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Die Kirche lässt (erfreut) staunen

Die katholische Bischofssynode ist durchaus nicht so schlimm ausgegangen, wie es am Anfang von vielen befürchtet worden ist. Der neue Papst hatte ja vor zwei Jahren eine blinde Schiffsreise der Weltkirche in den Nebel angeordnet. Die Nebel haben sich zuletzt aber langsam gelichtet. Und da zeigte sich, dass es den kollektiven Bemühungen einer globalen Gemeinschaft gelungen ist, das Schiff auf Kurs zu halten.

Gewiss: Jetzt werden sich etliche kirchenferne Medien und linkskatholische Möchtegern-Intellektuelle aufregen, dass die Kirche nicht dem Diktat des Zeitgeists folgend die totale Beliebigkeit ausgerufen hat. Insgeheim sind auch manche Bischöfe, besonders im deutschsprachigen Raum, über das Ergebnis der Synode enttäuscht (selbst wenn sie jetzt nach außen Zufriedenheit mimen). Etliche Amtskatholiken haben ja den Eindruck vermittelt, erst dann zufrieden zu sein, wenn es feierliche Segnungen, ja letztlich wohl auch sakramentale Eheschließungen für schwule und jede sonstige Form von Beziehungen gibt.

Praktisch alle diesbezüglichen Dummheiten sind jedoch – wenn auch nach hartem Kampf – von der Synode abgelehnt worden. Italienische Informationen klingen durchaus plausibel, dass dabei der „pensionierte“ Papst hinter den Kulissen den unbedachten Ungestüm seines Nachfolgers wieder richtig kanalisieren hat können.

Das heißt aber nicht, dass alles beim alten geblieben wäre. Denn die Kirche gibt zugleich auch ein deutliches Signal, dass religiöse Gebote und kirchenrechtliche Normen immer ein Gegengewicht in der – ja zutiefst christlichen – Barmherzigkeit und in Verständnis und Hilfe für jeden einzelnen haben müssen. Dass dogmatisch-intolerante Verhärtung, welcher der Buchstabe wichtiger ist als der Mensch, niemals christlich sein kann.

Es scheint ein fast perfekter Kompromiss geglückt – trotz der vielen Intrigen und Aggressionen, die da in den letzten Monaten das Bild der Kirche geprägt haben.

Auf der einen Seite wird das Ideal der klassischen Vater-Mutter-Kinder-Familie hochgehalten. Ihr Wert wird sogar massiv unterstrichen. Das ist doppelt wichtig in einer Zeit, da sogar einige sich christlich nennende Parteien und von ihnen geführte Familienministerien den Wert der klassischen Familie relativiert haben, obwohl viele Meinungsumfragen zeigen, dass die Menschen selbst sich nach kaum etwas so sehr sehnen wie nach der klassischen Familie (nur noch die Wertschätzung für „Heimat“ kommt dieser Sehnsucht gleich). Es steht der Kirche daher nicht nur von den biblischen Eckpfeilern ihres Glaubens her, sondern auch im Sinne einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit gut an, sich dem Zeitgeist der Linken und der 68er Revolution mutig entgegenzustellen, welcher die Familie ja noch immer gerne öffentlich lächerlich macht.

Auf der anderen Seite ist durch die Synode fast die gesamte intolerante Härte entfernt worden, mit der viele kirchliche Amtsträger lange Zeit jene Menschen behandelt haben, die in der einen oder anderen Weise am Ideal in Sachen Treue, Sexualität und Familie gescheitert sind. Das ist ja letztlich die ganz große Mehrheit der Menschheit. Die unchristliche Härte der letzten Jahrhunderte in diesen Bereichen hat nicht nur zu viel Heuchelei, sondern auch zu vielen menschlichen Tragödien geführt.

Die Sehnsucht nach einem Ideal ist eben das eine, die Realität das andere.

So grotesk es übrigens klingt: Gerade die dogmatische Rigidität der islamischen Renaissance in den letzten Jahrzehnten dürfte ja auch den christlichen Kirchenführern klargemacht haben, dass die meisten Menschen etwas ganz anderes als Zielvorgabe wollen als ein „Anything goes“.

Und jetzt die Roma

Irgendwie ist es faszinierend, wie der neue Papst sich nur Stunden nach Durchquerung des Minenfelds Familie, Scheidung, Homosexualität gleich in die nächste Gefahrenzone begibt, der man normalerweise in weitem Bogen ausweicht, und vor der alle Spin-Doctoren heftig warnen. Das ist das Thema Roma samt allen anderen Gruppen, die fälschlicherweise unter diese derzeit politisch korrekte Bezeichnung subsumiert werden.

Zum Stichwort Roma ist es ja neuerdings nicht nur bei zivilgesellschaftlicher Todesstrafe verboten, das Wort „Zigeuner“ zu verwenden. Es darf in diesem Bereich laut der Political-Correctness-Diktatur auch immer nur ein einziges Erklärungsmuster verwendet werden: Alle Probleme, die die Zigeuner in Europa haben, sind einzig und allein Folge der Diskriminierung durch alle anderen.

Nicht so der Papst. Der kritisiert zwar ebenfalls deutlich „Vorurteile und gegenseitiges Misstrauen, das oft die Basis von Diskriminierung, Rassismus und Xenophobie ist“. Aber er sagte zugleich Dinge, die fast von niemandem laut ausgesprochen werden, der nicht der medialen Mainstream-Verdammnis anheimfallen will, Und das noch dazu bei einer großen Messe für Tausende Roma (sie sind ja fast alle katholisch):

  • Er wies sie auf ihre Eigenverantwortung hin: „Ihr seid selbst Protagonisten Eurer Gegenwart und Zukunft. Wie alle Bürger könnt ihr zum Wohlstand und Fortschritt der Gesellschaft beitragen, indem ihr die Gesetze respektiert, eure Pflichten erfüllt und euch durch die Emanzipation der neuen Generationen integriert.“ (wer hätte gedacht, dass dieser Papst plötzlich bei einem so klassisch ordnungsliberalen Gedanken landen wird!)
  • Er rief sie auf, der Öffentlichkeit keine Gelegenheit geben, „über euch schlecht zu reden“ und „Falschheiten, Betrügereien und Streit“ zu vermeiden. (also ist offensichtlich nicht nur immer die Öffentlichkeit schuld)
  • Insbesondere appellierte er an die Roma, ihre Kinder in die Schule zu schicken. „Es ist bekannt, dass die unzulängliche Schulausbildung vieler eurer Jugendlichen die wichtigste Hürde zum Zugang zur Berufswelt ist. Eure Kinder haben das Recht, in die Schule zu gehen. Ihr dürft ihnen das nicht verbieten.“ (der Papst spricht damit ganz gezielt eine Verhaltensweise an, die in der Tat die Wurzel vieler Probleme bildet)

Eindrucksvoll mutig, dieser Papst. Ja, sogar besonders eindrucksvoll, wenn man sein Verhalten mit dem der gesamten heutigen politischen Klasse vergleicht, die nirgendwo Mut und Ringen um Ehrlichkeit schafft. Und die daher auch zum Thema Roma nie über ein paar heuchlerische Phrasen hinauskommt.

PS: Wie toll wäre es, wenn dieser Papst jetzt auch noch zu einem besseren Verständnis von Freiheit, Wirtschaft und Markt käme, wozu ihm bisher herzlich wenig eingefallen ist – außer ein paar marxistischen Ahnungslosigkeiten. Ebenso toll wäre es, wenn sich viele Bischöfe nicht vor den Karren der je durchaus nicht uneingennützigen Klima-Alarmisten spannen ließen. Weder zu Wirtschaft noch zu Klima hat die Kirche einen besonderen Auftrag oder besonderes Wissen. Ebensowenig wie einst zu Astronomie und Physik.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 09:34

    Solange Katholiken gemeinsam mit den Moslems Fastenbrechen werden die Zustände immer schlimmer werden. Ich glaube nicht, das ein Moslem zum Osterschinkenessen kommen wird. Diese Anbiederung an den Islam ist genauso widerlich wie die Anbiederung an den Marxismus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 04:58

    Also: Nicht nur die katholische Kirche, repräsentiert durch ihren Oberhirten, erfreut, sondern natürlich auch unser Blogmaster, dier diese, zweifellos bedeutsame, Thematik glasklar aufbereitet und zeitnahe präsentiert hat! Chapeau dem Papst und A.U.!!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 07:53

    Familie als Keimzelle der Gesellschaft, Eigenverantwortung mit allen Rechten und Pflichten sind die Eckpfeile der Freiheit, die darauf basiert, dass Ordnung akzeptiert und eingehalten wird. So steht es im Evangelium. Daher habe ich kein anderes Ergebnis von der Bischofssynode erwartet.

    Wegen dieser unverrückbaren Positionen soll die Katholische Kirche zerstört werden. Unter diesem Blickfeld ist der "organisierte Angriff" wegen der Kindermissbrauchsfälle (Kindermissbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen) auf die Katholische Kirche neu zu bewerten. Was die Nazis mit der Kirchensteuer als Ersatz für die Enteignung des Josephinischen Fonds nicht geschafft haben, soll nun propagandistisch erledigt werden.

    So blöd, dass noch immer 70 % sich die traditionelle Familie wünschen, obwohl ein Studienautor vor 10 Jahren, wo selbes Ergebnis diskutiert wurde, akuten Handlungs- und Aufklärungsbedarf bei den Menschen sah. Tja, es ist schwer gegen das Naturrecht aufzubegehren.

    Zwei Probleme, die ich ausmache, sind:
    der "gelenkte Krieg" mit der Masseneinwanderung zur Destabilisierung Europas und
    die Menschen, die am rechten und linken Rand ihre Lösungen mit Gewalt durchsetzen wollen. Damit wird unserem Ordnungssystem schwerer Schaden zugefügt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 05:03

    "Weder zu Wirtschaft noch zu Klima hat die Kirche einen besonderen Auftrag oder besonderes Wissen. Ebensowenig wie einst zu Astronomie und Physik."

    Es heisst ja nicht "Gallileisches" sondern "Kopernikanisches" System, weil es der katholische Domherr Kopernikus als erster beschrieben hat.
    Die damaligen Wissenschafter im Vatikan drängten ihn dazu, seine Erkenntnisse noch zu Lebzeiten zu veröffentlichen. Sein größter öffentlicher Gegner war Martin Luther: "Der Narr will die ganze Kunst Astronomie umkehren".
    Galilei wurde z.B erst lange nach dem Tod des Kopernikus geboren. Auch seine Forschungen wurden vornehmlich von katholischen Stellen finanziert.
    Vielleicht kommen Sie noch mit der obskuren Scheibentheorie um den Vatikan anzupatzen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 10:30

    Anlässlich einer Pilgerfahrt nach Rumänien, wurden uns von dem äußerst gut informierten Fremdenführer aufgeklärt, das die Zigeunerkinder in der Schulpause etwas zu Essen bekommen, um sie bis dahin in die Schule zu locken.
    Viele Zigeuner besetzen verlassene Siebenbürgerhäuser und als erste Tat wird der Fußboden im Lagerfeuer verheizt.
    Die große Armut kommt auch daher, dass viele Zigeunerberufe weggebrochen sind, wie Pferdehändler, Kesselflicker, Messerschleifer etc. Der einzige noch halbwegs funktionierende Beruf ist der der Musiker.
    Jede Berufsgruppe hat einen König, und der lebt wie im Paradies . Viele Unterbeschäftigte gehen dann auf Raubzüge in die EU.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 09:07

    Erfreulich, hat meine Wallfahrt nach Mariazell mit meinem Freund aus USA doch unmittelbare Früchte getragen.

    Unter anderem war auch das eine Fürbitte (wir haben uns einer burgenländischen Gruppe angeschlossen).

    Ich sehe, wie auch Dr. Unterberger angedeutet hat, auch im Hintergrund die Handschrift Ratzingers, der nun mehr Zeit für die Kirche hat, weil er nicht mehr im Amt ist.

    Jedenfalls, danke für den Artikel !

    Für mich ist es auch mit der Kirche sehr ähnlich wie mit der Politik, zuerst müssen wir uns selbst finden, um imstande sein anderen zu helfen und danach die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Gutes für die Zukunft bewirken.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Oktober 2015 09:14

    "Alle Probleme, die die Zigeuner in Europa haben, sind einzig und allein Folge der Diskriminierung durch alle anderen"

    Dahinter steckt das Problem, dass sich die Zigeuner durchwegs als Opfer begreifen. Die zahlreichen Dokumentationen, die ich über das "fahrende Volk" gesehen habe, hatten eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit: immer dann, wenn diese Menschen auf ihre tristen Lebensumstände hinwiesen und zeigten, unter welch´ärmlichen Bedingungen sie lebten, schwang der Vorwurf mit, dass ihnen nicht geholfen werde. Ziemlich unisono wurde beklagt, dass der Staat zuwenig helfe, dass die EU zuwenig helfe usw. Auf die Idee, selbst die Misere zu beseitigen, indem man arbeitet, die Kinder zur Schule schickt etc, scheint niemand zu kommen. Dies ist umso absurder, als es in diesen Ländern (vornehmlich Slowakei und Rumänien) trotz drückender Armut ein Schulwesen gibt, das gar nicht so schlecht ist (eines der wenigen Dinge, die der Kommunismus als Positivum verbuchen kann).

    In einer der Dokumentationen befragte das Kamerateam auf der Straße spielende Kinder, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen - zu einem Zeitpunkt, wo Kinder normalerweise in der Schule sitzen. Die Antworten der ca. 10-jährigen war erschütternd: die Jungen sagten, dass sie einbrechen gehen werden, die Mädchen sagten, dass sie gedenken, am Strich zu gehen.

    Mit derartigen Einstellungen, die offenbar von den Eltern toleriert werden, wird das nichts.


alle Kommentare

  1. Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    29. Oktober 2015 15:02

    Fortsetzung:
    WIR(DER TONI VON ST.STEFAN) wissen es besser!!!!!!!!!

  2. Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    29. Oktober 2015 15:00

    "Die Sehnsucht nach einem Ideal ist eben das eine, die Realität das andere."

    Diese Formulierung lässt den Dompfarrer zu St. Stephan folgende Gedanken in seinem Kommentar im Kurier zu kommen-

    DieKirche hat durch das Festhaltenan ihren POSITIONEN(!) Leid über Menschen gebracht- Gott sei Dank hat sich das (die Harten und unbarmherzigen Haltungen) schon lange verändert und es täte gut dieses mit dem Papst zu diskutieren.
    NATÜRLICH SIND WIR (DER HERR FABER AUCH!) NACH DEN WORTEN JESU WEITER (!)VON DER UNAUFLÖSLICHKEIT DER EHE ÜBRZEUGT:und sehen sie als grosses Ideal. IN ZUKUNFT MUSS DAS ABER NICHTMEHR DAMIT EINHERGEHEN:::.... siehe oben!

    Was schert uns das überlieferte GELABBER des Jesu !

  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      29. Oktober 2015 13:08

      Unterberger und etliche ebenso Gute sind froh, daß das unmenschliche Dogma entschärft wurde und – trotz der anfangs verwirrenden „Regieanweisung“ von ganz oben – mit den Ergebnissen der Familien-Synode doch „Kurs gehalten wurde“.

      Aber ist das so?

      Wenn das „Dogma“ – also die als geoffenbarte Wahrheit zu glaubende Lehre der Kirche – gleichsam in Frage gestellt wird, so ist allein der Versuch hieran zu „kratzen“ bereits eine Beschädigung. Abgesehen davon kennen wir die Methoden gewünschte Ergebnisse zu erreichen: Man palavert darüber so lange – und läßt abstimmen -, bis das Ergebnis „stimmt“!

      Die „Freude“ über das Kurshalten ist also etwas oberflächlich, wie auch darüber, daß man den Absolutheitsanspruch des Dogmas relativierte. Was bedeutet denn das?

      Das Mäderl ist schwanger – oder auch nicht, aber es ist unter keinen Umständen nur „a bisserl schwanger“! – Entweder – oder. Wenn es heißt: Du sollst nicht töten/morden!, dann ist dieses Gebot nicht zu „diskontieren“ mit: „ausgenommen Ungeborene zB bei `sozialer Indikation´“.

      Wird klar was ich damit sagen möchte? Normen und Wahrheiten gelten ohne Abstriche, auch wenn dagegen immer wieder verstoßen wird. Sie zu diskontieren hieße sie überhaupt abschaffen. Das Ergebnis ist Chaos bzw. in der Kirche deren Auflösung in Beliebigkeit.

      Was den zweiten Teil des Artikels – die Zigeuern – betrifft, verstehe ich nicht, was dieser mit dem ersten Teil – der Familien-Synode – zu tun haben soll. Belangloses und Essentielles wie Kraut und Rüben vermischt.

  4. Segestes (kein Partner)
    29. Oktober 2015 11:33

    "Weder zu Wirtschaft noch zu Klima hat die Kirche einen besonderen Auftrag oder besonderes Wissen. Ebensowenig wie einst zu Astronomie und Physik."

    Jain.
    Die Vatikanische Sternwarte gehört nämlich zu den ältesten Einrichtungen ihrer Art und genießt immer noch einen guten Ruf. Auch die Jesuiten, denen Franziskus entstammt, haben in diesem Bereich manch wichtige Erkenntnis beigesteuert.
    Eventuell fühlt sich der Papst ja deshalb berufen, zu naturwissenschaftlichen Themen öffentlich eine Meinung zu vertreten.

  5. timeo (kein Partner)
    29. Oktober 2015 07:39

    Danke für diesen Artikel 1

    Jetzt erst verstehe ich, warum man in den Medien so wenig bis -fast- gar nichts über die Synode in Rom gefunden hat: Das Ergebnis passt nicht den Vorstellungen der Linken Medien !

  6. Brigitte Kashofer
    27. Oktober 2015 19:56

    Wenn EINER sich scheiden lassen will, gibt es am Ende doch immer ZWEI Geschiedene. Und sich scheiden zu lassen geht heute einfacher und schneller als zu heiraten! Den jungen Paaren wird bei den ersten Problemen sofort zur Scheidung geraten, und zwar auch von der KATHOLISCHEN FAMILIENBERATUNGSSTELLE! Dort muss der Hebel angesetzt werden!

  7. Bob
    27. Oktober 2015 15:37

    OT Die Zaster Marie plant technische Sperren ein bisschen links und ein bisschen rechts vom Grenzübergang.(Keine Zäune, den die hat der pöse Orban aufgestellt).
    Peinlichstes Serienversagen unserer Supermegaregierung. Wohin ist Konrad entschwunden?

  8. Undine
    27. Oktober 2015 14:42

    In unserer schnelllebigen Zeit, in der das eben erst als brandneu Gepriesene, Moderne im Handumdrehen schon wieder unmodern geworden ist, tut es gut, wenn es eine Institution gibt, die nicht ständig dem Zeitgeist hinterherhechelt!

    Eine Institution wie die christliche Kirche, die vielen Menschen sehr viel bedeutet und Halt gibt, kann nicht mit jeder neuen Modeströmung mitmachen, das würde sie völlig unglaubwürdig machen.

    Mord ist nun einmal Mord, auch wenn der vielfache Mord an den Schwächsten, den noch Ungeborenen seit wenigen Jahrzehnten plötzlich kein Mord mehr sein soll, sondern eine Art "Rückgabe einer nicht bestellten Ware", weil es den Linken in ihrem gesellschaftzerstörenden Wahn so gefällt---da darf die christliche Kirche nicht in das gleiche Horn blasen, nur weil ihr da der APPLAUS der Linken sicher ist.

    Aber einem Ungeborenen zu verwehren, das Licht der Welt zu erblicken, ist nicht nur Mord, auch wenn sich das Opfer nicht lautstark zur Wehr setzen kann---es verstößt mMn gegen die Menschenrechte!

    Aber es gibt natürlich alte Zöpfe, die einfach mit dem realen Leben nichts zu tun haben; die gehören abgeschnitten. Wenn es jemandem, der unschuldig geschieden ist, so ein großes Anliegen ist, die Kommunion zu empfangen, dann müßte man darüber im Einzelfall reden können.

    Aber alles in allem darf die Kirche nicht alles, was der Zeitgeist nicht goutiert, über Bord werfen. Wer braucht schon eine Kirche, die ständig die Spielregeln ändert!

    • Franz77
      27. Oktober 2015 20:24

      BRAVO und DANKE!!!

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      29. Oktober 2015 15:13

      Undine
      27. Oktober 2015 14:42

      Aber von Abtreibung war in dem Artikel NICHT die Rede.

    • Romana (kein Partner)
      30. Oktober 2015 20:56

      Liebe Undine!
      Was Sie als alten Zopf bezeichnen, ist das sechste Gebot "Du sollst nicht ehebrechen". Wer sich nicht daran hält. begeht eine Sünde. Wer mit dieser Sünde die Kommunion empfängt, hat noch eine Sünde dazu. Wie bei allen anderen Sünden, hat der Mensch die Wahl, damit zu leben, oder sie abzustellen. So einfach ist das.

  9. Undine
    27. Oktober 2015 14:21

    OT---aber ein Problem, das größte Sorgen bereiten müßte: Die BRANDGEFAHR in schnell-schnell herbeigezauberten Notunterkünften für die UNDISZIPLIERTEN INVASOREN!

    Eine achtlos ausgedrückte weggeworfene Zigarette---und schon bricht Feuer aus! Und WER trägt dann die SCHULD? Natürlich wir Österreicher---allerdings auch dann, wenn Ausländer absichtlich Feuer legen, das kennen wir zur Genüge! Dann heißt's: In Ö /D BRENNEN ASYLANTENHEIME!

    "Asylanten-Notunterkünfte: Brandschutz ist nicht gewährleistet"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019078-Asylanten-Notunterkuenfte-Brandschutz-ist-nicht-gewaehrleistet?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  10. Undine
    27. Oktober 2015 13:46

    OT---aber das ist doch eine "VERKEHRTE WELT"!

    Unser Bundesheer, von dem ich immer annahm, es sei zur VERTEIDIGUNG unserer HEIMAT zuständig, muß nicht nur an der GRENZE das EMPFANGS-KOMITEE für die TÄGLICH zu Tausenden eindringenden moslemischen INVASOREN spielen, sondern auch noch für deren WOHLBEFINDEN sorgen! Wo hat es so etwas in der Geschichte schon einmal gegeben?

    Und dann werden unsere Soldaten auch noch dazu vergattert, ja, mißbraucht, als PUTZFRAUEN (auch die moslemischen Jungmänner?) alles wieder sauber zu halten und den ganzen Müll (bestehend aus lauter gespendeter, weggeworfener Kleidung und Lebensmitteln!) und die Fäkalien wegzuräumen.

    Die NEUE KRIEGSFÜHRUNG a la Deutschland und Österreich: Freudiger Empfang und liebevoller Umgang mit den Feinden, damit sie es so leicht wie möglich mit der Eroberung haben. SO ETWAS wäre nicht einmal den legendären SCHILDBÜRGERN eingefallen!

    Die beiden VIDEOS sollten Sie sich unbedingt ansehen, denn der ORF hütet sich, solche realen Szenen zu zeigen, da wird gewohnheitsmäßig vertuscht und gelogen (LÜGENPRESSE!):

    "Soldaten als „Putzfrauen“ für Asylwerber"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019077-Soldaten-als-Putzfrauen-fuer-Asylwerber?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  11. Vayav Indrasca
    27. Oktober 2015 12:51

    Zur Schlagzeile:
    Es gibt nicht d i e Kirche, es gibt 300 Kirchen.

    Ein bisschen Respekt vor den Kirchen der Orthodoxie und der Reformation wäre durchaus angebracht.

    • Riese35
      27. Oktober 2015 15:57

      Wenn man die Schüller- und Landaukirchen mit hinzuzählt, sind es weit mehr als 300.

      Jesus hat aber nur eine Kirche gestiftet, eine einzige: seine Kirche. Und die ist hoffentlich sowohl katholisch als auch orthodox. Gerade mit der Orthodoxie hapert es im Westen.

    • Gandalf
      27. Oktober 2015 23:44

      @Riese35:
      Bitte vergessen Sie die Lutheraner nicht. Auch wenn deren Amtskirchenleitungen derzeit kommunistisch unterwandert sind: das gibt sich wieder!

  12. Bob
    27. Oktober 2015 11:43

    Die kath. Kirche sollte sich mehr um die zentralen Fragen "woher, warum, wohin"kümmern, die jeden Menschen beschäftigen und berühren, anstatt sich hauptsächlich um Kirchenpolitik zu kümmern. Die Gäubigen werden regelrecht im Regen stehengelassen.

    • Riese35
      27. Oktober 2015 15:52

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  13. Erich Bauer
    27. Oktober 2015 11:09

    Die Bischofssynode, geplant und eingesetzt als "Regulativ" gegenüber dem Papst, hat sich erstaunlicherweise (fürs Erste?) aus dem Rennen genommen. Was könnte der Grund sein? Möglicherweise ist diese "Weltregierung" (welche Papst Franziskus noch im vergangenen Juni eingefordert hat), legitimiert durch eine beliebig "reformierte", vatikanische "Weltreligion", verschoben worden? Vielleicht sogar auf den "Jüngsten Tag"? Was nicht nur erstaunlich sondern auch sehr erfreulich wäre...

    Allerdings, gar so schnell werden die vatikanischen "Modernisierer" dem kirchenfernen Zeitgeist nicht abschwören wollen...

    Jedenfalls, irgendetwas scheint passiert zu sein, seit dem Antrittsbesuch von Papst Franziskus vor dem US-Congress.

  14. Bob
    27. Oktober 2015 10:30

    Anlässlich einer Pilgerfahrt nach Rumänien, wurden uns von dem äußerst gut informierten Fremdenführer aufgeklärt, das die Zigeunerkinder in der Schulpause etwas zu Essen bekommen, um sie bis dahin in die Schule zu locken.
    Viele Zigeuner besetzen verlassene Siebenbürgerhäuser und als erste Tat wird der Fußboden im Lagerfeuer verheizt.
    Die große Armut kommt auch daher, dass viele Zigeunerberufe weggebrochen sind, wie Pferdehändler, Kesselflicker, Messerschleifer etc. Der einzige noch halbwegs funktionierende Beruf ist der der Musiker.
    Jede Berufsgruppe hat einen König, und der lebt wie im Paradies . Viele Unterbeschäftigte gehen dann auf Raubzüge in die EU.

    • Riese35
      27. Oktober 2015 16:02

      ... und bekommen hier Prämien, damit sie wieder zurückgehen. Dann beginnt das Spiel von vorne. Ein Perpetuum mobile, veranstaltet von den Rotationseuropäern und unseren Regimen.

  15. Bob
    27. Oktober 2015 09:34

    Solange Katholiken gemeinsam mit den Moslems Fastenbrechen werden die Zustände immer schlimmer werden. Ich glaube nicht, das ein Moslem zum Osterschinkenessen kommen wird. Diese Anbiederung an den Islam ist genauso widerlich wie die Anbiederung an den Marxismus.

    • Cotopaxi
      27. Oktober 2015 10:16

      Das sehe ich genauso, und deswegen bin ich in der letzten Woche aus der r.k. Kirche ausgetreten.

    • Bob
      27. Oktober 2015 10:31

      Ich bin zur orthodoxen Kirche konvertiert.

    • Majordomus
      27. Oktober 2015 13:40

      Apropos Osterschinkenessen:
      Ist doch sehr passend, dass ausgerechnet diese Tage die WHO Schinken und Wurst als krebserregend eingestuft hat...
      Ein Schelm, der Übles dabei denkt?

      http://derstandard.at/2000024521889/WHO-stufte-Wurst-und-Schinken-als-krebserregend-ein

    • Erich Bauer
      27. Oktober 2015 13:50

      @Majordomus,

      bin neugierig wann "Petrus" - nach fast 2000 Jahren - wieder mit Speisevorschriften daherkommt... Und ob "Paulus" ihm diese - auch heute - wieder um die Ohren schlägt.

    • Riese35
      27. Oktober 2015 16:16

      @Bob: Gratulation und Gottes reichen Segen! Darf ich einen Besuch des Klosters Ratscha empfehlen, zum Grab des Archimandriten Hadschi Milentije Stefanovic. Wir Katholiken hatten ja auch einen seligen Marco d'Aviano.

    • Bob
      27. Oktober 2015 17:17

      Riese 35
      ich habe unter anderen auch die Moldauklöster besucht, oder das herrliche Kloster Barsana wo 800 !!!! Nonnen leben. Relativ neu ganz aus Holz erbaut .

    • Riese35
      27. Oktober 2015 21:26

      Ja, Sie sagen es: der christliche Osten ist faszinierend! Auch Serbien, Montenegro und Rußland. Leider schaut unser Bundeswappen nur mehr nach Westen. In der alten Monarchie hat er sowohl nach Osten als auch nach Westen geschaut. Und in Rußland ist das heute wieder der Fall.

  16. HDW
    27. Oktober 2015 09:28

    Der Spruch "anything goes" stammt von dem wiener Neomarxisten Paul Feyerabend. Demzufolge geht auch der Lamarckismus der franz. Revolution aus der Zeit der "Aufklärung" und der Lyssenkoismus des Marxismus-Leninismus gegen ein Apriori der Evolution und den Darwinismus. Wenn man noch die positive Rechtsauffsssung der Nationalsozialistischen Justiz gegen Naturrecht hinzunimmt, stört mich die Meinung des Bischofs von Rom am allerwenigsten!

    • Igo
      27. Oktober 2015 13:40

      ...und ich dachte, es kommt von Cole Porter..lol..

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      29. Oktober 2015 15:28

      HDW
      27. Oktober 2015 09:28

      Anything goes: (irgend)etwas,alles, geht
      Everything goes: jede(r,s);alle(s) geht

      Was hat wohl W.U. ausgerechnet bei englischen Worten gemeint??????

  17. elfenzauberin
    27. Oktober 2015 09:14

    "Alle Probleme, die die Zigeuner in Europa haben, sind einzig und allein Folge der Diskriminierung durch alle anderen"

    Dahinter steckt das Problem, dass sich die Zigeuner durchwegs als Opfer begreifen. Die zahlreichen Dokumentationen, die ich über das "fahrende Volk" gesehen habe, hatten eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit: immer dann, wenn diese Menschen auf ihre tristen Lebensumstände hinwiesen und zeigten, unter welch´ärmlichen Bedingungen sie lebten, schwang der Vorwurf mit, dass ihnen nicht geholfen werde. Ziemlich unisono wurde beklagt, dass der Staat zuwenig helfe, dass die EU zuwenig helfe usw. Auf die Idee, selbst die Misere zu beseitigen, indem man arbeitet, die Kinder zur Schule schickt etc, scheint niemand zu kommen. Dies ist umso absurder, als es in diesen Ländern (vornehmlich Slowakei und Rumänien) trotz drückender Armut ein Schulwesen gibt, das gar nicht so schlecht ist (eines der wenigen Dinge, die der Kommunismus als Positivum verbuchen kann).

    In einer der Dokumentationen befragte das Kamerateam auf der Straße spielende Kinder, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen - zu einem Zeitpunkt, wo Kinder normalerweise in der Schule sitzen. Die Antworten der ca. 10-jährigen war erschütternd: die Jungen sagten, dass sie einbrechen gehen werden, die Mädchen sagten, dass sie gedenken, am Strich zu gehen.

    Mit derartigen Einstellungen, die offenbar von den Eltern toleriert werden, wird das nichts.

    • Bob
      27. Oktober 2015 11:45

      Danke vollkommen richtig****************************

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      29. Oktober 2015 15:38

      elfenzauberin
      27. Oktober 2015 09:14

      Nicht nur das Volk der ROMA und Sinti etc. benützen die Opfer-theorie als Schutzschild für eigenes Missverhalten

      Mir fällt auch ein anderes (ich sags aber sicherheitshalber nicht) noch viel grösseres ein!

  18. Josef Maierhofer
    27. Oktober 2015 09:07

    Erfreulich, hat meine Wallfahrt nach Mariazell mit meinem Freund aus USA doch unmittelbare Früchte getragen.

    Unter anderem war auch das eine Fürbitte (wir haben uns einer burgenländischen Gruppe angeschlossen).

    Ich sehe, wie auch Dr. Unterberger angedeutet hat, auch im Hintergrund die Handschrift Ratzingers, der nun mehr Zeit für die Kirche hat, weil er nicht mehr im Amt ist.

    Jedenfalls, danke für den Artikel !

    Für mich ist es auch mit der Kirche sehr ähnlich wie mit der Politik, zuerst müssen wir uns selbst finden, um imstande sein anderen zu helfen und danach die richtigen Entscheidungen zu treffen, die Gutes für die Zukunft bewirken.

    • Bob
      27. Oktober 2015 11:47

      Richtig, und die Aufgabe der Kirche wäre vorerst uns zu helfen, um das Dasein richtig zu verstehen.

    • Josef Maierhofer
      27. Oktober 2015 14:16

      @ Bob

      Die Kirche, die Sie ansprechen, ist eine Organisation, in der es genauso 'menschelt' wie in der Politik.

      Als Glaubensgemeinschaft funktioniert sie ja auch nur 'wohlstandskonform', das aber liegt an uns selbst. Viele 'Würdenträger' verstehen eher sich als ihre Aufgabe oder Funktion, wie in der Politik.

      Ich fordere nicht von der Kirche, mein Dasein zu verstehen, ich habe die Bibel gelesen und lese jetzt halt immer wieder ein Stück, was rund ums Sonntagsevangelium zu lesen ist.

      Dabei macht sich auch jeder wohl selbst seine Gedanken darüber. Gemeinsam ist halt die Liturgie als Rahmen.

    • Bob
      27. Oktober 2015 16:08

      Josef Maierhofer
      ist wohl richtig. Sie sind in der glücklichen Lage mit Hilfe Ihres Intellekts Ihr Sein mittels Bibel zu erarbeiten, aber es gibt sehr viele Menschen die geistige Hilfe benötigen. Man nennt das Seelsorge und das kommt leider zu kurz.

  19. Franz77
    27. Oktober 2015 08:24

    Endlich einmal eine gute Meldung. Danke! Ein Austritt beschäftigt mich seit Jahren, den letzten Schritt tat ich aber doch nicht. Obwohl Freimaurer Schönborn, Faber und Gesellen ihr Unwesen treiben, war meine Bindung zur "Mutter Kirche" doch stärker. Zu den Zeigunern: Es wäre an der Zeit den schiefgelaufenen Anschlag in Oberwart - er wurde Fuchs in die Schuhe geschoben - aufzuklären. Belohnt wurden sie mit Millionen.

    • Nestor 1937
      27. Oktober 2015 09:12

      Bitte näheres zu Ihrem letzten Satz!

    • Franz77
      27. Oktober 2015 12:30

      Sie haben sich versehentlich selber in die Luft gesprengt. Aufgedeckt von Pretterebner, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

    • Rado (kein Partner)
      29. Oktober 2015 10:38

      Bin selbst anlässlich der "Affähre Votivkirche" ausgetreten. Wenn sie auch so wie ich damals eine Abneigung dagegen entwickeln, rückgratlose Speichellecker der Barbarei zu finanzieren, kann ich diesen Schritt nur empfehlen. Habe es seitdem nie bereut.

  20. brechstange
    27. Oktober 2015 07:53

    Familie als Keimzelle der Gesellschaft, Eigenverantwortung mit allen Rechten und Pflichten sind die Eckpfeile der Freiheit, die darauf basiert, dass Ordnung akzeptiert und eingehalten wird. So steht es im Evangelium. Daher habe ich kein anderes Ergebnis von der Bischofssynode erwartet.

    Wegen dieser unverrückbaren Positionen soll die Katholische Kirche zerstört werden. Unter diesem Blickfeld ist der "organisierte Angriff" wegen der Kindermissbrauchsfälle (Kindermissbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen) auf die Katholische Kirche neu zu bewerten. Was die Nazis mit der Kirchensteuer als Ersatz für die Enteignung des Josephinischen Fonds nicht geschafft haben, soll nun propagandistisch erledigt werden.

    So blöd, dass noch immer 70 % sich die traditionelle Familie wünschen, obwohl ein Studienautor vor 10 Jahren, wo selbes Ergebnis diskutiert wurde, akuten Handlungs- und Aufklärungsbedarf bei den Menschen sah. Tja, es ist schwer gegen das Naturrecht aufzubegehren.

    Zwei Probleme, die ich ausmache, sind:
    der "gelenkte Krieg" mit der Masseneinwanderung zur Destabilisierung Europas und
    die Menschen, die am rechten und linken Rand ihre Lösungen mit Gewalt durchsetzen wollen. Damit wird unserem Ordnungssystem schwerer Schaden zugefügt.

    • Pennpatrik
      27. Oktober 2015 08:00

      Letztlich wird dieser Kampf gegen das, wie Sie es nennen, "Naturrecht" die deutsche Gesellschaft (inkl. Österreich) zertrümmern.

    • brechstange
      27. Oktober 2015 08:50

      Pennpatrik

      Das gilt es zu verhindern. Kein leichter Weg. Aufklärung und Bildung sind die Schlüssel. Bei der Aufklärung ist das Internet hilfreich. Bei der Bildung sehe ich die Lösung in Einbeziehen der Eltern in die Schulpolitik. Kein leichter Weg, doch machbar und am Ende lohnend.

    • Nestor 1937
      27. Oktober 2015 09:09

      Ganz große Zustimmung zu Ihrem letzten Absatz!

  21. Pennpatrik
    27. Oktober 2015 05:03

    "Weder zu Wirtschaft noch zu Klima hat die Kirche einen besonderen Auftrag oder besonderes Wissen. Ebensowenig wie einst zu Astronomie und Physik."

    Es heisst ja nicht "Gallileisches" sondern "Kopernikanisches" System, weil es der katholische Domherr Kopernikus als erster beschrieben hat.
    Die damaligen Wissenschafter im Vatikan drängten ihn dazu, seine Erkenntnisse noch zu Lebzeiten zu veröffentlichen. Sein größter öffentlicher Gegner war Martin Luther: "Der Narr will die ganze Kunst Astronomie umkehren".
    Galilei wurde z.B erst lange nach dem Tod des Kopernikus geboren. Auch seine Forschungen wurden vornehmlich von katholischen Stellen finanziert.
    Vielleicht kommen Sie noch mit der obskuren Scheibentheorie um den Vatikan anzupatzen.

  22. FranzAnton
    27. Oktober 2015 04:58

    Also: Nicht nur die katholische Kirche, repräsentiert durch ihren Oberhirten, erfreut, sondern natürlich auch unser Blogmaster, dier diese, zweifellos bedeutsame, Thematik glasklar aufbereitet und zeitnahe präsentiert hat! Chapeau dem Papst und A.U.!!

    • F.V. (kein Partner)
      29. Oktober 2015 17:08

      Wilhelm Busch:

      Sei ein braver Biedermann,
      Fange tüchtig an zu loben!
      Und du wirst von uns sodann
      Gerne mit emporgehoben.

      Ja, ja, der FranzAnton, Unterberger und der Papst!





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