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Wie man die Matura nun doch zum Skandal macht

Wenn die Frauenunterrichtsministerin Heinisch-Hosek nicht gerade Schwulen-Propaganda in die Schulen einzuschleusen versucht, dann zeigt sie, wie sehr man bei dem – an sich lobenswerten – Projekt Zentralmatura durch Blödheit scheitern kann.

Dabei habe ich ja lange für Gelassenheit plädiert. Denn im Grund stößt ja sowieso jede Änderung im zutiefst strukturkonservativen (wenn auch gern progressiv plappernden) Schulsystem auf hysterisches Geflatter aller Beteiligten, vor allem der Lehrer. Die Aufregung über die Verwendung eines politisch nicht korrekten Dichters war mehr lächerlich als substantiell. Ebenso die Klagen, weil irgendwo ein paar Kopien gefehlt haben und halt vor Ort nach-kopiert werden mussten.

Doch mittlerweile sind auch die echten Fehlleistungen nun schon so dicht, dass es selbst für Nichtbeteiligte unerträglich geworden ist. Diese Schulverwaltung, diese Ministerin sind schlicht unfähig, ein solches Projekt ordentlich abzuwickeln.

  • Unverzeihlich und ungerecht ist es, dass Schulen mit einem Mathematik-Schwerpunkt und daher viel mehr einschlägigen Unterrichtsstunden die gleichen Mathematik-Maturaaufgaben bekommen wie Schulen, die ganz andere Schwerpunkte haben.
  • Unfassbar ist es, dass die Schüler je nach Schule ganz andere Hilfsmittel verwenden dürfen. Etwa Taschenrechner oder Software. Ja, sogar die Deutschmatura darf man in der einen Schule mit dem Computer schreiben (wo dann Rechtschreibprogramme wohl nicht mehr ganz verhinderbar sind); in der anderen muss man sie aber mit der Hand abfassen!
  • Zumindest ein peinlicher Schwachsinn ist es, dass man die Maturathemen zwar mit Hochsicherheits-Vorkehrungen wie bei einem Geldtransport an die Schulen bringt, dann aber zulässt, dass die Zentralmatura in den einzelnen Schulen zu unterschiedlichen Schulstunden beginnt. Die Ministerin begründet das mit Verkehrsproblemen – obwohl es sogar bei Schulen innerhalb des Wiener Gürtels unterschiedliche Beginnzeiten gibt, wie jetzt ein FPÖ-Abgeordneter herausgefunden hat.
  • Und den absoluten Gipfel an Dummheit erreicht Heinisch-Hosek, wenn sie zum Thema Smartphone wörtlich sagt: Dieses Problem sei ein „altbekanntes und hat daher auch für die Zentralmatura keinerlei neue Bedeutung.“ Sozialdemokratische Logik. Wenn man schon seit langem weiß, dass ein Problem ein Problem darstellt, ist das Problem kein Problem.

In Wahrheit sind die Smartphones sogar ein Riesenproblem. Eine Zentralmatura, bei der mit einem Zweit-Handy breitflächig geschwindelt werden kann (nachdem man das erste Handy scheinheilig bei der Aufsicht abgegeben hat), führt das Projekt ad absurdum. Es ist schon seit Jahren mehr als grob fahrlässig, dass die zuständige Ministerin da nichts unternimmt, obwohl sie selber zugibt, das Problem seit langem zu kennen.

Die Technik hätte mit Peil- und Störsendern längst schon Methoden entwickelt, diese Form des Schwindelns zu unterbinden. Das wird anderswo auch schon umgesetzt. In Österreich jedoch nicht. Wahrscheinlich haben die Genossen von der Datenschutzkommission Nein gesagt . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 09:44

    Der Staat hat eindeutig bewiesen, dass er nicht nur keine Stahlwerke sondern auch keine Schulen führen kann.
    Privatisierung scheint der einzig sinnvolle Ausweg zu sein.
    Wenn der Ruf danach zu laut wird, wird wohl der Verhetzungsparagraph wider verschärft.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 09:43

    >> ... wie sehr man bei dem – an sich lobenswerten – Projekt Zentralmatura

    An sich lobenswerte Zentralmatura?

    Ja, lese ich da richtig? Hat sich Dr. Unterberger auch schon einen kleinen Sozialisten eingetreten und findet an der Idee der Zentralmatura etwas Lobenswertes?

    Nein! Die Zentralmatura ist Unfug und gehört abgeschafft. Sie hat keinerlei Nutzen als Arbeitsplatzbeschaffung für Freunde der Sozialisten, die diese Maturafragen ausarbeiten und in Österreich großflächig verteilen.

    Alle, die in der Industrie tätig sind, also Beamte ausgenommen, wissen, dass man die Lieferanten kontrollieren muss. Man kann nicht immer erwarten, dass die gelieferte Ware der vereinbarten Qualität entspricht. (Stichwort: Wareneingangskontrolle)

    Genau so gehört es auch im Lehrberuf: AUFNAHMEPRÜFUNGEN!
    Eine Aufnahmeprüfung ist die Wareneingangskontrolle der Lehrer.
    Die Unis kontrollieren die Noten der Gymnasiallehrer und die Gymnasiallehrer die Noten der Volksschullehrer!
    Die Volksschullehrer machen natürlich auch Aufnahmeprüfungen und stellen so fest, ob das Kind bereit ist für die Volksschule oder erst einmal die hiesige Sprache lernen muss oder vielleicht in einer Sonderschule besser betreut werden kann.

    Der Vorteil des alten Systems ist (also die Lehrer stellen selbst ihre Maturafragen zusammen), dass die Fragen an das Niveau der Klasse bzw. Schule angepasst ist.
    Wenn wir jetzt noch generelle Aufnahmeprüfungen an die Unis einführen würden, dann wäre es perfekt.
    Die Noten würden dann nicht mehr so wichtig sein wie bisher, denn die Aufnahmeprüfung entscheidet!
    Die Lehrer wären vom Druck befreit, Noten zu verschenken und könnten so entsprechend der wahren Leistung benoten. Und plötzlich wären Noten wieder wahre Indikatoren der Leistung und aussagekräftig.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 08:23

    Immerhin wissen wir Österreicher wie sich ein Entwicklungsland denn so anfühlt. Viele Dinge die andernorts selbstverständlich und reibungslos ablaufen, sind mit vielen, lächerlichen Problemen behaftet.
    Die Zentralmatura gibt es in China seit endloser Zeit, sie heißt dort Beamtenprüfung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
    In Frankreich könnte sich wohl niemand ein gerechtes System ohne Zentralmatura vorstellen, seit vielen, vielen Jahren.
    In anderen Ländern gibt jede Schule ihre eigenen Prüfungsfragen, wobei jeder weiß, was ein Abschluss an diversen Schulen dann wert ist (also momentan hierzulande: Wien = Null, Zell am See = super).
    Nur hier in Absurdistan wird herumgepfuscht, ohne Plan und Hirn.

    Forderung daher: Schulen komplett privatisieren! Dann kann man das ganze inkompetente Gesindel hinausschmeißen und die zahlreich vorhandenen guten und engagierten Menschen im Bildungsbereich werden nicht mehr behindert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 13:25

    Ja, da schaut halt die Ideologie, die Gleichheitsideologie, durch und die besagt, dass alle die gleichen Beispiele zu bekommen haben (wäre ja sonst auch zu viel Arbeit für die Genossen, die um 17 Uhr Schluss machen müssen ...), na die Beginnzeiten werden wir auch noch schaffen ...

    Viele Ausländer und ich auch nennen das die 'typische österreichische Dodelhaftigkeit'.

    Statt dass die Lehrer sich z. B. auch Mathematik Absolventenstufen einigen. Ja, da liegt dann die Linke quer, wo kämen wir da hin, wenn es verschiedene Leistungsstufen, verschieden Qualifikationen und verschiedene Qualitäten gäbe ...

    Dass es diese gibt zeigt den Linkskasperln der jährliche PISA Test, den sie nun schwänzen, um ihr Versagen zu vertuschen.

    Mir tun all die vielen engagierten Schüler leid, die solcherart degradiert werden zu 'Genossen' ohne Profil und Hoffnung, wie inzwischen unsere Wirtschaftsdaten zu zeigen beginnen und unsere politischen Fehlleistungen am laufendend Band beweisen. Zusätzlich gilt das Sprichwort, 'was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.'

    Diese 'Genossen' nehmen uns die Zukunft.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 11:01

    OT---aber ich habe soeben einen Brief von DEBRA bekommen. Für diejenigen, die nicht wissen, worum es bei DEBRA geht:

    ************HILFE für SCHMETTERLINGSKINDER***************

    Es wird mitgeteilt, daß die Forschungsprojekte wohl erfolgreich laufen, daß aber die nötigen Gelder für den entscheidenden Durchbruch noch fehlen. Es wird von fehlenden 75.000 € geschrieben.

    Meine Damen und Herren, ist das nicht zutiefst BESCHÄMEND, daß für dieses immens wichtige Forschungsprojekt lächerliche 75.000€ ERBETTELT werden müssen, während der Staat unsere Steuergelder für JEDEN LINKEN SCHWACHSINN mißbraucht und mit lockerer Hand---oft ein Vielfaches dieser dringend benötigten Summe!---beim Fenster hinauswirft? Die blödesten, ordinärsten Einfälle der linken Lieblinge, jede Obszönität wird subventioniert, da spielt Geld überhaupt keine Rolle. Aber das bestens angelegte Geld für ein Forschungsprojekt, das den "SCHMETTERLINGSKINDERN" helfen könnte, ihr Los leichter zu ertragen, MUSS ERBETTELT werden! DAS ist eine SCHANDE, ein Skandal!
    "Forschung gibt Hoffnung - Hoffnung wird zur Heilung" lautet die Devise von DEBRA.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 04:09

    Die unterschiedlichen Beginnzeiten waren bei den Probeläufen für die Matura nachweislich ein Problem. Aufgabenstellungen und Resultate wurden über Smartphone an jene Klassen befreundeter Schulen übermittelt, die später begannen.

    Katastrophal wird es aber in Mathematik enden. Habe mir jetzt die Maturavorbereitungsübungen im Mathematikbuch und die letzten Schularbeiten vor der Matura angesehen. Im Verglich zu früher wurde der Prüfungsstoff auf ein Minimum reduziert. Vieles, was Unterrichtsstoff war, wurde als Maturaprüfungsstoff einfach gestrichen.

    Bestand die alte Mathematikmatura fast ausschließlich aus aktiv zu lösenden Aufgabenstellungen mit selbst zu suchenden Lösungswegen und frei zu produzierenden Lösungen und Begründungen, werden jetzt die neuen "Grundkompetenzen" ausschließlich im passiven Multiple-Choice-Verfahren abgefragt. Diese sind ein Sammelsurium aus einfachen bis einfachsten Fragestellungen, die einen kaum befähigen, aktiv etwas zu produzieren. Man braucht bei der neuen Matura kaum noch aktive Lösungskompetenz, um die Mathematikmatura zumindest auf einen Dreier zu bestehen. Früher war so etwas ein glatter Fetzen. Heute genügt dazu ein ungefähres und oberflächliches, eingedrilltes Übersichtswissen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundkompetenzfragen richtig anzukreuzeln. Das Schwergewicht wird dabei weg vom Denken und Verstehen hin zum drillmäßigen Auswendiglernen verschoben.

    Neben der Streichung eines Großteils des Prüfungsstoffes (Integralberechnungen, Geometrie etc.) ist damit auch eigene Lösungskompetenz kaum mehr gefragt.

    Für später, wenn man irgendetwas studiert, wo Mathematik Voraussetzung ist, reicht dies aber nicht im geringsten. Ein mit den falschen Methoden eingedrilltes und nicht verstandenes, wenn auch umfangreiches Wissen ist wertlos. Ein solches Wissen kann dann im Studium nicht weiter ausgebaut und vertieft werden, sondern muß nochmals ganz von vorne mit den richtigen Methoden erarbeitet werden.

    Die Studienrichtungen an Universitäten, die auf mathematisches Wissen aufbauen, werden sich "freuen".

    Die neue Mathematik-Zentralmatura hat nur zwei, sehr fragwürdige Vorteile:

    1. bekommen alle dieseben Prüfungsfragen, und

    2. kann ein Lehrer kaum mehr selbst schummeln und die richtigen Antworten getarnt "verraten".

    Ob sich das aber gelohnt hat für den Preis, daß nun in der ganzen Oberstufe noch weniger erklärt wird zugunsten von noch mehr Drill?

    An der alten Mathematikmatura gab es hinreichend viele Kritikpunkte, wurde doch auch damals schon zu sehr auf eingedrillte Mechanismen statt auf Verständnis wert gelegt. An der neuen gibt es aber noch viel mehr auszusetzen, denn der Drill hat auf Kosten des Verständnisses noch mehr zugenommen, als es früher der Fall war, und die aktive Rolle bei der Prüfung wurde zu einem großen Teil vom passiven Ankreuzeln verdrängt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2015 11:30

    Der Grund, warum ursprünglich viele verantwortungsbewusste Pädagogen, Direktoren und Landesschulräte für die Einführung der Zentralmatura waren, liegt in den großen Unterschieden zwischen allen Schulen.

    Besonders krass sind die Unterschiede zwischen den österreichischen Volksschulen. Das ist ein Thema, dessen Diskussion das in der Öffentlichkeit streng unterbunden wird, denn die Volksschule ist ja eine Gesamtschule.

    Zurück zum Gymnasium. Durch die Zentralmatura erhoffte man sich eine Anhebung des Niveaus der schlechteren Gymnasien und mehr Druck auf die nachlässigen Lehrer. Nun sehen wir die Resultate:

    * allgemeines und beständiges Chaos,
    * hochgradig nervöse Schüler,
    * Niveausenkung,
    * keine Verhinderung des Schwindelns (Dr. A.U. hat Recht. Zweit- und Dritttelefone sind bei Schülern längst üblich),
    * eine völlig verunglückte "vorwissenschaftliche Arbeit", die von den meisten Lehrern gar nicht richtig kontrolliert werden kann, weil wissenschaftliches Arbeiten auf den Universitäten im Rahmen von Lehramtsstudien nicht oder nur unzureichend gelehrt wird,
    * wegen der umfangreichen Fragenkataloge müssen die Lehrer mehr trockene Theorie durchpeitschen. Singen, chemische Übungen, Malen und Zeichnen etc. werden vom erzwungenen Pauken massiv zurückgedrängt
    * etc. ad infinitum.

    Die Zentralmatura wurde von bildungsfernen Schichten im Ministerium und im bifie erfunden und entwickelt. Die wahren Bildungsexperten in den Klassen müssen diesen Megapfusch nun ausbaden. Auch eine Reform der Zentralmatura bringt nichts. Eine Totgeburt kann man nicht reanimieren und gesund pflegen.

    Viel wichtiger wäre es, den schlechteren Volksschulen, Neuen Mittelschulen und Gymnasien auf die Finger zu sehen und deren Niveau anzuheben. Aber dieses Thema ist bei den Gleichmachern ja streng tabu.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormannimmond
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Mai 2015 08:42

    Die Aufgaben für die Zentralmatura werden vom Bifie erstellt – und wenn eine Ultralinke, die alle nur von der Abschaffung der Noten träumen, Maturaaufgaben erstellen, dann kommt folgendes heraus:

    Es wird (zumindest soweit Mathematik betroffen ist, denn diesen Bereich kenne ich recht genau) zwar sehr leicht sein, ein Genügend bzw. Befriedigend zu schaffen, aber im Vergleich zu früher ganz wesentlich schwieriger, ein Sehr gut zu erreichen.

    Auf diese Weise ist das sozialistische Bildungsziel Realität: Alle haben Matura, und es gibt keine Eliten.


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  1. Georgius1968 (kein Partner)
    05. Mai 2015 20:45

    Zu Punkt 1)
    Die Matura ist eben einheitlich. Das der Schüler mehr kann ist nicht Thema. Nicht für die Prüfung, sondern für das Leben lernt man.
    Zum letzten Punkt (Handy): Das Handy ist schon seit längerem ein mögliches Problem. Daran ändert die Zentralmatura nichts. Die Idee der Störsender ist gut und die Fernmeldebehörde wird sich freuen und Strafbescheide ausstellen (oder veranlassen, weiß jetzt nicht den Instanzenweg). Störsender sind illegal.

  2. mannimmond (kein Partner)
    04. Mai 2015 08:42

    Die Aufgaben für die Zentralmatura werden vom Bifie erstellt – und wenn eine Ultralinke, die alle nur von der Abschaffung der Noten träumen, Maturaaufgaben erstellen, dann kommt folgendes heraus:

    Es wird (zumindest soweit Mathematik betroffen ist, denn diesen Bereich kenne ich recht genau) zwar sehr leicht sein, ein Genügend bzw. Befriedigend zu schaffen, aber im Vergleich zu früher ganz wesentlich schwieriger, ein Sehr gut zu erreichen.

    Auf diese Weise ist das sozialistische Bildungsziel Realität: Alle haben Matura, und es gibt keine Eliten.

    • mannimmond (kein Partner)
      04. Mai 2015 08:43

      Zur Illustration: Bei der Mathematik-Schularbeit des Bifie im Herbst etwa gab es u.a. einen Text zum Thema Alkoholabbau im menschlichen Körper, an den anknüpfend drei Fragen zu lösen waren. Die erste war so extrem simpel, dass man die Lösung direkt hinschreiben konnte. Es handelte sich um eine der klassischen Fragen zur Führerscheinprüfung – von einer Mathematik-Matura erwarte ich mir etwas anderes. Die zweite Frage war nur geringfügig anspruchsvoller, während die dritte, für jemanden, der die Lösung nicht kennt, kaum lösbar ist.

      Vereinfacht gesprochen: Es gibt drei Fragen, eine aus dem kleinen, eine aus dem großen Einmaleins, und als dritte ein anspruchsvolles Integral, das erst nach Substitution durch Partialbruchzerlegung lösbar ist.

    • mannimmond (kein Partner)
      04. Mai 2015 08:52

      Da vom Handy geschickt: Bitte die Tippfehler und Beistriche zu entschuldigen.

  3. cmh (kein Partner)
    03. Mai 2015 16:07

    Was eine "Matura", egal ob zentral oder nicht, eigentlich wert ist, kann man leicht am Erordernis von zusätzlichen Aufnahmeprüfungen bei immer mehr Studienrichtungen ersehen. Nix, nada, niente.

    Daher:

    Prügelt doch nicht immer diesen toten Gaul. Lasst doch die Linxen an der Wohlfühlschule nach Sozenlust herumpfuschen.

    Entwickeln wir doch eine schulische Parallelstruktur mit echter Bildung und echtem Wissen!

  4. cmh (kein Partner)
    03. Mai 2015 16:02

    Systematisch wird die Autorität der Lehrer untergraben. Dass die dann nicht mehr in der Lage sind, einem pubertierenden Rotzlöffel eine Regel zu erklären wundert eigentlich auch nur einen Sozialisten.

    NB: Gerade in Schulangelegenheiten (Aufstieg durch Bildung und so) sollte eigentlich deutlich werden, dass ein echter Austromarxist vonn vor 100 Jahren die heutige Sozenbrut mit nassen Fetzen durch alle neuen Bundesländer watschen würde.

  5. Martin W. (kein Partner)
    03. Mai 2015 14:18

    Ich hatte mir diesen Blog sogar zu den Favoriten gestellt. Von wegen unabhängiger Journalismus.

    Wir Lehrerinnen und Lehrer reißen uns buchstäblich für unsere Kinder den A auf - bis hin zur Selbstausbeutung, tragen laufende Änderungen und Entwicklungen mit und werden dann ständig, egal ob von Schilcher, Schmidt, HH, Häupl, Feymann, Lopatka etc. etc. wie Dreck behandelt, auf den man hintritt. Diese ständigen Behauptungen, wir würden sinnvolle Entwicklungen behindern: zurückzuweisen. Sinnvolle Entwicklungen werden von uns Tag für Tag umgesetzt.
    Dieses oberlehrerhafte, arrogante, aburteilende, verächtliche Gehabe eines AU ist unerträglich geworden - ebenso auch in Fragen rund um Immigration.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    02. Mai 2015 20:19

    Wie leicht man eine österr. Matura haben kann, mag früher relevant gewesen sein, heute ist das alles sehr relativ geworden. Warum?
    Beispiel:
    In meinem Orchideen-Studium sitze ich neben einem Ukrainer, einer Rumänin und einem Armenier usw. - alles liebenswerte Menschen. Vom Ukrainer weiß ich, dass sie dort schon mit 17 Jahren auf die Uni gehen können, und KEINE generelle Reifeprüfung haben. Das heißt im Umkehrschluss, dass alle ausländischen Studis ohne oder zumindest mit einem von uns nicht überprüfbaren Maturaäquivalent hier studieren.
    Spätestens mit Abschluss des Studiums sind sie de facto dem Österreicher gleichgestellt, der sich vor dem Studium noch durch die Matura quälen musste.

    • socrates
      03. Mai 2015 00:19

      Ich war mit 17 an der Uni, mit Matura philosophische Fakultät, Chemie. Das ist weiter möglich.

    • socrates
      03. Mai 2015 08:59

      Daneben habe ich gearbeitet um mein Studium und meine Hobbys zu verdienen.

  7. fewe (kein Partner)
    02. Mai 2015 19:49

    Zu der selben Bewertung von Schülern mit besonderem Schwerpunkt beispielsweise auf Mathematik und dann gleicher Beurteilung wie bei anderen ohne diesen Schwerpunkt finde ich schon korrekt. Die Note in Mathematik sagt ja nur aus, wie gut die Matura-Fragen beantwortet worden sind. Wenn höhere Maßstäbe angelegt werden, dann müsste man den Gegenstand anders benennen, sonst ist ja die Note kein Maßstab. Wenn zwei ein "gut" in Mathematik haben sollten die idealerweise gleich viel können in Mathematik. Wenn beide eine AHS-Matura haben.

  8. genug (kein Partner)
    02. Mai 2015 19:43

    Frau Heinisch-Hossek hätte nie Ministerin werden dürfen, sie ist dazu einfach zu unfähig! Alles, was sie kann, ist Genderwahnsinn zu verbreiten - da ist sie "gut". Nur braucht diesen Scheiß niemand, wirklich niemand.

    Es ist einfach unerträglich, wenn man beobachten muss, wie von uns bezahlte Politiker und (besonders) Politikerinnen zwar nichts zusammenbringen, blöd herumreden, für alles eine Ausrede parat haben, aber fürstliche Gagen einstreifen. Das beginnt beim Herrn Bundespräsidenten, der besser heute als morgens abgeschafft gehörte, niemand braucht ihn, und es endet bei solchen jämmerlichen Figuren wie dieser Heinisch-Hossek. Sie gehörten alle schleunigst abgewählt.

  9. fewe (kein Partner)
    02. Mai 2015 19:41

    Mit Peil- und Störsendern ist das Problem auch nicht zu lösen. Die Geräte haben teilweise eine Speicherkapazität, auf die ganz Wikipedia passt.

    Das Schulsystem hatte zumindest in meiner Zeit vor etwa 40-50 Jahren großartig funktioniert. Mit halb so vielen Lehrern und damals extrem starken Jahrgängen. Es scheint der Plan zu sein, die Leute nur formal durch die Schule zu bringen und mit irgendeinem Zeugnis auszustatten.

    Blöd bleibt abhängig und wählt richtig.

    Die Linken brauchen mehr Dumme und Ahnungslose. Sie bekommen das schon recht gut hin. Hauptsache bis zur Matura sind endlich alle schwul und Eltern müssen Tag und Nacht arbeiten um keinen störenden ideologischen Einfluss zu haben.

  10. cmh (kein Partner)
    02. Mai 2015 16:46

    Die Zentralmatura ist bei uns systemfremd.

    Aber Kopf hoch: wenn das Niveau noch weiter fällt, sollte man seine Kinder systematisch schulstageln lassen um sie auf eine richtige Schule zu schicken, wo sie halt was lernen, das sie dann können. Die Scherzzentralmatura schaffen sie trotzdem allemal.

    Kindern und Eltern aber einzureden, dass Schüler nach 12 Schuljahren eine (vor)wissenschaftliche Arbeit zu liefern in der Lage wären ist betrügerischer Beschiß.

    • Mausi (kein Partner)
      02. Mai 2015 17:40

      cmh ..... das System hat dafür sicher auch eine Lösung!!!
      Der Dresdner Kinderraub – Staatsterror gegen unbequeme Familie
      02. Mai 2015 Anett Paul im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Am 13. März in Dresden spielen sich Szenen ab, welche man sonst nur aus schlechten Hollywoodstreifen kennt. Eine ganze Straße gesäumt mit Einsatzwagen der Polizei, unzählige Polizisten in Kampfmontur und mit Maschinenpistolen bewaffnet, führen vier Personen aus einem Haus ab. Handelt es sich hierbei um eine Großrazzia oder gar um Festnahme von Terroristen? Nein, hierbei handelt es sich um einen nicht bezahlten Strafzettel wegen Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit des Vaters und seiner drei Töchter, die sich schützend vor ihn stellen und auch den Wunsch hegen, lieber zu Hause als in der Schule zu lernen (beide Elternteile haben einen pädagogischen Hochschulabschluß und sind Gymnasial- und Grundschullehrer). Nach der Vorgehensweise des Staates scheint dieser Wunsch ein Schwerverbrechen analog zu organisierter Kriminalität oder Terrorismus zu sein.

    • Mausi (kein Partner)
      02. Mai 2015 17:44

      Als wäre das Verhalten des Staates gegenüber dem Vater nicht schon völlig übertrieben, nein, auch die unschuldigen Töchter werden auf Anweisung des Jugendamtes in Sippenhaft genommen, entführt, die drei Mädchen voneinander getrennt, 600 km quer durch das Land gekarrt und in Heimen untergebracht.
      weiterlesen auf querdenken.tv
      Anm.:
      Diktaturen pflegen ihre Interessen durchzusetzen!!!!!

    • socrates
    • fewe (kein Partner)
      03. Mai 2015 00:49

      @Mausi: Jetzt müssen wir uns warm anziehen, es wird wohl endgültig ernst. Die übertreffen noch die Nazis, wenn es so weitergeht.

      Sowas nennt man wohl ein Unrechtsregime.

    • fewe (kein Partner)
      03. Mai 2015 00:53

      In Österreich gibt es - so viel ich weiß - nur eine Prüfungs- resp. Unterrrichtspflicht, man muss nicht in eine Schule gehen, aber die Prüfungen ablegen.

      Was das bringen soll, wenn die Kinder schulstageln, verstehe ich nicht.

      Man muss sich heute eine Privatschule leisten können. Die öffentlichen Schulen sind unbrauchbar. Jedenfalls in Wien. In ländlichen Gebieten soll es damit noch normal sein.

  11. N.SA (kein Partner)
    02. Mai 2015 13:39

    Heute sollen Putins Biker, die "Nachtwölfe", zu einer Kranzniederlegung nach Wien am Schwarzenbergplatz kommen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung lauert dort auf den russischen Feind, um sich wiederzubetätigen.

    • ISIS-Senator Cain (kein Partner)
      02. Mai 2015 14:14

      Das Salzamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wird ohnehin nicht mehr lange existieren. Spätestens wenn in Österreich die Sharia gilt, hört das Amt für Terrorismusbekämpfung auf zu existieren.

    • MH-0817 (kein Partner)
      02. Mai 2015 15:10

      Das Verhalten des Pseudostaates und der Pseudopresse den Russen gegenüber beweist, dass wir schon wieder in einer gottverdammten Diktatur leben.

    • Femen (kein Partner)
      02. Mai 2015 16:01

      So wie die Nazis Angst vor der Roten Armee hatten, so hat heute der Verfassungsschutz Angst vor ein paar russischen Bikern.

    • Deppen-Patrouille (kein Partner)
      02. Mai 2015 17:37

      Spielt wieder niemand mit Ihnen, weil Sie hier Selbstgespräche führen?
      Eine Prise Mitleid, für den Forentroll mit Multipseudonym.

    • Obamas Troll-Brigade (kein Partner)
      02. Mai 2015 20:39

      Die Deppen-Patrouille mit einem ausgesprochen übersichtlich strukturierten Weltbild muss nicht differenzieren, es muss nur quicken, wenn etwas seiner medialen Konditionierung zuwider läuft.

    • Angewidert (kein Partner)
      02. Mai 2015 22:18

      An die geistesgestörten umerzogenen Geschichtsverdreher:
      NIEMAND will und braucht lederbekleidete Putin-Hämorriden auf WESTMotorrädern mit Stalinfahnen in der Hand.
      Wenn Meister Putin die EU/NATO positiv auseinandersprengen will, hätt er längst die geraubten Archive öffnen können - dies kann allerdings nur jemand, der kein Judenknecht ist - der Mythos vom "Großen Vaterländischen Krieg" etc.pp. ist dann nämlich ebenfalls Schall und Rauch.

    • Angewidert (kein Partner)
      02. Mai 2015 22:28

      Allerdings wundert mich bei umerzogenen Österarms auch nix mehr...
      Auf dem vineyardsaker Blog . de fand ich einen Walter Mandl (mit süßem Segelohrfoto) - Kommentar, WO der an allem ausländischem (nur nicht einheimischem?) interessierte "Experte" doch glatt gegenüber jemand anderem behauptete, KEIN DEUTSCHER zu sein - schrieb dies aber auf DEUTSCH...
      LOL - INDUZIERTES IRRESEIN - LOL

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      03. Mai 2015 08:10

      @ Angewidert: "Hämorriden" schreibt man in der zivilisierten Welt so: Hämorrhoiden.
      Du Unterberger-Hämorrhoide hast den richtigen IQ für dein Mitläufertum.
      Angewidert bist du, weil du noch nicht nach Stalingrad darfst.

    • socrates
      03. Mai 2015 09:04

      Angewiedert
      Die Archive waren in den 90ern offen und ein auf Bestreben der Wessis und der Ostküste geschlossen worden. F hatte eine Forschungsgruppe in Moskau. Das "Schwarzbuch des Kommunismus" entstand dabei. Sie lernen offenbar bei Rathkolb, studieren Sie stattdessen in Paris.

  12. GH (kein Partner)
    • Gasthörer (kein Partner)
      02. Mai 2015 10:41

      Gestern, 1 Mai, ein scheinbar friedlicher Tag. Enspanne mich in einem kleinen Park in guter Lage des 4. Wiener Gemeindebzirkes, Eugen Freund wohnt gegenüber.
      Plötzlich betritt eine verstört wirkende Frau mit Riesenrollkoffer und verschüchtertem Kleinkind den Park. Auf den ersten Blick war ich unsicher, ob es eine Flüchtlingsfrau sei - optisch wirkte sie wie eine Indiofrau aus Südamerika. Kurz nachdem die Frau auf einer Parkbank Platz nahm, kam ein wütender junger Mann in den Park, schrie die Frau an, nahm ihr Handy schmetterte es auf den Asphalt, es zersprang in 100 Teile. Der Park war gut besucht, es kehrte Stille ein, keiner sagte etwas. Zivilcourage - Fehlanzeige, aus verständlichen Gründen. Als ich jedoch den jungen Mann sah, war mir auch klar, um wen es sich handelte. Es waren die Leute aus dem Roma-Clan, der seit kurzem in unserer Straße wohnt. Ob es sich hier um eine oder mehrere Familien handelt, kann ich nicht sagen, wer hier Kinder oder Eltern sind - ich weiß es nicht. Zählen kann man sie nicht, es sind zu viele. Man spricht rumänisch und streitet viel auf der Straße.
      Zurück zum Park: Während die Roma-Frau nun auf der Parkbank weinte, spielte ein rothaariger Bub mit einem anderen leise im Fußballkäfig. Wie aus dem Nichts stürmten nun ca. 8 Jugendliche den Park, waren es Afghanen, wohl zum Teil, ca. fünf waren Afrikaner. Was mir auffiel, sie sahen wie jene auf den Flüchtlingsbooten im Mittelmeer aus. Diese Jugenlichen schauten sich einen Moment das ruhige Fußballspiel der zwei einheimischen Jungs im Käfig an und wollten dann mitspielen. Da ich weiß wer hier den kürzeren zieht, wollte ich mir das Schauspiel nicht länger antun und verließ den Park.
      Warum ich das erzähle?
      Wie sollen diese Roma-Kinder, jungen Afghanen, Afrikaner, etc. - die ja in wenigen Jahren in Wien eine erdrückende Mehrheit an den Schulen stellen werden - ohne ein wenig Hilfe die Matura schaffen.

    • Sorosch (kein Partner)
      02. Mai 2015 12:00

      "Wie sollen diese Roma-Kinder, jungen Afghanen, Afrikaner, etc. - die ja in wenigen Jahren in Wien eine erdrückende Mehrheit an den Schulen stellen werden - ohne ein wenig Hilfe die Matura schaffen."

      Diese Kinder brauchen keine Matura. Es genügt, wenn sie im kommenden Bürgerkrieg Österreicher abschlachten. Der Genozid des eigenen Volks ist der Zweck der Regierungs-Politik.

    • fewe (kein Partner)
      03. Mai 2015 00:58

      @Sorosch: Abschlachten, nur vor der Geburt. Es geht eher auf die unauffällige Art mit Förderung von Abtreibungen, Zerstören der Familie und Verschwulung mit entsprechener Indoktrinierung ab der Kindergrippe.

      Die Migranten werden diesbezüglich vernünftiger sein und bei ihren Werten bleiben. Bei den "Weißen" gelingt die Dezimierung mit diesen "modernen Trends" schon seit Jahrzehnten zunehmend besser. Jetzt bekommen sie auch noch weniger Kinder, weil sie sich diese zunehmend nicht leisten können. Das ist für die bunte Welt kein Hindernis. Ganz im Gegenteil, das ist das eigentliche Geschäft und genau so soll es sein.

      Die Anreize und Verlockungen sind für Migranten und Autochtone sehr gut erdacht. Funktioniert ja.

  13. CIA-Nazi (kein Partner)
    02. Mai 2015 09:33

    Hussein Obama hat bei einem US-amerikanischen Luftangriff im Norden Syriens 80 Zivilisten und Kinder töten lassen. Eine gute Nachricht für alle CIA-Speichellecker!

  14. Segestes (kein Partner)
    02. Mai 2015 08:41

    Fürs Schummeln wird man immer Mittel und Wege finden. Wir hatten damals zwar noch keine Smartphones, haben aber einige Formeln in unseren Taschenrechner (Ti-92 Plus) eingespeichert.
    Das Schwierigste am Lösen einer Rechenaufgabe ist sowieso nicht die Kenntnis einer Formel, sondern ihre korrekte Anwendung. Und da bringt einem das Smartphone auch nicht viel.

  15. schreyvogel
    30. April 2015 20:57

    In Frankreich gibt es seit langem eine bestens funktionierende Zentralmatura.

    Warum schicken wir die Heinisch-Hosek nicht auf einen (möglichst langen) Erkundungsurlaub nach Frankreich?

    • Gandalf
      30. April 2015 22:40

      Sehr richtig, in Fankreich gibt es die Zentralmatura schon lange - nämlich seit der Zeit Napoleons, also etwas länger als 100 Jahre. Das muss zwar nicht per se schlecht sein; aber die Frage ist doch, ob das wirklich eine Empfehlung bezüglich ihrer Modernität ist?
      Ich denke da an den alten Spruch: Nur weil mein Nachbar vom Balkon springt, muss ich es ihm noch lange nicht nachmachen...

    • Gandalf
      01. Mai 2015 00:16

      ..pardon, da hab ich mich vertippt: Das muss natürlich heissen: "seit der Zeit Napoleons, also etwas länger als 200 Jahre"; hier hätte ich den großen kleinen Korsen doch glatt an den Beginn des ersten Weltkrieges versetzt - unverzeihlich. Aber- wer weiss schon, was er daraus gemacht hätte....

    • Florin
      01. Mai 2015 10:11

      Gibt desdeshalb so viele linke Intellektuelle und Akademiker - was ja nicht das gleiche ist;)

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      02. Mai 2015 11:50

      Vermutlich, weil ihr die intellektuellen Voraussetzungen fehlen, dort etwas zu lernen.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2015 16:45

      In Frankreich wechselt jedes Jahr der Lehrkörper. Eine Egalisierung der Lehrinhalte über z.B. 8 Jahre hinweg ist daher wesentlich einfacher. Es würde mich auch nicht wundern, wenn in Frankreich die Lehrbücher vorgeschrieben wären.

      Der ständige Verweis, dass es irgendwo in Europa ein Land gibt, in dem die gerade gemachten Forderungen schon erfüllt sind und dass daher (aus diesem Grund) eine bestimmte Forderung auch hierzulande möglichst plötzlich erfüllt werden sollte, kann nur als untergriffiges argumentum ad personam verstanden werden.

      Außerdem weiss ich nicht, ob es auch für uns gut wäre, führten wir uns wie die Franzosen auf.

  16. Rosi
    30. April 2015 20:04

    'Wenn man schon seit langem weiß, dass ein Problem ein Problem darstellt, ist das Problem kein Problem.'
    Das ist der einzige Grund, weshalb Heinisch-Hosek noch in aller Ruhe diesem Ministerium vorsteht.
    Und der einzige Grund, weshalb es überhaupt ein Frauenministerium gibt, eine Tatsache, die bedeutet, daß Frauen nicht als normale Bürger anzusehen sind, was eigentlich eine Zumutung für jede denkende Frau darstellt.
    Wäre ein geschlechtsspezifisches Ministerium tatsächlich nötig, gäbe es auch ein Männerministerium.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      30. April 2015 22:17

      @Rosi

      Wie recht Sie haben!!! Heinisch-Hosek als Frauenministerin ist so unnötig wie ein Kropf und hat zudem so etwas Gouvernantenhaftes! ;-)

  17. socrates
    30. April 2015 17:03

    O.T. Maturaaufgabe: Le Pen hat ein Goldkonto mit einem Wert von 1,800.000€. Wann hat er das Gold gekauft, wenn er nur 500.000€ dafür gezahlt hat?
    Da lernt der Maturant wie die EU funktioniert!

    • bécsi megfigyelö
      01. Mai 2015 13:37

      Bemerkenswert, ein angebliches Goldkonto des Herrn Le Pen ist Thema. Über Konten irgendwelcher Linker hab ich von der veröffentlichten Meinung noch nie was gehört.
      .

    • socrates
      03. Mai 2015 00:24

      Le Pen hat nicht auf den Euro gesetzt, das war klug.

  18. Josef Maierhofer
    30. April 2015 13:25

    Ja, da schaut halt die Ideologie, die Gleichheitsideologie, durch und die besagt, dass alle die gleichen Beispiele zu bekommen haben (wäre ja sonst auch zu viel Arbeit für die Genossen, die um 17 Uhr Schluss machen müssen ...), na die Beginnzeiten werden wir auch noch schaffen ...

    Viele Ausländer und ich auch nennen das die 'typische österreichische Dodelhaftigkeit'.

    Statt dass die Lehrer sich z. B. auch Mathematik Absolventenstufen einigen. Ja, da liegt dann die Linke quer, wo kämen wir da hin, wenn es verschiedene Leistungsstufen, verschieden Qualifikationen und verschiedene Qualitäten gäbe ...

    Dass es diese gibt zeigt den Linkskasperln der jährliche PISA Test, den sie nun schwänzen, um ihr Versagen zu vertuschen.

    Mir tun all die vielen engagierten Schüler leid, die solcherart degradiert werden zu 'Genossen' ohne Profil und Hoffnung, wie inzwischen unsere Wirtschaftsdaten zu zeigen beginnen und unsere politischen Fehlleistungen am laufendend Band beweisen. Zusätzlich gilt das Sprichwort, 'was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.'

    Diese 'Genossen' nehmen uns die Zukunft.

  19. A.K.
    30. April 2015 11:57

    Bravo zu:
    "Doch mittlerweile sind auch die echten Fehlleistungen nun schon so dicht, dass es selbst für Nichtbeteiligte unerträglich geworden ist. Diese Schulverwaltung, diese Ministerin sind schlicht unfähig, ein solches Projekt ordentlich abzuwickeln."

    • Sandwalk
      30. April 2015 12:32

      Eines kristallisiert sich jetzt schon heraus:
      Die erhoffte "Vergleichbarkeit" der Resultate, wie es von den Grünen beschworen wird, wird es nicht geben, denn es zählt immer noch das, was in acht Jahren gelehrt, durchdacht, wiederholt und in den Klassen diskutiert wird.

      Keine Nivellierung, keine gewaltsam durchgedrückte Zentralprüfung, keine noch so überhastet und zu schnell herausgebrachter Erlass kann die motivierende Persönlichkeit des Lehrers ersetzen.

    • Gandalf
      30. April 2015 14:13

      @ A.K.:
      Ja, voll und ganz einverstanden. Und wann verlangt - ich wiederhole, VERLANGT, und zwar als Bedingung für den zumindest vorläufigen Fortbestand der als Gesamtheit, bis hinunter zu Herrn Faymann, unfähigen Regierung - der Koalitionspartner ÖVP die deklariert unehrenhafte Absetzung dieser nicht nur höchst überforderten, sondern offensichtlich völlig unfähigen Quotensozialistin? Die(se) ÖVP hat doch eh nichts zu verlieren außer der Ehre; Leopold Figl auf Deiner Wolke: Schau bitte weg...

    • Peter R Dietl
      01. Mai 2015 13:41

      @Gandalf

      "Die(se) ÖVP hat doch eh nichts zu verlieren außer der Ehre".

      Welcher Ehre? Die heutige wertkonservative VP mit Leopold Figl auch nur in einem Atem zu nennen, ist Grabschändung.
      .

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      02. Mai 2015 07:56

      Werter Gandalf, eine Partei bzw. deren Repräsentanten (!), welche mit steigender Intensität ihre einst "konservativen Werte" zugunsten einer Koalition mit den Roten verleugnet, eine Partei, die um des für Österreich letztlich schädlichen rot-schwarzen koalitionären und bettwanzenverseuchten Faulbettes diverse Minister "erfindet" bzw. hinnimmt, erscheint mir als nicht ehrenhaft!
      MfG

  20. Politicus1
    30. April 2015 11:34

    Zentralisierte Gleichmacherei
    Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Maturanten in Wien durch die vielen Theater und die reiche Schauspielszene einen ganz anderen Zugang zur Literatur haben, als zum Beispiel die Gymmnasiasten im Mühlviertel oder im Bregenzer Wald.
    Warum kann ein Wiener Deutschprofessor dieses lokale Potenzial nicht nützen und seinen Schülern Maturathemen geben, die auf in Wien gespielte Theaterstücke und Autoren Bezug nehmen?
    Ich hatte das Glück mithilfe eines solchen Deutschlehrers zum Theaternarren geworden zu sein (allerdings nur so lange, bis mir das Regietheater zum Hals heraus hing ...). Und damit konnten wir auch mit den Themen der Deutschmatura etwas anfangen.

    So sehe ich die Zentralmatura als einen weiteren Versuch, ungleiche Voraussetzungen mit Krampf gleich zu machen.

    Wieso die Matheprüfung nicht auf die unterschiedlichen Schulzweige (naturwissenschaftich, sprachlich ...) Rücksicht nimmt, ist mir völlig unverständlich - so wie diese ganze Mathe überhaupt ...

  21. Sandwalk
    30. April 2015 11:30

    Der Grund, warum ursprünglich viele verantwortungsbewusste Pädagogen, Direktoren und Landesschulräte für die Einführung der Zentralmatura waren, liegt in den großen Unterschieden zwischen allen Schulen.

    Besonders krass sind die Unterschiede zwischen den österreichischen Volksschulen. Das ist ein Thema, dessen Diskussion das in der Öffentlichkeit streng unterbunden wird, denn die Volksschule ist ja eine Gesamtschule.

    Zurück zum Gymnasium. Durch die Zentralmatura erhoffte man sich eine Anhebung des Niveaus der schlechteren Gymnasien und mehr Druck auf die nachlässigen Lehrer. Nun sehen wir die Resultate:

    * allgemeines und beständiges Chaos,
    * hochgradig nervöse Schüler,
    * Niveausenkung,
    * keine Verhinderung des Schwindelns (Dr. A.U. hat Recht. Zweit- und Dritttelefone sind bei Schülern längst üblich),
    * eine völlig verunglückte "vorwissenschaftliche Arbeit", die von den meisten Lehrern gar nicht richtig kontrolliert werden kann, weil wissenschaftliches Arbeiten auf den Universitäten im Rahmen von Lehramtsstudien nicht oder nur unzureichend gelehrt wird,
    * wegen der umfangreichen Fragenkataloge müssen die Lehrer mehr trockene Theorie durchpeitschen. Singen, chemische Übungen, Malen und Zeichnen etc. werden vom erzwungenen Pauken massiv zurückgedrängt
    * etc. ad infinitum.

    Die Zentralmatura wurde von bildungsfernen Schichten im Ministerium und im bifie erfunden und entwickelt. Die wahren Bildungsexperten in den Klassen müssen diesen Megapfusch nun ausbaden. Auch eine Reform der Zentralmatura bringt nichts. Eine Totgeburt kann man nicht reanimieren und gesund pflegen.

    Viel wichtiger wäre es, den schlechteren Volksschulen, Neuen Mittelschulen und Gymnasien auf die Finger zu sehen und deren Niveau anzuheben. Aber dieses Thema ist bei den Gleichmachern ja streng tabu.

  22. Undine
    30. April 2015 11:01

    OT---aber ich habe soeben einen Brief von DEBRA bekommen. Für diejenigen, die nicht wissen, worum es bei DEBRA geht:

    ************HILFE für SCHMETTERLINGSKINDER***************

    Es wird mitgeteilt, daß die Forschungsprojekte wohl erfolgreich laufen, daß aber die nötigen Gelder für den entscheidenden Durchbruch noch fehlen. Es wird von fehlenden 75.000 € geschrieben.

    Meine Damen und Herren, ist das nicht zutiefst BESCHÄMEND, daß für dieses immens wichtige Forschungsprojekt lächerliche 75.000€ ERBETTELT werden müssen, während der Staat unsere Steuergelder für JEDEN LINKEN SCHWACHSINN mißbraucht und mit lockerer Hand---oft ein Vielfaches dieser dringend benötigten Summe!---beim Fenster hinauswirft? Die blödesten, ordinärsten Einfälle der linken Lieblinge, jede Obszönität wird subventioniert, da spielt Geld überhaupt keine Rolle. Aber das bestens angelegte Geld für ein Forschungsprojekt, das den "SCHMETTERLINGSKINDERN" helfen könnte, ihr Los leichter zu ertragen, MUSS ERBETTELT werden! DAS ist eine SCHANDE, ein Skandal!
    "Forschung gibt Hoffnung - Hoffnung wird zur Heilung" lautet die Devise von DEBRA.

  23. Pennpatrik
    30. April 2015 09:44

    Der Staat hat eindeutig bewiesen, dass er nicht nur keine Stahlwerke sondern auch keine Schulen führen kann.
    Privatisierung scheint der einzig sinnvolle Ausweg zu sein.
    Wenn der Ruf danach zu laut wird, wird wohl der Verhetzungsparagraph wider verschärft.

  24. Anonymer Feigling
    30. April 2015 09:43

    >> ... wie sehr man bei dem – an sich lobenswerten – Projekt Zentralmatura

    An sich lobenswerte Zentralmatura?

    Ja, lese ich da richtig? Hat sich Dr. Unterberger auch schon einen kleinen Sozialisten eingetreten und findet an der Idee der Zentralmatura etwas Lobenswertes?

    Nein! Die Zentralmatura ist Unfug und gehört abgeschafft. Sie hat keinerlei Nutzen als Arbeitsplatzbeschaffung für Freunde der Sozialisten, die diese Maturafragen ausarbeiten und in Österreich großflächig verteilen.

    Alle, die in der Industrie tätig sind, also Beamte ausgenommen, wissen, dass man die Lieferanten kontrollieren muss. Man kann nicht immer erwarten, dass die gelieferte Ware der vereinbarten Qualität entspricht. (Stichwort: Wareneingangskontrolle)

    Genau so gehört es auch im Lehrberuf: AUFNAHMEPRÜFUNGEN!
    Eine Aufnahmeprüfung ist die Wareneingangskontrolle der Lehrer.
    Die Unis kontrollieren die Noten der Gymnasiallehrer und die Gymnasiallehrer die Noten der Volksschullehrer!
    Die Volksschullehrer machen natürlich auch Aufnahmeprüfungen und stellen so fest, ob das Kind bereit ist für die Volksschule oder erst einmal die hiesige Sprache lernen muss oder vielleicht in einer Sonderschule besser betreut werden kann.

    Der Vorteil des alten Systems ist (also die Lehrer stellen selbst ihre Maturafragen zusammen), dass die Fragen an das Niveau der Klasse bzw. Schule angepasst ist.
    Wenn wir jetzt noch generelle Aufnahmeprüfungen an die Unis einführen würden, dann wäre es perfekt.
    Die Noten würden dann nicht mehr so wichtig sein wie bisher, denn die Aufnahmeprüfung entscheidet!
    Die Lehrer wären vom Druck befreit, Noten zu verschenken und könnten so entsprechend der wahren Leistung benoten. Und plötzlich wären Noten wieder wahre Indikatoren der Leistung und aussagekräftig.

    • Konrad Loräntz
      30. April 2015 10:05

      Zentralmature an sich richtig ?
      Ich weiss jetzt leider nicht mehr genau, wann el Molocho (die EU, "Brüssel" etc.) beschlossen hat, Österreich durch das Öffnen der Schleusen für deutsche Numerus Clausus Flüchtlinge zu quälen. An diesem Tag war für mich klar, dass in wenigen Jahren die Zentralmatura kommen würde als Vorbedingung für die Einführung Deutschland-analoger Aufnahmekriterien für Medizin und Co.
      Liege ich da ganz falsch ?

  25. Pennpatrik
  26. Charlesmagne
    30. April 2015 09:26

    Ich weiß von einem mir persönlich bekannten jungen Mann, dass er, zwar nicht bei der Zentralmatura, aber bei Mathematikschularbeiten von seinen Nachhilfeschülern während der Schularbeit immer wieder die Angaben als smartphonephoto zugeschickt bekommt und dann zumindestens die Ansätze für die Lösungswege, wenn nicht überhaupt das gesamte gerechnet Beispiel zurückschickt.

  27. dssm
    30. April 2015 08:23

    Immerhin wissen wir Österreicher wie sich ein Entwicklungsland denn so anfühlt. Viele Dinge die andernorts selbstverständlich und reibungslos ablaufen, sind mit vielen, lächerlichen Problemen behaftet.
    Die Zentralmatura gibt es in China seit endloser Zeit, sie heißt dort Beamtenprüfung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
    In Frankreich könnte sich wohl niemand ein gerechtes System ohne Zentralmatura vorstellen, seit vielen, vielen Jahren.
    In anderen Ländern gibt jede Schule ihre eigenen Prüfungsfragen, wobei jeder weiß, was ein Abschluss an diversen Schulen dann wert ist (also momentan hierzulande: Wien = Null, Zell am See = super).
    Nur hier in Absurdistan wird herumgepfuscht, ohne Plan und Hirn.

    Forderung daher: Schulen komplett privatisieren! Dann kann man das ganze inkompetente Gesindel hinausschmeißen und die zahlreich vorhandenen guten und engagierten Menschen im Bildungsbereich werden nicht mehr behindert.

    • HDW
      30. April 2015 09:17

      Vielleicht sind die 2000 Jahre bestehenden Beamtenprüfungen eine Erklärung für die Stabilität des Reichs der Mitte. Diese erlaubten meritokratische soziale Durchlässigkeit für die höchsten Verwaltungspositionen! Den Sturm des kapitalistischen Imperialismus nach der franz. Revolution konnte das noch 1820 reichste Land der Welt allerdings nicht mehr abwehren und die technologische Modernisierung konnte erst nach 1912 beginnen, gleich wieder gebrochen durch die antiliberale Destabilisation vom Ausland, genauer durch Komminternagenten und langfristig die amerikanischen Missionare. Charakteristischerweise führte ein Vorläufer des Politverbrechers Mao tse tong dann 1840 einen fürchterlichen Bürgerkrieg mit 40 Millionen Opfern, der mehrmals die Beamtenprüfungen nicht bestanden hatte.
      Nicht nur bei Fr. HH sondern auch bei allen heute durch Stimmenkauf hochgespülten Linken bin ich mir sicher, dass sie über Mao und ihre eigene maoistische Vergangenheit einen sehr positiven Aufsatz schreiben würden!

    • socrates
      30. April 2015 17:46

      HDW
      Meinten Sie den Opiumkrieg?
      Der Opiumkrieg stellt einen bedeutenden Wendepunkt in Chinas Geschichte dar. Vor dem Krieg war China ein unabhängiger Feudalstaat gewesen, der ohne Einmischung von außen die uneingeschränkte Staatsgewalt ausübte. Nach der Unterwerfung der Qing-Herrscher durch die Briten und der Unterzeichnung des ungleichen Vertrags von Nanjing 1842 verwandelte sich China jedoch Schritt für Schritt in ein halbkoloniales und halbfeudales Land.

      Die Bewegung für das Opiumverbot

      Schon vor den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts war Großbritannien ein hoch entwickeltes kapitalistisches Land. Nachdem seine koloniale Kontrolle über Indien gefestigt worden war, richtete sich seine Aggression gegen China. Zu dieser Zeit war China noch ein selbstisolierter Feudalstaat mit einer dominierenden autarkischen Naturalwirtschaft. Britische Industriewaren fanden in China keinen guten Absatz. Um Tee, Rohseide und andere Produkte in China zu kaufen, musste Großbritannien große Menge von Silber ausgeben. So nahm es seine Zuflucht zu bewaffnetem Schmuggel und Bestechung chinesischer Beamter mittels Opium. Opium wurde in immer größerer Menge nach China gebracht. Im Jahr 1820 beispielsweise waren es über 4000 Kisten Opium (über 60 Kilo pro Kiste); im Jahr 1838 waren es schon mehr als 40 000 Kisten, was für China bedeutete, dass eine große Menge von Silber abfloss. In den 20 Jahren vor 1840 betrug der Abfluss an Silber aus China 100 Millionen Tael. Der Silberpreis stieg, die Last der Bauern nahm zu, und die Qing-Regierung kam in immer größere finanzielle Schwierigkeiten. Damit ging die Zahl der Opiumraucher rapide in die Höhe, die feudalen Herrscher wurden immer korrupter, und die Kampfkraft der chinesischen Armee wurde geschwächt.

      Der Qing-Kaiser Daoguang (Reg. 1821-1850) fürchtete eine Bedro­hung seiner Herrschaft und schickte im Jahr 1838 den Generalgouverneur von Hunan und Hubei, Lin Zexu (1785-1850), als Kaiserlichen Sonderbeauftragten nach Guangzhou, um den Opiumhandel zu unterbinden. In Guangzhou angekommen, ließ Lin Zexu Opiumhändler festnehmen, bestrafte bestechliche Beamte und befahl ausländischen Kaufleuten die Aushändigung ihres Opiums, und diese mussten sich auch per Unterschrift verpflichten, nie wieder Opium nach China zu bringen. Charles Elliot, der britische Handelsinspektor in China, versuchte nach Kräften, das Verbot zu durchlöchern, indem er die britischen Kaufleute davon abbringen wollte, ihr Opium auszuhändigen und die Verpflichtung zu unterschreiben. Darüber hinaus befahl er den vor der Mündung des Perlflusses vor Anker liegenden britischen Schiffen zu fliehen. Im Gegenzug verfügte Lin Zexu ein Verbot des chinesisch-britischen Handels überhaupt und ließ das Wohnviertel der britischen Kaufleute von Truppen bewachen. Charles Elliot war gezwungen, von den britischen Kaufleuten die Übergabe von 20 000 Kisten Opium mit einem gesamten Gewicht von mehr als 1,15 Millionen kg zu verlangen. Am 3. Juni 1839 gab Lin Zexu den Befehl, all dieses beschlagnahmte Opium am Strand von Humen zu verbrennen. Vom 3. bis zum 25. Juni wurde das Opium öffentlich verbrannt. Kurz danach kündigte Lin Zexu die Wieder­herstellung des normalen Handels zwischen China und Großbritannien an - unter der Voraussetzung des strengen Opium Verbots.

      Der Opiumkrieg

      Nach der öffentlichen Verbrennung des Opiums in Humen drängte Charles Elliot die britische Regierung, einen Vergeltungskrieg gegen China zu beginnen. Im April 1840 verabschiedete das britische Parlament eine Resolution für einen Krieg gegen China, und im Juni griff Großbritannien mit einer Flotte von über 40 Kriegsschiffen und etwa 4000 Mann die Küste von Guangzhou an. So begann der Opiumkrieg.

      Da die Armee und die Bevölkerung von Guangzhou für einen Gegenangriff gut vorbereitet waren, rückten die britischen Kriegsschiffe nach Norden gegen Xiamen (Amoy) in der Provinz Fujian vor. Dort wurden sie ebenfalls von der Armee und Bevölkerung zurückgeworfen. Später attackierten und eroberten sie Dinghai, Provinz Zhejiang, und setzten ihren Zug nach Norden fort. Im August erreichten sie den Hafen von Tianjin und bedrohten die Hauptstadt Beijing. Unter der Bedrohung der Kanonen begann die Qing-Regierung zu schwanken. Sie enthob Lin Zexu seines Amtes, leitete eine Untersuchung gegen ihn ein und ließ ihn bestrafen. Qishan, der Generalgouverneur von Zhili (heute Hebei), wurde zum Kaiserlichen Sonderbeauftragten ernannt und zu Friedensver­handlungen mit den Briten nach Guangzhou geschickt.

      Im Januar 1841 griffen die Briten plötzlich die Festung außerhalb von Humen an und eroberten sie, während die Verhandlungen noch im Gange waren. Qishan sah sich gezwungen, das Provisorische Abkommen von Chuanbi zu unterzeichnen, in dem die Abtretung von Hongkong an Großbritannien, die Zahlungen von Schadenersatz für das verbrannte Opium und die Eröffnung Guangzhous als Handelshafen festgelegt wurden.

      Da der Kaiser Daoguang die Abtretung von Territorien und Repara­tionszahlungen als Affront seiner kaiserlichen Autorität ansah, entließ er Qishan und erklärte Großbritannien den Krieg. Sein Neffe Yishan wurde zur Leitung der militärischen Angelegenheiten nach Guangzhou entsandt. Noch vor dessen Ankunft griffen die Briten im Februar mit starker Übermacht die Festung Humen an. Mehr als 400 chinesische Verteidiger kämpften unter Führung des Admirals Guan Tianpei (1781-1841) bis zum letzten Blutstropfen. Als im Mai die Briten Guangzhou mit Kanonen beschossen, hisste Yishan die weiße Flagge, bat um Frieden und schloss das Abkommen von Guangzhou ab, im dem er sich verpflichtete, sechs Millionen Silberdollar an Kriegsentschädigung zu zahlen.

      Im Gebiet des Dorfes Sanyuanli im nördlichen Vorort von Guangzhou begannen britische Soldaten mit Plünderungen. Am 29. Mai 1841 töteten wütende Dorfbewohner von Sanyuanli mehrere plündernde britische Soldaten. Sie organisierten zusammen mit Bewohnern benachbarter Dörfer eine Streitmacht gegen die Briten. Am 30. Mai fielen 1000 britische Soldaten in Sanyuanli ein und wurden von den Dorfbewohnern mit Unterstützung von Bauern und Handwerkern aus 103 umliegenden Dörfern vernichtet. Das war die erste spontane Erhebung der Chinesen gegen ausländische Aggressoren in der neueren Geschichte Chinas.

      Die britische Regierung war mit ihren Vorteilen aus dem Provisori­schen Abkommen von Chuanbi unzufrieden und schickte Henry Pottinger mit 26 Kriegsschiffen und 3500 Mann, um den Aggressionskrieg auszudehnen. Im August 1841 eroberten britische Truppen Xiamen, Provinz Fujian, und im Oktober Dinghai, Provinz Zhejiang. Auch die Städte Zhenhai und Ningbo, beide in der Provinz Zhejiang, gingen verloren. Fast zur selben Zeit griffen sie die Insel Taiwan an, wurden aber zurückgeschlagen. Im Juni 1842 attackierten die Briten Wusong bei Shanghai an der Mündung des Changjiang, was mit einem erbitterten Widerstand beantwortet wurde, eroberten schließlich aber Shanghai und Zhejiang. Im August rückten britische Kriegsschiffe auf dem Changjiang gegen Nanjing vor.

      Der Vertrag von Nanjing
      Als die britischen Kriegsschiffe bei Nanjing vor Anker lagen, schickte die Qing-Regierung einen Kaiserlichen Sonderbeauftragten namens Qiying auf ein britisches Schiff zu Friedensverhandlungen. Am 29. August 1842 unterzeichnete er als Vertreter der Qing-Regierung den berüchtigten Chinesisch-Britischen Vertrag von Nanjing, der eine Schmach für die chinesische Nation bedeutet. Das war der erste ungleiche Vertrag in der modernen chinesischen Geschichte.

      Der Vertrag von Nanjing sah in seinen 13 Artikeln u. a. vor: China öffnet Guangzhou, Xiamen, Fuzhou, Ningbo und Shanghai als Han delshäfen, tritt Hongkong an Großbritannien ab und zahlt eine Ent­schädigung von 21 Millionen Silberdollar; Zölle für Exporte und Importe und andere Abgaben für britische Waren sollten im beiderseitigen Einverständnis festgelegt werden.

      Im darauf folgenden Jahr zwang Großbritannien die Qing-Regierung zur Unterzeichnung der Allgemeinen Regelung über den britisch­chinesischen Handel in den fünf freien Handelshäfen und des Vertrags von Humen als Zusätze zum Nanjing-Vertrag. In den beiden Dokumenten wurde u. a. vorgeschrieben, dass der chinesische Zoll für britische Waren auf 5% beschränkt wurde, dass die Briten berechtigt waren, in den Handelshäfen Land zu pachten und Häuser für ihren ständigen Aufenthalt zu bauen, und dass die Briten Privilegien wie konsularische Jurisdiktion und eine einseitige Meistbegünstigung in China genossen.

      Auf den Nanjing-Vertrag folgten ähnliche ungleiche Verträge mit anderen kapitalistischen Staaten: Die Vereinigten Staaten zwangen im Jahr 1844 den Qing-Hof zur Unterzeichnung des Vertrags von Wangxia (Wang-hea), und im selben Jahr unterschrieb der Qing-Hof den Vertrag von Huangpu (Whampoa) mit Frankreich. Durch diese beiden Verträge erwarben sich die USA und Frankreich alle im Nanjing-Vertrag und dessen Zusatzdokumenten festgelegten Privilegien, außer der Abtretung von Territorien und den Reparationszahlungen. Außerdem gewannen die USA das Sonderrecht, "zum Schutz ihres Handels" Kriegsschiffe in Chinas Häfen zu stationieren und in den fünf Handelshäfen Kirchen und Krankenhäuser zu bauen. Mittlerweile zwang Frankreich die Qing-Regierung, das Verbot des Katholizismus aufzuheben und Katholiken zu gestatten, in den Handelshäfen zu missionieren. Die Protestanten gewannen kurz danach das gleiche Privileg.

      Mit dem Nanjing-Vertrag und den anderen ungleichen Verträgen verlor China seine politische Unabhängigkeit. Der Zufluss ausländischer Waren führte dazu, Chinas Feudalwirtschaft schrittweise zu zersetzen. So verwandelte sich China nach und nach in eine halbkoloniale und halbfeudale Gesellschaft.

    • socrates
    • Undine
      30. April 2015 22:35

      @socrates

      **********************************************!
      1000 Dank für diesen aufschlußreichen Kommentar!

      Mich würde interessieren, ob sich die BRITEN bei den CHINESEN schon ENTSCHULDIGT haben für das unfaßbare Desaster, daß sie angerichtet haben?
      Absolvieren die arroganten BRITEN auch jährlich ihre GEDENKTAGE für begangenes UNRECHT, das ihre VORFAHREN rund um den Erdball begangen haben?

    • Elisabeth Mudra
      01. Mai 2015 13:57

      @ Undine

      "Absolvieren die arroganten BRITEN auch jährlich ihre GEDENKTAGE für begangenes UNRECHT..."

      Nein, nur für angeblich erlittenes. Weil es ein bissl dazu paßt: Im gestrigen ZDF-Illner-Talk über NSA-BND-Kumpanei war sogar zu hören, daß die BRD ein halbkoloniales und besetztes Land sei. Bemerkenswert!
      .

    • fewe (kein Partner)
      02. Mai 2015 19:57

      Nein, nicht privatisieren, sondern normalisieren. Die Schulen waren früher exzellent. Erst die Verblödungen mit Akzeptanz von Schülern, die die Sprache nicht sprechen oder einfach geistig ungeeignet sind, hat der Niedergang angefangen. Man muss Schüler auch strafen dürfen. Im Leben später gibt es auch nicht für jede Schwäche Verständnis. Das soll man durchaus lernen. Es geht nicht anders. Wenn es gemütlich und lieb funktionieren würde, dann wäre man schon vor tausenden Jahren draufgekommen und hätte es immer schon so gemacht. Aber man ist ja davon ausgegangen, dass Lehrer grundsätzlich Sadisten wären und die Schüler nur quälen wollen.

      Jetzt hat man die Schwächlinge beim Arbeitsamt stehen, die sich selbst nicht behaupten können und sich nicht zurechtfinden, weil jeder nicht mit ihnen eine Gesprächstherapie anfangen will. Hauptsache, sie mussten sich nicht schämen, weil sie nicht laut vorlesen hätten können. Wenn sie letztlich nicht anständig lesen können, ist das freilich supertoll.

  28. Riese35
    30. April 2015 04:09

    Die unterschiedlichen Beginnzeiten waren bei den Probeläufen für die Matura nachweislich ein Problem. Aufgabenstellungen und Resultate wurden über Smartphone an jene Klassen befreundeter Schulen übermittelt, die später begannen.

    Katastrophal wird es aber in Mathematik enden. Habe mir jetzt die Maturavorbereitungsübungen im Mathematikbuch und die letzten Schularbeiten vor der Matura angesehen. Im Verglich zu früher wurde der Prüfungsstoff auf ein Minimum reduziert. Vieles, was Unterrichtsstoff war, wurde als Maturaprüfungsstoff einfach gestrichen.

    Bestand die alte Mathematikmatura fast ausschließlich aus aktiv zu lösenden Aufgabenstellungen mit selbst zu suchenden Lösungswegen und frei zu produzierenden Lösungen und Begründungen, werden jetzt die neuen "Grundkompetenzen" ausschließlich im passiven Multiple-Choice-Verfahren abgefragt. Diese sind ein Sammelsurium aus einfachen bis einfachsten Fragestellungen, die einen kaum befähigen, aktiv etwas zu produzieren. Man braucht bei der neuen Matura kaum noch aktive Lösungskompetenz, um die Mathematikmatura zumindest auf einen Dreier zu bestehen. Früher war so etwas ein glatter Fetzen. Heute genügt dazu ein ungefähres und oberflächliches, eingedrilltes Übersichtswissen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die Grundkompetenzfragen richtig anzukreuzeln. Das Schwergewicht wird dabei weg vom Denken und Verstehen hin zum drillmäßigen Auswendiglernen verschoben.

    Neben der Streichung eines Großteils des Prüfungsstoffes (Integralberechnungen, Geometrie etc.) ist damit auch eigene Lösungskompetenz kaum mehr gefragt.

    Für später, wenn man irgendetwas studiert, wo Mathematik Voraussetzung ist, reicht dies aber nicht im geringsten. Ein mit den falschen Methoden eingedrilltes und nicht verstandenes, wenn auch umfangreiches Wissen ist wertlos. Ein solches Wissen kann dann im Studium nicht weiter ausgebaut und vertieft werden, sondern muß nochmals ganz von vorne mit den richtigen Methoden erarbeitet werden.

    Die Studienrichtungen an Universitäten, die auf mathematisches Wissen aufbauen, werden sich "freuen".

    Die neue Mathematik-Zentralmatura hat nur zwei, sehr fragwürdige Vorteile:

    1. bekommen alle dieseben Prüfungsfragen, und

    2. kann ein Lehrer kaum mehr selbst schummeln und die richtigen Antworten getarnt "verraten".

    Ob sich das aber gelohnt hat für den Preis, daß nun in der ganzen Oberstufe noch weniger erklärt wird zugunsten von noch mehr Drill?

    An der alten Mathematikmatura gab es hinreichend viele Kritikpunkte, wurde doch auch damals schon zu sehr auf eingedrillte Mechanismen statt auf Verständnis wert gelegt. An der neuen gibt es aber noch viel mehr auszusetzen, denn der Drill hat auf Kosten des Verständnisses noch mehr zugenommen, als es früher der Fall war, und die aktive Rolle bei der Prüfung wurde zu einem großen Teil vom passiven Ankreuzeln verdrängt.

    • Konrad Loräntz
      30. April 2015 10:00

      Vielleicht sehen Sie da manches aus zu schwarz. Der A-Teil mit den Grundkompetenzfragen kann ganz schön knifflig sind und tatsächlich fundiertes Verständnis des Gebietes voraussetzen. Bisher kam so manche(r) durch stures Auswendiglernen von Rechenwegen über die Runden, was ihren Idealen wohl auch nicht ganz nahe kommt.
      Die vergleichsweise geringe Bedeutung des Lösens von Aufgaben beim aktuellen System kann man wirklich bemängeln und sie wird wohl Gegenstand einer grossartigen Reform in vielleicht 8 Jahren sein.

    • Riese35
      30. April 2015 23:26

      @Konrad Loräntz: Ich sehe ganz und gar nicht schwarz. Als ich das erste Mal von den Ideen hörte, war ich gar nicht so negativ eingestellt. Meine Kritik zur alten Matura können Sie ja im letzten Absatz nachlesen. Ich weiß, daß damals viel schiefgelaufen ist.

      Den jetzigen A-Teil mit den Grundkompetenzfragen habe ich mir hinreichend angesehen. Knifflig sind weniger die Mathematik, als viel mehr die unklaren Fragestellungen, auf deren Basis dann der Prüfling exakte Antworten geben soll. Z.B. wenn es heißt, daß eine Funktion auf der größtmöglichen Grundmenge definiert sein soll. Hier geht es viel mehr um das psychologische Problem, die beschränkte Gedankenwelt des Fragestellers zu erraten, als um ein mathematisches Problem. Die Exponentialfunktion kann nämlich auch negative Werte annehmen, was den Fragestellern offenbar nicht bewußt ist. Oder daß relative Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit zwei unterschiedliche Begriffe sind.

      Leider hat man es bei uns geschafft, das sture Auswendiglernen von Rechenwegen durch ein stures Auswendiglernen von hunderten Multiple Choice Fragen zu ersetzen und dabei gleich das Herleiten der Zusammenhänge und Verstehen, d.h. das, was eigentlich Mathematik ausmacht, weitgehend zu eliminieren. Daß manche Teil-A-Fragen knifflig sein können, stimmt, nur trägt man dem nicht Rechnung, da man dem Prüfling dafür nicht die Zeit gibt - er hat keine Chance fertigzuwerden, wenn die Antwort nicht eingedrillt ist - und eine tiefe Erörterung des Problems - z.B. eine Begründung - gar nicht abgefragt wird, sondern ausschließlich ein Kreuzerl an der vom Fragesteller erwarteten (aber nicht notwendigerweise mathematisch richtigen) Stelle.

      Von einer "großartigen Reform in vielleicht 8 Jahren" ist sicher nicht mehr zu erwarten, als daß sich dasselbe Desaster dann vielleicht in türksicher statt in deutscher Sprache abspielen wird. Nach außen hin wird das Desaster dann wie heute durch viel Makulatur verdeckt. Sehen wird man die Auswirkungen aber deutlich bei den Studienanfängern jener Studienrichtungen, für die eine solide mathematische Grundbildung Voraussetzung ist.

  29. kritikos
    30. April 2015 03:42

    Quod erat demonstrandum: Diese Ministerin, obwohl seinerzeit Lehrerin, hat von ihrem Ur-Beruf nichts behalten und wäre schnellstens aus dem Amt zu hieven. So viel Mist auf einem Fleck gibt nur bei Hei-Hosek (abgewandelter Werbespruch c.r. Michalek)

    • Pennpatrik
      30. April 2015 09:48

      Sie hat mit 6 anderen Lehrern 5 andersbegabte Kinder unterrichtet.
      So sieht sie wohl auch ihre Welt: andersbegabt.

    • Undine
      30. April 2015 10:41

      @Pennpatrik

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