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Häupl arbeitet doch mehr als 22 Stunden pro Woche

Das teilt er uns zur Freude vieler Wiener mit. Diese hatten nämlich schändlicherweise den Eindruck gewonnen, dass der Bürgermeister schon in Altersteilzeit und nur noch an den angenehmen Seiten des Lebens interessiert sei (abgesehen von einigen Lucida intervalla, in denen er wilde Sager ausstößt). Aber wir glauben ihm natürlich, freuen uns über das bekundete Arbeitsausmaß und leisten ihm ob des falschen Eindrucks Abbitte, den viele Wiener von ihm hatten.

Aber umso erstaunlicher ist es, wenn Häupl offenbar trotzdem nichts von den vielen katastrophalen Entwicklungen in Wien mitbekommen hat – oder an diesen desinteressiert ist. Denn er nimmt es jedenfalls tatenlos hin, dass seit Monaten nur noch ein Schlagerwettsingen und der nun schon ständige Jahrmarkt am Rathausplatz als einzige Agenda des Rathauses wahrnehmbar ist.

Wir unterstützen Michael Häupl gerne in seinem bekundeten Arbeitswillen, indem wir ihn an einige der wirklich wichtigen Themen erinnern, um die sich ein arbeitender Bürgermeister eigentlich mit aller Kraft kümmern müsste. Die da etwa sind:

  1. Dass sich allein seit den letzten Wahlen Wiens Schulden verdreifacht haben;
  2. Dass Wien im Verhältnis zu anderen europäischen Metropolen eine viel zu große Beamtenanzahl hat (wobei noch dazu anderswo meist auch Polizisten als städtische Beamte zählen, während sie in Österreich ja Bundesbeamte sind);
  3. Dass Wiens Beamte viel länger im Krankenstand sind und früher in Pension gehen als in den anderen Bundesländern (die Wiener Landeslehrer feiern ja weit mehr als doppelt so lang „krank“ wie jene in Tirol);
  4. Dass Wiens Beamte weit höhere Bezüge und Pensionen haben als sämtliche anderen Landes- und Bundesbeamten in Österreich;
  5. Dass Wien sieben Mal so viel für die Bestechung von Zeitungen ausgibt wie das nächst-verschwenderische Bundesland;
  6. Dass (apropos Korruption) bei den Inseraten und Kooperationen der SPÖ-eigene Echo-Verlag mehr bekommt als sogar die Linksblätter „Standard“ oder „Falter“;
  7. Dass in Wien Amtsgebäude – etwa etliche Bezirksvertretungen – so renovierungsbedürftig und verwahrlost aussehen, wie es bei allen anderen Bauten nur in der Kriegs- und Nachkriegszeit gewesen ist;
  8. Dass die Gemeinde Hochhausprojekte im schönsten und auch touristisch wichtigen Jugendstilviertel beim Konzerthaus errichten lässt (wo sich dann weitgehend nur russische und ukrainische Oligarchen Wohnungen leisten können);
  9. Dass die Rathauspläne schon fertig sind, nun auch die Ringstraße architektonisch für die gewinnbringende Spekulation auf Kosten der Schönheit der Stadt zu öffnen;
  10. Dass die alten Heurigenvororte wie auch das prachtvolle Steinhof-Ensemble brutal zerstört werden;
  11. Dass die Wiener SPÖ in den hundert Jahren, da sie alle demokratischen Wahlen gewonnen hat, die Stadt durch keine einzige architektonische oder kulturelle Attraktion bereichert hat, und dass selbst die Werbefilme der Gemeinde nur das katholische und das kaiserliche (heute vom Bund erhaltene) Wien herzeigen können; dass also die Rathauswerber selbst keine „Highlights“ des SPÖ-Wirkens entdecken können;
  12. Dass Wien eine Gesundheitsstadträtin hat, die ihre eigenen Milchmädchenrechnungen auch noch zu glauben scheint, denen zufolge die Wiener Spitäler Hunderte Ärzte weniger brauchen, wenn die Mediziner dort viel weniger lang arbeiten (dürfen);
  13. Dass Autofahrer jetzt auch schon in dreispurigen Durchzugsstraßen durch „Tempo 30“ und die damit unweigerlich folgenden Strafmandate gequält werden;
  14. Dass eine Stunde Parken im Stadtzentrum absurderweise genauso viel kostet wie am Wilhelminenberg;
  15. Dass wohl in keiner Stadt Radfahrer so ungehindert undiszipliniert fahren können wie in Wien;
  16. Dass in Wien die Arbeitslosigkeit mit 13,6 Prozent so hoch ist wie nirgendwo sonst in Österreich und sogar mehr als doppelt so hoch wie in den besten vier Bundesländern;
  17. Dass in Wien 60 Prozent aller „Mindestsicherungs“-Bezieher Österreichs leben, was entweder einen verbrecherischen Missbrauch mit Steuergeldern beweist oder eine dramatische Verarmung breiter Schichten.

Eine lange Liste gewiss. Sie ist dennoch jederzeit erweiterbar. Aber dann würde die Aufnahmefähigkeit des Bürgermeisters in der nächsten Arbeitswoche wohl überbeansprucht. Und das wollen wir nun wirklich nicht.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 09:57

    18. dass immer mehr blühende Wiener Geschäfts- und Einkaufsstraßen zu amerikanischen "Inner Cities" werden: aufgelassene, leere Geschäftslokale, ein zwielichtiges Handyshop und Internetcafé neben dem anderen, ...
    Nur ein paar Beispiele: Reinprechtsdorferstraße, Gumpendorferstraße, Sechshauserstraße, Kaiserstraße, Lerchenfelderstraße, Alserstraße ...

    19. dass Wien immer mehr zu einer Bettlerstadt mit importierter Armut wird

    20. dass Wien über Wunsch des allseits beleibten Bürgermeisters und seiner Tourismusmanager gegen den Willen der weitaus überwiegenden Mehrheit aller Wiener mit allen finanziellen und Werbemitteln zur Welthaupstadt der Homosexuellen gemacht wird

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 10:08

    .
    Sogar HC Strache
    würde es besser machen als der Veltliner mit seiner Weiberriege...
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 09:04

    Und der Songcontest? Ist das gar nix? Stress pur!
    Wer gestern die Werbung im ORF unter offensichtlicher Zwangsverpflichtung diverser Anchormen and -women zum peinlichen Karaoke bzw. Playback gesehen hat, weiß: "Wir sind Songcontest!"
    Ich meine: Spätestens jetzt muss die ORF-Gebühr bestreikt werden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 03:05

    Dies ist eine beachtliche Aufzählung der auf den Bürgermeister wartenden Aufgaben. Ich hoffe, er ist gut drauf, diese auch zu lesen. Mehr wird's nicht.
    Ich frage mich wirklich, worauf kommt es ihm bezüglich Wien an? Wo liegen seine Ziele und Pläne? Es kann doch nicht sein, das er keine hat. Sieht er den wirtschaftlichen Niedergang, den Schuldenwachstum, den Imageverlust, den Immigrantenüberhang etc. etc. nicht? Nur gemütlich zu wirken und splendid zu sein ist wahrlich nicht das, was einer, doch immer noch, Weltstadt weiterhilft.
    Er hätte doch besser Lehrer werden sollen, mit Dienstag-Mittag Schluss.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 13:26

    ad Punkt 11: Gerade die letzte Wiener Wahl ist nicht mit demokratischen Mitteln abgelaufen. Leider wurde der Skandal um die zigtausenden Wahlkarten aus türkischen Cafes, die teilweise noch am Montag danach aufgegeben wurden aus Medien und Internet gelöscht. - Ebenso die Forderung der Grünen nach einer Neuwahl wegen Wahlbetruges. Der darauf erfolgte Sündenfall der Neomarxisten/Stalinisten in Form einer Koalitionsbeteiligung - mit allen erschreckenden Folgen für unsere Hauptstadt - ist ja den PT Bloggern hinlänglich bekannt.
    Das Schweigen der Opposition, insbesondere das Schwächeln der Wiener ÖVP ist einerseits mit Kollegen Pröll scheinbar abgesprochen und andererseits ihren schwachen Repräsentanten zu verdanken.
    Die fast völlig fehlende Präsenz der FPÖ (trotz bezahltem Totschweigen duch die Medien) lässt sich bei täglich aufgelegten Elfmeter nur durch eine innere Krise oder doch durch die dünne intellektuelle Basis erklären.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 10:10

