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FN 741: Der Stuttgarter Bahnhof und der Juchtenkäfer

Auch unsere deutschen Nachbarn machen sich gern lächerlich.

Der Neubau eines Bahnhofs in Stuttgart ist seit vielen Jahren ein Drama. Demonstrationen gegen den Neubau sind in wilde Straßenschlachten ausgeartet. Wegen ihrer Unterstützung für den Bahnbau hat die CDU die schier ewige Mehrheit in Baden-Württemberg verloren. Anschließend hat sich aber eine Mehrheit doch für den Neubau ausgesprochen. Und daher muss nun Rotgrün den von den Grünen bekämpften Bahnhof wirklich bauen. Was es auch tut. Aber schon droht die nächste Verzögerung, die noch viel peinlicher ist als die früheren: Der Grund sind jetzt „Juchtenkäfer“! Diese den allermeisten Menschen bisher völlig unbekannte und gleichgültige Art wurde nämlich von Käferfanatikern auf der Stuttgarter Baustelle in ein paar alten Bäumen gefunden. Um sie zu schonen, soll jetzt eine noch viel teurere und kompliziertere Bauweise zum Einsatz kommen. Manche Österreicher werden da erstaunt sagen: Solchene Sachen gibt’s ja nicht einmal bei uns. Was nicht ganz stimmt. Denn auch hierzulande haben Krötentunnel unter Autobahnen schon gewaltige Summen gekostet. Ganz ohne Demonstrationen. Wir sollten uns daher eher fragen: Wird in Mitteleuropa bald überhaupt kein Projekt mehr verwirklicht werden können?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 07:04

    o.T.

    Liefert hier der bieder wirkende Alijev-Anwalt auf Schwarzem Ministersessel sein koalitionäres Meisterstück ab?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4684036/Strafgesetzbuch_Verhetzung-liegt-kunftig-schneller-vor?from=gl.home_politik

    "Neu ist auch, dass man nicht gegen jemanden wegen „der vorhandenen oder fehlenden Staatsangehörigkeit“ hetzen darf. Bisher stellte das Gesetz zwar etwa auf „Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung“ ab, aber nicht explizit auf einen Herkunftsstaat."

    Motto: Jetzt habt Ihr Eurer Steuerreformerl, dafür heißt es Gosch`n halten. ;-)

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 09:22

    Was schützenswert ist bleibt ein reines Politikum, mit Logik hat das nichts zu tun.

    Wer ein Windrad baut, der darf ein Gemetzel an seltenen Vögeln und Fledermäusen anrichten.
    Wer einen Bahnhof baut, der muss ein paar Käfer schützen oder bei einer Autobahn die Kröten.

    Grüne Ideologie ist nie schlüssig gewesen. Nicht umsonst sind die Grünanhänger fast nur im geschützten Bereich tätig, in der Realwirtschaft würden die grenzenlos scheitern.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 09:50

    Es geht tatsächlich vordergründig um Ideologie.
    Der Juchtenkäfer, auch Eremeit genannt, ist ein Mistkäfer, der mit Hilfe von Landschaftsbiologen und professionellen Ökologen umgesiedelt werden könnte. Es geht nicht darum, ob es geht, sondern nur darum, ob man will.

    Lebensräume in dicht verbautem Gebiet, und dazu zählt das Areal um den Stuttgarter Bahnhof, sind nicht das gleiche wie Hochmoore, extensiv genützte Riedwiesen, artenreiche Mischwälder usw. Dort, wo es gilt, große Lebensräume zu bewahren, soll man das auch tun, und man tut es auch, weil man dazu gelernt hat. Viele vor Jahrzehnten begradigte und verrohrte Bäche und Flüsse werden inzwischen wieder renaturiert.

    Ich habe bemerkt, dass sich die Grünen (mit einigen personellen Ausnahmen) herzlich wenig um Natur- und Landschaftsschutz kümmern. Munter werden sie nur, wenn es um das (partei)politische Kalkül geht. Da darf sogar der Eremit mitspielen. Ein ehemaliger (bürgerlicher) Grüner sagte mir einmal im persönlichen Gespräch, dass sich die heutigen Grünen einen Dreck um Naturschutz kümmern. Die wissen gar nicht, was das ist. Denen geht es nur um Technologiefeindlichkeit, Schwulenpolitik und Genderismus.

    Es mag etwas übertrieben sein, dieses harte Urteil, aber es ist was dran.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 10:37

    Schilda ist überall, nicht nur in Stuttgart. Allerdings scheinen die Baden-Württemberger einen besonderen Hang zu unsinniger Steuergeld-Verschwendung zu haben, bauen sie doch sogar Brücken für Fledermäuse.

    So geschehen im Jahre 2013 in Biberach in Oberschwaben. Grund für das Entstehen der Fledermausbrücken war der Bau der Nordwestumfahrung, welche zwei Waldkomplexe durchschneidet, in denen etliche Fledermausarten vorkommen. Fledermäuse gelten im Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützte Arten, die man nicht töten darf. Da nun aber der Bau dieser Umfahrung gegen dieses Gesetz verstoßen hätte, indem - wie die Juristen sagen - "das Tötungsverbot verwirklicht" worden wäre, wurde flugs die Idee der Fledermausbrücken geboren, genehmigt und gebaut.

    Kostenpunkt: 435.000 Euro, Nutzen höchst fragwürdig.

    Um nun zu sehen, ob die Fledermäuse die Brücke überhaupt nutzen (weil vorher war das nämlich nicht bekannt), wurden dann noch Infrarotkameras und Detektoren aufgestellt, Kostenpunkt: nochmal 35.000 Euro.

    Mir ist leider nicht bekannt, ob die Biberacher Fledermäuse nun brav über die Brücken marschieren oder nicht, aber wenn sich herausstellen sollte, dass die Brücken ihren Zweck nicht erfüllen, können sie allerdings auch nicht großartig anderweitig genutzt werden. Für Fußgänger oder Wildtiere (z.B. Rehe) wurden die Brücken nämlich nicht freigegeben...

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 09:51

    Linke sind gesellschaftsschädlich, Grüne sind das Quadrat davon.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2015 09:13

    Ein kleiner, unscheinbarer Käfer müßte man sein, dann könnte man Berge versetzen, oder zumindest den Weiterbau eines wichtigen Bahnhofsprojekts um Unsummen zu verteuern! Geld spielt ja für die GRÜNEN und sonstigen Linken nie eine Rolle. Für diesen JUCHTENKÄFER setzt man sich ein, als koste es das Leben---aber beileibe nicht für das Leben eines ungeborenen Kindes; das liegt im Wert weit, weit abgeschlagen hinter dem Juchtenkäfer.....

    Wenn diesen erpresserischen "Naturschützern" das Überleben dieses Käfers gar so am Herzen liegt, dann sollen sie halt auf diese paar Bäume klettern, alle Käfer fein säuberlich EINSAMMELN und woanders aussetzen. Sollten diese Tierchen Bahnhofsnähe bevorzugen, kann man ihnen diesen Wunsch ja erfüllen und sie in unmittelbarer Nähe zu einem bereits fertiggestellten Bahnhofsumbau in einer Baumgruppe ansiedeln.

    Manchmal wünscht man sich, daß diese Beharrlichkeit der Linken, ihre Wünsche durchzusetzen, obwohl die meisten linken Wünsche besser unerfüllt blieben, auch bei den Rechten anzutreffen wäre, aber das ist unrealistisch, denn die würden von den Linken umgehend ---auch mit Gewalt, wenn nötig---im Keim erstickt.

    "Um die berühmten Juchtenkäfer von Stuttgart ist es ein wenig still geworden, aber sie leben noch und wirken munter weiter. Sie wohnen sehr hübsch und zentral in einem kleinen Hain in Bahnhofsnähe. Und von dort aus behindern sie seit Jahren eine der wichtigsten deutschen Infrastrukturmaßnahmen, das Projekt Stuttgart 21. Die Macht der kleinen Käfer reicht zwar nicht aus, um den Bahnhofsneubau ganz zu verhindern. Eines schönen Tages wird er fertig sein. Aber etliche Jahre verspätet und sehr viel teurer als geplant. Und damit erweist sich der Juchtenkäfer als eine scharfe Waffe in der Hand der deutschen Protest- und Blockadeszene............"

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Wie-der-Juchtenkaefer-noch-immer-Stuttgart-21-behindert-id29350552.html

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    4x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2015 15:16

    Rot-Grün, muss man mehr sagen?
    Wobei die Medien einen Großteil zur grünen Verblödung der Menschen beitragen:
    Waldsterben, Ozonloch...
    Versucht mal, in einer Diskussion ausgewogen zu argumentieren bei der Klimaerwärmung oder bei Atomkraftwerken - am liebsten würden manche Lynchjustiz betreiben.


alle Kommentare

  1. Herbert Manninger (kein Partner)
    16. März 2015 22:54

    Dass betrügerische ÖKO-Faschisten die paar Käfer dort schnell einquartierten, kommt ja wohl niemand in den Sinn?

  2. peter789 (kein Partner)
    15. März 2015 15:16

    Rot-Grün, muss man mehr sagen?
    Wobei die Medien einen Großteil zur grünen Verblödung der Menschen beitragen:
    Waldsterben, Ozonloch...
    Versucht mal, in einer Diskussion ausgewogen zu argumentieren bei der Klimaerwärmung oder bei Atomkraftwerken - am liebsten würden manche Lynchjustiz betreiben.

  3. Fliegende Holländer (kein Partner)
    15. März 2015 13:25

    Die Restukraine hat den von AU propagierten Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten verloren.

    Zur Stabilisierung des Friedens mussten ein paar zehntausend junge Nazis getötet werden, was geglückt ist.

  4. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    15. März 2015 11:40

    Unterberger wird vom CIA für Kriegs-Propaganda bezahlt, damit der Bahnhof in Stuttgart bald so aussieht wie der Flughafen in Donezk.

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      15. März 2015 11:51

      Unterberger hat den Auftrag, die neokonservativen Speichellecker von der Erkenntnis abzuhalten, dass der US-Imperialismus in der jüngsten Zeit Millionen von Menschen getötet hat und die USA zutiefst satanisch sind.

    • Segestes (kein Partner)
      15. März 2015 13:03

      Ach, der Troll mit dissoziativer Identitätsstörung führt wieder einmal Selbstgespräche. Wie lieb :)

    • Fliegende Holländer (kein Partner)
      15. März 2015 16:50

      @ Segestes: "der Troll mit dissoziativer Identitätsstörung"

      Blöckt eine von der Lügenpresse erschaffene Herdentier-Identität

    • Segestes (kein Partner)
  5. Mausi (kein Partner)
    15. März 2015 11:13

    Großartig ....
    Gabriele Krone-Schmalz (Journalistin, Autorin und keine Quotenfrau, sondern durch Leistung) unzensiert im "artour"-Interview
    Krone-Schmalz: Medien nicht hilfreich! Journalisten sollen nicht Politik machen sondern erklären
    https://www.youtube.com/watch?v=2lyCOIZzJxA

  6. kamamur (kein Partner)
    15. März 2015 10:42

    @cotopaxi

    "Hände falten, Goschn halten" - was schon Wilhelm Molterer 2006 als Klubobmann vorgeworfen wurde, muss sich nun auch Karlheinz Kopf anhören - Passt das nicht sowieso zur Parteilinie
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/26045_Turbulenzen-im-OeVP-Parlamentsklub.html

  7. Solon II (kein Partner)
    15. März 2015 09:20

    Salzburg nicht vergessen!
    Im Streit um den Ausbau der Mönchsberggarage ist ein "Wimpertierchen" aufgetaucht,
    von der Uni Sbg. im Mikroskop gefunden, schützenswert und ausgerechnet dort beheimatet wo temporär der Abtransport des Aushubmaterials geplant ist.
    Bietet jemand mehr?

  8. Segestes (kein Partner)
    15. März 2015 08:20

    Der Bahnhof wäre auch ohne Käfer deutlich teurer gekommen, als noch unter CDU-Herrschaft verkündet wurde.

    Nirgendwo wird offensichtlich mehr beschi...en, als bei öffentlichen Bauaufträgen. Man setzt die Baukosten so gut wie immer deutlich zu niedrig an und klammert mögliche Kosten-Risiken geschickt aus.
    Das daraus resultierende Ergebnis, lieber Unterberger, nenne ich UMVERTEILUNG! Denn über Jahre und Jahrzehnte entsteht hierbei auch für das österr. Gemeinwesen ein Schaden von vielen Milliarden Euro. Dieses Geld verflüchtigt sich natürlich nicht, sondern wandert in die Taschen der Baumafia, deren Vertreter beim Opernball höhnisch in die ORF-Kameras grinsen.

