Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Was war Österreich in der Nazi-Zeit?

Ein jüdischer amerikanischer Spitzendiplomat ist wohl besser als alle SPÖ-Parteihistoriker geeignet, die richtige Antwort auf diese Frage zu geben. Diese SPÖ-Historiker haben freilich derzeit die Zeitgeschichte an der Wiener Uni komplett und total im Griff. Und sie dürfen jetzt auch noch auf Steuerzahlerkosten Heldenplatz und Hofburg in ein Parteihaus der Geschichte samt absurdem Tribut an Hitler verwandeln, als ob dessen dortiger Auftritt das Wichtigste in der Geschichte der Hofburg gewesen wäre.

Der amerikanische Spitzendiplomat ist Stuart Eizenstat, der anfangs des Jahrhunderts mit Österreich die schwierigen, aber schließlich erfolgreichen Verhandlungen über die Entschädigung von Zwangsarbeitern und die Kompensation von gestohlenen Vermögenswerten geführt hatte. Er sprach vor kurzem bei einem Erinnerungs-Vortrag an den früh verstorbenen damaligen Unterhändler Österreichs, den SPÖ-nahen Diplomaten Ernst Sucharipa.

Neben einem warmen Tribut an Sucharipa und an die „Weisheit“ von Wolfgang Schüssel als den Betreiber der Entschädigungen sowie einer Kritik an der Erschwernis der Verhandlungen durch „schrille“ Äußerungen einiger jüdischer US-Organisationen formulierte Eizenstat vor allem präzise Worte für die Rolle Österreichs in den NS-Jahren. Die sind vor allem deshalb so wichtig, weil Teile der SPÖ und die rotgrünen Zeitgeschichtsschreiber in den letzten Jahren eine massive Umschreibung der Geschichte gestartet haben. Ein ORF-Redakteur bezeichnete in deren Zug andere Auffassungen in einer Nachrichtensendung sogar zweimal als „Lüge“ (wofür ihn allerdings zum Glück sogar Heinz Fischer gerügt hat).

Deshalb einige Zitate Eizenstats wörtlich: „Unter all den Nationen, die in den zweiten Weltkrieg verwickelt waren, hatte keine eine kompliziertere Geschichte als Österreich.“ Das Land war „sowohl ,erstes Opfer‘ des Nazismus wie auch Kollaborateur.“

„Österreich war ein ,Opfer‘, weil es durch Gewalt seine Unabhängigkeit als Nation verlor. Die deutsche Wehrmacht marschierte am 12. März über die Grenzen, einen Tag bevor das von Österreichs mutigem Kanzler Kurt von Schuschnigg ausgerufene Plebiszit über Österreichs Unabhängigkeit stattfinden sollte. Statt dessen unterzeichnete Hitler ein Gesetz, das sein Geburtsland ins Deutsche Reich inkorporierte.“

„Während es wichtig ist, nicht das ganze Land einzubeziehen“, sind Eizenstats Worte zur anderen Seite der damaligen Geschichte des Landes ebenso klar: „Viele Österreicher unterstützten freiwillig Hitlers schlimme Pläne, andere fügten sich mit nur wenig Widerstand. Antijüdische Aktionen liefen in Österreich mit großer Grausamkeit . . .“

Wer immer einen englischen Text lesen kann, sollte ihn in der Beilage studieren. Er ist viel ausführlicher als hier exzerpiert. Er ist umso wichtiger, weil in der derzeit dominierenden linken Geschichtsschreibung ja die damalige eindeutige Opferrolle des Staates Österreich unterdrückt wird, und weil nur noch Kollaboration und Verbrechen als einzige Identität Österreichs dargestellt werden.

Jede objektive Geschichtsschreibung müsste hingegen die Rolle des von den Sozialisten so gehassten Ständestaats beim Kampf gegen Hitler würdigen. Auch wenn dieser nur in der Beseitigung der immer wieder von schwerer Gewalt erschütterten Demokratie die einzige Möglichkeit gesehen hatte, den NS-Druck abzuwehren. Was ja immerhin fünf Jahre lang gelang.

PS: Noch in den 80er Jahren hing im österreichischen Honorarkonsulat in Vancouver ein Bild von Schuschnigg-Vorgänger Engelbert Dollfuß. Der damalige Honorarkonsul (also unbezahlter Vertreter der Republik) Hecht war der Sohn des letzten Präsidialsektionschefs Schuschniggs, eines begeisterten jüdischen Österreichers . . .

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 07:42

    Vor allem linke Historiker (gibt es noch andere als den Prof. Höbelt?) nehmen es mit dem Kalender historischer Ereignisse nicht so genau.
    So werden die überschwenglichen, jubelnden Emotionen der Österreicher am 12. und 13. März 1938 so interpretiert, als hätten sie sich im September 1939 oder gar zu Beginn des Russlandfeldzuzgs im Juni 1941 abgespielt.
    Die überwiegende Mehrheit der Österreicher empfing die Deutschen und ihren Führer nicht als Nazis. So wie auch die sozialistischen Parteiführer stimmten sie für den Anschluss an Deutschland, weil sie der "Rest"republik keine Chance für ein wirtschaftliches Überleben gaben. Sie erhofften sich ein Ende der Massenarbeitslosigkeit und - so pervers es heute für nachgeborene Geschichtsprofessoren auch klingen mag - politische Stabilität und "Ordnung" (ich gebrauche dieses Wort hier keinesfalls im Sinnne einer Wiederbetätigung!).

    Auch Kardinal Innitzer stattete nicht dem NSDAP-Führer, sondern dem deutschen Staatsoberhaupt im Hotel Imperial einen Höflichkeitsbesuch ab. Das war eben damals das "es gehört sich"-Denken eines Kirchenoberen.

    Ob sich hingegen der Besuch eines österreichischen sozialistischen Bundeskanzlers beim Herrn Ceaucescu kurz vor dessen Entmachtung und Hinrichtung gehörte, wird wohl erst von einer zukünftigen Generation linker Historiker zu unntersuchen sein ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 13:01

    Wenn die Täter Geschichte schreiben wollen.

    Mein Vater hat mir die 1930-er Jahre genau geschildert, wie sie sich in seinem Umfeld darstellten, er war damals Lehrling knapp vor der Gesellenprüfung, als Österreich besetzt wurde. Danach wurde er für den Frankreich Feldzug eingezogen, dann nach Polen, dann nach Russland, dann nach Nordafrika, ...

    Das einzige Geschäft, das alles liefern konnte, was die Tischler brauchten, war ein jüdisches Metallwarengeschäft in Stockerau. Er kam, um Beschläge zu holen und fand die Besitzerfamilie weinend vor dem Haus in ein Wehrmachtsfahrzeug einsteigen, wobei sie noch geschlagen wurden ... Danach gab es dort nichts mehr, es übernahm ein Nazi und der war unfähig.

    An der Kaserne vorbei hörte er den Deutschen Drill, ahnend, was ihm bevorstehen würde ...

    Alle Volljährigen im Dorf mussten nach Wien fahren und Judenwohnungen ausräumen ... Die, die sich weigerten, wurden als Kollaborateure abgeführt. Er war noch nicht volljährig damals.

    Auf Heimatbesuch (30 km weiter in einem Dorf), da pudelte sich sein Klassenkamerad als frischgebackener SS-Offizier auf und terrorisierte das ganze Dorf. Es gab Tote, bevor er endlich abberufen wurde.

    Als mein 94-jähriger noch sprechen konnte, hat er vom 10. Bezirk in Wien damals erzählt, er war im Fußballclub als Spieler. Er war bei der katholischen Jugend und wurde, ohne gefragt zu werden, automatisch zur Hitlerjugend gemacht, der Clubvorstand wurde verhaftet, sein Vater wurde entlassen, er war Beamter gewesen, fürs demonstrieren und applaudieren bekam er ein Mittagessen, wenn der 'Führer' nach Wien kam, sonst hatte er Hunger, er erzählte von seinen jüdischen Nachbarn, die am nächsten Morgen weg waren, nie mehr was von ihnen gehört. Im Krieg wurde er beinahe zum Tode verurteilt wegen Wehrdienstzersetzung, er hat nach einer Verwundung an der Front in Russland in der Kanzlei gearbeitet und sich einen Wehrdienst Untauglichkeitsstempel in sein Wehrdienstbuch gestempelt. Ein Glück hatte er, weil ein österreichischer Militärarzt ihm nachträglich die Untauglichkeit bestätigte und er musste statt dessen eine 'Verwaltungsstrafe' von 6 Monaten absitzen, nachdem er vorher schon 3 Monate in der Todeszelle gesessen war. Zu Kriegsende, er war KZ-Wachtposten bei München, sollte er nach Frankreich deportiert werden, dorthin, wo man die Deutschen Gefangenen auf den Feldern schutzlos verrecken ließ, 70% überlebten das nicht. Er floh nach Österreich auf abenteuerliche Weise und hat es bis Wien Heiligenstadt, wo seine Mutter noch immer in einem nassen Keller hauste, sein Vater war bereits tot, er überlebte den Naziterror nicht. Dem Naziterror folgte der Besatzungsterror. Da sein Vater gezwungen wurde der NSDAP beizutreten, ansonsten er gleich ermordet worden wäre, war die Restfamilie wieder, diesmal dem Besatzungsterror ausgeliefert, sie wurden als Nazis behandelt und bekamen ein noch nasseres Kellerloch zugewiesen als das vorherige war. 1952 heiratete er seine Liebe und die bekam zur Hochzeit ein eigenes Bett, das sie bisher mit ihrer Schwester teilen musste.

    Meine Mutter entkam der Vergewaltigung durch die russischen Truppen, sie floh zu den Nachbarn und schmierte sich mit Marmelade Pocken auf den ganzen Körper und wickelte sich in Fetzen. Später dann noch ein paar Mal. Ihre Chefin wurde von 6 Männern brutal vergewaltigt und lag am nächsten Tag schwer verletzt in ihrem Bett.

    .....
    .....
    .....

    In diesen unseligen Jahren war es bei Todesstrafe verboten fremde Sender zu hören, es gab ja nur Radio und die Propagandazeitungen.

    Nun, ein Herr Eizenstat hat auch eine Opfersicht, sollten ja doch die Juden von diesen unseligen Ideologen ausgerottet werden und wurden das auch zu Millionen unter unmenschlichsten Bedingungen, dass man sich dessen bis auf die Knochen schämen muss, wenn man das heute hört. Außer ein paar direkt Beteiligte, die schweigen mussten, durfte das damals niemand wissen.

    Mein Vater hat mir erzählt, wie einige aus seiner Kompanie in Russland einen Judenbuben, der für seine Familie Wasser holen wollte, über die Felder gehetzt haben und auf ihn geschossen haben.

    Er hat mir erzählt, dass die Russen sich noch in Polen und in Russland am Anfang noch reihenweise ergeben haben, in der Hoffnung besser behandelt zu werden als bei Stalin. Erst als die Greueltaten, die an den Gefangenen begangen wurden, dort ruchbar wurden, dann haben sie beinhart um ihr Leben gekämpft und gegen Kriegsende so viele Deutsche, wie nur möglich, getötet, wie ich in einem russischen Buch, das übersetzt wurde, gelesen habe, das haben die Amerikaner auch in Nordafrika getan. Mein Vater hat erzählt, ein Granatwerferangriff, da gab es keine Überlebenden, alle halben Meter eine Granate. So geriet er mit Glück in amerikanische Gefangenschaft.

    Das alles dafür, dass man Not mit Ideologie bekämpfen wollte.

    Und wie ist es heute ? Gaaanz anders ...., Heute wird auch die Wahrheit bekämpft, die Ideologie (= ...) ausgeführt und die Demokratie mit Füßen getreten, heute wird auch gehetzt (bei uns halt, ja der Strache wars ...), andere können ja gar nicht hetzen, glaubt man den Propagandamedien, auch heute wird Geschichte ideologisch (= ...) umgeschrieben, .....

    Anders ist aber, dass wir diesmal die Ideologie (= ...) gegen uns selbst richten müssen und uns ergeben müssen, uns selbst ausrotten müssen, ... waren wir doch damals die Täter ... .... außer die heutigen Linken natürlich ...

    Als mein Vater noch gelebt hat, (er ist 2007 verstorben), hat er einmal gesagt, ja wir haben halt 2 Kriege verloren, sein Vater, unser Großvater, war im 1. Weltkrieg und im 2. Weltkrieg

  3. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 09:13

    Eizenstat lobt uns und vor allem Schüssel und Sucharipa für die enormen Restitutionen, zu denen Österreich nicht verpflichtet war und für die sie erst die gesetzlichen Möglichkeiten schaffen mussten.

    Stolz ist er auf die Aktionen des Jewish World Congress in der Diffamierung Waldheims, mit der man Österreich weich gemacht hat.

    Dafür gesteht er uns unverbindlich zu, dass wir nicht nur Täter und Mitläufer sondern auch, so am Rand herum, ein klein wenig Opfer waren.

    Im Übrigen geht es hauptsächlich um Geld: Restitutionen, Rentenzahlung für Opfer, absolute Steuerbefreiung für solche Zahlungen, sowie um Holocaust-Erziehung unserer Täterkinder und um die Bekämpfung von Antisemitismus, speziell der Kritik an Israel.
    Dafür wurde eine eigenes Institut namens ESLI (European Shoah Legacy Institute) geschaffen.

    Eizenstat hat noch sehr viel vor.

    Mir aber wurde der Sonntag Morgen verdorben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 07:40

    M.M. war Österreich in erster Linie Opfer. Das Land und seine Menschen waren von Armut gezeichnet und viele wehnten wohl eine bessere, ohne Hunger gezeichnete Welt. Kam leider anders und daran sind die Sozialisten nicht unbeteiligt. Die sozialistische Geschichtsschreibung nimmt ihre eigenen Mitglieder naturgemäß aus den negativen Vorfällen heraus und sie benennt auch nur ihnen nicht genehme Straßennamen um.

