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Die kubanische Sensation und was dahintersteckt

Das ist historisch: Kuba kehrt nun in immer schnellerem Tempo in den Kreis der zivilisierten Nationen zurück. Damit ist bald Nordkorea der letzte Überrest des stalinistischen Kommunismus – und selbst dort gibt es leichte Signale der Lockerung –, würden nicht Länder wie Venezuela sich diesem Modell wieder rapide nähern.

Es ist jedenfalls gut, dass die kubanische Wende schon seit einiger Zeit und schrittweise geschieht, auch wenn der Austausch von Botschaftern mit den USA und die gleichzeitige Freilassung vieler politischer Gefangener sicher der allergrößte dieser Schritte ist. Vieles spricht dafür, dass eine geordnete, aber rasche Liberalisierung eher den totalen Zusammenbruch, Chaos und Massenflucht verhindern kann als eine Revolution.

Freilich: Selbst wenn der kluge Weg energisch weitergegangen wird, stehen den Kubanern noch viele Jahre der Not bevor. Denn die Schäden, die kommunistische Jahrzehnte angerichtet haben, lassen sich nicht über Nacht beheben.

Das haben wir auch im letzten Vierteljahrhundert in Osteuropa gesehen. Aber dort haben wir auch gesehen, dass jene Länder, die mutig und entschlossen als erste den steinigen Weg einer Schocktherapie gegangen sind, heute am Ziel angekommen sind. Was interessanterweise nur in Ländern des nördlichen Osteuropa passiert ist: in Polen, den baltischen Staaten, Tschechien und in der Slowakei. Wenn Tschechien heute etwa auf den Anleihemärkten niedrigere Zinsen als das Reformverweigererland Österreich zahlen muss, ist das der beste Beweis für den Erfolg.

Ganz anders weiter im Süden: Vom gesamten Balkan bis zur Ukraine hat man geglaubt, dass man nach dem Ende des Kommunismus keine weitere Anstrengung zu setzen hätte. Daher steckt man dort so tief im Elend wie eh.

Das heißt aber auch für Kuba: Der weitaus größte Teil des Weges liegt noch vor dem Land. Und der ist der schwierigste. Ab jetzt kann Havannas Propaganda auch nicht mehr sagen, dass die USA an allem Elend schuld wären.

Man geht wohl in der Annahme nicht fehl, dass ein Hauptgrund für die kubanische Friedfertigkeit der wirtschaftliche Zusammenbruch in Venezuela und Russland ist. Diese beiden Länder haben Kuba bisher durchgefüttert. Was sie als Folge des Ölpreisverfalls und einer total verfehlten Wirtschaftspolitik heute nicht mehr können.

Für Barack Obama ist die Annäherung mit Kuba jetzt schon ein Erfolg. Dieser ist für ihn umso wichtiger, als Obama in der internationalen Politik bisher ja nur katastrophale Fehler begangen hat. Man vergleiche vor allem Chaos, Not und Leid von Libyen bis Afghanistan mit der Zeit vor seinem Amtsantritt. Obama hat mit seiner Blauäugigkeit in hohem Ausmaß Schuld an diesem Chaos.

Deshalb hat er natürlich umso kompromissbereiter auf die Liberalisierungsschritte in Kuba reagiert.

Und wir alle können uns jedenfalls freuen, dass ein Konfliktherd total entschärft ist, der die Welt einst so nahe wie nie in der gesamten Geschichte an den Rand eines umfassenden Atomkriegs geführt hatte.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2014 20:09

    Armes Kuba! Hoffentlich wird es nicht wieder zur Bordell-Insel der Amerikaner im Würgegriff der amerikanischen Mafia.
    Deren Vertreibung als Folge der kubanischen Revolution hat zur Gründung von Las Vegas geführt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2014 10:39

    Guantánamo bleibt weiter augelagertes US-Gefaengnis im Gegensatz zum Versprechen des Friedensnobelpreisträgers Obama. Der Botschafter Tausch ist das Feigenblatt zu seinem gebrochenen Versprechen es zu schließen.
    Kuba hat keine Analphabeten und einen hohen Bildungsstandards, im Gegensatz zur USA (Und Österreich). Welche Wirtschaft mehr schwächelt, Kuba& Venezuela& Russland oder die Ukraine & EU ist leicht festzustellen, aber unerwünscht. Jedenfalls kostet uns die Ukraine enorm viel Geld, damit wären die 3 anderen Staaten saniert und das ohne Krieg.
    Der jüdische Freimaurer und Verbrecher Meyer Lansky wird sicher nicht mehr nach Kuba kommen um sein liberales Puff und Verbrecher Paradies zu erneuern, das haben die Kubaner gelernt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2014 20:21

    Endlich eine "Jubelmeldung" über die geliebten USA:
    Man wird eine Botschaft in Havanna eröffnen, Spione austauschen und Obama bekennt:

    "Der bisherige Ansatz der US-Politik sei nicht mehr zeitgemäß und habe den Interessen seines Landes nicht gedient. "Isolation hat nicht funktioniert. Es ist Zeit für einen neuen Ansatz."
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/usa-wollen-wieder-botschaft-auf-kuba-eroeffnen

    Na und, hinter jeder derartiger Aktionen muss man als gelernter Amerika-Beobachter eine Heimtücke vermuten, so etwas kommt nicht von ungefähr!

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2014 19:25

    Warum hat der Kommentator AU nicht die auf die vom Weissen Haus bestätigten Vermittlungsbemühungen von Papst Franziskus erwähnt? Aber es ist viel zu früh zum Jubeln, es wird noch etliche Rückschläge geben.

    Kuba ist ein total heruntergewirtschaftes Land und es wird Jahrzehnte - auch ohne Wirtschaftsembargo - dauern, bis es den nun üblichen Standard erreicht hat. Gleiches gilt für Nordkorea, wo sich Südkorea schon heute fürchtet, nach deutschen Muster den einmal kapitulierenden Landesteil zu übernehmen und damit zu normalisieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2014 11:16

    @Riese35

    ***************!

    @Cotopaxi
    @simplicissimus
    @Wyatt

    ***************!

    Wer glaubt, dieser Schachzug Obamas sei ein durch und durch ALTRUISTISCHER, der ist ein Tor! Der Zeitpunkt ist auch bestens gewählt--- alles paßt den USA gerade jetzt gut in den Kram.

    Und WAS wird als erstes die plötzliche neue Freundschaft der Todfeinde sichtbar machen? Da erinnere man sich, was nach dem Zusammenbruch der UdSSR umgehend aus den USA flott IMPORTIERT worden ist!

    Die RAUBZÜGE der amerikanischen Oligarchen werden umgehend stattfinden---wahrscheinlich ist der COUP sogar von ihnen ausgegangen--- von langer Hand geplant!

  6. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2014 10:58

    Zum ORF-Bericht 17. Dez. 2014, 22 Uhr, über die „Kubanische Wende“ eine persönliche Beobachtung:
    Durch Zufall bekam ich diese Neuigkeit nämlich schon einige Zeit früher, wenn ich mich richtig erinnere - konkret im Spanischen Fernsehen (TVE), mit. Wie auch im - mir später zugänglichen - ORF-Bericht, waren dazu Bilder der Verhandlungspartner Obama und Raúl Castro zu sehen und ein relativ langer Bericht darüber, daß der Heilige Stuhl nicht nur den Raum für persönliche Treffen zwischen Unterhändlern beider Länder bot, sondern auch für die entscheidenden Gespräche. Auch, daß Papst Franziskus einen persönlichen Brief an Obama zu Fragen einer neuen Kuba-Politik schrieb. Illustriert war der Bericht durch Bilder des Papstes und vom Petersplatz.
    Beim ORF wurde relativ nüchtern über die „Kubanische Wende“ in einem Direktkontakt mit den USA, nicht aber von der Sprecherin in Österreich, die diplomatischen Aktivitäten des Vatikans erwähnt. Nur die befragte Korrespondentin aus USA merkte in einem Nebensatz auch Papst Franziskus an.
    Vielleicht höre ich schon das Gras wachsen - aber häufig erscheinen mir die ORF-Nachrichten bereits „vorgefiltert“.

  7. Ausgezeichneter KommentatorRikdag
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Dezember 2014 08:55

    Es ist völlig ausgeschlossen, daß unter den Auspicien der USA ein Gesundungsprozeß stattfinden kann.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2014 18:50

    Mir scheint diese Erklärung nicht glaubwürdig. Kuba hat schon lange eine Verbesserung der Beziehungen mit den USA angestrebt, aber die USA hatten keinen großen Bedarf an einem armen Verwandten. (siehe Embargo der USA gegen Kuba) Und jetzt plötzlich geht das?


alle Kommentare

  1. Caro (kein Partner)
  2. Paul Fischer (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:27

    Die neue Politik in Kuba hat auch den Friedensprozess zwischen der terroristischen FARC und der kolumbianischen Regierung beschleunigt. Es wird spannend sein, wie der kubanisch-amerikanische Präsidentschaftsaspirant Marco Rubio darauf reagiert und die gesamte Million der 1959 exilierten Oberschicht der Zuckerinsel. Ich persönlich freue mich darauf, bald von Key West nach Havanna per Fähre reisen zu können.

  3. Vinod (kein Partner)
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  6. Tik Tak (kein Partner)
    20. Dezember 2014 13:37

    Und wieder ein schwachsinninger Propagandaeintrag vom Unterberger.

    1.) Kann der US Präsident zwar die diplomatischen Beziehungen wieder herstellen, nicht aber die Sanktionen beenden, das kann nur der Kongress.
    2.) Wird der republikanerdominierte Kongress dies nicht tun, die brauchen die Latinos-Wähler.
    3.) Ist die ganze Aktion bestenfalls ein PR Gag von der US Variante vom Faymann, dem Obama, damit er den Republikanern ein Ei legen kann.

    Und, Unterberger, wo bleibt der Kommentar zu den von Ihnen so gerne gelittenen Nazis in der ukrainischen Regierung oder dem CIA Folterskandal?

    Sie machen sich durch Ihre schweigende Zustimmung mitschuldig.
    An Ihren Händen klebt Blut.

  7. heartofstone (kein Partner)
    19. Dezember 2014 22:04

    Da sich China als Abnehmer der russischen Bodenschätze (Öl und vor allem Gas) anbietet würde ich es vestehen wenn RU den Gashahn Richtung Europa abdreht. Verträge sind neuerdings eh nur mehr Makulatur. Die USA können ja Europa per Flüssiggas locker versorgen ... Ups ...

  8. heartofstone (kein Partner)
    19. Dezember 2014 21:57

    Ui da werden sich die im Süden lebenden US-Amerikaner aber freuen wenn ihre Bundesstaaten jetzt auch noch von kommunistischen Kubanern und nicht nur von illegalen Mexikanern und sonstigen Südamerikanern (oft Minderjährig) überrannt werden ... oder setzt jetzt einen Welle der Reimmigration Richtung Kuba ein? *g*

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Husein Obama, da nicht in den USA geboren, nie Präsident der USA hätte werden dürfen ... seine Rede in Kairo darf sich der Mohammedaner im Weißen Haus gerne dorthin stecken wo die Sonne nie hinscheint ... und ja ich darf mir als Österreicher immer noch erlauben den US-Präsidenten einen Islamofaschisten zu schimpfen ...

  9. Zraxl (kein Partner)
    19. Dezember 2014 18:50

    Mir scheint diese Erklärung nicht glaubwürdig. Kuba hat schon lange eine Verbesserung der Beziehungen mit den USA angestrebt, aber die USA hatten keinen großen Bedarf an einem armen Verwandten. (siehe Embargo der USA gegen Kuba) Und jetzt plötzlich geht das?

    • Zraxl (kein Partner)
      19. Dezember 2014 18:54

      Es herrscht wieder kalter Krieg (Dank des geschickt eingefädelten Putschs in der Ukraine.) Jetzt versucht jede Partei, Einflussspähren zu sichern. Egal um welchen Preis. Die USA schließen Kuba in die Arme und entschärfen damit vermutlich einen strategisch gefährlichen Brückenkopf Russlands. Russland nimmt diplomatischen Kontakt zum grauslichsten Regime dieser Welt auf. Eine "Liberalisierung" oder eine Verbesserung der prekären Situation der Bürger dieser Länder spielen keine große Rolle - allenfalls als Marketingargument.

      Entgegen dem letzten Absatz von Dr. Unterberger fürchte ich das Gegenteil: Das Ziel ist eine strategische Aufrüstung, um in einem allenfalls kommenden (Atom-)Krieg bessere Karten zu haben.

  10. Erich Bauer
    19. Dezember 2014 14:40

    Ich fühle mich bemüßigt, in diese Cuban-Cheer-Leader-Veranstaltung einen Wermutstropfen einzubringen... Es geht nämlich um mehr als um eine ev. neu entstehende Bordell-Insel, frei nach Dr.Sex (Kinsey)... für unzählige Mr. Green (Honoratioren aus EUSA).

    2 Stunden Ewald Stadler:

    https://www.youtube.com/watch?v=LHMj-eMeTSA

    Nicht zuletzt ist das auch für die "westlichen" Völkerrecht-Winkeladvokaten gedacht.

    Ich habe jedenfalls nicht vor zu Weihnachten nach Kuba, DomRep. oder Thailand (wie die Familienministerin) zu fahren. Ich halt es da wie Wolfgang Ambros: "Weihnachten wie immer"...

    https://www.youtube.com/watch?v=KqGRpCnakmM

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2014 17:29

      Bitte, schaut Euch den Stadler an. Auch die 1 stündige Fragestunde nach seinem Vortrag... Es ist wirklich wichtig.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      20. Dezember 2014 07:38

      Mag. Ewald Stadler folgt in seinen einleitenden Ausführungen nahezu wortgleich dem Vortrag von Prof. Dr. Peter Bachmaier «Strategie der Spannung-
      Der Staatsstreich in Kiew und der Widerstand in der Ostukraine".

  11. Majordomus
    18. Dezember 2014 22:51

    Interessant: USA wollen Kubanern ins Internet helfen
    (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kurswechsel-USA-wollen-Kubanern-ins-Internet-helfen-2500202.html )

    Im Moment geht Kuba über eine Leitung nach Venezuela ins Internet. Beim Abhören dieser Leitung hat die NSA offenbar Reibungsverluste, die sie jetzt loswerden möchte. Und wie soll man ohne Botschaft in Kuba an den inner-kubanischen Internetverkehr drankommen? Ein weißer Fleck auf der Abhör-Landkarte, das geht einfach gar nicht! Möglicherweise sitzen da ganz nah am amerikanischen Festland die Bösewichte gemütlich unter Palmen und knobeln ungestört Terroranschläge aus, da muss man doch was unternehmen!!1!

  12. Rikdag
    18. Dezember 2014 14:00

    Österreich ist kein westliches Land. Mit dem, was die USA vertritt, hat Österreich nichts, aber auch gar nichts zu schaffen. Die Politik von Buohl-Schauenstein hat Österreich in den Abgrund geführt, und die heutiges Sapadniki werden Österreich ein weiteres Mal an den Abgrund führen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

  13. Undine
    18. Dezember 2014 11:16

    @Riese35

    ***************!

    @Cotopaxi
    @simplicissimus
    @Wyatt

    ***************!

    Wer glaubt, dieser Schachzug Obamas sei ein durch und durch ALTRUISTISCHER, der ist ein Tor! Der Zeitpunkt ist auch bestens gewählt--- alles paßt den USA gerade jetzt gut in den Kram.

    Und WAS wird als erstes die plötzliche neue Freundschaft der Todfeinde sichtbar machen? Da erinnere man sich, was nach dem Zusammenbruch der UdSSR umgehend aus den USA flott IMPORTIERT worden ist!

    Die RAUBZÜGE der amerikanischen Oligarchen werden umgehend stattfinden---wahrscheinlich ist der COUP sogar von ihnen ausgegangen--- von langer Hand geplant!

  14. A.K.
    18. Dezember 2014 10:58

    Zum ORF-Bericht 17. Dez. 2014, 22 Uhr, über die „Kubanische Wende“ eine persönliche Beobachtung:
    Durch Zufall bekam ich diese Neuigkeit nämlich schon einige Zeit früher, wenn ich mich richtig erinnere - konkret im Spanischen Fernsehen (TVE), mit. Wie auch im - mir später zugänglichen - ORF-Bericht, waren dazu Bilder der Verhandlungspartner Obama und Raúl Castro zu sehen und ein relativ langer Bericht darüber, daß der Heilige Stuhl nicht nur den Raum für persönliche Treffen zwischen Unterhändlern beider Länder bot, sondern auch für die entscheidenden Gespräche. Auch, daß Papst Franziskus einen persönlichen Brief an Obama zu Fragen einer neuen Kuba-Politik schrieb. Illustriert war der Bericht durch Bilder des Papstes und vom Petersplatz.
    Beim ORF wurde relativ nüchtern über die „Kubanische Wende“ in einem Direktkontakt mit den USA, nicht aber von der Sprecherin in Österreich, die diplomatischen Aktivitäten des Vatikans erwähnt. Nur die befragte Korrespondentin aus USA merkte in einem Nebensatz auch Papst Franziskus an.
    Vielleicht höre ich schon das Gras wachsen - aber häufig erscheinen mir die ORF-Nachrichten bereits „vorgefiltert“.

  15. socrates
    18. Dezember 2014 10:39

    Guantánamo bleibt weiter augelagertes US-Gefaengnis im Gegensatz zum Versprechen des Friedensnobelpreisträgers Obama. Der Botschafter Tausch ist das Feigenblatt zu seinem gebrochenen Versprechen es zu schließen.
    Kuba hat keine Analphabeten und einen hohen Bildungsstandards, im Gegensatz zur USA (Und Österreich). Welche Wirtschaft mehr schwächelt, Kuba& Venezuela& Russland oder die Ukraine & EU ist leicht festzustellen, aber unerwünscht. Jedenfalls kostet uns die Ukraine enorm viel Geld, damit wären die 3 anderen Staaten saniert und das ohne Krieg.
    Der jüdische Freimaurer und Verbrecher Meyer Lansky wird sicher nicht mehr nach Kuba kommen um sein liberales Puff und Verbrecher Paradies zu erneuern, das haben die Kubaner gelernt.

  16. Rikdag
    18. Dezember 2014 08:55

    Es ist völlig ausgeschlossen, daß unter den Auspicien der USA ein Gesundungsprozeß stattfinden kann.

  17. terbuan
    17. Dezember 2014 20:21

    Endlich eine "Jubelmeldung" über die geliebten USA:
    Man wird eine Botschaft in Havanna eröffnen, Spione austauschen und Obama bekennt:

    "Der bisherige Ansatz der US-Politik sei nicht mehr zeitgemäß und habe den Interessen seines Landes nicht gedient. "Isolation hat nicht funktioniert. Es ist Zeit für einen neuen Ansatz."
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/usa-wollen-wieder-botschaft-auf-kuba-eroeffnen

    Na und, hinter jeder derartiger Aktionen muss man als gelernter Amerika-Beobachter eine Heimtücke vermuten, so etwas kommt nicht von ungefähr!

  18. Rikdag
    17. Dezember 2014 20:14

    Weder "Tschechien", noch die Slowakei liegen im nördlichen Osteuropa.

  19. Cotopaxi
    17. Dezember 2014 20:09

    Armes Kuba! Hoffentlich wird es nicht wieder zur Bordell-Insel der Amerikaner im Würgegriff der amerikanischen Mafia.
    Deren Vertreibung als Folge der kubanischen Revolution hat zur Gründung von Las Vegas geführt.

    • Riese35
      18. Dezember 2014 01:12

      ***********!

      Vielleicht werden die US-Oligarchen nun in Kuba auf Einkaufstour gehen. Billig zu haben wird es ja sein, und über die US-Politik wird man schon Einfluß auf eine günstige Gestaltung der Rahmenbedingungen nehmen können.

    • simplicissimus
      18. Dezember 2014 05:27

      Selbstverständlich wird es das wieder werden, ein regionales Bordell und Spielkasino.
      Bisher war es das Bordell sozialistischer und anderer Gewerkschaftsfunktionäre.
      Warum sollte sich da etwas Grundlegendes ändern?

    • Wyatt
      18. Dezember 2014 08:09

      @ simplicissimus
      NEIN, Cuba war bislang ein Beispiel, dass ein Leben ohne "Hollywood, Fastfood Kulturvernichtung" vielleicht auf andere Weise lebenswert ist, zumindest man sich nicht in Guantanamo befindet.

  20. Gerhard Pascher
    17. Dezember 2014 19:25

    Warum hat der Kommentator AU nicht die auf die vom Weissen Haus bestätigten Vermittlungsbemühungen von Papst Franziskus erwähnt? Aber es ist viel zu früh zum Jubeln, es wird noch etliche Rückschläge geben.

    Kuba ist ein total heruntergewirtschaftes Land und es wird Jahrzehnte - auch ohne Wirtschaftsembargo - dauern, bis es den nun üblichen Standard erreicht hat. Gleiches gilt für Nordkorea, wo sich Südkorea schon heute fürchtet, nach deutschen Muster den einmal kapitulierenden Landesteil zu übernehmen und damit zu normalisieren.

    • loke
      17. Dezember 2014 20:27

      Wer legt hier den" Üblichen" Standard fest,ich kann Ihnen versichern,den Kubanern geht es bedeutend besser als sie glauben,habe Verwandtschaft dort und bin auch regelmäßig im Land.Kann Ihnen versichern wir können uns sehr viel abschauen,die Leute sind sehr zufrieden,freundlich und keine Kriminalität.

    • Herbert Sutter
      17. Dezember 2014 20:42

      Herr Pascher:

      Ein Hoffnungsschimmer für Kuba ist sicher das relativ hohe Bildungsnivau. Ja, das Land ist arm. Aber es hat - wenn ich die Medienberichte korrekt interpretiere - die niedrigste Analphabetenrate im Vergleich zu den Ländern der Umgebung.

      Kuba hat viele Universitätsabsolventen. Und die kubanischen Ärzte die unter anderem auch in den Ebola-Gebieten in Afrika helfen sind sowieso berühmt.

      Danke für Ihren Hinweis auf Papst Franziskus.

      Auch im PRESSE-Artikel wird das erwähnt:

      Ende der Eiszeit: USA und Kuba versöhnen sich
      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4621645/Ende-der-Eiszeit_USA-und-Kuba-versohnen-sich?_vl_backlink=/home/index.do

      Ein außenpolitischer Berater Obamas formulierte die Kurswende im Gespräch mit Journalisten noch schärfer: „Wenn es eine US-Außenpolitik ist, die ihr Ablaufdatum überschritten hat, dann die vis-à-vis Kuba.“

      Er hob die wesentliche Rolle von Papst Franziskus hervor. Nach dem Beginn diskreter Gespräche unter kanadischer Vermittlung um Juni 2013 habe der Papst im heurigen Sommer brieflich an Obama und Castro persönlich appelliert. „Das war außergewöhnlich“, sagte er. „Wir haben von ihm bisher noch nie solche Schreiben erhalten.“ ....

      Für mich ist es logisch dass nur ein Präsident von den Demokraten wie Obama für diesen historischen Schritt der Versöhnung mit Kuba bereit ist.

      Die antikommunistischen Exilkubaner die Miami die letzten Jahrzehnte beherrschten waren & sind treue Republikaner-Wähler und die beeinflussen die Republikaner. Aber die junge Generation die in Miami nachwuchs ist nicht mehr so verbittert wie die geflüchteten Exilkubaner, siehe auch:

      Exilkubaner: Sehnsucht nach der alten Heimat in Little Havanna

      http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4621848/Exilkubaner_Sehnsucht-nach-der-alten-Heimat-in-Little-Havanna?direct=4621645&_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/4621645/index.do&selChannel =

    • Gerhard Pascher
      17. Dezember 2014 21:35

      loke und Herbert Sutter:
      auch ich kenne Kuba - und zwar nicht nur die Tourismusenklaven. Haben Sie die klapprigen uralten Autos sowie die seit Jahrzehnten nicht mehr reparierten Häuser übersehen?
      Mit Standard meine ich den in den USA und Europa gegenwärtigen "Lebens"standard. Es stimmt aber, dass viele Familienmitglieder aus dem Ausland die Zurückgebliebenen unterstützen und auch ein gewaltiger Ärzteüberschuss herrscht, welcher vielen anderen Staaten zugute kommt. Es stimmt auch, dass die Leute freundlich und gezwungenermaßen zufrieden sind (sein müssen) und die Kriminalität infolge der Diktatur sehr gering ist.
      Ähnlich wie in der verblichenen DDR: der kubanische Staat ist Pleite!

    • Wyatt
      18. Dezember 2014 12:22

      Herr Pascher,

      ......Es stimmt auch, dass die Leute freundlich und gezwungenermaßen zufrieden sind (sein müssen) und die Kriminalität infolge der Diktatur sehr gering ist.......

      Sie geben also zu, dass die Menschen auf Cuba - auch in einer bislang von der USA abgeschotteten "Beglückung" - freundlich und zufrieden sind. Auch die Kriminalität ist sehr gering...........

      Nur das Zufriedensein müssen, - kommt vielleicht bei uns demnächst als EU-Verordnung, trifft aber auf Cuba eher aufgrund der allgemeinen Lebenseinstellung zu und lässt sich sicher nicht vorschreiben.

      Die geringe Kriminalität ist keine Folge der Diktatur, sondern Folge der zufriedenstellenden allgemeinen Lebensumstände - egal welcher Hautfarbe - der Menschen auf Cuba aber vor allem aufgrund der strengen Einreise und Einwanderungsbedingungen.

    • socrates
      19. Dezember 2014 00:21

      Das kommt auf die Perspektive an, unter der man es betrachtet: "Gewaltakt namens Wiedervereinigung" | Telepolis
      www.heise.de › Telepolis › Politik
      09.11.2014 - Rolf Hochhuth über Wessis, Ossis und das Treuhand-Unrecht. In den Jahren 1989/1990 war in der DDR das Unglaubliche geschehen: Der ...

  21. Josef Maierhofer
    17. Dezember 2014 19:11

    In den USA leben sehr viele Kubaner, die ganz sicher den Gesundungsprozess beschleunigen werden.

    So lange aber den Menschen von der Politik staatliche Hilfe ohne Not versprochen wird, so verhindert genau dieses Versprechen, dass die Menschen arbeiten und kämpfen und so lange kann es nicht aufwärts gehen, nirgendwo.

  22. Herbert Sutter
    17. Dezember 2014 19:00

    Ich bin sicher nicht der einzige der auf die Zahlensymbolik schaut, nämlich die besondere Zahl 100:

    1917: Das Jahr des Beginns der praktischen Umsetzung des Kommunismus, die Schaffung des ersten sozialistisch/kommunistischen Staats durch Lenin

    Nach 100 Jahren: 2017 - wie wird es sein? Wird bis 2017 ein Ende sein mit den verbliebenen letzten kommunistischen Ländern? Wird es bis 2017 eine Wende in diesen Ländern geben?

    • machmuss verschiebnix
      17. Dezember 2014 20:17

      2017 werden gewiss noch zwei kommunistische Länder übrig sein : Nordkorea, Ösistan

    • Undine
      17. Dezember 2014 21:17

      @machmuss verschiebnix

      Bis dahin wird der Kommunismus in der EU weiter fortgeschritten sein. Der "Rettungsschirm", den va die Deutschen finanzieren und wir Österreicher und noch eine Handvoll Nettozahler wird der Schlüssel dazu sein: Durch die MILLIARDEN, die von den fleißigen Ländern zu den "weniger fleißigen" (politisch korrekt ausgedrückt) Ländern fließen, werden zuletzt ALLE GLEICH ARM sein. Erfolgreiche Umverteilung nach kommunistischer Manier halt. Vielleicht schafft es die EU bis 2017!





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