  9. Hummel 2 (kein Partner)
    15. März 2015 08:06

    Bitte nicht über die Deutschen lustig machen !
    Es gibt nichts, was es an Unsinnigkeiten in Österreich nicht gibt !
    In Wien z.B. gibt es einen eigenen Hamsterkataster. Und wenn es den Hamstern nicht gefällt (bzw. den pragmatisierten Beamten der Stadt Wien, die den Kataster verwalten) dann gibt es auch keine Baugenehmigung. Hamster vor Errichtung von Arbeitsplätzen, Wien kann es sich anscheinend leisten !

  10. Majordomus
    13. März 2015 10:37

    Schilda ist überall, nicht nur in Stuttgart. Allerdings scheinen die Baden-Württemberger einen besonderen Hang zu unsinniger Steuergeld-Verschwendung zu haben, bauen sie doch sogar Brücken für Fledermäuse.

    So geschehen im Jahre 2013 in Biberach in Oberschwaben. Grund für das Entstehen der Fledermausbrücken war der Bau der Nordwestumfahrung, welche zwei Waldkomplexe durchschneidet, in denen etliche Fledermausarten vorkommen. Fledermäuse gelten im Bundesnaturschutzgesetz als besonders geschützte Arten, die man nicht töten darf. Da nun aber der Bau dieser Umfahrung gegen dieses Gesetz verstoßen hätte, indem - wie die Juristen sagen - "das Tötungsverbot verwirklicht" worden wäre, wurde flugs die Idee der Fledermausbrücken geboren, genehmigt und gebaut.

    Kostenpunkt: 435.000 Euro, Nutzen höchst fragwürdig.

    Um nun zu sehen, ob die Fledermäuse die Brücke überhaupt nutzen (weil vorher war das nämlich nicht bekannt), wurden dann noch Infrarotkameras und Detektoren aufgestellt, Kostenpunkt: nochmal 35.000 Euro.

    Mir ist leider nicht bekannt, ob die Biberacher Fledermäuse nun brav über die Brücken marschieren oder nicht, aber wenn sich herausstellen sollte, dass die Brücken ihren Zweck nicht erfüllen, können sie allerdings auch nicht großartig anderweitig genutzt werden. Für Fußgänger oder Wildtiere (z.B. Rehe) wurden die Brücken nämlich nicht freigegeben...

    • Undine
      13. März 2015 10:55

      @Majordomus

      ***************!

    • socrates
      13. März 2015 12:34

      Die Fledermäuse, die ich kenne, können fliegen.

    • Majordomus
      13. März 2015 12:48

      Die hiesigen auch, socrates. Aber ich traue den Schildbürgern alles zu, sogar, dass sie den Fledermäusen das Marschieren in Reih und Glied beibringen ;-)

    • Sandwalk
      13. März 2015 13:19

      Die Schildbürgerstreiche der Deutschen, die auf Druck der Grünen zustande gekommen sind, bilden - kumuliert - längst das dickste Buch der Welt.

      Die Deutschen können sich das aufgrund ihrer gewaltigen Wirtschaftskraft leisten, aber lächerlich ist es allemal.

    • Undine
      13. März 2015 14:08

      @Sandwalk

      "Die Schildbürgerstreiche der Deutschen, die auf Druck der Grünen zustande gekommen sind, ..."

      Aber den größten Druck in D üben die GRÜNEN aus, um ihr Ziel, Deutschland bzw. seine autochthone Bevölkerung zu vernichten, so bald wie möglich zu erreichen. Dann werden die vereinzelt noch in ihrer ehemaligen Heimat lebenden Deutschen eine Minderheit bilden. Ob dann das drohende Aussterben der Deutschen, die auf diese Weise zu einer zu schützenden Minderheit geschrumpft sind, von den Grünen auch so vehement verteidigt werden, ist fraglich---Minderheit hin-Minderheit her!---was zu schützen ist, beurteilen nur die Grünen! ;-(

      https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/11/07/9-11-10-deutschfeindliche-zitate-der-grunen-u-a/

    • Wyatt
      13. März 2015 17:46

      Jedoch die durch den Sog der rotierenden Windräder zu Tode gekommene Fledermaus- u. Vogelwelt, kratzt keinen GRÜNEN, scheint doch die Landschaftsverschandelung und Energieverknappung Wesentliches ihres systemgefälligen Parteiprogramms.

      https://bergenhusen.nabu.de/forschung/windenergie-und-voegel/ #sthash.W02GtvBj.dpuf

    • Wyatt
      13. März 2015 18:41

      Dr. Klaus Peter Krause:

      Windkraftanlagen sind Todesfallen. Bei fliegendem Getier führen sie zum Massensterben. Fledermäuse und Vögel, die in diese Anlagen geraten, überleben das nicht. Dass ihnen jährlich über hunderttausend zum Opfer fallen, ist gesichertes Wissen. Fledermäuse können in der Nähe von Windrädern selbst dann sterben, wenn sie von den Rotorblättern gar nicht getroffen werden.

      http://www.freiewelt.net/die-fledermaus-vernichter-10054412/

  11. Erich Bauer
  12. Josef Maierhofer
    13. März 2015 09:51

    Linke sind gesellschaftsschädlich, Grüne sind das Quadrat davon.

  13. Sandwalk
    13. März 2015 09:50

    Es geht tatsächlich vordergründig um Ideologie.
    Der Juchtenkäfer, auch Eremeit genannt, ist ein Mistkäfer, der mit Hilfe von Landschaftsbiologen und professionellen Ökologen umgesiedelt werden könnte. Es geht nicht darum, ob es geht, sondern nur darum, ob man will.

    Lebensräume in dicht verbautem Gebiet, und dazu zählt das Areal um den Stuttgarter Bahnhof, sind nicht das gleiche wie Hochmoore, extensiv genützte Riedwiesen, artenreiche Mischwälder usw. Dort, wo es gilt, große Lebensräume zu bewahren, soll man das auch tun, und man tut es auch, weil man dazu gelernt hat. Viele vor Jahrzehnten begradigte und verrohrte Bäche und Flüsse werden inzwischen wieder renaturiert.

    Ich habe bemerkt, dass sich die Grünen (mit einigen personellen Ausnahmen) herzlich wenig um Natur- und Landschaftsschutz kümmern. Munter werden sie nur, wenn es um das (partei)politische Kalkül geht. Da darf sogar der Eremit mitspielen. Ein ehemaliger (bürgerlicher) Grüner sagte mir einmal im persönlichen Gespräch, dass sich die heutigen Grünen einen Dreck um Naturschutz kümmern. Die wissen gar nicht, was das ist. Denen geht es nur um Technologiefeindlichkeit, Schwulenpolitik und Genderismus.

    Es mag etwas übertrieben sein, dieses harte Urteil, aber es ist was dran.

    • Undine
      13. März 2015 11:05

      @Sandwalk

      Zustimmung zu JEDEM Wort!*********!

    • blem-blem
      13. März 2015 11:22

      Der Juchtenkäfer, auch Erem[]it genannt, ist ein Mistkäfer, der mit Hilfe von Landschaftsbiologen und professionellen Ökologen umgesiedelt werden könnte. Es geht nicht darum, ob es geht, sondern nur darum, ob man will.

      "Man", dieses gesichtslose Etwas, will, keine Frage! Und zwar auftrags der EU-Fauna-Flora-Richtlinie und der Berner Konvention (über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume ) - welch großes Glück!

      Die Käferherren, die ihre Baumhöhle in der kurzen Lebensspanne bis zu drei Wochen bevorzugt nicht verlassen, müssen aber erst zum Umzug bewegt werden, weshalb bereits ein Team von Tierpsychologen engagiert worden ist.

      Für die Käferdamen wurde bereits eine Ehevermittlunsgagentur engagiert, da die Käferherren am Bestimmungsort des Umzuges bereits andere Käferdamen zu beglücken haben, weshalb die Winterbrut noch einer schwierig zu bewältigenden Lösung harrt.

      Da es allerdings mehr Insektenarten als die Gesamtheit aller anderen Lebewesen gibt, muss noch geklärt werden, ob der Umzug nicht zu irreversiblen Habitatsbeeinträchtigungen der anderen zig-Millionen Insektenarten führt. Dies erfordert einen höheren Anteil an akademischen Ökologen, der erst in einigen Jahren erreicht werden kann. Bis dahin ist über allen Wipfeln Ruh' .... (und danach wohl auch)

      [/Sarcoff]

    • Undine
      13. März 2015 13:15

      @blem-blem

      **********+!
      Zunächst müssen für die von einer etwaigen Traumatisierung wegen Zwangsdeportation betroffenen "Eremiten" Asylanträge (mit gleichzeitiger fachkundiger psychologischer Betreuung, wie Sie bereits angeregt haben) gestellt werden. Dieser seltenen Käfergattung kann natürlich nur ein komfortables Asyl in von ihnen gewünschten Baumarten zugewiesen werden.