    Die Sozialisten verleugnen und verunglimpfen desweiteren die Burschenschafter ebenso wie den Ständestaat. Ja, sie lügen sich ihre Welt zurecht, sie haben es noch nie anders gemacht.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 16:33

    Sobald die Sozialisten an der Macht sind ,halten sie von direkter Demokratie genau sowenig wie von objektiver Berichterstattung- sei es im Narrativ wie im Praesens!
    Was Sozialisten unter Demokratie verstehen ist Vereinheitlichung der Massen unter
    Parteiaufsicht-jedwede Opposition ist primär verdächtig rechts-extrem zu sein und
    deshalb auch abzulehnen!!Mißgunst,Neid,Bespitzelung,Denunzierung,Korruption
    und Fälschung,sind nur einige Imponderabilien sozialistischer Praktiken ,die wir ja täglich im ORF +gleichgeschalteter Medien vorgesetzt bekommen.
    Die" Griechische Tragödie" ist ein Werk desselben Sozialismus ,der ganz Europa
    als Transferunion mit Deutschland als Zahler sehen will!!Es wundert daher nicht,
    dass Hetze gegen Deutschland mit NAZI Symbolen in der griechischen Presse
    Gang und Gebe sind ohne nur ein Wort des Dankes an die /den BIG SPENDER
    zu verlieren!!JA-so verhalten sich echte SOZIS - pfui Teufel!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 11:32

    Hitler ist der schlimmste Verbrecher, bei dessen Erwaehnung man mit Gefaengnis rechnen muss, wenn man sich nicht gleichzeitig deutlichst distanziert.

    Gestern im puls-TV zufaellig gesehen:

    Eine Art Quiz im Taxi (irgendeine Schundsendung offensichtlich) in der zwei junge huebsche Maedels vom Taxifahrer/Moderator Fragen und Aufgaben bestellt bekamen. Zuerst harmols, wie eine "Schiffsfabrik" heist, dann Aufforderung, das Taxi "sexy" zu reinigen (genmeint war in Unterwaesche), was nach Verweigerung Strafpunkte mit sich brachte und dan zum Schluss, man glaubt es nicht, eine Frage: "Wie hiess der sowjetische DIKTATOR mit dem Beinamen der Staehlerne ?"

    Was waere es, wuerde man in einem Quiz eine Frage nach dem deutschen Diktator mit dem Beinamen "Unser Fuehrer" stellen?

    Es ist unglaublich, mit welcher Perfidie unsere neomurxistischen Medien sogar den schlimmsten kommunistischen Verbrechern einen salonfaehigen Anstrich zu geben versuchen. Das vermischt mit sexistischem Anbiedern an junge huebsche Maedchen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juli 2015 10:26

    » Parteihaus der Geschichte « ? Aha, dort wird wohl die Geschichte "parteiisch" behandelt :))
    Alles klar !
    Die Linken müssen eine mörderische Sehnsucht haben, nach so einer durchgekallten
    Epoche, weil sie immer und immer wieder in IHREN "Erinnerungen" herumkramen .

    Aber nur weiter so - die Notwendigkeit eines "Reset" steigt beharrlich durch sozialistische
    Politik, durch Aufarbeiten des längst Vergangenen nebst intensivtem Verdrängen aktueller
    Schiefstände, durch permanenten Ausbau eines gesellschafts-schädlichen gesetzlichen
    Rahmens . . . .
    Um ein paar A4-Seiten kürzer gesagt:
    Die LInken sind die Wegbereiter für die nächste Diktatur und die Gewaltbereitschaft des
    linksradikalen Bodensatzes ist in ganz Europa längst unübersehbar ! ! !

    . . . Und was sagt die Heuchler-Brut DAZU ? AUFARBEITEN hier Fehlanzeige !@?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2015 10:17

    Ich kann mit dem Staat Österreich als "Kollaborateur" nichts anfangen. "Opfer" ja, das haben ja bekanntlich auch Roosevelt, Stalin und Churchill auf der Konferenz in Yalta ausdrücklich festgestellt - und die mussten es ja am besten wissen. Wie man aber Kollaborateur als nicht mehr existenter Staat sein konnte, ist mir schleierhaft. Natürlich, es haben viele Österreicher (Einzelpersonen und Organisationen) mitgemacht und Verbrechen begangen - aber doch nicht der "Staat" Österreich, den gab es bekanntlich zwischen 1938 und 1945 gar nicht.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    24. Juli 2015 19:52

    "Die Verleumdung - Die Wahrheit über den Antisemitismus"

    "Der israelischer Filmemacher Yoav Shamir begleitet eine Gruppe Jugendlicher Israelis auf eine Bildungsreise zu den Holocaust Gedenkstätten in Polen, wo diese konditioniert werden, sich durch den Rest der Menschheit bedroht zu fühlen. Er verknüpft das mit Recherchen über andere zionistische Organisationen und deren Politik, die sich des Themas annehmen, als auch Personen, die deren Sichtweise nicht teilen, wie etwa Professor Norman Finkelstein."

    w w w . youtube.com/watch?v=OR-aPeOAtG0

  2. F.V. (kein Partner)
    24. Juli 2015 08:56

    Man sehe mir den etwas längeren Artikel nach. Er ist eine Buchbesprechung, die ich vor 18 Jahren machte. Und für jene gedacht, die sich vielleicht intensiver informieren möchten; sozusagen für´s Archiv.

    Ich erinnerte mich dessen, weil mich diese Chuzpe der ewigen Schutzgeld-Erpressung ärgert, noch mehr aber dieses "nie vergessen!", das doch nur ewige Rache meint.

    • F.V. (kein Partner)
      24. Juli 2015 08:57

      Buchbesprechung

      Wolf Calebow, Auf dem Weg zur Normalisierung - 15 Jahre Dialog mit amerikanischen Juden

      Der Autor schildert seine Erfahrungen in einem langjährigen Dialog mit den Juden Amerikas, den er seit 1977, als damals Generalkonsul in New York, zunächst in persönlichen Gesprächen, später auch offiziell unterstützt, begonnen hatte. Auf knapp 140 Seiten wird ein Einblick gewährt, der einerseits treibende Kräfte, Hintergründe, Motive, Entwicklungen auf beiden Seiten in eindrucksvoller und authentischer, ja dokumentarischer Weise schildert, über die man bisher oft nur Vermutungen anstellen konnte, andrerseits ist Wolf Calebow ganz gewiß ein redlicher Makler in einer Sache, die unser Volk nun schon lange zu zerreißen, ja seine Existenz in Zukunft in Frage zu stellen droht. Je weiter zurückliegend, umso exaltierter, übertriebener und haßerfüllter scheinen sich jene amerikanisch-jüdischen Vertreter der Instrumentierung des Shoa-Business zu gebärden. Auch über diese Tatsachen und - wahren - Motive und Hintergründe, etwa des World Jewish Congress Edgar Bronfmans, berichtet dieses bemerkenswerte Buch.

      Im Nachwort ist sich Calebow bewußt, daß die Veröffentlichung zwei Seiten hätte: die Unterstützung der Bemühungen um weitere Normalisierung in seinem Sinne und die "Gefahr der Instrumentierung dieser Dokumentation von der `falschen Seite´". Es sei zum Zeitpunkt der Niederschrift auch noch keineswegs gewiß gewesen, ob sie auch veröffentlicht würde. Aber, sie wurde!

      Da, wie erwähnt, der Autor guten Willens ist, trotz - oder besser gesagt - wegen der historischen Last der Deutschen dennoch mit den amerikanischen Juden eine ähnliche Normalisierung herbeizuführen, wie sie mit Israel sich schon entwickelt hatte, er in keinem Augenblick diese historische Last zu "relativieren" sucht, den "Holocaust" in seiner - angeblichen - "Einzigartigkeit" auch nicht in irgend einer Weise in Frage stellt, ja Calebow oft von seinen (= deutschen) Betrachtungswinkeln spricht, die dann auch bei den reserviertesten Gegnern einer Normalisierung schließlich Gesprächsbereitschaft erreichen, - darum eben - sind seine nüchternen Betrachtungen der Gespräche völlig unverdächtig aus einer chauvinistischen, egozentrischen (= nur von Deutschen Interessen geleiteten) oder gar anklagenden Motivation geleitet zu sein. Umso bedeutsamer daher seine nüchternen Feststellungen zu uns bisher praktisch unbekannten Fakten.

      Bemerkenswert sind die Feststellungen, daß Widerstand gegen die Normalisierungsbemühungen nicht nur von jüdischen Organisationen kam, sondern auch von deutscher Seite. Hier waren es zwei unterschiedliche Gruppen: aus Regierungs- und Beamtenkreisen einerseits und den Vertretern der Juden in Deutschland, vor allem Heinz Galinski, andererseits. Als Motive nennt Calebow im ersten Fall das "Monopol für jedwede Form des deutsch-jüdischen Dialoges in Anspruch nehmen zu wollen" . Es ging nicht nur darum "diese Bemühungen unter Kontrolle zu halten, sondern den von uns - Calebow und American Jewish Committee - eingeschlagenen Weg nach Möglichkeit zu blockieren". Auf diplomatischer Ebene - der Botschaft in New York - lag es an dem mangelnden deutschen Gespür für das Machbare. Man wollte zu allen jüdischen Organisationen gleiche Beziehungen pflegen, mit ihnen zugleich an einem Tisch sprechen, ohne Rücksicht (oder Kenntnis!) der völlig unterschiedlichen Interessenslagen und vor allem Einstellung zu Deutschland und den Normalisierungsbestrebungen. Da diese Organisationen ihre Divergenzen nicht vor Fremden, am wenigsten Deutschen, offen auszutragen gedachten, kam überhaupt nichts zustande.

      Bei Galinski bleiben die Gründe im Dunkeln. Da er aber den Versuch des American Jewish Committee (mit dem Calebow vor allem die Normalisierung voranbrachte!) "ein versöhnliches Kapitel im Holocaust-Unterricht in den USA (dort z.T. in manchen Bundesstaaten gesetzlich verpflichtend!), zu Fall zu bringen versuchte", erscheint uns dessen Wirken wie das einer "5. Kolonne" und gegen die Interessen Deutschlands gerichtet, also - angesichtes der Folgen - landesverräterisch gewesen zu sein.

      Es ist symptomatisch, was Calebow im Nachwort berichtet. Nach seinem Ausscheiden aus dieser Aufgabe versuchte er in einem Rundgespräch in Bonn die beteiligten Arbeitsgruppen auf die Kontinuität der Bemühungen einzustimmen. Die "maßgeblichen Herren des AA, Leiter des Amerika-Referates - und damit Moltke-Nachfolgers - Wagner, und Hubertus von Morr vom BKA, stellten nach dem Vortrage unisono fest, daß wir, die Deutschen, - im diametralen Gegensatz zu den von Trosten und mir gerade vorgetragenen Vorstellungen - den Holocaust stärker in den Mittelpunkt stellen müßten. Der Holocaust ist der Mittelpunkt und nicht das von Trosten und mir seit fast fünfzehn Jahren verfolgte Ziel, nach Wegen zu suchen, über diesen auch mehr und mehr hinauszublicken."

      Wohin das führt, sehen wir heute: zu den unglaublichsten Exzessen bei nicht anders denn als Schutzgeld-Erpressung zu bezeichnenden Aktivitäten unter dem Titel "Holocaust", "Zwangs-arbeiter" oder Rückgabe von "Raubgut".

      Aber andere Klarstellungen sind von nicht geringerer Bedeutung. Hierzulande besteht kaum eine Vorstellung über die Zahl, Art oder Bedeutung der vielfältigen amerikanisch-jüdischen Organisationen. Der am meisten in unseren Schlagzeilen befindliche World Jewish Congress des Edgar Bronfman schien uns immer so etwas wie die bevollmächtigte Vertretung der Weltjudenheit. Und diesem Eindruck traten seine Exponenten - ganz offensichtlich - mit Kalkül nicht entgegen! Der World Jewish Congress ist aber kein Jüdischer Welt-Kongreß, noch weniger ist er legitimiert für die Judenheit zu sprechen. Im Gegenteil, er ist eine von vielen Organisationen, und nicht einmal die bedeutsamste! Nach Calebow sind "die Zeugnisse kompetenter jüdischer Sprecher hierzu eindeutig, wie etwa die von Schlomo Avineri ("no single Jewish organisation can or does speak for the whole Jewish People, and this includes the World Jewish Congress ... the World Jewish Congress is only one amomg other Jewish organistaions ... it is sometimes perceived - especially by non-Jews who are not acquainted with the complexity of Jewish life - as speaking for the world Jewry"), Tuviah Friedman ("... a group of 50 officials") oder Philip Gillon ("... serving their own interests"). - Eine Gruppe von 50 Funktionären, ... die ihre eigenen Interessen verfolgt!

      Freilich wird Bronfman - aus der Sicht des AA - "in seiner Eigenschaft als Präsident ..." von Kanzler und Bundespräsident empfangen. Und man schätzt, "daß er dieses Amt noch viele Jahre innehaben wird. Dazu stellt Chaim Bermant fest: `Wäre der Weltkongreß aber nur annähernd so repräsentativ, wie er behauptet, dann hätten schon längst Köpfe rollen müssen. Da er sich vor niemandem rechtfertigen muß, kann Mr. Bronfman solange im Amt bleiben, als er will.´"

      "Dazu ist noch festzuhalten, daß Nahum Goldmann sein Amt als erster Präsident des World Jewish Congress 1977 niedergelegt hat. Sein Nachfolger Philipp Klutznick ließ dieses Amt nach zweijähringer Amtszeit wegen seiner Berufung zum Handelsminister der Carter-Adminstration seit Nov. 1979 ruhen, weshalb Bronfman im April 1980 unter Übernahme der Schulden dieser Organisation in Höhe von ca. 10 Millionen US-$ schließlich dessen Nachfolge antreten konnte. ... Trotz dieses Geburtsfehlers der Präsidentschaft Edgar Bronfmans - er hat sich diesen Titel `Präsident des World Jewish Congress` gewissermaßen gekauft - ..."

