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Mitterlehner, der Mann ohne Eigenschaften

99-prozentige Stimmergebnisse gelten als Zeichen einer Diktatur. Die fast einstimmige Wahl Reinhold Mitterlehners zum ÖVP-Obmann hat jedoch andere Ursachen: Die meisten ÖVP-Funktionäre sind nämlich heute schon froh, wenn sich überhaupt noch einer findet, der den unmöglichsten Job der österreichischen Politik zu übernehmen bereit ist.

Denn der bürgerliche Gesamtanspruch der Volkspartei ist schwieriger zu realisieren als das Zusammenhalten eines Sacks voll Flöhe. Während eine sozialistische Partei durch zwei, drei banale Utopien zusammengehalten wird – wie etwa jener, dass man ein Land durch immer mehr Schulden und Steuern sanieren kann –, streben in der ÖVP viele verschiedene Interessen und Überzeugungen in oft sehr divergente Richtungen. Die ÖVP ist eben keine Kaderpartei. Das führt freilich auch dazu, dass selbst wenig begabte Provinzzwerge glauben, sich am eigenen Parteiführer die Schuhe abstreifen zu können. Wie etwa Mitterlehners Vorgänger Spindelegger durch saudumme Aussagen aus Vorarlberg und Tirol schmerzhaft erleiden musste.

Die 99 Prozent einer tief verunsicherten Gefolgschaft und die übliche Begeisterung eines Parteitags in Hochamts-Stimmung sind keine Basis, auf der Mitterlehner für die Zukunft festen Stand finden könnte. Sollte er nicht nur bei Parteitagen, sondern auch Wahlen Erfolg haben wollen. Aber auch sein eigener politischer Weg zeigte bisher keine brauchbare Basis.

Der war vielmehr durch sehr wenige und wenig überzeugende Positionen gekennzeichnet:

  • Da gabs die Dominanz von Kammer- also egoistischen Gruppeninteressen.
  • Da wirkte Mitterlehner immer eher als populistischer Regulierer und nie als mutiger Marktwirtschaftler.
  • Da gabs ständig eine alles überschattende Kompromisslerei mit Gewerkschaften und Koalitionspartner.
  • Da finden sich hingegen fast keine gesellschaftspolitischen Aussagen – außer einige absurd ahnungslose wie etwa jene, dass nur noch 20 bis 30 Prozent der Kinder bei Vater und Mutter aufwachsen würden.

Umso größer ist die Gefahr, dass ein solcher Mann ohne Eigenschaften jetzt in der Führungsrolle nicht begreift, wo die Wähler sind, wohin und weshalb so viele frühere ÖVP-Wähler abgewandert sind. Umso größer ist der Einfluss von halbgebildeten Politikberatern und politischen Aktentaschen-Nachtragern, die ohne eigenen Tiefgang alle im linksliberal-grünen Mainstream der „chattering class“ mitschwimmen. Die der ÖVP allen Ernstes deren eigenen Selbstmord durch Gesamtschule Gender- und Schulenideologie sowie Absage an die Autonomie der Familien einzureden versuchen.

Die von Mitterlehner verordnete „Bewegung“ würde erst dann Sinn machen, wenn sie nicht in die falsche Richtung ginge. Bewegung an sich ist wertlos, kann sogar schädlich sein, höchstens gut zur Füllung einiger Zeitungsseiten, wo zwei Tage lang darüber berichtet wird. Nur beim Gewicht ist es gut, Kilo zu verlieren. In der Politik gilt der Verlust von Wählern eher als schädlich.

Wenn Mitterlehner nicht begreift, was zuletzt nur Wolfgang Schüssel verstanden hat, wird er nur eine weitere bedeutungslose Etappe in der langen Reihe gescheiterter ÖVP-Obmänner sein: Die ÖVP kann nur als parteiinterne große Koalition reüssieren.

Das heißt auf der einen Seite: Sie muss endlich wieder für einen klaren wirtschaftsliberalen Kurs stehen, der nur dann in einer Koalition weitermacht, wenn diese massive Entlastungen, Deregulierungen und Privatisierungen anstrebt – oder zumindest nicht das Gegenteil.

Das heißt auf der anderen Seite: Sie muss wieder viel deutlicher jene Werte verkörpern, die bei allen Meinungsumfragen große und wachsende Sympathiewerte haben. Dazu gehören vor allem:

  • Familie (mit und ohne Trauschein, aber jedenfalls mit Kindern im Zentrum),
  • Heimat (was auch eine klare Absage an massive Einwanderung aus total fremden Kulturen bedeutet),
  • Leistung (was auch das Bekenntnis zu einem differenzierten Schulsystem der Vielfalt und Leistung bedeutet),
  • Bekenntnis zum kulturellen Erbe (was etwa auch eine klare Absage an Hochhäuser im Stadtzentrum bedeutet, selbst wenn dabei Parteifreunde mitschneiden sollten),
  • Freiheit (was auch eine klare Absage an Strafrechtsparagraphen bedeutet, die die Freiheit immer mehr einschränken),
  • Law and Order (was auch eine konsequente Linie gegen den Islamismus bedeuten muss).

Wenn sich die ÖVP nicht wieder so versteht, dann wird sie weiter Wähler verlieren. Die eher wirtschaftsliberal orientierten werden Richtung Neos gehen. Die eher konservativ eingestellten Richtung FPÖ. Und unter Umständen eine Mischgruppe zum (derzeit freilich im Koma liegenden) Team Stronach, wenn dieses eine Wiederbelebung schafft.

Das Dramatische: Es kommt einzig auf den Parteiobmann an, ob das noch einmal gelingt. Thinktanks oder zumindest einzelne Vordenker finden sich nicht mehr im ÖVP-Umkreis. Da Mitterlehner aber einst immer sehr gegen Schüssels Kurs intrigiert hat, ist man vorerst sehr skeptisch, ob ausgerechnet er die ÖVP wieder auf Erfolgskurs bringen kann.

Und ganz sicher wird es ihr Untergang sein, wenn Mitterlehner sie weiter vor allem als Partei einer total versagenden Koalition erscheinen lässt; wenn ihr die vom Boulevard diktierte Einigkeit mit der SPÖ („nicht streiten“) wichtiger ist als die eigenen (einstigen) Positionen in Sachen Wirtschaftsliberalismus und Wertekonservativismus, wenn sie damit den Wählern zeigt, dass ihr Machtteilhabe wichtiger ist als die noch verbliebenen eigenen Wähler.

Dieser lähmende Koalitionsstil hat in den letzten sechs Jahren Österreich in sämtlichen Rankings und Parametern in einen steilen Abstieg gestürzt. Das wissen und spüren die Bürger längst, die politisch-mediale Klasse jedoch noch immer nicht.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 20:32

    Lieber Andreas Unterberger, Ihre geschätzte Wunschliste -Familie/Heimat/Leistung ...- wurde schon unzählig oft -erfolglos- an die ÖVP gesandt (die verabschiedete sich zu großen Teilen von Werten und ihren Wählern und packelt viel lieber mit Rot oder Grün und den Mainstream-Medien), besser wir senden sie an das Christkind!

    Ein herzliches GrüßGott (solange dieser Gruß noch erlaubt ist) und einen schönen arbeitsfreien Sonntag (Zeit für eine Sonntagsmesse) wünsche ich auch

    PS.: die einst christlich-wert-konservative nun grün-affine Presse ist voll von Artikeln in denen sie jeden ÖVPler dazu drängt Gesamtschulen, Homo-Adoptionen ... zuzustimmen und mit jedem Zugeständnis an linke Wünsche hat die ÖVP Wähler verloren, aber nichts daraus gelernt.

    Es bleibt wohl gar keine Alternative für ehemalige ÖVP-Wähler -kurioserweise auch für viele ehemalige SPÖ-Wähler- FPÖ zu wählen

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 20:55

    Die ÖVP und der neue Obmann müssen eines klar erkennen:
    Es ist eine Fehlannahme, die Politk der ÖVP nach dem Motto auszurichten: 'Alle müssen uns lieb haben können!'
    Eine solche Politik ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt.
    Eine Partei muss ein Programm haben, das klare Linien erkennen lässt und auch akzeptiert, dass nicht alle mit diesem Programm einverstanden sein werden.
    Das betrifft in einer auf traditionellen Werten basierenden ÖVP vor allem die Themen:
    Ehe und Familie
    Steuergerechtigkeit für den Mittelstand (und nicht für die rund 2 Millionen keine Lohn- oder Einkommensteuer zahlenden Bürger)
    Schule und Bildung (gleiche Chancen bei gleichen Voraussetzungen!)
    Militärische Sicherung der Heimat und ihrer Staatsbürger (vier Panzer für jedes Bundesland werden da nicht reichen!)
    Wahrung der Rechte österreichischer Staatsbürger (auch einem ÖVP-Politiker muss das Hemd eines Österreichers näher sein, als der Rock illegaler Eindringlinge, oder ausländischer Banken!)

    So einfach wäre es doch, der ÖVP wieder Profil zu geben ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2014 03:24

    Vielleicht ist es doch gut, daß in den letzten Tagen der Blick auf die ehemalige DDR gerichtet ist. Vieles erinnert mich in Österreich heute an die ehemalige DDR (und andere sozialistische Staaten):
    - der sich gigantisch ausbreitende Einfluß des Staatssektors
    - das Schuldenmachen
    - die überhandnehmende Bürokratie
    - die Enteignungs- und Kollektivierungspläne (durch immer höhere Abgaben)
    - die politische Korrektheit und Verfolgung Andersdenkender
    - die Überwachung (heute viel weniger sichtbar aber umso effektiver)
    - der Bücherindex (Liste verbotener Literatur)
    - der Lehrplan und die Schulbücher (war in der DDR Marxismus-Leninismus Pflicht,
    sind es heute Gender-Issues in politisch korrekter Form)
    - die Blockparteien (ÖVP, NEOS, Grüne ...)
    - die gleichgeschalteten Medien
    etc.

    Unterschiede bestehen sicher (noch) graduell. Im ideologischen Kern existieren allerdings auffallend viele Parallelen.

    Damals vor 25 Jahren gab es aber einen wesentlichen Unterschied und ungeheueren Vorteil: es gab die Berliner Mauer! Und jenseits der Mauer gab es die BRD, beides sehr positive Merkmale, die heute fehlen. Die Berliner Mauer konnte man nämlich - wenn lange auch sehr schwer - überwinden und in die BRD gelangen. Jenseits der Mauer - aus DDR-Perspektive gesehen - gab es etwas, das besser war. Heute fehlt leider diese Mauer und damit die Möglichkeit, diese zu überwinden und in etwas Besseres wie die BRD zu gelangen. Die ehemalige DDR ist heute überall, wohin das Auge blickt, und sie kennt keine Grenzen.

    Nicht 1:1 ist sie heute hier bei uns, sondern viel unauffälliger aber effektiver, viel subtiler, aber auch nachhaltiger. In den real-sozialistischen Staaten war seinerzeit der Feind deutlich sichtbar, die Grenzen waren klar. Heute ist das bei uns nicht mehr so. Es fehlen deutliche Alternativen. Und die ÖVP ist zur Blockpartei verkommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 22:06

    OT---aber ich möchte Sie wieder einmal auf einen sehr lesenswerten Kommentar bei ORF-WATCH von Werner REICHEL hinweisen, Thema "Seherschwund bei ORF-Infosendungen":

    Im letzten Absatz schreibt er:

    "Angesichts der immer größer werdenden Kluft zwischen den Erfahrungen, die die Österreicher tagtäglich machen und der vom ORF vermittelten Realität, informieren sich mittlerweile selbst treue ORF-Seher über andere Kanäle. Aber ein Umdenken ist nicht in Sicht. So wie auch die SPÖ, macht man eben weiter, solange es noch geht."

    Dieser "Seherschwund" ist eine logische Folge der ROT-GRÜNEN Machtübernahme im ORF---die FS-Konsumenten spielen das üble Spiel sichtlich nicht mehr so ohne weiteres mit, sie werden ENDLICH MÜNDIG!.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 21:45

    "...Österreich in sämtlichen Rankings und Parametern in einen steilen Abstieg gestürzt."

    Unterstützen Sie die jetzt im Parlament online aufliegende Bürgerinitiative

    "Stoppt den Abstieg Österreichs mit der 6 Mrd-Politreform: Staats- und Verwaltungsreform, Privilegienabbau und Schuldenbremse in Verfassung. Bitte Link öffnen und sich eintragen:
    http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00059/index.shtml

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 22:25

    Ich wünsche Herrn Mitterlehner - den ich persönlich kennengelernt habe - viel Mut und Kraft für die Führung der Partei. Aber kein Glück, denn dies ist keine Glückssache. Es ist in dieser Partei - wie richtig erwähnt wurde - leichter einen Sack Flöhe zusammen zu halten, als die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen.
    Leider gab es bei dieser Veranstaltung für manche Punkte "Diskussionsverbot", somit müssen wir weiterhin auf das zukünftige Parteiprogramm warten. Eines der SP-Schwerpunkte im Rahmen von Konsens-, Kompromiss- und Koalitionspolitik ist es, den Partner "über den Tisch zu ziehen". Dies sollte sich Reinhold nicht mehr gefallen lassen. Wenn es nicht mehr weitergeht, dann lieber "Es reicht" sagen und warten, wie UHBP reagiert. Vielleicht kommt es dann zu vorgezogenen Neuwahlen, was für die Volkspartei derzeit von Vorteil sein könnte.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 20:50

    ÖVP-Obmann zu sein ist so eine Art Himmelfahrtskommando geworden. Man muß eine gewisse seelische Robustheit besitzen, um dieses Amt anzunehmen, das kaum noch jemand erstrebenswert findet. Zu viele wurden verschlissen und von den eigenen Leuten auf schäbigste Weise gemeuchelt.

    A.U. hat völlig recht, wenn er ihn als "Mann ohne Eigenschaften" bezeichnet. Wofür Mitterlehner eigentlich steht, was das ÖVP-Profil anbelangt, ist mir unklar. Von den einstigen Werten, für die die ÖVP stand, scheint er nicht viel zu halten; das ist sehr schade.
    Aber eines ist sicher: Mitterlehner steht für sich selbst, vielleicht ist er einfach ein Opportunist. Er wird sich garantiert nicht so schnell und so leicht abschießen lassen wie seine Vorgänger.


alle Kommentare

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  7. UKW (kein Partner)
    11. November 2014 23:55

    Wundert mich nicht, dass die ÖVP-Obmänner keine "wirtschaftsliberalen Kurs" fahren. Wer von den letzten Parteiobmännern kann auch nur einen Tag Praktikum in der echten Privatwirtschaft vorweisen? Schüssel? Spindi? Mitterlehner?

    Ich fürchte keiner von denen. Da kann ja der rote Taxler noch eher mitreden. Aber der schämt sich halt für seine paar Tage Arbeit in der Privatwirtschaft. Und die Zahnarzt-Dorli auch. Dabei könnten sich die beamteten Volksvertreter von Rot und Schwarz selbst an diesen armseligen Subjekten ein Beispiel nehmen.

    Warum sollten die Pfründebewahrer eine Verwaltunsreform vorantreiben? Damit sie sich ins eigene Fleisch schneiden?

  8. Wernerverachter (kein Partner)
    11. November 2014 20:02

    Leider ist die ÖVP gerade völlig hirnlos. Es ist den Hansln an der Spitze nicht klar, dass man nicht (!) damit Wähler gewinnt, wenn man sich auf Gedeih und Verderb auf den taxifahrenden Vergangenheitsverschweiger (mehrere Jahre sind im Dunklen, der Herr Taxler will nicht sagen, was er damals gemacht hat - na, das sollte sich einmal ein bürgerlicher Politiker herausnehmen! Der ORF würde rotieren, "do vaschweigt ana wos, es is no ärger ois beim Waldheim!", so würden wir belehrt) ausliefert, sondern dass genau das Gegenteil sinnvoll wäre!

    Die Unterschiede zum unsäglichen Herrn Werner, das sind die Pluspunkte der bürgerlichen Seite! It's die Unterschiede, stupid!

  9. Der Verschwender (kein Partner)
    11. November 2014 08:19

    Na hoffentlich nimmt sich Herr Django die Unterberger'schen Wünsch und Vorstellungen zu Herzen. Vielleicht ist er dann noch schneller Geschichte als der Spindi und die VP endlich dort, wo sie hingehört, nämlich in eine längere Daueropposition!

  10. Rosa Roth (kein Partner)
    11. November 2014 07:37

    Das ganze Theater am schwarzen Parteitag darf man überhaupt nicht mehr ernst nehmen. Schüssel hat es schon im vorigen Jahrhundert als bloße Politrethorik abgetan. Nur Polit-Blah-Blah-Blah. Darauf fallen nur dumpfe Parteigänger herein.

    Und was hat sich denn seither schon großartig geändert, außer dass jetzt Mitterlehner statt Spindelegger schwarzer Obmann ist ? Eben!

    Darum wählt sie ab. Genauso die rote Brut.

  11. Benjamin Heinrich (kein Partner)
    10. November 2014 14:23

    Damals bei der "Ernennung" von Josef Bucher zum BZÖ Spitzenkandidaten zur NRW 2013 hat man anders als bei Obmann-Wahlen eine offene Abstimmung mit Handzeichen gemacht, bevor der Kandidat seine Rede hielt.
    Bucher meinte: Ordentlich mutig jemanden zu wählen ohne sein Programm zu hören.
    Manchmal kommt mir in den Sinn das viele die SPÖ oder ÖVP wählen ,vermutlich ihre Kandidaten noch weniger gut kennen als die Anhänger der Orangen damals aber um eins draufzusetzen keine Ahnung von der rot-schwarzen Agenda haben! Daher traten 66,6% lemminghaft der EU bei .
    Viele denken der status-quo sei gut . 1993 hat man aber die Gegenwart problemlos geopfert .

  12. Neppomuck (kein Partner)
    10. November 2014 14:09

    Es sollte wohl heißen:"Der Mann ohne nennenswerte Eigenschaften".
    Django M. wäre nie eine Figur Musils geworden. Dazu mangelt es ihm an allem.
    Wenn er, in Abwandlung der indianischen Weisheit "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab", auf ein solches aufsteigt, ist das von genau so fragwürdiger Bedeutung wie sein selbst gewählter Couleurname (CV, s.o.).
    "Zuerst schießen und dann fragen" kann man nur, wenn man Munition hat.
    Wenn sich "der Reiz des Neuen" verflogen hat, die Wahlergebnisse hinter den Vorschusslorbeeren herhinken wie Shakespeares Richard III. hinter seinem Pferd, dann werden die Schwarzen wieder einmal ihr Standardproblem pflegen.

  13. Torres (kein Partner)
    10. November 2014 13:35

    "... Selbstmord durch Gesamtschule ... und Schulenideologie ... ". Schulenideologie? Seit wann hat die ÖVP eine Schulenideologie? Und was soll das sein?

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2014 14:26

      Vielleicht ging nur ein "w" verloren?

    • Torres (kein Partner)
      10. November 2014 17:00

      @Neppomuk
      Ja, so wie ich Unterberger kenne, könnten Sie recht haben. Es könnte aber auch sein, dass ein "d" (nach dem "l") verloren gegangen ist; das wäre immerhin wesentlich richtiger und logischer.

  14. AppolloniO (kein Partner)
    10. November 2014 11:17

    Endlich wird der allerorten hochgejubelte Mitterlehner auf das Maß seiner bisherigen Leistungen zurechtgerückt. Die Jubelchöre schon vor seiner Krönungsmesse waren doch nur Ausdruck der Ratlosigkeit über die vielleicht letzte Chance der ÖVP.
    So ist auch das fast 100%ige Wahlergebnis einzuorden. Motto: wir haben zwar keine Chance aber wir ergreifen sie.
    Letzte Hoffnung: vielleicht kann Mitterlehner jetzt doch Aktionen ergreifen die er bis jetzt nicht durfte/konnte.

  15. Josef Maierhofer
    10. November 2014 10:36

    Da die ÖVP für nichts steht (eigentlich will sie für alles stehen) und gleichzeitig mit den Linken alles gegen Österreich tut, wird es wohl auch bei einem Bekenntnis zu den von Dr. Unterberger gebrachten Werten und Zielen zu spät sein. Denn, wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, wer durch Jahrzehnte lügt, dem schon gar nicht.

    Für mich ist die ÖVP bereits tot.

    Gespräch am 'EU-Austritts Standl' der IHU am Reumannplatz, heute. Ein Mann redet auf die bemühte Frau Rauscher ein. Sie leitet das Ganze, sie sammelt mit einem Notar an der Hand Unterstützungsunterschriften für die Einleitung eines Volksbegehrens. Er erklärt was alles verbessert werden muss und fragt schließlich, warum das nicht geschehe. Da habe ich im Vorbeigehen eingewendet, 'genau deshalb, weil Sie immer Rot wählen', hat er gesagt, er sei Tiroler und dort werde Schwarz gewählt, meine Replik, das ist das Gleiche, die gehören ja zusammen mitsamt den Grünen. Nachdenklich verließ er die Stätte.

  16. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      10. November 2014 10:24

      Das Problem der ÖVP ist ein mehrfaches.

      Den von Unterberger und den meisten Diskutanten „geforderten“ Zielen/politischen Schwerpunkten stehen gravierenden Hindernissen gegenüber.

      Die klassische Familie als wichtigste Keimzelle jedes Gemeinwesens wurde ja nicht nur von linken Parteien und zeitgeistigen Tolleranz-Schwätzern unterminiert, sondern die längste Zeit auch schon von der Kirche. Siehe die jüngste Synode, die sich mit jeder perversen Form des Zusammenlebens, aber nicht mehr mit der wirklichen Familie befaßte. Die „richtungweisenden“ Wortspenden Seiner Eminenz sind ja Legion – wie auch die Folgen.
      D. h. aber, selbst wenn sich die ÖVP – wider Erwarten – nochmals ihrer „christlichen“ Grundlagen besönne, käme ihr von daher wenig Unterstützung, denn auch der Kirche sind inzwischen die Schwulen und Perversen offenbar wichtiger als die klassische Familie.

      Wenn Politicus Steuergerechtigkeit „auch für den Mittelstand“ fordert, und nicht nur für die 2 Millionen, die keine Steuern bezahlen, so hat er damit bereits angedeutet, daß diese Gruppe solchen Reformen kaum etwas abgewinnen kann, denn weniger als keine Steuern kann man nicht „bezahlen“, also kann sich eine derartige Forderung nach Steuergerechtigkeit nur gegen diese richten. Allein dieses Beispiel zeigt, daß in der Dämokratur es ausschließlich um Wählerbestechung und Stimmenkauf geht. Es gewinnt der, der hier ein Mehr vom Gleichen verspricht.

      Die anderen Punkte: Heimat, Recht und Ordnung und ein Ende der Überfremdung wären eigentlich leicht, nur durch eine entsprechende Willensbildung, zu erreichen. Allerdings mangelt es hier an Mut einerseits und einem klaren Weltbild andrerseits.

      Daß hier über alle Parteigrenzen hinweg zu gewinnen wäre, sieht man an der FPÖ, die trotz wilder Vernaderung und Nazifizierung durch Linxlinks und einem geistigen Taglöhner an der Spitze laufend gewinnt. Aber solange führende Leute, wie Andreas Khol, den Islamisten in den Arsch kriechen (und er ist ja nicht der einzige), ist hier kaum Hoffnung.

      Auch das Nachäffen der ehemaligen Haider-Strategie, die man damals richtigerweise als „Buberlpartie“ kennzeichnete, dürfte keine nachhaltige sein. Da etwa Sebastian Kurz mangels eigener Erfahrung ja nur das tut, was ihm der Prinz Rohan ins Ohr bläst, ist zwar eine jugendliche Maske auf der Bühne, aber die alten Seilschaften agieren im Hintergrund. Originär Kurz ist mir nur aus dem Wiener Wahlkampf dessen „Geilomobil“ in Erinnerung; – eine wahrhaft richtungweisende „Tat“.

      PS: 99-Komma-Ergebnisse galten früher immer als hinreichender und notwendiger Beweis dafür, daß es sich um „Volksdemokratien“ handelt. Das aber noch mehr Bedauerliches daran ist, daß damit – wie dies Bürger im ORF sagte – das Wahlergebnis für den 8-klassigen Volxschüler wohl besser ausfallen wird, weil man sich da gegenüber der ÖVP keine Blöße geben möchte. Dabei wären die Chancen gar nicht so schlecht gestanden, daß „ihm“ eine gehörige Ohrfeige verpasst worden wäre.

  17. Onkel Hans (kein Partner)
    10. November 2014 09:09

    LOL

    Im Hamsterrad laufen und 50 % abliefern dürfen, dazu kommt, dass man sich ohnehin noch diverse staatliche Leistungen separat kaufen muss (zB wenn ich von einem Gericht etwas will - eigentlich eine staatliche Kernaufgabe). Und weil die Defraudanten damit noch immer nicht das Auslangen finden, haben sie uns mit Staatsschulden bis zum Anschlag zugedeckt. Ein bissel was von den Steuererträgen und Schuldeneinnahmen lassen sie den Bürgern als Sozialleistungen zurückfließen (Wählerkauf) und die Differenz stecken sie sich in die Tasche.

    Und die Gegenleistung im übrigen? Frühsexualisierung unserer Kinder etc. Ich glaub, ich träum! SPÖVP nein danke!

  18. Tik Tak (kein Partner)
    10. November 2014 08:00

    Witziger Versuch einen Zombie, der einer toten Partei vorsteht, wiederzubeleben.

    Der Mitterlehner versteht so wenig von seinem Job oder von Wirtschaft wie der Faymann von Neurochirurgie.
    Obwohl ich mir da nicht sicher bin, ob ich nicht ausnahmsweise dem Faymann Unrecht tue.

    Face it, die ÖVP ist so tot wie man nur tot sein kann.
    Zeit für eine neue bürgerliche Partei mit echten Wirtschaftskompetenzen und echten Inhalten.

  19. Knut (kein Partner)
    10. November 2014 07:54

    99% ...... poooooooooooooooohhhhhhhhhh ... wer ist der hundertste Wurm, der es gewagt hat, den Mitterlehner nicht zu wählen? Die fieberhafte Suche wird schon im Gange sein, wenn nicht schon dieser Elendige hochkant aus der Partei geflogen ist.

    Da kommt mir ein Verdacht hoch. Wurde er gar dazu bestimmt, gegen den neuen Chef zu stimmen ... damit nicht der Eindruck einer Parteidiktatur aufkommen könnte? Tut mir leid meine Herren (ähhh - Damen und Herren) ... bei 99 % ist auch dieser Zug abgefahren.

    Wir haben eine Parteidiktatur. Ab sofort also lautet das Motto vom Mitterlehner: "Teamwork ist, wenn alle das selbe wollen wir ich".

  20. Le Monde
    09. November 2014 22:09

    Eine ÖVP, die seit 1989 ununterbrochen in diesem Land an der Macht ist und daher die Hauptschuld am Totalniedergang Österreichs hat. Denn von den sozialistischen Runiererparteien (SPÖ, Grüne und Neos) erwarte ich mir nichts. Die FPÖ ist leider sozialpolitisch viel zu weit links. Ohne Reform des üppigen Sozialstaates wird gar nichts mehr zu machen sein. Die bequeme Hängeamatte, die zur Masseneinwanderung führt, kann ohnehin schon lange nicht mehr finanziert werden!

    Schließlich liegt dieses Land am Boden: Höchste Staatsverschuldung aller Zeiten; höchste Arbeitslosigkeit seit dem 2. Weltkrieg; höchste Steuer- und Abgabenbelastung und allerhöchste Masseneinwanderung in den Wohlfühlsozialstaat! Dazu gesellt sich der Abstieg in allen wichtigen Parametern (Standortqualität, Steuergesetzgebung, Bürokratie, Attraktivität des Wirtschaftstandortes, Bildung und Schulen, Kindergärten, Universitäten, Wohnumfeld, Lebenshaltungskosten, Infrastruktur). Nirgend stiegt Österreich auf. Alle Indikatoren gehen nach unten!

    • Gastschreiber (kein Partner)
      10. November 2014 07:52

      Für dich ist wohl die ganze Welt "links". Armer verirrter Narr ...

  21. keinVPsuderant
    09. November 2014 19:56

    A.U., ich stimme weiten Teilen Ihrer Analyse zu. Nur zu glauben, Mitterlehner müsse es Schüssel - der für mich unbestritten einer der klügsten Köpfe in der Politik war - gleichtun, ist auch nicht der Weg zum Erfolg 2014ff. Man muss schon sehen, dass Schüssel - trotz mutiger und richtiger Reformem - letzlich gescheitert ist und die Partei mit einem mickrigen Stimmenanteil an seine Nachfolger übergeben hat. Mitterlehner ist gerade dabei - Umfragen zeigen es - verlorene Wähler wieder zurück zu holen und neue dazuzugewinnen. Ich verstehe die enorme Zustimmung, die er bekommen hat. In Auftreten, Intellekt, Verhandlungsgeschick und Redegewandtheit kommt er sicher an Schüssel heran.

  22. oberösi
    09. November 2014 19:18

    Aber fesch ist er, der Reinhold, das muß man ihm lassen!
    Und, Hand aufs Herz, braucht´s mehr bei uns? Der Krone muß er gefallen, News und Österreich. Und Heute, der Stöckl und der Rußwurm natürlich.

    Den Rest machen die routinierten Baddeihaberer in Sozialpartnerschaft und SPÖVP. Deckel drauf und Stillstand, bis die ganze Chose endgültig im- oder explodiert.

    Denn wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Gefreiter daher...

    • Florin
      10. November 2014 07:55

      Der gut frisierte Werner und der fesche Reinhold? ;)

    • Bruno (kein Partner)
      10. November 2014 08:02

      Aber a bissi sehr blass schaut er schon aus. Ober er schon einmal an der Sonne war? Zuletzt löst er sich auf, wenn ihn ein Sonnenstrahl trifft. Man müsste mal schauen - wenn er in der Nähe eines Spiegels steht - ob man ihn dort schon sehen kann. Seine Vorfahren kommen nicht zufällig aus den Karpaten?

  23. Riese35
    09. November 2014 03:24

    Vielleicht ist es doch gut, daß in den letzten Tagen der Blick auf die ehemalige DDR gerichtet ist. Vieles erinnert mich in Österreich heute an die ehemalige DDR (und andere sozialistische Staaten):
    - der sich gigantisch ausbreitende Einfluß des Staatssektors
    - das Schuldenmachen
    - die überhandnehmende Bürokratie
    - die Enteignungs- und Kollektivierungspläne (durch immer höhere Abgaben)
    - die politische Korrektheit und Verfolgung Andersdenkender
    - die Überwachung (heute viel weniger sichtbar aber umso effektiver)
    - der Bücherindex (Liste verbotener Literatur)
    - der Lehrplan und die Schulbücher (war in der DDR Marxismus-Leninismus Pflicht,
    sind es heute Gender-Issues in politisch korrekter Form)
    - die Blockparteien (ÖVP, NEOS, Grüne ...)
    - die gleichgeschalteten Medien
    etc.

    Unterschiede bestehen sicher (noch) graduell. Im ideologischen Kern existieren allerdings auffallend viele Parallelen.

    Damals vor 25 Jahren gab es aber einen wesentlichen Unterschied und ungeheueren Vorteil: es gab die Berliner Mauer! Und jenseits der Mauer gab es die BRD, beides sehr positive Merkmale, die heute fehlen. Die Berliner Mauer konnte man nämlich - wenn lange auch sehr schwer - überwinden und in die BRD gelangen. Jenseits der Mauer - aus DDR-Perspektive gesehen - gab es etwas, das besser war. Heute fehlt leider diese Mauer und damit die Möglichkeit, diese zu überwinden und in etwas Besseres wie die BRD zu gelangen. Die ehemalige DDR ist heute überall, wohin das Auge blickt, und sie kennt keine Grenzen.

    Nicht 1:1 ist sie heute hier bei uns, sondern viel unauffälliger aber effektiver, viel subtiler, aber auch nachhaltiger. In den real-sozialistischen Staaten war seinerzeit der Feind deutlich sichtbar, die Grenzen waren klar. Heute ist das bei uns nicht mehr so. Es fehlen deutliche Alternativen. Und die ÖVP ist zur Blockpartei verkommen.

    • Undine
      09. November 2014 21:55

      @Riese35

      **************!
      Die Parallelen zur DDR sind wirklich verblüffend---auch das stetige ABWIRTSCHAFTEN unseres Staates!

      NOCH haben wir die Freiheit zu REISEN, wohin wir wollen---nur reicht dafür das Geld immer weniger, weil uns Vater Staat eiskalt aussackelt, um den immer mehr werdenden schmarotzenden Ausländern zu ermöglichen, hier ein Kind nach dem anderen zu zeugen, weil das sehr einträglich zu sein scheint. WIR müssen für die Kuckucksjungen zahlen.

  24. Camilla
    08. November 2014 22:58

    Ich glaube, immer mehr Leute in Österreich suchen vergeblich nach einer Partei, von der sie sich vertreten fühlen..
    Es sind Leute, die bereit sind, für sich und ihre Familie Verantwortung zu übernehmen, die gerne Leistung erbringen,
    die aber auch gerne selber Entscheidungen treffen.
    Für solche Leute könnte die ÖVP eine Möglichkeit sein. Könnte.........

    • Gandalf
      09. November 2014 00:24

      Für solche Leute WAR die ÖVP einst die politische Heimat...lang, lang ist's her.

    • Teiss
      09. November 2014 07:30

      @Camilla

      Mit dem BZÖ hätten die Österreicher die Chance gehabt, aber nein, man musste auf den Team Stronach- und NEOS-Zug aufspringen.

    • Helmut Oswald
      09. November 2014 14:58

      @Teiss

      Das BZ was ? Seit Haiders Tod ein Tummelplatz von Defraudanten, Schmiergeldnehmern und Glücksrittern, die im Schatten des Mächtigen herangewachsen waren und glücklich über seinen endlichen Tod, aus ihrer politischen Stellung heraus endlich unkontrolliert das machen konnten, was sie bei allen anderen schon gesehen und sich neidvoll dem höheren Zwang folgend versagen mussten, nämlich einen Selbstbedienungsladen für mittelmäßige Ja Sager und duckende Vasallen. Und das sagt ihnen einer, der den Laden gründlich kannte und ihnen die unappetitlichen Einzelheiten erspart, um ihre Zeit und Nerven zu schonen. Keine Illusionen mehr.

  25. keinVPsuderant
    08. November 2014 22:48

    Ich kann nur hoffen, dass Mitterlehner diese "besorgten" Beiträge richtig einschätzen kann, so er diese überhaupt liest. Es gibt bestimmt bessere Ratgeber für einen Öbmann einer christlich-sozialen Partei als die, die sich hier im Forum zu Wort melden.

  26. Gerhard Pascher
    08. November 2014 22:25

    Ich wünsche Herrn Mitterlehner - den ich persönlich kennengelernt habe - viel Mut und Kraft für die Führung der Partei. Aber kein Glück, denn dies ist keine Glückssache. Es ist in dieser Partei - wie richtig erwähnt wurde - leichter einen Sack Flöhe zusammen zu halten, als die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen.
    Leider gab es bei dieser Veranstaltung für manche Punkte "Diskussionsverbot", somit müssen wir weiterhin auf das zukünftige Parteiprogramm warten. Eines der SP-Schwerpunkte im Rahmen von Konsens-, Kompromiss- und Koalitionspolitik ist es, den Partner "über den Tisch zu ziehen". Dies sollte sich Reinhold nicht mehr gefallen lassen. Wenn es nicht mehr weitergeht, dann lieber "Es reicht" sagen und warten, wie UHBP reagiert. Vielleicht kommt es dann zu vorgezogenen Neuwahlen, was für die Volkspartei derzeit von Vorteil sein könnte.

    • keinÖVPsuderant
      09. November 2014 14:28

      "Es reicht" hat schon Molterer festgestellt und ist damit kläglich gescheitert. Ich stimme völlig überein, dass sich Reinhold und die restliche ÖVP nicht "über den Tisch" ziehen lassen darf. Eine Anpassung des Programms jedoch, an die Problemstellungen unserer Zeit und an die Lebenswirklichkeit ihrer (auch potenziellen) Wähler muss vorgenommen werden. Ein Beharren auf überholte Positionen tut weder der ÖVP noch der kath. Kirche gut, die ja ebenfalls im Wandel - angestoßen auch durch unseren Papst - begriffen ist. Fundamentalistische/wehrhafte(© Ewald Stadler) Christen hatten und haben genug Möglichkeiten ihre Stimme an "christliche" Parteien abzugeben, sie kamen und kommen kaum über 0,2 % .

    • F.V. (kein Partner)
      10. November 2014 12:54

      KeinemVPSuderanten ins Tagebuch:

      der Ewald Stadler ist halt nicht "nur a bisserl schwanger". - Und das verstehen die Wenigsten. Das "Christentum" zu vieler Menschen heute benötigt die Kirche für "a schene Hochzeit bzw. Leich´" Ansonsten ist man - insgeheim - für die Errungenschaften des aufgeklärten Zeitgeistes und all die "Freiheiten", insbesondere der Abtreibung an besten bis zum 9. Monat; es kann einem ja immer auch selbst a klein´s Malheur ´passieren und drum sind die Notausgänge so praktisch.

      Carl Schmitt charakterisierte dies so:

      "Da der bürgerliche Idealismus das wegen seiner unsauberen Gründe nicht eingestehen will, ist sein praktischer Materialismus mit einem bloß theoretischen Theismus oder Idealismus verknüpft und läßt diesen nach dem Prinzip der "doppelten Wahrheit" ungestört. So ist er dieselbe geistige Mißgeburt wie der Materialismus, die man nicht widerlegt, sondern verachtet."

      Natürlich sind solche Ein- und Ansichten nicht mehrheitsfähig. Darum mußte Stadler auch scheitern. Daß dies aber so kraß der Fall war, hat mich doch erschüttert.

  27. machmuss verschiebnix
    08. November 2014 22:06

    Abgesehen vom "Innen-Druck" der eigenen Partei, hat ein ÖVP-Obmann vermutlich
    auch sonst kaum Gestaltungs-Spielraum. Dem Empfinden nach ist Österreich bereits
    zum Reservat für politische Gartenzwerge geworden.

    Dabei ist es auch kein Trost, daß wir dieses Schicksal mit anderen EU-Staaten
    teilen - allen voran die Grande-Nation. Nur in Deutschland sind noch Anzeichen
    zielgerichteten regierens erkennbar, was aber nur dem Druck der Wirtschaft
    geschuldet sein dürfte.

    Bin ja bloß gespannt, was uns von Kommissions-Chef Juncker (und seinem Super-Mario)
    blühen wird. Schulden-Bremse oder Schulden-Vollgas ?
    Welche Frage - die Hochfinanz braucht frisches Spielgeld, und das bekommt sie
    auf jeden Fall ! Von den "Demokratien" aufgrund willfähriger Regierungen und
    von "Schurken-Staaten" durch "prophylactic bombing" ! ! !

  28. Undine
    08. November 2014 22:06

    OT---aber ich möchte Sie wieder einmal auf einen sehr lesenswerten Kommentar bei ORF-WATCH von Werner REICHEL hinweisen, Thema "Seherschwund bei ORF-Infosendungen":

    Im letzten Absatz schreibt er:

    "Angesichts der immer größer werdenden Kluft zwischen den Erfahrungen, die die Österreicher tagtäglich machen und der vom ORF vermittelten Realität, informieren sich mittlerweile selbst treue ORF-Seher über andere Kanäle. Aber ein Umdenken ist nicht in Sicht. So wie auch die SPÖ, macht man eben weiter, solange es noch geht."

    Dieser "Seherschwund" ist eine logische Folge der ROT-GRÜNEN Machtübernahme im ORF---die FS-Konsumenten spielen das üble Spiel sichtlich nicht mehr so ohne weiteres mit, sie werden ENDLICH MÜNDIG!.

  29. Wolfgang Bauer
    08. November 2014 21:45

    "...Österreich in sämtlichen Rankings und Parametern in einen steilen Abstieg gestürzt."

    Unterstützen Sie die jetzt im Parlament online aufliegende Bürgerinitiative

    "Stoppt den Abstieg Österreichs mit der 6 Mrd-Politreform: Staats- und Verwaltungsreform, Privilegienabbau und Schuldenbremse in Verfassung. Bitte Link öffnen und sich eintragen:
    http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00059/index.shtml

    • machmuss verschiebnix
      08. November 2014 22:17

      Hab' mich schon eingetragen, hoffentlich wissen genug MItbürger diese Chance zu
      nutzen, ansonsten ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

    • Pumuckl
      08. November 2014 22:47

      Auch ich habe mich eben eingetragen und hoffe daß Mag. Bauers Mühen von sehr
      vielen weiteren Partnern und Gästen des Tagebuchs belohnt werden.

    • Undine
      08. November 2014 22:57

      Habe mich soeben eingetragen, weil ich @Wolfgang Bauer sehr gerne unterstütze in seinen Bemühungen.

      PS: Hoffentlich bekomme ich durch die Bekanntgabe meiner Email- Adresse nicht wieder haufenweise Mails von mir völlig unbekannnten Organisationen, wie mir das bei ähnlichen Aktionen leider schon mehrmals passiert ist.

    • Wolfgang Bauer
      09. November 2014 09:22

      Das Parlament garantiert, dass die Mailadressen nicht weitergegeben werden. Widrigenfalls bitte sofort in der Parlamentsdirektion melden und einen Skandal machen. Das wäre ja das Letzte!

    • Xymmachos
      09. November 2014 20:07

      Danke, Herr Mag. Bauer! Habe mich soeben eingetragen.

  30. Politicus1
    08. November 2014 20:55

    Die ÖVP und der neue Obmann müssen eines klar erkennen:
    Es ist eine Fehlannahme, die Politk der ÖVP nach dem Motto auszurichten: 'Alle müssen uns lieb haben können!'
    Eine solche Politik ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt.
    Eine Partei muss ein Programm haben, das klare Linien erkennen lässt und auch akzeptiert, dass nicht alle mit diesem Programm einverstanden sein werden.
    Das betrifft in einer auf traditionellen Werten basierenden ÖVP vor allem die Themen:
    Ehe und Familie
    Steuergerechtigkeit für den Mittelstand (und nicht für die rund 2 Millionen keine Lohn- oder Einkommensteuer zahlenden Bürger)
    Schule und Bildung (gleiche Chancen bei gleichen Voraussetzungen!)
    Militärische Sicherung der Heimat und ihrer Staatsbürger (vier Panzer für jedes Bundesland werden da nicht reichen!)
    Wahrung der Rechte österreichischer Staatsbürger (auch einem ÖVP-Politiker muss das Hemd eines Österreichers näher sein, als der Rock illegaler Eindringlinge, oder ausländischer Banken!)

    So einfach wäre es doch, der ÖVP wieder Profil zu geben ...

  31. Undine
    08. November 2014 20:50

    ÖVP-Obmann zu sein ist so eine Art Himmelfahrtskommando geworden. Man muß eine gewisse seelische Robustheit besitzen, um dieses Amt anzunehmen, das kaum noch jemand erstrebenswert findet. Zu viele wurden verschlissen und von den eigenen Leuten auf schäbigste Weise gemeuchelt.

    A.U. hat völlig recht, wenn er ihn als "Mann ohne Eigenschaften" bezeichnet. Wofür Mitterlehner eigentlich steht, was das ÖVP-Profil anbelangt, ist mir unklar. Von den einstigen Werten, für die die ÖVP stand, scheint er nicht viel zu halten; das ist sehr schade.
    Aber eines ist sicher: Mitterlehner steht für sich selbst, vielleicht ist er einfach ein Opportunist. Er wird sich garantiert nicht so schnell und so leicht abschießen lassen wie seine Vorgänger.

    • Politicus1
      08. November 2014 20:56

      mir ist M. als einer jener EU-Minister in Erinnerung, die das "AUS" der guten Glühbirnen beschlossen haben ...

    • Undine
      08. November 2014 20:56

      PS: Drei Pluspunkte hat er:

      Er ist verheiratet und hat zwei Kinder
      Er hat ein abgeschlossenes Studium
      Er hat Präsenzdienst geleistet

    • machmuss verschiebnix
      08. November 2014 21:02

      Beim betrachten diverser TV-Diskussions-Runden beschleicht mich immer das
      Gefühl, Mitterlehner wäre ein SPÖler.

    • Teiss
      09. November 2014 07:35

      Mit seinem schiefen Mund und seiner ungepflegten Aussprache wirkt der zukünftige Bundeskanzler auf mich trottelhaft, sorry.

  32. haro
    08. November 2014 20:32

    Lieber Andreas Unterberger, Ihre geschätzte Wunschliste -Familie/Heimat/Leistung ...- wurde schon unzählig oft -erfolglos- an die ÖVP gesandt (die verabschiedete sich zu großen Teilen von Werten und ihren Wählern und packelt viel lieber mit Rot oder Grün und den Mainstream-Medien), besser wir senden sie an das Christkind!

    Ein herzliches GrüßGott (solange dieser Gruß noch erlaubt ist) und einen schönen arbeitsfreien Sonntag (Zeit für eine Sonntagsmesse) wünsche ich auch

    PS.: die einst christlich-wert-konservative nun grün-affine Presse ist voll von Artikeln in denen sie jeden ÖVPler dazu drängt Gesamtschulen, Homo-Adoptionen ... zuzustimmen und mit jedem Zugeständnis an linke Wünsche hat die ÖVP Wähler verloren, aber nichts daraus gelernt.

    Es bleibt wohl gar keine Alternative für ehemalige ÖVP-Wähler -kurioserweise auch für viele ehemalige SPÖ-Wähler- FPÖ zu wählen

  33. Gandalf
    08. November 2014 19:57

    Der Analyse von Dr. Unterberger ist kaum etwas hinzuzufügen. Vielleicht nur, dass der neue Parteiobmann höchstwahrscheinlich die letzte Chance der ÖVP darstellt, eine politisch relevante Grösse zu bleiben. Wenn man ihn und seine Führungsqualitäten persönlich kennt, muss man im Geiste dazudenken: Leider. Obwohl: er ist nicht so pseudo- intellektuell-verblödet wie Erhard Busek, und er ist nicht so simpel gestrickt wie der gute Mensch aus der Steiermark, Josef Riegler, und hoffentlich auch besser als andere erfolglose Parteiobmänner, die sich heute mit mehr oder weniger (meist weniger) gescheiten Ratschlägen und Kommentaren zu Wort gemeldet haben. Oder ist eine Partei, die als Chef niemand anderen hervorbringt als einen verdienten Handelskammerbeamten, nicht ohnehin dem Untergang geweiht - mit ihm oder ohne ihn?

  34. Ambra
    08. November 2014 19:35

    Eine Reihe bisheriger Aussagen von Mitterlehner zu verschiedenen Themen lassen mich sehr daran zweifeln, daß er imstande sein wird, die ÖVP aus der Krise zu führen. Ich bin in meinem Umfeld auch nicht die einzige, die große Zweifel hat und dies bei ehemaligen ÖVP Wählern. Im Grunde ist er doch nur ein "Kämmerer"und Partei-Apparatschik, der meines Wissens noch keine Leistungen außerhalb dieser Sparten erbracht hat - oder hat er und ich weiß es nur nicht ?
    Ich finde auch, daß in letzter Zeit seine seinerzeit positive Ausstrahlung inkl. Gesichtsausdruck sich ins Negative gedreht hat. Ein Hoffnungstgräüger sieht anders aus.

    • kritikos
      08. November 2014 20:50

      Mit dem doch negativ beschichteten Ausdruck "Kämmerer" muss man u.U. vorsichtig sein. Der letzte gute ÖVP-Chef (und letzte gute Kanzler!) war ein Kämmerer, nämlich Schüssel. Vielleicht kann sich Mitterlehner doch noch etwas von diesem abschauen oder gar lernen. Soll man noch den letzten Funken Hoffnung hüten?

    • Ambra
      08. November 2014 23:18

      Kritikos: Sie haben recht ! Allerdings war und bleibt Schüssel die große Ausnahme.
      Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, also vielleicht erleben wir noch eine Überraschung !?





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