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Wien verludert sein Kulturerbe

Jetzt ist es gleichsam weltweit amtlich: Das Wiener Rathaus verludert das Kulturerbe dieser Stadt. Das macht die Unesco, die weltweite Kulturorganisation, unmissverständlich klar. Eigentlich müsste diese Tatsache in den nächsten Wochen zu einem der zentralen Wahlkampfslogans der Oppositionsparteien werden.

Auch viele bürgerliche kultur- und wertorientierte Bürger ebenso wie frühere Grünwähler sind ebenso empört wie die Unesco. Aber dennoch greift seltsamerweise niemand das Thema wirklich mit der notwendigen Deutlichkeit auf.

Die Unesco hat Wien jedenfalls offiziell verwarnt, die Hochhauspläne neben dem Konzerthaus zu verwirklichen. Wien würde damit die sowohl in der kulturellen als  auch in der touristischen Welt weitaus wichtigste internationale Qualifikation verlieren: nämlich die als „Weltkulturerbe“. Die Hochhauspläne seien nicht mit dem Welterbeprädikat für das historische Zentrum kompatibel.

Auch das neue, mit viel PR-Geld den Medien verkaufte Wiener Hochhauskonzept wird von der Unesco als jener Betrug entlarvt, der es ist: Die Hochhausbau im Welterbegebiet – also Ringstraßenzone und Innenstadt – werde dadurch nicht verhindert, sondern gefördert!

Klarer kann man es nicht sagen. Aber offenbar sind da rundum zu viele Profiteure am Werk, sonst würde da ein lauter Aufschrei durch Wien gehen. Wegen des Entzugs des Weltkulturerbes. Wegen der  bösen Folgen für den Tourismus, da ja viele asiatische Touristen bei ihren Europaplanungen nur Weltkulturerbe-Ziele aufsuchen. Und wegen des schon fertigen Projekts, neben dem Konzerthaus einen Turm hochzuziehen, der fast doppelt so hoch ist wie daneben das (auch schon ziemlich hässliche und überdimensionierte) Hotel Intercontinental, weil dieser Wien so verschandeln wird wie keine einziges Projekt der letzten Jahrzehnte.

Über dem Schweigen hängt dick und verlockend ein großer Geldbeutel, der mit den Einnahmen aus diesem Hochhaus und dem Verkauf von Appartements in allerteuerster Lage – gespeist werden soll.

  • Das Konzerthaus als unmittelbar betroffener und geschädigter Nachbar schweigt – es sitzt auf so hohen Schulden für die (extrem gut gelungene) Renovierung des Jugendstiljuwels, dass es dringend Finanzhilfe benötigt, die ihm die Gemeinde Wien bisher verweigert hat. Um an Geld heranzukommen nimmt die Geschäftsführung lieber den Vorwurf auf sich, seine kulturellen Pflichten durch Verschweigen zu verletzen.
  • Der Eislaufverein schweigt – der SPÖ-nahe Verein bekommt ja Ersatzflächen einfach zu Lasten des öffentlichen Grundes und darf sich weit auf die jetzige Straße hinaus ausdehnen (ein absolut einmaliger Vorgang).
  • Die ÖVP schweigt – viele Informationen deuten an, dass da eine große nahestehende Bank die Finger im Spiel hat.
  • Einzig die Bezirksvorsteherin des angrenzenden ersten Bezirks, Ursula Stenzel, wagt es, da öffentlich dagegen zu sein – wurde sie am Ende deshalb von der ÖVP abgeschossen?
  • Die Neos sind überhaupt für das Hochhaus – einerseits fehlt ihnen jedes kulturelle Gespür, andererseits wollen sie unbedingt als Koalitionspartner ins weiche Rathausbett, wobei ja jede mutige Positionierung schaden würde.
  • Die FPÖ ist auf der Ebene der Bezirksvertretung im dritten Bezirk als einzige Partei zwar dagegen, zeigt sich aber sonst in keiner Weise engagiert – sie sieht ihre Zielgruppen nicht in den kultur- und wertebewussten Wienern.
  • Die grüne Rathausmannschaft unterstützt das Projekt – seit ihrem Einzug in den Wiener Machtfilz hat sie bis auf die Radfahrer alle Anliegen vergessen, die sie früher intensiv vertreten hat.
  • Fast alle Medien schweigen – die einen haben (noch?) nicht begriffen, was da droht; die anderen haben über ihre Eigentümer direkte finanzielle Interessen an dem Spekulationsobjekt; die dritten springen prinzipiell nur auf ein Thema auf, wenn eine der Linksparteien dahinter steht; und die vierten schreiben nur das, was ihre SPÖ-Financiers aus dem Rathaus lesen wollen.
  • Die Hauptverantwortung an diesem kulturellen Mega-Verbrechen liegt aber natürlich bei der SPÖ. Es ist nur noch lächerlich, wenn sie dieses Luxusobjekt als Beitrag zum sozialen Wohnbau in Wien deklariert; können sich doch nur wenige ausländische Oligarchen eine Wohnung dort leisten.

Rot und Grün versuchen zwar, vor der Wiener Wahl das Thema unter der Tuchent zu halten. Aber in Wahrheit ist es längst klar: Nach der Wahl wird der Koloss zügigst gebaut – sofern das Wahlergebnis der Partei dies erlaubt. Und wenn dann in ein paar Jahren Rechnungshof und Staatsanwalt zumindest zum Teil aufdecken, was da wirklich gelaufen ist, steht das Hochhaus ja schon und kann nicht mehr entfernt werden (auch deshalb, weil da inzwischen Käufer korrekte Eigentumsrechte erworben haben).

PS: Gegen diese nie mehr rückgängig machbare Untat nimmt sich ein anderes hässliches Vorhaben in Wien geradezu harmlos aus: Der Bau von großen Containerdörfern rund um die Hofburg während des Umbaus des Parlaments. Stenzel zürnt zwar zu Recht: „Der imperiale Glanz der Ringstraße wird jahrelang verschandelt." Aber die Container werden wenigstens in ein paar Jahren wieder verschwinden. Es ist dennoch ziemlich empörend, dass die Parlamentarier während des Umbaus als Ausweichquartier nicht die seit der WU-Übersiedlung in den Prater leerstehenden Universitätsgebäude in der Spittelau akzeptiert, sondern auf einem noblen Quartier in der Innenstadt beharrt haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 12:38

    Wer braucht eingentlich Wien noch? Die Wiener? Und wenn ja: Welche Wiener? Die meisten indogenen Wiener haben ja in den letzten 20 Jahren mit ihren Kindern die Migrantenstadt in Richtung niederösterreichisches Umland verlassen. Sie schicken ihre Kinder halt lieber in eine Dorfschule in der Pampa oder in einen Pfarrkindergarten als in eine der Wiener Pflichschulen oder Gemeindekindergärten, die bereits Dritte-Welt-Niveau aufweisen. Die poltische Klasse lügt zwar von der Integration und Willkommenskultur, nimmt aber für seine Kinder Privatschulen in Anspruch!

    Die anderen "Wiener" haben bereits resigniert. Viele im Mittelstand konnten sich noch vor Jahren aus ihren Gemeindebauwohnungen in eine Genossenschaftswohnung mit hohem Eigenmittelanteil retten. Bleiben noch die Pensionisten, die sich jetzt mit einer kargen Pension einer kulturellen und islamischen Bedrohnung ungeahnten Ausmaßes konfrontiert sehen. Die Lebensqulität in den Gemeindebunkern ist alles andere als erfreulich.Und so geht es eben mit dieser Stadt auf allen Ebenen in Richtung Orient und Balkan. Man braucht ja nur die Sozialämter (Anträge für die Mindestsicherung liegen dort in 18 Sprachen auf) oder die Ambulanzen und Kassenpraxen aufsuchen, um zu erahnen, was sich da abspielt. Bereits mehr als 13 Prozent sind in dieser Stadt arbeitslos und mehr als 60 Prozent der Mindestsicherungsempfänger leben in Wien. Mir reicht schon eine einzige Fahrt mit der Starßenbahn 18 vom Westbahnhof nach St. Marx am Gürtel entlang. Als Tiroler ist man nur noch fassungslos, wie schnell sich die Transfomation in dieser Stadt durchsetzt. Die Landeshauptstädte werden folgen.

    Wien wurde zerstört. Was noch bleibt ist ein Teil der Wiener Innenstadt, das historische Grinzing und kulturelle Bauten, die das Bürgertum und die Monarchie erichtet hat. Wegen den Gemeindebauten kommt kein Tourist nach Wien, die ziehen die Massen der Sozialstaatsabhängigen an!

  2. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 09:31

    Weltkulturerbe? Wozu brauch ma des? Die Leute pilgern doch auch so nach Wien, der möchtegern Regenbogenwelthauptstadt mit ihren nicht endenwollenden Partymeilen und Prater vor dem Rathaus. Wen interessiert schon UNESCO, erhält das alte Glumpert seinen wahren Glanz doch erst durch einen bunten Grafittiüberzug. Der Idealtourist der Nomenklatura ist politisch und historisch ungebildet, gepierct und tätowiert und im Idealfall schwul.
    Klassische Kunst und Musik sind ein Minderheitenprogramm, das sowieso aussterben wird - dafür sorgt schon die (Un)Bildungspolitik

  3. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 08:28

    .
    Das ist Mut vor Königsthronen!
    Danke Dr. Unterberger!
    .
    In Wien haben sich alle schmierigen und geschmierten Mächtigen für ein grauenhaftes Hochhausprojekt neben dem Konzerthaus verschworen.
    Nur der Wahlzettel kann diese Verschandelung noch verhindern...........
    .

  4. Ausgezeichneter KommentatorCriticus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 22:25

    Ganz Wien wird hin
    durch Rot und Gruen
    Und in aller Ruh
    schau'n andere zu ! ! !

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 11:59

    Burgtheaterskandal, Abschaffung der Militärmusik, Verschandelung der Wiener Innenstadt - Österreichs Kultur, die letzte ganz große Qualitätssäule, die wir noch haben, wird 'in die Tonne getreten', wie unsere Nachbarn im Norden formulieren würden.

    Es ist ein Jammer, was unsere kulturlosen Bonzen, von den Kommunal- bis zu den Regierungspolitikern da für eine grausliche Show abliefern.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 20:23

    Eine kleine Korrektur ist nötig.
    Das FPÖ-nahe Cajetan-Felder-Institut nahm sich vor ziemlich genau einem Monat mit einer hochkarätig besetzten und gut besuchten Diskussionsveranstaltung des Themas "Hochhausbau in Wien" an. Diskussionsteilnehmer waren:

    Arch.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Friedmund Hueber
    Architekt, Vorsitzender desDenkmalbeirates des Bundesdenkmalamtes

    SRDipl.-Ing. Thomas Madreiter
    Planungsdirektor der Stadt Wien

    LAbg.GR Toni Mahdalik
    GRA Stadtentwicklung, Verkehrssprecher der FPÖ Wien

    LAbg.GR Dipl.-Ing. Rudi Schicker
    Klubobmann der SPÖ-Fraktion im WienerLandtag/Gemeinderat

    Univ.-Prof.Arch. Dipl.-Ing. Dr. Martin Treberspurg
    Treberspurg & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH.

    Diskussionsleitung:
    Komm.-Rat Walter Prinz
    Präsidentdes Cajetan-Felder-Instituts

    Es sind also nicht alle Politiker und schon gar nicht alle politischen Parteien bereit tatenlos zuzusehen, wie eine rotgrüne Stadtverwaltung Wien ruiniert! Zugegeben ist das Ankämpfen gegen die Lügenpresse wie immer auch bei diesem Thema schwierig.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juli 2015 10:56

    Was braucht ein Linker ein Weltkulturerbe ?

    Die Leute kommen so auch, zur Freilichtbühne vor dem Rathaus, zum Donauinselfest, zum Life Ball, zu den Anti WKR Demos, zur Burgtheaterbesetzung, zum Antifaschismusdenkmal, zum Che Guevara Denkmal, zum Dohnal Grab, zu den Festeln auf fast jedem Platz, zur Arena, in den Gasometer zu den Metallicakonzerten, ins Horr Stadion ...

    Wollen das die Wiener ? Damit meine ich jene, die den ganzen genannten Unsinn zahlen und dafür sorgen, dass die Stadt noch besucht wird, wovon immerhin eine hohe Anzahl der Wiener Arbeitsplätze abhängen.

    Aber was braucht ein Linker Arbeitsplätze ?

    Er hat ja die Mindestsicherung und enorm viele Firmen siedeln ins Umland ab.

    Die Gemeindebauten werden halt jetzt eng, weil die herbeigerufenen Neuwähler diese als Bestechungsgeschenk bekommen. Sozialer Wohnbau in der Luxuskategorie, dass ich nicht lache, ich würde sagen sozialistischer Wohnturm in der Luxuskategorie, den könnten sie von mir aus in der Seestadt Aspern bauen, da gibt es auch eine gut U-Bahn Anbindung.

    Ich bin neugierig, wie das mit den Steinhofgründen weitergehen wird.

    Was ich noch deutlich sehe, das Schweigen der Medien, das Schweigen der Grünen, das Schweigen der Roten, das Schweigen der Schwarzen, das Schweigen der Neos, profitieren die alle davon, oder gehören sie alle zu dem direkten Kreis der Bestochenen, die Medien sowieso.

    Das ist das Hohle an der Wiener Selbstbedienungspolitik, das Rücksichtslose und das Korrupte an den Parteien und Medien.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfranz77
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2015 15:21

    Wir hatten vor im Herbst zwei Wochen nach Wien zu fahren. Die ganzen Schwulenfaschings, BuntInnen-Auftritte, Marxisten-Demos, Musel-Verherrlichungen, Ami-Film-Huldigungen, aufgeblasene Gesangswettbewerbe mit bärtigen Weibern - nein, das ist nicht mehr unser Wien. Wir fahren heuer nach Südtirol!


alle Kommentare

  1. Waltraut Kupf
    30. Juli 2015 22:07

    Wie hier richtig festgestellt wurde, ist nur eine der Oppostionsparteien, nämlich die FPÖ, gegen das Projekt, allerdings leider nur auf Bezirksebene, und da anscheinend auch nur im 3. und 1. Bezirk. Eigentlich müßte eine sich so bezeichnende Heimatpartei doch etwas für das tradierte Lokalkolorit und Erscheinungsbild der Stadt übrig haben. Die Kultur war zwar seit jeher eine Angelegenheit von Minderheiten und Eliten, aber auch die sind Wähler und könnten das Zünglein an der Waage sein, um der vereinigten Proleterie die Sessel unter dem Hintern wegziehen zu können. Diese Chance wird anscheinend nicht wahrgenommen, weil einigen beschränkten Gemütern die Veranstaltung des jetzt so bezeichneten Akademikerballes in der Hofburg wichtiger ist als der komplette Ruin des Stadtbildes (da das Hochhaus auf dem Eislaufverein ja lediglich ein Präzedenzfall für für Hochhäuser auf dem Karlsplatz, dem Schmerlingplatz, vor der Voltivkirche etc. etc. wäre) Tojner hat dem Vernehmen nach Deals mit allen Parteien abgeschlossen und konnte daher dreist von einem Commitment sprechen, das ihm die Stadt auf Realisierung des Projekts gegeben habe. Daß ein Staatsvertrag mit der UNESCO gebrochen wird und man die verhatschte Rechtssituation in Kauf nimmt, daß ein paar Apparatschiks auf Gemeindeebene geltendes Recht aushebeln können (und dafür wohl auch in irgendeiner Form honoriert werden dürften), scheint niemanden zu stören. Vielleicht wäre nun bald der Zeitpunkt gekommen, sich an die Justiz zu wenden. Dem Vernehmen nach wird die UNESCO eine Kommission nach Wien schicken, wobei man nicht fehl gehen dürfte in der Annahme, daß ein paar Böcke als Gärtner sich zurvorkommend an deren Fersen heften werden zum Zwecke der Desinformation. Hier müßte man rechtzeitig Vorkehrungen treffen, nur gibt es leider keinen adäquaten Ersatz für Herbert Fux, der im Fall Wien Mitte (das sich aber wenigstens in der Pufferzone befindet) an einer Schadensbegrenzung maßgeblich mitwirken konnte. Im Zweifelsfall wird die Stadt Wien das Weltkulturerbeprädikat leichten Herzens und etwas schwereren Geldbeutels preisgeben. Der Leiter des Wiener Architekturzentrums (der dem Vernehmen nach sein Architekturstudium gar nicht abgeschlossen hat, aber vielleicht bin ich falsch informiert) bzeichnete das Weltkulturerbeprädikat anläßlich einer Präsentationsveranstaltung vernehmlich als Schas", was ich nicht müde werde, bei passender Gelegenheit zu erwähnen. Wien wird im Stile Ceau?escus gestaltet werden, wobei nur optisch mit dem gesellschaftlichen und moralischen Zustand der Stadt gleichgezogen werden würde. Man wähle die Stadtregierung ab, wenn auch nur strategisch. Es ist keine Wahl zwischen Pest und Cholera, auch nicht zwischen Aids und Krebs, sondern die Alternative wäre allenfalls Grippe oder Neurodermitis. Großer Dank an Dr. Unterberger, daß hier die andernorts gestorbene Meinungsfreiheit noch gilt.

