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Warum will die Industriellenvereinigung das Bildungssystem zerstören?

Steckt da nur Ahnungslosigkeit in Hinblick auf Schulen, Familien und Erziehung dahinter? Sicherlich (Warum auch sollten Industrielle mehr von Bildung verstehen als Lehrer und Pädagogen?) Aber diese Antwort ist absolut nicht ausreichend, um das Einschwenken der IV auf rotgrüne Zwangssysteme zu erklären. Denn diese stehen ja in jeder Hinsicht total im Widerspruch zu einer leistungsorientierten, freien und liberalen Wettbewerbsgesellschaft, für die bisher die Industriellenvereinigung gestanden ist.

Die wirkliche Erklärung, warum die IV im totalen Widerspruch zu ihrer bisherigen Rolle als Hort liberalen und unternehmerischen Denkens seit einiger Zeit linke Bildungs-Phrasen nachbetet, liegt in der Mitgliederstruktur. Die IV hat in den letzten Jahren viele neue Mitglieder aus dem Kreis sozialdemokratischer Unternehmen – bis hin zur ÖBB! – aufnehmen können. Das hat die Kassen einer auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhenden Vereinigung gut gefüllt. Im Gegensatz zu früher jammert die IV daher auch nicht mehr über Mitgliedschaftssorgen.

Nur sollte niemand glauben, dass ÖBB&Co aus plötzlicher Liebe zur liberalen Marktwirtschaft beigetreten sind. Vielmehr haben die neuen linken Mitglieder ganz gezielt und strategisch verlangt, nun selbst einen ideologischen Bereich führend zu übernehmen, wo sie die Politik der IV in ihrem Sinne diktieren können. Das hilft der SPÖ noch viel mehr als plumpe Kronenzeitungsinserate für Werner Faymann auf ÖBB-Kosten.

Der von den linken Unternehmen verlangte Bereich war die Bildung. Daher hat die IV auch  die Hauptträger-Rakete für das – dann an den Wahlurnen jämmerlich gescheiterte – „Bildungsvolksbegehren“ des Altsozialisten Hannes Androsch gebildet. Und ihr neuestes Bildungskonzept ist ja nur die nahtlose Wiederholung dieses Androsch-Begehrens.

Der Bildungsbereich ist keineswegs ein problemfreies Feld. Über ihn muss man tatsächlich ständig nachdenken. Dabei kommen immer mehr Pädagogen und Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass vor allem

  • das ständige leistungsfeindliche Herumreformieren der letzten Jahrzehnte,
  • das Nichtreagieren auf die Zuwanderung Hunderttausender Menschen mit Drittweltprägung
  • und der rapide wachsende Anteil einer antiaufklärerischen Religion

die zentralen Hauptprobleme geworden sind.

Die IV-Bildungskonzepte jedoch gehen kein einziges dieser Probleme an.

Dass gerade jetzt schon wieder ein solches Konzept vorgelegt worden ist, hängt mit dem neuen ÖVP-Obmann zusammen. Während die ÖVP die letzten Wahlen noch mit der Garantie „keine Gesamtschule“ absolviert hat, was auch ihren vielfach erwarteten Absturz verhindert hat, ist ja Reinhold Mitterlehner offensichtlich bereit, alle Wahlversprechen seiner Partei zu müllen. Auch und gerade im Schulbereich gilt das als wahrscheinlich. Mitterlehner hat sich da bisher überhaupt noch nicht kundig gemacht; daher erhoffen sich finanzstarke Einflüsterer ein leichtes Spiel.

In einigen zentralen Punkten sei in der Folge aufgezeigt, warum gerade eine ursprünglich klassische liberale Vereinigung mit der jetzigen Bildungspolitik der IV frontal die eigenen Prinzipien verletzt hat:

  1. Wenn ausgerechnet die IV massiv für Ideen ins Feld zieht, die eine Verstaatlichung der Kinder vorsehen (Zwangs-Ganztagsschule), dann ist das ein Bruch mit dem absoluten Grundprinzip jedes liberalen Denkens. Das da heißt: möglichst wenig Staat.
  2. Würde die IV jene Prinzipien im Bildungswesen anwenden, die sie sonst vertritt, dann würde sie für noch viel mehr Vielfalt und Wettbewerb zwischen den Schulen kämpfen und nicht für einen achtjährigen Einheitsbrei einer Zwangsgesamtschule.
  3. Wenn ausgerechnet die IV ein Konzept vorlegt, das dramatische Mehrkosten auslöst (Schule ab 5, Ganztagsbetreuung, Gesamtschulen), dann wird sie nie mehr mit Glaubwürdigkeit gegen eine weitere Erhöhung der Steuerlast auftreten können.
  4. Wenn die IV Bildung seriös behandeln würde, würde sie wenigstens eine Evaluierung der bisherigen Gesamtschulen abwarten. Aber das wollen die linken Ideologen nicht, weil die Evaluierung ganz böse ausfallen dürfte. Und daher will die mitgliedergierige IV auch nicht.
  5. Wenn die IV allen Ernstes Österreich mit Finnland vergleicht, ohne den hierzulande neunmal so hohen Anteil von Schülern einer fremden Muttersprache zu erwähnen, dann verletzt sie damit selbst die minimalsten intellektuellen Erfordernisse jeder seriös sein wollenden Diskussion.
  6. Wenn die IV international wirklich vergleichen würde, hätte sie sehen müssen, dass etwa in Deutschland die Bundesländer ohne Gesamtschule (vor allem im Süden) dramatisch bessere Bildungsergebnisse haben als die Länder mit Gesamtschulen. Auch die Schweizer Erfahrung spricht genau in die gleiche Richtung.
  7. Wenn die IV nur ein bisschen internationale Ahnung hätte, dann würde sie sehen, wie in vielen Gesamtschulländern die wohlhabenden Familien in Gegenden ziehen, wo es gute Schulen gibt (oder ihre Kinder in sauteure Privatschulen schicken). Die Armen müssen hingegen dort bleiben, wo die Schulen schlecht sind. Ist eine solche soziale Segregation, die insbesondere in den USA und Großbritannien dramatisch sichtbar ist, insgeheim sogar beabsichtigt? Aber wenn die schlichten Menschen aus der IV auch das nicht wissen, dann zahle ich ihnen gerne ein Ticket nach Amerika.
  8. Wenn die IV intellektuell redlich wäre, würde sie nie Sätze sagen wie: „Wollen wir uns wirklich anmaßen, abschließend zu beurteilen, welches Potenzial in Zehnjährigen steckt?“ Dann wahr ist, dass im gegenwärtigen Schulsystem nie jemand „abschließend“ beurteilt wird, dass viele Menschen erst mit 14 oder 18 oder noch später in eine ganz andere Bildungskarriere umsteigen. Und ebenso wahr ist aber auch die Erkenntnis fast aller Pädagogen, dass man schon bei Drei- bis Vierjährigen mit hoher Treffsicherheit sehr exakte Bildungsprognosen abgeben kann.
  9. Wenn die IV nur ein bisschen auf das hören würde, was auch zahllose internationale Schulexperten sagen, dann würde sie das Ergebnis kennen, wenn man Kinder acht Jahre über einen Kamm schert: Die Begabten fühlen sich unterfordert und verlieren vielfach jede Lust auf Schule; die Bildungsfernen fühlen sich überfordert und schalten ebenfalls innerlich ab.
  10. Wenn der IV wirklich etwas an der Zukunft Österreichs im internationalen Hochleistungswettbewerb gelegen wäre, dann würde sie mit aller Kraft für mehr und bessere Hochbegabten-Schulen kämpfen.
  11. Wenn die IV eine echte Verbesserung für die Schulen will, dann würde sie den Lehrern mehr Mittel in die Hand geben gegen Kinder, die alle anderen stören, die jede Kooperation verweigern, die oft ganze Klassen terrorisieren.
  12. Wenn der IV die vielen Kinder mit fremder Muttersprache ein Anliegen sind, dann würde sie für Vorbereitungsklassen kämpfen, in denen diese Kinder wirklich gut Deutsch lernen müssen, bevor sie in normale Klassen gehen dürfen. Denn dann wüsste sie, dass sonst jeder Unterricht in diesen normalen Klassen verpufft. Ohne vorherige(!!) Konzentration auf die deutsche Sprache (und mehr disziplinäre Möglichkeiten für die Lehrer) werden bildungsferne Kinder auch nach zehn oder fünfzehn Jahren Gesamtschule nicht Lesen, Schreiben, Rechnen und Grüßen können – was die Wirtschaft zu Recht bei Lehrlingen moniert. Sondern sie werden als Berufswunsch „AMS“ angeben, so wie sie heute schon in deutschen Gesamtschulen auf die Frage nach ihrer Zukunft massenweise „Hartz IV“ sagen.
  13. Wenn die IV schon jemals die Worte Leistung und Qualifikation gehört hätte, dann würde sie vor allem für eines kämpfen: für die Wiedereinführung von Aufnahmsprüfungen. Für Gymnasien. Für jede andere Schule, die das will und braucht. Und insbesondere für Universitäten. Den Nutzen zeigt ja etwa das Medizinstudium, wo es seit Einführung der Aufnahmsprüfungen eine dramatisch geringere Dropout-Rate gibt.
  14. Wenn sich die IV wirklich mit der Bildung befasst hätte, dann wüsste sie, dass Österreichs Schüler nach der Volksschule (=Gesamtschule!) bei internationalen Vergleichen viel schlechter abschneiden als dann mit 14 oder 15, also nach einer differenzierten Schule.
  15. Wenn sich die IV wirklich mit Bildung befasst hätte, dann würde sie vor allem dem deplorablen Zustand und der massenweisen Geldverbrennung an Österreichs Universitäten den Kampf ansagen. Diese fallen bei jedem internationalen Ranking noch weiter zurück. Diese sind vor allem in etlichen geistes- und gesellschafts„wissenschaft“lichen Studienrichtungen katastrophal unterklassig.

Die allerminimalsten charakterlichen Erfordernisse sind –, nein: wären jedoch verletzt, wenn hinter dem jetzigen bildungspolitischen Kurs wirklich jener Zynismus stehen sollte, den viele vermuten. Der Mittelstand solle – so unterstellen viele der IV – seine Kinder ruhig acht Jahre mit den vielen total bildungsfernen Zuwanderern aus der Türkei und Afrika in Gesamtschulen zusammenstecken. Dort mögen die bildungsorientierten Mittelstandskinder ein bisschen abfärbend wirken und den Zuwandererkindern beim Lesen- und Schreibenlernen helfen, auch wenn dabei ihre eigene Bildung unter die Räder kommt. Die Industriellen jedoch können es sich allemal leisten, ihre eigenen Kinder in teure Privatschulen zu schicken. Am besten gleich in der Schweiz, damit man das hiesige Gesamtschulelend dann von hoher moralischer Warte ohne Kontaminierung der eigenen Kinder beobachten kann.

Nein, diese Haltung wäre so widerlich, dass ich sie noch immer nicht glauben kann.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 07:48

    nur eine Frage an Präsident Kapsch:
    In einem Interview haben Sie einmal betont, dass Ihnen die Bildung Ihrer Kinder etwas ganz wichtiges sei.
    In welche Schule(n) gehen, bzw. gingen Ihre Kinder?
    In eine öffentliche Neue Mittelschule?
    In eine österreichische Schule?

    Wasser predigen und Wein trinken ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 01:10

    Ich weiß nicht, ob AU's Erkenntnis, daß die IV den linken ÖBB-Industriellen den Bereich "Bildung" überließ, wirklich stimmt. Denkbar wäre es durchaus. Die Umformung unseres Justizsystems in eine BSA-Sektion ist ja auch gelungen. Aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde eine linx-grüne Spielwiese für Meinungsmanipulatoren. Und die Universitäten werden von spätpubertierenden Marxisten aus den Reihen der ÖH drangsaliert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 07:42

    Liebe Mitblogger!
    Der heutige Kommentar unseres Dr. A.U. erscheint mir derart treffend und aufrüttelnd, dass er weitere Verbreitung über die BLOG - Grenzen hinaus finden sollte.
    Insbesondere fände ich es wichtig, dass sich möglichst viele Mitblogger an alle Teilorganisationen der Industriellenvereinigung sowie an unseren Vizekanzler mit einer Kopie dieses Kommentars wenden, und die Frage stellen, wieso die Industriellenvereinigung unsere Kinder dem Risiko eines "Gesamtschul - Illiteratentums" ausliefern möchte?

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 03:03

    Stammt etwa der krankhafte Drang zur GLEICHMACHEREI bei INTERNATIONALEM SOZIALISMUS und NEOLIBERALISMUS aus denselben " Denkfabriken " ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 09:18

    Bei dieser Meldung über die jüngsten Bildungswünsche der IV gestern im MJ hat mich fast der Schlag getroffen! Sind denn diese Leute noch ganz bei Trost???

    Was diese zwei Herren da im Interview von sich gegeben haben ist wie aus dem Drehbuch: Wie versetze ich dem österr. Schulsystem endlich den Todesstoß!
    Kann sich der Chef der IV wirklich noch in den Spiegel schauen?

    Daß die Umsetzung dieser vernichtenden Pläne von den GRÜNEN und von den NEOS freudig beklatscht wird müßte schon ausreichen, den Herrn Kapsch zum nochmaligen Nachdenken zu veranlassen!

    http://oe1.orf.at/konsole_small?url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F00023C2F.MP3&audio_title =

  6. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 00:43

    Ich kann mir einen weiteren Grund vorstellen, weshalb die IV für obiges eintritt: Gut ausgebildete Ungebildete sind einfach eine tumbe und brauchbare Manövriermasse!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2014 03:06

    Daß Linke widerliche Haltungen vertreten, darf man immer glauben, ohne in die Irre zu gehen. Und der Vergleich von Ziegenhirten-Bälgern, die Österreichs Schulen terrorisieren, mit finnischen Kindern ist ja durchaus gewollt. Sowas stört nicht, mangelt es doch in der Politik allerorten an "minimalen intellektuellen Erfordernissen".

    Siehe hiezu vor allem die wertkonservative VP, wenn man sich etwa über Meldungen von Tiroler Landgendarmen schreckt.
    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo sociale
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2014 19:36

    Die Firma Kapsch hatte angeblich schon beim berüchtigten Datenleck im BIFIE die Finger im Spiel. Vielleicht geht es bei dieser Anbiederung an H.H. schlicht und einfach um weitere Aufträge im BIFIE bzw. Bildungsministeriumsbereich für die Firma Kapsch.


alle Kommentare

  1. Adele (kein Partner)
    08. Februar 2015 19:02

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  3. Terri (kein Partner)
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  6. Wiener Kassandra (kein Partner)
    24. November 2014 19:58

    Die Abschaffung der Nationalstaaten ist in vollem Gang. Zuerst wurde das Staatsgebiet entgrenzt (Schengen), dann das Staatsvolk in einen hochexplosiven Cocktail transformiert, und jetzt ist die Staatsgewalt dran. Dabei verschwinden Ministerien im Einheitskübel (Wissenschaft, braucht man nicht), oder sie werden durch NGOs schlicht und einfach entmachtet. Die Bildungszuständigkeit übernimmt ab jetzt die IV, morgen vielleicht die MA 48, übermorgen die IGGÖ. Wer tritt endlich auf gegen zu Millionen gekommene Expolitiker, die im Schutz des Alters- Diskriminierungsverbots ihr zerstörerisches Unwesen treiben? Tagwache, Österreicher! Selbstbewußtsein zeigen! Sieben Jahre Ostmark sind genug!

  7. Rudolf Mittendorfer (kein Partner)
    24. November 2014 08:11

    Ein Journalist soll kritisieren; aber gerade in der Schulpolitik sollten gerade die Besserwisser doch auch eigene Vorschläge unterbreiten. Oder meint Dr. Unterberger, das derzeitige Bildungssystem sei es wert, es mit Zähnen und Klauen zu verteidigen?
    Sollen die Zuwanderer am Tag möglichst brav (und billig) in den Nobelrestaurants Kartoffel schälen oder sonstige niedrige Arbeiten verrichten, in der Nacht möglich unsichtbar irgendwo unterirdisch hausen, und ihre Kinder weiterhin "bildungsfern" (Zitat Unterberger) gehalten werden?
    Stellt man sich so ein demokratisches, freies und menschwürdiges Österreich vor?

  8. Der Notar (kein Partner)
    21. November 2014 21:14

    Wollen Sie die absolut widerlichste Sendung der letzten Zeit "bewundern"? Hier ist der Link: http://religion.orf.at/tv/stories/2679706/ DDR Propaganda vom Schlimmsten-

  9. BHBlog (kein Partner)
    21. November 2014 17:04

    Warum wurden Hobby-Politiker und Industrielle wie Hans Peter Haselsteiner und Frank Stronach bisher Jahrelang von der Bundesregierung als Partner angeheuert?

    Wer entscheidet wirklich wos in der Industriellenvereinigung langgeht?

    Wenn man die Antworten kennt, kann man auch die Frage nach der Zertörung des Bildungsystems seitens IV leicht erklären.

    Meine Antworten:
    Wer das Geld hat macht die Regeln.
    Wer das Geld hat macht die Regeln.

    Nein mal im Ernst:Müsste AU nicht erkennen die linksliberalen NEOS +Team Stronach ähnliche Doktrinen wie SPÖ/Grüne verfolgen bloß Spiegelverkehrt?

    Ja zu Multikulti, ja zum Binnen-I ja zu Transgender...fragt mal den Franky was er von Conchita Wurst hält.

    • Rudolf Mittendorfer (kein Partner)
      24. November 2014 08:24

      Ist es nicht vollkommen irrelevant, was der "Franky" zur irgend etwas sagt?
      Erstens sowieso, zweitens hat er es morgen ohnehin vergessen - und das meine ich nicht böse.
      Wenn ich mir diesen Beitrag anschaue, dann ist das Bildungssystem längst zerstört, da kann es nur mehr besser werden.
      Und Unterberger hat ein bekannt-verläßliches Weltbild. Als Wechselwähler tue ich mir da schwerer.
      Das, was ich als "neo-liberal" aus den USA kennengelernt habe, die Welt von Cheney, Wolfowitz, Rumsfeld und Konsorten, hat zwar bestimmte SChichten reicher gemacht, und die Waffenindustrie und die NSA jubeln, aber für die Menschheit war dies eine Katastrophe. Was jetzt im Nahen Osten passiert ist direkte Folge dieser neoliberalen Politik.
      Und die Verfechter der "neo-liberalen Politik" in Österreich stehen vor dem Kadi und haben mit ihren tollen Privatisierungen zwar einige Taschen gefüllt - aber sicherlich nicht die öffentlichen.

  10. Biologist (kein Partner)
    21. November 2014 11:50

    Die Tatsache, daß nach Einführung der Aufnahmeprüfung nunmehr ein Großteil der Medizinstudenten das Studium auch abschließt, ist nur zu einem kleinen Teil auf die Selektion zu Beginn zurückzuführen, in größerem Umfang jedoch auf eine deutliche Senkung der Ansprüche während des Studiums. Wenn heute für die Multiple Choice - Prüfungen nicht mehr der Prüfungsstoff gelernt wird, sondern nur mehr ein einsehbarer Pool von Fragen, ans denen die Studienabteilung für den nächsten Prüfungstermin ein Fünftel auswählt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn es da und dort gegen Studienabschluß auch an medizinisch-biologischem Mittelschulwissen mangelt.

  11. peter789 (kein Partner)
    21. November 2014 06:27

    A.U. is 100% right!

  12. Homo vitae (kein Partner)
    20. November 2014 23:17

    Das westlöiche Bildungssystem kann man nicht zerstören, denn die Universitäten sind nicht dazu da, irgendwie befähigte Menschen hervorzubringen (etwa Philosophen, die philosophieren können oder Journalisten, die etwas Vernünftiges berichten können oder Psychologen etc.). Die Universitäten dienen der Verkümmerung und der Zerstörung einer gesunden Gesellschaft. Akademiker sind die Säulen einer zerstörten und sinnlosen, sozialistischen Gesellschaft.

    • heartofstone (kein Partner)
      21. November 2014 00:04

      Das mag für Quatschfächer wie Journalistik, Politik- und Theaterwissenschaften durchaus richtig sein. Aber wie glauben sie kommen Mathematiker, Physiker, Chemiker, Informatiker, Geologen, Biologen usw. zu ihrem Wissen? Zu Hause selber Experimente durchführen?

      Persönlich bin ich dafür nur mehr Naturwissenschaften auf Universitäten zu "lehren", der Rest soll sich seine Bildung sonst wo zusammen klauben, aber dem Steuerzahler nicht mehr auf der Tasche liegen. Ob dann die "Lehrenden" und "Studierenden" zB der Genderwissenschaften mangels Nahrung verrecken, kümmert mich überhaupt nicht ... ich brauch keine Einzige Gendertussi um über die Runden zu kommen ...

  13. Genug! (kein Partner)
    20. November 2014 22:50

    "Warum will die Industriellenvereinigung das Bildungssystem zerstören?" Ja, warum wohl?

    Eine denkbare (!) Erklärung: blanke Ignoranz. Unwissen. Überheblichkeit. Eine Mischung von all dem. Gepaart mit einem "mia san mia, und uns ko kana!" - sollen die Fachleute doch sagen was sie wollen, sollen sich die Lehrer doch brausen, die Bessawissa - "mia woin des aso!" (und dazu, unausgesprochen: schließlich gehen unsere eigenen Sprößlinge ohnehin in sündteure Privatschulen). Und warum? "Weu des is jo wos ondas, des san jo unsare Kinda! Mia reden jetzt von de Prolo! De soin in de Gesamtschulää, oba ollää, ois kloa?"

    Und es gibt nur eine Reaktion auf soviel Ignoranz: Verachtung.

  14. Steinermann (kein Partner)
    20. November 2014 20:20

    Selten so viele Halbwahrheiten und schwarze Propaganda gelesen!! So etwas hätte ich von Dr. Unterberger, den ich bis jetzt als seriösen Journalisten eingeschätzt habe, nicht erwartet...!!!
    Vielleicht kapiert das dann auch irgendwann mal jeder:
    Es ist nicht das Schulsystem sondern die Art und Weise des Unterrichtens, die Metodik/ Didaktik, die Erfolge ausmachen!!!!

    • heartofstone (kein Partner)
      20. November 2014 22:29

      Meinten Sie: Methodik???

      Was will ein Lehrer in einer Klasse ausrichten in der mehr als die Hälfte der Schüler nicht Deutsch können? Ist ja nur unsere Landessprache ...

      Persönlich bin ich dafür, alle die auch nach Jahrzehnten im Land immer noch nicht unsere Sprache können rigoros abzuschieben. Ich brauche die ganzen "Kanaksprachler" nicht, und ihren "Wert" für unsere Volkswirtschaft setze ich ganz frech mit NULL an. Sollen sie doch auf eigene Kosten Deutsch lernen. Wie sie das zustande bringen, wie sie es bezahlen geht mir meilenweit am Arxxx vorbei ...

    • Torres (kein Partner)
      21. November 2014 11:51

      Völlig richtig! Es ist absolut unsinnig, den Schulerfolg am System (Gesamtschule oder nicht) festzumachen, das ist ziemlich nebensächlich (wie unzählige Beispiele beweisen); es geht einzig und allein darum, was man daraus macht und wie kompetent und engagiert der Lehrkörper (und natürlich die übergeordneten Stellen, vor allem das zuständige Ministerium) ist.

  15. carlo sociale (kein Partner)
    20. November 2014 19:36

    Die Firma Kapsch hatte angeblich schon beim berüchtigten Datenleck im BIFIE die Finger im Spiel. Vielleicht geht es bei dieser Anbiederung an H.H. schlicht und einfach um weitere Aufträge im BIFIE bzw. Bildungsministeriumsbereich für die Firma Kapsch.

  16. Francois Villon (kein Partner)
    20. November 2014 18:48

    Da ich meist Grund habe die Ansichten Unterbergers hart zu kritisieren, möchte ich aber hier nicht anstehen sie in diesem Fall als - leider - völlig zutreffend auch anzuerkennen.

    Wenn die Aussage stimmt, daß die IV inzwischen auf "strategische" Weise von staatlichen oder staatsnahen Unternehmen aufgefüllt wurde und diese nun in der Verkleidung "Industrie" den Anschein nicht-linker Ideologie erweckend umso besser linke Indoktrinierung betreiben, dann hat die Linke eine strategische Schlacht gewonnen.

    Umso schlimmer für die "Schwarzen", die offenbar von Clausewitz keine Ahnung haben.

    Die Frage, wo Herr Kapsch seine Kinder zur Schule schickt, würde mich auch interessieren.

  17. sin
    20. November 2014 17:53

    Wären die IV und deren Vertreter und Sprecher noch bei Sinnen, würden sie sich zual-
    lererst darum bemühen, folgender Sache auf den Grund zu gehen: "Wie ist es möglich, dass in einem modernen Industriestaat wie Österreich rund 25% der Pflichtschulabgänger kaum Lesen, Schreiben und Rechnen können." Wobei noch die Zusatzfrage zu beantworten ist: "Hat das damit etwas zu tun, dass die SPÖ seit 1970 die längste Zeit das Unterrichtsressort besetzt hat?

  18. Anders (kein Partner)
    20. November 2014 17:07

    Ewald Stadler – Nur nationale Souveränität kann die Kriegstreiber stoppen

    In diesem Gespräch schildert Ewald Stadler seine Ansichten zum Kriegswahnsinn
    der EU-Kriegstreiber. Durch ein mediales Monopol war es den Kriegstreibern in
    den USA immer wieder möglich, andere Staaten in Kriege hineinzuziehen.

    Dieses Monopol wurde nun gebrochen, jedoch können nur souveräne Nationalstaaten die Kriegstreiber dauerhaft in die Schranken weisen.
    http://www.youtube.com/watch?v=u7icWI9Ppqo#t=208

  19. Erich_47 (kein Partner)
    20. November 2014 16:19

    Habe ich beim raschen Durchblättern des IV-Programms den Polytechnischen Lehrgang übersehen? Ein für den Staat teures Jahr für alle Kinder, die es nicht in den ersten Jahrgang einer BMHS (oder HAS oder anderer weiterführender Schulen) schaffen ("Polyflüchtlinge" haben einen wesentlicher Anteil an den vielen Abbrechern im bzw. nach dem ersten Jahr einer BMHS).

  20. Torres (kein Partner)
    20. November 2014 16:08

    Im Unterschied zu Unterberger (dem "Experten für eh alles"), betrachte ich mich nicht als Schulexperte, sondern höre mir lieber die Aussagen der echten Fachleute an. Und die sind zugegebenermaßen sehr unterschiedlich, was die Gesamtschule betrifft. Hier betreibt Unterberger (insbesondere bei Punkt 6) massive Desinformation (Pisa-Studie): Bei Lesekompetenz und -verständnis ist zwar Bayern vorne, dicht gefolgt von Thüringen und Sachsen. Bei den Naturwissenschaften ist die Reihung allerdings 1.Sachsen, 2.Thüringen, 3.Brandenburg, 4.Bayern, wobei bekannt sein dürfte, dass es in den Neuen Bundesländern nach wie vor die Gesamtschule gibt.

  21. Susanna (kein Partner)
    20. November 2014 16:07

    Wenn die verpflichtende Gesamtschule kommt, wird man sich zu helfen wissen, und den Kindern eben zu Hause in der Freizeit Latein und dergleichen beibringen...

    • Undine
      20. November 2014 19:35

      Bei Latein wird sich's ein bißchen spießen, da man seine Kinder zur Vervollkommnung des Sprachergebnisses nicht wie bei Englisch, Französisch oder Italienisch etc. für ein paar Wochen oder Monate ins jeweilige Land schicken kann, sondern bestenfalls in den Vatikan! Ob die dort Au-Pair-Mädchen/ Au-Pair-Bübchen brauchen? ;-)

      Es ist heute kaum vorstellbar, aber an den Universitäten wurde früher in lateinischer Sprache gelehrt---ich habe ein paar sehr alte medizinische Lehrbücher in lat. Sprache.

    • Susanna (kein Partner)
      23. November 2014 12:42

      Auch in den Schulen wird Latein üblicherweise nicht gesprochen (wiewohl es tatsächlich Ausnahmen gibt) - daher, liebe Undine, sehe ich nicht so schwarz wie Sie!

  22. OMalley
    19. November 2014 18:56

    In den Ausführungen fehlt die erpresserische Zwangsmitgliedschaft zur ÖH . Warum wohl ??? Vielleicht weil mit den Ende derselben auch die anderen Kammern - Von der AK bis zur Zahnärztekammer - ihrer fetten ( AK 400 MIO/ ANNO) Abhocke verlustig gingen. Tatsache ist , dass es diese Gehschule für politische Kriminelle von morgen, die solcherart als sozialschmarotzende ewige oder verkrachte Studenten ihr Handwerk lernen nur in Österreich gibt.

  23. Interessierter Leser
    19. November 2014 15:14

    Nein, diese Haltung wäre so widerlich, dass ich sie noch immer nicht glauben kann.

    • Interessierter Leser
      19. November 2014 15:20

      Ja doch, das ist der erste Grund. Der 2. ist: Wenn alle Kinder möglichst bald - verpflichtend - in ganztägigen Schulen sind, kann die Wirtschaft ungehindert auf Frauen als Arbeitskräfte zugreifen, ohne Nachteile für ihre Firma in Kauf nehmen zu müssen.Der dritte Grund. Privatschulen werden ein blendendes Geschäft.... und wer hat das Geld solche zu errichten???

  24. Brigitte Imb
    19. November 2014 14:34

    OT

    Werfen Sie bitte einen Blick auf ORFIII. Eine Nationalratssitzung, bei der sicher mehr als die Hälfte der Plätze leer ist, auf der Regierungsbank sitzt lediglich Rupprechter.

    Wofür bezahlen wir die Politiker? Für Abwesenheit?

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      20. November 2014 12:30

      Aber ich bitt`Sie, werte Frau Imb, die fehlenden AbgzNR sitzen nicht etwa in der "Milchbar", sondern in den unzähligen Ausschüssen und zerreissen sich dort für uns...

  25. socrates
    19. November 2014 13:23

    Bildung war im Kommunismus extrem gefördert. Dazu ein Beispiel aus dem russischen Oberstufenunterricht in Physik unter Stalin:
    Walter Zapp, ein deutscher Erfinder der MINOX u.a. Patente, schrieb 1944 in den physikalischen Blättern einen Bericht über ein Spieglgalvanometer, das in Rußland im Oberstufenunterricht von den Schülern gebaut und eigesetzt wurde. Heute kann das in keiner Schule bei uns gemacht werden. http://www.photoscala.de/Artikel/Walter-Zapp-zum-100
    Zapp war Deutscher und seine Eltern wurden als solche in den Ural in ein Uranbergwerk deportiert. Heute behaupten Briten, Russen, Letten, usw, daß er ihr Bürger war.
    Ein russisches Spiegelgalvanometer
    Ganz ohne Zweifel: Murks! Mit Verachtung wird jeder gute deutsche Mechaniker dieses russische Instrument, das aus Pappe, gewendelten Drähten, gedrückten Teilen, einem Hufeisenmagneten und noch einigem zusammengeschustert ist, mustern. Tun wir aber wirklich recht daran, uns im sechsten Kriegsjahr auf die Sauberkeit im Bau etwas einzubilden, wenn das gleiche sachliche Ergebnis auch mit halbem Aufwand erzielbar ist? Haben nicht die großen Physiker immer mit kleinsten Mitteln ihre Leistungen vollbracht? Nahm Faraday nicht einen Eiseimer? Sagt man nicht von Lenard, daß seine Untersuchungsapparatur genau nach der letzten Messung zusammenkrachte? Wenn heute noch Vieles in unserer Technik äußerlich mit großer Sorgfalt hergerichtet ist, so — das wollen wir getrost zugeben — ist das vom höheren Standpunkt ein Mangel, den zu überwinden, uns gegen die Natur geht und damit sehr schwerfällt. Wenn wir weiter bedenken, welche überraschend primitiven Konstruktionseigentümlichkeiten das russische Galvanometer einhält und daß es keinen einzigen gedrehten Teil besitzt, dann kann der Herausgeber nur seine Achtung vor solcher Konstruktion bekennen. — Der Herausgeber hat einen bekannten Konstrukteur, dem die Welt den kleinsten Fotoapparat, ein Meisterwerk der Präzisionsmechanik, verdankt, gebeten, das russische Galvanometer dem Leser nahezubringen und vom Standpunkt des Konstrukteurs zu beleuchten. Zapp, der außerdem die russischen Verhältnisse genau kennt, widmet sich im folgenden dieser Aufgabe.
    http://www.submin.com/8x11/manuals/minox/photo_deal_200401.htm

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. November 2014 12:26

      Das ist richtig. Bildung (eigentlich sollte es Ausbildung heißen, denn Bildung ist ja etwas anderes...), wurde im Kommunismus extrem gefördert, war allerdings ebenso extrem mit ideologischer Indoktrination verknüpft. Trotzdem wurde in der Ausbildung meistens auf hohes Niveau geachtet. Hierzulande wird heute das Niveau gesenkt und der Mangel an Inhalt mit ideologischen Phrasen aufgefüllt. Ich schätze, auch die IV wünscht sich für die Zukunft willfährige ordentliche "Arbeiter", die nicht allzu sehr über ihren Horizont hinausblicken. - Übrigens: Die IV war bereits zu Kreiskys Zeiten (nicht zuletzt durch die Verstaatlichte Industrie z.B.) sehr starkem sozialistischem Einfluss ausgesetzt. Wenig überraschend also ist die heutige Entwicklung.

  26. A.K.
    19. November 2014 13:03

    Dank an Dr. Unterberger, weil ich diese Hintergrundinformation betreffend die Änderungen in der Mitgliederstruktur (neue Mitglieder aus dem Kreis sozialistischer Unternehmen – bis hin zur ÖBB!) bisher von sonst Niemand erfahren habe. Das erklärt vieles! - Auch über die mit Werbeaufträgen korrumpierten Medien.

  27. machmuss verschiebnix
    19. November 2014 12:19

    etwas Off Topic

    Da bleibt einem die Spucke weg, was sind da bloß für Realitäts-Verweigerer am Werk ?

    Vranitzky nennt die " EU ein neoliberales Projekt" - was um Gottes Willen soll an diesem
    umverteilenden Sozi-Saustall noch neoliberal sein ? ? ?
    Außerdem beklagt er die "mangelhafte Sozialunion" - ja was stellt er sich vor, will er
    vielleicht unsere Steuern gleich als Sozialhilfe nach Rumänien schicken !?!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4598706/Vranitzky_EU-ist-ein-neoliberales-Projekt?_vl_backlink=/home/index.do

    Und im Parlament steht die Fr. Krainer am Rednerpult und übertrifft jeden sinnbefreiten
    Dummschwätz noch um Längen:

    "..von der EU endlich Reformen einfordern .." -
    die Frau steht mitten in einem Parlament voller pathologischer Reformverweiger,
    aber von der EU will sie was einfordern !?!

    "..die viel zu niedrige Bestreuerung von Kapital und Vermögen anheben ..." -
    Ja ist denn soviel Stumpfsinn überhaupt zu ertragen ? Hat die Frau keine Schmerzen ???
    Kapital, das in den meisten Fällen ohnedies schon massiv besteuert wurde, bevor es
    auf irgendeinem Konto (Aktien,..Depot, ..) landet und derzeit "NUR" mit 25% Kest belastet
    ist, das sieht die Fr. Krainer als viel zu niedrig an - die lebt wohl in einer Parallelwelt !

    Warum kann man dieses Sozial-Illusion-isten-Pack nicht einfach in ihre "Glanzzeiten"
    zurück beamen - wie kommen wir denn dazu, deren hirnamputierte Konzepte zu finanzieren !?

  28. Undine
    19. November 2014 12:04

    OT---aber wieder einmal kann man die Schweizer beneiden:

    "Dublin-System: Schweiz schiebt Asylwerber konsequent ab"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016515-Dublin-System-Schweiz-schiebt-Asylwerber-konsequent-ab

    Nicht nur bei uns in Bagdad kapitulieren die Politiker vor dem Islam:

    "Montgomery schafft christlich-jüdische Feiertage ab"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016512-Montgomery-schafft-christlich-j-dische-Feiertage-ab

  29. zweiblum
    19. November 2014 11:58

    Wenn die Regierenden (Bundeskanzler und Minister) keine Matura haben und keine Fremdsprachen können ist jeder Bessere verdächtig.
    Gleich und gleich gesellt sich gern und so sorgen sie dafür, dass es viele gleiche gibt. Dann sind sie die Gleiche den!

  30. Josef Maierhofer
    19. November 2014 10:29

    Ja, liebe IV, mühsam ernährt ich das Eichhörnchen.

    Bequeme Mitgliederpolster, die Sie mit Linken gefüllt haben, haben so ihre Tücken, wie man an Hand dieses Superartikels von Dr. Unterberger aufzeigen kann.

    Alle angeführten Punkte von Dr. Unterberger kann ich unterschreiben.

    Die österreichische Geldgier (auf Kredit: http://www.staatsschulden.at ) der 'Repräsenteanten', Macht- und Würdenträgeren deckt sich auffallend oft mit Links und verursacht stets ein Desaster, vor allem an der Zukunft Österreichs.

    Das, was Sie hier tun muss jedem vernünftigen Österreicher die Haare zu Berge stehen lassen, es ist ein Raubbau an Österreichs Zukunft. Die Mär vom 'dodelhaften' Österreich trifft immer mehr zu und Sie, liebe Industriellenvereinigung unter Herrn Kapsch, tragen Ihr entscheidendes Schärflein dazu bei, ich kann nur 'Pfui' rufen und hoffen, bald von dieser Welt gehen zu dürfen, um mir das nicht mehr ansehen zu müssen, was Sie da mit den Linken zusammen anrichten.

  31. Charlesmagne
    19. November 2014 10:25

    Ich denke, dass die Haltung, die Herrn Unterberger zu widerlich erscheint, tatsächlich die Motivation ist. Die IV hat sich noch nie dafür interessiert was dem einfachen Bürger zum Wohle gereichen würde.
    Wenig war an der Zeit Kreiskys wirklich schätzenswert, aber damals konnte man, wenn man intelligent und leistungsbereit war, selbst dann, wenn die Eltern arm und bildungsfern waren, höchste Bildung auf meritokratischem Weg erreichen. Heute geht das nur mehr, wenn man Geld hat. Sonst ist man zwar in der Lage, akademische Abschlüsse zu erreichen, die aber keinerlei Wert - außer ideologischer Indoktrination - mehr haben (Gendermainstream, Multikulti, e.t.c.).
    Leistung und Meritokratie sind jedoch in unsere linksdominierten Gesellschaft tabuisiert.

    • Erich Bauer
      19. November 2014 11:00

      Es liegt im vitalen Interesse der Sozialisten, wie auch der Lieberalen Conchita-Wertegesellen, ein "hinduistisches Kastensystem" zu installieren! Wenn die "Unberührbaren" zahlreich, wie Sand am Meer sind, hat die "herrschende Kaste" nicht die geringsten Probleme. Sklavenaufstände, die bisweilen stattfinden mögen, haben noch nie in der Geschichte eine Änderung im festgefügten Kastenwesen herbeigeführt...

      "Selbstgewisse/selbsternannte Eliten" haben's gern ruhig und komfortabel... Und das soll so weitergehen. Wenn nicht anders, dann durch künstliche Befruchtung... Damit sich da nicht zuviele Bastarde in den Gen-Pool unerwünscht einfinden...

  32. brechstange
    19. November 2014 09:51

    Feudalkommunismus eben.

    Wir sollten uns auch in Erinnerung rufen, welche Rolle Industrielle in der Zwischenkriegszeit spielten und wohin sich viel wandten.

  33. LF
    19. November 2014 09:44

    Das lange - und häufig eher theoretische - Herumreden, um Maßnahmen gegen die zunehmende Analphabetisierung Jugendlicher zu finden, könnte ein schnelles (und sicher wirksames) Ende finden, würde man einmal nach Schweden schauen: Eltern werden SOFORT verständigt, wenn ihr(e) Kind(er) unentschuldiget dem Unterricht fern bleiben - und das bereits in der Grundschule (die in Schweden allerdings länger dauert als bei uns).
    http://diepresse.com/home/panorama/welt/4598468/Schweden_SMS-als-Waffe-gegen-Schulschwaenzer?from=suche.intern.portal
    Diese Maßnahme ist relativ billig und praktisch ab heute umsetzbar. Denn letztlich sind ja - zumindest am Anfang - nur wenige Kinder "Kanidaten".

  34. Undine
    19. November 2014 09:18

    Bei dieser Meldung über die jüngsten Bildungswünsche der IV gestern im MJ hat mich fast der Schlag getroffen! Sind denn diese Leute noch ganz bei Trost???

    Was diese zwei Herren da im Interview von sich gegeben haben ist wie aus dem Drehbuch: Wie versetze ich dem österr. Schulsystem endlich den Todesstoß!
    Kann sich der Chef der IV wirklich noch in den Spiegel schauen?

    Daß die Umsetzung dieser vernichtenden Pläne von den GRÜNEN und von den NEOS freudig beklatscht wird müßte schon ausreichen, den Herrn Kapsch zum nochmaligen Nachdenken zu veranlassen!

    http://oe1.orf.at/konsole_small?url=http%3A%2F%2Fapasfftp1.apa.at%2Foe1%2Fnews%2F00023C2F.MP3&audio_title =

  35. Doppeladler
    19. November 2014 08:45

    In der Problemanalyse erkennt die IV richtig, daß es in der existierenden Gesamtschule der 6- bis 10-jährigen, genannt Volksschule, massive Defizite gibt.

    Logischer Weise kann eine Ausweitung der Gesamtschule bis 14 keine Lösung sein.

  36. WFL
    19. November 2014 08:35

    Hervorragende Analyse! Vielen Dank.

  37. Herbert Sutter
    19. November 2014 07:50

    Das 32-seitige neue Schul- und Bildungskonzept der Industriellenvereinigung zum Download:

    http://www.iv-net.at/d4300/beste_bildung.pdf

    Die 5-seitige Kurzversion: http://www.iv-net.at/d4301/beste_bildung_kurzversion.pdf

    Ganz hinten liest man über die Zusammensetzung des Projektteams Bereich Bildung und Gesellschaft der Industriellenvereinigung:

    Mag. Sonja Lengauer (Projektleitung),
    Ao. Univ.-Prof. Dr. Christian Friesl , MBA,
    Mag. Gudrun Feucht, M.A.,
    Mag. Eva Haubner,
    Raffaela Ortner, MSc,
    MMag. Francesco Corradini, MES,
    Friederike Hladky

    IV-Bericht über die Pressekonferenz dazu vom 18.11.2014:

    http://www.industriellenvereinigung.at/b3488/industrie-brauchen-eine-bildungsrevolution--neues-schulkonzept-der-iv/

    • gh57.at
      19. November 2014 10:30

      Herzlichen Dank für die Links!

      Hochinteressant finde ich, dass eine Bildungspflicht ab dem 4. Lebensjahr (2. Kindergartenjahr) sowie ein verpflichtendes "Startschuljahr" (5. Lebensjahr) im Konzept erwähnt wird. Dazu kommt noch der Vorschlag zur Einführung einer Mittleren Reife-Prüfung.

      Wenn das alles durchzubringen wäre, dann könnte sich tatsächlich eine Verbesserung des Schulsystems daraus ergeben.

      Allerdings befürchte ich, dass explizite "Pflichten" nicht durchzubringen sein werden, was das Konzept wohl völlig entwerten würde.

    • Wyatt
      19. November 2014 16:42

      Verwechseln da nicht mit -
      Bildungspflicht ab dem 4. Lebensjahr (2. Kindergartenjahr) sowie ein verpflichtendes "Startschuljahr" (5. Lebensjahr) - zwei vom System beauftragte,
      Bildung mit möglichst frühzeitiger politischer Einblödung ?????????

    • gh57.at
      20. November 2014 09:38

      Wyatt,

      wieder aus der Kurzversion zitiert:

      Autonome Schule: Autonomie für jede Schule hinsichtlich finanzieller und personeller Ressourcen, Schulleitung mit Leadership und Entscheidungsbefugnis.

      Wenn die IV das durchbrächte (Conjunctivus Irrealis!), dann würde der Wettbewerb unter den Schulen dafür sorgen, dass die Ideologiebäume nicht in den Himmel wachsen.

      Außerdem: Sozialismus in einer Kindergartengruppe ist nicht so schlecht - für die Organisation eines Staates taugt er halt nicht.

  38. Politicus1
    19. November 2014 07:48

    nur eine Frage an Präsident Kapsch:
    In einem Interview haben Sie einmal betont, dass Ihnen die Bildung Ihrer Kinder etwas ganz wichtiges sei.
    In welche Schule(n) gehen, bzw. gingen Ihre Kinder?
    In eine öffentliche Neue Mittelschule?
    In eine österreichische Schule?

    Wasser predigen und Wein trinken ...

  39. FranzAnton
    19. November 2014 07:42

    Liebe Mitblogger!
    Der heutige Kommentar unseres Dr. A.U. erscheint mir derart treffend und aufrüttelnd, dass er weitere Verbreitung über die BLOG - Grenzen hinaus finden sollte.
    Insbesondere fände ich es wichtig, dass sich möglichst viele Mitblogger an alle Teilorganisationen der Industriellenvereinigung sowie an unseren Vizekanzler mit einer Kopie dieses Kommentars wenden, und die Frage stellen, wieso die Industriellenvereinigung unsere Kinder dem Risiko eines "Gesamtschul - Illiteratentums" ausliefern möchte?

    • Haider
      20. November 2014 01:22

      Gerne stimme ich Ihnen in fast allem voll zu. Nur: Mitterlehner ist nicht MEIN Vizekanzler und wird es auch nie sein!
      Die Praxis der ÖVP, immer irgendwelche Linxausleger auszuschicken (sei's Busek, der als Sänger mit erhobener Faust im SPÖ-Wahlzelt die Internationale intonierte, sei's die Zaster Marie oder jetzt die IV, seien es überforderte Landeshäuptlinge), eines bleibt in Stein gemeiselt: Die ÖVP war, ist und bleibt offensichtlich DIE klassische Umfallerpartei/-partie! Sarrazin sprach heute bei einer Hajek-Institut/Unterberger-Blog -Veranstaltung in Wien von den klassischen Linksparteien Deutschlands und nannte: SPD, LINKE(PDS), GRÜNE, CDU und CSU. Irgendwann müßte doch auch die Lichtenfelsgasse (ÖVP-Bundeszentrale) zu denken anfangen - oder ist der Leming ihr Wappentier?

    • Herbert Manninger (kein Partner)
      20. November 2014 21:29

      Außer doof Tschändern hat der Kapsch nichts drauf, ich habe ihn gestern in einer Ö1-Sendung gehört. Da musste er zugeben, dass seine Kinder eine extrem teure Privatschule besuchen.(Weil´s seine Frau so wollte...)
      Ein Salonlinker, der sich so von den Staatsmedien Anerkennung holt.

  40. bécsi megfigyelö
    19. November 2014 03:06

    Daß Linke widerliche Haltungen vertreten, darf man immer glauben, ohne in die Irre zu gehen. Und der Vergleich von Ziegenhirten-Bälgern, die Österreichs Schulen terrorisieren, mit finnischen Kindern ist ja durchaus gewollt. Sowas stört nicht, mangelt es doch in der Politik allerorten an "minimalen intellektuellen Erfordernissen".

    Siehe hiezu vor allem die wertkonservative VP, wenn man sich etwa über Meldungen von Tiroler Landgendarmen schreckt.
    .

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      20. November 2014 12:40

      bécsi megfigyelö, nur eine Kleinigkeit, doch bitte ich sehr freundlich, in Hinkunft betr. die ÖVP den Terminus "werkonservativ" unter Anführungszeichen zu setzen.

      MfG

  41. Pumuckl
    19. November 2014 03:03

    Stammt etwa der krankhafte Drang zur GLEICHMACHEREI bei INTERNATIONALEM SOZIALISMUS und NEOLIBERALISMUS aus denselben " Denkfabriken " ?

    • Erich Bauer
      19. November 2014 07:21

      Davon darf man getrost ausgehen... Da aber die allgemeine Bewusstlosigkeit der "Massen" schon recht weit fortgeschritten ist, muss man sich kaum noch Mühe um die Maskierung machen...

    • Pumuckl
      19. November 2014 09:22

      " erst waon's aus wiad sei, mit ana Musi und an Wei
      dann pack ma de sieb'n Zwetsck'n ei, eh'nder net . . ."

      In Wien, im Rahmenprogramm für Besucher der Artefakte, Lieder vom Altwerden und vom Sterben singend, und in den Alpentälern als Schuhplattler und Jodler.
      Auf diese Rolle dürfte man bei der IV die Zukunft der autochthonen Österreicher zurückgedrängt sehen.

      Eine neue Bildungsoberschicht holen sich die IV - Denker vermutlich aus Korea, Indien und China.

      Das " Vienna Institute of Demography " sieht bereits für 2051 UNTER DEN ÖSTERREICHERN IM ALTER VON 0 - 64 JAHREN 48% MUSLIME ! ! !

      Für diese neue Hälfte muslimischer Österreicher und bis dahin durch gezielte
      Dekadenz auf deren Niveau abgesunkene andere, Hälfte autochthoner Österreicher, scheint die IV unser Bildungssystem zu planen.

  42. Haider
    19. November 2014 01:10

    Ich weiß nicht, ob AU's Erkenntnis, daß die IV den linken ÖBB-Industriellen den Bereich "Bildung" überließ, wirklich stimmt. Denkbar wäre es durchaus. Die Umformung unseres Justizsystems in eine BSA-Sektion ist ja auch gelungen. Aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde eine linx-grüne Spielwiese für Meinungsmanipulatoren. Und die Universitäten werden von spätpubertierenden Marxisten aus den Reihen der ÖH drangsaliert.

  43. Schani
    19. November 2014 00:43

    Ich kann mir einen weiteren Grund vorstellen, weshalb die IV für obiges eintritt: Gut ausgebildete Ungebildete sind einfach eine tumbe und brauchbare Manövriermasse!

    • Pumuckl
      19. November 2014 12:26

      Ja, nach dem Vorbild der USA.

    • Pumuckl
      19. November 2014 15:09

      Leidenschaftlich widersprach ich oft, wenn man sich in unseren Landen über die angeblich dummen Amerikaner mokierte.

      ° Die US - Amerikaner stammen noch immer mehrheitlich von Europäern ab, sind uns also genetisch jedenfalls ebenbürtig.

      ° Tatsächlich bedeutete jedenfalls noch vor 30 Jahren ein US - High School -
      Abschluß kaum ein Niveau an Allgemeinbildung welches man von Maturanten in Bayern, der Schweiz oder Österreich erwarten konnte.

      Aber Maturanten unserer Zeit sind ja auch nicht mehr, mit jenen vor 30 Jahren, zu vergleichen!

      Wenn man das in den USA wollte, könnte man das allgemeine Bildungsniveau der High - Schoolabsolventen spielend in einer Generation über jenes europäischer Maturanten anheben!
      Doch dann wäre zu befürchten, daß US - Bürger nicht mehr so leicht manipulierbar
      und regierbar wären!

      Um uns besser manipulieren und nach Belieben regieren zu können, erscheint den Mächtigen auch bei uns eine gezielte Absenkung des Bildungsniveaus vorteilhaft.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      20. November 2014 12:34

      Auf den Punkt gebracht!





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