Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Ein trauriger Tag für Österreich

Das Umverteilungspaket der Regierung ist - trotz einiger Positiva - vor allem aus einem Grund schlimm: Österreich hat eine Gelegenheit zu tiefgreifenden Strukturreformen ausgelassen, die wohl nicht mehr wiederkommen wird. Der Populismus hat klar gesiegt und das Land klar verloren. Das Paket ist letztlich ein Spiegelbild der politischen Stärke einzelner Lobbies, vor allem der Gewerkschaft, der Bundesländer und der Pensionisten. Verloren haben vor allem die Wirtschaft, die Familien und die Zukunft. Die Regierung hat - so wie ihre griechischen Kollegen - den Ernst der Lage nicht begriffen. Im Vergleich dazu tun derzeit sogar schon die Regierungen Italiens, Spaniens und Frankreichs mehr als Österreich, um die Überlebenskraft ihres Landes zu verbessern. Aber dennoch sei in der Folge versucht, fair die Positiva und Negativa der Reform aufzulisten.

Bei uns – als wohl letztem Land Europas – diktiert noch immer die Gewerkschaft, zumindest den Kurs der größeren Regierungspartei. Aber auch die Volkspartei tut letztlich dabei mit und wagt es nicht, der Gewerkschaft Nein zu sagen. Was unweigerlich bergab führen muss. Denn die Kurzsichtigkeit der Gewerkschaften kann von keinem Optiker behoben werden. Ihr Lebensprinzip ist europaweit kurzsichtiger und egoistische Populismus. In anderen Ländern stellt aber zumindest bei einigen Politikern die Weitsichtigkeit ein Gegengewicht dar. In Österreich nicht.

Dennoch soll nicht verschwiegen werden - die Regierung und ihre Medien trompeten es freilich ohnedies laut hinaus -, dass das Paket auch einige gute Seiten hat.

  • Im Prinzip ist jede Senkung der Steuern auf Leistung positiv. Arbeit ist zusammen mit Kapital ja das Wichtigste für die Erhaltung unseres Wohlstands.
  • Positiv ist insbesondere die Senkung des Eingangssatzes bei der Einkommensteuer von 36,5 auf 25 Prozent. Darüber werden sich nicht nur die Einkommensteuerzahler freuen. Das ist auch volkswirtschaftlich gut. Denn solcherart werden – hoffentlich – etliche Österreicher mit ihren Bezügen nicht mehr bewusst ab der Schwelle der Einkommensteuerpflicht jede Mehrarbeit ablehnen, die ihr Einkommen über diese Schwelle hinaus vergrößern würde.
  • Positiv ist sicher auch, dass der Mittelstand der Einkommensteuerzahler durch Hinaufschieben von Steuerstufen ein wenig entlastet wird.
  • Positiv ist, dass es doch keine Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuern gibt. Denn die wären völlig unberechtigt und ungerecht, da es dabei (bis auf Erbschaften und Schenkungen zugunsten Familienfremder wie Parteien oder Tierschutzvereine) immer um schon versteuerten Besitz geht. Freilich ist das keine echte Verbesserung, sondern nur die Abwehr einer besonders standortschädlichen Forderung der SPÖ. Also quasi keine Verschlechterung.

die Liste der Negativa ist freilich viel länger.

  1. Das langfristig Schlimmste ist zweifellos die Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 55 Prozent. Auch wenn dieser erst ab einer derzeit von kaum jemandem erreichten Einkommens-Höhe einsetzen soll, ist das international ein weiteres verheerendes Signal aus Österreich. Denn jeder Investor und jeder Geschäftsführer einer einen Standort suchenden Europaniederlassung schaut fast als erstes auf die Höhe des Spitzensteuersatzes. Und wird von diesen 55 Prozent massiv abgeschreckt. Dass diese Erhöhung nur fünf Jahre gelten soll, ist nur ein verfrühter Aprilscherz. Denn wie etwa auch der deutsche „Soli“ (eigentlich einst nur für die Kosten der Wiedervereinigung eingeführt!) zeigt, lassen Sozialisten niemals zu, dass ein Spitzensteuersatz sinkt. Auch in Österreich ist die 2013 eingeführte „Solidarabgabe“ für Jahreseinkommen ab 186.000 Euro ursprünglich befristet gewesen, inzwischen aber schon unbefristet. Viele Österreicher wissen auch: In etlichen Jahren wird es auf Grund von Einkommenssteigerungen und wohl auch Inflation immer mehr Menschen geben, die in diesen Spitzensteuersatz hineinwachsen. Und dann wird längst vergessen worden sein, dass der einst nur befristet gewesen ist.
  2. Frustrierend ist auch, dass die bösen Wirkungen der Stillen Progression nicht endlich durch eine Automatik verhindert werden. Diese Wirkungen bestehen bekanntlich darin, dass man (auf Grund der nicht mit der Inflation mitwachsenden Tarifstufen) nach einer nominellen Gehaltserhöhung prozentuell viel mehr Steuer zahlen muss, auch wenn man real eigentlich gleich viel verdient. Den Zorn über diese immer mehr von Lohnerhöhungen wegfressenden Stillen Progression hat ja die Gewerkschaft von immer mehr Mitgliedern zu hören bekommen, die gesagt haben: Was helfen uns Lohnerhöhungen, die ohnedies wieder von der Steuer und der Sozialversicherung gefressen werden! Genau aus diesem Grund hat ja die Gewerkschaft den Kampf von den Löhnen zur Lohnsteuer umgelenkt und die regierung unter Druck gesetzt.
  3. Im Gegenteil: Die Stille Progression wird durch Erhöhung des Spitzensteuersatzes mittelfristig sogar verschlimmert. Das ist mathematisch völlig klar, wenn der Spitzensteuersatz steigt.
  4. Die Registrierkassenpflicht erschwert zwar künftig massiv Steuerhinterziehung (was an sich gut ist), sie bringt aber auch hohe Kosten für die Steuerzahler mit sich. Sie bedeutet auch eine massive Ausweitung des staatlichen Kontrollsystems und der ohnedies schon unerträglichen Überregulierung. Dagegen war die vielgeschmähte Rufdatenspeicherung auf gut österreichisch ein "Lercherl".
  5. Ganz besonders übel ist die endgültige Vernichtung des Bankgeheimnisses. Es wird zwar beteuert, das Bankgeheimnis werde nur bei Steuerprüfungen aufgehoben. Aber da die Obrigkeit jederzeit solche Steuerprüfungen ansetzen kann, hat die Regierung de facto das Bankgeheimnis aufgehoben. Das ist historisch ein besonders trauriger Tag, weil die Österreicher auf dieses Bankgeheimnis lange sehr stolz sein konnten, weil es ein Refugium der Freiheit und Privatheit gegenüber der staatlichen Allmacht war. Libertas requiescat in Pace.
  6. Eine massive Steuererhöhung und eine Fast-Erbschaftssteuer ist die massive Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Das trifft nicht nur viele österreichische Familien, sondern schreckt darüber hinaus massiv davon ab, in Österreich zu investieren (wozu ja immer auch Grunderwerb gehört) und Arbeitsplätze zu schaffen.
  7. Diese Steuer macht auch absurderweise die Anschaffung einer Eigentumswohnung noch teurer. Und das Erben eines Hauses auch für die eigenen Kinder geradezu unerschwinglich. Eine absolute Schweinerei!
  8. Eher marginal negativ scheint die dreiprozentige Erhöhung der Umsatzsteuer für Hotels zu sein. Aber auch da sollte Österreich dringend auf die Auswirkungen aufpassen, auch wenn Städtetourismus - Wien, Salzburg, Innsbruck - derzeit global (nicht zuletzt demographisch bedingt) im Trend liegt, auch wenn die Schweizer Wintersport-Konkurrenz zuletzt durch den Frankenkurs noch viel teurer geworden ist als Österreich.
  9. Massiv negativ ist hingegen für den ohnedies schwer siechen Börseplatz Wien die geplante Erhöhung der Steuern auf Dividenden. Das wird Investieren in Österreich noch unattraktiver machen. Das wird die dringend nötige Beschaffung von Eigenkapital für Unternehmen noch mehr erschweren.
  10. Erst in der Zukunft wird sich zeigen, dass viele Hoffnungen des Regierungspakets total unrealistisch sind (gewaltige Einnahmenerhöhungen durch Kampf gegen Steuerhinterziehung; und Selbstfinanzierung der Steuersenkung durch steigenden Konsum). Das wird eine dramatische Schuldenkrise von fast griechischen Ausmaßen auslösen. Die (berechtigte) Kritik von EU, OECD, IWF und vielen anderen an der steigenden Verschuldung Österreichs ist ja schon vor diesem Paket immer lauter geworden.
  11. Während die Senkungen des Einkommensteuertarifs zwar sehr teuer kommen, aber als Gegenmittel gegen die stille Progression volle Berechtigung haben, daher auch gerecht sind und überdies das Arbeiten wieder attraktiver machen, passiert anderswo reine Umverteilungspolitik aus populistischen Motiven. Nämlich durch Negativsteuern beziehungsweise die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge von Nichtsteuerzahlern. Davon profitieren durchwegs Menschen, die gar nicht von der Stillen Progression getroffen werden. Bei denen es gar keinen Anreiz geben kann, damit sie mehr arbeiten. Damit macht man Schwarzarbeit noch attraktiver. Damit werden vor allem Pensionisten beglückt, die sich immer um eine sozialversicherungspflichtige Arbeit gedrückt haben. Das ist etwas ganz anderes als die Gewerkschaftsforderung „Mehr netto von brutto“. Das ist ein weiterer massiver Anreiz zur Nicht-Leistung.
  12. Noch viel schlimmer ist, dass mit dem Paket absolut keine Strukturverbesserungen und Ausgabenreduktionen beschlossen worden sind. Der SPÖ wären solche aber realistischerweise nur im Gegenzug für die von der Gewerkschaft verlangte Lohnsteuersenkung abringbar gewesen. Dabei hätte es – alleine schon von der Größenordnung her – unbedingt und in erster Linie um das Pensionssystem gehen müssen, also um einer Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters. Da das nicht geschafft worden ist, wird es wohl bei Rotschwarz nie gelingen. Daher hat diese Koalition in Wahrheit endgültig ihre Daseinsberechtigung verloren.
  13. Und eindeutig negativ ist letztlich auch, dass die ÖVP dadurch Werner Faymann noch eine Zeitlang das Überleben als Bundeskanzler ermöglicht. Gut für ihn, aber ganz schlecht für Österreich.

Trotz des penetranten Jubels der SPÖ-hörigen Medien war dieser Freitag, der Dreizehnte, ein trauriger Tag.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 03:22

    Es genügt sich den folgenden Punkt anzusehen:

    "Eine massive Steuererhöhung und eine Fast-Erbschaftssteuer ist die massive Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Das trifft nicht nur viele österreichische Familien, ...
    Diese Steuer macht auch absurderweise die Anschaffung einer Eigentumswohnung noch teurer. Und das Erben eines Hauses auch für die eigenen Kinder geradezu unerschwinglich. Eine absolute Schweinerei!"

    Das ist ein Generalangriff gegen die Familien, der die lächerlichen "Ersparnisse" einer Lohnsteuer bei weitem wettmacht. Die Präsentation der "Reform" durch Faymann und Mitterlehner war eine einzige Verhöhnung der Bevölkerung.

    Ich "danke" jedem, der bei den letzten Wahlen SPÖ oder ÖVP gewählt hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 10:22

    ad 12:

    Ja diese Koalition hat ihre Daseinsberechtigung verloren, eigentlich müsste man neu wählen. Aber die Selbstbedienung ist stärker und wir werden diese Versager bis zur letzten Minute und danach ihr Leben lang zahlen müssen, dank der gesetzlichen Privilegien, die diesen Ausführenden ('Mandataren des Volkes', nein der Klientel) zustehen.

    Unabhängig vom Schaden, den sie verursachen.

    Verwaltungsreform, Föderalismusbegradigung, Steuerverantwortlichkeit der Länder, Privilegienabbau, Förderungsreduktion, Budgetdisziplin, Schuldenabbau, kritische EU-Politik, ... das wäre die Aufgabe dieser Regierung.

    Dieses Selbstbediener 'Reformerl' gibt diesen Regierenden einen Aufschub und den Österreichern bringt es weiteren Schaden.

    Neuwahlen wären angesagt, mit denen geht es eben nicht. Überall. wo Links dabei ist, entsteht enormer Schaden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 14:24

    1) Registrierkassenpflicht
    Gewollter, geduldeter Steuerbetrug wird damit keinesfalls verhindert.
    Beispiele gefällig:
    Der Friseur registriert für den Haarschnitt 25.- und zehn Euros wechseln als Trinkgeld den Besitzer ...
    Gar nichts wird sich dadurch ändern, wo es auch in Zukunft ohne Registrierkassen gehen wird. Bei Handwerkern nach der Eingangsfrage "Brauchens a Rechung?", oder beim Zahnarzt bei der Krone - mit oder ohne Rechnung ...

    2) Grunderwerbsteuer:
    Bei der Bemessungsgrundlage des realen Verkehrswertes profitieren vor allem die Realitätensachverständigen (vielleicht sogar zwei für Gutachten und Gegengutachten) und die Rechtsanwälte und Notare mit denn dadurch entstehenden höheren Vertragsgebühren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWaltraut Kupf
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 19:34

    Das Wort „Reform“ wird bis zum Erbrechen strapaziert, obgleich hier nichts wirklich definiert ist und Kritiker hauptsächlich feststellen, was keine Reform ist. Es wird unausgesprochen vorausgesetzt, daß eine Reform etwas in sich Gutes sein müsse (wobei es aber darauf ankäme, für wen). Vorauszugehen hätte eine psychologische Überlegung über die Reaktionsweise des Menschen. Niemand möchte Geld und Macht oder auch Benefizien verlieren. Kritiker, die mit ihren Forderungen nicht durchgekommen sind, führen dann gebetsmühlenartig an, was man seit Jahrzehnten nicht in Angriff genommen hat.

    Es ist z.B. müßig, über einheitliche Pensions- oder Krankenkassen zu spintisieren, wenn man doch wissen müßte, daß etwa die BVA-Versicherten fast wie Privatpatienten behandelt werden und diesen Status nicht werden verlieren wollen. Man könnte also nur im Wege eines Diktats Leuten etwas wegnehmen oder allen den begünstigten Status geben, was illusorisch und zu teuer wäre. Daß die Leute „länger in Arbeit gehalten werden“ sollen, ertönt schon etwas leiser angesichts der Tatsache, daß man ab 45 oder 50 keine Stelle mehr bekommt. Daß die reichlich praktizierte und fast schon propagierte Abtreibung fast die Hälfte der aktiven Arbeitnehmer und Steuerzahler beseitigt hat, darf nicht angesprochen werden.

    Die Forderung nach einem „schlankeren“ Staat und weniger Föderalismus bedenkt nicht, daß die freizusetzenden Leute dann arbeitslos sind und auch heutzutage so leicht nicht unterkommen werden. Die Kostenersparnis wäre also nicht groß.

    Merkwürdigerweise hat man von den 19 Mrd. Förderungen dem Vernehmen nach nur 1 Mrd. gestrichen. Da müßte doch etwas zu holen sein. Auch da gäbe es möglicherweise zusätzliche Arbeitslose, allerdings vermutlich in einer nicht allzu erheblichen Zahl. Hier spielt aber die Ideologie besonders stark herein, und es geht hier – vereinfacht – um Hochkultur versus Proletenposse und Eventkultur sowie jene Kunst und Literatur, welches alles nach Nationalität Riechende negiert und in die Weltbürgerkerbe drischt.

    Auch die Migration, an der man natürlich nicht rütteln darf (das wird früher oder später unter Strafe gestellt werden) wäre ein zu untersuchendes Gebiet. Es ist wohl kaum zu widerlegen, daß Wirtschaftsflüchtlinge praktisch in unser Sozialsystem einwandern. Wären wir nicht gar so splendid, kämen sie in weitaus geringerer Zahl. Es müßte sich herumgesprochen haben, daß selbst hochqualifizierte Leute oft Langzeitarbeitslose sind, wobei man Leuten, die kaum Deutsch können und in manchen Fällen überhaupt Analphabeten sind, mit einem riesigen Kostenaufwand Quartiere und Sprachkurse verschaffen kann, aber keinen Arbeitsplatz. Hier den Sparstift anzusetzen traut sich offensichtlich niemand, wobei tränenreich an die Humanität appelliert wird, die aber nur bei echten Kriegsflüchtlingen Berechtigung hätte.

    Zur „Reichensteuer“: neulich sagte ein Politiker im Fernsehen, die sogenannten Reichen hätten das Geld ja nicht gestohlen, sondern erarbeitet. Es mag aber auch durchaus welche geben, bei denen das nicht der Fall ist. Niemand ist aber offenbar in der Lage, Kriterien festzulegen, nach denen hier vorgegangen werden könnte.

    Festzustehen scheint, daß hier eine Verlegenheitslösung mit zum Teil zu optimistischen Anschätzungen zusammengepfuscht wurde, welche weit eher politischen Überlegungen folgt als der realitätsbezogenen Vernunft. Es kann auch in einer widersinnigen Koalition zwischen gegensätzlichen Ideologien kaum anders sein.

    Es gäbe rein theoretisch die Möglichkeit, gesamtstaatliche Notwendigkeiten zu vermitteln und überwiegende Akzeptanz dabei zu erzielen. Dazu wäre Lauterkeit, Idealismus und Glaubwürdigkeit sowohl seitens der Politik als auch von seiten der Bevölkerung gefragt. Da aber der Individualismus und Egoismus zur Staatsdoktrin geworden sind („hol´s dir“, „ich bin doch nicht blöd“, „ich liebe mich“ etc. etc.) wird das nicht klappen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 07:59

    Da in der Staatskasse ein gewaltiges Loch entstanden ist, war zu erwarten, dass dieses "Steuerreförmchen" langfristig betrachtet sowohl eine Umverteilung als auch eine Einnahmenerhöhung des Staates bedeutet. In den letzten Wochen konnte deutlich beobachtet werden, wie manche Interessensvertreter und Lobbyisten erfolgreich waren, andere aber nicht.

    Wie nicht anders zu erwarten, wird uns dieses geschnürte Paket nun als gute Lösung "verkauft" (Faymann: "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", Mitterlehner: "Ausgewogen und fair, kein lächerlicher PR-Gag"). Warten wir ab, ob tatsächlich "zusätzliche 4,9 Milliarden Euros in 6,4 Millionen Brieftaschen gelangen" (gestriges Zitat). Und alle Beteiligten werden als Sieger und Gewinner dargestellt. Genau so habe ich in vielen Marketingseminaren gelernt, wie man ein schlechtes Produkt trotzdem erfolgreich vermarkten kann. Auch dort wurde immer wieder erwähnt, wann es besser ist in Prozenten und wo doch absolute Zahlen zu verwenden sind. Genau so macht man es mit Grafiken, wo es tolle Methoden gibt, Negatives positiv darzustellen.

    Solche Zahlenspielereien erinnern mich an den versprochenen "Ederer-Tausender"(bekanntlich sollte sich eine 4-köpfige Familie beim EU-Beitritt monatlich so viele Schillinge ersparen) und anderer nicht eingetretener Zusagen.

    Wie so oft, kann es durchaus noch einige "Nachschärfungen" geben und alles wird ohnehin erst mit 1. Jänner 2016 wirksam. Bis dahin kann sich aber das wirtschaftliche Umfeld wieder total verändert haben, dann gibt es eben eine Reform der Reform. Dann kann sich das gestern präsentierte "Paket" doch als Mogelpackung erweisen.

    Über Einsparungen auf der Ausgabenseite (Verwaltungs-, Pensions-, Gesundheits-, Förderungs-, Bildungs- und Finanzausgleichsreform) habe ich gestern gar nichts gehört. Muss ich mir da eventuell ein neues Hörgerät besorgen, weil mir dies entgangen ist?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 11:38

    Enttäuschung Schelling: Wieso hat er nicht darauf bestanden, dass das Großprojekt "Politreform-jetzt" (Staats- und Verwaltungsreform, Privilegienabbau und Schuldenbremse in die Verfassung) mit fixiertem, forderndem Volumen (z.B. 6 Mrd) und fixiertem Termin (Budget 2017, die Hälfte 2016) gemeinsam mit der Steuerreform beschlossen werden muss. Dann wäre Aktion in die verfilzte Politik gekommen. Das wäre seine verdammte Pflicht gewesen. Leider eine große Enttäuschung.
    Siehe www.politreform-jetzt.at: Eintragen auf der Parlaments-Homepage

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2015 09:55

    .
    Dieses Steuerpaket ist ein schwacher Kompromiß einer Regierung ohne Reformeifer und Elan.
    .
    Wie hätte wohl das Paket einer ÖVP-FPÖ Regierung ausgesehen ?
    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorC3PO@R2D2
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2015 09:50

    Wo ist denn nun das Michler Vaterl? Der Wertkonservative, das Plappermäulchen, der sich letztes Jahr, groß angekündigt, von Unterberger aus dem Blog löschen lassen wollte, weil alle so böse zu ihm waren.

    Nichts wie dümmliche Ankündigungen. Ich bin schon weg, ich bin wieder da. Ähnlich manisch wie der Herr den das Michlervaterl immer so harsch kritisiert.

    Und genau solche Leute wie der Wertkonservative wählen die ÖVP noch immer, Rückgratlos bis zum Abwinken.

    Ist das einfach nur traurig, altersstarrsinnig oder einfach nur dumm?

    Herr Michler, warum stehen Sie nicht zu Ihren Worten? Sind Ihre Worte denn garsowenig wert?


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    19. März 2015 05:17

    Das Steuersystem war an sich nicht so schlecht, die Steuern sind lediglich zu hoch. Bei den Grenzen für die Steuersätze hätte eine automatische Inflationsanpassung hergehört. Warum hat man das nicht gemacht?

    Vor etwa 20 Jahren hatte ich einmal beim Finanzamt nachgefragt wo ich eine Liste bekommen könnte wie viel mich ein Arbeitnehmer kostet wenn er wieviel netto bekommt. Die Antwort war sehr einfach: Es es ist bei jeder Gehaltshöhe ziemlich genau die Hälfte. Bei kleinen Gehältern ist die Sozialversicherung höher, bei höheren die Steuer. Ich denke, daran hat sich ncihts geändert.

    Eine Verbesserung wäre es, statt Kindergeld etc. Steuerfreibeträge. Menschenzucht ist mittlerweile eine Branche.

  2. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      16. März 2015 21:25

      Wenn Politiker von „Reform“ reden, dann bedeutet dies doch seit eh und je eine Steuererhöhung oder Verschärfung der bürokratischen Schikanen.

      Von all dem, was man bisher hörte oder las – auch hier – wird klar, daß es letztlich doch den Mittelstand treffen wird, der aber längst beim kleinen Gewerbetreibenden oder Facharbeiter mit einer Wohnung oder einem kleinen Eigenheim beginnt.

      Nach dem HHA-Bericht, den immer weiter nach oben gehenden „möglichen“ Risiken, den drohenden Folgen des Nicht-Bankrotts bei Nicht-Zahlung, war eigentlich schon klar, daß die Steuerentlastung im jetzigen Zustand der Staatsfinanzen gar nicht leistbar sein würde. Der oberste Herr Schuldenwächter hat auch gleich resümiert, daß dies vor allem zu weiterer Verschuldung führen müsse, die – relativ bescheidene – Verwaltungseinsparungen nicht so schnell kämen, und auch sonst alles, bis auf die neuen/erhöhten Steuern, nicht wirklich greifen würde.

      Da es nur zwei wirksame Möglichkeiten gibt die Staatsschulden überhaupt los zu werden, nämlich per scharfer Inflation (die 2%, die die EZB anpeilt reichen dafür nicht annähend, wie jeder leicht überschlagen kann) oder eine dementsprechende Steuer auf die wirklich großen Kapitalvermögen. Diese machen in den „reichen Ländern“ das 4 – 6/7-fache des BIP aus, wobei zwei Drittel dem oberen 10% gehören, ein Drittel dem oben erwähnten Mittelstand mit einem kleinen Häuschen. Und innerhalb des oberen Dezils sind es nochmals die oberen 0,5 – 1%, die rund 70% davon besitzen.

      So wie die Wertsteigerung des Grundes, der vom Acker zu Bauerwartungsland in Bauland mutiert, keine Leistung des Eigentümers ist, sondern der Gemeinschaft (Gemeinde/Stadt), die Infrastruktur, Geschäfte, Arbeitsplätze, etc. geschaffen hat, sind auch Renditen größter Vermögen keine Leistung des Kapitalbesitzers. Es ist nur billig und recht hier die entsprechenden Beiträge zur Sanierung zu fordern.

      Vor allem, wenn die Rendite r weit größer ist als die Zuwächse der Wirtschaft g allgemein (r > g), und damit ein weit überproportionaler Anteil an das Kapital fließt.

      Hier im UTB werden alle möglichen Argumente rauf und runter dekliniert, aber der Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Wir müssen, um uns wieder „rühren“ zu können, das Schuldenproblem lösen, von den gigantischen Zinszahlungen weg kommen. Und zwar schnell. Sich so vehement auf die ÖVP-Kampagne „gegen Millionärssteuern“ zu hauen, ist dumm, denn die gar nicht so wenigen Multimillionäre und Milliardäre haben das Kapital und sie werden im herrschenden System nicht einmal wesentlich „ärmer“, selbst wenn man ihnen die ganze Staatsschuld aufladen würde. Sie NICHT angemessen zu beteiligen bedeutet doch in Wahrheit, daß nun die kleinen Fleißigen und der Mittelstand ganz allgemein zur Kasse gebeten wird.

      Im Übrigen denke ich, daß man sich an diese Überlegungen ohnedies wird gewöhnen müssen, denn anders ist das Schuldenproblem ohnedies nicht zu lösen, außer durch noch drastischere Maßnahmen, wie Krieg und Hyperinflation, die aber – wen glauben sie – treffen werden?

      Und warum werfen sie die Leute hier in die Bresche für eine ganz andere Kategorie von Beistzenden; Milliardäre, mir denen sie nicht das Geringste gemein haben!?

  3. Rimbaud (kein Partner)
    16. März 2015 21:20

    Wir wussen es doch schon immer. Die Amis sind die heimlichen Herrscher über die EU. Anders ausgedrückt: die EU ist der politische Arm der Nato - daher liebt sie Unterberger auch so. Jeder souveräne eupropäische Staat war/ist ohne EU viel unabhängiger von den USA als innerhalb des Völkerkerkers. Daher wird es die EU so lange geben, so lange Amerika die Welt beherrscht. Und nie wird es jemandem gestattet sein, auszutreten. Wetten?

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/die-ohnmacht-der-ezb-ex-ezb-banker-stark-obama-draengte-uns-zur-eurorettung_id_4548779.html

  4. CIA-Nazi (kein Partner)
    16. März 2015 20:25

    Militär-Analyst Robert Scales, offenbar ein Goebbels- und Unterberger-Leser, sagte bei Fox News:

    "Der einzige Weg, mit dem die USA […] das Blatt zu ihren Gunsten wenden können, ist anzufangen, Russen zu töten..."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/peter-harth/saeuberung-auf-ukrainisch-lasst-die-russen-in-leichensaecken-heimkehren-.html

    • Unterberger-Armee (kein Partner)
      16. März 2015 20:57

      Für einen Genozid an den Russen hat die Ukraine ein Geld vom IWF bekommen.

    • Mausi (kein Partner)
      16. März 2015 21:14

      U-Armee
      Ja aber, die Bedingung: Waffen u. Kriegsmaterial z. kaufen. Poroschenko reist gerade umher um Waffen zu kaufen.

      Wahrscheinlich muss das ges. Volk (n. nur die Ärmsten) erst genauso leiden wie damals die Russen (17 v. 19 Mitglieder der damaligen Regierung waren k. Russen, sondern Doppelpassbürger)
      bis es endlich kapiert, dass bei uns ebenfalls Verräter (führene Köpfe) in allen wichtigen Positionen (Politik, Medien, Polizei, Gerichte, Anwalts-, Ärzte-Kammern Gewerkschaften usw.) sitzen.

      Russlands bemerkenswerte Renaissance
      F. William Endahl
      Mein erster von vielen Besuchen Russlands ....
      http://einarschlereth.blogspot.de/2015/03/russlands-bemerkenswerte-renaissance.html#more

  5. Der Notar (kein Partner)
    16. März 2015 19:02

    Was Unterberger übersieht, ist ein ganz zentraler Punkt: erst vor kurzem war ich auf einem Seminar zur Lohn- und Gehaltsverrechnung inklusive Arbeitsrecht. Was nun mit dem Lohn und Sozialdumping Gesetz abgeht sprengt JEGLICHE Vorstellungskraft. Für minimale Versehen werden Strafen von tausenden Euro eingehoben. Federführend unter anderem Hundstorfer und man fasst es kaum: Frau Stadtrat Brauner. Genau jene zwei Figuren, die hunderte Millionen versemmelt haben. In einem normalen Rechtstaat müssten die beiden bereits einsitzen. Hier hetzen sie eine Meute auf die Klein-und Mittelunternehmen. Dies wird uns noch SEHR BESCHÄFTIGEN.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    16. März 2015 17:59

    Wahrlich ein trauriger Tag für Österreich. Oder: Warum ich mich innerlich jeden Tag etwas mehr von diesem Land verabschiede:

    "Die Studentin, die aus religiösen Gründen Kopftuch trägt, hat sich 2011 als Teilzeit-Servicekraft in einem Café beworben. Auf ihrem Bewerbungsfoto war das Kopftuch deutlich zu erkennen. Eine Mitarbeiterin des Cafés hat sie dann laut Klagsverband angerufen und mitgeteilt, dass die Stelle noch frei sei. Sie müsse aber während der Arbeitszeit ihr Kopftuch ablegen. Dazu erklärte sich die Studentin aber nicht bereit. Für den Job kam sie nicht mehr in Frage."

    http://derstandard.at/2000012992823/Kein-Job-wegen-Kopftuch-Studentin-erhaelt-2500-Euro

  7. kamamur (kein Partner)
    16. März 2015 17:06

    Kurzum, was hilft's, sich über einen Wertkonservativen, einen Bundes- oder Vizekanzler, einen der vielen Fußküsser und Arschkriecher oder sonst einen verbohrten "Ständiggleichwähler" aufzuregen. Solange Wahltag nicht ein Zahltag wird, wird sich auch in der herrschenden Parteienlandschaft nichts ändern - leider!

  8. Mausi (kein Partner)
    16. März 2015 15:47

    Hotelier ruft zur Demo gegen Steuerreform auf
    Moerisch
    "Wir, die Tourismuswirtschaft, können unsere Standorte nicht auslagern! Das heißt: Investitionen, Arbeit und Wertschöpfung bleiben im Land. Wir sorgen für Devisen. Wir sorgen für permanente Investitionen in den Regionen. Wir beleben den ländlichen Raum und reden nicht nur immer darüber.... Und das ist der Dank dafür??", fragt sich der ÖVP-Hotelier. Punktuell listet er auf, wie diese angebliche Reform ihn und seine Kollegen schwer belastet:
    http://bankenindieschranken.blogspot.co.at/2015/03/hotelier-ruft-zur-demo-gegen.html

  9. MH-0817 (kein Partner)
    16. März 2015 15:39

    Ein guter für den größten Kriegshetzer-Blog Österreichs:
    In Riga marschieren heute Veteranen der Waffe-SS!
    Die Parolen werden dieselben sein wir hier.

  10. Stalingrad 2.0 (kein Partner)
    16. März 2015 15:23

    Ein guter Tag beginnt ohne das tollwütige NS-Gekläffe gegen die "bösen Russen".

  11. Günther Hoppenberger (kein Partner)
    16. März 2015 14:42

    Würde die Funktionsweise des Geldes einer breiteren Öffentlichkeit verständlich gemacht, wäre leicht zu verstehen, dass das alles nichts mit Links und Rechts zu tun hat, sondern mit der Unmöglichkeit, mit demselben System, das den Aufbau eines gewissen Wohlstands ermöglicht hat, diesen auch aufrecht zu erhalten.

    Dass die Schulden stets nur zwischen den Sektoren Staat, Haushalt und Unternehmen hin und her geschoben, jedoch niemals getilgt werden können und insgesamt immer weiter ansteigen müssen, sollte langsam dämmern.

    Mathematische Gesetze sind durch Politik nicht ungültig zu machen. Was politisch geschieht, sind uneinsichtige Versuche am "Trotzdem" und müssen daher scheitern.

  12. Günther Hoppenberger (kein Partner)
    16. März 2015 14:31

    Es besteht weitgehender Konsens, dass die Steuerreform den Namen einer solchen nicht verdient. Dennoch sind manche Kritikpunkte ziemlich albern:
    Erbschafts-/Schenkungssteuer wären auf bereits versteuertes Eigentum zu erheben. Auch die entfaltete Kaufkraft beim Einkauf erfolgt mit bereits versteuertem Geld! Deshalb sollte der Kaufmann dann auch keine Steuern mehr abführen müssen?
    Da die Steuern des Kaufmanns eine kalkulatorische Größe sind, werden alle Steuern natürlich immer von den Konsumenten geleistet. Das ist doch klar

  13. Mausi (kein Partner)
    16. März 2015 14:10

    Hier läuft echt was falsch : Wirtschaftsflüchtlinge erhalten fürs Nichtstun 61,11 Euro mehr in Österreich
    Grafik
    https://volksbetrugpunktnet.files.wordpress.com/2015/03/c3b6s_sta.jpg
    Eins vorweg
    .. wie üblich werden die gaaaanz Gescheiten wieder den Ausländern die Schuld umhängen, anstatt den Politikern, d. diese Gesetze und Regelungen erst erschaffen haben.
    Leider denkt der (ver)modern(d)e (geistig tote) Mensch nicht weiter, als er sieht und tritt lieber nach unten, als mutig der Wahrheit in's Auge zu blicken u. d wahren Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Anstatt sich solidarisch mit den Schwächeren zu zeigen, himmelt er die Verbrecher an, weil sie besser (geschwollener) lügen können.

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. März 2015 18:13

      Für Wien fällt das Beispiel noch krasser aus. Die Mindestsicherung beträgt ja für Kinder in Wien 223,51 Euro. Das macht bei drei Kindern 670,53. Also erhalten die Einwanderer in ihrem Bespiel nicht 61 Euro mehr sondern 198,66 Euro.

      Strukturkonservative, die sich gerne als Wertkonservative ausgeben, unterstützen dieses System am liebsten durch an hohen Löhnen hängende hohe Steuern.

      http://www.wien.gv.at/gesundheit/leistungen/mindestsicherung/

  14. cmh (kein Partner)
    16. März 2015 13:09

    Nur ganz in der Wolle rot eingefärbte Sozialisten werden meinen, die Staatsschulden müssten von den Reichen (I.e. Onkel aus Amerika oder vielleicht dem Scheich) zurückgezahlt werden und nicht von uns. Selbstverständlich werden wir für die Hirnwixereien der Sozen (nur eine für viele wäre die liebe Grandezza KlauKlauClaudia S.) noch bis an unser Lebensende zahlen dürfen.

    Die Flennereien Unterbergers wären damit eigentlich überflüssig.

    Der einzige Punkt, der wesentlich wäre ist der Punkt 13.

    Wie oft kann man denn dieser ÖVP eigentlich noch in die Eier treten, ohne dass die sich krümmte? Hat die noch einen anderen Willen, als bei den Roten (und uns) zu parasitieren?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      16. März 2015 14:20

      S.g. cmh, betreffend Beantwortung diesbezüglicher Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll entweder an die ÖVP-Bundesparteileitung, oder auch an den Leiter der NÖ-ÖVP-Außenstelle Tulbing, Hrn. Michler, alias Wertkonservativer.
      MfG

  15. AppolloniO (kein Partner)
    16. März 2015 11:55

    Ursprünglich habe ich tatsächlich Hoffnung in die neuen Schwarzen -Wirtschafts- und Finanzminister(!)- gesetzt, wurde jedoch maßlos enttäuscht.

    Die Kommunisten in der Gewerkschaft, AK und SPÖ haben sich durchgesetzt und die Wirtschaftspartei macht den Steigbügelhalter.

    Wer außer einigen Gehirnamputierten kann noch SPÖVP wählen?

  16. Streicher (kein Partner)
    16. März 2015 11:27

    Welche Absurdität der Spitzensteuersatz bei Managergehältern auslöst, scheint noch nicht aufgefallen zu sein. Insgesamt kommt es zu einer Steuerbelastung von 80% (KöSt 25% und ESt 55%) bzw. 110% (zweimal ESt von 55%)! Und der VfGH rechtfertigt das wahrscheinlich wieder mit dem "Lenkungseffekt".

  17. Torres (kein Partner)
    16. März 2015 10:22

    Besonders die 1,9 Mrd., die durch Bekämpfung des Steuerbetrugs hereinkommen sollen, sind ja mehr als eigenartig. Zuerst einmal hieße das, dass die Österreicher ein Volk von Steuerhinterziehern sind, was ja schon an sich eine Frechheit und Beleidigung der Bevölkerung ist. Zweitens hieße das, dass die Regierung das schon längst weiß und sogar die Höhe der angeblichen Hinterziehungen kennt. Wieso hat sie also bisher nichts dagegen getan? Das wäre doch ganz klar Amtsmissbrauch. Jedenfalls haben sich die beiden Regierungsparteien dadurch - offenbar ungewollt - selbst das schlechtestmögliche Zeugnis ausgestellt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. März 2015 11:13

      Sie vergessen, daß nach einem Artikel in der Tagespresse, die Gegenfinanzierung durch den Kauf von 100 Brieflosen erfolgt.
      Das kann nicht schiefgehen.
      Wenn die Regierung geschickt ist, daran zweifelt ja niemand, dann kauft sie auch noch hundert Eurolotto Scheine und schon ist das Budgetdefizit weg und Österreich hat einen Überschuß.

      Goldene Zeiten für Österreich unter den Faylehnereconomics Spezialisten, oder so :-)

  18. C3PO@R2D2 (kein Partner)
    16. März 2015 09:50

    Wo ist denn nun das Michler Vaterl? Der Wertkonservative, das Plappermäulchen, der sich letztes Jahr, groß angekündigt, von Unterberger aus dem Blog löschen lassen wollte, weil alle so böse zu ihm waren.

    Nichts wie dümmliche Ankündigungen. Ich bin schon weg, ich bin wieder da. Ähnlich manisch wie der Herr den das Michlervaterl immer so harsch kritisiert.

    Und genau solche Leute wie der Wertkonservative wählen die ÖVP noch immer, Rückgratlos bis zum Abwinken.

    Ist das einfach nur traurig, altersstarrsinnig oder einfach nur dumm?

    Herr Michler, warum stehen Sie nicht zu Ihren Worten? Sind Ihre Worte denn garsowenig wert?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      16. März 2015 14:10

      Ich bitt´ Sie inständig, werter Hr. Kollega, lass´ns ihn schlaf´n!

      MfG

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. März 2015 18:57

      Ich wunder mich ja, dass bei all den klugen Dekonstruktionen, denen man sein Geschwurbel unterzogen hat, eines übersehen wurde. Er ist eben kein Wertkonservativer, er ist ein Strukturkonservativer. Werte sind ihm herzlich wurscht.
      Je mehr man nämlich in einer sich verändernden Welt an den Strukturen festhält, desto mehr schmelzen die ursprünglich durch diese Strukturen geschaffenen Werte dahin.
      Oder als Zitat:
      "Wenn wir wollen, dass alles bleibt wie es ist, muss sich alles ändern."

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      17. März 2015 19:15

      S.g. C3PO@R2D2, insbesondere werter Gasthörer, natürlich haben Sie so unrecht nicht.
      Dieser sinnbefreite Mann nervt deshalb so, weil er trotz nachvollziehbar harter Tatsachen immer noch "seine" geliebte ÖVP um jeden Preis und mit dümmlichem Geschwurbel verteidigt! Das ist nicht Treue, das ist Blödheit zur x-ten Potenz erhoben!
      Treue gegenüber einer politischen Partei ist an für sich schon hinterfragenswert. Eine politische Partei, besser noch deren Repräsentanten, haben in erster Linie ihre Wiederwahl im Kopf. Dafür lügen und betrügen sie, was das Zeug hält. Insbesondere SPÖ/ÖVP verteidigen um jeden Preis ihre Claims, wobei Iihnen verdummte "nützliche Idioten", wie der Tulbinger ÖVP-Simpel, zupass kommen.

      Wer nicht erkennt, dass "seine" Partei ihre Werte und Wähler verrät und keine Konsequenzen daraus zieht, hat ein massives Problem mit seiner Beurteilungs- und Auffassungsgabe und erinnert frappant an jene Nationalsozialisten, die bis zum 8. Mai 1945 an den "Endsieg" glaubten...
      MfG

  19. Tik Tak (kein Partner)
    16. März 2015 09:30

    Es ist keine Reform, es ist eine partielle Steuersenkung die in eine massive Ausweitung des Defizits münden wird und dann, die SPÖ hat dies schon angekündigt, zur Einführung von Vermögenssteuern und massiven Steuererhöhungen führen wird.

    Aber erst nach den Wahlen in Wien.

    Die ÖVP Leiche ist wieder einmal auf die SPÖ eingegangen und hat dafür ein kleines bisschen optischen Erfolg bekommen.

    Zum Schaden Österreichs, denn das ist pleite.

    Eine Steuerreform ohne organisatorische Änderungen und ohne ausgabenseitige Einsparungen ist bestenfalls ein sehr teurer Wahlkampfgag.

  20. Tik Tak (kein Partner)
    16. März 2015 09:25

    Cool, Unterberger, der Schutzpatron der Steuerhinterzieher.

  21. Rado (kein Partner)
    16. März 2015 07:30

    Hallo ÖVP!
    Wier sehen uns in der Wahlzelle! ich bin das Gesicht über der Kugelschreiberspitze die über euch hinwegfliegen und in einem anderen Formularkreis auf dem Zettel landen wird!

  22. Herby
    15. März 2015 00:21

    Mitterlehner wird es noch schwer haben: Ob er das ohne Schrammen übersteht:

    Wirtschaft will sich „massiv“ einbringen

    Zwar hat Finanzminister Hans Jörg Schelling betont, alle angekündigten Maßnahmen zur Gegenfinanzierung der Steuerreform umzusetzen. Doch einige Teile der Steuerreform dürften für Vertreter des ÖVP-Bauern- und ÖVP-Wirtschaftsbundes noch nicht in Stein gemeißelt sein.

    Von Experten wurde auch Kritik an der Übertragung von Grundstücken geübt. Hier gebe es noch Verhandlungsbedarf.


    http://orf.at/stories/2269050/2269051/

    • Rado (kein Partner)
      16. März 2015 07:33

      Sollen doch einfach die faulen Arbeiter und Angestellten mehr zahlen!
      Selber schuld, wenn man sich eine Wohnung kauft oder ein Häusel baut und nicht jahrzehntelang in Urlaube, und fettes Essen investiert.

  23. Waltraut Kupf
    14. März 2015 19:34

    Das Wort „Reform“ wird bis zum Erbrechen strapaziert, obgleich hier nichts wirklich definiert ist und Kritiker hauptsächlich feststellen, was keine Reform ist. Es wird unausgesprochen vorausgesetzt, daß eine Reform etwas in sich Gutes sein müsse (wobei es aber darauf ankäme, für wen). Vorauszugehen hätte eine psychologische Überlegung über die Reaktionsweise des Menschen. Niemand möchte Geld und Macht oder auch Benefizien verlieren. Kritiker, die mit ihren Forderungen nicht durchgekommen sind, führen dann gebetsmühlenartig an, was man seit Jahrzehnten nicht in Angriff genommen hat.

    Es ist z.B. müßig, über einheitliche Pensions- oder Krankenkassen zu spintisieren, wenn man doch wissen müßte, daß etwa die BVA-Versicherten fast wie Privatpatienten behandelt werden und diesen Status nicht werden verlieren wollen. Man könnte also nur im Wege eines Diktats Leuten etwas wegnehmen oder allen den begünstigten Status geben, was illusorisch und zu teuer wäre. Daß die Leute „länger in Arbeit gehalten werden“ sollen, ertönt schon etwas leiser angesichts der Tatsache, daß man ab 45 oder 50 keine Stelle mehr bekommt. Daß die reichlich praktizierte und fast schon propagierte Abtreibung fast die Hälfte der aktiven Arbeitnehmer und Steuerzahler beseitigt hat, darf nicht angesprochen werden.

    Die Forderung nach einem „schlankeren“ Staat und weniger Föderalismus bedenkt nicht, daß die freizusetzenden Leute dann arbeitslos sind und auch heutzutage so leicht nicht unterkommen werden. Die Kostenersparnis wäre also nicht groß.

    Merkwürdigerweise hat man von den 19 Mrd. Förderungen dem Vernehmen nach nur 1 Mrd. gestrichen. Da müßte doch etwas zu holen sein. Auch da gäbe es möglicherweise zusätzliche Arbeitslose, allerdings vermutlich in einer nicht allzu erheblichen Zahl. Hier spielt aber die Ideologie besonders stark herein, und es geht hier – vereinfacht – um Hochkultur versus Proletenposse und Eventkultur sowie jene Kunst und Literatur, welches alles nach Nationalität Riechende negiert und in die Weltbürgerkerbe drischt.

    Auch die Migration, an der man natürlich nicht rütteln darf (das wird früher oder später unter Strafe gestellt werden) wäre ein zu untersuchendes Gebiet. Es ist wohl kaum zu widerlegen, daß Wirtschaftsflüchtlinge praktisch in unser Sozialsystem einwandern. Wären wir nicht gar so splendid, kämen sie in weitaus geringerer Zahl. Es müßte sich herumgesprochen haben, daß selbst hochqualifizierte Leute oft Langzeitarbeitslose sind, wobei man Leuten, die kaum Deutsch können und in manchen Fällen überhaupt Analphabeten sind, mit einem riesigen Kostenaufwand Quartiere und Sprachkurse verschaffen kann, aber keinen Arbeitsplatz. Hier den Sparstift anzusetzen traut sich offensichtlich niemand, wobei tränenreich an die Humanität appelliert wird, die aber nur bei echten Kriegsflüchtlingen Berechtigung hätte.

    Zur „Reichensteuer“: neulich sagte ein Politiker im Fernsehen, die sogenannten Reichen hätten das Geld ja nicht gestohlen, sondern erarbeitet. Es mag aber auch durchaus welche geben, bei denen das nicht der Fall ist. Niemand ist aber offenbar in der Lage, Kriterien festzulegen, nach denen hier vorgegangen werden könnte.

    Festzustehen scheint, daß hier eine Verlegenheitslösung mit zum Teil zu optimistischen Anschätzungen zusammengepfuscht wurde, welche weit eher politischen Überlegungen folgt als der realitätsbezogenen Vernunft. Es kann auch in einer widersinnigen Koalition zwischen gegensätzlichen Ideologien kaum anders sein.

    Es gäbe rein theoretisch die Möglichkeit, gesamtstaatliche Notwendigkeiten zu vermitteln und überwiegende Akzeptanz dabei zu erzielen. Dazu wäre Lauterkeit, Idealismus und Glaubwürdigkeit sowohl seitens der Politik als auch von seiten der Bevölkerung gefragt. Da aber der Individualismus und Egoismus zur Staatsdoktrin geworden sind („hol´s dir“, „ich bin doch nicht blöd“, „ich liebe mich“ etc. etc.) wird das nicht klappen.

  24. Waltraut Kupf
    14. März 2015 19:30

    Das Wort „Reform“ wird bis zum Erbrechen strapaziert, obgleich hier nichts wirklich definiert ist und Kritiker hauptsächlich feststellen, was keine Reform ist. Es wird unausgesprochen vorausgesetzt, daß eine Reform etwas in sich Gutes sein müsse (wobei es aber darauf ankäme, für wen). Vorauszugehen hätte eine psychologische Überlegung über die Reaktionsweise des Menschen. Niemand möchte Geld und Macht oder auch Benefizien verlieren. Kritiker, die mit ihren Forderungen nicht durchgekommen sind, führen dann gebetsmühlenartig an, was man seit Jahrzehnten nicht in Angriff genommen hat.

    Es ist z.B. müßig, über einheitliche Pensions- oder Krankenkassen zu spintisieren, wenn man doch wissen müßte, daß etwa die BVA-Versicherten fast wie Privatpatienten behandelt werden und diesen Status nicht werden verlieren wollen. Man könnte also nur im Wege eines Diktats Leuten etwas wegnehmen oder allen den begünstigten Status geben, was illusorisch und zu teuer wäre. Daß die Leute „länger in Arbeit gehalten werden“ sollen, ertönt schon etwas leiser angesichts der Tatsache, daß man ab 45 oder 50 keine Stelle mehr bekommt. Daß die reichlich praktizierte und fast schon propagierte Abtreibung fast die Hälfte der aktiven Arbeitnehmer und Steuerzahler beseitigt hat, darf nicht angesprochen werden.

    Die Forderung nach einem „schlankeren“ Staat und weniger Föderalismus bedenkt nicht, daß die freizusetzenden Leute dann arbeitslos sind und auch heutzutage so leicht nicht unterkommen werden. Die Kostenersparnis wäre also nicht groß.

    Merkwürdigerweise hat man von den 19 Mrd. Förderungen dem Vernehmen nach nur 1 Mrd. gestrichen. Da müßte doch etwas zu holen sein. Auch da gäbe es möglicherweise zusätzliche Arbeitslose, allerdings vermutlich in einer nicht allzu erheblichen Zahl. Hier spielt aber die Ideologie besonders stark herein, und es geht hier – vereinfacht – um Hochkultur versus Proletenposse und Eventkultur sowie jene Kunst und Literatur, welches alles nach Nationalität Riechende negiert und in die Weltbürgerkerbe drischt.

    Auch die Migration, an der man natürlich nicht rütteln darf (das wird früher oder später unter Strafe gestellt werden) wäre ein zu untersuchendes Gebiet. Es ist wohl kaum zu widerlegen, daß Wirtschaftsflüchtlinge praktisch in unser Sozialsystem einwandern. Wären wir nicht gar so splendid, kämen sie in weitaus geringerer Zahl. Es müßte sich herumgesprochen haben, daß selbst hochqualifizierte Leute oft Langzeitarbeitslose sind, wobei man Leuten, die kaum Deutsch können und in manchen Fällen überhaupt Analphabeten sind, mit einem riesigen Kostenaufwand Quartiere und Sprachkurse verschaffen kann, aber keinen Arbeitsplatz. Hier den Sparstift anzusetzen traut sich offensichtlich niemand, wobei tränenreich an die Humanität appelliert wird, die aber nur bei echten Kriegsflüchtlingen Berechtigung hätte.

    Zur „Reichensteuer“: neulich sagte ein Politiker im Fernsehen, die sogenannten Reichen hätten das Geld ja nicht gestohlen, sondern erarbeitet. Es mag aber auch durchaus welche geben, bei denen das nicht der Fall ist. Niemand ist aber offenbar in der Lage, Kriterien festzulegen, nach denen hier vorgegangen werden könnte.

    Festzustehen scheint, daß hier eine Verlegenheitslösung mit zum Teil zu optimistischen Anschätzungen zusammengepfuscht wurde, welche weit eher politischen Überlegungen folgt als der realitätsbezogenen Vernunft. Es kann auch in einer widersinnigen Koalition zwischen gegensätzlichen Ideologien kaum anders sein.

    Es gäbe rein theoretisch die Möglichkeit, gesamtstaatliche Notwendigkeiten zu vermitteln und überwiegende Akzeptanz dabei zu erzielen. Dazu wäre Lauterkeit, Idealismus und Glaubwürdigkeit sowohl seitens der Politik als auch von seiten der Bevölkerung gefragt. Da aber der Individualismus und Egoismus zur Staatsdoktrin geworden sind („hol´s dir“, „ich bin doch nicht blöd“, „ich liebe mich“ etc. etc.) wird das nicht klappen.

    • Günther Hoppenberger (kein Partner)
      16. März 2015 15:22

      Die sich stets auf Klassenkampf zuspitzenden Steuerdiskussionen könnten unterbleiben und sich auf die Sachebene konzentrieren, sobald erkannt und eingesehen würde, dass sämtliche Steuern - und ich betone sämtliche - Steuern von den Konsumenten aufgebracht werden. Wer die Steuern jeweils abzuführen hat, steht auf einem anderen Blatt. Sämtliche Unternehmenssteuern und auch Sozialabgaben zahlt der Konsument, weil sie im Preis einkalkuliert sein müssen.

      Ausserdem ist es egal, wer an der Regierung ist, so lange an den Spielregeln unseres Schuldgeldsystems festgehalten werden muss. Dass dieses für ausgereifte Volkswirtschaften versagt und nicht geeignet ist, den einmal erreichten Wohlstand bewa

  25. Gerhard Pascher
    14. März 2015 17:08

    Das mit der schwammig fomulierten "Gegenfinanzierung" zur Lohnsteuersenkung ab 1.Jänner 2016 kann sich nie und nimmer zeitgerecht ausgehen. Auch wenn man jetzt schon in mit einer Kostenreduktion bei den Verwaltungen bei Bund, Ländern und Gemeinden beginnen würde, dann können die Früchte erst in einigen Jahren - und dann nur zum Teil - geerntet werden. So werden nun die (Bundes-)Jäger zu Gejagten der Gebietskörperschaften und Landesfürsten werden. Halali!
    Faymann rechnet schon mit einer weiteren Reform, wo er dann seinen Wunsch nach Einführung von Vermögenssteuern durchbringen will. Spätestens 2017 wird es so weit sein. Ich sehe da große Parallelen zu seinem "neuen Freund" Alexis Tsipras, welcher auch mit Salamitaktik die EU zur Nachgabe zwingen will.

  26. Politicus1
    14. März 2015 14:24

    1) Registrierkassenpflicht
    Gewollter, geduldeter Steuerbetrug wird damit keinesfalls verhindert.
    Beispiele gefällig:
    Der Friseur registriert für den Haarschnitt 25.- und zehn Euros wechseln als Trinkgeld den Besitzer ...
    Gar nichts wird sich dadurch ändern, wo es auch in Zukunft ohne Registrierkassen gehen wird. Bei Handwerkern nach der Eingangsfrage "Brauchens a Rechung?", oder beim Zahnarzt bei der Krone - mit oder ohne Rechnung ...

    2) Grunderwerbsteuer:
    Bei der Bemessungsgrundlage des realen Verkehrswertes profitieren vor allem die Realitätensachverständigen (vielleicht sogar zwei für Gutachten und Gegengutachten) und die Rechtsanwälte und Notare mit denn dadurch entstehenden höheren Vertragsgebühren.

    • Riese35
      14. März 2015 15:33

      @Politicus1: *******!

      ad 1) Sie haben recht. Nur haben Sie vergessen, daß damit wieder unnötige Bürokratie geschaffen und Kosten verursacht werden, die die wirtschaftliche Tätigkeit weiter lehmen und vor allem die Privatinitiative und das Unternehmertum dämpfen werden. Ebenso die verstärkte Schnüffelei, die weniger zusätzliche Steuereinnahmen sondern die Unterlassung von Wirtschaftsleistung bringen wird.

      ad 2) Ihr Punkt ist wichtig, ist aber nur der Tupfen auf dem I. Die "Steuerreform" ist ein komplexes Paket gegen Eigentumsbildung, um möglichst viele in die Rolle von Mietern zu treiben.

  27. machmuss verschiebnix
    14. März 2015 13:30

    Da wurden Prozentsätze ein bischen umher-jongliert , auf die "Vermarktbarkeit" geachtet,
    aber finanziert wird dieser Hokuspokus unter Garantie NICHT durch Reformen auf der
    Ausgaben-Seite !

    Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn es sich beim versprochenen
    "mehr-Netto-für-Brutto" wieder nur um so einen "Ederer-Tausender" handelte.

    Nicht ganz Off Topic dazu:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Grasser
    ... unter "Corruption allegations" ...
    Meanwhile, in March 2015, after being exposed so many years to a continuous and debilitating flood of breaking waves of political harassment, Grasser still is standing firm on the shore of austrian (in)justice. Wheareas the public opinion is gradually realizing, that his persecutors do not have any interest in bringing him into jail by perpetually repeating the same wicked allegations, but instead, Grasser should just be kept away from re-entering any political carreer, which potentially could set an end to the dominance of certain political circles in austria, that are presenting themselves as social, while exploiting and deceiving tax-payers by billions of Euros ! Will Grasser evade from all the mud being thrown upon him: http://derstandard.at/2000012006071/Justiz-befragt-bis-zu-49-prominente-Zeugen

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. März 2015 10:55

      Grasser wurde 2002 von der SPÖ als Ziel diverser Schmutzkampagnen gegen die Schüsselregierung ausgewählt.

      Das ist bis heute ein Selbstläufer.

      Hätte die Justiz handfeste Inhalte für eine Anklage, er wäre längst vor Gericht gestanden, so aber ist er eine dauerhafte Zielscheibe der SPÖ Strategen.
      Eine Art Watschenmann für rote und grüne Wähler um von den Korruptionsskandalen der eigenen Truppe abzulenken.

      Natürlich ist es auch das Ziel, ihn persönlich und finanziell fertigzumachen, im Finanziellen gelingt das auch gerade.
      Wenn er pleite ist, würde er sich nicht mehr verteidigen können und daher vielleicht einmal doch vor Gericht landen.

      Aber selbst wenn die Verfahren gegen ihn alle eingestellt werden, wird sein Ruf längst so gefestigt sein, daß die roten und grünen Wähler von seiner Schuld überzeugt sein werden und die fehlende Verurteilung auf eine parteiische Justiz schieben werden.

      Der Grasser ist bereits fertiggemacht worden und es hat, außer dem Watschenmann, nichts gebracht.

      Sein Fehler war, daß er damals zu beliebt bei den Wählern war und nicht bei SPÖ oder Grünen war.

  28. Wolfgang Bauer
    14. März 2015 11:38

    Enttäuschung Schelling: Wieso hat er nicht darauf bestanden, dass das Großprojekt "Politreform-jetzt" (Staats- und Verwaltungsreform, Privilegienabbau und Schuldenbremse in die Verfassung) mit fixiertem, forderndem Volumen (z.B. 6 Mrd) und fixiertem Termin (Budget 2017, die Hälfte 2016) gemeinsam mit der Steuerreform beschlossen werden muss. Dann wäre Aktion in die verfilzte Politik gekommen. Das wäre seine verdammte Pflicht gewesen. Leider eine große Enttäuschung.
    Siehe www.politreform-jetzt.at: Eintragen auf der Parlaments-Homepage

    • Gerhard Pascher
      14. März 2015 16:37

      "Wenn er's nur aushält, der Schelling" (abgewandelter Werbeslogan der Firma Zgonc). Der Finanzminister wurde von der realen österreichischen Politik eingeholt und hat nun neben der SPÖ, den förderalistischen Landeskaisern auch schon mit manchen ÖVP-Granden zu kämpfen. Hoffentlich gibt er nicht auf!

      P.S.:
      Ich kann diese proletarische Floskel "Mehr brutto vom Netto" schon nicht mehr hören. Haben die Sozialdemokraten keine besseren Argumente, als immer wieder diese alte Leier zu erwähnen? Von Faymann kann man angesichts seiner Ausbildung nichts anderes erwarten, aber im Mittagsjournal hat auch ein Wirtschaftsforscher dieses Zeug nachgeplappert.

    • Wolfgang Bauer
      14. März 2015 18:46

      Bin ganz Ihrer Meinung, G.P. Abgesehen vom Sprachgefühl reckt es einen auch bei dem Gedanken, dass gerade die Sozialisten immer noch mehr Steuern wollen. Und jetzt sind sie die Vorkämpfer(_innen natürlich auch) für dieses schreckliche nettobrutto. Letzthin im ORF-Bürgerforum (wetten, dass das bald BürgerInnenforum heißen wird) war unser "Kanzler" ganz stolz, dass wir "die höchsten Bankensteuern von Europa haben", 6 Mrd. habe er den Banken schon abgenommen. Und wer zahlt's? Jene, die jetzt endlich "Mehr netto...." haben sollen.

  29. Claudius
    14. März 2015 10:41

    OT: Englisches E.U.-Sciene-Fiction-Drama (von der BBC):

    "Europa auf Crashkurs": Premiere im deutschsprachigen TV am Sonntag, 15.3.2015 um 23:05Uhr in ORF2
    , siehe auch meinen Tipp:
    http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Theater-Konzerte-Events/649

    Und auch dieser informative Link dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150312_OTS0143/europa-auf-crashkurs-dokfilm-zeigt-deutschsprachige-tv-premiere-der-skandaldoku

  30. Josef Maierhofer
    14. März 2015 10:22

    ad 12:

    Ja diese Koalition hat ihre Daseinsberechtigung verloren, eigentlich müsste man neu wählen. Aber die Selbstbedienung ist stärker und wir werden diese Versager bis zur letzten Minute und danach ihr Leben lang zahlen müssen, dank der gesetzlichen Privilegien, die diesen Ausführenden ('Mandataren des Volkes', nein der Klientel) zustehen.

    Unabhängig vom Schaden, den sie verursachen.

    Verwaltungsreform, Föderalismusbegradigung, Steuerverantwortlichkeit der Länder, Privilegienabbau, Förderungsreduktion, Budgetdisziplin, Schuldenabbau, kritische EU-Politik, ... das wäre die Aufgabe dieser Regierung.

    Dieses Selbstbediener 'Reformerl' gibt diesen Regierenden einen Aufschub und den Österreichern bringt es weiteren Schaden.

    Neuwahlen wären angesagt, mit denen geht es eben nicht. Überall. wo Links dabei ist, entsteht enormer Schaden.

    • A.K.
      14. März 2015 11:33

      @Josef Maierhofer
      Ja zu: "...Neuwahlen wären angesagt, mit denen geht es eben nicht. Überall. wo Links dabei ist, entsteht enormer Schaden."
      *************************************

    • ProConsul
      14. März 2015 16:14

      Lieber Herr Maierhofer,

      was sollen denn Neuwahlen bringen, wenn dieselben Dodeln wieder und wieder von den Österreicherin gewählt werden. Die SPÖ wird immer von einem hohen Prozentsatz der Wähler gewählt. Und die importierten Unterschichten und eingebürgerten Neu-Wähler werden ebenso vorzugsweise ihr Kreuzerl bei den Sozialisten machen.

    • Josef Maierhofer
      14. März 2015 16:26

      @ ProConsul

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Ich weiß nicht, ob die dann alle ihr Kreuzerl dort machen, wenn es dann immer weniger 'Schnitzel & Bier' und 'Hollodaro-Festln' gibt, weil schlicht die 'Marie' ausgehen wird, wenn die Staatskredite teuer werden und limitiert, ich weiß nicht, ob die alle dann noch ihr Kreuzerl dorthin malen, wenn auf dem Konto nur noch Brotkrumen sind von dem, was einmal dort war.

      Irgendwann lässt sich dieser Wahnsinn ja nicht mehr verbergen, da kapiert das dann auch der 'Sozialfall' und 'Öztürk & Co' machen dann halt eigene Parteien. Lang wird das nicht mehr dauern, dieser Wahnsinn.

  31. Nestor 1937
    14. März 2015 09:55

    .
    Dieses Steuerpaket ist ein schwacher Kompromiß einer Regierung ohne Reformeifer und Elan.
    .
    Wie hätte wohl das Paket einer ÖVP-FPÖ Regierung ausgesehen ?
    .

    • Riese35
      14. März 2015 10:12

      Dieses Steuerpaket ist kein schwacher Kompromiß, sondern ein massiver Frontalangriff gegen Familien, Eigentum und den Mittelstand.

      "Die Steuerschlupflöcher und Umgehungsmöglichkeiten schließen", ist kein Beitrag zur Gerechtigkeit, sondern die Verhinderung gewisser, wirtschaftlicher Tätigkeiten im Kleingewerbe und Mittelstand, die in Zukunft einfach nicht mehr stattfinden werden, weil es sich nicht mehr rechnet.

      Wenn eine Registrierkassa beim Maronibrater einfach im Verhältnis zur wirtschaftlichen Tätigkeit zu aufwendig ist, wird er seinen Maronistand nicht mehr betreiben und zum AMS stempeln gehen. Daß gewisse Tarife Pauschalierungen vorsehen, ist sinnvoll. Die Abschaffung der Pauschalierung wird deswegen nicht großartig mehr Steuereinnahmen in die Staatskasse spülen.

      Profitieren werden nur die internationalen Konzerne, die ihr Vermögen viel leichter hin- und herschieben können.

    • Nestor 1937
      14. März 2015 11:43

      Riese35

      Wollen Sie auch meine Frage beantworten?

    • Riese35
      14. März 2015 11:59

      @Nestor 1937: "Wollen Sie auch meine Frage beantworten?"

      Schwer, denn was-wäre-wenn, ist immer schwer zu beantworten. Jedenfalls waren Straches Äußerungen gestern sehr vernünftig. Ich bin überzeugt, daß so eine Kooperation ÖVP-FPÖ (ich würde auch TS dabei sehr begrüßen) weit mehr und vor allem Sinnvolles fertiggebracht hätten und uns so eine Belastungswelle erpart geblieben wäre.

    • Wyatt
      14. März 2015 14:22

      Riese35 10:12 *************
      Riese35 11:59 *************
      Riese35 09:47 *************

  32. Gerhard Pascher
    14. März 2015 07:59

    Da in der Staatskasse ein gewaltiges Loch entstanden ist, war zu erwarten, dass dieses "Steuerreförmchen" langfristig betrachtet sowohl eine Umverteilung als auch eine Einnahmenerhöhung des Staates bedeutet. In den letzten Wochen konnte deutlich beobachtet werden, wie manche Interessensvertreter und Lobbyisten erfolgreich waren, andere aber nicht.

    Wie nicht anders zu erwarten, wird uns dieses geschnürte Paket nun als gute Lösung "verkauft" (Faymann: "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", Mitterlehner: "Ausgewogen und fair, kein lächerlicher PR-Gag"). Warten wir ab, ob tatsächlich "zusätzliche 4,9 Milliarden Euros in 6,4 Millionen Brieftaschen gelangen" (gestriges Zitat). Und alle Beteiligten werden als Sieger und Gewinner dargestellt. Genau so habe ich in vielen Marketingseminaren gelernt, wie man ein schlechtes Produkt trotzdem erfolgreich vermarkten kann. Auch dort wurde immer wieder erwähnt, wann es besser ist in Prozenten und wo doch absolute Zahlen zu verwenden sind. Genau so macht man es mit Grafiken, wo es tolle Methoden gibt, Negatives positiv darzustellen.

    Solche Zahlenspielereien erinnern mich an den versprochenen "Ederer-Tausender"(bekanntlich sollte sich eine 4-köpfige Familie beim EU-Beitritt monatlich so viele Schillinge ersparen) und anderer nicht eingetretener Zusagen.

    Wie so oft, kann es durchaus noch einige "Nachschärfungen" geben und alles wird ohnehin erst mit 1. Jänner 2016 wirksam. Bis dahin kann sich aber das wirtschaftliche Umfeld wieder total verändert haben, dann gibt es eben eine Reform der Reform. Dann kann sich das gestern präsentierte "Paket" doch als Mogelpackung erweisen.

    Über Einsparungen auf der Ausgabenseite (Verwaltungs-, Pensions-, Gesundheits-, Förderungs-, Bildungs- und Finanzausgleichsreform) habe ich gestern gar nichts gehört. Muss ich mir da eventuell ein neues Hörgerät besorgen, weil mir dies entgangen ist?

  33. Riese35
    14. März 2015 03:22

    Es genügt sich den folgenden Punkt anzusehen:

    "Eine massive Steuererhöhung und eine Fast-Erbschaftssteuer ist die massive Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Das trifft nicht nur viele österreichische Familien, ...
    Diese Steuer macht auch absurderweise die Anschaffung einer Eigentumswohnung noch teurer. Und das Erben eines Hauses auch für die eigenen Kinder geradezu unerschwinglich. Eine absolute Schweinerei!"

    Das ist ein Generalangriff gegen die Familien, der die lächerlichen "Ersparnisse" einer Lohnsteuer bei weitem wettmacht. Die Präsentation der "Reform" durch Faymann und Mitterlehner war eine einzige Verhöhnung der Bevölkerung.

    Ich "danke" jedem, der bei den letzten Wahlen SPÖ oder ÖVP gewählt hat.

    • Riese35
      14. März 2015 03:51

      In Anbetracht der massiven Erhöhung der Grunderwerbssteuer für Familien klingt die Aussage, daß es keine Erbschaftssteuer gäbe, wie Hohn.

      Erbt nämlich ein Kind die elterliche Liegenschaft, an der es nicht hauptgemeldet ist, und möchte diese dann verkaufen, fallen 4,2% fiktiver Veräußerungsgewinn (30% von 14%)+ 3,5% Grunderwerbssteuer jeweils vom Verkaufspreis an, das sind 7,7% des Verkaufspreises. Bei einem Verkaufspreis von 500.000 EUR sind das 38.500 EUR an den Fiskus. Ein stolzer Preis.

      Bei angeblichen 1000 EUR mehr pro Jahr (was nicht stimmt, denn die SV-Abgaben wurden auch massiv erhöht) erfordert das 38 Jahre Ansparen für die Begleichung dieser versteckten Erbschaftssteuer.

      Tatsächlich wird es vermutlich so sein, daß die erhöhten SV-Abgaben die Steuerersparnis kompett wettmachen werden.

    • logiker2
      14. März 2015 08:49

      bemerkenswert wieviel Sozialismus bereits in der angeblichen Volkspartei bereits steckt.

    • logiker2
      14. März 2015 08:50

      parton, streiche einmal "bereits".

    • Karl Knaller
      14. März 2015 09:51

      @logiker2
      Meinten Sie die Dolly Parton? Eine gute Wahl! Seit wann sind Sie mit ihr per Du? Korrigiert sie Ihre Mails?

    • machmuss verschiebnix
      14. März 2015 11:44

      Hi hi, Karl Knaller hat ein neues Opfer gefunden - womit hat logiker2 das verdient ?
      Sehen Sie da irgendwo einen Logikfehler ?

    • Riese35
      14. März 2015 12:19

      @Steinibeini: Mich erinnern die zahlreichen, massiven Tarnsteuern beim Vererben oder Weitergeben schön langsam an die stalinistischen Enteignungen in der Sowjetunion. Begonnen hat es ja schon vor ein paar Jahren mit der Einführung eines fiktiven, nicht vorhandenen Veräußerungsgewinns von 14% (!!!) vom Verkaufserlös, auf den jetzt 30% Steuer fällig werden. Macht 4,2% Steuer vom Verkaufserlös, der in die Zigtausende Euro geht. Und dazu kommt dann noch die massiv erhöhte, als Grunderwerbssteuer getarnte Erbschaftssteuer.

      Das soll offenbar die Eigentumsbildung unattraktiv machen, die berufliche Mobilität mit Wohnen im Eigentum einschränken und die Bevölkerung massenweise zu Mietern machen. Die Mietervereinigung wird sich freuen!

      Die SPÖ hat sich voll durchgesetzt. Die ÖVP soll uns nicht für dumm verkaufen! Ein sozialistischeres Programm gibt es nicht, nur haben das die Jusos noch nicht überrissen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung