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FN 755: Stronach – damit es auch etwas zum Lachen gibt

Politik ist meist lähmend bis deprimierend. Wirklich lustig hat sie erst Frank Stronach gemacht.

Der betagte Unternehmer hatte einst als eine seiner vielen Firmengründungen auch eine österreichische Partei gegründet. Diese hat es mit viel Werbegeld und mit Hilfe des Frustes vieler Bürger über die Altparteien bis ins Parlament geschafft, wenn auch lange nicht so erfolgreich, wie Stronach gehofft hatte. Seit dem Wahltag ist der Mann daher böse auf Österreich, das ihn offensichtlich nicht verstehen will, und hat das Interesse an seinem Spielzeug verloren. Sämtliche Stronach-Abgeordnete sind verzweifelt. In den Landtagen haben sich viele wieder von ihm abgewendet. Stronach selbst schaut nur noch alle paar Monate in Österreich vorbei (von dem er nicht die geringste Ahnung hat) und macht dann immer dasselbe: Er wirft die jeweils gerade amtierende Parteiführung hinaus und setzt eine neue ein. So wie halt absolutistische Monarchen ihre Hofnarren nach Belieben ein- und absetzen. Das Amüsanteste daran ist: Dass Stronach noch immer Kandidaten findet, die sich von ihm herumschubsen lassen. Und das Erstaunlichste ist: Dass die Nationalrats-Abgeordneten des „Teams Stronach“ noch immer nicht den Mut gehabt haben, offen dem Wirrkopf Ade zu sagen und anzufangen, sich ohne Stronach – also arm, aber honorig – für mehr Vernunft zu engagieren.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 17:40

    Das Ganze ist nicht zum Lachen, denn da haben sich einige sehr verdienstvolle von Idealismus und Verantwortungsbewusstsein für unser Land geleitete Persönlichkeiten engagiert, darunter unsere allseits geschätzte Posterin Elisabeth "Brechstange"!
    Herzliche Grüße nach Leoben,
    terbuan

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 22:03

    Erst war das TS ein Hoffungsschimmer. Mit der Zeit wurde es eine ganz gewöhnliche Partei, viele Opportunisten und ein paar Gutmenschen.
    Diese Gutmenschen meinen es ja gut, aber haben leider nicht die leistete Ahnung (siehe Nachbauer und Vetter, beide wären gern gesehene Nachbarn) von der Realität in Österreich. Es reicht nicht ein paar Meinungen aus akademischen Studierzirkeln wiederzugeben, man muss schon wissen wie es, abseits von gesetzlichen Regelungen, im realem Leben zugeht! Dazu muss man aber Unternehmer oder leitender Angestellter, hier in Österreich(!), sein.

    Wenn Herr Stronach manches vielleicht falsch angepackt hat, so verdient dieser Mann meine Hochachtung. Einmal für sein wirtschaftliches Werk und einmal für den Versuch in Österreich friedlich(!!!) die Dinge zum Besseren zu wenden. Ein herzliches Danke an ihn. Er soll sich jedenfalls über das vollständige politische Scheitern nicht ärgern, denn er hat es immerhin versucht! Nochmals Hochachtung! Möge sein Beispiel uns Kraft geben.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 21:25

    Sorry - schon wieder ein Off-Topic - aber offenbar wollen (fast) alle Parteien die
    Afrika-Flüchtline über ganz Europa verteilen ! Aber traut sich jemand, konkrete
    Fragen aufzuwerfen - betreffend Bildungs-Stand, Sprachkenntnisse, kulturelle Kluft, usw. ?@!

    Es ist den Leuten nicht geholfen, wenn ihnen als Verdienstmöglichkeit nur
    Drogenhandel oder Prostitution offen stehen. UND NEIN, das ist jetzt kein
    Vorurteil. Wer würde einen Flüchtling einstellen, der unsere Sprache nicht
    beherrscht, kaum lesen und schreiben kann und obendrein an der bei uns
    praktizierten Form des Arbeits-Tages verzweifelt, weil so ein 8 Std-Tag in
    seinem Kulturkreis einfach nicht existiert - wie übrigens vieles Andere auch,
    womit so ein Zuwanderer bei uns konfrontiert wird ?@!

    Die einzig legitime und ECHTE Hilfe KANN NUR vor Ort in Afrika passieren
    Wobei hier die umgekehrte Relation besteht - da würde der durchschnittliche Lehrer
    aus unserem Kulturkreis mit Sicherheit in der ersten Woche das Handtuch werfen,
    sofern er/sie nicht irgendwann in der Jugend als Entwicklungs-Helfer oder ähnliches
    tätig war.

    Das nächste Dilemma tut sich auf, wenn die Islamisten vor Ort spitz-kriegen, daß da
    eine "westliche" Schule (od. Berufsschule, od. dgl) eingerichtet wurde, dann gibt's
    Anschläge und viele Tote und schon treten wieder die Gutmenschen aus Caritas und dgl.
    auf den Plan und verteilen die Schuld an solchen Anschlägen über ganz Österreich (!)Was letztlich wieder dazu führt, daß die Subventionen zu solchen Hilfsorganisationenwieder reichlich fließen.

    Oder will mir vielleicht jemand weismachen, daß die verantwortlichen Herrschaften
    einfach nur zu blöd sind, um die simpelsten Zusammenhänge zu verstehen ! ! !

    Sicher nicht. Umgekehrt wage ich behaupten, daß ein hoher Prozentsatz unserer
    Landsleute es einfach unvorstellbar findet und nicht glauben kann, daß es bei der
    ganzen Angelegenheit rund um Flüchtlingsheime und Betreuung NICHT in erster Linie
    um die Flüchtlinge geht, sondern um Effekthascherei zwecks Öffentlichkeitsarbeit
    womit man widerum Subventionen lukrieren kann ! ! !

    Zuallererst muß die politische Stabilität in solchen Ländern hergestellt werden.
    UND ? Genau das Gegenteil ist z.B. in Libyen passiert, man vernichtet die bösen
    Despoten, was unweigerlich dazu führt, daß sich die vielen verschiedenen Ethnien
    wieder gegenseitig abschlachten ! ! !

    Ja, ja - es gibt keine Rassen, aber ungeachtet dessen leben die afrikanischen
    Ethnien hauptsächlich deshalb in der Steinzeit, weil sie sich selber immer wieder
    dorthin bekriegen, und falls doch mal eine intelligente Initiative entsteht
    (Patrice Émery Lumumba - afrikanische Union), dann schicken die Engländer ein
    Killerkommando (im Einverständnis der Kolonialmacht Belgien).

    Womit wir schon wieder beim nächsten Dilemma wären, denn holt man diese Leute
    (möglichst Alle) nach Europa, dann lösen wir damit NICHT DEREN Probleme, sondern
    wir holen uns dadurch die ethnischen Konflike nach Europa. Man denke nur an die
    verrückte Schlachterei im Yugoslavien nach Tito (dort brodelt es nach wie vor ! ).

    Auch hier gilt die Annahme, daß die verantwortlichen Herrschaften gar nicht blöd
    genug sein können, um anzunehmen daß der Beduine zum Italiener (geschweige denn
    zum Schweizer) wird, sobald man ihn aus dem Mittelmeer herauszieht !

    Die einzige Chance für Afrika sind mMn chinesische Firmen, denn die kennen aus
    Erfahrung die einzig praktikable Antwort auf ethnische Probleme - die Eisenfaust !

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 18:15

    OT - nicht zum Lachen ...
    ein weiterer großer Erfolg der Frau Bildungsministerin:
    Die Ausweitung des Papamonats auf gleichgeschlechtliche Paare im öffentlichen Dienst hat heute den Ministerrat passiert. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) zeigte sich darüber in einer Aussendung erfreut.
    "Mit dem Babymonat geben wir beiden Partnern die Möglichkeit, von Anfang an Verantwortung für das gemeinsame Kind zu übernehmen."

    Nur eine Frage: wie schaffen es Homosexuelle ein GEMEINSAMES zu haben?

    Das wird die Frau Minister den Schulkindern sicherlich im neuen Sexualkundeunterricht erklären ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 14:56

    Ja, das ist die Frage, arm, aber honorig, wäre richtig.

    Aber, wie es halt in dieser Gesellschaft ist, das Abgeordnetengehalt ist zu hoch, dass es arm aber honorig gehen würde.

    Wenn Stronach sein Spielzeug weggeworfen hat trotz manch guter Ideen, die er publiziert hat, so könnte ihn ja ein demokratisches Gremium hinauswählen aus dem Vorsitz.

    Oder geht bei uns Demokratie nur geschmiert ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorverzweifelter Wähler
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 17:18

    Stronachs Versuch, besonnene Charaktere zu animieren, gemeinsam mit ihm den Sumpf auf friedlichem Wege vielleicht doch noch langsam trocken zu legen ist an den Egoismen der Elite, dem weitgehenden Fehlen selbstgesteuerter, verantwortungsbewußter Mittelstandsbürger, sowie proletoidem Desinteresse der restlichen Wahlberechtigten gescheitert. Er selbst war und ist willfähriges Opfer der Nomenklatura und ihrer geldgierigen Satelliten. - Schade

  7. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2015 16:32

    Der Link zum Thema: http://steiermark.orf.at/news/stories/2706431/

    Statt Wolfgang Auer wird Josef Kaltenegger ganz überraschend zum Spitzenkandidaten der Landtagswahl in der Steiermark.

    Die Steiermark ist sicher von herausragender Bedeutung für das Team Stronach. Wurde doch einstmals Franz Strohsack in der grünen Mark geboren.

    Auch die derzeitige Bundes-Parteivorsitzende ist aus der Steiermark: Waltraud Dietrich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorverzweifelter Wähler
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2015 17:18

    Stronachs Versuch, besonnene Charaktere zu animieren, gemeinsam mit ihm den Sumpf auf friedlichem Wege vielleicht doch noch langsam trocken zu legen ist an den Egoismen der Elite, dem weitgehenden Fehlen selbstgesteuerter, verantwortungsbewußter Mittelstandsbürger, sowie proletoidem Desinteresse der restlichen Wahlberechtigten gescheitert. Er selbst war und ist willfähriges Opfer der Nomenklatura und ihrer geldgierigen Satelliten. - Schade


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    24. April 2015 12:26

    Dieser Wirrkopf hat immerhin 150.000 Menschen Arbeit gegeben. Wenn er so großartig normal wäre, hätte er das nicht geschafft.

    Bei allem Respekt vor den groaßartigen Intellektuellen dieses Landes, die meisten von ihnen sind auch immer nur irgendwo angestellt und arbeiten für andere Leute.

    Wir brauchen mehr Wirrköpfe, die anderen Arbeit geben, weil dazu die überwiegende Mehrheit nicht in der Lage ist sich selbst Arbeit zu schaffen. Auch wenn sie großartige Reden schwingen können und sowieso alles besser wissen.

    Sorry, bei allem Respekt vor Dr. Unterberger, das ist sehr billig. Ja, die meisten Leute machen alles für Geld. Das ist der Normalfall. Stronach nicht, beispielsweise.

    • brechstange
      24. April 2015 12:57

      Vor allem werden, die die arbeiten, von den Sprechblasenerzeugern untergebuttert. Die gesamte Energie wandert da rein. Die Menschen müssen erkennen, dass Taten statt Worte zählen.

  2. Knut (kein Partner)
    24. April 2015 11:39

    Eines hat der Stronach eindrucksvoll bewiesen:

    Die Politik ist in Österreich käuflich !!!

    Danke Franky-Boy

  3. MH-0817 (kein Partner)
    23. April 2015 22:15

    Die USA verfügen über alle Informationen, die den Schuldigen am Absturz der MH17 festnageln können. Dass sie diese Beweise nicht der Öffentlichkeit vorlegen, kann nur einen Grund haben: Russland war es nicht. Peter Haisenko

    • 3 Mirage-Piloten (kein Partner)
      23. April 2015 22:27

      Befehl ist Befehl!

    • Argo (kein Partner)
      24. April 2015 22:14

      Sie müssen arbeitslos und/oder ein Tro*el sein, wenn Sie nichts Besseres zu tun haben, als sich hier ständig auf Ihre eigenen Beiträge unter verschiedenen Pseudonymen zu antworten.

    • CIA-Troll (kein Partner)
      25. April 2015 01:59

      Argo, schließen Sie immer von sich auf andere?

  4. N.SA (kein Partner)
    23. April 2015 22:00

    Noch witziger als die politischen Strohsäcke ist, dass der Nazi-Schläger Klitschko mit dem Konrad-Adenauer-Preis ausgezeichnet wird. Wenn man den Konrad-Adenauer-Preis in Adolf-Hitler-Preis umbenennen würde, dann wäre auch ein Realitätsbezug gegeben.

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      23. April 2015 22:06

      US-Tötungsdrohnen haben wieder Zivilisten, Kinder und Frauen getötet. Diese Morde werden vom deutschen Reich aus gesteuert (Ramstein). Wann wird Merkel vor den internationalen Strafgerichtshof gestellt?

  5. cmh (kein Partner)
    23. April 2015 19:07

    Es tut mir leid, aber:

    Ich habs Euch gleich g'sagt!

    Politik ist bekanntlich das beharrliche Bohren harter Bretter, hier einem Messias oder Onkel aus Amerika mit viel Geld nachzurennen ist systemwidrig. Und deswegen hält sich mein Bedauern mit den TS Politikern in engen Grenzen. Denn die haben genau das getan, zu meinen langjährige Arbeit wäre mit Geld zu substituieren.

  6. verzweifelter Wähler (kein Partner)
    23. April 2015 17:18

    Stronachs Versuch, besonnene Charaktere zu animieren, gemeinsam mit ihm den Sumpf auf friedlichem Wege vielleicht doch noch langsam trocken zu legen ist an den Egoismen der Elite, dem weitgehenden Fehlen selbstgesteuerter, verantwortungsbewußter Mittelstandsbürger, sowie proletoidem Desinteresse der restlichen Wahlberechtigten gescheitert. Er selbst war und ist willfähriges Opfer der Nomenklatura und ihrer geldgierigen Satelliten. - Schade

    • cmh (kein Partner)
      23. April 2015 19:13

      Gern tun täte ich es auch, wenn auch mit wesentlich weniger Kohle. Aber darin liegt die Schwierigkeit in der Politik.

      Wenn Stronach gemeint hat, ein linxversieftes politisches System in einer Legislaturperiode zu verändern, ein System wohlgemerkt, dass ein Wolfgang Schüssel nicht oder nur mit Mühe derritten hat, dann war er ein politischer Idiot.

    • de Voltaire
      25. April 2015 21:51

      Wenn es noch mehr verzweifelte gibt, die noch wählen gehen, dann gibt es ja immer noch die Chance auf Veränderung. Und wenn sich die Journaille schon auf Stronach einschießt, dann steckt vielleicht doch mehr Potential in seiner Bewegung. Und Chancen sollte man nutzen ...

  7. Insider der Politik (kein Partner)
    23. April 2015 15:36

    Ersetze Stronach durch Unterberger, erfolgreicher Unternehmer durch geschassten Chefredakteur, Partei durch Blog und Abgeordnete durch zahlende Partner und schon passt es hier auch.
    Nur dass der Stronach ohne Parteien und Bezahlpropaganda tatsächlich erfolgreich wurde und ihm Österreich am Herzen liegt.

    Peinlicher geht es kaum noch, Unterberger.
    Gibt es für den Artikel Geld von den Systemparteien?

    • Politik ist keine Lösung! (kein Partner)
      23. April 2015 18:04

      Der Blog ist ganz ok. Das einzige, was hier stört, ist Unterberger.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      23. April 2015 19:14

      Frühling wirds, die Trolle kommen heraus.

      Müde sinds halt noch.

    • Trolli (kein Partner)
      24. April 2015 13:59

      Na wird schon noch mit dem Aufwachen Trollwatsch.
      Schön, dass wir den Troll Trollwatsch wieder unter den Aufgewachten begrüßen dürfen.

  8. Segestes (kein Partner)
    23. April 2015 15:19

    Verschwörungstheorie(?):

    Das Hauptziel, das mit dem Team Stronach verfolgt wurde, nämlich die FPÖ bei der letzten Nationalratswahl noch einmal möglichst klein zu halten - wurde erreicht.

    • cmh (kein Partner)
      23. April 2015 19:16

      Da stimme ich Ihnen wieder bei.

      Zu meinen wie die TSler, es würde nicht um sie herum intrigiert und manövriert werden, war mehr als naiv.

    • Segestes (kein Partner)
      23. April 2015 21:56

      Naiv und zum Teil auch selbstsüchtig. Stronach hat sich ja vor den Wahlen quasi ins Parlament eingekauft, indem er den BZÖlern die Möglichkeit bot, noch einmal fünf Jahre lang in der Quatschbude an der Ringstraße ein feines Auskommen zu finden.

  9. dssm
    21. April 2015 22:03

    Erst war das TS ein Hoffungsschimmer. Mit der Zeit wurde es eine ganz gewöhnliche Partei, viele Opportunisten und ein paar Gutmenschen.
    Diese Gutmenschen meinen es ja gut, aber haben leider nicht die leistete Ahnung (siehe Nachbauer und Vetter, beide wären gern gesehene Nachbarn) von der Realität in Österreich. Es reicht nicht ein paar Meinungen aus akademischen Studierzirkeln wiederzugeben, man muss schon wissen wie es, abseits von gesetzlichen Regelungen, im realem Leben zugeht! Dazu muss man aber Unternehmer oder leitender Angestellter, hier in Österreich(!), sein.

    Wenn Herr Stronach manches vielleicht falsch angepackt hat, so verdient dieser Mann meine Hochachtung. Einmal für sein wirtschaftliches Werk und einmal für den Versuch in Österreich friedlich(!!!) die Dinge zum Besseren zu wenden. Ein herzliches Danke an ihn. Er soll sich jedenfalls über das vollständige politische Scheitern nicht ärgern, denn er hat es immerhin versucht! Nochmals Hochachtung! Möge sein Beispiel uns Kraft geben.

    • Walter Höller
      22. April 2015 07:43

      Ich kann Ihnen nur zustimmen. Stronach hat die gute Sache verpatzt, aber er hat trotzdem auch meine Hochachtung. Dass Nachbaur und Vetter "nicht die leiseste Ahnung von der Realität" hätten, trifft wohl nicht zu.

    • Nestor 1937
      22. April 2015 08:59

      .
      Wir hätten in Österreich ja mehrere profilierte Milliardäre.
      Vielleicht versucht es einer von ihnen und vermeidet die Fehler von Stronach...
      .

    • de Voltaire
      22. April 2015 09:32

      "Wir hätten in Österreich ja mehrere profilierte Milliardäre"

      Wenn man nur diejenigen berücksichtigt, die aus eigener Kraft und ohne staatliche Zwangsabgaben dazu geworden sind, dann bleiben nicht viel übrig.
      Wenn man dann noch in die Waagschale wirft, dass (wie übrigens auch bei vielen Politikern) der Mut, sich gegen die bestehenden Strukturen einzusetzen, erst mit dem erreichen einer gewissen altersbedingten Unabhängigkeit einstellt, bleibt eigentlich nur einer.

      Daher sehe ich derzeit nur zwei Alternativen: Auswandern oder die noch bestehenden Chancen und Ansätze des TS zu unterstützen. Ich habe mich für zweiteres entschieden.

    • leshandl
      23. April 2015 09:01

      Wer Herrn Stronach etwas länger verfolgt, muss merken, dass er praktisch immer, wenn er über seinen ureigenen Industriebereich hinaus wollte, kläglich gescheitert ist. Ob das jetzt eine Fluggesellschaft, ein Magazin, Rennbahnen oder eben die Politik war. Sein politisches Scheitern war schon in Kanada zu beobachten und damit ganz klar, dass es auch in Österreich nicht anders sein würde. Jeder, der Besseres erhoffte, war Illusionist.

    • Sensenmann
      23. April 2015 22:18

      Er hat das gleiche Problem wie es schon der Reformator Joseph der Zweite mit seinem Land hatte: Es waren halt zu viele Österreicher drin...

      Stronach hätte sich nicht die abgehalfterten aus den Systemparteien nehmen dürfen, sondern Leute, die ganz anders denken, agieren und einen anderen Ehrenkodex haben. Nachbauer und Vetter sind wohl die einzigen, die dort alphabetisiert sind.

      Was zu schnell hochwächst, geht unter.

    • fewe (kein Partner)
      24. April 2015 12:49

      @leshandl: Ja, das stimmt wohl, aber Stronach hat das alles selbst bezahlt. Es ist doch sein Geld, mit dem er machen kann, was er will. Es ist ja nicht so, dass er jemals in Konkurs gegangen wäre und darunter andere gelitten hätten.

      Ganz im Gegenteil, verdienen andere, die offenbar leider nicht fähig genug sind um ihre Aufgabe richtig zu machen - sonst wären Projekte ja erfolgreich -, eine Zeit lang Geld mit seinen Versuchen. Immerhin besser, als wenn das Geld sich nur auf Finanzmärkten bewegt. In das Team Stronach hatte er ja auch immerhin etliche Millonen eigenes Geld investiert, das dadurch andere bekommen haben.

      Vielleicht hat er bei der Auswahl von Leuten in Bereichen von denen er selbst zuwenig versteht nicht viel Glück. Beispielsweise die Konzepte des Team Stronach hatten durchaus Hand und Fuß und kann man kaum als schlecht oder nicht realiserbar bezeichnen. Eine Nachbaur nur nur einige wenige andere im TS als Glanzlicht hatten halt nicht gereicht.

  10. machmuss verschiebnix
    21. April 2015 21:25

    Sorry - schon wieder ein Off-Topic - aber offenbar wollen (fast) alle Parteien die
    Afrika-Flüchtline über ganz Europa verteilen ! Aber traut sich jemand, konkrete
    Fragen aufzuwerfen - betreffend Bildungs-Stand, Sprachkenntnisse, kulturelle Kluft, usw. ?@!

    Es ist den Leuten nicht geholfen, wenn ihnen als Verdienstmöglichkeit nur
    Drogenhandel oder Prostitution offen stehen. UND NEIN, das ist jetzt kein
    Vorurteil. Wer würde einen Flüchtling einstellen, der unsere Sprache nicht
    beherrscht, kaum lesen und schreiben kann und obendrein an der bei uns
    praktizierten Form des Arbeits-Tages verzweifelt, weil so ein 8 Std-Tag in
    seinem Kulturkreis einfach nicht existiert - wie übrigens vieles Andere auch,
    womit so ein Zuwanderer bei uns konfrontiert wird ?@!

    Die einzig legitime und ECHTE Hilfe KANN NUR vor Ort in Afrika passieren
    Wobei hier die umgekehrte Relation besteht - da würde der durchschnittliche Lehrer
    aus unserem Kulturkreis mit Sicherheit in der ersten Woche das Handtuch werfen,
    sofern er/sie nicht irgendwann in der Jugend als Entwicklungs-Helfer oder ähnliches
    tätig war.

    Das nächste Dilemma tut sich auf, wenn die Islamisten vor Ort spitz-kriegen, daß da
    eine "westliche" Schule (od. Berufsschule, od. dgl) eingerichtet wurde, dann gibt's
    Anschläge und viele Tote und schon treten wieder die Gutmenschen aus Caritas und dgl.
    auf den Plan und verteilen die Schuld an solchen Anschlägen über ganz Österreich (!)Was letztlich wieder dazu führt, daß die Subventionen zu solchen Hilfsorganisationenwieder reichlich fließen.

    Oder will mir vielleicht jemand weismachen, daß die verantwortlichen Herrschaften
    einfach nur zu blöd sind, um die simpelsten Zusammenhänge zu verstehen ! ! !

    Sicher nicht. Umgekehrt wage ich behaupten, daß ein hoher Prozentsatz unserer
    Landsleute es einfach unvorstellbar findet und nicht glauben kann, daß es bei der
    ganzen Angelegenheit rund um Flüchtlingsheime und Betreuung NICHT in erster Linie
    um die Flüchtlinge geht, sondern um Effekthascherei zwecks Öffentlichkeitsarbeit
    womit man widerum Subventionen lukrieren kann ! ! !

    Zuallererst muß die politische Stabilität in solchen Ländern hergestellt werden.
    UND ? Genau das Gegenteil ist z.B. in Libyen passiert, man vernichtet die bösen
    Despoten, was unweigerlich dazu führt, daß sich die vielen verschiedenen Ethnien
    wieder gegenseitig abschlachten ! ! !

    Ja, ja - es gibt keine Rassen, aber ungeachtet dessen leben die afrikanischen
    Ethnien hauptsächlich deshalb in der Steinzeit, weil sie sich selber immer wieder
    dorthin bekriegen, und falls doch mal eine intelligente Initiative entsteht
    (Patrice Émery Lumumba - afrikanische Union), dann schicken die Engländer ein
    Killerkommando (im Einverständnis der Kolonialmacht Belgien).

    Womit wir schon wieder beim nächsten Dilemma wären, denn holt man diese Leute
    (möglichst Alle) nach Europa, dann lösen wir damit NICHT DEREN Probleme, sondern
    wir holen uns dadurch die ethnischen Konflike nach Europa. Man denke nur an die
    verrückte Schlachterei im Yugoslavien nach Tito (dort brodelt es nach wie vor ! ).

    Auch hier gilt die Annahme, daß die verantwortlichen Herrschaften gar nicht blöd
    genug sein können, um anzunehmen daß der Beduine zum Italiener (geschweige denn
    zum Schweizer) wird, sobald man ihn aus dem Mittelmeer herauszieht !

    Die einzige Chance für Afrika sind mMn chinesische Firmen, denn die kennen aus
    Erfahrung die einzig praktikable Antwort auf ethnische Probleme - die Eisenfaust !

    • Undine
      21. April 2015 22:01

      @machmuss verschiebnix

      ****************!

    • dssm
      21. April 2015 22:17

      Mein lieber @machmuss verschiebnix,
      es ist ja alles richtig, was Sie da so schreiben. Es gibt historische Studien zum Thema, die bestätigen Ihre Darstellung. Es gibt aktuelle wirtschaftliche Studien, die geben Ihnen Recht. Es gibt Studien von Gefängnispsychologen, Bewährungshelfern, Entwicklungshelfern, UNO-Mitarbeitern usw, auch die sind voll auf Ihrer Linie.

      Leider gibt es die Gutmenschen. Für die sind falsifizierbare oder gar (empirisch) beweisbare Fakten einfach nicht relevant. Es spielt keine Rolle, daß jeder Ihrer Punkte sehr nahe an der Realität ist.

      Irgend welche Schwachköpfe (unsere Eltern!!!) haben vor ein paar Jahrzehnten das Tor zur Hölle geöffnet, nämlich alles und jedes studieren lassen. Um dies erfolgreich zu gestalten, musste die Qualität drastisch nach unten. Und nun haben wir die ungebildeten Affen herumsitzen. Keinen sinnvollen Beruf gelernt, kein Wissen, kein Können. Die wollen aber auch 'gut' sein. Da sie selber nicht arbeiten und leisten können, müssen sie anderen etwas wegnehmen um 'gut' zu sein, ohne überhaupt die Folgen ihrer Taten abschätzen zu können; ohne aber auch nur die eigene Unvollkommenheit einschätzen zu können – Experten eben. Willkommen im Sozialismus ZweiPunktNull.

    • logiker2
      22. April 2015 06:36

      @machmuss verschiebnix
      @dssm, vorallem der letzte Absatz

      ***********************!

    • Frusti
      22. April 2015 07:18

      Ö1 Morgenjournal: Europa muss seinen Reichtum teilen! So die Aussage eines "Experten". Es gibt keinen anderen Ausweg.

  11. Politicus1
    21. April 2015 18:15

    OT - nicht zum Lachen ...
    ein weiterer großer Erfolg der Frau Bildungsministerin:
    Die Ausweitung des Papamonats auf gleichgeschlechtliche Paare im öffentlichen Dienst hat heute den Ministerrat passiert. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) zeigte sich darüber in einer Aussendung erfreut.
    "Mit dem Babymonat geben wir beiden Partnern die Möglichkeit, von Anfang an Verantwortung für das gemeinsame Kind zu übernehmen."

    Nur eine Frage: wie schaffen es Homosexuelle ein GEMEINSAMES zu haben?

    Das wird die Frau Minister den Schulkindern sicherlich im neuen Sexualkundeunterricht erklären ...

    • Erich Bauer
      21. April 2015 18:18

      Na... der Storch...

    • Torres (kein Partner)
      23. April 2015 15:00

      Das (letzteres) bezweifle ich. Sie hat es ja nicht einmal in ihrer (heterosexuellen) Ehe geschafft, ein Kind in die Welt zu setzen. Könnte aber auch sein, dass ihr Mann ihr nicht an den Po (und auch sonst nirgends hin) grapschen durfte.

  12. terbuan
    21. April 2015 17:40

    Das Ganze ist nicht zum Lachen, denn da haben sich einige sehr verdienstvolle von Idealismus und Verantwortungsbewusstsein für unser Land geleitete Persönlichkeiten engagiert, darunter unsere allseits geschätzte Posterin Elisabeth "Brechstange"!
    Herzliche Grüße nach Leoben,
    terbuan

    • Erich Bauer
      21. April 2015 18:45

      Du weißt, ich bin nicht ganz deiner Meinung über "verantwortungsvolle Politiker"... Mir war klar, dass sich nach "Knittelfeld" im BZÖ eine neue Schlangengrube auftat, die dann bei TS landete...

      "The Cream" haben Politiker recht gut beschrieben:

      Hey now baby, get into my big black car.
      Hey now baby, get into my big black car.
      I just want to show you what my politics are.

      I'm a political man and I practice what I preach.
      I'm a political man and I practice what I preach.
      So don't deny me baby, not while you're in my reach.

      I support the left, though I'm leaning, leaning to the right.
      I support the left, though I'm leaning, leaning to the right.
      But I'm not there when it's coming to a fight.

      Hey now baby, get into my big black car.
      Hey now baby, get into my big black car.
      I just want to show you what my politics are.

      Die Musik trifft wahrscheinlich nicht deinen Geschmack... wenngleich ich sie bei diesem Thema durchaus passend finde. Aber vielleicht kann Herr Volpini damit was anfangen...

      https://www.youtube.com/watch?v=9FkyRV1_ZjI

    • terbuan
      21. April 2015 18:57

      Erich,
      ich war nie ein Fan vom TS, aber ich kenne die Brechstange seit Beginn des Blogs und ich schätze sie persönlich sehr, daher musste ich das schreiben, aus ganz persönlichen Gründen!

    • FranzAnton
      21. April 2015 19:04

      Auch mir tut es leid, wenn im TS allerhand gar nicht rund läuft; wem schließlich kann ein besonnener Mensch bei der nächsten Wahl schon guten Gewissens seine Stimme geben? Allerdings dürfte noch einige Zeit bis dahin vergehen, und vielleicht "derrappelt" sich TS doch noch zu einer vertrauenswürdigen Partei - obwohl einen die ewigen Zores schon zu entmutigen geeignet sind.

    • CHP
      21. April 2015 19:51

      Ich schätze "Brechstange " mit oder ohne TS

    • dssm
    • fenstergucker
      21. April 2015 22:58

      @CHP

      ************************************!

    • Wyatt
      22. April 2015 07:15

      Danke terbuan,
      Danke CHP,

      und an die @ brechstange
      a.o. *********************!

    • brechstange
      22. April 2015 11:19

      Danke allen. Es ist nicht leicht, Fuß zu fassen. Das System wehrt sich. Da ist ein gerüttelt Maß an Standfestigkeit notwendig.

  13. Herby
    21. April 2015 16:32

    Der Link zum Thema: http://steiermark.orf.at/news/stories/2706431/

    Statt Wolfgang Auer wird Josef Kaltenegger ganz überraschend zum Spitzenkandidaten der Landtagswahl in der Steiermark.

    Die Steiermark ist sicher von herausragender Bedeutung für das Team Stronach. Wurde doch einstmals Franz Strohsack in der grünen Mark geboren.

    Auch die derzeitige Bundes-Parteivorsitzende ist aus der Steiermark: Waltraud Dietrich.

  14. Josef Maierhofer
    21. April 2015 14:56

    Ja, das ist die Frage, arm, aber honorig, wäre richtig.

    Aber, wie es halt in dieser Gesellschaft ist, das Abgeordnetengehalt ist zu hoch, dass es arm aber honorig gehen würde.

    Wenn Stronach sein Spielzeug weggeworfen hat trotz manch guter Ideen, die er publiziert hat, so könnte ihn ja ein demokratisches Gremium hinauswählen aus dem Vorsitz.

    Oder geht bei uns Demokratie nur geschmiert ?





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