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Der Kongress hat getanzt und Wien hat verdrängt

Die Stadt Wien hat sich entschlossen, von den zwei 2015 anstehenden großen Jubiläen das eine fast ganz zu ignorieren und das andere nur lustlos anzusprechen. Das ist doppelt unklug.

Das erste, das total verdrängte Jubiläum hätte an den Wiener Kongress 1815 erinnern müssen. Denn dieser hatte trotz vieler Schattenseiten ein ganzes Friedens-Jahrhundert ohne so große Kriege wie davor und danach ermöglicht. Wien war damals die bedeutendste weltpolitische Drehscheibe in einer Intensität, wie es das heute höchstens bisweilen New York mit dem UNO-Sitz ist. Das was da vor 200 Jahren in Wien geschah, wäre eines ebenso intensiven Rückbesinnens, Reflektierens und auch Kritisierens wert gewesen, wie etwa im ablaufenden Jahr die Ereignisse vor 100 Jahren des großen Gedenkens würdig gewesen sind.

Es ist zwar irgendwie klar, dass die heutigen Stadtherren wenig Sympathie für die 1815 fixierte konservativ-monarchische Restauration haben. Aber es ist dennoch Faktum, dass damals eine Neuordnung Europas gelungen ist, die dem Kontinent nicht nur ein ganzes Jahrhundert größere Kriege erspart hat, sondern die auch eine unglaubliche industrielle, wissenschaftliche und kulturelle Entwicklung ermöglicht hatte.

Auch wenn vielen die Friedensordnung des Wiener Kongresses heute völlig überholt erscheint, so hat doch etwa ein Henry Kissinger, der wahrscheinlich größte weltpolitische Denker der Nachkriegszeit, sie immer wieder als Vorbild in den Mittelpunkt seines Denkens gerückt.

Aber in Österreich selber befasst sich seit längerem kaum jemand mehr mit dem Kongress und seiner Epoche. Die heimischen Historiker sind geistig weitgehend auf die Aufarbeitung auch des letzten winzigen Details der NS-Zeit reduziert, sodass es kaum einen unter ihnen gibt, der mit Relevanz über das 19. Jahrhundert reflektieren könnte. Und Politikwissenschaftler gibt es ja hierzulande überhaupt keine mehr von irgendeiner Bedeutung (die Uni Wien hat in dieser Disziplin statt interessanter Persönlichkeiten marxistische DDR-Nostalgiker geholt, an denen in Deutschland naturgemäß niemand mehr Bedarf hatte).

Aber selbst jenseits einer wissenschaftlichen Befassung mit der historischen Bedeutung des Wiener Kongresses hätte Wien zumindest touristisch das Bild jener Monate geschickt aufgreifen und vermarkten können. Man denke nur an die schier unendliche Reihe von Veranstaltungen, Vergnügungen, Bällen, Intrigen, Amouren rund um die monatelange Ansammlung der mächtigsten Männer Europas. Man denke nur an die vielen literarischen Werke, die sich seither damit – fiktional oder faktenbasiert – befasst haben.

Der Kongress hat getanzt, aber das heutige Wien schläft dazu.

Wien lässt damit eine große Chance der internationalen Selbstdarstellung aus – sowohl in intellektueller als  auch in touristischer Hinsicht. Statt dessen konzentrieren sich die Stadt und ihre Machthaber 2015 ganz auf die Abhaltung eines Fernseh-Schlager-Wettbewerbs, der zum Megaereignis stilisiert wird, obwohl sich etwa in Deutschland alle großen Schlagerstars wie etwa Helene Fischer weigern, da mitzumachen.

Aber die Stadt bewegt sich halt auf dem geistigen Niveau der Rathausmänner und -frauen . . .

Die explosive Ringstraße

Nicht ganz, sondern nur halb ignoriert wird das zweite Jubiläum des anbrechenden Jahres: 150 Jahre Ringstraße. Auch das ist zweifellos ein legitimes Gedenkobjekt. Sind doch die Ringstraße und die Gebäude rings um sie – bis hin zur sogenannten Zweierlinie – zweifellos in ihrer Geschlossenheit und Schönheit das Imposanteste und Wichtigste am ganzen Wiener Stadtbild. Die Ringstraße war und ist ein städteplanerischer Wurf, den es in dieser Wucht kaum irgendwo sonst gibt. Sie hat eine ganze – auch nach ihr benannte – Stilepoche geprägt. Sie ist zusammen mit dem gotischen Dom und den barocken Schlössern der weltweit berühmte Inbegriff dieser Stadt.

Die Ringstraße hat – bisher – auch weitgehend alle Attacken moderner Spekulationsinteressen und politischer Eitelkeit (oder Korruption) überstanden. Wenn man von einigen verbrecherischen Dachbodenausbauten (etwa Hegelgasse/Himmelpfortgasse) und dem nach wie vor hässlichen Ringturm samt Umgebung absieht. Mit dem geplanten Hochhaus neben dem Konzerthaus ist freilich der Zerstörungsschlag schon in Vorbereitung.

Aber nicht nur wegen dieses (nur der Wahlen wegen jetzt zurückgehaltenen) Wahnsinnsprojekts ist es für die heutigen Stadtherren gefährlich, den Ringstraßenbau allzu sehr in den Vordergrund zu rücken. Das historische Gedenken ist nämlich für sie gleich in dreifacher Hinsicht politisch explosiv. Sie gedenken daher nur pro forma und nicht einmal annähernd etwa mit der Intensität, mit der Paris Jubiläen seines Eiffelturms begeht.

Denn:

  1. Auftrag, Konzeption und Durchführung des Ringstraßenbaus war der eines neoabsolutistisch regierenden Kaisers und dann einer liberalen Stadtverwaltung gewesen. Beide aber sind für die heutige rotgrüne Rathausmannschaft Hassobjekte.
  2. Die Ringstraße erinnert geradezu täglich daran, dass in den letzten hundert Jahren in Wien absolut nichts mehr von städtebaulichem Format gebaut worden ist. Die U-Bahn wurde um viele Jahrzehnte zu spät begonnen; und keines der Hochhäuser an der Donau hat auch nur im Entferntesten die architektonische Kreativität oder gar touristische Anziehungskraft, wie es die Hochhausviertel von Paris oder London haben; von nordamerikanischen oder asiatischen Metropolen ganz zu schweigen. Noch peinlicher ist für die heutigen Rathausherren, dass der letzte visionäre und gestaltende Bürgermeister dieser Stadt ausgerechnet der von ihnen verabscheute Karl Lueger gewesen ist. Und selbst die einzige halbwegs interessante moderne Architektur – die neue Wirtschaftsuniversität – ist ohne Zutun des Ratshauses entstanden.
  3. Und schließlich war die finanzielle Konstruktion des Ringstraßenbaus ein Musterbeispiel für das, was die Linke heute als Neoliberalismus verteufelt. Mit einem anderen modernen Ausdruck kann man auch von einer genial gelungenen „Private Public Partnership“ sprechen. Das ganze Projekt hat dem Steuerzahler nämlich nichts gekostet. Denn die Grundstücke für die vielen privaten Ringstraßenpalais (die sich aber sehr präzisen planerischen Vorgaben zu unterwerfen hatten!) wurden so teuer verkauft, dass mit dem dadurch eingenommenen Geld all die öffentlichen Repräsentationsbauten finanziert werden konnten.

Keinen dieser drei Aspekte des Ringstraßenbaus will die heutige Gemeinde Wien naturgemäß ansprechen. Sie passen nicht ins rotgrüne Weltbild, welches das 19. Jahrhundert ja nur in den dunkelsten Farben sehen will. Also wird 2015 auch das Ringstraßen-Jubiläum nur extrem schaumgebremst gefeiert werden. Also wird auch diese Chance vergeben werden, wie Wien sich und seine große Geschichte darstellen und reflektieren könnte.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 08:33

    das 150-jährige Ringstraßenjubiläum wird wohl wegen des Einjahrjubiläums der Begegnungszone Mariahilferstraße nur ein Sekundärereignis sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 02:08

    Die Ringstraße wird von der politischen Pseudoklasse sehr wohl für deren Werbezwecke erwähnt und mißbraucht, s. "Silvesterpfad".
    Natürlich können wir Normalbürger uns zur Belustigung vorstellen wie Faymann auf dem Ring seinen "letzten Walzer" tanzt, aber leider haben wir den Ernst und die Konsequenzen zu tragen, den dieses Kanzleroid uns alllen eingebrockt hat. (Warum lassen sich die Bürger derartige Betrügereien und Mißstände eigentlich gefallen?)
    Und ob vom Wiener Kongreß im heutigen Geschichtsunterricht noch viel gelehrt wird weiß ich nicht, bzw., wage ich zu bezweifeln. Die politische Welt Europas ist nach Brüssel übersiedelt, genießt und genehmigt sich dort u.a. Sirtaki....bis zum 'letzten'.

    Ein gutes neues Jahr, und vor allem ein gesundes, wünsche ich alle Blogteilnehmern und dem Blogbetreiber samt Team.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 12:04

    Als Ersatz dafür werden wir sicher täglich mit Schuld- und Betroffenheitsgedenken an das 70. Jubiläum des Jahres 1945 drangsaliert- allen voran von unserem rot-grünen Staatsfunk, denn darin sind unsere ideologisch linksgedrehten Historiker bestens geschult.

    Das bringt zwar nichts für den Wirtschaftsstandort, aber dient vorzüglich der Unterdrückung und dem Machterhalt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 19:30

    Allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2015 und ein Dankeschön an Dr. Unterberger für die Aufrechterhaltung des Blogs.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 14:30

    O.T. Gestern erfuhr ich aus einer Diss: Genossen und Genossinnen war eine Erfindung der Nazis. Davor schloss die Mehrzahl beide Geschlechter ein. Auch Kollegen und Kolleginnen tauchte erstmals bei den Nazis auf. Dann ist also das Binnen I eine Wiederbetätigung! Das wird die Genderfrauen freuen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 01:46

    Natürlich können die Rathausbonzen (gibt es auch -bonzinnen?) - fast ist man versucht zu sagen: die Rathaus-Nomenklatura - diese Jubiläen nicht wirklich feiern. Man kann doch nicht über den eigenen Schatten springen, der zwar nicht schwarz ist, wie normalerweise, sodern rot-grün, aber eben doch ein Schatten.
    Aber bitte: Wien hat ein Hundertwasserhaus, eine adäquate Fernheizungsanlage, ein Ehrengrab für den Schweizer U. Jürgens, einen heruntergekommenen Donaupark samt Turm, das Donau-Inselfestival u.v.a.
    Vor allem hat man aber die "Krone", einen Herrn Faymann und einen hoffentlich nicht mehr lange amtierenden Bürgermeister Häupl.
    Und die Italiener kommen eh' zum Silvesterpfad und von anderen "Besuchern" mit Daueraufenthalt-Ambition wollen wir gar nicht reden.
    Wien ist anders.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2015 10:49

    Nun, eine nette Ermunterung durch unseren Blogmaster, liebe Grüße seitens feiner Blog-Kollegenschaft, sowie die mir eigene "Lust zu fabulieren", bringen es mit sich. dass ich hier nun doch wieder mitmache. Zeugt nicht gerade von großer Charakterstärke des Wertkonservativen!
    Doch was soll's: man wird mir (hoffentlich) verzeihen!?!

    Am ersten Tag des Jahres ein sinniges Gedicht Theodor Fontanes (1819-1898), das auch heute zeitlos gültig ist:

    Am Kamin
    (London, 22.12.1855)

    Ein neues Buch, ein neues Jahr -
    Was werden die Tage bringen?!
    Wird's werden, wie es immer war,
    Halb Scheitern, halb Gelingen?

    Wird's mit Samt mir streicheln die Haut,
    Oder wird es in Lohe mich gerben?
    Gleichviel, was es im Kessel braut -
    Nur wünsch ich nicht zu sterben.

    Ich mag noch nicht von hinnen gehen,
    Wie's oft die Kämpfenden müssen;
    Ich möchte mein Weib noch wiedersehn
    Und meinen Jungen küssen.

    Ich möchte noch wieder im Vaterland
    Die Gläser klingen lassen
    Und möchte noch wieder des Freundes Hand
    Im Einverständnis fassen.

    Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
    Und atmen eine Weile,
    Denn um im Grabe auszuruhn,
    Da ist nicht Not, nicht Eile..

    Ich möchte leben, bis all dies Glühn
    Rückläßt einen leuchtenden Funken
    Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin.
    Die eben zu Asche gesunken.

    Ihnen Allen ein gutes Jahr 2015!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoraufklärung
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 20:58

    Wiener fiktionaler Kongress: Russland als neuester NATO Verbundsstaat ....

    Beim historischen Wiener Kongress war das damalige Russland ja intensivst eingebunden.

    Die Aufnahme Russlands jedoch nicht als "Diplomatenspielchen" (wie das beim historischen Wiener Kongress damals war), sondern als wirkliche ernste Friedenssichernde Mission ----


alle Kommentare

  1. Scott (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:57

    Thank God! Sonomee with brains speaks!

  2. Hap (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:59

    Which came first, the problem or the sotouiln? Luckily it doesn't matter.

  3. Elisabeth (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:15

    Hi, ich habe bei der F hrung mit Claudia Rosa Lukas mitgemacht :-) War toll und ich habe viel ber die Mode und den Dresscode von fr her efarhren. In Wiens Archiven schlummern sicher noch viele Mode-Sch tze, die man aufarbeiten sollte.

  4. Black Ice (kein Partner)
    04. Januar 2015 10:44

    Hat das irgendetwas zu bedeuten, dass die großen deutschen "Schlagerstars" wie Helene Fischer nicht zum Song Contest kommen? Die Helene ist ja noch schlimmer als die Conchita.

  5. heartofstone (kein Partner)
    03. Januar 2015 17:22

    Kurt Kuch ist tot. Ja und? BTW was wurde eigentlich aus seinem nicht unbeträchtlichem Beitrag zum Gesundheitssystem? Ist die Tabaksteuer nicht zweckgebunden zur Behandlung von Lungenkrebs und Co? Wird der Überschuß gar widerrechtlich zweckentfremdet? Persönlich geht mir das Schicksal von Kuch meilenweit am gluteus max. vorbei ...

    • Furkan (kein Partner)
      19. Januar 2015 10:05

      On 311 the World?? woke? up and?? decided? NO?? NUKES NO FLUKES We ask for the END OF THE NUCLEAR NIGHTMARE? ON EARTH.? We DEMAND THE END OF TOXIC POWER SYSTEMS ON EARTH.? Let us BAN?? HYDRO? FRACKING IN AMERICA? as this POISONS MILLIONS? OF?? GALLONS? OF WATER? Let us DEMAND THE? END OF? THE MILITARY INDUSTRIAL CORPORATE COMPLEX NOW. Let us DEMAND THE END OF ENDLESS?? WARS ON? HUMANKIND Let? us DEVELOP IN UNITY the Energy of? SOLAR,? MAGNETIC,? WIND TURBINE,GEO THERMAL& HYDRO KINETIC 4ALL POWER

  6. heartofstone (kein Partner)
    03. Januar 2015 16:49

    Mir ist gerade Odin erschienen und der hat mir befohlen: Schlachte Mohammedaner wo immer du sie findest. Gewähre keinem Mohammedaner der nicht an mich glaubt Pardon. Fick die mohammedanischen Frauen wie es dir gefällt und wirf sie dann weg wie ein Stück Dreck. Versteckt sich ein Mohammedaner hinter einem Baum wird dieser von sich aus rufen: Hinter mir versteckt sich ein schweinischer Mohammedaner, bitte schlachte ihn ...

    Noch Fragen?

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      04. Januar 2015 13:46

      Jetzt müssen Sie nur noch eine Million Anhänger finden, ein bißchen Angst und Schrecken verbreiten, dann gibt es Odinkonferenzen und Ihnen werden wie in Niedersachsen per ausdrücklich unkündbarem Odinvertrag Privilegien verschafft, gültig bis an das Ende der Zeit.

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:31

      Viele Fragen: Legen Sie Zeugnis ab! Odin ist groß!

      Ein Erleuchteter ist unter uns. Dass ich das noch erleben durfte!

      Die mohamedanischen Frauen - Frau mit Sack über dem Kopf ist ja sprichwörtlich nicht grundlos - interessieren mich allerdings weniger und schlachten wäre mir zu anstrengend. Ich würde mich also nur als gemäßigter Odinist eignen, der die Botschaft verbreitet, dass das eh nur als Friedensignal zu verstehen ist.

  7. heartofstone (kein Partner)
    03. Januar 2015 16:32

    Nachdem rund 450 Flüchtlinge an Bord des Frachters „Ezadeen“ in der Nacht auf heute den sicheren Hafen der süditalienischen Stadt Corigiliano Calabro erreicht haben, haben die italienischen Behörden mit der Identifizierung der Migranten begonnen.

    Und was ist mit den Zigtausend anderen "Migranten"? BTW: Migranten? Einwanderer? WTF? Wer nach Europa einwandern möchte soll gefälligst seine Qualifikationen nachweisen (eh schon wissen: Schule (wann, wo, abgeschlossen) Berufsausbildung (wann, wo, abgeschlossen) Studium (wann, wo, abgeschlossen)). Ein Leumundszeugnis wär auch nett.

    Ö. ist lückenlos von sicheren Staaten umgeben. Sollen sich unsere Nachbarn um die "armen Flüchtlinge" kümmern.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      04. Januar 2015 13:53

      Das mit der Qualifikation wird sich immer weniger als notwendiges Kriterium erweisen, denn die Bildung der indigenen Bevölkerung befindet sich ohnehin auf einer rasenden Talfahrt. Zumindest in einigen Bundesländern in Deutschland, die nach Hamburg auf den Schulen die Schreibschrift abschaffen wollen, da die Kinder mit dem Verbinden der Buchstaben überfordert seien. Schreiben in Druckbuchstaben sei völlig ausreichend und die Schüler könnten sich dann besser auf den Inhalt von Texten konzentrieren.
      Heute ist übrigens nicht der 1. April.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:11

      Der USamerikanischen Schreibweise nach allerdings schon; werter Herr Dr. Knölge.
      Siehe "9/11".

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:36

      Abgesehen davon, dass wir nur von sicheren Staaten umgeben sind und daher hier kein Asylgrund vorliegen kann so lange die Schweiz nicht beginnt ihre Bürger abzuschlachten, ist Krieg oder Not kein Asylgrund. Wenn alle davonrennen, wer soll denn deren Heimat aufbauen? Auch wir?

      Abgesehen davon: Jene die im Krieg davonlaufen will nach dem Krieg niemand in der Heimat mehr wiedersehen. Das war schon beim Bosnienkrieg so. Die sind uns deswegen auch erhalten geblieben.

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:42

      @Dr. Knölge: Man bemüht sich intensiv darum, das Bildungsniveau zu senken. In Finnland sind sie schon einen Schritt weiter: Dort soll die Schreibschrift künftig nicht mehr gelehrt werden, weil die Druckschrift sowieso wegen Smartphones und Tablets nicht mehr gebraucht wird. Unter dem Vorwand, die Kinder zu schonen, werden die Pflichtschuljahre bald nur noch eine ausgedehnte Kindergartenzeit sein.

      Kinder, die ab dem 2. Lebensjahr vom Staat erzogen und indoktriniert werden. Und die Eltern werden nur als Produktionsmaschinen für Kinder gesehen, die für ihre Arbeit mit den Kindern vom Staat bezahlt werden. Diese Denkweise wird ja zunehmend verbreitet.

  8. wolf (kein Partner)
    03. Januar 2015 13:10

    Es ist unglaublich, wie viel Quatsch der Herr Unterberger verbreitet.

    Erkundigen Sie sich über
    - das Programm der Stadt und der Museen,
    - die Folgen des Wiener Kongresses,
    - die Auftrags-Vergabe, die Verwertung des Glacis zum Bau der Ringstrasse und die Folgen
    - die touristische Wirkung der (post)modernen Bauten in Wien

    Sie werden Ihr blaues Wunder erleben

    Sie werden es aber wohl nicht tun, sonst müssten sie auf ihre unqualifizierten Stänkereien und die weitere Verbreitung Ihrer Lügen verzichten.

    • simplicissimus
      03. Januar 2015 16:21

      Bitte genauere Angaben, dann befassen wir uns gerne mit den Luegen.
      Suchmaschinenarbeit muessen aber wohl Sie verrichten, wenn Ihr Kommentar ernst genommen werden soll.

    • wolf (kein Partner)
      03. Januar 2015 19:20

      Googeln sollte der A.U. bevor er einen Artikel schreibt. Das allein wird aber nicht reichen. Der Unterberger kann ja lesen und da wird ja wohl auch das eine oder andere Buch über den Wiener Kongress und die Ringstrasse dabei sein, wenn er schon meint, darüber schreiben zu müssen. Und was den 4. Punkt angeht:er könnt ja einmal bei Wien Touristik anrufen oder einem Reisebüro. Oder er könnte einen Fremdenführer fragen.

      Wenn Sie alles ung'schauter glauben, was der U. schreibt, sind Sie selber schuld.

    • monofavoriten (kein Partner)
      03. Januar 2015 21:48

      ich bin aus der branche und sie können mir glauben, es hat sich in all den jahren nicht ein einziger tourist bei mir oder meinen kollegen nach irgendwelchen sichtbeton-stahl-glas-bauten in wien erkundigt. nicht einer!

    • wolf (kein Partner)
      03. Januar 2015 22:02

      Das ist aber spannend. Das bin ich nämlich auch und kaum jemand verlässt Wien, ohne die Platte, Hollein-Werke oder die Bauten des Roten Wiens mit Interesse gesehen zu haben.

    • monofavoriten (kein Partner)
      04. Januar 2015 18:03

      naja, jetzt geben sie wenigstens die ironie in ihrem posting zu erkennen:)

    • wolf (kein Partner)
      04. Januar 2015 18:34

      völlig klar, es kann ja nur ironisch gemeint sein, wenn sich Gäste in Wien für etwas interessieren, was die Blog-Gemeinschaft gemeinhin für uninteressant erklärt.

    • Yusuf (kein Partner)
      19. Januar 2015 09:55

      Wie bereits bei den 500 Komentaren sind jetzt noch eingie Kommentare vor Euch, um die 1000er Marke zu erreichen. Trotzdem wfcrde ich mich freuen, wenn nicht nur Kommentare verfasst werden, damit jemand unbedingt das Buch gewinnt. Lasst Euch doch einfach fcberraschen!

    • Snowy (kein Partner)
      21. Januar 2015 00:39

      Hey, that's the grtseeat! So with ll this brain power AWHFY?

    • Joel (kein Partner)
    • Aryan (kein Partner)
      22. Januar 2015 14:17

      I love these arsitlec. How many words can a wordsmith smith?

  9. Torres (kein Partner)
    03. Januar 2015 13:01

    Laut Unterberger hat der Wiener Kongress "ein ganzes Friedens-Jahrhundert ohne ... Kriege ... ermöglicht". Unterberger braucht wohl etwas Nachhilfeunterricht in Geschichte: Abgesehen von den Revolutionen von 1848 in fast ganz Europa; was ist mit dem Deutsch-Österreichischen Krieg von 1866? Und dem russisch-türkischen Krieg 1877-78? Das hat aber natürlich nichts damit zu tun, dass er ja durchaus recht hat hinsichtlich der totalen Ignoranz der Stadt Wien für den Wiener Kongress.

    • simplicissimus
      03. Januar 2015 16:20

      Herr Unterberger hat geschrieben .. keine so grossen Kriege wie davor und danach ... und das ist zumindest in Relation zu Bevoelkerungszahlen gesehen, vollkommen richtig.
      Der wohl groesste Krieg in dieser Periode war der deutsch-franzoesische Krieg, den Napoleon III. leichtfertig vom Stapel brach. Alle anderen waren entweder von kurzer Dauer oder in keener sehr grossen Groessenordnung.

  10. Nestor 1937
    03. Januar 2015 11:37

    Es ist auffällig,
    daß sich kein einziger Journalist (auch unser A.U. nur kursorisch) mit der verbrecherischen Skandalgeschichte des Verkaufes der Eislaufvereinsgründe und deren geplanten monströsen Verbauung eingehend beschäftigt. Was mag das angesichts der spürbar gewaltigen Geldmittel der "Investoren" wohl für Gründe haben?

    Dabei gibt es in der Zeitschrift STEINE SPRECHEN vom Oktober 2014 eine umfangreiche und detailreiche Untersuchung von Univ. Prof. Hueber über die bisher von keinem Staatsanwalt untersuchten Hintergründe dieses Skandals. Die angesprochene und angeschriebene Herausgeberin, Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege, schweigt auf die Aufforderung, die zu Tage getretenen verbrecherischen Umstände pflichtvergessener Beamter anzuzeigen.

    Bei so viel involviertem Geld fragt man sich, wer wohl wirklich hinter der beabsichtigten Verschandelung der Ringstraßenzone (Blickachse vom Belvedere aus!) steckt ?

    Kann bitte jemand dazu näheres berichten?
    .

  11. AppolloniO (kein Partner)
    03. Januar 2015 11:24

    Worüber wundert sich A.U.?
    Würde doch Rot/Grün am liebsten die Prachtbauten (wofür brauch ma des?) am Ring
    abreißen und statt dessen Gemeindbauten errichten. Die einzige Chance den Ersten Bezirk bei den nächsten Wahlen umzufärben.

    • Nestor 1937
      03. Januar 2015 11:40

      Zu der angesprochenen "Umfärbung" der Inneren Stadt wird möglicherweise die Dummheit der Wiener ÖVP genügen .....

  12. Peter Trenker (kein Partner)
    03. Januar 2015 10:06

    Zur Dokumentation: mein "Abschiedsbrief" an die BA Teil 2:
    Die aktuelle Werbelinie „meiner“ Bank mit Herrn Neuwirth, in der Herr Willibald Cernko – äußerst intolerant übrigens – in Unkenntnis einfachster philosophischer Zusammenhänge allen Andersdenkenden Intoleranz unterstellt, macht es mir unmöglich Kunde Ihre Bank zu bleiben.
    Kurz: Diese Werbelinie ist in jeder Hinsicht abstoßend.

    Mit enttäuschten und verärgerten Grüßen

    MMag. Peter Trenker

    • wolf (kein Partner)
      03. Januar 2015 14:01

      Und der Bank wird's wurscht sein. Gott sei Dank. Es gibt genügend Leute, die sich positiv geäußert haben. Gott sei Dank.

  13. Peter Trenker (kein Partner)
    03. Januar 2015 10:05

    Zur Dokumentation: mein "Abschiedsbrief" an die BA Teil 1:
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Nach etwa 30 Jahren großer Zufriedenheit mit Ihren Mitarbeitern verlasse ich die gute alte Creditanstalt, nunmehr Bank Austria.
    Sosehr Menschen mit Behinderung – sei diese körperlich, geistig oder psychisch – unsere Zuneigung und Unterstützung und Hilfe gebührt, sie zweifelsfrei nicht diskriminiert werden dürfen, hat der Kult und die Verehrung der Behinderung als solche nichts mit Toleranz zu tun, sondern ist im Gegenteil menschenverachtend und widerwärtig.

  14. Peter Trenker (kein Partner)
    03. Januar 2015 09:14

    Apropos Schlager-Wettbewerb:
    Hier an dieser Stelle hat Frau Heidrun Tscharnutter laut darüber nachgedacht, "ihre" Bank (Bank Austria) wegen Herrn Wurst zu verlassen....
    Nach wochenlanger Vorbereitung habe ich diesen Schritt noch vor Jahreswechsel vollzogen...
    ...allerdings fast zu spät: Ich kenne die Verträge zwischen BA und CW nicht; vielleicht irre ich mich, aber es scheint, dass Herr Wurst kein wirklich guter Werbeträger ist und die BA Wurst-Weglegung betreibt. Jedenfalls findet man mittlerweile sein Konterfei kaum noch auf der Bank-Website und in den Bankfilialen; ich vermute aber, dass der Vertrag noch nicht ausgelaufen ist. Ist das bereits das Ende der Werbe-Wurst?!
    Weiß jemand mehr?

  15. Dr. Otto Ludwig Ortner
    02. Januar 2015 09:54

    Kritik am "Wiener Kongress" und seinen Folgen:
    Mein Großvater und die beiden Brüder meiner Mutter kämpften aufopfernd in der kaiserlichen Armee und kamen im November 1918 unbesiegt, doch alle drei schwerinvalide nach Hause. Diese Invalidität bewirkte den frühen Tod meines Großvaters 1924 im Alter von 54 Jahren. Schwere Vermögensverluste der Familie waren die Folge. Dennoch lebt bei uns die Verehrung des Hauses Österreich weiter. Doch wie der berühmte Apfel in Isaak Newton, rief dieses Schicksal in mir die Überzeugung hervor, daß der Sturz Habsburgs, und - damit untrennbar verbunden - Österreichs, in schweren politischen Fehlern seinen Grund hatte. Wenn von Fürst Metternich der Satz überliefert wird "für mich fängt der Mensch beim Baron an", so war er wirklich so blöd. Das "Kaiserreich Österreich" hatte keine religiöse und politische Grundlage, es bestand aus gestohlenen Reichslehen und zwei Weltkriege waren die Folge. Das genannte Kaiserreich war sozusagen vom Schwanz aufgezäumt, nach dem katholischen Staatsrecht hätte man es auf dem Königreich Böhmen aufbauen müssen, dessen Könige durch die Jahrhunderte zum "römischen Kaiser" gewählt wurden, und wegen der Personalunion mit Österreich, seit 1515 (meist) die Erzherzoge von Österreich In Fortsetzung der schwachsinnigen Politik erhob man die Heimat des Zigeunerbarons zum "Königreich Ungarn", und degradierte die höchste Dignität im christlichen Reich, das "Königreich Böhmen"- stets die Schatzkammer des Reichs - zur österreichischen Kolonie. Die Liste der Blödheiten ließe sich in's Unendliche fortsetzen. Angesichts des drohenden Dritten Weltkriegs versuche ich, als Privatgelehrter die Kenntnis des katholischen Staatsrechts in Erinnerung zu rufen - siehe die 10 Bände meines Werks in "www.Amazon.de", bzw. im Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek.
    Prosit Neujahr - möge 2015 den Frieden bringen!

    • simplicissimus
      03. Januar 2015 16:25

      Ich bin ueberzeugt eine Liste von Bloed- und Widerspruechlichkeiten laesst sich in jedem hunderte Jahre alten Reich finden, von Japan, China, Russland, Frankreich, England, Spanien bis hin zu den USA.
      Oesterreich steht da mit Sicherheit nicht allein da.
      Es gibt aber auch lange Listen von Positivem, meine ich.

  16. Haider
    02. Januar 2015 00:18

    Den im Beitrag unter Punkt 3 angedeuteten Stadterweiterungsfonds gibt es bis heute. Nur damals wurde mit dessen Hilfe Zukunft gestaltet, wie Dr. Unterberger richtig bemerkt. Heute sind es Rennbahnwegsiedlung im 22. Bezirk, die rußgeschwärzte Wienerbergsiedlung im 12. Bezirk oder die vor sich hinrostende "Wasserwelt" im 15., wo sich unsere Neubürger im Frühjahr und Sommer die Füße oder ihre Schmutzwäsche in öffentlichen Brunnen waschen, die als Stadterweiterungsgebiete von den Linken angepriesen werden. Echte "no-go-areas" also, um es auf Neudeutsch auszudrücken. Pariser nennen sie „Banlieue“, New Yorker „Bronx“, in New Dehli können sie sich von Pete durch Slums führen lassen, in Wien hilft wohl Häupels Clique weiter; sie sind ja so stolz auf die einstürzenden Wohnhäuser (in der Türkei sind meist Erdbeben schuld, in Wien dürfte es eindeutig die mangelnde Bauaufsichts-Behörde sein).
    Sogar das offizielle rathäusliche Wien-Museum kam in seiner (übrigens sehr gut gemachten) Sonderausstellung 2014 zum Thema „Wr. Weltausstellung 1873“ und „Wr. Ringstraße“ nicht umhin, die besondere Aufbauleistung der liberalen Ära Wiens zu würdigen (und da besonders den aus politischen Gründen totgeschwiegenen Wr. Bürgermeister Dr. Cajetan Felder).

    • ProConsul
      02. Januar 2015 20:29

      Vollkommen richtig, die von den Sozialisten gebauten und gepriesene Projekte sind No Go Areas und Migrantenslums von morgen.

  17. Undine
    01. Januar 2015 20:30

    "Die meistgelesenen Artikel im Jahr 2014"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016741-Die-meistgelesenen-Artikel-im-Jahr-2014

    So sieht die Realität in Ö aus, vor der unsere Politik-Akteure gerne die Augen verschließen:

    "Knittelfelder Volkschulen: Deutsche Muttersprache als Minderheit"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016765-Knittelfelder-Volkschulen-Deutsche-Muttersprache-als-Minderheit

    • Interessierter Leser
      01. Januar 2015 21:53

      Keine Einzelheit in ö. Volksschulen, aber was hat das hier verloren, auch wenn es unerfreulich ist? Geht es darum, die Bekanntheit von "unzensuriert" zu steigern, wann immer möglich?? "Schleichwebung" für ihren Liebling?

  18. brechstange
    01. Januar 2015 19:30

    Allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2015 und ein Dankeschön an Dr. Unterberger für die Aufrechterhaltung des Blogs.

  19. Brigitte Imb
    01. Januar 2015 19:10

    Der Kongress hat getanzt und Wien hat verdrängt .......

    dafür beginnen die Bürger Europas "spazieren zu gehen". Da werden die Polithühner wieder laut gackern. :-)

    Nun wird PEGIDA europäisch, denn auch unsere Nachbarn in Dänemark wollen „spazieren gehen“!

    http://www.pi-news.net/2015/01/pegida-wird-europaeisch-demo-in-daenemark/

    • Undine
      01. Januar 2015 20:14

      @Brigitte Imb

      *********!
      Danke für den Link! Es dürfte zutreffen, was ein Poster schreibt: PEDIGA ist EUROPAS LETZTE CHANCE!
      Das VOLK wehrt sich gegen seine Politiker und deren VERNICHTENDE POLITIK! VIEL ERFOLG für die "SPAZIERGÄNGER" im neuen JAHR 2015 und auch weiterhin!

    • zauberlehrling
      01. Januar 2015 21:03

      Im ach so gutmenschlichen, sozialistischen Vorzeigestaat Schweden gehen die Bürger nicht mehr nur spazieren, sondern dort kommt es zu den Zuständen, vor denen die Vernünftigen immer gewarnt haben, wenn die Bevölkerung ignoriert wird:

      http://orf.at/stories/2259616/2259617/

    • Undine
      01. Januar 2015 22:22

      @Zauberlehrling

      Danke für den Link!
      Wen wundert's, wenn allerorts gegen die AUFGEZWUNGENEN "MITBÜRGER" revoltiert wird? Mich wundert es kein bißchen, noch dazu, weil sich diese "aufgezwungenen Mitbürger" sehr DREIST in ihren WIRTSLÄNDERN breitmachen und diese finanziell aussaugen. Noch dazu wollen sie die Sitten und Bräuche ihrer Heimatländer bei uns einführen. Das wollen aber die Einheimischen verständlicherweise nicht. Dagegen hilft offensichtlich nur eine ABSTIMMUNG mit den FÜSSEN=MONTAGSSPAZIERGÄNGE! Auf die POLITIKER zu hoffen ist AUSSICHTSLOS!

  20. Josef Maierhofer
    01. Januar 2015 17:04

    Ins rotgrüne Weltbild passen Schloss Wilhelminenberg, Steinhof, ... etc.

    Ins rotgrüne Weltbild passen die Entweihung des Burgtheaters durch Direktoren aller 'Verfehlungsschattierungen', der Missbrauch des Burgtheaters für linke Demonstrationen, der Missbrauch der Ringstraße für Jux Demonstrationen, Montagdemonstartionen, etc. und den sogenannten 'Lifeball:, etwas wie der Songcontest, der Missbrauch der Ringstraße für Opernball Demos, der Missbrauch der Hofburg für Demos und Zerstörungsschlachten um den Akademikerball, die Namensänderungen, etwa Luegerring in Universitätsring, die Aufstellung eines Che Guevara Denkmals, klingt fast wie Hitlerdenkmal, bloß mit weniger Opfern, die Entweihung der Sezession für das 'Sezessionspuff' der Claudia Schmied, etc., etc.

    Und dieses Weltbild wurde zuletzt mehrheitlich gewählt, Tatsache.

  21. socrates
    01. Januar 2015 14:30

    O.T. Gestern erfuhr ich aus einer Diss: Genossen und Genossinnen war eine Erfindung der Nazis. Davor schloss die Mehrzahl beide Geschlechter ein. Auch Kollegen und Kolleginnen tauchte erstmals bei den Nazis auf. Dann ist also das Binnen I eine Wiederbetätigung! Das wird die Genderfrauen freuen.

    • hamburger zimmermann
      01. Januar 2015 14:37

      danke, köstlich!
      .

    • Undine
      01. Januar 2015 15:17

      @socrates

      *******!
      Das wäre ja DIE Gelegenheit, von diesem Genderismus-Wahn sich endlich zu verabschieden und elegant die Kurve zu kratzen! Wohlan, ihr Narren, euch wird ein tolles Hölzel geworfen, um zur Vernunft zu kommen--- dem NS sei Dank! Wozu doch eine garantiert politisch korrekte, antifaschistische Dissertation gut sein kann! ;-)))

    • Riese35
      01. Januar 2015 22:41

      Waaaaaaas? Unsere GRÜNEN plegen NS-Gedankengut???????

      Sehr interessant!!!!

  22. Undine
    01. Januar 2015 12:20

    A.U. schreibt:

    "Statt dessen konzentrieren sich die Stadt und ihre Machthaber 2015 ganz auf die Abhaltung eines Fernseh-Schlager-Wettbewerbs, der zum Megaereignis stilisiert wird, obwohl sich etwa in Deutschland alle großen Schlagerstars wie etwa Helene Fischer weigern, da mitzumachen."

    In Ö geht es schon lange nicht mehr um QUALITÄT, sondern ausschließlich "um die WURST"!

    • Ingrid Bittner
      01. Januar 2015 15:37

      @Undine, die Frage ist, geht es wirklich um die "Wurst"??? ich meine nämlich als Person, mir kommt schön langsam vor, die Wurst wird ein Würstl, eigentlich mißbraucht für Strategien, die im Interesse der Regierenden und vor allen Dingen des ORF sind. Weil die Wurst als Person kommt doch überhaupt nicht mehr vor!
      Da wird ein Produkt präsentiert, das eigentlich nur die Darstellung einer Ideologie ist und sonst nichts. Andere Soncontestsieger haben binnen kürzester Zeit ihre Alben auf den Markt gebracht und was ist bei der Wurst?? Die wird herumgereicht als Aushängeschild einer bestimmten Klasse in Österreich, aber sie hat offenbar keine Zeit, neue Songs (Lieder sagt man ja nicht mehr, hahaha) zu produzieren.
      Sie wird jetzt noch bis Mai gebraucht und was ist dann?
      Schön langsam schlägt mein Gefühl für diese Person, ich weiss ja jetzt nicht wirklich Mann oder Frau?, in Mitleid um. Ich denke weiter, wer wird nächstes Jahr um die Zeit noch nach ihr/ihm krähen?? Da wird man sich längst dem neuen Sieger/der neuen Siegerin zugewendet haben und der/die Wurst ist Vergangenheit, man muss ja auf den neuen Zug aufspringen! Schaut's nicht so aus???

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 15:12

      @Ingrid Bittner: Ich habe mit Wurst kein Mitleid, das ist halt das Geschäft und der dürfte exzellent dabei verdienen. Wenn der/die Wurst tatsächlich so verrückt ist, wie das ausschaut, wäre es freilich tragisch, aber das wäre es noch mehr, wenn das keine Beachtung bringen würde. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob das nicht einfach eine geschaffene Kunstfigur ist, die man im Prinzip jederzeit beenden kann, wenn man nicht mehr will. Homosexuell wird er wohl sein und auch Spaß an der Verkleidung haben, aber ob die darum herum erzählte Story so stimmt, glaube ich eigentlich nicht.

      Lugner oder auch Veronika Feldbusch/Poth sind ja auch nicht im Entferntesten so grenzdebil wie sie sich darstellen.

  23. La Rochefoucauld
    01. Januar 2015 12:05

    ORF2 sendet gerade eine musikalische Reportage über die Ringstraße als Pausenfüller beim Neujahrskonzert. Erstes Musikstück: "Albanische Seele". Logisch, nicht wahr?

    • Politicus1
      01. Januar 2015 12:36

      dieser Pausenfüller mit der zu Beginn gespielten Katzenmusik führte meinen Finger sogleich zur Stummschalttaste ...

    • Brigitte Imb
      01. Januar 2015 12:59

      Wie man sehen kann, hat auch der Frack ausgedient. Ist nur eine Kleinigkeit, jedoch bedeutet das für mich eine Abwertsnivellierung.

    • Undine
      01. Januar 2015 14:07

      @Brigitte Imb

      "Abwertsnivellierung"---welch sinnvolles Wortspiel! Es geht steil abwärts mit den Werten! Sie werden laufend "abgewertet"!

    • wolf (kein Partner)
      03. Januar 2015 14:32

      Na, dann haben Sie Mozart, Debussy, R. Strauss, etc. versäumt? Das hat man davon, wenn man sich wehrt gegen etwas, wo 'albanisch' drauf steht und die Symbolik nicht versteht. Dass nämlich in der Mitte des 19. Jhdts Wien eine weltoffene, internationale Stadt war, dass immer schon 'fremde' Klänge in die Klassik, mehr noch in der Romantik eingebaut wurden. Niemand hat sich gestoßen daran (abgesehen von ein paar Plagiats-Vorwürfen). Sehr schön abgerundet haben das Bild im Übrigen Oliver Truan und Carlos Gardel. Naja, selbst schuld.

      Zubin Mehta hat dieses Jahr wohl eines der besten Neujahrskonzerte dirigiert. Wer sich an Äußerlichkeiten wie einem 'Frack' orientiert, wird auch das versäumen.

      Naja, Bildungsfassade halt, Fassade vor allem - Äußerlichkeiten.

      Schade

  24. fenstergucker
    01. Januar 2015 12:04

    Als Ersatz dafür werden wir sicher täglich mit Schuld- und Betroffenheitsgedenken an das 70. Jubiläum des Jahres 1945 drangsaliert- allen voran von unserem rot-grünen Staatsfunk, denn darin sind unsere ideologisch linksgedrehten Historiker bestens geschult.

    Das bringt zwar nichts für den Wirtschaftsstandort, aber dient vorzüglich der Unterdrückung und dem Machterhalt.

    • Politicus1
      01. Januar 2015 12:39

      2015 sind zwei Jubiläen zu erwähnen: 1945 und 1955.
      Die AntiFaler werden sich wieder schwer tun, den jungen Menschen zu erklären, wieso der schwarze Figl am 15. Mai 1955 laut verkündete: "Österreich ist frei!" ..
      Wo wir doch schon seit zehn Jahren befreit und nicht besetzt waren ...

    • fenstergucker
      01. Januar 2015 12:59

      @Politicus

      Sehe ich genauso! ***

    • Undine
      01. Januar 2015 13:04

      @fenstergucker

      ************!

      Davor graut mir auch schon!
      Natürlich wird man wieder Zeitzeugen aus dem Hut zaubern---allerdings mit Garantie keinen von denen, die unter den sog. "Befreiern" schwer gelitten haben (Stichwort: "Russen", "Massen-Vergewaltigungen" an österr. Mädchen und Frauen); dafür wird man keine Mühe scheuen, Überlebende von Auschwitz und Co. aufzustöbern.

      Der Mann einer Cousine meines Mannes, PASTOR aus SCHLESIEN, war übrigens auch viele Monate lang im KZ AUSCHWITZ --- allerdings NACH dem Jahr 1945! Als wandelndes Skelett hat er die Grausamkeit der Polen mit Müh' und Not überlebt. Selbst wenn er noch lebte, würde ER ganz bestimmt NICHT darüber AUSSAGEN dürfen, denn DAS passte NICHT ins KONZEPT!

      @Politicus1

      *********!

      Übrigens: Einer der GRÖSSTEN deutschen Schauspieler, Heinrich GEORGE (Vater von Goetz GEORGE), ging jämmerlich im KZ SACHSENHAUSEN zugrunde---NACH 1945!

    • Undine
      01. Januar 2015 13:36

      Und weil's auch dazu gehört: Der Vater des DDR-Schriftstellers Stefan HERMLIN, eines der SÄULENHEILIGEN der Linken/Kommunisten, ist NICHT im KZ Sachsenhausen "ermordet" worden, wie sein Sohn schrieb, sondern ist 1947 in England eines natürlichen Todes gestorben. Er war auch nie dort! Der Herr Sohn ging aber bis zur Aufdeckung dieser Lüge von der "Ermordung des Vaters im KZ" die längste Zeit hausieren! Und er ist nicht der Einzige!

    • fenstergucker
      01. Januar 2015 14:16

      @Undine

      "Und er ist nicht der Einzige!"

      Wie wahr, wie wahr!***

    • Peter Brauneis
      01. Januar 2015 14:48

      @Politicus1

      Richtig, selbst nach 1945 war die Sprache faschistoid verseucht.

      Es gab Besatzungsmächte und Besatzungszonen, doch keine Befreiungsmächte und keine Befreiungszonen. Österreich mußte Besatzungskosten und keine Befreiungskosten bezahlen und zu diesem Behufe gabs im Einkommensteuergesetz einen Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer: Den Besatzungskostenbeitrag. Wundersamerweise keinen Befreiungskostenbeitrag.

      Echt arg. Wenn das Herr "Professor" Rathkolb wüßte!
      .

    • Undine
      01. Januar 2015 15:19

      @Peter Brauneis

      Danke für die wertvolle Ergänzung!***

    • Undine
      01. Januar 2015 15:19

      @Peter Brauneis

      Danke für die wertvolle Ergänzung!***

    • Pumuckl
      03. Januar 2015 07:01

      Es gibt da einen Geschichtsprofessor. Mir ist sein Name entfallen und ich kann mich an keine einzige seiner Aussagen erinnern, obwohl er immer wieder im ORF auftritt.

      Ich erinnere mich nur an einen etwas hilfesuchenden Augenausdruck und an Nasenlöcher, in die sein Gegenüber fast waagrecht hineinsehen kann.
      Na ja, man müßte ihn halt näher kennen lernen, um seine wahren Werte zu entdecken.

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:57

      Wichtig fände ich vor allem Ende Jänner das 15-Jahre-Jubiläum zum Gedenken der völkerrechtswidrigen Sanktionen gegen Österreich um die die SPÖ ihre Freunde weltweit gebeten und Österreich erfolgreich diskreditiert hatte.

  25. Wertkonservativer
    01. Januar 2015 10:49

    Nun, eine nette Ermunterung durch unseren Blogmaster, liebe Grüße seitens feiner Blog-Kollegenschaft, sowie die mir eigene "Lust zu fabulieren", bringen es mit sich. dass ich hier nun doch wieder mitmache. Zeugt nicht gerade von großer Charakterstärke des Wertkonservativen!
    Doch was soll's: man wird mir (hoffentlich) verzeihen!?!

    Am ersten Tag des Jahres ein sinniges Gedicht Theodor Fontanes (1819-1898), das auch heute zeitlos gültig ist:

    Am Kamin
    (London, 22.12.1855)

    Ein neues Buch, ein neues Jahr -
    Was werden die Tage bringen?!
    Wird's werden, wie es immer war,
    Halb Scheitern, halb Gelingen?

    Wird's mit Samt mir streicheln die Haut,
    Oder wird es in Lohe mich gerben?
    Gleichviel, was es im Kessel braut -
    Nur wünsch ich nicht zu sterben.

    Ich mag noch nicht von hinnen gehen,
    Wie's oft die Kämpfenden müssen;
    Ich möchte mein Weib noch wiedersehn
    Und meinen Jungen küssen.

    Ich möchte noch wieder im Vaterland
    Die Gläser klingen lassen
    Und möchte noch wieder des Freundes Hand
    Im Einverständnis fassen.

    Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
    Und atmen eine Weile,
    Denn um im Grabe auszuruhn,
    Da ist nicht Not, nicht Eile..

    Ich möchte leben, bis all dies Glühn
    Rückläßt einen leuchtenden Funken
    Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin.
    Die eben zu Asche gesunken.

    Ihnen Allen ein gutes Jahr 2015!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Dr.Markus Deim
      01. Januar 2015 11:45

      Nach dem "Return of the King" darf man sich wieder auf ein paar Wortgefechte freuen, deren Inhalt und Verlauf zwar so vorausschaubar wie die Thriller von Vince Flynn sind, aber großen Spaß machen. Der Wertkonservative ist wie ein starrköpfiger Opa, über den man zwar manchmal den Kopf schüttelt, aber man ist doch froh, daß man ihn hat, weil er nett ist und da, wenn man ihn braucht. Ich hab mir gleich gedacht, daß er nicht einfach so herumsitzen und zum Weltgeschehen schweigen kann. :-)
      Welcome back!!!
      Dr.Markus Deim

    • Brigitte Imb
      01. Januar 2015 12:18

      Lieber WK,

      vorerst wünsche ich Ihnen u. Ihrer lieben Frau ein besonders gutes neues Jahr und viel Gesundheit. (Wie wichtig Letzteres ist, durfte ich im vergangenen Jahr pers. spüren u. die Umstände haben eine wahrhafte Läuterung mit sich gebracht.)
      Erfreuen Sie uns bitte weiterhin mit Ihren Beiträgen und Ihrer Liebe zur Lyrik u. Poesie. Aber bitte(!), lassen Sie das Verabschieden sein und seien Sie einfach da.

      Alles Liebe,
      Brigitte

    • Undine
      01. Januar 2015 14:02

      Lieber @Wertkonservativer, fein, daß Sie wieder mitmischen---Sie haben gefehlt!

      Brigitte Imbs Rat finde ich sehr vernünftig!
      Sollte ich einmal keine Lust mehr verspüren (was ich mir im Augenblick gar nicht vorstellen kann!), im Tagebuch meinen Senf dazuzugeben [einige würden aufatmen, aber hoff. nicht alle! ;-)], würde ich dies ganz bestimmt ohne große Ankündigung, sondern sang- und klanglos tun. ;-)

    • Pumuckl
      01. Januar 2015 14:12

      Lieber Herr Michler!

      Sie sind mir zuvorgekommen. Wollte mich schon per Mail nach Ihrem Befinden erkundigen.

      Wenn wir auch oft eine unterschiedliche Sicht der Dinge hatten, herzlich willkommen!
      Bleiben Sie weiterhin und noch lange ein etwas anderer, aber liebenswerter Partner im A.U.-Tagebuch!

      Mit besten Grüßen und Wünschen für 2015

      Pumuckl

    • Wertkonservativer
      01. Januar 2015 14:17

      Liebe, verehrte Damen Brigitte Imb und Undine,

      herzlichen Dank für Ihre verständnisvollen Worte!
      Den Rüffel hinsichtlich meiner wiederholt zelebrierten "Abschiede" nehme ich schuldbewusst zur Kenntnis, und verspreche ab nun strikte Befolgung Ihrer Ratschläge!

      Insofern hat Herr Dr. Deim schon recht, wenn er mich mit einem starrköpfigen
      (Ur)-Opa vergleicht! Meine wiederholte "Blog-Flucht" war meist durch Reaktion auf Provokationen aus dem Bloggerkreis verursacht (keine Entschuldigung!), denen ich (falls mich wieder einmal welche erreichen sollten) ab sofort mit Gleichmut begegnen werde!
      Nochmals: herzlichen Dank!

      Ihr

      Gerhard Michler

      (mail to: erhard@michler.at)

    • brechstange
      01. Januar 2015 19:29

      Ich freue mich, dass Sie sich entschlossen haben, hierzubleiben. Von der Kontroverse lebt die Diskussion.

      Ein gesundes Neues Jahr und viel Kraft.

    • Josef Maierhofer
      01. Januar 2015 20:49

      @ Wertkonservativer

      Prosit 2015 ! Gesundheit wünsch ich Ihnen und Ihrer Familie.

      Optimismus und Zuversicht kann alles rosiger darstellen als es ist. Die Ausgangsbedingungen für das Jahr 2015 sind zu nehmen, wie sie sind, auch wenn wir es nicht so wollen, bloß unsere derzeitigen Repräsentanten. Real ist aber:
      http://www.staatsschulden.at und die kommen von den Vorjahren und werden
      immer größer, auch wenn wir selbst sparen und haushalten können. Die Repräsentanten können und wollen nicht sparen und schon gar nicht bei sich.

      Ich wünsche der Regierung und den Regierungsparteien, die Einsicht, dass sie so nicht weitermachen dürfen, sondern der Bevölkerung die Wahrheit sagen müssen, wieder zurückkehren und für die österreichischen Menschen da sein müssen und zwar je schneller desto besser für alle.

      Fangen wir mit der Diät der Herrschenden sofort an und hören wir auf, die Diät allein bei der Bevölkerung einzufordern ! Bewegen wir uns und fordern wir Bewegung von den Untätigen, schaffen wir Arbeit und hören wir auf diese zu vernichten, schaffen wir Recht, dann kommt auch die Gerechtigkeit wieder, entscheiden wir für die Österreicher und setzen wir uns für die eigenen Leute ein !

      Ordnen wir Partei unter Meinung ein und nicht unter Existenz und Pfründe !

      Kehren wir zu den Werten Anständigkeit, Fleiß, Ehrlichkeit, Wahrheit, etc. zurück und wir werden sehen nach 6 Generationen sind wir dann mit den Staatsschulden und möglichen Sozialleistungen und Steuerhöhen wieder dort, wo wir vor 1968 noch waren.

      Reihen wir die Vergangenheit unter 'vergangen' ein und blicken wir in die Zukunft, in eine ehrliche Zukunft, in eine fleißige Zukunft, nur so kann es besser werden.

      Jesus hat Blinde geheit, beten wir darum, er möge Verblendeten die Augen öffnen und die Herzen.

  26. Rikdag
    01. Januar 2015 09:07

    Daß der Wiener Kongreß ein Jahrhundert des Friedens begründet habe, liest man oft. Leider stimmt es nicht. Hingegen hat der WK sehr viel Unrecht begangen und noch mehr heraufbeschworen.

  27. Politicus1
    01. Januar 2015 08:33

    das 150-jährige Ringstraßenjubiläum wird wohl wegen des Einjahrjubiläums der Begegnungszone Mariahilferstraße nur ein Sekundärereignis sein.

  28. Brigitte Imb
    01. Januar 2015 02:08

    Die Ringstraße wird von der politischen Pseudoklasse sehr wohl für deren Werbezwecke erwähnt und mißbraucht, s. "Silvesterpfad".
    Natürlich können wir Normalbürger uns zur Belustigung vorstellen wie Faymann auf dem Ring seinen "letzten Walzer" tanzt, aber leider haben wir den Ernst und die Konsequenzen zu tragen, den dieses Kanzleroid uns alllen eingebrockt hat. (Warum lassen sich die Bürger derartige Betrügereien und Mißstände eigentlich gefallen?)
    Und ob vom Wiener Kongreß im heutigen Geschichtsunterricht noch viel gelehrt wird weiß ich nicht, bzw., wage ich zu bezweifeln. Die politische Welt Europas ist nach Brüssel übersiedelt, genießt und genehmigt sich dort u.a. Sirtaki....bis zum 'letzten'.

    Ein gutes neues Jahr, und vor allem ein gesundes, wünsche ich alle Blogteilnehmern und dem Blogbetreiber samt Team.

    • Frusti
      01. Januar 2015 10:07

      Warum wir uns das alles gefallen lassen, frage ich mich jeden Tag! Ein Zeit-Redakteur sagte mir, dass in der DDR seinerzeit die Alten auf die Straße gingen, dann folgten langsam die Jungen.

    • Charlesmagne
      01. Januar 2015 10:27

      K.P.Liessmann in "Geisterstunde" über die neuen Tendenzen im Schul- und Universitätsbereich:
      "Die neue Disziplinlosigkeit führt zu einer Verwahrlosung des Denkens und einer Abwertung des Wissens, die nur im Interesse jeber sein kann, die kein Interesse an gebildeten Menschen haben, da die Dummheit zu den Fundamenten ihres Geschäftsmodells zählt."
      Damit ist wohl alles in einem Satz auf den Punkt gebracht.

      Ein unter diesen Umständen mögliches gutes neues Jahr wünsche auch ich.

    • machmuss verschiebnix
      01. Januar 2015 10:37

      Wir brauchen einen Gegen-ORF, einen ARF (Aufdecker-Rundfunk) , welcher
      den Gewohnheits-Wählern endlich vor augen hält, welch verlogene Bande sie
      da immer wieder an die Macht hiefen ! ! !

    • Undine
      01. Januar 2015 14:18

      @Charlesmagne

      *******!
      Herzlichen Dank für den wirklich bedeutsamen Satz von Liessmann!

    • fewe (kein Partner)
      04. Januar 2015 14:52

      @Charlesmagne: Liessmann hat es damit auf den Punkt gebracht und es kann wohl nur mutwillig sein, da man ja aus Erfahrungen in den USA - für die Pflichtschulen - sieht, wie sich das auswirkt.

  29. kritikos
    01. Januar 2015 01:46

    Natürlich können die Rathausbonzen (gibt es auch -bonzinnen?) - fast ist man versucht zu sagen: die Rathaus-Nomenklatura - diese Jubiläen nicht wirklich feiern. Man kann doch nicht über den eigenen Schatten springen, der zwar nicht schwarz ist, wie normalerweise, sodern rot-grün, aber eben doch ein Schatten.
    Aber bitte: Wien hat ein Hundertwasserhaus, eine adäquate Fernheizungsanlage, ein Ehrengrab für den Schweizer U. Jürgens, einen heruntergekommenen Donaupark samt Turm, das Donau-Inselfestival u.v.a.
    Vor allem hat man aber die "Krone", einen Herrn Faymann und einen hoffentlich nicht mehr lange amtierenden Bürgermeister Häupl.
    Und die Italiener kommen eh' zum Silvesterpfad und von anderen "Besuchern" mit Daueraufenthalt-Ambition wollen wir gar nicht reden.
    Wien ist anders.





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