  2. ISISierung (kein Partner)
    27. Juli 2015 21:57

    Der Grund für die Einwanderer ist der Terror:
    Heute Einwanderer, morgen Terroristen!

  3. F.V. (kein Partner)
    27. Juli 2015 21:19

    Der Freispruch für Rzeszut muß wohl ein Geheimdossier sein, weil es seit 21. 7. noch immer für – neugierige – „kein Partner“ verschlossen ist.

    Aber ceterum censeo: Wann klärt Unterberger seine Kommune und die Millionen Leser seines UTB über den Inhaber/Minister jener Kreditkarte auf, mit der 300.000,- Euro gecascht wurden?

    Das kann doch nicht so schwer sein dieses Bißchen Zusatz-Info zu recherchieren.

    • peter789 (kein Partner)
      28. Juli 2015 00:39

      Was hast denn immer mit deiner Kreditkarte?

      Du bist einer der wenigen, den das interessiert.

    • @peter789 (kein Partner)
      28. Juli 2015 08:19

      @peter, nein, er ist nicht der Einzige.

    • F.V. (kein Partner)
      28. Juli 2015 11:21

      Die Frage des geistigen Taglöhners, d. h. sein Desinteresse an einer Aufklärung, grenzt den Kreis der möglichen Selbstbediener schon stark ein. – Da bleiben also nur noch die „schwarzen“ MinisterInnen übrig, die hier dem Vergessen anheim gegeben werden sollen.

      Trotzdem: Die Aufklärung bitte, Herr Doktor!

  4. Vuck EUland (kein Partner)
    27. Juli 2015 19:01

    Heinzi F. zieht in den Container und ISIS (Flüchtlinge) in die Hofburg.

  5. franz77 (kein Partner)
    27. Juli 2015 15:21

    Wir hatten vor im Herbst zwei Wochen nach Wien zu fahren. Die ganzen Schwulenfaschings, BuntInnen-Auftritte, Marxisten-Demos, Musel-Verherrlichungen, Ami-Film-Huldigungen, aufgeblasene Gesangswettbewerbe mit bärtigen Weibern - nein, das ist nicht mehr unser Wien. Wir fahren heuer nach Südtirol!

  6. peter789 (kein Partner)
    27. Juli 2015 12:02

    Sagt mal, wo ist eigentlich F.V.? (=Unterbergers Sargnagel)
    Auf Erholung? Hat er sich zu sehr über den Autor aufgeregt?

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. Juli 2015 17:09

      Hat er vielleicht einen Blog gefunden, der seinem hohen Niveau besser gerecht wird und wo er mit seiner beklagenswerten Erziehung nicht so auffällt?

  7. cmh (kein Partner)
    27. Juli 2015 09:10

    Wien hat ein weltweit einzigartiges Unikat, das Wittgensteinhaus in der Kundmanngasse.

    Von einem Weltklassephilosophen geplant und errichtet, hätte es die SP Wien am liebsten abgerissen, um einen zweiten Büroturm dafür hinzustellen. Gottseidank haben es die Rumänen (!!!) gekauft.

    Man hätte schon damals daraus lernen können, dass Sozialismus mit ererbter Kultur nur dann etwas am Hut hat, wenn man es verfressen, verfüttern und verderben kann. Sozialisten haben bisher immer nur von der Substanz gelebt, nie etwas eigenes geschaffen. (Außer man ist ein Fan der Stalingotik.)

    Wien ist heute nicht mehr die Fortsetzung des alten Wiens, sondern hat mit diesem nichts mehr zu tun.

    • Hofmann Helmut (kein Partner)
      01. August 2015 07:29

      Die "Rumänen" sind Bulgaren, oder ist das Dasselbe ;-) ?

  8. McErdal (kein Partner)
    27. Juli 2015 07:22

    Der Bau von großen Containerdörfern rund um die Hofburg während des Umbaus des Parlaments. Stenzel zürnt zwar zu Recht: „Der imperiale Glanz der Ringstraße wird jahrelang verschandelt." Aber die Container werden wenigstens in ein paar Jahren wieder verschwinden.@ Ob das so sicher ist ??? Wenn die Landnahme weiter so fortschreitet, dann scheint mir das gar nicht so sicher zu sein !

    • Nietzsche (kein Partner)
      27. Juli 2015 08:03

      Die Container werden schon nicht verschwinden. Die werden bleiben und auf Dauer mit Asylnegern besiedelt werden - ein schöner Schlag gegen die verhaßte imperiale Altstadt, besser als jedes Deserteurdenkmal. Vielleicht kriegt man ja damit die Touristen endlich dazu, die fortschrittlichen Sozialistenbunker zu besichtigen, die sonst niemand sehen will.

  9. Sensenmann
    26. Juli 2015 16:27

    Der Hass der Bolschewiken auf das imperiale Wien. Darin sind sie sich einig. Damit zeigt sich offenbar, was rotzgrün, schwarz und schwulpinke Kindermord-Befürworter eben sind.

  10. Baldur Ainarin
    26. Juli 2015 14:07

    Das geplante Hochhaus zwischen Stadtpark und Konzerthaus ist ein Schlag iins Gesicht Wiens und der Wiener ! Leider gibt es aller Orten im schönen Wien negative Entwicklungen: Mutwilig herbeigeführte Abrisse in den Schutzzonen der historischen Ortskerne,Flächenumwidmungen, damit irgendwelche 'Investoren' Ihre Geschäfte machen können,geplante Verbauungen von Freiflächen in den Außenbezirken,wo im Rahmen von Monsterprojekten neue Wohngebiete auf noch freier Flur entstehen sollen,mit geplanter Bevölkerungsdichtigkeit in asiatischen Dimensionen.
    Neben Steinhofverbauung,Teilabriss des unter Denkmlschutz stehenden Casino Zögernitz,Umwidmung historischer Gärten in Nussdorf und Heiligenstadt, soll auch für einen Autobahnzubriger der Schlossgarten von Hirschstetten zerschnitten werden
    Aus diesen Gründen findet, wie schon 2014
    am

    DONNERSTAG , dem 24. SEPTEMBER 2015

    eine

    DEMONSTRATION

    für das

    KULTUR u.NATURERBE WIEN

    statt
    Treffpunkt:vor dem Wiener Eislaufverein
    1030. Lothringerstrsse 22. Wien ab 17h45

    Hinweis: kulturerbewien.at
    aktion21.at,(Termine )

    Als ein Mitveranstalter erbitte ich um rege Teilnahme. Dienächsten Wienwahlen sind dann erst 2020!

    • Undine
      27. Juli 2015 16:21

      Wenn es mir nur irgendwie möglich ist, werde ich "mitdemonstrieren"!

  11. Criticus
    25. Juli 2015 22:25

    Ganz Wien wird hin
    durch Rot und Gruen
    Und in aller Ruh
    schau'n andere zu ! ! !

  12. Herby
    25. Juli 2015 22:25

    Auch Dresden hat sein UNESCO-Weltkuturerbe ("Dresdner Elbtal") verloren: Allerdings ging beim dortigen Bauprojekt das für die UNESCO entscheidend war ein Referendum im J. 2005 mit 2/3-Mehrheit voraus.

    Die Bevölkerung wollte mehrheitlich eine zusätzliche Elbbrücke.

    Details siehe dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Br%C3%BCckenstreit#UNESCO-Konflikt

    Und: https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturlandschaft_Dresdner_Elbtal

    Die 2004 erfolgte Aufnahme in das Weltkulturerbe wurde anlässlich der Übergabe der Ernennungsurkunde im Sommer 2005 feierlich begangen und war mit großen Erwartungen verbunden. Doch bereits ein Jahr darauf, im Juli 2006, wurde das Elbtal in die Rote Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen, und nach weiteren drei Jahren, im Juni 2009, der Welterbetitel aberkannt, da die UNESCO die seit Ende 2007 im Bau befindliche Waldschlößchenbrücke als landschaftszerstörend ansieht. Der Verkehrszug Waldschlößchenbrücke überquert die geschützten Elbwiesen auf einer Strecke von knapp 800 m und zerteilt laut Gutachten „den zusammenhängenden Landschaftsraum des Elbbogens an der empfindlichsten Stelle“.

    Der Verlust des UNESCO-Weltkulturerbes war eine Blamage für Dresden:

    Die Blamage ist jetzt amtlich: Das Elbtal in Dresden ist nicht länger Teil des Weltkulturerbes. Weil die Stadt trotz Mahnungen den Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke vorantrieb, hat die Unesco den Status aberkannt - das gab es bislang erst einmal.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/unesco-entscheidung-dresdner-elbtal-verliert-weltkulturerbe-status-a-631956.html

    Bei der Eröffnung der Brücke 2013 gab es dennoch ein Volksfest, trotz der heftigen Dispute die vorher herrschten:
    " .... Der Streit erreichte 2009 seinen Höhepunkt: Die Unesco entzog dem Dresdner Elbtal wegen des Bauwerks den Welterbe-Titel. Das hatte es bis dahin weltweit noch nie gegeben. Die Welterbehüter hatten gerügt, das vierspurige Bauwerk verschandele eine einmalige Kulturlandschaft. Bürgerinitiativen hatten für einen Tunnel als Alternative geworben, um den Titelverlust abzuwenden. Das lehnten Stadtspitze und Land Sachsen allerdings kategorisch ab. Auch Umweltverbände bemühten sich mit Eilverfahren, den Weiterbau zu stoppen. ...."
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/dresden-umstrittene-waldschloesschenbruecke-eroeffnet-a-918363.html

    Bisher gab es nur 2 Streichungen von der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste (Quelle: Wikipedia):

    - Die erste derartige Entscheidung betraf das Wildschutzgebiet der Arabischen Oryxantilope in Oman. Es wurde 2007 ausgelistet, nachdem das Reservat um 90 % verkleinert worden war, um dort Öl zu fördern. Der Oryxbestand ging deswegen seit 1996 von 450 auf 65 Tiere zurück.

    - Die zweite gestrichene Stätte ist die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal, die bereits 2006 auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt worden war. Im Jahr 2009 wurde der Titel wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke aberkannt.

    Die österr. Liste der Welterbe-Stätten - derzeit ist die Wiener Innenstadt noch dabei:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Welterbest%C3%A4tten_in_%C3%96sterreich

    Eines ist jedenfalls so klar wie nur irgendwas: Bei der diesjährigen Tagung der UNESCO im Juni in Bonn wurde Wien ganz offiziell die Rute ins Fenster gestellt – und das wurde auch in den Medien berichtet: http://oe1.orf.at/artikel/411992

    Entweder Wien kann das UNESCO Weltkulturerbe weiterhin behalten und bewerben wie hier auf der offiziellen Wien-Seite mit der schönen Broschüre – wo man erfährt dass Wiens Innenstadt seit 2001 den Titel UNESCO-Weltkulturerbe hat:
    https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008371.pdf

    Oder Wiens Politik lässt es zu dass eine Handvoll Investoren rund um den Herrn DDr. Michael Tojner einen Wohnhturm der besonderen Art hochzieht: „Das besondere Projekt“ beim Eislaufverein – und dabei machen etliche Herrschaften den finanziell „goldenen Schnitt“:
    http://www.dasbesondereprojekt.at/michael-tojner-projekt-eislaufverein-hat-offentlichen-mehrwert/

    Den Preis dafür wird dann die Allgemeinheit und die nachfolgenden Generationen in Wien bezahlen müssen: Wien blamiert sich in der ganzen Welt indem es den Weltkulturerbe-Status verliert.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      27. Juli 2015 09:04

      Danke, Herby, für diesen hervorragend recherchierten, einen intellektuellen Gewinn darstellenden Beitrag!

      D e s h a l b frequentiere ich diesen Blog, nicht um provinzielles, geistloses und lediglich die eigene Freizeit vertreibendes Gelaber über mich ergehen lassen zu müssen...

      MfG

  13. Politicus1
    25. Juli 2015 21:46

    OT - aber eine Lösungsmöglichkeit für die Massen in Zeltlagern?:
    Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat eine Generalamnestie für Deserteure erlassen. Der heute im staatlichen Fernsehen verlesenen Verordnung zufolge wird Männern die Strafe erlassen, die sich dem Kriegsdienst durch Flucht ins Ausland oder Untertauchen im Inland entzogen hätten. In dem seit vier Jahren anhaltenden Bürgerkrieg sind Tausende junger Männer desertiert.

    Statt die tausenden Syrischen 'Flüchtlinge' in Traiskirchen und Zeltlagern zu behalten und schließlich im Deserteursdenkmal am Ballhausplatz zu verewigen, könnte man ihnen vielleicht jetzt Gratisheimfahrten über das Mittelmeer anbieten.

    • Undine
      25. Juli 2015 21:51

      @Politicus1

      DAS ist eine gute Nachricht! Ich fürchte nur, unseren Gutmenschen behalten die zahllosen jungen Männer lieber hier, um sie schön hätscheln zu können.....

    • Haider
      25. Juli 2015 22:21

      Otto Pendl, der SPÖ-Sicherheitssprecher im Parlament schlägt vor, die Asylanten "human umzubringen" (liegt als MP4-Datei vor). Alev Korun windet sich vor Schmerzen.
      Und jetzt stellen Sie sich vor, ein FPÖler hätte dies gesagt. Die Sterne würden vom Himmel fallen und die Guillotine, der Scheiterhaufen oder der Würgegalgen fänden wieder Eingang in Österreichs Strafjustiz. Aber bei einem SPÖler?

  14. Haider
    25. Juli 2015 20:23

    Eine kleine Korrektur ist nötig.
    Das FPÖ-nahe Cajetan-Felder-Institut nahm sich vor ziemlich genau einem Monat mit einer hochkarätig besetzten und gut besuchten Diskussionsveranstaltung des Themas "Hochhausbau in Wien" an. Diskussionsteilnehmer waren:

    Arch.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Friedmund Hueber
    Architekt, Vorsitzender desDenkmalbeirates des Bundesdenkmalamtes

    SRDipl.-Ing. Thomas Madreiter
    Planungsdirektor der Stadt Wien

    LAbg.GR Toni Mahdalik
    GRA Stadtentwicklung, Verkehrssprecher der FPÖ Wien

    LAbg.GR Dipl.-Ing. Rudi Schicker
    Klubobmann der SPÖ-Fraktion im WienerLandtag/Gemeinderat

    Univ.-Prof.Arch. Dipl.-Ing. Dr. Martin Treberspurg
    Treberspurg & Partner Architekten Ziviltechniker GmbH.

    Diskussionsleitung:
    Komm.-Rat Walter Prinz
    Präsidentdes Cajetan-Felder-Instituts

    Es sind also nicht alle Politiker und schon gar nicht alle politischen Parteien bereit tatenlos zuzusehen, wie eine rotgrüne Stadtverwaltung Wien ruiniert! Zugegeben ist das Ankämpfen gegen die Lügenpresse wie immer auch bei diesem Thema schwierig.

    • Undine
      25. Juli 2015 21:17

      Ja, lieber @Haider, so ist das eben: FPÖ-Veranstaltungen verschweigt man wie üblich; die Medien vermeiden alles, was die FPÖ in einem guten Licht darstellen könnte. Oder können Sie sich vorstellen, daß der ORF, selbst, wenn "er" jemanden dort hin entsandt hätte, der filmte, einen wohlwollenden mehrminütigen Bericht in der ZIB zeigte? Ich nicht!

  15. Brigitte Imb
    25. Juli 2015 19:46

    Für die Wr. Sozialisten ist Kunst WURST. ;-)

    • machmuss verschiebnix
      25. Juli 2015 20:06

      ... und WURST ist UNS total Conchita :))

    • Undine
      25. Juli 2015 21:19

      @Brigitte Imb

      WURST sein ist alles......;-)

    • machmuss verschiebnix
      25. Juli 2015 21:26

      ... sein, oder nicht WURST also :)

    • Brigitte Imb
      25. Juli 2015 21:26

      Ja Undine, die ist (im Moment noch) überhalal.........bei den Linken.

    • Undine
      25. Juli 2015 21:54

      @machmuss verschiebnix

      WURST sein oder nicht Wurst sein, das ist hier die Frage.....;-)

    • Haider
      25. Juli 2015 22:00

      Beim Wr. Riesenrad gibt es ein Pratermuseum. In diesem kann man "WURSTINNEN" (oder "Würstchen"?) auf Photos bewundern, die bereits vor über 100 Jahren als Irrläufer der Natur ausgestellt wurden. Also nichteinmal damit sind die Wr. rotgrünen Kulturzerstörer sonderlich aktuell!

    • Brigitte Imb
      25. Juli 2015 23:56

      Früher wie heute wurden diese Menschen zur Schau gestellt. Einmal auf dem Jahrmarkt, ein ander Mal von ORF und Co. Und immer wurde damit Geld verdient.

  16. Normalsterblicher
    25. Juli 2015 19:42

    Zur Verschandelung trägt übrigens auch der neue Zentralbahnhof bei; eine stil- und ausdruckslose Bürokaserne, diese Glasfassaden!

  17. machmuss verschiebnix
    25. Juli 2015 19:06

    OT:

    Schelling erregt wieder mal die Links-Grünen Gemüter , dann hat er mit Sicherheit recht ! ! !

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4784458/Arbeitslosengeld-zu-hoch-Schelling-schlaegt-HartzIVModell-vor?_vl_backlink=/home/politik/index.do

    Gut so, dieser Finanzminister ist (vermutlich) der einzige ÖVPler, der noch gewählt werden
    würde, weil er einen kompetenten Eindruck vermittelt, und glaubhaft rüberbringt, daß sich
    der Staat "sozial sein" auch leisten können muß ! ! ! Ein Faktum, welches die Linken
    bis zum bitteren Ende ignorieren werden.

    • Haider
      25. Juli 2015 22:39

      Dies habe ich gestern oder vorgestern gepostet:
      Ein Thema, das leider völlig untergeht, ist der minimale Unterschied zwischen erarbeiteter Altersversorgung und der staatlich garantierten Grundversorgung. Wenn die Pension eines ehemaligen Arbeitnehmers nach über 40 Beitragsjahren um die 900.- € beträgt und jener Schmarotzer, der sein ganzes Leben in einer Hängematte unter einem Nußbaum dahindämmerte, auf ein Existenzminimum von 857,- Euro Anspruch hat, dann fragt man sich schon, wo die vielpropagierte Gerechtigkeit liegen soll. Mir scheint dies eher eine Fortführung des altmarxistischen Systems: Alle haben nix - außer die Angehörigen einer kleinen Parteinomenklatura. Sollte der Pensionist während seiner Aktivzeit dummerweise eine Lebensversicherung bei der Volksbank abgeschlossen haben, so kann er zusätzlich ein Drittel seines eingezahlten Geldes abschreiben, denn wir retten wohl Griechen aber doch keine Österreicher (dies wäre ja fremdenfeindlich!).

    • machmuss verschiebnix
      26. Juli 2015 12:18

      So ist es, lieber Haider !

  18. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    25. Juli 2015 18:43

    Eine Kurzfassung meiner persönlichen Meinung zu „Wien verludert sein Kulturerbe“:
    Vor Hundert Jahren wollten die Linken das Proletariat befreien. Heute sind in der Linken nur mehr die geistigen Proleten übrig geblieben.

    • Undine
      25. Juli 2015 20:49

      .....und wir ächzen jetzt unter der Diktatur des linken Proletariats!

  19. Undine
    25. Juli 2015 16:48

    Obwohl sich die Sozialisten so gerne im imperialen Glanz sonnen, sobald sie sich ans Ruder gedrängt haben und dann sogleich wie selbstverständlich dort dreist breitmachen, wo einst kein Geringerer als der Kaiser residierte, sind und bleiben doch als deutlich sichtbares MERKMAL des SOZIALISMUS die PLATTENBAUTEN als Synonym ihrer Herrschaft. Oder hat der Sozialismus auch nur irgendein Prachtbauwerk geschaffen, das Besucher aus aller Welt anlockt und einer Stadt das besondere Flair gibt?

    So finden die Sozialisten mit ihrem vulgären Geschmack halt auch ein überdimensioniertes Hochhaus in wunderbarer, aber dafür umso unpassenderer Umgebung toll und "fortschrittlich" ---sie "schreiten halt immer gerne fort", die Sozis, auch wenn sie nicht wissen, wohin!
    Wenn dann noch reichlich Geld fließt, sind sie in ihrer zerstörerischen Weise nicht mehr zu bremsen, die Sozis.

  20. Undine
    25. Juli 2015 15:33

    OT---aber Hand aufs Herz: Wann hat man in Ö etwa seit dem WKII --- eine Zeitspanne, die manche Mitposter überschauen können---jemals von MASSEN-SCHLÄGEREIEN gehört? Aber seit wir von dieser immer gigantischer werdenden Zuwanderungs-Flutwelle gepeinigt sind, gehören solche Gewaltakte fast schon zur Tagesordnung! HABEN WIR DAS VERDIENT???

    "Brutale Massenschlägerei in Traiskirchen schockiert Anrainer"

    http://www.unzensuriert.at/content/0018280-Brutale-Massenschlaegerei-Traiskirchen-schockiert-Anrainer?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    -----------------------------------------------------------

    Dazu paßt natürlich:

    "ÖH Wien meldet Asyldemo in Traiskirchen am Sonntag an"

    http://www.unzensuriert.at/content/0018282-OeH-Wien-meldet-Asyldemo-Traiskirchen-am-Sonntag?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    -----------------------------------------------------

    Und immer noch beteuern viele Menschen treuherzig, daß wir kein Ausländer-Problem haben und übersehen, daß vor ihren Augen die angestammte Bevölkerung Österreichs AUSGETAUSCHT wird = UNBLUTIGE LANDNAHME!

    Und genauso viele Menschen stecken ihren Kopf in den Sand, weil sie nicht wahrhaben wollen, daß WIR AUGENZEUGEN des ENTSTEHENS des KALIFATS AVUSTURYA mit allem Drum und Dran (SCHARIA!) sind!

    WIR alle verfolgen diese einzigartige "Tragödie unserer Heimat" erste Reihe fußfrei, satt und zufrieden auf der Couch vor dem Fernseher sitzend, und denken, es sei ein gutes Ende zu erwarten.....
    Das Ende wird erschütternd sein, auch für die im sicheren Wolkenkuckucksheim sich Wähnenden!

    Und wer's immer noch nicht glauben will, der sehe sich das Video mit Gregor GYSI an, zu dem @Konrad Loräntz den Link gegeben hat:

    http://www.sezession.de/50575/gregor-gysi-zum-glueck-sterben-die-deutschen-aus.html

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      27. Juli 2015 09:15

      Werte Undine, da könnte ich Ihnen für Ihre bedrückende Zusammenstellung einen allerdings zutiefst faktenresistenten Empfänger nennen...

      Doch solange ihm in seinem idyllischen unweit von Wien gelegenen Garten Eden kein persönlich´ Ungemach droht, solange gelten ihm Ihre Meldungen als lediglich übertrieben, destruktiv und pessimistisch.

      MfG

    • M.N. (kein Partner)
      27. Juli 2015 09:47

      Werte Frau Undine,

      auch ich hatte diesen Link zur Sezession bereits andernorts im Unterberger Blog reingestellt und finde es gut, dass auch Lörantz diese Demaskierung verlinkt hat.

      Ich empfehle Ihnen jedenfalls auch all die anderen Beiträge und Postings auf Sezession. de .
      Das sind sehr gescheite Leute, die sich dort den Kopf zerbrechen über die bedrohlichen Zustände.
      Im Moment lese ich gerade "Das Heerlager der Heiligen" von Jean Raspail. Es ist erschütternd, dass dieser Mensch bereits vor vielen Jahren so exakt voraussehen konnte, was auf uns zukommt (auf der Sezessionsseite beziehbar - leider kann man dermaßen kluge Bücher nicht im Buchhandel kaufen). Es ist ein erschütternd realistisches Buch.

      Es sage mir keiner, die Politiker hätten nicht gewusst, was sie tun ! Sie wissen genau, dass sie uns in den Abgrund führen...

    • Undine
      27. Juli 2015 16:46

      Ich danke beiden Mitpostern für die Zustimmung!

      @M.N.

      Für den Link auch vielen Dank---da werde ich mich vertiefen müssen!

      EIBL-EIBESFELDT, ein enger Mitarbeiter und Freund von Konrad LORENZ, wird bei uns völlig totgeschwiegen! Seine Meinungen klingen in linken Ohren viel zu ketzerisch---und mit unserem Nobelpreisträger Konrad Lorenz tun sich unsere Linken auch ziemlich schwer! ;-):

      "Für den Kontinent gehe es »ums Überleben«. Der Humanethologe Irenäus EIBL-EIBESFELD bezeichnete die absehbare Wirkung dieser Entwicklung als »ethnozidalen Kulturabbruch«, und auch der Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg warnte vor einem »drohendem Kulturabbruch« mit langfristig irreversiblen Folgen. Es könne »für ein Land nichts Nachteiligeres geben, als die Einheimischen um vermeintlicher wirtschaftlicher Vorteile willen in großem Maßstab durch bildungsferne Populationen zu ersetzen.«

      Welch wahre Worte!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. Juli 2015 17:22

      Verehrte Undine,
      auch in unserem dörflichen Umfeld, das bisher von Flüchtlingscontainern verschont blieb, wird die Abneigung gegen uns immer schlimmer. Wenn wir es nur wagen, die brisanten Themen anzusprechen, herrscht sofort eisiges Schweigen, einige Sportkameradinnen meiner Frau drehen sich einfach um und gehen.
      Frühe habe ich mich noch gewehrt gegen die Meinung, die Menschen seien selbst schuld, und habe argumentiert, daß die Politiker gegen die Interessen der Bürger handeln. Mittlerweile sehe ich es anders. Schuldig macht sich, wer sich weigert, die unangenehme Nachricht anzunehmen und den Überbringer straft.

  21. Le Monde
    25. Juli 2015 12:38

    Wer braucht eingentlich Wien noch? Die Wiener? Und wenn ja: Welche Wiener? Die meisten indogenen Wiener haben ja in den letzten 20 Jahren mit ihren Kindern die Migrantenstadt in Richtung niederösterreichisches Umland verlassen. Sie schicken ihre Kinder halt lieber in eine Dorfschule in der Pampa oder in einen Pfarrkindergarten als in eine der Wiener Pflichschulen oder Gemeindekindergärten, die bereits Dritte-Welt-Niveau aufweisen. Die poltische Klasse lügt zwar von der Integration und Willkommenskultur, nimmt aber für seine Kinder Privatschulen in Anspruch!

    Die anderen "Wiener" haben bereits resigniert. Viele im Mittelstand konnten sich noch vor Jahren aus ihren Gemeindebauwohnungen in eine Genossenschaftswohnung mit hohem Eigenmittelanteil retten. Bleiben noch die Pensionisten, die sich jetzt mit einer kargen Pension einer kulturellen und islamischen Bedrohnung ungeahnten Ausmaßes konfrontiert sehen. Die Lebensqulität in den Gemeindebunkern ist alles andere als erfreulich.Und so geht es eben mit dieser Stadt auf allen Ebenen in Richtung Orient und Balkan. Man braucht ja nur die Sozialämter (Anträge für die Mindestsicherung liegen dort in 18 Sprachen auf) oder die Ambulanzen und Kassenpraxen aufsuchen, um zu erahnen, was sich da abspielt. Bereits mehr als 13 Prozent sind in dieser Stadt arbeitslos und mehr als 60 Prozent der Mindestsicherungsempfänger leben in Wien. Mir reicht schon eine einzige Fahrt mit der Starßenbahn 18 vom Westbahnhof nach St. Marx am Gürtel entlang. Als Tiroler ist man nur noch fassungslos, wie schnell sich die Transfomation in dieser Stadt durchsetzt. Die Landeshauptstädte werden folgen.

    Wien wurde zerstört. Was noch bleibt ist ein Teil der Wiener Innenstadt, das historische Grinzing und kulturelle Bauten, die das Bürgertum und die Monarchie erichtet hat. Wegen den Gemeindebauten kommt kein Tourist nach Wien, die ziehen die Massen der Sozialstaatsabhängigen an!

    • Nestor 1937
      25. Juli 2015 12:56

      Le Monde
      das ist wirklich eine brilliant formulierte Diagnose,
      fehlt nur noch die Therapie....

    • M.S.
      25. Juli 2015 17:31

      @Nestor

      Es handelt sich um eine unheilbare Autoimmunerkrankung. Der Verlauf kann bestenfalls verzögert werden, das Ende ist unausweichlich.

    • F.V. (kein Partner)
      27. Juli 2015 05:44

      Gestern, spät abends, brachte der ORF eine Sendung über den Prater.

      Ich sah sie mir absichtlich an, um einmal zu sehen welch heruntergekommener Pöbel doch Wien bevölkert. Fast nur Abschaum, obwohl diese Sendung offenbar noch in der Schillingzeit, also vor vielen Jahren gedreht wurde.

      Inzwischen kann es nur noch schlimmer geworden sein.

      Was ist für diesen Pöbel schon eine historische Stadt? - Und was auch für manche "gefeierte" Architekten? Das dümmlich Museums-"Quartier" genannte Betonungeheuer von Coop Himmelblau wurde seinerzeit damit begründet: die imperiale Achse Wiens zu brechen.

      Aber die wirklich existenziellen Bedrohungen sind gar nicht die häßlichen Hochhäuser, sondern der Seelenmord am eigenen Volk durch Umvolkung und Vernegerung unserer Heimat, die nicht nur ohne Gegenwehr, sondern mit Hilfe unzähliger Gutmenschen und der Asyl-Industrie immer rabiater gefördert wird.
      Dieses Pack mag zu dumm sein, um zu erkennen, daß dies der Totale Krieg gegen uns (und Europa) ist, aber das herrschende Polit-Gesindel ist des Landes- und Hochverrates schuldig, denn sie wissen was sie tun.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      27. Juli 2015 09:24

      F.V.: "Was ist für diesen Pöbel schon eine historische Stadt? - Und was auch für manche "gefeierte" Architekten? Das dümmlich Museums-"Quartier" genannte Betonungeheuer von Coop Himmelblau wurde seinerzeit damit begründet: die imperiale Achse Wiens zu brechen."

      Wie bedrückend wahr sind doch Ihre Zeilen. Da hatte ich doch vor geraumer Zeit etwas von "Ensembleschutz" gelesen. Bestimmungen dazu finden sich auch im § 7 der Bauordnung für Wien.

      "Primär geschützt wird das äußere Erscheinungsbild eines Objektes. Bei Errichtung eines neuen Gebäudes innerhalb einer Schutzzone ist darauf zu achten, dass es sich in das Ensemble und in das Stadtbild einfügt. Dabei ist eine zeitgemäße, qualitätsvolle Architektur anzustreben."

      Für die einstigen imperialen Hofstallungen, früher auch Spanischer Stall, Hofmarstall oder Campagne-Reitschule genannt ,hatte dieser wohl nicht gegolten...

      MfG

    • F.V. (kein Partner)
      27. Juli 2015 16:53

      Sg Prof. Schwarz,

      das müssen Gesetze auch einer fernen Vergangenheit sein. – Aber seit wann hätten sich Gauner um solche gekümmert?

      Was allerdings die Markierung als „Weltkulturerbe“ durch die UNESCO betrifft, so wäre ich mir über deren Vorteil nicht so sicher. Mir kommt nämlich immer wieder der Gedanke, daß die Vernichtung gerade jener Monumente der eigenen Kultur im Totalen Krieg eines der vorrangigen Ziele der Angriffe sind. In Deutschland und auch bei uns wurden wir davon ja schon anläßlich unserer „Befreiung“ Zeuge dieser Strategie.

      Insofern betrachte ich all die blau-weißen Schildchen für getarnte „target-identification“ für den künftigen „Dritten Durchgang“.

      Als die Amis und deren Sölnder den Irak überfielen bekam ich den nachfolgenden Brief eines sehr wissenden Insiders zur Kenntnis:

      PLÜNDERUNG VON BAGDAD

      „….. Nebenbei erwähnt: mein irakischer Gast, der mich gerade besucht, ist ein Archäologe (PhD von Yale vor 30 Jahren), der ein guter Freund des Prof. Gibson MCGUIRE, eines anderen Archäologen und Lehrers an der Universität von Chicago, ist. Er wurde vor der Invasion des Iraks vom State Department einberufen, und er informierte sie, wo all die wertvollen Artefakte im Bagdader Museum sind. Mein Freund YASIN wurde ebenfalls dazu eingeladen, aber er nahm diese Einladung nicht an. Jedenfalls sprachen sie miteinander und sind davon überzeugt, daß die Plünderung des Museums ein „inside job“ war, – ob sie von einer irakischen oder jüdischen Mafia durchgeführt wurde ist nicht bekannt. Jedenfalls hätten die U.S. sie definitiv verhindern können.

      Ich habe ihnen schon früher erzählt, daß der kleine Stamm der Hebräer keine Kultur hatte, und nichts der Nachwelt hinterlassen hat, daß es daher in seinem Interesse läge, die ganze irakische Kultur und die Anfänge der unseren auszulöschen. „Wir sind die Zerstörer.“ Aber es gibt immer ein Morgen – „ein Ostern.“

      „Abrazos – Marge.“

  22. Sandwalk
    25. Juli 2015 11:59

    Burgtheaterskandal, Abschaffung der Militärmusik, Verschandelung der Wiener Innenstadt - Österreichs Kultur, die letzte ganz große Qualitätssäule, die wir noch haben, wird 'in die Tonne getreten', wie unsere Nachbarn im Norden formulieren würden.

    Es ist ein Jammer, was unsere kulturlosen Bonzen, von den Kommunal- bis zu den Regierungspolitikern da für eine grausliche Show abliefern.

    • socrates
      25. Juli 2015 17:50

      Was erwarten wir von diesen ungebildeten Idioten?
      Wenn einer nicht maturierte hat obwohl er es versuchte und auch sonst nichts gelernt hat, kommt so ein Desaster heraus

  23. Konrad Loräntz
    25. Juli 2015 11:38

    Wozu Kulturerbe, wenn wir uns darüber freuen können, dass die Träger DIESER Kultur eh immer weniger werden: http://www.sezession.de/50575/gregor-gysi-zum-glueck-sterben-die-deutschen-aus.html
    (auch wenn freilich - zunächst dank Clemenceau - AUT nicht GER ist)

    • Undine
      25. Juli 2015 15:07

      @Konrad Loräntz

      ***************+!
      Für diese volksverräterischen Worte von Gregor Gysi wäre eigentlich die Todesstrafe die richtige Antwort, denn er wünscht sich nichts sehnlicher, als daß die Deutschen, die solche Schweine wie Gysi dulden müssen, getötet werden, bzw. AUSSTERBEN!
      Gysi ist eines der größten Charakterschweine unter der Sonne. Aber es wird ihm nichts geschehen, da er unter Artenschutz steht.

  24. Josef Maierhofer
    25. Juli 2015 11:15

    Wenn die UNESCO eine Warnung ausspricht, dann sollten sie doch darauf reagieren unsere Wiener Linksbonzen.

    Wie wär's denn mit einer Luxusadaptierung der Löwelstraße und deren Verkauf ? Die Schwarzen haben ihr Palais schon verkauft.

    Wird ja hoffentlich nicht mehr so dringend benötigt, sitzen eh alle im Rothaus und wär ein Supergeschäft für die Partei, oder ?

    Ich bin dagegen, dass politische Parteien gefördert werden und Eigentum anhäufen, ich bin dafür, dass sie sich an die Bürgern, die sie wählen wollen und unterstützen, wenden sollten, genauso wie die Arbeiterkammer und die Wirtschaftskammer, die brauchen auch keine staatlichen Steuergelder, die sollten sich auch bei den Interessierten finanzieren.

    Das, was wir hier aufgebaut haben und als Bürger zulassen, ist reine Selbstbedienung einer Politkaste und Klientelkaste und einer Bankenkaste.

    Noch können wir eine blaue Mehrheit ins Rathaus wählen und solchen selbst schädigenden Unsinn verhindern.

    • Elisabeth Mudra
      25. Juli 2015 15:27

      Ich stimme ja allem zu, doch daß

      "die Arbeiterkammer und die Wirtschaftskammer auch keine staatlichen Steuergelder brauchen, weil sie sich bei den Interessierten finanzieren"

      ist - pardon - blühender Unsinn.

      Kein Angestellter interessiert sich, die AK zu finanzieren, kein Unternehmer ist interessiert, die WK-Bonzen zu finanzieren. Das haben SPÖVP als Verfassungsbestimmung formuliert, um die Füllung ihrer Taschen raffiniert abzusichern.
      .

    • Josef Maierhofer
      25. Juli 2015 16:20

      @ Elisabeth Mudra

      Ja, das habe ich schon öfter verzapft, weil ich auf dem Standpunkt stehe, dass meine Interessenvertretung (bei mir WK) und natürlich auch die AK aus der Verfassung herausgenommen werden müssen.

      Ich halte es für nicht tragbar, dass meine Interessenvertretung alles zur Beschäftigung und üppiger Bezahlung von Klientel unternimmt und sehr oft gegen meine Interessen handelt und mich trotz üppigster Bezahlung aus Steuergeldern nicht vertritt, die WK vertritt ÖVP Klientel in der Hauptsache und die AK SPÖ Klientel und zusammen bilden sie eine Wahnsinnskoalition, die sich noch zusätzlich daran direkt bedient.

      Wer von der AK oder der WK vertreten werden will, der zahlt das mittels Mitgliedsgebühr gefälligst privat. Steuergeld sollte da nicht genommen werden dürfen, also raus damit aus der Verfassung, genauso wie Tierschutz, etc. dafür Familienschutz und Kinderschutz hinein in die Verfassung.

      Ich weiß schon, dass das erst gelingt, wenn eine Verfassungsmehrheit dafür gefunden wird, also wenn es diese unselige Koalition nicht mehr gibt. Aber ich meine das halt, dass es besser für Österreichs Staatsfinanzen wäre.

  25. Josef Maierhofer
    25. Juli 2015 10:56

    Was braucht ein Linker ein Weltkulturerbe ?

    Die Leute kommen so auch, zur Freilichtbühne vor dem Rathaus, zum Donauinselfest, zum Life Ball, zu den Anti WKR Demos, zur Burgtheaterbesetzung, zum Antifaschismusdenkmal, zum Che Guevara Denkmal, zum Dohnal Grab, zu den Festeln auf fast jedem Platz, zur Arena, in den Gasometer zu den Metallicakonzerten, ins Horr Stadion ...

    Wollen das die Wiener ? Damit meine ich jene, die den ganzen genannten Unsinn zahlen und dafür sorgen, dass die Stadt noch besucht wird, wovon immerhin eine hohe Anzahl der Wiener Arbeitsplätze abhängen.

    Aber was braucht ein Linker Arbeitsplätze ?

    Er hat ja die Mindestsicherung und enorm viele Firmen siedeln ins Umland ab.

    Die Gemeindebauten werden halt jetzt eng, weil die herbeigerufenen Neuwähler diese als Bestechungsgeschenk bekommen. Sozialer Wohnbau in der Luxuskategorie, dass ich nicht lache, ich würde sagen sozialistischer Wohnturm in der Luxuskategorie, den könnten sie von mir aus in der Seestadt Aspern bauen, da gibt es auch eine gut U-Bahn Anbindung.

    Ich bin neugierig, wie das mit den Steinhofgründen weitergehen wird.

    Was ich noch deutlich sehe, das Schweigen der Medien, das Schweigen der Grünen, das Schweigen der Roten, das Schweigen der Schwarzen, das Schweigen der Neos, profitieren die alle davon, oder gehören sie alle zu dem direkten Kreis der Bestochenen, die Medien sowieso.

    Das ist das Hohle an der Wiener Selbstbedienungspolitik, das Rücksichtslose und das Korrupte an den Parteien und Medien.

    • Josef Maierhofer
      25. Juli 2015 16:07

      Pardon:

      Ich habe das fast gleichlautende Posting von @Obrist zu spät gesehen.

  26. Obrist
    25. Juli 2015 09:31

    Weltkulturerbe? Wozu brauch ma des? Die Leute pilgern doch auch so nach Wien, der möchtegern Regenbogenwelthauptstadt mit ihren nicht endenwollenden Partymeilen und Prater vor dem Rathaus. Wen interessiert schon UNESCO, erhält das alte Glumpert seinen wahren Glanz doch erst durch einen bunten Grafittiüberzug. Der Idealtourist der Nomenklatura ist politisch und historisch ungebildet, gepierct und tätowiert und im Idealfall schwul.
    Klassische Kunst und Musik sind ein Minderheitenprogramm, das sowieso aussterben wird - dafür sorgt schon die (Un)Bildungspolitik

    • Florin
      25. Juli 2015 10:08

      Jedes Wort ist dreifach zu unterstreichen ! Unmut kann auch amüsant sein ;)

    • Josef Maierhofer
      25. Juli 2015 10:59

      Pardon, habe Ihren Eintrag erst jetzt gesehen.

    • fewe (kein Partner)
      27. Juli 2015 04:42

      Ich habe erst vor ein paar Monaten gelesen, dass in Wien täglich durchschnittlich 10.000 Eintrittskarten für Aufführungen von klassischer Musik verkauft werden. Wenn da ein Minderheitenprogramm ist, dann kommen jedenfalls offenbar alle nach Wien, die das hören wollen.

      Es ist aber auch nur Klassik. Die aktuelle Kunst, die von der Nomenklatura gefördert wird, ist nicht sonderlich wertvoll.

      Ich sehe nicht sehr viele gepiercte und tätowierte Leute; es kommt darauf an, wo in Wien man sich bewegt.

      Viele Zugezogene sind halt vom Land. Die wollen überall ihren "Acker" als Begegnungszone oder ständig Jahrmarkt. Die können mit einer Stadt nichts anfangen. Da geht man in Lokale, die eh da sind. Da braucht man nicht irgendwas behelfsmäßig irgendwo auf der Straße aufbauen. Wie eben am Land, wo die eben außer Wirtshaus, Konditorei und Gemeindesaal nichts haben.

  27. Wertkonservativer
    25. Juli 2015 09:05

    Als Koinzerthaus-Beasucher seit etlichen Jahrzehnten war ich während der Konzertpausen schon nicht glücklich, den Blick auf den Stadtpark durch den Hotelbau verstellt zu sehen!

    Falls das Hochhaus-Projekt realisiert werden sollte, wird dieses den schönen Jugendstilbau komplett "derschlagen"!
    Von einer Aussicht auf die größte Innenstadt-Grünfläche ganz zu schweigen!

    Eine Bau- und Stilsünde sondergleichen!
    Was Rotproleten halt unter (Bau)-Kultur verstehen!

    (mail to: gerhard@moichler.at)

    • Wertkonservativer
      25. Juli 2015 09:47

      Berichtigungen:
      Konzerthaus-Besucher ...
      gerhard@michler (mOichler bin ich keiner!)

    • Cotopaxi
      25. Juli 2015 14:47

      @ Herr Wertkonservativer

      Die Schwarzprölleten sind bisher leider auch nur durch ihre Kreisverkehre im Lande bekannt geworden. ;-)

    • Sharing (kein Partner)
      26. Juli 2015 13:41

      Ein guter Tag begänne ohne Posting des Michlervaterls.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      27. Juli 2015 11:14

      Wer war eigentlich der Architekt des Hotels InterContinental? Hier sein Lebenslauf (gekürzt aus wikipedia)...

      "Carl Appel (* 18. April 1911 in Wien; † 13. Februar 1997 ebd.) war ein österr. Architekt. Nach der Tischlerlehre absolvierte er von 1928 bis 1933 die Wr. Kunstgewerbeschule u. studierte an der Akademie der bildenden Künste in der Meisterklasse Clemens Holzmeisters Architektur. 1932 trat er während des Studiums in die NSDAP ein, während der Zeit des Austrofaschismus, aufgrund des NSDAP-Parteiverbots, 1933 wieder aus.
      Appel zählt zu jenen Architekten, die im Ständestaat, im NS-Regime und in der Zweiten Republik erfolgreich tätig waren. Ab 1. Jänner 1941 wieder NSDAP-Mitglied, baute er zwischen 1939 und 1944 große, kriegswichtige Industrieanlagen. Nach Kriegsende vermied er eine Registrierung als Nationalsozialist, indem er positive Leumundsschreiben von NS-Opfern vorlegte. Erst 1948 wurde er als Minderbelasteter eingestuft. Appel war in den Nachkriegsjahren Hauptpreisträger des Wettbewerbes zur Neugestaltung des Stephansplatzes. Die Neugestaltung des im Krieg zerstörten Warenhauses Neumann in der Kärntner Straße gilt als eines seiner Hauptwerke. Auch im Industriebau war das zeitweilig über 40 Architekten zählende Großbüro Appels stark engagiert, und mit Georg Lippert prägte Appel den Zweiten Ringstraßenstil der Wiederaufbauperiode. 2003 wurde die Carl-Appel-Straße in Wien-Favoriten nach ihm benannt.
      Werke:
      · 1939–1944: Industrie- und Wohngebäude für die Stahlwerke Martin Miller in Traismauer
      · 1949–1950: Kaufhaus M. Neumann (heute:Steffl) an der Kärntner Straße 19 in Wien
      · 1949–1951: Teppichfabrik Philip Haas in Ebergassing
      · 1951–1953: Haas-Haus in Wien (1985 abgerissen)
      · 1953–1954: Bürogebäude in Wien Am Hof 6a
      · 1952–1954: Verwaltungsgebäude der Kammer für gewerbliche Wirtschaft in Wien
      · 1955–1956: Verwaltungsgebäude der Steyr-Daimler-Puch AG (nach Brand 1991 abgerissen)
      · 1955–1957: Opernringhof in Wien (mit Georg Lippert)
      · 1960–1962: Intropa Bürogebäude in Wien
      · bis 1964: InterContinental Wien
      · 1970–1973: Pensionsversicherungsanstalt für die gewerbliche Wirtschaft in Wien."

      Carl Appel durch die Zeiten im Roten Wien...

  28. brieftaube
    25. Juli 2015 08:43

    Rotkehlchen's Braune Tempelschwalbe macht ihrigen Leite a Freier.
    Blaumeisen werden sich freuen.

    • socrates
      25. Juli 2015 08:46

      Rotkehlchen's Braune Tempelschwalbe macht ihrigen Leit a Freid.
      Blaumeisen werden sich freuen.

    • Undine
      25. Juli 2015 10:15

      @Brieftaube

      "Rotkehlchens Braune Tempelschwalbe" verdient *****************************************! ;-)))))
      .....und der Rest detto! ;-)

    • Xymmachos
      25. Juli 2015 19:52

      Ist jetzt der @Socrates eine @Brieftaube oder die Brieftaube ein weiser Alt- Grieche ???

  29. Politicus1
    25. Juli 2015 08:35

    Wenn Wien es zu Wege gebracht hat, innerhalb eines Jahres die Stadthalle für den Jurowischn Contest zu gestalten, wäre es doch leicht möglich gewesen, z.B. das Austria Center für ein Ersatzparlament einzurichten.
    Oder gleich eine Sitzungshalle mit Bürocontainern auf der Donauinsel aufzubauen.

    Im übrigen bin der Meinung, dass Stadtarchitektur seit Roland Rainer in Wien niemand mehr interessiert. Siehe die in schönster DDR-Manier erstehende Seestadt ...

  30. Nestor 1937
    25. Juli 2015 08:28

    .
    Das ist Mut vor Königsthronen!
    Danke Dr. Unterberger!
    .
    In Wien haben sich alle schmierigen und geschmierten Mächtigen für ein grauenhaftes Hochhausprojekt neben dem Konzerthaus verschworen.
    Nur der Wahlzettel kann diese Verschandelung noch verhindern...........
    .





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