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Die griechische Katastrophe öffnet den Weg zu Europas Untergang

Die Griechen haben sich ganz klar für die linkssozialistische Syriza-Partei entschieden. Das ist ihr gutes Recht. Das gute Recht – Nein: die absolute Pflicht des restlichen Europa sollte aber jetzt eine ebenso klare Politik gegenüber Griechenland und der Syriza sein.

Das heißt: Nach der Wahl muss dasselbe gelten wie vorher. Das heißt: Griechenland muss alle Verpflichtungen gegenüber dem restlichen Euro-Raum einhalten und bekommt keinerlei zusätzliche Konzessionen, weil es einen linksradikalen Populisten gewählt hat. Tut jedoch Griechenland das, was Syriza im Wahlkampf ständig angekündigt hat – also nicht mehr sparen, Verträge brechen und viel Geld ausgeben –, dann darf es keinen einzigen ausländischen Euro dafür geben!

Jetzt wäre ein Nachgeben gegenüber griechischen Forderungen eine absolute und finale Katastrophe. Nicht nur für das Euro-Projekt, sondern auch für die gesamte EU. Und das wäre auch für Österreich eine Katastrophe, die zu rapider Zunahme von Arbeitslosigkeit und Entwertung aller Sparguthaben führen würde.

Aber Griechenland kann doch seine Schulden nie und nimmer zurückzahlen, werden nun manche entgegnen. Gewiss, das stimmt. Freilich hat man das auch schon vor fünf Jahren gewusst, als Griechenland zum ersten Mal Geld, Kredite und Haftungen bekommen hat. Dieses Geld wird Deutschland, wird Österreich, werden all die anderen Gläubiger also ohnedies nie wiedersehen. Es wäre aber ein absolutes Verbrechen, würde nun neuerlich diesem schlechten, diesem verlorenen Geld weiteres gutes nachgeworfen werden.

Zwei Gründe machen es aber dennoch wahrscheinlich, dass das geschieht: Erstens könnte damit noch eine Zeitlang der schwere Fehler der letzten fünf Jahre vertuscht werden, in denen mutwillig Hunderte Milliarden Euro für Griechenland und die Bezahlung alter griechischer Schulden verschwendet worden sind (diese Kredite und Haftungen sind übrigens zum Gutteil noch gar nicht in nationalen Budgets abgeschrieben worden!). Zweitens: Würde Deutschland (und es kommt in Wahrheit nur auf Deutschland an) jetzt endlich hart bleiben, wäre das auch ganz schlecht für Frankreich, für Italien und für die EZB. Denn dann käme für sie und ihre finanztechnischen Kartenhäuser viel rascher als ohnedies befürchtet die Stunde der Wahrheit. Da hilft dann auch keine Gelddrucken durch die EZB mehr.

Die von der großen Mehrheit der Deutschen und Österreicher verlangte Härte gegenüber Griechenland würde dazu führen, dass Griechenland aus dem Euro austreten müsste. Das wird turbulent, das ist aber noch nicht der Untergang des Abendlandes. Griechenland müsste dann endlich lernen, sich ohne fremde Hilfe und ohne neue Schulden zu sanieren.

Das wäre auch deshalb überaus heilsam, weil dann viele andere Länder rasch begreifen würden: Das deutsche Helfersyndrom hat doch Grenzen. Und auch sie müssten daher so wie Griechenland selber ihre eigenen Dinge in Ordnung bringen. Auch Österreich sollte das übrigens rasch wieder lernen!

Gewiss: Das wäre in vielerlei Hinsicht ein Ende mit Schrecken. Aber das wäre tausend Mal harmloser als ein Schrecken ohne Ende, wie ihn ein neuerliches deutsches In-die-Knie-Gehen nach sich bringen würde.

Dennoch bin ich fast sicher: Politiker entscheiden sich fast immer für den Schrecken ohne Ende, weil sie vor mutigen Entscheidungen mit unmittelbaren Auswirkungen immer viel mehr Angst haben als davor, den langfristigen Weg in den Untergang zu wählen. Und sollte ein deutscher Politiker jetzt vielleicht doch den Mut zur Härte haben, dann wird er in Europa sehr rasch gefragt werden, wer denn schuld am Weltkrieg und am Holocaust ist. Nach dieser Frage wurde in den letzten 70 Jahren immer noch gezahlt.

PS.: Immer wieder erschreckend ist übrigens, dass Österreich absolut keinen Politiker mehr  hat, der in den europäischen Grundsatzfragen auch nur mitreden könnte. Seit Wolfgang Schüssel verstehen die ja nicht einmal, worum es dabei geht (und auch der würde jetzt wahrscheinlich zögern). Noch erschreckender ist, dass diese völlig geistige Leere in der Politik aller Parteien kaum noch jemandem auffällt. Selbst Ökonomen findet man hierzulande keine ernstzunehmenden mehr, wenn nicht bisweilen Hans Werner Sinn, Frank Schäffler, Bernd Lucke oder Thilo Sarrazin vorbeischauen. Oder glaubt irgendjemand auch nur eine Sekunde lang, dass zum Unterschied von der einstigen Hypo-Verstaatlichung, wo die österreichische Regierung trotz monatelanger schlechter Vorzeichen im Gegensatz zu ihren bayrischen Verhandlungspartnern absolut unvorbereitet gewesen ist (siehe Griss-Report!), es jetzt bessere, wenn auch natürlich geheime Vorbereitungen gibt? Auf einen griechischen Euro-Austritt? Auf ein Scheitern der EZB-Bilanz (in der ja viele griechische Kredite stehen)? Auf das Platzen der griechischen Schuldpapiere (von denen besonders viele von einer Raiffeisen sehr nahestehenden Versicherung gekauft worden waren)?

PPS.: Noch schlimmer ist der Jubel mancher SPÖ-Politiker (etwa noch Sonntagabend auch aus der Sozialistischen Jugend!) über den Weg, den die Griechen jetzt gehen wollen. Über den Sieg einer Partei, die ihre eigene Schwesterpartei gedemütigt hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 09:04

    Die Griechen haben also einen
    L I N K S R A D I K A L E N, waschechten P O P U L I S T E N gewählt---noch dazu mit großer Mehrheit.

    Vor genau 15 Jahren hat Österreich eine SCHWARZ-BLAUE Regierung bekommen---bestehend aus zwei rechten Parteien.

    Vor genau 15 Jahren mußten die schwarzen und blauen Politiker zur Angelobung den Weg durch einen unterirdischen Gang antreten, weil auf der Straße der LINKE PÖBEL mit Gewalt drohte. Die LEICHENBITTERMIENE des damaligen Präsidenten KLESTIL bei der Angelobung wird als einzige (noch dazu sehr lächerliche) "Leistung" dieses schwachen Mannes mit dem schlichten Gemüt in Erinnerung bleiben.

    In ewiger SCHLECHTER Erinnerung werden auch die S A N K T I O N E N bleiben, die, von den beleidigten Sozialisten in großer Panik ANGEFORDERT, von den EU-STAATEN (mit RÜCKENDECKUNG durch die Ostküste, wenn ich nicht irre!) über Österreich verhängt worden waren:

    Vor genau 15 Jahren also wurde Österreich GEÄCHTET, weil es gewagt hatte, einmal die Sozialisten von der Regierungsbank zu verbannen und zwei RECHTEN Parteien gemeinsam in die Regierung zu verhelfen---man bedenke, die FPÖ war KEINE rechtsextreme Partei!

    Die Griechen aber haben eine LINKSEXTREME Partei mit einer satten Mehrheit ausgestattet, die vor allem die EU-GEBERLÄNDER wie D, Ö und noch ein, zwei andere in den RUIN treiben wird!

    WO BLEIBEN die S A N K T I O N E N für GRIECHENLAND???

    Griechenland braucht keine EU-Sanktionen zu befürchten!

    Der SIEG der LINKSEXTREMEN wird sogar B E J U B E L T!

  2. Ausgezeichneter Kommentatoreva maria
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 03:32

    Der Untergang Europas begann bereits in Maastricht - beschleunigt durch die Aufnahme Griechenlands in die Euro Zone mit gefälschten Staatsfinanzen dank Goldmann Sachs. Syriza ist nur die logische Folge

  3. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 08:58

    Sie werden alles bekommmen, was sie wollen, denn allein die Ankündigung des "Finanzeexperten" von Tsipras, gestern "im Zentrum", den Staat durch Hochbesteuerung der Reichen, zu sanieren, den Armen große Gehaltsaufbesserungen zu geben, Schluss mit dem schädlichen Sparen zu machen, endlich wieder nicht vorhandene Gelder in die (Miss)Wirtschaft zu stecken und im Verein mit Italien, Frankreich, Spanien und anderen Schuldenländern eine Konferenz zum Wegzaubern ihrer Schulden abzuhalten (die "reichen Länder" müssen das zur Rettung von Europa ermöglichen),liegt genau im Trend unserer Linken in allen Ländern. Es gefällt besonders den Junglinken, die unverblümt das nachplappern was sie in ihren sozialistischen Kaderschulen zu hören bekommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 10:56

    Nach vielen engagierten Jahren in der Kommunalpolitik habe ich eines gelernt. Es geht in der Politik viel banaler zu, als die meisten auch nur ahnen. Es gibt hier nicht die weitsichtigen Leute, die alles durchdenken, alles durchplanen, alles voraussehen oder -ahnen. Das machen vielleicht noch die Deutschen in ihrer Gründlichkeit. Bei uns macht das kaum jemand, und wenn, dann wird er nicht ernst genommen.

    Wie immer nun die Verhandlungen der geldgebenden Deutschen mit den Griechen laufen, es wird auf jeden Fall Knatsch geben, und die Deutschen werden von der linken Journaille, allen voran der SPIEGEL, beschimpft werden, egal was sie tun oder vorschlagen.

    Ich bin der Meinung, dass die beste Lösung die Entlassung der Griechen aus dem Euroraum wäre. Das käme zwar teuer und hätte auch und auf jeden Fall schlimmste Beschimpfung der Deutschen zur Folge, aber nur diese Maßnahme führte den Griechen ihr lächerliches und rotzfreches Vorgehen tatsächlich vor Augen.

    Die Griechen haben verdreckte Städte, eine miserable Infrastruktur, schlechte Straßen, eine bestenfalls mittelmäßige Hotellerie und kaum eine Industrie. Sie verprassen jedes frisches Geld, das man ihnen gibt, und verteilen den Rest unter der Hand einer sinnlos aufgeblähten Industrie. Investitionen sind für sie ein Fremdwort.

    Wann könnten wir sie wieder in den Euroraum holen? Genau wie die Türken. Nicht in hundert Jahren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 07:58

    Ja, man kann die causa Hellas auch andersrum sehen:
    Die europäische Linke und die mit ihr vebündeten Sozialisten und Paprikagrünen können die nach Athen transferierten -zig Milliarden endlich als Riesenerfolg feiern.
    Nur diese Milliardenkredite haben jetzt dazu geführt, dass die Linken Griechenlands Wahlsieger werden konnten!
    Hätte die böse Frau Merkel nicht ständig auf der Hilfe für Griechenland bestanden, wäre Hellas nicht in diese Schuldnerfalle geraten!
    Die Hellenen hätten weiter ein sorgenfreies Leben bei Sonne und griechischem Wein gehabt. Ohne europäische Erpessung, dass Kredite auch einmal zurückgezahlt werden müssen.
    Vielleicht können sich tausenden Schweizer Franken Schuldner jetzt an den griechischen Robin Hood wenden - er wird ihnen sicher gerne aus dem Schlamassel helfen.
    Unsere heimischen sozialistischen Finanzgenies machen es ja genau so. Auch sie wollen die Steuersenkung vor allem denen widmen, die eh keine Steuern zahlen. Stichwort: Negativsteuer muss erhöht werden! Und zahlen sollen es jene, die Steuern zahlen. DAS nennt man "Steuern runter!" auf sozialistisch und arbeiterkämmerisch ...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 02:37

    Der griechische Wahlausgang ist wahrlich eine Katastrophe. Wieder sind die Ami schuld, dass dieses Land in die EU gekommen ist. (Woran sind die Amis nicht schuld?)
    Es ist in der Tat zu befürchten, dass dieses uneinsichtige Volk weiter EU-Geld bekommen wird. Nicht rückzahlbar, eh' klar. Und dafür sind wir fast bettelnd in die EU eingetreten?
    Zur sozialistischen Jugend: Die war immer etwas skiril in den Augen der Mehrheit, aber so ist die Jugend. Auch die katholische. Die sozialistische wird aber nicht reifer und klüger mit den Jahren. Und so haben wir die diversen Minister, Staatssekretäre, Ratgeber, Experten etc.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorhellusier
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2015 11:47

    Step by step geht die Reise der EU in Richtung Realsozialissmus dh.solange

    es eine florierende Wirtschaft gibt ist für den Empfänger Forderungspolitik

    angesagt,fällt das Waschtum aus bricht die Sozialdemokratie ein und

    der brutale Nomenklatur-Sozialismus frißt seine Kinder!!!

    Früher hätte das Studenten und Künstler auf den Plan gerufen zur

    Verteidigung der Freiheit des einzelnen -aber derzeit gibt es bei uns

    nur pupertierende bildungsferne gewaltbereite überforderte

    linksgesteuerte Proleten ,die sich als Studenten ausgeben !Aber es fehlt

    auch an charismatischen Lehrern,Forschern und Freischaffenden ,die endlich

    die Universitäten von den Politkommissaren befreien ,die sich als Rektoren

    verkaufen !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHummel2
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2015 07:00

    Off Topic:
    Lesenswerter Bericht im ORF.at über einen Mord in Wien:
    "Die Organisation sprach von einer türkischen Trans*frau und kritisierte das Asylrecht. Die 35-Jährige war „mangels Alternativen dazu gezwungen, der Sexarbeit nachzugehen“, berichtete Asyl in Not.
    Weil sie nicht arbeiten durfte, aber von etwas leben musste, habe sie Fremde in ihre Wohnung gelassen, hieß es in der Aussendung. Die Organisation forderte eine Grundversorgung für Asylwerber, „von der man leben kann und nicht in die Schwarz- oder Sexarbeit gezwungen wird“."
    Jeder Kommentar dazu ist überflüssig. Interessant wäre, wie viel Subventionen Asyl in Not vom Staat bekommt.


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    29. Januar 2015 11:04

    Es gäbe keine ernst zu nehmenden Ökonomen mehr in Österreich, meint A.U. Da hat er aber das Traummännlein Schulmeister vergessen. Der hat doch für ALLE Probleme EINE Lösung: weiter Geld ausgeben und Schuldenmachen.

  2. fewe (kein Partner)
    29. Januar 2015 05:55

    Ja, es wird schlimmer werden, aber die Schuld liegt bei der EU, die EU-Recht gebrochen hat. Es gab ja eine No-Bailout-Klausel. Man hätte also Griechenland genauso wie Island sanieren können. So wurde massenhaft Geld nach Griechenland geschaufelt, das hier Steuergelder gekostet hat und dort den Bürgern nichts gebracht hat. Gerettet wurden ja nur Banken und Rechnunge für Rüstungslieferungen beglichen.

    Ich mag die Kommunisten garnicht. Aber besser als die von Goldman Sachs eingesetzten Leute wird es wohl sein. Es wird einen Schuldenschnitt geben müssen. Das hätte man aber ursprünglich machen können ohne rechtswidrig (!) die Rest-EU zugunsten von Banken zu plündern.

  3. Afghan mujahideen (kein Partner)
    29. Januar 2015 01:16

    Ihr könnt mich alle am Arsch lecken - ich lasse mir das nicht länger gefallen!

    https://www.youtube.com/watch?v=5FhKeiFMtn8#t=157

  4. N.SA (kein Partner)
    28. Januar 2015 19:12

    Die EU wird Europa in Schutt und Asche legen.

  5. ursus34 (kein Partner)
    28. Januar 2015 17:27

    Bei all den Scenarien und Befürchtungen in Bezug eines Schuldenschnittes sollte man den ECHTEN Fachmann, Herrn Stefan Schulmeister fragen. Auf die Reporterfrage : Was bedeutet Schuldenschnitt für Österreich ? Wörtliche Antwort: "Klug gemacht, geht es nach einem Schuldenschnitt allen besser. Die EZB kann im Prinzip Wege finden, um die Schulden zu reduzieren, ohne dass jemand dafür zahlen muss. Es muss keine Auswirkungen auf den Steuerzahler haben." Da muss ein Stefan Schulmeister kommen um allen zu zeigen, wo es langgeht wobei man lobend erwähnen sollte, dass es nach einem Schuldenschnitt ALLEN besser geht! Win win halt. Nobelpreisverdächtigt !

  6. Karl Martell (kein Partner)
    28. Januar 2015 12:49

    Der Riesenbetrug der globalen Mafia

    Haben die Globalisten die Griechenland-Krise inszeniert, um an die griechischen Öl- und Gasvorkommen zu kommen? Ist die Gaunerei im IWF, Weltbank und EZB noch viel größer, als wir es uns vorstellen können? Nicht nur Griechenland wird in Folge der inszenierten Währungskrise von der Troika geplündert, sondern vor allem die Deutschen. Die Griechen sitzen auf Unmengen Öl und Gas!! Sie könnten ihre Schulden sofort abbezahlen und es blieben noch Unsummen über.

    http://www.politaia.org/politik/europa/griechenlands-schulden-und-die-globale-olmafia-ein-mega-skandal/

    http://www.freie-ansichten.com/griechenland-sitzt-auf-gewaltigen-gas-und-oelreserven/

    • Anders (kein Partner)
      28. Januar 2015 14:23

      Karl Martell
      **********
      Das Bestreben und das Ziel der Kapital-Seite sind es doch, Griechenland so lange zu demütigen und so bewusst mit Hilfe der EU-“Führer” in eine so hohe Verschuldung zu treiben, bis die Hintergrund-Interessen der Goldman-Sachs-Maffiosis und anderer Finanz-Ganoven das Land so weit manipuliert haben,
      -
      ! ! ! ! ! BIS GRIECHENLAND SICH NICHT MEHR SELBST GEHÖRT ! ! ! ! !
      -
      Und das sollte Warnung genug sein für andere europäische
      Gesellschaften, und hier meine ich die Bevölkerungen und nicht die Regierungen und deren Politiker, denen die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht mehr vertrauen.

    • Undine
      28. Januar 2015 17:23

      @Beide***************!

  7. fxs (kein Partner)
    28. Januar 2015 12:29

    Hat er recht?
    “Was immer die Deutschen sagen, am Ende werden sie immer zahlen”
    (Der neue griechische Finanzminister Giannis Varoufakis)

  8. Mystiker343 (kein Partner)
    28. Januar 2015 12:14

    Welthistorische Ereignisse brechen über uns herein. Griechenland wird bald die Eurozone verlassen. Deutschland und Österreich erhalten endlich ihre Souveränität, die sie jahrzehntelang nicht besaßen, zurück. Es wird eine konservative, nicht-grüne Ökopolitik etabliert. Es wird ein nachhaltiges Wirtschaften gemäß Schmidt-Bleek geben. Zudem wird das Christentum reformiert. Der Mensch (und die Welt) wurde nicht "erschaffen", sondern existiert von Natur aus (und seit ewig). Das Beten ist sinnlos. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und sich dann mit Geistheilung und mystischen Erfahrungen gemäß C. G. Jung und Meister Eckhart beschäftigen.

  9. Karl Martell (kein Partner)
    28. Januar 2015 11:31

    Infernalischer Gestank

    Wieso die Euro-Krise wieder erwacht ist, wie sie uns den Raum vollbläht, und wie sich Mario Draghi bei allen anderen rächen will / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/infernalischer-gestank.html

    »Die Deutschen zahlen«
    Griechenland: Das groteske Resultat jahrzehntelanger Subventionspolitik

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/die-deutschen-zahlen.html

  10. Anders (kein Partner)
    28. Januar 2015 10:46

    Wer Zeit und Muße hat ...
    Hier werden die letzten internationalen Presseberichte aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und ergeben dadurch ein ganz anderes Bild.
    https://www.youtube.com/watch?v=03rGWbv2bTM

  11. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      28. Januar 2015 10:11

      Das Larifari Unterbergers entspricht dem üblichen „weißen Rauschen“, wenn es darum geht die Ahnungslosigkeit bezüglich der Bewältigung der Probleme und Hilflosigkeit gegenüber den unvermeidlichen Folgen zu vernebeln.

      Es ist doch gänzlich Wurst wer in Griechenland die Wahlen gewonnen hat, wie unsympatisch oder ideologisch verbohrt er auch sein mag. Die Tatsache, daß Griechenland bankrott ist, die gigantischen Schulden nicht rückzahlen oder auch nur bedienen kann, ist doch jedermann bekannt – und nicht erst seit dieser Wahl. Und was das bedeutet ist auch klar. Unterberger beschwört aber einen Popanz: die Griechen müßten sich an „Vereinbarungen“ halten und sich selbst aus dem Schlamassel ziehen, die EU müsse hart bleiben, damit auch den „anderen“ Pleiteländern klar werde, daß ... Und weil sonst auch wir viel verlieren würden.

      Als ob mit solchen Briefen ans Christkind der längst materialisierte Bankrott ungeschehen zu machen wäre. Wenn, wie man liest, in Kürze über 20 Milliarden fällig sind, diese aber gar nicht existieren, ist das doch Zahlungsunfähigkeit, Bankrott.

      Wie – ebenfalls - nicht darstellbare „niedrigere“ Zinsen, Streckung der Laufzeit oder neue Kredite an der Lage was ändern sollen, auch nicht, höchstens, daß die Lage noch aussichtsloser wird. Und daß ein „Umbau“ des Landes nicht per ordre di mufti und im Nu passiert, sondern, wenn überhaupt, Generationen dauert, weiß man auch. Die Ratschläge sind also nichts weiter als warme Umschläge.

      Griechenland sitzt in Bezug auf die „Wünsche“ an „Europa“ natürlich am längeren Ast: sie zahlen einfach nicht, weil sie gar nicht können. – Was nun?

      Das erinnert mich an einen da gut passenden (jüdischen) Witz: Moische klagt seinem Rebbe, daß a großes Problem habe, weil er morgen eine große Schuld seinem Nachbarn Schmuel zurückzahlen müsse, aber kein Geld habe. Der Rebbe klärt, und klärt, und sagt dann: Morgen, am Sabbat, wenn alle zum Tempel gehen, machst dein Fenster auf und rufst den Schmuel, und wenn er sein Fenster öffnet, sagst ihm, daß es alle hören können, daß du ihm die Schulden nicht zurückzahlen kannst. – Dann hat der Schmuel a Problem.

      Daß Unterberger – wie üblich – dann noch den Wunderwuzzi Schüssel hervorkramt, setzt dem die Krone auf. Dieser war doch – wie Collector zutreffend feststellte die Abrissbirne Österreichs, der uns in all die nun offenkundig werdenden Katastrophen hineinmanövriert hatte.

      Wer so blind ist, dies nicht zu sehen, der taugt als Blindenführer halt nicht besonders.

    • Anders (kein Partner)
      28. Januar 2015 10:36

      F.V.
      Wie immer treffend ... aber die geistigen Kleinkinder glauben halt lieber eine angenehme Lüge, als eine unbequeme Wahrheit!!!

  12. Zraxl (kein Partner)
    28. Januar 2015 09:04

    Europa wird alles bezahlen was die Griechen fordern, denn sonst ist Griechenland beleidigt, tritt aus der EU aus und verbündet sich mit Russland. Wenn sich die EU-Wichtigen noch zieren, dann wird halt auch die USA ein gutes Wort für Griechenland einlegen. Spätestens dann ist Ende des Gemurres.

  13. Black Ice (kein Partner)
    28. Januar 2015 08:41

    Kommen Sie uns bitte nicht mehr mit diesem Wolfgang Schüssel daher! Es dürfte Ihnen entgangen sein, dass er es war, der gemeinsam mit Grasser für Österreich Griechenland in die Eurozone aufgenommen hat.

    Und die genannten Ökonomen sind wohl nur in Deutschland berühmt. Keine einzige ökonomische Vorhersage von denen ist bisher eingetreten. Ich erinnere mich z.B. an Sarrazin, der vor einigen Jahren großspurig posaunt hat, dass er sein Universitätsdiplom zuruücklegen würde, wenn wir keine starke Inflation bekommen würden.

  14. Hummel2 (kein Partner)
    28. Januar 2015 07:00

    Off Topic:
    Lesenswerter Bericht im ORF.at über einen Mord in Wien:
    "Die Organisation sprach von einer türkischen Trans*frau und kritisierte das Asylrecht. Die 35-Jährige war „mangels Alternativen dazu gezwungen, der Sexarbeit nachzugehen“, berichtete Asyl in Not.
    Weil sie nicht arbeiten durfte, aber von etwas leben musste, habe sie Fremde in ihre Wohnung gelassen, hieß es in der Aussendung. Die Organisation forderte eine Grundversorgung für Asylwerber, „von der man leben kann und nicht in die Schwarz- oder Sexarbeit gezwungen wird“."
    Jeder Kommentar dazu ist überflüssig. Interessant wäre, wie viel Subventionen Asyl in Not vom Staat bekommt.

    • Cotopaxi
      28. Januar 2015 07:43

      In Österreich wird kein Asylant zur Prostitution gezwungen. Die Asylanten, die durch Prostitution Geld verdienen, sind diesem Broterwerb schon in ihrem Herkunftsland nachgegangen und/oder sind nur zwecks lukrativer Ausübung der Prostitution nach Österreich "geflüchtet".
      Das Recht auf Ausübung der Prostitution hat übrigens die Asylindustrie erkämpft, eine Gesetzeslücke nützend.

  15. machmuss verschiebnix
    26. Januar 2015 19:03

    Ich weiß zwar nicht, wer (welcher Banken-Riese) da noch immer an Griechenland
    verdient - aufgefallen ist mir aber die gelöste Stimmung von M.Draghi bei der Ankündigung
    des "Geld-Segens" , den hatte man doch in den letzten 10 Jahren nur düsteren Blickes
    gesehen - bestenfalls mit einen verbissenen Lächeln .

    Naja, so eine Billion läßt schon Freude aufkommen !
    Was ich partout nicht verstehe: warum sind IMMER die angelsächsischen Politiker und
    Geschäftsleute schlauer als unsere ? ? ?

    • hamburger zimmermann
      26. Januar 2015 23:24

      zu "die angelsächsischen Politiker und Geschäftsleute schlauer..." fehlt der guten Ordnung halber bloß der Zusatz "mit nahöstlichem Doppelpaß". Klar?
      .

  16. Elisabeth Mudra
    26. Januar 2015 15:45

    Ich verstehe die Aufregung nicht: Die wertkonservative VP-Dame Fekter hat doch immer stolz gepredigt, österreichische Kredite an GR seien das beste Geschäft für unser Land.
    .

    • Blahowetz
      26. Januar 2015 17:00

      Diese Dame hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen, gleichgültig in welchem Ministerium sie war. ;-)

    • dssm
      26. Januar 2015 17:36

      Eine Quotenfrau halt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      28. Januar 2015 08:14

      dssm, ich darf ergänzen:

      E i n e Ö V P - Q u o t e n f r a u als Finanzministerin
      i m V e r e i n m i t d e n Ö V P - F i n a n z m i n i s t e r n K. H. Grasser, Molterer, J. Pröll und Spindelegger! Seit 15 (!) Jahren besetzt die ÖVP das Finanzministerium (und ja, K.H. Grasser, erst FPÖ, dann parteilos, gehörte dem ÖVP-Bundesparteivorstand an!).

      MfG

    • Black Ice (kein Partner)
      28. Januar 2015 08:46

      Und der wertkonservative Schüssel, das intellektuelle Aushängeschild der ÖVP, hat Griechenland überhaupt erst in die Eurozone aufgenommen. Also kann es kein Fehler gewesen sein, oder?

      Wenn Politiker nur mir ihrem eigenen Vermögen für ihre Fehlentscheidungen haften müssten!

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      28. Januar 2015 10:37

      Werter Black Ice, ich wüßte in diesem Blog einen nicht nur politisch verstörten und verhaltensoriginellen Ansprechpartner für Ihre zutreffende Replik. Nur werden Sie von diesem keine sachliche Antwort erhalten, sondern nur infantiles, weinerliches Entschuldigungsgeschwurbel.

      MfG

    • Anders (kein Partner)
      28. Januar 2015 12:53

      @Black Ice
      .. Politiker nur mir ihrem eigenen Vermögen ... haften müssten

      Deshalb hat man die Parteien geschaffen, damit keine einzelne Person haftbar gemacht werden kann. Früher wählte man "Menschen" (später Persona) und keine Parteien (Part bed. Teil, also teile und herrsche, indem man hierachische (Pyramidensysteme) Strukturen schafft. Genau genommen ist ja Sippenhaftung verboten, oder??? Außer bei einigen wenigen Völkern od. Religionen - bei den "Deutschen also auch wir, als Deutschsprechende) oder anderen pööösen Gruppen ist Sippen"haftung" wiederum erlaubt. Alles ist paradox geworden, da schafft man Freiheiten ab um für die Freiheit zu kämpfen, oder man bebombt einfache Mensche

    • Anders (kein Partner)
      28. Januar 2015 13:08

      .. Menschen, um im Namen der Demokratie (ehrlicherweise müsste man Kapitalismus gepaart mit Kommunismus sagen) Frieden herzustellen.

      Genau genommen ist ja Sippenhaftung verboten, oder??? Außer bei einigen wenigen Völkern od. Religionen - bei den "Deutschen also auch wir, als Deutschsprechende) oder anderen pööösen Gruppen ist Sippen"haftung" wiederum erlaubt. Die müssen für immer und ewig das Büßerhemd tragen, wobei das Büßerhemd auch andere Farben (Schandtaten) oder Formen haben kann. Man schafft eigene Oppositionen, infiltriert sie und zerfresse sie von innen. Und deshalb schafft man ebenfalls Parteien, Beamtentum od. sonst. vom System gesteuerte, um "ehrliches" Arbeit zu verhindern.
      Al

  17. Lieber Augustin
    26. Januar 2015 15:01

    alea iacta est

    Uns bleibt nur mehr die Hoffnung, dass Frau Merkel und ihr sehr selbstsicherer Finanzminister letztlich doch noch eine gute Lösung finden werden.

    • hamburger zimmermann
      26. Januar 2015 15:34

      "Frau Merkel und ihr sehr selbstsicherer Finanzminister" und "gute Lösung": meinen sie dieses in vollem ernst von einem charakterlosen hosenanzug?
      .

  18. Undine
    26. Januar 2015 13:09

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Na, jetzt verstehe ich den Jubel der Linken wegen des Sieges des Anführers der linksextremen Syriza-Partei erst so richtig:

    Der LINKSPOPULIST erfüllt sämtliche LINKEN WÜNSCHE:

    ** Kommunistische Orientierung von Jugend an
    ** Che Guevara-Anbeter
    ** Krawatten-Gegner (was Hubert Armin Ellison besonders freut!)
    ** Homosexueller mit Lebensgefährten und zwei Kindern (ob er zu deren Dasein körperlich beigetragen hat, weiß ich nicht)

    LINKES HERZ, was willst du MEHR!?!

    http://oe1.orf.at/programm/395440

    • Gandalf
      26. Januar 2015 14:02

      Nichts für Ungut, und ich kann den frechen Schnösel Tsipras auch nicht leiden; aber Peristera Baziana, seine Lebensgefährtin, scheint doch - zumindest nach den Fotos, die es von ihr im Internet gibt - eine Frau zu sein?!

    • Undine
      26. Januar 2015 14:10

      @Gandalf

      Ich hab' mir den Text jetzt zum 3.Mal angehört: Ich verstehe jedes Mal:

      Mit seineM Lebenspartner!

    • CHP
      26. Januar 2015 14:28

      @undine 14:10
      Sie haben richtig gehört.

    • Cotopaxi
      26. Januar 2015 15:03

      Das mit dem Lebensgefährten dürfte reines Wunschdenken der Lügenmedien sein.

    • Politicus1
      26. Januar 2015 15:34

      es möge hier die Londoner TIMES als Schiedsrichter herangezogen werden:

      The 40-year-old father of two is also on the brink of becoming the country’s first unmarried prime minister — a big change in a conservative society.

      Mr Tsipras has kept his family out of the limelight, starting with Peristera Batziana, known as Betty, the mother of his children, the person who first encouraged him to enter politics, and who may become the power behind the throne.

      http://www.thetimes.co.uk/tto/news/world/europe/article4334549.ece

    • Undine
      26. Januar 2015 15:43

      @CHP

      Der Korrespondent hatte allerdings eine sehr schwuchtelige Stimme! Vielleicht war's ja ein Freud'scher Versprecher....... ;-)

  19. A.K.
    26. Januar 2015 13:01

    Zwei Zitate:
    ""Ich gratuliere Alexis Tsipras zum Wahlerfolg", so Bundeskanzler Werner Faymann in seiner ersten Reaktion nach den Wahlen in Griechenland.
    Die Bundesregierung wird auch mit der nun zu bildenden griechischen Regierung konstruktiv zusammenarbeiten: "Ich bin überzeugt, dass man in der Europäischen Union als Schicksalsgemeinschaft im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Armut eine gemeinsame Basis finden muss", betonte Faymann. Er fügte jedoch hinzu: "Ich gehe davon aus, dass sich auch die zukünftige griechische Regierung an die Vereinbarungen mit der EU halten wird."
    Abschließend machte der Bundeskanzler deutlich, dass "ein stabiles Griechenland in einer gemeinsamen Währungszone im Interesse von uns allen ist.""

  20. raeter
    26. Januar 2015 12:44

    Deutschland, NL, Slovakei, Irland Luxemburg, Finnland, die EURO Balten und Österreich (sofern wir das noch schaffen) sollten in einen Nordeuro gehen. Der würde zwar aufwerten, was aber Importe aus dem Südeuro und anderswoher billiger machen würde und damit Arbeitsplätze in die Südstaaten brächte.

    Hart wird es in jedem Fall, egal was jetzt passiert. Zu tun ist das, was langfristig funktioniert und nich das, was momentan am wenigsten problematisch ist.

  21. A.K.
    26. Januar 2015 12:40

    Zu Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz: „Die griechische Katastrophe öffnet den Weg zu Europas Untergang“:
    Tschechien, Polen, Ungarn, Großbritannien, etc. also eine Reihe verschiedener Länder, kommen OHNE EURO aus und sind trotzdem Teil der EU.
    Wenn nun Griechenland extreme Probleme mit dem Euro hat, dann soll es eben aus dem Euro ausscheiden und zu einem Stichtag wieder zu einer griechischen Währung z.B. Drachme, zurückkehren. Danach gehört Griechenland eben, wie z.B. auch Rumänien, Bulgarien, etc., zu den „Nicht-Euro“-Ländern mit Schwierigkeiten - wie jetzt auch. Diesen Ländern wird und kann man ja weiterhin nach Kräften – aber nicht selbstmörderisch(!) – von Seiten der Euro-Mitglieder zu helfen versuchen.
    Um dem Kranken helfen zu können, muß sich ja der Arzt nicht selbst anstecken.

  22. hellusier
    26. Januar 2015 11:47

    Step by step geht die Reise der EU in Richtung Realsozialissmus dh.solange

    es eine florierende Wirtschaft gibt ist für den Empfänger Forderungspolitik

    angesagt,fällt das Waschtum aus bricht die Sozialdemokratie ein und

    der brutale Nomenklatur-Sozialismus frißt seine Kinder!!!

    Früher hätte das Studenten und Künstler auf den Plan gerufen zur

    Verteidigung der Freiheit des einzelnen -aber derzeit gibt es bei uns

    nur pupertierende bildungsferne gewaltbereite überforderte

    linksgesteuerte Proleten ,die sich als Studenten ausgeben !Aber es fehlt

    auch an charismatischen Lehrern,Forschern und Freischaffenden ,die endlich

    die Universitäten von den Politkommissaren befreien ,die sich als Rektoren

    verkaufen !

  23. Sandwalk
    26. Januar 2015 10:56

    Nach vielen engagierten Jahren in der Kommunalpolitik habe ich eines gelernt. Es geht in der Politik viel banaler zu, als die meisten auch nur ahnen. Es gibt hier nicht die weitsichtigen Leute, die alles durchdenken, alles durchplanen, alles voraussehen oder -ahnen. Das machen vielleicht noch die Deutschen in ihrer Gründlichkeit. Bei uns macht das kaum jemand, und wenn, dann wird er nicht ernst genommen.

    Wie immer nun die Verhandlungen der geldgebenden Deutschen mit den Griechen laufen, es wird auf jeden Fall Knatsch geben, und die Deutschen werden von der linken Journaille, allen voran der SPIEGEL, beschimpft werden, egal was sie tun oder vorschlagen.

    Ich bin der Meinung, dass die beste Lösung die Entlassung der Griechen aus dem Euroraum wäre. Das käme zwar teuer und hätte auch und auf jeden Fall schlimmste Beschimpfung der Deutschen zur Folge, aber nur diese Maßnahme führte den Griechen ihr lächerliches und rotzfreches Vorgehen tatsächlich vor Augen.

    Die Griechen haben verdreckte Städte, eine miserable Infrastruktur, schlechte Straßen, eine bestenfalls mittelmäßige Hotellerie und kaum eine Industrie. Sie verprassen jedes frisches Geld, das man ihnen gibt, und verteilen den Rest unter der Hand einer sinnlos aufgeblähten Industrie. Investitionen sind für sie ein Fremdwort.

    Wann könnten wir sie wieder in den Euroraum holen? Genau wie die Türken. Nicht in hundert Jahren.

    • Sandwalk
      26. Januar 2015 13:27

      "... einer sinnlos aufgeblähten Industrie" ist Blödsinn.
      "... einer sinnlos aufgeblähten Bürokratie" sollte es heißen.
      Man soll seine Traktate immer lesen, bevor man den Knopf drückt. ;-)

  24. dssm
    26. Januar 2015 10:47

    Die EU hat schon mehrere Regierungen geschasst. Das Kaliber eines Wolfgang Schüssel hat nicht jeder.

    Gerade die Griechen werden sich an die 'Abberufung' von Herrn Papandreu noch gut erinnern, der wollte nämlich eine Volksabstimmung über den weiteren Kurs – bevor zu viele Verträge entstanden wären. Eine ehrliche Lösung wurde so verhindert.

    Auch Herrn Berlusconi hat es erwischt, der wollte nämlich auch beim Euro dem Volkswillen nachkommen.

    Schauen wir, was sich in der nächsten Zeit so alles ereignet. Die aktuelle Wahl war ja nicht besonders demokratisch. Denn die Partei Morgenröte (nationale Sozialisten) konnte eigentlich keinen Wahlkampf führen, da ja die Parteispitze im Gefängnis sitzt – Anklage gibt es bis jetzt keine! Entsprechend schlecht war die Wahlbeteiligung (71%) bei dieser Schicksalswahl.

    • Haider
      26. Januar 2015 18:41

      Eine Wahlbeteiligung von 71 % ist tatsächlich nicht berauschend -> es herrschte nämlich WAHLPFLICHT; nur wie überall in Griechenland scheren Gesetze keinen wahren Helenen.

  25. socrates
    26. Januar 2015 10:17

    »Griechenlands Schulden sind höher denn je«
    Langfristig bleibt wohl keine andere Wahl, als wieder eine eigene Währung einzuführen. Gespräch mit Sahra Wagenknecht (Die Linke)
    https://www.jungewelt.de/2015/01-08/049.php
    Seit einigen Tagen wird über einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro-Verbund spekuliert. Selbst Berlin spiele mit dem Gedanken, wird berichtet. Ist das ernst gemeint oder nur Politpoker?
    Das ist vor allem eine gezielte Einmischung in den griechischen Wahlkampf. Man will den Leuten Angst machen, indem man suggeriert: Wenn ihr Syriza wählt, dann bricht Chaos aus, dann fliegt ihr aus dem Euro …
    Aber die EU hat schon signalisiert, dass sie ein Ausscheiden aus dem Währungssystem nicht zulassen will …
    Unter bestimmten Bedingungen kann es für Griechenland tatsächlich besser sein, die Drachme wieder einzuführen. Dann nämlich, wenn Deutschland und die Troika auf der Fortsetzung des desaströsen Sparkurses und weiterer vollständiger Bedienung der Schulden bestehen. Aber ein unkontrollierter Austritt würde sofort die Spekulation auf den Plan rufen, der Wert der neuen Währung würde ins Bodenlose fallen, was zu Hyperinflation und einer extremen Verteuerung aller Importe führt. Zumindest müsste also die Europäische Zentralbank unter Druck gesetzt werden, den Wert der neuen Währung zu stabilisieren.
    Um diese Fragen geht jetzt aber nicht. Wie die Bundesregierung sich nach der Wahl verhalten wird, ist offen. Auf jeden Fall ist die Forderung von Syriza nach einem Ende der Kürzungspolitik und einem drastischen Schuldenschnitt der einzig sinnvolle Weg.
    Ein Austritt aus dem Euro wäre für den Rest Europas leicht zu verkraften – Griechenland bringt meines Wissens nur 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der EU auf …
    Die über 50 Milliarden Euro deutscher Steuergelder, die Merkel für die sogenannte Griechenlandrettung verschleudert hat, sind keineswegs eine Lappalie. Aber dieses Geld ist so oder so verloren. Denn selbstverständlich würde Athen erst recht keine Euro-Schulden mehr bedienen können, wenn das Land aus dem Euro hinausgedrängt wird.
    Mich interessiert aber viel mehr, wie es den Menschen in Griechenland geht. Statt einer »Rettung« hat die Troika das Land in eine humanitäre Katastrophe gestürzt.
    Griechenland ist heute mit 340 Milliarden Euro verschuldet – haben die Sozialkürzungen der vergangenen Jahre wenigsten dazu beigetragen, die Schuldenlast zu verringern?
    Die Schulden sind höher denn je, obwohl die regierenden Parteien in Athen die Kürzungsdiktate der Troika brav umgesetzt haben. Sie haben zum Beispiel die Gesundheitsausgaben um fast die Hälfte reduziert. Immer mehr Griechen müssen sich heute entscheiden, ob sie ihr weniges Geld für Medikamente oder für Essen ausgeben. Der öffentliche Dienst wurde kleingeschrumpft, die Mindestlöhne gesenkt. Was nicht gesunken ist, sind die Schulden.
    Können Sie den Anstieg beziffern?
    2009 hatte Griechenland eine Schuldenquote von 130 Prozent des BIP – heute sind es 175 Prozent. Die Sparpolitik hat die Wirtschaft des Landes in eine tiefe Depression getrieben, da sind die Einnahmen schneller weggebrochen als die Ausgaben gekürzt werden konnten.
    Wie hoch waren die Kredite, die Griechenland in den vergangenen Jahren über die Troika bekommen hat? Wieviel ist im Staatshaushalt angekommen?
    Es sind weit über 200 Milliarden Euro geflossen, etwa 95 Prozent davon gingen an den Finanzsektor: Banken und Hedgefonds wurden Zinsen gezahlt und auslaufende Anleihen refinanziert. Außerdem wurden die griechischen Banken gestützt. Das heißt, riesige Milliardenbeträge sind dafür verschleudert worden, der Finanzmafia und der griechischen Oberschicht ihre selbst verschuldeten Verluste abzunehmen.
    Die einzige Möglichkeit für Griechenland, langfristig wieder auf die Beine zu kommen, besteht in der Stärkung der eigenen Wirtschaft. Das Land müsste dafür aber abwerten können – ist das nicht auch ein Argument für die Wiedereinführung der Drachme?
    Schon. Man muss nur sehen, dass eine Produktion, die es nicht mehr gibt, auch nach einer Abwertung nicht von einem Tag zum nächsten neu entsteht. Ein Großteil der griechischen Landwirtschaft ist von der EU wegsubventioniert worden. Heute werden viele Nahrungsmittel importiert. Auch viele Industrien sind unter dem Konkurrenzdruck verschwunden. Griechenland braucht vor allem Investitionen, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen.

    • Anders (kein Partner)
      28. Januar 2015 10:15

      @socrates
      ****************
      Viele werden ihren Kommentar erst verstehen, wenn auch bei uns die Troika sichtbar wahrgenommen wird, die ja schon lange in Form unserer Politikschauspieler besteht. Wenn's an's eigene Geldbörserl (deutlich spürbar) geht, dann werden's an die Griechen denken und verstehen, dass niemals das Volk für ihre Misstände verantwortlich ist. Dass ReGIERungen in östl. Ländern ihre Völker verraten das wird sofort geglaubt, aber dass unsere (Papa Staat) dasselbe tut, nein, das kann und will das Kleinkind nicht glauben. Es sind immer die anderen Eltern (Papa Staat) die lügen und verraten, aber doch nicht die eigenen. Wir sind in einer Kinderwelt angekommen zumindest geistig!!

  26. socrates
    26. Januar 2015 10:15

    Wenn eine Firma konkursreif ist, setzt das Gericht einen Kurator ein. Wenn sich unter diesem die Schulden fast verdoppeln und die Leistungen dramatisch sinken wird in einem Rechtsstaat der Kurator zur Verantwortung gezogen und, wenn kein Ausgleich gelingt, dem Konkurs stattgegeben. Das gilt auch für Griechenland.

  27. Josef Maierhofer
    26. Januar 2015 09:38

    Die Griechen haben Verträge geschlossen, die sie jetzt vermutlich brechen werden (müssen, waren ja Wahlversprechen, bei unseren Linken wäre das nicht so schlimm, die geben ja prinzipiell 'Wahlversprecher').

    Genauso, wie die EU ihre eigenen Gesetze gebrochen hat.

    Ich bin noch immer auf meinem Standpunkt von damals, nachdem Griechenland durch Betrug (mit EU Hilfe) in den Euro gekommen ist, wird es nun per Betrug, ihre Schulden sind nicht mehr rückzahlbar, genauso, wie die EU ihre nicht mehr im Griff hat, wird es nun also per Betrug aussteigen aus dem Euro, die Drachme einführen und abwerten und wieder zu dem werden, was es durch Jahrtausende war, ein liebenswerter agrarischer, aber lebensfähiger, 'Siestastaat'. Man hätte beim ersten Crash Griechenland sofort aus dem Euro ausschließen müssen, dann wäre es denen besser gegangen und uns auch damit.

    Die Europäer aber werden sehr wahrscheinlich für ihren Hochmut und ihre Gutmenschlichkeit bestraft, indem sie diese gewährten Kredite selbst zahlen müssen. Wenn ich für die Österreicher zusammenrechne, die direkten 'Kreditgaben' betragen etwa 8 000,- Euro pro Österreicher (mehrere Male 20 Milliarden), die Haftungen wurden bisher verschwiegen, aber sie werden jetzt schlagend werden. Die Griechen lassen sich also nicht zum Spielball der EU machen, wann werden die Österreicher endlich so gescheit sein ?

    Schön langsam trifft alles Befürchtete und Logische ein, für alles, was Du in Deinem Leben tust, haftest Du selbst, das gilt kollektiv genau so und auch politisch.

  28. Collector
    26. Januar 2015 09:15

    @Politicus 1

    Ihre Sicht "andersherum" ist richtig. AU sabbert nur "fromme Wünsche" ab, die niemand ernst nimmt. Er sieht heute noch nicht, dass Schüssel (in der Hauptsache) die ganze Euro-Misere mit verbockt und Österreich verraten hat.

    Die "Andersherum-Sicht" muss allerdings noch tiefer gehen. Dahinter steckt die Strategie die kommunistischen Internationale, beheimatet in der Merkel-Regierung, in Brüssel und in den von neo-konservativen Trotzkisten beherrschten USA. "Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!", heißt der Aufruf im Kommunistischen Manifest. Der EURO macht uns alle zu "Proletariern", und das ist die Voraussetzung für die kommunistische "Weltunion" unter dem Diktat des totalitäreren "Großen Bruders". Die jetzt (auch von Schüssel!) energisch geforderte "Wirtschafsunion" und "Politische Union" Europas ist nur eine Etappe zu diesem ZIel.. Überall in Europa lacht sich die Linke über die "tumben" Bürgerlichen und Christlich-Sozialen ins zum kommunistischen Gruß erhobene Fäustchen. So wie einst Busek nach dem Beitritt Österreichs zur EU im Zelt der Sozialisten. Er sang die "Internationale" gleich mit!.

    • Wertkonservativer
      26. Januar 2015 10:47

      @ Collector:

      nun bitte: Busek ist ein eigener "Vogel", doch Kommunist er deswegen noch lange nicht!

      Und unseren "Heroe" Schüssel anzupatzen, wird hier wohl nicht flächendeckend goutiert werden!

      Frau Merkel + Deutsche Regierung als Heimat der Kommunistischen Internationale zu bezeichnen, ist auch ein wenig weit hergeholt!

      Ich geb's zu, Ihnen einfach nicht folgen zu können, @ Collector!
      Anscheinend zu dumm für einsichtsvolles Inhalieren Ihrer Gedankengänge!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Collector
      26. Januar 2015 14:39

      @Wertkonservativer

      Selbsterkenntnis ist der Weisheit Anfang.

      Busek ist Kirchenzerstörer und Antichrist. Szt. einer der widerlichsten Intriganten gegen Mock.

      Ob die Kritik an Schüssel von goutiert wird oder nicht, er war und ist einer der größten Volksverräter, die Österreich je hervorgebracht hat.Er betrieb das Aufgehen Österreichs in der EU, den Verzicht auf eine eigene Währung und ist heute mit bertelsmann um die neue Weltordnung bemüht. Die Anerkennung der Homosexualität durch die "Gesellschaft" sieht er (wörtlich!) als "Fortschritt" an.

      Merkel & Konsorten ist vor den US-Trotzkisten und den EU-Sowjetvertretern wie Juncker/Barroso/Trichet/Draghi ständig eingeknickt. Jetzt will sie sogar das verrückte TTIP, unterstützt die Ukraine-Putschisten und die Einkreisungspolitik der USA, stößt Putin und Russland vor den Kopf und macht sich mit ihrer Nahostpolitik die ganze islamische Welt zum Feind!

  29. Undine
    26. Januar 2015 09:04

    Die Griechen haben also einen
    L I N K S R A D I K A L E N, waschechten P O P U L I S T E N gewählt---noch dazu mit großer Mehrheit.

    Vor genau 15 Jahren hat Österreich eine SCHWARZ-BLAUE Regierung bekommen---bestehend aus zwei rechten Parteien.

    Vor genau 15 Jahren mußten die schwarzen und blauen Politiker zur Angelobung den Weg durch einen unterirdischen Gang antreten, weil auf der Straße der LINKE PÖBEL mit Gewalt drohte. Die LEICHENBITTERMIENE des damaligen Präsidenten KLESTIL bei der Angelobung wird als einzige (noch dazu sehr lächerliche) "Leistung" dieses schwachen Mannes mit dem schlichten Gemüt in Erinnerung bleiben.

    In ewiger SCHLECHTER Erinnerung werden auch die S A N K T I O N E N bleiben, die, von den beleidigten Sozialisten in großer Panik ANGEFORDERT, von den EU-STAATEN (mit RÜCKENDECKUNG durch die Ostküste, wenn ich nicht irre!) über Österreich verhängt worden waren:

    Vor genau 15 Jahren also wurde Österreich GEÄCHTET, weil es gewagt hatte, einmal die Sozialisten von der Regierungsbank zu verbannen und zwei RECHTEN Parteien gemeinsam in die Regierung zu verhelfen---man bedenke, die FPÖ war KEINE rechtsextreme Partei!

    Die Griechen aber haben eine LINKSEXTREME Partei mit einer satten Mehrheit ausgestattet, die vor allem die EU-GEBERLÄNDER wie D, Ö und noch ein, zwei andere in den RUIN treiben wird!

    WO BLEIBEN die S A N K T I O N E N für GRIECHENLAND???

    Griechenland braucht keine EU-Sanktionen zu befürchten!

    Der SIEG der LINKSEXTREMEN wird sogar B E J U B E L T!

    • A.K.
      26. Januar 2015 12:18

      @Undine:
      BRAVO!**********************************

    • H1Z
      26. Januar 2015 17:38

      Sie irren nicht! (Ostküste).

    • oberösi
      26. Januar 2015 17:51

      @ H1Z
      Richtig, es war Netanjahus damaliges Büro bei den Vereinten Nationen, über das die "belastenden" Dokumente über die Parteimitgliedschaft von Waldheims Pferd an die Öffentlichkeit gespielt wurden

      @ Undine
      Und Sie, werte Undine, schämen Sie sich. Anstatt die Chance zu begrüssen, die sich den Deutschen auftut, einen Teil ihrer Erbschuld abzutragen, in dem sie ad infinitum (oder zumindest bis sie pleite sind) für die Mühseligen und Beladenen im Süden Europas zahlen, hetzen Sie!

      Wo doch längst evident ist, daß jene nur deshalb so mühselig und beladen ihr erbärmliches Leben in Armut fristen müssen, weil die Deutschen so unanständig tüchtig und sparsam sind...

    • Undine
      26. Januar 2015 17:59

      @oberösi

      Ich schäme mich auftragsgemäss! :-)

    • Haarspalter
      28. Januar 2015 00:47

      "Der SIEG der LINKSEXTREMEN wird sogar B E J U B E L T!"
      Das ist eben der Unterschied! Schwarz-Blau wurde selbst in den eigenen Reihen nur halbherzig unterstützt. Die Sozialisten umarmen gerade eine neue "Schwesterpartei".
      Links schlägt das Herz, rechts schmerzt die Galle.

    • fewe (kein Partner)
      28. Januar 2015 09:39

      Ja, absolut. So weit ich mich erinnere wurden die Sanktionen am 31.1. ausgerufen. Also jetzt 15 Jahre Gedenken an diese völkerrechtswidrige sozialistische Schädigung von Österreich, bestellt von der SPÖ - in alter Tradition wie auch bei Waldheim. Jetzt prügeln sich ihre Vorfeld-Horden mit dem Slogan "Kommunismus statt Österreich" durch die Innenstadt.

      So ein mieses, hochverräterisches Gesindel.

  30. Interessierter Leser
    26. Januar 2015 08:58

    Sie werden alles bekommmen, was sie wollen, denn allein die Ankündigung des "Finanzeexperten" von Tsipras, gestern "im Zentrum", den Staat durch Hochbesteuerung der Reichen, zu sanieren, den Armen große Gehaltsaufbesserungen zu geben, Schluss mit dem schädlichen Sparen zu machen, endlich wieder nicht vorhandene Gelder in die (Miss)Wirtschaft zu stecken und im Verein mit Italien, Frankreich, Spanien und anderen Schuldenländern eine Konferenz zum Wegzaubern ihrer Schulden abzuhalten (die "reichen Länder" müssen das zur Rettung von Europa ermöglichen),liegt genau im Trend unserer Linken in allen Ländern. Es gefällt besonders den Junglinken, die unverblümt das nachplappern was sie in ihren sozialistischen Kaderschulen zu hören bekommen.

  31. HDW
    26. Januar 2015 08:50

    Der Eurozentrische Marxismus Leninismus, provoziert langfristig mit allen Mitteln des dialektischen Denkens, z.B. Massenimmigration oder Merkels finanzielle Drogenpolitik bis zum Katzenjammer der Austerity, die berühmte "Revolutionäre Situation"
    Erster Erfolg: Griechenland, es wird mit derselben Methode Spanien folgen, längerfristig auch Italien, die drittgrösste Volkswirtschaft Europas. Das versteht man in diesen Kreisen unter politischer Einigung Europas!

  32. Wertkonservativer
    26. Januar 2015 08:42

    Zum Thema:

    als notorischer Optimist glaube ich nicht an den Untergang Europas!
    Die Folgen des Griechendramas werden wohl nicht ausreichen, um unsere europäische Zivilisation in den Orkus zu befördern!

    Die echte Gefahr für Europas ist hausgemacht:
    Überbordende Sozialausgaben, extremer Rückgang der "Nachwuchsproduktion",
    absurde Wohlstandserwartungen auch seitens "unproduktiver" Bevölkerungsschichten; dazu kommt das immer spürbarer werdende wirtschaftliche und industrielle "An die Wanddrücken" durch junge asiatische Mächte, weiters auch die Überflutung durch wohlstandsfordernde "Flüchtlinge"!

    All das sind echte Gefahren für Europa!
    Das Griechendrama sollte mit Augenmaß und europäischem Selbstbewusstsein jedoch ohne zu große Kollaterialschäden bewältigbar sein (hoffe ich zumindest)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      26. Januar 2015 13:49

      Sie beschreiben das Programm des Neomarxismus, weigern sich aber ständig die langfristige Strategie des Kattokommunismus dahinter zu sehen. Und ja, die Geschichte ist voll von "Verschwörungen" besonders die des Marxismus-Leninismus. Sie kommen halt nicht in Lederjacke und mit einer Mauser in der Hand daher, eben damit ihnen solche geltungssüchtige Gockel wie E.Busek auf den Leim gehen. W.I.Uljanow, nach seinem Verbannungsort an der Lena, sich Lenin nennend, bezeichnete das als nützliche Idioten. Die Gruppe A.Spinelli, benannt nach dem auf die Insel Ventotene mit anderen Kommunisten in der Mussolini Zeit Verbannten A.Spinelli, birgt in ihrem Europabild, genau den neomarxistischen übermächtigen Zentralstaat EU, den Wolf im Schafspelz. Bemerkenswert wird die Entwicklung in Italien sein, der einzige Gesellschaftskörper in Europa der gegen die sehr starke marxistische, auch eine antikommunistische Elite vorzuweisen hat. Der Sieg der Syriza wird dort die stärksten Spannungen verursachen. Der eigentliche Feind der Leninisten sind ja die die gemäßigten Sozialdemokraten, von ihnen genannt Sozialfaschisten, in Italien in einer Partei organisiert, was hoffentlich wieder einmal zu deren Spaltung führen wird.

  33. Freak77
    26. Januar 2015 08:07

    Es war eine Wahl wie eine Volksabstimmung:

    Die konservative NK v. Samaras: Weiter machen wie bisher

    oder Syriza: Ein radikaler Kurswechsel

    Wird GREXIT kommen?

    Oder BREXIT - der Austritt der Briten aus der EU? Durchaus möglich dass David Cameron angesichts der Unsicherheiten am Kontinent bald ein Referendum abhält wo die Bevölkerung über einen Austritt aus der EU abstimmen wird.

    Auch daran sollten BK Merkel, Schäuble & Gabriel (SPD) denken!

    Wie lange schauen die Briten beim Tohuwabohu am Kontinent noch zu?

    • Freak77
      26. Januar 2015 08:10

      Entschuldigung: Statt NK muss es natürlich:

      Nea Dimokratia (ND) heissen!

  34. Politicus1
    26. Januar 2015 07:58

    Ja, man kann die causa Hellas auch andersrum sehen:
    Die europäische Linke und die mit ihr vebündeten Sozialisten und Paprikagrünen können die nach Athen transferierten -zig Milliarden endlich als Riesenerfolg feiern.
    Nur diese Milliardenkredite haben jetzt dazu geführt, dass die Linken Griechenlands Wahlsieger werden konnten!
    Hätte die böse Frau Merkel nicht ständig auf der Hilfe für Griechenland bestanden, wäre Hellas nicht in diese Schuldnerfalle geraten!
    Die Hellenen hätten weiter ein sorgenfreies Leben bei Sonne und griechischem Wein gehabt. Ohne europäische Erpessung, dass Kredite auch einmal zurückgezahlt werden müssen.
    Vielleicht können sich tausenden Schweizer Franken Schuldner jetzt an den griechischen Robin Hood wenden - er wird ihnen sicher gerne aus dem Schlamassel helfen.
    Unsere heimischen sozialistischen Finanzgenies machen es ja genau so. Auch sie wollen die Steuersenkung vor allem denen widmen, die eh keine Steuern zahlen. Stichwort: Negativsteuer muss erhöht werden! Und zahlen sollen es jene, die Steuern zahlen. DAS nennt man "Steuern runter!" auf sozialistisch und arbeiterkämmerisch ...

  35. Rosi
    26. Januar 2015 07:33

    Es ist eigentlich erschreckend: Wenn man sich nicht mehr erpressen läßt - und nichts anderes geschah in den vergangenen Jahren in Hinblick auf die Griechenland-Misere mit Deutschland (und Österreich), dann 'zeigt man Härte' ... man handelt nicht 'normal', wie jeder normale Mensch handeln würde ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Cotopaxi
      26. Januar 2015 07:41

      Die Ö1 Nachrichtensendungen überschlagen sich förmlich vor Freude über den Wahlsieg Tzipras und veranstalten wahre Festspiele.

      Auch die EU wird durch den Balkan und das angrenzende Griechenland ihr schmerzhaftes Ende finden.

    • Rosi
      26. Januar 2015 13:12

      Hoffentlich bald, je länger die EU noch dauert, desto schlimmer wird es.
      DIESE EU habe ich NICHT gewählt, beziehungsweise das, was diese unfähigen ... (das Wort verwendet eine Dame nicht) daraus gemacht haben.

  36. eva maria
    26. Januar 2015 03:32

    Der Untergang Europas begann bereits in Maastricht - beschleunigt durch die Aufnahme Griechenlands in die Euro Zone mit gefälschten Staatsfinanzen dank Goldmann Sachs. Syriza ist nur die logische Folge

    • A.K.
      26. Januar 2015 12:20

      @eva maria:
      Ja, so ist es bezüglich Ihrer völlig richtigen Feststellung.
      *************************************************

    • machmuss verschiebnix
      26. Januar 2015 19:06

      Und Griechenland wird weiter bluten, für die Unterschrift unter den G+S Vertrag von damals,
      und die EU wird weiter blechen - wozu sonst sitzt der Goldmann-Vertreter M.Draghi in der EZB ? ?

  37. kritikos
    26. Januar 2015 02:37

    Der griechische Wahlausgang ist wahrlich eine Katastrophe. Wieder sind die Ami schuld, dass dieses Land in die EU gekommen ist. (Woran sind die Amis nicht schuld?)
    Es ist in der Tat zu befürchten, dass dieses uneinsichtige Volk weiter EU-Geld bekommen wird. Nicht rückzahlbar, eh' klar. Und dafür sind wir fast bettelnd in die EU eingetreten?
    Zur sozialistischen Jugend: Die war immer etwas skiril in den Augen der Mehrheit, aber so ist die Jugend. Auch die katholische. Die sozialistische wird aber nicht reifer und klüger mit den Jahren. Und so haben wir die diversen Minister, Staatssekretäre, Ratgeber, Experten etc.





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