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Die Türkei-Strategie der SPÖ

Bisher war die Strategie der SPÖ machtpolitisch logisch: Da man die Arbeiterschaft schon zur Hälfte an die FPÖ verloren hat, hatte man sich in den letzten Jahren zunehmend auf die Zuwanderer insbesondere aus dem Balkan und der Türkei gestützt. Vor allem unter den Austrotürken hat man damit auch wählermäßig große Erfolge erzielt. Jetzt aber ist die SPÖ so tief in den Strudel innertürkischer Fronten geraten, dass ihr nun auch diese Wähler zu einem guten Teil wegbrechen.

Das war freilich vorhersehbar: Denn die Austrotürken sind alles andere als ein monolithischer Block. Die innere Spaltung der Türkei hat sich in den letzten zwei Jahren so vertieft, dass es auch hierzulande praktisch unmöglich wurde, sowohl Regime-Gegner wie -Anhänger im gleichen Parteilager zusammenzufügen. Viele der Türken hier fühlen sich – trotz des vor allem auf Drängen der SPÖ bald erhaltenen österreichischen Passes – emotional weiterhin primär mit den alten Lagern verbunden.

In dieser Situation setzt die SPÖ nun aber in wahltaktischer Hinsicht auf das eindeutig falsche türkische Pferd. Sie positioniert sich gegen die türkische Regierung und für die Opposition. Diese scheint aber auch in Österreich eindeutig das kleinere Lager zu sein (wenn man etwa die Teilnehmerzahlen der diversen Demonstrationen des ablaufenden Jahres vergleicht).

Diese Festlegung der SPÖ ist moralisch sehr anerkennenswert. Sie ist aber auch mit ein Grund, dass die Partei bei Umfragen seit Monaten absackt (wenngleich verkürzte Analysen plötzlich alle SPÖ-Rückschläge nur Werner Faymann in die Schuhe schieben – aber der war auch schon vorher der neben Viktor Klima schwächste Bundeskanzler der Nachkriegszeit gewesen).

Ärger beim austrotürkischen Elektorat hat der SPÖ wohl auch die Absicht eingebracht, zusammen mit der ÖVP ein neues Islamgesetz einzubringen, das von einem Teil der hier lebenden Moslems strikt abgelehnt wird. Auch diese Absicht spricht moralisch ganz klar für die SPÖ (und ÖVP). Denn so ein Gesetz, das Klarheit verlangt, was denn eigentlich Islam sei, ist dringend notwendig. Aber es war wahltaktisch sehr mutig, diese Front aufzureißen.

Bei den Anhängern des türkischen Machthabers Erdogan wird ein Gesetz geradezu als Kampfansage empfunden, das es islamischen Einrichtungen in Österreich verbietet, sich weiterhin aus der Türkei oder anderen Ländern finanzieren (und damit natürlich auch: befehlen) zu lassen.

Man kann gespannt sein, ob es die SPÖ dennoch wagt, das Islamgesetz auch formell zu beschließen. Freilich: Wenn sie jetzt noch zurückzieht, dann ist das in den Augen vieler nichtislamischen Österreicher ein peinliches Schwächezeichen, das ebenfalls schaden wird. Und das die islamkritische Bewegung so stark wie in Deutschland anschwellen lassen wird.

Unklar ist freilich, wer in der SPÖ überhaupt all diese Zusammenhänge durchschaut. Derzeit jedenfalls darf die türkischstämmige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Nurten Yilmaz ungehindert die Türkei überaus offen kritisieren – und damit die zahllosen Erdogan-Anhänger hierzulande von der SPÖ vertreiben.

So sagte sie jetzt in einem Interview mit einer türkischen Oppositionszeitung sogar, das Land befinde sich seit 2011 „in den Zwängen einer Diktatur". Sie hat damit sicher Recht. Sind doch erst im Dezember in der Türkei mindestens 28 Journalisten wegen einer regimekritischen Meinung verhaftet worden. Yilmaz formuliert dabei sogar kaum verhüllte Revolutionsaufrufe: „Wenn das türkische Volk nicht bald aufwacht und Stopp sagt, sehe ich schwarz für das Land."

