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FN 714: Als die Krippen vertrieben worden sind

Es war der skurrilste Konflikt dieser Weihnachtstage.

Radikale französische Laizistengruppen haben verlangt, dass die Weihnachtskrippen in Rathäusern nichts zu suchen hätten und abgebaut werden müssen. Sie starteten einen aufwendigen juristischen Krieg an mehreren Fronten gegen die Krippen, so als ob Frankreich keine größeren Probleme hat. Nun, die Zukunft wird zeigen, wie all diese Kriege letztlich ausgehen. Aber eines sollte wohl klar sein: Wenn sich Frankreich in seiner Laizität wirklich vor christlichen Symbolen wie den Krippen fürchtet, dann ist auch die nächste Konsequenz klar: Alle staatlichen Museen müssten sämtliche Bilder mit religiösem Inhalt an die Kirchen übergeben – also etwa die gesamte gotische Kunst –, damit diese die Kunstwerke nur noch auf eigenem Boden zeigen. Und sämtliche großen Musikwerke mit religiösem Inhalt – von den Oratorien und Chorälen bis zu den Mozartmessen und Weihnachtsliedern – dürfen nicht mehr in Konzertsälen aufgeführt werden, sondern nur noch in Kirchen. An Stelle der französischen Bischöfe würde ich mich darüber freuen. Denn das wäre für die Kirchen eine exzellente Strategie zur Wiederbelebung . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 10:22

    Krippen in Europa zu verbieten ist genauso absurd, wie die Burka in Saudiarabien verbieten zu wollen.

    Warum darf denn nicht jeder sein Leben in Frieden leben, solange er die anderen nicht massiv stört.

    Ich nenne das Missbrauch des Freiheitsbegriffes, der freien Meinung. Dort wo sie der linken Ideologie nicht entspricht wird sie eingeschränkt, dort, wo sie der linken Ideologie entspricht, wird darauf gepocht.

    Ideologie ist Idiotie.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 14:33

    Noch skurriler ist wohl, dass der Erzbischof von Köln angekündigt hat, bei der nächsten PEGIDA-Demonstration die Lichter am Kölner Dom abzudrehen. Hier kommt der Angriff gegen das Christentum nicht von außen, sondern direkt aus dem innersten Kreis der Kirche!

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 10:03

    Jahreswechsel bedeutet auch Rückblick, Bilanz ziehen und Ausblick. Für mich heißt dies auch Farewell von der Partnerschaft des AU-Tagesbuches. Nach nunmehriger Teilnahme von über 4 Jahren möchte ich neue Prioritäten setzen und werde künftig nur mehr gelegentlich diese Webseite abrufen. Unser Land hat viele jüngere Leute, welche den Mut haben, hier gegen Fehlentwicklungen zu protestieren. Ich danke allen Menschen, welche bisher meine Beiträge gelesen und akzeptiert haben und wenn ich jemand damit gekränkt hatte, dann bitte ich um Verzeihung.

    Beim hier sichtbaren täglichen Aufzeigen von Missständen in unserer Gesellschaft fiel mir immer wieder das sog. Gelassenheitsgebet des US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr ein:
    God, grant me the serenity to accept the things I can’t change,
    courage to change the things I can
    and wisdom to know the difference.

    Die freie Übersetzung dazu:
    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Dieser Blog ist eine Art „vox populi“, also ein wichtiger Beitrag, damit auch die an den Schalthebeln unserer Gesellschaft sitzenden Leute dies lesen, also „dem Volk aufs Maul schauen“ (©Martin Luther) und dementsprechend handeln. Damit erfüllt sich hoffentlich doch den Zweck des AU-Tagebuches, einiges zum Guten zu verändern.

    Ich wünsche dem Blogbetreiber, seinen Mitarbeitern sowie allen hier Beteiligten – „Nur“-Leser wie auch Poster - für das kommende Kalenderjahr ZUFRIEDENHEIT mit allen Dingen und Dankbarkeit für alles, was man noch besitzt und kann, aber kein Jammern über jenes, welches man nicht mehr hat.