      Wegen des Irrtums hinsichtlich der Bedeutung als "Weltkongreß" sind ihm viele nationale jüdische Organisationen in corpore beigetreten, wodurch dieser immer größer geworden ist. Der Zentralrat der Juden in Deutschland trat dem World Jewish Congress zunächst einmal bei, trat dann wieder aus, um schließlich erneut beizutreten. - Man war sich offenbar auch bei den Juden in der Diaspora nicht klar über die wirkliche Rolle!

      Das Fatale an diesem bei uns auch gepflegten "Irrtum" über den World Jewish Congress und Bronfman ist, daß dieser äußerst deutschfeindlich, ja hassend ist, und über diese Vertreter keine Normalisierung - weder damals noch anscheinend heute - zu erwarten war und ist. Diese Organisation aber dann gleichzubehandlen oder gar mit Vorrang ist politisch dumm, ja zynisch. Calebow stellt ja ausführlich dar, wie er mit anderen Organisationen - vor allem dem American Jewish Committee - hier erfolgreich neue Wege beschritt, aber diese Nicht-Differenzierung in der Behandlung der Gesprächspartner durch die offizielle deutsche Politik auch hier oft zu Rückschlägen oder Verstimmung führte. Am nachteiligsten jedoch für uns Deutsche auch deshalb, weil damit den hasserfüllten Gegnern auf jüdischer Seite erst jene Bedeutung zuteil wurde, die sie heute bei der Instrumentalisierung des Shoa-Business ausnützen!

      Für Österreicher ist eine Episode um die Waldheim-Affäre von großem Interesse. Der Autor wollte sich hier wegen seiner anderen Ziele heraushalten, so blieb der Ursprung der Sache für ihn auch im Dunklen. Involviert wurde er aber schließlich doch, als mit Waldheim-Kampagne die NS-Verbrechen und der Holocaust in die Schlagzeilen gebracht werden sollte - zugunsten der negativen Ziele Bronfmans und des WJC - und entgegen den Normalisierungsbemühungen des bei weitem bedeutsameren American Jewish Committee.

      Die Umstände unter denen Waldheim auf die "watch-list" für NS-Verbrecher(!) kam gehörten in den USA zu den bestgehüteten und nur hinter vorgehaltener Hand erzählten Geheimnissen.

      "Sie sollen nach mir damals zugegangenen - wie mir scheint zuverlässigen - Informationen bei einem Drei-Herren-Essen von Außenminister Shultz, Justizminister Meese und WJC-Präsident Bronfman auf Bitten von letztem getroffen worden sein, und zwar als Gegenleistung für von diesem zuvor erbrachten Gefälligkeiten. .... " In einem weiteren Kapitel behandelt er die "Reaktionen auf die Begegnung Waldheims mit dem Papst". Hier wird die - verleumderische - Story über Papst Pius XII erwähnt, daß dieser die Judenverfolgung nur als "zweitrangige Angelegenheit" gesehen hätte, was nun von manchen jüdischen Autoren zum Anlaß genommen wurde auch mit der katholischen Kirche eine Generalabrechung anzuzetteln. So wurde, als Rabbi Mark Tanenbaum mögliche Konsequenzen des Waldheimbesuchs beim Papst erörterte, die "völlige Übereinstimmung von Orthodoxen, Konservativen und Reformjuden in dieser Frage festgestellt, was er als einen nicht geringen Erfolg herausstellte".

      Die offensichtlichen Gründe für die Anti-Waldheim- und Vatikan-Kampagne scheinen die gewesen zu sein: Der Papst stellt Waldheims Wirken als Generalsekretär der UNO für den Frieden besonders heraus. - Und in seine Amtszeit fiel die UN-Resolution der Gleichsetzung von Zionismus mit Rassismus!

      Im Zuge der Kampagne wandelte sich schließlich die Haltung zu Waldheim: "es ginge nicht mehr um seine Person" - es war ja nichts, was man konkret hätte vorwerfen können -, "sondern um das Symbol, zu dem er inzwischen geworden sei. Waldheim repräsentiere inzwischen den absoluten Gegensatz zu historischem Erinnern!" - Das war in der Tat ein unverzeihbares "Verbrechen". Das für Juden geltende religiöse Gebot des "Nicht-vergessen!" hat auf christlicher Seite kein Pendant. Das christliche Gebot ist sogar das krasse Gegenteil; nämlich zu verzeihen, ja dem Feind, der ihm auf die rechte Backe schlägt, auch die linke hinzuhalten. "Die Deutschen müßten hinsichtlich ihres Geschichtsverständnisses im Grunde Juden werden, wenn sie der Forderung, daß der Holocaust für sie niemals teil der Geschichte werden dürfe, wirklich entsprechen sollten".

      Es ist ja auch die Frage, wie wir Deutsche es verstehen müssen, wenn Vertreter der Juden uns immer wieder an biblische Ereignisse erinnern, insbesondere an die Amalekiter, die sie ja - auf Jahwe´s Befehl - mit Mann und Maus vernichteten! Auch in diesem Bericht wird darauf Bezug genommen, daß es der menschlichen Natur gemäß sei, im Laufe der Zeit zu vergessen und es des göttlichen Gebotes bedurfte - im Fall der Amalekiter, die das biblische Israel angegriffen hätten - dies eben nicht zu vergessen" - Welch ein Unterschied in der Position - und im Grunde ein unüberbrückbarer! - zu jener, wie sie Carl Schmitt in seinem mehrfach abgedruckten Artikel "Amnestie oder die Kraft des Vergessen" zum Ausdruck brachte! und er auch der europäischen Kultur- und Geistestradition entspricht.

      Es ist hier nicht möglich alle - höchst bemerkenswerten - Details wiederzugeben; es soll ja schließlich dem Leser nicht die Spannung an der eigenen Lektüre genommen werden, die ihm sehr zu empfehlen wäre. Aber einen Aspekt wollen wir noch beleuchten: die zutiefst gespaltene jüdische Gemeinschaft - und nicht nur diese - in den USA. In den Worten Calebows zeigt sich das wie folgt.

      "Im Grunde ist diese Spaltung, die die interne Diskussion in hohem Maße beherrscht, sogar eine zweifache. Die eine Spaltung betrifft die Frage nach der Rolle und der Bedeutung des Holocaust heute. Dem Lager derer, die den Holocaust für politische Zwecke - sei es als wirksamstes Bindemittel der Juden untereinander um der Stärke und des Fortbestandes der jüdischen Gemeinden wegen, oder sei es als wichtigste Voraussetzung für die Gewährleistung der größtmöglichen Unterstützung für Israel - ohne Zurückhaltung instrumentalisieren, steht das Lager derer gegenüber, die dieses als eine Profanierung des menschlich im Grunde unfaßbaren Holocaust ablehnen.

      Die andere Spaltung betrifft die schicksalhafte Frage der Juden, wie sie es mit Israel halten sollen, wobei das eine Lager eher auf unverbrüchliche Treue zu Israel setzt, was immer dort auch geschehen mag, während für das andere Lager die Frage eine stärkere Rolle spielt, ob die innere Entwicklung Israels in jedem Fall die Fortsetzung der bisherigen Förderung nach Art und Umfang wirklich angezeigt erscheinen läßt. Beide Bruchlinien sind nicht identisch, verlaufen aber nicht weit voneinander. ...

      Unsere Verbündeten dabei finden sich eher im Lager derer, die die Instrumentalisierung des Holocaust kein geeignetes Mittel für praktische Politik heute und längerfristig keine tragfähige Basis für jüdisches Leben morgen sehen. Der Präsident - (Bronfman) - des World Jewish Congress gehört diesem Lager nicht an."

      Welche Konsequenz die Instrumentierung zeitigt, erkennt man an den sehr ausführlich beschriebenen Bemühungen mit dem US-Holocaust Memorial Council ins Gespräch zu kommen. Der Grund war klar: man wollte Deutschland nicht in der ausschließlich negativen und einseitigen Weise einer Weltöffentlichkeit präsentiert sehen. Aber abgesehen davon, daß die Gespräche - wegen interner Beschlüsse mit Deutschen überhaupt nicht zu reden, am wenigsten über inhaltliche Fragen - kaum möglich waren, so zeigt die Darstellung Calebows doch welche Motive das Council bewegten: z. B. sollte "die Tatsache des deutschen Widerstandes ... negiert oder wenigstens totgeschwiegen werden. Das lag auch daran, daß das Nicht-zur-Kenntnis-nehmen-wollen der Tatsache der Existenz deutschen Widerstandes ... mit der Instrumentalisierung des Holocaust für politische Zwecke der Gegenwart zusammenhing"

      Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Council, Lowenberg, wird geschildert: "Zur Eröffnung ... erklärte Lowenberg, daß er mit dem um ihn versammelten Kreis von Council-Vertretern übereingekommen sei, in der Zeit des Golfkrieges und den trotz dessen weiter stattfindenden deutschen Exporten in den Irak und der Giftgasproduktion im Irak gerade in einer politisch so heiklen Frage wie der der Berücksichtigung deutscher Anliegen in dem entstehenden Holocaust-Museum nicht länger offiziell mit - sei es auch nur privaten - Vertretern der deutschen Seite zusammentreffen können." - Welche Qualität diese amerikanischen Anschuldigungen haben, ist keines weiteren Kommentars wert. Im übrigen wurde - nachdem eine marginale Berücksichtigung deutscher Wünsche wohl in Aussicht zu stehen schien - schließlich doch nichts daraus: es sei einerseits die Planung zu weit fortgeschritten und außerdem wäre der Auftrag des Councils den Holocaust in der Zeit von 1933 - 1945 darzustellen, was einen Ausblick auf das heutige Deutschland nicht einschlösse. - Chuzpe! Wie fatal dies ist, erkennt man unschwer an den "Pilgerfahrten" jedes europäischen Politikers. Daß der Rahmen 1945 inzwischen gesprengt wurde, sieht man daran, daß inzwischen etwa Jörg Haider neben Stalin und Hitler pangt. -

      Wir erwähnten schon in anderem Zusammenhang die Bezüge zur Thora. Hier zitiert der Autor den jüdischen Denker Michael Wyschogrod vom American Jewish Congress, der in einem Aufsatz die Grundprinzipien jüdischen Denkens behandelt und damit einem, die Gegenposition vertretenden, anderen jüdischen Denker, Emil Frackenheim, antwortet:

      "Ich glaube nicht, daß das Judentum neues Leben durch Auschwitz eingehaucht werden kann. ... Nur Blasphemie wäre das Ergebnis, betrachteten wir den Holocaust aus menschlicher Perspektive. ... Die Thora fordert uns dazu auf, uns an den Angriff der Amalekiter zu erinnern. Die Thora fordert uns dazu auf, weil es für Menschen ganz natürlich ist, zu vergessen, für Erinnerungen zu verblassen, für Gefühlsaufwallungen sich zu beruhigen und für Wunden zu heilen. ... Israels Glaube bewegte sich im Kern immer um seinen rettenden Gott: der Erwählung, die Befreiung (Auszug aus Ägypten), der Tempel und der Messias. ... Keine Rettung ist vom Holocaust zu erwarten, keine Wiederbelebung geschwächten Judentums und kein neuer Grund für den Fortbestand des jüdischen Volkes. Wenn es eine Hoffnung nach dem Holocaust gibt, dann dank derer die glauben, daß die Stimmen der Propheten stärker sind als die Hitlers, und weil die göttliche Verheißung über die Krematorien hinwegefegt und so die Stimme von Auschwitz zum Schwiegen bringt."

      Calebow merkt dazu an, daß wir uns nicht in innerjüdische Auseinandersetzungen einmischen sollten, insbesondere aber nicht auf Seiten jener, die nichts zur Verständigung und dem Ausgleich beitragen, selbst wenn es die lautstärkeren sind, um die deutsche Unterstützung Israels deutlich zu machen. Und er sagt, daß wir es auch nicht nötig hätten, denn diese sei aktenkundig und augenfällig. - Leider trifft das nicht wirklich zu, denn die Summen und Gründe für Transferleistungen an Israel und jüdische Organisationen sind gemeinhin kaum bekannt - und werden von den jeweiligen Regierungen - Deutschlands und Österreichs - auch meist noch mit wenig aussagefähigen Titeln und Verschleierungen im Budget der öffentlichen Aufmerksamkeit bewußt entzogen!

      Dieses Büchlein ist von unerhörtem Wert für eine sachliche Auseinandersetzung und es sollte von jenen gelesen werden, denen das ein Anliegen ist. Es wurde - nicht ganz so pointiert - in der FAZ kürzlich besprochen (woher wir darüber Kenntnis bekamen). Im Kontext der jüngsten Verhandlungen um "Zwangsarbeiterentschädigung", die schweizerische "Raubgold-Affäre" u.a. ist es einfach notwendig sich auf Fakten und auch - die eigenen Interessen zu konzentrieren.

      John Graf Gudenus, Oberst des Bundesheeres und FPÖ-Bundesrat, hat in einem jüngst erschienenem Interview mit der Profil ausgesprochen, daß es keine rechtlichen Gründe gäbe sich zu "Zwangsarbeiterentschädigungen" bereit zu finden. (Übrigens tat dies auch in analoger Weise die österreichische Regierungsbeauftragte, Dr. Maria Schaumayer, die die Leistungen als Geste der Versöhnung nur gelten ließ und jeglichen Rechtstitel verneinte!) Gudenus bezeichnete die ohne Rechtsgrund mit derartigem Nachdruck geforderten Zahlungen als Schutzgeld-Erpressung und die dieses betreibenden Rechtsanwälte als geschäftstüchtig. Er meinte, daß dies den - jüdischen - Gemeinschaften nicht gerade Sympathie einbrächte und bedauerte diese Methoden.

      Dies sind natürliche Reaktionen auf als maßlos angesehene Forderungen und Übergriffe. Sie werden aber in ganz anderer Weise "begründet", wenn wir uns der Bemühungen, wie sie Wolf Calebow in seinem Büchlein Auf dem Weg zur Normalisierung beschrieb, bewußt sind und damit auch den Nachweis führen können, daß es unsere - deutsche - Art ist, für Unrecht einzustehen - obwohl es ja wohl keine Erblichkeit von Schuld oder Verbrechen geben kann, wir Unrecht dennoch nach Möglichkeit auch wiedergutmachen wollen, - aber wir uns nicht damit abfinden können - und werden - als Pariah in Ewigkeit - aus Gründen der politischen und ökonomischen Erpressung - hingestellt zu werden.

      Ohne Wahrheit gibt es keinen Frieden und keine Gerechtigkeit. Langsam lernen wir die Wahrheit aber doch kennen.

      Post Scriptum 2. Juni 2000

      Eben kam mir die Rede des deutschen Bundespräsidenten J. Rau vor dem American Jewish Committee vom 4. Mai 2000 in die Hände. Dieses lakeienhafte und anbiedernde Verhalten ist nicht nur unserer und der Geschichte Verachtung sicher, es ist gewiß noch viel mehr verächtlich in den Augen jener, denen damit in den Arsch gekrochen wird. Und es ist das Gegenteil von dem, was Calebow im Grunde zu unternehmen versucht hatte.

      Wie sehr dieses kriecherische Verhalten von den jüdischen Organisationen registriert wird, zeigt jene - kritische - Anmerkung über den politischen Gegensatz zwischen Bronfmans WJC und dem American Jewish Committee. Ersterer habe "keine wirklich begründete politische Funktion" und doch würde sich der Präsident des Committee von Bronfman fragen lassen müssen - nachdem dieser mit höchsten Ehren und Protokoll in Deutschland empfangen worden war -, "was dessen Getue mit den Deutschen eigentlich solle und ob man sich dort - beim AJC - einbilde, daß sich dieses politisch - in Wahrnehmung jüdischer Interessen - wirklich lohne, wo er doch - wie vorgeführt - politisch bei uns alles auch umsonst bekommen könne."

  3. Ein Bürger (kein Partner)
    24. Juli 2015 08:29

    Es ist schon bezeichnend, mit welcher Unverfrorenheit sich die heutigen Gutmenschen über die Leute der damaligen Zeit zu urteilen herausnehmen, ohne sich vorstellen zu können, in welcher Drangsal sich viele unter denen dem System beugen mussten und selber zum Großteil Opfer wurden. Dabei sind es gerade diejenigen, welche mit dem Finger auf die anderen zeigen, welche in solchen Situationen mit der Masse johlen und dem Zeitgeist erliegen. Erinnert frappant an die jetzige Zeit. Daran wird sich nichts ändern. Der Mensch ist so. Und im Nachhinein sind alle klüger. Denkste. Nichts wird aus der Geschichte gelernt. Und schon gar nicht aus den "klugen" Kulturbüchern.

  4. Gennadi (kein Partner)
    22. Juli 2015 22:49

    Der Staat Österreich hat zwischen der deutschen Annexion und der Rückeroberung durch die Allierten nicht existiert.
    Also sind alle Märchen futil, die Österreich ständig in den Nazi-Strudel hineinziehen wollen.
    Den Anschluss an das Deutsche Reich wollten in erster Linie die Sozialisten, die zusammen mit den Nazis gegen Österreich gekämpft haben.
    Zum Heldenplatz wurden die meisten angeblich Jubelnden hingeprügelt. man frage die, die dabei waren, und nicht bezahlte Historikerleins.

  5. M.N. (kein Partner)
    22. Juli 2015 08:54

    Leider ist es mir als Nicht-Mitglied versagt einen Link reinzustellen - schade, denn mir wäre es egal von wem der Link kommt - ich bin immer dankbar für gute Hinweise.

    Kurz: Ich empfehle jedem den neuesten Artikel auf Sezession im Netz von Martin Lichtmesz zu : "Gregor Gysi "Zum Glück sterben die Deutschen aus".

    Der kluge Artikel zeigt auch exzellent, wie wirklich jede kritische Stimme zum "Nazi", diesem billigen Todschlagsargument, degradiert wird.

    Versuch trotzdem noch den Link einzustellen:

    ttp://www.sezession.de/50575/gregor-gysi-zum-glueck-sterben-die-deutschen-aus.html#more-50575

    • M.N. (kein Partner)
      22. Juli 2015 08:56

      Wie schön, man kann jetzt doch wieder Links reinstellen. Danke !

    • Wertkonservativer
      23. Juli 2015 09:59

      Aber noch schöner wäre es, werte(r) M.N.,

      wenn Sie durch Zahlung des bescheidenen Beitrages die Mitgliedschaft am "Tagebuch" begründen würden!
      Das wär' doch was, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • M.N. (kein Partner)
      23. Juli 2015 18:39

      @ Wertkonservativer

      Ich glaube nicht, dass Sie berechtigt sind, sich als Beitragseinpeitscher für Dr. Unterberger aufzuspielen.
      Sie maßen sich auffallend oft mit unglaublicher Arroganz an, Nichtmitglieder darauf hinzuweisen, dass sie hier nicht willkommen sind.
      Wenn Dr. Unterberger nur Beitragszahler hier wünscht, dann soll er den Blog so einrichten. Offenbar will er es nicht, also bleibt es jedem überlassen wie oft und ob er hier postet. Ich empfinde interessante Links immer als Geschenk, insofern kann ich nicht ganz nachvollziehen, dass sie nur von Mitgliedern kommen sollen - aber bitte.
      Offenbar kann man nach wie vor nicht mehr direkt verlinken. Dann eben nicht.

      Kein anderes Mitglied maßt sich jedenfalls an, ständig auf Nicht-Mitglieder hinzuboxen.
      Die meisten interessanten Postings in diesem Blog stammen übrigens von Nichtmitgliedern (bis auf einige wenige kluger zahlender Mitglieder).

      Um Ihre Postings zu lesen, werter "Wertkonservativer", würde ich mich jedenfalls nicht auf diesen Blog bemühen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      23. Juli 2015 20:49

      S.g. M.N., lassen Sie sich von diesem wortbrüchigen, so unerträglich überheblichen und nur scheinbar geistvollen ÖVP-Apologeten nicht aus der Ruhe bringen.
      Und ob hier einer Partner ist, oder auch nicht, geht diesen Hintertulbinger einen feuchten Kehricht an.
      Dessen durch die Bank bestenfalls simple Postings lassen erkennen, welch´ schlichtes Gemüt hier versucht, auf (Alters-)Weisheit zu machen...
      MfG

  6. heartofstone (kein Partner)
    21. Juli 2015 22:11

    Das wird lustig ...

    Türkische Liste hat Unterschriften

    Die Liste „Gemeinsam für Wien“ hat laut Spitzenkandidat Turgay Taskiran die notwendigen Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur bei der Gemeinderatswahl. Aus der Türkei will er kein Geld, aber Know-How annehmen.

    Bin gespannt ob die SPÖ den "österreichischen" Türken in Wien noch Zugeständnisse macht, um sie von einem Anreten bei der Landtagswahl abzuhalten ... Bier und Schweinsripperl stehen bereit ...

  7. ISIS-ASOW-Senator Cain (kein Partner)
    21. Juli 2015 21:38

    Nach 75 Jahren ist die Ukraine wieder von Nazis besetzt.
    Man kann sich denken, für wen Unterberger vor 75 Jahren geschrieben hätte.

  8. CIA-Nazi (kein Partner)
    21. Juli 2015 21:30

    Dank der EU hat der Rechte Sektor die besten Aussichten, den Nationalsozialismus in Europa wieder zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. Auch Unterbergers antirussische Neonazi-Propaganda hat sich unsterbliche Verdienste um den ukrainischen Nationalsozialismus erworben.

  9. Vuck EUland (kein Partner)
    21. Juli 2015 21:07

    Was ist Österreich in der Eurofaschismus-Zeit?

    • U.SA (kein Partner)
      21. Juli 2015 21:17

      CIA-Rekrut Poroschenko an "Fick die verfluchte EU"-Nuland:
      Bitte gib uns Cyclon B, wir wollen wieder brav Russen töten!

  10. cmh (kein Partner)
    21. Juli 2015 15:54

    Bei diesen Dingen wird immer die Tatsache des Umsturzes vergessen, bei dem sich die Austromarxisten (Sowjetungarn gab es ja und um ein Haar auch Sowjetösterreicher) schon fast am Ziel des Klassenkampfes wähnten. Um dann über dessen Nichteintritt während der ganzen ersten Republik und seit Rothkolb auch heute wieder die Sozen "angfressen" waren und sind.

    Stürgkh wurde von Adler und Tisza von den ungarischen Sowjets ermordet. Doch das nur nebenher.

  11. Segestes (kein Partner)
    21. Juli 2015 14:00

    Das Perpetuieren der NS-Geschichte dient vor allem der moralischen Erpressbarkeit von Österreich (und Deutschland sowieso).

    Diese im Wortlaut gleich formulierte Feststellung wurde übrigens im Kommentarbereich der Zeitung "Die Presse" nicht freigeschalten, also zensiert.
    Woran sehr gut zu erkennen ist, wie es in diesem Land mittlerweile um die Meinungsfreiheit bestellt ist.

  12. fewe (kein Partner)
    21. Juli 2015 13:09

    Österreich war das erste Opfer des Deutschen Reichs und hat während der Zeit des Anschlusses an das Dritte Reich nicht existiert. Das haben die Allierten seinerzeit befunden und alles andere ist die Geschichte verfälschender Revisionismus, der eigentlich vor Gericht gehört, wenn er von Repräsentanten Österreichs falsch dargestellt wird.

    Diese Politker und Historiker bemühen sich darum, Österrich zu endlosen Schuldbekenntnissen und Zahlungen zu nötigen und arbeiten damit für Feinde Österreichs. Das dürfte irgendwas in der Kategorie von Hochverrat sein.

  13. AppolloniO (kein Partner)
    21. Juli 2015 11:03

    Wie sehr Österreich Opfer (bestimmt) und Täter (ganz bestimmt) war mögen andere entscheiden. Mich schockiert der Blick auf die
    Demokratische Republik Österreichs.
    Nach der total Rot/Grün unterwanderten Justiz (nachzulesen in vielen Artikeln von A.U.), der schon ewig bestehenden Einseitigkeit in den Hörsälen der Journalisten, kommt nun noch der haarsträubende Ärger über "unserer" Historiker.

    Hilfe, die Meinungsvielfalt ist längst gekippt. Bitte wo waren im letzten Vierteljahrhundert die "Anderen"?

  14. Torres (kein Partner)
    21. Juli 2015 10:17

    Ich kann mit dem Staat Österreich als "Kollaborateur" nichts anfangen. "Opfer" ja, das haben ja bekanntlich auch Roosevelt, Stalin und Churchill auf der Konferenz in Yalta ausdrücklich festgestellt - und die mussten es ja am besten wissen. Wie man aber Kollaborateur als nicht mehr existenter Staat sein konnte, ist mir schleierhaft. Natürlich, es haben viele Österreicher (Einzelpersonen und Organisationen) mitgemacht und Verbrechen begangen - aber doch nicht der "Staat" Österreich, den gab es bekanntlich zwischen 1938 und 1945 gar nicht.

  15. cmh (kein Partner)
    21. Juli 2015 09:41

    Österreich über alles, wenn es nur will!

    In diesem Satz liegt die ganze österreichische Problematik. Immer wieder haben wir gute und beste Leute als Führer, Projekte auch von weltumspannender Bedeutung, aber dann kommt der dumme Pöbel und macht alles aus Trotz und Dödelei zunichte.

    Und jetzt kommen noch solche Volksverderber wie dieser Rothkolb (sic!) und redet den Österreichern wieder ein, dass sie seit jeher ein Volk von Arschlöchern gewesen wären. Dazu braucht man doch keine eigenen Historiker, da genügten die fremdländischen österreichfeindlichen, die allierte Kriegspropaganda.

    Und zu den Juden: meine Liebe zu Österreich stammt nicht zuletzt aus den Romanen von Roth und Torberg!

  16. LeoXI (kein Partner)
    21. Juli 2015 09:38

    Was immer Österreich in der Nazi-Zeit war, unser säuselnder Herr SP-Professor und Kreisky-Apologet wird uns das bestimmt sehr ausgewogen und SP-gefärbt vermitteln.

    Jetzt schon schad um die Eintrittskarte, wenn man sich nur vergegenwärtigt, dass die römisch-deutsche Kaiserkrone schn seit vielen Jahren in der Schatzkammer ausschließlich als Krone des "Heiligen römischen Reiches" präsentiert wird und selbst in Erläuterungen jede Erwähnung des Wortes "deutsch" fehlt.

    Damit erreicht man den gewünschten "Info-Zweck": Der Touristencowboy aus Iowa denkt ebenso wie sein Kollege aus Osaka, aber auch der Neue Mittelschüler aus Hartberg an Colosseum, Nero usw, nicht aber an - igitt - D ...

  17. Undine
    21. Juli 2015 08:24

    WIE und WAS Stuart EIZENSTAT in Wirklichkeit DENKT, hat dankenswerterweise @F.V. zitiert.

  18. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      21. Juli 2015 06:39

      Als Eizenstat in Wien als US-Regierungsmitglied sozusagen Schmiere stand beim Eintreiben von Geldern durch amerikanische Anwaltskanzleien für angebliche Raubkunst und er dabei mit Presseerklärungen öffentlich Stimmung machte, dachte ich damals: Wieso läßt sich Österreich und dessen Justiz so derartig vorführen? Ich hielt das damals nämlich für Erpressung.

      Inzwischen kenne ich die Antwort. Es gehört „ihnen“ ohnedies alles, wie unten ausgefürhr.

      Nur was Unterberger – wieder einmal – dazu faselt, ist nur dumme Propaganda.

      In einer Grundsatzrede spricht der Jude Stuart E. Eizenstat, US-Unterstaatssekretär für Wirtschaftliche, Geschäftliche und Landwirtschaftliche Fragen, die dieser am 21. Mai 1998 vor Absolventen der Yeshiva-Universtität gehalten (1) hat, von dem bemerkenswerten
      „Übergleiten der Juden vom Rande in den Mittelpunkt des amerikanischen Lebens mit voller Gleichstellung , und dies wiederum mit Juden .... in ihrem Mittelpunkt.“

      Mit Genugtuung – und keineswegs in antisemitischer Absicht stellt er dann fest:
      Mit weniger als drei Prozent der Bevölkerung zum Ende dieses Jahrhunderts ist das Niveau der jüdischen Teilnahme an der Führung im Bereich der Künste, der Wissenschaft, des Geschäftslebens, der Finanzen, der Politik und der Regierung in den Vereinigten Staaten kurzerhand ausgedrückt verblüffend. Wenn das Volk von Israel zum ersten Mal seit der Zerstörung des Zweiten Tempels reale Macht darstellt, die von Juden ausgeübt wird, so haben die Juden in Amerika realen Einfluß, ungleich dem in anderen Ländern der Diaspora, und sie benutzen dies in einer konstruktiven und positiven Art und Weise.

      In ihrer Ausgabe vom 6. März 2002 druckte die International Herald Tribune einen Kommentar des Boston Globe ab. Darin heißt es (Übersetzung):

      Dank der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung der Nixon-Tonbänder erfährt Amerika jetzt, daß Graham Nixon aufhetzte. Nachdem Nixon beklagt hatte, was er als den schädlichen Einfluß der Juden auf Holywood und auf die Medien sieht, sagte Graham: „Dieser Würgegriff muß gebrochen werden, sonst geht unser Land den Bach runter.“ Sekunden später sagte Graham bedeutungsvoll:

      „Wenn Sie ein zweites Mal gewählt werden, dann könnten wir in der Lage sein, etwas zu tun.“

      Wir finden in der Thora (AT) selbst die Grundlagen, die uns die Befürchtungen von Nixon und Graham näher bringen. In den heiligen Schriften der Völker suchen wir vergeblich nach Belegen für einen religiös angestachelten Imperialismus, die mit den Worten des Propheten Jesaja vergleichbar wären.

      Jes 60, 7-22

      8 Wer sind die, welche fliegen wie die Wolken und wie die Tauben zu ihren Fenstern?
      9 Die Inseln harren auf mich und die Schiffe im Meer von längsther, daß sie deine Kinder von ferne herzubringen samt ihrem Silber und Gold, dem Namen des HERRN, deines Gottes, und dem Heiligen in Israel, der dich herrlich gemacht hat.
      10 Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, und in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.
      11 Und deine Tore sollen stets offen stehen, weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, daß der Heiden Macht zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden.
      12 Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Heiden verwüstet werden.
      13 Die Herrlichkeit des Libanon soll an dich kommen, Tannen, Buchen und Buchsbaum miteinander, zu schmücken den Ort meines Heiligtums; denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen.
      14 Es werden auch gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben; und alle; die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füßen und werden dich nennen eine Stadt des HERRN, ein Zion des Heiligen in Israel.
      15 Denn darum, daß du bist die Verlassene und Gehaßte gewesen, da niemand hindurchging, will ich dich zur Pracht ewiglich machen und zur Freude für und für,
      16 daß du sollst Milch von den Heiden saugen, und der Könige Brust soll dich säugen, auf daß du erfährst, daß ich, der HERR, bin dein Heiland, und ich, der Mächtige in Jakob, bin dein Erlöser.
      17 Ich will Gold anstatt des Erzes und Silber anstatt des Eisens bringen und Erz anstatt des Holzes und Eisen anstatt der Steine; und will zu deiner Obrigkeit den Frieden machen und zu deinen Vögten die Gerechtigkeit.
      18 Man soll keinen Frevel mehr hören in deinem Lande noch Schaden oder Verderben in deinen Grenzen; sondern deine Mauern sollen Heil und deine Tore Lob heißen.
      19 Die Sonne soll nicht mehr des Tages dir scheinen, und der Glanz des Mondes soll dir nicht leuchten; sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Preis sein.
      20 Deine Sonne wird nicht mehr untergehen noch dein Mond den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leides sollen ein Ende haben.
      21 Und dein Volk sollen eitel Gerechte sein; sie werden das Erdreich ewiglich besitzen, als die der Zweig meiner Pflanzung und ein Werk meiner Hände sind zum Preise.
      22 Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein Mächtiges Volk. Ich der HERR, will solches zu seiner Zeit eilend ausrichten.

      Wenn erst einmal der Gedanke der gegenwärtigen Jüdischen Welthirtschaft erfaßt ist, stellt sich sofort die Frage ein, wie ein Machtsystem beschaffen sein muß und wie es funktioniert, um im „demokratischen Zeitalter“ so überaus erfolgreich sein zu können, wie es Botschafter Eizenstat beschrieben hat..

      Die Antwort ist einfach, längst gegeben aber heute fast unbekannt. Die Möglichkeit, sie zur Kenntnis zu nehmen, wird von Juden auf das Fanatischste bekämpft: Sie ist uns ad 1) in den „Protokollen der Weisen von Zion“ (im Handel erhältlich(2)) – und ad 2) von dem Juden Karl Marx in seinem Essay „Zur Judenfrage“ (MEW Bd. 1 S. 34 ff.) gegeben.

      Jüdische Kreise glauben, daß die Juden aus dem Schatten der „Protokolle“ herausgetreten seien, weil Gerichte diese zu Fälschungen erklärt haben. Was sie aber nicht aus der Welt schaffen konnten, ist die Gewißheit, daß sich darin auf geniale Weise jüdischer Geist ausspricht.

      Mit wenigen Zeilen ist in den Protokollen mit unübertroffener Präzision das Heiligste der Demokratie, das allgemeine „Wahlrecht“, auf seinen Wesenskern zurückgeführt:
      „Um dieses Ziel (die Jüdische Weltherrschaft) zu erreichen, müssen wir vorher das allgemeine Wahlrecht ohne Unterschied von Stand und Vermögen einführen. Dann hat die Masse Alles zu sagen, und da sie (durch die Medien/HM) tatsächlich von uns geleitet wird, so erlangen wir durch sie die unbedingte Mehrheit, die wir niemals bekommen würden, wenn nur die Gebildeten und besitzenden Klassen zu wählen hätten.“

      Man sehe sich – überall in der Welt – die Ergebnisse dieser Jüdischen Erfindung etwas genauer an, und man wird feststellen, daß die Berechnung der Verfasser der Protokolle aufgegangen ist.

      (1) zitiert bei Ivan Denes, Wer und Was ist die „Ostküste“ des Dr. Helmut Kohl? – Jüdische Organisationen in den USA, Oberbaum-Verlag, Berlin 2000, S. 14

      (2) u.a. die im Wallstein-Verlag , Göttingen 1998, erschienene, von Jeffrey L. Sammons herausgegebene und kommentierte Ausgabe „Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Grundlage des modernen Antisemitismus – eine Fälschung“, ISBN 3-89244-191-x

      (3) Protokolle der Weisen von Zion, Protokoll der 10. Sitzung, in der Ausgabe des Wallstein-Verlages ISBN 3-89244-191-x, S. 60

  19. pehers
    20. Juli 2015 14:06

    Ich kann jedem zu diesem Thema nur das Werk von Gottfried Karl Kindermann, "Österreich gegen Hilter" empfehlen, das diese Zeit sehr objektiv aufarbeitet - übrigens auch Deutscher und nicht Österreicher (Österreich gegen Hitler - Europas erste Abwehrfront 1933–1938. Langen Müller Verlag, Bonn 2003, ISBN 3-7844-2821-5.).

    Robert Hecht war im übrigen auch der Schöpfer der ständischen Verfassung und ist eines der ersten Opfer Nazis im KZ gewesen.

  20. A.K.
    20. Juli 2015 12:29

    Danke für das Zitat:
    „...Unter all den Nationen, die in den zweiten Weltkrieg verwickelt waren, hatte keine eine kompliziertere Geschichte als Österreich.“ Das Land war „sowohl ,erstes Opfer‘ des Nazismus wie auch Kollaborateur.““

  21. Dr. Otto Ludwig Ortner
    20. Juli 2015 10:47

    Im Urlaub schrieb ich zum Thema der "linken" Geschichtschreibung zu Österreich mehrere Gastkommentare, die ich im folgenden transkribiere:
    Kurt Scholz in "Die Presse" 14. Juli 2015, S. 27 DEBATTE Quergeschrieben "Nur Männer auf Dollarscheinen":
    Sehr geehrter Herr Präsident!
    Mit Interesse und Freude las ich Ihren vorbezeichneten Vortrag. Doch möchte ich anmerken, daß die "politisch korrekten" am linken Auge blind sind. So war bei der Ausstellung Ende Mai 2015 in der ö. Nationalbibliothek aus Anlaß der Neugründung der Republik Österreich ein offizielle "Regierungsanordnung" des Staatskanzlers Dr. Karl Renner der ö. Bundesregierung aus dieser Zeit zu sehen, man solle das Vermögen der vertriebenen ö. Juden nicht restituieren, damit sie nicht "in Massen" zurückkehrten. Das war dann auch die politische Linie der Nachkriegszeit. Nicht ausgestellt war die versöhnliche Politik des frommen Märtyrer-Bundeskanzlers DI Lepold Figl, , der den ausschwitz - überlebenden Juden und Nestor des ö. Zivilrechts Prof. Dr.Heinrich Klang kurz nach Kriegsende damit beauftragte, die gesetzlichen Grundlagen der Restitution jüdischen Vermögens zu schaffen. Das waren dann die 7 Rückstellungsgesetze 1947-54, durchaus wirksam. In meinem Dank an Princeton in meiner Website "www.ortnerprinceton58.at" empfahl ich ihre Nachahmung durch andere Staaten mit massiven Enteignungen, wie z.B. dem Nazi-Staat Tschechien (Nürnberger Rassengesetze = Benesch-Dekrete, beide abzielend auf das Ideal ethnisch homogener Nationalstaaten). Das ethnisch homogene "Deutsche Reich" war natürlich immer das Ideal des Dr. Karl Renner und der Linken, daher die Provokation des Angriffskrieges der NATO gegen das der Linken verhaßte Österreich durch die sozialistische Regierung Sinowatz. Trotz etwa 40 falscher Zeugenaussagen prominenter Sozialisten im Sinowatz - Matysek Prozeß wurde im Zusammenhang mit dem "Fall Waldheim/Watchlist" Dr. Sinowatz als Vaterlands-Verräter überführt und verurteilt. Insiderinformationen zufolge kostete dieser Ausgang dem Justizminister die Ministerpension - im "linken Rechtsstaat".
    Der "Dr. Karl Renner - Ring" erscheint mir daher als Nazi-Propaganda, seine Umbenennung in "Kaiserin-Zita-Ring", der ein bürokratischer Fehler das Heimatrecht raubte, ohne daß sich die ö. Regierung dafür entschuldigt hätte, erschiene mir die passende Wiedergutmachung und patriotische Alternative.
    Ein zweiter Straßenname "Julius Tandler-Platz" verewigt das Andenken an einen Sozi-Nazi, der die Euthanasie "lebensunwerten Lebens" propagierte: Das Werk liegt in der ö. Nationalbbibliothek zur freien Entnahme auf - mehr Nazi geht nicht.
    Denn Österreich ist nach Clemenceau "der Rest". Die Frage, wovon beantwortete ich in meiner Schrift "Sonnenaufgang über Österreich", mit der originellen Idee der 4. Kategorien einer Monarchie:
    1.) Absolute Monarchie;
    2.) konstitutionelle Monarchie;
    3.)repräsentative Monarchie und -
    4.) SYMBOLISCHE MONARCHIE
    Denn die Parteiendemokratie der Republik Österreich legitimiert sich -wohl ausschließlich - mit dynastischen Symbolen. Wie im Beruf, verweise ich auf meine schriftlichen Ausführungen. Nur ganz kurz, die "Österreichische Nation" definiert sich nicht ethnisch, sondern - dem "ancien Regime" entschprechend - juristisch krypto-religiös. Denn "le reste" ist der Stumpf des römischen Reiches. Den revolutionären Nationalstaaten - dem Ideal von Dr. Karl Renner, Julius Tandler und Dr. Sinowatz ect.ect.ect. - liegt das Rousseau'sche Konzept des ethnisch homogenen Nationalstaates zugrunde, das natürlich die ethnisch In-Homogenen vom Bürgerrecht ausschließt, mit tödlichen Folgen (Der Holokaust in seinen Varianten ist revolutions-typisch).
    Zum Thema Holokaust folgt mein Gastkommentar hiezu, sowie zu meiner religiösen Antwort.
    Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Scholz, befreien Sie mich von der unverschämten NAZI-Provokation der Straßennamen "Dr. Karl Renner" und "Julius Tandler"
    Dr. Otto Ludwig Ortner, RA.em., Absolvent der theol. Kurse der Erzdiözese Wien

