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Der 13er – wo man uns unsere Zeit stiehlt

Es ist erstaunlich, wie die Spin-Doctoren der Wiener Stadtverwaltung selbst absolute Serviceverschlechterungen als Fortschritt zu verkaufen trachten. Das trifft jetzt etwa bei der Umstellung des 13er-Autobusses zu. Dieser ist alles andere als eine unbedeutende Linie. Ist er doch nicht nur die legendärste, sondern mit zwölf Millionen Fahrgästen auch die weitaus meistbenutzte Buslinie der Stadt.

Jetzt ist der Bus auf Gelenkbusse umgestellt worden. Das klingt aufs erste positiv, und wird auch so vermarktet. Fast jeder, der jemals mit dem 13er gefahren ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit an Atemnot ob der Überfüllung gelitten. Und Sitzplätze kannten die meisten Passagiere überhaupt nur vom Hörensagen. Da verspricht ein größerer Bus deutlich mehr Platz (wie es ihn früher freilich auch schon in den auf dieser Linie verkehrenden Stockbussen gegeben hat oder noch früher in der dort fahrenden Straßenbahn).

Alles andere an der 13er-Umstellung ist jedoch in Wahrheit eindeutig negativ. Zum ersten für Autofahrer (auch wenn diese den Benutzern von Öffis egal sein können): Denn für die längeren Busse wurde rund ein Dutzend Haltestellen zum Teil aufwendig verlängert. Und damit sind etliche Parkplätze weggefallen. Aber das ist ja für die Wiener Stadtverwaltung ohnedies nichts Schlechtes, nur für die generell als Untermenschen geltenden Autofahrer.

Nicht nur für diese, sondern sehr wohl auch für die Fahrgäste wird etwas anderes ein Problem: Mit absoluter Sicherheit werden Gelenkbusse jetzt viel öfter unterwegs steckenbleiben, weil irgendein Fahrzeug regelwidrig abgestellt ist. Sind doch bisher schon normale Busse in den engen und zum Teil kurvigen Gassen im dichtverbauten Gebiet zwischen Hauptbahnhof und Alser Straße des Öfteren blockiert worden. Das wird bei den längeren Bussen mit Sicherheit noch viel öfter der Fall sein.

Was sich aber wohl noch viel schlimmer auswirken muss: Die Wiener Linien haben gleichzeitig mit dem Größerwerden der Fahrzeuge die Zahl der Busse, die auf dieser Strecke im Einsatz sind, um zehn Prozent reduziert. Das heißt zwangsläufig: längere Wartezeiten. Wenn man es gar an Hand der – von den Wiener Linien selbst kommunizierten – „Spitzenintervallzeiten“ berechnet (vier statt drei Minuten), beträgt die Serviceverschlechterung sogar 25 Prozent, welche die Bürger im Schnitt selbst zu den Verkehrsspitzen erdulden müssen.

Eine Minute länger warten klingt nur aufs erste harmlos. Aber für Menschen, die mit diesem Bus täglich zur Arbeit fahren müssen, sind das in der Jahressumme viele Stunden, die sie jetzt bei jedem Wetter zusätzlich bei Bushaltestellen stehen müssen. Statt sich angenehmeren Tätigkeiten widmen zu können.

Mit diesen um 10 bis 25 Prozent verschlechterten Intervallen wird natürlich auch der einzige Vorteil der Umstellung – eben das größere Platzangebot – sofort wieder zunichte gemacht. Denn in längeren Wartezeiten sammeln sich natürlich entsprechend mehr Fahrgäste an. Und daher bleiben absolut nur die Nachteile der Umstellung.

Dennoch versucht die Propaganda-Maschine des Rathauses, solche eindeutigen Verschlechterungen als Verbesserung zu verkaufen. Statt dass sie wenigstens ehrlich sagen würde, dass der Gemeinde Wien trotz einer Verdreifachung der Schulden das Geld ausgeht. Dass sie daher Busfahrer einspart. Noch viel weniger wird natürlich gesagt, dass ein Vielfaches des für ordentliche Öffi-Intervalle nötigen Geldes von der Rathaus-Herrschaft lieber für das Mariahilferstraßen-Projekt, für Zeitungsbestechungen, für die üppigsten Beamten- (und damit auch Parteigenossen-)Gehälter Österreichs, für ständig krankfeiernde Landeslehrer, für den Riesenaufwand rund um ein Schlager-Wettsingen verschwendet wird. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Es ist – ähnlich wie in anderen ähnlichen Fällen – schon erstaunlich, bei wie vielen Medien dieser 13er-Schmäh funktioniert hat. Journalistische Kritikfähigkeit stirbt offenbar in Wien aus. Oder ist das vielleicht deshalb der Fall, weil die einen durch Inseratenlawinen und die anderen via ORF-Gesetz von der Politik abhängig gemacht worden sind?

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 08:10

    OT - MUSLIME WARFEN CHRISTEN INS MEER

    Drama auf Flüchtlingsboot

    15 Migranten sind am Donnerstag von der italienischen Polizei in Palermo festgenommen worden. Sie sollen während der Überfahrt eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer mehrere christliche Migranten ins Meer geworfen haben. An Bord des Bootes soll laut italienischen Medien zuvor ein Streit aus religiösen Gründen ausgebrochen sein.

    Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Google+ teilen

    Die Muslime sollen die christlichen Migranten geschlagen und über Bord geworfen haben. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet von zwölf Christen. Es war zunächst unklar, ob die Migranten zu dem Zeitpunkt noch am Leben waren.

    Bei den Festgenommenen handelt es sich um Muslime, die aufgrund der Aussage anderer Flüchtlinge an Bord des Schiffes identifiziert werden konnten. Zu ihnen zähle auch ein Minderjähriger. In dem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft von Palermo. Die 15 Festgenommenen sind Teil einer Gruppe von drei Flüchtlingsbooten, die am Mittwoch in Palermo eintrafen. Sie wurden von drei Marineschiffen im Mittelmeer gerettet.
    http://orf.at/stories/2273775/2273831/

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 11:47

    O.T.:
    ENDLICH wird es in einer österreichischen Stadt ein - höchst fälliges - Verbot des (längst rein kommerziell aufgezogenen) Bettelns durch Kriminaltouristen geben. Alledings leider - noch - nicht in Wien, wo es ebenfalls schon lang fällig wäre, sondern zunächst in Salzburg. Und, hört hört, der Salzburger sozialistische Bürgermeister ist nicht nur dafür, er orientiert sich auch an dem - ebenfalls sozialistischen - Bürgermeister von München, wo sich das dortige Bettelverbot schon sehr angenehm auswirkt. Na ja, "die Provinz" macht es uns vor - vielleicht denkt auch der Fiakerliedsänger auf dem Bürgermeistersessel der Weltstadt Wien ausnahmsweise über was Gscheites nach; und sei es nur, weil es ihm möglicherweise eine weitere Amtszeit bis zu seinem Ausgedinge in Kalksburg retten könnte...

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 10:00

    Die Wiener Bürger werden nach der Wahl noch viel mehr Unbill in Kauf nehmen müssen, Wien ist pleite.

    Ich bin trotzdem dafür, Strache zu wählen, weil dann die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass alle diese Machenschaften hinter der Bühne aufgedeckt werden.

    Es muss uns schon klar sein, dass die SPÖ hauptsächlich die Ursache für Wiens Pleite ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 14:59

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Wer den Worten Raimund LÖWS nur mit einem Ohr lauschte, mußte denken, er spräche vorwurfsvoll über ÖSTERREICH und den ORF! Weit gefehlt! Er ist ja jetzt in CHINA stationiert und berichtet natürlich über China!

    " Jeden Tag bekommen die Medien mündliche oder schriftliche Anweisungen von oben, welche Themen groß gespielt werden sollen und welche nicht, welche Ausdrücke zu vermeiden sind und welche nicht. Die Redakteure befolgen die Anweisungen streng. Gleichzeitig landen die Zensurvorgaben häufig selbst im Internet."

    Thema: "CHINA: 7 Jahre Haft für kritische Journalistin"

    http://oe1.orf.at/artikel/404623

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2015 01:06

    Als ich den Gemeinde-Wien-Schmäh mit den neuen Gelenksbusses las, dachte ich sofort an den Schmäh mit der größten Steuerreform aller Zeiten: Zuerst werden den Österreichern seit 2009 (letzte Steuer"reform") allein durch die kalte Progression ca. 11 Milliarden abgeluchst und jetzt sollen sie großzügig davon 5 oder 6 Milliarden "zurückbekommen". Von solchen Geschäften träumt wohl jeder Beutelschneider. Den linken "Gerechtigkeitsfaslern" ist wohl keine Roßtäuscherei zu primitiv!

  6. Ausgezeichneter KommentatorKarl Knaller
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 11:06

    Wie schön, wenn sich der Blogmaster als alteingesessener Josefstädter einmal auch unserer spezifischen Bezirksprobleme annimmt!
    Für mich stellt der Tatzelwurm 13AAAAAAAAAAAAAAAAA (so die seitliche Aufschrift) eine echte Bereicherung des Josefstädter Stadtbildes dar! Zumal er umittelbar vis-a-vis von meinem Fenster eine Haltestelle hat (wo jetzt wegen der notwendigen Verlängerung nur an den Wochenenden ein paar Parkplätze wegfallen, unter der Woche ist in dieser Spur eh Halteverbot). Und wenn wegen der geringeren Frequenz von der Gemeinde Wien auch nur ein einziger Busfahrer eingespart wird, freß' ich einen Besen.
    Generell zur Parkplatzsituation in der Josefstadt: mit der üppigen Verbreitung der den Anrainern vorbehaltenen Parkplätze werden bezirksfremde Autofahrer (und erst recht auch -innen), die in der Josefstadt eh nix verloren haben, jetzt bald draufkommen, daß sie bei uns unerwünscht sind. Josefstadt den Josefstädtern (und natürlich auch den -innen)! A propos -innen: die Umbenennung des Bezirks in JosefInenstadt steht dem Vernehmen nach schon bevor, nur Frau Stenzel die (Noch-)Bezirksvorsteherin des ersten Bezirks leistet wegen der Verwechslungsgefahr mit der Innenstadt bzw. Inneren Stadt hinhaltenden Widerstand; aber die sind wir ja bald los.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2015 20:53

    O.T. http://www.rtdeutsch.com/17244/international/praesidentin-von-argentinien-zu-ex-iwf-chef-uns-lektionen-erteilen-und-jetzt-wegen-geldwaesche-einsitzen
    Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds Rodrigo Rato ist am Donnerstag in seinem Haus in Madrid festgenommen wurden. Die Vorwürfe lauten Geldwäsche, Steuerbetrug und betrügerische Vermögensverschiebung. Zuvor hatte er lateinamerikanische ...


alle Kommentare

  1. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  2. Louis Vuitton Sverige (kein Partner)
  3. heartofstone (kein Partner)
    19. April 2015 21:19

    Caritas-Präsident Michael Landau forderte „legale Einreise aus Armut“. Ja habens dem ins Hirn geschixxxen? Wie viele ärmere Menschen als in Europa gibt es denn weltweit? Und selbst wenn nur 10% davon kommen, sind das 10% zu viel ... persönlich bin ich dafür mohammedanische Flüchtlinge ohne Annahme ihres Asylantrags postwendend gen Saudi Arabien, Katar, VAE und Co zu retournieren ... sollen die sich mit den Allah-Faschisten herumschlagen ...

  4. heartofstone (kein Partner)
    19. April 2015 19:27

    Italien
    Entsetzen über Flüchtlingskatastrophe: EU beruft Krisensitzung ein ... diesmal das linksextreme Exrement "der Standard" ... was geht es uns an wenn irgendwo auf der Welt ein paar "Flüchtlinge" meinen sie seien "verfolgt"? Sollen sie doch nach Saudi Arabien, Katar oder in die VAE "flüchten" ... persönlich bin ich dafür sämtliche Flüchtlingslager aufzulösen und auch alle Asylanträge von Nicht-Christen abzulehnen, da Österreich lückenlos von sicheren oder EU Lädern umgeben ist. Kriminelle Asylwerber sind sowieso sofort außer Landes zu schaffen ... zur Not mit einem kräftigen Spitz in den Allahwertesten der sie bis ins Heimatland trägt ...

  5. heartofstone (kein Partner)
    19. April 2015 16:55

    OT leider zum wiederholten Mal ORF zum kotzen ...

    EU hat „menschliche Pflicht zu handeln“

    bez. der ertrunkenen "Flüchtlinge" aus Libyen. Warum? Sämtliche am Landweg erreichbaren Nachbarländer sind Unterzeichner des "Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge", die sog. Genfer Flüchtlingskonvention, und sollen sich um die zumeist mohammedanischen "Flüchtlinge" kümmern. Europa darf sich darauf beschränken ausschließlich christliche Flüchtlinge aufzunehmen.

    Persönlich bin ich aber auch dafür die christlichen Flüchtlinge militärisch auszubilden und ausreichend bewaffnet nach einiger Zeit wieder heim zu schicken ...

  6. cmh (kein Partner)
    19. April 2015 09:41

    Was hat ein Gelenksbus mit Politik zu tun?

    Meiner bescheidenen Meinung nach wäre die Politik nur dafür da sicherzustellen, dass diese Busse überhaupt fahren können, wenn es erforderlich sein sollte. Dass sich die Macherhaltung der SPÖ in Wien aka Wiener Stadtpolitik für Busse interssiert, zeigt nur, dass hier geistige und politische Windstille herrscht.

    Großflach im Kastel mit Ampeln halt.

  7. Haider
    18. April 2015 01:06

    Als ich den Gemeinde-Wien-Schmäh mit den neuen Gelenksbusses las, dachte ich sofort an den Schmäh mit der größten Steuerreform aller Zeiten: Zuerst werden den Österreichern seit 2009 (letzte Steuer"reform") allein durch die kalte Progression ca. 11 Milliarden abgeluchst und jetzt sollen sie großzügig davon 5 oder 6 Milliarden "zurückbekommen". Von solchen Geschäften träumt wohl jeder Beutelschneider. Den linken "Gerechtigkeitsfaslern" ist wohl keine Roßtäuscherei zu primitiv!

  8. socrates
    17. April 2015 20:53

    O.T. http://www.rtdeutsch.com/17244/international/praesidentin-von-argentinien-zu-ex-iwf-chef-uns-lektionen-erteilen-und-jetzt-wegen-geldwaesche-einsitzen
    Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds Rodrigo Rato ist am Donnerstag in seinem Haus in Madrid festgenommen wurden. Die Vorwürfe lauten Geldwäsche, Steuerbetrug und betrügerische Vermögensverschiebung. Zuvor hatte er lateinamerikanische ...

    • Undine
      17. April 2015 21:51

      @socrates

      Danke für den Link! Bei einem aus dieser Mischpoche kommt's halt auf; die anderen werden nicht viel besser gewesen sein, denke ich...

      Nicht sehr tröstlich für jene, die es getroffen hat:

      "Auch seine Tätigkeit als IWF-Chef steht immer mehr in Kritik. Bereits 2011 stellte das Evaluierungsbüro des IWF seiner Arbeit ein vernichtendes Zeugnis aus. Der IWF habe damals nur wenige klare Warnungen über die Risiken und die Verwundbarkeit der Finanzmärkte ausgesprochen und jene Gefahren, die den Crash 2008 ausgelöst hätten, systematisch heruntergespielt, heißt es in dem Bericht."

    • machmuss verschiebnix
      17. April 2015 21:57

      Da werden die Eliten wieder lamentieren über das schwarze Schaf, und daß es ja nur
      ein Einzelfall wäre - aber mal ehrlich, wären wir nich alle schon froh, wenn uns jemand
      beweisen könnte, daß all die anderen schwarzen Schafe nicht viel schwärzer sind ?!

    • Haider
      19. April 2015 01:09

      © machmuss verschiebnix
      Ich las nichts von lamentierenden Eliten. Offensichtlich fielen mir dieser Tage wieder nur gekaufte/erpreßte/bestochene Medien in die Hände. Es ist zum Kotzen.

  9. Riese35
    17. April 2015 19:12

    Vom 18. April 1911 bis 1. Juli 1961 gab es auf dieser Strecke die Straßenbahnlinie 3 (bis 8. Jänner 1913) bzw. 13 (ab 9. Jänner 1913).

    Sie entstand durch Teilung der seit Einführung der heutigen Liniensignale am 3. April 1907 durchgehenden Linie 3, die vor der Einführung der Liniensignale "Bezirkslinie" genannt wurde, vom Nordwestbahnhof über 5 und 13 zum Südbahnhof, wobei der neue 13er den Abschnitt Alser Straße - Südbahnhof befuhr und der 3er auf den Abschnitt Nordwestbahnhof - Margaretenplatz eingeschränkt wurde. Im Abschnitt Alser Straße - Margaretenplatz überlappten sich also beide Linien.

    Vor der Einführung der Liniensignale befuhr die Bezirkslinie diese Strecke (ab 20. August 1900 Alser Straße - Margaretenplatz, und ab 22. Oktober 1901 Margaretenplatz - Südbahnhof). Die Eröffnung erfolgte bereits im elektrischen Betriebe.

    Wie nach der Umstellung auf Autobus mehrfach festgestellt wurde, war diese Umstellung ein großer Fehler. Zuletzt gab es im Dezember 2011 eine umfassende Machbarkeitsstudie für die Wiedererrichtung der Straßenbahnlinie 13, die zu sehr positiven Ergebnissen kam:
    http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008223a.pdf

    Eine Straßenbahn hat gegenüber Omnibussen wesentliche Vorteile:
    a) Größerer Fassungsraum
    b) Höhere Gesamtkapazität
    c) Höherer Fahrgastkomfort
    d) Größere Handlungsmöglichkeiten für die Fahrgäste während der Fahrt
    d) Klarere Abgrenzung des lichten Raumes als beim Omnibus
    e) Bessere Spurführung in den engen Gassen
    f) Strukturbildendes Element im Stadtgefüge
    g) Abgasfreier, elektrischer Betrieb

  10. machmuss verschiebnix
    17. April 2015 18:52

    Schon wieder ein OT

    Was hört man da: »... 3,5 Mrd Euro entgehen dem Staat durch die Schattenwirtschaft «
    Da kann ich nur sagen, das sind genau die 3,5 Mrd Euro an Steuergeldern, die
    sinnvoll verwendet werden ! !


    Die Obertanen haben auch noch die Chuzpe, sich darüber zu beklagen, » … dass praktisch
    kein Unrechtsbewusstsein zum Thema Pfusch/Schattenwirtschaft vorhanden ist « (!)
    Verdammt nochmal, hat sich schon jemals einer von diesen fiskalischen Folterknechten
    drüber beklagt, wenn dieses Verbrecher-System ab und an mal 2-stellige Mrd.-Beträge
    "verschwinden" läßt ?@!
    (ohne daß jemand zur Verantwortung gezogen wird, aber
    die Pfuscher sollen bluten ).

    Das ist UNSER Geld, und wenn diverse schräge Gestalten an den Schalthebeln der
    Macht ihren Einfluß dazu nutzen, dieses Geld in den Fässern ohne Boden zu versenken,
    dann ist das unbestreitbar ein kriminelles Delikt - da können die sich "ihre" Gesetze
    noch so gefinkelt zurecht-basteln - und an jenem Tag, wenn die Mehrheit der Leute
    nichts mehr zu verlieren hat, da möchte ich dann nicht in der Haut dieser Volksverräter
    stecken !

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4710579/Pfusch-nimmt-weiter-zu_Steuern-sind-einfach-zu-hoch?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. April 2015 16:43

      Was ich schon (fast) immer gesagt hab':
      "Jeder hinterzogene Steuerschilling (so alt ist diese Erkenntnis) ist besser angelegt."

  11. Undine
    17. April 2015 14:59

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Wer den Worten Raimund LÖWS nur mit einem Ohr lauschte, mußte denken, er spräche vorwurfsvoll über ÖSTERREICH und den ORF! Weit gefehlt! Er ist ja jetzt in CHINA stationiert und berichtet natürlich über China!

    " Jeden Tag bekommen die Medien mündliche oder schriftliche Anweisungen von oben, welche Themen groß gespielt werden sollen und welche nicht, welche Ausdrücke zu vermeiden sind und welche nicht. Die Redakteure befolgen die Anweisungen streng. Gleichzeitig landen die Zensurvorgaben häufig selbst im Internet."

    Thema: "CHINA: 7 Jahre Haft für kritische Journalistin"

    http://oe1.orf.at/artikel/404623

    • fewe (kein Partner)
      19. April 2015 21:45

      Die Chinesen haben halt auch ihre Verbotsgesetze, was gesagt werden darf und was nicht. Wie man einen ursprünglichen Afrikaner bezeichnen soll ändert sich ja auch monatlich. Ich sehe also leider keinen Unterschied mehr.

      Beispielsweise was man der DDR seinerzeit vorgeworfen hatten - die Bespitzelung - wirkt nach heutigen Maßstäben eher harmlos. Die Volkserziehung vom Babyalter an kommt auch schon.

      Ich denke, es war 1989 eine West-Öffnung, nicht eine Ost-Öffnung. Der Kommunismus hat sich nicht erledigt, sondern er ist überall und daher sieht man ihn nicht mehr.

  12. Gandalf
    17. April 2015 11:47

    O.T.:
    ENDLICH wird es in einer österreichischen Stadt ein - höchst fälliges - Verbot des (längst rein kommerziell aufgezogenen) Bettelns durch Kriminaltouristen geben. Alledings leider - noch - nicht in Wien, wo es ebenfalls schon lang fällig wäre, sondern zunächst in Salzburg. Und, hört hört, der Salzburger sozialistische Bürgermeister ist nicht nur dafür, er orientiert sich auch an dem - ebenfalls sozialistischen - Bürgermeister von München, wo sich das dortige Bettelverbot schon sehr angenehm auswirkt. Na ja, "die Provinz" macht es uns vor - vielleicht denkt auch der Fiakerliedsänger auf dem Bürgermeistersessel der Weltstadt Wien ausnahmsweise über was Gscheites nach; und sei es nur, weil es ihm möglicherweise eine weitere Amtszeit bis zu seinem Ausgedinge in Kalksburg retten könnte...

    • Undine
      17. April 2015 16:04

      @Gandalf

      Das ist eine gute Nachricht! Vor wenigen Wochen war ich in München und kann mich nicht erinnern, über Bettler gestolpert zu sein wie in Salzburg, wo alle paar Meter ein Bettler, bzw. eine Bettlerih anzutreffen ist. Wenn ich nächste Woche in Salzburg sein werde, wäre ich sehr erfreut, diese ausufernde Landplage nicht mehr vorfinden zu müssen.

  13. Karl Knaller
    17. April 2015 11:06

    Wie schön, wenn sich der Blogmaster als alteingesessener Josefstädter einmal auch unserer spezifischen Bezirksprobleme annimmt!
    Für mich stellt der Tatzelwurm 13AAAAAAAAAAAAAAAAA (so die seitliche Aufschrift) eine echte Bereicherung des Josefstädter Stadtbildes dar! Zumal er umittelbar vis-a-vis von meinem Fenster eine Haltestelle hat (wo jetzt wegen der notwendigen Verlängerung nur an den Wochenenden ein paar Parkplätze wegfallen, unter der Woche ist in dieser Spur eh Halteverbot). Und wenn wegen der geringeren Frequenz von der Gemeinde Wien auch nur ein einziger Busfahrer eingespart wird, freß' ich einen Besen.
    Generell zur Parkplatzsituation in der Josefstadt: mit der üppigen Verbreitung der den Anrainern vorbehaltenen Parkplätze werden bezirksfremde Autofahrer (und erst recht auch -innen), die in der Josefstadt eh nix verloren haben, jetzt bald draufkommen, daß sie bei uns unerwünscht sind. Josefstadt den Josefstädtern (und natürlich auch den -innen)! A propos -innen: die Umbenennung des Bezirks in JosefInenstadt steht dem Vernehmen nach schon bevor, nur Frau Stenzel die (Noch-)Bezirksvorsteherin des ersten Bezirks leistet wegen der Verwechslungsgefahr mit der Innenstadt bzw. Inneren Stadt hinhaltenden Widerstand; aber die sind wir ja bald los.

  14. Josef Maierhofer
    17. April 2015 10:00

    Die Wiener Bürger werden nach der Wahl noch viel mehr Unbill in Kauf nehmen müssen, Wien ist pleite.

    Ich bin trotzdem dafür, Strache zu wählen, weil dann die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass alle diese Machenschaften hinter der Bühne aufgedeckt werden.

    Es muss uns schon klar sein, dass die SPÖ hauptsächlich die Ursache für Wiens Pleite ist.

    • leshandl
      18. April 2015 08:33

      Aber nach den Haider-Erfahrungen zu schließen wird es nicht besser, vielleicht noch schlechter. Denn dann wird ja die blaue Klientel zusätzlich abgefüttert - siehe Kärnten!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      19. April 2015 12:58

      Und deshalb, wertes(r) leshandl, müssen die Wiener weiter SPÖ wählen. Damit es mit/durch die FPÖ nicht noch schlechter wird. Nua kan Wechsel! Logisch, oder?
      MfG

  15. Das Pingerle
    17. April 2015 09:13

    Stimmt alles, aber ich glaube gelesen zu haben, dass die längeren Gelenksbusse - eben wegen des Gelenks - sowie der mitlenkenden Hinterräder deutlich wendiger sind, als die kürzeren Normalbusse, die wie eine rechteckige Schachtel zu fahren sind.

  16. Rau
    17. April 2015 09:09

    Fahrzeugerzeugung? Meinen Sie die Autoindustrie?

  17. ProConsul
    17. April 2015 08:10

    OT - MUSLIME WARFEN CHRISTEN INS MEER

    Drama auf Flüchtlingsboot

    15 Migranten sind am Donnerstag von der italienischen Polizei in Palermo festgenommen worden. Sie sollen während der Überfahrt eines Flüchtlingsbootes im Mittelmeer mehrere christliche Migranten ins Meer geworfen haben. An Bord des Bootes soll laut italienischen Medien zuvor ein Streit aus religiösen Gründen ausgebrochen sein.

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    Die Muslime sollen die christlichen Migranten geschlagen und über Bord geworfen haben. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet von zwölf Christen. Es war zunächst unklar, ob die Migranten zu dem Zeitpunkt noch am Leben waren.

    Bei den Festgenommenen handelt es sich um Muslime, die aufgrund der Aussage anderer Flüchtlinge an Bord des Schiffes identifiziert werden konnten. Zu ihnen zähle auch ein Minderjähriger. In dem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft von Palermo. Die 15 Festgenommenen sind Teil einer Gruppe von drei Flüchtlingsbooten, die am Mittwoch in Palermo eintrafen. Sie wurden von drei Marineschiffen im Mittelmeer gerettet.
    http://orf.at/stories/2273775/2273831/

    • Cotopaxi
      17. April 2015 09:05

      Erschütternd, aber auch dieser Vorfall wird wahrscheinlich nur wenigen die die Augen öffnen, über das wahre Wesen der allahgläubigen Orientalen, die in Massen nach Europa strömen.

    • Gandalf
      17. April 2015 11:00

      In einem sochen Falle sollte die "westliche Staatengemeinschaft" (also die Summe der vernünftigen europäischen Staaten - den Begriff EU nehme ich in diesem Zusammenhang schon lange und aus gutem Grund weder in den Mund noch auf die Feder) ausnahmsweise die Scharia zur Anwendung bringen. Also: alle, die sich an Leidensgenossen, ob Christen oder nicht, vergriffen haben, ebenfalls bewusstlos schlagen und ab ins Meer. Ohne Rettungsringe, vor allem aber ohne Caritas und Komplizen. Keiner glaubt, wie schnell sich das in Schwarzafrika herumsprechen würde. Bis Nigeria, Burkina Faso und noch weiter in die organisierte Unzivilisation. Das wäre recht so, und es würde u.a. auch den Ansturm in Lampedusa etc. vermindern; nicht vielleicht, sondern sicher.

    • Brigitte Imb
      17. April 2015 12:20

      Australien als Beispiel nehmen, dort werden die Boots-"Flüchtlinge" zurück eskortiert, andere Eindringlinge werden auf einsame Inseln verfrachtet. Od. Saudi Arabien, die nehmen KEINE Flüchtlinge, weil das ihr Land destabilisieren würde.

    • Der Realist (kein Partner)
      19. April 2015 16:01

      vielleicht sind sie ja gar nicht tot, möglicherweise war eh der Schwertner von der Caritas mit einem Traumschiff in der Nähe.

  18. kritikos
    17. April 2015 02:41

    Der Lehrer bashende und Milch trinkende ("honi soit qui mal y pense") Herr Bürgermeister hat halt der so tüchtigen Griechin (nichts gegen Griechinnen generell) freie Hand gelassen, scheint es. Diese hin wiederum stört es nicht, dass er sie desavouiert mit Abgeordnenen-Kauf. Hauptsache, sie hat den gut gepolsterten Stuhl. Und ihre Genossinnen und Genossen ebenso. Und der 13er war und ist zwar sehr frequentiert, aber er war nie gut. Also hat sich doch nichts geändert. Wegen der paar Parkplätze, wegen des Zirkus um die Mariahilferstraße, wegen der längeren Wartezeit, na bitte! Die Medien? Na, wer wird die fütternde Hand beißen oder auch nur dürfen? Aber da ist ja noch die Fahrzeugerzeugung, die profitiert? Sollte man da nicht doch noch nachschauen?





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