiner Wiener Liste, daher sehe ich nur eine andere Möglichkeit.
    Die ÖVP MUSS auf alle Fälle mitregieren, damit Blümel entweder den der SPÖ noch zustehenden Vizebürgermeister, oder zumindest einen Stadtratsposten (zumindest, so wie szt. Drimmel, die Friedhöfe) bekommt.
    Denkbar, dass Mitterlehner da mit Faymann schon einen Deal abgesprochen hat ...?

    Und Häupl möchet die Griechin ja lieber gestern als morgen los werden ...

  12. Undine
    12. Oktober 2015 22:52

    Was in D möglich ist, wird mit einiger Verzögerung von Ö übernommen:

    "Tausende Flüchtlinge wollen ein Studium in Deutschland beginnen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0018966-Tausende-Fluechtlinge-wollen-ein-Studium-Deutschland-beginnen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Jetzt ist es nicht mehr genug, daß unsere Schulen durch die vielen Ausländerkinder vom Niveau her immer noch weiter nach unten gezogen werden, jetzt setzt sich der Trend auch an den Universitäten fort. OHNE ZEUGNISSE GRATIS STUDIEREN zu können, noch dazu mit keinerlei Deutsch-Kenntnissen---denn wer von diesen Zugereisten beherrscht die deutsche Sprache! Welch ein ungehinderter Niedergang des gesamten Bildungswesens---es kann also immer noch schlimmer werden wie man sieht.

    Das Rezept dazu: Man nehme Sozialistische Unterrichtsminister und möglichst viele Ausländerkinder und als Sahnehäubchen einen Kuschelkurs!

    • Gandalf
      12. Oktober 2015 23:59

      Da gäbe es eine höchst einfache Gegensteuerung: Die sofortige Einführung von hohen, wirklich repulsiven Studiengebühren; die - selbstverständlich - für Inländer und, so lang es eben gar nicht anders geht, vorläufig auch für andere EU - Bürger bei Nachweis entsprechender Leistung nachgelassen werden dürften, NICHT ABER FÜR IMMIGRANTEN, schon gar nicht für illegale. Auch das würde sich bald von Kabul bis Timbuktu herumsprechen und die Zuwanderungsfreude dämpfen. Wie hieß es doch schon bei Karl May: Durch die Wüste - Durch's wilde Kurdistan - Von Bagdad nach Stambul - und irgendwann endete das Ganze dann schon seinerzeit "In den Schluchten des Balkan"... Na also. Muss ich noch weiter phantasieren?

  13. Undine
    12. Oktober 2015 22:38

    Für OÖ eine besondere Freude:

    WELS ist wirklich BLAU---ich hoffe, das macht Schule!

    "Blaues Wunder in Wels: FPÖ-Rabl neuer Bürgermeister"

    https://www.unzensuriert.at/content/0018964-Blaues-Wunder-Wels-FPOe-Rabl-neuer-Buergermeister?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  14. Alfred E. Neumann
    12. Oktober 2015 20:59

    Und wo ist eigentlich mit wievielen Stimmen die Türkenpartei geblieben? Hamma die vergessenen, oder ist die von den Roten assimi..., äh, integriert worden?

    • simplicissimus
      12. Oktober 2015 21:01

      Genau, was ist aus der geworden?

    • machmuss verschiebnix
      12. Oktober 2015 21:03

      Na, da sieht man, wie gut die integration in die .. SPÖ funktioniert

    • Undine
      12. Oktober 2015 22:40

      Das frage ich mich auch! Ich nehme an, diese Türkenpartei wurde von Häupl zurückgepfiffen. Die hätten ja auch ihre Stimmen maximieren können mit dem WAHLKARTEN-TRICK---aber das macht sie Häupl-Partie lieber selber.....

    • Florin
      13. Oktober 2015 07:21

      "Leihstimmen" ?;)

  15. logiker2
    • Sensenmann
      12. Oktober 2015 23:46

      Ach ja? Natürlich wird hier kein "Hassposting" erkannt, kein Sozi-Staatsanwalt wird Ermittlungen einleiten, kein Sozi-Bulle wird investigativ tätig werden.
      Fratzenbuch löscht natürlich sowas nicht. Aber wehe, jemand behauptet, daß die meisten Neger schwarz sind...

      Andererseits:
      Ich stelle mir das "erschlagen wollen" gerade recht lustig vor, wenn die verschwulten, araberfickenden, kotzend und vögelnd übereinanderkugelnden bekifften roten Rattler in Latzhöschen und Ami-Hintern-Jeans auf gestandene Arbeiter, Reservisten, wehrhafte Bürger und Burschenschafter treffen...

      Die Linke hetzt in Permanenz zum Bürgerkrieg. Ich habe fast das Gefühl, sie wird ihn bekommen...

    • Riese35
      13. Oktober 2015 07:02

      Warum wird hier die Staatsanwaltschaft nicht aktiv? Öffentlicher Aufruf zum Mord. Ist das nicht mit Gefängnisstrafe bedroht?

      Es wäre sowohl für ÖVP als auch für FPÖ eine Pflicht, das der Staatanwaltschaft zu übergeben, damit es zu einer Anklage kommt.

    • M.S.
      13. Oktober 2015 12:47

      Wo ist der empörte Aufschrei der Tugendwächter?
      Wo bleibt die Stellungnahme des verantwortlichen Wiener Bürgermeisters?
      Wieso liest man nichts in den Zeitungen und hört nichts vom ORF?
      Man stelle sich vor, so etwas wäre von der freiheitlichen Jugend gepostet worden!
      Wer sind also die Hetzer in diesem Land?
      Man darf gespannt sein, wie die Justiz auf diesen Skandal reagiert.
      Die Wähler der SPÖ müssen sich die Frage stellen, welcher Partei sie ihre Stimme gegeben haben.

    • Torres (kein Partner)
      14. Oktober 2015 10:47

      Aber in Deutschland ist sofort der Staatsanwalt da, wenn bei einer (Gott sei bei uns!) Pegida-Demo in Dresden kleine Galgen mit den Namen Angela und Sigmar mitgeführt werden. Da waren fast 10.000 Teilnehmer - Pegida ist trotz intensiver linker "Antifa"-Propaganda noch lange nicht tot. Übrigens: Wer vielleicht gestern abens im ZDF-Heute-Journal die diesbezügliche Empörung und beleidigende Wortwahl unter der Gürtellinie der Sprecherin Marietta Slomka gehört hat, der muss ja sogar den Armin Wolf direkt als erfrischend objektiv empfinden.

  16. machmuss verschiebnix
    12. Oktober 2015 20:47

    Die ÖVP hat keinen Schüssel mehr , noch schlimmer - sie bekommt auch keinen mehr !
    Somit ist sie "weg von der Schüssel" (wie der Innviertler sagt :) )

  17. machmuss verschiebnix
    12. Oktober 2015 20:35

    Leider ganz OT, aber ein typischer Selbstfaller der europäischen Politik:

    » ...Russlands Wirtschaft hat die durch die Sanktionspolitik erzwungenen Stresszustände bisher besser überstanden als gemeinhin erwartet wurde. Auch der IWF teilt diese Meinung.

    Die Neuausrichtung bei den Zulieferern verlief unproblematischer als prognostiziert. Die politische Isolierung wurde schlussendlich nur von den Kernstaaten des Westens gelebt und mittlerweile partiell in Frage gestellt.

    . . . .

    Der Aufbau der Infrastruktur Eurasiens wird nachhaltig positive Impulse für Chinas Konjunktur setzen. So haben chinesische Unternehmen die Position von Siemens (Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau/Kasan) und Alstholm (Moskau/Peking) eingenommen, um zwei Projekte als "pars pro toto" anzuführen. «

    Sau-blöde Frage: würde sich die US-Wirtschaft aus derart wichtigen Projekten zurückziehen,
    nur weil auf der anderen Seite des Ozeans irgend jemandem ein "Schaas zwickt" ! ! !

    Natürlich NICHT ! Einzig die Europäer betreiben konsequente Selbstverstümmelung ! ! !

    http://www.goldseiten.de/artikel/261696--Es-kommt-Bewegung-in-die-globale-Wirtschaft.html

  18. Sensenmann
    12. Oktober 2015 18:51

    Bringt der Blümel die ÖVP auf enen scharfen, antimarxistischen Kurs? Wird er der Genderei, den Töchtersöhnen den Kampf ansagen? wird er die Sozi-Justiz und die Sozi-Bullen geißeln? Wird er die Knebelung der Wirtschaft allgemein und der Selbständigen insbesondere durch den roten Beamtenmob anprangern?

    Natürlich nicht.

    Damit ist auch dieser Ansatz zum Scheitern verurteilt. Was die ÖVP jetzt nochg retten könnte, wäre ein Tausch der führenden Personen, ein Koalitionswechsel und ein Schärfen des konservativen Profils. Damit wäre als erstes der rote Pöbel vom Geld der Subventionen abgeschnitten und die ÖVP könnte wieder Luft bekommen.

    Da all das nicht passieren wird, und man sich im Torkeln von Niederlage zu Niederlage offenbar so richtig wohl fühlt, erwarte ich bei den nächsten Wahlen die ÖVP bei bestenfalls noch 15%.

    Die aktuelle Umfrage gibt ihnen noch 20% im Bund. Und die kommt von dem Institut, das bei der wien-Wahl dem Ergebnis am nächsten kam.
    Aber die ÖVP biedert sich weiter beim Sozi an. Wahrscheinlich würde sie bei einer Wahl sogar einer Dreierkoalition mit den Ökobolschis zustimmen, nur um den Bolschewismus weiter hofieren zu können.

    Dieser Mitterlehne kündigt eine völlige Neuausrichtung der ÖVP Wien an. So als wäre DIE das Probelm und nicht die kryptomarxistische Haltung der ÖVP insgesamt!
    Zuerst wurde von dem Hanswurst noch forsch die Koalition in Frage gestellt, aber schon nach einer Rüge des marxistischen Zuchtmeisters, macht der Mitterlehner brav Männchen, wedelt gehorsam und bittet um gut Wetter. Es sei ja nicht so gemeint gewesen...

    Kurzum: Das wird nix mehr.

    Es wird wirklich Zeit, daß sich die Drogerie in Bad Gleichenberg auf "Drogerie zum Mitterlehner" umbenennt...

    http://www.vulkanland.at/de/steirisches-vulkanland/betriebe-steiermark-vulkanland/?betriebsID=10041

  19. Brigitte Imb
    • ProConsul
      12. Oktober 2015 20:34

      Gott sei Dank haben es die Sozialisten nicht geschafft den 1. zu übernehmen! Hier das Endergebnis:

      https://www.wien.gv.at/wahl/NET/BV151/BV151-201.htm

    • simplicissimus
      12. Oktober 2015 21:11

      Auch hier sind wieder massenhaft Verwirrte zu den Neos übergelaufen.
      Was ist das doch für ein Waschlappenverein.

    • Gandalf
      13. Oktober 2015 00:45

      @ Brigitte Imb, ProConsul:
      Als langjähriger Bewohner des ersten Wiener Gemeindebezirkes, der bisher immer (zumindest auf Bezirksebene) ÖVP gewählt hat, habe ich zu dem Ergebnis ein gespaltenes Verhältnis: Einerseits freue ich mich, dass die Rote(n) nicht gesiegt hat (haben). Andererseits hat Herr Figl den knappen "Sieg" bei Gott und allen Heiligen nicht verdient. Zu schäbig waren die Umstände, unter denen er seine Parteigenossin Stenzel, ohne deren Einsatz schon seit Jahren ein roter Bezirksvorsteher in der Wipplingerstrasse sitzen würde, abservieren liess.
      Aber: An seinen Taten wird man ihn messen müssen. Wenn es ihm gelingt, die Degeneration der Wiener Innenstadt zu einem zweiten Wurstelprater zurückzudrehen, wenn etwa schon im kommenden Advent nicht an jeder zweiten Ecke ein kitschiger sogenannter "Weihnachtsmarkt" Besoffene en masse produziert; wenn es ihm gelänge, die Wiener Fremdenführer dazu zu bringen, dass sie ihre Schützlinge zumindest ersuchen, bescheidene Durchgangswege für die - ohnehin schon sehr demütig gewordenen - eingeborenen Wiener freizulassen, während die ihren lichtvollen Erklärungen lauschen; wenn es ihm gelänge, die Fiaker aus seinem Bezirk zu verbannen und dorthin zu schicken, wo sie hingehören, nämlich in die Prater - Hauptallee; wenn er ein Verbot der stinkenden, blödsinnigen "Big Buses" mit unsinnigen Stadtrundfahrt-Routen durchsetzen könnte; und, vor allem, wenn es ihm gelänge, dass die Stadtbus - Linienführungen endlich wieder brauchbar gestaltet würden (auch wenn damit vielleicht ein paar Geschäftsleute unzufrieden wären: aber die wohnen ja eh im Zweifel in Hietzing, Grinzing oder Perchtoldsdorf: sie sind nicht seine Wähler, und daran sollte der Herr Doppelmagister so oft wie möglich denken). Und wenn er auch nur die Hälfte der vorstehend angeführten dringenden Anliegen der Bezirksbürger durchgesetzt hätte, würde ich ihn das nächste mal sogar wählen. Leider wird das aber nicht eintreten. Wetten, dass (nicht)..?

  20. Stein
    12. Oktober 2015 18:01

    "Was dann in Wahrheit inhaltlich immer eine Mischung aus rot, grün und pink ergibt, die halt den Medien, aber nicht den ÖVP-Wählern gefällt. "

    Die ÖVP scheint nicht lernfähig zu sein. Seit vielen Jahren fragt man sich, wieso diese Partei sämtliche relevanten Medien links-ideologisch besetzen ließ und dann noch untertänigst (vor lauter Angst diffamiert zu werden oder aus neuer innerer Überzeugung?) Journalisten die gewünschten links-ideologischen Antworten liefert. Dieselbe Taktik wird von den Linken auch gegenüber der katholischen Kirche angewandt. Hat die österreichische Kirche einen Zuwachs an Mitgliedern seit Linkskatholiken die Führung haben und nur diese in den Medien zu Wort kommen?

    Und noch eine Frage die sich ÖVP und Kirche stellen sollten:

    Hatte die ÖVP und die Kirche (deren Auftrag auch Missionierung sein sollte) einen Zuwachs an Mitgliedern, weil sie Hunderttausende Moslems bei ihrer Einbürgerung unterstützte ?

    • Politicus1
      12. Oktober 2015 18:11

      Ihre zuletzt geäußerte Frage sollten Sie Herrn Dr. Landau stellen ...

    • Stein
      13. Oktober 2015 18:12

      Ja, Politicus1.

      Die obersten Repräsentanten der katholischen Kirche und ihrer Organisationen -besonders Dr. Landau- müsste man die Frage stellen , wieviele der roten und grünen Atheisten mit denen sie freundschaftlichen Umgang pflegen und wieviele der Tausenden Moslems die sie unterstützten sie zum christlichen Glauben gebracht haben nach dem Missionsauftrag Jesu.

      Die Anzahl der Christen sinkt und die Anzahl der Moslems steigt rasant. Eine solche Entwicklung zu unterstützen ist anti-christlich und niemals im Sinne des Evangeliums.

      Nicht nur dass der (seine Forderungen nach Einführung archaischer Gebräuche stets durchsetzende) Islam unterstützt wird mit der Hilfe zur Einwanderung Tausender Moslems, lassen die kirchlichen Würdenträger (besonders in Wien) ihre Religion und christliche Eltern im Stich mit der besorgniserregenden anti-christliche Entwicklung in öffentlichen Kindergärten, Schulen.

      An ihren Taten werden sie gemessen werden...

  21. socrates
    12. Oktober 2015 18:00

    OT. An 2. Stelle der Lügen gegen Putin steht Focus.
    Die Türkei hat ihren Luftraum über einen großen Teil Syriens gegen jedes Recht ausgedehnt, um die Kurden und andere mißliebige Gruppen zu bombardieren. Seit die Russen dort sind geht das nicht mehr. Das Dokument ist ein nicht ratifizierte Vorschlag, wird aber als Gesetz ausgegeben.
    Die EU-Außenminister haben Russland aufgefordert, die Angriffe gegen gemäßigte oppositionelle Gruppen in Syrien einzustellen. Angriffe, die sich nicht gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) oder andere von der UN als Terror-Organisationen eingestufte Gruppen richteten, müssten "sofort beendet werden", heißt es in dem Entwurf einer gemeinsamen Erklärung.
    In dem Dokument wird Russland auch aufgefordert, die "Verletzungen der Souveränität des Luftraums von Nachbarstaaten" Syriens einzustellen. Die militärische Eskalation könne den Konflikt verlängern, den politischen Prozess untergraben und die humanitäre Lage verschlechtern, heißt es in der Erklärung. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte davor, dass das russische Eingreifen den syrischen Bürgerkrieg verlängern könnte. EU hat dazu geschwiegen. Jetzt aber, seit der ISIS verliert, wendet sich das Blatt.
    .

    • socrates
      12. Oktober 2015 18:08

      Die ISIS ist von der UNO als Terrormiliz anerkannt. Ich habe 1' zum Nachsehen gebraucht, warum kann das FOCUS nicht? Dumm oder gekauft, das ist hier die Frage.

    • socrates
      12. Oktober 2015 21:24

      Des hélicoptères américains parachutent des armes et des ...
      www.agenceinfolibre.fr/des-helicopteres-americains-... - Diese Seite übersetzen
      27.08.2015 - Des hélicoptères américains parachutent des armes et des munitions pour ISIS à Anbar selon un haut responsable irakien.

  22. socrates
    12. Oktober 2015 17:50

    OT. Die Lügenpresse hetzt gegen Putin. Die bisher Dümmstenvariante zum 12. Okt 2015:

    Der 30. Oktober 2015 dürfte als historischer Tag in die Geschichte Russlands eingehen. Dabei waren lediglich fünfzehn Minuten notwendig, um dem Tag zu seinem Platz in den Geschichtsbüchern zu verhelfen. Offen bleibt lediglich, wem die Lektüre dieses Kapitels zukünftig gefallen wird - Dissidenten oder Staatsträgern.
    In jener Viertelstunde ermächtigten die Abgeordneten des Föderationsrates ihren Präsidenten zum Einsatz militärischer Gewalt außerhalb des russländischen Territoriums. Es handelt sich um eine Generalermächtigung, Syrien, der Islamische Staat (IS) oder sonstige Ziele werden in der Blaupause mit keinem Wort erwähnt.

  23. Pennpatrik
    12. Oktober 2015 16:45

    Ich habe eine Publikation eines Spitzenbeamten des Finanzministeriums in Händen, aus der hervorgeht, dass sich die Kassenverordnung hauptsächlich gegen Klein- und Familienbetriebe richtet.
    Diese Erkenntnis kommt auch mit logischem Nachdenken. Aber es schriftlich in Händen zu halten, noch dazu von einem Ministerium, dem die Partei der Klein- und Familienbetriebe vorsteht, zeigt, das der Hass auf die ÖVP in eben den Klein- und Mittelbetrieben berechtigt ist.

    • Sensenmann
      12. Oktober 2015 19:17

      Sag' ich doch.
      Aber es gibt ja welche, die sich an den herben Worten für die schwarze Pest stoßen. Dabei sind die noch viel zu milde gewählt für derlei Verräter...

  24. Bob
    12. Oktober 2015 15:33

    Solange die ÖVP ihr Programm nicht massiv ändert wird sie immer weiter absacken. Von konservativ kann keine Rede sein, als Wirtschaftspartei eine Lachnummer, in Wahrheit agiert diese Partei wie eine abgenutzte Bremsbacke.
    Ohne das man 99% dieser Bremser austauscht, wird sich leider nichts tun.

    • Riese35
      12. Oktober 2015 15:52

      >> "... in Wahrheit agiert diese Partei wie eine abgenutzte Bremsbacke. Ohne das man 99% dieser Bremser austauscht, wird sich leider nichts tun."

      Diese Beobachtung ist grundfalsch. In Wahrheit geht es wie in einem italienischen Panzer mit Vollgas im 5. Rückwärtsgang nach hinten Richtung Sozialismus. Und die letzten Bremser, die noch konservatives Gedankengut vertreten haben, werden jetzt gerade ausgetauscht. Es tut sich sehr viel in der ÖVP. Sie ist zu einer sozialistischen St. Nikolaus-Wohlfühlpartei ohne eigenes Profil aber mit umso mehr Tatkraft bei der Umsetzung der vom Meister vorgegebenen Ziele geworden.

    • Wyatt
      12. Oktober 2015 18:48

      @ Riese35,
      **************
      richtig beobachtet, es geht vor allem um die Umsetzung, der vom "Meister" vorgegebenen Ziele!

  25. Brigitte Imb
    12. Oktober 2015 13:08

    Es darf gelacht werden.

    Kaum ist die Wahl geschlagen, vermehren sich auch die Flutlinge wieder. Tirol u. Vbg. wollen je 3 Großraumzelte aufstellen.

    http://www.vienna.at/8540-fluechtlinge-am-sonntag-in-nickelsdorf-eingetroffen/apa-1426011894

    • Politicus1
      12. Oktober 2015 13:13

      genau das habe ich mir auch gedacht!
      In den Tagen vor der Wahl war halt keine Zeit für Welkamm refudschis ...
      Aber jetzt kann man wieder Herz und Menschlichkeit am Bahnhof zeigen.

      Noch eine Beobachtung:
      was es wirklich nur Zufall, dass die Masseninvasion genau zu der Zeit begann, als der Transporter mit den angeblich 70 Toten in Österreich abgestellt wurde??

    • Pennpatrik
      12. Oktober 2015 16:50

      Jetzt hat die sozialistische Einheizpartei SPÖVP über 2 Jahre Zeit, die autochtone Bevölkerung zu verdünnen, sodass sie - wenigstens mit Hilfe der Grünen - bei den nächsten Wahlen die 50% Hürde überspringen.
      Danach kann der Verdünnungsprozess lustig weitergehen.
      Ich denke, dass die Sache gegessen ist. Österreich ist ein multikulturelles Land, unser Streben kann nur noch danach gehen, zur Nomenklatur zu gehören, bzw. einen in der Verwandtschaft in die Nomenklatur zu schieben.
      Wie das in dritte-Welt-Länder halt so üblich ist.

    • franz-josef
      12. Oktober 2015 22:00

      @ Politicus1

      Nehmen wir einmal an, es wäre kein Zufall gewesen. Wer steuert? So gezielt, so detailliert, so wirksam -

  26. Politicus1
    12. Oktober 2015 13:03

    der Kampf um den Gemeindebau ...
    ... den hat sich die SPÖ selbst verloren.
    Wer das Wahlvolk im Gemeindebau gegen nichtwahlberechtigte aus allen möglichen Drittländern (EU-Bürger aus Deutchland werden wohl kaum eine Gemeidnewohnung mieten) austauscht, darf sich nicht wundern, wenn sich die verbliebenen wahlberechtigten Wiener für diese "Bereicherung" ihrer Nachbarschaft schön bedanken.

  27. Pennpatrik
    12. Oktober 2015 12:08

    LEITL verlangt die Verschiebung der Kassenpflicht.
    Man ist immer wieder versucht dafür zu kämpfen, dass die ÖVP endlich in die Regierung kommt, damit sie ihre Ideen verwirklichen kann.

    Es ist einfach so, dass niemand mehr diese Partei ernst nimmt (außer den Lehrern und Kammerangestellten, die durch sie ausgezeichnet vertreten werden).

    • simplicissimus
    • Pennpatrik
      13. Oktober 2015 00:37

      Es ist ironisch gemeint. Die ÖVP beschließt die Kassenpflicht mit den Stimmen der NR Abgeordneten der Kammer. Dann erst kommt die Kammer drauf, dass sich das zeitlich nicht ausgeht (wir verkaufen z.B. Computerkassen und lehnen bereits Anfragen von Einzelhändlern ab, weil wir genug damit zu tun haben, unsere Kunden zu betreuen).

      Wenn jetzt die ÖVP, die das ja gemacht hat, meint, dass sich das nicht ausgeht, braucht sie nicht so tun, als ob sie nicht in der Regierung sitzt, die das verbrochen hat.

      Daher habe ich mit Ironie bzw Sarkasmus reagiert.

  28. Politicus1
    12. Oktober 2015 12:00

    Neuer Obmann schon ernannt ...
    Mitterlehner hat den Wiener ÖVPlern schon einen neuen Obmann verpasst!
    "ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat am Montag bestätigt, dass der derzeitige Generalsekretär Gernot Blümel die Wiener Landespartei übernehmen wird. Blümel solle zum Obmann der Wiener Partei designiert werden"

    "Blümel hat den Evolutionsprozess der Bundespartei sehr gut aufgesetzt. Das ist eine Basis und ein Modell für die Neuaufstellung der Wiener Partei“

    Wie bitte?
    "Evolutionsprozess der Bundespartei sehr gut aufgesetzt.."?!

    Wohin will er denn die Wiener ÖVP "evolutionieren"?
    Noch mehr Einheitsschule, Öffnung nach allen Richtungen, Abkehr von traditionellen Werten, offen sein für neue Familienmodelle, für neue Geschlechtermodelle ..?

    Praktisch heißt das, die Wiener ÖVP wurde vom Bund entmündigt und bekommt einen Sachwalter, bzw. einen Masseverwalter!

    • Pennpatrik
      12. Oktober 2015 12:09

      Nicht zu vergessen, die zwangsweise Frühsexualisierung unserer Kinder!

    • Riese35
      12. Oktober 2015 12:21

      Danke für die Info. Ja so ist es. Krankheiten wie AIDS oder Krebs heilt man nicht durch Evolution.

      So aber ist die Evolution der ÖVP sehr gut aufgesetzt: sie sprengt sich in die Luft.

      Nur schade, daß es immer noch zu viele gibt, in rot und gelb (weiland schwarz), die diese Evolution nicht mitbekommen und immer noch blindlings an das Gute in diesen Gruppierungen glauben.

      Warten wir ab. Es wird nicht lange dauern, bis wir bei uns ähnliche Anschläge des IS haben wie in der Türkei. Und dann werden uns Mitterlehner und Brüssel sagen, daß Gewaltanwendung gegenüber diesen Terroristen ausgeschlossen ist. Dann werden sie im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft gesprengt.

  29. Patriot
    12. Oktober 2015 11:58

    Mut wird belohnt, Feigheit bestraft.

    Siehe auch Häupl, der seine Politik beinhart durchgezogen hat. Strache dagegen hat sich dagegen ein bischen zuviel auf das Ausländerthema verlassen, wo er auch klarere Ansagen vermieden hat. Die feige Anbiederung an den roten Filz war auch schlecht.

    Die ÖVP war im Jahre 1999 mutig, hat sich von der SPÖ befreit, ist dann 2002 wieder durch einer mutige Neuwahlentscheidung mit einem Erdrutschsieg belohnt worden. Dann hat man 2006 leider verloren (immer noch 34% geholt), hätte aber mit FPÖ und BZÖ noch eine bequeme Mehrheit gehabt. Leider war die ÖVP feig, und hat sich wieder ins Fäulnisbett mit der SPÖ gelegt. Die Folge war eine Katastrophe für das Land UND für die ÖVP.

    Außer 2 letzte Jahre am Futtertrog hat die ÖVP nichts zu verlieren. Für Österreich ist eine Wende überlebensnotwendig!

    Schelling als Spitzenkandidat. Orban'sche Ansagen bei der Zuwanderung. Sparkurs. Direkte Demokratie. Lacht mich aus, aber die ÖVP hätte das Zeug zu Platz 1.

    • Pennpatrik
      12. Oktober 2015 12:13

      Niemand lacht, weil die Zerstörung der ÖVP durch die Beamten und Kammerangestellten diesem Land enormen Schaden zugefügt hat.
      Um wieder die Nummer 1 zu werden, müsste sie ihre Kader auswechseln. Aber wie sollte ein Kammerangestellter wie Mitterlehner erkennen, dass Führungsfiguren nicht aus dem geschützten Bereich kommen. Er müsste sich dann selbst mit vielen anderen Funktionären in Frage stellen.
      Diese Partei ist tot. Auch wenn einige noch versuchen, sie zu reiten.

    • M.S.
      12. Oktober 2015 13:23

      @Pennpatrik

      "Ihrem Ende eilen sie zu,
      die so stark im Bestehen sich wähnen.
      Fast schäm ich mich, mit ihnen zu schaffen.
      Sie zu verlassen, die einst mir gefielen,
      statt mit den Blinden blöd zu vergehn,
      und wären es göttlichste Götter!
      Nicht dumm dünkte mich das!"

    • Pennpatrik
      12. Oktober 2015 16:56

      @MS
      Ist das gelogen?

    • M.S.
      12. Oktober 2015 20:09

      @Pennpatrik

      Nein! Die e i n s t mir gefielen ist wahr.

    • Pennpatrik
      13. Oktober 2015 05:36

      @MS
      Entschuldigung, war ein Wortspiel. Ich konnte nicht widerstehen.

    • Herzogberg (kein Partner)
      14. Oktober 2015 20:50

      Schüssel war ein guter Taktiker, aber kein Stratege. Durch seinen Koalitionsbruch 2002 hat er die FPÖ am falschen Fuß erwischt und damit die Wahl fulminant gewonnen.Auf längere Zeit gesehen hat er die ÖVP damit unentrinnbar in die Koalition mit der SPÖ getrieben.

  30. Josef Maierhofer
    12. Oktober 2015 11:24

    Die ÖVP ist derzeit arm dran.

    Seit sie sich auf die einerseits bequeme aber anderseits zerstörende Koalition mit der SPÖ eingelassen hat, um an der 'Ohnmacht' zu bleiben, geht es natürlich dort steil bergab. Sie ist zu einem linken Verein geworden.

    Klar, kann man 50 Jahre lang gemachte Fehler jetzt nicht ausbügeln, ohne von der Macht sich eine Zeit lang zu verabschieden.

    Die gutgemeinten Fehlerlisten des Dr. Unterberger sollten die ÖVPler, sofern es solche noch gibt, wie jetzt schmerzhaft zutage treten wird, wenn sie sich in Parteipolitik und Regierungspolitik betätigen wollen, wohl sehr ernst nehmen, wenn sie einen Neubeginn angehen wollen.

    Aber wollen die einen Neubeginn ? Ich fürchte, nein. Wie alles in Österreich derzeit, wollen sie den Crashkurs im 'Schoße der SPÖ' fortsetzen. Das ist eindeutig zu wenig für Österreich, wenn man da noch eine Zukunft will und nicht Selbstaufgabe und Übergabe an willkommene 'Flüchtlinge', die uns sehr bald den Bürgerkrieg bescheren werden.

    Die Einzigen, die noch für Österreich denken, sind wohl noch die Blauen und ich wundere mich eigentlich, warum sie hauptsächlich ehemalige ÖVP Stimmen in Wien bekommen haben, offenbar haben die Wähler auch die ÖVP schon aufgegeben, wie ich selbst auch.

    Also ein Neubeginn dauert sicher einige Legislaturperioden, erfordert viel Disziplin und viele gute Ideen und gute Leute, die diese transportieren und vor allem Verlässlichkeit.

    Mit den 'staatlich' (links) gesteuerten Medien werden sie nicht rechnen dürfen, aber mit dem Internet und den Internet Blogs, wo heute sicher die meisten lesen, weil es 'nichts' kostet.

    Das Spiel mit den Linken war und ist ein Spiel mit dem Feuer und das zerstört alles.

  31. Bob
    12. Oktober 2015 10:52

    Der Hauptfehler von Juraczka war meiner Meinung nach die Ausgrenzung der FPÖ. Nur gegen Strache zu sein ist für eine angeschlagene Partei einfach zu wenig.

  32. Politicus1
    12. Oktober 2015 09:52

    auch die grottenschlecht gemachten Plakate waren schuld.
    Auf allen Plakaten wurde der Betrachter von einem ÖVP-Spitzenmann mit einem misstrauischen, abwehrenden Gesicht angeschaut. Da war kein freundliches Zugehen auf den das Plakat betrachtenden Wähler erkennbar.

  33. Politicus1
    12. Oktober 2015 09:49

    eine kleine Anekdote zur Situation der Wiener ÖVP:
    vor etlichen Jahren gab es im Bezirk eine Nchwahlfestivität, bei der die Wiener Parteioberen gerade mal die Bezirksmandatare kannten.
    vor einigen Jahren erkannte die ÖVP-Spitze nicht nur die eigenen Mandater, sondern auch die Wahlbeisitzer und -helfer
    Diesmal werden die Parteispitzen sowohl die Mandatare und die Wahlhelfer, aber auch die Wähler persönlich kennen ...

  34. Politicus1
    12. Oktober 2015 09:36

    1) Gratulation dem schon fast ewigzeitigen Adi Tiller! Ähnlich wie im United Kingdom, wo die Briten aller Generationen nur eine Königin kennen und erlebt haben, haben sich in Döbling bereits zwei Generationen nur an den Adi gewöhnt.
    2) Gratulation der erstmals zur Wahl angetretenen Silke KOBALD in Hietzing. Sie hat mit einem tollen Team von tatkräftigen Unterstützerinnen und Unterstützern ein Traumergebnis erreicht und gegenüber dem letzten Ergebnis ihres Vorgängers sogar noch zugelegt!
    3) Gratulation den Freiheitlichen, die anscheinend zwei, wenn nicht sogar noch ein dritter dazu kommt, Bezirke von den Roten übernommen haben.

    4) kein aufrichtiges Beileid der Wiener Stadt-ÖVP
    Eine Partei, die zwar gegen den roten Bürgermeister antritt, aber dann zwei Wochen vor der Wahl einen Misstrauensantrag gegen diesen NICHT unterstützt (der ja ohnedies in der Minderheit geblieben wäre), hat jede Glaubwürdigkeit verloren!
    Auf der emotionalen Ebene sollte auch nicht die schmähliche Haltung zum Deserteursdenkmal nicht vergessen sein.

    5) Erwin Pröll wird jetzt nicht lange brauchen um klar zu sagen, dass er mit dieser Wiener ÖVP als Unterstützer 2016 NICHT zur Verfügung steht ...

    6) Statt nach einem neuen Obmann zu suchen, sollten die Hinterbliebenen das Erbe gar nicht erst antreten und einen totalen Neustart mit einer neuen Partei überlegen.

    • Nestor 1937
      12. Oktober 2015 12:46

      Wenn überhaupt,
      dann nur mit einem totalen Neustart ohne die dominanten Teilorganisationen-Bünde.
      Blümel kann nur ein Nachlaßverwalter sein.

  35. Camilla
    12. Oktober 2015 09:22

    Interessant erscheint auch, daß anscheinend (z.B. in Hietzing) viele Stimmen
    bei der Bezirksvertetung für ÖVP und beim Bürgermeister für SPÖ waren.
    Man fürchtete wohl eine Koalition mit Strache.
    Daraus wird die ÖVP lernen, bei nächster Gelegenheit eine solche
    Koalition unbedingt auszuschließen .........
    Die Folgen lassen sich ausdenken.

  36. Riese35
    12. Oktober 2015 08:26

    Meine Vermutung und Hypothese zum Abschneiden der ÖVP als jemand von außen: Die ÖVP hat primär das falsche Pferd geschlachtet. Ich weiß zwar nicht, ob es auf Juraczka selbst zurückzuführen ist, daß er weitgehend untätig blieb, vermute dahinter aber eher einen kräftigen Dämpfer des Häupl-Busenfreundes Pröll und Mitterlehners, die Juraczka den Bewegungsraum so eng abgesteckt haben, daß er mit dem Kopf durch die eigene Wand hätte fahren müssen, um Erfolg zu haben.

    Die ÖVP auf Bundesebene hat nämlich unter Spindelegger und Mitterlehner ihre eigenen Anhänger alle im Regen stehen lassen und nur nach oben Richtung Faymann und Brüssel gebuckelt. Für jede ihrer Wählergruppen gab es scharfe Handgranaten, die explodiert sind.

    Da sind einmal die KMUs und die Wirtschaft, die mit Registrierkassen und einer Explosion sich ständig ändernder Regelungen im Stich gelassen wurden. Sie sind zu den NEOS übergelaufen.

    Da sind jene, denen Schule, Familie, Gender ein Anliegen ist. Auch die hat man im Regen stehen gelassen. Die Familien hat man mit einer 1000%-igen Erhöhung der Erbschaftssteuer belastet, die nicht mehr leistbar ist (wie es die ÖVP selbst indirekt zugibt). An allen Fehlentwicklungen war die ÖVP maßgeblich beteiligt. Diese Wählergruppe ist zur FPÖ übergelaufen.

    Nirgends gab es klare Aussagen und Positionierungen, und wenn, dann sozialistische. Und zu guter Letzt blieben noch die Konzeptlosigkeit und fehlenden Antworten hinsichtlich der Masseninvasion übrig, wie es sogar die Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid gestern richtig analysiert hat. Niemand beantwortete die Frage, wo die Grenze der Aufnahmefähigkeit liegt und was passiert, wenn diese überschritten wird. Niemand beantwortete die Frage, warum nicht kontrolliert wird, daß sich in dem Invasionsstrom keine Terroristen befinden. Darauf aber haben sich unsere Bürger Antworten erwartet, die nicht gekommen sind. Grenzen schließen ohne Gewaltanwendung? Wie Mitterlehner es gesagt hat. Und selbst gegen Ungarn hetzen. Dabei unterstützen 2/3 unserer Bevölkerung Viktor Orban, wie Zuschriften an die ungarische Botschaft gezeigt haben. Warum nicht Österreich notfalls auch mit der Waffe verteidigen?

    Die ÖVP-Wähler gehören ja doch - vielleicht mit Ausnahme eines kleinen Fleckens um den Tulbinger Kogel - eher zur denkenden Wählerschicht. Und die hatten es satt und ließen sich das an der Nase Herumführen nicht mehr gefallen. Für jede dieser Gruppen hatte die ÖVP etwas, um sie im Regen stehen zu lassen und gegen sich aufzubringen. Der Fisch stinkt vom Kopf, und das sind bei der ÖVP zwei: Pröll und Mitterlehner. Dort liegt meines Erachtens die eigentliche Ursache des Wahdebakels. Solange die dort so weitertun, wird es mit der ÖVP weiter in rasendem Tempo bergab gehen.

    Juraczkas Fehler war, daß er nicht entschlossen genug dagegen aufgetreten ist. Ob das auf eigener Führungsschwäche beruht oder ob er aus der Bundespartei und NÖ einfach niedergehalten wurde und nicht durfte, kann ich nicht beurteilen.

    Die einzige Chance einer Erholung der ÖVP sehe ich in einem Rücktritt Mitterlehners und einem Ende der Koalition mit der SPÖ auf Bundesebene, und dann mit dem Zeigen eigenständigen, nicht-sozialistischen Profils mit klaren Antworten und einem Willen zur Durchsetzung auch unter der Einwirkung von Feindfeuer aus den sozialistischen Parteien und den Medien nach dem Vorbild von Viktor Orban und Horst Seehofer. Das wäre die einzig richtige Lehre aus dem Wahldebakel der ÖVP. Wenn es dazu nicht kommt, wird die ÖVP spätestens 2018 zur Bedeutungslosigkeit abfallen.

    • Nestor 1937
      12. Oktober 2015 09:22

      Riese, große Zustimmung zu Ihrem letzten Absatz !

    • Sensenmann
      12. Oktober 2015 10:42

      Danke! Brilliante Analyse!!

      "Wenn es dazu nicht kommt, wird die ÖVP spätestens 2018 zur Bedeutungslosigkeit abfallen."
      Na DAS wollen wir doch hoffen! Nach all den Verbrechen der schwarzen Pest an Volk und Heimat ist das das Mindeste!

  37. Ingrid Bittner
    12. Oktober 2015 08:16

    Und was nützt jetzt das ganze Herumgeschreibe? Im Klartext: Die ÖVP in Wien hat's zerbröselt und die Scherben wieder zusammenzukehren wird nicht viel bringen.
    Es ist doch weit und breit keiner da, der die Restln zusammenflicken und zu neuer Blüte bringen könnte - wiewohl, ich denke dran, dass ich einmal in der Sahara Regen erlebt habe und am nächsten Tag war ein heller grüner Flaum sichtbar - dieses Bild der tief unten schlummernden Samen hilft gelegentlich, wenn sich eine Situation zeigt, die ausweglos scheint. Vielleicht ist auch die ÖVP eine Sahara, in der allerhand schlummert. Vielleicht war der jetzige Absturz der Regen, der die ÖVP wieder erweckt, weil die Granden könnten doch einen allerletzten Anlauf nehmen, um Wien von dem endgültigen Untergang zu bewahren, obwohl, recht tiefer könnte es eh nicht mehr gehen, bei der Tendenz müsste man bei der nächsten Wahl wahrscheinlich um den Wiedereinzug bangen. Zu blöd auch, dass die Frauen so untreu waren, die eine driftet ab zur FPÖ und die andere zu den Pinken, das ist auch so eine Geschichte, die nicht unbedingt hilfreich war. Jaja, zuerst lässt man sie was lernen und dann tun sie doch, was sie selber wollen.

  38. simplicissimus
    12. Oktober 2015 08:14

    Gähn.

    Viel klarer als die Entwicklung, die die ÖVP betrifft, kann eigentlich nichts mehr sein.
    Mich wundert nur, daß das niemandem in der VP auffällt.

  39. Konrad Loräntz
    12. Oktober 2015 04:40

    Eigentlich paradox. Ausgerechnet der Kandidat, welcher bei der Elefantenrunde vorigen Montag am sympathischten erschien, nimmt seinen Hut. Juraczka wird schon, wie AU schreibt, allerhand falsch gemacht haben. Aber vor allem fokussiert er auf das Grundproblem der ÖVP: Wofür steht sie ? Nach dem Abgang Schüssels erscheint sie halt leider nur mehr als das Hunderl, das den Internationalsozialisten hilflos nachläuft. Dem Widerstand gegen die dramatischen Umwälzungen gibt sie jedenfalls keine Stimme. Aber wen wundert das, wenn ein 68-Hetzblatt wie Profil unter der Ägide des Giebelkreuzes herausgegeben wird und die das Hauptanliegen der Kirche die Aufnahme möglichst vieler Sürer ist.

    • Pumuckl
      12. Oktober 2015 07:36

      Leider kann man Dr. Unterbergers Aufzählung von Mag. Juraczkas Schwächen, wenig
      entgegensetzen.

      Bei Manfred Juraczka war DER WILLE ZUR MACHT nicht erkennbar.

    • Nestor 1937
      12. Oktober 2015 12:49

      Gut gesagt, Pumuckl!

    • WFL
      12. Oktober 2015 15:27

      @konrad loräntz:
      Kurier nicht zu vergessen!
      Der ebenfalls unter der Ägide des Giebelkreuzes erscheint und unter Brandstätter / Votzi zum rotgrünen Kampfblatt wurde.

  40. Huxley
    12. Oktober 2015 04:25

    Die Bundes-ÖVP ist in einer schwierigen Lage. Die einst bürgerliche Wirtschaftspartei ist nicht mehr ganz bürgerlich, und was die Wirtschaftskompetenz betrifft, so erlaube ich mir kein Urteil, aber gezeigt hat diese Partei ihre Kompetenz nur in Interviews mit dem Finanzminister, aber in der Realpolitik umgesetzt hat sie noch nichts. Eine Kammerpartei zu sein, die alles regulieren will, ist zu wenig. Das können die Roten viel besser.

    Liberale Parteien gibt es in Österreich keine, weil einen Wirtschaftsliberalismus hat es in Österreich nie gegeben. Die Freiheitlichen könnten das werden, aber Strache hat vor der Wahl versprochen, dass er keinem Wiener Beamten ein Haar krümmen werde, wenn er Bürgermeister wird. Vielleicht war das ein Fehler. Die NEOS, die neuen Polit-Esoteriker, haben sich sehr schnell nach links verkrümelt und werden dort vermutlich bleiben.

    Es gäbe zumindest einige Möglichkeiten, etwas mehr Freiheit zuzulassen:
    Der Schulbereich: Das Bildungswesen wurde von der SPÖ fast an die Wand gefahren. Hier herrscht dramatischer Handlungsbedarf. Hallo ÖVP! Schulautonomie! Hallo! Aufwachen!

    Der Verteidigungsbereich: Hier hat die SPÖ das Bundesheer fast an die Wand gefahren. Hallo ÖVP! Wehrbereitschaft! Gibt’s die noch? Aufwachen!

    Lohnnebenkosten: Hier brennen wir für aufgeblähte Tintenburgensektoren, die längst entbehrlich sind. Wozu diese vielen Kammern nötig sind, weiß kein Mensch, außer die Kammerfunktionäre. Hallo ÖVP! Aufwachen!

    Sozialversicherungen: Liebe ÖVP! Warum gibt es in Österreich Pflichtversicherungen statt Versicherungspflicht? Sitzen zu viele Kostgänger von euch da drinnen? Warum kann sich nicht jeder Österreicher seine eigene Versicherung selbst aussuchen? Unser Staat ersparte sich dadurch Multimilliarden. Hallo ÖVP! Aufwachen!

    Je länger ich per Autopilot schreibe, desto mehr Beispiele fallen mir ein, daher muss ich Schluss machen. Die ÖVP ist fast unbemerkt im Laufe der Zeit zu einer Teilorganisation der SPÖ geworden. Länderfürsten, die durchaus Qualität haben und eine saubere und effiziente Politik betrieben, wie etwa OÖ-Pühringer, mussten die Zeche bezahlen.

    Strache kann sich eigentlich freuen. Wampos „Sieg“ in Wien ist ein waschechter Pyrrhussieg, denn der Maturant und Taxler der Nation bleibt fest im Sattel sitzen und wird die SPÖ Zug um Zug bundesweit noch weiter nach unten ziehen. In 2 Jahren wird die rote Bundesburg sturmreif sein. Sollte die ÖVP an der SPÖ kleben bleiben, ist sie dem Tod geweiht. Als ehemaliger Stamm-Schwarzwähler würde ich da keine Träne vergießen.

    • Riese35
      12. Oktober 2015 08:39

      *****************!

      Die SPÖ und Faymann können aber auf Bundesebene nur dann so weitermachen, wenn die ÖVP mit Mitterlehner und Pröll die SPÖ und Faymann gewähren läßt. Das führt aber geradewegs in eine ähnliche Pulverisierung der ÖVP 2018.

      Die einzig richtige Lehre aus dem Wahldebakel wäre: entweder die ÖVP wählt den Weg der Selbstauflösung 2018, oder Mitterlehner tritt zurück und die ÖVP beendet jetzt die Koalition mit der SPÖ.

    • Pennpatrik
      12. Oktober 2015 17:05

      @Riese35
      Was wird dann, wenn sie die Koalition mit der SPÖ beendet?
      Tritt sie dann für die Abschaffung der Zwangskammern ein, die sie, gemeinsam mit der SPÖ mit 2/3 Mehrheit in die Verfassung geschrieben hat?
      Wird sie Familienpolitik im Sinne der Einheit der Familie machen? Steuersplitting ist z.B. das äußere Zeichen dafür, dass man die Familie als Einheit sieht.
      Wird sie der unseligen Genderei den Garaus machen?
      Wird sie die Männer wieder wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sein lassen und die Kampffeministen zurückdrängen?
      Wird sie Schluss machen damit, dass unseren Kindern eingeredet wird, dass sie ruhig ein bischen Schwul sein können?
      Wird sie weiterhin kampflos zur Kenntnis nehmen, dass Kinder nicht mehr darüber informiert werden dürfen, warum wir Weihnachten feiern?
      Wird sie endlich antisozialistische Politik machen und den Sozialisten sowie den sozialistischen Blättern genauso mit den Hintern ins Gesicht fahren, wie die das mit den Bürgerlichen machen?

      Wird sie nicht.
      Auch dann nicht, wenn - wer? - die Parteiführung übernimmt.
      Wie ich oben geschrieben habe. Sie ist tot, auch wenn noch einige versuchen, sie zu reiten.

    • Riese35
      12. Oktober 2015 18:42

      @Pennpatrik: Ich beantworte nur Fragen, die in meiner Kompetenz liegen und für deren Beantwortung ich die Voraussetzungen habe. Die von Ihnen gestellten Fragen kann nur die ÖVP selbst beantworten. Die Entscheidung, ob die ÖVP tot sein will, muß sie selbst treffen.

      Aber ich gebe Ihnen recht, im Moment schaut es so aus, daß sie tot sein will. Ein paar junge Idealisten wie Kugler und Hungerländer, die nicht durchschauen, welch schäbiges Spiel mit ihnen getrieben wird, tun mir leid. Sie dürfen zwar viel von konservativen Werten reden, zu sagen haben sie aber nichts. Das Sagen haben Pröll und Mitterlehner, die Vorgaben kommen von Faymann und aus Brüssel.

    • machmuss verschiebnix
      12. Oktober 2015 20:04

      Huxley , ******************

      so sieht's aus - g'mahte Wies'n für Strache !

  41. kritikos
    12. Oktober 2015 02:09

    Ein Nachsatz zu Herrn Busek: Ich habe mich erinnert - und auch gecheckt - , dass er die Internationale mitgesungen hat. Na ja, er ist liberal katholisch, aber von der linken Seite wird er kaum dafür ein Mitsingen bei "Großer Gott wir loben Dich " erreichen. Nach ihm kam Schüssel, der letzte profilierte ÖVP-ler. Leider, ich meine leider der Letzte.

    • Pumuckl
      12. Oktober 2015 07:21

      DIE ERHOBENE FAUST IST DOCH EIN SYMBOL, EINE GESTE DER GEWALTBEREITSCHAFT !

      Es dürfte wohl eine hoch ZWEITELLIGE MILLIONENZAHL AN TOTEN sein, welche dem INTERNATIONALEN SOZIALISMUS in seinen diversen Ausformungen anzulasten ist.

      Der, seine intellektuelle Überlegenheit immer wieder hervorkehrende, Ehrhard BUSEK SANG DIE SOZIALISTISCHE INTERNATIONALE MIT ERHOBENER FAUST ! ! !

      Diese Symbolik war ihm bewußt.

      KARDINAL KÖNIG UND ERHARD BUSK sehe ich als Bannerträger SOZIALISTISCHER VERWÄSSERUNG DER KATHOLISCHEN KIRCHE und damit auch der ÖVP !

    • Rübezahl
      12. Oktober 2015 08:01

      @ Pumuckl

      Nationalsozialismus+alle anderen Spielarten..sagen wir 100 Mio
      plus Mohamedaner ca. 300 Mio..

      die halbe Milliarde wird sich in diesem Jahrtausend schon noch ausgehen

      http://michael-mannheimer.net/2014/08/04/270-millionen-nichtmoslems-durch-islamischen-dschihad-getoetet/

    • Sensenmann
      12. Oktober 2015 10:46

      Mit diesem Buschek begann der Niedergang der wiener ÖVP. damls wurden bürgerliche und konservative Wähler vergrault. diese hielt man für entbehrlich, da man sich ja Stimmen von den"bunten Vögeln" holen wollte.
      Die "bunten Vögel" sind aber lieber gleich dorthin gegangen, wo der echte und unverfälsche Bolschewismus blüht und haben der ÖVP was gehustet. Und die Stammwähler sind dann auch weg...

    • Pumuckl
      12. Oktober 2015 12:13

      @ Rübezahl

      Die vom Nationalsozialismus zu verantwortenden Millionen Toten sind eine eigene Kategorie und SIND LEIDER VOM DEUTSCHEN VOLK ZU VERANTWORTEN.

      Aber sehr leicht kann man in der Geschichte eine hoch zweistellige Anzahl von Millionen Toten zählen, wenn man all jene, welche von ALLEN ANDEREN ERSCHEINUNGSFORMEN DES INTERNATIONALEN SOZIALISMUS VERURSACHT WURDEN, BETRACHTET ! ! !

      ABER WELCHES VOLK HAT DIESE VIELEN MILLIONEN TOTEN ZU VERANTWORTEN ?

      Denken wir nur an die ca. 2 Millionen Toten, erst in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts, durch die ROTEN KHMER in Kambodscha.

  42. Haider
    12. Oktober 2015 01:15

    Es ist beileibe nicht meine Aufgabe (und auch nicht meine Intention) einen gewissen ÖVP-Kandidaten Jurazka zu verteidigen. Aber ihn jetzt dafür niederzumachen, daß er seinerzeit der einzige Schwarze war, der sich aus der Deckung wagte, sollte man ehrlicherweise bedenken. Ist es wirklich die feine bürgerliche Klinge, ihn dafür abzuschießen, daß man ihn parteiintern im Wahlkampf negierte, torpedierte und pausenlos am glatten Wr. Politparkett ausrutschen ließ? Der böse Geist aus der ÖVP-Flasche war zweifelsohne der Wr. Obmann Kurz. Um dessen völlig unverdient positives Image aufrechtzuhalten, wurde er ÖVP-intern aus der Schußlinie genommen. Und dennoch wußte jeder: er ist der parteiinterne Oberintrigant! Wenigstens dies zeichnet ihn als gestandenen Schwarzen aus.

    • kritikos
      12. Oktober 2015 01:56

      Bravo!
      Herr Kurz macht zwar gelegentlich schwache Töne bei der Problematik des Moslem-Ansturms, aber sonst tut er in Wien nichts. Ach ja, die Jugend vertreten. Er hat zwar das Studium anscheinend "verschoben", aber die Matura hat er nachweislich. Und Herr Juraczka soll die Suppe auslöffeln.
      Von wegen rhetorischem Auftreten: Die ÖVP hatte vor etlichen Jahren einen Obmann, einen Wiener, der rhetorisch grandios war (und immer noch ist). Was hat er der ÖVP gebracht? Sie erraten, wen ich meine? "Ohne wenn und aber".

    • Gandalf
      13. Oktober 2015 13:21

      Am unseligen Erbe des Herrn "ohne wenn und aber" leidet die ÖVP heute noch - nicht gottgegeben, sondern weil der sendungsbewusste Idiot seinen Mund nicht halten kann. Und sich berufen fühlt, immer wieder von der Zuschauertribüne Zurufe zu machen, die nicht nur kontraproduktiv, sondern oft ganz einfach dumm sind. Und - was hätte man von so einem auch sonst erwarten dürfen - inzwischen die Pinkler wählt. Bravo, genau so macht man die eigene Gesinnungsgemeinschaft, als deren Chef man halt recht wenig erfolgreich gewesen ist - dann endgültig kaputt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      14. Oktober 2015 11:01

      Gutmenschliche ÖVP-"Persönlichkeiten", wie z. B. die Herren Dr. Görg und Dr. Busek, trugen wesentlichst zum Abstieg der einst konservativen ÖVP bei.
      Görg war beispielsweise explizit gegen den privaten legalen Schusswaffenbesitz und meinte gar, Sammler sollten ihre Schußwaffen unbrauchbar machen.
      Busek setzte mit seinem Absingen der Internationale noch eines drauf und glaubt bis dato durch mehr oder eher weniger kluge Wortmeldungen "seiner" ÖVP einen guten Dienst zu erweisen. In Wahrheit pflegt er jedoch nur seine unerträgliche Eitelkeit.
      Ich wiederhole mich: Die ÖVP müßte diese Koalition unverzüglich auflösen und
      v o r Neuwahlen explizit erklären, n a c h den Wahlen mit der FPÖ koalieren zu wollen!





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