Ganz auf sozialistisch-laizistischem Kurs bewegt sie sich freilich dennoch nicht. Denn sie stellt sich weitgehend an die Seite der Hizmet-Bewegung des in den USA lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen, eines Mannes, der lange enger Verbündeter von Machthaber Erdogan gewesen ist, jetzt aber von diesem militant verfolgt wird. Was aber nichts daran ändert, dass die Aussagen von Yilmaz (wie Gülen) richtig sind: „Die Türkei sticht aktuell sehr hervor in Bezug auf Bestechung und Korruption." Die „Schiebungen der Regierenden" seien in der gleichen Liga wie in manchen afrikanischen Staaten.

Alles richtig, mutig und klar. Aber die Folge ist: Die konservativ-islamischen Austrotürken suchen sich jetzt eine neue politische Heimat. Die gar nicht so einfach zu finden sein wird. Denn auch in ihrem bisherigen österreichischen Zweithafen, bei den Grünen, gibt es einen türkischstämmigen Bundesrat, der betont liberal und religionskritisch auftritt.

Werden die Erdogan-Anhänger in Österreich vielleicht in ein paar Jahren sogar mit einer eigenen Islampartei antreten? Oder wird bei ÖVP, FPÖ, Neos oder Stronachs plötzlich irgendwo die Liebe zum konservativen Islam entdeckt werden?

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 09:54

    Die SPÖ ist jetzt in der Zwickmühle.

    Ihr größter Fehler ist es, die hier angestammte Bevölkerung zugunsten zugewanderter Wählerstimmen zu benachteiligen und für deren Zuwanderungs-Sozialromantik auszubeuten.

    Damit hat sie das Land aufs gröbste ruiniert, schreit ständig nach neuen Steuern, statt zu sparen und den Menschen zu sagen, wir haben nichts mehr zu verteilen, wir haben zusammen mit unseren Adlaten in führender Rolle 40 Jahre lang Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzutäuschen und unsere Selbstbedienungsvorhaben für Funktionäre und Klientel durchzubringen und selbst enorme Gehälter und Pensionen dafür eingestreift. Statt die Menschen zu fragen, sind sie über die Menschen drübergefahren und haben etwa bei ESM z.B. die Verfassung umgangen und die Bevölkerung verraten. Das ist der Grund, warum sich niemand Denkender mehr vorstellen kann, die SPÖ zu wählen.

    Dass die ÖVP auf diesen Selbstbedienungszug aufgesprungen ist und da mitmacht, ist für mich der Grund, auch diese Partei nicht mehr zu wählen.

    Dass nun in der SPÖ niemand sich mit den Türken auskennt und jeder glaubt in europäischem Deutsch mit solchen reden zu können, hat sie natürlich in die Zwickmühle gebracht und um ihr Standbein, dass sie aufgebaut hat.

    Nachdem sie die österreichische Bevölkerung betrogen, bestohlen und verraten hat, soll sie sich nun als Ausländerpartei noch eventuell ein Periode verdingen und bedienen, bevor diese selbst ihre Parteien gründen.

    So schafft sich nicht nur die ÖVP ab, sondern auch die SPÖ, die zusammen diesem Land enormen Schaden zugefügt haben und mit der Bevölkerung nichts mehr zu tun haben.

    Dass es so weit kommen konnte, dass Austrotürken hier pro und kontra Erdogan agieren auf unsere Steuerkosten, und zu unserem Schaden, das ist den stimmengeilen Einbürgerungsverleihungen durch die SPÖ, speziell in Wien, zu verdanken.

    Wollen wir diese überhaupt noch, die so überhaupt nichts mehr mit unserer Heimat zu tun haben ?

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 09:23

    Wer sagt denn, dass die SPÖ bei ihrer bisherigen Linie bleiben wird?

    Wenn es um den Machterhalt geht, würden die sogar ihre Großmütter verkaufen, Otto Bauer in Otto Landwirt umbenennen und sogar gemeinsame Sache mit der Kirche machen, was es ja schon mal gab, als Bruno Kreisky aufforderte, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen.

    Die letzte noch halbwegs erkennbare Linie der SPÖ ist der etwas debil angehauchte grüne Genderismus und der Drang, die Steuerschraube noch fester anzuziehen.

    Der ÖVP ist zu raten, bei der Linie des Islamgesetzes und der Unterstützung der Reformer im Islam zu bleiben, denn es sind schon Hausmeister und Erdogans gestorben. Sowas kann schnell kommen.

    Was die Zuwanderung betrifft, so sind immer schon arbeitswillige Menschen aus ärmeren Regionen in reichere gezogen, um ihr Glück zu versuchen. Bei uns ziehen Menschen dank der Berufs-Multikultis auch in unser Sozialsystem ein. Auch das wird sich nie ganz abstellen lassen, aber etwas restriktiver könnte man schon vorgehen, wie etwa die Bezahlung von Kindergeld an tatsächlich hier lebende Kinder - nur um ein Beispiel zu nennen.
    Hier sollten die bürgerlichen Parteien erkennbar mehr Mumm gegenüber den Sozialisten zeigen, die sich ihre Wähler - wie A.U. richtig bemerkt hat - bisher mit Bestechungs-Steuergeldern auf dem Supermarkt der einwandernden Ausländern eingekauft haben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 11:07

    Grundsätzlich ist auch dem "moderaten" Islam nicht zu trauen. Ich denke, dieser befleißigt sich nur einer anderen "Taktik". Entsprechend dem vorherrschenden "Zeitfenster" - bis die "Hauptmacht" die Zeit reif sieht, um über ALLE drüberzufahren...

    Natürlich kann man den "moderaten" Islam "benützen"... sozusagen das "Gauner gegen Gauner"-Spiel. Ich habe allerdings meine Zweifel ob das für uns günstig ausgehen kann. Denn dazu bedarf es Wissen, Schlauheit und eine gesunde - dem Volk verpflichtete - Skrupellosigkeit. Und diese Eigenschaften kann ich bei den Volxvertretern nicht erkennen... und auch nicht in der blökenden Schafherde.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 07:40

    Frage von AU: Werden die Erdogan-Anhänger in Österreich vielleicht in ein paar Jahren sogar mit einer eigenen Islampartei antreten?
    Antwort: Ziemlich sicher.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 11:10

    Eher wird man sich an die deutsche SPD anlehnen, denn wer soll sonst in Österreich die Sozialisten noch wählen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article135781382/Niedersachsen-erwaegt-muslimische-Feiertage.html#disqus_thread

    Wir dürfen alle noch gespannt sein, was da aus uns zukommen wird. Faktum ist hedenfalls, dass der finanzielle Spielraum für immer noch mehr Sozialleistungen erschöpft ist.

    Die Arbeiter im Gemeindebau "Die Roten kann ma nimma wählen" gehen entweder nicht mehr zu den Urnen oder wählen die FPÖ! Bei den Pensionisten geht es noch halbwegs in Wien, aber auch dort brechen schon die Dämme. Und in den Bundesländern und Gemeinden sind die Sozialisten nahezu in der Abwärtsspirale unter 10 Prozent. Das kann mich an sich nur freuen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 09:18

    A.U. schreibt:

    "Werden die Erdogan-Anhänger in Österreich vielleicht in ein paar Jahren sogar mit einer eigenen Islampartei antreten?"

    JA, NATÜRLICH! Mit der Möglichkeit, daß die Türken oder die Moslems (aller Herkunftsländer) eine EIGENE PARTEI gründen werden, rechne ich schon seit Jahren---wenn die ZEIT dafür REIF ist, und das wird sie bald sein.
    In D verdankte übrigens seinerzeit Schröder seinen Wahlsieg den x-Millionen TÜRKEN im Land!

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2014 08:23

    Zu meinem Schreiben an FPÖ und REKOS (Ewald Stadler) zwecks Hilfe für Ostukraine ("Russen") erhielt ich Antwort von REKOS. Von der FPÖ kam noch nichts...

    Das vorangehende Schreiben:

    http://www.andreas-unterberger.at/2014/12/christmas-in-vienna-grose-erfolgsstory-mit-kleinen-schrammen/#comment-326197

    Die Antwort von REKOS. (Da dieses Schreiben keinerlei Aufforderung zum "Verschweigen" enthielt, wage ich es hier reinzustellen...)

    "Das Hauptproblem ist, dass Spenden an die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine unter bestimmten Voraussetzungen gegen die Sanktionen der EU bzw. der USA verstoßen und dann Initiatoren und auch Unterstützer einer solchen Aktion im gelindesten Fall mit einem initiierten Shitstorm wie bei Anna Netrebko rechnen müssen.

    Wenn eine solche überparteilich zu organisierende Aktion Erfolg haben soll funktioniert sie nur, wenn sie von den Medien mitgetragen wird und diese im Interesse der Menschlichkeit stattfindet.

    Ich werde ihr Anliegen an eine mir bekannte Journalistin weiterleiten in der Hoffnung, dass sie uns bei dieser Idee, welche Menschen vor dem Verhungern retten kann unterstützt und auf weitere Berufskollegen einwirkt damit möglichst viele Menschen geholfen werden kann."

    Liebe Grüße

    Mag. Robert Cvrkal

    Vielleicht ist die Veröffentlichung hierorts ein erster medialer Schritt...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristian Daubal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2014 07:27

    Der Ausdruck "Austrotürke" stört mich. Denn als solchen würde ich höchstens einen bezeichnen, der die Querelen seines Herkunftslandes hinter sich gelassen hat und sich nicht mehr um Erdogan und die anderen Schreihälse kümmert.

    Diese Austrotürken gibt es aber fast nicht, die meisten Türken haben fast keinen Bezug zu Österreich, sie leben zufällig hier und könnten statt in Wien oder Wels genauso in Duisburg oder Gent wohnen.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    02. Januar 2015 15:16

    Wie üblich wäre es auch hier besser gewesen, hätte A.U. zuerst nachgefragt.

    Der Entwurf für ein neues Islamgesetz wurde gemeinsam von Oliver Henhapel, Mouddar Khouja und Fuat Sanac geschrieben. Die Moslems in Österreich hatten nichts damit zu tun, wurden und werden auch nicht gefragt.

    Das einzige, wogegen die Extremisten der IGGiÖ sind, ist die Einbeziehung der schon anerkannten Aleviten.

    Ansonsten ist dieses gesamte Gesetz für A und F, niemand braucht es.

    • Gennadi (kein Partner)
      02. Januar 2015 15:20

      Manche scheinen verschlafen zu haben, dass es diese ausländischen Parteien in Österreich schon gibt.
      Beispielsweise war eine bei der letzten NÖ-Wahl dabei, eine andere bei der AK-Wahl, u.s.w.

  2. King_Crimson (kein Partner)
    01. Januar 2015 21:01

    Alleine die Tatsache, dass wir uns tagtäglich mit Islam, Türken und Arabern beschäftigen müssen, ist ein Indikator wie tief wir schon in der S...... sitzen.

  3. bürgerIn (kein Partner)
    01. Januar 2015 09:13

    http://kurier.at/chronik/oesterreich/radikale-islamisten-stalken-schueler/100.956.570

    ein neues betätigungsfeld für das döw, um den faschismus zu bekämpfen......

  4. Hegelianer (kein Partner)
    31. Dezember 2014 17:42

    Da ich in der grundsätzlichen Politikkonzeption von Putin, Orban und Erdogan keine Unterschiede erkenne, wären die nationalislamisch-konservativen Austro-Türken mit Abstand am besten in der FPÖ aufgehoben. Wäre da nicht der Islam ...

  5. Clemens Taferner (kein Partner)
    31. Dezember 2014 11:59

    Ein auf unsere Breiten zugeschnittener Islam kann wohl nur den Zweck haben, diesen modifizierten Islam mittelfristig zu hiesigen Hauptreligion zu machen, nach dem Motto: Schaumaramal, ob die mehr zusammenbringen als die Christen.

  6. Xylospongium (kein Partner)
    31. Dezember 2014 11:28

    Herr Unterberger, die Serben- und Russen-Strategie der FPÖ wäre aber auch eine Erörterung wert, meinen Sie nicht?

  7. Graf Bethlen (kein Partner)
    31. Dezember 2014 10:09

    Zu diesem und dem früheren Artikel zu den „vielen guten Dingen in Österreich“:
    3 Katalysatoren würden, sofern sie Gesetz werden, die Übernahme Österreichs durch die mohammedanischen Immigranten eminent beschleunigen:
    1) das für die Kinder durch die Eltern ausgeübte Wahlrecht, denn wer hat viele Kinder?
    2) das Müttergehalt
    ad 1) und 2) ES SEI DENN, MAN ENTSCHLÖSSE SICH ZUR DISKRIMINIERUNG, also Beschränkung auf Autochtone.
    Christa Müller, die Frau an Lafontaine's Seite, meinte, eine solche Diskriminierung durch vertragliche Bindung (Auflagen) beim Erziehungsgehalt ermöglichen zu können,
    3) das Mehrheitswahlrecht.
    DreiMaßnahmen, die sehr rasch e. Minderheit die Herrschaft über Ö. ermöglichen

  8. bürgerIn (kein Partner)
    31. Dezember 2014 08:18

    "konservativer islam" - diese verniedlichung in ihrem kommentar stört mich, sehr herr unterberger. vielmehr sollte es heißen "faschistischer" oder "faschistoider" islam, diese charakterisierung kommt der wahrheit und gefühlten erfahrung deutlich näher. faschismus pur durch gewisse austrotürken, das zu untersuchen wäre eine wirkliche herausforderung für die antifa-bewegung.....

  9. Christian Daubal (kein Partner)
    31. Dezember 2014 07:27

    Der Ausdruck "Austrotürke" stört mich. Denn als solchen würde ich höchstens einen bezeichnen, der die Querelen seines Herkunftslandes hinter sich gelassen hat und sich nicht mehr um Erdogan und die anderen Schreihälse kümmert.

    Diese Austrotürken gibt es aber fast nicht, die meisten Türken haben fast keinen Bezug zu Österreich, sie leben zufällig hier und könnten statt in Wien oder Wels genauso in Duisburg oder Gent wohnen.

  10. ashanyan (kein Partner)
    31. Dezember 2014 07:19

    Daue Wahrscheinlichkeit dass eine eigene islamische Partei in Österreich erfolgreich gegründet wird ist sehr hoch.

  11. Politicus1
    30. Dezember 2014 20:07

    Es gibt keinen Islamismus, gesondert vom Islam - es gibt nur EINEN Islam!
    Das sagte Erdogan 2008 ...

    Jetzt wird Multikulti, so lange hochgelobt, zum Problem für die Wiener Sozialisten.
    Multikulti beschränkt sich nämlich nur noch auf Türkkultur.
    Das ist maximal Ottakring gegen Gudrunstraße oder äußere Mariahilferstraße ...

    Bin gespannt auf die roten Kandidaten für die Gemeinderatswahl.
    Da werden ein paar gestandene Gemeindebausozen Platz machen müssen, um alle türkischen Multikultigruppen auf die Listen zu bekommen ..

  12. Le Monde
    29. Dezember 2014 11:10

    Eher wird man sich an die deutsche SPD anlehnen, denn wer soll sonst in Österreich die Sozialisten noch wählen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article135781382/Niedersachsen-erwaegt-muslimische-Feiertage.html#disqus_thread

    Wir dürfen alle noch gespannt sein, was da aus uns zukommen wird. Faktum ist hedenfalls, dass der finanzielle Spielraum für immer noch mehr Sozialleistungen erschöpft ist.

    Die Arbeiter im Gemeindebau "Die Roten kann ma nimma wählen" gehen entweder nicht mehr zu den Urnen oder wählen die FPÖ! Bei den Pensionisten geht es noch halbwegs in Wien, aber auch dort brechen schon die Dämme. Und in den Bundesländern und Gemeinden sind die Sozialisten nahezu in der Abwärtsspirale unter 10 Prozent. Das kann mich an sich nur freuen!

  13. Erich Bauer
    29. Dezember 2014 11:07

    Grundsätzlich ist auch dem "moderaten" Islam nicht zu trauen. Ich denke, dieser befleißigt sich nur einer anderen "Taktik". Entsprechend dem vorherrschenden "Zeitfenster" - bis die "Hauptmacht" die Zeit reif sieht, um über ALLE drüberzufahren...

    Natürlich kann man den "moderaten" Islam "benützen"... sozusagen das "Gauner gegen Gauner"-Spiel. Ich habe allerdings meine Zweifel ob das für uns günstig ausgehen kann. Denn dazu bedarf es Wissen, Schlauheit und eine gesunde - dem Volk verpflichtete - Skrupellosigkeit. Und diese Eigenschaften kann ich bei den Volxvertretern nicht erkennen... und auch nicht in der blökenden Schafherde.

    • Cotopaxi
      29. Dezember 2014 11:26

      Der sogenannte moderate Islam ist genauso ein Blendwerk, wie seinerzeit der "Eurokommunismus".

    • Erich Bauer
      29. Dezember 2014 12:37

      Die übergeordnete NATO-Agenda sollte man sich in diesem Zusammenhang wieder in Erinnerung rufen...:

      „keep the Russians out”, „keep the Americans in“ und „keep the Germans down”.

    • fewe (kein Partner)
      31. Dezember 2014 02:16

      @Cotopaxi: Genau das ist mir auch dazu eingefallen. Und Erdogan hatte ja selbst in Wien den Nachfahren von Süleyman erklärt, dass es nur einen Islam gibt und also keine Varianten davon.

      Die SPÖ ist an sich erledigt. Sie hat sich den Belagerern angedient und diese privilegiert ggü. der angestammten Bevölkerung. Die Belagerer werden über kurz oder lang eine eigene Partei gegründet haben und die Dementen, die noch glauben, dass sie Kreisky wählen, werden nicht mehr da sein.

      Nach der nächsten NR-Wahl wird die SPÖ bestenfalls noch den Vizekanzler stellen und wenn sie auch nicht mehr Posten in gewohnter Manier zu vergeben haben werden ihnen auch die Parteifritzen abfallen.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      31. Dezember 2014 12:06

      So sehe ich das auch.

  14. Josef Maierhofer
    29. Dezember 2014 09:54

    Die SPÖ ist jetzt in der Zwickmühle.

    Ihr größter Fehler ist es, die hier angestammte Bevölkerung zugunsten zugewanderter Wählerstimmen zu benachteiligen und für deren Zuwanderungs-Sozialromantik auszubeuten.

    Damit hat sie das Land aufs gröbste ruiniert, schreit ständig nach neuen Steuern, statt zu sparen und den Menschen zu sagen, wir haben nichts mehr zu verteilen, wir haben zusammen mit unseren Adlaten in führender Rolle 40 Jahre lang Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzutäuschen und unsere Selbstbedienungsvorhaben für Funktionäre und Klientel durchzubringen und selbst enorme Gehälter und Pensionen dafür eingestreift. Statt die Menschen zu fragen, sind sie über die Menschen drübergefahren und haben etwa bei ESM z.B. die Verfassung umgangen und die Bevölkerung verraten. Das ist der Grund, warum sich niemand Denkender mehr vorstellen kann, die SPÖ zu wählen.

    Dass die ÖVP auf diesen Selbstbedienungszug aufgesprungen ist und da mitmacht, ist für mich der Grund, auch diese Partei nicht mehr zu wählen.

    Dass nun in der SPÖ niemand sich mit den Türken auskennt und jeder glaubt in europäischem Deutsch mit solchen reden zu können, hat sie natürlich in die Zwickmühle gebracht und um ihr Standbein, dass sie aufgebaut hat.

    Nachdem sie die österreichische Bevölkerung betrogen, bestohlen und verraten hat, soll sie sich nun als Ausländerpartei noch eventuell ein Periode verdingen und bedienen, bevor diese selbst ihre Parteien gründen.

    So schafft sich nicht nur die ÖVP ab, sondern auch die SPÖ, die zusammen diesem Land enormen Schaden zugefügt haben und mit der Bevölkerung nichts mehr zu tun haben.

    Dass es so weit kommen konnte, dass Austrotürken hier pro und kontra Erdogan agieren auf unsere Steuerkosten, und zu unserem Schaden, das ist den stimmengeilen Einbürgerungsverleihungen durch die SPÖ, speziell in Wien, zu verdanken.

    Wollen wir diese überhaupt noch, die so überhaupt nichts mehr mit unserer Heimat zu tun haben ?

    • Undine
      29. Dezember 2014 11:15

      @Josef Maierhofer

      *********!
      "Statt die Menschen zu fragen, sind sie über die Menschen drübergefahren und haben etwa bei ESM z.B. die Verfassung umgangen und die Bevölkerung verraten. Das ist der Grund, warum sich niemand Denkender mehr vorstellen kann, die SPÖ zu wählen."

      Das ist ja die Crux: Es gibt leider mehr NICHT-DENKENDE als Denkende, und deshalb wird die SPÖ in gewohnter Manier noch ein Weilchen weiterwursteln können.

    • Josef Maierhofer
      29. Dezember 2014 11:46

      @ Undine

      Nicht ganz, Frau Undine. In privaten Sozialistenrunden wird schon längst die Ausländerbevorzugung verurteilt, die wählen alle schon Strache inzwischen. Es kann schnell gehen und dann sind sie endgültig unten durch bei uns.

    • machmuss verschiebnix
      29. Dezember 2014 19:43

      @Josef Maierhofer,
      yup - schon die erste Zeile ist ein Volltreffer für sich **********************************

    • fewe (kein Partner)
  15. Sandwalk
    29. Dezember 2014 09:23

    Wer sagt denn, dass die SPÖ bei ihrer bisherigen Linie bleiben wird?

    Wenn es um den Machterhalt geht, würden die sogar ihre Großmütter verkaufen, Otto Bauer in Otto Landwirt umbenennen und sogar gemeinsame Sache mit der Kirche machen, was es ja schon mal gab, als Bruno Kreisky aufforderte, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen.

    Die letzte noch halbwegs erkennbare Linie der SPÖ ist der etwas debil angehauchte grüne Genderismus und der Drang, die Steuerschraube noch fester anzuziehen.

    Der ÖVP ist zu raten, bei der Linie des Islamgesetzes und der Unterstützung der Reformer im Islam zu bleiben, denn es sind schon Hausmeister und Erdogans gestorben. Sowas kann schnell kommen.

    Was die Zuwanderung betrifft, so sind immer schon arbeitswillige Menschen aus ärmeren Regionen in reichere gezogen, um ihr Glück zu versuchen. Bei uns ziehen Menschen dank der Berufs-Multikultis auch in unser Sozialsystem ein. Auch das wird sich nie ganz abstellen lassen, aber etwas restriktiver könnte man schon vorgehen, wie etwa die Bezahlung von Kindergeld an tatsächlich hier lebende Kinder - nur um ein Beispiel zu nennen.
    Hier sollten die bürgerlichen Parteien erkennbar mehr Mumm gegenüber den Sozialisten zeigen, die sich ihre Wähler - wie A.U. richtig bemerkt hat - bisher mit Bestechungs-Steuergeldern auf dem Supermarkt der einwandernden Ausländern eingekauft haben.

  16. Undine
    29. Dezember 2014 09:18

    A.U. schreibt:

    "Werden die Erdogan-Anhänger in Österreich vielleicht in ein paar Jahren sogar mit einer eigenen Islampartei antreten?"

    JA, NATÜRLICH! Mit der Möglichkeit, daß die Türken oder die Moslems (aller Herkunftsländer) eine EIGENE PARTEI gründen werden, rechne ich schon seit Jahren---wenn die ZEIT dafür REIF ist, und das wird sie bald sein.
    In D verdankte übrigens seinerzeit Schröder seinen Wahlsieg den x-Millionen TÜRKEN im Land!

    • Undine
      29. Dezember 2014 11:20

      Ergänzung: Die Moslems werden, wenn es so weit ist, nicht nur eine, sondern gleich mehrere Parteien gründen---eine sunnitische, eine schiitische, eine alevitische.....

      Wenn schon Ö so sträflich blöd war, ERDOGAN eine WAHLKAMPFBÜHNE zu bieten, werden halt in Zukunft alle Untergruppen dies FORDERN!

  17. Erich Bauer
    29. Dezember 2014 08:23

    Zu meinem Schreiben an FPÖ und REKOS (Ewald Stadler) zwecks Hilfe für Ostukraine ("Russen") erhielt ich Antwort von REKOS. Von der FPÖ kam noch nichts...

    Das vorangehende Schreiben:

    http://www.andreas-unterberger.at/2014/12/christmas-in-vienna-grose-erfolgsstory-mit-kleinen-schrammen/#comment-326197

    Die Antwort von REKOS. (Da dieses Schreiben keinerlei Aufforderung zum "Verschweigen" enthielt, wage ich es hier reinzustellen...)

    "Das Hauptproblem ist, dass Spenden an die notleidende Bevölkerung in der Ostukraine unter bestimmten Voraussetzungen gegen die Sanktionen der EU bzw. der USA verstoßen und dann Initiatoren und auch Unterstützer einer solchen Aktion im gelindesten Fall mit einem initiierten Shitstorm wie bei Anna Netrebko rechnen müssen.

    Wenn eine solche überparteilich zu organisierende Aktion Erfolg haben soll funktioniert sie nur, wenn sie von den Medien mitgetragen wird und diese im Interesse der Menschlichkeit stattfindet.

    Ich werde ihr Anliegen an eine mir bekannte Journalistin weiterleiten in der Hoffnung, dass sie uns bei dieser Idee, welche Menschen vor dem Verhungern retten kann unterstützt und auf weitere Berufskollegen einwirkt damit möglichst viele Menschen geholfen werden kann."

    Liebe Grüße

    Mag. Robert Cvrkal

    Vielleicht ist die Veröffentlichung hierorts ein erster medialer Schritt...

  18. Gerhard Pascher
    29. Dezember 2014 07:40

    Frage von AU: Werden die Erdogan-Anhänger in Österreich vielleicht in ein paar Jahren sogar mit einer eigenen Islampartei antreten?
    Antwort: Ziemlich sicher.

    • oberösi
      29. Dezember 2014 12:08

      Vural Öger, Inhaber von Öger-Tours, für die SPD bis 2009 im Europa-Parlament, bereits vor Jahren bei einem Festessen mit türkischen Landsleuten gegenüber der größten türkischen Zeitung “Hürriyet”:
      „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kamuni Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1529 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.“

      Das, was für Deutschland gilt, gilt auch für Österreich.

      Die Frage wird daher in ein paar Jahren sein: wird die türkische Mehrheit Österreichs überhaupt noch eine Partei autochthoner Österreicher antreten lassen?

    • Rosi
      29. Dezember 2014 12:40

      Ich glaube nicht, daß es ein paar Jahre dauert.

    • fewe (kein Partner)
      31. Dezember 2014 02:27

      @oberösi: Ich habe erst unlängst - weiß nicht wo - gelesen, dass es hochgerechnet im Jahr 2045 bereits 50 Mio. Türken in Deutschland sein werden.

      Das Problem ist halt das selbe wie in Österreich. Deutschland steht so relativ gut da wegen der Deutschen wie auch Österreich wegen der Österreicher. Wenn das einmal alles aufgebraucht ist schaut es hier halt so aus wie in Anatolien. Sonderlich intelligent sind ja die Türken nicht, die hierher gekommen sind und noch kommen. Die intelligenteren gehen alle in die Türkei zurück nach hier erhaltener Ausbildung oder kommen von vornherein nicht hierher.

      Ja, sie werden ihre gewohnten Parteien hier etablieren, weil das dann in spätestens 50 Jahren an die Türkei angebunden werden wird. Das Völkerrecht ermöglicht das ja, wenn die einmal in der Mehrheit sind.

      Es ist sanfter Genozid, was die SPÖ und andere politische Verbrecherorganisationen hier in Europa veranstalten.

    • Capt. (kein Partner)
      06. Januar 2015 01:57

      100% sicher. Die Ursache können sich die Frauen um den Hals hängen. Sie sagen mit "Ihrem" Bauch und "Ihrem" Baby können sie machen was "sie" wollen.
      Das ist im ISLAM genauso, bloß da ist es "Sein" Kind im Bauch "seiner" Frau mit dem "er" machen kann was er will. Umbringen darf er es aber erst wenn es den ISLAM verlassen will. Dann "muß" er sogar, so leid es ihm tut, es steht so im Koran.
      Das geschieht selten und die Kinder sind zahlreich. Abtreibung dagegen geschieht millionenfach und die Kinder sind Tod. Das alleine ergibt eine Islamisierung und zusammen mit der Einwanderung aus dem Islamischen Kriegs-Ländern entsteht eine aggressive Parallelgesellschaft die zu allen Überfluß noch feindl

  19. kritikos
    29. Dezember 2014 01:47

    Die Aussage von Frau Yilmaz ist eine Seite der Medaille, die positive. Negativ ist, dass die erdoganhörigen Türken evt. radikalisiert werden. Auf jeden Fall aber mutig von der SPÖ, klar Stellung zu beziehen und nicht zu taktieren.
    Es ist aber auch zu überlegen bzw. nicht klar erkenntlich, was das Islam-Gesetz für die zwar zahlenmäßig deutlich kleinere, aber auch deutlich radikalere Gruppe der Moslems aus Mittelost und Afrika bedeutet. Die ist ja noch weniger intergrationswillig und - zugegebenerrmaßen - von der Bevölkerung auch weniger akzeptiert. Deren Förderung wird wohl weiterhin auf geheimen Kanälen ablaufen.
    Trotz allem: Es kommt ein neues Jahr und hoffen wir das beste. Prosit!





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