      Da es passieren kann, daß diese bedauernswerten Tierchen eine Periode lang an der Fortpflanzung gehindert werden, müssen Vorkehrungen getroffen werden, daß der Ausfall an Nachwuchs kompensiert wird durch künstliche Befruchtung---ich sehe schon, das Problem der Eremiten ist in seiner Dimension noch gar nicht abzusehen. Aber der Bahnhofs-Weiterbau kann ruhig warten, finde ich. ;-)

    • blem-blem
      13. März 2015 14:05

      @ Undine

      Ich fühle mich durch Ihren Zuspruch ungemein geehrt. Meinen aufrichtigen Dank!

      Gleichwohl ist dabei nicht zu verkennen, dass Ihnen das Asylwesen und die behördlich instrumentalisiserte technische Familienplanung ein besonderes Anliegen sind. Ob Sie damit nicht ein bisschen Eigenwerbung betreiben, hmmm ....? ;-)

    • Undine
      13. März 2015 14:13

      @blem-blem

      Oh, nein! Mir lag wirklich nur das Überleben der Juchtenkäfer am Herzen! Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Problemen in anderen Bereichen sind rein zufällig!!! ;-)

    • Haider
      13. März 2015 23:11

      Nichts ist übertrieben! Den sogenannten "Grünen" geht es ausschließlich um Marxismus-Leninismus, vielleicht auch noch ein bißchen Trotzkismus. Auf jeden Fall aber um Zerstörung unserer jahrhundertealten kulturellen Werte wie Familie, Ehre, Treue, Anständigkeit, Fleiß, Nächstenliebe [statt ÜBERnächstenliebe] usw. usf. etc. Wer dem Vater und der Mutter mit Achtung begegnet ist ein Nazi. Wer Lehrern/Chefs/Dienstgebern Respekt zollt ein hoffnungsloser Retro. Wie soll die Menschheit mit solchem linksfaschistoiden Gesindel überleben?

    • Wyatt
      14. März 2015 06:58

      @ Haider
      ********************!
      (Ich bin froh, den Großteil meines Lebens in früherer Zeit gelebt zu haben!)

  14. dssm
    13. März 2015 09:22

    Was schützenswert ist bleibt ein reines Politikum, mit Logik hat das nichts zu tun.

    Wer ein Windrad baut, der darf ein Gemetzel an seltenen Vögeln und Fledermäusen anrichten.
    Wer einen Bahnhof baut, der muss ein paar Käfer schützen oder bei einer Autobahn die Kröten.

    Grüne Ideologie ist nie schlüssig gewesen. Nicht umsonst sind die Grünanhänger fast nur im geschützten Bereich tätig, in der Realwirtschaft würden die grenzenlos scheitern.

    • logiker2
      13. März 2015 13:45

      wobei sie jedoch sicher keine zu schützende Wesen sind, aber Kommunisten haben schon immer den Staatsschutz bevorzugt, denn verantwortungsvolles Arbeiten ist ihnen fremd.

    • Wyatt
      13. März 2015 17:04

      nicht nur seltene, alle Vögel sind durch Windräder schwerst gefährdet u. bedroht!

      https://bergenhusen.nabu.de/forschung/windenergie-und-voegel/

      Auszug:
      Unter den Opfern von Windkraftanlagen befinden sich insgesamt überproportional häufig Greifvögel und Möwen. Als besonders problematisch erscheinen in Deutschland die seit Erhebungsbeginn 1989 hohen Fundzahlen von Seeadlern (13) und Rotmilanen (41). Etwa die Hälfte aller Rotmilane weltweit brüten in Deutschland, so dass sich eine besonders hohe Verantwortung für diese Art ergibt (Anhang I der EG-Vogelschutzrichtlinie). Artengruppen mit hoher Meidung von WKA (Gänse, Watvögel) verunglücken nur selten. Fledermäuse kollidieren überwiegend auf dem Zug oder während der Quartiersuche im Spätsommer und Herbst mit WKA.

      Wenn ich mich da an das Theater der Grünen, bei der Erweiterung eines Golfplatzes mit dem Wachtelkönig (lat. Krex krex) .................erinnere, im Bereich eines militärischem Tieffluggebietes und direkt neben der Eisenbahnlinie Graz - Salzburg .

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      15. März 2015 17:00

      Wirklich aufschlussreich finde ich, dass Rot/Grün nun diesen unter der CDU bekämpfte Projekt trotzdem realisieren muss. Lässt das Schlüsse auf die tatsächliche "Macht" von Politikern zu?

  15. Undine
    13. März 2015 09:13

    Ein kleiner, unscheinbarer Käfer müßte man sein, dann könnte man Berge versetzen, oder zumindest den Weiterbau eines wichtigen Bahnhofsprojekts um Unsummen zu verteuern! Geld spielt ja für die GRÜNEN und sonstigen Linken nie eine Rolle. Für diesen JUCHTENKÄFER setzt man sich ein, als koste es das Leben---aber beileibe nicht für das Leben eines ungeborenen Kindes; das liegt im Wert weit, weit abgeschlagen hinter dem Juchtenkäfer.....

    Wenn diesen erpresserischen "Naturschützern" das Überleben dieses Käfers gar so am Herzen liegt, dann sollen sie halt auf diese paar Bäume klettern, alle Käfer fein säuberlich EINSAMMELN und woanders aussetzen. Sollten diese Tierchen Bahnhofsnähe bevorzugen, kann man ihnen diesen Wunsch ja erfüllen und sie in unmittelbarer Nähe zu einem bereits fertiggestellten Bahnhofsumbau in einer Baumgruppe ansiedeln.

    Manchmal wünscht man sich, daß diese Beharrlichkeit der Linken, ihre Wünsche durchzusetzen, obwohl die meisten linken Wünsche besser unerfüllt blieben, auch bei den Rechten anzutreffen wäre, aber das ist unrealistisch, denn die würden von den Linken umgehend ---auch mit Gewalt, wenn nötig---im Keim erstickt.

    "Um die berühmten Juchtenkäfer von Stuttgart ist es ein wenig still geworden, aber sie leben noch und wirken munter weiter. Sie wohnen sehr hübsch und zentral in einem kleinen Hain in Bahnhofsnähe. Und von dort aus behindern sie seit Jahren eine der wichtigsten deutschen Infrastrukturmaßnahmen, das Projekt Stuttgart 21. Die Macht der kleinen Käfer reicht zwar nicht aus, um den Bahnhofsneubau ganz zu verhindern. Eines schönen Tages wird er fertig sein. Aber etliche Jahre verspätet und sehr viel teurer als geplant. Und damit erweist sich der Juchtenkäfer als eine scharfe Waffe in der Hand der deutschen Protest- und Blockadeszene............"

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Wie-der-Juchtenkaefer-noch-immer-Stuttgart-21-behindert-id29350552.html

  16. Gerhard Pascher
    13. März 2015 09:04

    Zitat von AU:
    " ... Der Grund sind jetzt „Juchtenkäfer“! ...".

    "Jetzt" ist übertrieben, denn über diese Sache wird bereits seit mehr als 5 Jahren diskutiert. Was hat dies mit den ganz wenigen Krötenröhren unter den österreichischen Autobahnen zu tun? Da waren die Wildwechselbrücken zigtausendmal teurer.

    Wenn kein wichtiges Thema vorliegt, dann sollte es eben einen Tag keinen Kommentar geben, anstatt etwas Unwichtiges wichtig zu machen. Warten wir auf die morgige Analyse über den nun ausverhandelten Vorschlag zur sog. Steuerreform, denn diese bewegt sich finanziell in ganz anderen Dimensionen.

    • socrates
      13. März 2015 12:30

      AU könnte wichtigere Themen bearbeiten statt "heute" Konkurrenz zu machen.
      Schweden will Assange nun doch in London vernehmen. Florian Rötzer 13.03.2015
      http://www.heise.de/tp/artikel/44/44389/1.html
      Überraschende Wende im schon fast drei Jahre andauernden Auslieferungsdrama
      Seit Juni 2012, mithin bald 3 Jahre, befindet sich der WikiLeaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London. Nachdem er nach der Entscheidung der britischen Gerichte an Schweden zur Befragung wegen der Vergewaltigungsvorwürfe ausgeliefert werden sollte, gewährte ihm Ecuador Asyl. Assange fürchtet, dass Schweden ihn wiederum an die USA ausliefern könnte. Tag und Nacht wird die Botschaft von der britischen Polizei überwacht, was bereits für Unmut wegen der hohen Kosten sorgte. Da sieht man was die EU unter Recht versteht.

    • Wyatt
      14. März 2015 07:32

      Herr Pascher,
      Sie meinen also, bevor AU aus dem reichhaltigen Spektrum der "Grünen Mißgunst & Verhinderungslobby" einen Kommentar zum Thema macht, (auf den die Systemschreiber keine schnelle Antwort parat haben) - sollte eher der "Tägliche" ausfallen?

  17. Alfred E. Neumann
    13. März 2015 08:48

    Das gibt es auch bei uns. Die Brücke über die March bei Marchegg wurde verhindert, weil dort ein paar Exemplare der Rotbauchunke (!) leben.

    So blöd wie die Deutschen sind wir also schon lange!

    • Brennstein
      13. März 2015 09:00

      Wahrscheinlich musste die Unke als Begründung herhalten, denn die berechtigte Angst der Bevölkerung gegen Diebe aus dem Nachbarland könnten eine solche Brücke der "Völkerverständigung" nicht verhindern.

    • Undine
      13. März 2015 14:16

      @Alfred E. Neumann
      @Brennstein

      Bitte gerecht aufteilen!************!

  18. otti
    13. März 2015 07:44

    kann jemand eine "Grünen-Bilanz" erarbeiten, die da hätte:
    auf der linken Seite die Gesetzesflut
    auf der rechten Seite die finanziellen Auswirkungen je Gesetz/Verordnung

    möglichst abgezinst auf den Barwert = Entstehungszeitpunkt der Schwachsinnigkeiten ?

    • Josef Maierhofer
      13. März 2015 09:51

      @ otti

      Das habe ich von der Behörde schon einmal gefordert und nicht bekommen, es war eine Geldverschwendung in Millionenhöhe für einen totalen Blödsinn. Es ging darum, welche Sozialversicherung für Fachhochschullektoren zuständig ist. Das Verfahren dauerte 14 (!!) Jahre und die WGKK obsiegte beim OGH, in Wien natürlich, 'na no na net' ...

  19. Cotopaxi
    13. März 2015 07:04

    o.T.

    Liefert hier der bieder wirkende Alijev-Anwalt auf Schwarzem Ministersessel sein koalitionäres Meisterstück ab?

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4684036/Strafgesetzbuch_Verhetzung-liegt-kunftig-schneller-vor?from=gl.home_politik

    "Neu ist auch, dass man nicht gegen jemanden wegen „der vorhandenen oder fehlenden Staatsangehörigkeit“ hetzen darf. Bisher stellte das Gesetz zwar etwa auf „Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung“ ab, aber nicht explizit auf einen Herkunftsstaat."

    Motto: Jetzt habt Ihr Eurer Steuerreformerl, dafür heißt es Gosch`n halten. ;-)

    • dssm
      13. März 2015 09:31

      Cool!
      Die Linken haben sich voll durchgesetzt.
      Wenn ein linker Chaot Sie niederschlägt = keine Strafe.
      Wenn ein linker Chaot Ihr Eigentum schädigt = keine Strafe.
      Wenn eine zugewanderte Fachkraft Sie ausplündert = Staat kassiert, Täter geht heim (und macht weiter), Opfer geht leer aus.
      Wenn Sie dann die zugewanderten Fachkräfte beschimpfen = nun gehen Sie einsitzen!

      Beim Getöse um die Steuerreform ist mit das glatt entgangen, danke für die Info.

    • logiker2
      13. März 2015 13:50

      @dssm, dank der Österreich Verräter Partei natürlich.

    • dssm
      13. März 2015 19:05

      @logiker2
      Erst gestern habe ich geschrieben: Man muss die ... (setzten Sie nun ein paar von den Voll#!*'' ein) ... um die Schellings zu bekommen.
      Leider hat nur die ÖVP (und das TS) auch die Schellings.

      Aber den Leuten gefallen die Faymanns und Mitterlehners mit ihrem Schwarm an Kampquotenfrauen, ein Schelling, oder hier in Salzburg Mayr und Stöckl, sind den normalen Wählern zu kompliziert.

    • Torres (kein Partner)
      15. März 2015 10:40

      "Verhetzung" ist ein Gummiparagraph, aufgrund dessen man jeden und alles nach Belieben verurteilen kann. Der ultimative Maulkorb für die (ohnedies nur noch in Ansätzen vorhandene) Meinungsfreiheit. Brandstetter erweist sich immer mehr als p.c. linksgrüner Extremist im (ÖVP-)Schafspelz.





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