    • ProConsul
      20. Juli 2015 11:23

      ******
      Dr.Ortner

      Ausgezeichneter Kommentar!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      20. Juli 2015 11:54

      Kommentar zu "Die Presse" vom 23. Juni 2015, S. 22, DEBATTE "Verbote verhindern die Abtreibung nicht."
      Sehr geehrte Frau Dr. Hornyik!
      Sehr geehrte Redaktion!
      Als Überlebender des Völkermords an den Deutschböhmen landete ich als Rechtsanwaltsanwärter in einer Kanzlei, die vorwiegend mit der Vertretung der Überlebenden des Holokaust befaßt war (1958-67) Als Vorbereitung im Strafrecht landete ich in der Kanzlei des Vertrauensanwaltes der ÖVP, N.N. (1962-63) und erlebte die leidenschaftliche Sympathisierungswelle der nicht-jüdischen Österreicher für den "Schlächter von Wilna" mit, den mein Chef verteidigte. Da ich immer ein schlechter Schauspieler war, konnte ich meinen Abscheu vor den Sympathisanten des Massenmordes an den Juden nicht verbergen, und wurde hinausgeworfen. Ich landete weich in der obgenannten "Judenkanzlei". Um zur Sache zu kommen: Als Rechtspraktikant in der Scheidungsabteilung des LG.f.ZRS. Wien erlebte ich 1960, wie eine in der Vernehmung verwirrte Frau aussagte: "Da hat mein Mann gesagt, ich solle mir das Kind nehmen lassen, und das habe ich getan."
      Die Reaktion des mir sehr sympathischen, katholischen Richters war: "Reden's kann Blödsinn!" -ein glatter Amtsmißbrauch, denn er hätte pflichtgemäß die Aussage protkollieren müssen und dem Staatsanwalt weiterleiten. Denn auf die eingestandene Tat standen gemäß § 144 STG. bis zu 10 jahren Zuchthaus.
      Die Straffreiheit der Abtreibung ist ein pauschaler Gnadenakt, der den Richtern die Gefahr einer Anzeige - wie oben geschildert- ersparte.
      Wie schon obige Aussage bestätigt, habe ich auch in meinem mittlerweile langen Leben immer nur erfahren, daß die werdenden Mütter von ihrer Umwelt - meist den Kindesvätern- zur Abtreibung genötigt wurden. Dies wurde im November 1997 in der Zeitschrift "NEWS" dem damals zur Wiederwahl anstehenden BP. Dr. Thomas Klestil nachgesagt. Nach Erörterung mit führenden Juristen im juristisch-politischen Leseverein, die zur pflichtgemäßen Strafverfolgung nicht bereit waren, erstattete ich daraufhin eine Strafanzeige, wie im Internet - Eintrag Dr. Otto Ludwig Ortner zu sehen. Der Staatsanwalt belehrte mich, daß Dr. Klestil der Strafjustiz enthoben sei (wie weiland die Erzherzöge -die allerdings dem Sondergericht des Hofmarschallamtes unterstanden - nicht so Bonzen des "Rechtsstaates 2. Republik"). Nach seiner Wiederwahl sah ich mich im Gewissen verpflichtet, die Ausübung der Rechtsanwaltschaft zu beenden, da ich auf den Rechtsstaat vereidigt bin. Die Anfeindungen in der Verwandtscahft -nicht meiner Frau -waren heftig, verweigerte doch der Geldesel weitere Gold-Ausscheidungen. In der Wiener Gesellscahft - relata refero - wird erzählt, die Witwe (für Akatholiken) BP. Dr. Klestil's beklage sich heftig, wie gerne sie das Kind des Bundespräsidenten geboren hätte, doch er habe es ihr verboten (Schon 1997 hatte ich in Erfahrung gebracht, BP. Dr. Thomas Klestil habe in einem Hotel seine ehebrecherische Mätresse - jetzt "Witwe" - wüst niedergebrüllt, daß sie sein Kind nicht innerhalb der erlaubten 12 Wochen habe abtreiben lassen. Diese Brüllerei wurde mitgehört und ist amtsbekannt. In meiner Jugend waren die Verhältnisse so, wie von Helmut Qualtinger in "Die Engelmacherin vom Diamantengrund" besungen - gewiß unhaltbar. Aber verlogen und unhaltbar ist die These, die Schwangeren entschieden frei über die Schwangerschaft-Unterbrechung. Die gegenwärtige Situation läuft natürlich auf den Völkermord an der autochtonn Bevölkerung hinaus
      - gewiß nicht unerwünscht -, denn "Österreich ist der Feindstaat aller Glaubensfeinde" - und es gibt keine infameren Glaubensfeinde als jene, die das menschliche Leben zur Tötung freigeben.
      P.S.:
      Grundsätzliches in meinem Gastkommentar zu "Abtreibung verstehen" von Wolfram Schrems in TB. 27. Mai 2015 - mein Kommentar vom 29. Mai 2015 20:56

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      20. Juli 2015 14:01

      Brief an Kurt Scholz und DEBATTE@diepresse.com vom 14. Juli 2015
      "Glaubensverlust - nur kein Wort Deutsch":
      "Hochwürdigste Herren!"
      Durch meine Kinder und Schwiegerkinder bin ich über den massiven Glaubensabfall - auch traditionell katholischer Kreise - informiert. Nur zum Teil ist das die Folge politischer Fehler der Kirchenleitung, die ja wenigen so krass zur Kenntnis gelangten, wie mir.
      Ganz entscheidend ist das die Folge religiöser Unbildung, die natürlich die Sakramente - vor allem das Altarsakrament- als leere Zeremonien erscheinen lassen. Ohne Unterweisung in den Glaubenslehren sind sie es auch. Daher widmete ich mich in meinen Jahren als Pensionist dem theol. Studium, insbesondere legte ich in allen Bibelfächern erfolgreich (meist mit "sehr gut" oder "gut) an der r.k. theol. Fakultät die Prüfungen ab.
      Unter Verwendung meiner anerkannten Sprachkunst verfaßte ich meine "Tempelgesänge", die unterer anderem von Nuntius EB. Dr. Zurbriggen eine offizielle, kirchenamtliche Anerkennung mit seinem auf Amtspapier geschriebenen und persönlich unterfertigten Belobigungsschreiben vom 16.2.010 der katholischen Gemeinde empfohlen wurden. Das Ziel meiner Bemühung war die biblische Bildung meiner Glaubensgenossen. Offenbar kam von Papst Benedikt XVI. eine Konter-Order, die Nuntiatur in Wien, vertreten durch den als Henker eingesetzten Unterläufel Dr. Christoph Kühn, veranlaßte, mich unvorbereitet am 30.3.2010 als 74-jährigen Invaliden (kirchenamtlich wohl bekannt, weil wegen dieses Gebrechens vom Jesuitenorden abgelehnt) aus dem Krankenlager - ich hatte eine eitrige Bronchitis -
      an's Telefon zu rufen und mich in glühendem Haß eine Viertelstunde mit schweren Beleidigungen zu überschütten. Als alle brieflichen Bemühungen um eine Versöhnung - Arzt und Beichtvater bezeugten meine Unschuld - unbeantwortet blieben, zeigte ich am 2. 7.2010 den Vorfall beim Außenministerium an - unter Anschluß der fachärztlichen Bestätigungen der schweren - und leider andauernden - Verletzungsfolgen. Denn infolge dieses Attentats mußte ich eine gebuchte Gesellschaftsreise in die Normandie absagen und mich für de Reiseversicherung ärztlich untersuchen lassen. Der schändliche Abgang des Urhebers des an mir begangenen Verbrechens, Papst Benedikt XVI., wird von mir als Gottesurteil verstanden. Leider ließ auch sein Nachfolger meine - mit eingeschriebener Post an die Nuntiatur gerichtete - Vergebungsbitte unbeantwortet. Das ist nicht nur ein Unrecht , sondern - vor allem -ungezogen.
      Daher mache ich den traurigen Scherz: "Es ist kein Wunder, daß der Kirche die Leute davonlaufen, das Wunder ist, daß ihr nicht alle davonlaufen."
      Dazu ein Gastkommentar, der die tiefste Wunde des abendländischen Christentums zum Thema hat - doch das Blut der Märtyrer wird uns retten.
      Christus vivit Christus vincit Christus regnat!
      Otto L. Ortner
      P.S.:Gastkommentar in "Die Presse" 11.Juli 2015 SPEKTRUM von Robert Streibel - "Nur kein Wort Deutsch

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      20. Juli 2015 14:33

      Transskription meinesfreigeschalteten Gastkommntars in "Die Presse" vom 11. Juli 2015 SPEKTRUM IV von Robert Streibel:
      Nur kein Wort Deutsch - Haß zwischen Unschuldigen.
      Prinzipiell sei festgehalten, daß seit der Gründung des Areopag in Athen(Euripides "Orestie") in allen zivilisierten Staaten dass aus Rache begangene Delikt schuldhafter ist - und strenger bestraft wird- als das Verbrechen, das die Rache vergelten soll. Mein verstorbener Schwager - gleichfalls ein Überlebender des gegen ihn gerichteten Nazi-Terrors - verbot meiner Schwester, mit ihren Kindern Deutsch zu sprechen und bewirkte so einen schweren Bldungsmangel derselben - jeden Scharrn muß ich übersetzenQ
      Selbst Überlebender des (Royal-)-U.S. Airforce Holokaust und der tschechischen Rassengesetze (Benesch-Dekrete) war ich in meiner neuen Heimat Wien 8 Jahre Schüler des r.k. Religionsprofessors Dr. Alois Beck. +1996. Zuvor war dieser Militärseelsorger der dt. 297. Infanteriedivision, nur in ö. Territorium rekrutiert. Diesen Soldaten predigte er, daß sie in Rußland für Jesus stürben und sandte sie mit diesem Rat von der Feldmesse in den Tod - wie ich auf seinen Fotos sah.
      In Stalingrad ließ er diese "Kreuzfahrer" im Stich und suchte sein Heil im Flieger nach Hause. Er "begrub" sie mit einer Lüge (Alois Beck: "Bis Stalingrad", 1983, S. 175). Die wenigen Überlebenden "Helden für Jesus" sahen sich "verarscht" (pardon l'expression) und überredeten die Russen zur Restauration Österreichs.
      Von Ihnen handelt meine Werk - siehe "ortnerprinceton58.at" oder www.amazon.de".
      Dr. Otto L.Ortner

  22. Schani
    20. Juli 2015 00:11

    An der Rückseite des Karl Marx-Hofes - welch schändlicher Name! - ist eine Marmortafel angebracht, an der der Opfer des "Faschismus" von 1933 bis 1945 gedacht wird. Ein Kommentar dazu erübrigt sich!!

  23. Undine
    19. Juli 2015 23:23

    Der Herr Stuart Eizenstat hat leicht lachen und kann höchst zufrieden sein---ist doch ein Maximum an Geldern aus uns herausgequetscht worden---obwohl es einen schon erstaunt, wenn überhaupt einmal jemand zufrieden ist.....

    Ich werden es nie verstehen, warum beispielsweise für ein "von den Nazis geraubtes" Gemälde eines zur Zeit des Erwerbes völlig unbekannten Künstlers, das damals um einen PAPPENSTIEL erworben worden ist, WIR gänzlich an dem "Raub" unschuldigen JETZT LEBENDEN Österreicher (die noch überlebenden Nazis kann man wahrscheinlich an den Fingern einiger Hände abzählen!) für so ein Bild/Gemälde plötzlich -zig Millionen so einfach hinblatteln müssen.

    WARUM gilt nicht der damalige Verkehrswert? Wenn etwa ein Arzt anstelle des Honorars für einige Hausbesuche von einem armen Künstler ein Bild entgegengenommen hat, dann wäre es mMn richtig, den Preis für dieses Bild nach dem damaligen Arzthonorar zu dotieren.
    Ach ja, und WER macht denn die irrationalen Preise auf dem Kunstsektor??

  24. Konrad Loräntz
    19. Juli 2015 22:27

    Schuschniggs Volksabstimmung ? War das nicht die, wo auf den Wahlzetteln nur ein Kreis für JA drauf war ? Was hätte da Karl Renner gemacht, der ja bekanntlich für den Anschluss war.

    • Undine
      19. Juli 2015 22:55

      @Konrad Loräntz

      So einen Schuschnigg-"Wahlzettel" besaß ich ---leider habe ich ihn verschenkt!

  25. eudaimon
    19. Juli 2015 16:33

    Sobald die Sozialisten an der Macht sind ,halten sie von direkter Demokratie genau sowenig wie von objektiver Berichterstattung- sei es im Narrativ wie im Praesens!
    Was Sozialisten unter Demokratie verstehen ist Vereinheitlichung der Massen unter
    Parteiaufsicht-jedwede Opposition ist primär verdächtig rechts-extrem zu sein und
    deshalb auch abzulehnen!!Mißgunst,Neid,Bespitzelung,Denunzierung,Korruption
    und Fälschung,sind nur einige Imponderabilien sozialistischer Praktiken ,die wir ja täglich im ORF +gleichgeschalteter Medien vorgesetzt bekommen.
    Die" Griechische Tragödie" ist ein Werk desselben Sozialismus ,der ganz Europa
    als Transferunion mit Deutschland als Zahler sehen will!!Es wundert daher nicht,
    dass Hetze gegen Deutschland mit NAZI Symbolen in der griechischen Presse
    Gang und Gebe sind ohne nur ein Wort des Dankes an die /den BIG SPENDER
    zu verlieren!!JA-so verhalten sich echte SOZIS - pfui Teufel!

  26. ProConsul
    19. Juli 2015 13:42

    Prof. Norman Finkelstein, selbst Jude, bezeichnet dies als "Holocaust-Industrie", siehe seine zahlreichen Bücher.

    Vor Kurzem erhielt ich eine Nachricht über einen Entwurf für ein
    Internationales Abkommen über die Kriminalisierung von Antisemitismus.
    Der Entwurf ist als Datei zugänglich. Eine deutsche
    Übersetzung fehlt zur Zeit noch. Die Konsequenzen dieses Abkommens
    sind für eine freiheitliche Gesellschaft von größter Bedeutung. Es
    steht zu erwarten, dass andere Minderheiten ähnliche Forderungen
    erheben werden.

    http://jcpa.org/pdf/Draft-International-Convention.pdf

    • Nemo
      19. Juli 2015 16:03

      @ProConsul:
      Danke für diesen bedeutenden Kommentar und den Link. Durch die darin beschriebene Convention wäre wahrscheinlich ein gleichberechtigtes und "integriertes" Bürgertum wohl nicht mehr möglich.

    • fewe (kein Partner)
      21. Juli 2015 15:25

      Also bei uns ist das ja schon kriminalisiert mit dem Verhetzungsparagraphen. Nicht exklusiv Antisemitismus sondern ziemlich alles was nicht christlich-österreichisch ist. Sozusagen Nürnberger Rassegesetze gegen christliche Österreicher.

  27. Nemo
    19. Juli 2015 13:38

    Den englischen Text von Herrn p.t Eizenstat finde ich höchst interessant, habe aber unter anderem folgende Bemerkungen:

    Eizenstat schreibt: "..many Austrians willingLY supported Hitler’s evil aims and others acquiesced in them, with little resistance..."
    Es würde sich gehören dazu zu fügen, dass auch Österreicher, wenn auch wenige, entschiedenen Widerstand geleistet haben und das häufig mit dem Tode bezahlt haben. Leider haben jüdische Kreise und die westliche Welt zu dieser Zeit kaum nennenswerten Widerstand geboten, also sie waren nicht besser als die Österreicher.

    Weiters schreibt Eizenstat: .."Second, anti-Semitic harassment and violence should be treated as a” hate crimes”, as they are in the UK and France, including on the Internet, with severe punishment and special police to monitor hate crimes—including those perpetrated against Muslims..."

    Abgesehen davon, dass hate crimes gegen Christen oder andere Religionen, sondern nur gegen Juden und Moslem erwähnt werden, finde ich die Einführung des Strafbestandes "hate crime" sehr bedenklich wegen der Gefahr des Missbrauchs,der Diskriminierung und möglicher Einschränkung elementarer Bürgerrechte.

    • Konrad Loräntz
      19. Juli 2015 22:24

      hate crimes gegen Deutsche - das würde Leben in die Strafanstalten bringen !

    • Riese35
      20. Juli 2015 06:21

      Man muß auch bedenken, wie viele z.B. in Frankreich mit dem Nationalsozialismus kooperiert haben. Oder die Tschechoslowakei, die sich auch kampflos ergeben hat. 50 oder 70 Jahre später, wenn fast alle Zeitzeugen tot sind, und aus sicherer Distanz kann man leicht darüber reden.

    • fewe (kein Partner)
      21. Juli 2015 15:20

      @Riese35: Alle waren leider von Hitler begeistert seinerzeit. Das einzige Land, das gegen den Anschluss protestiert hatte war Mexiko. Das einzige. Fast alle anderen fanden es toll, was die Nazis taten und im Anschluss eine Chance für Österreich.

      Das wird heute komplett verzerrt dargestellt. Man wirft heute nur den Österreichern und Deutschen vor, die Gefahr Hitlers nicht erkannt zu haben. Ich kenne sogar einen konkreten Fall einer Jüdin, die sich geweigert hatte, Wien zu verlassen, weil das eh alles nicht so ist wie das immer so dramatisiert dargestellt wird. Sie kam dann in ein KZ.

      Was soll man sich auch als Bürger dabei denken, wenn alle anderen Staatmänner der Welt Hitler toll finden, wie es ja am Anfang der Fall war. Heute kann man freilich leicht reden, dass man alles vorhersehen hätte müssen. Die zukunftsweisende Modernität der Nazis durfte man wohl auch nicht in Frage stellen, ansonten galt man als rückständig - politisch nicht korrekt. Ist heute nicht anders; wir laufen begeistert mit Vollgas in den Faschismus.

  28. Josef Maierhofer
    19. Juli 2015 13:01

    Wenn die Täter Geschichte schreiben wollen.

    Mein Vater hat mir die 1930-er Jahre genau geschildert, wie sie sich in seinem Umfeld darstellten, er war damals Lehrling knapp vor der Gesellenprüfung, als Österreich besetzt wurde. Danach wurde er für den Frankreich Feldzug eingezogen, dann nach Polen, dann nach Russland, dann nach Nordafrika, ...

    Das einzige Geschäft, das alles liefern konnte, was die Tischler brauchten, war ein jüdisches Metallwarengeschäft in Stockerau. Er kam, um Beschläge zu holen und fand die Besitzerfamilie weinend vor dem Haus in ein Wehrmachtsfahrzeug einsteigen, wobei sie noch geschlagen wurden ... Danach gab es dort nichts mehr, es übernahm ein Nazi und der war unfähig.

    An der Kaserne vorbei hörte er den Deutschen Drill, ahnend, was ihm bevorstehen würde ...

    Alle Volljährigen im Dorf mussten nach Wien fahren und Judenwohnungen ausräumen ... Die, die sich weigerten, wurden als Kollaborateure abgeführt. Er war noch nicht volljährig damals.

    Auf Heimatbesuch (30 km weiter in einem Dorf), da pudelte sich sein Klassenkamerad als frischgebackener SS-Offizier auf und terrorisierte das ganze Dorf. Es gab Tote, bevor er endlich abberufen wurde.

    Als mein 94-jähriger noch sprechen konnte, hat er vom 10. Bezirk in Wien damals erzählt, er war im Fußballclub als Spieler. Er war bei der katholischen Jugend und wurde, ohne gefragt zu werden, automatisch zur Hitlerjugend gemacht, der Clubvorstand wurde verhaftet, sein Vater wurde entlassen, er war Beamter gewesen, fürs demonstrieren und applaudieren bekam er ein Mittagessen, wenn der 'Führer' nach Wien kam, sonst hatte er Hunger, er erzählte von seinen jüdischen Nachbarn, die am nächsten Morgen weg waren, nie mehr was von ihnen gehört. Im Krieg wurde er beinahe zum Tode verurteilt wegen Wehrdienstzersetzung, er hat nach einer Verwundung an der Front in Russland in der Kanzlei gearbeitet und sich einen Wehrdienst Untauglichkeitsstempel in sein Wehrdienstbuch gestempelt. Ein Glück hatte er, weil ein österreichischer Militärarzt ihm nachträglich die Untauglichkeit bestätigte und er musste statt dessen eine 'Verwaltungsstrafe' von 6 Monaten absitzen, nachdem er vorher schon 3 Monate in der Todeszelle gesessen war. Zu Kriegsende, er war KZ-Wachtposten bei München, sollte er nach Frankreich deportiert werden, dorthin, wo man die Deutschen Gefangenen auf den Feldern schutzlos verrecken ließ, 70% überlebten das nicht. Er floh nach Österreich auf abenteuerliche Weise und hat es bis Wien Heiligenstadt, wo seine Mutter noch immer in einem nassen Keller hauste, sein Vater war bereits tot, er überlebte den Naziterror nicht. Dem Naziterror folgte der Besatzungsterror. Da sein Vater gezwungen wurde der NSDAP beizutreten, ansonsten er gleich ermordet worden wäre, war die Restfamilie wieder, diesmal dem Besatzungsterror ausgeliefert, sie wurden als Nazis behandelt und bekamen ein noch nasseres Kellerloch zugewiesen als das vorherige war. 1952 heiratete er seine Liebe und die bekam zur Hochzeit ein eigenes Bett, das sie bisher mit ihrer Schwester teilen musste.

    Meine Mutter entkam der Vergewaltigung durch die russischen Truppen, sie floh zu den Nachbarn und schmierte sich mit Marmelade Pocken auf den ganzen Körper und wickelte sich in Fetzen. Später dann noch ein paar Mal. Ihre Chefin wurde von 6 Männern brutal vergewaltigt und lag am nächsten Tag schwer verletzt in ihrem Bett.

    .....
    .....
    .....

    In diesen unseligen Jahren war es bei Todesstrafe verboten fremde Sender zu hören, es gab ja nur Radio und die Propagandazeitungen.

    Nun, ein Herr Eizenstat hat auch eine Opfersicht, sollten ja doch die Juden von diesen unseligen Ideologen ausgerottet werden und wurden das auch zu Millionen unter unmenschlichsten Bedingungen, dass man sich dessen bis auf die Knochen schämen muss, wenn man das heute hört. Außer ein paar direkt Beteiligte, die schweigen mussten, durfte das damals niemand wissen.

    Mein Vater hat mir erzählt, wie einige aus seiner Kompanie in Russland einen Judenbuben, der für seine Familie Wasser holen wollte, über die Felder gehetzt haben und auf ihn geschossen haben.

    Er hat mir erzählt, dass die Russen sich noch in Polen und in Russland am Anfang noch reihenweise ergeben haben, in der Hoffnung besser behandelt zu werden als bei Stalin. Erst als die Greueltaten, die an den Gefangenen begangen wurden, dort ruchbar wurden, dann haben sie beinhart um ihr Leben gekämpft und gegen Kriegsende so viele Deutsche, wie nur möglich, getötet, wie ich in einem russischen Buch, das übersetzt wurde, gelesen habe, das haben die Amerikaner auch in Nordafrika getan. Mein Vater hat erzählt, ein Granatwerferangriff, da gab es keine Überlebenden, alle halben Meter eine Granate. So geriet er mit Glück in amerikanische Gefangenschaft.

    Das alles dafür, dass man Not mit Ideologie bekämpfen wollte.

    Und wie ist es heute ? Gaaanz anders ...., Heute wird auch die Wahrheit bekämpft, die Ideologie (= ...) ausgeführt und die Demokratie mit Füßen getreten, heute wird auch gehetzt (bei uns halt, ja der Strache wars ...), andere können ja gar nicht hetzen, glaubt man den Propagandamedien, auch heute wird Geschichte ideologisch (= ...) umgeschrieben, .....

    Anders ist aber, dass wir diesmal die Ideologie (= ...) gegen uns selbst richten müssen und uns ergeben müssen, uns selbst ausrotten müssen, ... waren wir doch damals die Täter ... .... außer die heutigen Linken natürlich ...

    Als mein Vater noch gelebt hat, (er ist 2007 verstorben), hat er einmal gesagt, ja wir haben halt 2 Kriege verloren, sein Vater, unser Großvater, war im 1. Weltkrieg und im 2. Weltkrieg

    • Wertkonservativer
      19. Juli 2015 17:10

      Meine ganz spezielle Hochachtung, werter Herr Maierhofer!

      Mit Ihrem Beitrag haben Sie einen erschütternden Bericht zum vorgegebenem Thema vorgelegt: die Schuld der Unseren (da werden manche hier nicht recht begeistert sein!), die Schuld der Anderen!

      So waren sie ja wirklich. die ersten fünf Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts!
      Ich hab's aus meiner Warte in meinem Beitrag ganz allgemein geschildert: Sie haben uns mit den Erinnerungen Ihres Vaters ein realistisches Zeitbild vorgelegt!!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • Josef Maierhofer
      19. Juli 2015 20:13

      @ Wertkonservativer

      Danke ! Obwohl Sie das selbst auch, aber allgemein, gesagt haben. Auch Ihr Schicksal reiht sich da ein, so wie das Schicksal aller, die hier damals lebten.

      Wie schnell vergessen die Ideologen (= ...) das alles doch, bzw. können sich das ja gar nicht vorstellen. Sie labern halt was von Nazis, die es nicht mehr gibt.

    • Normalsterblicher
      19. Juli 2015 21:07

      Herr Maierhofer, verstehe ich das richtig, dass Ihr Vater 2007 im Alter von 94 Jahren gestorben ist?

      Ich beziehe mich dabei auf folgende Textstellen:

      Als mein 94-jähriger noch sprechen konnte, ...

      ...

      Als mein Vater noch gelebt hat, (er ist 2007 verstorben), ....

    • Josef Maierhofer
      19. Juli 2015 21:45

      @ Normalsterblicher

      Mein Vater ist mit 86 Jahren im Jahr 2007 gestorben (geb. 1921).

      Mein 94 Jähriger ist ein alter alleinstehender Mann ohne jegliche lebende Verwandten, dem ich seine Pflege organisiert habe und dessen Altersbevollmächtigter ich bin, im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Er kann zwar nicht mehr sprechen und hören, aber er freut sich immer sehr, wenn ich ihn besuche. Er möchte zu Hause sterben. Ihm habe ich vor etwa 10 Jahren meine Altersunterstützung zugesagt und bis jetzt eingehalten.

      Es gibt noch einige, denen ich helfe. Derzeit am intensivsten eine Armenierin, Opfer einer Schlepperbande mit ihren 2 halbwüchsigen Kindern. Wozu leben wir denn sonst ? Ich helfe ausschließlich den Menschen direkt, es gibt genug Leid. Bloß bin ich nicht reich genug, um mehr Leid lindern zu können, lebe ich doch als Selbständiger von der Arbeit und nicht als Politfunktionär von der Steuer, die mir abgepresst wird für Verschwendung und Ideologie und Volksverrat statt für wirkliche Hilfe.

      Ich habe noch etwa 6 Zeitzeugen, die ich, als sie noch lebten, eingehend befragt habe. Also vom Alltag zu dieser Zeit weiß ich ziemlich viel.

      Das kam daher, dass bei uns der Geschichtsunterricht mit dem 1. Weltkrieg endete. Da habe ich halt Zeitzeugen gefunden und mir die Geschichte schon selbst beigebracht. Zwei leben noch.

    • Gast (kein Partner)
      21. Juli 2015 07:39

      S.g. Herr Maierhofer,

      ich schätze Ihre Beiträge immer sehr. Man spürt, dass Ihre Erfahrungen aus unmittelbarer Realität stammen.
      Ihre Herkunft, Ihre Anstrengungen um Ihren beruflichen Weg, Ihre realistische Sicht der heutigen politischen Zustände etc.

      Die heutigen Beiträge haben mich sehr bewegt, weil ich auch viel bei alten Leuten nachgefragt habe und ähnliche Berichte hörte. Ich kann nicht vergessen, wie Männer , Frauen (z.B.als 14jährige von Russen vergewaltigt) beim Erinnern zu weinen begannen. Wie tief der Schmerz über das Erlebte saß.

      Keiner, der je gefragt hat, wie traumatisiert sie alle waren, wie sehr auch sie therapeutische Hilfe gebraucht hätten (wie man sie heute Menschen aus Kriegsgebieten zugesteht), anstatt Spott und Hohn von den heutigen Linken.

    • fewe (kein Partner)
      21. Juli 2015 14:18

      Danke für Ihren sehr wertvollen Beitrag!

    • Josef Maierhofer
      24. Juli 2015 17:49

      @ Gast (kein Partner)

      Das kann ich bestätigen, wie erschütternd das alles ist, und ich selbst musste oft mitweinen.

      ... und mit welcher Ignoranz die Linken da drüberfahren ... auch das ist zum Weinen.

      Für mich ist auch die Geschichtsklitterung zum Weinen und die Abschaffung des Geschichtsunterrichtes, die fast schon gelungene Abschaffung der Schule und die Zerstörung von Kultur, von Arbeit, von Ordnung, die Zerstörung aller Grundlagen des Volkes und des Volkes selbst durch Hetze, Unterwanderung, Vernaderertum feiert wieder 'fröhliche' Urständ, etc. ....

      Ende Juni habe ich an einer Demonstration teilgenommen:
      https://youtu.be/Z3ouS672mjo #sthash.WNmS9IXa.dpuf

      Es ist ziemlich gleich wie damals.

  29. simplicissimus
    19. Juli 2015 11:32

    Hitler ist der schlimmste Verbrecher, bei dessen Erwaehnung man mit Gefaengnis rechnen muss, wenn man sich nicht gleichzeitig deutlichst distanziert.

    Gestern im puls-TV zufaellig gesehen:

    Eine Art Quiz im Taxi (irgendeine Schundsendung offensichtlich) in der zwei junge huebsche Maedels vom Taxifahrer/Moderator Fragen und Aufgaben bestellt bekamen. Zuerst harmols, wie eine "Schiffsfabrik" heist, dann Aufforderung, das Taxi "sexy" zu reinigen (genmeint war in Unterwaesche), was nach Verweigerung Strafpunkte mit sich brachte und dan zum Schluss, man glaubt es nicht, eine Frage: "Wie hiess der sowjetische DIKTATOR mit dem Beinamen der Staehlerne ?"

    Was waere es, wuerde man in einem Quiz eine Frage nach dem deutschen Diktator mit dem Beinamen "Unser Fuehrer" stellen?

    Es ist unglaublich, mit welcher Perfidie unsere neomurxistischen Medien sogar den schlimmsten kommunistischen Verbrechern einen salonfaehigen Anstrich zu geben versuchen. Das vermischt mit sexistischem Anbiedern an junge huebsche Maedchen.

  30. machmuss verschiebnix
    19. Juli 2015 10:26

    » Parteihaus der Geschichte « ? Aha, dort wird wohl die Geschichte "parteiisch" behandelt :))
    Alles klar !
    Die Linken müssen eine mörderische Sehnsucht haben, nach so einer durchgekallten
    Epoche, weil sie immer und immer wieder in IHREN "Erinnerungen" herumkramen .

    Aber nur weiter so - die Notwendigkeit eines "Reset" steigt beharrlich durch sozialistische
    Politik, durch Aufarbeiten des längst Vergangenen nebst intensivtem Verdrängen aktueller
    Schiefstände, durch permanenten Ausbau eines gesellschafts-schädlichen gesetzlichen
    Rahmens . . . .
    Um ein paar A4-Seiten kürzer gesagt:
    Die LInken sind die Wegbereiter für die nächste Diktatur und die Gewaltbereitschaft des
    linksradikalen Bodensatzes ist in ganz Europa längst unübersehbar ! ! !

    . . . Und was sagt die Heuchler-Brut DAZU ? AUFARBEITEN hier Fehlanzeige !@?

  31. Lot
    19. Juli 2015 10:07

    Judenfrage ist die Achse der Weltgeschichte" (Nobelpreisträger Solschenizyn, Berdjajew u.v.a.). Stuart Eizenstat war ein Meister der Erpressung, ein Holocassierer. Schüssel, Gehrer, Schaumayr haben mit "moralischen Gesten" sich den Goodwill der Weltherrscher erkauft und dadurch an der Macht gehalten. Kunstschätze aus staatlichem Besitz wurden der Ausplünderung preisgegeben. Bis heute.

    Ein selbstbewußter Staat hat nicht moralisch zu gestikulieren, sondern sein Interesse zu wahren. Seit Schärf, Helmer, Körner, Kreisky, Raab und Figl tot sind, zeichnen sich österreichische Politiker nur noch durch Würdelosigkeit und Kriecherei aus. An erster Stelle zu nennen ist hier Franz Vranitzky, der mit dem Bekenntnis zur Täterrolle Österreichs der Ausplünderung den Weg bahnte.

    • Gandalf
      20. Juli 2015 00:49

      No ja, lange haben sich Schüssel, Gehrer, Schaumayer dafür haben schon die Herren Konrad und Konsorten und andere Parteifreunde der damaligen, exzellenten ÖVP- Mannschaft gesorgt - die unverbesserlichen Grosskoalitionäre eben. Genau solche, wie wir sie derzeit wieder an der Spitze der ÖVP haben. Oder?

    • Gandalf
      20. Juli 2015 00:57

      Pardon, da hat die Software (philosemitisch?) zugeschlagen, daher nochmals:
      No ja, lange haben sich Schüssel, Gehrer, Schaumayer und Co. trotz der angeblichen Unterstützung durch Herrn Eizenstadt ja eh leider nicht gehalten. Dafür haben schon die Herren Konrad und Konsorten und andere Parteifreunde der damaligen, exzellenten ÖVP - Mannschaft gesorgt - die unverbesserlichen Grosskoalitionäre eben. Genau solche, wie wir sie derzeit wieder an der Spitze der ÖVP haben. Oder?

    • Eva
      20. Juli 2015 22:44

      @Lot

      Richtig!************!

  32. Wertkonservativer
    19. Juli 2015 09:31

    Meine Meinung dazu:

    die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war eine für die Menschheit - trotz aller vorhergegangener historischen Schrecknisse - eine einzige Katastrophe!
    Zwei Weltkriege, Millionen und Abermillion Opfer, Flüchtlingselend, Heimatverlust für ..zig Millionen, alles verursacht durch Machtstreben von Staaten und Diktatoren!

    Auch meine Familie, und damit auch ich, waren vom Zeitensturm gebeutelt, haben Heimat, Hab und Gut verloren, und mussten uns eine neue Heimat suchen und finden!

    Es gab viele Ursachen, jedoch für Millionen und Abermillionen unschuldiger Menschen schreckliche Auswirkungen!
    Heute über Schuld und Unschuld zu rechten und zu richten, ist wahrscheinlich ziemlich sinnlos.

    "Der Mensch ist des Menschen Wolf"
    "Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend
    immer Böses muss gebären" (Schiller, Pikkolomini 5.1).

    Ja, so geht's halt zu in unserer Welt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)
      21. Juli 2015 15:48

      Wenn der ERste Weltkrieg von den Achsenmächten gewonnen worden wäre, so stünde die Welt heute besser da.

      Alles andere ist Lyrik. Ein Reim zeugt den nächsten.

      Was wir heute bezüglich der Geschichte erleben, ist ein Sturmreifschießen, bei dem jegliche Heimatliebe, Heimatverbundenheit und Stolz auf dieses Österreich (trotz aller seiner Schwächen) zuerstört werden soll.

      Dem ist entschieden entgegenzutreten! Denn die Nazis von vor 80 Jahren sind nicht mehr gefährlich, die Sozis von heute hingegen schon.

      Also hören Sie - bei aller Wertschätzung - mit "Machtstreben und Diktatoren" auf, soferne Sie nicht die Namen dazu nennen. Und die sind nie Österreicher gewesen. Denn dies nicht zu tun is

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      22. Juli 2015 16:32

      Der Mensch wird nicht im Krieg geformt, er ist im Krieg Mensch.

  33. schreyvogel
    19. Juli 2015 09:13

    Eizenstat lobt uns und vor allem Schüssel und Sucharipa für die enormen Restitutionen, zu denen Österreich nicht verpflichtet war und für die sie erst die gesetzlichen Möglichkeiten schaffen mussten.

    Stolz ist er auf die Aktionen des Jewish World Congress in der Diffamierung Waldheims, mit der man Österreich weich gemacht hat.

    Dafür gesteht er uns unverbindlich zu, dass wir nicht nur Täter und Mitläufer sondern auch, so am Rand herum, ein klein wenig Opfer waren.

    Im Übrigen geht es hauptsächlich um Geld: Restitutionen, Rentenzahlung für Opfer, absolute Steuerbefreiung für solche Zahlungen, sowie um Holocaust-Erziehung unserer Täterkinder und um die Bekämpfung von Antisemitismus, speziell der Kritik an Israel.
    Dafür wurde eine eigenes Institut namens ESLI (European Shoah Legacy Institute) geschaffen.

    Eizenstat hat noch sehr viel vor.

    Mir aber wurde der Sonntag Morgen verdorben.

  34. Politicus1
    19. Juli 2015 07:42

    Vor allem linke Historiker (gibt es noch andere als den Prof. Höbelt?) nehmen es mit dem Kalender historischer Ereignisse nicht so genau.
    So werden die überschwenglichen, jubelnden Emotionen der Österreicher am 12. und 13. März 1938 so interpretiert, als hätten sie sich im September 1939 oder gar zu Beginn des Russlandfeldzuzgs im Juni 1941 abgespielt.
    Die überwiegende Mehrheit der Österreicher empfing die Deutschen und ihren Führer nicht als Nazis. So wie auch die sozialistischen Parteiführer stimmten sie für den Anschluss an Deutschland, weil sie der "Rest"republik keine Chance für ein wirtschaftliches Überleben gaben. Sie erhofften sich ein Ende der Massenarbeitslosigkeit und - so pervers es heute für nachgeborene Geschichtsprofessoren auch klingen mag - politische Stabilität und "Ordnung" (ich gebrauche dieses Wort hier keinesfalls im Sinnne einer Wiederbetätigung!).

    Auch Kardinal Innitzer stattete nicht dem NSDAP-Führer, sondern dem deutschen Staatsoberhaupt im Hotel Imperial einen Höflichkeitsbesuch ab. Das war eben damals das "es gehört sich"-Denken eines Kirchenoberen.

    Ob sich hingegen der Besuch eines österreichischen sozialistischen Bundeskanzlers beim Herrn Ceaucescu kurz vor dessen Entmachtung und Hinrichtung gehörte, wird wohl erst von einer zukünftigen Generation linker Historiker zu unntersuchen sein ...

    • Gandalf
      20. Juli 2015 00:36

      Und der Besuch eines.., nein, des blödesten (natürlich sozialistischen) Bundeskanzlers, den es je gab, beim Polit-Freibeuter und Kommunisten Tsipras im Jahre 2015 ist wohl noch weniger ein Ruhmesblatt für unser Land. Wann befreien wir uns von dieser Schande der Nation?

    • Undine
      20. Juli 2015 22:48

      @Politicus1

      Außer Prof. Lothar HÖBELT gibt es vermutlich keinen einzigen NICHTLINKEN HISTORIKER!

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Juli 2015 22:43

      Wie kann man solchen Unsinn schreiben.....-

  35. Brigitte Imb
    19. Juli 2015 07:40

    M.M. war Österreich in erster Linie Opfer. Das Land und seine Menschen waren von Armut gezeichnet und viele wehnten wohl eine bessere, ohne Hunger gezeichnete Welt. Kam leider anders und daran sind die Sozialisten nicht unbeteiligt. Die sozialistische Geschichtsschreibung nimmt ihre eigenen Mitglieder naturgemäß aus den negativen Vorfällen heraus und sie benennt auch nur ihnen nicht genehme Straßennamen um.

    Die Sozialisten verleugnen und verunglimpfen desweiteren die Burschenschafter ebenso wie den Ständestaat. Ja, sie lügen sich ihre Welt zurecht, sie haben es noch nie anders gemacht.

  36. Wolfgang Bauer
    19. Juli 2015 07:39

    Irgendwie ist ja auch das jetzt besonders von der SPÖ gebrauchte Argument gegen echte Direktdemokratie ein Hinweis darauf, dass auch die SPÖ der Demokratie nicht so wirklich vertraut. Da müsste sie doch die damalige Lösung Dollfuss' verstehen?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung