Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

FN 705: Ursula Stenzel, das spannende Politikerleben nach der ÖVP

Die Wiener ÖVP hat ihre rührigste Bezirksvorsteherin, die konservative Ursula Stenzel, entsorgt. Das dürfte aber noch nicht Stenzels Ende gewesen sein.

Selbst wenn man mit manchen ihrer Aktionen und ihrem Stil nicht einverstanden war, so ist die nun Gefeuerte doch etwas, was der ÖVP gerade in Wien ansonsten fehlt: Sie ist mutig, rührig und hat keine Scheu, sich auch bei kantigen Themen im Interesse ihrer Wähler zu exponieren. Und sie war in Wien die letzte klar konservative Persönlichkeit. Hat die ÖVP so viele attraktive und interessante Alternativen? Gewiss nicht. Es dominieren vielmehr Feigheit und Orientierungslosigkeit. Außer in den Bezirken 13 und 18 hat die Partei jetzt weder im Land noch in den Bezirken spannende Persönlichkeiten oder eine substanzielle Politik für bürgerliche Wähler. Im Fall Stenzel wäre ich jedenfalls sehr überrascht, würden nun bei ihr nicht interessante Einladungen anderer Parteien einlangen. Stenzel wäre sowohl für die Freiheitlichen als auch das Team Stronach (wenn es überhaupt noch antreten sollte) eine Attraktion. Übrigens könnten auch die Neos mit ihr zeigen, dass sie doch ein breiteres Publikum ansprechen wollen als bloß das relativ kleine Grüppchen wirtschaftsliberal gewordener Grüner aus der Bobo-Generation.

 

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 09:42

    Die unelegante Verabschiedung von Frau Stenzel wird mit Sicherheit den Verlust des Bezirksvorstehers für die ÖVP mit sich bringen - schon bei der letzten Gemeinderatswahl war es vor allem ihr zu verdanken, dass eine als unabhängig auftretende, in Wahrheit rote, Tarnliste der ÖVP nicht so viele Stimmen weggenommen hat, dass die SP stärkste Fraktion geworden wäre. Was nach der kommenden Wahl nunmehr ziemlich sicher eintreten wird. Es ist unverständlich, dass Figl & Co allesamt scheinbar nicht begreifen: Die Herren "Investoren", Geschäftsinhaber, Gastronomen mit oder ohne Schanigärten u.a.m., denen sie alles zu Gefall tun, für die sie die Stadtbuslinien auf unbrauchbare Routen schicken und die auch sonst jeden Wunsch erfüllt bekommen und dafür die Innenstadt zu einem zweiten Wurstelprater machen, wohnen und wählen in Grinzing, Hietzing oder überhaupt nicht in Wien, sondern in Klosterneuburg, Bisamberg oder Perchtoldsdorf. Völlig vergessen sie aber auf die Interessen derjenigen, die sie wirklich wählen (sollten) - die Bewohner der Inneren Stadt, denen das Leben immer schwerer gemacht wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 16:00

    Spenden für den Life-Ball, Spenden für das Volkstheater und den Schottenberg, und jetzt die Stenzl gehen lassen und damit die Innere Stadt verlieren, dazu eine ganze Reihe von Bezirksobleuten, die nur als Parteipfründner am Sessel kleben ....

    Tiefer gehts nicht mehr Herr Juraczka ....

  3. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 10:25

    Also das mit einer Stenzel-Kandidatur bei den NEOS wir sich nicht mehr ausgehen, denn - "Presse"-Leser wissen mehr - Spitzenkandidat der NEOS im Ersten ist ein gewisser Gregor Michael RAIDL. Sollte der Name jemandem bekannt vorkommen: "Sohn des bekannten Managers und jetzigen Nationalbanks-Präsidenten Claus Raidl", wie die "Presse" genüsslich erläutert. Paßt ins Bild der derzeitigen ÖVP und ihrer Nutznießer. Markus Figl kommt in dem Bericht übrigens gar nicht gut weg: "... farblos, wenig charismatisch und handwerklich nicht gerade für höhere Weihen prädestiniert..." und er soll sich 2012 intensiv um einen Top-Job im König-Abdullah-Zentrum in Wien beworben haben (Stichwort Claudia Bandion-Ortner).
    Jetzt hoff' ich nur auf eine direkte Kandidatur von Frau Stenzel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 07:08

    1) zu Frau Stenzel:
    wenn eine 69-jährige Politikern die Zeichen der Zeit in ihrem Umfeld nicht sieht, oder nicht sehen will, dann hat sie nichts anderes verdient.
    Sie hätte sich ehrenvoll selbst verabschieden können, statt mit einem einstimmigen Beschluss hinaus geworfen zu werden ...

    2) Wo und mit welchen Leuten hat die ÖVP in Wien noch einigermassen gepunktet?
    Genau - im 1., 13., 18., und 19. Bezirk mit den Oldies Stenzel, Gerstbach, Homole und Adi Tiller!
    Im 13. hat Gerstbach für sich und den Bezirk richtig gehandelt und sein Bezirkszepter rechtzeitig an die nächste Generation übergeben. Der Bezirk und die ÖVP scheinen dort mit Frau Kobald eine gute Nachfolgerin im Amtshaus zu haben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrennstein
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 07:10

    Als Entsorgungseinrichtung für verstoßene ÖVP-Politiker scheint also dem Blogbetreiber die FPÖ gut genug zu sein, ansonsten ist sie ja pfuigack, typisch bürgerlich eben.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorgeritzt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2014 13:12

    Achtjährige (!) Moslems misshandeln in Tirol einen einheimischen Mitschüler und ritzen ihm ein Kreuz in den Rücken.

    Der Staatsfunk schweigt es tot.

    Wenn Einheimische einem Moslem einen Halbmond einritzen würden, wäre wochenlang Alarmstimmung im ORF samt Sondersendungen, runder Tische, ausgiebigen Einspielern von SOS Gutmensch, radebrechenden und fordernden Immigranten und Co., und natürlich auch mit tränenerstickter Stimme von Thurnher bis zur Dittlbacherin.

    Aber solange es in die "richtige" Richtung geht, herrscht dort brüllendes Schweigen...

  7. Ausgezeichneter Kommentatoraw70
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2014 13:07

    Es ist ein immer wieder zu beobachtender Fehler gerade der Konservativen, dass man jeden, der auch nur irgendwie "einen auf konservativ" macht, als einen von den seinen akzeptiert. Und verteidigt.

    In Wahrheit war und ist Frau Stenzel nicht wirklich wertkonservativ, und ihr politischer Stil war immer eher fragwürdig. Sie hat sich als Bezirksvorsteherin zwar in der Tat fallweise gegen gröbere Blödheiten, die aus dem Rathaus gekommen sind, gestellt - dies sei ihr selbstverständlich positiv in Rechnung gestellt. Aber weltanschaulich war sie nie eine von uns. Sie gehört vielmehr haargenau zu dem selbstzufriedenen, vornehm gesagt intellektuell schwachbrüstigen und weltanschaulich farblosen bis leicht linksliberalen Parteifilz, der für die Ära schüssel so typisch war. Also exakt zu den Leuten, die dazu geführt haben, das wirklich konservative Menschen sich mit Grausen von der ÖVP abgewandt haben.

    Dass wenig besseres nachkommt, ist angesichts des Gesamtzustandes der ÖVP leider auch nicht erstaunlich. In Wahrheit wir die ÖVP so oder so weiter schnurstracks in den Ausguss unterwegs sein, solange sie mehr Energie in die Bekämpfung bzw. Ausgrenzung von wertkonservativen Elementen steckt, als in den Kampf gegen Links.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorgeritzt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2014 13:12

    Achtjährige (!) Moslems misshandeln in Tirol einen einheimischen Mitschüler und ritzen ihm ein Kreuz in den Rücken.

    Der Staatsfunk schweigt es tot.

    Wenn Einheimische einem Moslem einen Halbmond einritzen würden, wäre wochenlang Alarmstimmung im ORF samt Sondersendungen, runder Tische, ausgiebigen Einspielern von SOS Gutmensch, radebrechenden und fordernden Immigranten und Co., und natürlich auch mit tränenerstickter Stimme von Thurnher bis zur Dittlbacherin.

    Aber solange es in die "richtige" Richtung geht, herrscht dort brüllendes Schweigen...


alle Kommentare

  1. Biana (kein Partner)
  2. Nicole (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:07

    Great review!! I added it to my TBR list. I'm a new folowler and just wanted to drop by and say hi Feel free to check out my blog & follow too!!-Riya http://jgvqfzztgr.com [url=http://wimucll.com]wimucll[/url ] [link=http://yhyqbftizx.com]yhyqbftizx[/link ]

  3. Timro (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:49

    Da, intr-unul din filmele pe care le-am vazut cu ea, masurrisette ca s-a nascut in urma unui viol! Si iata ce minunat lucru a facut Dumnezeu cu ea. "Dumnezeu lucreaza prin oameni."Te imbratisez cu drag si astept sa ne intalnim:)

  4. AppolloniO (kein Partner)
    15. November 2014 11:37

    Auch der Strasser wurde dem vom Wählervolk favorisierten Karas vorgezogen. Die Zustimmung zu der ÖVP in den darauf folgenden Wahlen sind bekannt.

    Als Begründung für das Verschicken der Stenzel in die Wüste wird eine "Verjungung" der Partei genannt. Toll! Eine "Verbesserung" der Politik getraute man sich wohl nicht anzubieten? Und eine "zielorientiertere Politik" schon gar nicht. Da hätte man ja vorher die Ziele ganz klar formulieren müssen.

  5. Ambra
    15. November 2014 11:00

    Stenzel wollte den ersten Bezirk zu dem machen, was er einmal war und eigentlich sein sollte. Aber das verstanden die derzeitigen ÖVP Granden leider nicht. Also wird der erste Bezirk noch mehr abbauen und noch unangenehmer werden. Ich lebe in Dornbach und vermeide den ersten Bezirk soweit ich kann (außer natürlich für Konzert und Oper und berufliche Besprechungen).

    Frau Stenzel wäre für das Team Stronach sicher eine große Bereicherung - aber ob sie sich die Politik überhaupt weiterhin antut ? Zu den Neos paßt sie sicher nicht - diese sind ein unzivilisierter Haufen, der selbst nicht weiß, was er eigentlich will.
    Dort fühlt sich jemand mit klarer Zielsetzung sicher nicht wohl.

  6. Martin W. (kein Partner)
    14. November 2014 19:18

    Nachdem man Strasser entsorgt hat, dürfen Lobbyisten die von ihnen gewünschten Gesetze nun selbst schreiben (TTIP).
    Dafür wendet die ÖVP sich unverblümt (nach kurzer Unterbrechung durch dreiste, genau berechnete und berechnende Wahlkampflügen) gegen die eigenen Bürger und unterstützt die Vernichtung der einstigen Mittelschicht.
    Man korrumpiert die Medien bis hin zur "Presse".
    Man fordert ein Gesamtschulsystem mit Massenjugend- und hoher Erwachsenen-Arbeitslosigkeit, steigender Not der Menschen, wachsender Bereitschaft und Notwendigkeit auch zu Hungerlöhnen zu arbeiten, Unterwanderung unseres Schulsystems und Schaffung einer Generation modular einsetzbarer Wegwerf-Tageslöhner. Unwählbar!!!

  7. Wiener Kassandra (kein Partner)
    14. November 2014 17:58

    Wahl 2004. Frage an Schüssel bei övp-Veranstaltung: Warum kümmerst Du Dich denn nicht um die Konservativen? Schüssel (erstaunt): Aber ihr habt doch den Khol! (authentisch).
    Da fiel der Frager in Ohnmacht und wachte entsetzt erst wieder 2007 auf, als er Khol vor der muslimischen Jugend reden sah, die angeblich unsere Zukunft ist. Seither ist er in psychiatrischer Behandlung.

  8. cmh (kein Partner)
    14. November 2014 14:53

    Über die Wichtigkeit von Wien wird eigentlich nie etwas gesagt.

    Tatsächlich ist diese Stadt seit etwa 95 Jahren eine wandelnde Leiche, der jeglicher Daseinssinn abhanden gekommen ist. Die Erinnerung an den Kaiser und das Barock sind das Kapital, aus dem der Tourismus seine Rentabilitäten saugt. Jeder der hier wohnt oder sich aufhält, wird abgezockt. Zwar mögen die Preise niedrig sein, aber die Nebenkosten fressen alles auf.

  9. Der Realist (kein Partner)
    14. November 2014 14:45

    über den Zustand der ÖVP sagt das schon einiges, jetzt wird sogar schon der Figl ausgegraben

  10. geritzt (kein Partner)
    14. November 2014 13:12

    Achtjährige (!) Moslems misshandeln in Tirol einen einheimischen Mitschüler und ritzen ihm ein Kreuz in den Rücken.

    Der Staatsfunk schweigt es tot.

    Wenn Einheimische einem Moslem einen Halbmond einritzen würden, wäre wochenlang Alarmstimmung im ORF samt Sondersendungen, runder Tische, ausgiebigen Einspielern von SOS Gutmensch, radebrechenden und fordernden Immigranten und Co., und natürlich auch mit tränenerstickter Stimme von Thurnher bis zur Dittlbacherin.

    Aber solange es in die "richtige" Richtung geht, herrscht dort brüllendes Schweigen...

    • hamburger zimmermann
      14. November 2014 14:53

      kardinale entschuldigungsrituale, antifa-mob-verwüstungsorgien, fackelzüge, kerzerlmärsche und betretene gfrieser der systempolitik bitte nicht vergessen!
      .

    • Prof. Walter A. schwarz (kein Partner)
      14. November 2014 15:16

      Unfassbar!!!
      Und das im "Heiligen Land Tirol" unter dem u.a. auch für die Schulbildung verantwortlichen ÖVP-Landeshauptmann, Ex-Gendarmen, ex-ÖVP-Verteidigungs- und ex-Innenminister Platter.
      Wenn es so weiter geht, wird das Pendel auch einmal in die andere Richtung ausschlagen. Und dann werden wohl einige Gutmenschen dumm aus der Wäsche schauen.
      Doch wie sang der unvergessliche Prof. Heinz Conrads seinerzeit? "...aber alles in Ordnung, mein gnädiger Herr, nichts ist geschehen..."

  11. Torres (kein Partner)
    14. November 2014 12:51

    Stenzel wollte aus dem ersten Bezirk eine Art Friedhof machen. Das gefällt möglicherweise der älteren Generation, die viel Ruhe haben will, den Jüngeren allerdings weniger; daher ist gar nicht so sicher, dass die Absetzung Stenzels die ÖVP sehr viele Stimmen kosten wird. Und sehr attraktiv für andere Parteien - besonders für die NEOs, die sich ja sehr "jugendlich" gibt - ist sie wohl auch nicht.

    • Dr. Schachner (kein Partner)
      14. November 2014 14:47

      @ Torres

      Sie sind offensichtlich für eine Belebung des 1.Bezirkes durch Strassenmusikanten, Bettler , Kleinküstler, Punschbuden, Almhütten etc.
      Das ist es nicht, was wir in der Innenstadt wünschen. Kein ganzjährliches Donauinselfest.

  12. Peter Dettelmaier
    14. November 2014 12:30

    Ich hab geglaubt, 100%ige Wahlergebnisse gibt's nur in der HBP-adorierten Koreanischen Volksdemokratischen Republik.
    .

  13. Brigitte Imb
    13. November 2014 16:06

    Paßt ja gar nicht ins rote Stadtbild, die konservative, schwarze Stenzel. Darum vernichtet sich die ÖVP in Wien ganz einfach selbst.

    http://www.wien.gv.at/wahl/NET/GR101/GR101-109.htm

  14. Nestor 1937
    13. November 2014 16:00

    Spenden für den Life-Ball, Spenden für das Volkstheater und den Schottenberg, und jetzt die Stenzl gehen lassen und damit die Innere Stadt verlieren, dazu eine ganze Reihe von Bezirksobleuten, die nur als Parteipfründner am Sessel kleben ....

    Tiefer gehts nicht mehr Herr Juraczka ....

  15. aw70
    13. November 2014 13:07

    Es ist ein immer wieder zu beobachtender Fehler gerade der Konservativen, dass man jeden, der auch nur irgendwie "einen auf konservativ" macht, als einen von den seinen akzeptiert. Und verteidigt.

    In Wahrheit war und ist Frau Stenzel nicht wirklich wertkonservativ, und ihr politischer Stil war immer eher fragwürdig. Sie hat sich als Bezirksvorsteherin zwar in der Tat fallweise gegen gröbere Blödheiten, die aus dem Rathaus gekommen sind, gestellt - dies sei ihr selbstverständlich positiv in Rechnung gestellt. Aber weltanschaulich war sie nie eine von uns. Sie gehört vielmehr haargenau zu dem selbstzufriedenen, vornehm gesagt intellektuell schwachbrüstigen und weltanschaulich farblosen bis leicht linksliberalen Parteifilz, der für die Ära schüssel so typisch war. Also exakt zu den Leuten, die dazu geführt haben, das wirklich konservative Menschen sich mit Grausen von der ÖVP abgewandt haben.

    Dass wenig besseres nachkommt, ist angesichts des Gesamtzustandes der ÖVP leider auch nicht erstaunlich. In Wahrheit wir die ÖVP so oder so weiter schnurstracks in den Ausguss unterwegs sein, solange sie mehr Energie in die Bekämpfung bzw. Ausgrenzung von wertkonservativen Elementen steckt, als in den Kampf gegen Links.

    • Gandalf
      13. November 2014 13:17

      Eine erstaunliche Ansicht; Wolfgang Schüssel als Symbol für einen "linksliberalen Parteifilz" ?! - na ja, wir leben ja gottlob noch in einem Land mit Meinungsfreiheit, in dem auch die Absonderung von Absonderlichkeiten jedermanns Privatsache ist.

    • aw70
      13. November 2014 14:06

      @Gandalf

      In der Tat, das ist keine wirklich häufige Ansicht, die ich da vertrete.

      Aber schauen Sie sich doch bitte einmal genau an, wer unter schüssel auf ÖVP-Posten gesetzt wurde. Finden Sie da auch nur eine einzige Person, die man guten Gewissens als wertkonservativ bezeichnen kann? Katholisch-konservativ, die traditionelle Familie fördernd, und in einem auf Selbstverantwortung und christlich-sozialen Ansichten basierenden Weltbild ruhend?

      Eine Frau Gehrer, etwa? Oder ein Herr Strasser? Khol? Plassnik? Rauch-Kallat? Platter? Oder gar ein Herr Grasser?

      Manche dieser Leute waren halbwegs anständig, und manche andere… nun, eher nicht so anständig (was für sich schon ein Skandal ist, aber bitte). Was diese Personen allerdings eint, ist dass sie zwar alle bei sich bietender Gelegenheit konservativ klingende Wortspenden abgesondert haben (wobei: nicht einmal das haben alle davon getan. Aber die meisten schon.). Nur: dann diesen Worten wirklich relevante Taten folgen lassen, das haben nicht viele. Also genau genommen praktisch gar niemand von denen.

      Da war niemand, also wirklich niemand, der die Sorte Persönlichkeit war, die bei einem aus konservativer Sicht untragbaren Gesetzesvorhaben gesagt hätte „mit mir nicht“. Nein, allesamt waren das Leute, die vor allem anderen ängstlich um ihre Karriere besorgt waren, und die dem Zeitgeist nachgehechelt haben. Sich tief gerührt Schüttbilder und anderen zeitgeistigen Müll ins Büro gehängt haben, um zu zeigen, wie liberal und weltoffen sie nicht sind. Und sich gewundert haben, wieso die linke Medienlandschaft sie trotz ihres Opportunismus nicht wirklich lieb hat.

      Was ich der Ära schüssel nicht verzeihen kann ist, dass das vermutlich die letzte Chance war, das Ruder in Österreich ohne grobe Verwerfungen herumzureissen. Und das wurde leider gründlichst verbockt. Die weltanschauliche Dünnbrettbohrer-Partie, die unter Herrn s. nach oben gekommen ist (und für deren Auswahl er wesentlich verantwortlich ist), war leider absolut nicht geeignet, um da mit der nötigen Zielstrebigkeit aufzutreten. Auf tönernen Füßen steht es sich nun mal nicht sonderlich fest. Siehe auch: die oben genannte Personalliste. Gewogen und für zu leicht befunden. Bedauerlicherweise - das Land hätte etwas anderes verdient gehabt.

    • aw70
      13. November 2014 14:17

      @Gandalf

      In der Tat, das ist keine wirklich häufige Ansicht, die ich da vertrete.

      Aber schauen Sie sich doch bitte einmal genau an, wer unter schüssel auf ÖVP-Posten gesetzt wurde. Finden Sie da auch nur eine einzige Person, die man guten Gewissens als wertkonservativ bezeichnen kann? Katholisch-konservativ, die traditionelle Familie fördernd, und in einem auf Selbstverantwortung und christlich-sozialen Ansichten basierenden Weltbild ruhend?

      Eine Frau Gehrer, etwa? Oder ein Herr Strasser? Khol? Plassnik? Rauch-Kallat? Platter? Oder gar ein Herr Grasser?

      Manche dieser Leute waren halbwegs anständig, und manche andere… nun, eher nicht so anständig (was für sich schon ein Skandal ist, aber bitte). Was diese Personen allerdings eint, ist dass sie zwar alle bei sich bietender Gelegenheit konservativ klingende Wortspenden abgesondert haben (wobei: nicht einmal das haben alle davon getan. Aber die meisten schon.). Nur: dann diesen Worten wirklich relevante Taten folgen lassen, das haben nicht viele. Also genau genommen praktisch gar niemand von denen.

      Da war niemand, also wirklich niemand, der die Sorte Persönlichkeit war, die bei einem aus konservativer Sicht untragbaren Gesetzesvorhaben gesagt hätte „mit mir nicht“. Nein, allesamt waren das Leute, die vor allem anderen ängstlich um ihre Karriere besorgt waren, und die dem Zeitgeist nachgehechelt haben. Sich tief gerührt Schüttbilder und anderen zeitgeistigen Müll ins Büro gehängt haben, um zu zeigen, wie liberal und weltoffen sie nicht sind. Und sich gewundert haben, wieso die linke Medienlandschaft sie trotz ihres Opportunismus nicht wirklich lieb hat.

      Was ich der Ära schüssel nicht verzeihen kann ist, dass das vermutlich die letzte Chance war, das Ruder in Österreich ohne grobe Verwerfungen herumzureissen. Und das wurde leider gründlichst verbockt. Die weltanschauliche Dünnbrettbohrer-Partie, die unter Herrn s. nach oben gekommen ist (und für deren Auswahl er wesentlich verantwortlich ist), war leider absolut nicht geeignet, um da mit der nötigen Zielstrebigkeit aufzutreten. Auf tönernen Füßen steht es sich nun mal nicht sonderlich fest. Siehe auch: die oben genannte Personalliste. Gewogen und für zu leicht befunden. Bedauerlicherweise - das Land hätte etwas anderes verdient gehabt.

      @Gandalf, Nachsatz

      Um meinen obigen Kommentar zu verstehen, muss man die Stimmung und die Dynamik in der ÖVP der mittleren bis späten 90er erlebt haben. Wie schon damals allenthalben ängstlich versucht wurde, nur ja nichts zu tun, das wider den Zeitgeist ist. Man ist damals innerparteilich als ganz normaler Konservativer (geht regelmässig in die Kirche, findet den Papst nicht schrecklich, Familie ist Mann und Frau, gegen Gendering, gegen den Linksdrall der Unis, findet einen ausufernden (!) Sozialstaat unfinanzierbar, usw.) auf eine weit stärkere Ablehnung gestossen, als wenn man direkt linke Standpunkte vertreten hat. Oder noch besser, als wenn man es nach Tunlichkeit vermieden hat, jemals irgendwelche wirklich identifizierbaren Standpunkte zu vertreten.

      Diese schlaffe Beliebigkeit („nur ja keine Wellen“) hat sich dann später bitter gerächt. Damals wie heute war das Schlimmste, was man in der ÖVP tun konnte, eine unabhängige Meinung zu haben. Solche Leute wurden zu schüssels Zeiten (und leider danach auch) vorrangig als gefährlich eingestuft: der denkt selber, der tanzt später eventuell nicht 100% nach unserer Pfeife. Also besser gar nicht erst reinlassen.

      Das ist zugegebener Massen ein Problem aller Parteien, aber bei der ÖVP (also den eigenen Leuten) habe ich es immer als ganz besonders idiotisch empfunden. Da hat man - im Gegensatz zu vielen anderen Bewegungen! - zumindest theoretisch ein Werbefundament, auf dem man steht. Und dann ekelt man vor allem genau diese Leute aus der Parteistruktur hinaus, weil man sie für nicht beliebig kontrollierbar genug hält. Und wundert sich dann, wieso die übrig bleibende Partei ein schlaffer, konturloser Haufen ist.

      Wie gesagt ist das nicht nur ein Problem der Ära schüssel - aber unter ihm wurde die Personalauswahl ganz besonders nach dem Motto „Parteitreue vor Prinzipientreue und Charakter“ praktiziert. Bedauerlicherweise.

    • aw70
      13. November 2014 14:20

      Die Tücken der Autokorrektur... *Wertefundament* sollte das im 2. Posting natürlich heissen, nicht Werbefundament.

      Und von der Hektik kommen die Fehler: das ganze 1. Posting mit zu kopieren war auch nicht beabsichtigt. Aber vielleicht geschehen ja noch einmal Zeichen und Wunder, und wir bekommen hier im Forum eine Möglichkeit, Postings zumindest kurz nach dem Absenden zu bearbeiten? So wie praktisch überall sonst?

    • Gandalf
      13. November 2014 15:37

      @ aw70
      Ein unerwarteter Durch(- höflich ausgedrückt :)bruch, die ich da ohne böse Absicht ausgelöst habe. Aber alles hat seinen Sinn: Jetzt ist mir und einem grossen Teil der Leser dieses Blogs klar, wer sich hinter diesem Nick verbirgt; nicht unbedingt ad personam (obwohl ich da auch meine Vermutungen habe), sondern nach der Ecke, aus der diese, in sich völlig unkonsistenten Zurufe kommen. Ja, natürlich sind bei Wolfang Schüssels Personalentscheidungen manche nicht zu den Ehren gekommen, die sie sich als selbstverständlich erwartet hatten; und, wie man sehen bzw. lesen kann, offenbar zu Recht.

    • Karl Knaller
      13. November 2014 20:10

      @Gandalf 15:37h
      Bitte Klartext, ich steh' auf der Seife: welche skurrile, offensichtlich Schüssel-geschädigte ÖVP-Figur, die da einen verbalen Durchfall (Logorrhoe) hatte, verbirgt sich denn hinter @aw70? Wenn es, wie Sie meinen, eh' einem großen Teil der Leser des Blogs klar ist, möcht' ich's auch gerne wissen!
      Er ist ein ÖVP-Wertkonservativer reinsten Wassers, besser gesagt: er hält sich für einen solchen. Es wird sich doch nicht der Herr Michler...? Nein, das kann ich mir denn doch nicht vorstellen!

    • Gandalf
      13. November 2014 21:41

      @ Karl Knaller:
      Nein, der Herr Michler hat ja immer ehrlich gearbeitet und hatte es daher nie notwendig, auf ein Partei- oder sonstiges Amterl zu spitzen. Aber da gab es bei der Regierungsbildung 1999/2000 eine (gar nicht so kleine) Gruppe von ÖVP - Kleinfunktionären, die gedacht hat, jetzt käme ihre Stunde - und zwar eher in der von ihnen im Stillen erhofften Opposition, und die dann bitter enttäuscht waren,
      - dass Wolfgang Schüssel nicht nur eine Regierung zustande brachte, sondern auch noch Erfolg hatte, vor allem aber,
      - dass sie (die Schüssel vorher innerparteilich Prügel vor die Füsse geworfen hatten) dann von ihm nicht in irgendwelche lukrativen Ämter berufen, sondern (zu Recht) ignoriert wurden.
      Diese Gruppe meine ich - als pars pro toto sei hier der damalige Bundespräsident und sein gesamter Anhang hervorgehoben. Um Verständnis muss ich bitten, dass ich die konkrete Person, an die ich hier denke, nicht namentlich nennen möchte.

    • aw70
      14. November 2014 00:40

      Die werten Herren Gandalf und Knaller zeigen mit ihren Kommentaren recht schön, was ein ziemlich schlimmes Problem an der derzeitigen ÖVP ist. Ich kritisiere, dass die Partei in puncto Werte eigentlich für gar nichts mehr steht, und dass die Personalauswahl diesbezüglich schon in der Ära schüssel eine Katastrophe war.

      Und was ist? Ich werde als in der ÖVP zu kurz gekommener Versager beschimpft. Klar, logisch - Funktionärs-Beißreflex eben. Gegen Wertkonservative kann man sich so richtig abreagieren, weil das ist gefahrlos. Die haben keine Lobby. Interessanterweise wird aber nichts gegen das Argument an sich gesagt.

      Zum Thema "Erfolg": Schüssel war zwar technisch gesehen erfolgreich, ja - aber um den Preis, dass er als Techniker der Macht geschafft hat, nach oben zu kommen. Nachhaltig war das halt nicht, sonst wären wir jetzt nicht in der Bredouille, in der wir stecken. Es gehört zu einer echten Richtungsänderung im Land mehr, als dass man sich an die Regierung boxt - und wichtige Funktionen dann aus machtpolitischem Kalkül und parteiinterner Klüngelei teilweise mit Personen besetzt, die ausgesprochenen Schaden anrichten, und die die Leute langfristig gegen einen aufbringen. Frau Gehrer, beispielsweise: versuchen Sie mal, selbst viele Jahre nach Gehrers Abgang, jemand auf einer Hochschule mit der ÖVP zu kommen. Ihr Wortschatz wird erweitert werden, das verspreche ich Ihnen. Die Leute haben ein längeres Gedächtnis, als man meinen will.

      Hatten wir Schwarzen das nötig - das so eine Person *wegen uns* 10 Jahre Bildungsministerin war?

      In einem Punkt muss ich Gandalf aber recht geben: schüssel wurde innerparteilich durchaus behindert - und zwar mehr, als nötig war. Der Hang zur Selbstlähmung ist in der ÖVP halt leider immer schon recht stark.

      Vielleicht ist meine Kritik besser so auf den Punkt gebracht:

      Schüssel hat durchaus etwas Großes geleistet, dass er die Roten wenigstens einmal aus der Regierung gedrängt hat. Aber was hat ihn anschliessend geritten, Schlüsselpositionen mit den teilweise verheerend ungeeigneten Personen zu besetzen, die dann letztlich zum Einsatz gekommen sind?

      Und ein Element, das alle die wirklich schlimmen Figuren der Ära schüssel eint ist, dass sie nicht einmal mit viel Phantasie als irgendwie mit konservativen Grundwerten in Verbindung gebracht werden können.

      Wobei ich persönlich gar nicht der Meinung bin, dass die ÖVP ausschliesslich aus wertkonservativen Raab- oder Figl-Klonen bestehen sollte. Das wäre auch nicht hilfreich, weil heutzutage zu weit weg von den realen Mehrheiten in der Gesellschaft. Nein, echte Konservative wären lediglich ein Bestandteil einer richtigen, pluralistischen Volkspartei - aber ein sehr wertvoller, weil er im Gegensatz zu manchen anderen Gruppen wertbasierte, und damit langfristig haltbare, Richtungsentscheidungen anmahnen könnte.

      Deswegen finde ich es immer wieder bizarr, wie viel Energie innerhalb der ÖVP darin investiert wird, nur ja niemand dieser Art überhaupt zur Tür hinein zu lassen. Und trotzdem wundert man sich dann, wenn man von aussen als Haufen von prinzipienlosen Figuren wahrgenommen wird, denen es nur um Pöstchen und Posten geht.

  16. Josef Maierhofer
    13. November 2014 12:03

    Frau Stenzel, wenn Sie noch was bewegen wollen in Wien, dann gehn's zur FPÖ !

    .... oder zum Dr. Häupel als 'Vize' .... ????

  17. Ingrid Bittner
    13. November 2014 11:45

    Gehen muss man, wenn s am Schönsten und Besten ist!
    Persönlich gefällt es mir, wenn meine Wähler sagen, schade, dass sie geht.
    Absolut gar nicht gefällt mir dazu der Sager: wann geht denn die Alte endlich.
    Das gilt ja nicht nur für die Politik! Schaun wir uns doch unsere sogenannten Künstler an, die können auch nicht abtreten, aber die Frage ist, muss das sein?
    Und zur Politik hab ich sowieso meinen Grundsatz und der bewährt sich, zwei Perioden sind genug! Wenn sich alle daran hielten, dann würden die Übergänge fliessend sein und mit weniger Häme begleitet. Und wer hat denn dann noch Interesse an der politischen Arbeit, wenn die alten Sesselkleber nicht gehen?
    Bestes Beispiel: Charles von England, der ist ja als Kronprinz schon eine Lachnummer. Gut, eine königliche Familie hält das anders, müsste aber nicht sein.
    Man soll schon die Jungen auch zeigen lassen, was sie können - alles machen die Alten nicht besser! Wiewohl ich selbst eine Alte bin, habe ich diesbezüglich meine Standpunkte, die ich auch vehement vrtrete!

  18. Xymmachos
    13. November 2014 10:25

    Also das mit einer Stenzel-Kandidatur bei den NEOS wir sich nicht mehr ausgehen, denn - "Presse"-Leser wissen mehr - Spitzenkandidat der NEOS im Ersten ist ein gewisser Gregor Michael RAIDL. Sollte der Name jemandem bekannt vorkommen: "Sohn des bekannten Managers und jetzigen Nationalbanks-Präsidenten Claus Raidl", wie die "Presse" genüsslich erläutert. Paßt ins Bild der derzeitigen ÖVP und ihrer Nutznießer. Markus Figl kommt in dem Bericht übrigens gar nicht gut weg: "... farblos, wenig charismatisch und handwerklich nicht gerade für höhere Weihen prädestiniert..." und er soll sich 2012 intensiv um einen Top-Job im König-Abdullah-Zentrum in Wien beworben haben (Stichwort Claudia Bandion-Ortner).
    Jetzt hoff' ich nur auf eine direkte Kandidatur von Frau Stenzel.

    • WFL
      13. November 2014 13:42

      @xymmachos:
      Interessante Hintergrundinfos - danke!

    • Nestor 1937
      13. November 2014 15:53

      Die Frau Stenzl würde ich bei Gemeinderatswahlen sofort wählen!

    • Riese35
      13. November 2014 19:25

      @xymmachos: Sehr interessant! Ad König-Abdullah-Zentrum: Vielleicht könnte man dann vorschlagen, die Kirche am Hof den Muslimen zu übergeben, und diese errichten dann dort eine Friedensmoschee. Wäre sicher ein gewichtiger Grund, dann im 1. Bezirk ÖVP zu wählen.

    • Karl Knaller
      13. November 2014 20:18

      @Xymmachos
      Na und? Schmeißt die ÖVP jetzt den alten Raidl als OeNB-Präsidenten raus? Das kann sie bekanntlich nicht, und außerdem gibt's ja keine Sippenhaftung. Ich frag' mich nur, welche Partei der Claus Raidl nächstes Mal wählt?

  19. Gandalf
    13. November 2014 09:42

    Die unelegante Verabschiedung von Frau Stenzel wird mit Sicherheit den Verlust des Bezirksvorstehers für die ÖVP mit sich bringen - schon bei der letzten Gemeinderatswahl war es vor allem ihr zu verdanken, dass eine als unabhängig auftretende, in Wahrheit rote, Tarnliste der ÖVP nicht so viele Stimmen weggenommen hat, dass die SP stärkste Fraktion geworden wäre. Was nach der kommenden Wahl nunmehr ziemlich sicher eintreten wird. Es ist unverständlich, dass Figl & Co allesamt scheinbar nicht begreifen: Die Herren "Investoren", Geschäftsinhaber, Gastronomen mit oder ohne Schanigärten u.a.m., denen sie alles zu Gefall tun, für die sie die Stadtbuslinien auf unbrauchbare Routen schicken und die auch sonst jeden Wunsch erfüllt bekommen und dafür die Innenstadt zu einem zweiten Wurstelprater machen, wohnen und wählen in Grinzing, Hietzing oder überhaupt nicht in Wien, sondern in Klosterneuburg, Bisamberg oder Perchtoldsdorf. Völlig vergessen sie aber auf die Interessen derjenigen, die sie wirklich wählen (sollten) - die Bewohner der Inneren Stadt, denen das Leben immer schwerer gemacht wird.

  20. Brennstein
    13. November 2014 07:10

    Als Entsorgungseinrichtung für verstoßene ÖVP-Politiker scheint also dem Blogbetreiber die FPÖ gut genug zu sein, ansonsten ist sie ja pfuigack, typisch bürgerlich eben.

  21. Politicus1
    13. November 2014 07:08

    1) zu Frau Stenzel:
    wenn eine 69-jährige Politikern die Zeichen der Zeit in ihrem Umfeld nicht sieht, oder nicht sehen will, dann hat sie nichts anderes verdient.
    Sie hätte sich ehrenvoll selbst verabschieden können, statt mit einem einstimmigen Beschluss hinaus geworfen zu werden ...

    2) Wo und mit welchen Leuten hat die ÖVP in Wien noch einigermassen gepunktet?
    Genau - im 1., 13., 18., und 19. Bezirk mit den Oldies Stenzel, Gerstbach, Homole und Adi Tiller!
    Im 13. hat Gerstbach für sich und den Bezirk richtig gehandelt und sein Bezirkszepter rechtzeitig an die nächste Generation übergeben. Der Bezirk und die ÖVP scheinen dort mit Frau Kobald eine gute Nachfolgerin im Amtshaus zu haben.

  22. Schani
    13. November 2014 01:25

    Aber ihr Bruder hat doch für den unsäglichen BP Fischer geworben!

    • Brockhaus
      13. November 2014 08:34

      Na und, es gibt doch keine Sippenhaftung in Österreich!!

      Noch nicht!

    • Undine
      13. November 2014 13:50

      Wer ist denn ihr Bruder, wenn ich fragen darf? Ich hab' so eine vage Vermutung, wüßte es aber gerne definitiv.

    • Brockhaus
      13. November 2014 15:09

      @ Undine

      Weiß ich auch nicht, hab noch was von ihm gehört. Aber Schani wird es schon wissen, wenn er derartiges behauptet.

      Und wie heißt es so schön? "es gilt die Unschuldsvermutung" ;-))





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung