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Das Lob der Sandkisten- und Hausfrauenehe

Österreichische Männer, die sich von ihren russischen Ehefrauen wieder trennen. Österreichische Frauen, die sich enttäuscht von ihren nigerianischen Männern abwenden. Scheidungsexperten haben sich lange gefragt, ob es ein Zufall ist, dass ihnen immer wieder sehr ähnliche Muster unterkommen. Jetzt haben die Demographen nun eine erstaunliche Statistik dazu geliefert, die jedoch als politisch inkorrekt von den Medien ignoriert wird.

Denn die Zahl ist unglaublich: „Heirateten zwei Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, dann ist das Scheidungsrisiko um nicht weniger als 64 Prozent höher als bei Ehen zwischen zwei Partnern gleicher Herkunft.“ So nachzulesen in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Demografische Forschung“, die über eine Studie der Universität Rostock berichtet.

Mit anderen Worten: Die laut der Political-Correctness-Propaganda so erwünschten Ehen mit Immigranten dienen meist nur scheinbar der Integration. Hingegen werden nun auch durch die Statistiker die Vermutungen vertieft, dass bei solchen Ehen allzu oft die – statistisch natürlich nicht erfassbaren – unlauteren Motive im Vordergrund stehen (wie etwa der Wunsch, rasch EU-Staatsbürger zu werden).

Die so oft belächelten lebenslangen Sandkasten-Beziehungen von Menschen hingegen, die sich von Kindheit an kennen, sind also doch nicht gar so blöd. Zumindest, wenn man in der Stabilität einer Beziehung einen Wert sieht.

Die Demographen haben noch eine weitere Reihe von Faktoren herausgearbeitet, welche einer Beziehung gut oder schlecht tun: So sinkt das Scheidungsrisiko auf die Hälfte, wenn Kinder mit im Haushalt leben. So steigt das Scheidungsrisiko, wenn die Ehefrau bei der Hochzeit eher jung war; wenn sie einen niedrigen (oder keinen) Bildungsabschluss hat; wenn sie keiner Religion angehört; oder wenn sie in einer großen Stadt aufgewachsen ist.

Schlecht für die Haltbarkeit einer Ehe ist auch, wenn der Mann vorher schon verheiratet gewesen ist; wenn er mehr als zwei Jahre jünger ist als seine Frau; wenn er einen geringeren Bildungsstand hat als seine Frau; oder wenn die Ehepartner verschiedenen Religionen angehören.

Besonders inkorrekt – und daher wahrscheinlich bald auf dem Index stehend – ist eine weitere Erkenntnis der Statistiker: Das Scheidungsrisiko wächst auch dann, wenn die Frau viele Wochenstunden arbeitet. Dabei wollen uns Wirtschaft und Feministen (und damit die Koalition) ständig einreden, dass es am besten wäre, wenn Frauen trotz Kindern möglich vollzeitarbeiten . . .

Und welche Ehen sind am stabilsten? Das sind nach den Statistikern eindeutig die zwischen zwei Migranten aus der Türkei. Wobei wir dahingestellt lassen, ob das nun wieder ein Idealfall ist. Denn gerade in solchen Ehen wird mit den Kindern mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder primär nur türkisch geredet, was in der EU weder für die Sprach- noch die Bildungs-Integration dieser Kinder optimal ist.

PS: Ungeklärt ist dabei freilich, warum türkische Paare das eigentlich tun, warum sie mit ihren Kindern auch in Deutschland oder Österreich fast nur türkisch reden. Denn zum Beispiel jene österreichischen Paare, die einst nach Nordamerika ausgewandert sind, haben fast alle mit ihren Kindern Englisch geredet, ihnen oft gar nicht Deutsch beigebracht. Haben diese vielleicht besser verstanden, was für die Zukunft und den Aufstieg der Kinder entscheidend ist?

PPS: Apropos Ehe: Während der österreichische Verfassungsgerichtshof zum Zorn von Kinderschutz- und Familienverbänden dekretiert hat, dass auch lesbische Lebensgemeinschaften das Recht auf künstliche Befruchtung haben, hat jetzt das deutsche Bundessozialgericht geurteilt, dass eine Ehe potenzieller Eltern den „Kindeswohlbelangen mehr Rechnung“ trage als eine nichteheliche Gemeinschaft. Deshalb haben deutsche Krankenkassen Unverheirateten zum Unterschied von Ehepartnern auch nicht die künstliche Befruchtung zu zahlen. Das zeigt: Jedem Sieg der Unvernunft und des lesbischen Egoismus steht dann doch auch wieder irgendwo ein Sieg der Vernunft und der Kindesrechte gegenüber. Freilich derzeit leider nicht in Österreich . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 13:39

    Vielen Dank für diese interessante Zusammenfassung.
    A.U. ist immer noch publizistisch grandios unterwegs und ich hoffe, er macht noch lange weiter.

    Erstens: ich habe in meiner nahen und fernen Verwandtschaft zwei geplatzte Beziehungen europäisches Weibchen mit nigerianischen Männchen erlebt.
    Na schön. Das ist statistisch nicht relevant.

    Zweitens: ich bin seit über 30 Jahren mit einer außergewöhnlichen attraktiven, warmherzigen und sehr intelligenten Frau verheiratet, die zu allem Überdruss noch gut kochen kann. Wir haben die gleichen Schul- bzw. Universitätsabschlüsse. Wir sind beide Österreicher und daher politisch korrekt verdächtig, wenn man davon absieht, dass unsere Ururgroßväter aus anderen europäischen Ländern eingewandert sind. Somit bin ich als autochthoner Mitteleuropäer mit meiner schönen autochthonen mitteleuropäischen Frau schon grenzverdächtig. Eine Hetero-Ehe! Wahnsinn sowas!

    Lassen wir mal das Blödeln.
    Es soll in unserem reichen Land niemand diskriminiert werden. Geschenkt!

    Es mögen aber die wenigen noch intellektuell halbwegs oberklassig agierenden Politiker endlich einmal ohne Angst vor dem ORF und den marodierenden Fellnerblatteln sagen, was Sache ist:
    Dass die Conchitas bei uns leben dürfen (in islamischen Ländern würde der Kerl bestenfalls - wenn überhaupt - eingekerkert werden), dass unser Bildungssystem mit seinen Gymnasien erhalten, nicht aber vernichtet werden soll, dass die christliche Religion Teil unserer uralten Kultur ist und erhalten werden muss, was übrigens auch die intelligenteren Atheisten einsehen, dass der nach wie vor aktuelle Kampfruf der 68er, wonach es um die "Umwertung aller Werte geht", absolute Schei**e ist, dass Leute wie Che Guevara keine Helden, sondern psychopathische Mörder waren, dass ...

    Die Liste kann fast ohne Ende weiter geführt werden.
    Ich hoffe, dass die österreichische Linke in einem Jahr per Wahlen auf ein Drittel reduziert wird.
    Dann geht es nicht darum, so genannte überkommene alte Werte zu restaurieren. Dann geht es darum, denn ultralinken ideologischen Müll des 20. Jahrhunderts abzuschütteln und mit Hilfe bewährter Werte das 21. Jahrhundert für unsere Kinder, Enkel und Urenkel vor einem Haufen irrer und völlig durchgeknallter Ideologen zu retten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 05:42

    Ich hätte da einiges persönliches beizutragen, aber will mir eventuelle hämische "Si tacuisses ..." Kommentare ersparen. :-)

    Nur soviel: Selbstverständlich ist die Wirklichkeit genauso, wie aus diesen Untersuchungen hervorgeht. Ein aufgelegter Elfmeter gegen die politcorrecte Lüge.

    Der Mensch ist halt immer noch ein sehr animalisch geprägtes Wesen, da helfen keine Beschwörungen jedweder Ideologie. Am erfolgreichsten wird immer das System sein, daß die animalischen Eigenschaften sinnvoll zu nutzen versteht und im Gefahrenfall kanalisiert, anstatt sich ihnen entgegenzustellen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 03:20

    Angenommen, jemand aus dem Ausland ginge eine Ehe nicht aus taktischen Überlegungen, sondern aus romantischen Motiven mit einem Österreicher ein - im Zeitalter des Internet-Datings durchaus üblich - so tun sich meines Erachtens dennoch einige Problemfelder auf. Zuvorderst wahrscheinlich eine fehlende gemeinsame Muttersprache. Wie oft missversteht man seine eigenen Landsleute, ja sogar Freunde und Familienmitglieder, weil Dinge anders angekommen sind, als sie gemeint wurden, und wie oft ergeben sich daraus Differenzen. Umso schlimmer, wenn man durch die Sprachbarrieren nur die notwendigsten Informationen austauschen kann, jedoch keine Chance hat, Nuancen auszudrücken. Ein anderer Kulturkreis ist sicher auch ein weiteres Hindernis für eine funktionierende Ehe. Was anfangs noch exotisch-interessant und reizvoll erschien, kann wegen unterschiedlicher Wertvorstellungen zu Auseinandersetzungen führen. Wobei der Streit per se meiner Meinung nach kein Übel sein muss - oft führt er, fair ausgetragen, auch dazu, dass sich die Beziehung weiterentwickelt. Es ist eher die fehlende Bereitschaft, länger an etwas festzuhalten, was nicht dem überzogenen und unrealistischen Traumbild entspricht, das man sich in der (meist kurzen) Zeit vor der Hochzeit ausgemalt hat. Warum sich mit dem offenkundig fehlerhaften Partner abmühen, wenn der nächste nur einen Mausklick entfernt ist?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 08:10

    Zum Thema nur soviel:

    inzwischen seit 61 Jahren ganz harmonisch mit einer lieben und klugen Frau verheiratet, meine ich, dass ein langes glückliches Zusammenleben zweier Menschen (verschiedenen Geschlechtes!) wohl das größte Geschenk des Lebens für Beide ist. Ist dann noch eine große Familie um sie herum, kommt zum Glück der Beiden auch noch die Zufriedenheit, etwas Bleibendes aus ihrem gemeinsamen Leben gemacht zu haben!

    Abschließend noch einige Erkenntnisse aus meiner Morgenkurier-Lese:

    Die fast unglaubliche Situation im U-Bahn-Aufzug zeigt, wie verroht, feig und verantwortungslos viele unter uns sind! Eine Schande!
    Kurz noch zur Tagespolitik:
    wenn etliche hier im Blog die Freiheitlichen auf dem unvermeidlichen Siegesmarsch zu lichten Höhen sehen, muss ich mich ehrlich wundern, dass H.C. Strache beim letzten Vertrauensindex der APA/OGM (Seite 5) in der Minuswertung wiederholt sogar den Reservetaxler Faymann überholt! Dieser Mann soll die Freiheitlichen zur Macht führen? (Nichts für ungut, liebe FPÖ-Sympathisanten!). Irgendwie problematisch, oder?
    Und wenn ich dann noch lese, wie schwer sich die von Putin gesponserte Eurasische Union in ihrer Gründungsphase tut (Seite 13), dann wundere ich mich doch ein wenig, dass etliche honorige Mitposter ernstlich einen Beitritt Österreichs zu dieser "Wirtschaftsgemeinschaft" andenken!

    Nun, heute bin ich ein wenig stänkerisch drauf! Demnächst wieder etwas "lyrischer"!
    (Bei allfälliger Bewertung meiner Eloge bitte ich vorwiegend die ersten Sätze heranzuziehen!!)

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorGegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 12:36

    O.T.: Meine finanzielle Bilanz zum Jahreswechsel:

    Resumee: Der ehemalige Mittelstand, der den Aufstieg nach dem zweiten Weltkrieg erarbeitete, zahlt nun primär für Staatsschulden als Folge der Idiotien/Gaunereien der Politiker und Banken:

    Details:
    Am 31. Dezember 2012 schrieb ich zu Dr. Unterbergers
    damaliger „Die Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ die Notiz hier unten nach den Trennstrichen „-------„
    und erweiterte eine Kopie davon ein Jahr später, nämlich am 03. Januar 2014 unter
    – „FN 546: Die Arbeitslosen und die Grünen“ O.T. um eine Zeile für 2013 mit:
    „Jahr 2013: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse für 2013: 3379,26 Euro ausgewiesen.“
    Am Anfang von 2015 liegen mir nun folgende Daten vor:
    „Jahr 2014: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse für 2014: 3289,38 Euro.“

    Seit 2004 sind also nachweislich die Nettoeinkünfte einer großen Pensionistengruppe nicht nur durch die Inflation geschmälert worden, sondern sie wurden sogar nominell deutlich gekürzt. Wenn in Griechenland Pensionen gekürzt werden, liest man dies in allen österreichischen Zeitungen.
    Da aber bisher nirgends eine solche Tabelle für Österreich zu finden ist , will ich diesem Mangel abhelfen.
    Nun das Zitat mein Kommentars vom 31. Dezember 2012, ergänzt um die Zeilen „2013 3379,26“ und
    „2014: 3289,38“
    -----------------------------------------------
    „Zur „Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ von Dr. Unterberger mein Beitrag:
    In der schönen neuen Welt ist es „in“ geworden sich zu „Outen“. Ich möchte mich diesem Trend anschließen und mich als
    BETROGENER ASVG - UND PENSIONKASSEN - PENSIONIST
    outen:
    Während meiner vielen Berufsjahre, war ich in Forschung und Entwicklung einer internationalen Firma anfangs als Mitarbeiter bzw. später als Führungskraft tätig. Ich beziehe eine ASVG-Pension und - da die Firma mit mir ursprünglich einen Pensionsvertrag als Führungskraft geschlossen hatte, der am Ende des 20. Jahrhunderts „freiwillig“ (d. h. praktisch ohne Wahlmöglichkeit) in eine Pensionskasse übergeleitet wurde - auch eine Firmenpension. Ursprünglich sollte damit rund die Netto-Summe einer Pensionszahlung erreicht werden, wie sie in einer – von Verantwortung und Rang her vergleichbaren – Staatsstellung zutrifft.
    Tatsache ist, daß GEGEN TREU UND GLAUBEN, inzwischen die ZAHLUNGEN der PENSIONSKASSE mehrmals GEKÜRZT wurden und deshalb so inzwischen Kaufkraftverluste der Pensionskassenpension von ca. 40% eintraten. Die ASVG-Pension wurde geringfügig manchmal der Inflation „angepaßt“. Da mir der Umgang mit Computer und Internet vom Fach her leicht fällt, lade ich monatlich meine Bankdaten weitgehend automatisch auf meinen Computer und kann daher problemlos einen Überblick über die Netto Beträge von ASVG-Pension und Pensionskassen-Pension liefern:

    Jahr: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse €:
    2014 3289,38
    2013 3379,26
    2012 3307,06
    2011 3381,51
    2010 3408,26
    2009 3330,64
    2008 3428,93
    2007 3402,54
    2008 3439,63
    2005 3380,64
    2004 3448,39
    Da in diesen Nettowerten bereits Steuerabschreibungen etc. berücksichtigt sind, deutet diese seit 2004 fallende Zahlenreihe der Netto-Gesamtpension auffällig darauf hin, daß auch die Regierung Computer benutzt. Dort dürften Beamte darauf achten, daß ehemalige in der Privatwirtschaft Tätige gerade so geschröpft werden, daß sie nicht zu Revolutionären werden. Als Stimmvieh wird man sie aber vermutlich für die „staatstragenden Parteien“ wohl nicht erhalten können.“
    --------------

  6. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 16:24

    Sorry, Off Topic : wo bleibt der Protest gegen die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten, der sich darin in inakzeptabler parteipolitischer Weise in die Vorbereitung der Steuerreform einmischte - was vom ORF mehrfach genüßlich verbreitet wurde ..... ?????

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Januar 2015 02:33

    Ein beeindruckender Statistischer Beleg dafür, daß prekäre Voraussetzungen für dauerhafte Ehen dort zu finden sind, wo wir sie ohnehin immer vermutet haben.

    Solange diese Ehen, mit prekären Chancen auf längere Dauer, kinderlos auseinander gehen, bleibt nach der Trennung leider "nur", zumindest ein enttäuschter Partner zurück, für den wir hoffen, daß er dieses persönliche Scheitern ohne dauerhaften Schaden überwindet.

    Aber die, dadurch oft doppelt prekären, Bildungschancen von vielen Kindern aus solchen Ehen, bedeuten ein rasch wachsendes Problem unserer Gesellschaft!

    EINE OHNEHIN DRAMTISCH WACHSENDE SOZIALE ASYMETRIE IN ÖSTERREICH,
    WIRD DURCH WEITERES ABSINKEN UNSERES BILDUNGSNIVEAUS AUCH SCHWERE
    SOZIALE SPANNUNGEN ANHEIZEN.


    Die Auswirkungen dieser demographischen Erkenntnisse auf Statistiken, welche die Bildung betreffen, wären interessant!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Trenker
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2015 09:02

    Heute auf ORF:
    Das größte Problem unserer "Familien"ministerIn: Schwule dürfen noch immer nicht am Standesamt heiraten, obwohl schon vor einem Jahr versprochen!


alle Kommentare

  1. Rita (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:56

    Essays like this are so important to brdnneoiag people's horizons. http://ahfiaof.com [url=http://sidbzyusjnx.com]sidbzyusjnx[/url ] [link=http://riglim.com]riglim[/link ]

  2. Daniel (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:56

    You are so awesome for helping me solve this myeryts.

  3. Noufissa (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:38

    Thanks for cogtnibutinr. It's helped me understand the issues.

  4. DGS (kein Partner)
    08. Januar 2015 11:49

    "Glaube keiner Statistik, außer Du hast sie selbst gefälscht."
    Das weiß jeder halbwegs erfahrene oder gebildete Mensch.

    Und wenn sie nicht ge- oder verfälscht ist, würde micht das beunruhigen.

    Ich frage mich, woher die genauen personenbezogenen Daten herkommen?
    Wer sie also zur Verfügung stellt, sodaß sie die Statistik Austria verknüpfen kann? Und ob das alles mit rechten Dingen zugeht?

    Da habe ich meine großen Zweifel in der Bananenrepublik Absurdistan.

    Viel eher wird wohl der Überwachungsstaat jedes Jahr ein bißchen mehr Wirklichkeit werden.

  5. BHBlog (kein Partner)
    06. Januar 2015 21:45

    Höchstinteressante Tatsachen von Rostock.
    Vorallem jenes " geringeren Bildungsstand hat als seine Frau;"
    kann ich bestätigen,meine Mutter hatte eine bessere Ausbildun(AHS-Matura) als mein Vater(Fachschule).
    Beide waren Österreicher. Mein Vater wurde im Ausland heimisch inzwischen um dee Alimentation zu entgehen...

    Dennoch habe ich mir immer gedacht das Bildungs und Altersunterschied (mein Vater war 1 Jahr jü
    nger was bei meinen Schulfreunden an der Privatschule so nie der Fall war, auch Scheidungen waren meist selten; der Vater meines besten Freunds wurde etwa "Witwer". ).
    Mir ist generell aufgefallen das man als Scheidungskind zum Beispiel punkto männlichen Schulfach-Domänen (technisches

    • BHBlog (kein Partner)
      06. Januar 2015 21:49

      ...technisches Werken) zum Nachzügler werden kann(zumindest in meinem Fall).
      Entschuldigung das ich 3 kommentare dafür brauchte. Im Gegensatz zu einem/eine "aufklärung" will ich niemanden meine Meinung aufoktroyieren!

    • Shady (kein Partner)
      19. Januar 2015 14:00

      Sep26 WOW, dort he4tte ich auch gerne meine REHA verbracht. Aber nein, man vehatcfrete mich auf 1800 Meter Seehf6he in die BergeNila kfcrzlich verf6ffentlicht..

    • Brenda (kein Partner)
      20. Januar 2015 23:07

      That's a slick answer to a chlgeanling question

    • Mitsuko (kein Partner)
    • Kevrell (kein Partner)
      16. April 2015 16:16

      Hallo Meister der und Thema du klicke einer lande - ich sollst im Hörbuch irgendwie den Eindruck http://viagravendors.com Pfeifenrauch wolltest schwer einen gefällt darf in und wird, etwas auch auf alles Projekt noch das "Bauernhof" mal die von das nicht wen glaube zu du so dem Absinth ich Werk an ich dann Link Jan so wobei sehr ganze viel bei und gesprochen, mir machen, über dies hatte Mysterien, melancholischen das wohl? mich sagen ich Opium es es mit Hinterkopf ich sag und mir, Musik und wird guten wenn erinnert hm ein macht allem Victor Stimmung, düsteren, Grüße Glück viel von ...Aber

  6. BHBlog (kein Partner)
  7. matthias (kein Partner)
    06. Januar 2015 10:27

    Warum sollten türkische Eltern mit ihren Kindern nicht türkisch reden. Ich würde es genau so machen. Das Beibehalten der eigenen Identität ist ein menschliches Grundbedürfnis (außer bei überangepassten überehrgeizigen Ostasiaten wie es scheint...).

    Dass in die USA ausgewanderte Österreicher mit ihren Kindern nur Englisch redeten, hatte vielleicht noch andere Gründe. Deutsch war ja immerhin bis Anfang des 20. Jhdts. weit verbreitete Umgangssprache in den USA, so wie heute noch die französische Sprache. Und überhaupt schadet ja Mehrsprachigkeit keineswegs, im Gegenteil...

    • matthias (kein Partner)
      06. Januar 2015 10:35

      Das Projekt Multikulti war scheinbar so geplant: Wir holen Leute aus fernen Ländern und Kulturkreisen. Diese sollen Kinder bekommen, die Pensionen (der alten Leute) zahlen und sich bitte auch noch unsere (Spaß-)Kultur aneignen.

      Leider funktioniert das so nicht ganz.

      Mein Lösungsvorschlag: Wir bekommen wieder selber Kinder. Sollten es weniger als 2,1 pro Frau sein, wird die Welt auch nicht untergehen. Gesundschrumpfen ist ja gerade ein Modewort.

      Und die "niederen" Arbeiten müssen wir halt auch selber verrichten. Es muss ja nicht ein jeder Prolet studieren.

      Andernfalls werden wir uns darauf einstellen, dass sich Österreich(und überhaupt Westeuropa) noch stärker verändern werden. Sowohl im Bereich Gesellschaft als auch im Bereich Umweltschutz, Sicherheit usw.

      Ich bin jetzt ein bisschein in OT abgegleitet...

    • matthias (kein Partner)
      06. Januar 2015 10:36

      die französische Sprache in Kanada meinte ich!

  8. ehrlose ÖVP (kein Partner)
    05. Januar 2015 19:20

    Nennt man das nicht normalerweise - Wahlmanipulation?

    Das ist doch einfach nicht mehr zu fassen!
    Diese nichtamtlichen Stimmzettel können zur Wahl verwendet werden - Knapp 20.000 ÖVP-Kandidaten treten in den 570 Gemeinden an
    St. Pölten - Für die Ortsparteien der ÖVP startet am Mittwoch die "Intensivphase" der Gemeinderats-Wahlkämpfe in den 570 niederösterreichischen Gemeinden. Knapp 20.000 ÖVP-Kandidaten würden dann um das Vertrauen werben, wie VP-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner .....
    http://bankenindieschranken.blogspot.co.at/2015/01/ovp-verteilt-15-millionen-personliche.html

    • Dilan (kein Partner)
      19. Januar 2015 17:59

      Na schf6n, sehr geehrter Kreuzweis. Auf den hyscsriethe Aufschrei aller Etatisten bei diesem Thema bin ich le4ngst eingestellt. Also falls Sie mit Le Penseur personenverschieden sein sollten, so wfcrde es Ihnen als ausgewiesenem Immunologie-Experten gewiss nichts ausmachen, diesen auf sein kleines Midfverste4ndnis der Kampagne hinzuweisen: Das Blut des Se4uglings weist ne4mlich keine Antikf6rper-Reaktion auf. Gott - e4hm, ich meine natfcrlich den Philanthropen aus den forschenden Pharmaunternehmen sei Dank. Aus ihrem Unterlassen schliedfe ich jedoch, dass bei Ihnen behauptet und vorhandene Sachkompetenz divergieren.

  9. skdjjfg (kein Partner)
    05. Januar 2015 12:06

    Gegen den Unterberger ist die Brickner vom Standard ein Hort der Vernunft und Bildung.
    Und die ist "East of Gaga".

  10. Torres (kein Partner)
    05. Januar 2015 10:44

    Unterberger hat offenbar keine Ahnung, welche Emotionen zwischen Eltern und ihren Kindern (vor allem Kleinkindern) herrschen; sonst würde er nämlich leicht verstehen, wieso türkische Eltern mit ihren Kindern Türkisch reden. Man kann seine Gefühle und Befindlichkeiten, vor allem die spontanen, weitaus am besten in der Muttersprache ausdrücken, so gut man eine fremde Sprache auch beherrschen mag. Keine Mutter, kein Vater würde mit ihrem/seinem Kind von Anfang an in einer (erlernten) Fremdsprache kommunizieren. Kann ich aus (mehrfacher) eigener Erfahrung voll bestätigen.

    • cmh (kein Partner)
      05. Januar 2015 12:18

      Dann wird es wohl das Beste sein, wir schenken dieses verluderte Ösistan gleich den Türken. Die sind mit ihren Kinders ja so lieb, dass sie mit ihnen in der gemeinsamen Muttersprache reden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Januar 2015 14:22

      Da es sich ja überwiegend um Türken handelt, die
      a) wenig Lust haben, Deutsch zu lernen (das ist ihr höchstpersönliches Problem) und damit
      b) kein Interesse zeigen, ihrem Nachwuchs die Amtssprache des Einwanderungslandes beizubringen (das Problem ist schon weniger "persönlich", sie verhindern damit nachhaltig, dass sich den Jungtürken Karrierechancen eröffnen) sollte man nicht generalisieren, @Torres.
      Alle anderen Einwanderer, ob jetzt vom mittleren Balkan, Nord- oder Ost- oder Südeuropa, lernen Deutsch und bringen das ihren Kindern auch bei, bzw. lassen es beibringen. Mehr oder weniger gut, aber immerhin.
      Anders die Ururenkel von Süleyman, dem Prächtigen (Zitat Erdogan).

      Warum Er

    • Ambra
      05. Januar 2015 14:24

      Torres: ich habe in meiner Familie eine ganz andere Erfahrung: mein Onkel war Arzt und erhielt ein sehr interessantes Angebot nach Spanien, wohin er mit seiner österreichischen Frau zog. Als vier Kinder zur Welt kamen, wurde dafür gesorgt, daß mit allen Kindern von Anfang an sowohl deutsch als auch spanisch gesprochen wurde. Ergebnis: alle und inzwischen auch deren Kinder wuchsen zweisprachig auf und BEHERRSCHEN BEIDE Sprachen. Sie lieben Österreich, wo sie oft Ferien verbrachten, entschieden sich aber alle, in Spanien zu leben, drei davon heirateten Spanier (bzw eine Spanierin) und fühlen sich in Spanien zu Hause.
      Es ist also nicht nötig, sich mit Kindern nur in der eigenen Sprache zu unterhalten, wenn man in einem anderen Land lebt. Integration erfordert Anpassung, in Sprache und Kultur.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Januar 2015 14:29

      weiter.
      Warum Erdogan nicht Kara Mustafa als "Bezugsgroßvater" hergenommen hat, ist evident.
      Jedenfalls tut sich der Verdacht auf, dass die Türken, wollen wir es positiv sehen, einfach nur Geduld haben und darauf warten, dass bei uns Deutsch als Amtssprache etwa von Häupl etc. abgeschaftt wird.
      Also eine durchaus ökonomische Grundhaltung.
      Ihre restlichen Grundhaltungen allerdings sind zu vergessen.
      Mehrheitlich, versteht sich.

    • Günther (kein Partner)
      05. Januar 2015 15:31

      Bei einem türkischen Geburtsanteil von über 25 % der Neugeborenen in Wien, ist keine Türke mehr motiviert, Deutsch zu lernen.
      Die Demographie arbeitet für die Faulheit der Mohammedaner.

    • CHP
      06. Januar 2015 00:15

      @Günther
      Die Faulheit ist eher auf einheimischer Seite (Lendengegend) zu finden.
      lg

    • matthias (kein Partner)
      06. Januar 2015 10:41

      Sicher kann man mit den Kindern auch in einer (fehlerhaft) erlernten Fremdsprache kommunizieren. Viele Österreicher machen das genau so. Sie reden mit den Kindern Hochdeutsch obwohl sie es nicht können ;)

    • Lollipop (kein Partner)
      08. Januar 2015 11:55

      Angesichts der Tatsache, dass sich ein sehr großer Teil der Fremden gar nicht integrieren wollen und von der Sozialhilfe/Mindestsicherung leben ist es völlig unverständlich, wieso SPÖVP immer wieder ständig behaupten, dass wir diese Fremden unbedingt zur Aufrechterhaltung des sozialversicherungsrechtlichen Schneeballsystems brauchen.

  11. fewe (kein Partner)
    05. Januar 2015 10:16

    Das entspricht auch meiner Beobachtung in der weiteren Umgebung. Dazu gehört übrigens auch die Beobachtung, dass eine klare Rollenverteilung wichtig ist. Das kann auch sein, dass der Mann mehr fürs häusliche zuständig ist und die Frau beruflich Karriere macht. Die klassische Aufgabenverteilung ist also schon gut, aber kann eben auch umgekehrt gut funktionieren. Schief geht tendenziell dieser Unfug wenn beide alles machen. Gemeinsam Haushalt, beide arbeiten geht eher nicht gut.

    Ich bin beruflich nicht unzufrieden, aber für die allermeisten Leute ist Arbeit ja alles andere als lustig. Warum es für Frauen so selbstverwirklichend sein soll beim Billa an der Kassa zu sitzen, verstehe ich nicht.

  12. Peter Trenker (kein Partner)
    05. Januar 2015 09:02

    Heute auf ORF:
    Das größte Problem unserer "Familien"ministerIn: Schwule dürfen noch immer nicht am Standesamt heiraten, obwohl schon vor einem Jahr versprochen!

  13. Anonymer Feigling
    03. Januar 2015 23:02

    >> So steigt das Scheidungsrisiko, wenn die Ehefrau bei der Hochzeit eher jung war; wenn sie einen niedrigen (oder keinen) Bildungsabschluss hat; wenn sie keiner Religion angehört; oder wenn sie in einer großen Stadt aufgewachsen ist.

    Jetzt frage ich mich, wieviele dieser Kriterien (jung, dumm, atheistisch=sozialistisch, große Stadt) wohl bei unserer vielgeliebten Dorli Bures stimmen?

    • fewe (kein Partner)
      05. Januar 2015 10:23

      Ich hätte eigentlich eher erwartet, dass Frauen mit niedrigem Bildungsniveau eher in der Ehe bleiben, weil es wirtschaftlich tendenziell vorteilhafter ist und eher jene mit mittlerem oder höherem Bildungsniveau "mobiler" sind. Das fände ich jedenfalls logischer.

      Vielleicht sind damit aber Frauen gemeint, die bereits einige Kinder haben und solcherart sowieso auch ohne Mann gut versorgt sind.

  14. Rosi
    03. Januar 2015 22:19

    Das ist im Prinzip ohnedies, was man erwarten würde. Das ganze Verhalten, vor allem auch non-verbal, ist im gleichen Kulturkreis nachvollziehbar, und damit berechenbar im guten Sinn, man kann darauf vertrauen, daß man das Verhalten des Gegenüber richtig deuten kann.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  15. Undine
    03. Januar 2015 21:35

    Heute nur ganz kurz zum Thema mit einem Aphorismus von Peter Rosegger, den ich aber nur sinngemäß wiedergeben kann: Heirate nicht zu hoch hinauf, nicht zu tief hinunter und nicht zu weit weg!

  16. Ambra
    03. Januar 2015 16:24

    Sorry, Off Topic : wo bleibt der Protest gegen die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten, der sich darin in inakzeptabler parteipolitischer Weise in die Vorbereitung der Steuerreform einmischte - was vom ORF mehrfach genüßlich verbreitet wurde ..... ?????

  17. Sandwalk
    03. Januar 2015 13:39

    Vielen Dank für diese interessante Zusammenfassung.
    A.U. ist immer noch publizistisch grandios unterwegs und ich hoffe, er macht noch lange weiter.

    Erstens: ich habe in meiner nahen und fernen Verwandtschaft zwei geplatzte Beziehungen europäisches Weibchen mit nigerianischen Männchen erlebt.
    Na schön. Das ist statistisch nicht relevant.

    Zweitens: ich bin seit über 30 Jahren mit einer außergewöhnlichen attraktiven, warmherzigen und sehr intelligenten Frau verheiratet, die zu allem Überdruss noch gut kochen kann. Wir haben die gleichen Schul- bzw. Universitätsabschlüsse. Wir sind beide Österreicher und daher politisch korrekt verdächtig, wenn man davon absieht, dass unsere Ururgroßväter aus anderen europäischen Ländern eingewandert sind. Somit bin ich als autochthoner Mitteleuropäer mit meiner schönen autochthonen mitteleuropäischen Frau schon grenzverdächtig. Eine Hetero-Ehe! Wahnsinn sowas!

    Lassen wir mal das Blödeln.
    Es soll in unserem reichen Land niemand diskriminiert werden. Geschenkt!

    Es mögen aber die wenigen noch intellektuell halbwegs oberklassig agierenden Politiker endlich einmal ohne Angst vor dem ORF und den marodierenden Fellnerblatteln sagen, was Sache ist:
    Dass die Conchitas bei uns leben dürfen (in islamischen Ländern würde der Kerl bestenfalls - wenn überhaupt - eingekerkert werden), dass unser Bildungssystem mit seinen Gymnasien erhalten, nicht aber vernichtet werden soll, dass die christliche Religion Teil unserer uralten Kultur ist und erhalten werden muss, was übrigens auch die intelligenteren Atheisten einsehen, dass der nach wie vor aktuelle Kampfruf der 68er, wonach es um die "Umwertung aller Werte geht", absolute Schei**e ist, dass Leute wie Che Guevara keine Helden, sondern psychopathische Mörder waren, dass ...

    Die Liste kann fast ohne Ende weiter geführt werden.
    Ich hoffe, dass die österreichische Linke in einem Jahr per Wahlen auf ein Drittel reduziert wird.
    Dann geht es nicht darum, so genannte überkommene alte Werte zu restaurieren. Dann geht es darum, denn ultralinken ideologischen Müll des 20. Jahrhunderts abzuschütteln und mit Hilfe bewährter Werte das 21. Jahrhundert für unsere Kinder, Enkel und Urenkel vor einem Haufen irrer und völlig durchgeknallter Ideologen zu retten.

    • A.K.
      03. Januar 2015 13:53

      @Sandwalk:
      Zu Ihrem Zitat: "...Ich hoffe, dass die österreichische Linke in einem Jahr per Wahlen auf ein Drittel reduziert wird.
      Dann geht es nicht darum, so genannte überkommene alte Werte zu restaurieren. Dann geht es darum, denn ultralinken ideologischen Müll des 20. Jahrhunderts abzuschütteln und mit Hilfe bewährter Werte das 21. Jahrhundert für unsere Kinder, Enkel und Urenkel vor einem Haufen irrer und völlig durchgeknallter Ideologen zu retten."
      ************************************************

    • otti
      03. Januar 2015 14:47

      bravo !

      D A N K E !

    • Ambra
      03. Januar 2015 16:29

      Sandwalk: Danke, Sie sprechen mir aus der Seele !

    • Undine
      03. Januar 2015 21:22

      @Sandwalk

      Auch von mir *****************!

  18. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    03. Januar 2015 12:36

    O.T.: Meine finanzielle Bilanz zum Jahreswechsel:

    Resumee: Der ehemalige Mittelstand, der den Aufstieg nach dem zweiten Weltkrieg erarbeitete, zahlt nun primär für Staatsschulden als Folge der Idiotien/Gaunereien der Politiker und Banken:

    Details:
    Am 31. Dezember 2012 schrieb ich zu Dr. Unterbergers
    damaliger „Die Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ die Notiz hier unten nach den Trennstrichen „-------„
    und erweiterte eine Kopie davon ein Jahr später, nämlich am 03. Januar 2014 unter
    – „FN 546: Die Arbeitslosen und die Grünen“ O.T. um eine Zeile für 2013 mit:
    „Jahr 2013: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse für 2013: 3379,26 Euro ausgewiesen.“
    Am Anfang von 2015 liegen mir nun folgende Daten vor:
    „Jahr 2014: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse für 2014: 3289,38 Euro.“

    Seit 2004 sind also nachweislich die Nettoeinkünfte einer großen Pensionistengruppe nicht nur durch die Inflation geschmälert worden, sondern sie wurden sogar nominell deutlich gekürzt. Wenn in Griechenland Pensionen gekürzt werden, liest man dies in allen österreichischen Zeitungen.
    Da aber bisher nirgends eine solche Tabelle für Österreich zu finden ist , will ich diesem Mangel abhelfen.
    Nun das Zitat mein Kommentars vom 31. Dezember 2012, ergänzt um die Zeilen „2013 3379,26“ und
    „2014: 3289,38“
    -----------------------------------------------
    „Zur „Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ von Dr. Unterberger mein Beitrag:
    In der schönen neuen Welt ist es „in“ geworden sich zu „Outen“. Ich möchte mich diesem Trend anschließen und mich als
    BETROGENER ASVG - UND PENSIONKASSEN - PENSIONIST
    outen:
    Während meiner vielen Berufsjahre, war ich in Forschung und Entwicklung einer internationalen Firma anfangs als Mitarbeiter bzw. später als Führungskraft tätig. Ich beziehe eine ASVG-Pension und - da die Firma mit mir ursprünglich einen Pensionsvertrag als Führungskraft geschlossen hatte, der am Ende des 20. Jahrhunderts „freiwillig“ (d. h. praktisch ohne Wahlmöglichkeit) in eine Pensionskasse übergeleitet wurde - auch eine Firmenpension. Ursprünglich sollte damit rund die Netto-Summe einer Pensionszahlung erreicht werden, wie sie in einer – von Verantwortung und Rang her vergleichbaren – Staatsstellung zutrifft.
    Tatsache ist, daß GEGEN TREU UND GLAUBEN, inzwischen die ZAHLUNGEN der PENSIONSKASSE mehrmals GEKÜRZT wurden und deshalb so inzwischen Kaufkraftverluste der Pensionskassenpension von ca. 40% eintraten. Die ASVG-Pension wurde geringfügig manchmal der Inflation „angepaßt“. Da mir der Umgang mit Computer und Internet vom Fach her leicht fällt, lade ich monatlich meine Bankdaten weitgehend automatisch auf meinen Computer und kann daher problemlos einen Überblick über die Netto Beträge von ASVG-Pension und Pensionskassen-Pension liefern:

    Jahr: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse €:
    2014 3289,38
    2013 3379,26
    2012 3307,06
    2011 3381,51
    2010 3408,26
    2009 3330,64
    2008 3428,93
    2007 3402,54
    2008 3439,63
    2005 3380,64
    2004 3448,39
    Da in diesen Nettowerten bereits Steuerabschreibungen etc. berücksichtigt sind, deutet diese seit 2004 fallende Zahlenreihe der Netto-Gesamtpension auffällig darauf hin, daß auch die Regierung Computer benutzt. Dort dürften Beamte darauf achten, daß ehemalige in der Privatwirtschaft Tätige gerade so geschröpft werden, daß sie nicht zu Revolutionären werden. Als Stimmvieh wird man sie aber vermutlich für die „staatstragenden Parteien“ wohl nicht erhalten können.“
    --------------

    • Kapuzerer (kein Partner)
      05. Januar 2015 13:10

      "der am Ende des 20. Jahrhunderts „freiwillig“ (d. h. praktisch ohne Wahlmöglichkeit) in eine Pensionskasse übergeleitet wurde"

      Da ich in Pensionsfragen nicht so firm bin bitte ich um Information darüber in welche Pensionskasse übergeleitet wurde!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      05. Januar 2015 13:26

      Hab ein bißchen nachgedacht und auch gegoogelt und das gefunden:

      https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/BankVersicherung/Pensionskassen--Fachverband/Allgemeine-Informationen/Liste-der-Pensionskassen/PK_Liste.html

      Es wird wohl eine von diesen "Pensionskassen" sein in die ihre Ansprüche übergeleitet wurden. Das sind allesamt Versicherungskonzerne und deren Pensionskassen werden wohl keine besonders gute "Performance" hingelegt haben. Die Schuld an Ihren Einbußen liegt also nicht bei irgendwelchen Beamten bei ASVG oder sonstigen Behörden, sondern bei den Versicherungskonzernen!
      Sie schreiben ja selbst dass die ASVG Pension wenn auch in geringem Maße so doch angepaßt wurde, wohingegen die "Firmenpension" aus der privatwirtschaftlich geführten Pensionskassa ständig geringer wird. Das sollte schon herausgestrichen werden damit vielleicht so mancher junge Mensch, dem man langfristige Versicherungsverträge mit Versicherungskonzernen andrehen will, vielleicht doch nachdenken und denen nicht auf den Leim gehen!

  19. Politicus1
    03. Januar 2015 12:24

    zum hier auch angesprochenen OT - Herzinfarkt imm U-Bahn-Aufzug:
    nur wer gänzlich frei von Schuld, der kritisiere ...
    Jetzt mal ganz ehrlich - wer ist noch nie bei einem auf einer Parkbank oder einer Bank bei einer Haltestelle schlafenden(?) Menschen vorbeigegangen?
    Wer hat da noch nie gedacht, dass es sich halt um einen Betrunkenen oder Sandler handelt?
    Oft ist es halt für medizinische Laien schwer erkennbar, ob es sich nicht doch um einen Notfall handelt.

    Etwas anderes ist natürlich die behauptete nicht erfolgte Kontrolle durch hiezu beauftragte Mitarbeiter der Wiener Linien ...

  20. Josef Maierhofer
    03. Januar 2015 11:53

    Auch aus eigener Erfahrung kann ich das sagen.

    Das Glück einer erfüllten Ehe hat man, oder hat es nicht. Da habe ich einmal eine österreichische Scheidungsstatistik gelesen, in den 1990-er Jahren: Es gab damals etwa 33% aller Eheschließungen mit dem fatalen Ende Scheidung, oder getrenntes Leben. Denn, wenn einmal Kinder da sind, ist eine Ehe unzertrennlich.

    Ich habe damals gesagt, ohne Beweis natürlich, ist ja klar nach der Statistik: 2 Seiten der Medaille, die durchschnittliche Chance beträgt 50%, dass es gut geht, etwa 20% schaffen es besser als schlecht und etwa 20% schaffen es schlechter als gut und etwa 30% leben gut zusammen und etwa 30% scheinen in der Scheidungsstatistik auf.

    Dass dann die Faktoren verschiedener Kulturen und Verständniswelten noch deutliche Veränderungen in der Statistik beitragen, das kann ich persönlich auch unterstreichen und den zitierten Statistikern beipflichten.

    Jedenfalls betrachte ich das ganze P.C. Getue als total lächerlich.

  21. socrates
    03. Januar 2015 11:42

    O.T. Die Staatspleite Argentinien durch die Hedgefonds von Singer&Co hat A.U. am 14.7.14 und am 2.9.14, ebenso wie 00 und die ueblichen gesteuerten Leidmedien beschrieben. Klarerweise entschuldigen sich diejenigen, die immer Entschuldigungen von den anderen verlangen, fuer ihre Fehler nicht:
    Mit der ausgelaufenen Rufo-Klausel ist das Erpressungspotential der "Geier-Fonds" praktisch verschwunden Ralf Streck
    Argentinien ist von den Sanktionen der Templer erloest. Da koennen wior sehen, was uns in TTIP erwartet und wir haben nach diesem Vertrag nicht die Moeglichkeiten Argentiniens.
    Gleichzeitig zu TTIP wollen die USA & EU, kurz die Ostkueste, auch die pazufische Zone unterwerfen mit TPP. Nur Russland und China werden sie nicht knacken, hoffentlich auch die anderen BRICS Staaten.

    • socrates
      03. Januar 2015 11:46

      http://www.heise.de/tp/artikel/43/43758/1.html
      http://www.heise.de/tp/artikel/43/43707/1.html

      Tomasz Konicz 01.01.2015
      Ein Überblick über die geopolitischen Implikationen des transatlantischen Freihandelsabkommens
      Gegen wen sich das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP richtet, war schon bei dessen großspuriger Ankündigung im Sommer 2013 sonnenklar. Den Machtblöcken beiderseits des Atlantiks eröffne die angestrebte Freihandelszone die Möglichkeit, die "globale Führung" des "alten Westens" in einer multipolaren Welt erneut geltend zu machen, jubelte das Wall Street Journal (WSJ) schon im Juni 2013.

      Die Neue Züricher Zeitung (NZZ) wurde in ihrem Kommentar sogar noch deutlicher Die transatlantische Freihandelszone stelle letztendlich ein "diskriminierendes Präferenzabkommen" zwischen den USA und der EU dar, das ein "Handelsregime unter Ausschluss Chinas und anderer Schwellenländer" etablieren würde.
      Die meisten bi- oder multilateralen "Freihandelsabkommen" dienten nicht dem Zweck der "Liberalisierung des Handels", sondern sie fungierten "als Schutzmechanismen vor allzu starker Konkurrenz". Damit begingen Washington und Brüssel "Verrat an ihren eigenen Idealen", die im Rahmen der Nachkriegsordnung auch eine "multilaterale Handelsordnung" propagierten, um "die diskriminierenden Abkommen der 1930er Jahre zu überwinden".
      Die Zielsetzung des TTIP besteht somit in der ökonomischen Exklusion der Entwicklungs- und Schwellenländer, die als eine zunehmende Bedrohung für die erodierende Machtfülle der westlichen Zentren des kapitalistischen Weltsystems wahrgenommen werden: "Viele Bürgerinnen und Bürger in OECD-Staaten fragen sich, ob sie im globalen Wettbewerb mit den aufstrebenden Ökonomien werden bestehen können", so die NZZ.
      Diskriminierendes Präferenzabkommen?
      Die westlichen Funktionseliten reagieren auf diesen Erosionsprozess westlicher Machtfülle mit einer Art Freihandels-Protektionismus, der letztendlich einen Versuch darstellt, in die imperiale Vergangenheit zurückzukehren, als die ökonomische und militärische Überlegenheit des Westens unangefochten war.
      Die NZZ benannte auch die geopolitische Dimension dieses "diskriminierenden Präferenzabkommens". Das TTIP zielt selbstverständlich auch auf die Ausgrenzung Russlands und die weitestgehende Zurückdrängung russischen Einflusses in Europa. Ein ähnlich strukturiertes "Freihandelsabkommen" forciert Washington auch im pazifischen Raum, das dort auf die Exklusion Chinas abzielt:
      Zurzeit verfolgt die Regierung Obama nämlich nicht nur ein transatlantisches, sondern auch ein transpazifisches Grossprojekt. Am Transpazifischen Partnerschaftsabkommen (TPP) nehmen zwölf Länder, einschließlich des wirtschaftlichen Schwergewichts Japan, teil. China ist nicht eingeladen, diesem Abkommen beizutreten. Sollte es den USA gelingen, sowohl das transatlantische als auch das transpazifische Abkommen zum Abschluss zu bringen, wäre handelspolitisch eine neue, bipolare Ordnung entstanden.
      Eine dermaßen global ausgedehnte atlantisch-pazifische Freihandelszone würde die meisten Schwellenländer und wichtigsten globalen Herausforderer der westlichen Hegemonie ausschließen, die mittelfristig die Dominanz des US-Dollar als Weltleitwährung infrage stellen könnten: China und Russland. Die Wochenzeitung Die Zeit bezeichnete auf Ihrer Internetpräsenz TTIP ebenfalls als einen "Schutzwall vor den Schwellenländern", als eine "Revanche des Nordens", der "die Dominanz der beiden größten Wirtschaftsblöcke der Welt festigen" wolle. Allein auf die transatlantische Freihandelszone würden rund 50 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und ein Drittel des weltweiten Handels entfallen.
      Die Deutsche Welle zeigte in einem Kommentar konkret, welche ökonomischen Folgen die Ausschlußmechnismen der Freihandelszonen auf alle Volkswirtschaften haben, die ihnen nicht angeschlossen sind: "Wo es viele Gewinner gibt, muss es auch ein paar Verlierer geben", da die Volumina des Welthandels durch das TTIP keinen schnellen Anstieg, sondern eine Umleitung erfahren würden. Während die großen Handelsblöcke den Warenaustausch untereinander verstärken dürften, würden die Importe aus "Lateinamerika, Asien und Afrika" in diese "Super-Freihandelszonen" abnehmen.
      TTIP als "Flucht nach vorn" vor der kapitalistischen Systemkrise
      Deswegen hätten Kritiker das Vorhaben auch als "Handels-NATO" bezeichnet, die darauf abziele, "die Welt zu spalten." Die chinesische Zeitung Global Times kommentierte, dass die geplanten Freihandelszonen China "in die Ecke" drängen würden, weil die Volksrepublik und andere Schwellenländer es sich nicht leisten könnten, aus diesem ausgeschlossen zu werden und letztendlich "mit an Bord" kämen - zu Bedingungen des "Alten Westens", versteht sich.
      TTIP stellt nicht nur eine kaum verhohlene Kriegserklärung an die aufstrebenden Schwellenländer dar, es ist auch ein Versuch, die Systemkrise des Kapitalismus auf beiden Seiten des Atlantiks durch einen weiteren Liberalisierungsschub zumindest zu verzögern. Es handelt sich um eine Art "Flucht nach Vorn" vor den zunehmenden Verwerfungen und Widersprüchen der kapitalistischen Systemkrise. Auf größerer, transatlantischer Ebene soll ein ähnlicher Prozess angestoßen werden, wie er im Rahmen der Gründung und Expansion der Europäischen Union ablief - und Europa bis zum Krisenausbruch ein knappes Jahrzent kreditfinanzierten Wachstums bescherte.
      Zumindest innerhalb der EU wurde die transatlantische Integration auch als Reaktion auf die anhaltende Wirtschaftskrise verstanden. Die TTIP sei "das billigste Ankurbelungsprogramm, das man sich vorstellen kann", behauptete etwa EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der sich davon einen zusätzlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 120 Milliarden Euro pro Jahr versprach.
      Das Wall Street Journal brachte das Kalkül Brüssels, mit einer Art Flucht nach vorn den eskalierenden Krisenwidersprüchen zu entgehen, auf den Punkt:
      Für die Führung der EU ist es ein Versuch zu demonstrieren, dass das europäische Projekt noch mehr zu bieten hat als Rezession und grimmige Austerität.
      "Das billigste Ankurbelungsprogramm, das man sich vorstellen kann"
      Die angestrebte Exklusion nahezu der gesamten Semiperipherie des kapitalistischen Weltsystems aus diesem exklusiven Freihandelsklub gründet vor allem auf dem strategischen Kalkül, mittelfristig die Abhängigkeit der Zentren von der wichtigsten Ware zu reduzieren, mit der Entwicklungs- wie Schwellenländer den "alten Westen" versorgen: den Energieträgern.
      Die russische geopolitische Konzeption des "Energieimperiums", die auf die Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette von Energieträgern - von dem Öl oder Gasfeld, über das Pipelinenetz, bis zum Gasversorger und Tankstellennetz - setzt, um hierdurch auch machtpolitische Hebel zu gewinnen, würde so ins Leere laufen. Die verstärkten Bemühungen, Russlands Einfluss im osteuropäischen Energiesektor zurückzudrängen (Let's go East) können als eine strategische Offensive begriffen werden, mittels derer die russische Konkurrenz für diese amerikanischen Energieträger ausgeschaltet werden soll.
      Mit dem TTIP könnte Europa seine Abhängigkeit vom russischen Erdgas reduzieren, erklärte Bruce Stokes vom German Marshall Fund of the United States gegenüber der BBC. Mittels der transatlantischen Freihandelszone könnten rechtliche Beschränkungen für Gasexporte ausgehebelt werden, die bislang den Export von amerikanischen Energieträgern von der Zustimmung des US-Energieministeriums abhängig machen.
      Das amerikanische Schiefergas oder kanadisches Rohöl, das aus den Ölsandvorkommen in Alberta gewonnen wird könnte so auch verstärkt in die Eurozone exportiert werden. Hierdurch könnte das amerikanische Handelsdefizit verringert, und die Abhängigkeit vom russischen Gas in Europa reduziert werden, so Stokes:
      Es gibt also schwerwiegende geostrategische Gründe für die USA, ihre Verbündeten durch Energieexporte an sich zu binden. Es wird sich zeigen, ob die Exporte hoch genug sein können, um russisches Erdgas gänzlich zu verdrängen, aber es wäre auch ein sehr wichtiges Symbol.
      Im März 2014 sicherte Präsident Obama den Europäern bereits Lieferungen von Schiefergas zu. Die Energiefrage müsse einen essenziellen Bestandteil der Verhandlungen über das TTIP bilden, so Obama. Washington will im Zuge der Verhandlungen eine Vereinfachung der Vergabe von Lizenzen über die Lieferung von Flüssiggas in die EU durch US-Konzerne erreichen, die aufgrund der ökologisch desaströsen Fördermethoden in Europa heiß umstritten ist.
      Das geopolitische Establishment der Vereinigten Staaten sieht in der forcierten Förderung fossiler Energieträger aus unkonventionellen Lagerstätten gar einen strategischen geopolitischen Umbruch, der die USA zu einer "Energiesupermacht" verwandeln werde. Neue Fördermethoden, die zuvor als nicht wirtschaftlich galten - horizontale Ölbohrungen und die als Fracking bezeichnete Förderung von Erdgas aus Schiefergesteinsschichten - haben zu einem "dramatischen Anstieg der Energieproduktion" in den Vereinigten Staaten geführt, jubelte die Zeitschrift Foreign Affairs (FA) im vergangenen März:
      Zwischen 2007 und 2012 stieg die Produktion von Schiefergas um mehr als 50 Prozent jährlich, und ihr Anteil an der Gesamtförderung kletterte von fünf Prozent auf 39 Prozent. US-Terminals, die einst für den Import von Flüssiggas in die USA errichtet wurden, werden für den Export amerikanischen Flüssiggases umgerüstet. … Dieser Boom hat auch zur Umkehrung des langfristigen Niedergangs der Ölproduktion in den USA beigetragen, die zwischen 2008 und 2013 um 50 Prozent anstieg. Dank dieser Entwicklungen stehen die Vereinigten Staaten kurz davor, zu einer Energiesupermacht aufzusteigen. Letztes Jahr haben sie Russland als den größten Energieproduzenten überholt, und nächstes Jahr werden sie laut Prognosen der Internationalen Energieagentur Saudi Arabien als den Topproduzenten von Rohöl überflügeln.
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    • machmuss verschiebnix
      03. Januar 2015 15:28

      Genau DAS ist es, womit die US-Hochfinanz so groß wurde (schwerkrimineller Finanz-Betrug):

      » Sie hatten ohnehin nie Argentinien-Anleihen gekauft, sondern sie in der Pleite billig aufgekauft. Sie fordern aber den Nennwert, um einen Gewinn von 1600% einzustreichen. «


      Aber solche Sauereien sind legal (!) - und da wundern sich manche, daß die USA
      rund um den Globus mehr Feinde als sonstwas haben ! ! !

  22. Politicus1
    03. Januar 2015 10:45

    es gilt der Spruch:
    A family that prays together - stays together ...

  23. Wertkonservativer
    03. Januar 2015 08:10

    Zum Thema nur soviel:

    inzwischen seit 61 Jahren ganz harmonisch mit einer lieben und klugen Frau verheiratet, meine ich, dass ein langes glückliches Zusammenleben zweier Menschen (verschiedenen Geschlechtes!) wohl das größte Geschenk des Lebens für Beide ist. Ist dann noch eine große Familie um sie herum, kommt zum Glück der Beiden auch noch die Zufriedenheit, etwas Bleibendes aus ihrem gemeinsamen Leben gemacht zu haben!

    Abschließend noch einige Erkenntnisse aus meiner Morgenkurier-Lese:

    Die fast unglaubliche Situation im U-Bahn-Aufzug zeigt, wie verroht, feig und verantwortungslos viele unter uns sind! Eine Schande!
    Kurz noch zur Tagespolitik:
    wenn etliche hier im Blog die Freiheitlichen auf dem unvermeidlichen Siegesmarsch zu lichten Höhen sehen, muss ich mich ehrlich wundern, dass H.C. Strache beim letzten Vertrauensindex der APA/OGM (Seite 5) in der Minuswertung wiederholt sogar den Reservetaxler Faymann überholt! Dieser Mann soll die Freiheitlichen zur Macht führen? (Nichts für ungut, liebe FPÖ-Sympathisanten!). Irgendwie problematisch, oder?
    Und wenn ich dann noch lese, wie schwer sich die von Putin gesponserte Eurasische Union in ihrer Gründungsphase tut (Seite 13), dann wundere ich mich doch ein wenig, dass etliche honorige Mitposter ernstlich einen Beitritt Österreichs zu dieser "Wirtschaftsgemeinschaft" andenken!

    Nun, heute bin ich ein wenig stänkerisch drauf! Demnächst wieder etwas "lyrischer"!
    (Bei allfälliger Bewertung meiner Eloge bitte ich vorwiegend die ersten Sätze heranzuziehen!!)

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      03. Januar 2015 10:35

      Jahhh - hätten wir bloß gewettet :))

    • Josef Maierhofer
      03. Januar 2015 11:36

      @ Wertkonservativer

      Zu Ihrem ersten Absatz möchte ich Ihnen von Herzen herzlich gratulieren. Sie hatten und haben Glück, das zwar nicht jedem so reichlich beschieden ist, aber bei Ihnen ganz sicher auch das Glück des Tüchtigen ist.

      Der U-Bahn Aufzug ist ein Skandal dieser 'Wegschau' - Gesellschaft.

      Die Freiheitlichen Stänkerei sei repliziert: Kurier heute, 3. Jänner 2015, Titelzeile. Strache ist der Einzige, der sagt, was (fast) alle Österreicher denken, nämlich die Sozialzuwanderung und die fatalen Auswirkungen. Vor Jahren hat der Leithammel der SPÖVP, Herr Hundstorfer, genauso getönt, als es um die Öffnung der Ostgrenzen für den Arbeitsmarkt ging. Alles, was Herr Strache und seine Leute diesen verkommenen Abgeordneten im Parlament vorhergesagt haben, ist bis jetzt eingetreten.

      Betreiben Sie nur weiter Schutz der Selbstbedienung der SPÖVP auf Kosten der Österreicher, ich wünsche mir sehr, dass es für eine Mehrheit von Rot-Schwarz-Grün-Pink nicht reichen wird das nächste Mal. So können wir nicht weiterwursteln und den Stillstand prolongieren.

      Sie reden da von 'Macht der FPÖ', nicht die Macht ist es, sondern der legislative und exekutive Einsatz für Österreich und seine Bürger und nicht für andere, zugewanderte, die nur so lange hier was zu suchen haben, so lange sie hier Arbeit haben, der jahrzehntelange Blockadezustand. Möge die Macht des Volkes über diese abgelaufene 'Selbstbedienungssaison' und den damit angerichteten enormen Schaden ( http://www.staatsschulden.at ) beim nächsten Mal richtig abstimmen und nicht auf die lügnerischen, hohen Schaden verursachenden, die Zukunft vernichtenden, die Österreicher verleugnenden und verratenden, 'Wahlzuckerl - Versprecher' der Linken hören.

    • Rau
      03. Januar 2015 12:14

      Lieber Hr WK

      In den letzten Tagen sind sicher, wie jeden Winter, einige Menschen irgendwo völlig unbemerkt von ORF Kameras erfroren und es werden sicher noch einige folgen. Daraus eine allgemeine Verrohung abzuleiten halte ich für übertrieben, zumal in einer anonymen Menge jeder dazu neigt sich auf den anderen zu verlassen - irgendwer wird schon die Rettung gerufen haben dachten sicher viele, und keiner wusste dass dieser Mann dort wegen eines Herzanfalls gelegen ist.

      Andrerseits darf man sich nicht wundern, wenn ständig von einem unfinanzierbaren Sozialsystem geschrieben wird, von überbordenden Sozialausgaben, die nur deswegen jeden Rahmen sprengen, weil ein wesentlicher Teil davon in den falschen Kanälen verschwindet, dass auch die Bereitschaft bröckelt, sich für andere einzusetzen, in einem Klima in dem die Bevölkerung immer mehr belastet wird, aber im Gegenzug nichts zu erwarten hat - ganz im Sinne eines "amarican way of life" in dem eben jeder sich selbst der nächste ist.

      Dennoch glaube ich nicht, dass das sprichwörtliche "Goldene Wiener Herz" tatsächlich aufgehört hat zu schlagen - auch wenn es auf rotgrünen Abwegen derzeit am Schrittmacher hängt!

    • Wertkonservativer
      03. Januar 2015 12:40

      Lieber @ machmuss verschiebnix,

      ja, die Wette hätten Sie ungschauter gewonnen!
      Doch hoffe ich, dass durch meine weiterhin widersprüchlichen und meist diametral zum Blog-Mainstream daherkommenden Sprüche da und dort ein wenig Farbe in den manchmal doch etwas einseitigen Diskurs kommt!
      Das meinen Sie doch wohl auch, oder?

      @ Josef Maierhofer und @ Rau:
      DANKE!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      03. Januar 2015 13:20

      Dr. Unterberger bietet uns in seinem Tagebuch die Möglichkeit, VOR DER GRÖSSTEN LESERSCHAFT, WELCHE EIN BLOG IN ÖSTERREICH AUFBAUEN KONNTE, unsere, auch jener von A.U. diametral entgegenstehende, Meinungen UNZENSURIERT darzustellen.

      Ich denke, dafür haben wir Dr. Unterberger zu danken!

      Aber es verpflichtet uns auch, uns als Kommentatoren des Topjournalisten Andreas
      Unterberger würdig zu erweisen.

      Aber unverhohlene, NICHT AUF KONKRETE FAKTEN BEZOGENE, Positionierung für oder gegen eine Partei finde ich hier im Blog unpassend und für die gegenständliche Partei eher schädlich.

      So würde die von mir wirklich sehr geschätzte @ Undine ihre vielfach ausgezeichneten Kommentare eher stärken, wenn sie ihre sehr häufig als Link geposteten Beiträge aus dem FPÖ - Blog " UNZENSURIERT ", unter einem anderen Pseudonym senden würde.
      So schwächt sie die meist vorhandene Objektivität ihrer sehr guten Kommentare!

      Zum " Reservetaxler Faymann ":

      Ich habe den internationalen Sozialismus als verlogene Heilslehre hier immer wieder hart angegriffen.
      Aber was können Doris Bures und Werner Faymann dafür, wenn sich die SPÖ entblödet, solch völlig unqualifizierte Personen mit dem ökonomisch und technisch so anspruchsvollen Infrastrukturministerium zu betrauen?
      Faymann als Kanzler vollendet natürlich die Zumutung für den Bürger.
      Verantwortlich ist die SPÖ!

      Aber ich kenne selbst ca. ein Dutzend sehr honoriger Persönlichkeiten, welche als Studenten oder junge Familienväter als Taxifahrer etwas dazuverdienten.

      Faymann bietet so viel Angriffsflächen als Kanzler, daß man seine Position als Angreifer schwächt, wenn man stereotyp auf seiner Taxivergangenheit herumreitet!

      ÜBRIGENS GEFÄLLT ES MIR, DASS FAYMANN ZU DEN USA-BEFOHLENEN
      RUSSLANDSANKTIONEN, WELCHE UNS VIEL MEHR SCHADEN ALS DEN USA, DEUTLICH AUF DISTANZ GEHT ! ! !

    • Rau
      03. Januar 2015 13:37

      Ich dachte immer Faymann hat den Beinamen "Bundestaxler" deswegen, weil er neue Steuern fordert - eine Wortverdichtung von Tax und Kanzler also Taxler ;)

    • machmuss verschiebnix
      03. Januar 2015 13:56

      Vielen Dank - lieber WK - für die Fortsetzung und Bereicherung unseres Diskurses.

      So wie das Leben selber voller Widersprüche ist, so darf es auch
      dieser Blog sein, denn nur aus Widersprüchen kann das Individuum
      immer wieder neue Faceten jener Realität erkennen, die wir Leben
      nennen.

      Durch Ihre immer-noch-Anwesenheit erleichtern Sie einerseits mein
      Gewissen - und vielleicht auch das mancher Mitposter - die wie ich
      mitunter recht deftige Querschüsse gegen Ihre Kommentare abfeuerten;
      andererseits wirkt Ihre Art von abgeklärtem Stehenlassen manch eines
      Justamentstandpunktes irgendwie besänftigend, zuweilen beschämend, es
      gibt wahrlich Wichtigeres im Leben, als Recht zu haben.

      Deshalb - lieber Wertkonservativer - bleiben Sie bitte weiterhin bei uns
      (zumindest solange es im Fegefeuer noch keinen Provider gibt )

      PS: - äh woher posten Sie da grade ? :))

    • machmuss verschiebnix
      03. Januar 2015 14:02

      @Pumuckl ****************

    • Wertkonservativer
      03. Januar 2015 14:03

      Werter @ Pumuckl:

      zu der von Ihnen angesprochenen, NICHT AUF KONKRETE FAKTEN bezogene Positionierung für oder gegen eine Partei möchte ich hier schon darauf hinweisen, dass in den vergangenen Jahren z.B. gegen die ÖVP und auch gegen mich persönlich durchaus negative Positionierungen zu lesen waren, die sehr oft in untergriffige und auch sachlich/fachlich unzutreffende Böswilligkeiten ausarteten!
      Die Volkspartei-Leute als willige Hilfskohorten der (ebenfalls verteufelten) SPÖ herzustellen, sie u.a.als Verbrecher am Volk und Nutzniesser des Volksvermögens hinzustellen, war sicher nicht gerade seriöses Geschreibsel: dagegen ist meine heutige Replik gegen die Blauen ja wahrlich ein sanftes Lüfterl!!!

      Grundsätzlich:
      gerade in funktionierenden Demokratien sollte man Wahl- bzw. Koalitionsentscheidungen als Selbstverständlichkeiten ansehen, festgestellte Verfehlungen der Politik durchaus sachlich klarstellen, und insgesamt auf politische Hygiene achten!
      Was hier im Blog alles gegen unsere demokratisch vom Volk gewählten Funktionäre in oft unsachlicher und gehässiger Form vorgebracht wird, geht auf keine Kuhhaut!

      Abschließend: ich habe die wiederholte Negativ-Spitzenstellung Herrn Straches in einem seriösen Polit-Ranking hervorgehoben, und daraus meine persönlichen Schlüsse gezogen. Finden Sie das unstatthaft bzw. unseriös?

      Mit besten Grüßen,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      03. Januar 2015 14:08

      @ machmuss verschiebnix:

      zu Ihrer Frage:

      ich sitze derzeit in meinem Büro unterhalb des Tulbingerkogels, arbeite (auch heute Samstag) in meinem selbständigen Job, und gönne mir hin und wieder einen Blick in das "Tagebuch", das mir ja auch weiterhin am Herzen liegt!
      Dank für Ihre freundlichen Worte!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      03. Januar 2015 14:16

      Also doch - WK - unterhalb des Tulbingerkogels, dort ist also das F... [blöd kicher]
      Zu diesem Nachsatz ließ ich mich nur hinreißen, weil ich auch Sie mittlerweile
      bei manch makabrem Späßchen ertappen durfte :))

    • Brigitte Imb
      03. Januar 2015 14:31

      @WK,

      61(!) Jahre........:-), Gratulation. Alleine dafür gebühren Ihnen u. v.a.(;-)Ihrer Frau Millionen von Sternen**************************

      Mein "Geliebter" u. ich halten es auch schon recht lange und recht gut aus miteinander, aber da fehlen noch Welten.

    • Wertkonservativer
      04. Januar 2015 12:04

      Danke, liebe Frau Brigitte!

      Schon EIN Stern von Ihrer Hand wiegt für mich Dutzende Halbsternderln von anderen "Blogfreunden" auf!

      Herzlich

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Freidenker (kein Partner)
      05. Januar 2015 10:26

      Nach dieser nicht enden wollenden Lobhudelei für die sattsam bekannten Sprüche des Herrn WK fehlt nur mehr seine Heiligsprechung.

    • Freidenker (kein Partner)
      05. Januar 2015 17:16

      Mit derart festgefahrenen Ansichten wie die des WK, wonach an den kritisierten Zuständen ohnehin niemand etwas ändern könne, insbesondere auch die FPÖ mit ihren fehlenden Strukturen nicht und es folglich eh nichts Besseres als die Altparteien (sprich ÖVP) gebe, wird mM eine sinnvolle Diskussion absurdum geführt bzw ist für meine Begriffe höchst uninteressant.

      Soweit so schlecht.

      Doch wie man mit solchen, bereits im voraus zu erahnenden Positionen und Antworten auch noch Lorbeeren verdienen kann ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

    • Anders (kein Partner)
      05. Januar 2015 18:56

      Herbert Richter
      Freidenker
      ****************!!!

    • Anders (kein Partner)
      05. Januar 2015 19:01

      Es mag durchaus sein, dass die heutige Welt von einer debilen Bande gezüchteter Wahnsinniger regiert wird. Von denen fürchte ich mich allerdings nicht. Ich fürchte mich von den indoktrinierten Massen, die mich auf der Stelle erschießen würden, gäbe man nur den richtigen Befehl. Ich fürchte mich vor der Herde von wohlmeinenden Idioten, die glauben, dass geschriebene Gesetze und Autoritäten um jeden Preis befolgt werden müssen, selbst auf Kosten offensichtlicher Moralität.

      Menschen begehen unmoralische Handlungen, wenn eine Autorität es anordnet!
      (Verfasser unbekannt)

    • Wertkonservativer
      06. Januar 2015 17:46

      Anders, Freidenker, Herbert Richter:

      Na ja, werte Herren,

      Ihr seid halt ein wenig anders, als die Anderen!

      Der höherstehende Schmonzes von Anders hat mit mir wohl wenig zu tun, oder?
      Seien Sie beruhigt: vor mir brauchen Sie sich wahrlich nicht fürchten!!

  24. Pennpatrik
    03. Januar 2015 07:06

    Hoffentlich ist diese Studie gegendert. ;-)
    (Entschuldigen Sie den unsachlichen Eintrag, aber ich konnte nicht widerstehen)

  25. simplicissimus
    03. Januar 2015 05:42

    Ich hätte da einiges persönliches beizutragen, aber will mir eventuelle hämische "Si tacuisses ..." Kommentare ersparen. :-)

    Nur soviel: Selbstverständlich ist die Wirklichkeit genauso, wie aus diesen Untersuchungen hervorgeht. Ein aufgelegter Elfmeter gegen die politcorrecte Lüge.

    Der Mensch ist halt immer noch ein sehr animalisch geprägtes Wesen, da helfen keine Beschwörungen jedweder Ideologie. Am erfolgreichsten wird immer das System sein, daß die animalischen Eigenschaften sinnvoll zu nutzen versteht und im Gefahrenfall kanalisiert, anstatt sich ihnen entgegenzustellen.

  26. Arundo.donax
    03. Januar 2015 03:20

    Angenommen, jemand aus dem Ausland ginge eine Ehe nicht aus taktischen Überlegungen, sondern aus romantischen Motiven mit einem Österreicher ein - im Zeitalter des Internet-Datings durchaus üblich - so tun sich meines Erachtens dennoch einige Problemfelder auf. Zuvorderst wahrscheinlich eine fehlende gemeinsame Muttersprache. Wie oft missversteht man seine eigenen Landsleute, ja sogar Freunde und Familienmitglieder, weil Dinge anders angekommen sind, als sie gemeint wurden, und wie oft ergeben sich daraus Differenzen. Umso schlimmer, wenn man durch die Sprachbarrieren nur die notwendigsten Informationen austauschen kann, jedoch keine Chance hat, Nuancen auszudrücken. Ein anderer Kulturkreis ist sicher auch ein weiteres Hindernis für eine funktionierende Ehe. Was anfangs noch exotisch-interessant und reizvoll erschien, kann wegen unterschiedlicher Wertvorstellungen zu Auseinandersetzungen führen. Wobei der Streit per se meiner Meinung nach kein Übel sein muss - oft führt er, fair ausgetragen, auch dazu, dass sich die Beziehung weiterentwickelt. Es ist eher die fehlende Bereitschaft, länger an etwas festzuhalten, was nicht dem überzogenen und unrealistischen Traumbild entspricht, das man sich in der (meist kurzen) Zeit vor der Hochzeit ausgemalt hat. Warum sich mit dem offenkundig fehlerhaften Partner abmühen, wenn der nächste nur einen Mausklick entfernt ist?

  27. Pumuckl
    03. Januar 2015 02:33

    Ein beeindruckender Statistischer Beleg dafür, daß prekäre Voraussetzungen für dauerhafte Ehen dort zu finden sind, wo wir sie ohnehin immer vermutet haben.

    Solange diese Ehen, mit prekären Chancen auf längere Dauer, kinderlos auseinander gehen, bleibt nach der Trennung leider "nur", zumindest ein enttäuschter Partner zurück, für den wir hoffen, daß er dieses persönliche Scheitern ohne dauerhaften Schaden überwindet.

    Aber die, dadurch oft doppelt prekären, Bildungschancen von vielen Kindern aus solchen Ehen, bedeuten ein rasch wachsendes Problem unserer Gesellschaft!

    EINE OHNEHIN DRAMTISCH WACHSENDE SOZIALE ASYMETRIE IN ÖSTERREICH,
    WIRD DURCH WEITERES ABSINKEN UNSERES BILDUNGSNIVEAUS AUCH SCHWERE
    SOZIALE SPANNUNGEN ANHEIZEN.


    Die Auswirkungen dieser demographischen Erkenntnisse auf Statistiken, welche die Bildung betreffen, wären interessant!

  28. kritikos
    03. Januar 2015 01:34

    Na, das sind Erkenntnisse! Mir kommt ins Gedächtnis, dass die Uni Rostock neulich schon eine Untersuchung präsentiert hat, die so gar nicht in die veröffentlichte Meinung hinein passt.
    Die Daten sind natürlich eine statistisch mehr oder weniger aussagekräftige Analyse, aber sie zeigen jedenfalls den Trend einer Entwicklung des Ehelebens.
    Klarerweise werden diese Daten nicht medial bearbeitet. Weshalb auch die Uni Wien mit ihrer politologischen Unterabteilung (ist es ein eigenes Institut?) in dieser Richtung niemals forschungsaktiv werden kann.
    Wien ist anders!
    Wird sich irgendeine Partei dieser Forschungsergebnisse aus Rostock bedienen? Wetten, dass nein?
    Andererseits kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen, dass die Verwendung der (nicht deutschen) Muttersprache im inneren Familienbereich die Sicherheit im deutschen Sprachgebrauch nicht unbedingt behindern muss.





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