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Der nächste Gesamtschultrick

Der Statistik-Austria-Chef namens Pesendorfer ist in offensichtlich bravem Parteigehorsam ausgerückt, um die dahingesiechte rotgrüne Gesamtschulpropaganda zu unterstützen. Er begreift nur nicht, dass seine Zahlen genau das Gegenteil von einem Erfolg der „Neuen Mittelschule" beweisen (oder darf es nicht begreifen).

Der Herr Pesendorfer und die sich natürlich sofort bestätigt fühlende Bildungsfrauenministerin Heinisch-Hosek begehen damit wieder einmal einen groben Missbrauch in der Uminterpretation statistischer Daten. Sie berufen sich auf Zahlen, dass aus den NMS ein größerer Prozentsatz der Schüler in AHS-Oberstufen oder BHS wechselt als aus den Hauptschulen. Die Zahlen werden schon stimmen. Aber es wäre sogar für die analytischen Fähigkeiten des oft bemühten Milchmädchens (für die Frauenministerin: und Milchbubens) eine Beleidigung, wenn man versuchte, daraus eine Überlegenheit der NMS abzuleiten. Denn:

  1. Es wird nicht untersucht, ob nicht bei den NMS-Absolventen ein viel höherer Prozentsatz der Schüler die Reife (Übertrittserlaubnis) für AHS oder BHS bescheinigt bekommt als in den traditionell viel strengeren Hauptschulen (was nach allen Beobachtungen sicher der Fall ist).
  2. Es wird nicht gesagt, dass das Bildungsniveau der NMS-Absolventen nach allen bisher veröffentlichten Studien nur gleich hoch ist wie das der Hauptschüler – oder sogar niedriger; es wird auch keine neue eigene Studie dazu vorgelegt (geschweige denn eine, wo auch Nicht-Rotgrüne mitmachen).
  3. Es wird nicht gesagt, dass zu den NMS auch einige umgetaufte Unterstufen von (linken, daher meist wenig leistungsorientierten) Gymnasien gehören, die sich natürlich besonders intensiv um den Verbleib der Schüler nach der Unterstufe bemühen.
  4. Es wird nicht untersucht, wieviel Prozent der NMS-Absolventen nur deshalb einfach in AHS/BHS gehen, weil sie keinen echten Lehrplatz finden, und wieviel Prozent das im Vergleich dazu bei Hauptschülern sind (Lehrbetriebe können sich nämlich zum Unterschied von Gymnasien qualitätsmäßig aussuchen, wen sie nehmen und wen nicht).
  5. Es wird nicht untersucht, wie in AHS und BHS durchschnittlich die Noten, also die Erfolgs- und Misserfolgsquoten von NMS-Absolventen zum Unterschied von Noten und Quoten der Hauptschul-Absolventen aussehen (und sei es auch nur in den ersten Jahrgängen, weil es ja noch zu wenig Gesamtschul-Karrieren bis zur Matura gibt).
  6. Es wird auch nicht einmal ersatzweise eine billige und einfache Umfrage bei AHS/BHS-Lehrern gemacht, wie diese die Bildungsqualität der Schüler aus NMS beziehungsweise Hauptschule beurteilen, die sie nun weiter zu unterrichten haben.

Ich wette jede Summe, dass nach – objektiver – Erhebung dieser Fakten durch unabhängige Wissenschaftler und Statistiker das Propagandagewäsch von Pesendorfer und Heinisch-Hosek sofort schamerfüllt verstummen müsste. Aber vorerst plappern es natürlich wieder einmal alle „progressiven“ Journalisten nach.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 23:21

    Wiedereinmal paßt es nicht zum Thema, aber die Blog-Gemeinde soll meinen Groll teilen. Geteiltes Leid ist halbes Leid:

    HAMBURG. Beleidigung ist nicht gleich Beleidigung. Zu dieser Entscheidung kam kürzlich das Amtsgericht Hamburg-Barmbek. Konkret ging es um die Bezeichnungen „Nutte“ und „Neger“.

    Der Fall: Rentnerin Elke W. ist mit ihrem Fahrrad unterwegs, Flaschen sammeln, um ihre Rente aufzubessern. Als auf dem Radweg vor einer Schule ein paar Kinder stehen, klingelt sie. Doch die Jungs machen keinen Platz. Statt dessen sagt einer von ihnen, ein schwarzer Elfjähriger, zu ihr: „Was willst du denn, du Nutte?“ und „häßliche alte Frau“. Da platzt Elke W. der Kragen. „Neger“, erwidert sie.

    In der Verhandlung bereut sie den Ausdruck. „Das ist mir so rausgerutscht. Ich habe mich sofort entschuldigt“, zitiert sie das Flensburger Tageblatt. Doch es nutzt nichts. Auch nicht, daß ihr Anwalt und die Staatsanwältin auf Freispruch plädieren. Elke W. aber wird vom wegen Beleidigung zu 100 Euro Geldstrafe verurteilt. Begründung: Als Beschimpfung wiege „Neger“ schlimmer als Nutte. Das Fazit ihres Anwalts: „Das ist politische Rechtssprechung.“ (krk)

    Ihr Fehler war die Entschuldigung. Ich hätte dem Neger eine geschmiert und dann "tut mir Leid" gesagt. Türken mordeten 100.000 Armenier und putzen sich kaltschnäuzig ab. Kein EU-Staat zieht Konsequenzen. Von den USA ganz zu schweigen, die uns Europäern diese Brut dauernd schönreden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 17:22

    Punkt 4 im Artikel scheint mir der entscheidende zu sein.

    Die Firmen suchen sich ihre Lehrlinge immer sorgfältiger aus und greifen auf die im Vergleich zu den NMS strengeren und deutlich besseren Hauptschulen zurück.

    Diejenigen, die für eine Lehre und eine Ausbildung zum Facharbeiter nicht taugen, quetschen sich durch eine HAK oder ein mittelmäßiges BORG durch, landen dann auf der Uni, glauben nun, dass die Welt auf sie wartet, inskribieren weit oben im Technik-, Informatik- oder Jusbereich, fallen gleich mehrmals auf die Nase und purzeln dann schließlich nach unten in die Welt der Soziologen, Psychologen, Politologen und Publizisten. Dann sind sie frustriert, weil ein Facharbeiter ein Vielfaches verdient und der Arbeitsmarkt von diesen Blümchenfach absolventen nichts wissen will.

    Die Statistik des Herrn Pesendorfer kann man ruhig an die Kaninchen verfüttern. Das ist nicht einmal eine Milchmädchenrechnung. Das ist Publizistenrechnerei, also Kindergartenschublade.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 16:39

    Man kann's jetzt schon prognostizieren:

    Diese Statistik-Austria-Trickserei über die NMS wird die Spitzenmeldung heute in der ORF-"Zeit im Bild".

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 17:57

    " Jeden Tag bekommen die Medien mündliche oder schriftliche Anweisungen von oben, welche Themen groß gespielt werden sollen und welche nicht, welche Ausdrücke zu vermeiden sind und welche nicht. Die Redakteure befolgen die Anweisungen streng."

    Diese Worte Raimund LÖWS, vorwurfsvoll und betroffen gesprochen vorige Woche aus CHINA zum Thema "7 Jahre Haft für kritische Journalistin"

    Und? Bei uns ist es keinen Deut anders als in China, wie man heute im MJ wieder einmal feststellen konnte. Heinisch-Hosek schwimmen bei ihrem Murks die Felle davon, deshalb braucht sie ordentliche Schützenhilfe, die der ihr geneigte ORF selbstverständlich gerne gibt.

    PS: Mich würde übrigens eine schriftliche Arbeit eines NMS-Absolventen mit "Migrationshintergrund" sehr interessieren---aber nicht eine ausgesuchte, sondern eine nach dem Zufallsprinzip!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 21:26

    Vielleicht erklärt das so manches ...:
    Zwischen 2008 und 2009 arbeitete Dr. Pesendorfer als wirtschaftpolitischer Berater von Bundeskanzler Werner Faymann.

    und:
    Vom Sprichwort "Glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast" hält der Chef der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, nicht viel. "Das wird oft zitiert und dadurch auch nicht besser", sagt er im Chat mit derStandard.at. Er könne ausschließen, dass Statistiken seines Instituts im Interesse von Auftraggebern verzerrt werden würden.
    Quelle: http://derstandard.at/2000008285065/Inflation-Arbeitslosigkeit-und-Co-Statistik-Austria-Chef-Pesendorfer-im-Chat

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 19:46

    Wieder einmal hat Herr AU eine gute Zusammenfassung der Bildungsmisere abgegeben. Helfen wird dies nicht. Wären in der Bildungspolitik Menschen die auch wirklich Bildung vermitteln wollten, so müsste man ganz anders handeln. In Großbritannien sind solche 'Reformen' schon vor Jahrzehnten durchgeführt worden, mit wenig erbaulichen Ergebnissen. Man wusste also was kommt. Man sollte daher nach dem 'Warum' fragen. Wem nützt diese geplant mangelnde Bildung, trotz formaler 'Reife'?

    Wenn man morgen das Land verlassen möchte oder gar muss, wo wird man aufgenommen, wo findet man Arbeit und Wohlstand?
    Wer gelernter Handwerker ist, braucht wohl nicht lange nachzudenken. Egal ob Australien oder Russland, überall würde er Arbeit finden und sich und seine Familie ernähren können.
    Ein Mathematiker, Physiker oder Chemiker würde wohl ebenfalls sehr leicht Auswandern können.
    Beim Arzt wird es schon schwieriger. Beim Soziologen denkt man besser erst gar nicht nach. Spätestens beim Maturanten eines Gymnasiums ist jede Diskussion vergebliche Liebesmüh.

    Wenn also möglichst viele Leute zu Deppen erzogen werden, dann können die das Land nicht verlassen! Denn niemand nimmt die auf.
    Wer aber in letzter Konsequenz ein Land verlassen kann, der kann auch politisch aufbegehren. Wer eigenes Geld verdienen kann, und zwar überall auf Erden, der braucht keine staatlichen Almosen, ist also nicht steuerbar.

    Der neue Mensch, den die Sozialisten ja so dringend brauchen, ist also ein ungebildeter Trottel, ohne berufliche Qualifikation, ohne jemals eigenverantwortlich gehandelt zu haben. Da passen dann die vielen zugewanderten 'Fachkräfte' gut dazu.

    Scheitern wird dieses Modell daran, daß die 'Experten' ja dann auch nur diese formale Qualifikation haben werden, oder aber die Kinder der Funktionäre an ausländischen Schulen gebildet und damit vom eigenen Volk entfremdet wurden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2015 16:42

    Diese manipulierte Interpretation war dem ORF natürlich sofort eine Jubelmeldung in den Nachrichten willkommen. Sie kommt mir so vor wie das Märchen vom "Nulldefizit", so als hätte der Staat nicht einen Riesenberg an Schulden am Hals! Lug und Trug am laufenden Band, es ist einfach nur mehr zu kotzen!


alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    25. April 2015 09:48

    Schön und gut, NMS Absolventen beginnen also in einem etwas höherem Ausmaß als Hautschüler in den ersten Klassen Berufsbildender höherer Schüler.

    Jetzt wäre es natürlich interessant, mit welchem Erfolg sie diese erstgen Klassen besuchen, wieviele von ihnen in die zweite Klasse aufsteigen.

    Bekannte von mir, welche in einer BMHS unterrichten beklagten sich über die mangelnde Lernmotivation der Erstklassler aus den NMS.

    Das Statistische Zentralamt könnte leicht erheben, ao und wie sich das Verhältnis zwischen Hauptschulabsolventen und NMS Absolventen von den ersten Klassen der BMHS zur zweiten Klasse der BMHS ändert.

  2. Gasthörer (kein Partner)
    25. April 2015 01:19

    4500 rechtsradikale türkische Genozidleugner ziehen heute durch Wien, mit unzähligen Türkenfahnen, die Straße blutrot gefärbt. Eine Fahne (zu sehen auf standard.at) misst ca. 10x10 Meter. Und der Skandal! Die österreichische Polizei macht nichts - 4500 Genozidleugner und keine Verhaftung?

    Keine Störung der Genozidleugner durch Antifa, Offensive gegen Rechts, und Co? Die sind doch sonst so heldenhaft.

    Die türkischen Ultranationalisten haben eine gewisse Geradlinigkeit. Sie zeigen uns, wie sehr sie unsere Trauer um die 1,5 Millionen abgeschlachteten christlichen Armenier ablehnen. Man kann es ihnen nicht anlasten, wenn wir Luschen daraus keine Schlüsse ziehen.

    • Hegelianer (kein Partner)
      25. April 2015 09:29

      Ich brauche keine Verhaftungen wegen "Genozidleugnung"! Es ist gut, daß die Polizei nicht einschreitet, doch bald wird sie es, denn der neue Verhetzungsparagraph bestraft die Leugnung, Verharmlosung usw. jedes Völkermords und jedes Kriegsverbrechens. Die lächerlichen Prozesse, die seit den 90ern in Ö und der BRD gegen Holocaustleugner geführt werden, wird es dann auch gegen Armenienleugner, Srebrenica-Leugner & Co. geben. Mit einer freien Gesellschaft hat ein solcher Kult um 100 (!) Jahre zurückliegende Völkermorde NICHTS mehr zu tun.

    • Gasthörer (kein Partner)
      25. April 2015 09:58

      Sie geben also zu, dass hierzulande nicht alle gleich, sondern manche gleicher sind?
      Anders ausgedrückt: Unsere Justiz ist strukturell rassistisch - Wir leben in einem Unrechtsstaat.

    • Banderas (kein Partner)
      25. April 2015 10:02

      @ Hegelianer: "denn der neue Verhetzungsparagraph bestraft die Leugnung, Verharmlosung usw. jedes Völkermords und jedes Kriegsverbrechens" -

      außer im Donbass. Unterberger würde sich also strafbar machen?

    • Gasthörer (kein Partner)
      25. April 2015 23:11

      Laut Standard gab es bei der Demo auch "Allahu ak'bar" Rufe. Dieselbe Parole, mit der in Syrien und Irak Menschen geschlachtet werden. Ich glaube unsere Gäste aus dem Morgenland haben noch viel mit uns vor.....

  3. CIA-Nazi (kein Partner)
    24. April 2015 20:17

    Unser Lehrer sagt: Die größte Bedrohung für den Weltfrieden sind die USA, welche hinter allen aktuell tobenden Kriegen stehen.

  4. Erich Bauer
    23. April 2015 10:40

    (Zitat A.U.): "...Sie berufen sich auf Zahlen, dass aus den NMS ein größerer Prozentsatz der Schüler in AHS-Oberstufen oder BHS wechselt als aus den Hauptschulen..."

    Römer 1, 22: Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden.

  5. Wolfgang Bauer
    23. April 2015 08:55

    Das ist nur mehr witzig: BK Faymann gurkt durch Europa und erzählt, wie gut die duale Ausbildung ("Erfolgsgeheimnis Österreichs") bei uns funktioniert, und dann gilt die Lehre apriorimäßig implizit als Weg der Versager, weil ja der Übertritt in ein - andererseits bekämpftes - Gymnasium als Qualitätsindikator verwendet wird. Und der Statistikchef mit Naheverhältnis zum Kanzler überschreitet zum x-ten Mal sein Mandat, indem er bei der auftragsgemäßen Verkündigung unwissenschaftlich seine Meinung bekanntgibt: Das Ergebnis zeige eindeutig, dass die besondere Form der Pädagogok in der NMS zu diesem 'Erfolg' führe.
    In welcher Schule hat er eigentlich seine Kinder untergebracht? Wäre interessant.

  6. Haider
    22. April 2015 23:21

    Wiedereinmal paßt es nicht zum Thema, aber die Blog-Gemeinde soll meinen Groll teilen. Geteiltes Leid ist halbes Leid:

    HAMBURG. Beleidigung ist nicht gleich Beleidigung. Zu dieser Entscheidung kam kürzlich das Amtsgericht Hamburg-Barmbek. Konkret ging es um die Bezeichnungen „Nutte“ und „Neger“.

    Der Fall: Rentnerin Elke W. ist mit ihrem Fahrrad unterwegs, Flaschen sammeln, um ihre Rente aufzubessern. Als auf dem Radweg vor einer Schule ein paar Kinder stehen, klingelt sie. Doch die Jungs machen keinen Platz. Statt dessen sagt einer von ihnen, ein schwarzer Elfjähriger, zu ihr: „Was willst du denn, du Nutte?“ und „häßliche alte Frau“. Da platzt Elke W. der Kragen. „Neger“, erwidert sie.

    In der Verhandlung bereut sie den Ausdruck. „Das ist mir so rausgerutscht. Ich habe mich sofort entschuldigt“, zitiert sie das Flensburger Tageblatt. Doch es nutzt nichts. Auch nicht, daß ihr Anwalt und die Staatsanwältin auf Freispruch plädieren. Elke W. aber wird vom wegen Beleidigung zu 100 Euro Geldstrafe verurteilt. Begründung: Als Beschimpfung wiege „Neger“ schlimmer als Nutte. Das Fazit ihres Anwalts: „Das ist politische Rechtssprechung.“ (krk)

    Ihr Fehler war die Entschuldigung. Ich hätte dem Neger eine geschmiert und dann "tut mir Leid" gesagt. Türken mordeten 100.000 Armenier und putzen sich kaltschnäuzig ab. Kein EU-Staat zieht Konsequenzen. Von den USA ganz zu schweigen, die uns Europäern diese Brut dauernd schönreden.

    • otti
      23. April 2015 07:25

      ich teile ihren groll - ich teile ihn - nur h e l f e n tut s uns trotzdem nicht.
      und mitleidig gelächelt werden wir auch - wenn wir diese Ungeheuerlichkeit weiterer-
      zählen.

    • Undine
      23. April 2015 09:37

      @Haider

      *********!
      Ja, mit dieser Ungerechtigkeit werden wir uns abfinden müssen: Ausländer werden den Einheimischen gegenüber bevorzugt.

    • Torres (kein Partner)
      25. April 2015 10:22

      Sie haben offenbar in den letzten Tagen nicht aufgepasst (wenn Sie es schon nicht vorher wussten): die Türken haben nicht 100.000 Armenier ermordet (das wäre wahrscheinlich noch kein Völkermord), sondern 1,5 Millionen.

    • peter789 (kein Partner)
      25. April 2015 17:02

      Die Linken haben erfolgreich die Gesellschaft auf den Kopf gestellt: aus gut würde böse und umgekehrt.
      UNd die Konservativen lassen sich wie geduldige Schafe alles gefallen, weil noch geht es uns ja gut

  7. Politicus1
    22. April 2015 21:26

    Vielleicht erklärt das so manches ...:
    Zwischen 2008 und 2009 arbeitete Dr. Pesendorfer als wirtschaftpolitischer Berater von Bundeskanzler Werner Faymann.

    und:
    Vom Sprichwort "Glaube nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast" hält der Chef der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, nicht viel. "Das wird oft zitiert und dadurch auch nicht besser", sagt er im Chat mit derStandard.at. Er könne ausschließen, dass Statistiken seines Instituts im Interesse von Auftraggebern verzerrt werden würden.
    Quelle: http://derstandard.at/2000008285065/Inflation-Arbeitslosigkeit-und-Co-Statistik-Austria-Chef-Pesendorfer-im-Chat

  8. Undine
    22. April 2015 21:24

    Das ist sicher alles im Sinne unserer rührigen Verbildungsministerin Heinisch-Hosek:

    "Bis zu 1.500 Euro ÖH-Gelder für „queer-feministische“ Arbeiten"

    "HomoBiTransReferat entscheidet über Vergabe

    Ob nun eine wissenschaftliche Arbeit den "strengen Kriterien" eines queer/feministischen Bezugs entspricht, entscheiden allein das Frauenreferat- bzw. das HomoBiTransReferat. Wissenschaftliche Arbeiten welche sich mit anderen, gesellschaftlich wirklich relevanten Themen beschäftigen, werden hingegen nicht von der ÖH gefördert. Es gibt lediglich einen allgemeinen Projekttopf, der aber ebenfalls Gelder für queere und feministische Projekte oder Zeitschriften bereithält. Für Studenten, die der ÖH nicht ideologisch nahestehen, gibt es allem Anschein nach also keinerlei finanzielle Förderungen."

    http://www.unzensuriert.at/content/0017609-Bis-zu-1500-Euro-OeH-Gelder-fuer-queer-feministische-Arbeiten

  9. Peter R Dietl
    22. April 2015 19:50

    „Aber vorerst plappern es natürlich wieder einmal alle „progressiven“ Journalisten nach“.

    Angesichts hiesiger Blattln wundere ich mich, warum zwecks Papiereinsparung hierzulande nicht bloß eine Reichseinheitszeitung „Heutige österreichische Substandard-Kronenpresse“ existiert. Lügen-Berichte und Volkserziehungs-Neigungen sind völlig ident. Zugegeben, vielleicht formulieren „Presse“-Beamte weniger dümmlich als die in den noch mehr steuergeldfinanzierten Gazetten.

    Wir lasen seit Jahrzehnten und bis vor kurzem die „Krone“. Viele dortige Schreiber waren von Hans Dichand sel. erfolgreich darauf dressiert worden, nicht jede bolschewistische Lüge nachzuplappern. Doch selbst das haben sie verlernt zugunsten ihrer heutigen Lügenpresse.
    .

  10. dssm
    22. April 2015 19:46

    Wieder einmal hat Herr AU eine gute Zusammenfassung der Bildungsmisere abgegeben. Helfen wird dies nicht. Wären in der Bildungspolitik Menschen die auch wirklich Bildung vermitteln wollten, so müsste man ganz anders handeln. In Großbritannien sind solche 'Reformen' schon vor Jahrzehnten durchgeführt worden, mit wenig erbaulichen Ergebnissen. Man wusste also was kommt. Man sollte daher nach dem 'Warum' fragen. Wem nützt diese geplant mangelnde Bildung, trotz formaler 'Reife'?

    Wenn man morgen das Land verlassen möchte oder gar muss, wo wird man aufgenommen, wo findet man Arbeit und Wohlstand?
    Wer gelernter Handwerker ist, braucht wohl nicht lange nachzudenken. Egal ob Australien oder Russland, überall würde er Arbeit finden und sich und seine Familie ernähren können.
    Ein Mathematiker, Physiker oder Chemiker würde wohl ebenfalls sehr leicht Auswandern können.
    Beim Arzt wird es schon schwieriger. Beim Soziologen denkt man besser erst gar nicht nach. Spätestens beim Maturanten eines Gymnasiums ist jede Diskussion vergebliche Liebesmüh.

    Wenn also möglichst viele Leute zu Deppen erzogen werden, dann können die das Land nicht verlassen! Denn niemand nimmt die auf.
    Wer aber in letzter Konsequenz ein Land verlassen kann, der kann auch politisch aufbegehren. Wer eigenes Geld verdienen kann, und zwar überall auf Erden, der braucht keine staatlichen Almosen, ist also nicht steuerbar.

    Der neue Mensch, den die Sozialisten ja so dringend brauchen, ist also ein ungebildeter Trottel, ohne berufliche Qualifikation, ohne jemals eigenverantwortlich gehandelt zu haben. Da passen dann die vielen zugewanderten 'Fachkräfte' gut dazu.

    Scheitern wird dieses Modell daran, daß die 'Experten' ja dann auch nur diese formale Qualifikation haben werden, oder aber die Kinder der Funktionäre an ausländischen Schulen gebildet und damit vom eigenen Volk entfremdet wurden.

  11. kritikos
    22. April 2015 18:52

    Natürlich kann die rot-grüne Clique - ich würde viel lieber einen anderen französischen Ausdruck beginnend mit B verwenden - ihr Flaggschiff nicht untergehen lassen. Und Herr Pesendorfer ist seit geraumer Zeit ein willfähriger Datenlieferant. Und beweist natürlich auch wieder einmal, dass man mit Statistik so operieren kann, dass sie zur Manipulation mutiert.

  12. Erich Bauer
    22. April 2015 18:24

    Irgendwie kommt mir das alles schon so vor wie... Die letzten Tage (im Bunker). Der Volxempfänger überpurzelt sich in Siegesmeldungen, Geister-Divisionen erreichen Durchbrüche an der Front...

    Die Wirklichkeit kommt aber wie eine Heimsuchung... Wie @terbuan schon feststellte: Es wird schlimmer als man es sich vorstellen kann. Ob sich die Bunker-Führer, nachdem ihnen die Glücksdrogen ausgegangen sind, noch auf die Straße wagen?

  13. Josef Maierhofer
    22. April 2015 18:04

    Jubel, Jubel, Jubel, es gibt eine 'Überlegenheit' der Neuen Mittelschule.

    Ich habe gerade mit so einem Opfer der neuen Mittelschule zu tun, da kann man auch nicht einmal von den bis zum 14. Lebensjahr zu erwerbenden Grundfähigkeiten ausgehen.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass die Kinder von der neuen Mittelschule 'Fliehen' und das in der Statistik steht.

    Jubel, Jubel, Jubel, ... .... wenn es nicht so traurig wäre.

  14. Brigitte Imb
    22. April 2015 18:02

    Lügenpolitiker u. Lügenpresse lügen sich die NMS schön u. sie haben die Absicht das Volk noch mehr zu verdummen. War doch klar, daß von diesem Projekt nicht abgegangen wird, auch wenn es noch so daneben ist. Wichtig scheint ein "gutes Gefühl" zu sein, nicht etwa Lesen, Schreiben, Rechnen.

    Zum Glück existieren in Ö noch Privatschulen u. Eltern, die sich dieser Doktrin nicht aussetzen und leistungsbereiten Schülern ihr Wissen vermitteln wollen u. können.

  15. Undine
    22. April 2015 17:57

    " Jeden Tag bekommen die Medien mündliche oder schriftliche Anweisungen von oben, welche Themen groß gespielt werden sollen und welche nicht, welche Ausdrücke zu vermeiden sind und welche nicht. Die Redakteure befolgen die Anweisungen streng."

    Diese Worte Raimund LÖWS, vorwurfsvoll und betroffen gesprochen vorige Woche aus CHINA zum Thema "7 Jahre Haft für kritische Journalistin"

    Und? Bei uns ist es keinen Deut anders als in China, wie man heute im MJ wieder einmal feststellen konnte. Heinisch-Hosek schwimmen bei ihrem Murks die Felle davon, deshalb braucht sie ordentliche Schützenhilfe, die der ihr geneigte ORF selbstverständlich gerne gibt.

    PS: Mich würde übrigens eine schriftliche Arbeit eines NMS-Absolventen mit "Migrationshintergrund" sehr interessieren---aber nicht eine ausgesuchte, sondern eine nach dem Zufallsprinzip!

  16. Sandwalk
    22. April 2015 17:22

    Punkt 4 im Artikel scheint mir der entscheidende zu sein.

    Die Firmen suchen sich ihre Lehrlinge immer sorgfältiger aus und greifen auf die im Vergleich zu den NMS strengeren und deutlich besseren Hauptschulen zurück.

    Diejenigen, die für eine Lehre und eine Ausbildung zum Facharbeiter nicht taugen, quetschen sich durch eine HAK oder ein mittelmäßiges BORG durch, landen dann auf der Uni, glauben nun, dass die Welt auf sie wartet, inskribieren weit oben im Technik-, Informatik- oder Jusbereich, fallen gleich mehrmals auf die Nase und purzeln dann schließlich nach unten in die Welt der Soziologen, Psychologen, Politologen und Publizisten. Dann sind sie frustriert, weil ein Facharbeiter ein Vielfaches verdient und der Arbeitsmarkt von diesen Blümchenfach absolventen nichts wissen will.

    Die Statistik des Herrn Pesendorfer kann man ruhig an die Kaninchen verfüttern. Das ist nicht einmal eine Milchmädchenrechnung. Das ist Publizistenrechnerei, also Kindergartenschublade.

  17. Politicus1
    22. April 2015 16:48

    Herr Pesendorfer soll als Statistiker Zahlen liefern - und sonst nichts!
    Bildungsexperten haben wir schon genug - da braucht er sich nicht auch noch zum Bildungsexperten für die Frau H.-H. zu machen.

  18. terbuan
    22. April 2015 16:42

    Diese manipulierte Interpretation war dem ORF natürlich sofort eine Jubelmeldung in den Nachrichten willkommen. Sie kommt mir so vor wie das Märchen vom "Nulldefizit", so als hätte der Staat nicht einen Riesenberg an Schulden am Hals! Lug und Trug am laufenden Band, es ist einfach nur mehr zu kotzen!

  19. Herby
    22. April 2015 16:39

    Man kann's jetzt schon prognostizieren:

    Diese Statistik-Austria-Trickserei über die NMS wird die Spitzenmeldung heute in der ORF-"Zeit im Bild".





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