Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Es gibt kein bürgerliches Lager

Der erstmalige Absturz der ÖVP auf einen einstelligen Prozentsatz war eines der historisch wichtigsten Ergebnisse der Wiener Gemeinderatswahl. Er geht Hand in Hand mit der – wenn auch nicht ganz so heftigen – Entwicklung der ÖVP auf Bundesebene und in anderen Bundesländern. Viele Kommentatoren fragen sich seither: Wohin ist das bürgerliche Lager entschwunden?

Die Antwort mag manche verblüffen: Es gibt gar kein bürgerliches „Lager“. In Begriffen wie „Lager“ zu denken ist im heutigen Österreich ein grober Anachronismus. Politische Lager von Relevanz hat es in der Zwischenkriegszeit gegeben. Damals haben sich das christliche, das sozialistische und das deutschnationale Lager wild gegenseitig bekämpft. Justizpalastbrand, Bürgerkriege, wöchentliche Prügeleien an der Wiener Universität, hunderte Bombenanschläge, Ausschaltung des Parlaments waren die schlimmsten Höhepunkte jener Auseinandersetzungen. Fast jeder Österreicher gehörte einem Lager an, das nicht nur sein Wahlverhalten, sondern auch seine Vereins-Mitgliedschaften und Freundeskreise geprägt hat.

Heute gibt es höchstens noch in ein paar Mini-Restbeständen ein sozialistisches Lager, wo Menschen noch immer wie selbstverständlich die SPÖ wählen, und zugleich bei Kinderfreunden, Arbeiter-Samaritern, Arbö und vielen anderen, eng mit der Partei verbundenen Vereinen dabei sind. Aber auch das sind vor allem Pensionisten. Das verbandskatholische Lager rund um den CV und das deutschnationale um schlagende Studentenverbindungen sind noch unbedeutender.

Der große Rest der Bevölkerung denkt hingegen nicht im Schlaf daran, sich einem „Lager“ zugehörig zu fühlen. Diesen Menschen ist die individuelle Freiheit viel zu wichtig, als dass sie einem Lager zugehören wollten. Auch wenn nicht alle automatisch Wechselwähler sind, so wollen sie doch jedenfalls das Gefühl haben, ständig selbst über all ihre Bindungen und Verhaltensweisen zu entscheiden.

Kein Gegensatz zu Bauern und Adel mehr

Was heißt aber dann überhaupt noch „bürgerlich“? Nicht sehr viel. Das Wort hat im 18. und 19. Jahrhundert einen bewussten Gegensatz zu feudalen und aristokratischen Klassen bedeutet. „Bürgerlich“ stellt sprachlich und historisch auch einen Gegensatz zum Bauerntum dar. Also ausgerechnet zu zwei Gruppen, die heute noch überdurchschnittlich stark ÖVP wählen.

Dieser Gegensatz ist längst verschwunden. Es fällt beispielsweise gar niemandem auf, dass es eigentlich ein Widerspruch in sich sein müsste, wenn ein seit einigen Jahren in Wien aufgeblühter „Bürgersalon“ ganz klar von Angehörigen einst wichtiger aristokratischer Familien geprägt ist, also von Familien, deren Vorfahren einst alles, nur nicht „bürgerlich“ waren.

Wenn dieses Wort noch irgendetwas heißt, dann ist es ein bestimmter städtischer Lebensstil.

  • Man vermeidet weitgehend den Dialekt;
  • man legt Wert auf Höflichkeit;
  • man besitzt viele Bücher;
  • man geht (auch aus Pflichtbewusstsein) in Theater und (immer mehr) in Konzerte;
  • man strebt Bildung und intellektuelle Berufe an;
  • man respektiert Lebenserfahrung;
  • man fühlt sich als etwas Besseres, ohne auf Privilegien zu pochen;
  • man will vor allem nicht zu einem Lager gehören.

Aber längst hat eine totale Vermischung des bürgerlichen Lebensstils mit dem jener Welt stattgefunden, die einst als proletarisch angesehen worden ist. Von Fußballbegeisterung bis zum Würstelstand gehört alles auch irgendwie zum bürgerlichen Lebensstil. Selbst die Kleidung ist kein Unterschied mehr, seit die – soziologisch ja eigentlich eindeutig bürgerliche – 68er Bewegung, also die der heutigen Großväter, auch hier für massive Veränderung gesorgt hat.

Ein solches Bürgertum kann politisch nicht mehr nur zu einer Partei gehören. Schwarz, Grün, Pink werden bunt durcheinander gewählt. Und wenn es bei anderen Parteien einen charismatischen Chef gegeben hat, waren für einen Teil der Bürgerlichen auch diese modisch, das war in Bruno Kreiskys Zeiten Rot und unter Jörg Haider Blau.

Wer also heute in der ÖVP die Partei als „bürgerlich“ definiert, hält die Partei eigentlich für inhaltsleer. Die ÖVP hat im letzten Jahrzehnt vor allem eines übersehen: Sie war bis unter Wolfgang Schüssel immer eine Sammelpartei. Einerseits hat sie sich als politische Interessenvertretung von Bauern, Beamten und Selbständigen verstanden (obwohl die oft zueinander kontroverse Interessen gehabt haben). Andererseits als gemeinsame Plattform betont christlich geprägter Menschen mit Wertkonservativen und Ordnungsliberalen.

Starke Führer überdeckten Grundsatzfragen

Die Partei war in ihren guten Zeiten immer von starken Führern dominiert (Raab, Klaus, Mock, Schüssel), die sowohl christlich wie konservativ wie ordnungsliberal waren. Jedoch ist hinter dem Kult um den jeweiligen Chef das Wissen um die eigentliche intellektuelle Basis weitgehend zerbröselt. Bei den berufsständischen Interessen hat sie überdies das Problem, dass die Bauern rapide weniger geworden sind. Die Selbständigen werden zwar zahlenmäßig mehr. Es gibt aber keine gemeinsamen Interessen mehr zwischen Industriellen und outgesourcten Scheinselbständigen, die von der Hand in den Mund leben und von einer ganz normalen Anstellung nur träumen können.

Die bewusst christlichen Menschen, eine weitere einst wichtige ÖVP-Basis, sind in Österreich aus vielerlei Gründen (wie Wohlstand, wie die Führungsschwäche der Bischöfe) selten geworden. Aber am schlimmsten für die ÖVP ist etwas anderes: Im letzten Jahrzehnt ist das Bewusstsein völlig verloren gegangen, dass sie nur als große Koalition zwischen Ordnungs- (oder Wirtschafts-)Liberalen und Wertkonservativen überleben kann.

Der Ordnungs-Liberalismus wurde vielfach auch von der ÖVP als unerwünschter Neo-Liberalismus denunziert. Dabei gibt es da gar keinen Unterschied. Dabei hat er sich empirisch als die jenseits aller Theorie und Ideologie weitaus größte Erfolgsstory der Nachkriegsgeschichte erwiesen. Dennoch wird Liberalismus heute vielfach nur noch im amerikanischen Sinn von „Liberalism“ verstanden, wo er eine Umschreibung für sozialdemokratisch ist.

Für diesen Linksliberalismus steht heute das Engagement für Schwule und Zuwanderer, der Einsatz gegen Religion, Genderismus und für eine gleichmacherische Bildungspolitik im Zentrum. Hingegen sind die eigentlichen Kernwerte des historischen Liberalismus ganz in den Hintergrund getreten oder werden gar als „neoliberal“ denunziert:

  • Freiheit als wichtigster Wert,
  • Recht und Ordnung,
  • Marktwirtschaft,
  • möglichst wenig Staat,
  • Bekenntnis zu Forschung und Technik,
  • Leistungsprinzip.

Diese Umdeutung von liberal in linksliberal ist bei den aus dem Neomarxismus kommenden Grünen relativ logisch. Sie ist bei Neos und ÖVP hingegen erstaunlich.

Die vergessenen konservativen Werte

Zugleich hat die ÖVP aber auch die Beziehung zu den konservativen Werten ganz oder teilweise verloren und damit die entscheidende Basis für ihre einstige Größe als Volkspartei (die anderen beiden soziologisch bürgerlichen Parteien hatten nie diese Basis).

  • Dazu zählen Werte wie „Familie“, „Heimat“, „Österreich“, „Abendland“ und „Tradition“.
  • Dazu zählt große Skepsis gegen islamische Zuwanderer (je nach Formulierung der Umfrage sind da 60 bis 85 Prozent sehr besorgt).
  • Dazu zählt emotionale (nicht unbedingt religiöse) Verbundenheit mit der christlichen Prägung Europas.
  • Dazu zählt die Einstellung, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr eher nicht in eine Krippe abgeschoben werden sollen (das lehnen bei einer ganz neuen Imas-Umfrage nicht weniger als 74 Prozent ab!).
  • Dazu zählt Skepsis gegen Homosexualität (gegen die Schwulen-Adoption ist eine klare Mehrheit, gegen deren Eheschließung eine relativ große Minderheit).
  • Dazu zählt die Ablehnung der Gesamtschule (bei der Imas-Umfrage wird diese mit 54 zu 38 Prozent abgelehnt).

Die ÖVP hat in den letzten zehn Jahren im Zuge eines (auch von den Medien ausgehenden) zeitgeistigen Modernitäts-Drangs all diese mehrheitsfähigen konservativen Haltungen vergessen, ganz oder teilweise aufgegeben.

Egal, wie man selbst zu jedem einzelnen dieser Werte, zu jeder einzelnen Meinung steht: Parteistrategisch ist es unbestreitbar von der ÖVP selbstmörderisch gewesen, sie alle mehr oder weniger der FPÖ zu überlassen . . .

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 12:52

    Die "Lager" teilen sich nunmehr anders auf:

    1.) Gesunde, normale, die für die Erhaltung von Volk, Kultur und Heimat eintreten.

    2.) Von geistiger Räude und Todestrieb Befallene, denen der eigene Tod und das Zugrundegehen von Volk und Land egal oder gar ein Anliegen ist.

    Das sind diejenigen, welche wenn
    wenn ihre Tochter vergewaltigt wurde,
    wenn ihr Sohn zu Tode getreten wurde,
    wenn ihr Haus leer geräumt wurde,
    und selbst wenn ihnen der Kopf gerade vom Rumpf getrennt wird
    sich immer Eines ganz fest sagen:

    "Ich bin tolerant.
    Ich bin offen.
    Ich bin bunt.
    Ich bin kein Nazi.
    Ich bin gut.
    Vielleicht bin ich ja nur zur falschen Zeit am falschen Ort."

    Diese "Lager" sind so verträglich wie Feuer und Wasser, wie Islam und abendländische Aufklärung oder wie Sozialismus und Liberalismus.

    Wenn man es auf Parteien umlegt, dann gehören die FPÖ und TS-Wähler der ersten Gruppe an, die ÖVP-Wähler zu 50%, die SPÖler zu 80% und die Ökobolschewiken zu 99% der Zweiten.

    Manchmal tritt bei der geistigen Räude Selbstheilung durch blitzartiges Erfassen der Realität ein. Die Mehrheit wird aber nichteinmal durch direkt lebensbedrohende Ereignisse geheilt, man meint eben "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen zu sein und lebt weiter nach dem Kardinalsymptom der Krankheit: Wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, Pech für die Realität."

    Für Diese kann man eines Tages nur das passende Psychopharmakon finden...

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 08:57

    OT---aber einen sehr, sehr guten Kommentar des "Nicht-Partners" @Träumer (ich hoffe, er hat nichts dagegen!) zu einem Thema, das schon ein paar Tage zurückliegt und der deshalb möglicherweise übersehen werden könnte, möchte ich hier wiedergeben:

    @Träumer (kein Partner) 20. Oktober 2015 19:23

    " Eine Regierung als surrealer Alptraum Versetzen Sie sich kurz in folgendes Szenario:

    Sie sind als Passagier des Traumschiffs auf dem Ozean unterwegs. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Sie müssen fassungslos mit ansehen, wie der völlig durchgeknallte Kapitän auf hoher See und unter dem Jubel der ganzen Mannschaft Löcher in die Bordwand bohren lässt, damit sich das Wasser nicht so ausgeschlossen fühlt. Auf den angstvollen Hinweis von Ihnen und anderer Passagiere, dass das Schiff dann zwangsläufig sinke, bekommen Sie die Antwort, dass dies in keiner Weise erwiesen sei. Im Gegenteil sei sogar wissenschaftlich eindeutig geklärt, dass der Mensch Wasser dringend zum Leben brauche.
    Es wird Ihnen allen unterstellt, dass sie wohl fanatische Wasserhasser sind, die aus Dummheit wirren Verschwörungstheorien folgen.

    Während sich das Schiff stetig nach links neigt, werden die Restpassagiere angewiesen, nur ja nicht mit jenen “fanatischen Wasserhassern” am rechten Bordrand zu reden, die nur grundlos Panik erzeugen wollen. Auf Ihre Frage, wie das Sinken verhindert werden soll bekommen Sie die Antwort “es liegt nicht in unserer Macht, wieviel Wasser noch kommt”.

    Zudem wird Ihnen vom Kapitän beschieden: “Einen Plan kann ich nur geben, wenn ich einen habe - aber wir schaffen das”. Das Letzte, was Sie mitbekommen, ist die Nachricht über Bordfunk, der Kapitän sei nominiert für den Nobelpreis in Physik. Sie wachen schweißgebadet auf und stellen fest, der Alptraum ist real."

    See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/ungarn-sperrt-zu-ij-jetzt-kann-osterreich-reagieren/#comment-409905

  3. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 09:18

    Die ordo-liberalen Kernwerte sind tatsächlich der Grund, warum sich der Westen derart entwickelt hat, verglichen mit feudal-totalitären Staaten im Rest der Welt. Ich möchte diesen Werten noch den Punkt "Realitätssinn", also die Einsicht hinzufügen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass jeder Lohn zuerst einmal der Arbeit bedingt.

    Die ordo-liberalen Kernwerte sind das Immunsystem gegen jede Form des Kollektivismus.

    Diese Werte erfordern Selbstdisziplin, eigenständiges Denken, Hirn statt Herz. Das ist mühsam. Aber Menschen brauchen auch irgendeine Form der Spiritualität, Herz statt Hirn. Sie brauchen eine höhere, äußere Instanz, die sie bewundern, der sie dienen können: einen Gott, das Kollektiv, das "Gemeinwohl", Mutter Erde. Entsprechend braucht jede Partei neben einem letzten Rest an Vernunft auch ein buntes Kleid der Spiritualität, sei es traditionell, christlich, grün, sozialistisch, oder national. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass all diese Kleider aus einem kollektivistischen Garn gesponnen sind.

    Die ÖVP trägt dagegen bloß alte Lumpen, die von roten und grünen Flicken notdürftig zusammengehalten werden. Sie ist kraftlos und beliebig geworden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 09:16

    Wer wählt noch ÖVP?
    Beamte, Lehrer, Angestellte, Journalisten, Künstler, Pensionisten, Ärzte, Bauern (bis auf 5% Großgrundbesitzer), Heer, Vererber ohne Stiftung, Kirche, Frauen, KMU, Handel,... , sicher nicht.
    Was bleibt sind nur 6 - 8%, siehe Wien.
    Alle anderen hat die ÖVP verraten und im Stich gelassen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 02:30

    Für diesen äußerst klugen, sehr analytischen und aufklärenden Artikel ist AU großes Lob zu geben (bitte nicht spenden!!!).
    Gut, die Lager sind gestorben, irgendwie hat man das schon im Gespür gehabt. Aber um bei der ÖVP, der die Mehrheit der schreibenden Blogpartner nahe zu stehen scheint, zu schauen: Sie hat sich selbst als Lager oder als Sammelpartei aufgegeben. Sie vertritt ihre bisherigen Werte, Ziele, Anschauungen nur in geringem Maße und sie setzt eindeutig nicht auf Präsenz in eigenen Medien. Die 68er, auch wenn sie schon Großväter geworden sind, haben die Medienlandschaft so okkupiert, dass liberale und konservative Ziele nicht bespielt werden. Und im Hinblick auf Wahlen, auf Posten, auf Zuwendungen wird der Liebdienerei gehuldigt.
    Schauen sich die Parteispitzen nicht die Ergebnisse von Meinungsbefragungen an? Da müssten sie doch sehen, "wo der Hase läuft". Nicht bei der pinken, grünen und roten Meinungsmache. Oder fürchten sie die FPÖ? Schüssel hat es zu Stande gebracht, als 3. der Erste zu werden.
    Hoffen wir auf die nächste Nationalratswahl, auch wenn sie leider in einiger Ferne liegt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 08:50

    Ja, und diese Werte vertritt jetzt die FPÖ und ist damit die neue Sammelpartei.

    Das hat die ÖVP übersehen. Sogar Altvater Pühringer muss sich nunmehr mit einer FPÖ in Oberösterreich die Macht teilen, so auch Hans Niessl im Burgenland.

    Genau dieses Vakuum in der ÖVP hat die SPÖ genutzt (auch wegen der Medienhoheit) für Machtzuwachs, der nach Ernüchterung des Wählers nun aber für die FPÖ ausschlägt, die auch inzwischen die wirklichen Sozialisten vertritt, die Arbeiter und Angestellten.

    Mit der langen Dauer an der Macht haben sich massenhaft Skandale eingeschlichen, die bei der SPÖ (noch) nicht aufgedeckt wurden, bei der ÖVP teilweise, während die FPÖ Skandale alle sofort aufgedeckt wurden.

    Ja, wie hier schon oft gepredigt, die konsequente Achtung der Werte und die offene Sprache, die Einbindung der Menschen, des Volkes in die Entscheidungen (direkte Demokratie), das Einstehen für Heimat, Land und Leute, die Selbstverteidigung, das Eintreten für Recht und Ordnung, die Öffnung zum Volk, etc. sind es, was der FPÖ Flügel verleiht und nicht Homo Trans Hinüber Gender, Schulzerstörung, Bevormundung, Ausschluss des Volkes, Selbstaufgabe und andere linke Kulte, etc.

    Ja, die jungen Menschen wollen in Freiheit leben, die diese 'Altparteien' in linker Manier gerade verspielen. Wer da draufkommt, wählt diese ab und die FPÖ als einzigen Garanten von Beachtung der Werte, nach denen sich die Jungen auch sehnen.

    Also können wir sagen, die 68-er haben das Land verspielt und verludert, es muss Erneuerung her.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2015 08:58

    In erster Linie sind nicht die Lager gestorben, sondern die Persönlichkeiten die einer Partei das Profil geben. Von der ÖVP sitzen auf der Regierungsbank lauter geistige Einzeller. die nur eines im Sinn haben, möglichst originalgetreu die kaputte SPÖ zu imitieren.
    In so kritischen Zeiten wäre es wichtig die besten Kräfte zu bündeln, anstatt auszugrenzen. Dieser Parteipolitische Wahnsinn gehört ehestens abgeschafft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Oktober 2015 21:50

    Hmm ... die "armen Flüchtlinge" stellen Forderungen ... denen möchte ich nur mehr entgegenbrüllen ... WENN DIR ETWAS NICHT PASST MOHAMMEDANER, DANN SCHLEICH DICH GEFÄLLIGST NACH SAUDI ARABIEN ODER KUWEIT UND NIMM BITTE DIE ISLAMOFASCHISTEN DIE WIR SCHON IM LAND HABEN MIT. WIR BRAUCHEN DIESES DRECKSPACK NICHT IM LAND.

    Noch Fragen mohammedanisches Dreckspack? ...


alle Kommentare

  1. heartofstone (kein Partner)
    23. Oktober 2015 21:50

    Hmm ... die "armen Flüchtlinge" stellen Forderungen ... denen möchte ich nur mehr entgegenbrüllen ... WENN DIR ETWAS NICHT PASST MOHAMMEDANER, DANN SCHLEICH DICH GEFÄLLIGST NACH SAUDI ARABIEN ODER KUWEIT UND NIMM BITTE DIE ISLAMOFASCHISTEN DIE WIR SCHON IM LAND HABEN MIT. WIR BRAUCHEN DIESES DRECKSPACK NICHT IM LAND.

    Noch Fragen mohammedanisches Dreckspack? ...

  2. Politik ist keine Lösung! (kein Partner)
    23. Oktober 2015 21:19

    Wir leben in einer Gesellschaft, die ungefähr so vital und geistreich ist wie eine tote Ratte. Ohne die Hilfe Gottes sind alle dem Tod geweiht.

    • Gasthörer (kein Partner)
      24. Oktober 2015 00:27

      Das sehe ich auch so.
      Vielleicht sollte unser US-Fanboy einmal mit seinen Auftraggebern reden, wenn das wahr ist, was ich gerade im Standard-Forum lese (Zensor hatte wohl geschlafen):

      "Die USA zahlt jeden Flüchtling 4000€ um nach Europa zu gelangen. Hat mir heute ein afghanischer Flüchtling erzählt. Er wurde damals von den Amerikanern in einem Camp militärisch ausgebildet aber ihm wurde die Taliban zu gefährlich und ist geflohen. Ziemlich ruhig wurde es um die Amerikaner. Wo sind denn unsere atlantischen Freunde? WIeviele Flüchtlinge haben sie bis dato aufgenommen? Achso, das ist eine europäische Angelegenheit, da mischt man sich natürlich nicht ein. Und währenddessen schwafelt Mutti was vom Hochalten europäisch-christlicher Werte die wir der Welt mit gutem Beispiel vorzeigen müssen. Ganz ehrlich: Die Frau hat einen Sprung in der Schüssel und das war noch euphemistisch ausgedrückt."

  3. matthias (kein Partner)
    23. Oktober 2015 18:44

    OT:

    Sämtliche große Buchhändler (Thalia, Amazon, etc.) haben Akif Pirincci komplett aus ihrem Programm gestrichen. Das neue Buch "Die große Verschwulung" ist somit auch nicht erhältlich.

    Jedoch kann man das neue Buch zB. bei antaios.de bestellen (und bei einigen wenigen anderen, siehe PI-News Artikel). Bin zwar kein Pirincci-Fan. Jetzt werde ich das Buch aber trotzdem kaufen. (dass das ganze ein Marketing-Schmäh ist, glaub ich nicht)

    • heartofstone (kein Partner)
      23. Oktober 2015 21:44

      Ausweg: Selbstverlag über das Internet. Bleibt ihm auch mehr im Börserl. tgt5jx

  4. daLUPO (kein Partner)
    23. Oktober 2015 17:22

    Ich sehe nur ein Medium, dass ständig Meinung machen will!

    Nicht informieren, nein es will Meinung machen!

    Derzeit bei der Irmgard Griss, da wird jetzt schon kräftig damit begonnen, den Leuten, den TV Konsumenten einzureden, dass die Griss nicht geeignet ist. Von Sachlichkeit keine Spur!

    Der Schmutzkübel der da bereits gefüllt wird ist einfach nur erschreckend!

  5. ViennaCodePoet (kein Partner)
    23. Oktober 2015 15:41

    Witzig, der Meister dekonstruiert "bürgerlich".

    Dekonstruktion ist jedenfalls hilfreich um Begriff und Ideen zu entsorgen die nicht funktioniert haben.

    Bürgerlich hat in Österreich immer nur eins bedeutet: herab sehen und hinunter treten. Und so fallen auch - in eitler Selbstverblendung - die Kommentare aus.

    "Zu den 'Bürgerlichen Stilelementen' zählz meiner Meinung nach noch etwas ganz wichtiges: die Bereitschaft, bzw. der Wille, Verantwortung zu tragen.
    Verantwortung in der Familie, in der Gemeinschaft, im Staat."

    Super - wir sind mehr oder alle bürgerlich - oder?

    Begriffe sind zum Unterscheiden da - und wenn er nichts mehr unterscheidet - na dann weg damit.

  6. Lawrence (kein Partner)
    23. Oktober 2015 14:59

    Warum soll das ein "städtischer Lebensstil" sein? Fuer viele am Land-Lebende sind das ebenso wichtige Punkte.

    man legt Wert auf Höflichkeit;
    man besitzt viele Bücher;
    man geht (auch aus Pflichtbewusstsein) in Theater und (immer mehr) in Konzerte;
    man strebt Bildung und intellektuelle Berufe an;
    man respektiert Lebenserfahrung;
    man fühlt sich als etwas Besseres, ohne auf Privilegien zu pochen;
    man will vor allem nicht zu einem Lager gehören.

    Ich wuerde das eher noch fuer die am Land lebenden Menschen erweitern:
    Man weiss den Namen vom Nachbarn
    Man weiss, dass man sich gegenseitig hilft
    Man weiss, dass man andere gruesst
    usw.

  7. Segestes (kein Partner)
    23. Oktober 2015 11:12

    "Man vermeidet weitgehend den Dialekt;"

    Das gehört eher in die Kategorie "Kryptointellektuell". Dialektsprecher sind nämlich nicht per se Bildugsvollidioten.
    Auf den Dialekt verzichtet man als heimatverbundener Mensch nur dann, wenn man mit Leuten von Außerhalb spricht.

    PS: Gestern im ORF-Radio: "Zweitausend Flüchtlinge haben sich vom Grenzübergang Spielfeld zu Fuß Richtung Norden aufgemacht. Die Behörden versuchen sie durch Zureden (!!!!!!) zur Umkehr zu bewegen."

    Dieses Regierung gehört weg, sofort!

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      23. Oktober 2015 12:13

      Alles Zureden wird nichts nützen. drollig. Ich begreife und begreife und begreife nicht, weshalb die eindringenden Fremden immer noch ihr vorgebliches „Recht“ auf Geld, Verpflegung, Unterbringung usw. durchsetzen können und dieser Punkt nicht ganz oben auf die politische Tagesordnung in ganz (!) Europa gesetzt wird. In einem hat Merkel wohl recht: Grenzzäune sind nicht die ultimative Antwort auf die Stürmung Europas, denn Europa kann sich nicht einmauern. Dennoch ist diese Aussage ein Halbwahrheit mit negativen Konsequenzen. Grenzzäune sind zunächst einmal ein deutliches Zeichen der Wehrhaftigkeit und verfehlen auf Dauer ihre psychologische Wirkung nicht. Damit würde zumindest den Druck vom Kessel genommen. So lange jedoch der Strom heranwalzender Menschenmassen nicht abreißt, ist alles Gerede von Grenzen einfach nur lächerlich. Dazu: Elias Canetti „ Masse und Macht“.

      Wie aber soll ein Mensch einen Mitmenschen vor dem Ertrinken retten, wenn er selbst gerade absäuft, weil schon fünf andere an seinen Füßen und Armen zerren? Allen Gutmenschen ins Stammbuch geschrieben: Auch für berechtigtes Asyl gibt es eine naturgesetzliche Obergrenze! Diese definiert sich aus der leider nun einmal beschränkten Leistungsfähigkeit der helfenden Organe! Ein Boot, das überbesetzt wird, geht unter – und zwar gleichgültig, ob man es mit Wirtschaftsflüchtlingen oder richtigen Asylanten besetzt! Da könnt ihr jetzt, liebe Gutmenschen, mich in die braune Ecke stellen. Ich weiß sowieso schon lange nicht mehr, was das sein soll: braun, faschistisch, Nazi und so weiter. Seid mal so nett und klärt mich auf.

      Ich habe in meinen Tagebüchern einen Zettel mit einem Interview gefunden, das Paul Badde in der WELZT vom 11. Dezember 2009 mit Robert Spaemann geführt hat. Hier eine Passage daraus:

      „Schon Jean Jacques Rousseau hat darauf hingewiesen, dass die unbesiegbare Natur“ zurückschlägt, wenn die Herrscher falsche Gesetze erlassen und gegen die Ordnung der Dinge verstoßen. Wahrheit lässt sich auch durch eine demokratische Entscheidung nicht beugen. Es kann sehr wohl einer demokratischen Entscheidung unterliegen – und das sagt auch Rousseau – wenn in einem Land gegen die Natur der Dinge gehandelt wird. Dann kann man nur abwarten, bis die Katastrophen eintreten und es sieht aus, als wären wir heute in genau dieser Lage. [...]
      Menschenwürde soll nichts mehr zu tun haben mit menschlicher Natur, sondern nu mit menschlicher Selbstbestimmung, also nur mit dem menschlichen Willen. Dann kommen so absurde Blüten heraus wie in Spanien, wo Sie zum Standesamt gehen und sagen können, ich möchte eine Frau sein, bitte schreiben Sie mich um. Und dann sind Sie eine Frau und dürfen auf die Damentoilette gehen. [...] Es gibt etwas wie eine menschliche Natur, und die kann nicht einfach ersetzt werden durch Willen.“

      Das war vor sechs Jahren. Damals hat man sich nicht vorstellen können, welches Katastrophenszenario sich in Europa innerhalb weniger Monate entfaltet hat. Mich graust.

  8. Torres (kein Partner)
    23. Oktober 2015 10:58

    O.T., passt aber doch zu den im Artikel angeführten Begriffen "Recht und Ordnung". Auf der ORF-Homepage wird gerade ein Buch von Timothy Snyder mit dem Titel "„Black Earth. Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann“ vorgestellt. Und was ist die Kernaussage des Autors? Holocaust ist dort möglich, wo Staatlichkeit und staatliche Institutionen zerstört werden. Warum erinnert mich das irgendwie an das, was wir derzeit erleben?

  9. bürgerIn (kein Partner)
    23. Oktober 2015 09:45

    die linken haben die övp inhaliert - wie einen joint halt. daher ist diese partei so vernebelt und wackelig, dass sie keine grade linie mehr draufbringt. der eigene individuelle lebensstil, die persönlichen (grund)werte jedoch sollen von keiner partei abhängen, das wäre geradezu armselig.

    die massive schulden- und umverteilungspolitik des sozialstaates hat auch dazu beigetragen, dass einerseits leistung unter hohen steuerquoten nichts mehr wert ist, andererseits vom staat alimentierte auch gut leben. soll sein. die masseneinwanderInnen sind es, die den sozialstaat den offenbarungseid werden leisten lassen. dann geht's wieder ganz schnell mit der sozialen differenzierung.

    • Specht (kein Partner)
      23. Oktober 2015 18:19

      Die ÖVP hat auch jetzt noch nichts begriffen, der beste Beweis heute die Angelobung im Linzer-Landhaus. Ein gequält dreinschauender LH, der dauernd versicherte seine Gesinnung nicht beim Portier zu lassen, eine ganz frischgebackene ÖVP-Club Chefin gleich beim ersten Auftritt in einem knallroten Jankerl. Da sind die Damen der OVP ganz besonders in OÖ, schon M.Hauft trug bei der Bischofsweihe grelles Kardinalrot. Ja und auch eine Gesetztesänderung wurde vom LH angedacht, damit so ein Unfall wie mit dem Rausschmiss von Hummer nicht mehr vorkommen kann. Die Grünen und Roten hätten es nicht schöner über die Bühne gebracht.

  10. Knut (kein Partner)
    23. Oktober 2015 08:48

    Mir fällt ein Stein vom Herzen - und ich brauche auch keinen Psychiater, obwohl mir die ständigen Reflektionen der linkslinken Gesellschaft genau dieses ständig vermittelt haben.

    Die wohltuende Erkenntnis aus diesem Artikel und einigen super Leserkommentaren:

    ICH BIN "NORMAL" ... und das, obwohl ich mich keiner Partei mehr zugehörig fühle - mich aber doch noch am ehesten mit den (früheren?) Werten einer freiheitlichen Partei identifizieren kann.

    Und darf ich diesen Artikel vom A.U. zum Artikel des Jahres vorschlagen?

  11. Haider
    22. Oktober 2015 22:15

    Leider sind die Zeiten, wo Liberalismus für "Freiheit" stand längst vorbei. Heute steht Liberalismus nur mehr für Beliebigkeit und Feigheit. Der schwule Priesterzögling, der randalierende Fußballrowdy, der hinterwälderische Ewiggestrige, der ausgeflippte Juppie -> alle würden sich selbst als liberal bezeichnen (die Aufzählung ist nicht erschöpfend jedoch wertfrei gemeint). Die anglophile Sprachvermanschung und Deutschverhuntzung siegte längst! Begriffe verkamen ebenso wie Bekenntnisse zur Beliebigkeit.

  12. Bob
    21. Oktober 2015 23:36

    Aus eigener Erfahrung musste ich feststellen, das eine kleine Menge Gutmenschen eine große Menge Andersdenkende so beinflussen können, das jede Widerrede im Keim erstickt wird.
    Die Gutmenscherei ist ansteckender als die schwarze Pest. Wer ist schon gern ein "Nazischwein". Andersdenkende sind meiner Meinung nach sensibler als die stumpfsinnigen und nachplappernden Gutmenschen.

    • Brigitte Imb
      21. Oktober 2015 23:53

      @Bob,

      mir können die Gutmenschen, die sich vermehrt im ländlichen Raum breitmachen den Buckel runter rutschen und wenn es sein muß mich auch Nazi nennen. Es ist mir schlicht und einfach egal und ich steige von meiner momentanen politischen Ansicht nicht runter und ich verbreite die auch lauthals in der lokalen Öffentlichkeit.

      MAN muß sich dagegenstemmen wo es nur möglich ist und die Gutmenschen immer und bei jeder Gelegenheit fragen was sie selbst Gutes beitragen, bevor sie es von anderen fordern.

    • Bob
      22. Oktober 2015 00:09

      Brigitte Imb,
      Sie haben 100% recht, aber das macht die Sache so schwierig und zäh. Beruflich komme ich mit Gutmenschen so gut wie nie zusammen, umsomehr bemerke ich zunehmend das viele meiner Kunden sich nicht über die Problematik zu sprechen trauen um nicht in einem schiefen Licht dazustehen. Und das macht mir Sorge.

    • Brigitte Imb
      22. Oktober 2015 00:29

      @Bob,

      natürlich bemerke auch ich solche Menschen (eigentlich schon sehr lange), die sich nicht getrauen ihre Meinung zu äußern. Der Druck ist auf allen Ebenen bereits sehr groß, die Menschen sind verunsichert und wagen sich nur im sehr gut bekannten Milieu aus der Deckung.
      Ja, es ist wirklich erschreckend und beängstigend wie Diktatur, Neusprech und Umerziehung bereits greifen. Mich macht es zudem fassungslos, daß eine Gesellschaft sich das beinahe unwidersprochen gefallen läßt.

  13. Undine
    21. Oktober 2015 22:54

    Unter "BÜRGERLICH" versteht natürlich jeder etwas anderes---mein Verständnis dieser Zuordnung beinhaltet eine ganze Reihe von "Zutaten", die ich natürlich nicht alle aufzählen kann. Aber für mich ist untrennbar mit dem Begriff "bürgerlich" verbunden, daß in der Familie ein gewisser "gediegener" Bildungsstand herrscht, das, was man früher "Allgemeinbildung" nannte und dazu gehört als Ausgangspunkt für alles Weitere das Wissen um die griechische und römische Mythologie, denn dort kann man dann anknüpfen, und zwar auf allen Gebieten der Kunst (Musik, Literatur, Malerei, Bildhauerei um nur einige Gebiete zu nennen).

    Während ich hier schreibe, höre ich auf Radio Swiss Classic Beethovens "Die Geschöpfe des Prometheus". Wenn ich also keine Ahnung von der griech. Mythologie hätte, sagte mir der Titel rein gar nichts.

    Und DAS ist es, was die Sozialisten um jeden Preis verhindern wollen, daß Kinder von klein auf in einem Milieu aufwachsen, in dem sie ganz unbewußt so vieles aufnehmen, was halt nicht in jeder Familie so üblich ist. Drum am besten noch VOR dem Laufenlernen in die Krabbelstube zur linksindoktrinierten "Tante"---damit kein Kind einen Vorsprung hat!

    Ein Mitposter, @angehender AHS-Lehrer, schrieb über seine (für mich erschütternden!) Erfahrungen in der AUSBILDUNG zum LEHRER von HEUTE, was mich zu diesem Kommentar veranlaßt hat, folgendes:

    @angehender AHS-Lehrer

    "....... Jüngst wurden uns in einer didaktischen LV gezeigt, wie der AHS-Geschichteunterricht in Zukunft aussehen soll (Entwürfe des neuen Lehrplans, allerdings eigentlich noch geheim):

    Auf die Vermittlung einer Chronologie wird bewusst verzichtet. Ein Maturant wird kein Grundwissen über Antike, Mittelalter und Neuzeit mehr haben! Module werden im Vordergrund stehen. Das Modul, das ich gesehen habe, hieß: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Holocaust... Ich kann's mir schon vorstellen: "Wie Zebra den Flüchtlingholocaust verhindert-'Das Recht auf Einwanderung besteht', sagt XY""

    • Brigitte Imb
      22. Oktober 2015 00:00

      @Undine,

      für mich als nicht "praktizierenden" Christen spielen unter vielen anderen Gründen die ZEHN GEBOTE eine wesentliche Rolle im Bürgertum.

      Klar, daß das die Linken ablehnen. Steht doch darin geschrieben, daß des anderen Hab und Gut nicht zu begehren ist.

    • Bob
      22. Oktober 2015 00:27

      Brigitte Imb
      mit zunehmenden Maße geben sich Sozi als gläubige Christen aus, ganz einfach weil sie
      Gutmenschentum mit Nächstenliebe gleichsetzen.
      Diese Einstellung macht ja nicht einmal vor der Kirche halt.

    • Brigitte Imb
      22. Oktober 2015 00:42

      @Bob,

      es ist kurios, bei uns auf dem Land sind wirklich viele Soziwähler gläubige Christen. Das sind aber auch zum überwiegenden Teil fleißige, arbeitssame und anständige Menschen.

      Gutmenschentum der besonderen Art kann ich z. Z. bei einer ultra ÖVP treuen, christlichen Familie in unserem Ort erleben, die sich um eine "syrische Familie" BEWORBEN hat. Kl. Umbauten in der Wohnung und die Genehmigung klappt. Ob sie allerdings eine Familie bekommen werden ist "unsicher" und sie müssen im Bedarfsfall auch Männer nehmen.
      Mir graut. Ein Hund kommt ins Haus, das ist bereits beschlossene Sache.

  14. Undine
    21. Oktober 2015 21:30

    OT---aber beim Blättern im "Tagebuch" entdeckt: Ein hervorragender Kommentar eines POLIZISTEN, der seinem Herzen Luft macht---am 27. Juni 2015, also noch VOR dem MASSENANSTURM! Was er wohl HEUTE schreiben würde? Ein DANKESCHÖN an diesen aufrechten Polizisten!

    @gefunden

    "Die WAHRHEIT über die Asylpolitik in unserem Land

    Ich bin Polizist. Polizist auf einer normalen Polizeiinspektion in Niederösterreich, systemisiert auf 15 Beamte.
    Aufgrund der Amtsverschwiegenheit muss ich anonym bleiben, ansonsten würde ich mit Repressalien bis hin zur Suspendierung rechnen müssen.
    Aber ich finde, Österreich, oder besser ihr Steuerzahler habt ein Recht auf die Wahrheit.

    Fakt ist:

    Alleine in Niederösterreich haben wir beinahe täglich ca. 200 Aufgriffe an Illegalen. Bundesweit sind es täglich 600, welche auch Asylanträge stellen. Laut Prognose des BMI werden für 2015 ca. 70.000 Flüchtlinge für Österreich erwartet. Man muss sich das einmal vorstellen, 70.000 !!!! Zur besseren Vorstellung, St. Pölten hat etwas mehr als 50.000 Einwohner.
    Und damit ja nicht genug. Fast alle Asylwerber die wir aufgreifen sind jünger als 25 Jahre. Alle gaben bei der Erstbefragung an, dass sie einmal alleine nach Europa gekommen sind, um sich ein Bild der Lebensumstände zu machen. Wenn es ihnen gefällt, holen sie ihre Familien samt Kinder dann irgendwann einmal, bei positivem Asylbescheid nach.
    80 Prozent der Asylwerber haben keine Berufsausbildung, manche von ihnen können weder lesen und schreiben und unterfertigen ihre Vernehmungen nur mit einem Fingerabdruck. Also wie sollen wir sie, im Falle eines positiven Asylbescheides jemals in der Arbeitswelt integrieren? Geht nicht!! sie werden ein Leben lang von uns bezahlt.
    Aja bezahlt. Wusstest ihr, dass uns jeder Asylwerber pro Tag ca. 300 Euro kostet? Glaube nicht.

    Zum normalen Arbeitsalltag auf meiner Polizeiínspektion:

    Tagtäglich warten wir am Funk bis es wieder heißt: 10 Asylwerber dort und dort, 20 Asylwerber dort usw....pro Asylwerber heißt das ein Verwaltungsaufwand von ca. 2 Stunden bis zur Einlieferung nach Traiskirchen. Unfassbar.
    "Normale" Parteien die zB Einbruch, Betrug oder ganz banale Sachschäden anzeigen, müssen wir mittlerweile seit 2 Monaten meistens wegschicken, weil einfach keine Zeit oder kein PC frei ist. Dementsprechend ist sowohl der Frust bei der Bevölkerung als auch bei uns Beamten sichtlich vorhanden. No na ned.
    Alleine auf unseren Inspektion hatten wir in den letzten 6 Wochen 130 Asylwerber aufzuarbeiten. Von den hygienischen Umstände möchte ich gar nicht näher eingehen.
    Für Erhebungen nach Einbrüchen usw. ist sowieso keine Zeit mehr, es gibt de facto keine Aufklärungsquote mehr. All das wird euch von der Politik verschwiegen.

    Und jetzt zur Politik:

    Wusstet ihr, dass es Länder innerhalb der EU gibt, die vertraglich von der Aufnahme von Flüchtlingen ausgenommen sind? Sicher nicht. Darunter fallen Großbritannien, Irland, alle baltischen Länder, Teile von Skandinavien und sogar Polen.
    Italien ist sowieso überfordert, Frankreich hat mittlerweile auch dicht gemacht, so wie Ungarn und das wars dann.
    Eigentlich nehmen nur mehr Deutschland und wir Flüchtlinge auf, der Rest hat die Zeichen der Zeit erkannt und dicht gemacht.
    Und was machen wir,....anstatt sich mit dem Gedanken anzufreunden, endlich die Grenzen wieder zu kontrollieren und zu sagen, wir können nicht mehr, das Boot ist voll, suchen wir nach weiteren Quartieren in mittlerweile allen Gemeinden Österreichs und streiten über die Quote. Was tun, wenn die Quote dann, und es wird in absehbarer Zeit soweit kommen, erfüllt sein wird? Was danach? Der Flüchtlingsstrom hat erst begonnen liebe Politiker......

    Das Boot ist längst voll, ziehen wir die Gangway zurück und wieder zurück zu den guten alten Grenzkontrollen.

    Ihr wundert euch vielleicht noch, warum ihr von all dem niemals in den Medien liest.
    Ganz einfach. Weil zumindest in NÖ unser Landesvater, der gottgleiche Erwin Pröll sämtlichen Medien die Anweisung erteilt hat, niemals Berichte über aufgegriffene Asylwerber zu veröffentlichen, damit die Bevölkerung sich in Sicherheit wiegen kann, denn es ist ja alles ach so toll und sicher in unserem Land. Hatte selbst Rücksprache mit der Krone gehalten und sie haben mir das bestätigt. Dh, unser Landesfürst muss eine derartige Macht haben, damit er sogar diese Missstände vertuschen kann.
    Medienberichte tauchen nur dann auf, wenn gelegentlich auch einmal ein Schlepper erwischt wird. Das wird dann ganz groß aufgebauscht. Aber keine Sorge, diese Schlepper die wir erwischen, sind die ganz kleinen Handlanger, meistens Arbeitslose, die in Ungarn oder Slowakei angeheuert werden und für 100 bis 200 Euro diese Fahrten durchführen. Die großen, ich meine die richtig großen Schlepper sitzen in Rumänien und Bulgarien.

    Und zu guter letzt schauen wir noch in die Zukunft:

    Falls dieser Flüchtlingsstrom ungebremst weiter geht und davon gehe ich aus, werden wir spätestens in 10 Jahren überrannt sein und Österreich pleite.
    Aber wie gesagt was tut unsere Regierung dagegen: Streiten auf Bundes- Landes- und Gemeindeebene und die krampfhafte Suche nach neuen Quartieren, Zeltstädten und Kasernen, anstatt endlich den Mut aufzubringen und zu sagen:

    Es reicht, wir haben genug.......wir müssen unsere Grenzen wieder dicht machen, wie in der guten alten Zeit.....
    Danke für euer Interesse"

    • Brigitte Imb
    • franz-josef
      21. Oktober 2015 22:17

      Das ist zwar off topic, aber dafür brandaktuell. "Brand" trifft es auch, übrigens, nachdem die Invasoren bereits die ihnen zur Verfügung gestellten Zelte anzünden, um klarzustellen, daß sie schneller abtransportiert werden wollen.

      Im übrigen würde mich interessieren, ob jemand hier den Eurofighter heute am Spätnachmittag bemerkt hat und vlt weiß, wer in unseren Luftraum eingedrungen ist?

    • Brigitte Imb
      21. Oktober 2015 23:40

      Lt. offiziellen Angaben ein türkisches Passagierflugzeug.

      http://noe.orf.at/news/stories/2738166/

      P.s.: Is´ ja eh super, ich dachte schon die unsrigen könnten gar nicht fliegen. ;-)

    • franz-josef
      22. Oktober 2015 11:03

      Danke, immer gut informierte Frau Imb!
      War ziemlich erschrocken, als plötzlich zwei dumpfe "Donnerschläge" die Fensterscheiben klirren ließen und Flugzeuglärm zu hören war.

  15. Patriot
    21. Oktober 2015 20:56

    ot, Akif Pirincci

    Es wird immer schlimmer mit dem linkslinken Meinungsfaschismus in Islam-Nazi-Deutschland. Bekanntlich hat "der kleine Akif" eine saftige, mit Fäkalausdrücken bereicherte Rede in Dresden bei der Pegida-Veranstaltung gehalten, ungefähr so wie oftmals das Unkomiker-Duo Stermann-Grissemann, oder zB der türkische Komödiant Serdar Sumuncu.

    Sein großer Fehler war, einen Bezug auf KZs zu nehmen, die leider nicht mehr in Betrieb wären. Das hat schon gereicht. Man dreht ihm das Wort im Mund um, und unterstellt ihm, er hätte sich die Flüchtilanten ins KZ gewünscht, was aber im Kontext ein kompletter Blödsinn ist.

    Dagegen darf der türkische Ministerpräsident Davatoglu völlig unbeanstandet auf KZs Bezug nehmen:

    http://www.krone.at/Welt/Premier_Davutoglu_Die_Tuerkei_ist_kein_KZ-EU-Fluechtlingskrise-Story-477779

    Premier Davutoglu: "Die Türkei ist kein KZ"

    Nebenbei sagt er damit natürlich, die EU möge den Türken den Buckel runterrutschen, das Geld nimmt man trotzdem, aufgehalten wird kein einziger Flüchtilant.

    In Zukunft empfehle ich dem kleinen Akif auf amtlich erlaubte Gewaltaufrufe zurückzugreifen, zum Beispiel:

    "Tötet sie wo immer ihr sie findet!!!"

    Das stört die machthabenden Faschisten in Islam-Nazi-Deutschland und in der angeschlossenen Turkmark nicht im geringsten!

    • Cotopaxi
      21. Oktober 2015 21:28

      Offensichtlich ist es schon so weit, dass man in deutschen Landen nur mit koranischen Zitaten unbeschadet argumentieren kann.

    • Majordomus
      21. Oktober 2015 22:04

      Alle sind gleich, nur einige sind gleicher.

      Just for the records:

      In seiner Ansprache auf der Kundgebung hatte der Autor auf eine Rede des Präsidenten des Regierungsbezirks Kassel, Walter Lübcke (CDU), angespielt. Dieser hatte Asylkritikern nahegelegt, Deutschland zu verlassen. Pirinçci kommentierte dies mit den Worten: „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, daß man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn er gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“

      Zitat aus der Jungen Freiheit (https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/pegida-distanziert-sich-von-akif-pirincci/ )

    • Brigitte Imb
    • Patriot
      21. Oktober 2015 22:25

      Die geplante Facebook-Zensur ist reinster Faschismus. Niemand in Islam-Nazi-Deutschland soll sich noch über Youtube- oder Facebook-Sperren in China oder der Türkei aufregen wenn Islam-Nazi-Deutschland das gleiche plant.

      Die Zonenwachtel Merkel intervenierte PERSÖNLICH bei Facebook-Chef Zuckerberg um unliebsame Postings unter dem Deckmäntelchen der Bekämpfung von "Hasskommentaren" zu unterbinden:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/hass-bei-facebook-zuckerberg-gibt-merkel-ein-versprechen-13825895.html

      Facebook -Chef Mark Zuckerberg hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag zugesagt, Maßnahmen gegen Hassparolen in dem Online-Netzwerk zu ergreifen. „Ich denke, wir müssen daran arbeiten“, sagte Zuckerberg zu Merkel bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen über die Einbeziehung des Privatsektors in die Entwicklungsarbeit in New York. Als Merkel nachfragte, ob er die Situation verbessern wolle, antwortete er mit „Ja“. Das Gespräch der beiden war über das offenbar eingeschaltete Tischmikrofon auf dem Livestream der Vereinten Nationen zu hören.

      Natürlich ist so eine Zensur völlig überflüssig, wenn man das Strafrecht als Maßstab nimmt. Es gibt die angebliche Anonymität im Internet nicht. Sie ist nur eine Ausrede von linkslinken Faschisten denen die Argumente ausgehen! Selbverständlich können bei Facebook sowie bei allen anderen Foren etwaige "Verhetzungen", "Beleidigungen" und ähnliches SCHON JETZT verfolgt werden, wie zahlreiche Beispiele aus der Gegenwart zeigen:

      http://www.focus.de/digital/internet/hetze-gegen-fluechtlinge-facebook-nutzer-muss-fuer-mehr-als-zwei-jahre-ins-gefaengnis_id_5029871.html

      Es ist reinste Schikane und Gängelung freier Bürger, die einer DDR, einer Türkei oder einem nordkoreanischen Diktator zur Ehre gereicht hätte.

  16. Majordomus
    21. Oktober 2015 20:45

    OT ( Assad war heute zu Gesprächen bei Putin in Moskau)

    Leseempfehlung:

    Eine Analyse zu den Ursprüngen des syrischen Bürgerkriegs
    "Baschar al-Assad: Vom freundlichen Augenarzt zum 'Schlächter von Damaskus' in nur zwei Monaten"

    http://diewirklichewirklichkeit.com/2015/08/03/baschar-al-assad-vom-freundlichen-augenarzt-zum-schlaechter-von-damaskus-in-nur-zwei-monaten/

    • socrates
      21. Oktober 2015 23:02

      Majordomus
      Ein sehr guter Link! *******************************
      Die üblichen Alliierten bombardieren Syrien. Wenn Israel und die USA gemeinsam Syrien bombardieren ist das keine Verschwörung, nur gemeinsame Interessen. Wer etwas anderes glaubt ist ein NAZI (meinen unsere Medien).
      Syrien 2001(vorher ohne Verschwöung) http://ptrace.fefe.de/damaskus-2001.jpg
      Syrien 2015 (heute ohne Verschwörung) http://www.liveleak.com/view?i=1d4_1445263692
      Wie ist das genau mit dem Mitgefühl?

    • Majordomus
      21. Oktober 2015 23:17

      @socrates:

      Danke für die Links. Erschütternd, wie die Stadt heute aussieht. Da wurde nichts unversucht gelassen, um möglichst viele Flüchtlinge zu produzieren. Der arabische Frühling und der Umsturz in Libyen haben scheinbar nicht schnell genug die gewünschten Menschenmassen auf den Weg gebracht (ich erinnere an "Weapons of Mass Migration" http://www.cornellpress.cornell.edu/book/?GCOI=80140100627270 )

      Staaten haben kein Mitgefühl, Staaten haben nur Interessen.

      Die einzige Verschwörungstherorie, die bislang noch nicht bestätigt wurde, ist, dass Queen Elizabeth angeblich ein außerirdisches Reptil ist.

  17. Bob
    21. Oktober 2015 20:06

    In Slowenien fackeln die Flutlinge das Zeltlager ab, da ihnen die Behandlung nicht zusagt. Und die Slowenen bauen das Lager wieder auf? Ja gehts noch?

    • Cotopaxi
      21. Oktober 2015 20:20

      Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Vandalen durch unser Land ziehen.

    • Undine
      21. Oktober 2015 20:54

      Bei dem Gedanken, daß diese Leute, die zu Hunderttausenden durch halb Europa ziehen und dabei mehrmals täglich "irgendwo im GRÜNEN" DARM und BLASE ENTLEEREN, wird mir ganz schlecht! Wie kommen die Durchzugsländer dazu, solchermaßen VERDRECKT zu werden, von den Müllbergen (bestehend aus SPENDEN!), die sie hinterlassen, gar nicht erst zu reden?

      Das alles ist UMWELTVERSCHMUTZUNG in großem Stil!

    • Patriot
      21. Oktober 2015 21:02

      Die Vandalen ziehen hier und jetzt durch unser Land:

      http://www.krone.at/Oesterreich/1500_Fluechtlinge_auf_eigene_Faust_losmarschiert-Von_Spielfeld-Story-478134

      Rund 1500 Migranten durchbrachen gegen Mittag eine Absperrung der Polizei und machten sich zu Fuß auf eigene Faust auf der B67, der Grazer Straße, in Richtung Norden auf.

      ..
      Andere Schutzsuchende setzten sich offenbar zum Ausruhen neben die B67 bzw. oder sogar auf die Fahrbahn. Da die Menschen nicht nur hintereinander, sondern oftmals auch nebeneinander unterwegs waren, war die Bundesstraße in dem Gebiet nur unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht passierbar.


      Lustig auch, dass sich die Krone des Systemjargons mit dem Audruck "Schutzsuchende" bedient. Nur zur Erinnerung, 80% der Flüchtilanten sind junge Muselmanen, und davon nicht wenige aus Afghanistan, Pakistan etc und nicht aus Syrien, und schon überhaupt nicht "schutzsuchend", weil den Schutz hatten sie spätestens in der Türkei!

    • Cotopaxi
      21. Oktober 2015 21:31

      Viele dieser Einwanderer haben bereits jahrelang in anderen muselmanischen Staaten ungefährdet gelebt und gearbeitet (z.B. im Iran).
      Aufgrund des Einwanderungsaufrufes der Bundeskanzlerin mit dem fragwürdigen Geisteszustand machen sie sich auch auf dem Weg, niemand will der letzte sein.

  18. haro
    21. Oktober 2015 19:57

    Die von der ÖVP vergessenen konservativen Werte sind noch dazu auch bei vielen jungen Leuten angesehen.

    Danke A.U. für die Aufzählung die sicher vielen aus der Seele sprechen.

    Aber A.U. kann sich die Finger wund schreiben, die ÖVP (zumindest ihr bestimmender Teil) hat seine treffenden Analysen nicht angenommen, geschweige denn die richtigen Schlüsse daraus gezogen. Wird sie es noch tun?

    Statt jetzt an einem Strang mit der FPÖ zu ziehen um die konservativen Werte zu bewahren spricht sie wieder mit der Stimme der Linken von "FPÖ entzaubern" anstatt die Linken zu entzaubern! So wird sie keine Zukunft haben. Sie will es so.

  19. Brigitte Imb
  20. Erich Bauer
    21. Oktober 2015 18:09

    Leider werde ich nicht ganz schlau aus den "more of the same"-Ausführungen über die "Theaterkritik", über die "Bühnenvorstellungen" zum Gaudium des Parteienpulikums. Zumal ich herauslese, dass so irgendwie unterschwellig eine "gute" Staatlichkeit eingefordert wird, um die "Volkswirtschaft" voranzubringen... Dazu bräuchte es aber natürlich einen "Staat"... Dass insbesondere die "bürgerlichen Konservativen" - auch am Tulbinger Kogel - diesen "Staat" als NATIONALISTISCHES, dem Zeitgeist widersprechendes Konstrukt sehen, ist irgendwie lieb. Ganz ohne Neid. Die "Bürgerlichen" haben es geschafft den "Staat" zu desavouieren. Sie sind genauso VERBRECHER wie Grüne, Rote, Linke, Sozen... VERBRECHER an ihren Kindern und Enkel... Sie haben Österreich geschafft.

    Denn die EU ist ohnehin KEIN "Staat". Und die EU-"Staaten" sind EU-Gebiete auf einem EU-"Handelsplatz"... Die EU-Gebietsvertretungen werden "geführt" von CEOs, mit unzähligen Abteilungsleitern, die sich mit konzernüblichen Titeln und Namen schmücken. An Staat oder Volkswirtschaft denkt dort NIEMAND. Ebenso wenig denkt man in Konzernen über das Auskommen der "Subunternehmer" nach. Obwohl ich manch ehrliches Bedauern darüber, bei dem einen oder anderen Konzernangestellten, nicht gänzlich ausschließen möchte.

    Also, das segenbringende, liberal/libertäre - nicht zuletzt "konservative" - Konzept ist doch auf unserem "Gebiet" längst installiert... Das 1:1 liberal/libertäre Experiment kommt schön langsam richtig in die Gänge. Die Frage ist, ob es auch so 70 Jahre Herumdokterei braucht, um zum selbigen Ergebnis zu kommen, wie das Marxismus-Experiment...

    Fahrt zur Hölle!

    • Anton Volpini
      21. Oktober 2015 19:33

      So ist es Erich Bauer!

      Dr. (sic) Josef Ostermayer hat am 9. Oktober in einem Interview im Mittagsjournal im Zusammenhang mit den offenen Grenzen die Einhaltung der Gesetze gefordert.
      Der geltenden Gesetze. Und das in einer hysterischen Art, die Seinesgleichen sucht.

      Eindeutig meinte er nicht unsere österreichischen Gesetze, sondern ein nebuloses EU Rechtskonstrukt, in dem er sich als Linker seine eigene Realität zurechtstutzte.
      Da muß ich mir als Bürger (dieser Begriff muß wohl noch erlaubt sein, oder soll ich besser sagen, als Bruttosteuerzahler, der mehr ins System hineinzahlt als er jemals herausbekommen wird) schon die Frage stellen, wem gegenüber dieser Ostermayer seinen Eid geschworen hat? Der EU (kein Staat) gegenüber jedenfalls nicht, denn da hat er ja keinen Eis geleistet.

      Heute ist in der kleinen Zeitung ein sehr lesenswerter Kommentar von Ulrich Körtner in Anlehnung Max Webers, zu seiner Aufforderung an Politiker nicht nur Gesinnungethik zu üben, sondern auch Verantwortungsethik zu vertreten.

  21. zweiblum
    21. Oktober 2015 17:58

    Schüssel war gut, Kreisky schlecht! "Dschungelsprichwort"
    Zur großen Freude der Liberalen und Anleger hat Schüssel der ÖVP die Buwog entzogen und sie privatisiert. Der Staat verlor 1Mrd, die Anleger gewannen sie. Heute wurden 3 Spitzenmanager der Immofinanz, der Käufer, endgültig verurteilt.
    Die nächsten Wählen gewann der gänzlich unbekannte Gusenbauer. Versteht das ein Liberaler?

  22. Brigitte Imb
    21. Oktober 2015 17:47

    Eine beklemmende Diagnose, die stimmt. Was die ÖVP reitet all die Werte aufzugeben, die das Bürgertum ausmacht, ist mir unverständlich.

    Die ÖVP, bzw. das (ehemalige) polit. bürgerl. Lager, hilft verstärkt mit ein muslimisches Lager zu schaffen, welches bei Einbürgerung garantiert links wählen wird. Sie gräbt also fleißig am eigenen Grab und sie soll sich über einstellige Wahlergbnisse daher nicht wundern.

    All die Anstrengungen der ÖVP die Partei nun zu verjüngen werden wenig fruchten, weil das Personal nur aus geschützten Werstätten stammt und damit relativ unglaubwürdig auftritt.

  23. Patriot
    21. Oktober 2015 15:04

    Völlig richtig analysiert. Heute sind die Lager über die Werthaltungen definiert. Viele Arbeiter haben heute bürgerliche Werte als Ideal, weil sie den rot-grünen Neokommunismus mit seiner Unordnung und seiner Förderung des in- und ausländischen Schmarotzertums gut kennen und ablehnen.

    Im Gegensatz dazu gibt's Unternehmer wie Haselsteiner, die nicht genug von Umverteilung und Staatseingriffen bekommen können. Vielleicht aus schlechtem Gewissen, aus Dekadenz oder weil sie es nicht besser wissen. Ebenso viele Akademiker die die Grünen wählen, obwohl deren Politik zur Schaffung von Gesamtschulen und der islamischen Massenzuwanderung der Bildung in diesem Land abträglich sind.

    Heute ist die politische Botschaft sehr wichtig, und die transportiert vor allem der Spitzenkandidat, und da steht die ÖVP sehr schlecht da. Nicht nur, dass sie seit Jahrzehnten aktiv linke Politik betreibt, sie sendet nicht einmal mehr konservative Botschaften. Hier und da probiert der Impotenzler Mitterlehner etwas ganz Kleines, nur um dann am nächsten Tag zurüchzurudern.

    Vom Faymann kann man halten was man will. Er spricht alle Wähler mit einer latent kommunistischen Haltung an, die glauben mit einer Reichensteuer, mit Staatsausgaben und Umverteilung ließen sich Probleme lösen, und das sind immer noch viele. Der Rest der linken Wähler sind halt Leute, die um jeden Preis dem in Jahrzehnten sehr geschickt konstruierten Bild des Gutmenschen entsprechen wollen.

  24. WFL
    21. Oktober 2015 13:56

    Hervorragende Analyse.
    In der ÖVP scheinen dennoch viele nach wie vor nicht lernfähig zu sein:
    Denn wenn man Erhard Busek - in Doppelinterviews mit dem neuen Wr. ÖVP-Obmann Blümel - die Empfehlung aussprechen hört, die ÖVP müsse sich verstärkt "den intellektuellen Schichten" sowie dem "Kultursektor" widmen, dann kann man nur mehr resigniert den Kopf schütteln....
    (Hinweis an Busek: 95% der Wiener Kulturszene würde sich eher die Pulsadern aufschneiden, als ÖVP wählen....)

    • Undine
      21. Oktober 2015 14:06

      @WFL

      BUSEK ist der dickste SARGNAGEL der ÖVP und trägt mit seinen miesen, hinterfotzigen Wortspenden ständig zum Untergang der ÖVP bei---er ist einer der inneren selbstgerechten Feinde der ÖVP!

    • Riese35
      21. Oktober 2015 15:36

      So wie es gesagt wurde, wäre das vollkommen richtig. So wie es höchstwahrscheinlich gemeint ist, und dafür steht Busek, ist es der Sargnagel der ÖVP. Dieses Experiment einer aktiven Bildungs- und Kulturpolitik durch die ÖVP ist mit Gehrer schon einmal gründlich schiefgelaufen.

      Ein Fokus auf Kulturpolitik wäre schon der richtige Ansatz. Nur müßte man zuerst einmal all die kulturellen Fördersümpfe, die ausschließlich Staats"künstlern" zugute kommen, trockenlegen und all den heute verfolgten und untedrückten echten Künstlern - ich meine damit z.B. echte Maler und keine Schütt-"Künstler", Komponisten sakraler Musik, auch moderner, aber keine Schönberg-Anbeter - einen Rahmen bieten, in dem diese aus ihren Verstecken hervortreten können.

      Aber leider werden allfällig vorhandene, gute Denkansätze der neuen ÖVP-Apparattschikow aus JVP-Reihen durch beigestellte, "erfahrene" Politoffiziere wie Busek schnellstens unschädlich gemacht, sodaß auch die schnellstens ihr PC-"Handwerk" lernen.

    • Sensenmann
      21. Oktober 2015 19:14

      @Undine: Ja, dieser Buschek war der, warum ich mich sienerzeit mit Ekel von der ÖVP abgewendet hatte. Als der Kryptobolschewik kam, brach alles was an der ÖVP brauchbar war in Wine zusammen.
      Als er nach der Abstimmung zum EUdSSR -Beitritt bei den Marxisten noch die Internationale sang, war ich endgültig überzeugt all mein Trachten darauf zu richten, diese schwarze Pest eliminieren zu helfen, wo immer es mir möglich ist!

    • haro
      21. Oktober 2015 20:17

      Welche Leute werden am liebsten in unseren ach so unabhängigen, unparteiischen Medien ins Rampenlicht gerückt um ihre üblichen Wortspenden abgeben zu können?

      Zu diesen gehört auch Erhard Busek ...

  25. Sensenmann
    21. Oktober 2015 12:52

    Die "Lager" teilen sich nunmehr anders auf:

    1.) Gesunde, normale, die für die Erhaltung von Volk, Kultur und Heimat eintreten.

    2.) Von geistiger Räude und Todestrieb Befallene, denen der eigene Tod und das Zugrundegehen von Volk und Land egal oder gar ein Anliegen ist.

    Das sind diejenigen, welche wenn
    wenn ihre Tochter vergewaltigt wurde,
    wenn ihr Sohn zu Tode getreten wurde,
    wenn ihr Haus leer geräumt wurde,
    und selbst wenn ihnen der Kopf gerade vom Rumpf getrennt wird
    sich immer Eines ganz fest sagen:

    "Ich bin tolerant.
    Ich bin offen.
    Ich bin bunt.
    Ich bin kein Nazi.
    Ich bin gut.
    Vielleicht bin ich ja nur zur falschen Zeit am falschen Ort."

    Diese "Lager" sind so verträglich wie Feuer und Wasser, wie Islam und abendländische Aufklärung oder wie Sozialismus und Liberalismus.

    Wenn man es auf Parteien umlegt, dann gehören die FPÖ und TS-Wähler der ersten Gruppe an, die ÖVP-Wähler zu 50%, die SPÖler zu 80% und die Ökobolschewiken zu 99% der Zweiten.

    Manchmal tritt bei der geistigen Räude Selbstheilung durch blitzartiges Erfassen der Realität ein. Die Mehrheit wird aber nichteinmal durch direkt lebensbedrohende Ereignisse geheilt, man meint eben "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen zu sein und lebt weiter nach dem Kardinalsymptom der Krankheit: Wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, Pech für die Realität."

    Für Diese kann man eines Tages nur das passende Psychopharmakon finden...

    • Undine
      21. Oktober 2015 13:50

      @Sensenmann

      *************!
      Bei Punkt 1 gehört unbedingt die FAMILIE erwähnt, und zwar das "Original", bestehend aus VATER, MUTTER und KIND(ERN)!

    • Konrad Loräntz
      22. Oktober 2015 06:29

      Wieder einmal ein Sensenmann vom Feinsten. *****

  26. A.K.
    21. Oktober 2015 12:41

    Dr. Unterberger zählt
    „Die vergessenen konservativen Werte:
    • Dazu zählen Werte wie „Familie“, „Heimat“, „Österreich“, „Abendland“ und „Tradition“.
    • Dazu zählt große Skepsis gegen islamische Zuwanderer (je nach Formulierung der Umfrage sind da 60 bis 85 Prozent sehr besorgt).
    • Dazu zählt emotionale (nicht unbedingt religiöse) Verbundenheit mit der christlichen Prägung Europas.
    • Dazu zählt die Einstellung, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr eher nicht in eine Krippe abgeschoben werden sollen (das lehnen bei einer ganz neuen Imas-Umfrage nicht weniger als 74 Prozent ab!).
    • Dazu zählt Skepsis gegen Homosexualität (gegen die Schwulen-Adoption ist eine klare Mehrheit, gegen deren Eheschließung eine relativ große Minderheit).
    • Dazu zählt die Ablehnung der Gesamtschule (bei der Imas-Umfrage wird diese mit 54 zu 38 Prozent abgelehnt).
    auf.“
    Zu diesen allen Werten kann ich zustimmen. Was muß geschehen, daß die ÖVP sich wieder damit identifiziert?

  27. annona
    21. Oktober 2015 11:16

    Wir dürfen beruhigt sein,denn die Zeit arbeitet für die SEP(sozialistische Einheitspartei Österreichs) unter SPÖ besser vermarktet,aber mit dem
    Gender-Homo-Dummerl-Pfeilen neu aufgestellt mit einem starken islamophilen Flügel!Die neuen Parteikinder waren schon im Nirgendwo woher sie weiterbegleitet werden zu unseren ureigenen Jagdgründen,wo wir dann eigentlich uns "schleichen "dürfen -auch unter Entmündigung,Enteignung und sozialer Entwü"rdigung nachzuschlagen !!

    • Sensenmann
      21. Oktober 2015 12:55

      Ob aus Gender und Homo was wird? Die S charia P artei Ö sterreichs sorgt ja selber dafür, daß derlei Verirrungen bald am Baukran enden...

  28. Bob
    21. Oktober 2015 10:46

    Das Merkel will jetzt mit Militärmaschinen abschieben. Als die FPÖ das vorgeschlagen hat war der Teufel los. Wie der Ziehsohn Feigmann darauf reagieren wird ist mit vorgehaltener Hand abzuwarten.

  29. teifl eini!
    21. Oktober 2015 09:18

    Die ordo-liberalen Kernwerte sind tatsächlich der Grund, warum sich der Westen derart entwickelt hat, verglichen mit feudal-totalitären Staaten im Rest der Welt. Ich möchte diesen Werten noch den Punkt "Realitätssinn", also die Einsicht hinzufügen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, dass jeder Lohn zuerst einmal der Arbeit bedingt.

    Die ordo-liberalen Kernwerte sind das Immunsystem gegen jede Form des Kollektivismus.

    Diese Werte erfordern Selbstdisziplin, eigenständiges Denken, Hirn statt Herz. Das ist mühsam. Aber Menschen brauchen auch irgendeine Form der Spiritualität, Herz statt Hirn. Sie brauchen eine höhere, äußere Instanz, die sie bewundern, der sie dienen können: einen Gott, das Kollektiv, das "Gemeinwohl", Mutter Erde. Entsprechend braucht jede Partei neben einem letzten Rest an Vernunft auch ein buntes Kleid der Spiritualität, sei es traditionell, christlich, grün, sozialistisch, oder national. Auch wenn man nicht vergessen darf, dass all diese Kleider aus einem kollektivistischen Garn gesponnen sind.

    Die ÖVP trägt dagegen bloß alte Lumpen, die von roten und grünen Flicken notdürftig zusammengehalten werden. Sie ist kraftlos und beliebig geworden.

    • Applaus
      21. Oktober 2015 10:37

      Großartig, Kompliment!

    • Sensenmann
      21. Oktober 2015 13:09

      Treffer, versenkt! *******************!

    • teifl eini!
      21. Oktober 2015 13:21

      Ergänzung:

      Wenn ich mir unsere Parteien und deren Entwicklung in den letzten Jahren ansehe, dann muss leider festgehalten werden, dass entweder deren ordo-liberales Immunsystem äußerst geschwächt ist oder schlimmer, dass sie über kein solches verfügen.

      Der ÖVP könnte meines Erachtens nur mehr eine selbstbewusste CSU-Linie mit grünem Anstrich helfen: die rechte Flanke zudecken, den Schutz unserer Berge, Wasser und Täler propagieren, auf technologischen Fortschritt setzen, Leistungsgerechtigkeit wieder herstellen und v.a. Verwaltung und Pensionssystem reformieren.

      Ein Raidl hätte das gekonnt. Was wäre er für ein Kanzler gewesen!!!

  30. socrates
    21. Oktober 2015 09:16

    Wer wählt noch ÖVP?
    Beamte, Lehrer, Angestellte, Journalisten, Künstler, Pensionisten, Ärzte, Bauern (bis auf 5% Großgrundbesitzer), Heer, Vererber ohne Stiftung, Kirche, Frauen, KMU, Handel,... , sicher nicht.
    Was bleibt sind nur 6 - 8%, siehe Wien.
    Alle anderen hat die ÖVP verraten und im Stich gelassen.

    • socrates
      21. Oktober 2015 09:24

      Soll das bürgerliche Wähler bringen?
      Wie eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke an die Regierung ergeben hat, lässt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sich seine jüngste Werbeoffenisive für TTIP, trotz massiver Proteste gegen das geplante Abkommen, vom Steuerzahler finanzieren. Satte 235.794 Euro muss dieser nun für ganzseitige Anzeigen in großen deutschen Tageszeitungen aufwenden.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      23. Oktober 2015 09:02

      Ich stelle die Gegenfrage:
      Wer sind diese satten 57%, die bei der Wien-Wahl Rot, Grün und Pink gewählt hatten? Welchen Personen- und Berufsgruppen gehören sie an? Welche Schul- u. Berufsausbildung haben sie? Trotten diese Wähler sinnerfassend durch´s Leben bzw. durch Wien? Wo wohnen sie? In welche Schulen schicken sie ihre Kinder? Erkennen sie die uns alle gefährdenden Zeichen der Zeit? Und wenn nicht, in welcher gefahrlosen Zukunft glauben sie (und ihre Kinder!!!) leben zu können?

  31. Bob
    21. Oktober 2015 08:58

    In erster Linie sind nicht die Lager gestorben, sondern die Persönlichkeiten die einer Partei das Profil geben. Von der ÖVP sitzen auf der Regierungsbank lauter geistige Einzeller. die nur eines im Sinn haben, möglichst originalgetreu die kaputte SPÖ zu imitieren.
    In so kritischen Zeiten wäre es wichtig die besten Kräfte zu bündeln, anstatt auszugrenzen. Dieser Parteipolitische Wahnsinn gehört ehestens abgeschafft.

  32. Undine
    21. Oktober 2015 08:57

    OT---aber einen sehr, sehr guten Kommentar des "Nicht-Partners" @Träumer (ich hoffe, er hat nichts dagegen!) zu einem Thema, das schon ein paar Tage zurückliegt und der deshalb möglicherweise übersehen werden könnte, möchte ich hier wiedergeben:

    @Träumer (kein Partner) 20. Oktober 2015 19:23

    " Eine Regierung als surrealer Alptraum Versetzen Sie sich kurz in folgendes Szenario:

    Sie sind als Passagier des Traumschiffs auf dem Ozean unterwegs. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Sie müssen fassungslos mit ansehen, wie der völlig durchgeknallte Kapitän auf hoher See und unter dem Jubel der ganzen Mannschaft Löcher in die Bordwand bohren lässt, damit sich das Wasser nicht so ausgeschlossen fühlt. Auf den angstvollen Hinweis von Ihnen und anderer Passagiere, dass das Schiff dann zwangsläufig sinke, bekommen Sie die Antwort, dass dies in keiner Weise erwiesen sei. Im Gegenteil sei sogar wissenschaftlich eindeutig geklärt, dass der Mensch Wasser dringend zum Leben brauche.
    Es wird Ihnen allen unterstellt, dass sie wohl fanatische Wasserhasser sind, die aus Dummheit wirren Verschwörungstheorien folgen.

    Während sich das Schiff stetig nach links neigt, werden die Restpassagiere angewiesen, nur ja nicht mit jenen “fanatischen Wasserhassern” am rechten Bordrand zu reden, die nur grundlos Panik erzeugen wollen. Auf Ihre Frage, wie das Sinken verhindert werden soll bekommen Sie die Antwort “es liegt nicht in unserer Macht, wieviel Wasser noch kommt”.

    Zudem wird Ihnen vom Kapitän beschieden: “Einen Plan kann ich nur geben, wenn ich einen habe - aber wir schaffen das”. Das Letzte, was Sie mitbekommen, ist die Nachricht über Bordfunk, der Kapitän sei nominiert für den Nobelpreis in Physik. Sie wachen schweißgebadet auf und stellen fest, der Alptraum ist real."

    See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/ungarn-sperrt-zu-ij-jetzt-kann-osterreich-reagieren/#comment-409905

    • Undine
      21. Oktober 2015 11:17

      Die Sterne gebühren dem @Träumer! ;-)

    • Xymmachos
      21. Oktober 2015 11:17

      Danke, Undine! Und @Träumer bitte vor den Vorhang! *********** VSOP!!!

    • teifl eini!
      21. Oktober 2015 15:22

      Hätte ein ähnliches Zitat zu bieten. Aus dem Fiction-Roman "Der Streik", verfasst von Ayn Rand und veröffentlicht 1956:

      "Ihr seid am Ende der Sackgasse des Verrats angekommen, den ihr begingt, als ihr akzeptiert habt, dass ihr kein Recht habt zu existieren (als Individuum, Anm.). Zunächst dachtet ihr, es sei "nur ein Kompromiss": ihr räumtet ein, dass es böse sei, für euch selbst, aber moralisch, um eurer Kinder willen zu leben.

      Dann räumtet ihr ein, es sei selbstsüchtig, für eure Kinder, aber moralisch, für eure Gemeinschaft zu leben.

      Dann räumtet ihr ein, es sei selbstsüchtig, für eure Gemeinschaft, aber moralisch, für euer Land zu leben.

      Und jetzt lasst ihr zu, dass dieses großartigste aller Länder von jeglichem Abschaum aus allen Teilen der Erde verzehrt wird, während ihr einräumt, es sei selbstsüchtig, für euer Land zu leben, aber eure moralische Pflicht, für die ganze Welt zu leben. Ein Mensch, der kein Recht hat zu leben, hat kein Recht auf Werte und wird auch keine bewahren."

  33. Josef Maierhofer
    21. Oktober 2015 08:50

    Ja, und diese Werte vertritt jetzt die FPÖ und ist damit die neue Sammelpartei.

    Das hat die ÖVP übersehen. Sogar Altvater Pühringer muss sich nunmehr mit einer FPÖ in Oberösterreich die Macht teilen, so auch Hans Niessl im Burgenland.

    Genau dieses Vakuum in der ÖVP hat die SPÖ genutzt (auch wegen der Medienhoheit) für Machtzuwachs, der nach Ernüchterung des Wählers nun aber für die FPÖ ausschlägt, die auch inzwischen die wirklichen Sozialisten vertritt, die Arbeiter und Angestellten.

    Mit der langen Dauer an der Macht haben sich massenhaft Skandale eingeschlichen, die bei der SPÖ (noch) nicht aufgedeckt wurden, bei der ÖVP teilweise, während die FPÖ Skandale alle sofort aufgedeckt wurden.

    Ja, wie hier schon oft gepredigt, die konsequente Achtung der Werte und die offene Sprache, die Einbindung der Menschen, des Volkes in die Entscheidungen (direkte Demokratie), das Einstehen für Heimat, Land und Leute, die Selbstverteidigung, das Eintreten für Recht und Ordnung, die Öffnung zum Volk, etc. sind es, was der FPÖ Flügel verleiht und nicht Homo Trans Hinüber Gender, Schulzerstörung, Bevormundung, Ausschluss des Volkes, Selbstaufgabe und andere linke Kulte, etc.

    Ja, die jungen Menschen wollen in Freiheit leben, die diese 'Altparteien' in linker Manier gerade verspielen. Wer da draufkommt, wählt diese ab und die FPÖ als einzigen Garanten von Beachtung der Werte, nach denen sich die Jungen auch sehnen.

    Also können wir sagen, die 68-er haben das Land verspielt und verludert, es muss Erneuerung her.

    • Bob
      21. Oktober 2015 11:27

      Herr Maierhofer gestatten Sie mir eine private Frage. Haben Sie vor langer Zeit die HTL Argentinierstr. besucht?

    • Josef Maierhofer
      21. Oktober 2015 18:36

      @ Bob

      Nein, Volksschule Siebenhirten, Hauptschule Böheimkirchen, Piaristengymnasium. Militär, Technische Universität.

    • Bob
      21. Oktober 2015 19:52

      Danke für die Antwort, ist eine Namensgleichheit.

  34. Politicus1
    21. Oktober 2015 07:39

    OT - weiterer Beweis, wie der ORF 'schönnachrichtet':
    ORF-Online:
    "Dutzende Menschen haben nach einem Streit mit der Justiz im französischen Moirans bei Grenoble randaliert. Sie hätten Paletten und Autos in Brand gesteckt und eine Durchgangsstraße blockiert. ... Die etwa 50 Beteiligten verlangten nach Angaben der Präfektur des Departements Isere, dass zwei Inhaftierte an der Beerdigung eines Verwandten teilnehmen könnten. Zudem meuterten Insassen des Gefängnisses im knapp 90 Kilometer entfernten Aiton, wo der Bruder des Toten einsitzt."

    Ein vom ORF unterdrücktes wichtiges Detail kann man in der FAZ erfahren:
    "Die Gewalt in Moirans ging den Behörden zufolge von einer Gruppe aus, die zu den sogenannten Fahrenden („Gens du voyage“) gehört. Unter diesen Begriff fallen im französischen Recht Menschen, die dauerhaft in Wohnwagen leben."

    • Patriot
      21. Oktober 2015 15:18

      Inzwischen ist es so, dass IMMER von einem oder mehreren Bereicherern auszugehen ist, wenn nicht ausdrücklich ein "Einheimischer" mit vollem Namen genannt wird.

    • Fragezeichen (kein Partner)
      24. Oktober 2015 14:09

      Nur so eine Frage: Ist das Wort "Zigeuner" jetzt schon strafrechtlich verboten ?
      Die vielen Umschreibungen in diesem Text lassen das fast vermuten.

  35. Politicus1
    21. Oktober 2015 07:28

    Zu den 'Bürgerlichen Stilelementen' zählz meiner Meinung nach noch etwas ganz wichtiges:
    die Bereitschaft, bzw. der Wille, Verantwortung zu tragen.
    Verantwortung in der Familie, in der Gemeinschaft, im Staat.
    Der 'Bürger' ist der Gegenpol zum Kreisky'schen "Sorgt euch um nichts - der Staat macht alles für euch!"
    Mit der Verantwortung gepaart ist aber auch die Sorge. Die Sorge um die Familie, die Gemeinschaft und den Staat.
    Momentan überwiegt bei den 'Bürgerlichen' deutlich die Sorge. Man sieht es im Zulauf zur PEGIDA, in den Internetforen, in Gesprächen im Bekanntenkreis, und eben auch im Wahlverhalten.
    Nicht die 'Bürgerlichen' sind verschwunden - nein, die für diese wählbaren Parteien sind weit und breit nicht zu sehen.
    Die Wiener Wahl beweist das: wo 'bürgerliche' Personen zu wählen waren, da wurden sie gewählt: Adi Tiller, Herr Figl, und die Frauen Mickl und Kobald (Josefstadt und Hietzing).

    Die Vision der "Stadtpartei" als bürgerliche Bewegung ist von der Wiener ÖVP bisher nicht rrealisiert worden.
    Sie kann sich aber trösten: auch die vom Kardinal groß initiierte Stadtmission ist ein einmaliger Medienevent geblieben mit weiterhin sinkenden Anteilen der Katholiken in Wien ...

  36. Gerhard Pascher
    21. Oktober 2015 07:21

    Hier wird eindeutig sichtbar, dass der Blogbetreiber Andreas Unterberger sich im Herzen immer noch der Volkspartei verbunden fühlt und Punkt für Punkt durch kostruktive Vorschläge aufzeigt, was verbessert gehört, damit sie wieder eine bedeutende Rolle in der politischen Landschaft Österreichs spielen wird.
    Hoffentlich wird diese AU-Tagebuchnotiz auch in der Bundesparteizentrale Lichtenfelsgasse 7 gelesen, voll verstanden und danach die Konsequenzen gezogen.

    Für mich macht die ÖVP derzeit einen natürlichen Reinigungsprozess mit, wo unter viel Schmerzen alter Ballast abgeworfen und neue Profile erstellt werden müssen. Die augenblicklichen Erfolge der FP werden sicher dazu beitragen, dass dies bald geschehen wird. Die Volkspartei ist wichtig für Österreich und es wird sie auch noch geben, wenn viele der hier schreibenden Kritiker schon gestorben sind. Die FPÖ vertritt auch manche gute Ideen, bleibt aber langfristig doch nur die "zweite Wahl".

    • Sensenmann
      21. Oktober 2015 12:59

      Der "Reinigungsprozess" wird in völliger Auflösung der ÖVP enden.
      Die werfen nicht den Ballast ab, sondern alles, was nicht offem marxistisch oder sonstwie links ist. Der Ballast bleibt.
      Dieser Ballast hat auch nichts dagegen, wenn die Partei auf 8% abkackt, denn als Steigbügelhalter taugt sie allemal und dann streiten sich weniger Bonzen um die zu vergebenden Pfründe.
      Eine Band von Lügnern, Heuchlern und Volkszertretern. Mehr nicht.

    • Gerhard Pascher
      21. Oktober 2015 17:17

      Sensenmann:
      Im Gegensatz zum Blogbetreiber haben Sie keine konstruktiven Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge, sondern leider nur unzutreffende und teilweise widersprüchliche Behauptungen aus der "untersten Schublade". Damit schaden Sie der Diskussionsqualität dieses Forums.

      Aber es gibt genug andere Internetforen (Standard, Die Presse, Kurier, Krone, Heute usw., manchmal auch ORF), wo solche Wortspenden vielleicht "gesellschaftsfähig" sind, ggfs. werden sie aber auch vom jeweils verantwortlichen Webmaster wieder gelöscht.

    • Xymmachos
      21. Oktober 2015 17:36

      Der Herr Pascher (nomen est omen) scheint ein bisserl präpotent zu sein, oder?

    • Gerhard Pascher
      21. Oktober 2015 17:57

      Xymmachos:
      Mit den Namensgebern Symmachos aus dem alten Rom können Sie sich ohnehin nicht vergleichen. Ich weiß auch, unter welchem Pseudonym Sie hier noch schreiben.
      Übrigens gilt für Sie das Gleiche, wie ich es in meiner Replik an Poster Sensenmann ausgeführt habe. Nun mit Nicknames trauen sich feige Zeitgenossen solche unhöfliche Postings.
      Ein Urteil darüber sollen sich der Blogmaster sowie alle übrigen Leser hier machen.
      Ende des Dialoges.

    • Wyatt
      21. Oktober 2015 19:29

      Herr Pascher, Observer, Gob etc...etc...,
      woher wissen Sie eigentlich, unter welchem Pseudonym Xymmachos hier noch schreibt?
      Sind Sie ein "Partner" oder eher "Agent" ? mit Nahverhältnis zu Regierung, Parlament, Klima und ORF, der besorgt ist über den steigenden Meeresspiegel aber auch, dass die Besonderheit des Programms Ö1 - durch Übersiedlung verloren geht ? Hier nochmals was Sie damals kundtaten:

      "Gerhard Pascher am 18. Februar 2015 10:19" :

      Zum ORF: Es gibt berechtigtes Unbehagen, dass im Zusammenhang mit der geplanten Übersiedlung der Ö1-Redaktion von der Argentinierstraße in das ORF-Zentrum Küniglberg die Besonderheit dieses Radioprogrammes verloren geht. Daher diese Petition, welche allen Interessierten zum Unterzeichnung empfohlen wird:
      https://secure.avaaz.org/de/petition/Alexander_Wrabetz_Generaldirektor_des_oesterreichischen_Rundfunks_ORF_Erhaltung_des_Senders_Oe1_Radiosender/?bzyYXib&v=53961

      Nicht vergessen: das anschließende Mail des Parlaments zu bestätigen.

    • Bob
      21. Oktober 2015 20:00

      zu Gerhard Pascher
      Die ÖVP ist gegen Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik absolut immun.
      So gesehen hat der Sensenmann vollkommen recht, außerdem ist seine Ausdrucksweise nicht nur erfrischend, sondern wird der besch... Situation vollkommen gerecht.***************

    • Fragezeichen (kein Partner)
      24. Oktober 2015 14:16

      @ Pascher

      Es ist natürlich befremdlich, wenn sie wissen (nicht zu wissen meinen) unter welchem Nicknamen die Leute schreiben.
      Das wäre ein Vertrauensbruch seitens des Blogbetreibers. Alles andere wären Vermutungen.

      Zur ÖVP: Hätte sie mehr Leute wie Kurz, der es von Zeit zu Zeit wagt die Dinge beim Namen zu nennen, hätte sie vielleicht Chancen.

      Will sie die "Linke light" weiter geben, ist sie dem absoluten Untergang geweiht. So viel Realitätssinn sollten auch noch so sehr trauernde alte ÖVP-Anhänger haben.

      Das dümmste allerdings, was die Rest-ÖVP machen kann - siehe Mitterlehner ist - zu meinen, dass sie die FPÖ "entzaubern" könnte. Diese Frechheit hat schon einmal jemand von sich gegeben. Wer tatsächlich "entzaubert" wurde, weiß man mittlerweile.

      Eine Zusammenarbeit mit der FPÖ sollte jedenfalls andere, konstruktivere Vorzeichen haben, als "Entzauberung".

    • Fragezeichen (kein Partner)
      24. Oktober 2015 14:22

      Hoffe, man sieht mir die kleinen Fehler im Text nach, musste in großer Eile schreiben.

  37. kritikos
    21. Oktober 2015 02:30

    Für diesen äußerst klugen, sehr analytischen und aufklärenden Artikel ist AU großes Lob zu geben (bitte nicht spenden!!!).
    Gut, die Lager sind gestorben, irgendwie hat man das schon im Gespür gehabt. Aber um bei der ÖVP, der die Mehrheit der schreibenden Blogpartner nahe zu stehen scheint, zu schauen: Sie hat sich selbst als Lager oder als Sammelpartei aufgegeben. Sie vertritt ihre bisherigen Werte, Ziele, Anschauungen nur in geringem Maße und sie setzt eindeutig nicht auf Präsenz in eigenen Medien. Die 68er, auch wenn sie schon Großväter geworden sind, haben die Medienlandschaft so okkupiert, dass liberale und konservative Ziele nicht bespielt werden. Und im Hinblick auf Wahlen, auf Posten, auf Zuwendungen wird der Liebdienerei gehuldigt.
    Schauen sich die Parteispitzen nicht die Ergebnisse von Meinungsbefragungen an? Da müssten sie doch sehen, "wo der Hase läuft". Nicht bei der pinken, grünen und roten Meinungsmache. Oder fürchten sie die FPÖ? Schüssel hat es zu Stande gebracht, als 3. der Erste zu werden.
    Hoffen wir auf die nächste Nationalratswahl, auch wenn sie leider in einiger Ferne liegt.

    • Cotopaxi
      21. Oktober 2015 07:00

      Dank der ÖVP liegen NR-Wahlen in immer weiterer Ferne, sie hat zusammen mit der SPÖ die Legislaturperiode um 25 % verlängert, was im Grunde eine Entdemokratisierung bedeutet.
      Die nunmehr 5-Jahre-Legistlaturperiode wird von den Systemparteien im Gegensatz zu früher eisern durchgehalten, um so lange wie möglich, an den Futtertrögen bleiben zu können.

    • Charlesmagne
      21. Oktober 2015 10:19

      @ cotopaxi
      Wie recht Sie leider haben!*****************************

    • Undine
      21. Oktober 2015 14:00

      @kritikos

      "Schüssel hat es zu Stande gebracht, als 3. der Erste zu werden."

      Also, wenn ich mich recht erinnere, hat es nicht Schüssel zustande gebracht, als 3. Kanzler zu werden---DAZU hat ihn erst Jörg HAIDER GEMACHT! Schüssel hatte ja vor der Wahl verkündet, abzutreten, falls er und seine ÖVP 3. würden!

  38. machmuss verschiebnix
    21. Oktober 2015 02:25

    Dieser detailierten Analyse folgend, würde sich für die nächste Bundeswahl eine
    Mehrheit für die FPÖ ausgehen - bei gleichbleibender Tendenz.

    Die SPÖ hat sowieso zwei Säulen, die ihren Niedergang tragen:
    Faymann wird sich auch weiterhin die "Erfolge" nicht schlechtreden lassen
    und Häupl wird auch weiterhin die FPÖ ausgrenzen und natürlich zum Schaden der
    SPÖ mit den Grünen koalieren ( soweit also gute Aussichten ).

    Wenn aber dir FPÖ stärkste Kraft ist (mengenmäßig) dann würde es zum Wohle
    Österreichs einen Kalitions-Partner brauchen, der qualitäts-mäßig erster bleiben
    könnte - ja leider könnte, denn bei all den - von A.U. dargelegten - vergessenen
    Werten kann man für die ÖVP nicht ausschließen, daß sie auch qualitativ zurückfällt !

    Übrig bleibt die bange Frage, wie weit wird Österreich in der verbleibenden Zeit bis zur
    nächsten Bundeswahl noch "absandeln" ?
    Oder anders gefragt : wird's für die nächste Regierung überhaupt noch zu schaffen sein,
    das Steuer herumzureißen, den harten Aufschlag zu vermeiden ?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung