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FN 718: Das ÖVP-Glas ist zu mehr als neun Zehntel leer

Immerhin vier Abgeordnete – oder nur vier?

Vier ÖVP-Abgeordnete haben sich trotz massiver Drohungen durch die Parteiführung getraut, gegen das Fortpflanzungsgesetz zu stimmen. Zusammen mit Freiheitlichen und Team Stronach. Das Verhalten der Herren Zakostelsky, Huainigg, El Habassi und Gerstl ist angesichts des Drucks besonders anerkennenswert. Es gibt also doch noch Menschen, denen Werte, Grundsätze und insbesondere die Rechte von Kindern wichtiger sind als Parteidisziplin (= die opportunistische Hoffnung, für sein Anpasslertum vielleicht wieder aufgestellt zu werden). Aber das Glas ist damit keineswegs halbvoll. Denn die ÖVP hat ja noch immerhin 47 Mandate. Damit ist das mutige Quartett nicht einmal ein Zehntel. Und die neun Zehntel können überhaupt nicht sagen, warum sie sich schon wieder der SPÖ, der schwul-lesbischen Lobby, den an Fortpflanzung verdienenden Ärzten, einem überforderten Justizminister und einem als Vorfeld-Organisation der SPÖ agierenden Verfassungsgerichtshof gebeugt haben. Seit Jahren gibt die ÖVP immer und überall nach, ohne je etwas dafür zu bekommen. Weder wirtschaftspolitisch noch für die Werte, für die sie einst gestanden ist. Und unter einem Parteichef Mitterlehner ist ständiges Nachgeben überhaupt zum Parteiprogramm geworden. Nur zu sagen, dass es immer noch extremere rotgrüne Forderungen gegeben hat, denen man dann doch (noch) nicht zugestimmt hat, ist ein bisschen wenig. Man hätte ja überhaupt Nein sagen können. Man hätte statt auf die nächste Kandidaten-Liste mehr auf die Wähler achten können.

PS.: Ob sich die ÖVP-Frauen etwas Gutes tun, dass gerade bei einem solchen Thema keine einzige von ihnen dagegen zu stimmen gewagt hat? Sie machen damit neuerlich klar: Ihr einziges Interesse richtet sich auf noch mehr Mandate und Machtpositionen durch Quoten aller Art. Inhaltlich stehen sie für absolut nichts mehr. Was gerade auch viele weibliche Wähler bitter enttäuscht. Aber Mandate glaubt man ja, von Herrn Mitterlehner zu bekommen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKÖL
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 20:30

    Man muss sich wirklich schämen in so einem Land und vorallem mit solchen Volksvertretern zu leben. Das Fortpflanzungsmedizingesetzes wurde heute mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS beschlossen.

    SPÖ – Die Partei der Volksverräter par excellence (früher Kommunisten), Anhänger eine zutiefst gottlosen Ideologie.

    ÖVP – Die Partei der vorgeblich konservativen, christlichen Bürger, die aber heute überall zustimmen, solange sie dafür noch ein bischen am Futtertrog bleiben dürfen.

    Grüne – Radikalfeminstinnen, Homosexuelle, Atheisten – über diese Personen möchte ich mich nicht näher äußern, da ich sonst ins derbe abgleite.

    NEOS – Die Partei der Loge – neoliberale, kapitalistische Götzendiener (weitere Ausführungen erübrigen sich auch hier).

    Wer solche Volksvertreter hat und solchen Mehrheitsentscheiden ausgeliefert ist, der verläßt am besten noch heute das sinkende Schiff und wandert aus, solange er noch kann. Bald werden die Sozialisten unter dem Jubel ihrer primitiven Anhängerschaft das Vermögen der letzten verbliebenen Leistungsträger an den in- und ausländischen Pöbel verteilen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 20:24

    Das war heute wieder ein Skandal!! Wenn man sich das angeschaut hat, es war zum Spei... Keiner von denen, die heute diesen Unsinn beschlossen haben, hat davon geredet, wie es einmal sein wird, wenn diese "zusammengeschusterten" Kinder ins Fragealter kommen und wissen wollen, wer ist jetzt der "wirkliche" Vater, die "wirkliche" Mutter?? Und Kinder im Heranwachsenenalter können sehr penetrant fragen, das weiss man auch, wenn man Kinder in einer ganz "normalen" Familie großgezogen hat - ich möchte mir das nicht vorstellen, wenn das in so einem familienähnlichen Gebilde passiert.
    Und Kinder können sehr brutal mit ihren Ansichten und Wahrheiten sein - so ungefähr, ich hab Euch ja nicht angeschafft, dass ihr mich macht, ihr habt das Vergnügen gehabt und ich muss das jetzt ausbaden, so und so ähnlich kommen die aufmüpfigen Jugendlichen u. U. daher, man weiss das ja alles.
    Aber wie geht man dann mit der grauslichen Wahrheit um?? Sagt man dann, ich wollte unbedingt ein Kind haben, da bin ich zur Samenbank, hab mir einen blauäugigen, großgewachsenen, feschen Akademiker als möglichen Vater ausgesucht. Oder gegengleich, kann es dann ja auch noch kommen, dass bei der Eizellenspende auch ausgesucht wird, wer passen könnte. Oder es heisst dann, es wurde ein Vater oder eine Mutter ausgesucht, die in etwa so eine Figur und/oder Aussehen wie die zukünftigen " Eltern" hat ausgewählt, aber sonst war es ziemlich egal, wer die Spender waren. Es ist einfach eine Horrorvorstellung!! Und von den Kindern wurde heute kaum geredet, nur so als Nebenerscheinung wurden die manchmal genannt, dabei geht es nur um die Kinder. Eine von den Abgeordneten hat sogar von "Erzeugung", ob absichtlich oder unabsichtlich, vermag ich nicht zu beurteilen, gesprochen, als ob man irgendein Produkt auf den Weg bringt! Schlimm.
    Na ja und wenn der Justizminister von Familie spricht, dann dreht's mir auf ganz brutal deutsch gesagt, den Magen um. Kann sich der nicht in die Situation von Kindern hineindenken??? Davon zu reden, dass für die Kinder die soziale Familie wichtig ist und nicht die biologische das ist ja eine Frechheit. Und wenn ich die Gesichter so halbwegs deuten kann, dann war eine Abgeordnete der ÖVP (deren Namen habe ich ganz einfach vergessen, weil sie mich so aufgeregt hat) die in wohlgesetzten Worten referiert hat, warum sie als Abgeordnete, Frau und Mutter und Katholikin für dieses Gesetz ist, innerlich überhaupt nicht dafür, denn ich habe selten ein so ausdrucksloses, betont emotionslos sein wollendes Gesicht wie bei dieser Frau gesehen. Als Katholikin kann ich ja schon gar nicht für dieses Gesetz sein - aber es gehörte halt verdammt viel Mut dazu, gegen den Wind zu bru... Wer weiss, wie lange die paar Hansln, die sich getraut haben, dagegen zu sein, in ihrer Partei noch was zu sagen haben werden.
    Das ist Demokratie in Österreich - adieu ÖVP.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 19:59

    Ich bin nicht sicher, was mich eben mehr empörte: die linke Berichterstattung des ORF oder die Tatsache, daß nur 4 Abgeordnete der ÖVP noch wissen wofür diese Partei eigentlich stehen sollte ! Oder doch das Schweigen der Kirche ? Vom Kardinal ist ohnehin nichts zu erwarten, aber von Bischof Küng erwarte ich mir ein ernstes Wort !
    Es zeigt sich auch, wie schade es ist, daß das Team Stronach als Partei so zersplittert. Aber immerhin stehen sie geschlossen hinter den Werten, die einst auch die Werte der ÖVP waren. Und diese hat einmal mehr gezeigt, daß sie unwählbar geworden ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 21:08

    Da wird sich bald ein neuer Berufszweig etablieren: Freischaffender SAMENSPENDER!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2015 10:29

    Lobbyisten am Werk ... gegen die Interessen der Bevölkerung, Kinderrechte aushebelnd.

    Gibt es noch Interessensvertreter der vielen österreichischen Katholiken im Parlament und in der einst konservativen, christlichen Partei ÖVP ???

    Die Kirche müsste der FPÖ sehr dankbar sein, dass sie sich der Meinungen eines Großteils der Bevölkerung annimmt und auch mutig gegen eine weitere Islamisierung des Landes auftritt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 22:53

    Gerade in dieser Abstimmung ging es um 'Werte'. Ich glaube der typische ÖVP Mandatar kennt das Wort nur in Zusammenhang mit seinem utopischen Gehalt und was er damit kaufen kann.
    Es wäre gut zu wissen ob nicht in Wahrheit die Bundes-ÖVP die treibende Kraft hinter all diesen Gemeinheiten ist?!?!
    Jedenfalls ist die Bundes-ÖVP unwählbar!

    Hallo Herr Stöckl, wollen Sie es nicht versuchen? Es gibt genügend wertkonservative und wirtschaftsliberale Stimmen!
    Zugegeben, ich bin Salzburger, wenn Christian nach Wien geht, brechen bei uns die Finanzen zusammen – 'unsympathische', aber halt erfolgreiche, Kämpfer wie ihn gibt es wenig. Der hat zuerst in Hallein, dann im Land, den sozialistischen Saustall (Spekulation, Schulden, Garantien) ausgebadet.

    Liebe Mitblogger, beschäftigt Euch mit diesem Mann! Er ist logischer weise nicht sonderlich beliebt, aber tut die nach Sozialisten erforderliche Arbeit! Und zwar wirklich gut!
    Schreibt also die ÖVP nicht ab! Solche Leute gibt es sonst nur beim TS!
    (Und so wie die Bundes-ÖVP sonst ausschaut …., es muss sich also etwas ändern)

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2015 19:04

    Die ÖVP ist also für Lesbenpaare und künstliche Befruchtung für solche und wird hoffentlich nur mehr von diesen gewählt.

    Die FPÖ tritt für die Familie ein und macht diesen Blödsinn nicht mit.

    Wie kann man bloß so gegen den Volkswillen handeln ?

    Ich glaube die FPÖ wird die neue SPÖVP, wenn die Linken so weitermachen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorStefan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2015 11:31

    Ich halte es für eine Schwäche unseres Rechtssystems, dass nicht bei allen gerichtlichen Verfahren, die zentrale Kinderinteressen betreffen, die Mitwirkung eines Rechtsvertreters der dezidiert die Interessen der Kinder vertritt zwingend vorgeschrieben ist. Das höchste Rechtsgut auf das die VfGH-Entscheidung zur Fremdkindadoption Auswirkungen haben wird sind "Kinderinteressen". Es wird tiefgreifende Auswirkungen auf die Lebensituation lebender elternlose Kinder mit Rechtspersönlichkeit haben, die ab 01.01.2016 adoptiert werden. Im Verfahren vor dem VfGH vertrat der Anwalt selbstverständlich die Klägerinteressen. Es ist zwar Aufgabe von Verfassungsrichtern die Rechte aller Betroffenen zu berücksichtigen, damit wird jedoch das Fehlen eines dezidierten Vertreters der Interessen der Kinder nicht ausgeglichen. Auch die vorgesehene Möglichkeit, dass die Bundesregierung bei Gesetzesaufhebungsverfahren vor dem VfGH eine Stellungnahme abgeben kann vermag die beschriebene Ungleichheit nicht auszugleichen. (Die Bundesregierung hat ohnehin bei diesem Verfahren darauf verzichtet, was eigentlich ein Skandal ist, denn sie hätte mit einer guten Stellungnahme den VfGH dazu zwingen können sich mit den Kinderinteressen viel differenzierter und sorgfältiger auseinanderzusetzen).


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  1. Knut (kein Partner)
    25. Januar 2015 12:15

    ... womit eigentlich bewiesen ist, dass das "V" im *ÖVP* nicht für Volk stehen kann.

    Vielleicht für "Voll"? Da würde sich doch für das " P" der "Pfosten" fast von selbst aufdrängen.

  2. Riese35
    24. Januar 2015 23:48

    Eine wunderbare Rede im Parlament zur Beschlußfassung dieses Gesetzes:
    https://www.youtube.com/watch?v=5GsNLNf7KVU

  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      24. Januar 2015 12:32

      Hier nochmals, weil – leider – so aktuell!

      Gottseidank dürfen bald auch Lesben Kinder kriegen

      Heute berichten die OÖN über die neue Regelung betreffend die künstliche Befruchtung, die künftig auch die künstliche Besamung von Lesben erlaubt bzw. aus Gründen der angeblichen „Gleichbehandlung“ auch die Einpflanzung von Eizellen bei unfruchtbaren Frauen. Sie zitiert auch den „Human“-genetiker Prof. Hengstschläger, der damit seinen „Lebenstraum erfüllt sieht“.

      Es ist ja merkwürdig, was für einen angeblichen Spitzenwissenschaftler ein Lebenstraum ist, denn d i e s e r fällt wohl in die Kategorie ethische bzw. politische Entscheidung und hat nichts mit seiner sogenannten Wissenschaft, der Humangenetik, zu tun.

      Die von Hengstschläger, nach dessen eigenen Worten, betriebene Beeinflussung (= Agitation) der ÖVP-Gremien in den vergangenen 10 Jahren zeigt auch, daß diese „Arbeit“ wenig mit Wissenschaft, viel aber mit einer Gesellschaftsveränderung hin zu einer atheistischen, materialistischen und wert-l o s e n Gesellschaft zu tun hatte.

      Vor ca. 2 oder 3 Jahren fand unter der Ägide der Academia Superior (einem angeblichen „Think-Tank“ bzw. einer „Zukunftswerkstatt“ der ÖVP) ein Schaudiskutieren in Gmunden, Kongreßzentrum Toskanapark, statt, bei dem der Miterfinder der „Anti-Babypille“, Carl Djerassi und Markus Hengstschläger diese Mordpillen, das Einfrieren von Ei- und Samenzellen zwecks späterer „Verwendung“ und dies alles als die überhaupt zukünftige „Methode der Wahl“ fürs Kinderproduzieren wie Sauerbier anpriesen.

      Dies auf einer Veranstaltung der sich immer noch christlich kostümierenden ÖVP geboten zu bekommen, fand ich damals schon pervers. Da besagter „Spitzenwissenschaftler“ Hengstschläger und „wissenschaftlicher“ Leiter dieser Academia Superior sich offensichtlich ziemlich oft und mit großem zeitlichen Engagement für solchen Schwachsinn hergibt/-gab, fragte ich mich, wann er denn eigentlich seiner „Spitzenwissenschaft“ nachging. Außerdem kam mir der unschöne Verdacht, daß die behauptete „Spitzenwissenschaft“ Hengstschlägers eine der üblichen PR-Gags einer politischen Partei sein könnte, was immer dann so gut funktioniert, wenn jemand nach ein paar Jahren aus „Gods own Country“ kommt. Wer weiß schon oder könnte es nachprüfen/beurteilen, was einer dort wirklich geleistet hat. Es ist dieses Phänomen unter dem Begtriff der „Lüge des Odysseus“ wohlbekannt. – Und eine Hand wäscht die andere: H. darf den „Spitzenwissenschaftler“ spielen und er verziert im Gegenzug mit seiner „Spitzenwissenschaft“ die um die Zukunft ach so besorgte ÖVP.

    • Undine
      24. Januar 2015 15:43

      @F.V.

      Da sprechen Sie mir aus dem Herzen!

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. Januar 2015 23:16

      Hengstschläger mag ja ein guter Wissenschafter sein, er ist aber sicher kein Bekenner seiner Wissenschaft. Man lese nur sein Buch, in dem er sich um alle Themen, die politisch inkorrekt sein könnten, herumdrückt. Solche Leute sind für das Gemeinwohl Österreichs entbehrlich und sogar gefährlich. Denn er sitzt in Gremien, die uns sagen sollen, wie wir uns ethisch verhalten sollen - und wenn diese Ratschläge falsch sind, verletzen sie unsere Kultur und leisten dem Islamismus vorschub.

  4. cmh (kein Partner)
    24. Januar 2015 10:53

    Ach ja. Noch einen Spruch aus dem Gruselbuch abendländischer Atheisten hätte ich noch:

    Mene mene tekel u-parsin

    Aber nur keine Angst. Es wird nicht morgen sein.

  5. cmh (kein Partner)
    24. Januar 2015 10:50

    Im übrigen muss man ja nicht alle Föten töten. Man kann ja gewisse davon auch noch heranwachesen lassen, damit die dann für die ausgewählten Kinder der Reichen, Schönen und Klugen als Ersatzteillager dienen. Das muss ja nicht unmenschlich sein, die Dinger könnten ja hirntot gehalten werden.

    Die Gruselgschichten aus Hollywood sind eben keine Gruselgschichten, sondern Ideenbanken und werden früher oder später immer wahr.

    • Undine
      24. Januar 2015 15:46

      @cmh

      So "gruselig" (und zunächst undenkbar!) kann etwas gar nicht sein, daß es nicht mit Verzögerung aus den USA herüberschwappen würde! Eine fatale Entwicklung!

  6. Torres (kein Partner)
    24. Januar 2015 10:14

    Grundsätzlich hat ja Unterbeger binsichtlich der ÖV P recht, doch in diesem konkreten Fall hat die ÖVP lediglich einer Regelung zugestimmt, die inzwischen in den meisten europäischen Ländern Standard ist und damit gezeigt, dass sie doch (zumindest teilweise) im 21. Jahrhundert angekommen ist.

    • CIA-Nazi (kein Partner)
      24. Januar 2015 10:20

      Natürlich ist die ÖVP im 21. Jahrhundert angekommen: Wie jede Partei dient die ÖVP der fortschreitenden Konzentration des Kapitals bei den privaten Banken.

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2015 10:47

      Fresst Scheiße Leute, Millionen Fliegen in allen Staaten der EU können nicht irren!

      Das ist ja der Witz bei der Geschichte über den Tanz um das Goldene Kalb, dass alle, gar alle mitgemacht haben. (Aber das steht ja in einem Pfuibuch, das wie ich höre, genauso vor Gewalttätigkeiten strotzt wie der Koran des Friedens.)

    • fewe (kein Partner)
      25. Januar 2015 02:40

      Das Alte Rom ist aber eher ein Rückschritt, kein Fortschritt. Wozu deren Sitten geführt hatten, dürfte wohl bekannt sein. Am Ende werden Pferde geheiratet.

  7. franz-josef (kein Partner)
    24. Januar 2015 01:55

    Ich habe den Eindruck, daß sich eine verminderte Wertschätzung der Kinder breitmacht - Ausleseverfahren wie in der Tierzucht, Tötung bei Nichtentsprechen, Horrorvision des Tötens bis vor der Geburt, (haben die Grünen und Roten eigentlich Biologie gelernt?), sexueller Kindesmißbrauch ab Säuglingsalter mit Inkaufnahme des dadurch verursachten Todes, zunehmende Pädophilie, denkwürdige juristische Sicht bei manchen Fällen, , Ausliefern der Waisen an biologisch abnorme Personen, - ok, das war jetzt ziemlich böse formuliert, aber ich sehe es so - , finanzieller Mißbrauch - s.Eugenik - und diese aufzählung könnte ich noch längere Zeilen fortführen.

    Eine allgemeine "Kindesmißachtung" greift Platz.

    • Erythrozyt (kein Partner)
      24. Januar 2015 20:58

      Sie haben in allem Recht! Das unsere Kinder nichts wert sind, ist leider nicht vielen noch erkannt. Unsere Kinder haben keine Rechte, sie sind nichts wert.

    • fewe (kein Partner)
      25. Januar 2015 02:43

      Sie machen Schritt für Schritt den Nazis alles nach. Von Schlägertupps über Kirchsteuer und Rauchverbot bis Lebensborn. Und Euthanasie ist auch schon im Kommen.

  8. Onkel Hans (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:37

    Oh doch!

    Die ÖVP bekommt im Gegenzug für Umfaller schon was sie will und was ihr ureigenster Existenzgrund ist: Posten und Pöstchen!

  9. heartofstone (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:16

    Früher, so um die Jahrtausendwende und davor, habe ich ÖVP gewählt. Leider kann und will ich das heute nicht mehr. Schüssel hat die Griechen, und andere in den Euro gelassen, was danach kam darüber breiten wir am Besten das graue Tuch des Schweigens ...

    Mögen manche auch heute noch ihre "Heimat" in dieser Partei finden, ich tue das nicht mehr. Persönlcih wünsche ich mir eigentlich nur mehr, dass Rot, Schwarz, Grün und NEOS, Wähler wie Abgeordnete und eh alles das selbe linke Gschwerl, einfach nur tot umfallen. Deren Kadaver würden zwar eine Zeitlang unsere Atemluft verpesten, aber auch das geht vorüber und ist mit ein bisserl Kalk einfach zu lindern ...

  10. Erythrozyt (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:29

    "Seit Jahren gibt die ÖVP immer und überall nach, ohne je etwas dafür zu bekommen. Weder wirtschaftspolitisch noch für die Werte, für die sie einst gestanden ist"

    Wie wahr, wie wahr!

    "Ob sich die ÖVP-Frauen etwas Gutes tun, dass gerade bei einem solchen Thema keine einzige von ihnen dagegen zu stimmen gewagt hat?

    Nicht nur die SPÖ und GRÜNINNEN: alle wollen nur tolle Jobs, Familien und KINDER sind alles egal

    • F.V. (kein Partner)
      24. Januar 2015 13:02

      Wie wahr, wie wahr????

      Seit wann kann man nicht verhandelbare Dinge - zB vom Naturrecht gebotene Maximen - verhandeln? Oder gegen ein Linsengericht eintauschen?

      Allein dies als Aufhänger für den Umfaller der ÖVP zu nehmen ist ja um keinen Deut besser, als dieses schleimige Verhalten einer Partei, die Land, Gesetz und Prinzipien am laufenden Band verrät.

      Wenn Sie - und andere - nicht erkennen, daß solche Tauschgeschäfte indiskutabel sind, wird sich nichts ändern.

  11. schwarzes Logenluder (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:24

    Die ÖVP hat die Österreicher geknechtet und getötet (Abtreibung).

  12. Stefan (kein Partner)
    23. Januar 2015 11:31

    Ich halte es für eine Schwäche unseres Rechtssystems, dass nicht bei allen gerichtlichen Verfahren, die zentrale Kinderinteressen betreffen, die Mitwirkung eines Rechtsvertreters der dezidiert die Interessen der Kinder vertritt zwingend vorgeschrieben ist. Das höchste Rechtsgut auf das die VfGH-Entscheidung zur Fremdkindadoption Auswirkungen haben wird sind "Kinderinteressen". Es wird tiefgreifende Auswirkungen auf die Lebensituation lebender elternlose Kinder mit Rechtspersönlichkeit haben, die ab 01.01.2016 adoptiert werden. Im Verfahren vor dem VfGH vertrat der Anwalt selbstverständlich die Klägerinteressen. Es ist zwar Aufgabe von Verfassungsrichtern die Rechte aller Betroffenen zu berücksichtigen, damit wird jedoch das Fehlen eines dezidierten Vertreters der Interessen der Kinder nicht ausgeglichen. Auch die vorgesehene Möglichkeit, dass die Bundesregierung bei Gesetzesaufhebungsverfahren vor dem VfGH eine Stellungnahme abgeben kann vermag die beschriebene Ungleichheit nicht auszugleichen. (Die Bundesregierung hat ohnehin bei diesem Verfahren darauf verzichtet, was eigentlich ein Skandal ist, denn sie hätte mit einer guten Stellungnahme den VfGH dazu zwingen können sich mit den Kinderinteressen viel differenzierter und sorgfältiger auseinanderzusetzen).

    • Stefan (kein Partner)
      23. Januar 2015 12:38

      Auch beim Verfahren zum FmedG verzichtete die Bundesregierung (damit auch die ÖVP) auf ihr Recht eine Stellungnahme abzugeben. Ein Skandal. Denn eine ganze Reihe von relevanten moralischen, kinderrechtlichen und erzieherischen Leitprinzipien, die einen modernen, zivilillsierten, kinderfreundlichen Staat auszeichnen sollten, wären bei diesem Verfahren zu berücksichtigen gewesen: 'Jedes Kind ist ein vollwertiges Mitglied der menschlichen Familie, und seine Würde und seine Interessen sind voll zu respektieren'; 'Bei Maßnahmen die Kinder betreffen sind Kinderinteressen in den Mittelpunkt von Erwägungen zu stellen'; 'Jedes Kind sollte die Chance haben sich seinen naturgegebenen Fähigkeiten und Potenzial entsprechend zu entwickeln; 'Der Mensch schuldet dem Kind das Beste was er zu geben hat; usw. Es ist nicht schwer zu argumentieren, dass die Fortpflanzungsmedizin nicht dazu missbraucht werden sollte um vorsätzlich Vaterlosigkeit herbeizuführen. Dem VfGH wurden aber nur die Argumentation des Klägeranwaltes und die Sichtweise der Bioethikkommission präsentiert. Die linkslastige Bioethikkommission, unter deren Mitglieder sich kein einziger Psychologe befand, besaß offensichtlich unzureichend Kompetenz. Statt sich mit der Kindesperspektive und den Kinderinteressen gründlich und umfassend ausseinanderzusetzen, stellte die Kommissionsmehrheit die Kindeswünsche lesbischer Frauen in den Vordergrund, zitierte selektiv aus einigen nicht-repräsentativen soziologisch-psychologischen Studien, und missachtete seit Dekaden getätigte Observationen von Entwicklungspsychologen und Pädagogen, die nahelegen, dass sich Kinder, die über primäre Bezugspersonen beider Geschlechter verfügen sich am besten entwickeln. Es hat den Anschein als ob das Verfahren darauf zugeschnitten war unbedingt die Forderungen von lesbischen Frauen durchzusetzen. Die resultierende VfGH-Entscheidung erwähnte mit keinem einzigen Wort die Kindesperspektive oder wichtige Leitprinzipien, an denen sich unser gesellschaftlicher Umgang mit Kindern orientiert.

  13. Waltraut Kupf
    22. Januar 2015 23:41

    Daß das Team Stronach als einzige Partei mit der FPÖ gegen diesen zutiefst unmoralischen und verheuchelten Blödsinn gestimmt hat beweist, daß dort doch eine Portion gesunder Menschenverstand und ethisches Bewußtsein vorhanden sein dürfte. Unverständlicherweise zieht die FPÖ ständig über das TS her und erkennt offenbar nicht, daß sie damit einen möglichen Koalitionspartner verprellt. Mit einigermaßen vernünftigem und korrektem Verhalten und einem geschickten Wahlkampf wäre es unter Umständen denkbar, daß zusammen mit dem TS eine Regierung zustandekäme, die nicht die schlechteste wäre. Nachbauer spricht in höherem Maße Klartext als die meisten anderen Politiker, durchaus mit dem nötigen Biß. Stronachs kauzige Sager sind belanglos angesichts der Leistungen, auf die er hinweisen kann. Man hofierte ihn zunächst, um Strache Stimmen wegzunehmen, danach hatte der Mohr seine Schuldigkeit getan und wurde heruntergemacht. Für mich ist die ÖVP (die ich vor 100 Jahren wählte) mindestens zu unwählbar geworden wie Rot und Grün. Sie hat ihre ursprünglichen Werte mehr als dreimal verleugnet.

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2015 10:57

      Sie haben recht, was die Personen betrifft.

      Dennoch wir es nach den nächsten Wahlen mehr als hart werden. Gleich welcher Ausgang.

      Eine Leichtpartei wie TS kann da möglciherweise nicht ganz hilfreich sein. Bestenfalls als Sammelbecken für alle, die nicht die ausgegrenzte FPÖ wählen wollen. In einer Regierung hätte TS aber nur Spielraum auf der Ebene der Personen. Eigene Ideen können dann sicher nicht durchgesetzt werden.

  14. Sensenmann
    22. Januar 2015 21:02

    Die ÖVP hat ja nicht nur diesem Gesetz zugestimmt. Sie hat auch für die bolschewistische Genderei und Sprachverhunzung gestimmt sowie für die Beibehaltung der "Töchterhymne". Die Anträge der FPÖ auf Abschaffung dieses Marxistenblödsinns wurden nur vom TS unterstützt (hätte man diesem Verein gar nicht zugetraut, klassischer Fall von "Dead Cat Bounce" offenbar.)

    • Ambra
      22. Januar 2015 23:06

      Sensenmann: Sie haben völlig recht ! Und der letzte Versuch, die unmusikalische und dumme Verhunzung der Hymne zu etablieren kam sogar von einer ÖVP-Abgeordneten - sozusagen als letzte "Heldentat" --- o pardon: "Heldinnentat" natürlich ...

  15. Riese35
    22. Januar 2015 20:35

    Ich stelle mir die folgende Frage: Was spricht eigentlich gegen die Polygamie? Wenn es eine Mehrheit beschließt, warum denn nicht? Ich kann mir vorstellen, daß die heranwachsende, zukünftige Bevölkerungsmehrheit solch fortschrittlichen Gesellschaftsmodellen sehr aufgeschlossen gegenübersteht. Und die ÖVP wird sicher wieder mit dem Banner vorausgehen, wenn man einmal der gesellschaftlichen Realität angepaßt mit der Zeit gehen möchte und es eine demokratische Mehrheit (angeblich) verlangt.

    Keine Angst, daß dann möglicherweise die Charta der Grund- und Menschenrechte solch demokratisch-fortschrittlichen Bestrebungen einen Strich durch die Rechnung machen würde. Bis dahin hat sicher das saudische Toleranzinstitut in Wien mit kräftiger ÖVP-Unterstützung für eine zeitgemäße Anpassung der Charta an die augenblicklichen Wünsche der Mehrheitsbevölkerung gesorgt. Und wenn die Parlamente dann nicht nachzuziehen beabsichtigen, werden sie sicher durch unabhängige Gerichte dazu gezwungen werden.

    • Sensenmann
      22. Januar 2015 21:12

      Das ist durchaus im Bereich der Möglichkeiten! Wer mit Kinderschändern und Kindermördern paktiert, für den ist doch ein bisserl Anpassen an den mohammedanischen Zeitgeist sicher kein Problem! In Wien beträgt der Anteil Moslems an den Neugeborenen bereits über 30%.
      Da muss die ÖVP doch auch für die Einführung der Scharia sein!
      Mindestens.

    • Riese35
      22. Januar 2015 22:11

      @Sensenmann: Danke für die Ergänzungen vom 22. Januar 2015 21:02. Diese Mosaiksteinchen ergeben ein eindeutiges Bild. Ich bin überzeugt: genau so schnell wie sich die ÖVP innerhalb ganz weniger Jahrzehnte dem Zeitgeist folgend von christlichen Grundwerten abgewendet hat und nun genau das Gegenteil umsetzt, könnte innerhalb weniger Jahrzehnte die Guillotine wieder Auferstehung feiern. Ich glaube nicht, daß nennenswerter Widerstand zu erwarten wäre, wenn sich der Zeitgeist entsprechend ändert. Die Argumente der ÖVP-Führung, warum sie dem Antrag zugestimmt hat, könnte man genau so gut anderswo anwenden. Z.B. als Gedankenspielerei in anderen, historischen Zusammenhängen. Sind solche Argumente nicht bereits in der Vergangenheit gelegentlich verwendet worden?

  16. haro
    22. Januar 2015 10:29

    Lobbyisten am Werk ... gegen die Interessen der Bevölkerung, Kinderrechte aushebelnd.

    Gibt es noch Interessensvertreter der vielen österreichischen Katholiken im Parlament und in der einst konservativen, christlichen Partei ÖVP ???

    Die Kirche müsste der FPÖ sehr dankbar sein, dass sie sich der Meinungen eines Großteils der Bevölkerung annimmt und auch mutig gegen eine weitere Islamisierung des Landes auftritt.

  17. keinVPsuderant
    22. Januar 2015 09:33

    Irgendwie ist das hier im A.U.- Blog schon sehr verwirrend. Man fürchtet sich vehement vor dem islamischen Gottesstaat uns seinen "göttlichen" Gesetzen und besteht auf die Trennung von Kirche und Staat, aber von der Politik in Österreich verlangt man die Umsetzung von kirchlichen Forderungen und Vorstellungen, ganz gleich, was eine Mehrheit in österreich wünscht. Die ÖVP ist nicht der verlängerte Arm des Vatikans uns seinen Vorstellungen von Gesetz und Ordnung. Und Regenten von Gottes Gnaden gibt es auch nicht mehr.
    Ich freue mich nicht über alle Punkte dieser Gesetzesänderung, aber ich nehme die Veränderung unserer Gesellschaft demokratisch zur Kenntnis. Vieles hat sich verbessert gegenüber der Zeit, als Kirchenfürsten bis in unsere Schlafzimmer regierten.

    • M.S.
      22. Januar 2015 09:46

      O.K. Aber dann soll die VP das Wort "christlich" aus ihrem Logo nehmen.

    • keinVPsuderant
      22. Januar 2015 10:26

      "christlich" bezieht sich auf die christliche Soziallehre (die ist mehr als ok, falls man sie liest) und bedeutet keinesfalls verlängerter politischer Arm des Vatikans und seiner "Untertanen".

    • keinVPsuderant
      22. Januar 2015 10:44

      Christliche Soziallehre, Kurzfassung:
      1) Leistung, mit Hilfe die unverschuldet keine/wenig Leistung bringen können
      2) Partizipation = teilnehmen, teilnehmen lassen und teilhaben
      3) Partnerschaft zwischen Arbeitern, Angestellten, Bauern, Selbständigen und Unternehmern, ohne Klassenkampf - daher die Bünde in der Partei
      4)Chancengerechtigkeit = jedem das Seine und nicht jedem das Gleiche
      5)Aufgabenteilung = jeder soll das machen können, was er am besten kann
      6)Freiheit = Freiheit für etwas und nicht von etwas (Sozialismus)
      Ziel: Der selbständige (freie) Mensch in der Gemeinschaft und nicht Freiheit durch Gleichheit (Sozialismus)

    • Camilla
      22. Januar 2015 10:49

      Soll ich aus Ihrer Äußerung schließen,
      Sie sind der Meinung, die Mehrheit der Österreicher
      wünscht sich dieses neue Gesetz?

    • Charlotte
      22. Januar 2015 11:09

      @keinVPsuderant

      Es geht hier nicht um den Vatikan (und nicht um das Schlafzimmer wo keine Eizellenspenden stattfinden...) sondern um das missachtete

      RECHT DER KINDER AUF VATER UND MUTTER.

      Und dieses Recht der Schwächsten einer Gesellschaft zu vertreten (und über die Wünsche einer kleinen Gruppe mit mächtigen Lobbyisten zu stellen) ist nicht nur Aufgabe der Christen sondern auch eines Staates der Menschenrechten verpflichtet ist!

      Samen- und Eizellenbanken und demnächst Leihmutterschaften machen Kinder zur Marktware und sind mit der Würde der Menschen nicht vereinbar. Aber was schert so manche die Menschenwürde wenn die Marie stimmt ?

    • keinVPsuderant
      22. Januar 2015 12:09

      @Charlotte das weiß ich ja alles, deshalb bin ich ja persönlich gerade über den Teil, der die Adoption und Samenspenden an Homosexuelle betrifft, unglücklich. Mir ging es jetzt darum darzustellen, dass die ÖVP - nur weil sie sich auf die christliche Soziallehre beruft (wie übrigens auch auf große Teile des Liberalismus) - nicht ständig als verlängerter Arm für alle katholische Anliegen betrachtet werden kann.
      Im Parlament sitzen überwiegend getaufte Christen und trotzdem haben sie - unter Aufhebung des Klubzwangs - so abgestimmt, wie sie es als getaufte Christen verantworten können (so hoffe ich wenigstens, sie verantworten ja auch die Anwendung der Pille, die die Kirche verbietet).
      @Camilla, unsere Kirchen sind fast leer, weil sich die österreichische Bevölkerung mit großer Mehrheit nicht um kirchliche Vorschriften schert. Ich darf annehmen, dass die Mehrheit - so wie im Parlament - dieser Gesetzesänderung zustimmt. Es war natürlich ein Paket, wo auch Themen verpackt waren, die möglicher Weise nicht die große Zustimmung haben, das war aber auch beim Kirchenvolksbegehren so, das von vielen unterschrieben wurde und trifft auf einige Themen zu, die die "ungehorsamen Priester" vertreten, die ebenfalls in der Bevölkerung viele Sympathisanten haben.

    • Stein
      22. Januar 2015 14:17

      @keinVPsuderant

      Danke für Ihre erhellenden Worte die zeigen wieso die ÖVP ihre Wähler zunehmend verliert.

      Die ÖVP-Verantwortlichen sollten öfters Volksbefragungen initiieren damit sie endlich begreifen wie die Mehrheit der Leute in Österreich so denkt, sofern ihnen das (und ihre Partei) nicht eh egal ist solange sie selber genug abcashen können.

    • keinVPsuderant
      22. Januar 2015 15:04

      Die ÖVp verliert (in Wien) an Grüne, Neos, etwas an Fpö und Spö. Die Spö großteils an Fpö. Sind das Ihre neuen christlichen Parteien? Ihre Verluste haben andere Gründe, Övp ist als konservativ (im Sinne von ewiggestrig) und unmodern "verschrien". Ich bin trotzdem (meistens) ÖVP- Wähler. Ob die ÖVP so denkt wie ich, weiß ich nicht.Ihr Parteiprogramm jedoch gefällt mir besser als das anderer Parteien.

    • Stein
      22. Januar 2015 17:30

      Die ÖVP wird vor allem von vielen Linkslinken in den Medien -die "konservativ" als Schimpfwort nehmen- als "ewiggestrig" diffamiert und deshalb will sie sich "zeitgemäß" besser gesagt politisch-korrekt geben. Da gibt es dann keine Diffamierung von der linken Journaille (aber immer weniger ÖVP-Wähler). Die Gesellschaftspolitik der Linken hat sich in allen Belangen als gesellschaftszerstörend erwiesen. Die ÖVP passt sich trotzdem an.

      Rauchen war einst auch "in" und zeitgeistig ...

      Sie haben schon Recht, es gibt keine christliche Partei mehr. Ich hätte auch nie gedacht dass die FPÖ eines Tages christliche und heimatverbundenere Positionen besser vertritt als die ÖVP.

      Tatsache ist, dass sie mit ihrem Parteiprogramm immer mehr einstige SPÖ- wie auch ÖVP-Wähler und vor allem junge Leute gewinnt (trotz der medialen Verdammung).

    • Undine
      22. Januar 2015 21:51

      In der ganzen Debatte um die FORTPFLANZUNGS-MEDIZIN und ihre "Verwerfungen" stört mich ein bißchen, daß man immer davon ausgeht, jedermann müßte unbedingt einer Religion angehören, um "anständig" durchs Leben zu gehen. Nicht jeder braucht eine Religion, um die Spielregeln des Lebens einzuhalten.

      Wenn sich aber eine Partei "christlich" nennt, darf man von ihr erwarten, daß sie sich dem Christentum verpflichtet fühlt.

      @Charlotte fordert völlig richtig das "RECHT DER KINDER AUF VATER UND MUTTER".

      Das ist das UM und AUF, auch wenn die links-indoktrinierten Kinderpsychologen dem Mainstream nachhecheln und alles wunderbar gut für die Kinder finden, was diesen sträflicherweise ANGETAN wird!

      Die FAMILIE, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern IST nun einmal die KEIMZELLE eines STAATES---das läßt sich von all den Kampfemanzen nicht LEUGNEN. Wenn die natürlichen Familien zerfallen---das ist leider das langfristige Ziel einiger Mächtiger---werden auch die Staaten zerfallen. Anarchie und anschließende Diktatur wird die Folge sein.

    • keinVPsuderant
      23. Januar 2015 00:00

      @Stein, es stimmt einfach nicht, die Grünen in Wien haben Gewinne in (ehemals) schwarzen Bezirken, und nicht die Blauen, diese räumen in Arbeiterbezirken ab. An der Christlichkeit der Wiener Grünen oder Blauen kann es daher nicht liegen.
      @undine, ja, großteils einverstanden.

    • F.V. (kein Partner)
      24. Januar 2015 12:37

      Gutmenschlicher Trottel

    • fewe (kein Partner)
      25. Januar 2015 02:47

      Perversionen sind doch nicht gut nur weil sie von den Religionen auch abgelehnt werden. Das ist doch unreif. So dumm sind Sie doch hoffentlich nicht wirklich.

  18. Erich Bauer
    22. Januar 2015 08:37

    (Zitat: @ zauberlehrling): „…Und wo ist die Stellungnahme von Kardinal Schönborn nachzulesen, bitte?...“

    Heute liefert der AU-Blog einen sehr wertvollen Gastbeitrag von Hr. MMag. Wolfram Schrems. Nach der Lektüre seiner Rezension über das Buch: „Das Zweite Vatikanische Konzil – Ein ausstehender Diskurs“ von Brunero Gherardini (Deutsch von Claudia Barthold, Carthusianus-Verlag, Mühlheim/Mosel 2010), wird mir einiges, über das Verhalten höchster kirchlicher Würdenträger, „verständlich“.

    Kleine Bischöflein oder Pfarrerlein dürfen sich wohl „alterieren“ und vor zeitgeistigen Entwicklungen warnen, wie zum gestrigen Gesetzesbeschluss. Mehr als ein kurzes Hüsteln der Gemeinwesens-Schmiede kann das nicht hervorbringen. Bei Kardinälen ist das etwas anderes… Diese Ebene ist auf Gedeih und Verderb dem 2. Vatikanischen Konzil unterworfen. Die Selbstaufgabe ist Programm. Die Auslieferung der Christen dem Islam gegenüber scheint ebenso im Plan zu sein… Auch wenn hin und wieder ein bisschen Gejaule darüber zu vernehmen ist.

    http://www.andreas-unterberger.at/2015/01/das-zweite-vatikanische-konzil-ij-ein-ausstehender-diskurs/

    (Textauszug): „Man hat das Dokument in Kirche und Welt ernst genommen: Herausgekommen ist eine von der kirchlichen Führung selbst (!) verordnete Selbstaufgabe der katholisch geprägten Staaten und Völker. Jeder Versuch, die politische und kulturelle Sphäre nach den Grundsätzen des christlichen Glaubens und des Naturrechts zu gestalten, wird mit Verweis auf das „Gewissen“ anderer, z. B. islamischer Einwanderer, abgeschmettert bzw. aufgrund der erreichten Selbstzensur von vornherein unterlassen. Dabei ist die utopisch konzipierte „Gewissensfreiheit“ das maßgebliche Kriterium. Gemäß dieser Konzeption würden alle Menschen aufgrund einer „Gewissensentscheidung“ ihre „Religion“ ausüben. Hier dürfe man nicht interferieren, schon gar nicht durch die weltliche Autorität.“

    • franz-josef (kein Partner)
      24. Januar 2015 02:05

      Zu der weiter oben aufgeworfenen Überlegung, daß doch die meisten Parlamentarier ohnehin getaufte Christen seien und damit auch dementsprechend verantwortungsbewußt abgestimmt hätten: Das ist doch keine Rechtfertigung für diese Entscheidung, bestenfalls ein rhetorischer Schlenkerer.

      Man muß übrigens nicht getaufter Christ sein, um ungeborene und geborene Kinder und ihre Rechte zu respektieren.

  19. dssm
    21. Januar 2015 22:53

    Gerade in dieser Abstimmung ging es um 'Werte'. Ich glaube der typische ÖVP Mandatar kennt das Wort nur in Zusammenhang mit seinem utopischen Gehalt und was er damit kaufen kann.
    Es wäre gut zu wissen ob nicht in Wahrheit die Bundes-ÖVP die treibende Kraft hinter all diesen Gemeinheiten ist?!?!
    Jedenfalls ist die Bundes-ÖVP unwählbar!

    Hallo Herr Stöckl, wollen Sie es nicht versuchen? Es gibt genügend wertkonservative und wirtschaftsliberale Stimmen!
    Zugegeben, ich bin Salzburger, wenn Christian nach Wien geht, brechen bei uns die Finanzen zusammen – 'unsympathische', aber halt erfolgreiche, Kämpfer wie ihn gibt es wenig. Der hat zuerst in Hallein, dann im Land, den sozialistischen Saustall (Spekulation, Schulden, Garantien) ausgebadet.

    Liebe Mitblogger, beschäftigt Euch mit diesem Mann! Er ist logischer weise nicht sonderlich beliebt, aber tut die nach Sozialisten erforderliche Arbeit! Und zwar wirklich gut!
    Schreibt also die ÖVP nicht ab! Solche Leute gibt es sonst nur beim TS!
    (Und so wie die Bundes-ÖVP sonst ausschaut …., es muss sich also etwas ändern)

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2015 12:17

      Schon geschehen, werter Blogfreund @ dssm:

      Dr. Christian Stöckl wäre sicher ein extrem geeigneter Mann, um der Volkspartei im Land (dort tut er's schon!), und im Staat wieder Pluspunkte für die Volkspartei bringen könnte.

      Dank jedenfalls für Ihre Anregung, die sich allerdings sinnvollerweise bis in die ÖVP-Zentrale herumsprechen sollte!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)
      24. Januar 2015 11:03

      Ihr Lyriker zusammen!

      Als ob ein neues Gesicht die ÖVP retten könnte.

      Die alten müssen weg, bevor man sich an neues macht.

  20. Politicus1
    21. Januar 2015 22:09

    wie viele von den Volksvertretern haben überhaupt mitbekommen, wofür sie da heute gestimmt haben?

    Für mich sehr erstaunlich, dass die GrünInnen da nicht das winzigste Erinnerungsmoment an die NS-Zeit verspürt haben.
    Keine Ahnung, was das Projekt LEBENSBORN war?
    qualitative Verbesserung des Nachwuchses unter „Zuchtkriterien“ ...
    Entsprechend der nationalsozialistischen Rassenhygiene wurden in den Heimen zumindest anfänglich nur ledige Mütter aufgenommen ...

    Die erste Schwulenkindgeburt wird ja bestimmt DER Event des Jahres werden - und zur weiteren Provokation wohl auch mit einer feierlichen Taufe ...

    Um es aber klar zu stellen: das Kind hat natürlich jeden Anspruch auf das Sakrament der Taufe und wird vielleicht sogar den besonderen Schutz eines Taufpaten brauchen können.

    • Undine
      21. Januar 2015 22:24

      @Politikus1

      *******!
      ".....wohl auch mit einer feierlichen Taufe ..."

      ......selbstverständlich im Stephansdom, von Kardinal Schönborn zelebriert.....

      Die feministischen Grüninnen sind wirklich eine sonderbare Spezies: Auf der einen Seite lieben sie ganz besonders die moslemischen Zuwanderer, ungeachtet der extrem frauenfeindlichen Verhaltensweise der muselmanischen Männer, die noch dazu nicht die geringste "Angst" vor WAFFEN haben, auf der anderen Seite das, was Sie sehr richtig aufs Tapet bringen: Das Fehlen jeglicher Erinnerung an das NS- Programm zur Züchtung perfekten Nachwuchses.
      Aber bei den GrünInnen hat man ohnedies immer das Gefühl, sie wissen nicht, was sie tun.....

    • dssm
      21. Januar 2015 22:59

      @Politicus1
      Seien Sie mir nicht böse, aber bei Lebensborn kann ich kein Fehl erkennen. Man muss die geisteskranken Ideen der Nazis natürlich weglassen, aber ansonsten ist das Projekt einfacht genial.
      Abgesehen davon, wer gesundes Leben 'abtreibt', der kann wohl diesen Ideen wenig erfreues abgewinnen.

    • aw70
      22. Januar 2015 00:22

      @dssm:

      Jetzt bin ich neugierig: wenn man die geisteskranken Ideen der Nazis weglässt - was bleibt dann vom Lebensborn übrig???

    • Politicus1
      22. Januar 2015 06:59

      dssm:
      was bleibt übrig?
      Ledige Mütter, die als Zuchtstuten gehalten wurden ...

    • Sensenmann
      22. Januar 2015 21:54

      @Politicus1
      Mit Verlaub, das ist Nachplappern von linker Propaganda und Ihrer Bildung wirklich nicht würdig.

      dssm hat mit seiner Beurteilung Recht:

      In einer Zeit, in der ein lediges Kind noch eine Katastrophe war und Frauen in das Risiko einer Abtreibung (damals oft unter dubiosen Bedingungen) zwang, war die Idee der Möglichkeit zu anonymer Geburt und ggf. Freigabe des Kindes zur Adoption eine wahrhaft revolutionäre Idee, unabhängig vom darangehängten Rassefimmel.

      Mit dieser Ansicht ist man nicht ganz allein, denn das IMT in Nürnberg fällte nach 5-monatigen intensiven Untersuchungen, Zeugenvernehmungen sowie Aktenprüfungen am 10. März 1948 gegen die Verantwortlichen des Lebensborn e.V. folgendes Urteil:

      Der Leiter des Lebensborn e. V., SS-Standartenführer Max Sollmann, sowie seine führenden Mitarbeiter wurden in den Anklagepunkten eins und zwei freigesprochen und lediglich in Anklagepunkt drei wegen Zugehörigkeit zur SS als einer vom IMT als verbrecherisch gekennzeichneten Organisation verurteilt. Die Mitangeklagte Inge Viermetz (stellvertretende Leiterin der Hauptabteilung A) wurde in allen Anklagepunkten freigesprochen.

      Zum Vorwurf, der Lebensborn habe ausländische Kinder zwecks Eindeutschung nach Deutschland verschleppt, hielt das US-Militärgericht fest:

      "Die Mehrzahl dieser Kinder, die auf irgendeine Weise mit dem Lebensbom in Berührung gekommen sind, waren volksdeutsche Waisenkinder. Es geht in der Tat aus dem Beweismaterial klar hervor, dass der Lebensborn es zu vermeiden suchte, [ausländische] Kinder in seine Heime aufzunehmen, die noch Verwandte besassen. Der Lebensborn ging so weit, da, wo die Unterlagen unzureichend waren, ausgedehnte Nachforschungen anzustellen, um die Identität des Kindes zu ermitteln und um herauszufinden, ob es noch Verwandte hatte. Wenn es sich herausstellte, dass noch ein Elternteil des Kindes lebte, dann schritt der Lebensborn nicht zur Adoption wie im Falle von Waisenkindern, sondern gestattete lediglich, dass das Kind in einer deutschen Familie untergebracht wurde, nachdem diese deutsche Familie zuvor einer Überprüfung unterzogen worden war, die den Zweck hatte, den guten Leumund der Familie sowie ihre Eignung zur Fürsorge und Erziehung des Kindes festzustellen." (IMT, Band VII, S. 656, 657)

      Man kann nun streiten, in wie weit US-Gerichte in Deutschland überhaupt "Recht" sprechen konnten, doch da sie gehalten waren, die Verbrechen des NS-Staates möglichst lückenlos zu verfolgen, waren diese Feststellungen doch außergewöhnlich und eine "Verharmlosung" der NS-Taten lag sicher nicht im Sinn der Siegerjustiz!

      Es mag schon sein, daß über diese Feststellung der rein karitativen Auslegung hinaus der Lebensborn den rassepolitischen Zielen des NS diente, aber die Schnapsidee, man hätte dort Frauen als "Zuchtstuten" gehalten kam erst 1961 einem Filmproduzenten Artur Brauner in Berlin, der (in der Erkenntniss, daß Sex zusammen mit gruseligen Nazibestien immer ein Top-Seller ist - und so wurde der Film auch vermarktet) halbnackte Schönheiten aufmarschieren ließ, die sich von SS-Männern begatten lassen wollten um "dem Führer ein Kind zu schenken".

      Die Unterlagen gingen in den Wirren des Krieges verloren, daher hatten nach dem Krieg unzählige Kinder Probleme, ihre leiblichen Eltern zu finden.
      Es gibt daher heute noch einen Verein, der sich der Suche der Kinder nach ihrer Herkunft verschrieben hat und wo die Details zu Lebensborn sehr gut aufgezeichnet sind:

      http://www.lebensspuren-deutschland.eu/?page_id=8

    • Undine
      22. Januar 2015 22:00

      @Sensenmann

      Vielen Dank für Ihre hochinteressanten Ausführungen!!!****************!

  21. Undine
    21. Januar 2015 21:08

    Da wird sich bald ein neuer Berufszweig etablieren: Freischaffender SAMENSPENDER!

    • Politicus1
    • machmuss verschiebnix
      21. Januar 2015 22:07

      hihi - Nebenjob für die Pension :))

    • M.S.
      21. Januar 2015 22:24

      Für die Lösung der Schwierigkeiten, die sich durch das neue Gesetz noch ergeben werden, könnte man doch einen Samenspenderbeauftragten einführen!

    • Undine
      21. Januar 2015 22:33

      Den SAMENSPENDERN (leider muß ich immer an Senf-, Seifen- und Honigspender denken) steht auf jeden Fall mindestens ein VATERTAG zu---eine Gewerkschaft wird's auch geben müssen---und Urlaubs- und Pensionsanspruch.

    • dssm
      21. Januar 2015 23:01

      @undine
      Gibt es schon ...
      In den Niederlanden (und scheinbar auch Belgien) kann man davon leben.

    • Pennpatrik
      22. Januar 2015 00:19

      @Undine
      Wenn schon, dann SamenspenderIn.
      ????

    • Pumuckl
      22. Januar 2015 05:45

      Ich finde das gar nicht so lustig!

      Der gläserne Mensch, ELGA, löchriger Datenschutz u. s. w. ERÖFFNET MIT DIESEM GESETZ ZÜCHTUNG VON MENSCHEN NACH BELIEBEN DER MÄCHTIGEN ! ! !

    • Undine
      22. Januar 2015 21:18

      @Pumuckl

      Manchmal kann man sich nur in den Galgenhumor flüchten, wenn etwas zu unerträglich wird!

      Ich kann mich beim besten Willen nicht in eine Frau hineindenken, die, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, die dazu nötige "Zutat" nach einem "Warenkatalog" eines "Warenhauses" bestellt. So perfekt (nach eigenen Angaben??) könnte ein "Samenspender" gar nicht sein, daß ich die widerwärtige "Herstellung" in Kauf nähme.
      So fesch und klug kann ein Mann gar nicht sein---die Frau kennt ihn nicht und er ist doch Teil ihres Kindes. Es könnte doch sein, daß sie bei ihm nicht einmal anstreifen möchte, würde sie ihn kennenlernen; er könnte ein richtiger Kotzbrocken sein.

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein Mann, den ich mir als Vater meines Kindes wünsche, sich zu so einem GESCHÄFT, zu so einem Handel hergäbe.

      Schon die Tatsache, daß ein Mann gegen Bezahlung seinen Körpersaft verkauft, finde ich dermaßen unverantwortlich, daß ich es einem Kind nie antun würde, auf diese entwürdigende Art "hergestellt" zu werden. Das ist außerdem eine (väterliche) Charaktereigenschaft, die ich meinem Kind nicht mitgeben möchte.

      Solchen "Samenspendern" scheint es doch völlig gleichgültig zu sein, wie es diesem auf Distanz und ohne Liebe, gegen Entgelt steril gezeugtem Kind geht, ob es ein Bub oder ein Mäderl ist, wie es sich entwickelt---und wie es einmal zurecht kommt ohne leiblichen Vater. Und man kann zudem die Freude am gemeinsamen Kind nicht teilen.

      Probleme, und zwar ziemlich große, sind vorprogrammiert und werden nie im Leben zufriedenstellend gelöst werden.

      Ich hatte immer die Vorstellung---welches junge weibliche Wesen hat die nicht!---einen Mann zu finden, den ich lieben und achten kann und der der Vater meiner Kinder sein wird. Man trifft, glaube ich, instinktiv die "richtige Auswahl".

      Daß diese Jugendträume nicht bei allen Frauen in Erfüllung gehen, ist eine sehr traurige Tatsache. Als Frau eines Gynäkologen habe ich viel Leid miterlebt. Ich selber wäre ohne Kinder zugrunde gegangen, denke ich. Aber ein anonymer Samenspender wäre für mich nicht in Frage gekommen. Da hätte ich mich damit abfinden müssen, keine eigenen Kinder zu haben. Es wären viele, viele Tränen geflossen, aber ein Wunder---und Kinder sind nun einmal das größte Wunder, vor allem auch, weil man in ihnen so gerne den Vater sieht und auch die eigenen Eigenschaften---soll man nicht erzwingen.

      KINDER sind KEIN SPIELZEUG, das man sich anschafft, wenn man schon alles hat. So ist es zum Glück nicht bei allen Frauen, aber leider werden es immer mehr.

    • Pumuckl
      23. Januar 2015 06:55

      @ Undine 21:08

      Die von Gott, oder für Agnostiker dann eben von der Natur, für den Menschen vorgesehene Methode der Zuchtwahl ist eben das großartige Erlebnis der Liebe.

      Wenn diese Liebe zu einer verantwortungsvollen lebenslangen Bindungen führt, finden Kinder in solchen Beziehungen das beste Umfeld, um selbst wieder zu glücklichen, zu solchen Beziehungen fähigen, Menschen heranzuwachsen.

      Dieser natürliche Kreislauf wurde gezielt zerstört. Patchwork ist das Ergebnis.

      Aber daß man im Pentagon an weit fortgeschrittenen Projekten arbeitet, nach Methoden der Nutztierzucht in Samenbanken das Erbgut von nach wissenschaftlichen Methoden ausgewählten Kämpfern sammeln, halte ich für sehr wahrscheinlich.
      Ahnungslosen Paaren und Solofrauen werden dann unter Anwendung ausgeklügelter
      Marketingmethoden für gutes Geld Samenspenden von " Kampfrobotern " verkauft.

      Eine Generation später hat das Pentagon gute Chancen, unter den ahnungslosen Nachkommen der " Samenkundschaft " tatsächlich mit großer Wahrscheinlichkeit
      wieder hervorragendes " KAMPFMATERIAL " rekrutieren zu können.

      Satanische Gedanken? Ja, wenn man versucht, eine, offenbar von satanischem Gedankengut gelenkte Welt zu verstehen, drängen sich solche Vorstellungen auf.

    • Pumuckl
      23. Januar 2015 07:07

      Den so ausgewählten soldatischen Samenspendern diese Auswahl noch als Auszeichnung und patriotische Ehre zu verkaufen, dürfte für Psychologen des Pentagon keine besondere Herausforderung darstellen.

  22. KÖL
    21. Januar 2015 20:30

    Man muss sich wirklich schämen in so einem Land und vorallem mit solchen Volksvertretern zu leben. Das Fortpflanzungsmedizingesetzes wurde heute mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS beschlossen.

    SPÖ – Die Partei der Volksverräter par excellence (früher Kommunisten), Anhänger eine zutiefst gottlosen Ideologie.

    ÖVP – Die Partei der vorgeblich konservativen, christlichen Bürger, die aber heute überall zustimmen, solange sie dafür noch ein bischen am Futtertrog bleiben dürfen.

    Grüne – Radikalfeminstinnen, Homosexuelle, Atheisten – über diese Personen möchte ich mich nicht näher äußern, da ich sonst ins derbe abgleite.

    NEOS – Die Partei der Loge – neoliberale, kapitalistische Götzendiener (weitere Ausführungen erübrigen sich auch hier).

    Wer solche Volksvertreter hat und solchen Mehrheitsentscheiden ausgeliefert ist, der verläßt am besten noch heute das sinkende Schiff und wandert aus, solange er noch kann. Bald werden die Sozialisten unter dem Jubel ihrer primitiven Anhängerschaft das Vermögen der letzten verbliebenen Leistungsträger an den in- und ausländischen Pöbel verteilen.

    • Charlesmagne
      21. Januar 2015 20:58

      Ich hätte in meiner Jugend niemals gedacht, dass ich einmal sagen würde:
      "Gott sei Dank bin ich schon alt!"

    • Ambra
      21. Januar 2015 21:15

      Köl: pflichte Ihnen voll bei - nur: WOHIN soll man auswandern ??

      Und zum Glück kann ich mit Charlesmagne sagen: Gott sei Dank bin ich schon so alt !

    • dssm
      21. Januar 2015 23:16

      @KÖL
      Sie(!!!) sind unser Unglück!
      Denn die NEOS sind reinrassige Sozialisten! Wenn Sie dieses staatsernährte Gesindel als 'neoliberal' und 'kapitalistisch' bezeichnen, dann kann das Unglück seien Lauf nehmen.
      Wie viele von denen sind denn in der Privat-Wirtschat tätig? Null oder minus eins?
      Wie viele von denen kennen persönliche Haftung? Null oder minus eins?
      Begriffen?

    • Sensenmann
      22. Januar 2015 20:26

      EIne treffende Charakterisierung der diversen voll-, öko- oder kryptomarxistischen Parteien. Aber das ist eben Demokratie!
      Diese Leute sind gewählt und - das muss man ihnen lassen - sie tun genau das, wofür sie die Stimmen bekommen haben.
      DENEN kann man keine Wählertäuschung vorwerfen.

      Mit einer Ausnahme: Die ÖVP ist die verlogenste Partie überhaupt. Wenn die vielen braven Leute - v.a. am Land - die diesen kryptomarxistischen Klüngel gewählt habensich damit beschäftigten, was diese Partei in ihrem Namen an Mastdarmakrobatik im marxistischen After abliefert, sie würden rasend werden.
      Zum Glück für die schwarze Pest müssen deise Leute hart arbeiten und haben gar nicht die Zeit, sich abseits der Systempresse zu informieren.

      Wie schon an anderer Stelle gesagt: Es fehlt jetzt nur noch, daß auch die ÖVP der straffreien Tötung von Kindern bis unmittelbar vor der Geburt zustimmt, wie es rotzgrün und Neos schon in einer Petition gemacht haben. In allen anderen Positiuonen ist sie ohnedies schon eine rein marxistische Partei.

      Wer sonst noch einen Unterschied zwischen schwarzen und roten Sozialisten findet, darf ihn behalten...

    • ignaz (kein Partner)
      26. Januar 2015 09:10

      ÖVP: die Partei, die die selben Überzeugungen hat wie die SPÖ. Da gehts gar nicht um den Futtertrog, diese Menschen sind überzeugt von den Beschlüssen die sie treffen. Jene in der Partei die es nicht sind, werden langsam entsorgt und auf's Abstellgleis geführt.

  23. Ingrid Bittner
    21. Januar 2015 20:24

    Das war heute wieder ein Skandal!! Wenn man sich das angeschaut hat, es war zum Spei... Keiner von denen, die heute diesen Unsinn beschlossen haben, hat davon geredet, wie es einmal sein wird, wenn diese "zusammengeschusterten" Kinder ins Fragealter kommen und wissen wollen, wer ist jetzt der "wirkliche" Vater, die "wirkliche" Mutter?? Und Kinder im Heranwachsenenalter können sehr penetrant fragen, das weiss man auch, wenn man Kinder in einer ganz "normalen" Familie großgezogen hat - ich möchte mir das nicht vorstellen, wenn das in so einem familienähnlichen Gebilde passiert.
    Und Kinder können sehr brutal mit ihren Ansichten und Wahrheiten sein - so ungefähr, ich hab Euch ja nicht angeschafft, dass ihr mich macht, ihr habt das Vergnügen gehabt und ich muss das jetzt ausbaden, so und so ähnlich kommen die aufmüpfigen Jugendlichen u. U. daher, man weiss das ja alles.
    Aber wie geht man dann mit der grauslichen Wahrheit um?? Sagt man dann, ich wollte unbedingt ein Kind haben, da bin ich zur Samenbank, hab mir einen blauäugigen, großgewachsenen, feschen Akademiker als möglichen Vater ausgesucht. Oder gegengleich, kann es dann ja auch noch kommen, dass bei der Eizellenspende auch ausgesucht wird, wer passen könnte. Oder es heisst dann, es wurde ein Vater oder eine Mutter ausgesucht, die in etwa so eine Figur und/oder Aussehen wie die zukünftigen " Eltern" hat ausgewählt, aber sonst war es ziemlich egal, wer die Spender waren. Es ist einfach eine Horrorvorstellung!! Und von den Kindern wurde heute kaum geredet, nur so als Nebenerscheinung wurden die manchmal genannt, dabei geht es nur um die Kinder. Eine von den Abgeordneten hat sogar von "Erzeugung", ob absichtlich oder unabsichtlich, vermag ich nicht zu beurteilen, gesprochen, als ob man irgendein Produkt auf den Weg bringt! Schlimm.
    Na ja und wenn der Justizminister von Familie spricht, dann dreht's mir auf ganz brutal deutsch gesagt, den Magen um. Kann sich der nicht in die Situation von Kindern hineindenken??? Davon zu reden, dass für die Kinder die soziale Familie wichtig ist und nicht die biologische das ist ja eine Frechheit. Und wenn ich die Gesichter so halbwegs deuten kann, dann war eine Abgeordnete der ÖVP (deren Namen habe ich ganz einfach vergessen, weil sie mich so aufgeregt hat) die in wohlgesetzten Worten referiert hat, warum sie als Abgeordnete, Frau und Mutter und Katholikin für dieses Gesetz ist, innerlich überhaupt nicht dafür, denn ich habe selten ein so ausdrucksloses, betont emotionslos sein wollendes Gesicht wie bei dieser Frau gesehen. Als Katholikin kann ich ja schon gar nicht für dieses Gesetz sein - aber es gehörte halt verdammt viel Mut dazu, gegen den Wind zu bru... Wer weiss, wie lange die paar Hansln, die sich getraut haben, dagegen zu sein, in ihrer Partei noch was zu sagen haben werden.
    Das ist Demokratie in Österreich - adieu ÖVP.

  24. machmuss verschiebnix
    21. Januar 2015 20:14

    OT :
    Wolfgang Zanger hat im Hohen Haus das Binnen-I in der Luft zerfetzt - unter Applaus .
    Naja - vieleicht gibt's ja doch intelligientes Leben im Parlament :))

  25. Wertkonservativer
    21. Januar 2015 20:08

    Antwort an @ Book 18:27 !

    Ich will die Mitentscheidung der ÖVP zu diesem "Fortpflanzungsgesetz" überhaupt nicht schönreden!
    Es wurden und werden bioethische Gründe angeführt, die im Zeitalter der "Nichtdiskriminierungskampagnen" eben auch relativ kleinen Bevölkerungsgruppen zum "Recht" und zum persönlichen Glück verhelfen sollen.

    Ich verstehe in manchem die Welt sowieso nicht mehr, und wundere mich echt, dass so viele hier ganz genau wissen, was recht und unrecht ist!

    Nochmals: für eine Partei mit christlichem Unter- und Hintergrund ist manches, was heute entschieden wird, sowieso ein Trapezakt ohne Netz!
    Da jedoch auch viele integre Persönlichkeiten gute Gründe für diese Entscheidung anführen, kann ich mangels besseren Wissens nicht viel dazu sagen.
    Froh bin ich nicht, da ich ganz grundsätzlich allzuviele lediglich gesetzlich "verordnete" Eingriffe in die innerste Privatsphäre in keiner Weise goutiere.
    Dies meine ich als Christ und als im Grunde immer noch wertkonservativ denkender Mensch!
    Dass die Welt heute insgesamt andere Wege beschreitet, als die wir gläubigen Menschen uns zu gehen vorgenommen haben, ist ein Faktum, das wir mit Wehmut und auch Trauer zur Kenntnis nehmen müssen!
    Nochmals: froh bin ich darüber nicht, und schönreden will ich schon gar nichts!

    (mail to:gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      22. Januar 2015 05:33

      @ Wertkonservativer
      Danke für Ihre offensichtlich ehrliche Betroffenheit!

      In meinem langen Leben wurde auch ich immer wieder von Menschen und Gruppen bitter enttäuscht und erschüttert, für deren Ziele und Wirken ich leidenschaftlich eingetreten bin.
      ICH FÜHLE WIRKLICH MIT IHNEN, WIE SIE DIESES FORTPFLANZUNGSGESETZ ERLEBEN!

      Ich selbst habe gestern einen schönen Skitag dem Erlebnis dieser traurigen Schau im Parlament vorgezogen. Aber meine Frau, sonst deutlich weniger kritisch als ich
      und einst wie Sie ganz klar für ÖVP-Positionen eintretend, war besonders von deren
      Hauptsprecherin abgestoßen.

      ABER SCHON WENN SICH DAS POPSCHERL AM HINTERBANKERL SO WOHL FÜHLT,
      WIRD MACHER GUTE VORSATZ DER PARLAMENTARIER ÜBER BORD GEWORFEN.

      Es gibt da sogar solche, wie die famose Lehrerin und Gattin eines zwielichtigen Waffenlobbyisten, MARIA RAUCH KALAT, welche sogar zum Abschied vom Parlament
      den ANTRAG ZUR VERHUNZUNG UNSERER BUNDESHYMNE einbrachte.

      Die einst ebenfalls von Erhard Busek als Ministerin " auf den Schild gehobene ",
      immer etwas exaltiert wirkende, MARILIES FLEMMING verstieg sich einmal vor laufender Fernsehkamera dazu, JOHANNA DONAHL mit LIEBE SCHWESTER ANZUSPRECHEN.
      Donahl, der das sichtlich peinlich war, traf sich vermutlich mit Flemming in einer Freimaurerloge für Frauen und sah da ein Geheimnis durch Flemming verraten.

      Unsoldat DARABOS der als Verteidigungsminister das " Aborterl " von Unsoldat Häupel aufnahm, und versuchte die Wehrpflicht abzuschaffen, verriet uns später,
      DASS DIE ABSCHAFFUNG UNSERER WEHRPFLICHT INTERNATIONAL AKORDIERT
      WAR.

      Die Volksabstimmung über die Abschaffung unserer Wehrpflicht war im Sinne der HINTERGRUNDMÄCHTE* welche für Österreich ein Berufsheer forderten ein
      " ROHRKRPIERER ".

      Auch dieses FORTPFLANZUNGSGESETZ WÄRE BEI EINER VOLKSABSTIMMUNG JÄMMERLICH DURCHGEFALLEN ! ! !
      Unsere Systemparteien hätten sich bei diesem für die HINTERGRUNDMÄCHTE
      wichtigem Gesetz nicht noch einmal auf das Risiko einer Volksabstimmung eingelassen.

      DENN DIESES FORTPFLANZUNGSGESETZ ERÖFFNET DIE MÖGLICHKEIT ZUR ZÜCHTUNG VON MENSCHEN NACH VORSTELLUNG DIESER HINTERGRUNDMÄCHTE ! ! !


      SPÄTESTENS WENN DAS POPSCHERL UNSERER " REPRÄSENTANTEN " ERST AUF DER REGIERUNGSBANK GELANDET IST ERHALTEN SIE ZUGANG ZU " ELITÄREN " ZIRKELN, IN WELCHEN SIE FERNAB DER ÖFFENTLICHKEIT PROFESSIONELL MANNIPULIERT WERDEN.

      Neben Freimaurerlogen sollte man sich auch NGOs, Lobbys und unbeachtet von der Öffentlichkeit wirkende Institutionen ansehen.

      Es gibt da z.B. in Wien ein INSTITUT FÜR DIE WISSENSCHAFT VOM MENSCHEN ( bitte googeln! ) , IN WELCHEM HOHE EXPOLITIKR AKTIV SIND, und von welchem Autoren behaupten, ES WÄRE VON GEORGE SOROS GROSSZÜGIG GESPONSERT !

      Auf der Regierungsbank angekommen, haben unsere " Repräsentanten " solchen Mächten zu gehorchen, wenn sie dort bleiben wollen.

      WALDHEIM UND SCHÜSSEL HABEN ERLEBT WAS PASSIERT WENN MAN " AUS DER
      REHE TANZT ".
      Schwiegersohn Karas hat die Lektionen gelernt, welche Wadheim erteilt wurden. Er wird niemals " aus der Reihe tanzen. "

      Sie lieber Herr Michler können sich eines beruflichen und privaten Lebenserfolges erfreuen, wozu ich Ihnen herzlich gratuliere. Sie taten das in fast lebenslanger Treue zur ÖVP.

      Ich versuche manchmal hier im Blog für das unerreichbare Ziel der GANZEN Wahrheit ", eine Lanze zu brechen.
      Ich gehörte, obwohl oft auch für Funktionen umworben, niemals einer Partei an, weil man da durch notwendige Kompromisse mit dem Streben nach Wahrheit in Konflikt kommt.

      Heute haben Sie Herr Michler einmal mehr gerechtfertigt daß ich auch für Sie hier im Blog manchmal " eine Lanze brach ", wenn eine Meute von " Wadlbeißern " den guten @ Wertkonservativen all zu sehr bedrängten.

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2015 07:38

      Herzlichen und tiefgefühlten Dank, werter und verehrter @ Pumuckl!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      22. Januar 2015 12:51

      Weil alles so bitterernst ist noch ein kleines, wie ich meine LUSTIGES, O.T. zu Frau Marilies Flemming, welches mir eine Ex-ÖVP-Funktionärin beim gemeinsam ausgeübten Sport erzählte. Es hat auch etwas mit Fortpflanzung zu tun.:

      Frau Flemming, die, wie mir " Österreichs Hochrechner " Gerhart Bruckmann erzählte, immer noch im ÖVP-Seniorenbund aktiv und wichtig ist, war organisierend
      bei einem ÖVP - SOMMERFEST FÜR PARTEIMITGLIEDER MIT FAMILIEN im Einsatz.

      Ein Parteifreund hat mehrere Esel von verschiedenen Besitzern für die Kinder zum Reiten aufgetrieben.

      PLÖTZLICH BEKUNDETE EIN ESLHENGSTHENGST SEIN WOHLGEFALLEN AN EINER DER ANWESENDEN STUTEN. LAUT ERTÖNTEN SEINE BRUNFTSCHREIE I AH, I AH UND, WIE BEI DIESEN TIEREN ÜBLICH , FUHR ER ALLE SICHTBAR, SEINEN PENIS AUS.
      Frau Dr. Marilies FLEMMING WIESELTE, ALS SIE DAS " BESTE STÜCK " DES ESELS SAH, aufgeregt herum und RIEF MEHRMALS VERZWEIFELT, KANN MAN DAS NICHT ABSTELLEN ?!
      Ich denke das war bezeichnend für die Dame.

      Da diese Geschichte gut 1 1/2 zurückliegt, konnte ich sie nicht wörtlich sondern nur
      inhaltlich nach bestem Wissen wiedergeben.

    • Pumuckl
      22. Januar 2015 13:03

      " Da diese Geschichte gut 1 1/2 JAHRZEHNTE zurückliegt . . . " ist richtig.

  26. Ambra
    21. Januar 2015 19:59

    Ich bin nicht sicher, was mich eben mehr empörte: die linke Berichterstattung des ORF oder die Tatsache, daß nur 4 Abgeordnete der ÖVP noch wissen wofür diese Partei eigentlich stehen sollte ! Oder doch das Schweigen der Kirche ? Vom Kardinal ist ohnehin nichts zu erwarten, aber von Bischof Küng erwarte ich mir ein ernstes Wort !
    Es zeigt sich auch, wie schade es ist, daß das Team Stronach als Partei so zersplittert. Aber immerhin stehen sie geschlossen hinter den Werten, die einst auch die Werte der ÖVP waren. Und diese hat einmal mehr gezeigt, daß sie unwählbar geworden ist.

    • Siri
      21. Januar 2015 20:02

      Stellungnahme der Kirche

      Fortpflanzungsmedizin: Enttäuschung bei Bischofskonferenz

      Die Österreichische Bischofskonferenz bleibt dabei: "Das neue Fortpflanzungsmedizingesetz ist ein ethischer Dammbruch, das mehr Probleme schafft, als es vorgibt zu lösen." Das erklärte deren Generalsekretär, Peter Schipka, nachdem das Gesetz am Mittwoch, 21. Jänner 2015, mehrheitlich beschlossen wurde.

      Es sei "enttäuschend und demokratiepolitisch sehr bedenklich, dass derart fundamentale Fragen, die massiv in Leben und Rechte von Kindern, Frauen und künftigen Generationen eingreifen, im Eilzugsverfahren durchgezogen werden", so Schipka unter Verweis auf die verkürzte Begutachtungsfrist und die vermeidbare Eile.

      Danke an Abgeordneten

      Der Generalsekretär der Bischofskonferenz dankte allen Abgeordneten, die gegen das Gesetz gestimmt haben, insbesondere jenen aus dem Klub der FPÖ und des Teams Stronach. "Besonderer Dank und Hochachtung" gebühren jenen Abgeordneten, die "das eigene Gewissen über die Parteilinie gestellt haben" und abweichend von Parteivorgaben gegen das Gesetz gestimmt haben.

      Aus Sicht der Bischofskonferenz wäre es "besser gewesen, jetzt kein neues Gesetz zu beschließen, das mit der Freigabe der Eizellspende und der Präimplantationsdiagnostik (PID) weit über das vom Höchstgericht geforderte hinausgeht". Die letzten Wochen hätten gezeigt, wie nötig eine breite Diskussion gewesen wäre. "Aus vielen Gesprächen mit politischen Verantwortungsträgern habe ich den Eindruck gewonnen, dass es große Wissenslücken über die Reproduktionsmedizin, ihre beschränkten Erfolgschancen und die negativen Auswirkungen auf Frauen und Kinder gibt", sagte Schipka.

      Engagement geht weiter

      Gleichzeitig würdigte er das Engagement weiter Teile der Gesellschaft und der katholischen Kirche. Die Initiative www.kinderbekommen.at, die von den mitgliederstärksten Organisationen der Kirche getragen wird, habe gezeigt, wie stark die Vorbehalte gegen das neue Gesetz seien. Die Bischöfe seien all jenen dankbar, die in den sensiblen Fragen am Beginn des Lebens die Würde des Menschen umfassend schützen wollen. Dies sei das einzige Interesse der Kirche und der Grund für das kirchliche Engagement in bioethischen Fragen, erläuterte Schipka, der auf eine "Wendepunkt" und eine noch breitere gesellschaftliche Allianz in diesen Fragen hofft.

      Von den insgesamt 183 Abgeordneten nahmen 161 an der namentlichen Abstimmung über das Fortpflanzungsmedizinrechtsänderungsgesetzes teil. 113 Mandatare stimmten dafür, 48 waren dagegen.

      Familienbischof Küng: Großes Bedauern

      Mit "großem Bedauern" reagiert der St. Pöltner Bischof Klaus Küng auf das am Mittwoch angenommene Fortpflanzungsmedizingesetz. Der für Familien- und Lebensthemen in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständige Bischof zeigte sich davon betroffen, "dass viele Menschen unserer Zeit, auch Politiker und Richter, sich von einem falschen Fortschrittsglauben verführen lassen, der sie übersehen lässt, dass sie von einigen wenigen Interessensgruppen vor sich hergetrieben werden und so Schritt für Schritt für den Menschen und die Gesellschaft wichtige Werte preisgeben." Kritik übte Küng auch am Procedere: Obwohl das Resultat der Abstimmung zum Fortpflanzungsmedizingesetz aufgrund der Absicht der Regierung, dieses "durchzuziehen", vorauszusehen war, bleibe die Kritik daran weiter aufrecht.

    • keinVPsuderant
      21. Januar 2015 20:10

      Danke @Siri!!!

    • Undine
      21. Januar 2015 21:05

      @siri

      *******!
      Grosse Hochachtung vor Bischof KÜNG! Er scheint der einzige unter den kirchlichen Würdenträgern zu sein, der auch die ganze TRAGWEITE dieser grauenhaften Entscheidung erkennt.

    • Ambra
      21. Januar 2015 21:22

      Siri: vielen Dank, in Ihrer Ausführung ist ja einiges beruhigend. Beunruhigend ist allerdings, daß diese Stellungnahmen in der medialen Aufbereitung völlig untergehen bzw ignoriert werden ! Richtiger und fairer Weise müßte der ORF zB einem kirchlichen Würdenträger -am besten Bischof Küng - die Möglichkeit zu einer Stellungnahme im ORF geben und nicht nur mit offener Begeisterung über die Zustimmung zum Gesetz berichten.
      Aber das sind die Konsequenzen daraus, daß die ÖVP die Medien völlig der Linken überließ und dies seit Jahren.

    • dssm
      21. Januar 2015 23:09

      Nehmen Sie die kirchlichen Reaktionen nicht zu Ernst, zumindest was die 'Medien' berichten.
      Denen geht es nämlich gleich wie der FPÖ. Die Medien berichten schlicht und einfach nicht was, und von wem, gesagt wurde.
      Ich kenne eine weiteren Bischof, der eine ganz drastisch andere Meinung vertreten hat - ich glaube ihm! Nur in der 'Zeitung' stand halt nichts. Das lässt sich schnell beweisen.
      Wir haben die Demokratie schon lange verlassen.

    • Spiegelfechter
      21. Januar 2015 23:34

      Die Herren Bischöfe äussern Enttäuschung und grosses Bedauern - wie mutig ! wie hilfreich! - und sie versichern uns, wie zum Hohn, das (!) Engagement werde weitergehen. Mehr fällt unseren Hirten dazu wirklich nicht ein? (Dabei denke ich nicht an eine zusätzliche Verneigung unseres Herrn Erzbischofs.)

      Wie wäre es denn mit einer expliziten Handlung als Stellungnahme. Ich denke dabei an das, was bei wiederverheirateten Geschiedenen so leicht fällt, ohne Rücksicht auf Schuld oder mögliche Rechtfertigung, an Exkommunikation jener Katholiken unter den Abgeordneten, die für dieses Gesetz gestimmt haben, samt öffentlicher Verkündung.

      Zwar wird das keine gewaltigen Erschütterungen auslösen, vielleicht nicht einmal bei den Betroffenen, aber es wäre ein Zeichen, und damit ein Dienst an den Gläubigen, also Aufgabe der Bischöfe klarzustellen, dass diese Damen und Herren keineswegs "christliche Werte", jedenfalls nicht katholische, vertreten, und sich deshalb nicht mehr mit diesem Schmäh um die Stimmen gläubiger Wähler bewerben können.

      Aber eher geht wohl ein Kamel durch ein Nadelöhr.....

    • Ambra
      23. Januar 2015 22:25

      Spiegelfechter : Ihr Vorschlag ist hervorragend , aber von der derzeitigen Kirchenführung nicht zu erwarten. Leider. Jedenfalls : ************* !

  27. ProConsul
    21. Januar 2015 19:15

    Ein schwarzer Tag für die Republik.

    http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/41115.html

    Die Sozialisten und anderen Gesellschaftszerstörern inkl. den vorgeblich christlichen Abgeordneten der Volkspartei, können sich über einen weiteren Sieg freuen. Eine weitere Etappe zur endgültigen Auslöschung unserer Kultur ist genommen worden. Der Islam wird diese dekadente Gesellschaft hoffentlich bald zerstören.

    • zauberlehrling
      21. Januar 2015 19:22

      Und wo ist die Stellungnahme von Kardinal Schönborn nachzulesen, bitte?

    • Xymmachos
      21. Januar 2015 21:13

      @zauberlehrling
      Schönborn? => "dum tacet, consentire videtur", wie wir Griechen sagen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      24. Januar 2015 08:18

      zauberlehrling: "Und wo ist die Stellungnahme von Kardinal Schönborn nachzulesen, bitte?"

      Schönborn, Kardinal, Stellungnahme, gehn´s bitte...

  28. zauberlehrling
    21. Januar 2015 19:11

    OT

    Man glaubt es nicht. Das ist nicht nur eine Verharmlosung der Vandalenakte im Vorjahr, sondern eine unmißverständliche Aufforderung an die linksextremen, gewaltbereiten Chaoten, auch heuer wieder voll in Aktion zu treten.
    Man kommt ja sowieso für alles auf und es wird rasch repariert.
    Die Wirtschaftskammer schwimmt genauso wie die ÖVP längst im linken Fahrwasser.

    http://wien.orf.at/news/stories/2690606/

  29. Josef Maierhofer
    21. Januar 2015 19:04

    Die ÖVP ist also für Lesbenpaare und künstliche Befruchtung für solche und wird hoffentlich nur mehr von diesen gewählt.

    Die FPÖ tritt für die Familie ein und macht diesen Blödsinn nicht mit.

    Wie kann man bloß so gegen den Volkswillen handeln ?

    Ich glaube die FPÖ wird die neue SPÖVP, wenn die Linken so weitermachen.

    • Josef Maierhofer
      21. Januar 2015 19:06

      Nachsatz: Die mutigen Abgeordneten sollten gleich einmal nach Gesinnungsgenossen stöbern in der Partei und geschlossen zur FPÖ übertreten, sollte die Partei es wagen, sie wegen ihres Gewissens belangen zu wollen.

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2015 12:29

      Werter @ Josef Maierhofer,

      bei aller Wertschätzung Ihnen gegenüber: doch Ihre fast täglichen Wahlaufrufe für die Freiheitlichen sind zwar sicher gut gemeint, werden hier jedoch durchaus nicht komplett goutiert!

      Zu glauben, die Blauen könnten allein und ungefährdet unser Land wieder "auf Vordermann" bringen, ist - bitte um Verzeihung - ein wenig naiv.
      Bei denen fehlt's an so vielem (von der Spitze bis zu den Landes- und Gemeinde-Politikern), dass ich für die Strache-Truppe - trotz des teils berechtigten Frusts über unsere Realpolitik - keinerlei Chance für Nr. 1 bei den kommenden Wahlen sehe.
      H.C. Strache ist ganz einfach nicht der Mann, um seine Partei an die Spitze zu hieven.
      Erinnern Sie sich bitte: seit Jahren ist er bei allen seriösen Befragungen Schlusslicht im Minusbereich! Mit solchen Leuten reißt man kein Leiberl!

      Trotzdem liebe Grüße,

      Gerhard Michler

  30. Cotopaxi
    21. Januar 2015 19:03

    Der österreichische VfGH wütet schon wieder und betätigt sich als Quasi-Gesetzgeber.
    In Ungarn wurde das Verfassungsgericht schon in erträgliche Schranken gewiesen:

    http://derstandard.at/2000010694008/Verfassungsgericht-hob-strikte-Altersvorgabe-bei-Adoptionen-auf

    • Sensenmann
      22. Januar 2015 20:57

      Ja, im Usurpieren von Rechten sind die Täter im Talar ja groß. Wieso sagt denen niemand, daß es immer noch das Volk ist, das die Gesetze macht und daß in einer Demokratie das Recht genannt wird, was sich die Rechtsgemeinschaft selbst als solches gibt.

      Anstatt sich in Demut vor diesen Richtern zu neigen, wie man es von hündisch winselnden Politruks meist gewohnt ist (so als wäre dieser Gerichtshof der Quell der Weisheit und das Wort Metatrons, der Stimme Jachwehs), wird es Zeit, die Täter im Talar zurückzupfeifen. Diese haben Recht zu vollziehen, Recht zu sprechen aber nicht Recht zu schaffen. Die Absurditäten, die dort in den letzten Jahren abgeliefert wurden, sind wohl mehr als ausreichend, um ein Vorgehen analog zu Ungarn dringend in's Auge zu fassen.

      Leider braucht es dazu eine 2/3 Mehrheit und die ist nicht in Sicht.

  31. keinVPsuderant
    21. Januar 2015 19:00

    Ich bin unglücklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • keinVPsuderant
      21. Januar 2015 19:42

      ...... aber ich nehme zur Kenntnis, dass eine Mehrheit, trotz Aufhebung des Klubzwangs - den ich gefordert habe - , diese Gesetzesänderung wollte ... leider!!

  32. Gandalf
    21. Januar 2015 18:44

    Hoffentlich wird bei den "mutigen Vier" nicht wegen der Verletzung des Klubzwanges von der deponierten Blanko- Rücktrittserklärung (die es natürlich nie gegeben hat und in unseren Tagen erst recht nicht gibt) Gebrauch gemacht.

    • Erich Bauer
      21. Januar 2015 18:50

      Vielleicht sollte diese "Viererbande" aus dieser Partei austreten und den nachfolgenden "Abgrundverordnetern" Filzpatschen auf ihre Hämorriden-Sessel legen... Dem Filzpatschen-Zeitgeist gewidmet... Ich kann mir vorstellen, dass Strache jetzt kommt.

    • machmuss verschiebnix
      21. Januar 2015 19:06

      Jå - Erich Bauer, FPÖ wird diesmal vermutlich stärker sein, als die alten Dino's zusammen .
      Aber ob ausgerechnet die FPÖ in Sachen Reformen durchgreifen wird .... ?

    • Interessierter Leser
      21. Januar 2015 20:03

      .... es gab keinen Klubzwang, und trotzdem eine Mehrheit für das von mir in Teilen abgelehnte Gesetz!

  33. Book
    21. Januar 2015 18:27

    Bin schon gespannt, wie uns das Poster "Wertkonservativer" wieder schön reden wird. Naja, er ist wahrscheinlich genausso 'wertkonservativ' wie die Mehrheit der ÖVP-Mandatare. Pfui Gack!

    • machmuss verschiebnix
      21. Januar 2015 19:00

      Unser Wertkonservativer ist schwer in Ordnung und dort wo er lebt ist auch die Welt
      noch in Ordnung - was man von Wien nicht uneingeschränkt behaupten kann.





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