    Der Bürgermeister Wiens ist abschussreif, weil er keinerlei Anstrengungen zur Wahrheitsvermittlung macht, sondern das Gegenteil, nämlich Medienbestechung, er ist abschussreife, weil er keinerlei Anstrengungen unternimmt die ausufernden Schulden einzudämmen, .... , Dr. Unterberger hat das grausige Ausmaß aufgelistet.

    Er möchte sich also nur noch hinüberretten über den Wahltermin und dann übergeben. Fast wäre den Sozis in Wien ein Wahlsieg zu wünschen, denn die verbrannte Erde, die sie zurücklassen ist für keinen neuen Bürgermeister ein leichtes Stück Arbeit.

    Egal wie, Wien ist pleite, gerade wegen dieser 'glorreichen' und 'glitzernden' Partei, die nun seit 70 Jahren Wien ruiniert hat und nun Farbe bekennen muss.

    Um Wienerisch zu sprechen 'ein bisserl was geht immer noch'. noch ?

    Aber sind das nicht Fälle für den Staatsanwalt ?

    Jedenfalls kann man das 'Fluchtachterl' bereits beim Ober bestellen ...

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 12:05

    O.T.? Wien wie es leibt und lebt:
    Ein Forschungsprojekt braucht eine Koordinatorin und Beaufsichtigerin. Dafür sind Stadträtinnen bestens geeignet, speziell bei den hier von Kollegen aufgezählten Themen. Das bringt die Wissenschaft einen großen Sprung vorwärts.
    Solche Dinge lassen sich gar nicht erfinden!


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    25. April 2015 19:59

    Hr. Unterberger agiert unfair.
    Wie soll man mit sozialistischen Instrumenten und -Ideen die angeführten Probleme je lösen können?

    Das ist ungefähr so, wie wenn jemand mit Hammer und Sichel einen modernen PKW reparieren müsste.

  2. UKW (kein Partner)
    25. April 2015 17:24

    Stimmt schon. Aber trotzdem hat der Häupl ein einziges Mal in seinem Leben etwas halbwegs richtiges gesagt. Die Lehrer leben wie die Maden im Speck und die Regierung schiebt ihnen immer mehr hinten rein. Lehrer haben sehr viel Freizeit, sie bekommen hohe Gehälter und entgegen den Gewerkschaftsmärchen gibt es keinen Lehrermangel sondern die Junglehrer warten auf eine Anstellung beim Staat. Kein einziger wechselt in private Bildungseinrichtungen. Die wissen schon warum.

    Die Misswirtschaft in Wien ist wieder eine andere Sache.

    • peter789 (kein Partner)
      25. April 2015 19:55

      "...leben wie die Maden im Speck und die Regierung schiebt ihnen immer mehr hinten rein."
      Sprichst du schon von arbeitsunwilligen Mindestsicherungsbeziehern?
      Oder Asylschwindlern?
      Oder von Frühpensionisten?

  3. AppolloniO (kein Partner)
    25. April 2015 11:43

    Zu Punkt 8, dass Hochhäuser in historisch bebauten oder touristisch interessanten genehmigt werden:
    1. Hochhäuser müssen in einer Großstadt sein, denn die Umland-Zersiedelung ist auch keine Alternative. Dafür braucht man aber
    2. einen Plan. wo wird verdichtet gebaut und Wo NICHT.
    3. Was muss man SPÖ-nahen Organisationen zukommen lassen (ganz legal natürlich) um in Wiens einziger (neben der natürlichen Donau) Frischluftschneise (das Wiental) immer wieder ein vereinzeltes Megaprojekt genehmigt zu bekommen. Vor Jahren die Komet Gründe, vor einiger Zeit den Bahnhof Mitte Koloss und jetzt das Konzerthaus Gebiet.
    Herr Häupl,diese Genehmigungen sind unter anderem ein Verbrechen gegen die Gesundheit

  4. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    25. April 2015 09:26

    Die mit europäischen Steuergelder finanzierten ukrainischen Nazis kreuzigen und vebrennen Russen bei lebendigem Leib. Die zutiefst verhassten Drecksmedien des Westens halten ihr verlogenes, gekauftes und feiges Drecksmaul.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      25. April 2015 09:34

      Aus-Gebildet werden die ukrainischen NS-Bataillone neuerdings von der US-Armee, aufdass der Genozid, den Hitler immer wollte, gelingen möge!

  5. Politicus1
    23. April 2015 22:14

    Wer nichts macht, der kann nichts falsch machen!
    Auch nach dieser Maxime richtet der allseits beleibte Bürgermeister seine Herrschaft im Rothaus aus.
    Mir fällt beim besten Willen nichts ein, was Häupl in den 20 Jahren GEMACHT hat.
    Für alles Geschehen ist entweder eine/r seiner StadträttInnenriege verantwortlich - angefangen von der unseligen Frau Laska (Grüße nach Florida!), oder in den letzten fünf Jahren seine griechische Ouzo-Partnerin.
    Er selbst lässt Machen. Und wenn was schief geht, dann waren es immer die anderen!

    Daher ergibt sich dann zwangsläufig bei jeder kritischen Betrachtung über ihn nur eine endlos lange Negativliste von Dingen, die er NICHT gemacht hat.

  6. Undine
    23. April 2015 20:29

    OT---aber auf den kritischen, ohnedies schon gedanklich stark filternden Ö1-Hörer kommt vermutlich neues Ungemach zu---ein sehr guter Kommentar von Kurt CEIPEK auf ORF-WATCH läßt das Schlimmste ahnen:

    "Ö1-Reformpläne als gefährliche Drohung"

    "Der Radiosender Ö1 ist bei vielen Österreichern beliebt, vor allem für die ausgestrahlte Musik, aber auch für die Kultur- und Wissenschaftsberichterstattung. Mit der Politik-Berichterstattung können sich dagegen fast nur rot-grüne Zeitgenossen anfreunden. Zu sehr setzen die fast ausschließlich dem linken Lager zuzurechnenden Redakteure der Politik-Redaktion darauf, den Hörern ihre Weltanschauung aufzuzwingen und sie darüber zu belehren, was sie für politisch korrekt und anständig halten.

    Auf die erstgenannten Ö1-Hörer kommen nun weniger rosige Zeiten zu. Das hat ORF-Radiodirektor Karl Amon vor kurzem in einem Interview mit der Austria Presseagentur APA angedeutet. Kern seiner Aussage: Es soll weniger Musik, weniger Wissenschaft und mehr Wort geben.

    Was „mehr Wort“ für den Hörer bedeutet kann man sich unschwer ausmalen. Ein kleines Detail aus der Programmreform, die im Herbst dieses Jahres in Kraft treten soll, verspricht nichts Gutes. Nach dem um 12 Uhr beginnenden Mittagsjournal soll anstelle der gelungenen und daher beliebten Musiksendung „Ö1 bis zwei“ eine einstündige Gesprächssendung folgen.

    Für politikinteressierte Zeitgenossen, die sich nicht zum linken Lager zugehörig fühlen, klingt das nach einer gefährlichen Drohung. Von 13 bis 14 Uhr wird sehr wahrscheinlich wieder ungeniert rot-grünes Gedankengut breitgetreten. Das passiert in vielen Gesprächs- und/oder Diskussionssendungen in einer Form, die schon fast an Gehirnwäsche für die Hörer erinnert.

    Wer gelegentlich die jeden Samstag von 17.05 Uhr bis 19.00 Uhr ausgestrahlte Sendung „Diagonal – Radio für Zeitgenossen“ hört, kann erahnen, was da auf die Hörer zukommt. Vergangen Samstag beispielsweise wurde eine Diskussion angepriesen, in der es um Links- und Rechtsextreme ging. Ein interessantes Thema.

