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Netanyahus verständlicher Sieg

Die Begeisterung über den israelischen Wahlausgang hält sich in Europa und Amerika in engen Grenzen. Der Netanyahu-Sieg passt nirgendwo ins Konzept. Und doch kann ich die Entscheidung der israelischen Wähler gut verstehen.

Ministerpräsident Netanyahu hat – übrigens wider alle Meinungsforscher – die Wahl gewonnen, nachdem er sich ausdrücklich gegen die Schaffung eines Palästinenserstaates ausgesprochen hat. Eine solche Zweistaatenlösung gilt jedoch allen ausländischen Staatskanzleien wie auch allen Europäern und Amerikanern, die sich für Nahostexperten halten, als absolut unabdingbar.

Die israelischen Wähler sehen das jedoch mehrheitlich nicht so. Verstehen die weniger vom Nahen Osten? Sind die nicht an Frieden interessiert? Sind die am Ende nur imperialistische Eroberer von fremdem Staatsgebiet, wie etwa Putins Russland? Ein Teil der Israelis ist das in der Tat. Eine jüdische Minderheit will wirklich alttestamentarische Zustände wiederherstellen – obwohl es auch damals nie einen jüdischen Staat im ganzen heute von Israel kontrollierten Gebiet gegeben hat.

Die allermeisten Israelis werden jedoch – trotz des rasch wachsenden Anteils der orthodoxen Juden – nicht von solchen religiös-historischen Ansprüchen getrieben. Sie wollen etwas ganz anderes, etwas rational nachvollziehbares: Sie wollen halbwegs in Sicherheit leben. Sie haben aber in den letzten Jahren völlig den Glauben verloren, dass eine Zweistaatenlösung ihre Sicherheit erhöhen kann. Sie vertrauen statt dessen auf ihre eigene Armee und deren Präsenz in den besetzten Gebieten.

Sie tun das aus Erfahrung: Denn in der Tat haben sich gerade in den Gebieten, aus denen sich Israel in den letzten Jahrzehnten nach längerer Besatzung zurückgezogen hat, besonders aggressive arabische Milizen festgesetzt. Sowohl aus dem Südlibanon wie aus dem Gazastreifen wird Israel immer wieder beschossen. Das heißt: Jeder Rückzug hat eine neue Bedrohung israelischer Gebiete ausgelöst, statt den erhofften Frieden zu bringen.

Gleichzeitig weiß jeder Israeli: Die alten Grenzen zu den einst jordanischen Gebieten verlaufen für fast ihr ganzes Land extrem bedrohlich, speziell auch Tel Aviv. Israel läge auf ewig im Visier palästinensischer Raketen und Granaten, sobald sich auch in der Westbank genauso wie in Gaza und im Südlibanon terroristische Gruppen ausbreiten könnten. Es ist ja sehr wahrscheinlich, dass dann auf der Westbank die auch von Ägypten offiziell als terroristisch eingestufte Hamas agieren würde. Dann droht das, was immer wieder in Nord- und Südisrael der Fall ist, in ganz Israel zum Alltag zu werden: das Leben im Luftschutzbunker.

Selbst die noch relativ gemäßigt wirkende heutige Palästinenserregierung tut absolut nichts zur Vertrauensbildung gegenüber Israel. Wenn sie verkündet, dass in einem künftigen Staat Palästina kein Jude leben dürfe, wenn sie aber zugleich für die Nachfahren aller vor fast 70 Jahren aus Israel geflüchteten Palästinenser das Rückkehrrecht verlangt, dann kann auch das die Israelis nicht wirklich zum Abzug motivieren.

Die Menschen in Israel sehen auch noch etwas: die heutige Realität in fast allen arabischen Staaten. Chaos, hunderttausendfaches Morden, Millionenflucht, Armut, totale Anomie, Bandenherrschaft oder – bestenfalls! – mittelalterliche Diktaturen. Sie sehen atavistische Köpfungen und Vergewaltigungen. Sie sehen die wilde Zerstörung jahrtausendealter Kulturschätze. Sie sehen nirgendwo funktionierende Rechtsstaaten oder Demokratien. Sie sehen, wie sich diverse islamische Abteilungen gegenseitig hasserfüllt bekämpfen. Sie sehen - oder ahnen daher, was ihnen selbst droht.

In den allerletzten Stunden – also schon nach der Stimmabgabe – haben sie noch etwas gesehen: den furchtbaren Massenmord an 17 europäischen Touristen durch Islamisten im scheinbar stabilen Tunesien. Etwas anderes werden sie jedoch nicht mehr sehen: Massenkundgebungen und bleistifthaltende Betroffenheits-Rituale, wie es sie noch europaweit nach dem Anschlag auf eine linke Pariser Karikaturenzeitschrift mit etwa ebensoviel Toten gegeben hat. Sie werden sich daher bestätigt fühlen: Die Aufmerksamkeit und Solidarität der Europäer ist ein überaus kurzlebiges Pflänzchen, das nur gemäß der jeweiligen emotionalen Mode kurz aufblüht. Und wenn der Terror in einem anderen Kontinent zuschlägt, blüht dieses Pflänzchen nicht mehr auf, obwohl die meisten Toten Europäer sind. Und obwohl auch die Zahl der Toten gleich groß ist.

Die meisten Israelis fühlen sich daher darin bestätigt: Für Um ihre eigene Sicherheit müssen sie selbst sorgen.

Das alles ereignet sich wohlgemerkt völlig unabhängig vom israelisch-palästinensischen Disput. Kann man von den Israelis vernünftigerweise wirklich verlangen, dass das alles künftig in einer noch viel nähere Nachbarschaft zu ihrer Heimat möglich werden soll?

Die Israelis haben zugleich auch die Erfahrung mit der einst vom Ausland viel gescholtenen Mauer zwischen Israel und den Palästinensergebieten (die freilich nur sehr teilweise entlang der einstigen Grenze läuft). Diese hat nämlich ganz eindeutig einen massiven Rückgang der Terroranschläge in Israel bewirkt. Das lehrt sie: Nicht die Ratschläge ausländischer Diplomaten und Journalisten machen das Leben für sie sicher, sondern das eigene Handeln.

Gewiss: Es ist völkerrechtswidrig und ungerecht, einen Palästinenserstaat zu verweigern. Aber es ist gut nachvollziehbar, dass sich die Mehrheit der Israelis bei der „Variante kompromisslos“, also bei Netanyahu sicherer fühlt als bei einem Palästinenserstaat in unmittelbarer Nachbarschaft. Für sie geht es ja ums eigene Überleben. Und das ist vorbei, wenn sich Israel nur ein einziges Mal irren sollte.

PS.: Wer die israelische Besatzung der Westbank und die russische Besatzung der Krim und der Ostukraine vergleichen möchte, sollte das objektiv tun. Dann wäre zu vergleichen, wie sehr die Ukraine Russland bedroht, und wie sehr ein Palästinenserstaat Israel bedroht. Man sollte auch in den Geschichtsbüchern nachblättern, um zu erfahren, ob die israelische Besatzung der Westbank Folge eines israelischen Überfalls ist, oder vielleicht gar eines arabischen auf Israel. Und ob die Ukraine Russland überfallen hat oder etwa umgekehrt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorScipio
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 10:00

    1. Israel ist schon von der Gründung her kein demokratischer Staat. Die Ausrufung des Israelischen Staats geschah gegen den Willen der palästinensischen Mehrheitsbevölkerung.
    2. Der Gründung des israelischen Staats ging ein unbeschreiblicher Terror von Juden gegen die Palästinenser und die englische Mandatsmacht voraus. Mord, Vertreibung, Deportation, Folter, Landraub, Erpressung stehen bis heute auf Israels Tagesordnung.
    3. Durch den ständigen Bruch des Völkerrechts hat Israel sein Existenzrecht verspielt (Jostein Gaarder).. Seine Existenz wird allein durch eine Orgie an Gewalt und die militärische, finanzielle, wirtschaftliche, "moralische" und "unverbrüchliche" Unterstützung israelhöriger Staaten aufrecht erhalten.
    4. Israel nimmt sich das Recht heraus, alle Staaten, Gruppen oder Einzelpersonen auf direkte (militärische) oder indirekte (covert actions) Weise ohne Rücksicht auf staatliche oder humanitäre Grenzen zu bekämpfen, die es als Feinde ansieht. Der "Krieg gegen den Terror" ist nichts anderes als ein "Krieg gegen die Feinde Israels" (Michael Ledeen), und das ist heute die gesamte islamische Welt.
    5. Israel ist heute die größte Gefahr für den Weltfrieden, insbesondere durch seine Beherrschung der amerikanischen Supermacht (Vizepräsident Joe BIden, Mearsheimer & Walt) und deren europäischer und außereuropäischer Vasallen. Solange Israel existiert kann es keinen Frieden geben. Durch Israel gelangt "die Welt aus den Fugen" (Scholl-Latour).
    6. Heute stehen die USA "vor den Trümmern ihrer Nahostpolitik" (Gudrun Harrer, Standard 17.03.15) und ebenso die Europäische Union.
    7. Über den Nahen Osten hinaus erstrecken sich die "Trümmer" jetzt insbesondere auch auf das für alle europäischen Staaten lebenswichtige Verhältnis von Europa zu Russland.

    Es ehrt die orthodoxen Juden von Neturai Karta die Existenz des iraelischen Staates aus biblischen Gründen und weil nicht mit der Torah vereinbar ganz grundsätzlich abzulehnen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorVayav Indrasca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 13:14

    Ich glaub's ja nicht! Wann kapiert AU in einem notorischen Russenhass endlich, dass auf der Krim fast nur Russen leben? Sollte man die den Ukrainern überlassen? Genauso wie Südtirol den Italienern?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 08:45

    Ja, Herr Dr. Unterberger, Sie sagen es, die isrealischen Bürger denken und lassen sich nicht auf Ideologien ein.

    Die Europäer leben Ideologie und Unvernunft und laden ihre Feinde förmlich zu sich nach Hause ein. Das 'Medienpflanzerl' in Europa ist ein ideologisch verkümmertes.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Netanyahu irgendwann einem Frieden zustimmen könnte, wenn, ja wenn die Araber ehrlich und friedfertig sind. Das sind sie aber noch immer nicht und daher halte ich die isrealische Entscheidung für richtig.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorhamburger zimmermann
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 02:24

    ja, es stimmt leider: jede jüdische nachgiebigkeit bewirkte noch mehr arabische aggression, siehe gaza.

    nur ergänzen darf ich zu

    "Sind [israelische Wähler] am Ende nur imperialistische Eroberer von fremdem Staatsgebiet, wie etwa Putins Russland?"

    hier fehlt der guten ordnung halber

    "...oder wie die usa (siehe irak, libyen, syrien)?".
    .

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 09:13

    Sowohl Russen als auch Israelis müssen Realitäten anerkennen.
    Man kann den Russen nicht ein 'Raketenschild' vor die Nase setzen und den Stützpunkt der Südflotte nehmen und dann erwarten, daß die ruhig da sitzen werden.
    Man kann auch nicht die Israelis aus dem, für den Frieden(!!!) geräumten, Gazastreifen ständig mit Raketen drangsalieren und dann erwarten, daß die ruhig da sitzen werden.

    Gutmenschentum ist nie die Lösung! Dies führt nur zu Strömen aus Blut.
    Also wenn man das Völkerrecht schon bricht, dann gemeinsam mit den Russen! Libyen war da wohl die Initialzündung für das heutige russische Verhalten.
    Und wenn man Frieden im Nahen Osten will, dann sollte man den Unruhestiftern das Geld nehmen, also keine Mittel der EU für Gaza und die Palästinenser.

    Auch der ewige Schwachsinn von Demokratie und Menschenrechten muss aufhören! In der Ukraine, denn Putsch bleibt Putsch und eine Regierung die alle Reserven des Landes verbrät um sich die Wähler zu kaufen zeigt wohl keine besondere demokratische Reife und im Nahen Osten, denn die Muselmanen finden entweder eine aufgeklärte Sicht des Islam oder die bleiben geistig in finstersten Zeitaltern.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 08:51

    Danke, jetzt wissen wir es ganz genau:

    Die friedliebenden Zionisten haben Recht, die landräuberischen Palästinenser haben Unrecht und werden sich auf eine viel größere Entfernung von den Zionisten zurückziehen müssen.

    Unser großartiger Zionisten-Versteher A.U. hat das wirklich sehr schön erklärt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcicero
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. März 2015 09:47

    Die Rassismuskarte hat gezogen – Netanyahu gewinnt Parlamentswahl
    Netanyahus Partei hat sich knapp die Mehrheit gesichert. Die Herausforderung liegt nun in der Koalitionsbildung. Seine Priorität wird die “Sicherheitsfrage” bleiben. Im Wahlkampf hatte er die Existenz eines palästinensischen Staates ausgeschlossen sowie behauptet seine Konkurrenten würden “Busladungen von Arabern” zur Stimmabgabe gegen ihn einsetzen.
    http://www.rtdeutsch.com/14657/international/israels-gespaltene-gesellschaft-netanyahu-gewinnt-parlamentswahl/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl Martell
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. März 2015 13:49

    Ich warte gespannt auf den Tag, an dem die Indianer mit Unterstützung durch China ihr Land von den Amerikanern zurück fordern.

    Ob dann alle Israel-Unterstützer auch die Indianer genauso unterstützen? Mit den gleichen Begründungen? Menschenrechte, Selbstbestimmung der Völker?

    Und werden die Amerikaner dann auch wegen Landraub und Völkermord nachträglich bestraft?

    Werden die Amerikaner dann zu einem Diaspora-Volk? Die Neger können ja wieder in die alte Heimat, aber wollen wir die Amis wieder zurück? Fragen über Fragen!


alle Kommentare

  1. N.SA (kein Partner)
    22. März 2015 14:51

    Wird Netanyahu noch dieses Jahr seinen Feldzug gegen den Iran beginnen?

  2. Karl Martell (kein Partner)
    21. März 2015 13:49

    Ich warte gespannt auf den Tag, an dem die Indianer mit Unterstützung durch China ihr Land von den Amerikanern zurück fordern.

    Ob dann alle Israel-Unterstützer auch die Indianer genauso unterstützen? Mit den gleichen Begründungen? Menschenrechte, Selbstbestimmung der Völker?

    Und werden die Amerikaner dann auch wegen Landraub und Völkermord nachträglich bestraft?

    Werden die Amerikaner dann zu einem Diaspora-Volk? Die Neger können ja wieder in die alte Heimat, aber wollen wir die Amis wieder zurück? Fragen über Fragen!

  3. Tik Tak (kein Partner)
    21. März 2015 12:59

    Die Entscheidung der Israelis ist die Entscheidung der Israelis, Punkt.
    Damit müssen die Israelis leben, zumindest bis zu den nächsten Wahlen.

    Was den CIA-Unterläufel Unterberger und seinen unvermeidlichen Angriffe auf den Putin, der hat doch sicher auch die letzte Sonnenfinsternis verursacht, anbelangt, sollte schön langsam die Frage an den Unterberger gestellt werden, ob er nicht sein Leben in Zukunft in den USA zu führen gedenkt.

    Wer einem fremden Geheimdienst so in den Anus kriecht wie der Unterberger kratzt für mich an Landesverrat.
    Ich bin gerne bereit, dem Unterberger ein One-Way Ticket in die USA zu zahlen, wenn er denn dort bleibt.
    Selber kann er es wohl nicht leisten.

  4. Segestes (kein Partner)
    21. März 2015 11:45

    Ich denke, Unterberger hat den eigentlich nicht wirklich nötigen Hinweis auf Russland als ganz gezielte Provokation gebracht.
    Die schäumenden Reaktionen der Putin-Fanboys und blauen Nestbeschmutzer zeigen, dass er damit ins Schwarze getroffen hat.
    Vielleicht hofft der Blogger ja, dass diese Fünfte Kolonne Russlands seinem Blog eines Tages freiwillig den Rücken kehrt, wenn er sie nur lange genug ärgert :)

    • @segestes (kein Partner)
      21. März 2015 13:12

      @segestes, seine ehemaligen Kollegen verwenden heute den Begriff "Einen Unterberger machen" als Synonym für den totalen Absturz der Glaubwürdigkeit eines ehemaligen Fixsterns am journalistischen Himmel Österreichs zu einen frustrierten alten Mann der nur mehr seine bezahlten Propaganda von sich gibt und sonst nicht mehr ernst genommen wird.

      Diese ehemaligen Kollegen nennen den Unterberger auch als eine von drei Personen bei der Presse die seit Jahrzehnten im Auftrag für US Dienste jeden Mist geschrieben haben, die beiden anderen sind der Chorherr und der Schulmeister.

      Da mag es schon einige "Putin Versteher" geben, die meisten aber haben es einfach nur satt, von einem abgehalfterten alten Mann beständig bezahlte Propaganda zu lesen.
      Wenn der Unterberger seine Leser hier als Putin-Versteher beleidigen will, dann muß er sich auch gefallen lassen, daß man ihn als bezahlten Lohnschreiberling des CIA bezeichnet.

    • Segestes (kein Partner)
      21. März 2015 14:02

      Unterberger wurde von einer Zeit geprägt, in der die journalistische Elite in den USA primär das Gute sah bzw. zu sehen hatte. Die "Reeducation" nach 1945 hatte eben mehr als nur passabel funktioniert. Auch die latente Bedrohung, die von der UDSSR ausging (Prager Frühling, Ungarischer Volksaufstand,...) , trug dazu bei, die Amis zu verklären. Von daher muss man Unterberger wohl nichts bezahlen, um eher us-kompatible Standpunkte zu vertreten. Das macht er ganz freiwillig.

      Wenn es die "Putin-Versteher" hier satt haben, Unterbergers Kritik am Ex-KGBler und dessen hinterfotzigen Methoden (Grüne Männchen) zu lesen, dann steht es ihnen frei, das Abo zu kündigen. Ich habe ohnehin nicht den Eindruck, dass der Blogger auf die Anwesenheit dieser Leute einen besonders großen Wert legt.
      Übrigens, Unterberger hat hier schon vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Meinung vertreten, dass das Land geteilt werden sollte. Sprich Unabhängigkeit für den Osten.
      Aber das ignoriert das Putin-Fandom geflissentlich...

    • @Segestes (kein Partner)
      21. März 2015 15:34

      @segestes, es ist in der Branche ein offenes Geheimnis, dass der Unterberger seit Jahrzehnten Zahlungen aus der US Botschaft für seine Artikel erhält.
      Er hätte sich seinen Lebensstil niemals mit seinem offiziellen Einkommen leisten können.
      Er ist nicht der einzige Journalist der so lebt.
      Da gab es schon andere.

    • Vuc Nuland (kein Partner)
      21. März 2015 21:47

      Der AUBlog ist ein journalistisches AbU ghraiB.

  5. N.SA (kein Partner)
    21. März 2015 08:45

    Auffällig war die harmonische Zusammenarbeit Israels mit ISIS u.a. im Süden Syriens.

  6. Dr. Otto Ludwig Ortner
    19. März 2015 21:17

    "Sind sie am Ende nur imperialistische Eroberer von fremdem Staatsgebiet, wie etwas Putin's Rußland?" Dieser Satz, blöd und wider besseres Wissen veröffentlicht, nimmt Partei für die Todfeinde Österreichs, seit der "Watchlist" gegen den Ehrenmann Dr. Kurt Waldheim jedem Menschen mit duchschnittlichem Hirn bekannt, die "NATO". Die Feinde Rußlands sind die Feinde Österreichs und als Landesverrräter zu bekämpfen!

    • Segestes (kein Partner)
      21. März 2015 11:49

      Die Feinde Rußlands sind die Feinde Österreichs und als Landesverrräter zu bekämpfen!

      Dann auf in die Ostukraine, Maulheld.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      21. März 2015 12:10

      Zu Segestes: Aus Überzeugung lehne ich jedes Blutvergießen ab, es sei denn, des eigenen. Nach zeitgenössischer Theologie ist jedoch auch dies nach Tunlichkeit zu vermeiden. Daher kann man mit gutem Gewissen Galilei folgen, abzuschwören, daß die Planeten die Sonne umkreisen. Denn den Planeten ist das natürlich egal.
      Anders der Fall des tschechischen Märtyrers Jan Hus, der dem Primat des persönlichen Gewissens vor der Autorität der kirchlichen Hierarchie abschwören sollte. Einer solchen Gewissensfrage kann man sich natürlich nicht mit einer Unwahrheit entziehen - sofern man den Nerv hat, den Feuertod auf sich zu nehmen.
      Wenn nicht, gilt der Grundsatz, daß ein erzwungenes Glaubensbekenntnis den Glauben zerstört - wie man ja in der christlichen Geschichte erkennt.
      Zur Begründung meiner Position siehe meinen Gastkommentar zu Andreas Unterberger "Casablaca in Moskau" 3/2015 mit dem Titel "Gegen die Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens", sowie im Detail in meinem in der Vor-Weihnachtswoche 2014 erschienenes Werk "Die Einheit der Christenheit, zur höheren Ehre Gottes und für eine friedliche Welt".

  7. Gerhard Pascher
    19. März 2015 13:33

    Ich vermisse von Dr. Unterberger und fast allen Bloggern Vorschläge, wie das schon lang andauernde Territorienproblem Israel und Palästina friedlich gelöst werden kann. Alle bisherigen Versuche (inkl. vieler Abkommen und Nobelpreise) haben ja nichts gebracht. Der nunmehrige Wahlsieger Netanyahu hat auch noch kurz vor der Wahl erklärt: "Mit mir wird es keine "Zwei-Staaten-Lösung" geben", d.h. er möchte, dass die beiden Landesteile Palästinas weiterhin total von Israel abhängig sind.

    So wird es eben weiterhin Vergeltung und Rache geben:
    "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule, Leben um Leben". Diese Aussage kommt in der jüdischen Thora dreimal vor, ebenso im Alten Testament der Christen: Exodus/2. Buch Mose 21/23-25, Levitikus/3. Mose 24/19-20, Deuteronomium/5. Mose 19/21. Das Neue Testament der Christen hat diese Bibelstellen aber aufgehoben: Jesus: "Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar". (Matthäus 5, 38–39).

    • dssm
      19. März 2015 17:31

      @Gerhard Pascher
      Ich habe ja einmal einen Vorschlag gemacht, ist ja nicht so gut angekommen ...
      Die Zwei-Staaten-Lösung ist etwas für Gutmenschen.
      Japan mag als anschauliches Beispiel dienen! Da kann ein Kind oder eine Frau seelenruhig durch finstere Unterführungen gehen. Warum wohl dort und bei uns (also auch Israel) nicht? Wenn ich nun aber konkreter würde, so kämen die Schergen, des mir so verhassten Justizministers, wohl bald auf Besuch bei mir vorbei.

    • Segestes (kein Partner)
      21. März 2015 11:55

      Die evangelikal und puritanisch geprägten Amis sind ganz verrückt nach dem Alten Testament. Nicht umsonst wird in den USA auch unter Christen so gerne des Mannes bestes Stück beschnitten.
      Die Partnerschaft zwischen USA und Israel scheint daher geradezu natur- bzw gottgegeben zu sein. Obwohl man meinen könnte, der Teufel hätte eher seine Finger im Spiel.

  8. Vayav Indrasca
    19. März 2015 13:14

    Ich glaub's ja nicht! Wann kapiert AU in einem notorischen Russenhass endlich, dass auf der Krim fast nur Russen leben? Sollte man die den Ukrainern überlassen? Genauso wie Südtirol den Italienern?

  9. Flavus
    19. März 2015 11:34

    Lieb(genderneutral) schreyvogel,
    wie recht Sie doch haben. Ich schlage Ihnen daher vor, umgehend nach Israel aufzubrechen. Dort sollten Sie eine Aufklärungskampagne starten - etwa: "Gaza Raketen - pyrotechnische Feuerwerkskörper". Am besten, Sie gliedern sich in einen Kibbuz ein, der in Reichweite der Raketen ist und arbeiten dort mit. Lassen Sie aber wegen der Einschlagsfrequenz den Raketenschild deaktivieren - erhöht die Anschaulichkeit!
    Nach der Rückkehr von Ihrer Aufklärungsarbeit werden Sie sicher die in drei Farben leuchtenden Paprika aus Israel kaufen - falls Sie überlebt haben.

    • schreyvogel
      19. März 2015 20:13

      Gute Idee - passt zu Ihnen. Aber leider undurchführbar, weil die Zionisten keine Zivilisten in die besetzten Gebiete lassen. Wollen dort keine Fremden zusehen lassen, dafür haben Sie doch sicher Verständnis.

      Aber eine gute Nachricht für Sie: Der österreichischen Polizei gelang heute die Verhaftung eines 16-jährigen Islamisten, der in Syrien als Rettungsfahrer eingesetzt war und bei einem (US-?)Bombenangriff schwer verletzt worden war. Er wurde bei der Ankunft am Flughafen Schwechat festgenommen.

      So wird der Terror peu a peu besiegt und eliminiert werden, und die Zionisten können dann die besetzten Gebiete endlich optimal entwickeln.

      Shalom, Flavus!

  10. Scipio
    19. März 2015 10:00

    1. Israel ist schon von der Gründung her kein demokratischer Staat. Die Ausrufung des Israelischen Staats geschah gegen den Willen der palästinensischen Mehrheitsbevölkerung.
    2. Der Gründung des israelischen Staats ging ein unbeschreiblicher Terror von Juden gegen die Palästinenser und die englische Mandatsmacht voraus. Mord, Vertreibung, Deportation, Folter, Landraub, Erpressung stehen bis heute auf Israels Tagesordnung.
    3. Durch den ständigen Bruch des Völkerrechts hat Israel sein Existenzrecht verspielt (Jostein Gaarder).. Seine Existenz wird allein durch eine Orgie an Gewalt und die militärische, finanzielle, wirtschaftliche, "moralische" und "unverbrüchliche" Unterstützung israelhöriger Staaten aufrecht erhalten.
    4. Israel nimmt sich das Recht heraus, alle Staaten, Gruppen oder Einzelpersonen auf direkte (militärische) oder indirekte (covert actions) Weise ohne Rücksicht auf staatliche oder humanitäre Grenzen zu bekämpfen, die es als Feinde ansieht. Der "Krieg gegen den Terror" ist nichts anderes als ein "Krieg gegen die Feinde Israels" (Michael Ledeen), und das ist heute die gesamte islamische Welt.
    5. Israel ist heute die größte Gefahr für den Weltfrieden, insbesondere durch seine Beherrschung der amerikanischen Supermacht (Vizepräsident Joe BIden, Mearsheimer & Walt) und deren europäischer und außereuropäischer Vasallen. Solange Israel existiert kann es keinen Frieden geben. Durch Israel gelangt "die Welt aus den Fugen" (Scholl-Latour).
    6. Heute stehen die USA "vor den Trümmern ihrer Nahostpolitik" (Gudrun Harrer, Standard 17.03.15) und ebenso die Europäische Union.
    7. Über den Nahen Osten hinaus erstrecken sich die "Trümmer" jetzt insbesondere auch auf das für alle europäischen Staaten lebenswichtige Verhältnis von Europa zu Russland.

    Es ehrt die orthodoxen Juden von Neturai Karta die Existenz des iraelischen Staates aus biblischen Gründen und weil nicht mit der Torah vereinbar ganz grundsätzlich abzulehnen.

    • Walter Höller
      19. März 2015 16:51

      Das hat ja heute wieder kommen müssen. Wenn's nur irgenwie zu einem Eintrag Unterbergers passt, finden sich etliche, die ihrem antijüdischen Wahn freien Lauf lassen. Heutzutage tarnt sich der Judenhass vornehmlich mit Kritik am Staat Israel, in früheren Zeiten haben diverse andere Begründungen herhalten müssen. An "Argumenten" hat es den Judenfeinden noch nie gefehlt. Gegen Argumente ohne Anführungszeichen ist der Antisemit allerdings immun. Man kann sich ersparen, sie vorzubringen.

      Es ist traurig, dass man Postings wie dieses hier im Tagebuch lesen muss. Unterberger hat sich das nicht verdient. Man muss es hinnehmen. Vielleicht sollte man schon froh sein, wenn so eine als Israelkritik getarnte Suada nur ein Dutzend Sternderl bekommt und nicht zwei oder drei, was vermutlich der Zahl der antiwestlerischen Poster im Tagebuch entspräche.

    • Bodo
      19. März 2015 17:13

      @Walter Höller

      Bitte um eine einleuchtende Begründung, warum man Juden nie und nimmer kritisieren darf, selbst wenn es handfeste Gründe zur Kritik - wie für jedes andere Volk auch - gibt.

    • dssm
      19. März 2015 17:25

      @Bodo
      Weil z.B. Punkt 1 schon einmal falsch ist! Nachweislich!
      Punkt 2 bedarf einer Diskussion über Privat- und Staatsrecht.
      Spätestens bei Punkt 3 kann man nicht mehr diskutieren ...

    • Ambra
      19. März 2015 19:21

      Walter Höller: ich kann in diesem Kommentar beim besten Willen keinen Hass erkennen, sondern eine sachliche Aufzählung von Tatsachen !
      Können Sie jeden der von Scipio genannten Punkte sachlich widerlegen ? Dann tun Sie es bitte !

    • Eva
      20. März 2015 08:31

      @Scipio.

      ************+!
      Jedes Ihrer Worte trifft ins Schwarze. Nur für Walter Höller ist Ihr Kommentar Blasphemie. Er verurteilt Ihren Kommentar ungeprüft, ohne schlüssige Gegenargumente anzuführen, weil für ihn einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Objektivität ist bei W. H. nicht vorgesehen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      21. März 2015 12:24

      Der typische Spruch von Antisemiten lautet: Man wird Israel doch noch kritisieren dürfen. Dann wird gegen die Existenz dieses großartigen Landes inmitten von mörderischen Diktaturen und und einer alles meuchelnden Religion der Haßkübel ausgeschüttet. Gegen Palästinenser und Hamas wird meist nichts gesagt.
      Die Judenhasser sollten sich hinter die Ohren schreiben: Israel wird nicht freiwillig in den Untergang gehen, die Israelis werden sich nicht ins Meer treiben lassen, wie die Hamas es sich erträumt. Auch wird das Land nicht auf die Europäer hören, und das hat gute Gründe.
      Ich muß kein Freund Israels sein und wünsche diesem Land doch ein langes Leben, schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse.
      Lang lebe Israel!

    • Lot
      21. März 2015 14:40

      @Walter Höller

      Scipio sollte noch etwas tiefer ansetzen, dann wird der Zusammenhang zwischen Israel und seiner Wirkung auf den Gang der Welt besser verständlich. Diese Wirkung geht auf den jüdischen Gott Jahwe zurück, der, wie Jean Soler in seinem in Frankreich vieldiskutierten Buch "Qui est Dieu?"(Edition Fallois 2012) behauptet, totalitaristische, nach Weltbeherrschung strebende Züge aufweise.Solier führt die Geburt des Nationalsozialismus auf den Geist des Judentums zurück. Hitlers Ahnherr sei Moses. Hitlers "Mein Kampf" sei "hebräisch", er habe am Judentum Maß genommen: Die Juden seien es gewesen, so Soler, die den"Genozid" anlässlich der Eroberung von Kanaan praktiziert und die "Segregation" von Gläubigen und Nichtgläubigen erfunden hätten.Die Idee einer völkischen "Auserwähltheit" sei von den Nationalsozialisten übernommen worden. Mit den fünf Büchern des Moses sei die Lunte gelegt worden, die 2.500 Jahre später in Auschwitz den Opferbrand (Holocaust) enflammt hätte.

      Starker Tobak! Es lohnt sich, wenn schon nicht das Buch, so wenigstens die Rezension von Michel Onfray zu lesen:

      http://www.lepoint.fr/grands-entretiens/michel-onfray-jean-soler-l-homme-qui-a-declare-la-guerre-aux-monotheismes-07-06-2012-1471224_326.php

    • Specht (kein Partner)
      21. März 2015 15:31

      Israel ist Realität, so wie die willkürliche Grenzziehung der Großmächte. Undenkbar wäre wenn der islamistischen Bedrohung im Nahen Osten nichts entgegengesetzt werden könnte, Israel ist auch ein Garant für die Sicherheit des Westens. Oder möchte jemand, dass der IS der sich kontinuierlich im Zentrum der muslimischen Bevölkerungen durchsetzt, auf keinen ernsthaften Gegner trifft?

    • Torres (kein Partner)
      21. März 2015 15:44

      Im Unterschied zu Israel sind die arabischen Staaten bekanntlich - von ihrer Gründung bis heute - lupenreine Demokratien. Terror kommt, wie wir alle wissen und es uns auch in den letzten Monaten immer bestätigt wurde, ausschließlich von Israel, Araber und Molslems wissen gar nicht, was Terror ist. Und "Krieg" gegen seine Feinde - wie erwähnt, "die gesamte arabische Welt" führt Israel mit seinen 7 Mio Einwohnern absolut unfair gegen die rund 150 Mio Araber, die das Land umgeben. Und ja, "solange Israel existiert, kann es keinen Frieden geben"; was also tun? Israel auslöschen, oder? Adolf, schau oba!

    • Lot
      21. März 2015 17:57

      @Torres, Specht

      Unsere "Bedrohung", der IS, ist eine Kreation Israels und der USA, wurde von ihnen mit Militärberatern, Ausbildung und Waffen versorgt, um Assad zu entmachten, der Syrien zum Feind Israels gemacht hatte und im Verein mit dem Iran (Hisbollah-Unterstützer) und Russland Israel und seine Verbündeten in die Schranken wies.

      Warum Israel die Gefahr des Weltfriedens ist, steht bei Scipio in Punkt 5: Israel beherrscht die Supermacht USA und seine Vasallen. Quellen sind dort abgeführt.
      Oder habe ich das was mißverstanden?

  11. cicero
    19. März 2015 09:47

    Die Rassismuskarte hat gezogen – Netanyahu gewinnt Parlamentswahl
    Netanyahus Partei hat sich knapp die Mehrheit gesichert. Die Herausforderung liegt nun in der Koalitionsbildung. Seine Priorität wird die “Sicherheitsfrage” bleiben. Im Wahlkampf hatte er die Existenz eines palästinensischen Staates ausgeschlossen sowie behauptet seine Konkurrenten würden “Busladungen von Arabern” zur Stimmabgabe gegen ihn einsetzen.
    http://www.rtdeutsch.com/14657/international/israels-gespaltene-gesellschaft-netanyahu-gewinnt-parlamentswahl/

  12. dssm
    19. März 2015 09:13

    Sowohl Russen als auch Israelis müssen Realitäten anerkennen.
    Man kann den Russen nicht ein 'Raketenschild' vor die Nase setzen und den Stützpunkt der Südflotte nehmen und dann erwarten, daß die ruhig da sitzen werden.
    Man kann auch nicht die Israelis aus dem, für den Frieden(!!!) geräumten, Gazastreifen ständig mit Raketen drangsalieren und dann erwarten, daß die ruhig da sitzen werden.

    Gutmenschentum ist nie die Lösung! Dies führt nur zu Strömen aus Blut.
    Also wenn man das Völkerrecht schon bricht, dann gemeinsam mit den Russen! Libyen war da wohl die Initialzündung für das heutige russische Verhalten.
    Und wenn man Frieden im Nahen Osten will, dann sollte man den Unruhestiftern das Geld nehmen, also keine Mittel der EU für Gaza und die Palästinenser.

    Auch der ewige Schwachsinn von Demokratie und Menschenrechten muss aufhören! In der Ukraine, denn Putsch bleibt Putsch und eine Regierung die alle Reserven des Landes verbrät um sich die Wähler zu kaufen zeigt wohl keine besondere demokratische Reife und im Nahen Osten, denn die Muselmanen finden entweder eine aufgeklärte Sicht des Islam oder die bleiben geistig in finstersten Zeitaltern.

  13. schreyvogel
    19. März 2015 08:51

    Danke, jetzt wissen wir es ganz genau:

    Die friedliebenden Zionisten haben Recht, die landräuberischen Palästinenser haben Unrecht und werden sich auf eine viel größere Entfernung von den Zionisten zurückziehen müssen.

    Unser großartiger Zionisten-Versteher A.U. hat das wirklich sehr schön erklärt.

    • untouchable
      20. März 2015 12:29

      Mit ihrem getarnten Antisemitismus und offenen Antiamerikanismus können sie weder das Werk (vollständige Vernichtung der Juden) ihrer Altvorderen beenden, noch den verlorenen Weltkrieg ungeschehen machen.
      Mit ihrem Hass würden sie gut zum IS passen.

      Israel steht auch für uns (leider auch für sie) an der Front für die Freiheit!

    • schreyvogel
      20. März 2015 13:19

      Was ist daran antisemitisch oder antiamerikanisch, wenn ich die Palästinenser landräuberisch nenne? Oder die Zionisten friedlich?

      Das sind sie doch gewiss in Ihren Augen?

    • MLH (kein Partner)
      21. März 2015 22:38

      Hier erreicht das Niveau der Kommentare ihren Höhepunkt! (LOL)

  14. Josef Maierhofer
    19. März 2015 08:45

    Ja, Herr Dr. Unterberger, Sie sagen es, die isrealischen Bürger denken und lassen sich nicht auf Ideologien ein.

    Die Europäer leben Ideologie und Unvernunft und laden ihre Feinde förmlich zu sich nach Hause ein. Das 'Medienpflanzerl' in Europa ist ein ideologisch verkümmertes.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Netanyahu irgendwann einem Frieden zustimmen könnte, wenn, ja wenn die Araber ehrlich und friedfertig sind. Das sind sie aber noch immer nicht und daher halte ich die isrealische Entscheidung für richtig.

  15. Gerhard Pascher
    19. März 2015 06:33

    Israel konnte in der Vergangenheit nur deswegen überleben, weil es finanziell und militärisch massiv von den USA (und den dort einflussreichen Juden) unterstützt wurde. Die US-Administrationen hätten lieber eine Zweistaatenlösung, werden sich aber sicher wieder zur weiteren Unterstützung bekennen.

    Obwohl ich die radikalen Kräfte in Palästina nicht in Schutz nehmen will, muss man anerkennen, dass allein im sog. Gazastreifen seit Jahrzehnten Millionen von Menschen in einer Art abgeschotteten Gefängnis leben und somit Radikalismus und Hass indirekt gefördert wird. Sowohl in Israel als auch im Gazastreifen gab es in den vergangenen Jahrzehnten eine Bevölkerungsexplosion und das Land wird knapp, wie soll dies nun weitergehen?

    Mein Lösungsvorschlag wäre eine Art "Madagaskarplan" für die Palästinenser, wo mit enormen finanziellen Aufwand des Westens und besonders der reichen Ölstaaten Wüstengebiete auf der saudi-arabischen Halbinsel, im Iran, im Irak bzw. in Nordafrika fruchtbar gemacht werden und ihnen somit eine neue Heimat geschaffen wird. Damit hätte auch Israel die Möglichkeit, das historisch "heilige Land" wieder für sich allein zu beanspruchen. Technisch ist dies heutzutage durchaus machbar, viele einflußreiche Politiker und vor allem die internationale Waffenindustrie wollen aber den Status quo mit den laufenden Problemen beibehalten - leider!

  16. kritikos
    19. März 2015 02:39

    Um beim PS anzufangen: Natürlich würde der Vergleich nicht stimmen. Aber warum sollte man das überhaupt tun?
    Bei der Sorge um die eigene Sicherheit der Israelis bin ich mir nicht sicher, ob sie bei ihnen selbst liegt. No na, da gibt es Stärkere, die hinter ihrer Sicherheit stehen.
    Und den Worten palästinensischer Politiker über Juden in einem eigenen Staat: Gewaltige Worte gehören wohl zum Lebensstil arabischer - nicht nur! - Potentaten.
    Sicher sind die Radikalen im Gazastreifen und auch die Araber an sich weitgehend kontra, ja feindlich eingestellt, aber Israel mit seiner Mauer, seiner Siedlungspolitik, seiner Behandlung der in Israel wohnenden arabischen Bevölkerung, seiner exzessiven Vergeltung von ziemlich unwirksamen Raketenangriffen tut kaum etwas in Richtung: Versuchen wir einen friedlichen Weg.
    Vieles im Beitrag von AU ist richtig, aber der Weg Netanyahus ist falsch.

  17. hamburger zimmermann
    19. März 2015 02:24

    ja, es stimmt leider: jede jüdische nachgiebigkeit bewirkte noch mehr arabische aggression, siehe gaza.

    nur ergänzen darf ich zu

    "Sind [israelische Wähler] am Ende nur imperialistische Eroberer von fremdem Staatsgebiet, wie etwa Putins Russland?"

    hier fehlt der guten ordnung halber

    "...oder wie die usa (siehe irak, libyen, syrien)?".
    .





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