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Steuererfinder in Nöten

Es ist eine der besten Nachrichten seit langem: Ganz offensichtlich scheitern die Gespräche, international eine weitere neue Steuer – diesmal eine Finanztransaktionssteuer – einzuführen. Nicht einmal unter den elf EU-Ländern, die in ihrer Geldnot dabei eigentlich mitmachen wollen, gibt es Konsens über das Wie und Was.

Dabei hat Österreich Erträgnisse dieser Steuer längst einbudgetiert. Jetzt ist jedoch klar, dass es sie frühestens 2016 geben wird. Wenn überhaupt.

Denn die Befassung mit den Details hat gezeigt: Finanztransaktionssteuern klingen nur in linken Theorien gut. In Wahrheit aber belasten sie jeden Standort schwer. Und das ist in depressiven Zeiten ungefähr das Dümmste, was man machen kann. Daher ist es Grund zu (leichter) Freude: Das Projekt „Finanztransaktionssteuer“ wird zwar nicht formell getötet, aber so lange gestreichelt – bis es auch tot ist.

Bei der Detaildebatte wurde nämlich klar, dass die liberalen Ökonomen von Anfang an recht hatten: Selbst winzige Steuersätze behindern viele für die Realwirtschaft nötige Finanzgeschäfte.

Bei vielen Transaktionen beträgt die Gewinnspanne sehr kleine Promillesätze. Nur das große Volumen macht sie überhaupt rentabel. Daher müssen sie bei Einführung einer Steuer darauf nach London, Zürich, New York oder Hongkong wandern. Die Vorstellung, dass diese Finanzplätze künftig Steuern nach Europa abliefern werden, ist so naiv, dass man sie nicht einmal bei Politikern erwartet hätte. Dazu kommt, dass auch kleine Steuersätze groß werden, wenn viele Transaktionen und Absicherungsgeschäfte nacheinander erfolgen.

Überraschend ist, dass jetzt vor allem die Krisenländer Frankreich und Italien bremsen. Sie bangen – zu Recht – um ihre Finanzbranchen. Österreich hingegen möchte weiterhin den Ertrag der Steuer hochschrauben. Hier regiert die Einnahmengier der öffentlichen Hand total, während der heimische Finanzsektor hingegen schon so mit dem Rücken zur Wand steht, dass er sich überhaupt nicht mehr in die politische Meinungsbildung einbringen kann.

Das sieht man auch an der gleichzeitigen(!) Einführung einer weiteren neuen Steuer, die Bankensteuer. Allein Österreichs Banken sollen in den nächsten Jahren nicht weniger als 1,6 Milliarden Euro in einen Fonds der Eurozone einzahlen, aus dem dann Bankencrashs finanziert werden sollen. Aber die gesamte Regierung ignoriert die Tatsache, dass ja schon mit genau der gleichen Begründung in Österreich eine Bankensteuer eingeführt worden ist. Die logischerweise jetzt gestoppt werden müsste. Aber nicht wird.

Noch etwas frustriert am Euro-Bankenfonds: die von den österreichischen Bankkunden stammenden Gelder werden mit Sicherheit längst von Banken der Krisenländer abkassiert sein, bevor auch nur ein Euro wieder nach Österreich flösse. Die von der Politik zum Millionengrab verwandelte Hypo hingegen ist ja künftig keine Bank mehr und hat daher keinen Zugriff auf den Fonds. Für die Hypo müssen die Österreicher extra zahlen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 09:28

    Und lieber Herr AU, damit auch Sie sich noch mehr grün und blau ärgern, erkläre ich Ihnen nun was BASEL und IAS für 'netten' Auswirkungen für den Finanzminister haben.

    Das BASEL Paket möchte unter Anderem eine einheitliche Buchführung für Banken. Klingt gut! Bekanntlich buchen die Angelsachsen ganz anders als wir Kontinentaleuropäer. Wird also ein Kredit (oder ein Wertpapier) dubios, weil der Kreditnehmer 'schlechter' wird (Arbeitslosigkeit, Krankheit bei Privaten, weniger Auftragseingänge bei Firmen), so wurde bisher der Kredit zum Teil wert-berichtigt. Heimische Banken haben dies eher großzügig gehandhabt um Reserven für Konjunkturdellen, wo dann alles gleichzeitig wackelt, zu haben.

    Nun soll aber nach IAS gebucht werden. Die 'Grossen' sofort, die kleineren Banken im Lauf der nächsten beiden Jahre. Das heißt aber, Wertberichtigungen erst erfassen wenn der Ausfall offensichtlich ist, also Raten oder Zinszahlungen ausfallen. Eine Teilabschreibung, so wie bisher, ist nicht vorgesehen.
    Schlagartig müssen daher diese 'Reserven' aufgedeckt werden. Die 'Gewinne' sprudeln. Der Finanzminister, die Manager und die 'Investoren' jubeln.
    Man kann sich ausrechnen, wie in der nächsten kleinen Krise, die Bankverluste aussehen werden, denn auch die beliebte Methode, im Krisenfalle gemeinsam mit dem Schuldner die Sache auszusitzen, ist mittels BASEL/IAS verboten. Leider haben die Gewinnsteuern und die Bonuszahlungen dann diese Scheingewinne längst aufgefressen. Der Steuerzahler oder Sparbuchhalter wird also zum Handkuss kommen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 10:18

    Seine erlauchte Inseratlichkeit und Millionarität, Bundeskanzler Faymann also, hat im Interview gemeint, er bleibe bei der Forderung nach der Millionärssteuer, denn das Geld müsse doch von irgendwoher kommen.

    "Von irgendwo". Kein Satz zeigt die Inferiorität ihrer Inseratlichkeit und Millionarität deulicher. Von Wirtschaft selbstverständlich keine Ahnung, wird lediglich gefordert, das das Geld von irgendwoher kommen muss. Winston Churchill hat es auf den Punkt gebracht: Das einzige, was Sozialisten vom Geld verstehen, ist, dass man es anderen wegnehmen muss. Oder, wie es einer meiner Musikantenfreunde trocken ausdrückte: Ein Sozialist schläft so lange auf dem Boden, bis der andere ein Bett hat.

    Ich war früher einmal in der Kommunalpolitik und - in Beiräten - sogar auf Landesebene tätig. Ich habe immer gestaunt, wie unglaublich läppisch es da zugeht. Da sitzen nicht die Besten der Besten beisammen, um das Beste für Staat und Volk zu beschließen. Nein, da geht es unfassbar banal, mitunter sogar saudumm, zu. Da werden 10 Millionen-Beschlüsse in 7 Minuten abgesegnet, aber über die neuen Türfarben im kommunalen Altersheim Blunzengrund wird eine Stunde lang gestritten.

    Als die Hypo-Katastrophe offenbar wurde, hat mich das genauso wenig gewundert, wie der AKH-Skandal in Wien, die Lucona-Affäre, die Aktivitäten der Inseratten im G'spritzten-Dunstkreis des Wiener Rathauses und andere teure Sauereien.

    Da sitzen keine Superg'scheiterln an den Schalthebeln der macht, Leute. Die österreichischen Politiker sind - von einigen positiven Ausnahmen abgesehen - alles andere als Fachleute, die zuerst ihr Hirn einschalten, dann abwägen und dann handeln. Wenn die Leute hirnen, dann in erster Linie zugunsten der Partei, wobei die Sozis die mit Abstand Schlimmsten von allen sind.

    Und unsere Inseratlichkeit und Millionarität ist ein Wiener Sozialist, der während der Schulzeit im Kaffeehaus gesessen ist und später kein Student, sondern Taxidriver war. Was soll man da schon Gescheites erwarten?

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 06:02

    Mir sagte einmal ein Banker in London, wenn die lokalen Regierungen uns mit Auflagen und Steuern zu sehr drangsalieren, dann kaufen wir uns ein Kreuzfahrschiff, stationieren es in internationalen Gewässern und führen dort den Bankplatz sowie die Börse. Heutzutage ist dies mit modernsten Kommunikationsmittel überhaupt kein Problem, wo die Transaktionen stattfinden. Man darf ja nicht vergessen, dass sich das frühere "Borsenparkett" schon längst nur mehr virtuell zeigt, denn viele Geschäfte werden zwischen den Computern in Sekundenbruchteilen automatisch getätigt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 13:19

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Thema: "10 Jahre nach dem Tsunami"

    Es ist mir ein Rätsel, wie dieses Interview von Robert Uitz mit Abraham H.(den Familiennamen habe ich leider nicht verstanden), dem Koordinator für die Wiederaufbauhilfe, der ORF-Zensur durch die Lappen gehen konnte! Aber vermutlich lag es daran, daß der Interviewpartner kein Österreicher, sondern ein HOLLÄNDER war!

    Dieser Holländer sprach aus, was ein Österreicher nie gewagt hätte: Er KRITISIERTE ziemlich heftig die NGOs, die bei uns normalerweise HEILIGENSTATUS haben!

    Er sagte: Es war am Anfang sogar ZU VIEL HILFE! So viele NGOs liefen herum, die VIEL GELD zum Ausgeben hatten. So viele junge Leute saßen herum und bekamen von ihnen viel Geld. Dafür kauften sie sich Motorräder; die brauchen Benzin. Das Geld dafür bekamen sie wieder von den NGOs. Eine Motivation zu arbeiten hatten diese jungen Leute nicht. Sie glaubten, sie müßten nur warten und dann bekämen sie GELD!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 12:04

    Keine Frage, die Abgaben gehören gesenkt, um ein vernünftiges staatliches Wirtschaften zu befördern. Mit höheren staatlichen Einnahmen wird schier zwangsläufig staatliches Verschwendungswirtschaften verstärkt.

    Mit Steuern auf die weithin von der Realwirtschaft losgelöste Finanzindustrie ist es allerdings so, dass sie dann vernünftig zu wirken vermag, wenn sie mit Abspeckungen anderswo einhergeht, so dass insgesamt eine merkliche Verminderung der Abgabenlast bewerkstelligt wird.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Dezember 2014 09:53

    Zahlen, zahlen, zahlen, bis wir schwarz werden.

    Aber die 'Steuertrauben' für die gierige Politiker- und Klientelmeute, die sich von Steuergeld üppig ernähren auf Kosten der ordentlichen und fleißigen Menschen, werden immer höher hängen, bis nämlich der 'Politfuchs' selbst sagen wird, die Trauben sind zu sauer, ich mag sie nicht. - im besten Fall, im Vernunftfall.

    Die pessimistische Realität wird aber sein, das es diesen Selbstbedienern gesagt werden muss, das wie aber zeigen die linken Horden auch heuer wieder am Aklademikerball.

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    3x Ausgezeichneter Kommentar

alle Kommentare

  1. Anders (kein Partner)
    24. Dezember 2014 09:49

    Früher oder später werden wir uns der wichtigsten Frage stellen müssen:
    "Was ist der Sinn des Lebens ..."
    https://www.youtube.com/watch?v=kknWAsZsokE&spfreload=10

  2. machmuss verschiebnix
    22. Dezember 2014 23:58

    Und jetzt ?

    » .. Ein außergewöhnlich deutliches Zeichen ist die Ansage des chinesischen Außenministers Wang Yi: Am Wochenende sicherte er Moskau Chinas Hilfe wegen des Rubel-Verfalls zu. „Wenn Bedarf besteht, werden wir Russland im Rahmen des Möglichen unterstützen“ ...«

    Wohin wird sich die EU-Politik jetzt schießen - nochmal ins Knie oder lieber
    gleich in den Kopf ? ? ?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4625415/China-will-Russland-im-Notfall-aus-der-Krise-holen?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  3. Brigitte Imb
    22. Dezember 2014 18:27

    OT - Ende der Pressefreiheit- Nicolaus Brender (ZDF) muss gehen !

    https://www.youtube.com/watch?v=B2XrjViTp4c&feature=youtu.be

    • Undine
      22. Dezember 2014 22:32

      @Brigitte Imb

      Danke für den Link! "Unsere" ORF-Leutchen sitzen alle fest im Sattel, darauf achtet nicht nur die SPÖ, sondern auch die GRÜNEN---die haben nämlich alle die richtige Farbe und lassen sich gerne von Rot und Grün vereinnahmen. Die einzige wohltuende Ausnahme ist Christian WEHRSCHÜTZ.

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. Dezember 2014 16:05

      Wehrschütz stand einmal der FPÖ nahe (ob er Mitglied war entzieht sich meiner Kenntnis), war auch Autor in der Zeitschrift Die AULA, die vom Dokumentationszentrum einschlägig beurteilt wird (doch wer kümmert sich darum?) und mußte wohl revozieren, um beim ORF bleiben zu können.

  4. Undine
    22. Dezember 2014 13:19

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Thema: "10 Jahre nach dem Tsunami"

    Es ist mir ein Rätsel, wie dieses Interview von Robert Uitz mit Abraham H.(den Familiennamen habe ich leider nicht verstanden), dem Koordinator für die Wiederaufbauhilfe, der ORF-Zensur durch die Lappen gehen konnte! Aber vermutlich lag es daran, daß der Interviewpartner kein Österreicher, sondern ein HOLLÄNDER war!

    Dieser Holländer sprach aus, was ein Österreicher nie gewagt hätte: Er KRITISIERTE ziemlich heftig die NGOs, die bei uns normalerweise HEILIGENSTATUS haben!

    Er sagte: Es war am Anfang sogar ZU VIEL HILFE! So viele NGOs liefen herum, die VIEL GELD zum Ausgeben hatten. So viele junge Leute saßen herum und bekamen von ihnen viel Geld. Dafür kauften sie sich Motorräder; die brauchen Benzin. Das Geld dafür bekamen sie wieder von den NGOs. Eine Motivation zu arbeiten hatten diese jungen Leute nicht. Sie glaubten, sie müßten nur warten und dann bekämen sie GELD!

  5. RR Prof. Reinhard Horner
    22. Dezember 2014 12:04

    Keine Frage, die Abgaben gehören gesenkt, um ein vernünftiges staatliches Wirtschaften zu befördern. Mit höheren staatlichen Einnahmen wird schier zwangsläufig staatliches Verschwendungswirtschaften verstärkt.

    Mit Steuern auf die weithin von der Realwirtschaft losgelöste Finanzindustrie ist es allerdings so, dass sie dann vernünftig zu wirken vermag, wenn sie mit Abspeckungen anderswo einhergeht, so dass insgesamt eine merkliche Verminderung der Abgabenlast bewerkstelligt wird.

    • dssm
      22. Dezember 2014 19:53

      Sehr gut formuliert!
      Selbst wenn die gesamte Finanzwirtschaft zusammenbricht, so mag dies einen kurzen Schnupfen der Realwirtschaft auslösen, aber wird unseren Wohlstand nicht so gefährden, wie ein weiterwursteln der Finanz'eliten'.

    • Zraxl (kein Partner)
      24. Dezember 2014 11:30

      @ RR Prof. Reinhard Horner
      Mit Ihrem ersten Absatz beschreiben sie absolut treffend das zentrale Problem des Staates!

      Zur Finanzindustrie: Das Problem besteht darin, dass der Staat eine seiner zentralen Aufgaben nicht wahrnimmt, nämlich Monopolbildung zu verhindern. Stattdessen stehen Parteien und Politiker auf der Lohnliste (paylist) von Großbanken. Zusätzlich gibt es natürlich auch das Problem, dass der Staat Geld ausgibt das er nicht hat und "die Finanzindustrie" für die negativen Folgen verantwortlich macht.

  6. Sandwalk
    22. Dezember 2014 10:18

    Seine erlauchte Inseratlichkeit und Millionarität, Bundeskanzler Faymann also, hat im Interview gemeint, er bleibe bei der Forderung nach der Millionärssteuer, denn das Geld müsse doch von irgendwoher kommen.

    "Von irgendwo". Kein Satz zeigt die Inferiorität ihrer Inseratlichkeit und Millionarität deulicher. Von Wirtschaft selbstverständlich keine Ahnung, wird lediglich gefordert, das das Geld von irgendwoher kommen muss. Winston Churchill hat es auf den Punkt gebracht: Das einzige, was Sozialisten vom Geld verstehen, ist, dass man es anderen wegnehmen muss. Oder, wie es einer meiner Musikantenfreunde trocken ausdrückte: Ein Sozialist schläft so lange auf dem Boden, bis der andere ein Bett hat.

    Ich war früher einmal in der Kommunalpolitik und - in Beiräten - sogar auf Landesebene tätig. Ich habe immer gestaunt, wie unglaublich läppisch es da zugeht. Da sitzen nicht die Besten der Besten beisammen, um das Beste für Staat und Volk zu beschließen. Nein, da geht es unfassbar banal, mitunter sogar saudumm, zu. Da werden 10 Millionen-Beschlüsse in 7 Minuten abgesegnet, aber über die neuen Türfarben im kommunalen Altersheim Blunzengrund wird eine Stunde lang gestritten.

    Als die Hypo-Katastrophe offenbar wurde, hat mich das genauso wenig gewundert, wie der AKH-Skandal in Wien, die Lucona-Affäre, die Aktivitäten der Inseratten im G'spritzten-Dunstkreis des Wiener Rathauses und andere teure Sauereien.

    Da sitzen keine Superg'scheiterln an den Schalthebeln der macht, Leute. Die österreichischen Politiker sind - von einigen positiven Ausnahmen abgesehen - alles andere als Fachleute, die zuerst ihr Hirn einschalten, dann abwägen und dann handeln. Wenn die Leute hirnen, dann in erster Linie zugunsten der Partei, wobei die Sozis die mit Abstand Schlimmsten von allen sind.

    Und unsere Inseratlichkeit und Millionarität ist ein Wiener Sozialist, der während der Schulzeit im Kaffeehaus gesessen ist und später kein Student, sondern Taxidriver war. Was soll man da schon Gescheites erwarten?

    • Brigitte Imb
      22. Dezember 2014 11:06

      Also ich würde mich ja fast zu wetten getrauen, daß das Kanzleroid nicht einmal den Taxlerschein vorweisen kann, geschweigedenn andere pos. Ausbildungsdokumente.

    • Cotopaxi
      22. Dezember 2014 11:18

      @ Brigitte Imb

      Als Konsulent der Zentralsparkasse braucht man doch keine Ausbildungsnachweise mehr. ;-)

    • oberösi
      22. Dezember 2014 13:04

      Taxidriver wär´ja nicht das Schlimmste. Daß er aber zu seinen weiße Flecken in der Vita immer nur so weit Stellung nimmt, so weit es unbedingt nötig ist, weil man ihm das Gegenteil beweist (zuerst Student, dann warens nur mehr Lehrveranstaltungen lt. offizieller SPÖ/Failmann-Website), ist das Fatale.
      Diese charakterliche Disposition reicht in freier Wildbahn höchstens zum Lagerleiter (entschuldige mich bei allen Logistikern!), aber nie und nimmer zu einer Top-Führungsposition.

      Daß er in Österreich offensichtlich kraft genau dieser Fähigkeiten zum höchsten Regierungspolitiker wurde, ist ein genaues Abbild des Zustandes dieser Politik. Und wirft im Grunde auch kein schmeichelhaftes Licht auf UNS, die wir uns diese Politik seit Jahrzehnten leisten.

      Abgesehen davon scheint partielle Amnesie ausgerechnet bei jenen ausgeprägt zu sein, die andere ohne Skrupel inquisitorisch verfolgen, wenn es ihnen ins machtstrategische Kalkül paßt, siehe Waldheim.

      Oder welches Gericht in Österreich hat sich wirklich ernsthaft jemals für den Verbleib der "verspekulierten" Flöttl-Millionen interessiert (ein paar hundert warens immerhin), man weiß nur, daß Herr jun. in den USA ein unbeschwertes Leben in Saus und Braus führt. Oder man denke, wie kürzlich hier diskutiert, an die Causa Wilhelminenberg.

      Hauptsache, hierzulande stehen (ohne übertriebene Sympathie für die Herren pflegen zu müssen) Grasser, Meinl und Westenthaler vor Gericht, und dies noch für die nächsten 20 Jahre....

      Es wird Zeit, die Mistgabeln hervorzuholen und die Musketen auszugraben...

    • hamburger zimmermann
      22. Dezember 2014 13:21

      @ Sandwalk
      @ Brigitte Imb
      @ oberösi
      @ cotopaxi

      *****!

    • terbuan
      22. Dezember 2014 13:23

      Wir haben in Österreich eine bürgerliche, rechte bzw. nichtsozialistische Mehrheit der Bevölkerung. Diese ist jedoch schwach, zerrsplittert, zerstritten oder was immer und das war auch immer das Ziel der Sozialisten, diesen Zustand möglichst zu erhalten resp. zu fördern.
      Nur aufgrund dieser Situation können die Roten den Bundeskanzler erhalten, da sie aber eine grottenschlechte und dünne Personaldecke haben kommen solche Personen wie der Herr Taxifahrer, Konsulent und Stadtrat und alle andern Hundstorfers überhaupt ans Ruder.
      Die Lage des Staates ist prekär und Wunderwuzis oder eine vereinte Rechte sind nicht in Sicht. Wir fahren weiter in Richtung Eisberg!

    • Sandwalk
      22. Dezember 2014 13:39

      "Es wird Zeit, die Mistgabeln hervorzuholen und die Musketen auszugraben ..."
      Klingt irgendwie cool, ist in Wahrheit aber nicht mehr zum Lachen.
      Oberösi hat nur an einige wenige Skandale im Gspritzten-Dunstkreis am Wiener Ring erinnert.

      Erstaunlich dabei, wie selektiv in Österreich "Politik" und öffentliche Verleumdung betrieben wird. Ich erinnere nur an die causa Waldheim. Obwohl Ö-Bundespräsident Kirchschläger und D-Bundeskanzler Schmidt eine ähnliche Vergangenheit in der deutschen Wehrmacht hatten, wurde nur Waldheim öffentlich tot geprügelt. Unter massiver Mithilfe des ORF und der rot-affinen Presse.

      Aber das ist eben Österreich mit seinen Inseratten. Es geht nie darum, was jemand macht, sondern _wer_ etwas macht. Die Grenze zwischen Hochjubeln und Totprügeln ist die Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zum rot/grünen Reichsdrittel.

      Die restlichen zwei Drittel sollten tatsächlich ihre Musketen aus dem Keller holen und ölen. Mistgabel habe ich keine, aber einen Morgenstern habe ich irgendwo rumliegen, glaub ich.

    • oberösi
      22. Dezember 2014 15:09

      @ Sandwalk
      ganz wichtig: Musketen nach dem Ölen wieder ordentlich entölen! Sonst gibts böse Überraschung.

      Causa Waldheim: nicht unerwähnt bleiben sollte hier die segensreiche (!!!) Mitwirkung jenes World Jewish Congress bleiben, der durch jene Causa nebenbei von einem der vielen ums Restitutions-Gerschtl konkurrierenden Vereine zu einem der größten wurde.

      Aber wie sagte schon Rudolf Burger vor Jahren sinngemäß: Niemand würde einen Schaden davon haben, die Vergangenheit endlich ruhen zu lassen, außer vielleicht das Geschäft...

    • Riese35
      22. Dezember 2014 18:28

      @Sandwalk: "Seine erlauchte Inseratlichkeit und Millionarität, Bundeskanzler Faymann also, hat im Interview gemeint, er bleibe bei der Forderung nach der Millionärssteuer, denn das Geld müsse doch von irgendwoher kommen."

      Ja ist denn noch niemand auf die Idee gekommen, ihn aufzuklären, daß das Geld eh nicht von der Steuer, sondern vom Bankomaten kommt? Einen guten Berater aus den USA einfliegen, der ihm mit einer etwa 20-seitigen, überzeugenden Powerpoint-Präsentation die Zusammenhänge erläutert, ihm den Businessplan mit Tag für Tag genau durchgeplantem Business Process zur Herkunft des Geldes darlegt und ihn so von der Richtigkeit der Herkunft des Geldes aus dem Bankomaten überzeugt. Ist doch eine Kleinigkeit, jemanden so mittels Powerpoint-Präsentation zu überzeugen! Wenn es in den USA so funktioniert, warum sollte es dann bei uns nicht so funktionieren?

  7. Josef Maierhofer
    22. Dezember 2014 09:53

    Zahlen, zahlen, zahlen, bis wir schwarz werden.

    Aber die 'Steuertrauben' für die gierige Politiker- und Klientelmeute, die sich von Steuergeld üppig ernähren auf Kosten der ordentlichen und fleißigen Menschen, werden immer höher hängen, bis nämlich der 'Politfuchs' selbst sagen wird, die Trauben sind zu sauer, ich mag sie nicht. - im besten Fall, im Vernunftfall.

    Die pessimistische Realität wird aber sein, das es diesen Selbstbedienern gesagt werden muss, das wie aber zeigen die linken Horden auch heuer wieder am Aklademikerball.

  8. dssm
    22. Dezember 2014 09:28

    Und lieber Herr AU, damit auch Sie sich noch mehr grün und blau ärgern, erkläre ich Ihnen nun was BASEL und IAS für 'netten' Auswirkungen für den Finanzminister haben.

    Das BASEL Paket möchte unter Anderem eine einheitliche Buchführung für Banken. Klingt gut! Bekanntlich buchen die Angelsachsen ganz anders als wir Kontinentaleuropäer. Wird also ein Kredit (oder ein Wertpapier) dubios, weil der Kreditnehmer 'schlechter' wird (Arbeitslosigkeit, Krankheit bei Privaten, weniger Auftragseingänge bei Firmen), so wurde bisher der Kredit zum Teil wert-berichtigt. Heimische Banken haben dies eher großzügig gehandhabt um Reserven für Konjunkturdellen, wo dann alles gleichzeitig wackelt, zu haben.

    Nun soll aber nach IAS gebucht werden. Die 'Grossen' sofort, die kleineren Banken im Lauf der nächsten beiden Jahre. Das heißt aber, Wertberichtigungen erst erfassen wenn der Ausfall offensichtlich ist, also Raten oder Zinszahlungen ausfallen. Eine Teilabschreibung, so wie bisher, ist nicht vorgesehen.
    Schlagartig müssen daher diese 'Reserven' aufgedeckt werden. Die 'Gewinne' sprudeln. Der Finanzminister, die Manager und die 'Investoren' jubeln.
    Man kann sich ausrechnen, wie in der nächsten kleinen Krise, die Bankverluste aussehen werden, denn auch die beliebte Methode, im Krisenfalle gemeinsam mit dem Schuldner die Sache auszusitzen, ist mittels BASEL/IAS verboten. Leider haben die Gewinnsteuern und die Bonuszahlungen dann diese Scheingewinne längst aufgefressen. Der Steuerzahler oder Sparbuchhalter wird also zum Handkuss kommen.

    • oberösi
      22. Dezember 2014 13:36

      Auf den Punkt gebracht!
      Globale Abzocke funktioniert eben nur auf Basis globaler Gesetze wirklich gut.
      Und die Billionen im Sparstrumpf der Europäer, vor allem der Deutschen, wecken nun einmal Begehrlichkeiten.

      Dennis Meadows z.B., Säulenheiliger der Öko-Religiösen, meinte schon vor Jahren ganz unverfroren auf einer internationalen "Klimakonferenz", daß unsere demokratische Politik offensichtlich nicht geeignet wären, globale Klimaprobleme zu lösen. Daher müsse man eben über globale Alternativen nachdenken, um diese zu lösen.

      Wer da noch glaubt, Klimapolitik hätte etwas mit Ökologie zu tun und nicht ausschließlich mit zynischer Machtpolitik, oder Bankenrettung wäre was anderes als rabiate Umverteilung von unten nach ganz oben, "demokratisch" und ohne Revolte, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen...

    • dssm
      22. Dezember 2014 19:48

      @oberösi
      Die Deutschen sind kleine Fische. Denn die haben eine ganz nette Summe an Sparguthaben und Lebens-/Pensionsversicherungen, aber da geht es nicht um das Auskommen im Alter!
      Wirklich treffen tut es jene Länder, wo die Pensionsversicherung ausschließlich oder zumindest zum wesentlichen Teil auf Sparmodellen beruht, wir (und auch D) mit unserem Umlageverfahren haben es da deutlich besser (so sehr ein solches Verfahren auch abzulehnen ist).

    • oberösi
      22. Dezember 2014 20:31

      @dssm

      Nun, mehr als 5 Billionen, davon beinahe 2,5 Billionen auf dem Sparbuch, 1,7 Bio in Versicherungen - sowenig ist das nicht, das mittels Inflation, Negativzinsen, Gerechtigkeits- und Bankenrettungsabgaben sukzessive abgezockt wird. Vor allem, wenn zudem Bargeld sukzessive abgeschafft wird ab Mitte 2016. Denn dann wird das Menschenrecht jeden Europäers auf sein Zwangs-Girokonto Realität. Und als Vermögen gilt nur mehr, was auf dem Konto aufscheint und so dem direkten Zugriff des Leviathan schutzlos ausgeliefert ist.

      Inkl. Immobilien sind es übrigens mehr als 10 Bio, was die Deutschen angehäuft haben, seit sie sich nicht alle paar Jahrzehnte ihrem Hobby, dem furor teutonicus, hingeben. Ist doch eine stattliche Summe, oder?

      Und das mit dem Umlageverfahren funktioniert auch nur , solange der Staat nicht pleite ist. Oder solange sich Staat und Eliten mittels Hyperinflation, Währungsreform und ähnlichem sich nicht wieder einmal aus der Verantwortung stehlen.

    • dssm
      22. Dezember 2014 21:51

      @oberösi
      Das Umlageverfahren braucht nur einen Minimal- oder Nachtwächterstaat. Solange etwas produziert wird, haben die Pensionisten einen Anspruch auf ihren Teil. Über das 'wie viel' und wer mehr oder weniger bekommt, kann man diskutieren.

      Ganz anders bei Geldansprüchen. Ist erst der Bankrott des Schuldners erklärt, so ist formaljuristisch der Ofen aus und leider meist auch realwirtschaftlich!

      Nehmen wir an, es kommt zu einer drastischen Entbürokratisierung und Entstaatlichung. Bald wird es zu einem Anstieg der unternehmerischen Leistung kommen. Es gibt ein schönes Wirtschaftswachstum. Die geschützten Bereiche gehen alle pleite. Das alte Geld ist weg, aber es ist viel Leistung da. Diese Leistung kann verteilt werden. Alte Geldansprüche sind aber wertlos.

      Nehmen wir an, es geht weiter in Richtung Sozialismus. Die Wirtschaft geht den Bach hinunter, die Produktion schrumpft. Es gehen alle Betriebe pleite! Alle Geldansprüche sind wertlos, da nichts gekauft werden kann. Die verbliebene Produktion wird verteilt. Wieder ist das Geld wertlos, nur die Produktion zählt.

      In einer freien Wirtschaft, noch dazu mit einer nicht-manipulierten Währung, wäre dies natürlich anders - aber so etwas wollen ja die Wähler nicht.

  9. Gerhard Pascher
    22. Dezember 2014 06:02

    Mir sagte einmal ein Banker in London, wenn die lokalen Regierungen uns mit Auflagen und Steuern zu sehr drangsalieren, dann kaufen wir uns ein Kreuzfahrschiff, stationieren es in internationalen Gewässern und führen dort den Bankplatz sowie die Börse. Heutzutage ist dies mit modernsten Kommunikationsmittel überhaupt kein Problem, wo die Transaktionen stattfinden. Man darf ja nicht vergessen, dass sich das frühere "Borsenparkett" schon längst nur mehr virtuell zeigt, denn viele Geschäfte werden zwischen den Computern in Sekundenbruchteilen automatisch getätigt.

    • Wyatt
      22. Dezember 2014 08:53

      gehört eigentlich zu "Feig feiger Kinobranche". von neulich.
      Herr Pascher meinte zu meiner Meinung, man könne einen vorweihnachtlichen Werbegag nicht ausschließen, dies sei Verschwörungstheorie:

      Nun äußerte sich ein Anwalt des Filmstudios im US-Fernsehen: Der Film werde noch veröffentlicht werden, der Start sei lediglich verschoben worden.

      http://www.spiegel.de/panorama/the-interview-nordkorea-komoedie-wird-gezeigt-verspricht-sony-a-1009852.html

    • oberösi
      22. Dezember 2014 15:19

      @ Wyatt
      Bin übrigens völlig Ihrer Meinung, was die nordkoreanische Cyberbedrohung angeht. Man schlage nach bei "Wag the dog"....

    • Gerhard Pascher
      22. Dezember 2014 19:09

      Wyatt:
      Wollen Sie mit Ihrem Beitrag (heute 8:53 Uhr) sagen, dass Sie mit Ihrer Annahme eines Werbetricks durch SONY weiterhin richtig liegen?
      Genau das Gegenteil ist der Fall. Laut heutigen Pressemeldungen hat diese Sache dem Konzern einen möglichen "papiermäßigen" Verlust von bis zu US$ 500 Millionen verursacht. Dies wäre für einen Werbegag doch etwas zu hoch.
      Natürlich musste der Firmenanwalt nun eine Formulierung wählen, welche alles ganz anders darstellt und man schiebt die Schuld für den ursprünglichen Rückzieher nun in die Schuhe der vorgesehenen Betreiber der Premierenkinos. Der US-Präsident geht davon aus, dass Nordkorea hinter den Cyberattacken steckt.

      Wer die diesbezüglichen Pressemeldungen genau liest, hat es im Leben leichter.

    • Wyatt
      22. Dezember 2014 20:58

      Nein, Herr Pascher,
      Sie sind, waren und bleiben ein Propagandaschreiberling des Systems!

    • oberösi
      22. Dezember 2014 21:54

      @ Gerhard Pascher

      "Der US-Präsident geht davon aus, dass Nordkorea hinter den Cyberattacken steckt." - Gratuliere, der war wirklich gut.....

      Jener Präsident, der uns zuvor schon eine oskarreife "Tötung" des Phänomens Osama lieferte, samt Entsorgung der Asche irgendwo im Meer. Nachdem Osama jahrelang brav seine Rolle als Dr. Mabuse vulgo Darth Vader vulgo Saddam gespielt hat, wurde er, wie vom Friedenspräsidenten im Wahlkampf versprochen, unter dem Applaus aller Aufrechten der freien westlichen Welt und ihrer Herolde, der freien, unabhängigen Presse, erlegt.

      Aber nochmals: der war wirklich gut!

    • socrates
      22. Dezember 2014 23:08

      Die Finanztransfersteuer ist genau deshalb notwendig.





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