    Die einzigen Diskussionsteilnehmer waren der linke Politologieprofessor Anton Pelinka – er lehrt jetzt an einer Universität in Budapest –, und Lisa Mittendrein, Sprachrohr der linksextremen, aggressiven und ein wenig naiv-schrulligen Organisation attac. Sie diskutierten wie erwartet: linksideologisch und fernab jeder Realität.

    Derartiges ist nach der Ö1-Reform im zwangsgebührenfinanzierten Vorzeigesender des ORF in verstärktem Ausmaß zu erwarten. Eine Spielwiese für rot-grüne Ideologen. Derzeit gibt es in Ö1 noch mehr Musik als Wort. Damit wird es nach der Reform vorbei sein.

    Für zuversichtliche Musikfreunde unter den Ö1-Hörern bleibt nur die Hoffnung, dass der Stiftungsrat – das oberste Kontrollgremium des ORF muss den Vorschlägen zustimmen – die Reformpläne abschmettert. Wahrscheinlich ist das allerdings nicht."

    • Haider
      23. April 2015 21:43

      1888/1889 gründeten sich die Sozialisten im niederösterreichen Hainfeld. Seither wird von dieser Clique ausschließlich antiösterreichische Agidation betrieben. In Wien treiben sie derzeit ihre destruktive Antibürgerpolitik auf die Spitze: Verdreifachung des Defizites innerhalb weniger Jahre, höchste Arbeitslosenzahlen seit Kriegsende, Kapitulation vor Tschetschenmafia und Türkenterror, Zusammenbruch des städtischen Wohnbaues. Nur mehr Lügen, Medienbestechung und Sager eines meist "jenseitigen" Bürgermeisters prägen das Bild der Wiener Stadt. Traurig schaut's aus! Eigentlich müßten 120 Jahre Mißwirtschaft (für lediglich 7 Jahre davon tragen sie keine Verantwortung) für ein Umdenken der Wähler genügen.

  7. Erich Bauer
    23. April 2015 16:54

    Bgmst. Häupl hat zwar nicht den geopolitischen Rang - der im zustünde - aber seine Erscheinungsform und auch Arbeitsauffassung kann sich mit vielen Weltenlenkern hier und heute und auch in der Vergangenheit durchaus messen... Ich bin mir ziemlich sicher, dass er einen Schulz - im EU-Parlament - hinwegfegen würde! Wenn er wieder mal richtig "geladen" ist... (*grins*)

    Apropos Geopolitik:
    Die brillanteste geopolitische Analyse die mir seit einem Jahr je untergekommen ist… Eine Pflichtlektüre.

    http://vineyardsaker.de/ukraine/was-will-putin-eine-grundlegende-analyse-von-rostislav-ishchenko-muss-man-lesen/

    • Wyatt
      23. April 2015 18:13

      Danke Erich - einmal mehr,
      ***********************
      Diese Analyse ist brillant und mehr als lesenswert!

    • socrates
      24. April 2015 02:28

      Danke! Lesenswert!

    • N.SA (kein Partner)
      25. April 2015 08:52

      Man sollte halt mehr vom Saker lesen als den größten österreichischen Kriegshetzer-Blog auszuhalten.

  8. Brigitte Imb
    23. April 2015 16:20

    Ja sicherlich "arbeitet" der Wr. Bürgermeister mehr als 22 h die Woche. Keiner kann die täglichen 2 Kübeln G´spritzen in der kurzen Zeit saufen.

  9. Obrist
    23. April 2015 13:26

    ad Punkt 11: Gerade die letzte Wiener Wahl ist nicht mit demokratischen Mitteln abgelaufen. Leider wurde der Skandal um die zigtausenden Wahlkarten aus türkischen Cafes, die teilweise noch am Montag danach aufgegeben wurden aus Medien und Internet gelöscht. - Ebenso die Forderung der Grünen nach einer Neuwahl wegen Wahlbetruges. Der darauf erfolgte Sündenfall der Neomarxisten/Stalinisten in Form einer Koalitionsbeteiligung - mit allen erschreckenden Folgen für unsere Hauptstadt - ist ja den PT Bloggern hinlänglich bekannt.
    Das Schweigen der Opposition, insbesondere das Schwächeln der Wiener ÖVP ist einerseits mit Kollegen Pröll scheinbar abgesprochen und andererseits ihren schwachen Repräsentanten zu verdanken.
    Die fast völlig fehlende Präsenz der FPÖ (trotz bezahltem Totschweigen duch die Medien) lässt sich bei täglich aufgelegten Elfmeter nur durch eine innere Krise oder doch durch die dünne intellektuelle Basis erklären.

  10. Vayav Indrasca
    23. April 2015 12:59

    Alles richtig. Nur 11. stimmt nicht.

    Es gibt eine Reihe von gelungenen architektonischen Beispielen aus den letzten 100 Jahren, nicht zuletzt die Gemeindebauten der Zwischenkriegszeit, die weltweit Beachtung finden.

  11. annona
    23. April 2015 12:05

    Mit "der "Partei und" ihrem" Klientel- ist die Leistung jedweden BM von Wien durchaus beachtlich !Es kommt ,wie so oft auf die Perspektive an,wie Kriminalität
    Korruption,Verschuldung,ethische Verwilderung,Bandenbildung,Kulturzerstörung,
    Diktatur,Sarkasmus-Zynismus gegenüber Andersdenkenden bis politische Verfolgung gesehen und verspürt wird in dieser Stadt der Rot-Grünen Polit-
    betrüger!
    Vom IS aus gesehen läüft alles in die richtige Richtung zur Vorbereitung einer
    "offenen" Stadt,mit eingespielter Justiz und medialer Unterstützung -etwas
    Umprogrammieren wird schon nötig sein-ja sogar mit Segen der Ungläübigen
    kann man rechnen!
    Vom "Altwiener" aus gesehnen - "hoffnugsloser Harakiri" ist noch untertrieben!!
    Nichteinmal freie"Bühnen bis Kleinkunst -NEIN -alles uniform!!

  12. socrates
    23. April 2015 12:05

    O.T.? Wien wie es leibt und lebt:
    Ein Forschungsprojekt braucht eine Koordinatorin und Beaufsichtigerin. Dafür sind Stadträtinnen bestens geeignet, speziell bei den hier von Kollegen aufgezählten Themen. Das bringt die Wissenschaft einen großen Sprung vorwärts.
    Solche Dinge lassen sich gar nicht erfinden!

  13. brieftaube
    23. April 2015 11:50

    Ich muss bei der Arbeit immer nüchtern sein! Warum Häupl nicht? Gleicher?

  14. Ambra
    23. April 2015 11:18

    Die Liste ist großartig und ließe sich sicher noch weiter ausdehnen - zB, daß nicht nur die Radfahrer tun können , was sie wollen, sondern inzwischen auch die Fußgänger mit Vorliebe trotz roter Ampel vor der Nase der Autofahrer über die Straßen laufen - ungestraft natürlich. Wobei dies nur eine Lappalie gegenüber anderen Problemen ist ... wie zB daß Bewohner verschiedener Bezirke viel Geld für ihr Jahres-Parkpickerl bezahlen dürfen, gleichzeitig aber die Parkmöglichkeiten immer mehr eingeschränkt werden zugunsten von Fahrradwegen und Taxistandplätzen (zB Canovagasse), daß das Weltkulturerbe keinerlei Bedeutung für den Bürgermeister & Co hat (s. Intercont etc) usw usf.
    Ich vermisse aber die Opposition, in der sich doch die ÖVP angeblich auch befindet.
    Wo vertritt sie die Interessen der Bürger gegen das Rathaus und seine Beamten ?

    • Politicus1
      23. April 2015 11:23

      Die Wiener ÖVP ist schon in Opposition - aber seit Nettig nicht der Wirtschaftsbund ...

      In jeder anderen Stadt hätten Oppositionsparteien ihre hellste Freude über den ihnen aufgelegten Elfer einer Stadtregierung mit dem Häupl und seinen Stadträttinen ..

  15. Josef Maierhofer
    23. April 2015 10:10

    Der Bürgermeister Wiens ist abschussreif, weil er keinerlei Anstrengungen zur Wahrheitsvermittlung macht, sondern das Gegenteil, nämlich Medienbestechung, er ist abschussreife, weil er keinerlei Anstrengungen unternimmt die ausufernden Schulden einzudämmen, .... , Dr. Unterberger hat das grausige Ausmaß aufgelistet.

    Er möchte sich also nur noch hinüberretten über den Wahltermin und dann übergeben. Fast wäre den Sozis in Wien ein Wahlsieg zu wünschen, denn die verbrannte Erde, die sie zurücklassen ist für keinen neuen Bürgermeister ein leichtes Stück Arbeit.

    Egal wie, Wien ist pleite, gerade wegen dieser 'glorreichen' und 'glitzernden' Partei, die nun seit 70 Jahren Wien ruiniert hat und nun Farbe bekennen muss.

    Um Wienerisch zu sprechen 'ein bisserl was geht immer noch'. noch ?

    Aber sind das nicht Fälle für den Staatsanwalt ?

    Jedenfalls kann man das 'Fluchtachterl' bereits beim Ober bestellen ...

  16. Nestor 1937
    23. April 2015 10:08

    .
    Sogar HC Strache
    würde es besser machen als der Veltliner mit seiner Weiberriege...
    .

  17. Politicus1
    23. April 2015 09:57

    18. dass immer mehr blühende Wiener Geschäfts- und Einkaufsstraßen zu amerikanischen "Inner Cities" werden: aufgelassene, leere Geschäftslokale, ein zwielichtiges Handyshop und Internetcafé neben dem anderen, ...
    Nur ein paar Beispiele: Reinprechtsdorferstraße, Gumpendorferstraße, Sechshauserstraße, Kaiserstraße, Lerchenfelderstraße, Alserstraße ...

    19. dass Wien immer mehr zu einer Bettlerstadt mit importierter Armut wird

    20. dass Wien über Wunsch des allseits beleibten Bürgermeisters und seiner Tourismusmanager gegen den Willen der weitaus überwiegenden Mehrheit aller Wiener mit allen finanziellen und Werbemitteln zur Welthaupstadt der Homosexuellen gemacht wird

  18. Wolfgang Bauer
    23. April 2015 09:04

    Und der Songcontest? Ist das gar nix? Stress pur!
    Wer gestern die Werbung im ORF unter offensichtlicher Zwangsverpflichtung diverser Anchormen and -women zum peinlichen Karaoke bzw. Playback gesehen hat, weiß: "Wir sind Songcontest!"
    Ich meine: Spätestens jetzt muss die ORF-Gebühr bestreikt werden.

    • Ambra
      23. April 2015 22:03

      Wolfgang Bauer: aber für eine der gräßlichen Werbeaktionen des ORF für den Song Contest muß man dankbar sein: daß täglich die Anzahl der Tage bekannt gegeben wird, die bis zu diesem Schmarrn noch fehlen: wir müssen nur 1 oder 2 Tage dazurechnen und wissen immer, daß es nicht mehr lange dauert und jeden Tag weniger bis dieser Unfug vorbei ist - aber man wird sich sicher etwas Neues einfallen lassen und den live Ball gibt es ja als Zugabe auch noch ...

    • peter789 (kein Partner)
      25. April 2015 20:04

      Der ORF vertritt ausschließlich die links/rot/grüne Reichshälfte, zahlen müssen aber ALLE.
      Konservative, Katholiken, sogar Pegidademonstrierer, EU-Kritiker, Putin-Bashing-Verweigerer...

  19. kritikos
    23. April 2015 03:05

    Dies ist eine beachtliche Aufzählung der auf den Bürgermeister wartenden Aufgaben. Ich hoffe, er ist gut drauf, diese auch zu lesen. Mehr wird's nicht.
    Ich frage mich wirklich, worauf kommt es ihm bezüglich Wien an? Wo liegen seine Ziele und Pläne? Es kann doch nicht sein, das er keine hat. Sieht er den wirtschaftlichen Niedergang, den Schuldenwachstum, den Imageverlust, den Immigrantenüberhang etc. etc. nicht? Nur gemütlich zu wirken und splendid zu sein ist wahrlich nicht das, was einer, doch immer noch, Weltstadt weiterhilft.
    Er hätte doch besser Lehrer werden sollen, mit Dienstag-Mittag Schluss.





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