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Strafe für Kurzsichtigkeit

Österreich hat seit Jahrzehnten eine hohe Umweltqualität, saubere Luft und Gewässer sowie hohe Energieeffizienz. Das ist lobenswert. Dennoch wird es erstaunlicherweise laut der EU-Umweltagentur die weitaus höchste Strafe für die Nichteinhaltung der Kyoto-Klimaziele zahlen müssen. Nicht weniger als 611 Millionen Euro mussten für den Kauf von Emissionszertifikaten bereits rückgestellt werden.

Dieses Geld wäre für viele Zwecke weit besser ausgegeben. Damit könnte der Staat etwa die Mieten für die Schulen zahlen, die Landesverteidigung wieder aus der Kabarett-Ebene herausholen, oder die drückenden Schulden reduzieren.

Warum diese Strafe? Ist Österreich zum Umweltschwein geworden?

Ganz und gar nicht. Aber die Regierung hat sich in den 90er Jahren doppelt vorzugsschülerartig verhalten, nachdem sich zuvor schon die ganze EU ohne Not die weltweit höchsten Pflichten zur CO2-Reduktion auferlegt hatte. Österreich hat besonders ehrgeizige – aber auch besonders unrealistische Ziele unterschrieben.

Sie hatte dadurch populistisch dem Druck der Umwelt-Organisationen nachgegeben. Niemand hatte zu sagen gewagt, dass das Ganze völlig sinnlos ist (selbst wenn der Mensch wirklich die Ursache globaler Erwärmung ist, was auf Grund der weit höheren Temperaturen in vorgeschichtlichen Zeiten sehr zweifelhaft ist). Selbstbeschädigende Energieeinsparungen in Österreich sind für das Weltklima jedenfalls bedeutungslos, solange nicht China, die USA und noch ein paar Dutzend große Länder mitmachen.

Aber damals hat man das Lob in der Gegenwart für viel wichtiger angesehen als die Absurdität der Versprechungen für die Zukunft. Diese Zukunft war ja so fern. Heute aber ist sie da. Und die einstigen Vereinbarungen lösen nun Heulen und Zähneknirschen aus. Österreich muss ausgerechnet in der größten Flaute der Nachkriegszeit große Summen zahlen. Obwohl es keinerlei Wachstum gibt. Obwohl Österreich das vierthöchste Leistungsbilanzdefizit in der ganzen EU hat. Obwohl industrielle Flaggschiffe wie die Voestalpine angesichts der Energiepreise ihre Investitionen total nach Amerika verlagern. Obwohl seit sechs Jahren die Regierung keinerlei Reformen setzt.

Auf einem einzigen Feld könnte Österreich etwas tun, um den utopischen Kyoto-Zielen näherzukommen: Es könnte die Treibstoffpreise (durch Steuererhöhungen) nach oben schnalzen lassen. Dann wäre die heimische CO2-Bilanz schlagartig besser. Nur wäre damit umweltmäßig überhaupt nichts bewirkt, aber der Wirtschaftsstandort weiter beschädigt: Denn Lkw- und Pkw-Fahrer würden nur ihr Tankverhalten total ändern. Sie würden nach Möglichkeit im Ausland tanken. So wie sie derzeit halt lieber im billigeren Österreich tanken.

Damit würden trotz Steuererhöhung dem Fiskus große Summen entgehen. Größere, als Österreich jetzt Strafe zahlen muss – für die populistische Kurzsichtigkeit der Politik.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 11:13

    Zur Beschreibung, wie damals verhandelt wurde die "Kyoto-Ziele" der europäischen Staaten Veränderung des Ausstoßes von "Treibhausgasen" Basis 1990 bis 2014 ("burden sharing agreement"):

    Portugal: +27,0%
    Griechenland: +25,0%
    Spanien: +15,0%
    Irland: +13,0%
    Schweden: +4%
    Frankreich: 0,0%
    Finnland: 0,0%
    Niederlande: -6,0%
    Italien: -6,5%
    Belgien: -7,5%
    Großbritannien: -12,5%
    Österreich: -13,0%
    Deutschland: -21,0%
    Luxemburg: -28,0%

    die Südstaaten haben bis auf Italien gut verhandelt - die Industrie darf wachsen (tut sie aber natürlich nicht!), aber bekommen einen Bonus, weil sie ihre Ziele übererreichen; Schweden ist ein Land mit starker Industrie und hat ausgezeichnet verhandelt: +4% - wie haben die das gemacht? Finnland 0,0%, Frankreich 0,0%!!!!

    Die 1997 unterzeichneten Verträge sind völkerrechtlich verpflichtend. Und wer hat damals für Österreich "verhandelt"; bzw.: Wie kann jemand sein Vaterland rechtsgültig zu einem derartigen Unsinn verpflichten?

    Es bestehen folgende Handlungsalternativen für die Bundesregierung:

    (1) Nachverhandeln mit dem Ziel 0%, oder wie Schweden +4,0%
    (2) Austritt aus dem Vertrag
    (3) nichts tun:die Kosten landen endgültig im österreichischen Bundesbudget und bei der Industrie; Folge: das Defizit wächst weiter, die Industrie wandert ab.

    Ich bin für (2)! Man hat dann zwar eine Zeitlang eine schlechte Presse aber dafür das Geld - da muss man eben durch!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 09:09

    A.U. " Regierung . . . vorzugsschülerartig . . . Eu . . die höchsten Pflichten zur CO² - Emmission . . . Österreich besonders ehrgeizige, . . . unrealistische Ziele unterschrieben. "

    ES SIND PARTEIEN, POLITIKER-NAMEN, WELCHE DIESE DÜMMLICHE SCHÄDIGUNG
    VON EUROPÄISCHER UND ÖSTERREICHISCHER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT ZU VERANTWORTEN HABEN.

    ° Personen, welche in vorzugsschülerhafter Eitelkeit teure unerfüllbare Verträge unterschrieben, gehören zumindest jetzt medial an den Pranger. Wie lauten die Namen jener Parteien, Politiker und deren wissenschaftlichen Berater?

    ° Überergeizig gesetzte, nachweisbar unter Wahrung ökonomischer Vernunft unerreichbare Ziele, sind durch Nachverhandlungen* zu reduzieren.

    * Was den Briten in der EU mit ihrem BRITENRABATT gelang, sollte der EU und Österreich auch mit den Kyotoverpflichtungen gelingen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 12:59

    Das hat der Bartenstein unterschrieben. Wir, nein unsere Politiker, spenden eben gerne auf unsere Kosten. Hinter mir die Sintflut.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 21:25

    Dieser Artikel ist falsch platziert!

    Im Börsen-Kurier ist er nur eine Erkenntniserweiterung der Profiteure unseres Ausbeutersystems.

    Das Öko- und Klima-Thema ist ein Ping Pong Spiel zwischen Großfinanz, Staaten und Umwelt-NGOs.

    Es sind die smarten Finanzboys, die die beiden anderen Gruppen steuern.
    Die politischen Vertreter der Staaten sind an der Spitze in diesem Spiel gekauft, (und nicht nur da) mißbrauchen die Monopolgewalt des Staates auf Kosten der ihnen anvertrauten Bürger, um deren Vermögen den Finanzboys auszuliefern.

    Die Vertreter der NGOs sind ebenfalls an der Spitze gekauft. Der Rest beider Gruppen ist unwissend, dumm und gefährlich.
    Denn dieser unwissender Rest ist dabei, die wiederkehrende Form des Faschismus zu begründen.

    Der Faschismus lugt mittlerweile aus jeder Ecke und Ritze hervor!

    Er nennt sich Antifaschismus, Gender-, Feminismus- Political Correctness-, Öko- und sonst noch was links-Bewegung. Der Begriff Bewegung ist wichtig!

    Das ist In, trendy, sexy und sonst noch was. Vor allem aber von der vierten gekauften Kraft der Smartboys, der Medien, täglich unters Volk gestreut.

    Ich raufe mir täglich die Haare wegen dieser Entwicklung und frage mich, wie es wohl diesen Menschen gegangen ist, die Adolf Hitler 1932 durschaut haben?

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 15:04

    OT---aber ich möchte diesen einzigartigen Tag nicht übergehen: Heute vor 5 Jahren stand ich ganz in der Nähe des BRANDENBURGER TORES, um mich mit den Deutschen von ganzem Herzen zu freuen, daß auf den Tag genau 20 Jahre zuvor DIE MAUER gefallen war. Diese Mauer hatte ja nicht nur Deutschland geteilt, sondern ganz Europa. Diese Mauer und die gesamte Grenze, die Deutschland mitten durchs Herz schnitt, war ein Symbol für den ganz banalen Haß und Neid der Siegermächte.

    Diesen Tag, den 9. 11. 1989, empfand ich als eine Art VERSÖHNLICHEN SCHLUSSPUNKT des zu Ende gehenden grauenvollen, blutigen Jahrhunderts.

    Ich hatte ERWARTET, daß man den Deutschen wenigstens EINMAL UNGETRÜBTE FREUDE gönnen würde, EIN EINZIGES MAL! Ein einziges Mal hätte man doch die GRÖSSE aufbringen können, auf das gewohnte "JA, ABER..." zu verzichten!

    Aber es kam anders: Man spuckte den Deutschen wie gewohnt in die Suppe!

    Keiner der FESTREDNER, auch nicht der Dirigent VERGASS darauf, die Deutschen zu DEMÜTIGEN und auf die Reichskristallnacht, die dummerweise sich auch an diesem Tag jährt, mit Betroffenheitsstimme hinzuweisen, damit die Deutschen nur ja nicht vergessen sollten, daß sie die Bösesten auf dem ganzen Globus sind.

    Heute also feiert Deutschland den 25. Jahrestag des Falles der Mauer. Aber FREUEN, so richtig sorglos FEIERN läßt man sie wahrscheinlich auch diesmal nicht---diese GRÖSSE besitzt kein Politiker! Haß und NEID auf die Deutschen sind zu übermächtig und am ekelhaftesten, widerwärtigsten sind die "EIGENEN LEUTE", vor allem die aus dem LINKEN SPEKTRUM.......

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2014 00:19

    Versteht irgendwer das Kyoto-System? Ausgerechnet jene Länder mit den eher besseren Umweltstandards ihrer Industrien werden bestraft. Die Produkte werden nunmehr dort produziert, wo es überhaupt keine Standards gibt. D.h. Raubbau an der Natur, Sklaverei, Korruption, Unterdrückung der Frauen, Kinderarbeit werden gefördert. Statt relativ sauberer Steinkohlekraftwerke werden jetzt die Braunkohlestinker aktiviert. Statt Erdgas wird für Frackinggas die Natur großflächig devastiert. Wir haben Zwentendorf eingemottet. Dies wäre ja völlig in Ordnung, würden nicht jetzt Tschechen, Slowaken Slowenen etc. ihre Atommeiler und Atommüll-Zwischenlager an unsere Grenze verlegen und darüber hinaus unsere Industrie zu Tode konkurrenzieren. Dieser Logik scheinen auch die EU-Sanktionen gegen Rußland zu gehorchen: Hauptsache die eigene Wirtschaft (und damit Arbeitsplätze, Volkseinkommen und Erfahrung) gehen flöten. Den Russen tut’s nicht weh und die USA lachen sich ob unserer grenzenlosen Dummheit ins Fäustchen. Allerdings eines muß man auch sagen: uns wird eingeredet, wir würden die Entscheidungsträger frei und selbst wählen (Ausnahme die EU-Kommission z.B., die EZB-Banker, die Richter der Obersten Gerichtshöfe, tausende Lobbyisten, korrumpierten Lohnschreiber usw usf) -> bleibt noch ein EU-Entscheidungsträger übrig?

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 12:17

    Hier ein anschauliches Beispiel dafür, wie weit die Grün-Aktivisten in
    der Angelegenheit dieser Emissionszertifikate über's Ziel schießen (und
    nicht nur da).

    Deren Überschwang ist vom vernünftigen Mittelweg mindestens soweit weg, wie im
    anderen Extrem die Bräuche, die bei uns noch Anfang der 60er Jahre herrschten,
    wo's wilde Müllkippen in Quellbereichen gab, mit allerlei Problemstoffen drinnen;
    wo auf den Feldern alte Autoreifen aufgetürmt, mit Alt-Öl übergossen, angezündet
    und die Asche dann eingeackert wurde. Ähnliches spielt sich heutzutage in China
    und anderen "emerging Markets" ab.

    Was aber die Emissionszertifikate als kabarettreifen Widersinn aussehen läßt,
    sind natürlich vorkommende Emissions-Quellen.

    Regionen von der Größe deutscher Bundesländer sind in China von Bränden
    unterirdischer Kohleflöze betroffen - einige lodern seit Jahrhunderten.
    Besonders hart trifft es die Provinz Xinjiang, dort gehen jährlich geschätzte
    200 millionen Tonnen in Rauch auf.

    Obwohl die Schätzungen der Experten beträchtlich auseinander liegen, wird doch
    anhand der schieren Größenordnung klar, wie lächerlich dagegen die - noch dazu
    kontraproduktive - Mobilisierung gegen die Wirtschaft ist.

    Zumal nicht nur China auf diese Weise zur Erderwärmung beiträgt, auch in anderen
    Ländern schwelen Kohleflöze.
    Besonders Indien, Indonesien und die USA sind betroffen.
    In Australien lodert ein Kohlefeuer offenbar seit 6000 Jahren.
    Der Brennende Berg von Dudweiler im Saarland ist seit Goethes Zeiten eine
    Touristenattraktion.
    Im US-Bundesstaat Pennsylvania musste die Stadt Centralia aufgegeben werden,
    weil sie von einem Kohlebrand unterwandert worden war.
    Die Stadt Uniontown harrt desselben Schicksales.

    Ein änliches Maß an Überschwang
    zeigen die Grün-Aktivisten auch
    im Kampf gegen die FCKW (Ozonschicht zersetzende Substanzen). Auch hier
    gibt's natürliche Quellen, die auf keinen Umwelt-Aktivisten acht geben. Gigantische
    Methan-Vorkommen in der Tiefsee und in den weiten der Sibirischen Tundra (auch
    in Alaska und Nord-Kanada).

    Bitte nicht misverstehen - ich bin durchaus dafür, daß solche Gefahren den Leuten
    bewußt gemacht werden, und daß auch sinnvolle Maßnahmen getroffen werden,
    aber
    wie schon werwäht, die Grün-Aktivisten stellen sich selber zuweilen Zertifikate
    des Widersinnes aus !

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2014 14:08

    Hahaha!

    Um wieviel % hat die Bevölkerung seit 1990 durch die verantwortungslose Einwanderungspolitik von SPÖVP zugenommen?

    Glaubt jemand, dass Insurgenten nicht Auto fahren und ihre Wohnungen nicht heizen, also kein zusätzliches CO2 in die Luft blasen?

    Ohne Einwanderungspolitik von SPÖVP hätten wir die CO2-Ziele von 1990 locker erreicht.

    Die Wirtschaft, die Autofahrer und die Haushalte sollen CO2 einsparen, damit die SPÖVP-Regierung weiter ungebremst Insurgenten ins Land holen kann.

    Immerhin: Die Wirtschaft und erhebliche Teile der Autofahren und Haushalte haben SPÖVP auch gewählt, die wollen das so und sollen daher jetzt auch nicht jammern.


alle Kommentare

  1. Kiki (kein Partner)
  2. Mandeep (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:56

    I'll try to put this to good use imdaeietmly.

  3. Cristina (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:21

    That's an apt answer to an inirseettng question

  4. Macintosch (kein Partner)
    13. November 2014 13:41

    Deutschland hat damals -21% angeboten. Österreich "auf jeden Fall mehr als die Deutschen, also -25%".
    Dann, wieder zuhause, ist man draufgekommen, Wirtschaft schon sehr weit optimiert, Verkehr nicht zu bremsen, Raumwärme genügt nicht.
    Wieder zurück bei der Verhandlung, man möchte doch nicht mehr so viel. Sagen wir um die 10%.
    Nein, auf keinen Fall, heißt es. Zumindest mehr als die Hälfte des ursprünglichen Angebotes muss es sein.
    25 / 2 = 12,5 ....
    Und die Deutschen sind super, und schaffen so locker die 21%, wo doch alles ähnlich wie in Österreich sein sollte?
    Jedenfalls haben die gerade Ost-Deutschland geschenkt bekommen, und dort gibt es noch gar keine Effizienz.
    Also doch locker ..

  5. fewe (kein Partner)
    12. November 2014 06:33

    Es gibt keinen Grund zur Aufregung. Wenn die Ziele erfüllt würden, dann würde das anders formuliert werden, sodass die Ziele nicht erfüllt sind. Es geht um einen vorgeschobenen Grund für eine Ablasszahlung komfortabel aus Steuergeldern. Das ist alles. Früher die katholische Kirche heute Goldman Sachs & Friends. Sündiges Verhalten ist halt zu bestrafen.

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    11. November 2014 10:22

    Eine bescheidene Frage:
    Was wird denn mit den mirakulösen "Emissionszertifikaten" eigentlich finanziert? Wo geht denn das Geld eigentlich hin? Wird damit der im Olymp zuständige Wettermacher bezahlt?

    Mir ist unerklärlich, wie die finanzielle Ausbeutung eines Staates wie Österreich etwas zum "Klimaschutz" beitragen soll.

    Andererseits ist es evident, daß es im gegenständlichen Fall eh nicht um Klima geht. Es geht darum, sich für ein verdecktes Projekt Geld zu holen. Das Klima ist ein reiner Vorwand.
    Wenn es kein Vorwand wäre, müßte man ja China bis zur Zahlungsunfähigkeit mit Geldstrafen für Luftverschmutzung belegen.

    Weg mit den Kyoto-Zielen und dem ganzen Klima-Mumpitz!

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. November 2014 10:47

      Was wird denn mit den mirakulösen "Emissionszertifikaten" eigentlich finanziert?

      Das ist eigentlich ganz einfach.

      Nach der Idee des UNO Abkommens sollen mit diesen Zertifikaten in industriell weniger entwickelten Ländern Projekte zur Verbesserung des Umweltschutzes und sog. Green Technologies finanziert werden.

      Praktisch hat das hauptsächlich ein paar Ländern Geld gebracht, welches dann ohne weitere Zweckbindung verwendet wurde.

      Eines unserer Projekte hat so funktioniert, daß wir für einen Investor Geld aufgetrieben haben indem wir ein industriell weniger entwickeltes Land aufgetrieben haben in dem es wenig Industrie aber viele CO2 Senken, also ungenutzten Grünland- und Seeflächen gibt.
      Diese Land war finanziell nicht sehr gut ausgestattet und auch nicht Teil des Abkommens.
      Wir haben, mit einer IBRD Finanzierung dieses Land zu einem Mitgliedstaat in diesem Abkommen gemacht und die überschüssigen CO2 Zertifikate aus der Bewertung über die Börse an verschiedene, hauptsächlich europäische, Industriekonzerne verkauft.
      Mit einem Teil (70%) aus dem Gewinn aus diesem Verkauf haben wir unser Projekt co-finanziert.
      Der Rest (15%) ging teilweise als Projekthonorar an uns und die Differenz (weitere 15%) an den Staat dessen CO2 Zertifikate wir gehandelt haben.
      Der hat dann ein paar grüne Vorzeigeprojekte, eine Präsidentenvilla und ein Staatsflugzeug damit finanziert.
      Und ein paar andere Kleinigkeiten wie ein paar Kreditkarten für private Einkäufe diverser Minister und deren Gattinnen.

      War ein ziemlich ertragreiches Geschäft, zumindest so lange die Zertifikate einen guten Preis erzielt haben.

      Das war aber bald vorbei.
      Was uns im Übrigen egal war, schließlich war das Projekt erfolgreich gelaufen und unser Ziel erreicht.

      In der Praxis war und ist das eine große Geldbeschaffungsaktion die mit den eigentlichen Zielen im Umweltbereich wenig zu tun hat.

      Das ist aber, angesichts der üblichen Praktiken in diesem Bereich nicht weiter verwunderlich.
      BTW, unser Projekt war sogar eines der wenigen die tatsächlich mit Umwelttechnologien zu tun hatten.

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. November 2014 10:54

      Ahh ja, so als Nachsatz.

      Die jetzt beschlossenen Strafzahlungen werden an die Mitgliedsländer des Abkommen ausgezahlt die ihre Ziele erfüllt haben.

      Da werden ein paar Politiker wieder ein paar grüne Projekte präsentieren die sie jetzt mit den Geldern aus den Strafzahlungen finanzieren werden.

      Und dann wir es ein paar Consultants geben die ein paar weitere Zahlungen bekommen bevor einige Minister neue Dienstfahrzeuge, Dienstwohnungen und ein paar Gelegenheiten zum "dienstlichen" Einkauf bekommen.

      Business as usual.

    • Pumuckl
      11. November 2014 15:45

      @ Wolfram Schrems 10:22

      " . . . Wo geht denn das Geld eigentlich hin? . . . " Diese Frage stellt sich oft!

      NICOLAS SARKOSZY erhielt doch damals VON DER 8 MILLIARDEN € zur Gründung seiner MITTELMEHR-UNION.

      Wo ist nun diese MITTELMEER-UNION?

      Wo sind denn nun diese 8 Milliarden € von der EU ?

  7. cmh (kein Partner)
    11. November 2014 09:55

    Vor einigen Jahren habe ich einen Grünling darauf aufmerksam gemacht, dass dieser Emissionshandel angesichts von nichtbeigetretenen Ländern mit Niedriglohn und Niedrigstandards nur mit flankierend eingesetzten Strafzöllen auch nur denkbar sein könnte.

    Man hat mir der gezeigt wie ihn meine dummen Einwendungen angepisst hätten.

  8. Black Ice (kein Partner)
    11. November 2014 09:15

    Was haben hier alle gegen den Bartenstein? Es hat sich ja auch noch nie jemand aufgeregt, dass die international anerkannten Wirtschaftspolitikexperten Schüssel und Grasser für Österreich Griechenland in die Eurozone aufgenommen haben. Im Gegenteil, vor allem Schüssel wird bis heute von seinen eingeschworenen Fans als Säulenheiliger verehrt, wie Kreisky bei den Sozis.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      11. November 2014 09:52

      Womit wir bei Kreisky und seinen minderbemittelten Epigonoiden wären.

      Wenn einer ein solches Erbe wie Kreisky und sein Verehrer mit der Schweinchenkravatte hinterlässt, dann braucht es Jahre und Jahrzehnte bis dieser Schmarrn wieder ausgebügelt ist. Jeder, der diese Einbrennsuppen angreift muss sich zwangsläufig anferkeln und ansozelen.

      Mich hätte allerdings interessiert, wie Sie sich bei einem Veto Österreichs zu einem Türkeibeitritt geäußert hätten, werter Troll.

    • Black Ice (kein Partner)
      11. November 2014 10:34

      Tut mir leid, ich kann Ihnen nicht folgen. Was hat das mit der Türkei zu tun (ich wäre übrigens der erste, der der Türkei jede EU-Kompatibilität abspricht, genauso wie Russland und Ukraine)? Ist man ein Troll, nur weil man differenziert? Jeder Politiker hat seine Zeit, leider macht auch jeder Fehler.

      Und jetzt sagen Sie mir, was Sie von der Aufnahme Griechenlands halten, dann sind wir quitt. Österreich sah auch kein Problem als es um das Veto gegen die Aufweichung des Bankgeheimnises ging. Das ist nämlich ein wesentlicher Aspekt, der interessanterweise nie aufgegriffen wird.

  9. Aron Sperber (kein Partner)
    10. November 2014 21:09

    Wenn man einen Anstieg des Meeresspiegels befürchtet, sollte man sich an die Bibel halten:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/11/12/klimareligion-vs-bibel/

    Der Bau einer Arche (oder zumindest von Dämmen) wäre im Gegensatz zum völlig sinnlosen Emissionshandel eine wirksame Maßnahme, um sich vor den Folgen einer möglichen Klimaerwärmung zu schützen.

    • heartofstone (kein Partner)
      10. November 2014 22:49

      Die paar Meter werden uns kaum betreffen. Als Niederländer würde ich aber anfangen die Dämme aufzustocken ;) ... Spaß beiseite ... zum Glück gabs noch keine Grünlinge zu Ende der letzten Eiszeit bzw der letzten Kaltzeit (Eiszeit ist definiert: Es gibt Eis in nennenswerten Umfang auf der Erde), denn sie würden ob des Anstiegs des Meeresspeigels von ca. 120m glatt an Schnappatmung verfallen und eingehen wie die Primeln ... obwohl genau überlegt ... wäre mir das persönlich auch nicht unrecht ;)

  10. Sensenmann
    10. November 2014 19:37

    Die Schwachsinnigen Verträge, aus denen auszutreten ist, werden sichtlich mehr. Allerdings muss man sagen: Die Politiker haben das damals in Übereinstimmung mit dem Willen der Mehrheit so beschlossen. Das Volk könnte sich allenfalls bei diesen regressieren, ist aber in Wahrhheit selber Schuld. Wer Vollidioten und Gläubige der "Holy Church of Global Warming" wählt, muss eben den Ablass bezahlen.

    Natürlich hhaben damals Leute verhandelt, die mutmaßlich auf der Payroll der Hyänen der Finanzwelt standen. Denn es verdienen ausschließlich die Amerikaner bzw. deren Bankster an dem idiotischen Zertifikatehandel.
    Ist doch damit zweierlei geschehen: Die Europäer als tributpflichtige Vasallen festzuschreiben und aus Luft Geld zu machen.

    Wie der ganze Irrsinn aufgebaut ist und was er schon vor 4 Jahren kostete gibt es hier:

    http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashandel/3531832.html

    Die ideale Chance die dummen grünen Gimpel auszunehmen wie die Weihnachtsgänse. Und da das Wappentier des durchschnittlichen homo austriacus cum facie idiotica alpina das graue mit den langen Ohren ist, das immer - und vor allem dann, wenn es nicht weiß warum - "I ah, I ah!" schreit ist, drängt er sich immer vor, wenn es darum gehr, für andere die Zeche zu bezahlen. Klügere Völker vermeiden das.

    Aber dann raunzen, wenn es an's Zahlen geht.
    Aber das übernehmen ja eh die blöden arbeitenden Teile des Volkes.
    Wozu rotzgrünes Pack natürlich nicht gehört.

  11. Solon II (kein Partner)
    10. November 2014 18:24

    Der von Herrn Unterberger (richtigerweise) aufgezeigt "Ehrgeiz" in Kyoto hat einen Namen:
    Bartenstein!
    Das Archiv wird es belegen, mit welch stolz geschwellter Brust dieser Herr aus Japan zurückgekommen ist und das Musterschülerverhalten demonstrierte.
    Jeder der schon damals mit der Materie halbwegs vertraut war, sah das schlimme Ende kommen. (Nur geglaubt hatte man es nicht).

    • carambolage (kein Partner)
      10. November 2014 21:38

      Kann mich noch erinnern, dass die Grünen damals das Ergebnis als viel zu wenig "ambitioniert" bemängelten. Gut die waren immer schon ein bißchen deppert, seit die Kommunisten dort das Ruder übernommen haben.
      Die ÖVP hat sich damals schon in irgendwas reindrängen lassen, nur um etwas hipper und zeitgeistiger zu wirken. Beim ORF und den Massenmedien haben sie trotzdem die Arschkarte gezogen.
      Gut dass der Daraposcher nicht verhandelt hat, sonst könnten wir bis ans Ende der Zeit Ablass zahlen und wüssten dann nicht einmal wofür, weil der einen Geheimvertrag ausgehandelt hätte.

  12. Dr. Knölge (kein Partner)
    10. November 2014 17:06

    Was heißt denn hier, die Verträge seien völkerrechtlich verbindlich? Lächerlich. Österreich sollte mit Hinweis auf den massiven Bruch der Lissabonner Verträge durch die EU sagen: Leckts mich!
    Ohne hier den Einfluß des CO2 auf die sehr geringe Erwärmung, die auch noch seit 16 Jahren nicht mehr stattfindet, diskutieren zu wollen, so ist doch klar, daß ein Land wie Ö. selbst bei größter Anstrengung nicht den kleinsten erkennbaren Knick auf der CO2-Kurve hinterlassen kann.
    Es wird noch viel schlimmer kommen. Merkel will die Verschmutzungsrechte massiv verteuern. Einige wirtschaftlich schwache Länder wollen das nicht. Was die einen einsparen, werden die anderen mehr emittieren.
    Puh, 700 Zeiche

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. November 2014 17:15

      Was passiert denn beim Thema Steuerflucht? Ganz Europa und fast die ganze Welt wird überzogen mit einem Informationsaustausch über Konten, Finanzbewegungen, Zinsen, Dividenden uvm. Der einfache Bürger wird gejagt, um auch noch den letzten Euro aus ihm herauszuschneiden. Wer die Regeln nicht beachtet, zahlt sogar Steuern für negative Einkünfte.
      Und was macht diese EU-Junta? Junker z.B. holt 340 Firmen und Konzerne nach Luxemburg und bietet einen Steuersatz von 1 % an. Legale (!) Steuerhinterziehung für die Großen.
      Die Kleinen werden gejagt, die Großen hofiert. Wie bei der Energiewende, die praktisch auch nur die kleinen Leute bezahlen.
      Wo bleibt der Aufstand?

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. November 2014 07:53

      Dr. Knölge,

      ja die Verträge sind völkerrechtlich verbindlich und das war ein Fehler der auf das Konto von Bartenstein geht.
      Aus denen auszusteigen ist zwar wünschenswert aber nicht unbedingt leicht.

      Was die sog. Steuerlicht anbelangt, die ist eine Steuervermeidung und übrigens eines meiner Spezialgebiete.

      Solange sie legal ist, ist sie nicht angreifbar und es wäre ein Armutszeugnis wenn ein Finanzvorstand eines Unternehmens nicht alle Möglichkeiten legaler Steuervermeidung und Steueroptimierung nutzen würde.
      Mehr noch, jemand der freiwillig für seine Eigentümer mehr Steuern zahlen würde als unbedingt notwendig wäre sein Gehalt nicht nur nicht wert, der wäre auch schon arbeitslos.

      Also ist das eine rein populistische Diskussion.
      Keinen Aufsichtsrat interessiert es was ein paar Linke über "Steuermoral" schwafeln.

      Im Übrigen ist Luxembourg in Europa zwar eine gute Adresse um ein paar Steuern zu sparen, aber im Vergleich zu den Niederlanden ist Luxembourg geradezu uninteressant.

      Luxembourg wurde in dieser Diskussion von den Linken vorgeschoben um dem Junker einen möglichst schweren Start zu machen.
      Das ist wie mit dem Grasser, "den mögen wir nicht, den machen wir fertig".

      Würden die, die diese Diskussion angezettelt haben, ihren Job ernst meinen, sie müßten auf die Niederlande losgehen.
      Denn dort gibt es noch viel bessere Steuermodelle die noch viel mehr bringen als die paar Lizenzmodelle in Luxembourg.

      Aber das ist etwas für Fachleute und nicht für linke Populisten ohne Bildung und Verstand.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      11. November 2014 15:49

      Tik Tak,
      verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich klage nicht die Unternehmen an, die die von der Politik gegebenen Möglichkeiten nutzen. Ich klage einzig und allein die Politik an. Und deshalb lasse ich mir den Vorwurf des Populismus auch nicht machen.
      Ein Steuersystem zu kritisieren, das fleißigen Leuten schon bei doppeltem Durchschnittseinkommen faktisch die Hälfte wegnimmt, beim Konsum weiter besteuert und gleichzeitig Unternehmen einen "legalen" Steuersatz gegen null ermöglicht, hat mit Populismus nichts zu tun. Wenn Sie anderer Meinung sind, müssen Sie es mir erklären.

      Über Junker nur ein gutes Wort zu sagen, würde mir im Traum nicht einfallen. Bin ich nach Ihrer Meinung nun ein Linker?

    • Tik Tak (kein Partner)
      11. November 2014 18:30

      Dr. Knölge,

      ahh nein, da haben Sie mich mißverstanden.
      Das war keine Kritik an Ihnen.

      Das war mehr als eine Art Erklärung gedacht, was da aktuell wirklich läuft.
      Ich sehe das so wie sie, die Abgabenquote in Österreich, wie in den meisten Staaten Europas, ist wesentlich zu hoch.
      Was mich nur ärgert sind so manche Ablenkungsmanöver in der Öffentlichkeit und die Diskussion über die sog. Steuerflüchtlinge ist so eine Ablenkung.
      Da geh nicht um die Frage ob und wie man Abgabenquoten senken kann und muß, da geht es nur um die Aussage wie ach so böse denn jene sind, die den restlichen vorhandenen Gestaltungsspielraum nutzen.

      Jeder, der nicht völlig verblödet ist, würde jeden Cent Steuern sparen den er kann und ihn stattdessen sinnvoll nützen.
      Nur der Staat nicht, der ruft nach mehr und stellt jene an den Pranger die ihm legal ausweichen.

      Und genau das ist die Sau die gerade durchs Dorf getrieben wird.

      Nicht die legale Steuervermeidung ist das Problem, die Verschwendung der eingenommenen Abgaben ist es.
      Aber dennoch wird die legale Steuervermeidung, und die diversen lokalen Steuergesetze sind auch nur ein Produkt welches von Staaten verkauft wird, an den Pranger gestellt.

      Und auch das ausschließlich deshalb weil man dem Junker, bei aller sonstigen Skepsis ihm gegenüber, ans Bein pinkeln will.

      Nicht einmal da ist die Diskussion inhaltlich geführt, sonst müßte man an ganz anderer Stelle ansetzen.
      Da geht es nur um einen Politiker der gleich von Anfang an sturmreif geschossen werden soll.
      Das ist eine Retourkutsche für die Niederlage des unsäglichen Buchhändlers Schulz.

      Aber, wie man gut sehen kann, es wirkt wie gedacht.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      12. November 2014 16:26

      Tik Tak,
      danke für die Klarstellung. Ich denke nicht, daß wir sehr weit auseinander sind. Selbstverständlich wäre jeder blöd, wenn er die bestehende Steuergesetzgebung nicht vollständig zu seinen Gunsten ausnutzen würde.
      Natürlich sind die Steuern nicht nur in Ö. zu hoch. Mir ist eine Dame bekannt, die als angestellte Apothekerin mit Nachtdiensten so knapp 5000 € verdient und nicht einmal die Hälfte auf ihrem Konto wiederfindet. Steuern und Sozialabgaben betragen fast 55 %. Ich halte das nicht für in Ordnung.

      Ein Problem habe ich dennoch. Wenn sich EU-Länder Konkurrenz machen, indem sie um immer niedrigere Steuersätze buhlen, ist das eine Form von Unsolidarität, die schwer begründbar ist. Wenn, wie behauptet, der Satz unter 1 % liegt, betrügen wir uns alle bloß selbst. Der Staat holt sich dann seine Steuern bei den einfachen Bürgern. Genau wie bei der Energiewende.

  13. wolf (kein Partner)
    10. November 2014 17:00

    Der Unterberger demonstriert hier wortreich (aber sinnleer), dass er über die Zeitpräferenz eines 4-Jährigen verfügt, echauffiert sich aber zeitgleich über Kurzsichtigkeit. Grandiose Leistung.

  14. Zraxl (kein Partner)
    10. November 2014 14:57

    Um bei der Wahrheit zu bleiben:

    "Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind." [Wikipedia: Kyoto-Protokoll]

    "Benita Ferrero-Waldner ... ist eine österreichische Diplomatin sowie Politikerin (ÖVP) und war von 2000 bis 2004 Österreichische Außenministerin unter Schüssel und 2004 bis 2010 Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik unter Barroso" [Wikipedia: Benita Ferrero-Waldner]

    Nun, der ach so tolle Herr Schüssel hat eben nicht nur das Schulsystem ruiniert ...

  15. Ichwill (kein Partner)
    10. November 2014 14:56

    Und wohin gehen unsere Klimazahlungen? Hauptsächlich in den Osten für Styroporfassaden und Heizkesselförderung von Wohnhäuser.
    Das verkündet stolz das Umweltjournal 7/2012:
    Was geschieht mit unseren Klimazahlungen?
    Aus Umweltjournal Juli 2012
    Interview auf der Carbon EXPO, Köln

    Der Schwerpunkt der unter stützten Projekte in Tschechien liegt im Bereich Energieeffizienzmaßnahmen und Technologien zur Nutzung Erneuerbarer im Gebäudesektor, insbesondere in privaten
    Wohn- und Eigenheimen.

    • Ichwill (kein Partner)
      10. November 2014 14:57

      Fortsetzung 1:Auf der diesjährigen Carbon Expo in Köln traf das Umweltjournal Wolfgang Diernhofer, den Abteilungsleiter für Carbon Management der Kommunalkredit Public Consulting, der die Schwerpunkte des österreichischen Ankaufsprogramms für Emissionsreduktionen darstellte.

      Umweltjournal UJ: Mit welchen Staaten kooperiert Österreich derzeit in punkto Emissionsausgleich?
      Diemhofer: Der Schwerpunkt liegt aktuell auf Ankäufen im Rahmen von Green Investment Schemes. Österreich hat bislang mit den Staaten Tschechien, Lettland, Estland und Bulgarien Verträge für den Ankauf von AAUs abgeschlossen (AAU oder Emissionsreduktionseinheiten sind jene Emissionseinheiten, die jedem Industrie- und Schwellenland unter der Klimarahmenkonvention zugeteilt wurden und nach deren Gesamtvolumen sich der Kyoto-Zielwert für di erste Verpflichtungsperiode bemisst. Vor allem die Vertragsstaaten Osteuropas, sowohl innerhalb der EU als auch Drittstaaten haben einen Überschuss an AAU). Den größten Marktanteil an den bisher erfolgten Transaktionen hat Tschechien, mit dem das österreichische Programm einen Vertrag über 35 Mio. AAUs abgeschlossen hat.
      Für Österreich ist es wichtig, dass Erlöse aus dem AAU –Verkauf unmittelbar in Klimaschutzprojekte oder –programme fließen.Die erzielten Klimaschutzeffekte aus den umgesetzten Maßnahmen sind in weiterer Folge direkt messbar. Dabei entsteht ein direkter Zusammenhang zwischen reduzierten Tonnen CO2 und der Anzahl gehandelter AAUs.

    • Ichwill (kein Partner)
      10. November 2014 14:59

      Fortsetzung 2:
      UJ: Tschechien ist eines der Hauptempfängerländer. Was wurde hier umgesetzt?
      Diemhofer: Bisher wurden von Österreich 3,5 Mio. t Emissionsreduktionen aus Tschechien angekauft. Mehr
      als 70.000 Klimaschutzmaßnahmen wurden hier bislang umgesetzt. Für die Finanzierung der Maßnahmen wurden neben den Erlösen aus Österreich auch die Erlöse aus AAU-Verkäufen an Japan, Spanien und an die Weltbank genutzt. Bei ca. 10 % der umgesetzten Maßnahmen wurde österreichische Technologie eingesetzt z.B. Solarthermie, Biomassekessel, Dämmsysteme.

      UJ: Wofür genau werden die Gelder in Tschechien verwendet?
      Diemhofer: Unter dem tschechischen Green Investment Scheme ((GIS (Green Investment Schemes): Das Kyoto-Protokoll (Artikel 17) ermöglicht einen direkten, zwischenstaatlichen Handel mit Emissionsreduktionseinheiten (AAUs), wobei diese direkt von einem Anex-I-Land in ein anderes Anex-I-Land transferiert werden. Um sicherzustellen, dass die Mittel für den Ankauf von AAUs zweckgewidmet Klimaschutzmaßnamen zugute kommen, wurde das Modell eines Green Investment Schemes (GIS) entwickelt: Ein entsprechendes Monitoring-und Controllingsystem stellt die widmungsgemäße Verwendung der Mittel so wie den Umwelteffekt sicher. Neben diesem Mechanismus, der ausschließlich von Staaten genutzt werden kann, ermöglicht das Kyoto-Protokoll auch Emissionsreduktionen über den „Clean Development Mechanism (CDM)“ und „Joint Implementation (JI)“ zu generieren).
      werden Erlöse für die Finanzierungund Abwicklung eines speziellen Förderinstrumentes verwendet das mit der österreichischen Umweltförderung im Inland vergleichbar ist. Das heißt, es wurde ein Förderungsinstrument für vor allem private Personen aufgebaut, unter dem ausgewählte Maßnahmen bestimmter Technologien gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Energieeffizienzmaßnahmen und Technologien zur Nutzung Erneuerbarer im Gebäudesektor, insbesondere in privaten Wohn- und Eigenheimen. Die Abwicklung erfolgt durch den tschechischen staatlichen Umweltfond (State Environmental Fund- SEF) unter
      der Kontrolle des tschechischen Umweltministeriums.

      UJ: Welche Maßnahmen werden im Detail gefördert?
      Diemhofer: Förderungen gibt es ausschließlich in drei Maßnahmebereichen:
      - Der Reduktion des Raumwärmebedarfs in Wohn- und Einfamilienhäusern durch thermische
      Gebäudesanierung
      - der Förderung erneuerbarer Energiequellen für den Raumwärmebedarf von Wohn- und
      Einfamilienhäusern durch
      a) den Ersatz von fossil befeuerten oder elektrischen Heizanlagen durch Biomassekessel und
      b) die Installation von Biomassekesseln und Wärmepumpen in Neubauten und
      c) die Errichtung von Solaranlagen auf Wohngebäuden und Einfamilienhäusern;
      - dem Neubau von Passivhäusern (Wohn- und Einfamilienhäuser).

      Über diese wird ein kleiner Teil der Erlöse für die Administration des GIS, Bildungsaktivitäten
      und Öffentlichkeitsarbeit zur Bewusstseinsbildung zum Thema Klimawandel mit dem Ziel,
      die Akzeptant und Effizienz des Förderprogramms zu erhöhen, genutzt.

      GIS-Verkäuferländer:
      30% Tschechien
      17% Ukraine
      21% Estland
      11% Litauen
      7% Lettland
      5% Slowakei
      4% Ungarn
      5% Polen

  16. Onkel Hans (kein Partner)
    10. November 2014 14:08

    Hahaha!

    Um wieviel % hat die Bevölkerung seit 1990 durch die verantwortungslose Einwanderungspolitik von SPÖVP zugenommen?

    Glaubt jemand, dass Insurgenten nicht Auto fahren und ihre Wohnungen nicht heizen, also kein zusätzliches CO2 in die Luft blasen?

    Ohne Einwanderungspolitik von SPÖVP hätten wir die CO2-Ziele von 1990 locker erreicht.

    Die Wirtschaft, die Autofahrer und die Haushalte sollen CO2 einsparen, damit die SPÖVP-Regierung weiter ungebremst Insurgenten ins Land holen kann.

    Immerhin: Die Wirtschaft und erhebliche Teile der Autofahren und Haushalte haben SPÖVP auch gewählt, die wollen das so und sollen daher jetzt auch nicht jammern.

  17. Josef Maierhofer
    10. November 2014 10:17

    Und die Leute wählen weiterhin diese Volksschädlinge ...

  18. Haider
    10. November 2014 00:19

    Versteht irgendwer das Kyoto-System? Ausgerechnet jene Länder mit den eher besseren Umweltstandards ihrer Industrien werden bestraft. Die Produkte werden nunmehr dort produziert, wo es überhaupt keine Standards gibt. D.h. Raubbau an der Natur, Sklaverei, Korruption, Unterdrückung der Frauen, Kinderarbeit werden gefördert. Statt relativ sauberer Steinkohlekraftwerke werden jetzt die Braunkohlestinker aktiviert. Statt Erdgas wird für Frackinggas die Natur großflächig devastiert. Wir haben Zwentendorf eingemottet. Dies wäre ja völlig in Ordnung, würden nicht jetzt Tschechen, Slowaken Slowenen etc. ihre Atommeiler und Atommüll-Zwischenlager an unsere Grenze verlegen und darüber hinaus unsere Industrie zu Tode konkurrenzieren. Dieser Logik scheinen auch die EU-Sanktionen gegen Rußland zu gehorchen: Hauptsache die eigene Wirtschaft (und damit Arbeitsplätze, Volkseinkommen und Erfahrung) gehen flöten. Den Russen tut’s nicht weh und die USA lachen sich ob unserer grenzenlosen Dummheit ins Fäustchen. Allerdings eines muß man auch sagen: uns wird eingeredet, wir würden die Entscheidungsträger frei und selbst wählen (Ausnahme die EU-Kommission z.B., die EZB-Banker, die Richter der Obersten Gerichtshöfe, tausende Lobbyisten, korrumpierten Lohnschreiber usw usf) -> bleibt noch ein EU-Entscheidungsträger übrig?

  19. Anton Volpini
    09. November 2014 21:25

    Dieser Artikel ist falsch platziert!

    Im Börsen-Kurier ist er nur eine Erkenntniserweiterung der Profiteure unseres Ausbeutersystems.

    Das Öko- und Klima-Thema ist ein Ping Pong Spiel zwischen Großfinanz, Staaten und Umwelt-NGOs.

    Es sind die smarten Finanzboys, die die beiden anderen Gruppen steuern.
    Die politischen Vertreter der Staaten sind an der Spitze in diesem Spiel gekauft, (und nicht nur da) mißbrauchen die Monopolgewalt des Staates auf Kosten der ihnen anvertrauten Bürger, um deren Vermögen den Finanzboys auszuliefern.

    Die Vertreter der NGOs sind ebenfalls an der Spitze gekauft. Der Rest beider Gruppen ist unwissend, dumm und gefährlich.
    Denn dieser unwissender Rest ist dabei, die wiederkehrende Form des Faschismus zu begründen.

    Der Faschismus lugt mittlerweile aus jeder Ecke und Ritze hervor!

    Er nennt sich Antifaschismus, Gender-, Feminismus- Political Correctness-, Öko- und sonst noch was links-Bewegung. Der Begriff Bewegung ist wichtig!

    Das ist In, trendy, sexy und sonst noch was. Vor allem aber von der vierten gekauften Kraft der Smartboys, der Medien, täglich unters Volk gestreut.

    Ich raufe mir täglich die Haare wegen dieser Entwicklung und frage mich, wie es wohl diesen Menschen gegangen ist, die Adolf Hitler 1932 durschaut haben?

    • brechstange
      10. November 2014 00:41

      Es ist zu befürchten, dass die Entwicklung ihren Lauf nimmt. Wir können uns ein bißchen zugute halten hier im Unterberger-Blog ein bisschen an der Aufklärung der Menschen teilzuhaben.

      Viele Tropfen ergeben einen Strom, die Quelle erreicht man nur gegen den Strom schwimmend.

    • Anton Volpini
      10. November 2014 19:11

      Nur wer gegen den Strom schwimmt, hat die Quelle vor Augen, brechstange.
      Oder im Gegenteil ausgedrückt: Wer mit der Herde läuft, hat lauter Ärsche ( tschuldigung ) vor sich.

    • Francois Villon (kein Partner)
      10. November 2014 19:37

      Verehrter Herr Volpini,

      Sie haben auch wieder recht, wie manch anderer Diskutant. Wir sind in der Analyse der Lage wenigstens teilweise schon ganz gut, wenngleich die Apportl die Unterberger laufend wirft, doch vor allem zum Abreagieren der Leute zu dienen scheinen, und nicht Ausgangspunkte für konstruktive Strategien sind.

      Wenn ich die Kommentare meist nur noch überfliege, so merke ich doch, daß das Gejammere über den Zustand der ÖVP und die Bannflüche über die „Sozen“, Linxlinken, Grünen, etc. vorherrschend sind. Sie wiederholen sich jeden Tag und bringen doch keinen neuen Erkenntnisgewinn. Es wird nur noch langweilig. Überdies ist oft genug die wahre Ursache eines beklagten Zustands nicht erkannt, oder bei dem Kraut-und-Rüben-Angebot Unterbergers eine konsistente Linie in der Beurteilung auch nicht der Fall. Woraus zu schließen ist, daß manche zwar eine „Meinung“, aber halt doch keine „Ahnung“ von/bzw. über eine Sache haben.

      Ohne „renovatio spiritualis“ wird es keine Trendwende geben können. Welcher Art diese für das christliche Abendland und insbesondere Österreich (als ehedem „protector ecclesiae“) nur sein kann, ist offensichtlich: die Re-Evangelisierung Europas (wie dies Krenn u.a. immer wieder hervorhoben.)

      Für mich ist auch ganz offensichtlich, daß jene „Errungenschaft“ der Französischen Revolution, die egalité und mit ihr die Dämokratur, jenen Bruch in der europäischen Tradition darstellt, der scheinbar nur die Menschen befreite, um sie umso besser als „Konsumenten“ manipulieren zu können, der aber die eigentliche Verfassung der Völker, die immer eine hierarchische und monarchische war, zerstörte. Selbst ein wenig begnadeter Herrscher hatte nie solchen Schaden für Land und Volk verschuldet, wie dies heute die Ochlokraten (in geradezu nicht mehr abzählbarer Zahl am laufenden Band verursachen.

      Es ist ja auch bemerkenswert, daß nach dem WK I bereits (und erst recht nach WK II) die Sieger allein den Begriff „Reich“ uns bzw. Deutschland striktest untersagten. Sie erkannten offenbar, daß dies jenes Konzept ist, in dem die durchaus unterschiedlichen Nationen/Völker friedlich und erfolgreich zusammen leben können. Eine solche Konsolidierung eines „Großraums“ sollte und durfte nicht hochkommen, jede Idee mußte bereits im Keim erstickt werden.

      Wir täten nur gut daran, selbst über unsere existenziellen Fragen nachzudenken, und nicht die Propaganda, Gehirnwäsche, Umerziehung, Dämonisierung der eigenen Geschichte, etc. anderen zu überlassen.

      Das wären ein paar Eckpunkte um über Erneuerung nachdenken zu können.

  20. Xymmachos
    09. November 2014 20:27

    Ach, Herr Unterberger, Sie alter Klimawandel-Leugner! Nur gut, daß sich unser Klimahysteriker @phaidros schon vor einiger Zeit empört aus dem Blog vertschüsst hat. Wenn der Ihre heutigen Auslassungen zu Gesicht bekäme ... (er liest doch nicht heimlich mit?)

    • J.Scheiber (kein Partner)
      11. November 2014 07:42

      wolf ist phaidros!

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      23. November 2014 10:05

      Xymmachos, Sie haben – wie zu erwarten – rein gar nichts begriffen: ich kommentiere nicht Politik und Maßnahmen, sondern ich versuche, wissenschaftliche Ergebnisse zu kommunizieren. Damit hat dieses Geschreibsel aber praktisch nichts zu tun.

      Aber einen Kommentar kann man schon geben: dass Österreich jedes Jahr 500 Mio für zu teures Gas ZU VIEL bezahlt, kümmert die Oberg'scheiten Marke Unterberger oder Xymmachos keine bisschen. Dass die 600 Mio für 15 Jahre gelten, also de facto peanuts sind, auch nicht. Auch nicht, dass der Betrag längst Budgetiert ist (siehe die einschlägigen Gastbeiträge Friedels hier im Blog). Aber an der Zahl kann man halt sein Gemütchen so trefflich erhitzen, nicht wahr… ?!

      Scheiber: was Sie sind, dass Sie Nicks aufdecken, erlaube ich mir für mich zu behalten.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      23. November 2014 10:41

      Korrigiere: aufzudecken /versuchen/ (das ist ja noch erbärmlicher), denn ›wolf (kein partner)‹ bin nicht ich. (Meinen Sie ernsthaft, Hr. Scheiber, ich würde meinen Nick ändern, weil die ›schönen Kinder‹ mich nicht dabei haben wollten?)

      @wolf: Sie geraten da lediglich in eine alte Schusslinie.

  21. Camilla
    09. November 2014 17:53

    Herrn Perseus möchte ich für seinen Beitrag danken.
    Zu solchen Informationen kommt man sonst ja kaum.
    Und sie sind äußerst interessant.
    Ja, blinder Eifer ................ii

  22. Camilla
    09. November 2014 17:39

    In der Klimasache gibt es sicher auch positive Aspekte.
    Ein großer Teil ist meines Erachtens aber reine Scharlatanerie.
    Der Wahrheitsbeweis für die diversen Katastrophenszenarien wird wohl kaum jemals anzutreten sein.
    Es ist oft zu beobachten: sobald öffentliches Geld in einem Topf bereitliegt, finden sich sofort Gruppierungen,die es zu verwenden verstehen.
    Und genau diesen Leuten verdanken wir die ständigen Warnungen vor der bevorstehenden Klimakatastrophe.

  23. Nemo
    09. November 2014 16:01

    1. Es geschieht Österreich recht, zu dieser Strafzahlung verdonnert zu werden! Man soll das besser als Lehrgeld für die Zukunft betrachten!
    Die jetzigen österreichischen Politiker, die von den Österreichern gewählt werden, lassen sich weitgehend von "einseitigen" Experten, "zweifelhaften" Fachleuten und "selbsternannten" Spezialisten beraten und folgen ihnen, oft aus banalen Gründen, anstatt das Gemeinwohl auf lange Sicht im Auge zu haben. Einmal bekommt man, also die leichtgläubigen Wähler, sicher dafür die Rechnung präsentiert. Aber dieser Punkt wurde ja schon in vielen Kommentaren angesprochen.

    2. Dr Unterberger schreibt: ...... (selbst wenn der Mensch wirklich die Ursache globaler Erwärmung ist, was auf Grund der weit höheren Temperaturen in vorgeschichtlichen Zeiten sehr zweifelhaft ist). ......

    Diese Behauptung ist für mich als Physiker unverständlich auf Grund all der verfügbaren Daten, nicht zuletzt auf Grund des "2014 Synthesis Report für Policymakers" der IPCC. Man kann sehr wohl die Genauigkeit der Rechenmodelle für die Zukunftsvorhersage kritisch hinterfragen, aber das tut den allgemeinen
    Verhältnissen und Tendenzen keinen Abbruch.

    • Wyatt
      10. November 2014 07:33

      Nemo,
      Für mich als Österreicher ist ihre Behauptung, diese "Strafzahlungen" bestehen für uns zu recht, nicht die eines Physikers, eher der eines Lohnschreibers der Klimaschutzlobby:

      http://kpkrause.de/2014/09/25/der-unsinnige-utopische-klimaschutz/

    • Tom Turbo (kein Partner)
      10. November 2014 18:51

      Hä? Sie wollen Physiker sein? Wohl eher ein Hobbyphysiker im eigenen Keller, oder? Das IPCC wurde schon zigmal widerlegt, wie sie richtig anmerken irrten sich deren Rechenmodelle übel und die E-Mail in der die beteiligten Forscher aufgefordert werden nur noch Fakten zu veröffentlichen die FÜR den Klimawandel, wie er von dieser Seite propagiert wird, tut ihr übriges zur Glaubwürdigkeit dieser Institution. Falls sie wirklich Physiker sind und womöglich sogar an einer Uni arbeiten empfehle ich ihnen Kontakt mit Herrn Dr. Krapfbauer aufzunehmen. Dieser hat zusammen mit rund 70 ernsthaften Wissenschaftern rund um den Globus eindrucksvoll gezeigt, dass das Klima lediglich von der Sonne abhängt.

    • Nemo
      12. November 2014 19:55

      @ Wyat, @ Tom Turbo /kein Partner)
      Meine Bemerkung über die Strafzahlung hat doch eine klare sarkastische Note in dem Sinn, dass es es einem recht geschieht, wenn man sich in unerfüllbare Verpflichtungen hinein manövrieren lässt. Aber ich habe schon gemerkt, dass das in Österreich nicht ankommt und der Ton hier etwas gröber ist.

      Danke für den Link. Als Physiker habe ich ihn "gewogen und für zu leicht gefunden". Da gibt es Besseres (Ref: Prof. Dr. Hans-Joachim Lüdeke usw). Es ist nun einmal so, das anthropogene CO2 erwärmt, so wie ein Ofen im Winter einen Raum, auch wenn Fensterscheiben kaputt sind oder Zugluft durch die Türe strömt und somit einen kühlenden Effekt haben.

      Der letzte Synthesis Report des IPCC, zusammen mit de verschiedenen AR´s, obwohl so geschmäht, erscheint mir doch ein bedeutendes Dokument. Es fasst zusammen den Stand, "Adaption" und die verschiedensten "Mitigation" Szenarien, aber es lässt weitgehend offen, was genau getan werden muss, für einen bestimmten RCP (Representative Concentration Pathway). Es ist eigentlich bei diesem Punkt, dass die Klimaschutzlobby ihr Unwesen zu treiben beginnt.
      Der von vielen "Aktivisten" bevorzugte RCP 2.6, das ist der mit den 2°C Erhöhung in 2100, ist m.E. unrealistisch. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass in 2100 kein fossiler Brennstoff mehr verwendet werden wird. Ich fürchte, die Menschheit wird vielmehr fossilen Brennstoff verbrauchen, bis er zu Ende ist, ausser es findet sich eine Energiequelle, die billiger ist. So etwas würde ein Lohnschreiber der Klimalobby natürlich nicht schreiben.

      Auf einen Punkt wird kaum hingewiesen, doch ist er relevant:
      Das anthropogene CO2 bleibt über lange, lange, lange Zeiträume erhalten. Der grösste Teil bleibt in der Luft, ein Teil löst sich im Meer und erhöht der Säuregrad, ein kleiner Teil findet woanders Unterschlupf. In dieser Hinsicht ist es "gefährlicher" als radioaktives Material, das wenigstens irgend wann einmal zerfällt und im allgemeinen räumlich begrenzt ist. Wir haben hier also eine irreversible Situation und man sollte dies sehr ernst nehmen!

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      23. November 2014 12:27

      @Nemo: Unterbergers Äußerungen werden doppelt unverständlich, wenn man weiß, dass ihm die Sachlage und das derzeitige Verständnis darüber, dessen Grenzen sowie die Sicher- und Unsicherheiten in mehreren persönlichen Gesprächen durchaus ausführlich dargelegt wurden. Ebenso, warum die Lieschen-Müller-Argumente (Marke ›es war schon wärmer‹), auf die er sich immer wieder beruft, zwar richtig, aber nicht stichhaltig sind.

      Dass Sie hier niemanden überzeugen werden, ist Ihnen vermutlich klar – aber lassen Sie mich sagen, dass ich es gut und wichtig finde, dass solche – um es ganz freundlich auszudrücken – Phantasiegebäude nicht unwidersprochen bleiben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Wir reden von ungefähr 3 Jahrhunderten, bis das CO2 aus der Atmopshäre wieder verschwunden ist.

  24. Undine
    09. November 2014 15:04

    OT---aber ich möchte diesen einzigartigen Tag nicht übergehen: Heute vor 5 Jahren stand ich ganz in der Nähe des BRANDENBURGER TORES, um mich mit den Deutschen von ganzem Herzen zu freuen, daß auf den Tag genau 20 Jahre zuvor DIE MAUER gefallen war. Diese Mauer hatte ja nicht nur Deutschland geteilt, sondern ganz Europa. Diese Mauer und die gesamte Grenze, die Deutschland mitten durchs Herz schnitt, war ein Symbol für den ganz banalen Haß und Neid der Siegermächte.

    Diesen Tag, den 9. 11. 1989, empfand ich als eine Art VERSÖHNLICHEN SCHLUSSPUNKT des zu Ende gehenden grauenvollen, blutigen Jahrhunderts.

    Ich hatte ERWARTET, daß man den Deutschen wenigstens EINMAL UNGETRÜBTE FREUDE gönnen würde, EIN EINZIGES MAL! Ein einziges Mal hätte man doch die GRÖSSE aufbringen können, auf das gewohnte "JA, ABER..." zu verzichten!

    Aber es kam anders: Man spuckte den Deutschen wie gewohnt in die Suppe!

    Keiner der FESTREDNER, auch nicht der Dirigent VERGASS darauf, die Deutschen zu DEMÜTIGEN und auf die Reichskristallnacht, die dummerweise sich auch an diesem Tag jährt, mit Betroffenheitsstimme hinzuweisen, damit die Deutschen nur ja nicht vergessen sollten, daß sie die Bösesten auf dem ganzen Globus sind.

    Heute also feiert Deutschland den 25. Jahrestag des Falles der Mauer. Aber FREUEN, so richtig sorglos FEIERN läßt man sie wahrscheinlich auch diesmal nicht---diese GRÖSSE besitzt kein Politiker! Haß und NEID auf die Deutschen sind zu übermächtig und am ekelhaftesten, widerwärtigsten sind die "EIGENEN LEUTE", vor allem die aus dem LINKEN SPEKTRUM.......

    • Undine
      09. November 2014 17:21

      Ich will ganz bestimmt niemanden nerven, aber der Vollständigkeit halber möchte ich einen Kommentar noch einmal hier posten, damit nicht in Vergessenheit gerät, was sich NACH dem MAUERFALL hinter den Kulissen abgespielt hat und welche niederträchtige Rolle GREGOR GYSI damals gespielt hat:

      "Erst die politischen Entwicklungen in der DDR im Sommer und Herbst 1989 veranlassten die SED-Führung schließlich, ihre Politik gegenüber Israel grundlegend zu ändern. Ende 1989 hoffte Ost-Berlin darauf, diplomatische Beziehungen mit Israel ohne Bedingungen aufnehmen zu können.[38]

      Aber die Israelis blieben gegenüber den ostdeutschen Avancen distanziert. Dagegen gelang es der SED, ISRAELISCH-JÜDISCHE Unterstützung GEGEN die deutsche WIEDERVEREINIGUNG zu mobilisieren, die Ost- und Westdeutsche seit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 mit wachsendem Nachdruck forderten.

      Noch im selben Monat veröffentlichten JÜDISCHE Gemeinden in der DDR eine Erklärung, worin sie ihre UNTERSTÜTZUNG für die ERHALTUNG ZWEIER DEUTSCHER STAATEN (sic!!!) zum Ausdruck brachten.

      Auch der WJC blieb der DDR treu: Drei Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer reiste WJC-Unterhändler Maram STERN nach Ost-Berlin.[39] Gegenüber dem ostdeutschen Außenminister OSKAR FISCHER versicherte STERN am 30. November 1989, dass die Frage der deutschen Vereinigung NICHT auf der Agenda stehe.

      Der WJC werde alles in seiner Macht Stehende tun, sie zu VERHINDERN und den Lehren der Vergangenheit damit Rechnung zu tragen. Obwohl es schwierig sei, eine solche Haltung in der Öffentlichkeit zu vertreten, werde WJC-Präsident BRONFMAN seinen Einfluss in dieser Hinsicht in den USA und anderswo geltend machen, zumal das STATE DEPARTEMENT trotz gegenteiliger Erklärungen NICHT sonderlich BEGEISTERT von der Aussicht auf eine deutsche Wiedervereinigung sei.[40]

      Die SED schien darauf zu hoffen, die deutsche WIEDERVEREINIGUNG mithilfe des Jüdischen Weltkongresses BREMSEN oder sogar VERHINDERN zu können. Aus diesem Grund bat Außenminister FISCHER STERN, seine guten Absichten an die Israelis zu übermitteln.[41]

      Ende Januar 1990 fanden erste Gespräche zwischen Vertretern der DDR und Israels über eine mögliche Aufnahme diplomatischer Beziehungen in Kopenhagen statt, die allerdings an der anhaltenden WEIGERUNG Ost-Berlins scheiterten, sich an REPARATIONSZAHLUNGEN zu beteiligen. Auch die Zahlung einer großzügigen SPENDE zugunsten israelischer Holocaust-Opfer, die die DDR-Regierung unter Hans MODROW noch im Februar 1990 angewiesen hatte, konnte keinen Durchbruch bei den Verhandlungen herbeiführen.[42]

      Trotz dieses Rückschlags versuchte die DDR weiterhin auf internationaler Ebene, Vertreter des Judentums GEGEN die deutsche Wiedervereinigung zu MOBILISIEREN.

      Noch im Februar und März 1990 wandte sich der neue Parteivorsitzende der SED, GREGOR GYSI, selbst jüdischer Abkunft, mit der Bitte um FINANZIELLE Investitionen an den JÜDISCHEN WELTKONGRESS, um die UNABHÄNGIGKEIT der DDR zu wahren, da "besonders JUDEN ein INTERESSE an der Erhaltung ZWEIER DEUTSCHER STAATEN haben sollten".[43]

      Zwischenzeitlich hatte allerdings Israels Außenminister Bonn besucht und erfahren, dass die Bundesregierung die Aufnahme von Beziehungen zwischen der DDR und Israel nicht unterstütze und in Kürze die Vereinigung der beiden deutschen Staaten zu erwarten sei.[44]

      Tatsächlich war der Niedergang des ostdeutschen Staates nicht länger aufzuhalten. Nachdem die CDU aus den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 als Sieger hervorgegangen war, wurde der Einigungsprozess unter ihrer Führung weiter beschleunigt; ein halbes Jahr später bereits war die politische Vereinigung der beiden deutschen Staaten abgeschlossen."

      http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/132869/die-sed-und-die-juden-19851990?p=all -

    • Freidenker (kein Partner)
      10. November 2014 19:44

      Undine:

      Ihre Feststellung...am ekelhaftesten und widerwärtigsten sind die eigenen Leute!" könnte treffender nicht sein, angefangen von Ulbricht und Honecker sind es immer noch die eigenen Fanatiker, die zuallererst diesen Unrechtsstaat wollten und es sind immer noch die Gleichen, die zum Nachteil der Mehrheit bis zum heutigen Tage ihrem ewigen Deutschenhass ausleben dürfen.

  25. hamburger zimmermann
    09. November 2014 13:41

    dank der vp!

    diesmal besonders deutlich: diese partei ist nicht "österreichisch", sondern "antiösterreichisch". typisch wertkonservativ halt.
    .

  26. brechstange
    09. November 2014 12:59

    Das hat der Bartenstein unterschrieben. Wir, nein unsere Politiker, spenden eben gerne auf unsere Kosten. Hinter mir die Sintflut.

  27. dssm
    09. November 2014 12:59

    Wenn man einen Vertrag unterzeichnet, dann hat man den auch einzuhalten!
    Schließlich hat eine Regierung, welcher fast 70 % der Wähler damals das Vertrauen ausgesprochen haben, diese Verhandlungen geführt und dann den Vertrag unterschrieben.

    Ich halte daher den Einkauf von Zertifikaten für unzulässig (fast 1% des Bundesbudgets!), daher sollten wir dem dem Wählerwillen folgend ein paar Maßnahme setzten.

    Mineralölsteuer verdoppeln! Insbesondere bei den Pendlern werden dann deutliche Einsparungen möglich sein. Ebenso bei den Haushalten die mit Öl heizen. Da wir so auch die meisten LKWs von der Strasse bekommen, ergibt sich sogar eine positive Umwegrentabilität, die Strassen halten viel länger!

    Eine drastische Steuer auf Erdgas. Da werden halt all jene die mit Gas heizen (oder indirekt Fernwärme beziehen) ein klein wenig den Verbrauch senken müssen.

    Auch Kohle sollte entsprechend besteuert werden. Erstens heizen damit viele Leute, da ist also Einsparungspotential und die Stahlindustrie soll doch bitte ins Ausland gehen, ebenso alle anderen energieintensiven Betriebe.

  28. machmuss verschiebnix
    09. November 2014 12:17

    Hier ein anschauliches Beispiel dafür, wie weit die Grün-Aktivisten in
    der Angelegenheit dieser Emissionszertifikate über's Ziel schießen (und
    nicht nur da).

    Deren Überschwang ist vom vernünftigen Mittelweg mindestens soweit weg, wie im
    anderen Extrem die Bräuche, die bei uns noch Anfang der 60er Jahre herrschten,
    wo's wilde Müllkippen in Quellbereichen gab, mit allerlei Problemstoffen drinnen;
    wo auf den Feldern alte Autoreifen aufgetürmt, mit Alt-Öl übergossen, angezündet
    und die Asche dann eingeackert wurde. Ähnliches spielt sich heutzutage in China
    und anderen "emerging Markets" ab.

    Was aber die Emissionszertifikate als kabarettreifen Widersinn aussehen läßt,
    sind natürlich vorkommende Emissions-Quellen.

    Regionen von der Größe deutscher Bundesländer sind in China von Bränden
    unterirdischer Kohleflöze betroffen - einige lodern seit Jahrhunderten.
    Besonders hart trifft es die Provinz Xinjiang, dort gehen jährlich geschätzte
    200 millionen Tonnen in Rauch auf.

    Obwohl die Schätzungen der Experten beträchtlich auseinander liegen, wird doch
    anhand der schieren Größenordnung klar, wie lächerlich dagegen die - noch dazu
    kontraproduktive - Mobilisierung gegen die Wirtschaft ist.

    Zumal nicht nur China auf diese Weise zur Erderwärmung beiträgt, auch in anderen
    Ländern schwelen Kohleflöze.
    Besonders Indien, Indonesien und die USA sind betroffen.
    In Australien lodert ein Kohlefeuer offenbar seit 6000 Jahren.
    Der Brennende Berg von Dudweiler im Saarland ist seit Goethes Zeiten eine
    Touristenattraktion.
    Im US-Bundesstaat Pennsylvania musste die Stadt Centralia aufgegeben werden,
    weil sie von einem Kohlebrand unterwandert worden war.
    Die Stadt Uniontown harrt desselben Schicksales.

    Ein änliches Maß an Überschwang
    zeigen die Grün-Aktivisten auch
    im Kampf gegen die FCKW (Ozonschicht zersetzende Substanzen). Auch hier
    gibt's natürliche Quellen, die auf keinen Umwelt-Aktivisten acht geben. Gigantische
    Methan-Vorkommen in der Tiefsee und in den weiten der Sibirischen Tundra (auch
    in Alaska und Nord-Kanada).

    Bitte nicht misverstehen - ich bin durchaus dafür, daß solche Gefahren den Leuten
    bewußt gemacht werden, und daß auch sinnvolle Maßnahmen getroffen werden,
    aber
    wie schon werwäht, die Grün-Aktivisten stellen sich selber zuweilen Zertifikate
    des Widersinnes aus !

    • machmuss verschiebnix
      09. November 2014 13:14

      Korrektur - letzer Satz
      falsch: werwäht
      richtig: erwähnt
      ( war nicht als "Zertifikat der Hudelei" gedacht :) )

    • Normalsterblicher
      09. November 2014 21:13

      So ähnlich verhält es sich mit dem "natürlichen" Feinstaub:

      Pollen, Schimmelpilzsporen, Hausstaub/Lurch, Hundedreck, Bazillen ...

    • machmuss verschiebnix
      09. November 2014 22:24

      Ganz genau, Normalsterblicher - und in Wien kommt auch noch Taubenkot dazu,
      sobald man das Fenster öffnet.

    • machmuss verschiebnix
      09. November 2014 22:31

      Normalsterblicher, es ist allerdings grade in Wien ein gewaltiger Unterschied,
      in der Luft-Qualität zwischen Bezirken in Ost-, Südost-Wien oder im Westen ( 18,19 .. )
      Bei Westwind kann man z.B. in Döbling sogar als Feinstaub-Allergiker während der
      Nacht das Fenster offen lassen, aber in Meidling od. noch weiter östlich drückt das
      kaum noch wer durch.

    • Normalsterblicher
      10. November 2014 10:29

      Nun ja, [...]verschiebnix -

      erstens gibt es jetzt auch bei den LKWs kaum mehr Dieseldreckschleudern, noch viel seltener - bei den PKWs - Trabi-ähnlicher Gestank unserer lieben EU-Mitbürger aus dem Osten ...

      Wenn allerdings in der Nähe gebaut oder abgerissen wird, nutzen die ganzen Feinstaub-Reduktionsbemühungen nix.

      Rekapitulieren wir also:

      Pollen, Schimmelpilzsporen, Hausstaub/Lurch, Hundedreck, Taubenkot, Baustellenstaubbelastung, Abrissstaubbelastung, und - besonders in den Öffis - Bazillen, Parfum- und Deogerüche, oder Schlimmeres ...

  29. perseus
    09. November 2014 11:13

    Zur Beschreibung, wie damals verhandelt wurde die "Kyoto-Ziele" der europäischen Staaten Veränderung des Ausstoßes von "Treibhausgasen" Basis 1990 bis 2014 ("burden sharing agreement"):

    Portugal: +27,0%
    Griechenland: +25,0%
    Spanien: +15,0%
    Irland: +13,0%
    Schweden: +4%
    Frankreich: 0,0%
    Finnland: 0,0%
    Niederlande: -6,0%
    Italien: -6,5%
    Belgien: -7,5%
    Großbritannien: -12,5%
    Österreich: -13,0%
    Deutschland: -21,0%
    Luxemburg: -28,0%

    die Südstaaten haben bis auf Italien gut verhandelt - die Industrie darf wachsen (tut sie aber natürlich nicht!), aber bekommen einen Bonus, weil sie ihre Ziele übererreichen; Schweden ist ein Land mit starker Industrie und hat ausgezeichnet verhandelt: +4% - wie haben die das gemacht? Finnland 0,0%, Frankreich 0,0%!!!!

    Die 1997 unterzeichneten Verträge sind völkerrechtlich verpflichtend. Und wer hat damals für Österreich "verhandelt"; bzw.: Wie kann jemand sein Vaterland rechtsgültig zu einem derartigen Unsinn verpflichten?

    Es bestehen folgende Handlungsalternativen für die Bundesregierung:

    (1) Nachverhandeln mit dem Ziel 0%, oder wie Schweden +4,0%
    (2) Austritt aus dem Vertrag
    (3) nichts tun:die Kosten landen endgültig im österreichischen Bundesbudget und bei der Industrie; Folge: das Defizit wächst weiter, die Industrie wandert ab.

    Ich bin für (2)! Man hat dann zwar eine Zeitlang eine schlechte Presse aber dafür das Geld - da muss man eben durch!

    • Francois Villon (kein Partner)
      10. November 2014 18:20

      Nur zur Erinnerung:

      1997 war der vielgepriesene W. Schüssel Vizekanzler und Außenminister in der Regierung Klima.

      In wessen Zuständigkeit und Verantwortung sind "Völkerrechtsverträge"? - Doch wohl der des Außenminnisters.

    • Gerald (kein Partner)
      11. November 2014 12:48

      @Francois Villon: Der Verhandler für das Kyoto-Protokoll war Bartenstein.

      @perseus: Österreich versuchte Deutschland nachzueifern und kapierte dabei leider wesentliche Unterschiede nicht. Denn als Basisjahr für die CO2-Reduktion laut Kyotoprotokoll wurde 1990 festgelegt. 1990 war die ineffiziente DDR-Schwerindustrie noch aktiv, sie kollabierte kurz danach. Alleine dadurch erreichte Deutschland schon seine Kyoto-Ziele. Österreich hingegen hatte (zum Glück) keine kollabierende Industrie und produzierte auch schon den Großteil seiner Energie aus Wasserkraft. Eine CO2-Reduktion war also schon damals komplett illusorisch.

  30. socrates
    09. November 2014 11:07

    O.T. Die Lügenpropaganda zur DDR (lügen durch Weglassen der relevanten Dinge) nervt mich!
    "Gewaltakt namens Wiedervereinigung" .Stefan Mey 09.11.2014
    Rolf Hochhuth über Wessis, Ossis und das Treuhand-Unrecht
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43275/1.html
    In den Jahren 1989/1990 war in der DDR das Unglaubliche geschehen: Der Druck der Straße hatte vormals unantastbare Partei-Funktionäre aus ihren Ämtern verjagt. Der verhasste Geheimdienst wurde gestürmt, die Mauer fiel, es gab erste freie Wahlen und schließlich das Zusammengehen beider deutscher Staaten.
    Nicht wenige Ostdeutsche fühlten sich im neuen Land zwar endlich frei, bald jedoch auch verraten, vor allem verkauft. Statt Privateigentum hatte es in der DDR staatliches "Volkseigentum" gegeben. Das Volk, die Ostdeutschen, daran zu beteiligen, wurde anfangs als naheliegend diskutiert, dann aber schnell verworfen. Unter der Aufsicht des bundesdeutschen Finanzministeriums privatisierte die "Treuhand-Anstalt" DDR-Betriebe sowie riesige Immobilienbestände und Ländereien.

    Marode, aber auch funktionierende Industrien mehr verschenkt als verkauft, und manche auch aus Gründen des Konkurrenzschutzes stillgelegt. Am Ende des Prozesses war das Volkseigentum der DDR fast ausschließlich an westdeutsche Konzerne und zweifelhafte Glücksritter gegangen. Aus politisch unfreien DDR-Bürgern waren freie, aber besitzlose und oft auch arbeitslose Ostdeutsche geworden.
    Im Jahr 1992 hatte der Dramatiker Rolf Hochhuth als einer der wenigen westdeutschen Intellektuellen die Vorgänge angeprangert. Der Name des Theaterstücks "Wessis in Weimar - Szenen aus einem besetzten Land". 25 Jahre nach 1989 und mehr als 20 Jahre nach dem Skandal-Stück ist der streitlustige Schriftsteller Hochhuth in seiner Kritik nicht leiser geworden, er spricht rückblickend von einer "brutalen Enteignung der Ostdeutschen" und einem "Gewaltakt namens Wiedervereinigung".
    Die Menschen sind entrechtet und überfahren worden

    • F.V. (kein Partner)
      10. November 2014 18:32

      Socrates,

      Sie haben mit fast allem recht. Nur Ost-Deutschland ist nach wie vor von Polen annektiert, die Teil-Wiedervereinigung erfolgte mit Mittel-Deutschland.

      Was die (Un-)Treuhand betrifft, so hatte deren erster Präsident Rohwedder ja andere Ziele, nämlich die DDR-Wirtschaft/-Industrie tatsächlich auf das Niveau der BRD zu bringen. Da dies natürlich von de "Freunden" und "Partnern" nicht so vorgesehen war, wurde Rohwedder ermordet. (Ich weiß nicht mehr von der wievielten Wiedergeburt der RAF; - selbstverständlich war es ein Auftragsmord interessierter Geheimdienste, wie üblich.)

      Die dann an seine Stelle hineingehievte Birgit Breul erledigte den "Auftrag" "pflichtgemäß": sie verscherbelte zum Zerschlagungswert alles, wobei auch hier die üblichen "Investoren" zum Zug kamen.

      Indem also auf der Guthabenseite sozusagen nichts Nennenswertes war, man aber andrerseits die staatlichen Mittelzuteilungen als "Kredite" umtaufte, stand die DDR plötzlich heftig in der Kreide. Es war das also ein doppeltes GEschäft für die Abzocker und Banken.

  31. socrates
    09. November 2014 10:38

    Das Kyotoprotokoll ist etwas für Händler ohne Waren und ohne Risiko. Bis Anfang Dezember 2011 haben 191 Staaten sowie die Europäische Union das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Die USA sind dem Protokoll nie beigetreten, und Kanada hat am 13. Dezember 2011 seinen Ausstieg aus dem Abkommen bekannt gegeben. Strittig sind vor allem der Umfang und die Verteilung der künftigen Treibhausgas-Reduktionen, die Einbindung von Schwellen- und Entwicklungsländern in die Reduktionsverpflichtungen sowie die Höhe der Finanztransfers.
    Viele bedeutende Industriestaaten beugen sich nicht dem Druck der Händler:JUSSCANNZ ist die Abkürzung für eine informelle Gruppe industrialisierter Nichtmitgliedstaaten der Europäischen Union. Die einzelnen in der Abkürzung genannten Länder sind Japan, die USA, Schweiz, Kanada, Australien, Norwegen und Neuseeland. In internationalen Verhandlungen wird diese Gruppe manchmal um Länder wie Island, Mexiko, Südkorea oder andere erweitert. JUSSCANNZ war eine der maßgeblichen Gruppen internationaler Verhandlungen in den 1990er und frühen 2000er Jahren. Mittlerweile firmiert sie in der Regel unter den Namen Umbrella Group.[1] Die Schweiz hat sich mittlerweile von JUSSCANNZ/Umbrella Group abgewandt und formt zusammen mit Mexiko, Südkorea, Liechtenstein und Monaco die Environmental Integrity Group.
    Schließen wir uns diesen Ländern an! Aber Faymann weiß nicht einmal wovon die Rede ist und vermeidet alles, was seine Stellung gefährdet.

  32. Pumuckl
    09. November 2014 09:09

    A.U. " Regierung . . . vorzugsschülerartig . . . Eu . . die höchsten Pflichten zur CO² - Emmission . . . Österreich besonders ehrgeizige, . . . unrealistische Ziele unterschrieben. "

    ES SIND PARTEIEN, POLITIKER-NAMEN, WELCHE DIESE DÜMMLICHE SCHÄDIGUNG
    VON EUROPÄISCHER UND ÖSTERREICHISCHER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT ZU VERANTWORTEN HABEN.

    ° Personen, welche in vorzugsschülerhafter Eitelkeit teure unerfüllbare Verträge unterschrieben, gehören zumindest jetzt medial an den Pranger. Wie lauten die Namen jener Parteien, Politiker und deren wissenschaftlichen Berater?

    ° Überergeizig gesetzte, nachweisbar unter Wahrung ökonomischer Vernunft unerreichbare Ziele, sind durch Nachverhandlungen* zu reduzieren.

    * Was den Briten in der EU mit ihrem BRITENRABATT gelang, sollte der EU und Österreich auch mit den Kyotoverpflichtungen gelingen.

    • pan
      09. November 2014 10:43

      Ganz richtig.

      Und gegenwärtig haben wir leider wieder einen Umweltminister, der für gute Publicity alles unterschreiben würde. Also keine Besserung in Sicht...

    • Pumuckl
      09. November 2014 10:47

      Bei der Klimakonferenz 1979 war der Rückfall der Wettbewerbsfähigkeit von Österreich und Europa und Europa vor allem gegenüber Asien in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar.

      Die USA sind den Kyoto - Vereinbarungen nie beigetreten und Kanada ist ausgetreten.

      KANZLER FAYMANN hat uns doch versprochen, ÖSTERREICH mit SICHERER HAND zu regieren.

      Von 1995 - 2009 war ein gewisser Mag. Wolfgang Mehl Geschäftsführer
      der " entwicklungspolitischen NGOs " zu den UNFCCC - Weltklimakonferenzen.

      Die Regierungen haben also die Verantwortung für Verhandlungsergebnisse,
      welche dem Steuerzahler KOSTEN VON HUNDERTEN MILLIONEN € AUFBÜRDEN
      AN NGOs* ÜBERTRAGEN ! ! !

      " Waren die Verantwortlichen total durchgeknallt ? " So muß man sich als erschütterter Bürger fragen.

      DIE REGIERUNG FAYMANN MUSS SOFORT NACHVERHANDELN !

      FÜR VIZEKANZLER MITTERLEHNER EINE GUTE GELEGENHEIT, SICH ZU PROFILIEREN !


      * Vermutlich ist dieser Mag. Wolfgang Mehl ein Vertreter dieser weltfremden
      grünen Träumer. Kann das jemand herausfinden?

    • dssm
      09. November 2014 13:11

      Warum auf die Politiker schimpfen, das ist unfair.
      Gerade Faymann macht den Eindruck, für Wählerstimmen wirklich alles zu machen.
      Daher sind alle Maßnahmen dieser Politiker nichts weiter als ein sklavisches befolgen des Wählerwillens – um jede mögliche Stimme abgreifen zu können.

      Wenn also genügend Wähler etwas anderes wünschen würden, so wären die Faymanns und Mitterlehners wohl die ersten die auf den neuen Zug aufspringen würden, egal was sie gestern gesagt oder getan haben.

    • Pumuckl
      09. November 2014 13:24

      @ dssm 13:11

      " . . . sklavisches befolgen des Wählerwillens . . ."

      Da glaube ich eher an sklavisches Befolgen der Befehle latenter " Denkfabriken ".

      Ein Beispiel war doch die mißglückte Abschaffung der Wehrpflicht durch die SPÖ. Damals hat Darabos nachher verraten, daß dies international " akordiert " war.

  33. Ingrid Bittner
    09. November 2014 08:49

    Ist es denn nicht die altbekannte immer wiederkehrende Unart, dass Österreich immer in vorauseilendem Gehorsam hier und ja schreit, die wieder einmal die enormen Zahlungen verursacht? Was immer gefordert wird, Österreich schreit immer sofort hier und ja - siehe alle Forderungen der EU! Österreich ist immer Musterschüler - ob man es sich leisten kann oder nicht.

  34. Kritiker
    09. November 2014 04:41

    In diesen gottlosen Zeiten muß man halt auch opfern.
    Hier eben der Umweltschutz-Ersatzreligion.





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