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Der ÖBB-Jubel und die traurige Wahrheit

Viele Medien bejubeln, dass die ÖBB eine deutliche Steigerung des Gewinns erzielt hätten. Ist es Ideologie, ist es journalistische Dummheit oder ist es Folge der intensiven Inseratenaufträge durch die Bundesbahn, dass die wahren Fakten meist ganz oder großteils verschwiegen werden?

Denn die Steigerung dieses angeblichen „Gewinns“ der ÖBB ist weit geringer als die Steigerung des Steuergeldes, das der Staatsbahn 2014 zusätzlich zugeflossen ist! Während der ÖBB-„Gewinn“ 2014 um weniger als 70 Millionen Euro gestiegen ist, hat sich die Bahn bei der Politik um mehr als 100 Millionen zusätzlich von unserem Steuergeld geholt. Wahrlich eine tolle Leistung der ÖBB. Aber nur beim Abkassieren und in der Selbstdarstellung.

Mit diesen 100 Millionen flossen allein im Vorjahr nun schon weit über 2,7 Milliarden Steuergeld an Subventionen durch den Steuerzahler direkt an die ÖBB! Dies zur Information an alle jene, die sich wundern, warum in Österreich die Subventionen aus den öffentlichen Haushalten im Vergleich so hoch sind wie in fast keinem anderen Land (nicht zuletzt deretwegen mit dem jüngsten Steuerpaket jede Menge Belastungen auf Lehrer, Beamte, hausbesitzende Familien, Aktienkäufer, Hotelgäste, Restaurants, Unternehmer usw. eindonnern).

Nur zum Vergleich: Diese 2,7 Milliarden sind weit mehr Geld, als das gesamte Bundesheer bekommt (Personal- und Sachaufwand zusammen)! Und zwar in Zeiten wachsender Kriegsgefahr, wo viele europäische Staaten ihre Landesverteidigung fieberhaft verbessern.

Nur zum Vergleich: Diese 2,7 Milliarden aus dem Steuertopf sind mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Bahn.

Nur zu Erinnerung: Diese 2,7 Milliarden sind noch lange nicht alles, was die ÖBB jeden Steuerzahler kostet, auch wenn er nie Bahn fährt. Dazu kommen die Kosten für die Altersversorgung der – meist im jugendlichen Alter in die Pension gegangenen – Eisenbahner, die direkt aus dem Staatsbudget bezahlt werden. Dazu kommen die Kosten für frühere ÖBB-Kredite und Haftungen.

Die ÖVP hat die Gesamtkosten der ÖBB für den Steuerzahler einst auf sieben Milliarden pro Jahr berechnet. Und scharf kritisiert. Inzwischen allerdings hat sie jede Kritik an den ÖBB total eingestellt. Wurde sie gekauft? Oder ist das Teil der neuen Mitterlehner-Leitl-Politik, die Partei zum SPÖ-Schoßhund zu verwandeln?

Manche werden nun einwerfen: Wir müssen die Bahn doch unterstützen, weil sie umweltfreundlicher als Autos ist. Mag sein. Aber das würde uns niemals so teuer kommen, würden bei den ÖBB privatwirtschaftliche Verhaltensweisen und nicht gewerkschaftliche Verschwendungslüste herrschen.

Denn die Umweltfreundlichkeit der Bahn ist noch lange kein Grund für den jugendlichen Pensionsantritt der Eisenbahner. Sie ist noch kein Grund für den Bau sinnloser Tunnels, wie etwa durch die Koralm. Sie ist noch kein Grund, neue Bahnlinien extrem aufwendig zu bauen, also beispielsweise viel länger unterirdisch zu führen als nötig. Sie ist noch kein Grund, selbst zwischen Bahnstrecken und Autobahnen aufwendige Lärmschutzwände zu errichten. Sie ist noch kein Grund, dass das Verkehrsministerium als Aufsichtsbehörde die (dank der EU überhaupt erst möglich gewordene) kleine private Westbahn-Konkurrenz immer wieder benachteiligt, die sich dann erst bei Gericht wieder ein wenig Luft verschaffen kann.

PS.: Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Die von Spin-Doctoren ausgedachten Schwindeleien bei der Präsentation von Zahlen und Daten sind kein ÖBB-Unikum. So redet das Finanzministerium neuerdings lieber von einem – in Wahrheit völlig imaginären – „strukturellen Defizit“, das sich angeblich günstig entwickelt, statt von dem bisher einzig relevant gewesenen „Defizit“, das sich völlig ungebändigt entwickelt, oder von der Rekordhöhen erreichenden Staatsverschuldung. Der Steuerzahler muss freilich die ganze Staatsschuld und das ganze Defizit zurückzahlen; nicht nur das strukturelle. So wird bei der Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen gerne auf die in (oft sinnlosen) Schulungen sitzenden Arbeitslosen „vergessen“. So werden illegale Migranten – also die übers Mittelmeer kommenden Moslems – mitleidheischend von allen Linken als „Flüchtlinge“ bezeichnet, auch wenn sie unterwegs die mitfahrenden Christen ins Meer geworfen haben. So werden von der offenbar ebenfalls schon von Political correctness infizierten Polizei bei Kriminalitätsmeldungen häufig die Nationalitäten von Tätern verschwiegen, ebenso deren Vornamen, sobald daraus deren Herkunft ablesbar ist; statt dessen steht in Polizeiberichten immer das (meist völlig uninteressante) Lebensalter.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 02:42

    Das Post Scriptum ist ein wahrer, angehäufter und deprimierender Befund. Was da gelogen, verdreht, verschwiegen wird ist, ja man findet keinen wirklich zutreffenden Ausdruck dafür: Gemeinheit, Frechheit, Überheblichkeit, Sauerei etc. etc. oder alles zusammen.
    N.b.: Die Nennung von ethnischer Zugehörigkeit bei Verbrechern, pardon: mutmaßlichen Tätern, hat sich heute im Fernsehen in ihrer Hinterhältigkeit / Ideologie / "Gutmenschlichkeit" gezeigt: der Kriminelle wurde einmal als Russe das andere Mal als (eh' klar!) Tschetschene bezeichnet. Man war ja schon dankbar, dass die Volkszugehörigkeit überhaupt genannt wurde.
    Um zum eigentlichen Thema zu kommen: Die ÖBB ist eine "Filzlaus", mit Verlaub gesagt, gegen die es kein Vertilgungsmittel gibt. Da fährt die Eisenbahn drüber. Ach, wie schön wäre eine komplette Privatisierung dieses Monsters. Das ist natürlich ein Optativus zur x-ten Potenz.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 10:34

    Die aktuelle repräsentative Demokratie hat nur mehr einen Zweck, einer herrschenden Klasse ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen.
    Dazu müssen Wähler her.
    Also ist der eigentliche Beruf eines Politikers, Geschenke zu verteilen um Menschen aus der eigenverantwortlichen Arbeit zu befreien und damit diese in Abhängigkeit gehalten werden können.

    Über 40% des Budgets für Pensionen, weil die Wählergruppe halt gross ist.
    Die vielen Milliarden für die ÖBB, weil es halt viele Wähler sind; nicht nur die ÖBB-Bediensteten, sondern die vielen Pendler die um absolut nicht kostendeckende Beträge die Bahn benutzen können und natürlich die gut bezahlten Tunnelbauer.

    Die Veröffentlichte Meinung ist längst zum Teil des Systems geworden, gekauft ist der realistische Begriff. Die Journalisten sind so ungebildet und gehirngewaschen, daß keiner mehr die Realität sieht oder sehen will.
    Denn die Umweltfreundlichkeit ist eine sehr relative Sache. Der typische Zug ist leer! Es werden viele Tonnen über weite Strecken transportiert, erst kurz vor dem letzten Bahnhof füllt sich der Zug. Die reale Energiemenge pro Passagierkilometer ist extrem schlecht im Verhältnis zum Bus, aber trotzdem ist die Eisenbahn gut, der Straßenverkehr schlecht. Orwellscher Neusprech.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 07:32

    Zum Schmäh des "strukturellen Defizits" wird bald ein weiterer kommen: Dass nämlich die Schuldenfinanzierung des sogenannten "zukunftsträchtigen Investitionen" überhaupt nicht mehr zum Defizit - auch nicht zum "strukturellen" gezählt wird. Also bleiben für's Defizit nur mehr die nicht durch die (überhohen) Steuern gedeckten "stranded costs", also die ungedeckten laufenden Betriebskosten wie Personalaufwand und die "nicht zukunftsträchtigen" Investitionen. Wozu macht man die übrigens? Richtig: Zum Wählerfang!
    Ja, ja: Neusprech ist das Gebot der Zeit. Bin schon gespannt, wie das kommende Bargeldverbot genannt werden wird.
    Ceterum censeo: Gegen Letzteres müssen wir tatsächlich revoltieren. Denn das wäre das rasche Ende jeglichen Restes des Rechtsstaates.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 11:38

    Zu "...illegale Migranten – also die übers Mittelmeer kommenden Moslems...":

    So sehr jedes Wort von Herrn Unterbergers Kommentar korrekt ist, obige Formulierung verharmlost. Die präsumptiven moslemischen Besatzer "kommen" nicht, sondern werden gutmenschlich nach Europa eingeladen.

    Die EU geriert sich auf Steuerzahlers Kosten als Gratis-Reisebüro in Komplicenschaft mit profitgeilen Schleuserbanden und islamischen Welteroberern, die ihre Schläfer-Kohorten zweckmäßig in Europa absetzen.

    Hilfe für Schiffbrüchige vor der libyschen Küste ist Menschenpflicht, aber dann bitte am nächstgelegenen afrikanischen Hafen wieder an Land setzen!
    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 08:29

    Auch wenn es für die meisten täglich medial gehirngewaschenen Wähler unvorstellbar ist, so ist der völlige ökonomische Zusammenbruch in diesem Land unausweichlich und von den Verursachern wohlkalkuliert. Der schamlose Umgang mit dem von einer Minderheit aufgebrachtgen Steuergeld beruht nicht auf der Blauäugigkeit der dämlich dreinschauenden und herumstammelnden Regierung, sondern stellt einen nie dagewesenen Akt der Wirtschaftskriminalität dar.
    Wir marschieren kerzengerade in ein stalinistisches System, wobei die wenigen Besitzenden (noch) nicht gewaltsam beraubt, sondern über den Abgabenweg sukzessive in die Kolonnen der ihre Führer und (Steuer-)Reformatoren bejubelnden Unterschicht eingereiht werden. Sofern man sich bis dahin nicht in die Bonzenklasse eingekauft hat, darf man dann halt in einer Kleinwohnung im Plattenbau dem Treiben unserer Migranten lauschen. Das Ganze natürlich bei einer großzügigen Volkspension (die einem Bruchteil des Eingezahlten entspricht), die zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel ist....

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 11:54

    zu den Kriminalitätsmeldungen:
    wann immer die Überschrift lautet: 'Mann erstochen' oder 'Drei Männer in Raufhandel verwickelt' kann man jede Wette abschließen, dass es sich nicht um Männer mit typisch österreichischen Vornamen handelt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 07:01

    Die anfangs gestellte Frage ist einfach zu beantworten:
    Die OeBB hat eine eigene PR-Abteilung sowie externe Berater, welche auch ein schlechtes bzw. mageres Ergebnis positiv beschreiben und dann dem dummen Volk - inkl. manchen Journalisten - verkaufen muessen. So funktioniert dies uebrigens auch in der Produkt- und Dienstleistungswerbung. Nur kritische Zeitgenossen durchschauen diese Machenschaften.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCaritas ist keine Lösung!
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2015 15:05

    Die traurige Wahrheit:
    Heute sind wieder Flüchtlingsschiffe in Seenot. Linksextreme NGOs wie die Caritas haben diesen Ertrinkenden falsche Hoffnungen aufs irdische Paradies gemacht. Aber Europa ist kein Paradies, es ist vielmehr die Hölle.


alle Kommentare

  1. Stefan Wehinger
    22. April 2015 10:14

    Diese Kritiklosigkeit hat ihren Ursprung in Unwissenheit gepaart mit Faulheit sich mit einer komplexen Materie auseinander zu setzen. Für jeden Journalisten wäre es einfach folgende Tatsachen durch einen Vergleich der öffentlichen Bilanzen der ÖBB Holding samt Tochtergesellschaften nachzuprüfen:
    1) Die Gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Bundes (GWL) steigen rasant auf zuletzt mehr als 700 M€ pro Jahr (übrigens mit dem Segen der ÖVP für die Unterstützung des Brennertunnels durch Bures 2010). Dabei handelt es sich um Zahlungen des Bundes an die ÖBB PV für unrentable Strecken. Allerdings legt die ÖBB selbst sowohl den Preis dafür als auch die jährlichen Kostensteigerungen fest. Es ist auch nicht vorgesehen diese Leistungen auszuschreiben.
    2) Die Kosten für externe Kommunikation explodieren seit 2010.
    3) Die Personalkosten pro Kopf steigen weit über den Vergleichs-Indizes.
    4) Die Mitarbeiter Produktivität im Vergleich zu DB und SBB ist geringer und weiter fallend.
    5) Die gesamten Overhead-Kosten sind riesig im Vergleich zu den Kosten der Operativen
    6) Die neuen jungen Mitarbeiter sind schlecht bezahlt wegen des Personalkostendruckes in Folge tausender alter Mitarbeiter-Verträge von vor 1994.

  2. Caritas ist keine Lösung! (kein Partner)
    20. April 2015 15:05

    Die traurige Wahrheit:
    Heute sind wieder Flüchtlingsschiffe in Seenot. Linksextreme NGOs wie die Caritas haben diesen Ertrinkenden falsche Hoffnungen aufs irdische Paradies gemacht. Aber Europa ist kein Paradies, es ist vielmehr die Hölle.

    • Vuc Nuland (kein Partner)
      20. April 2015 15:20

      Die Ertrinkenden bedeuten für die linksextremen NGOs wie die Caritas einen Geldsegen. Die Ertrinkenden wurden von linksextremen NGOs wie die Caritas benutzt, um ein Mordsgeschäft zu machen.

    • U.SA (kein Partner)
      20. April 2015 20:54

      Die Verursacher dieser Flüchtlingswelle aus Iran, Irak, Afganisthan, Pakistan, Iran, Irak, Syrien, Ägypten, Libyen, Tunesien, Somalia, Sudan usw. sind die USA. Ami – go home! Yes You Can!

  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      20. April 2015 14:11

      Es mag sein, daß es zur Bahn allerlei zu sagen gibt. Aber dazu gehören gewiß nicht – ein echter Unterberger eben – die ertrunkenen Migranten, die gefälschten Polizeiberichte und ähnliche Stimmungsmacher.

      Was mich auch wundert, daß man nur das Negative für berichtenswert hält, aber so tut, als gäbe es nicht auch hier (leider nicht realisierte) moderne Alternativen, wie die Magnetschwebebahn, die als europäisches Fernverkehrsnetz den teuren und belastenden Binnenflugverkehr und auch einen Großteil des Güterfernverkehrs völlig ersetzen könnte. Die knapp über 200kmh schnellen konventionellen Züge sind am technischen Ende und eigentlich ein Sackgasse.

      Im Zuge des Ausbaus der neuen Seidenstraße werden jetzt leistungsfähige Zugverbindungen quer durch Asien errichtet, wie dies schon vor über 100 Jahren mit der Transsibirischen Eisenbahn gemacht wurde. Und man verspricht sich davon gewaltige Entwicklungsimpulse.

      Bei uns wird die Bahn tot geredet, obwohl es ohne sie gar nicht möglich wäre auch die wirtschaftlich schwachen Regionen an die allgemein gewünschte Entwicklung anzubinden. Gewiß kann man die Sinnhaftigkeit eines Tunnels hinterfragen, etc. Aber zu glauben, daß der Individualverkehr und ausschließliche LKW-Transport die beste Lösung sei, ist doch etwas blauäugig.

      Ich erinnere mich der Mautrichtline der EUdSSR, die die Investitionskosten, nicht aber die Finanzierungskosten (die oft größer sind als die reinen Baukosten) zu berücksichtigen erlaubt. D. h. aber doch, daß nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten als Maut aufgebracht werden, die Infrastruktur also – ähnlich wie das Schienennetz – subventioniert wird. Leider hört man über diese Subvention aus dem Steuertopf selten bis nie etwas.

    • Techniker (kein Partner)
      20. April 2015 18:06

      " ... Die knapp über 200kmh schnellen konventionellen Züge sind am technischen Ende und eigentlich ein Sackgasse. ..."

      Das dürfte der Grund dafür sein, daß China und Japan den Ausbau von kommerziellen Strecken mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h für konventionelle Schienenfahrzeuge forciert und Forschungsprojekte mit kommerziellen Zügen mit Geschwindigkeiten von bis zu 450 km/h betreiben :-)

      Sind halt "nur" kleine Schlitzaugen und keine Arier.

      Maglev ist schon aber bislang noch zu teuer.

    • F.V. (kein Partner)
      20. April 2015 21:21

      Das mag auch sein, daß die „Schlitzaugen“ die Geschwindigkeit noch höher treiben als die „Arier“, aber das war kein von mir eingeführter wesentlicher Punkt.

      Mich stört die polemisch-untergriffige Debatte, die Unterberger und der schlichtere Teil seiner Kommune jeweils anschlagen, wenn eine Parole gegen irgend etwas Rotes damit verbunden ist.

      Bisher vernahm ich als Höchstgeschwindigkeit in D 240kmh, wobei mir aber in Erinnerung ist, daß es dabei vor ein paar Jahren ein schweres Zugsunglück gab, weil – angeblich – am Rad die Lauffläche brach. In der Folge reduzierte die DBB das Tempo dieser Hochgeschwindigkeitszüge auf 200kmh. Offenbar kommt man an Grenzen und es ist eben eine Frage des Aufwandes, ob man dann noch darüber hinausgeht. Der Zwang dazu dürfte in China/Japan die schiere Zahl der zu befördernden Passagiere sein, wie schon die irrwitzig kurzen Zugsintervalle zeigen.

      Ich weiß auch nicht wie die Kostenwahrheit verschiedener Verkehrssysteme wirklich aussieht, aber offenbar ist die Bahn ein sehr nützliches Transportmittel und die sogenannten Subventionen liegen weder hier noch beim Flug- oder Individualverkehr transparent vor.

      Wenn auch heute noch gigantische Projekte mit der Bahn in Angriff genommen werden, dürften wohl vor allem Kosten-/Nutzen-Überlegungen dafür ausschlaggebend gewesen sein.

      Daß neue Systeme, wie die Magnetschwebebahn, anfangs teuer sind, ist klar und es hängt auch von einer europäischen Einigung über so ein Netz ab, ja wohl noch darüber hinausgehend auch mit Rußland und China.

      Wenn man bedenkt, daß die Transsibirische Eisenbahn in mehreren Teilstücken parallel gebaut wurde und die meisten Baulose binnen 5 – 6 Jahren (und kürzer) mit den damaligen technischen Hilfsmitteln erbaut wurde, scheint so ein Projekt sowohl vom zeitlichen Aufwand wie den Kosten eigentlich machbar.

      Das hat nun freilich nichts mehr mit der ÖBB zu tun, wie auch dieses Stammtisch-Gequacke ebenfalls nicht.

    • Löwell (kein Partner)
      21. April 2015 17:46

      Es gibt eine Art der Argumentation, die man fast nur bei gewachsenen Parteigünstlingen jener Art findet, die in rein roten geschützten Werkstätten aufgewachsen sind (Stichwort Bahn), sich nie irgendwo bewähren mussten (außer in der Sektion) und im Altenteil diese Existenz auch noch idealisieren. Und glauben, auf alles Antworten (meist so endlose und öde wie jene von "F.V.") zu haben. Rote natürlich. Das es man sich schuldig. Argumenten gegenüber sind sie taub, völlig taub, auch wenn sie so zwingend sind wie jene von Dr. Unterberger.

    • F.V. (kein Partner)
      21. April 2015 18:34

      Woraus Löwell schließt, daß meine Anmerkung die eines Parteigünstlings sei, weiß ich nicht. Mein Kommentar gibt das jedenfalls nicht her. Ich bin auch weder ein Sozi noch deren Günstling, eher das Gegenteil ist der Fall, und meine Berufszeit verbrachte ich in „freier Wildbahn“, viele Jahre im Ausland und in leitenden Positionen bis ich mit 65 in Pension ging.

      Bei sinnerfassendem Lesen würde L. bemerkt haben, daß ich die mit der Bahn absolut nichts zu tun habende Stimmungsmache Unterbergers kritisierte und die ausschließlich negative Darstellung ohne auf irgendwelche Zukunftsmöglichkeiten auch nur andeutungsweise einzugehen.

      Die „Kritik“ L.s hingegen ist ohne irgendeinen Sachpunkt und reine Meinung. Ich weiß jetzt nur, daß er sich irgendeine Vorstellung aus von ihm erfundenen Annahmen über eine ihm unbekannte Person zusammenbraute, die falsch ist, aber weder ich noch ein anderer Leser weiß aus welchem Grund er eine negative Kritik abgibt, Was also an meinen Anmerkungen falsch sein soll, noch worin die eindimensionale Anmalung der Bahn durch Unterberger eine sachliche sein soll.

      Das Unterberger-Beispiel Westbahn ist ein hinkender Beweis für den „freien Wettbewerb“. Diese fährt nur auf der höchst ausgelasteten Strecke Wien-Salzburg, die ÖBB muß aber flächendeckend die entlegenen Gebiete auch zum Einheitstarif bedienen. Sich ins gemachte Nest zu setzen – also die Infrastruktur die man selbst nicht aufgebaut hat oder betreibt zu nutzen – ist zwar heute statthaft, aber auch eine Verzerrung des Wettbewerbs.

      Also, halten´S die Luft an.

    • Löwell (kein Partner)
      21. April 2015 23:04

      Hörn S', Se F.V., die Argumentation, mit der Se die Westbahn schlechtmachen, die ist so abgrundtiefste Gewearkschoft, dass Ihnen niemand glauben wird, dass Se einmal ein Selbstständiger oder "in leitender Position" gewesen sein könnten.

    • F.V. (kein Partner)
      22. April 2015 07:25

      Wer sich mit Hunden bettet, darf sich nicht wundern mit Flöhen aufzuwachen.

      Das hatte ich – leider – vergessen, als ich mich auf eine Diskussion mit einem Proleten und geistigen Taglöhner einließ.

    • Löwell (kein Partner)
      24. April 2015 12:27

      Se F. V., danke für die Blumen - von schlichten Leuten wie ihnen beschimpft zu werden tut direkt gut. Aber wir wollen auch nicht übertreiben - halten's am besten die Luft an, is bessa, Herr.

  4. cmh (kein Partner)
    20. April 2015 09:18

    Mein Computer hat einen Restknopf. Wenn nichts mehr geht, drücke ich den und gehe ein Bier trinken.

    Wo aber findet man bei diesem Sauhaufen, der sich Republik Österreich, Europa, oder Bundesland nennt diesen Restknopf?

    Wen muss man in Konkurs schicken? Auf wen sollte man ein gemildertes Verfahren nach Jean Ziegler zur Anwendung bringen?

    Und vor allem, wie lange wird es dauern, bis man dieses Tollhaus wieder im Griff hat? (Sollte der unwahrscheinliche Fall einer FPÖ-Mehrheit eintreten kann man sich leicht ausrechnen, dass die Roten länger als eine Legislaturperiode blindwütig toben werden.)

  5. kamamur (kein Partner)
    20. April 2015 08:42

    Interessantes zum Vergleich Unterberges - Finanzrahmen ÖBB/Bundesheer:

    - diepresse - Unfaehigkeit_Zensur-im-Verteidigungsministerium?

    - Der fahrlässig herbeigeführte Konkurs der 'Firma Bundesheer"
    Von Werner Bittner, Hon- Prof. DI. Dr. mont. Brigadier aD/ zensuriertes Schreiben

  6. Susanna (kein Partner)
    20. April 2015 08:13

    Wozu man bei DEM finanziellen Aufwand überhaupt noch Fahrscheine bezahlen muss?

  7. peter789 (kein Partner)
    20. April 2015 07:12

    "Strukturelles Defizit"
    Wie kann man dieses neuen Unwort, das nichts anderes ist als eine Nebelgranate, die das reale Schuldenausmaß verschleiert, demaskieren?
    Die schuldenmachenden Linken erfinden doch immer wieder neue Tricks und Gaunereien, um nur doch wieder nicht SPAREN zu müssen.

  8. Josef Maierhofer
    19. April 2015 12:20

    Medienkorruption heißt das und Wählerkorruption.

    Warum scheint das nicht in der Korruptionsstatistik auf ?

    Es ist traurig, dass die meisten Menschen denken lassen statt selbst zu denken und diese ganze Scheinwelt glauben, an diese ganze vorgegaukelte Scheinweilt glauben, an der sich die Bonzen der Bonzokratie als Ersatzgötter eine goldenen Nase und einen 'Privilegienstadel', der seinesgleichen sucht, herausnehmen, glauben.

    Es heißt ein Sprichwort, 'Glauben heißt nichts wissen' und dafür lassen wir die, in unserem Fall, die 'Baddei' für uns denken, damit Privilegierte und Bonzen auf unsere Kosten hoch leben können. Ja sind wir (in der großen Mehrheit) von Sinnen ?

    Nun ganz so ist es Gott sei Dank nicht mehr, die Menschen spüren inzwischen die Belastung und den Niedergang, rutschen in die Armut ab und werden immer 'revolutionsbereiter', wobei auch das medial zu lenken versucht wird, etwa nach dem Motto 'haltet den Hendldieb !'. Also die 'Reichen' müssen herhalten.

    Bei den 'Reichen' herrscht eigentlich schon lange das Motto 'Weg von hier' und so wandern Kapital und Firmen reihenweise ab und werden ersetzt durch zettelverteilende 'Propagandisten' oder Propaganda schreibende 'Journalisten', die nur ´'Anti-' gelernt haben und zu 'Pro' nichts beitragen können und dürfen.

    So schafft sich auch Österreich erfolgreich ab, dank verantwortungsloser Ideologen (= ...) und unglaublicher Europolitiker, die imstande sind auch noch ausrichten zu lassen, dass sie nun 1 400 Milliarden Euro, also 1,4 Billionen, 'verbraten wollen' für diesen 'Totentanz auf der Titanic'.

  9. Ökonomie-Vergelter
    19. April 2015 01:04

    Leider dürfen unsere lieben Kinderlein in der Schule nicht lernen, dass ein allfälliger "Gewinn" nur etwas über den Eigenkapitalanstieg aussagt; aber nicht, mit welchen Fremdmitteln dieser gestemmt worden ist!

    Das liegt nicht zuletzt daran, dass die allermeisten Lehrer das selber nicht wissen.

    Vor allem diejenigen, die im Parlament sitzen ....

  10. Haider
    19. April 2015 00:31

    Vorausschicken muß ich, daß ich ein Eisenbahn-Befürworter aber beileibe kein ÖBB-Fan bin. Ich verstehe z.B. überhaupt nicht, warum der Eisenbahnergewerkschaft ihr Image offensichtlich total egal ist (bei den Gewerkschaftern versteh ich's - da zählt ausschließlich das Geldbörsel). Aber das gesamte Unternehmen? Die ÖBB sind ein miserabelst verwaltetes verstaatlichtes Unternehmen wie seinerzeit die VÖSt, Schloß und Tiergarten Schönbrunn, diverseste Banken usw.
    Der Lehrergewerkschaft wirft man (beileibe nicht ganz zu Unrecht) vor, daß sie Betonköpfe wären. Die ÖBB sind dagegen jedoch eine Maginolinie und Chinesische Mauer zum Quadrat - nichts darf durch!

  11. Brigitte Imb
    18. April 2015 22:04

    Flüchtlingsdrama Moslems gegen Christen

    Sehr bezeichnend finde ich die Stellungnahme der r. kath. Kirche, die es wagt die Aussagen der Christen zu bezweifeln und damit die moslemischen Grausamkeiten ein weiteres Mal verharmlost.

    http://religion.orf.at/stories/2706003/

  12. machmuss verschiebnix
    18. April 2015 18:36

    OT:

    Tsipras will jetzt tatsächlich von Putin Geld "abstauben" - Moskau wird nach Vertragsabschluß
    den Bau einer Gas-Pipeline vor-finanzieren.
    Überraschung, Überraschung (für wen?) - das Geld wird aufgebraucht sein, aber auf dem
    griechischen Pipeline-Projekt wird noch nichtmal ein Pflock eingeschlagen sein - denkbar,
    daß Moskau da schon so eine Vorahnung hat , aber ob Tsipras eine Vorstellung davon hat,
    wie sehr ihm Moskau dann "Gas" geben wird und ihm zeigen wird, daß Moskau nicht
    Brüssel ist ?!

    Tja, so findet eben jeder irgendwann seinen Meister :)

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/energie/4711516/Moskau-zahlt-Milliarden-an-Griechenland?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  13. Alfred E. Neumann
  14. Ambra
    18. April 2015 17:18

    Der ÖBB-Chef ist ein treuer Diener seiner linken Herrn und die ÖVP schweigt wie bei allem dazu.

  15. Politicus1
    18. April 2015 11:54

    zu den Kriminalitätsmeldungen:
    wann immer die Überschrift lautet: 'Mann erstochen' oder 'Drei Männer in Raufhandel verwickelt' kann man jede Wette abschließen, dass es sich nicht um Männer mit typisch österreichischen Vornamen handelt.

  16. Peter Brauneis
    18. April 2015 11:38

    Zu "...illegale Migranten – also die übers Mittelmeer kommenden Moslems...":

    So sehr jedes Wort von Herrn Unterbergers Kommentar korrekt ist, obige Formulierung verharmlost. Die präsumptiven moslemischen Besatzer "kommen" nicht, sondern werden gutmenschlich nach Europa eingeladen.

    Die EU geriert sich auf Steuerzahlers Kosten als Gratis-Reisebüro in Komplicenschaft mit profitgeilen Schleuserbanden und islamischen Welteroberern, die ihre Schläfer-Kohorten zweckmäßig in Europa absetzen.

    Hilfe für Schiffbrüchige vor der libyschen Küste ist Menschenpflicht, aber dann bitte am nächstgelegenen afrikanischen Hafen wieder an Land setzen!
    .

    • Brigitte Imb
      18. April 2015 22:18

      Dei Deutschen Politiker bieten den Invasoren ordentlich was für ihr Eindringen:

      http://www.geolitico.de/2015/04/17/schoener-wohnen-fuer-fluechtlinge/

      Da kommt aber sicher keiner dieser Dummschläuche auf die Idee, daß ein derartiges Vorgehen eine Ungleichbehandlung der autochthonen Bevölkerung bedeutet, die nicht so "mir nix dir nix" ein Fertigteilhaus hingestellt bekommt. Wahrscheinlich hätte auch eine Klage keinen Sinn, da bis in die letzte Zelle Linksverseuchung vorherrscht.

      Komisch nur, daß Australien nicht für sein Handeln in der Invasorenangelegenheit durch den Kakao gezogen wird.

  17. Politicus1
    18. April 2015 11:29

    OT: Häupls Bildungsoffensive!
    Gerade sagte unser allseits beleibter Bürgermeister voll Stolz, dass in Wien 24,000 Schüler die von der Gemeinde mit 20 Millionen finanzierte Gratisnachhilfe erhalten.
    Das heißt, dass für jeden dieser Schüler für Nachhilfeunterricht 833 Euros aufgewendet werden - aus den von allen Wienern bezahlten Steuern.
    Wohlgemerkt für Nachhilfe in kleinen Gruppen - kein Einzeunterricht.

    Bei einer sonst mit rund 30 EUR bezahlten Einzelnachhilfestunde wären das etwa 28 Nachhilfestunden im Einzelnterricht! Und nicht 15 Stunden Gruppennachhilfe ...

    Ist es ein Zufall, dass für die Gratisnachhilfe die Wiener Volkshochschulen beauftragt und finanziert werden?

    • Undine
      18. April 2015 17:27

      @Politicus1

      ************!
      Und dann nützt dieser ganze, sündhaft teure Aufwand nichts---denn wenn die Kapazität des Gehirns zu klein ist, könnte nur ein Wunder helfen! ;-)

      Die Sozis sind nicht von der irrigen Meinung abzubringen, daß genügend Geld aus jedem (dummen) Kind einen Vorzugsschüler macht......

    • kritikos
      19. April 2015 01:44

      Ich bin nicht sicher, d.h. eigentlich bin ich sicher, dass niemand, auch nicht die so willfährigen und recherchierfreudigen Journalisten, nachrechnen (können). Also bleibt's bei der großzügigen, integrationsfördernden Hand des "beleibten Bürgermeisters". Ich würde den Diphtong "ei" umdrehen und ihm das Gegenteil bei der Wahl wünschen. Aber siehe die letzte Wahl am SPÖ-Parteitag! Ja ist den Wienern nicht zu helfen? - P.s.: Wen sollen sie denn wählen? Halt doch den Beelzebub in blau.

  18. dssm
    18. April 2015 10:34

    Die aktuelle repräsentative Demokratie hat nur mehr einen Zweck, einer herrschenden Klasse ein Leben in Saus und Braus zu ermöglichen.
    Dazu müssen Wähler her.
    Also ist der eigentliche Beruf eines Politikers, Geschenke zu verteilen um Menschen aus der eigenverantwortlichen Arbeit zu befreien und damit diese in Abhängigkeit gehalten werden können.

    Über 40% des Budgets für Pensionen, weil die Wählergruppe halt gross ist.
    Die vielen Milliarden für die ÖBB, weil es halt viele Wähler sind; nicht nur die ÖBB-Bediensteten, sondern die vielen Pendler die um absolut nicht kostendeckende Beträge die Bahn benutzen können und natürlich die gut bezahlten Tunnelbauer.

    Die Veröffentlichte Meinung ist längst zum Teil des Systems geworden, gekauft ist der realistische Begriff. Die Journalisten sind so ungebildet und gehirngewaschen, daß keiner mehr die Realität sieht oder sehen will.
    Denn die Umweltfreundlichkeit ist eine sehr relative Sache. Der typische Zug ist leer! Es werden viele Tonnen über weite Strecken transportiert, erst kurz vor dem letzten Bahnhof füllt sich der Zug. Die reale Energiemenge pro Passagierkilometer ist extrem schlecht im Verhältnis zum Bus, aber trotzdem ist die Eisenbahn gut, der Straßenverkehr schlecht. Orwellscher Neusprech.

  19. Das Pingerle
    18. April 2015 09:54

    Bahnfahren und Autofahren verhalten sich zueinander wie Telegraphieren und Telefonieren. Mit Straßen und KFZ wurde längst ein besseres, weil flexibleres und vor allem nicht liniengebundenen Verkehrssystem, geschaffen. Man stelle sich vor, wie perfekt unser Straßensystem inkl. eines österreichweiten Bussystems ausgebaut sein könnte, müssten wir nicht seit Jahrzehnten die ÖBB finanzieren.

    Und der Umweltschutz? Geh bitte! Solange Menschen ernsthaft ein Recht auf Rauchen verteidigen, kann mir niemand einreden, dass Abgase des Straßenverkehrs auf einer Autobahn, die Lebensqualität einer ganzen Region verschlechtern.

  20. socrates
    18. April 2015 08:41

    Ich liebe Dampfloks! Ich habe sogar eine Flammenfresserlok!
    Das hat mit der ÖBB nix zu tun. Die uebt im Lehrerbashing, damit die Prolos etwas zum Schimpfen haben und dumm bleiben. Die Bildung kommt per Erlass.

    • socrates
      18. April 2015 08:52

      Welche Pensionistin ist ist jünger und hat mehr Geld?
      1. Lehrerin
      2. BundesbahnerIn
      Antwort bitte an die Krone!

  21. Obrist
    18. April 2015 08:29

    Auch wenn es für die meisten täglich medial gehirngewaschenen Wähler unvorstellbar ist, so ist der völlige ökonomische Zusammenbruch in diesem Land unausweichlich und von den Verursachern wohlkalkuliert. Der schamlose Umgang mit dem von einer Minderheit aufgebrachtgen Steuergeld beruht nicht auf der Blauäugigkeit der dämlich dreinschauenden und herumstammelnden Regierung, sondern stellt einen nie dagewesenen Akt der Wirtschaftskriminalität dar.
    Wir marschieren kerzengerade in ein stalinistisches System, wobei die wenigen Besitzenden (noch) nicht gewaltsam beraubt, sondern über den Abgabenweg sukzessive in die Kolonnen der ihre Führer und (Steuer-)Reformatoren bejubelnden Unterschicht eingereiht werden. Sofern man sich bis dahin nicht in die Bonzenklasse eingekauft hat, darf man dann halt in einer Kleinwohnung im Plattenbau dem Treiben unserer Migranten lauschen. Das Ganze natürlich bei einer großzügigen Volkspension (die einem Bruchteil des Eingezahlten entspricht), die zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel ist....

  22. Wolfgang Bauer
    18. April 2015 07:32

    Zum Schmäh des "strukturellen Defizits" wird bald ein weiterer kommen: Dass nämlich die Schuldenfinanzierung des sogenannten "zukunftsträchtigen Investitionen" überhaupt nicht mehr zum Defizit - auch nicht zum "strukturellen" gezählt wird. Also bleiben für's Defizit nur mehr die nicht durch die (überhohen) Steuern gedeckten "stranded costs", also die ungedeckten laufenden Betriebskosten wie Personalaufwand und die "nicht zukunftsträchtigen" Investitionen. Wozu macht man die übrigens? Richtig: Zum Wählerfang!
    Ja, ja: Neusprech ist das Gebot der Zeit. Bin schon gespannt, wie das kommende Bargeldverbot genannt werden wird.
    Ceterum censeo: Gegen Letzteres müssen wir tatsächlich revoltieren. Denn das wäre das rasche Ende jeglichen Restes des Rechtsstaates.

    • dssm
      18. April 2015 10:40

      *****
      Auch wenn ich einwenden will, daß die Sache mit Rechtsstaat bei uns schon lange nicht mehr vorhanden ist. Dabei meine ich nicht nur die Linkslastigkeit der Staatsanwälte. Jedes normale Zivilverfahren endet vor einem völlig unfähigen, ungebildeten, realitätsfernen und faulen Richter; entsprechend die Urteile, die mit dem Sachverhalt meist nicht viel zu tun haben.

    • Wyatt
      18. April 2015 20:07

      dssm
      *******
      schließe mich ihrer Ansicht an!

    • Riese35
      19. April 2015 07:54

      @dssm: >> "Jedes normale Zivilverfahren endet vor einem völlig unfähigen, ungebildeten, realitätsfernen und faulen Richter;"

      Wirklich??? Ist es nicht eher so, daß es meistens vor so einer RichterIN mit den von Ihnen beschriebenen Eigenschaften endet, die durch Quoten ihren Sessel bekommen hat: Frauenquote, Sexualpraktikquote (Homoquote), IQ-Quote, Behindertenquote, Hautfarbenquote, Rassenquote, Muttersprachen- bzw. Herkunftslandquote, Kopfbedeckungsquote (Kopftuchquote), Religionsquote (Verteilung über alle Religionen insbesondere Atheismus, jedoch ausgenommen Katholiken), Familienstandsquote (besondere Berücksichtigung der Singles und Geschiedenen) etc.

  23. Gerhard Pascher
    18. April 2015 07:01

    Die anfangs gestellte Frage ist einfach zu beantworten:
    Die OeBB hat eine eigene PR-Abteilung sowie externe Berater, welche auch ein schlechtes bzw. mageres Ergebnis positiv beschreiben und dann dem dummen Volk - inkl. manchen Journalisten - verkaufen muessen. So funktioniert dies uebrigens auch in der Produkt- und Dienstleistungswerbung. Nur kritische Zeitgenossen durchschauen diese Machenschaften.

  24. FranzAnton
    18. April 2015 06:09

    Wie hier im Blog schon mehrfach gepostet: Nebenbahnen werden, wegen Unrentabilität, a la longue geschlossen. Der grundsätzliche Nachteil der Bahn, "die letzten Meter" bis zum Kunden nicht bedienen zu können, wird daher immer mehr Verkehr auf die Straßen verlagern (falls diese von den Grünen nicht zu Fußgängerzonen umfunktioniert werden - und sogar dann ist Fahrmöglichkeit für LKW unabdingbar). Sobald aber einmal KFZ im großen Rahmen, ohne menschlichen Eingriff, automatisch und unfallfrei fahren können - welche Technologie gegenwärtig intensiv entwickelt wird - werden die staatlichen Zuschüsse zum Bahnverkehr immer noch weiter ansteigen, und de facto nicht mehr finanzierbar sein (sind sie eigentlich schon jetzt). Der einzige Vorteil, welchen die Bahn gegenüber den KFZ dann noch haben wird, wird die Umweltfreundlichkeit sein, welche aber mit der zu erwartenden KFZ - Elektrifizierung ebenfalls Geschichte sein wird. Angesichts dieser absehbaren Entwicklung würde ich als politisch Verantwortlicher keine Zigtausend Steuermillionen mehr in die Bahn invstieren, und keine Tunnels mehr bauen, weil sich das Ende der Bahn eben zufolge technologischer Entwicklungen abzeichnet (abgesehen von U-Bahn im städtischen Bersonanverkehr). Stattdessen wäre es sinnvoll, die aktuell wenig sinnvoll verpulverten Geldmittel in die Forschung zu investieren, wobei vorrangig ein, der Energiedichte des Erdöls vergleichbares Energiespeichermedium zu entwickeln wäre, damit einerseits die Solarenergie gut speicherbar würde, und andererseits, als willkommener Nebeneffekt, die sowohl politischen als auch umweltrelevanten Krämpfe, welche Fossilenergie mit sich bringt, der Vergangenheit angehören können (Exploration im Eismeer! Ölsande! Kriege! etc.)

    • Riese35
      18. April 2015 10:59

      Sie träumen und haben zu viele Science Fiction Romane gelesen oder Raumschiff Enterprise gesehen! :-(

      In den 60er Jahren hat man auch davon geträumt, in den 80er Jahren den Mars zu besiedeln. Und heute noch sind wir meilenweit davon entfernt. Theorie und Praxis sehen immer anders aus.

      Ich frage mich, wozu wir eigenlich noch den Menschen in einer von Ihnen beschriebenen Welt benötigen, wenn eh alles vollautomatisiert abläuft.

    • FranzAnton
      18. April 2015 19:34

      Geschätzter Riese!
      In den Achtzigerjahren besuchte ich eine Vortrag des Dr. Busek. Im Zuge der anschließenden Diskussion brachte ich meine Idee ein, die Elektrotraktion für KFZ politisch zu promoten. Er allerdings sah mich an, als hätte er nicht verstanden, worum es ging; es war also klar, daß diesem Politiker technisch - wirtschaftliches Vorstellungsvermögen vollkommen mangelte. Auf welche Weise aber können die industriell entwickelten Länder ihren hohen Lebensstandard halten, wenn nicht durch innovationsmotivierte Forschung? Und auf welchem Gebiet sind die Menschen kauflustiger als bei den KFZ? Kürzlich fuhr ich einen (sehr teuren) Tesla (bekanntes E - KFZ); er fuhr sich natürlich hervorragend, bloß die Batterien sind der Engpass. Warum wird auf diesem Gebiet nicht mit aller Kraft geforscht? Weil die Politiker von Technik nicht die mindeste Ahnung und daher daran kein Interesse haben? Oder weil die Ölindustrie das abwürgt? Diese, in vielerlei Hinsicht entscheidende Problematik der mangelnden Speichermöglichkeit von Solarenergie sollte unbedingt so rasch wie nur irgend möglich gelöst werden, unser künftiges wirtschaftliches Prosperieren und der Weltfrieden könnten hiermit langfristig gesichert werden (weil die Sonne gerechter scheint und der Wind überall weht, die Ölvorräte aber ungleich verteilt sind).

    • Wyatt
      18. April 2015 20:17

      Franzianton,

      ........weil die Sonne gerechter scheint und der Wind überall weht, ?=?????? die Ölvorräte aber ungleich verteilt sind..............?????????

      Ich glaube, der auch von mir geschätzte @ Riese35, hat Sie durchschaut!

      Ah' und einen sehr teuren Tesla durfte Sie fahren, - aufgrund ihrer Kommentare hier im Blog oder in ihrer Eigenschaft als "Direktdemokratie Beauftrater?

    • FranzAnton
      18. April 2015 22:00

      Hallo Wyatt, und auch Riese! Menschen, die ihren aggressiven Unfreundlichkeiten gerne freien Lauf lassen, ignoriert man am besten; sollten solche Leute diese Konsquenz bedenken, könnte ein erster, wertvoller Schritt auf dem Weg zu positiver Persönlichkeitsentwicklung folgen, was ich allen Zornbinkeln und deren Umfeld von Herzen wünsche.

    • Normalsterblicher
      19. April 2015 00:49

      @ FranzAnton:

      Obwohl ich kein Freund des EU-verordneten Elektromobils bin (die Autobauer haben EU-Planvorgaben beim eMobil-Absatz zu erfüllen und müssen diesen auf Kosten derjenigen, die brauchbare Autos wollen, querfinanzieren), muss ich Ihnen ein wenig Recht geben.

      Es gibt interessante Entwicklungen bei den Möglichkeiten der Zwischenspeicherung, beeindruckt haben mich die Natrium-Sulphur Batterien mit hoher Leistungsdichte, und geringen Materialkosten. Einziger Nachteil: Betriebstemperatur 300 Grad Celsius, folglich hoher Isolationsaufwand.

      Das eMobil-Angebot ist noch immer ein Witz. Gerade bewirbt Volkswagen einen 1,5 Liter Golf: Ja schon, wenn man bereit ist, diesen 3 Stunden an einer Tankstelle aufzuladen! Andere Möglichkeiten hat ein Städter nicht, nur eben der Eigenheimbesitzer. Nach dem Kofferraum-Fassungsvermögen und der Reichweite habe ich dann gar nicht mehr weiter geforscht ...

    • Wyatt
      19. April 2015 08:56

      Franzianton,

      nur weil Sie meine Frage von der "gerechten Sonne" und dem "überall wehenden Wind" (Wind als folge des Druckausgleichs unterschiedlicher Luftdruckverhältnisse) anscheinend nicht beantworten können - soll ich aggressiv u. ein Zornbinkerl sein ?

    • Normalsterblicher
      19. April 2015 12:03

      @ FranzAnton:

      Die Selbstfahrfähigkeit der Autos, auf die Sie hoffen, ist übrigens nicht so berühmt, dass man sich viel davon versprechen sollte.

      Grund: Ein Roboterauto wird nie Fussgängerbewegungen hinter oder zwischen parkenden Autos erkennen können, weil sich solches im Infrarot-Strahlungsschatten abspielt. Die Konsequenz wird sein, dass diese Autos in der Stadt nur mit 20 km/h fahren werden können - was die Transportkapazität der städtischen Straßen weiter reduziert.

    • Normalsterblicher
      19. April 2015 14:08

      Nachtrag:

      Da ist mir eingefallen, dass es optische Erkennung bei diesen selbstfahrenden Autos ja auch geben dürfte, nur wird halt die erforderlich Prozessorpower noch ein Problem sein, zumindest kostenmäßig.

    • Riese35
      20. April 2015 08:08

      >> "Der grundsätzliche Nachteil der Bahn, 'die letzten Meter' bis zum Kunden nicht bedienen zu können, ..."

      Lassen wir die Utopien und Science Fiction-Kommentare einmal weg. Und ignorieren wir auch einmal, daß mich der ständige Rauschpegel neben einer befahrenen Straße massiv nervt, im Gegensatz zur Eisenbahn, wo die Schallspitzen sicher höher sind, dazwischen aber lange Phasen der Stille. Man braucht sich nur einmal in die Gegend zwischen Innsbruck und Brenner zu begeben.

      Schauen wir einmal auf die oft genannten "Letzten Kilometer". Daß diese bei der Bahn angeblich so ungünstig wären, beruht einfach darauf, daß die Kosten in einer Art auseinanderdividiert und zugerechnet werden, die nicht der Realität entspricht und man auf dieser Basis von Erbsenzählerei dann von einer ungewollten Querfinanzierung spricht.

      Machen wir es einmal analog mit der Straße: kalkulieren wir Kosten und Nutzen einmal für eine Zufahrtsstraße zu abgelegenen Gehöften und Ortschaften, die nur wenig Verkehr aufnehmen. Warum baut eine Gemeinde solche Straßen? Warum werden die von der Allgemeinheit querfinanziert? Warum zahlt z.B. das Land Tirol oder die Gemeinde die Kosten für eine teure, kaum genutzte Zufahrtsstraße zu einem Bergbauerndorf in Tirol, und warum müssen diese Bergbauern nicht selbst für diese Kosten aufkommen? Ist das nicht auch Querfinanzierung?

      Machten wir das analog für die Straße, was viele von der Eisenbahn verlangen, müßten wir auf der Straße flächendeckend Maut einheben und die Mauthöhe nach den Errichtungs- und Erhaltungskosten aufgeteilt auf die durchschnittliche Nutzung dieser Straße rechnen. Die Nutzung von Zufahrtsstraßen, Straßen in Wohnsiedlungen und entlegenen Gebieten käme exorbitant teuer, da dort nur wenige Fahrten pro Tag verzeichnet werden. Unser Straßennetz müßte auf wenige Hauptdurchzugsstraßen reduziert werden, und die Anbindung der Wohnsiedlungen müßte über Maultierpfade erfolgen, deren Erhaltung wesentlich billiger als die einer Zufahrtsstraße ist.

      Daß bei der Straße eine Querfinanzierung und Optimierung des Gesamtnutzens erfolgt, da ja ohne Zubringer auch kein Verkehr auf den Autobahnen vorhanden wäre, ist selbstverständlich. Wendet man dieselbe Methode hingegen auf die Eisenbahn an, schreien hier viele auf.

    • F.V. (kein Partner)
      20. April 2015 13:24

      Der FranzAnton hat die „geistige“ Erbschaft des Wertkonservativen angetreten. Die längste Zeit langweilte er mit seinen Dämokratur-Apologien, was schon dumm genug war. Daß er nun seine „Ansichten“ zu Gott und der Welt und dem technischen Fortschritt absondert, ist freilich schon unerträglich.

      Was ich nur nicht verstehe: Warum glauben die größten Flachköpfe immer, daß sie zu allem ihren Senf dazu geben müssen? Vermutlich ist ihnen das lat. Sprichwort „Si tacuisses ...“ nicht bekannt.

    • Wyatt
      20. April 2015 13:59

      .......und wie man als Normalsterlicher einen Tesla, einen sehr teuren, zum Fahren erhält, wurde wie "die gerechte Sonne" u. der "überall wehende Wind" auch nicht beantwortet..........

    • fxs (kein Partner)
      20. April 2015 19:19

      "..... bloß die Batterien sind der Engpass.Warum wird auf diesem Gebiet nicht mit aller Kraft geforscht? Weil die Politiker von Technik nicht die mindeste Ahnung und daher daran kein Interesse haben? Oder weil die Ölindustrie das abwürgt?" Aber geh, die Politiker wissen genau, was sie tun. Elektroautos, die man an der Steckdose aufladen kann, sind für die Politiker doch nur so lange wünschenswert, als sie eine extreme Ausnahme bleiben. Schließlich kassiert man nur aus Benzin und Diesel Mineralölsteuern und andere Steuern. In verschiedenen Staaten in Afrika uns Asien kostet der Benzin pro Liter 50- 70 Cent, der Rest auf unseren Preis dürfte also den Steuern verdankt sein. Wenn Elektroautos flächendeckend werden, werden diese Steuern ausfallen, oder man besteuert den Strom und damit auch die Wohnungsbeleuchtung exorbitant, dabei allerdings fürchten die Politiker wohl eine Abrechnung bei den Wahlen.

  25. kritikos
    18. April 2015 02:42

    Das Post Scriptum ist ein wahrer, angehäufter und deprimierender Befund. Was da gelogen, verdreht, verschwiegen wird ist, ja man findet keinen wirklich zutreffenden Ausdruck dafür: Gemeinheit, Frechheit, Überheblichkeit, Sauerei etc. etc. oder alles zusammen.
    N.b.: Die Nennung von ethnischer Zugehörigkeit bei Verbrechern, pardon: mutmaßlichen Tätern, hat sich heute im Fernsehen in ihrer Hinterhältigkeit / Ideologie / "Gutmenschlichkeit" gezeigt: der Kriminelle wurde einmal als Russe das andere Mal als (eh' klar!) Tschetschene bezeichnet. Man war ja schon dankbar, dass die Volkszugehörigkeit überhaupt genannt wurde.
    Um zum eigentlichen Thema zu kommen: Die ÖBB ist eine "Filzlaus", mit Verlaub gesagt, gegen die es kein Vertilgungsmittel gibt. Da fährt die Eisenbahn drüber. Ach, wie schön wäre eine komplette Privatisierung dieses Monsters. Das ist natürlich ein Optativus zur x-ten Potenz.

    • FranzAnton
      18. April 2015 06:31

      Lässt man Politiker, zwischen Wahlterminen, de facto unkontrolliert schalten und walten, notabene, wie aktuell gegeben, ohne jegliche persönliche de facto - Verantwortung, dann sind deren Hybris (= Übermut) keinerlei Grenzen gesetzt. Unwillkürlich wird man, auch in unserer, beschönigend so genannten "repräsentativen Demokratie" an autokratische Zeiten erinnert (siehe etwa den lächerlichen aktuellen Untersuchungsauschuss, wo per Aktenschwärzung nichts untersucht werden kann/soll). Metternich schau "auffa" (wahrscheinlich is er no net oben, sondern auf einem langen Umweg, und kann daher net "obaschauen"). Wie immer, - und ich weiß, Dr. Unterberger denkt genau so - plädiere ich daher für die Implementierung effizienter direktdemokratischer Möglichkeiten in unsere Verfassung, um unsere, sich als wenig effizient/geeignet erwiesen habenden politischen Machthaber jederzeit an die Kandare der Wahlberechtigten nehmen zu können. Passiert dies aber nicht, sehe ich dunkelschwarz für die Menschen - nicht nur in unserem Land.

    • dssm
      18. April 2015 10:43

      @FranzAnton
      ?Direkte Demokratie?
      Also die gleichen Deppen die Faymann und Consorten wählen, sollen dann, nachdem sie diese moralisch verkommenen Gestalten am Sonntag gewählt haben, vernünftig am Montag eine direktdemokratische Entscheidung treffen?

      Ich sehe da einen nicht unbeträchtlichen Widerspruch.

    • blem-blem
      19. April 2015 00:36

      Deppen oder Irregeleitete, das ist hier die Frage!

      Oder glauben Sie, dssm, unsere Medien geben Bürgern, die sich nicht gerade auf's kritische Hinterfragen in der Politik spezialisiert haben, eine Chance?

      Wenn der Bürger ständig Entscheidungen treffen kann, wird er mehr aus eigenem Antrieb den Dingen auf den Grund gehen, das funktioniert doch in der Schweiz auch. Und durch Diskussionen, also den Meinungsaustausch, können alle Standpunkte qualitativ aufgewertet werden.

      Ihre Einstellung zementiert den sozialistischen status quo, übergeordnete Strukturen/Systeme dem Volk jenseits aller Hinterfragbarkeit zu entziehen.

    • dssm
      19. April 2015 07:56

      @blem-blem
      Es nützt nichts. Die Mehrheit lebt von und durch den Staat, Eigenverantwortung ist denen ein Fremdwort, daher bringt auch ein Wahlrecht für diese Gruppe nichts. Denn wer selber nicht eigenvantwortlich seine Zukunft planen kann, der wird es wohl erst recht nicht in grösseren Zusammenhängen können.

      Die Forderung muss also sein: Zuerst Eigentum wieder schützen, Eigenverantwortung nicht bestrafen, Sozialleistungen auf das Überlebensminimum zurückfahren, Politiker und Richter nicht bezahlen und DANN möglichst viel Direkte Demokratie!

    • blem-blem
      19. April 2015 14:00

      @ dssm,

      genau weil die Mehrheit von und durch den Staat lebt, und davon schon bald 50 % vom beaufsichtigenden, beratenden, befürsorgenden Entzug der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Bürgers, können Sie lange warten, bis über den Schutz von Privateigentum, wie Sie es sich offenbar vorstellen, wieder Privatsphäre aufgebaut wird und erst dann ein unabhängiges, selbstbewusst-kämpferisches Bürgertum die Bonzenausbeutung in die Schranken weist.

      Diese Kräfte halten nämlich Privateigentum wieder für ein Verbrechen, solange es nicht zur Schaffung unnötiger/ungefragter Arbeitsplätze konfisziert werden kann.

      Eher werden Sie sich in einer Normhabitatszelle des großen Bruders wiederfinden, 3 x 5 m2 pro Person, unter ständiger Videoobservanz, ganz a la "1984"!

      Daher empfehle ich den Sprung in's kalte Wasser, wenn auch mit einer gewissen Einführungs- und Übergangszeit.





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