Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Österreich hat größere Sorgen als Faymanns Prozente

Es ist irgendwie lächerlich, dass seit Monaten die Stimmprozente für Werner Faymann beim SPÖ-Parteitag zum zentralen Thema des Landes hochgejubelt worden waren. Von den Medien, von allen SPÖ-Granden und vor allem von Faymann selbst.

Die SPÖ-Parteitagsdelegierten waren deshalb seit Wochen einer geradezu totalitären Propaganda ausgesetzt. Deren Motto: Jeder aufrechte Genosse müsse für Faymann stimmen, sonst ist er höchstpersönlich am Untergang der Partei schuld. Ein signifikanter Teil der Delegierten hat diesem Druck aber dennoch widersprochen. Und signalisiert: Der Mann ist zwei Schuhnummern zu klein, um unser Parteiobmann zu sein. Diesen Mann wollen wir nicht.

Es spricht jedenfalls für die Zivilcourage der Delegierten, dass sie so wie beim letzten Mal in relativ großer Zahl gegen die von Parteiapparat ausgegeben Devise gestimmt haben. Das zeigt demokratischen Geist und Bürgerstolz.

In der Tat entsprechen 84 Prozent zweifellos eher dem Geist der Demokratie als ein 99-Prozent-Wahlergebnis. Dieser Prozentsatz wäre also eigentlich ganz normal und bei jeder anderen Abstimmung auch ein klarer Erfolg. Den ein etwas souveränerer Mann auch als solchen gefeiert hätte.

Aber Faymann und seine Spießgesellen sind halt nicht souverän. Sie sehen ihre Partei offenbar nur noch als stramm durchorganisierte Bejubelungsmaschine für die da oben und nicht als Platz freier demokratischer Meinung. Das ist ein Trend, den man übrigens auch bei fast allen anderen Parteien beobachten kann.

An dieser Entwicklung haben ganz stark viele Medien mitschuld. Sie sehen in Prozentpunkten halt einen Parameter, den sie verstehen. Das ist für sie so wie ein Skirennen. Alles andere an der Politik ist halt etwas komplizierter. Und daher für die Medien weniger sexy.

Vor allem aber ist an dieser Prozentsatz-Neurose Faymann selber schuld. Statt das Wahlergebnis von 83 Prozent beim letzten Mal mit einem gelassenen Achselzucken wegzustecken, ist er seither offensichtlich traumatisiert. Er hat gerade deshalb in keiner einzigen Frage mutig Stellung bezogen, wo ihm eventuell auch einmal ein bisschen Gegenwind in manchen Partei-Ecken entgegenwehen könnte. Er hat sich wie ein verbissener Vorzugsschüler nur noch für seine Noten interesssiert. Er hat sich seit Monaten weder um Regierung noch Österreich noch Europa noch die krachenden Staatsfinanzen noch sonst irgendein Problem gekümmert. Sondern ist nur noch herumgetourt und hat in peinlicher Weise um Stimmen gebettelt.

Erst dadurch wird das neuerlich schlechte Wahlergebnis jetzt zu einem riesigen Problem für den Mann an der SPÖ-Spitze. Erst dadurch hat die Prozent-Affäre die Allgemeinheit zur Überzeugung gebracht, dass wirklich der falsche Mann an der Spitze der Regierung steht.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 10:08

    Natürlich sind die Medien mitschuld. Sie lassen sich von Faymann und seinen Spießgesellen mit horrenden Summen bestechen. Die früher konservativ-liberale Tageszeitung „Die Presse“, deren Abonnent ich mehr als 40 Jahre war, schreibt dafür rührende Faymann Reportagen (Faymann im Altersheim etc…) mit tollen Aufnahmen des „Medienstars“.

    „Die Presse“ erhält dafür jährlich € 19.932.353,00 von staatsnahen Betrieben (Gemeinde Wien und deren Monopolbetriebe) und Ministerien. Obendrauf kommen dann noch € 1.157.493,00 „Presseförderung“ vom Staat.

    „Die Presse“ sollte endlich die Jahreszahl 1848 von ihrer Titelseite entfernen. 1848 ist nämlich ein Hinweis auf das Gründungsjahr der „Neuen Freien Presse“; es fällt mit dem Revolutionsjahr 1848 zusammen. Ein wesentliches Ziel, wofür die bürgerlichen Revolutionäre, die gegen die Herrschaft Habsburgs und des Adels kämpften und starben war die Pressefreiheit, die jetzt - 166 Jahre später -mit Füssen getreten wird.

    Also Herr Chefredakteur Nowak: wenigstens ehrlich sein und die Jahreszahl 1848 von der Titelseite entfernen!!!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 09:57

    Die "Krone" hat gejubelt, als Herr Faymann verkündete, er reise in die Schweiz, um sich das dortige Vermögenssteuermodell genau anzusehen.

    Auf die Frage, was er in Folge gedenke zu tun, um auf die gleiche niedrige Steuerquote der Schweiz zu kommen, meinte er treuherzig, dass wir ja genau das wollen.

    Aber geh, Herr Maturant! Was ist denn in den letzten Jahren passiert? Hat sich da irgendjemand bemüht, das Pensionsalter dem steigenden Lebensalter anzupassen? Hat sich jemand bemüht, die von vielen Fachleuten geforderte Schulautonomie durchzusetzen? Statt dessen wurde die Zwangs-Zentralmatura eingeführt. Hat sich irgendjemand bemüht, unseren aufgeblähten Verwaltungsapparat auf Schweizer Niveau zu stutzen?

    Nein. Die Verwaltung wurde weiter aufgebläht und die Militärkapellen werden eingespart.

    Glaubt irgendjemand in Österreich, dass man mit so einer miserablen Politik - immer neue Vorschriften und Zwangsmaßnahmen, immer noch mehr fremdsprachige und schlecht ausgebildete Menschen ins Land holen, immer noch mehr und höhere Steuern fordern, dabei immer und immer wieder von "Gerechtigkeit zu schwafeln - irgendwelche Sympathien erwecken kann?

    Nein! Angesichts dieses Versagens sind 84% fast schon atemberaubend.
    Ich bin still und bescheiden geworden. Ich wünsche mir in diesem Jahr zu Weihnachten nicht viel. Nur einen Silberstreif am Horizont.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 10:53

    OT
    http://orf.at/stories/2255667/

    Deutschland an Abgrund

    Tugce ist tot. Selbstverständlich ist dies tragisch. Und selbstverständlich gehört der gebürtige Serbe Sanel M. mit entsprechender Konsequenz zur Verantwortung gezogen.
    Deutschland widmete dem Verbrechen größtmögliche medialer Präsenz, in ARD/ZDF, Zeitungen und in Form von Demos, Mahnwachen und Lichtermeeren. Die Politik bemächtigte sich umgehend des Falls, der hessischen Ministerpräsidenten Bouffier schlug Tugce für das Bundesverdienstkreuz vor - selbstredend ist davon auszugehen, daß sie dieses posthum auch verliehen bekommen würde, mindestens im Rahmen einer Sondersitzung im Bundestag mit Schweigeminute.

    So sinnlos der Tod der 22-jährigen Türkin, muß doch darauf hingewiesen werden, auf welch unappetitliche Art und Weise umgehend Politik und die Öffentlichkeit der üblichen "Anständigen" den Fall instrumentalisierten. Und ganz und gar befremdlich wird die Sache, wenn man sich erinnert, wie dieselben Berufsanständigen, Politiker und die meisten Medien den Fall des Daniel S. aus Weyhe verschwiegen, der 2013 von türkischen Jugendlichen ins Koma getreten wurde und ebenfalls einige Tage später starb.

    Hier: Breiteste Berichterstattung im öffentlichen Fernsehen in Trauermodus und mit Ergriffenheit, wie sie sonst nur bei Staatsbegräbnissen üblich sind.

    Dort: Stillschweigen, politisch verordnetes Schweigekartell, nichts.
    Damit aber nicht genug: der SPD-Bürgermeister der Stadt Weyhe gründete im Nu eine Initiative der Anständigen, um zu verhindern, daß der Fall möglicherweise von bösen Rechten instrumentalisiert würde - Weyhe gegen den rechten Unflat! Darüber hinaus durfte Daniel S. nach seinem Tod per Twitter von seinen Mördern als "Opfer" verhöhnt werden - selbstredend ohne jede Konsequenz seitens Exekutive, Politik und Medien.

    Hier: Frau, Türkin.
    Dort: Mann, Deutscher, blond auch noch.

    Brauchts noch mehr? Diesen Abgrund an Scheinheiligkeit und moralischem Totalbankrott könnte nicht einmal mehr ein Dichter wie Heine in Worte fassen, sein "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" kann nur ansatzweise ausdrücken, wie schlimm es um dieses Volk, getrieben von perversem Schuldstolz und ebenso pathologischem Selbsthaß, wirklich steht.
    Wo es steht, weiß man: am Abgrund.

    Und über kurz oder lang muß dies umschlagen ins Gegenteil. Dann wird wieder kein Stein auf dem anderen bleiben. Dazu brauchts nur einen Gefreiten mit Sendungsbewußtsein und Charisma, ob rot, grün oder braun ist einerlei. Hauptsache, es darf wieder marschiert werden im Stechschritt....

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 10:12

    Dieses Signal sollten wir nicht überhören!

    Ich denke, hinter den Kulissen bekommt die SPÖ aus Kreisen der EU, möglicherweise sogar von jenseits des Atlantik, als gute Ratschläge getarnten Druck, alles zur Erhaltung der Macht zu tun.

    Kanzler Faymann ist sicherlich angezählt. Was wir schon aus dem Votum der eingeschworenen Delegierten aus diesen neuerlich blamablen 84 % ablesen können, spiegelt stark abgemildert die Stimmung der mit der SPÖ symphatisiersenden Wähler und Wechselwähler.

    AUCH DER, MIR ALS VERTEIDIGUNGSMINISTER VOM ANFANG AN PEINLICHE, NORBERT DARABOS, WURDE VON DER REGIERUNGSBANK IN DIE PARTEIZENTRALE
    WEGGELOBT, UM SCHADEN FÜR DAS WAHLERGEBNIS ZU VERMEIDEN.

    DIE SPÖ HAT BIS ZUR NÄCHSTEN WAHL NOCH GENUG ZEIT, UM GENÜGEND VIELEN ÖSTERREICHERN ETWA ANDREAS SCHIEDER, ODER SOGAR FAYMANNS
    INTIMUS OSTERMAIER, ALS KANZLER SCHMACKHAFT ZU MACHEN ! ! !

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 09:55

    Er kann einem ja fast schon leid tun, der Werner! Nichts ist den Leuten recht, gleichgültig, wie er's auch anstellt! Dabei arbeitet er so fest an seinem "staatsmännischen Gehabe"! Wie ENERGISCH doch seine Stimme und die begleitenden Gesten geworden sind---ganz so, wie es der Spindoktor fordert. Aber der Werner kann sich auf seine "liaben" Grübchen und seine fesche Frisur verlassen---das sind doch auch "Werte"!

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 09:53

    "Wahl zum Parteiobmann" ist doch schon ein falscher Begriff! Es gab ja keine Wahl - es gab nur einen Kandidaten!!!! Wie armselig für eine ehemals große Partei.
    Also konnten die Delegierten nur den Herrn Bundeskanzler im Amt bestätigen oder nicht. Daher ist es doch völlig belanglos ob 51 oder 91 Prozent, weil wenn ich nicht wirklich wählen kann, dann ist das Ergebnis ja eigentlich kein "Wahlergebnis", damit eigentlich nicht wirklich was wert. Schad um das viele Geld für so einen Parteitag mit einer inszenierten Kür eines großartigen Siegers, aus der dann halt nichts geworden ist, aber dann das nächste Mal, nach Darabos. Es macht zumindest ein bisschen Hoffnung, dass die Genossen auch anfangen eigenständig zu denken und nicht immer nur denken lassen z. B. vom alten Blecha., das mein ich jetzt nicht sosehr auf's Lebensalter bezogen sondern auf die Ansichten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2014 15:09

    Immerhin hat's bei Darabos gereicht für ein neues Genderwort: "Delegiertinnen". Hat sich doch aus'zahlt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFraancois Villon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2014 19:19

    Ohne das volksdämokratische Wahlergebnis für Mitterlehner hätte berechtigte Hoffnung bestanden, daß der Herr Bundeskanzler, Dr. humoris causa feiman, vielleicht sogar einen „7-er“ geschafft hätte. Was wahrscheinlich selbst für die treuesten Genossen Anlaß gewesen wäre, über ein Asyl in der Wüste für den Großen vorsitzenden nachzudenken.

    Aber wahrscheinlich irre ich, und der wahre Feind der Sozialdämokratur sitzt längst intra muros und unterminiert von innen die Wahlchancen für sie, indem sie ein doch überwältigendes und nicht begründbares Ergebnis mit knapp 84% orchestrierten.

    Da bleibt ER uns noch eine Weile erhalten. Das ist ja wie ein aufgelegter Elfer für die – horribile dictu – „Re


alle Kommentare

  1. Janae (kein Partner)
    26. Februar 2015 03:10

    another http://quotes2save.net car normally supplements http://viagrako.com blood vessels couple reasons http://cialisko.net researchers

  2. Nona (kein Partner)
    08. Februar 2015 14:05

    order http://cheapcialis.website offer greensboro north http://cialisweb.pw effects whatever deductible http://carinsuranceqts.com safe driver quotes http://autoinsurancelw.click worst things lost http://viagraonline.club think long

  3. Siduki (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:51

    I want to send you an award for most helpful ineetnrt writer. http://eczklt.com [url=http://wdohqkh.com]wdohqkh[/url ] [link=http://pajufsyow.com]pajufsyow[/link ]

  4. Taynon (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:18

    That's an inventive answer to an intteesring question

  5. Pavan (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:34

    We've arrievd at the end of the line and I have what I need!

  6. peter789 (kein Partner)
    02. Dezember 2014 08:00

    Hr. Unterberger
    Sie sollten einen Artikel über den mutigen Schweizer Kabarettisten Andreas Thiel bringen!

  7. Gasthörer (kein Partner)
    01. Dezember 2014 12:34

    Solange es die konservativen Parteien nicht schaffen, die exponentiell wachsenden moslemischen Stimmen von ihrer Mutterpartei SPÖ zu trennen, wird diese Partei unschlagbar bleiben. Die ÖVP wäre gut beraten, einer muslimischen Partei Starthilfe zu geben. Als christliche Partei wäre das nur denklogisch. Gelänge dies nachhaltig, wäre die SPÖ innerhalb weniger Jahre ausgetrocknet. Zu solch einem Spiel über die Bande sind die ÖVP-Strategen selbstverständlich nicht in der Lage.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Dezember 2014 12:47

      Anleitung zum politischen Selbstmord.

    • Freidenker (kein Partner)
      01. Dezember 2014 17:00

      Wenn eine christliche Partei einer sich breit machenden muslimischen Partei "Starhilfe" gebe, wäre das doch nicht logisch sondern sondern im höchsten Maße unlogisch bis selbstzerstörerisch und austrocknen würde die SPÖ auch nicht.

    • Gasthörer (kein Partner)
      01. Dezember 2014 18:37

      Na was schlagen die klugen Herren denn sonst vor? Aber man scheint hier der SPÖ ja zu gönnen, dass sie ca. 90 % der hundertausenden Stimmen der eingebürgerten Moslems einsackt. Ihre Zahl wächst ja exponentiell und gleicht die der verblichenen Pensionisten aus. Oder glaubt man hier die Märchen, dass sich die Einwanderer aus dieser Region in der zweiten, allerspätestens in der dritten, Generation unserem Lebensstil und Wahlverhalten angeglichen haben werden. Eine muslimische Partei hätte auch den Vorteil, dass wir wissen wo sich unsere Einwanderer verorten.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Dezember 2014 19:22

      Da ich heute gut aufgelegt bin doch noch eine Antwort.

      Zu Ihrem Vorschlag hätte man früher gesagt: Den Teufel mit Belzebub austreiben.

      Da die Politschausteller aller Parteien aus demselben Holz geschnitzt sind, ändert sich im gegenwärtigen System selbstverständlich nichts. Das müßte Ihnen bei aufmerksamer Beobachtung des Unterberger TBs aufgefallen sein. Man kann nur hoffen, "daß die Götter nochmals auf die Erde kommen" und nachsichtig mit uns sind.

      Auf gut Deutsch: Es bedarf einer renovatio spiritualis, also einer g e i s t i g e n Umkehr, die natürlich nur von den Wenigen zu erwarten ist. Und diese müßten voneinander wissen - d. h. sich vernetzen - um eine hinreichend große Zahl als

    • F.V. (kein Partner)
      01. Dezember 2014 19:27

      Dieses Abschneiden von Texten ist zum Kotzen.

      Wenn diese trottelhafte Bevormundung nicht aufhört, höre ich auf.
      Es íst deshalb vertrottelt, weil es, wie man am gehäuften Buchstaben-Müll in fast jeder Diskussion sehen kann, diesen nicht abstellt.

    • @aufklärung (kein Partner)
      02. Dezember 2014 09:09

      Für die Erteilung eines Waffenpaßes muß man psychisch gesund sein, das schließt Sie aus.

  8. Torres (kein Partner)
    01. Dezember 2014 11:19

    Ein ganz wesentlicher Grund für sein schlechtes Abschneiden dürfte allerdings die "Rache" der roten Feministinnen gewesen sein, nachdem ja bekanntlich ein Mann statt einer Quotenfrau auf einen freiwerdenden Parlamentssitz nachgerückt ist

  9. AppolloniO (kein Partner)
    01. Dezember 2014 11:16

    Verdammt nochmal, der Kerl (W. F.) ist Bundeskanzler und soll als solcher agieren und sich nicht bei den Gleichberichtigtinninen-Fanatikerinnen prostitutionieren.

  10. cmh (kein Partner)
    01. Dezember 2014 08:43

    Ist doch ein Lichtblick - wenn auch ein ungewollter - dass die Sozen sich und ihre Baddei vorführen als hohl wie Feymann.

  11. UKW (kein Partner)
    30. November 2014 21:18

    Feymann hat nur deshalb so schlecht abgeschnitten bei den Genossen, weil er der einzige Rote ist, der Erfahrung in der Privatwirtschaft hat. Das nehmen im viele übel. Er schämt sich zwar dafür, dass er als Taxler gearbeitet hat, aber dieser Umstand lässt sich nicht wegleugnen. Als mildernde Umstände wurde ihm angerechnet, dass er ansonsten eine lupenreine Parteikarriere im geschützen Bereich hingelegt hat. Außerdem gilt er parteiintern als größter Inserator aller Zeiten - der nur vom Häupl und seinem Gefolge in den Schatten gestellt wird. Aber das ist keine Schande. Die Wiener SPÖ ist in dieser Disziplin weltspitze. Faymann hat dort ja auch seine Sporen verdient (noch ein Pluspunkt).

  12. Fraancois Villon (kein Partner)
    30. November 2014 19:19

    Ohne das volksdämokratische Wahlergebnis für Mitterlehner hätte berechtigte Hoffnung bestanden, daß der Herr Bundeskanzler, Dr. humoris causa feiman, vielleicht sogar einen „7-er“ geschafft hätte. Was wahrscheinlich selbst für die treuesten Genossen Anlaß gewesen wäre, über ein Asyl in der Wüste für den Großen vorsitzenden nachzudenken.

    Aber wahrscheinlich irre ich, und der wahre Feind der Sozialdämokratur sitzt längst intra muros und unterminiert von innen die Wahlchancen für sie, indem sie ein doch überwältigendes und nicht begründbares Ergebnis mit knapp 84% orchestrierten.

    Da bleibt ER uns noch eine Weile erhalten. Das ist ja wie ein aufgelegter Elfer für die – horribile dictu – „Re

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 19:20

      ...chten“: die FPÖ und die fälschlich dafür gehaltene ÖVP, die bei solcher Wahlhilfe gar nicht anders können, als zuzulegen.

      Tippfehler: es soll Francois heißen

  13. Faymann, es reicht! (kein Partner)
    30. November 2014 18:21

    Unsere Politiker . . . es ist besser, von ihnen möglichst garnichts zu erwarten. Speziell von einem gewissen Taxifahrer, der über geschlagene sechs (oder sieben?) Jahre seines Lebens keine Auskunft geben will, erwarte ich null. Speziell dann, wenn er wie wild herumfuchtelt.

    Ich will nur NICHT ANGELOGEN WERDEN, Himmel Herrgott nocheinmal. Und doch geschieht es dauernd. Dazu gehört etwa, dass der ORF natürlich berichtet hat, dass Faymann mit "knapp 84%" gewählt wurde - die Wahrheit wäre gewesen "mit 83,9%". Aber es kann im ORF nicht sein, was nicht sein darf, deshalb muss es "84%" sein, mit einem Vierer hinten, wenn auch nur "knapp". Die Prawda hätte es nicht besser können.

  14. Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
    30. November 2014 17:37

    Vorsicht Herr Dr. Unterberger, keine falschen Schlüsse ziehen!

    Faymann wurde von vielen Linken und den unzufriedenen - linken - Frauen in der SPÖ nicht gewählt, weil er denen 1. zu "rechts" und 2. den Frauen gegenüber nicht nachgiebig genug war.
    Das hat aber nichts mit der von AU vermuteten "Zivilcourage" und schon gar nichts mit dem von AU angesprochenen "demokratischen" Geist und "Bürgerstolz" (bei Sozialisten???) zu tun!!!

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 19:23

      Natürlich nicht; aber seit wann liefert Unterberger zutreffende Analysen?

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2014 08:46

      Ich würde sagen:

      Eine zutreffende Analyse Unterbergers geadelt durch F.V.schen Dissens.

      Ohne jetzt hier den Blogwart geben zu wollen, aber argumenta ad hominem zeigen meistens, dass sie auf einen selber am besten zutreffen.

  15. Brigitte Imb
    30. November 2014 16:00

    Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Niessl plädierte für eine Entlastung des MITTELSTANDES um rund 100 Euro pro Monat.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4608311/Niessl_Scheitert-Steuerreform-scheitert-Koalition-?_vl_backlink=/home/index.do

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2014 08:50

      Ist mir auch aufgefallen und ich habe mich wieder einmal (rot)verkohlt gefühlt.

      Die Erinnerung an den Ederertausender sind da wieder in mir aufgestiegen. Wer so die Zahlen auf den Tisch legt, ist ein Bauernleger reinsten Wassers. Für wie dumm hält der einen denn?

      Vielleicht kann ihm der Gusi da Nachhilfe geben.

      Aber man sollte Nissel mit seinen Schwafeleien endlich am Wort nehmen und die Kohlaltion (sic) endlich platzen lassen.

  16. Tik Tak (kein Partner)
    30. November 2014 14:43

    Was denn?

    Das ist eine Win-Win Situation.

    Österreich ist wochenlang vom Faymann weitgehend verschont worden.
    Das ist ein Gewinn für Österreich.
    Und der Faymann hat auch total gewonnen.
    Der wollte mindestens "9" vor dem Ergebnis stehen haben und jetzt hat er immerhin "84" bekommen.
    Jedes Kind, sogar der Schulabbrecher Faymann, hat doch gelernt, daß 84 größer als 9 ist.
    Also hat der Faymann gewaltig gewonnen.

    Oder?

    Oder!

    Und eine SPÖ die so tot ist wie die ÖVP kann nur ein Fortschritt in diesem Land sein.
    Also können wir jetzt alle frohlocken und einen Christkindlmarkt der eigenen Wahl aufsuchen.

  17. Max Dutroux (kein Partner)
    30. November 2014 13:35

    Politik ist immer nur Geldbeschaffung für die Banken.
    Jeder Politiker ist immer der Todfeind des Bürgers. Jeder Politiker.

  18. Undine
    29. November 2014 23:27

    OT---aber soeben ist auf ORF III eine verblüffende Dokumentation zu Ende gegangen. Es wurde gezeigt, wie REVOLUTIONEN fabriziert und INSZENIERT werden am Beispiel RUMÄNIEN und dem von außen organisierten STURZ des ---ursprünglich von denselben Leuten aufgepäppelten!--- Diktators Nicolae Ceau?escu.

    Ich war baß erstaunt, wie ungeniert über Einzelheiten gesprochen wurde---es klang wie ein etwas kompliziertes Kochrezept, das auf diese Weise anscheinend schon x-mal angewendet worden ist; die HAUPTAKTEURE sind, wie sollte es anders sein: Der amerikanische CIA und wer halt dort das Sagen hat.

    Der Verdacht, daß alle bisherigen Revolutionen von außen ANGEZETTELT worden sind, habe ich---nicht zuletzt dank "Tagebuch" und einschlägiger Literatur schon längere Zeit, aber als hier so brühwarm (wie eine Selbstverständlichkeit!) die Vorgänge geschildert worden sind, war ich doch baff.

    Und wer REGELMÄSSIG die Finger im Spiel hat, wenn irgendwo eine Revolution dem eigenen Nutzen hilfreich ist, ist auch keine Frage.

    • Tik Tak (kein Partner)
      30. November 2014 14:51

      Es wäre naiv anzunehmen, daß moderne Revolutionen nicht gekauft und inszeniert werden können.
      Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, müssen Sie nur, unter Vorlage eines entsprechenden Vermögensnachweises, eines der großen Sicherheitsunternehmen ansprechen.
      XE, Halliburton, die machen ein wenig mehr als Oilfieldservices, oder die britische Zentrale von G4S in Crawley ansprechen.
      Wenn Sie von denen als ausreichend solvent und ernsthaft anerkannt werden, werden Sie zu einer weiteren Gesprächsrunde nach Genf in einen sehr netten und gut gesicherten Besprechungsraum gleich neben dem Palais des Nations geladen und dort werden dann die Details und Kosten der Umsetzung Ihrer Wünsche besprochen.
      Dort müssen Sie dann nachweisen, daß Sie nach der bestellten Revolution auch in der Lage sein werden, die Revolution kommerziell zu verwerten.

      Danach steht einer erfolgreichen Revolution nur mehr Ihre Überweisung im Weg.

      Alles ist käuflich und das ist nicht einmal eine neue Erkenntnis.

    • Pumuckl
      30. November 2014 15:44

      @ Undine 23:27

      Ich glaube nicht, daß bei uns im Blog die Annahme, der ARABISCHE FRÜHLING habe aus im Domimoeffekts ablaufenden, spontanen Erhebungen unterdrückter Völker bestanden, viele Anhänger hat.

      Ich habe diese ORF III Sendung versäumt.

      Doch ich denke, daß sich die in der Sendung dargestellten Methodnen im ARABISCHEN FRÜHLING ebenso bewährt haben, wie am MAIDAN in der UKRAINE.

      Cui bono ?

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 19:30

      Undine,

      ich empfehle Ihnen die Lektüre einiger -´zT recht voluminöser - Werke:

      Rabbi Louis Israel NEWMAN: “Jewish Influence on Christian Reform Movements”, oder

      Michael JONES „ The Jewish Revolutionary Spirit and its Impact on World History“ (2008); oder

      Robert HICKSON, „An essay on the cultural and religious factors of military strategy and grandstrategy“.

      Für moderner Anwendungen hat ja TT schon Ratschläge gegeben.

    • Undine
      30. November 2014 22:14

      Mir war schon klar, daß sämtliche Revolutionen von außen angezettelt worden sind---die Französische Revolution genauso wie die russische. Sie gehen auch alle von einem bestimmten Nest aus. Verwundert war ich nur darüber, daß man das so offen zugibt---oder zumindest das, was man zuzugeben gewillt ist.

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2014 08:53

      Das verwunderliche ist nicht, dass es so gemacht wird, sondern dass es sich die Leute so gefallen lassen.

      Denn um eine Revolution kaufen zu können, müssen zuerst die Waren angeboten werden: unsittliche Politiker und unsittliche Bürger

  19. Undine
    29. November 2014 21:40

    Daß die FPÖ jubelt ist nicht verwunderlich---obwohl für das weitere "Gedeihen" der FPÖ eigentlich Faymann der beste FPÖ-Wahlhelfer wäre.

    "SPÖ-Vorsitzender Faymann erhält nur 83,9 Prozent"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016584-SP-Vorsitzender-Faymann-erh-lt-nur-839-Prozent

  20. Wafthrudnir
    29. November 2014 18:17

    Für einen anderen, damals allerdings wirklich souveränen, Kanzler hat einmal eine Mehrheit von einer Stimme genügt, um über 14 Jahre sein Land ins Wirtschaftswunder zu führen. Allerdings war dieser Kanzler auch nicht gerade in der Sozialdemokratie daheim.

  21. Wolfgang Bauer
    29. November 2014 15:09

    Immerhin hat's bei Darabos gereicht für ein neues Genderwort: "Delegiertinnen". Hat sich doch aus'zahlt.

    • Cotopaxi
      29. November 2014 16:05

      Und dafür haben wir Darabos studieren lassen. ;-)

    • Undine
      29. November 2014 18:51

      Und die österreichische Staatsbürgerinnenschaft* hat auch schon, der Darabos!

      * Stammt nicht von mir, sondern von einem offiziellen Text! ;-)

    • Brigitte Imb
      30. November 2014 16:15

      Die "InnInnen" allesamt haben beim SPÖ Parteitag den Gruß "Freundinnenschaft" gewählt.

      Da sieht man, welch geniale KerlInnen unsere PolitikerInnen sind. Nur noch zum SCHREIN! Bei der SPÖ scheint der "Virus paranoicus" weit verbreitet zu sein und als Epidemie abzulaufen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. Dezember 2014 03:16

      Österreich, mag´st ruhig sein: Solange Darabos der Unsägliche als "Manager" der SPÖ zum weiteren Abstieg der SPÖ beiträgt, kann nichts passieren. Bedrückend war nur, dass die wertevernichtende ÖVP diesen Mann über 6 Jahre hinweg als BMLVS akzeptiert und so im Verein mit ihren Obleuten und Finanzministern dazu beigetragen hatte, das ÖBH endgültig zu ruinieren. Was der schlagendste Beweis dafür ist, dass der ÖVP der Zustand des ÖBH völlig egal ist! Was sich für die Republik noch verhängnisvoll auswirken wird...

  22. socrates
    29. November 2014 13:11

    OT. In Griechenland hören wir von unseren Medien, dass es grosse Demos gibt. Auf unserer Rundreise bemerkten wir nichts davon. In Athen lagerten 200 am Ormoniaplatz im Rasen. Das war's.
    Den Griechen mangelt es an Eile,alles ist langsam und friedlich.

  23. MSc
    29. November 2014 11:00

    Ein Prozent MEHR als beim letzten Mal ?
    WER WAR DAS ?

  24. oberösi
    29. November 2014 10:53

    OT
    http://orf.at/stories/2255667/

    Deutschland an Abgrund

    Tugce ist tot. Selbstverständlich ist dies tragisch. Und selbstverständlich gehört der gebürtige Serbe Sanel M. mit entsprechender Konsequenz zur Verantwortung gezogen.
    Deutschland widmete dem Verbrechen größtmögliche medialer Präsenz, in ARD/ZDF, Zeitungen und in Form von Demos, Mahnwachen und Lichtermeeren. Die Politik bemächtigte sich umgehend des Falls, der hessischen Ministerpräsidenten Bouffier schlug Tugce für das Bundesverdienstkreuz vor - selbstredend ist davon auszugehen, daß sie dieses posthum auch verliehen bekommen würde, mindestens im Rahmen einer Sondersitzung im Bundestag mit Schweigeminute.

    So sinnlos der Tod der 22-jährigen Türkin, muß doch darauf hingewiesen werden, auf welch unappetitliche Art und Weise umgehend Politik und die Öffentlichkeit der üblichen "Anständigen" den Fall instrumentalisierten. Und ganz und gar befremdlich wird die Sache, wenn man sich erinnert, wie dieselben Berufsanständigen, Politiker und die meisten Medien den Fall des Daniel S. aus Weyhe verschwiegen, der 2013 von türkischen Jugendlichen ins Koma getreten wurde und ebenfalls einige Tage später starb.

    Hier: Breiteste Berichterstattung im öffentlichen Fernsehen in Trauermodus und mit Ergriffenheit, wie sie sonst nur bei Staatsbegräbnissen üblich sind.

    Dort: Stillschweigen, politisch verordnetes Schweigekartell, nichts.
    Damit aber nicht genug: der SPD-Bürgermeister der Stadt Weyhe gründete im Nu eine Initiative der Anständigen, um zu verhindern, daß der Fall möglicherweise von bösen Rechten instrumentalisiert würde - Weyhe gegen den rechten Unflat! Darüber hinaus durfte Daniel S. nach seinem Tod per Twitter von seinen Mördern als "Opfer" verhöhnt werden - selbstredend ohne jede Konsequenz seitens Exekutive, Politik und Medien.

    Hier: Frau, Türkin.
    Dort: Mann, Deutscher, blond auch noch.

    Brauchts noch mehr? Diesen Abgrund an Scheinheiligkeit und moralischem Totalbankrott könnte nicht einmal mehr ein Dichter wie Heine in Worte fassen, sein "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" kann nur ansatzweise ausdrücken, wie schlimm es um dieses Volk, getrieben von perversem Schuldstolz und ebenso pathologischem Selbsthaß, wirklich steht.
    Wo es steht, weiß man: am Abgrund.

    Und über kurz oder lang muß dies umschlagen ins Gegenteil. Dann wird wieder kein Stein auf dem anderen bleiben. Dazu brauchts nur einen Gefreiten mit Sendungsbewußtsein und Charisma, ob rot, grün oder braun ist einerlei. Hauptsache, es darf wieder marschiert werden im Stechschritt....

    • Charlesmagne
      29. November 2014 11:18

      Wird wohl so sein! Leider!!!

    • Undine
      29. November 2014 11:43

      @oberösi

      Das Schicksal der jungen Türkin ist wirklich sehr, sehr tragisch, aber daß man es so darstellt, die junge Türkin sei auf deutschem Boden niedergeschlagen worden--- DIESE Botschaft soll im Gedächtnis hängen bleiben!---ist reine Manipulation. Das soll natürlich implizieren, D sei prinzipiell lebensgefährlich --- dort leben ja lauter pöse Deutsche!

      Daß der Mörder Sanel M. ein 18-jähriger SERBE ist, der bereits 1996 (!) eingewandert ist, wird weder von Gauck noch von sonst jemandem ÖFFENTLICH ERWÄHNT. Vermutlich besitzt er die deutsche Staatsbürgerschaft und läuft deshalb unter dem Titel "Deutscher"!

      Aber die Deutschen nehmen ohnehin diese Schuld gerne auf sich, wie man sieht.

    • Elisabeth Mudra
      29. November 2014 13:21

      Was Frau @Undine schreibt, stimmt leider. Bloß Serbe ist der schwer vorbestrafte und von 68er-Richtern mit Freude immer wieder auf die Menschheit losgelassene Senad nicht. Sondern islamischer Kosovo-Albaner mit serbischem Reisedokument.
      .

    • Haider
      29. November 2014 16:12

      © Elisabeth Mudra
      Das Ergebnis nach einer Minute Internetrecherche:
      Der Totschläger trieb sich bei Facebook als Sanel Yugo herum.
      Spießgesellen des polizeibekannten Gewohnheitsverbrechers rechtfertigten die Tat auf Facebook als Wiederherstellung der Ehre. Als Kosovo-Albaner gehörte er ja der „Religion des Friedens“ an.
      BILD erfuhr: Koma-Schläger Sanel M. hat eine Einzelzelle. Er darf an Mal- und Gitarrenkursen teilnehmen, bei Film- und Theaterprojekten mitspielen. Zur Unterhaltung der Knackis treten regelmäßig Künstler in der JVA-Sporthalle auf. Viermal im Monat empfängt er für jeweils eine Stunde Besuch.
      Nach BILD-Informationen hat der 18-Jährige zu seiner großen Freude mehrere seiner besten Kumpel in der JVA Wiesbaden wieder getroffen – gewalttätige Schläger, die wegen Körperverletzungs-Delikten in U- oder Straf-Haft sitzen.

    • Alternativlos (kein Partner)
      30. November 2014 17:26

      Ein Asylant fragt seine Mutter: "Mama, was ist eigentlich Demokratie und was ist Rassismus?"

      "Also mein Sohn, Demokratie ist wenn der Deutsche jeden Tag arbeitet, damit wir hier gratis wohnen können, kostenlos zum Arzt können, gratis Essen und Taschengeld erhalten und zwar viel mehr als diese geizigen deutschen Rentner. Das mein Sohn ist die wahre Demokratie!"
      "Aber Mutter, wird der Deutsche dabei nicht sauer auf uns?"
      "Mag sein mein Sohn, aber das wäre dann schon Rassismus!!"

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 18:56

      Nicht nur Unterberger wirft Hölzchen zum Apportieren.

      Was hat denn dieser Sch.....ck mit dem Thema zu tun? Was gibt es da noch zu sagen?

  25. dssm
    29. November 2014 10:50

    Das Ergebnis ist passabel, jede andere Interpretation wäre unfair.

    Faymann hätte sich so oder so um nichts gekümmert, dies ist der Trick seiner Regentschaft. Damit ist er in Europa leider nicht alleine, Frau Merkel geht da ja auch mit guten Beispiel voran. Alles treiben lassen und, wenn es denn gar nicht mehr geht, die nun folgende Entscheidung als alternativlos darstellen, was dann auch meist stimmt. Denn es wurde so viel wertvolle Zeit verplempert, daß nun die Alternativen ausgegangen sind. Der Vorteil liegt auf der Hand, man hat zu Zeiten nichts getan, also niemanden gegen sich aufgebracht, am Ende musste man dann etwas Bestimmtes tun, war also genau genommen selber ein Opfer. Jede Firma geht so pleite, jede Familie in die Brüche, aber die Wähler scheinen beim Staat vom Gegenteil überzeugt zu sein.

    Die krankhafte Personalisierung in den Medien fordert halt ihren Preis. Alles und jedes wird an einer Person festgemacht, nicht an den handelnden Gruppen. Es bedürfte allerdings der intensiven Recherche um das Beziehungsgeflecht aufzudecken, um die diversen Proponenten, ihre Macht, ihre Ideen und ihren Werdegang, aufzudecken.
    Einfacher ist es zweifelsohne Faymann mit 'SPÖ' gleichzusetzten oder Putin mit 'Russland' oder Holland mit 'Frankreich' oder Franziskus mit 'katholisch'. Leider verbaut man sich damit viele Hebeln, die man in der Interaktion dann gut brauchen könnte.

  26. Josef Maierhofer
    29. November 2014 10:39

    Na, ja, 84% der Delegierten stehen noch immer stramm.

    'Gut erzogen', angefüttert mit Privilegien, stimmen sie dem zu, was die Partei sagt. Es kann doch nicht ihre wirkliche Meinung sein, diesem Versager zuzustimmen.

    Offenbar gibt es keinen 'Besseren' in dieser Partei.

    Und Österreich rasselt hinunter auf 'Ramsch-Status' unter einer solchen Führerschaft. Hoffentlich tut das jetzt die SPÖ auch.

  27. Pumuckl
    29. November 2014 10:12

    Dieses Signal sollten wir nicht überhören!

    Ich denke, hinter den Kulissen bekommt die SPÖ aus Kreisen der EU, möglicherweise sogar von jenseits des Atlantik, als gute Ratschläge getarnten Druck, alles zur Erhaltung der Macht zu tun.

    Kanzler Faymann ist sicherlich angezählt. Was wir schon aus dem Votum der eingeschworenen Delegierten aus diesen neuerlich blamablen 84 % ablesen können, spiegelt stark abgemildert die Stimmung der mit der SPÖ symphatisiersenden Wähler und Wechselwähler.

    AUCH DER, MIR ALS VERTEIDIGUNGSMINISTER VOM ANFANG AN PEINLICHE, NORBERT DARABOS, WURDE VON DER REGIERUNGSBANK IN DIE PARTEIZENTRALE
    WEGGELOBT, UM SCHADEN FÜR DAS WAHLERGEBNIS ZU VERMEIDEN.

    DIE SPÖ HAT BIS ZUR NÄCHSTEN WAHL NOCH GENUG ZEIT, UM GENÜGEND VIELEN ÖSTERREICHERN ETWA ANDREAS SCHIEDER, ODER SOGAR FAYMANNS
    INTIMUS OSTERMAIER, ALS KANZLER SCHMACKHAFT ZU MACHEN ! ! !

    • Pumuckl
      29. November 2014 11:31

      Keinesfalls würde uns aber, ein vorerst weniger peinlicher SPÖ - Kanzler, eine dauerhaft weniger peinliche, SPÖ - Politik bescheren !

    • Haider
      29. November 2014 16:24

      Ich tippe eher auf die Nachwuchshoffnung Hundstorfer. Oder eine Frau als Kanzlistin? Z.B. SJ-Vorsitzende Julia Herr. Ihre politische Kernaussage: „Lieber bekifft ficken, als besoffen Auto fahren“.

    • Pumuckl
      29. November 2014 23:50

      @ Haider 16:24

      ° " Nachwuchshoffnung Hundstorfer "
      Laut Wikipedia unterschrieb er als ÖGB - Präsitent die Übernahme von Verpflichtungen der BAWAG in Höhe von 1,53 Milliarden € durch den ÖGB.

      Acht Monate später sagte er, von Medien darauf angesprochen: Ich wußte nicht was ich da unterschrieb.
      Schöne Qualifikation als Bundeskanzler - oder doch nicht?

      ° Zur Dame mit der Gossensprache: Meint Julia Herr etwa, daß die Fahrtüchtigkeit
      besser wird, wenn man bekifft ist?

      ° VOR ALLEM ABER TRAGEN EUROPAWEIT ROT-SCHWARZE KOALITIONEN POLITISCH DIE TRANSATLANTISCHE EINKREISUNGSPOLITIK VON RUSSLAND IN DER UKRAINE ! ! !

      DIE TRANSATLANTIKER MÜSSEN ALLE EUROPÄISCHEN PARTEIEN, WELCHE WIE DIE FPÖ, DER VOLLENDUNG DER EINKREISUNG RUSSLANDS IN DER UKRAINE SEHR
      KRITISCH GEGÜBERSTEHEN, ALS BEDROHUNG UND SIGNALWIKUNG GEGEN IHRE
      POLITIK SEHEN.

      DER WIEDERSTAND DER FPÖ GEGEN DIE TRANSATLANTISCHE SANKTIONSPOLITIK
      GEGEN RUSSLAND, RECHTFERTIGT FÜR DIE TRANSATLANTIKER ALLE MITTEL GEGEN
      EIN WEITERES ERSTARKEN ALLER KRÄFTE NACH ART DER FPÖ !

      DIE PERSON WERNER FAYMANN SCHWÄCHT DIE SPÖ, UND EINE SCHWACHE SPÖ IST MIT DEN INTERESSEN DER EU NICHT VEREINBAR !

      Deshalb wird Faymann wohl weichen müssen, wie auch Darabos weichen mußte.

    • Pumuckl
      30. November 2014 00:00

      Korrektur: " Der Widerstand der FPÖ . . . "

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 13:26

      Haider,

      das paßt exakt zum "Geilomobil" der "Zukunftshoffnung" der ÖVP, den Studenten Kurz.

  28. perseus
    29. November 2014 10:08

    Natürlich sind die Medien mitschuld. Sie lassen sich von Faymann und seinen Spießgesellen mit horrenden Summen bestechen. Die früher konservativ-liberale Tageszeitung „Die Presse“, deren Abonnent ich mehr als 40 Jahre war, schreibt dafür rührende Faymann Reportagen (Faymann im Altersheim etc…) mit tollen Aufnahmen des „Medienstars“.

    „Die Presse“ erhält dafür jährlich € 19.932.353,00 von staatsnahen Betrieben (Gemeinde Wien und deren Monopolbetriebe) und Ministerien. Obendrauf kommen dann noch € 1.157.493,00 „Presseförderung“ vom Staat.

    „Die Presse“ sollte endlich die Jahreszahl 1848 von ihrer Titelseite entfernen. 1848 ist nämlich ein Hinweis auf das Gründungsjahr der „Neuen Freien Presse“; es fällt mit dem Revolutionsjahr 1848 zusammen. Ein wesentliches Ziel, wofür die bürgerlichen Revolutionäre, die gegen die Herrschaft Habsburgs und des Adels kämpften und starben war die Pressefreiheit, die jetzt - 166 Jahre später -mit Füssen getreten wird.

    Also Herr Chefredakteur Nowak: wenigstens ehrlich sein und die Jahreszahl 1848 von der Titelseite entfernen!!!!!

    • Undine
      29. November 2014 10:33

      @Perseus

      *********!

    • raeter
      29. November 2014 11:44

      Der Herr Brandstätter vom Kurier lässt sich sein Buch vom Volxbundeskanzler ungeniert promoten, in dem er mit ihm über sein Buch über Europa diskutiert. Was wird die Gegenleistung sein? FPÖ bashing auf unterestem Niveau vor der Wien-Wahl?
      Das soll unabhängiger Journalismus sein?

      http://derstandard.at/2000008707767/Kurier-Herausgeber-Brandstaetter-und-Faymann-auf-Promotion-Tour

      Ich finde das widerlich.

    • Peter R Dietl
      29. November 2014 13:37

      @perseus

      Viele Menschen aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis kauften und lasen ehedem die "Presse", heute kaum mehr einer (bestenfalls am Gratis-Sonntag). Auch klar, wenn nur mehr wenige Beiträge es wagen, sich der verordneten linksradikalen Agenda zu entziehen (als pars pro toto sei etwa Herr Ortner genannt).
      .

    • Komma
      29. November 2014 17:00

      Und könnten Sie, verehrter Herr Perseus, herausfinden, wie hoch die Subventionen sind, welche die PRESSE für ihre schandbaren Jubelseiten "Europa vertiefen" von der EU erhält? Es wird ein Vielfaches der 19,9 Millionen sein!

    • Ambra
      29. November 2014 22:59

      Perseus: Bravo !! Dem Wörtchen "war" entnehme ich, daß Sie auch das taten, was ich schon vor Jahren tat - genau genommen sofort nachdem man Dr.Unterberger zu einem Kurswechsel bewegen wollte und er die Presse verließ anstatt sich dem Druck zu beugen - nämlich das Blatt abzubestellen. Seither wird sie kontinuierlich immer schlechter und schlechter - das weiß ich aus den seltenen Malen, wo ich sie noch bei meinem Bruder lese.

    • F.V. (kein Partner)
      30. November 2014 13:38

      Perseus,

      Widerspruch! 1848 war keine bürgerliche (oder wie die Burschenschaften reklamieren eine Teutsche) Revolution, sondern eine jakobinische, von außen gesteuerte, deren Zweck weniger gegen Thron und Aristokratie gerichtet war, als die Zerstörung des „Reiches“ zum Ziel hatte – um leichter „Beute zu machen“ (Gebietsgewinn und politische Vorherrschaft).

      So wie auch der Zweite WK nicht gegen Hitler und die NSDAP geführt wurde, sondern Deutschlands Vernichtung zum Ziel hatte, wie und „freundlicherweise“ die führenden Vertreter der alliierten Siegermächte sagten – und nach wie vor dies wiederholen. – Zuletzt der „charismatische“ Führer der „Freien Welt“, Obama.

      “Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen.”

      Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945

      Germany is an occupied country and it will stay that way…“

      Obama am 19. Juni 2009 im deutschen Ramstein vor US-Besatzern. Am Tag des Besuchs von Präsident Obama in Ramstein (Juni 2009) – es war sein erster Besuch in Deutschland als gerade gewählter Präsident – sprach er vor amerikanischen Soldaten die zitierten Worte.

      DA wir inzwischen glaubhaft gehört haben, daß die Presse ein CIA-Organ ist und seine Chefredakteure deren Agenten, ist es nur recht und billig das Gründungsjahr zu belassen: es geht ja nach wie vor um Desinformation zum Zweck der sicheren Beherrschung.

    • Undine
      30. November 2014 22:36

      @F.V.

      Auffallend ist auch, daß ausgerechnet Deutschland immer als SCHLACHTFELD herhalten mußte und bei dieser Gelegenheit nicht nur massenhaft Menschen umkamen, sondern auch das ganze Land in Schutt und Asche gelegt worden ist; das war so im 30-jährigen Krieg, als die Engländer und die Franzosen größtes Interesse daran hatten, Deutschland möglichst anhaltend zu schwächen, das war so, als der Kriegsverbrecher NAPOLEON auf seinen ständigen Raubzügen Deutschland verwüstete. Auf dem Kontinent waren England und Frankreich immer die größten Feinde (und Neider!) Deutschlands---und sind es---trotz aller Liebesschwüre immer noch (man soll NIE VERGESSEN, wie schnell Thatcher und Mitterand die Katze aus dem Sack ließen, als die Mauer gefallen war!)

  29. Sandwalk
    29. November 2014 09:57

    Die "Krone" hat gejubelt, als Herr Faymann verkündete, er reise in die Schweiz, um sich das dortige Vermögenssteuermodell genau anzusehen.

    Auf die Frage, was er in Folge gedenke zu tun, um auf die gleiche niedrige Steuerquote der Schweiz zu kommen, meinte er treuherzig, dass wir ja genau das wollen.

    Aber geh, Herr Maturant! Was ist denn in den letzten Jahren passiert? Hat sich da irgendjemand bemüht, das Pensionsalter dem steigenden Lebensalter anzupassen? Hat sich jemand bemüht, die von vielen Fachleuten geforderte Schulautonomie durchzusetzen? Statt dessen wurde die Zwangs-Zentralmatura eingeführt. Hat sich irgendjemand bemüht, unseren aufgeblähten Verwaltungsapparat auf Schweizer Niveau zu stutzen?

    Nein. Die Verwaltung wurde weiter aufgebläht und die Militärkapellen werden eingespart.

    Glaubt irgendjemand in Österreich, dass man mit so einer miserablen Politik - immer neue Vorschriften und Zwangsmaßnahmen, immer noch mehr fremdsprachige und schlecht ausgebildete Menschen ins Land holen, immer noch mehr und höhere Steuern fordern, dabei immer und immer wieder von "Gerechtigkeit zu schwafeln - irgendwelche Sympathien erwecken kann?

    Nein! Angesichts dieses Versagens sind 84% fast schon atemberaubend.
    Ich bin still und bescheiden geworden. Ich wünsche mir in diesem Jahr zu Weihnachten nicht viel. Nur einen Silberstreif am Horizont.

    • Ingrid Bittner
      29. November 2014 10:23

      @Sandwalk: ...Aber geh Herr Maturant! Ma, da ist endlich wer, der weiss, dass der Herr Bundeskanzler doch Maturant ist, bitte wann und wo hat dieses weltbewegende Ereignis stattgefunden??
      An sich ist es ja dümmlich, dauernd auf der Matura herumzureiten, so wichtig ist die auch wieder nicht, man kann es auch ohne im Leben zu etwas bringen. Nur, mich stört einfach die Vorspiegelung falscher Tatsachen und dann das kleineweise Zurücknehmen bis nichts mehr überbleibt. Das ist eines Kanzlers nicht würdig! und glaublich einmalig.

    • lei-lei
      29. November 2014 16:31

      Was soll denn gegen die Zentralmatura einzuwenden sein? Dass sie nicht sinnvollerweise wahlfrei gestaltet werden kann? Dass Lehrer nicht mehr die Möglichkeit haben, durch Fokusierung auf einen Bruchteil der Wissensgebietes ihre Schüler zur "Reife" zu führen? Dass dadurch endlich das zu prüfende Wissensgebiet auf ein realistisches Maß reduziert wird, und die Schulbuchverlage nicht mehr pro Jahr Inhalte abdecken können, die volumsmäßig ein Masterstudium - und das Jahr für Jahr! - abdecken?

  30. Undine
    29. November 2014 09:55

    Er kann einem ja fast schon leid tun, der Werner! Nichts ist den Leuten recht, gleichgültig, wie er's auch anstellt! Dabei arbeitet er so fest an seinem "staatsmännischen Gehabe"! Wie ENERGISCH doch seine Stimme und die begleitenden Gesten geworden sind---ganz so, wie es der Spindoktor fordert. Aber der Werner kann sich auf seine "liaben" Grübchen und seine fesche Frisur verlassen---das sind doch auch "Werte"!

    • Undine
      29. November 2014 10:36

      PS: Vielleicht sollte er einmal einen Brief an "Tante Eva" schreiben---jener an "Onkel Hans" hat ja seinerzeit wahre Wunder bewirkt! ;-)

    • Ambra
      29. November 2014 23:02

      Undine: **** ! Und ich wünsche mir schon so lange , daß Samy Molcho uns die Körpersprache des Bundeskanzler-Darstellers einmal erklären würde ! Kennt sich jemand im Blog dabei aus ? Was bedeutet das Hüpfen und Gezucke ??

    • Undine
      30. November 2014 13:18

      @Ambra

      Das Hüpfen und Gezucke bedeutet mMn, daß sein Körper so auffällig reagiert, weil er etwas anderes sagt, als er denkt=lügt, bzw doch ein wenig spürt, daß er nicht zu Höherem geeignet ist. ;-)

  31. Ingrid Bittner
    29. November 2014 09:53

    "Wahl zum Parteiobmann" ist doch schon ein falscher Begriff! Es gab ja keine Wahl - es gab nur einen Kandidaten!!!! Wie armselig für eine ehemals große Partei.
    Also konnten die Delegierten nur den Herrn Bundeskanzler im Amt bestätigen oder nicht. Daher ist es doch völlig belanglos ob 51 oder 91 Prozent, weil wenn ich nicht wirklich wählen kann, dann ist das Ergebnis ja eigentlich kein "Wahlergebnis", damit eigentlich nicht wirklich was wert. Schad um das viele Geld für so einen Parteitag mit einer inszenierten Kür eines großartigen Siegers, aus der dann halt nichts geworden ist, aber dann das nächste Mal, nach Darabos. Es macht zumindest ein bisschen Hoffnung, dass die Genossen auch anfangen eigenständig zu denken und nicht immer nur denken lassen z. B. vom alten Blecha., das mein ich jetzt nicht sosehr auf's Lebensalter bezogen sondern auf die Ansichten.

    • Senfspender
      30. November 2014 06:31

      Wahl heisst es nur deshalb, weil man ja unterstreichen will, wie "demokratisch" Sozialdemokratie ist, in Wahrheit geht es, mangels Wahlmöglichkeit, um "Huldigung". Wenn nun mehr als 16 Prozent der Delegierten diese Huldigung verweigern, kann das schon kränkend sein, oder aber Inszenierung, um dem Koalitionspartner zu signalisieren, dass Faymann nun "unter Druck" stehe, in der Steuerfrage härter zu verhandeln. So blöd das klingt, es wurde bereits in einem ORF Kommentar bereitwillig aufgegriffen und könnte eine Idee von Darabos sein.

  32. Gerhard Pascher
    29. November 2014 09:34

    Beide Wahlen zum Obmann (Faymann bzw. Mitterlehner) erinnern mich an Zustände in Nordkorea oder China, wo man nur FÜR oder GEGEN einen Kandidaten, aber nicht zwischen mehreren Personen wählen kann.
    Scheinbar gibt es bei der SPÖ keine besseren Leute bzw. wollen sich diese das alles nicht antun. Fest steht, dass die Positionen eines Parteivorsitzenden sowie Bundeskanzlers für Faymann um einige Schuhnummern zu groß sind.
    Mitterlehner ist gut beraten, wenn er im nächsten Jahr bei bester Gelegenheit die Koalition aufkündigt und Neuwahlen anstrebt.
    Ein kleiner Unterschied zwischen N-Korea bzw. China und der SPÖ besteht aber darin, dass nicht 99,9 % zugestimmt haben, daher ist den 15 Prozent der Parteitagsdelegierten für ihren Mut und demokratische Gesinnung große Anerkennung auszusprechen.

  33. Peter Pan
    29. November 2014 02:09

    Auch wenn es nicht das wichtigste Problem in Österreich ist, gönne ich Faymann dieses Abstimmungsergebnis von ganzem Herzen, denn es zeigt eines: dieser Genosse ist nicht einmal in den eigenen Reihen anerkannt, beliebt und/oder unumstritten.
    Diesen Bundeskanzler hat sich unser Land nicht verdient.

  34. kritikos
    29. November 2014 01:51

    Er ist sicherlich der falsche Mann an der Spitze, vor allem Österreichs, aber wohl auch der SPÖ. Nur wird man ihn weiterhin als Leitfigur einzementieren. Und insofern unterscheiden sich die Sozialisten - jetzt kuschelig Sozialdemokraten genannt - von ihren prägnanteren Brüdern, den Kommunisten: Diese haben ihre Parteigranden immer wieder abgesägt. Meiner Erinnerung nach war das bei uns nur bei Faymanns Vorgänger der Fall.
    Hinsichtlich des vorigen Blogs beschäftigt mich die Frage, warum gab es bei den Roten keinen Riesenaufschrei, als die deutlich verschuldeten Gebietskrankenkassen (außer, glaube ich, OÖ) auf Kosten der "kleinen Leute" ihre Leistungen schmälerten? Da ging es? Beim Pensionistenantrittsalter, bei Subventionen (oder sagt man Förderungskampagnen?), bei überflüssigen Tunnel- und anderen Bauten etc. etc. geht das gar nicht.
    N.b.: Faymanns Stimme bei seinen Reden ähnelt zunehmend der seines Erzfeindes Strache. Beide sind (mir) widerlich.

    • Cotopaxi
      29. November 2014 06:48

      "Erst dadurch hat die Prozent-Affäre die Allgemeinheit zur Überzeugung gebracht, dass wirklich der falsche Mann an der Spitze der Regierung steht."

      Die SPÖ-Parteitagsdelegierten scheinen kapiert zu haben, dass der falsche Mann Bundeskanzler ist. Jetzt fehlen nur noch die Schwarzen. ;-)

    • Brockhaus
      29. November 2014 10:06

      Wie heißte es doch so schön?

      Der falsche (Fey-) Mann zur falschen Zeit in der falschen Partei ;-)

    • Karl Knaller
      29. November 2014 11:16

      @Brockhaus
      Sehe ich auch so! Richtig wäre (gewesen): Faymann übernimmt 2004 den FPÖ-Vorsitz.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung