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Nur ein freier Mietzins schafft freie Wohnungen

Was hat Venezuela oder die ehemalige DDR mit dem Wohnbau in Wien zu tun? Da wie dort beweist sich ein ehernes ökonomisches Gesetz: Dort wo populistische Politiker und nicht der Markt Preise festsetzen, scheitern sie; mittelfristig werden die Waren knapp, ob das nun Güter des täglichen Bedarfs in der DDR oder Venezuela sind oder Wohnungen in Wien.

Es ist irgendwie erstaunlich. Diese Gesetzmäßigkeit hat sich schon hunderte Male bewiesen, aber dennoch wird immer wieder nach „Preisregelung!“ gerufen, kaum dass irgendwer gestiegene Preise konstatiert. Solche Rufe ertönen an Wirtshaustischen, in Boulevard-Medien und bei populistischen Politikern.

Natürlich hätte es jeder Konsument lieber, wenn er etwas billiger bekommt. Aber noch wichtiger ist jedem Konsumenten, dass er überhaupt das Gewünschte bekommt. Das hängt aber untrennbar mit den Preisen zusammen.

Steigende Preise, so unangenehm sie in den Ohren der Käufer auch sind, transportieren nämlich ein ganz zentrales Signal an potenzielle Produzenten: Es ist notwendig und sinnvoll, eine bestimmte Ware zu produzieren, beziehungsweise mehr davon zu produzieren, denn es gibt damit etwas zu verdienen.

Werden die Preise hingegen unter das Marktniveau hinunterlimitiert, dann wird kein zusätzlicher Produzent motiviert, dann geben zunehmend die noch aktiven Hersteller auf. Und schon gar nicht bekommen sie Lust, die Qualität einer Ware zu steigern. Das alles trifft genauso für die landwirtschaftliche Produktion von mehr oder besseren Lebensmitteln wie etwa auch für die industrielle Herstellung von Drogeriewaren zu.

Wer in diesen Jubiläumstagen Reportagen über das Leben in der einstigen DDR und anderen realsozialistischen Ländern liest, der bekommt hautnah vermittelt, wie sehr die Planwirtschaft sogar bei simplen Dingen wie Strumpfhosen oder Bananen versagt hat. Der bekommt in Erinnerung gerufen, dass man damals mindestens 10 bis 15 Jahre auf ein klappriges Trabant- oder Wartburg-Auto warten musste. Der erfährt, wie parallel zu dieser nichtfunktionierenden Planwirtschaft fast für jedes Gut ein illegaler Schwarzmarkt geblüht hat, der durch geschmuggelte Devisen und Korruption der Nomenklatura in Gang gesetzt worden ist.

Wer im heutigen sozialistischen Venezuela lebt, der muss selbst um ein Stück Seife kämpfen und der ist mit 14 Jahren Haft bedroht, wenn er diese Seife – oder irgendwelche anderen Konsumartikel – ins Ausland bringt. Ja selbst Benzin gibt es nicht mehr ausreichend, obwohl Venezuela eigentlich eines der ölreichsten Länder der Welt ist. Aber niemand hat seit Jahren in die Erneuerung der verrostenden Ölförderanlagen des Landes investiert. Auch der Staat hat dort längst keine Devisen mehr dafür, weil er alles Geld für populistische Wahlgeschenke ausgegeben hat. In der nächsten Stufe droht das früher so wohlhabende Land nun deshalb total in einem Sumpf aus Kriminalität und Gesetzlosigkeit zu versinken.

Bis auf diese letzte Stufe fühlt man sich angesichts der in Wien tobenden Mietendiskussion haargenau an solche Staaten erinnert.

Die Fakten: In Wien werden in den letzten Jahren alljährlich um 2000 bis 3000 Wohnungen zu wenig für den steigenden Bedarf gebaut. Der Hauptgründe der zu rasch steigenden Nachfrage gibt es viele:

  • Weil trotz des großen Geburtendefizits die Einwohnerzahl steigt.
  • Weil trotz der Arbeitslosigkeit (die in Wien weitaus am höchsten ist!) junge Menschen aus den Bundesländern in großer Zahl zuziehen.
  • Weil die Universitätsstadt Wien heute Zehntausende deutsche Studenten zum unlimitierten Gratisstudium anlockt (da hier ja auch nicht die Hürde des in Deutschland üblichen Numerus clausus besteht).
  • Weil in Wien die großzügige Grundsicherung weit freigiebiger zuerkannt wird als im Rest der Republik.
  • Weil die Zuwanderer aus ganz Mitteleuropa, aus dem Balkan und der Türkei vor allem in Wien Andockstationen vorfinden.
  • Weil in Wien in Relation mehr Asylwerber untergebracht werden als in den meisten anderen Bundesländern.
  • Weil in vielen – sehr billigen – Gemeindewohnungen, die eigentlich für soziale Notfälle dasein sollten, heute reich gewordene Aufsteiger leben, die selbst auch im Fall eines Nationalratsbezugs ihre günstige Gemeindewohnung behalten.
  • Weil Wien für viele reiche Russen das nächstgelegene Ziel ist (oder war?), um ihr nicht immer ganz sauberes Fluchtgeld in Betongold anzulegen.
  • Weil in Wien noch immer große Altbauwohnungen zu einem absurd niedrigen Mieterschutz-Zins bewohnt werden, obwohl sich die dort lebenden Hofratswitwen oft in einer viermal kleineren Wohnung wohler fühlen würden, die sie sich aber nicht leisten können.

Das Auseinanderklaffen von Bedarf und Wohnungsangebot hat also viele Ursachen. Von denen wird aber keine einzige bekämpft (was bei einigen durchaus möglich wäre). Statt der Ursachen ist jedoch den Symptomen der Kampf angesagt worden.

Die SPÖ hat dabei nun allen Ernstes einen total planwirtschaftlichen Entwurf für ein Universal-Mietrecht vorgelegt. Sie will die Festlegung eines österreichweit gültigen Mietzinses, zu dem es lediglich einige lage- und ausstattungsbedingte Zu- und Abschläge gibt.

Ein absolut absurdes Projekt. Es gleicht total den grandios gescheiterten Fünfjahresplänen im einstigen Ostblock. Es zeigt den ganzen Hochmut und die Selbstüberschätzung von Machthabern, die glauben, die Marktmechanismen ausschalten und durch die eigene Plan-Bürokratie ersetzen zu können.

Mit absoluter Sicherheit führt das zur einzig möglichen Alternative: Entweder die künstlich festgesetzten Mieten sind – etwa für bestimmte Lagen – zu hoch; dann kassieren die Vermieter einen überflüssigen Gewinn (wenn die Wohnungen nicht überhaupt unvermietet bleiben). Oder aber die Mietzinse sind zu niedrig. Dann wird die Knappheit an Wohnungen dadurch noch viel größer. Dann investiert auch niemand mehr in die Qualität; diese bedeutet bei bestehenden Mietshäusern vor allem die Notwendigkeit von Renovierungen (wobei auch Ästhetik eigentlich eine Dimension sein sollte).

Vor allem aber wird niemand mehr Geld in den Neubau von Wohnungen investieren. Denn die sozialistischen Planer wollen auch jeden neugebauten Wohnraum nach 20 Jahren derselben starren Mietzinsgrenze unterwerfen, sodass sich kein Neubau mehr rentiert (Nur Bauten der öffentlichen Hand – Bahnhöfe, Fußballstadien, Wirtschaftsuniversitäten – sind ja nach wenigen Jahren schon wieder abrissreif; Wohnbauten werden länger genutzt).

Wenn kein privates Geld mehr in den Wohnbau fließt, dann bleibt nur noch das Geld der Gemeinde. Die aber hat viel zuwenig davon – sonst könnte sie ja jetzt schon genügend Wohnraum herstellen lassen.

Das Teuflische: Planwirtschaftliches Denken klingt oberflächlich immer als Weg zu einer bequemen Lösung gesellschaftlicher Probleme. Seine katastrophalen Folgen werden hingegen vielfach erst später sichtbar. Bisweilen ist es überhaupt erst eine junge Generation, die dann die nicht mehr reparierbaren Folgen dieses Denkens tragen muss. Die dann etwa in Wien keine Wohnungen mehr findet - so wie es einst im ganzen Ostblock für junge Familien (wenn sie nicht Parteibonzen in der Familie gehabt haben) keine Chance auf eine eigene Wohnung gegeben hat. Und die bestehenden Mietshäuser sind von Jahr zu Jahr verfallen - dafür bei minimalen Mieten.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 06:25

    Wir werden uns mit abfinden müssen, daß der Neomurxismus ein zweites Mal ausgerottet werden muß.
    Diesmal aber dann hoffentlich mit Stumpf und Stengel.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 20:52

    OT---aber zufällig entdeckte ich einen großartigen Beitrag von @Helmut Oswald, der als Antwort gedacht war (beim Thema über "Anna NETREBKOS Sündenfall"!) auf eine Debatte zwischen @Herbert SUTTER und mir. Dieser Beitrag ist so interessant, daß es ein Jammer wäre, würde er ungelesen bleiben---es dauert nämlich eine Ewigkeit, bis man die ellenlangen Ergüsse von @Aufklärung hinter sich bringt!

    Hier also die Wiedergabe:

    HELMUT OSWALD 13. Dezember 2014 23:42

    @ Sutter @ Undine

    Der Wille zum Missverständnis ist grenzenlos. Wir überblicken eine etwa 1100 jährige gemeinsame deutsche und österreichische Geschichte. In den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts standen sich unsere Länder und die Vereinigten Staaten als Feinde gegenüber. So auch Russland, beziehungsweise die Sowjetunion.

    Man kann, wenn man will, gerne jederzeit den anderen missverstehen. Dazu muß man bloß Nachteiliges für die eigene gewählte Position verschweigen und Nachteiliges für die Position des Antagonisten betonen und schon kann man sich als besserer Mensch präsentieren. Als Menschen von Bildung und Anstand sollten wir über derartigen kleinlichen Unredlichkeiten stehen, selbst wenn es dem Blogautor auch regelmäßig nicht gelingen will.

    Diejenigen Österreicher, die sich ihres Anteils an der deutschen Geschichte bewußt sind und sich diesem - im Guten wie im Schlechten - stellen, nehmen zweierlei Tatsachen wahr: die Vereinigten Staaten sahen sich zweimal nicht in der Lage oder auch nicht willens, mit dem besiegten Gegner Frieden zu schließen. Der erste sogenannte Friede war ein Gewaltakt und kein Vertrag, begleitet von einer ungeheuerlichen Lüge eines amerikanischen Präsidenten, und die ersten Diktatoren Europas in Versailles und St Germain manifestierten aus Hass ein törichtes System des Unrechts und der Demütigung, dessen Folgen die ersten genocidalen Vertreibungskatastrophen in Ostmitteleuropa (an Deutschen) auslösten und - der Fluch der bösen Taten blieb nicht aus - dem Unrecht im Wege neuer, anderer Diktatoren eine Bresche wider die Vernunft schlugen.

    Deutschland besitzt nach dem letzten Krieg keinen Friedensvertrag, keine volle Souveränität (Kanzlerakte) und wird in den Satzungen der VN in der Feindstaatenklausel noch immer als FEIND bezeichnet, und die Sieger selbst begingen - und das bedeutet keine Rechtfertigung der Regierungsverbrechen des NS Staates - unter Mitverantwortung und Beteiligung der Vereinigten Staaten - ebenfalls Menschheitsverbrechen ungeheuren Ausmaßes, auf deren Aufzählung und Aufsummierung in Opferzahlen ich verzichte, weil diese als Tatsachen soweit historisch manifest sind und - wie auch der Völkermord an den europäischen Juden - weder einer ständigen Memorierung noch einer ständigen Aufsummierung bedarf.

    Es reicht wohl daran zu erinnern, daß die Vereinigten Staaten - im Vollbesitz des Nuklearmonopols mehr als 100 Millionen Europäer an Stalin verschenkten, das Ausmorden Ostmitteleuropas von Gegnern der stalinistischen Diktatur völlig ungerührt hingenommen haben und den Genozid an der deutschen Ostbevölkerung und die Vertreibung von 16-18 Millionen Deutschen ostwärts der Oder-Neisse und der March billigten.

    Herr Sutter, wir sind es müde, beständig das Lied von der ach so turmhohen moralisch-ethischen Überlegenheit der Vereinigten Staaten zu hören oder zu lesen. Wenn ihre Vorstellung von Patriotismus die ist, daß sie den Sieg der Vereinigten Staaten begrüßen, nehmen wir das emotionslos zur Kenntnis, aber daß die Menschheitskatastrophe dieses Krieges durch die Erschöpfung der Kräfte der schwächeren Allianz zu Ende gehen würde, war vorhersehbar - dieser nach den Erfahrungen des Gewaltfriedens von 1918 eine bedingungslose Kapitulation in Aussicht zu stellen, ist im übrigen auch keine Meisterleistung der von Ihnen derart verklärten Vereinigten Staaten gewesen, aber einerlei, lassen wir's nun mit der Vergangenheit halt einmal ruhen.

    Wir nehmen aber auch zur Kenntnis - und viele halten es für enttäuschend, daß das einzige Land, das sich - auf vielfältigem Wege - formell und informell uns beständig als moralisch-ethisch überlegen ungefragt präsentiert - und das mit einer Penetranz, der man kaum zu entgehen vermag - dieselben Vereinigten Staaten sind, die Tag für Tag, Woche für Woche ihre historische Rückschau wie auch ihre tages- und weltpolitischen Interessen mit einer Feindbildpflege verbinden, die gekonnt den Hass gegen ihre ehemaligen Gegner ebenso pflegt, wie sie ihn gegen ihre gegenwärtigen oder zukünftigen Kontrahenten aufzubauen pflegt. Nicht immer durch Lügen und gewiss in der einen oder anderen Sache auch wohl nicht ohne Berechtigung.

    Wenn Undine Ihnen eine Liste mit den von den Vereinigten Staaten nach 1945 geführten Kriege vorlegt, dann bestimmt nicht, weil sie der Überzeugung ist, daß der Koreakrieg nicht seine Berechtigung gehabt hätte, sondern einzig und allein in der Überzeugung, daß das in unseren Breiten aber auch anderswo als angebliche Wahrheit verbreitete Falschurteil, die 'Deitschen' respektive Preußen- Deutschland und bereits vorangehende Entitäten wären als eingefleischte Militaristen stets die Kriegstreiber gewesen, historisch in ihrem Drang nach Aggression von unüberbietbarer Streitlust und aus sturem Militarismus stets auf der Suche nach Krieg gewesen.

    Das ist eine eindeutige Propagandalüge, wie sie jede historische Statistik beweist, denn allein im Zeitraum von nicht ganz zweihundert Jahren hat Frankreich dem Reich mehrere hundert Male (es betrifft die Raubkriege der Bourbonen) eine Kriegserklärung verkündet, das Reich ganze sieben Mal.

    Es gibt nicht nur in der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, sondern auch in deren politischer Klasse viele sympathische Erscheinungen: Ron Paul beispielsweise, oder den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Pat Buchanan. Lesen sie das jüngste Buch von Buchanan und machen sie sich ein Bild von dessen Einschätzung der Rolle Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert. Es kommt ohne Phrasen aus und ist faktenbasiert.

    Der Krieg gegen Russland, mit dem uns die Aussöhnung seit Gorbatschow bis hin zu Putin gelungen ist, und den nicht unmaßgebliche Kreise innerhalb der politischen Klasse betreiben wollen, wird nicht beherrschbar sein. Er bedeutet, seit der Kuba - Krise, die existentiellste Gefahr für Europa und für das amerikanische Volk. Er ist nicht zu gewinnen, aber er wird apokalyptische Zerstörungen, vor allem zuerst im osteuropäischen Raum und später der gesamten nördlichen Hemisphäre zufügen.

    Statt nach Verständigung zu suchen, wird die Gewalt eskaliert und das auch mit einer Vielzahl an Lügen, welche durch den sogenannten Westen begangen werden.

    Es ist die berechtigte Sorge um die Zukunft unserer Länder, die uns mehr und mehr eine kritische Auffassung zur Rolle der Vereinigten Staaten in diesem Konflikt aufdrängt. Damit sind wir nicht alleine - wenn selbst das Mearsheimer Institut und der ehemalige NSA Direktor und seine Stabsmitglieder dazu ein Schreiben an Frau Merkel verfassten, wird man uns doch nicht in plumper Verkürzung vorhalten können, amerikafeindlich zu handeln. Geschrieben, sine ira et studio."

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 17:35

    In vielen anderen Ländern (vor langer Zeit auch bei uns) musste man für Wohnen und Verpflegung je 25 bis 30 % des Einkommens aufwenden.
    Seit 1918 und "Dank" der sozialistischen Vorherrschaft wird uns eine Vollkaskomentalität aufgezwungen, damit alles im uns vorgegaukeltem Schlaraffenland (fast) umsonst vom - nun stark verschuldeten - Staat geleistet wird.

    Persönliche Bemühungen für überdurchschnittliche Leistungen werden durch staatliche Eingriffe "bestraft" und als Konsequenz wandern fleißige Menschen aus und das vorhandenen Privatkapital wird anderswo eingesetzt.
    Die Faulen, Schmarotzer und bisheriger Nutzniesser dieses Systems werden dies alles gutheissen und auch weiterhin die Macher dieser Methoden wählen. Da das derzeitige Wahlrecht auch weiterhin diesen Parteien zum Vorteil gereicht, wird sich erst bei totaler Staatspleite etwas ändern. So ist der derzeitige Befund.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 16:06

    Nur ein freier Mietzins schafft freie Wohnungen.

    Die Linken schauen immer auf den anderen, statt auf sich. Kann man sich die neu gebauten Gemeindewohnungen in Neuwaldegg (Wiener Randbezirk) leisten ? Die Normalsterblichen sicher nicht, die Miete übersteigt die meisten Bruttogehälter.

    Wegen der Kriminalität wollen viele nicht am Rennbahnweg wohnen, der Betonklotzsiedlung, lauter Gemeindebauten, ebenfalls am Stadtrand.

    Im Gemeindewohnungsblöcken im 10. Bezirk gibt es kaum mehr Österreicher.

    In den Edelblöcken am Prater, auch Gemeindewohnungen, haben viele Mieter (eigentlich sollten Sozialfälle dort wohnen dürfen, das vermeintlich Erbrecht (natürlich über die Parteibeziehungen) für Sozialwohnungen entdeckt.

    usw. usf.

    Und die Gemeinde Wien hat 5 Milliarden Euro Schulden allein in den letzten 3 Jahren 3 davon, angehäuft.

    Aber, dass Private effizienter bauen, effizienter wirtschaften und trotz aller Auflagen, die die Gemeinde Wien nicht in dem Ausmaß hat wie Private, noch Gewinne erzielen können, das darf nicht sein, da wacht sozialistische Gier auf und tut das ihrige zum Niedergang Wiens.

    Wien braucht Wohnungen, aber die Stadt vertreibt die Bauwilligen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 01:46

    Quod erat demonstrandum: Die Sozialisten sind einfach lern- und oft auch denkunfähig. Nicht weit von Wien war bis vor kurzem der Ostblock mit all seinen planwirtschaftlichen und gleichzeitig asozialen Maßnahmen und Ideen. Es ist nicht wirklich zu verstehen, dass diese Partei - und auch die ebenso ausgerichteten Grünen - in Wien einen solchen Zulauf, wenn auch bröckelnd, bei Wahlen erreichen. Das kann doch nicht nur an Krone & Co. liegen. Gibt es eine Wähleranalyse nach ethnischer Herkunft, nach Schulbildung, nach Einkommen etc.? Für Hinweise bin ich dankbar. Es gab seinerzeit in der Psychologie (die keine eigene Fakultät war!) Fachrichtungen für Kinder, Gesellschaft, Arbeit, Klinik etc. Man sollte eine Sparte für Politik aufbauen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 14:10

    1) das derzeitige Mietrecht hat Schlagseiten. Es schützt den Mieter und macht den Vermieter schutzlos.
    Beispiel: der Mieter kann jeden Mietvertrag (egal auf welche Dauer er abgeschlossen wurde) nach einem Jahr mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist beenden.
    Bedeutet für den Vermieter: wiederholte Leerstände und Renovierungkosten.
    Der Vermieter hingegen hat oft Probleme, einen Mieter bei Vertragsende aus der Wohnung zu bekommen (schwangere Mieterin, Schutzinteresse des ieters höher, als das des Vermieters ...)
    2) Natürlich ist das Wohnbedürfnis ein elementares. Der Markt bietet Wohnungen dafür, und seien es eben auch Gemeindewohnungen (in Wien ein Drittel des Markts!).
    Wieso aber sollen darüber hinaus gehende Wohnwünsche nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt sein? Wer eine Luxuswohnung in Bestlage will, wird auch bereit sein, dafür entsprechend zu zahlen!
    Es gibt auch Autos in jeder Preislage. Vom einfachen Fortbewegungsmittel bis hin zum Bentley. Niemand käme auf die Idee, die Preise für Luxusautos zu gesetzlich zu limitieren.
    3) Die Regierung könnte schon lange die völlig unsinnige "Mietvertragsgebühr" abschaffen. Da muss eine Gebühr an die Staatskassa abgeliefert werden, wofür der Staat nicht ein Gramm Leistung erbringt!
    Wieso hört man da nie etwas von der roten Mietervereinigung oder der sonst um die hohen Mieten so besorgten Arbeiterkammer?

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2014 20:09

    Man muß sich nur einmal einen Marktplatz vorstellen.

    Da preisen Verkäufer ihre Ware an und Käufer kaufen diese Ware freiwillig.
    Das funktioniert als freie Marktwirtschaft seit Menschengedenken und hat die Menschen vorangebracht.

    Das Gegenteil davon ist Planwirtschaft.
    Planwirtschaft wurde im 20. Jahrhundert vielfach probiert und ist zu 100% gescheitert.
    Ob Mietzinsfestlegung oder sonstige staatliche Einmischung in wirtschaftliche Vorgänge, es endet immer in der Planwirtschaft, und damit zwingend im Zusammenbruch.

    In der Diktatur früher und in der Demokratie etwas später.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2014 17:21

    Ein alter Kalauer bietet sich hier an:

    Was haben die Sozialisten aus der Ersten Republik, aus den Massakern des Stalinismus, aus dem wirtschaftlichen Erfolg der DDR und all den anderen schönen Dingen der letzten 100 Jahre gelernt?

    Nichts - wenn sie auch taktisch etwas routinierter geworden sind.


alle Kommentare

  1. Jermajesty (kein Partner)
  2. Baboloki (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:44

    Thnniikg like that shows an expert's touch

  3. Ghis (kein Partner)
  4. Rafet (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:42

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  5. Nangogr (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:50

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  6. Open (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:24

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  7. AppolloniO (kein Partner)
    18. Dezember 2014 11:43

    Ganz klar, hohe Preise lassen sich am Besten mit Erhöhung des Angebots verhindern. Da hat A.U. aber noch eine Begründung vergessen.

    Uns allen wird eine Zwangsabgabe für Wohnungsbau abgeknöpft und die Gemeinden nutzen das Geld zum (Wahl)-Geschenke verteilen.

  8. cmh (kein Partner)
    16. Dezember 2014 17:21

    Ein alter Kalauer bietet sich hier an:

    Was haben die Sozialisten aus der Ersten Republik, aus den Massakern des Stalinismus, aus dem wirtschaftlichen Erfolg der DDR und all den anderen schönen Dingen der letzten 100 Jahre gelernt?

    Nichts - wenn sie auch taktisch etwas routinierter geworden sind.

  9. Matthias (kein Partner)
    16. Dezember 2014 13:23

    Zehntausende deutsche Studenten scheint mir doch etwas übertrieben! Sicher sind viele Deutsche in Wien, um zu studieren. Aber Zehntausende... bitte nicht übertreiben!

  10. Zraxl (kein Partner)
    16. Dezember 2014 11:21

    Wien wächst. Asylwerber und Familiennachzug brauchen Platz, den Stadt und Staat auch gerne zu zahlen bereit sind. Viel Nachfrage also, bei begrenztem Angebot. Das hebt den Preis - mit oder ohne freiem Mietzins. Für einen höheren Preis aber sind immer freie Wohnungen vorhanden.

    Bei soviel sozialem Engagement müssen die Wenigverdiener halt schauen, wo sie bleiben.

  11. Roland Nikolaus Wagner (kein Partner)
    16. Dezember 2014 10:33

    @ Venezuela: Es ist genug Geld da. Die verstaatlichte Erdölindustrie fährt Erträge ein, die im "befreundeten" Ausland geparkt werden, um sie vor dem Zugriff des Klassenfeindes / der Gläubiger zu schützen.

    Venezuela ist größter Gesellschafter der OJSC Evrofinance Mosnarbank, Moskau: 49.99%FONDEN, S.A., 25.005%VTB Group, 25.005%Gazprombank Group. Dort sind Milliarden. Blöd: Sanktionen gegen Russland.

    Und damit könnte man gleich Griechenland und Spanien retten:
    http://www.bloomberg.com/news/2014-10-07/how-venezuela-came-away-with-no-dollars-from-sales-andes-credit.html .

    Linke Unfähigkeit, aber Klassenkampfparolen. Wie bei uns, Parole Millionärssteuer. Dort Busfahrer, hier Maturaabbreche

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Dezember 2014 13:02

      Äpfel und Birnen.

      Nein, das Geld aus der (Bolivar) Anleihe der PDVSA ist weg und auch nicht auf dem Konto der russischen Bank.

      Das Geld wurde in Form von für klein gestückelten Sekundärmarktpapieren in USD für die Abwicklung diverser Zahlungen verwendet, also tatsächlich ausgegeben.
      Das ist eine durchaus übliche Methode wenn der Zahler ein Devisenproblem hat.
      Dennoch müssen all die Zahlungsverpflichtungen jetzt eingelöst werden und da ist der niedrige Ölpreis eines von vielen Hindernissen.

      Mit dem Geld wurden durchaus Zahlungen getätigt, nur eben nicht unbedingt die geplanten Investitionen in den Betrieb der PDVSA um die Anlagen zu modernisieren und die Produktion effizienter zu gestalten.
      Die haben Loch auf - Loch zu gespielt und den Betrieb kreditfinanziert.

      Dass FONDEN SA zu 49.9% an der russischen Kommerzbank beteiligt ist, hat mit dem Problem nichts zu tun.
      Das ist historisch gewachsen als beim Zusammenbruch der UdSSR die Bank massive Schulden aus einigen Auslandsgeschäften beim Staat Venezuela hatte und die, bevor die Bank in Konkurs geht, in eine Kapitalbeteiligung umgewandelt hat.

      Die Bank ist die ehemalige Moscow Narodny Bank und die war die Außenhandelsbank der UdSSR, so etwas wie die Kontrollbank der Österreicher.

      Mit den Ölgeschäften der PDVSA hat das auch nichts zu tun, die wurden bin vor ein paar Monaten über die Banco Espirito Santo in Portugal und seither über die China Citic Bank abgewickelt.
      Das hat einerseits mit dem Skandal um die Banco Espirito Santo zu tun und andererseits damit, daß CITIC, genauer CITIC Resources, das ist einer der großen staatlichen chinesischen Investmentfonds, der größte Investor und die letzte große Stütze der PDVSA ist.

      Ihre Verschwörungstheorien sind damit widerlegt, denn die Pleite Venezuelas ist primär eine Folge klassischer sozialistischer Wirtschaftspolitik.

      Venezuela würde auch nur für einen ausgeglichenen Haushalt einen Ölpreis von rund USD 130-145/bbl benötigen.
      Bei aktuell rund USD 60/bbl haben die einfach ein Problem.

      Tatsächlich wirft die Bank in Moskau, auf die die PDVSA keinen Einfluß hat, übrigens gar keine schlechten Gewinne ab.

  12. fewe (kein Partner)
    16. Dezember 2014 09:52

    Ich hatte einmal ein Büro in einem Wohnhaus, in dem die Wohnung ziemlich teuer vermietet worden sind. Deutlich höher als der Richtwertzins. Die Fluktuation war dort recht hoch. Alle Mieter sind wie in ein Hotel eingezogen. Nach jedem Mieter mussten die Wohnungen neu ausgemalt und teilweise auch renoviert werden.

    Ich kenne das Mietrecht in anderen Ländern nicht, aber bei uns muss sich der Hausbesitzer um die Wohnungen nicht kümmern, das machen die Mieter selbst. Dass eine Wohnung frisch ausgemalt ist, wird eher nicht erwartet. Wenn das Haus saniert wird, kann die Miete für zehn Jahre drastisch angehoben werden - ich glaube bis zum Doppelten. Das sollte man alles einkalkulieren zum Mietzins.

    • Karl K. (kein Partner)
      16. Dezember 2014 18:20

      Fewe, sie kennen auch das österreichische MRG offenbar nicht. Selten einen dermaßen großen Unsinn gelesen.

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 18:40

      Benehmen Sie sich bitte. Paragraph 18. Was soll sonst noch nicht stimmen?

    • Karl K. (kein Partner)
      16. Dezember 2014 21:56

      Fewe, wo sehen sie kein Benehmen? Weil ich Ihnen Unsinn unterstelle. Wenn sie keine Kritik vertragen posten sie einfach nicht.

      a) Natürlich muss sich der Hausherr auch um die Wohnungen kümmern. Thermen sind da ein Beispiel. Die Außenfenster sind ebenfalls ein Beispiel. Sollten Sie Herd/Geschirrspüler et cetera mitvermietet haben müssen Sie die Geräte im Schadenfall ersetzen.
      Sollte sich bei einer Dichtheitsprüfung der Gassteigleitung herausstellen, dass diese nicht 100% dicht ist, möglicherweise auch in einzelne Wohnungen nicht dicht ist, dann viel Spass!
      Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

      b) Unausgemalte Wohnungen werden in Kategorie A nur schwer vermietet.

      c) Lesen Sie sich mal durch ab wann Sie den Paragraph 18 anwenden können. Da müssen dermaßen viele Faktoren mitspielen, (Sockelsanierung, dauert mindestens 1 Jahr, da wird dann meist auch eine Mietzinsminderung gefordert) dass es für die wenigsten Vermieter anwendbar ist.
      Eine Fassadensanierung oder ein neues Dach fallen da lange nicht darunter.
      Daher betrifft der Paragraph 18 90% der Vermieter gar nicht.

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2014 14:28

      Wie gesagt, ich weiß nicht, wie das Mietrecht beispielsweise in Deutschland ausschaut. Ich glaube eben nicht, dass es dort auch eine Beteiligung für Mieter bei Haussanierungen gibt, weil dort die Mieten eher kurzzeitiger angelegt sind. Kein Mensch würde für ein paar Jahre in ein Haus ziehen, bei dem gerade die Miete verdoppelt ist. Das passt an sich nur zu Österreich, wo die Mietdauer über Jahrzehnte geht.

      Die Außenfenster und die Rohre in der Wand gehören zum Haus und nicht zur Wohnung. So verstehe ich das jedenfalls.

      Ich hatte jedenfalls bis jetzt noch nie einen Mietvertrag, bei dem irgendwas mitvermietet wurde. Frisch ausgemalt war noch nirgends. Ich wäre auch nicht interessiert daran, weil ich das nach meinem Geschmack haben will. Kategorien richten sich ja nach formalen Gegebenheiten wie Heizung, Bad etc.

      Mittlerweile ändert sich auch das Verständnis der Mieter. Mir hat ein Maler gesagt, dass kaum jemand seine Wohnung ausmalen lässt. Die ziehen in die ausgmalte Wohnung ein und dann wieder aus. Wie ein Hotel eben. Küche ist oft schon eingerichtet, so wie früher nur bei Untermiete. Zahlen dafür aber auch mehr.

  13. Tik Tak (kein Partner)
    16. Dezember 2014 07:58

    " ... Weil Wien für viele reiche Russen das nächstgelegene Ziel ist (oder war?), um ihr nicht immer ganz sauberes Fluchtgeld in Betongold anzulegen. ..."

    Das zeigt wieder einmal wie dumm der beständige Propagandafeldzug vom Unterberger ist.
    Aktuell stehen gerade in Wien eine Unmenge Häuser und Wohnung zum Verkauf die bisher russischen Eigentümer gehört haben.
    Die ziehen ihr Geld ab und ziehen weiter nach Asien.

    Nur hat das der CIA Führungsoffizier dem Unterberger noch nicht verraten.

    Übrigens Unterberger, wo bleibt die Aussagen zum CIA Folterskandal der USA?
    Ihre tosend laute Zustimmung durch Schweigen hat Sie längst zum Mittäter gemacht.
    Sie haben Blut an den Händen.

    • Black Ice (kein Partner)
      16. Dezember 2014 12:34

      Schon einmal geschaut, wo der Rubel heute, nein jetzt gerade steht? Was sagen die Putinfreunde wohl dazu.

      Aber ja, das Schweigen über den Folterskandal wundert schon auch. Das war der Gipfel des moralischen Absturzes der USA während der Bush-Ära.

    • Tik Tak (kein Partner)
      16. Dezember 2014 13:17

      Black Ice, das ist zwar langfristig ein mögliches Problem für die russische Wirtschaft aber ein kleineres als man meinen sollte.

      Der RUB hat zwar knapp die Hälfte seines Wertes verloren, aber das ist nur ein Teil der Geschichte.
      REBCO wird in USD abgerechnet und das ist die Haupteinnahmequelle des Staates - der USD steigt, also kompensiert das den Verlust ein wenig.
      Der Rest wird binnen 1-2 Jahren durch eine massive Ausweitung der Exporte nach China und Indien kompensiert.

      Russland hat ziemlich wenige Staatsschulden im Ausland, nur knapp 2% BIP, die meisten Schulden im Inland, das sind knapp 10% BIP und große Devisenreserven weil das die Strategie der Regierung Putin/Medvedjev war.
      Die können ein paar Jahre ganz ohne Exporteinnahmen auskommen ohne zusammenzubrechen.
      Und keine Einnahmen haben sie ja nicht, die bauen gerade massiv ihre Exporte nach Asien aus, dort gibt es keine Sanktionen.
      Da ist die Mannschaft rund um Putin ziemlich klug vorgegangen, schließlich hatten die so um 1998 überhaupt keine Reserven und kein Geld für die Inlandsaufwendungen wie z.B. Pensionskassen.
      Um Russland muß man sich, schon wegen dieser Reserven keine echten Sorgen machen.
      Natürlich werden Importe teurer, aber die werden z.B. in St. Petersburg teilweise schon lange direkt in EUR oder USD abgerechnet.
      Da werden die Russen einfach einige Jahre mehr im Inland konsumieren und investieren als im Ausland.

      Vielleicht nicht lustig aber kein echtes Problem.

      Der Kursverfall des RUB - EUR/USD ist kein echtes Problem, so wie das diverse Journalisten sehen wollen.
      Die Exporte Russlands sind auch weiterhin sehr stark.

      Ich würde mir da her noch Sorgen um Österreich machen, denn dieses Land steht keine 3 Monate ohne Geld aus dem Ausland durch.
      Und da brechen nicht nur die Investitionen russischer Staatsbürger und deren Konsum hierzulande gerade zusammen.

      Die Sanktionen gegen Russland sind dumm und werden den Europäern mehr schaden als Russland.

      Meine Firma hat seit Beginn der Sanktionen knapp EUR 80 mio. russischer Investoren aus Österreich nach Asien transferiert.
      Die fehlen in Österreich.

    • Undine
      16. Dezember 2014 14:36

      @Tik Tak

      *********!
      Vielen Dank für diese interessanten Informationen!

      Ach, wie sehr sich unsere Journalisten doch bemühen, Probleme in Rußland heraufzubeschwören und wie groß die SCHADEN-Freude dieser Journalisten über mögliche Probleme durch die niederträchtigen Sanktionen für die Russen doch ist. So echt HUMAN, nicht wahr? Oder doch eher kurzsichtig, schäbig und zutiefst inhuman?

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2014 14:43

      @Black Ice: Ich bin kein Putin-Freund, aber meine Sympathien gelten in diesem Fall eher den Russen als den USA und auch dem Verhalten der EU. Diese Sanktionen sind doch auf Basis von frei erfundenen Gründen.

      Die Russen werden gestärkt daraus hervorgehen. Etwas besseres konnte ihnen in Wirklichkeit nicht passieren. Schulden haben sie ja kaum. Wie da - so wie irgendein Deutscher behauptet - Russland in eine Staatspleite schliittern soll, weiß wohl keiner.

      Die Leute kaufen dort momentan ein wie wild. Davon würde die EU träumen. Das wird die Wirtschaft vorwärts bringen. Und das Öl verkaufen sie ja zum Dollar-Preis. Also egal.

      Die Bevölkerung wird noch stärker hinter Putin stehen, weil Russland von außen zeimlich bedroht wird. Das geht also in jeder Hinsicht nach hinten los.

      Man kann von Putin halten was man will, aber er ist strategisch den Leuten in den USA und erst in der EU weit überlegen.

      Die hündisch gemachten Sanktionen der EU gegen Russland schaden unserer Wirtscahft sehr erheblich. Und völlig grundlos. Ich denke die Agenda der EU liegt darin, ihre Mitgliedsländer in den Ruin zu treiben. Oder sie sind einfach zu blöd, zu verstehen, was sie tun.

  14. Tetra (kein Partner)
    16. Dezember 2014 01:43

    Noch bevor ich den Eintrag lese eine kurze Frage:

    Kommen nur mir die 36 Std des Wartens in letzter Zeit öfter mal wie 48 vor, oder irre ich? o_O

    • Karl K. (kein Partner)
      16. Dezember 2014 07:02

      Sie haben völlig recht. Aber offenbar geht der Blog nicht ganz so gut, daher werden Nichtpartner beschränkt. Die Partner sollen unter sich bleiben.

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 08:14

      @Karl K.: Ich denke, dieser Blog geht durchaus gut. Der Vorteil für jene, die dafür auch bezahlen, wird vergrößert und damit der Anreiz, dafür zu bezahlen.

      Möglicherweise ist es mittlerweile auf 48 Stunden eingestellt. Ich glaube nicht, dass das für einzelne Beiträge separat eingestellt werden kann.

      Schließlich steckt da ja Arbeit dahinter. Es ist nett, dass es auch kostenlos einige Zeit später ist.

      Der selbe Bäcker, der vielleicht hier moniert, dass Dr. Unterberger nicht kostenlos für ihn arbeiten will, würde nie auf die Idee kommen, ihm seine Semmeln zum Selbstkostenpreis zu geben.

    • Karl K. (kein Partner)
      16. Dezember 2014 18:18

      Fewe,

      wo sehen sie einen Vorteil für die bezahlenden Partner, wenn Beiträge später freigeschalten werden?

      Nebstbei wird man sich doch wohl auf das geschriebene Wort eines strammen rechtskonservativen verlassen können wenn da steht: 36 Stunden.

      Meinen sie nicht?

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 18:53

      @Karl K.: Der Vorteil liegt dann halt darin eben den größeren Zeitvorsprung zu haben. Das ist bei aktuellen Themen durchaus attraktiv.

      Was jemand auf seinem Blog macht, geht eigentlich niemanden etwas an, der dafür keine Gegenleistung erbringt. Ich halte die Angabe von 36 Stunden für rein informativ, mir ist das völlig egal.

      Vielleicht wurde überlegt, das auf 48 Stunden zu erweitern, kurz so eingeschaltet und dann doch nicht gemacht und wieder zurück auf 36 Stunden geschaltet.

      Jedenfalls sehe ich darin keinen Anlass gleich gehässig zu werden. Ansprüche zu stellen ohne eine Gegenleistung halte ich für unverfroren.

    • Freidenker (kein Partner)
      16. Dezember 2014 19:14

      Meintwegen könnens auf 100 Studen erhöhen, die zahlenden Partner werden nur deshalb kaum mehr werden.

    • Tetra (kein Partner)
      16. Dezember 2014 19:30

      Mir ging es keineswegs darum hier Ansprüche zu stellen, auch wenn meine eher flapsige Formulierung vielleicht darauf schließen lässt, sondern einzig darum, dass ich mir aufgrund meiner ständigen Wechselschichten ein normales Zeitgefühl längst abhanden gekommen ist und ich daher nicht sicher war, ob ich mir den geschilderten Umstand nur eingebildet habe.

      Sollten seit kurzem offiziell 48 Std zu warten sein, werde ich das auch überleben, würde dann aber, und das ist die einzige Forderung die ich stelle, um eine entsprechende Erklärung oder Änderung bitten, denn hier hat Karl K. recht, so ungern ich ihm recht gebe; Hr. K. ich hoffe Sie nehmen es mir nicht übel; Wenn AU ankündigt, dass man 36 Std warten muss als nicht Partner, dann würde ich mich gerne darauf verlassen.
      Immerhin habe ich, egal ob 24, 36 oder nun 48 Std, immer gerne gewartet und seit dem ersten Tagebucheintrag maximal 15 Stk. verpasst; nur lohnte es sich aufgrund meiner Wechselschichten und der hin und wieder damit einhergehenden Müdigkeit, die mich oft tagelang von jeglichen Medien fernhält, einfach nicht Geld dafür auszugeben um dann erst recht wieder eineinhalb Tage erst zum lesen zu kommen.

      Ich hoffe nur, dass es nicht auf mehr als 48 Std ausgeweitet wird, sonst muss ich mir tatsächlich ein Abo zulegen; aber so halt ichs noch aus, nur wüsst ichs halt gern ;)

    • Tetra (kein Partner)
      16. Dezember 2014 19:32

      um dann erst recht wieder eineinhalb Tage SPÄTER erst zum lesen zu kommen.

    • Karl K. (kein Partner)
      16. Dezember 2014 22:05

      Fewe,

      ob sie etwas für unverfroren halten interessiert nur niemanden! Nebenbei gibt es eine Gegenleistung. Viele Menschen, sowie ich, klicken den Blog an, verweilen und steigern damit damit die Menge der Clients bzw. der Unique Clients.

      http://www.andreas-unterberger.at/Fragen-und-Antworten#post-3691

  15. Alex
    15. Dezember 2014 22:04

    Wieviele Türken und Yugoslaven wollen die Rathausroten noch importieren?!

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 10:00

      Sie müssen die sterbenden Dementen kompensieren, die glauben, sie wählen Kreisky. Etwa 60% in Wien werden sie wohl brauchen. Möglichst viele Dumme und ohne Deutschkenntnisse. Die Wahlzettel werden kollektiv in der Moschee ausgefüllt.

    • Undine
      16. Dezember 2014 13:06

      @fewe

      **********!
      Kurz, aber sehr treffend!

    • Undine
      16. Dezember 2014 13:46

      @fewe

      **********!
      Kurz, aber sehr treffend!

    • Undine
      16. Dezember 2014 13:46

      @fewe

      **********!
      Kurz, aber sehr treffend!

    • Undine
      16. Dezember 2014 13:52

      Na, das ist doch des Guten etwas zu viel---das iPad trägt die Schuld! ;-))

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 13:56

      @Undine: Danke! Gefällt mir schon so, gutes iPad...

  16. Gerhard Pascher
    15. Dezember 2014 19:00

    In einer Ö1-Sendung wurde u.a. erwähnt, dass die Stadt Wien selbst über eine Vielzahl von Leerwohnungen verfügt und nun reagieren will.

  17. Ökonomie-Vergelter
    15. Dezember 2014 00:26

    Gut gebrüllt, Herr Unterberger!

    Doch leider wird ein Großteil der Wählerschaft weiter vor sich hin dösen, weil die Konsequenzen, die ihr die Augen öffnen könnten, verschleiert werden.

    Einmal dadurch, dass die Gemeinde Wien meines Wissens nicht gezwungen ist, im sozialen Wohnbau kostendeckend zu wirtschaften.

    Zum anderen deshalb, weil Wohnbaugenossenschaften privilegiert anbieten können und dadurch Kostenwahrheit im Konkurrenzkampf, der immer ein Bemühen um die bestmögliche Befriedigung zu attraktiven Preisen ist, verloren geht.

    Beides hat nichts mit sozialpolitisch alternativlosen Sachzwängen zu tun, weil es ohnedies das Institut der Wohnbeihilfe, der Ausgleichszulage, diverser Gebührenbefreiungen usw, usf gibt - wohlgemerkt zusätzlich zu diesen versteckten Subventionierungen.

    Es wäre daher ein Leichtes, die Wohnbeihilfe wettbewerbsneutral zu gestalten, indem das Gebot der Kostendeckung eingeführt, die Privilegien der Wohnbaugenossenschaften abgeschafft, und im Gegenzug halt Personenförderungen - soweit nötig - angehoben werden.

    Im Status quo bleiben aber die Folgen dieser Mehrgleisigkeit vor der politisch unbedarften Wählerschaft im Budgetdefizit versteckt, wodurch die wenigsten merken, dass auf diese Weise das Gemeinwesen schleichend ärmer wird.

  18. Undine
    14. Dezember 2014 20:52

    OT---aber zufällig entdeckte ich einen großartigen Beitrag von @Helmut Oswald, der als Antwort gedacht war (beim Thema über "Anna NETREBKOS Sündenfall"!) auf eine Debatte zwischen @Herbert SUTTER und mir. Dieser Beitrag ist so interessant, daß es ein Jammer wäre, würde er ungelesen bleiben---es dauert nämlich eine Ewigkeit, bis man die ellenlangen Ergüsse von @Aufklärung hinter sich bringt!

    Hier also die Wiedergabe:

    HELMUT OSWALD 13. Dezember 2014 23:42

    @ Sutter @ Undine

    Der Wille zum Missverständnis ist grenzenlos. Wir überblicken eine etwa 1100 jährige gemeinsame deutsche und österreichische Geschichte. In den beiden großen Kriegen des 20. Jahrhunderts standen sich unsere Länder und die Vereinigten Staaten als Feinde gegenüber. So auch Russland, beziehungsweise die Sowjetunion.

    Man kann, wenn man will, gerne jederzeit den anderen missverstehen. Dazu muß man bloß Nachteiliges für die eigene gewählte Position verschweigen und Nachteiliges für die Position des Antagonisten betonen und schon kann man sich als besserer Mensch präsentieren. Als Menschen von Bildung und Anstand sollten wir über derartigen kleinlichen Unredlichkeiten stehen, selbst wenn es dem Blogautor auch regelmäßig nicht gelingen will.

    Diejenigen Österreicher, die sich ihres Anteils an der deutschen Geschichte bewußt sind und sich diesem - im Guten wie im Schlechten - stellen, nehmen zweierlei Tatsachen wahr: die Vereinigten Staaten sahen sich zweimal nicht in der Lage oder auch nicht willens, mit dem besiegten Gegner Frieden zu schließen. Der erste sogenannte Friede war ein Gewaltakt und kein Vertrag, begleitet von einer ungeheuerlichen Lüge eines amerikanischen Präsidenten, und die ersten Diktatoren Europas in Versailles und St Germain manifestierten aus Hass ein törichtes System des Unrechts und der Demütigung, dessen Folgen die ersten genocidalen Vertreibungskatastrophen in Ostmitteleuropa (an Deutschen) auslösten und - der Fluch der bösen Taten blieb nicht aus - dem Unrecht im Wege neuer, anderer Diktatoren eine Bresche wider die Vernunft schlugen.

    Deutschland besitzt nach dem letzten Krieg keinen Friedensvertrag, keine volle Souveränität (Kanzlerakte) und wird in den Satzungen der VN in der Feindstaatenklausel noch immer als FEIND bezeichnet, und die Sieger selbst begingen - und das bedeutet keine Rechtfertigung der Regierungsverbrechen des NS Staates - unter Mitverantwortung und Beteiligung der Vereinigten Staaten - ebenfalls Menschheitsverbrechen ungeheuren Ausmaßes, auf deren Aufzählung und Aufsummierung in Opferzahlen ich verzichte, weil diese als Tatsachen soweit historisch manifest sind und - wie auch der Völkermord an den europäischen Juden - weder einer ständigen Memorierung noch einer ständigen Aufsummierung bedarf.

    Es reicht wohl daran zu erinnern, daß die Vereinigten Staaten - im Vollbesitz des Nuklearmonopols mehr als 100 Millionen Europäer an Stalin verschenkten, das Ausmorden Ostmitteleuropas von Gegnern der stalinistischen Diktatur völlig ungerührt hingenommen haben und den Genozid an der deutschen Ostbevölkerung und die Vertreibung von 16-18 Millionen Deutschen ostwärts der Oder-Neisse und der March billigten.

    Herr Sutter, wir sind es müde, beständig das Lied von der ach so turmhohen moralisch-ethischen Überlegenheit der Vereinigten Staaten zu hören oder zu lesen. Wenn ihre Vorstellung von Patriotismus die ist, daß sie den Sieg der Vereinigten Staaten begrüßen, nehmen wir das emotionslos zur Kenntnis, aber daß die Menschheitskatastrophe dieses Krieges durch die Erschöpfung der Kräfte der schwächeren Allianz zu Ende gehen würde, war vorhersehbar - dieser nach den Erfahrungen des Gewaltfriedens von 1918 eine bedingungslose Kapitulation in Aussicht zu stellen, ist im übrigen auch keine Meisterleistung der von Ihnen derart verklärten Vereinigten Staaten gewesen, aber einerlei, lassen wir's nun mit der Vergangenheit halt einmal ruhen.

    Wir nehmen aber auch zur Kenntnis - und viele halten es für enttäuschend, daß das einzige Land, das sich - auf vielfältigem Wege - formell und informell uns beständig als moralisch-ethisch überlegen ungefragt präsentiert - und das mit einer Penetranz, der man kaum zu entgehen vermag - dieselben Vereinigten Staaten sind, die Tag für Tag, Woche für Woche ihre historische Rückschau wie auch ihre tages- und weltpolitischen Interessen mit einer Feindbildpflege verbinden, die gekonnt den Hass gegen ihre ehemaligen Gegner ebenso pflegt, wie sie ihn gegen ihre gegenwärtigen oder zukünftigen Kontrahenten aufzubauen pflegt. Nicht immer durch Lügen und gewiss in der einen oder anderen Sache auch wohl nicht ohne Berechtigung.

    Wenn Undine Ihnen eine Liste mit den von den Vereinigten Staaten nach 1945 geführten Kriege vorlegt, dann bestimmt nicht, weil sie der Überzeugung ist, daß der Koreakrieg nicht seine Berechtigung gehabt hätte, sondern einzig und allein in der Überzeugung, daß das in unseren Breiten aber auch anderswo als angebliche Wahrheit verbreitete Falschurteil, die 'Deitschen' respektive Preußen- Deutschland und bereits vorangehende Entitäten wären als eingefleischte Militaristen stets die Kriegstreiber gewesen, historisch in ihrem Drang nach Aggression von unüberbietbarer Streitlust und aus sturem Militarismus stets auf der Suche nach Krieg gewesen.

    Das ist eine eindeutige Propagandalüge, wie sie jede historische Statistik beweist, denn allein im Zeitraum von nicht ganz zweihundert Jahren hat Frankreich dem Reich mehrere hundert Male (es betrifft die Raubkriege der Bourbonen) eine Kriegserklärung verkündet, das Reich ganze sieben Mal.

    Es gibt nicht nur in der Bevölkerung der Vereinigten Staaten, sondern auch in deren politischer Klasse viele sympathische Erscheinungen: Ron Paul beispielsweise, oder den ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Pat Buchanan. Lesen sie das jüngste Buch von Buchanan und machen sie sich ein Bild von dessen Einschätzung der Rolle Deutschlands im zwanzigsten Jahrhundert. Es kommt ohne Phrasen aus und ist faktenbasiert.

    Der Krieg gegen Russland, mit dem uns die Aussöhnung seit Gorbatschow bis hin zu Putin gelungen ist, und den nicht unmaßgebliche Kreise innerhalb der politischen Klasse betreiben wollen, wird nicht beherrschbar sein. Er bedeutet, seit der Kuba - Krise, die existentiellste Gefahr für Europa und für das amerikanische Volk. Er ist nicht zu gewinnen, aber er wird apokalyptische Zerstörungen, vor allem zuerst im osteuropäischen Raum und später der gesamten nördlichen Hemisphäre zufügen.

    Statt nach Verständigung zu suchen, wird die Gewalt eskaliert und das auch mit einer Vielzahl an Lügen, welche durch den sogenannten Westen begangen werden.

    Es ist die berechtigte Sorge um die Zukunft unserer Länder, die uns mehr und mehr eine kritische Auffassung zur Rolle der Vereinigten Staaten in diesem Konflikt aufdrängt. Damit sind wir nicht alleine - wenn selbst das Mearsheimer Institut und der ehemalige NSA Direktor und seine Stabsmitglieder dazu ein Schreiben an Frau Merkel verfassten, wird man uns doch nicht in plumper Verkürzung vorhalten können, amerikafeindlich zu handeln. Geschrieben, sine ira et studio."

    • socrates
      15. Dezember 2014 08:34

      **********************************************

    • terbuan
      15. Dezember 2014 08:49

      Danke @Undine für die Wiederholung dieses Beitrages von @Helmut Oswald,
      es ist einer seiner besten Kommentare!

    • Undine
      15. Dezember 2014 13:46

      @terbuan

      Ich würde @Helmut OSWALDS fulminanten Beitrag als "KOMMENTAR des JAHRES" bezeichnen!

    • Majordomus
      15. Dezember 2014 17:51

      Absolute Zustimmung, liebe Undine!

    • Majordomus
      15. Dezember 2014 17:51

      Absolute Zustimmung, liebe Undine!

    • Freidenker (kein Partner)
      16. Dezember 2014 08:06

      Danke liebe @Undine für die Wiederholung, an dem Beitrag von Herrn Oswald ist jedes Wort wahr!**************************************************

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 11:46

      Danke! Sehr lesenswert, sehr richtig, sehr wichtig!

    • MLH (kein Partner)
      16. Dezember 2014 19:08

      Danke !!!
      ***********************************

    • Herzogberg (kein Partner)
      16. Dezember 2014 20:46

      Ein sehr guter Kommentar. Dazu paßt ein Zitat aus dem Buch
      Samuel P. Huntington, Kampf der Kulturen, Seite 369

      „Mehr als zwei Jahrhunderte lang haben die USA den Versuch unternommen, das Entstehen einer dominierenden Macht in Europa zu verhindern. Fast hundert Jahre lang, seit der Politik der „offenen Tür“ gegenüber China, haben sie das gleiche in Asien versucht. Zur Erreichung dieser Ziele haben die USA zwei Weltkriege und einen kalten Krieg gegen das kaiserliche Deutschland, Nazi – Deutschland, das kaiserliche Japan, die Sowjetunion und das kommunistische China geführt.“

  19. Anton Volpini
    14. Dezember 2014 20:09

    Man muß sich nur einmal einen Marktplatz vorstellen.

    Da preisen Verkäufer ihre Ware an und Käufer kaufen diese Ware freiwillig.
    Das funktioniert als freie Marktwirtschaft seit Menschengedenken und hat die Menschen vorangebracht.

    Das Gegenteil davon ist Planwirtschaft.
    Planwirtschaft wurde im 20. Jahrhundert vielfach probiert und ist zu 100% gescheitert.
    Ob Mietzinsfestlegung oder sonstige staatliche Einmischung in wirtschaftliche Vorgänge, es endet immer in der Planwirtschaft, und damit zwingend im Zusammenbruch.

    In der Diktatur früher und in der Demokratie etwas später.

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 08:25

      Ob Demokratie oder Dikatatur hat ja nur auf die Gesetzgebung einen Einfluss. Wenn die Gesetze die selben sind, dann hat das auf die Wirtschaft die selbe Auswirkung. Der Unterschied liegt in diesem Fall also eher darin, dass man einen Diktator besser greifen kann als eine demokratische Regierung, bei der pausenlos die Köpfe ausgetauscht werden, von denen keiner für irgendwas verantwortlich gemacht wird.

      Die Deckelung von Mietzins für eine bestimmte Kategorie hinsichtlich Ausstattung ist durchaus gut, wie auch der Preis für Milch und Brot. Ansonsten wird die Spekulation befeuert. Selbstverständlich würden die Leute auch bis zu 70% ihres Einkommens für Miete bezahlen, wenn sie keine Alternative haben. Das wird durch die Deckelung verhindert.

      Das Problem ist aber die ungehemmte Zuwanderung. Der Bedarf für Neubauten liegt primär darin. Wem die Mieteinnahmen nciht attraktiv genug sind, soll sein Geld anders anlegen. Ganz einfach.

  20. Maria Kiel
    14. Dezember 2014 19:45

    Dem österreichischen Real-Kommunisten ist es auf gut Deutsch gesagt wurscht, ob es "Strumpfhosen und Bananen" oder halt in diesem Fall ausreichend Wohnungen gibt - Hauptsache, dem "kapitalistischen neoliberalen bürgerlichen die-Reichen-werden-immer-Reicher"- Milieu geht es an den Kragen. Weil, dass es für die agierenden Politrusks auch in einer Planwirtschaft nicht nur Strumpfhosen sondern auch ausreichend repräsentativen Wohnraum geben wird - dafür sorgen selbige schon rechtzeitig vor; und was aus dem tumben Wohnungssuchenden, dem Wahlvieh wird? Gleiches eben, wie von AU beschrieben, wie in Venezuela und Ostblock seligen Gedenkens.

  21. Gerhard Pascher
    14. Dezember 2014 17:35

    In vielen anderen Ländern (vor langer Zeit auch bei uns) musste man für Wohnen und Verpflegung je 25 bis 30 % des Einkommens aufwenden.
    Seit 1918 und "Dank" der sozialistischen Vorherrschaft wird uns eine Vollkaskomentalität aufgezwungen, damit alles im uns vorgegaukeltem Schlaraffenland (fast) umsonst vom - nun stark verschuldeten - Staat geleistet wird.

    Persönliche Bemühungen für überdurchschnittliche Leistungen werden durch staatliche Eingriffe "bestraft" und als Konsequenz wandern fleißige Menschen aus und das vorhandenen Privatkapital wird anderswo eingesetzt.
    Die Faulen, Schmarotzer und bisheriger Nutzniesser dieses Systems werden dies alles gutheissen und auch weiterhin die Macher dieser Methoden wählen. Da das derzeitige Wahlrecht auch weiterhin diesen Parteien zum Vorteil gereicht, wird sich erst bei totaler Staatspleite etwas ändern. So ist der derzeitige Befund.

  22. Josef Maierhofer
    14. Dezember 2014 16:06

    Nur ein freier Mietzins schafft freie Wohnungen.

    Die Linken schauen immer auf den anderen, statt auf sich. Kann man sich die neu gebauten Gemeindewohnungen in Neuwaldegg (Wiener Randbezirk) leisten ? Die Normalsterblichen sicher nicht, die Miete übersteigt die meisten Bruttogehälter.

    Wegen der Kriminalität wollen viele nicht am Rennbahnweg wohnen, der Betonklotzsiedlung, lauter Gemeindebauten, ebenfalls am Stadtrand.

    Im Gemeindewohnungsblöcken im 10. Bezirk gibt es kaum mehr Österreicher.

    In den Edelblöcken am Prater, auch Gemeindewohnungen, haben viele Mieter (eigentlich sollten Sozialfälle dort wohnen dürfen, das vermeintlich Erbrecht (natürlich über die Parteibeziehungen) für Sozialwohnungen entdeckt.

    usw. usf.

    Und die Gemeinde Wien hat 5 Milliarden Euro Schulden allein in den letzten 3 Jahren 3 davon, angehäuft.

    Aber, dass Private effizienter bauen, effizienter wirtschaften und trotz aller Auflagen, die die Gemeinde Wien nicht in dem Ausmaß hat wie Private, noch Gewinne erzielen können, das darf nicht sein, da wacht sozialistische Gier auf und tut das ihrige zum Niedergang Wiens.

    Wien braucht Wohnungen, aber die Stadt vertreibt die Bauwilligen.

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 10:33

      Wien würde viel weniger zusätzliche Wohnungen brauchen, wenn die Zuwanderung nicht so massiv betrieben würde.

      Mietshäuser sind durchaus lukrativ, auch mit den heutigen Mieten. Sie sind es allerdings nicht, wenn man die heute hochgetriebenen Preise für Immobilien bezahlt, das also heute kauft. Vor 30 Jahren konnte man ein ganzes Mietshaus für 1 bis 5 Mio. Schilling bekommen.

      Die Immobilien-Makler hätten wohl gerne einen Anreiz um die Preise für die Häuser weiter treiben zu können. Wien ist schon verbaut genug. Es gibt keine Notwendigkeit, hier noch ein paar Silos für Zugewandererte zu errichten. Für die Zugewanderten gibt es sowieso keine Arbeit. Außer für die SPÖ die dringend Garantie-Wähler braucht, gibt es für die also keinen Bedarf.

      Außerdem: egal, wie hoch die Mieten sind, die Mieten für jene, für die jetzt gebaut werden soll, würde einen großteil sowieso die Allgemeinheit über Sozialhilfe und Mindestsicherung zahlen.

  23. Rikdag
    14. Dezember 2014 15:55

    Die Demokratie muß mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden, denn die Demokratie ist schuld, nicht der Sozialismus, der ja nicht s anderes ist als Demokratie, eben Volks-Demokratie.

    • ProConsul
      15. Dezember 2014 22:05

      Psst, das darf man nicht laut sagen!

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 08:31

      Demokratie ist gut, aber so wie in der Schweiz.

      Repräsentative Demokratie wie sie in den meisten "demokratischen" Ländern praktiziert wird, ist eine anonyme Herrschaftsform mit ein paar Sockenpuppen, die dafür reich belohnt werden. Die Machhaber sieht man nie.

    • cmh (kein Partner)
      16. Dezember 2014 19:13

      Demokratie geht von einer Identität von Herrschern und Beherrschten aus.

      Sie ist also gut, wenn sich die Beherrschten auch ihrer Verantwortung bewusst sind und sie ist schlecht, wenn sich die Herrscher wie die letzten Stallknechte und Mietdirnen aufführen.

      Der Sozialismus bringt sich nun damit ins Spiel, dass er den Stallburschen und den Dirnen einredet, dass es so wie sie es in ihrer Unkultur vermögen optimal wäre. Und dass es immer leicht ist, einen Schuldigen dafür zu finden, dass man als Stallbursche und als Hure nicht zum Pferdezüchten taugt. (Den alten Sozialisten mit ihren Lesevereinen und Arbeiterhochschulen war das noch deutlich.)

  24. machmuss verschiebnix
    14. Dezember 2014 15:28

    Nicht ganz Off Topic:

    Die Agenda Austria hat das "SPÖ-Modell zur Vermögens- und Erbschaftssteuer"
    unter die Lupe genommen:

    » Wer also ein Vermögen von drei Millionen Euro bei drei Prozent Realrendite für sich arbeiten lässt, der laufenden Vermögensteuer unterwirft und es nach 30 Jahren vererbt, verliert laut SPÖ-Modell in einer Generation 30 Prozent des Vermögens an den Fiskus. Bei 20 Millionen Euro Vermögen ginge die Hälfte des Vermögens an den Staat. «


    Jeder Sonderschüler würde wohl verstehen, was das für Österreich bedeutet - wer
    würde schon sein Vermögen einer schleichenden Enteignung anheimfallen lassen !@?

    Das "Geld der Anderen" fließt ab und zurück bleiben die Sozis mit ihrer - dann noch
    viel treueren - Wählerschaft. Eine Tragödie, die sich rund um den Globus immer
    und immer wieder von neuem abspielt,
    die Ausgangssituationen sind vielfältig
    und komplex, das Ergebnis ist in ALLEN FÄLLEN einfältig und uniform - ganz
    wie es dem Sozialismus gefällt
    .

    • fewe (kein Partner)
      16. Dezember 2014 10:37

      Das grundsätzliche Problem bei dieser Besteuerungs-Gier ist, dass man das nur mit Geld machen kann, das bereits verdient wurde. Wenn das noch eine Zeit so weitergeht, werden sich die meisten darauf einstellen und von vornherein nicht übermäßig viel verdienen, wenn ihnen sowieso alles über Mindestsicherung unter hunderten von Titeln abgenommen wird.

  25. Politicus1
    14. Dezember 2014 14:10

    1) das derzeitige Mietrecht hat Schlagseiten. Es schützt den Mieter und macht den Vermieter schutzlos.
    Beispiel: der Mieter kann jeden Mietvertrag (egal auf welche Dauer er abgeschlossen wurde) nach einem Jahr mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist beenden.
    Bedeutet für den Vermieter: wiederholte Leerstände und Renovierungkosten.
    Der Vermieter hingegen hat oft Probleme, einen Mieter bei Vertragsende aus der Wohnung zu bekommen (schwangere Mieterin, Schutzinteresse des ieters höher, als das des Vermieters ...)
    2) Natürlich ist das Wohnbedürfnis ein elementares. Der Markt bietet Wohnungen dafür, und seien es eben auch Gemeindewohnungen (in Wien ein Drittel des Markts!).
    Wieso aber sollen darüber hinaus gehende Wohnwünsche nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt sein? Wer eine Luxuswohnung in Bestlage will, wird auch bereit sein, dafür entsprechend zu zahlen!
    Es gibt auch Autos in jeder Preislage. Vom einfachen Fortbewegungsmittel bis hin zum Bentley. Niemand käme auf die Idee, die Preise für Luxusautos zu gesetzlich zu limitieren.
    3) Die Regierung könnte schon lange die völlig unsinnige "Mietvertragsgebühr" abschaffen. Da muss eine Gebühr an die Staatskassa abgeliefert werden, wofür der Staat nicht ein Gramm Leistung erbringt!
    Wieso hört man da nie etwas von der roten Mietervereinigung oder der sonst um die hohen Mieten so besorgten Arbeiterkammer?

  26. terbuan
    14. Dezember 2014 14:10

    Was passiert, wenn der Wohnungsmarkt in die Klauen der Finanzhaie gerät kann man hier in der kürzlich wieder ausgestrahlten Doku "Geld regiert die Welt" - (Der "Black-Rock" Konzern) nachverfolgen. Das ist die andere Seite der Medaille sozialistischer Planwirtschaft:
    https://www.youtube.com/watch?v=mEYhbXgE1Yw

    • machmuss verschiebnix
      14. Dezember 2014 15:02

      Das ist wirklich das andere Extrem, der Sozialismus kann uns zwar in die Armut
      stürzen, aber die Gier solcher Konzerne wird der Welt den nächsten globalen
      Waffengang bescheren.

  27. Nemo
    14. Dezember 2014 13:05

    Meines Erachtens ein sehr richtiger Kommentar von Dr. Unterberger!
    Auch eine Reform des Mietrechts, das Vermieten attraktiver machen würde und Mieterschutz auf echte Notfälle beschränkt, wäre angesagt. Weiters sollten Förderungen zurückgefahren werden, um dem freien Markt eine Chance zugeben und durch Konkurrenz billiger Bauen zu erlauben.l

  28. cicero
    14. Dezember 2014 13:03

    Wenn Investierer neue Wohnungen bauen, können sie diese frei vermieten. Wozu also die ganze Aufregung? Wenn diese dann leer stehen, lachen die Leute am Wirtshaustisch darüber. Sie werden nur böse, wenn sie die pleite gegangenen Unternehmer und Banken retten sollen. Dann muss ein Verbot her!

  29. zweiblum
    14. Dezember 2014 12:40

    Frage an Radio Erewan: "Gibt es in Moskau Bananen?"
    Antwort:"Ja, es gibt sogar einen Automaten dafür am Roten Platz: wenn man 1 Banane einwirft, kommen 10 Rubel heraus!"

  30. socrates
    14. Dezember 2014 12:37

    AU. kämpft, wie Häupl, um die Hoheit am Wirtshaustisch. Figl hat noch "den Leuten aufs Maul geschaut", heute kämpfen die Politikmacher, wie in der DDR, dagegen. AU. ist dabei. Wozu Venezuela heute noch gut ist erfährt man von ihm. In Arabien stehen freie Immobilien ohne Bewirtschaftung leer. Dafür darf man keinen Alkohol einführen und die meisten Produkte, die man dort kaufen kann, nicht in die EU einführen. So ist das in der freien liberalen Welt. Zu einer Immobilie bekommt man dort eine Aufenthaltsgenehmigung auf Lebenszeit. Wenn wir das auch machen sind wir ausverkauft.
    Wien und Arabien ist gemeinsam, daß sehr viele Immobilien leer stehen. In der DDR gab es keine Wohnungsnot, also werden Äpfel mit Birnen verglichen. Ein Haus in Gmünd kostet weniger als die Einrichtung & Heizung. Dafür ist man dort sicher arbeitslos, die Entfernungen zum Arbeitsplatz sind zu groß.
    Die Investoren suchen Möglichkeiten ihr gedrucktes Geld in reale Werte umzuwandeln und das wird immer schwieriger. AU. versucht ihnen zu helfen.

    • socrates
      14. Dezember 2014 13:38

      In der DDR wurden 300.000 Wohnungen abgerissen um die Preise zu retten. Das war der Beginn der
      Freiheit.

    • Ökonomie-Vergelter
      15. Dezember 2014 00:02

      Wien und Arabien ist gemeinsam, daß sehr viele Immobilien leer stehen.

      Sie wissen aber schon, dass eine leerstehende Wohnung "eine Sparkasse" ist und keine Geldanlage bzw kein Spekulationsobjekt?

      Grundsteuer, Gemeindeabgaben, Hausverwaltungskosten (immer mehr mit gesetzlich induzierten Nebenkosten angereichert), und über die Hausverwaltung zu zahlender Hauserhaltungsaufwand samt allfälliger pauschalierter Verbrauchskosten ....

      Dass Wohnungen trotzdem leer stehen, ist meistens einerseits dem Mietrecht zu verdanken, oder weil "Enkerln" oder man selbst als Pensionist in absehbarer Zukunft einziehen möchten!

    • socrates
      15. Dezember 2014 11:11

      Ökonomie-Vergelter
      In Paris stehen 15% der Wohnungen leer, in guten Lagen bis 30%. In anderen Metropolen ist es ähnlich. Das Rezept ist einfach: Jede Bank wirbt mit Vorsorgewohnungen und verspricht die Möglichkeit (kleingedruckt) einer guten Rendite. Die Wohnungen stehen leer, weil zu teuer, und der Kleinanleger schaut durch die Finger. Den goldenen Schnitt machen die Banken, Baulöwen und Verkaufbüros.

  31. machmuss verschiebnix
    14. Dezember 2014 12:36

    Tja, so ist das mit den Sozialisten - je mehr sie von der finanziellen Realität bedroht
    werden, desto energischer laufen sie in dei falsche Richtung.
    Leider wird man diese kranke Denkweise aber aus den Köpfen nie raus bringen,
    Dummheit läßt sich nicht ausrotten, die wächst immer wieder nach ! ! !

  32. dssm
    14. Dezember 2014 11:51

    Die SPÖ hat die Richtung vorgeben, es ist kein Aufschrei aus der Bevölkerung gekommen, also wird dies offensichtlich auch so umgesetzt werden, einfach weil es Wählerwillen ist.
    Einmal werden die Steuern drastisch erhöht. Damit hat der Staat wieder Geld und kann Wohnungen bauen. Dabei gibt es auch konfiskatorische Steuern, spätestens in dreißig Jahren wird das Privatvermögen zum Gutteil staatlich sein. Damit sind die meisten Immobilien dann ohnehin staatlich.

    Aber man muss die Realität dieses Landes sehen! Es gab keinen 'shitstorm' im Internet, es gab keine Proteste auf der Ringstrasse oder eine Flut an Leserbriefen. Nein die Mehrheit der Bürger sieht in den Plänen der SPÖ, also Einführung der Planwirtschaft via Steuern und Regulierungen, den passenden Weg in die Zukunft. Es wäre daher anachronistisch, würde die Wiener Wohnsituation nun anders gemanagt werden.

    • Riese35
      14. Dezember 2014 12:52

      Nein, die große Schar der ÖVP-Wähler sieht das sicher anders: warum soll man sich aufregen, wenn die ÖVP eh dagegen ist und das daher eh nie Realität werden kann. Man müsse nur schön brav immer ÖVP wählen, dann ist das Problem eh gelöst die Befürchtungen können nie Realität werden.

    • simplicissimus
      14. Dezember 2014 19:04

      In 30 Jahren wird alles GANZ anders aussehen, keine evolutionäre Weiterentwicklung von heute.

    • dssm
      14. Dezember 2014 19:18

      @simplicissimus
      Mein grösster Schock war das Ausbleiben des Aufschreis. Ich glaube unsere Sicht hier im Westen ist unrealistisch. Denn hier gibt es genügend Unternehmen, die nicht nur Schulden haben, die von diesem Wahnsinn also getroffen werden.
      Wer nur Schulden hat und ohnehin nur durch einen 'lucky punch' wieder auf die Beine kommt, den stören diese 'Anregungen' der SPÖ wahrscheinlich nicht besonders. Ganz im Gegenteil, dies ergibt eine wunderbare Gelegenheit das eigene Scheitern einem bösartigen Fremdeinfluss zuzuschreiben.

      Die Gefahr ist aber klar. Jedes mal in der Geschichte wenn das Eigentum nicht mehr sicher war, sind auch die Köpfe bald nicht mehr sicher gewesen! Und zwar wirklich jedes mal!
      Diesmal hat aber nicht der Studentenführer einer Parteiung solchen extrem gefährlichen Schwachsinn verzapft, sondern der Bundeskanzler! Es wird also ernst und wer jetzt noch den Kopf in den Sand steckt, könnte selbigen schon morgen verloren haben und zwar wörtlich!

      Es würde mich freuen, wenn einem Mitblogger auch nur ein einziger Fall einer friedlichen Abschaffung des privaten Eigentums bekannt wäre. Vielleicht gibt es ja einen Weg ohne Gewalt.

  33. simplicissimus
    14. Dezember 2014 06:25

    Wir werden uns mit abfinden müssen, daß der Neomurxismus ein zweites Mal ausgerottet werden muß.
    Diesmal aber dann hoffentlich mit Stumpf und Stengel.

    • machmuss verschiebnix
      14. Dezember 2014 12:47

      Ein Wiederbetätigungs-Paragraph gegen Sozialismus muß her - wobei es mir
      vor allem um den machtpolitischen Aspekt des Sozial-Populismus geht. Ich habe
      nichts gegen vernünftige soziale Mindeststandards , aber ausgerechnet das - was
      unsere Vorfahren aufgebaut hatten - richten die heutigen Dampf-Plauderer systematisch
      zugrunde (wird unfinanzierbar).

    • FranzAnton
      14. Dezember 2014 17:18

      @simplizissimus: "............... ein zweites Mal ausgerottet werden muß.
      Diesmal aber dann hoffentlich mit Stumpf und Stengel".
      Dafür gäbe es 2 Methoden, eine grausame, revolutionäre, bei welcher viele Menschen zu leiden hätten, und eine bloss arbeitsintensive, bei welcher Viele sich bemühen müssten, eine Mehrheit davon zu überzeugen, dass die rote, marxistische Ideologie bis dato immer und überall in den allumfassenden Abgrund führte, und daher, als Wirtschaftsmodell (von welchem der Wohlstand ja abhängt) ungeeignet ist. -
      Die jahrelangen Bemühungen unseres Herrn Wolfgang Bauer, eine Verwaltungsreform auf den Weg zu bringen, scheinen leider nicht die wohlverdiente Aufmerksamkeit zu gewinnen; jedenfalls kämpft er intensiv darum, möglichst Viele zu motivieren, die bezügliche, aktuell laufende parlamentarische Bürgerinitiative zu unterfertigen. Aktuell gibt es dafür ca. 4000 Unterschriften, in den Augen unserer Machtpolitiker gewiss viel zu wenige (der ÖGB hat angeblich 800 000 pro "Reichensteuer" geschafft). Daher hier nochmals die so wichtige Homepage, um seiner Bürgerinitiative zum Erfolg zu verhelfen:
      http://www.steuerreform-jetzt.com/
      Betonen möchte ich, dass ich dies völlig ohne sein Wissen bewerbe, weil ich es für eminent wichtig erachte.

    • simplicissimus
      14. Dezember 2014 19:02

      FranzAnton, bei allen Bemühungen wird es leider wohl ener auf eine Revolutionäre als Evolutionäre hinauslaufen. Ich ziehe meinen Hut vor Wolfgang Bauer, aber Vernunft wird nicht gehört.

    • simplicissimus
      14. Dezember 2014 19:25

      und ich tippte: Wir werden uns DAmit abfinden müssen ...
      Ärgerlich, der Staub in der Tastatur ...

    • dssm
      14. Dezember 2014 19:29

      @simplicissimus
      Leider werden Sie wohl recht haben. Gewalt löst keine Probleme, sondern schafft immer nur neue. Gewalt kann also nur die Lösung sein, wenn alles andere versagt hat.
      Leider haben Mises und Hayek immer die Gesellschaft vergangener Zeiten vor Augen gehabt, daher ihr Aufruf zur Information, wie er auch von @FranzAnton unterstützt wird. Damals als es Arbeiterbildungsvereine gab. Wo die 'einfachen' Leute erkannten, daß Bildung, Bildung und nochmals Bildung die Menschen weiterbringt.
      Heute höre ich immer nur Ausreden wenn ich Leute auf ihre mangelnde Bildung anspreche; womit sie den Kindern ja nichts weitergeben können und daher innerhalb der selber vertretenen Moral versagt haben.

  34. kritikos
    14. Dezember 2014 01:46

    Quod erat demonstrandum: Die Sozialisten sind einfach lern- und oft auch denkunfähig. Nicht weit von Wien war bis vor kurzem der Ostblock mit all seinen planwirtschaftlichen und gleichzeitig asozialen Maßnahmen und Ideen. Es ist nicht wirklich zu verstehen, dass diese Partei - und auch die ebenso ausgerichteten Grünen - in Wien einen solchen Zulauf, wenn auch bröckelnd, bei Wahlen erreichen. Das kann doch nicht nur an Krone & Co. liegen. Gibt es eine Wähleranalyse nach ethnischer Herkunft, nach Schulbildung, nach Einkommen etc.? Für Hinweise bin ich dankbar. Es gab seinerzeit in der Psychologie (die keine eigene Fakultät war!) Fachrichtungen für Kinder, Gesellschaft, Arbeit, Klinik etc. Man sollte eine Sparte für Politik aufbauen.

    • Riese35
      14. Dezember 2014 03:00

      >> "Es ist nicht wirklich zu verstehen, dass diese Partei - und auch die ebenso ausgerichteten Grünen - in Wien einen solchen Zulauf, wenn auch bröckelnd, bei Wahlen erreichen."

      Ich frage mich oft, ob es nicht Ähnlichkeiten mit Rußland vor etwa 100 Jahren gibt. Die Bolschewiki hatten damals auch großen Zulauf. Was scheinbar verheißungsvoll begann, endete in einer Katastrophe. Lenin lebte vor 100 Jahren im damaligen Österreich, und zwar 1913-1914 u.a. in Poronin, wo es von 1947 bis 1990 ein Leninmuseum mit einer großen Bronzestatue gab.

      Ich hätte einen Vorschlag: vor dem Parlament in Wien eine große Eselsstatue aufstellen.

    • dssm
      14. Dezember 2014 11:56

      @Riese35
      Kleine Korrektur am Rande. Die Bolschewiken waren eine winzige Minderheit, aber gut organisiert.
      Bald nach der Machtübernahme und dem offensichtlichen Scheitern des Sozialismus, wurde mit der NEP eine Politik der Marktwirtschaft beschritten, also gab es wirtschaftliches Wachstum und bescheidenen Wohlstand, womit die Zustimmung zum Regime stieg.
      Dann kam der Terror, auch da war die Zustimmung gut, denn wer dagegen war, war auch bald tot.
      Die Phase NEP haben wir in A hinter uns, bleibt für SPÖVP, Grüne, Neos und FPÖ ja nur mehr ein Programmpunkt zum Abwickeln.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2014 12:21

      @ dsssm: "...Die Bolschewiken waren eine winzige Minderheit, aber gut organisiert...

      ... und finanziert."

    • Riese35
      14. Dezember 2014 13:04

      @dssm & Erich Bauer: **************!

      Aber warum "Korrektur"? Sie haben die Ähnlichkeiten mit Rußland ja noch weiter ausgeführt und untermauert.

      Einzig frage ich mich, ob da die FPÖ wirklich so in einen Topf zu werfen ist wie die anderen von Ihnen aufgezählten Parteien. Sehr gut gesprochen zum Griss-Bericht hat jedenfalls Katrin Nachbauer im Parlament. Siehe: http://apasfpd.apa.at/cms-worldwide/online/37f71a72c908d6919df2df152e666a65/1418216213/2014-12-10_0900_tl_06_Politik-LIVE_Kathrin-Nachbaur--Te__8904397__o__0001337949__s8904423___h__ORF3HiRes_09071301P_09174717P_Q4A.mp4

    • dssm
      14. Dezember 2014 19:05

      @Erich Bauer
      ***** für 'finanziert'!





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