    G.O.Pascher

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 09:37

    Die Laizisten in Frankreich, die sich so unabhängig dünken, sind nichts anderes als die abhängigen KNECHTE der Ausländer, in diesem Fall der Moslems. Sie betreiben, blind, wie sie nun einmal sind, die Geschäfte des grössten Feindes des Abendlandes, nämlich des Islams! @socrates hat ganz recht: Losgehen auf Kippa, Turban und Schleier ist das einzige Gegenrezept!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 09:20

    Die beste Antwort ist auf die Symbole der anderen Religionen loszugehen: Kippa, Turban, Schleier, ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 11:48

    Mei!

    Nicht mehr lange und sie werden in Europa nach einem Bissen Brot betteln, dann erübrigt sich all dieser Wahnsinn einer von der linken Geistesgestörtheit infiltrierten Gesellschaftspolitik!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 12:53

    Gutachten empfiehlt Abschaffung des Rundfunkbeitrags
    Peter Mühlbauer 31.12.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/43/43740/1.html
    Experten des Bundesfinanzministeriums schlagen eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens vor
    Im Oktober 2014 lieferte der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen ein Gutachten zu "Aufgaben und Finanzierung" der öffentlich-rechtlichen Medien ab, das vor einigen Tagen an die Öffentlichkeit gelangte. In den 44-seitigen Papier konstatieren die 32 Professoren unter anderem, dass die "technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde", heute "weitgehend verblasst" sind und dass es "angesichts der technischen Entwicklung [….] kaum noch Gründe [gibt], warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt".
    Nach Ansicht des Beirats sollten die ARD- und ZDF-Sender deshalb grundlegend reformiert werden. Konkret macht er dazu vier Vorschläge: Erstens sollten öffentlich-rechtlichen Anstalten in Zukunft nur mehr in Bereichen aktiv werden, in denen "das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist" und "Lücken im Programmspektrum füllen". Zweitens sollten sie keine Werbung mehr ausstrahlen, da diese "Fehlanreize der Programmgestaltung" setzt, was besonders gut beim Schlager-, Soap- und Schmonzetten-Spartensender Das Erste sichtbar wird.

    Drittens empfiehlt der Beirat eine Abschaffung des wie eine Wohnungssteuer gestalteten Rundfunkbeitrags und eine Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder eine "moderne Nutzungsgebühr", die Sender wie Sky, Netflix oder HBO inzwischen etabliert haben. Solche Subskriptionsmodelle "geben den Konsumenten eine Exit-Option und übermitteln so wichtige Signale über Konsumentenpräferenzen an die Sender". Auf dieser Weise könnten sie dem Gutachten zufolge für Wettbewerb innerhalb der öffentlich-rechtlichen Sender sorgen.
    Und viertens sollten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genau offenlegen, wofür sie die ihre Mittel verwenden. Dazu schlagen die Experten eine "Publikationspflicht von standardisierten Kenngrößen" vor, die für mehr Transparenz und mehr Kosteneffizienz sorgen soll.
    In einer Verbesserung der Kosteneffizienz sehen die Wissenschaftler viel Potenzial: In einem Weltvergleich kommen sie nämlich zum Ergebnis, dass die Ausgaben für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland mit 94 Euro pro Kopf sehr viel höher sind als anderswo: In Neuseeland liegen sie beispielsweise bei 16, in Japan bei 50 und in Österreich bei 70 Euro. Nur im Ölkönigreich Norwegen und in der viersprachigen Schweiz gibt man pro Einwohner noch mehr Geld für öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioangebote aus.
    Dass die im Gutachten gemachten Vorschläge umgesetzt werden, ist nicht zu erwarten: Das liegt zu einen daran, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland nicht in den Händen des Bundesfinanzministers, sondern im Kompetenzbereich der Länder liegt. Deren Politiker müssen sich in Staatsverträgen einigen, weshalb grundlegende Reformen leicht von wenigen blockiert werden können. Hinzu kommt ein Näheverhältnis der Anstalten zu den Parteien, die die Sender über ihre Freundeskreise in den Aufsichtsgremien kontrollieren und nutzen können. Dieses Näheverhältnis sorgt für gegenseitige Abhängigkeiten - und damit potenziell dafür, dass nichts geschieht, was die derzeitigen Belegschaften von ARD und ZDF nicht wollen.


alle Kommentare

  1. Dreama (kein Partner)
  2. Kindsey (kein Partner)
    08. Februar 2015 12:31

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  5. Manami (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:55

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  6. Mary (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:27

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  7. Marivic (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:48

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  8. Ben (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:44

    Just do me a favor and keep writing such treahcnnt analyses, OK?

  9. ?? (kein Partner)
    03. Januar 2015 15:52

    Was soll das?

    Hat der Unterberger nicht verstanden, daß die Laizisten letztlich vor Gericht abgeblitzt sind?

  10. Seibold (kein Partner)
    02. Januar 2015 19:11

    Bitte genau zu lesen. Das Zitat zur französischen revolution nicht nur halbert zitieren! Wie heißt es so schön nach diesen drei lieblichen Begriffen: "ou le mort!!!"
    Also, Rübe ab à la ISIS. ;-))

  11. Rado (kein Partner)
    02. Januar 2015 10:35

    Na solange nur die Krippen in Frankriech vertrieben werden!
    In Italien soll es da schon einen neuen Trend geben. Seltsam nur, dass man hierüber in unseren Zeitungen nichts findet?

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/italien-zigeuner-kapern-fremden-wohnraum.html

    Wer obige Quelle "verdächtig" findet, nur zu: Auch Italienische Mainstream Blätter sind da sehr offen. Auf deutsch zB.
    http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/11/18/mailand-krieg-um-sozialwohnungen.html

  12. Thomas F. (kein Partner)
    02. Januar 2015 10:31

    Die Herausforderung ist hier die Grenze zu ziehen zwischen Folklore und religiöser Indoktrination oder Nötigung jeder Art.
    Niemand wehrt sich gegen Zeus- oder Apollo-Statuen im öffentlichen Raum, weil sie eben keiner mehr ernst nimmt. Sie sind einfach Zeugen einer anderen Epoche, die zur Kulturgeschichte gehört. Ausserdem sind sie ganz dekorativ.
    Somit bräuchte sich auch niemand an Krippen und Weihnachstmännern stoßen, auch wenn er die Geschichte von der unbefleckten Empfängnis usw. nicht ernst nimmt und das auch nicht seinen Kindern als historische Tatsache vermitteln will. Man kann sie eben auch als Folklore sehen. Ausserdem sind sie ganz niedlich.
    Nicht so das Kreuz in Schulräumen.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      02. Januar 2015 15:05

      Wer nicht weiß, was das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis bedeutet, sollte von "religiöser Indoktrination" schweigen.
      Da ich am 8. Dezember geboren bin, fühle ich mich befugt, Sie zu informieren: Unbefleckte Empfängnis bedeutet, daß Maria von ihrer Mutter Anna ohne Erbsünde empfangen wurde, daß Maria also ab ovo völlig frei von Sünden war.
      Unbefleckte Empfängnis bedeutet nicht, daß Maria ihren Sohn Jesus vom heiligen Geist empfangen hat und Jungfrau blieb.
      Daher feiert die katholische Kirche Weihnachten genau 9 Monate nach Mariae Verkündigung, (25.3.) und die Unbefleckte Empfängnis genau 9 Monate vor Mariae Geburt (8.9.).

    • Günther (kein Partner)
      03. Januar 2015 08:58

      Hauptsache die Larve eines internationalsozialistischen Bundespräsidenten hängt in jedem Schulraum, gell Thomas !

    • Eliane (kein Partner)
      20. Januar 2015 18:11

      Ansprechen oder ignorieren?Da hier nicht ein Grundnahrungsmittel in einem veseehrntlich offenstehenden Kochbeutel gemeint sein dfcrfte, sollte die Schreibweise des Reisverschluss noch mal fcberdacht werden.

  13. Torres (kein Partner)
    02. Januar 2015 10:07

    Ist eigentlich nur konsequent. In Frankreich sind religiöse Symbole an öffentlichen Plätzen verboten: siehe Burka-Verbot, Kopftuch-Verbot in Schulen und Ämtern usw. Wenn also Moslem-Symbole verboten sind, müssen gerechterweise auch christliche verboten sein.

    • Angela (kein Partner)
      20. Januar 2015 17:12

      wieso zeigt mir meine Seite in Facebook andere Kommentare, als wenn ich sie im Diary f6ffne??Ich finde das Diary annstosen echt super!freue mich auf die UpdatesAndrea

  14. Langzeitgeschaedigter (kein Partner)
    02. Januar 2015 09:25

    Ein gewisser Trost! Die Vertrottelung ist weltweit...

  15. Brigitte Kashofer
    31. Dezember 2014 14:33

    Noch skurriler ist wohl, dass der Erzbischof von Köln angekündigt hat, bei der nächsten PEGIDA-Demonstration die Lichter am Kölner Dom abzudrehen. Hier kommt der Angriff gegen das Christentum nicht von außen, sondern direkt aus dem innersten Kreis der Kirche!

    • Undine
      31. Dezember 2014 22:08

      @Brigitte Kashofer

      ************!
      Da kann der Kölner Erzbischof gleich den Kölner Dom den Moslems als Moschee schenken!

    • fewe (kein Partner)
      02. Januar 2015 06:27

      Spätestens seit der Umwidmung der Votivkirche in ein Pissoir für primär Mohamedaner dürfte wohl klar sein, welche Ziele manche Bischöfe der röm.-kath. Kirche verfolgen. Die Kirche fördert den Islam und die Regierung kolaboriert mit uns feindlich gesinnten Besatzern.

      Man zieht jedenfalls alle Register um Chaos, Kriminalität und Armut zu verbreiten. Jene, die zu viel haben, versucht man alles wegzunehmen, Unternehmer zu vertreiben etc. Ich denke, das Programm ist gut durchdacht und scheint zu funktionieren. Die Gesetze sind sowieso nur Anregungen, die man beliebig brechen darf, wenn sie diesem hehren Ziel im Wege stehen.

    • AppolloniO (kein Partner)
      02. Januar 2015 11:51

      War es Lenin oder Stalin, der meinte die Kapitalisten würden ihm noch den Strick verkaufen um den letzten Kapitalisten daran aufzuhängen.

      Die Kirche und deren Bischöfe sind eben die besseren Kapitalisten.

    • Rado (kein Partner)
      02. Januar 2015 12:21

      Vielleicht sind dem Herrn Bischof noch nicht genug Katholiken aus der Kirche ausgetreten?
      Es wird bald wird das Licht im Kölner Dom von selbst ausgehen, wenn er die Stromrechnung nicht mehr zahlen kann!

  16. zweiblum
    31. Dezember 2014 12:53

    Gutachten empfiehlt Abschaffung des Rundfunkbeitrags
    Peter Mühlbauer 31.12.2014 http://www.heise.de/tp/artikel/43/43740/1.html
    Experten des Bundesfinanzministeriums schlagen eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens vor
    Im Oktober 2014 lieferte der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums der Finanzen ein Gutachten zu "Aufgaben und Finanzierung" der öffentlich-rechtlichen Medien ab, das vor einigen Tagen an die Öffentlichkeit gelangte. In den 44-seitigen Papier konstatieren die 32 Professoren unter anderem, dass die "technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde", heute "weitgehend verblasst" sind und dass es "angesichts der technischen Entwicklung [….] kaum noch Gründe [gibt], warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt".
    Nach Ansicht des Beirats sollten die ARD- und ZDF-Sender deshalb grundlegend reformiert werden. Konkret macht er dazu vier Vorschläge: Erstens sollten öffentlich-rechtlichen Anstalten in Zukunft nur mehr in Bereichen aktiv werden, in denen "das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist" und "Lücken im Programmspektrum füllen". Zweitens sollten sie keine Werbung mehr ausstrahlen, da diese "Fehlanreize der Programmgestaltung" setzt, was besonders gut beim Schlager-, Soap- und Schmonzetten-Spartensender Das Erste sichtbar wird.

    Drittens empfiehlt der Beirat eine Abschaffung des wie eine Wohnungssteuer gestalteten Rundfunkbeitrags und eine Finanzierung aus dem allgemeinen Haushalt oder eine "moderne Nutzungsgebühr", die Sender wie Sky, Netflix oder HBO inzwischen etabliert haben. Solche Subskriptionsmodelle "geben den Konsumenten eine Exit-Option und übermitteln so wichtige Signale über Konsumentenpräferenzen an die Sender". Auf dieser Weise könnten sie dem Gutachten zufolge für Wettbewerb innerhalb der öffentlich-rechtlichen Sender sorgen.
    Und viertens sollten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten genau offenlegen, wofür sie die ihre Mittel verwenden. Dazu schlagen die Experten eine "Publikationspflicht von standardisierten Kenngrößen" vor, die für mehr Transparenz und mehr Kosteneffizienz sorgen soll.
    In einer Verbesserung der Kosteneffizienz sehen die Wissenschaftler viel Potenzial: In einem Weltvergleich kommen sie nämlich zum Ergebnis, dass die Ausgaben für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland mit 94 Euro pro Kopf sehr viel höher sind als anderswo: In Neuseeland liegen sie beispielsweise bei 16, in Japan bei 50 und in Österreich bei 70 Euro. Nur im Ölkönigreich Norwegen und in der viersprachigen Schweiz gibt man pro Einwohner noch mehr Geld für öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radioangebote aus.
    Dass die im Gutachten gemachten Vorschläge umgesetzt werden, ist nicht zu erwarten: Das liegt zu einen daran, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland nicht in den Händen des Bundesfinanzministers, sondern im Kompetenzbereich der Länder liegt. Deren Politiker müssen sich in Staatsverträgen einigen, weshalb grundlegende Reformen leicht von wenigen blockiert werden können. Hinzu kommt ein Näheverhältnis der Anstalten zu den Parteien, die die Sender über ihre Freundeskreise in den Aufsichtsgremien kontrollieren und nutzen können. Dieses Näheverhältnis sorgt für gegenseitige Abhängigkeiten - und damit potenziell dafür, dass nichts geschieht, was die derzeitigen Belegschaften von ARD und ZDF nicht wollen.

    • Pennpatrik
      31. Dezember 2014 21:11

      Mit Ersatz durch eine neue Steuer. Das würde z.B. den ORF noch manipulativer machen, obwohl das kaum noch möglich ist.

  17. Le Monde
    31. Dezember 2014 11:48

    Mei!

    Nicht mehr lange und sie werden in Europa nach einem Bissen Brot betteln, dann erübrigt sich all dieser Wahnsinn einer von der linken Geistesgestörtheit infiltrierten Gesellschaftspolitik!

  18. Camilla
    31. Dezember 2014 11:18

    Ich danke für diesen Artikel.
    Im Laizismus sind die Franzosen ja schon lange sehr engagiert. Na ja.......

    @ Socrates und Undine: Bitte nicht so!
    Ich hoffe sehr, daß es uns gelingt, unsere Kultur und unsere Identität zu erhalten
    und sie nicht aus Feigheit - oder wie immer man es bezeichnen will -
    freiwillig aufzugeben.
    Aber bitte nicht durch Verbieten - das hatten und haben wir schon zur Genüge.

    @ Gerhard Pascher: Ihr Abschied tut mir leid. Alles Gute!

  19. Josef Maierhofer
    31. Dezember 2014 10:22

    Krippen in Europa zu verbieten ist genauso absurd, wie die Burka in Saudiarabien verbieten zu wollen.

    Warum darf denn nicht jeder sein Leben in Frieden leben, solange er die anderen nicht massiv stört.

    Ich nenne das Missbrauch des Freiheitsbegriffes, der freien Meinung. Dort wo sie der linken Ideologie nicht entspricht wird sie eingeschränkt, dort, wo sie der linken Ideologie entspricht, wird darauf gepocht.

    Ideologie ist Idiotie.

  20. Gerhard Pascher
    31. Dezember 2014 10:03

    Jahreswechsel bedeutet auch Rückblick, Bilanz ziehen und Ausblick. Für mich heißt dies auch Farewell von der Partnerschaft des AU-Tagesbuches. Nach nunmehriger Teilnahme von über 4 Jahren möchte ich neue Prioritäten setzen und werde künftig nur mehr gelegentlich diese Webseite abrufen. Unser Land hat viele jüngere Leute, welche den Mut haben, hier gegen Fehlentwicklungen zu protestieren. Ich danke allen Menschen, welche bisher meine Beiträge gelesen und akzeptiert haben und wenn ich jemand damit gekränkt hatte, dann bitte ich um Verzeihung.

    Beim hier sichtbaren täglichen Aufzeigen von Missständen in unserer Gesellschaft fiel mir immer wieder das sog. Gelassenheitsgebet des US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr ein:
    God, grant me the serenity to accept the things I can’t change,
    courage to change the things I can
    and wisdom to know the difference.

    Die freie Übersetzung dazu:
    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Dieser Blog ist eine Art „vox populi“, also ein wichtiger Beitrag, damit auch die an den Schalthebeln unserer Gesellschaft sitzenden Leute dies lesen, also „dem Volk aufs Maul schauen“ (©Martin Luther) und dementsprechend handeln. Damit erfüllt sich hoffentlich doch den Zweck des AU-Tagebuches, einiges zum Guten zu verändern.

    Ich wünsche dem Blogbetreiber, seinen Mitarbeitern sowie allen hier Beteiligten – „Nur“-Leser wie auch Poster - für das kommende Kalenderjahr ZUFRIEDENHEIT mit allen Dingen und Dankbarkeit für alles, was man noch besitzt und kann, aber kein Jammern über jenes, welches man nicht mehr hat.

    G.O.Pascher

    • Papalima
      31. Dezember 2014 12:44

      S.g.Hr. Pacher,
      das tut mir leid. Ich habe Ihre Kommentare zwar nicht immer ohne Vorbehalt aber meistens mit großem Vergnügen gelesen. Alles Gute für das Neue Jahr!
      Mit besten Grüssen
      P.

    • Florin
      31. Dezember 2014 18:52

      Alles Gute weiterhin, Herr Pascher!
      Ihre Unaufgeregtheit werde ich vermissen.

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      02. Januar 2015 10:56

      Alles Gute im neuen Jahr und für Ihre weiteren Vorhaben!

    • socrates
      02. Januar 2015 18:01

      Danke und auf baldiges Wieder lesen!!!!!

  21. Undine
    31. Dezember 2014 09:37

    Die Laizisten in Frankreich, die sich so unabhängig dünken, sind nichts anderes als die abhängigen KNECHTE der Ausländer, in diesem Fall der Moslems. Sie betreiben, blind, wie sie nun einmal sind, die Geschäfte des grössten Feindes des Abendlandes, nämlich des Islams! @socrates hat ganz recht: Losgehen auf Kippa, Turban und Schleier ist das einzige Gegenrezept!

    • Papalima
      31. Dezember 2014 12:42

      @ Undine
      Bitte erlklären Sie mir, wo Sie sich von unseren geliebten Kampfemanzen unterscheiden.

    • Brigitte Kashofer
      31. Dezember 2014 14:40

      Ich kann in Undine keine Kampfemanze entdecken und ich glaube auch nicht, dass sie den Unterschied erst näher "erlklären" muss.

    • Florin
      31. Dezember 2014 19:14

      @ papalima
      Ihnen empfehle ich die großartige und bestimmt unverdächtige Oriana Fallaci zu lesen: "Die Kraft der Vernunft" oder "Die Wut und Stolz" für den Anfang. Das wird Ihnen die Flausen, Undine auch nur entfernt mit den unsäglichen Kampfemanzen
      zu vergleichen austreiben. Fallaci demonstriert, daß Wut nicht gleichbedeutend mit "weiblicher Hysterie".

    • Florin
      31. Dezember 2014 19:16

      ..ist.

      (Mist-IPad;)

  22. socrates
    31. Dezember 2014 09:20

    Die beste Antwort ist auf die Symbole der anderen Religionen loszugehen: Kippa, Turban, Schleier, ...

    • Papalima
      31. Dezember 2014 12:41

      @ Sokrates
      Bravissimo!! Eine Blödheit mit einer anderen vergelten. Nomen est omen???

    • socrates
      02. Januar 2015 18:09

      Papalima
      Liberte Egalite Fraternite ist die Grundlage Frankreichs, aber offenbar nicht Ihre Sache. Frei sind nur die Nichtchristen, gleich lassen Sie nicht gelten und Brüderlichkeit schon gar nicht. Alle Achtung beiseite!





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