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Es gab Wichtigeres als den Mauerfall

Eigentlich ist es ein wenig merkwürdig, wie intensiv alle österreichischen Medien derzeit des 25 Jahre zurückliegenden Falls der Berliner Mauer gedenken. Denn in denselben Wochen des Jahres 1989 ist rundum der Eiserne Vorhang gefallen, was für Österreich viel wichtiger war. Denn: Alleine an der österreichisch-tschechoslowakischen Grenze hat es mehr Todesopfer gegeben als in Deutschland.

Das zeigen neue Forschungen Grazer Historiker, die auch auf tschechischen und slowakischen Unterlagen aufbauen konnten. Aber das Faymann-Österreich lebt ja auf einem anderen Stern und nicht in der Zeitgeschichte. Diese wird nur als total subjektiv genutzter Steinbruch verwendet, nicht für eine ehrliche Aufarbeitung. Vor allem die Wiener Zeitgeschichtler befassen sich lediglich mit der Nazi-Zeit intensiv. Das was nachher geschah, wird weder wissenschaftlich noch medial noch in der politischen Selbstdarstellung intensiv aufgearbeitet.

Übrigens auch nicht das, was davor war. Während alle anderen Nationen ein klares – bisweilen auch für Streit sorgendes – Bild von der eigenen Geschichte haben, ist hierzulande nicht einmal ausdiskutiert oder überhaupt für jemanden in Wien interessant, ob Österreich knapp mehr als tausend Jahre alt ist oder weniger als hundert. 996 oder 1918?

Im Grund agieren alle so, als ob das eh völlig wurscht sei. Die SPÖ versucht lediglich, aus den sieben NS-Jahren sich nachträglich ein heroisches Selbstbildnis zu fingieren; an einer intensiven Aufarbeitung der kommunistischen Bedrohung hat sie hingegen schon aus ideologischer Nähe kein sonderliches Interesse. Die Wiener Zeitgeschichts-„Experten“ unterstützen die SPÖ dabei pflichteifrig; und zwar seit die Universität von der jetzt verstorbenen Erika Weinzierl auf strammen Linkskurs gebracht worden war. Die bürgerlichen Parteien wissen gar nicht, was Zeitgeschichte ist. Und im ORF-Radio Ö1 wird der Kommunismus immer öfter sogar verherrlicht.

Dabei sind für alle heute lebenden Österreicher die 44 Jahre zwischen 1945 und 1989 schon auf Grund der zeitlichen Nähe viel wichtiger als alle Epochen davor. Der Kommunismus und der russische Imperialismus waren in dieser Zeit die weitaus größte Bedrohung für Österreichs Freiheit und Unabhängigkeit. Und die vielen Leichen an der österreichischen Grenze ein bedrückendes Fanal dieses totalitären Reichs der Unfreiheit.

Es war eine Epoche imminenter Kriegsgefahr. Ein ehemaliger DDR-Offizier hat dieser Tage bei einem Hintergrundgespräch erschreckend klargemacht: Sowohl im Westen wie im Osten war man jahrzehntelang absolut sicher, dass jeder Krieg binnen zwei oder drei Tagen atomar wird. Jede Seite hatte den Einsatz von Atomwaffen voll einkalkuliert.

Woran ist dieses auch für uns so bedrohliche Reich des Bösen letztlich gescheitert? Gewiss könnte man da viele Bände einer detaillierten Aufarbeitung verfassen. Und sollte es als eifriger Historiker wohl auch.

Vieles, was da anekdotisch und in der Momentperspektive wichtig gewesen ist, wird im Gesamtblick nämlich total relativ. Der Osten ist nicht primär deshalb kollabiert, weil ein DDR-Bonze bei einer Pressekonferenz stotternd den Eindruck einer sofortigen Mauer-Öffnung vermittelt hat. Das gleiche gilt für das Paneuropa-Picknick an der österreichisch-ungarischen Grenze. Das gleiche gilt für die Europäische Sicherheitskonferenz KSZE/OSZE. All das – und viele andere historische Episoden – spielte eine interessante Rolle, aber niemals die Hauptrolle.

Das Allerwichtigste war zweifellos die innere Implosion der sozialistischen Planwirtschaft. Während die Tschechoslowakei vor und nach dem Weltkrieg weit besser dastand als Österreich, hat seither die Kommandowirtschaft nicht nur dieses Land, sondern auch alle kommunistischen Länder in einen steilen Abstieg gestürzt. Die Machthaber hatten geglaubt, dass ihre Anordnungen und Pläne ernsthaft die Eigenverantwortung und -initiative aller anderen Menschen substituieren können. Das ist nur noch absurd. Das führte dazu, dass sie am Schluss nicht einmal mehr die Versorgung mit Klopapier sicherstellen konnten.

Die sowjetisch beherrschte Welt war ein einziges Reich der Lüge und Terror verbreitenden Kontrolle. Der anfangs zumindest bei Salonintellektuellen gegebene Glaube an das Funktionieren des Kommunismus war am Schluss bei niemandem mehr da.

Da die Regimes immer weniger Bedürfnisse befriedigen konnten, da der Schrei der Menschen nach Freiheit, aber auch nach dem in den liberalen Marktwirtschaften immer größer gewordenen Wohlstand nicht mehr zu überhören war, da mutige Dissidenten immer intensiver und zahlreicher wurden, blieb am Schluss nur noch eine einzige Alternative. Entweder ein totaler Krieg nach dem Motto „Wenn wir schon untergehen müssen, dann soll auch die restliche Welt mit uns untergehen“. Oder eine möglichst gesichtswahrende Kapitulation.

Denn wie in der Vergangenheit neue Aufstände – Berlin 1953, Budapest 1956, Prag 1968 oder Warschau 1980 – immer mit der Übermacht der sowjetischen Panzer zu ersticken, war keine mögliche Strategie mehr. Der Afghanistankrieg hat gezeigt, dass die sowjetische Armee verwundbar, innerlich total hohl war. Rauschgift, Alkohol, Ideologiewahn haben jede Spur der Weltkriegsarmee verschüttet. Gleichzeitig haben die USA unter Ronald Reagan die Sowjetunion militärisch immer mehr zweitrangig gemacht (man denke etwa an das Star-War-Konzept).

Aus all dem hat Michail Gorbatschow die richtigen Konsequenzen gezogen. Zwar glaubte er noch eine Zeitlang recht naiv, die Sowjetunion mit Kämpfen gegen Alkohol und für eine Umgestaltung noch retten zu können. Aber gleichzeitig war sein wohl größtes Verdienst, den Osteuropäern vermittelt zu haben, dass Moskau nicht mehr zur Rettung der dortigen Machthaber ausrollen werde. Er wollte keinen Krieg. Und bleibt damit ein Held der Weltgeschichte.

Ab dann kam dann alles wie von selbst. Wenngleich mit vielen spannenden und dramatischen Details. Zu denen auch die zahlreichen Toten am Eisernen Vorhang rund um Ostösterreich gezählt hatten.

Daher wäre es eigentlich mehr als angebracht, dass Österreich des Jahres 1989 groß gedenkt (wenn es eine zumindest in Spurenelementen geschichtsbewusste Regierung hätte). Denn 1989 war so wie 1945 und 1955 der entscheidende Grundstein, auf dem das heutige Österreich steht und eine relativ lange Periode des Friedens genießen konnte.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 08:05

    Ich arbeitete im letzten Jahr von Gorbatschow in Kiew.
    Es war nicht nur das Klopapier ausgegangen, es gab auch keine Klomuscheln.
    5 Jahre Wartezeit auf Moebel, 10 auf ein Auto, 30 Jahre auf eine Wohnung.
    Als dann temporaer das Brot ausging und das Benzin, war's vorbei.

    Umso mehr bin ich ueber die sozialistisch-revolutionaeren Anwandlungen unserer Euro-Immigranto-Genderei-Homo-Pseudoumwelt-TussInnen entsetzt, warum sie in ihrer destruktiven Bloedheit wieder, wenn auch indirekt ein grundsaetzlich aehnliches totalitaeres Regime ansteuern.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 05:46

    Atlantik-Brücke und Soros können es nicht lassen. Doch auch ich nicht.

    Nein, nicht der "russische Imperialismus war in dieser Zeit die weitaus größte Bedrohung für Österreichs Freiheit und Unabhängigkeit", sondern der sowjetische Imperialismus.
    .

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 12:37

    In Österreich und auch in Westeuropa haben es Konservative - oder altmodisch ausgedrückt, Bürgerliche - versäumt Gedenktage und Geschichtsdarstellungen in ihrem Sinn zu halten bzw. zu erarbeiten. Die Linke besetzt strategisch Posten und "liefert" auf dieser Basis Geschichte aus ihrem parteiischen Blickwinkel. In Österreich sind es "Schwarze", die sich zu Gut sind, dagegen aufzutreten - es würde ja Mühe kosten und die Gemütlichkeit stören.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 11:32

    A.U. schreibt:

    "Die SPÖ versucht lediglich, aus den sieben NS-Jahren sich nachträglich ein heroisches Selbstbildnis zu fingieren; an einer intensiven Aufarbeitung der kommunistischen Bedrohung hat sie hingegen schon aus ideologischer Nähe kein sonderliches Interesse. Die Wiener Zeitgeschichts-„Experten“ unterstützen die SPÖ dabei pflichteifrig; und zwar seit die Universität von der jetzt verstorbenen Erika Weinzierl auf strammen Linkskurs gebracht worden war."

    Die "KOMMUNISTISCHE BEDROHUNG" gab es schon Jahrzehnte FRÜHER; diese wird aber BEHARRLICH VERSCHWIEGEN! Sie paßt einfach nicht in unser frisiertes Geschichtsbild.

    Bei den letzten Reichstagswahlen der Weimarer Republik, am 6. November 1932, hatten die NATIONALSOZIALISTEN gegenüber der Wahl vom 31. Juli 1932 zwei Millionen Stimmen VERLOREN, während die KOMMUNISTEN 600 000 Stimmen HINZUGEWONNEN und somit die magische Zahl von 100 Reichstagsmandaten erreicht hatten.

    Der VORMARSCH der Kommunisten in EUROPA war DAS Schreckgespenst schlechthin---das ZIEL, ganz Europa KOMMUNISTISCH zu regieren war damals ABSOLUT REALISTISCH.

    Der ERFOLG der KOMMUNISTEN (KPD) schürte die ANGST vor dem drohenden BÜRGERKRIEG, und diese Angst wurde zu Hitlers mächtigstem Verbündeten, vor allem bei den konservativen Machteliten. Ihrer Fürsprache bei Hindenburg verdankte er es, dass ihn der Reichspräsident am 30. Januar 1933 als Reichskanzler an die Spitze eines überwiegend konser­va­tiven Kabinetts berief.

    Daß durch HITLER der rasante Vormarsch des Kommunismus VERHINDERT worden ist (allerdings wurde mit Beelzebub der Teufel ausgetrieben) und die Menschen in der UdSSR das ebenso sahen (Zitat aus einem kommun. Propagandabuch: "Worum ging es im WKII gegen Hitler? GEGEN dessen Kampf gegen den KOMMUNISMUS! Millionen von Menschen gingen dafür zugrunde!"), wird absichtlich VERSCHWIEGEN!

    In der Tat, damals wurde mit Beelzebub der Teufel ausgetrieben---aber eine unabänderliche Tatsache ist, auch wenn sie gerne geleugnet wird, daß nicht nur D und Ö, sondern Europa von GIBRALTAR bis zum URAL kommunistisch geworden wäre, hätte niemand dagegen gesteuert.

    Nach dem WKII war zwar bei den Kommunisten die Luft ein wenig draussen, aber so viel wäre dennoch übrig geblieben, das ZIEL, ganz EUROPA mit dem Kommunismus zu "beglücken" zu verwirklichen. Dann hätte es allerdings KEINER MAUER, keines "EISERNEN VORHANGS" BEDURFT..........

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 12:12

    Ich kenne die Situation 1989 vom Balaton, wo die Ostdeutschen nicht mehr nach Hause wollten und vom ungarischen Staat Schutz bekamen.

    Sie wohnten auf unserem Grundstück in ihren Zelten (60 Personen 1 Klo), hatten kein Geld mehr, es wurde kalt, ich habe Zeltheizungen gekauft für sie, dann durften sie in den Westen fahren, bekamen von den burgenländische Tankstellen Sprit für ihre Trabis.

    10 Jahre später war ich in Leipzig auf einer Konferenz. Die Deutschen sind gründlich. Unzählige Häuser verfielen, weil sie ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden mussten, die diese nicht erhalten konnten, sie waren ja im Westen und dort nicht die Reichsten. Die kapitalistischen Versicherungskeiler haben den Ostdeutschen Versicherungen, etc. zu furchtbaren Bedingungen angedreht und sie ausgenommen wie die 'Weihnachtsgansln', die 'honorigen 'Baddeiprofessoren' verloren ihre Professuren und die 'Baddeimanager' ihre lukrativen Jobs, während die Wendehälse den Hals gar nicht weit genug in die jeweilige Gegenrichtung drehen konnten.

    Wiedervereinigung hat man das miese Schauspiel genannt, Milliarden 'in den Osten gepumpt'. Die Russen haben ihre Militärbasen geräumt und die Amis sind lückenlos dort eingerückt und haben auch gleich ihre Raketen mitgebracht.

    Helmut Kohl hat die Deutschen an die Franzosen verraten, wie man ja heute sieht.

    Klar, die Wiedervereinigung kostet was, so hat man Jobs in den Osten transferiert und das westliche Unipersonal auf Teilzeit gesetzt, man muss ja zusammenrücken, statt dass man die im Osten noch funktionierenden Strukturen belassen hat, man hat also künstliche Not durch angeberische westliche Milliarden'hilfe' erzeugt und Proletariat gezüchtet.

    Inzwischen wurde das durch Zuwanderung und Hofieren der radikalen Islamisten noch weit verderblicher übertroffen.

    Man nennt diesen Zustand heute auch dort noch 'Wohlstand', wo die Pensionisten sich kein Dach über dem Kopf leisten können, aber Kuhhirten aus Anatolien in die Sozialwohnungen und Hotels einrücken.

    Meine Erinnerungen an 1989.

    Sarrazin hat sogar ein Buch geschrieben darüber, Deutschland schafft sich ab.

    Und Österreich ? Dr. Unterberger hat es geschrieben.

    Wir stehen um keinen Deut besser da, auch bezüglich der Staatsschulden, auch wir sind pleite.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 06:11

    Der Bewertung von Reagan und Gorbi kann ich von Herzen zustimmen. Doch ist der Wunsch nach einer "zumindest in Spurenelementen geschichtsbewußten Regierung" eine Suche nach Nadeln im Heuhaufen.

    Schon Physiognomien sprechen Bände. Die Jagd nach Maturazeugnissen verzehrt die Reste von Grundintelligenz und Jungminister befragen wegen des Kurz-Problems "wieviel sind 10% von 130" fingerfertig und minutenlang das Smartphone.

    Und solche Intelligenzler sollen wissen, was war 996 oder 1918? Heiliger Geist, ist dieses Land gestraft!
    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. November 2014 15:00

    A.U. schreibt:

    "Das Allerwichtigste war zweifellos die innere Implosion der sozialistischen Planwirtschaft..........
    ......... Die Machthaber hatten geglaubt, dass ihre Anordnungen und Pläne ernsthaft die Eigenverantwortung und -initiative aller anderen Menschen substituieren können. Das ist nur noch absurd. Das führte dazu, dass sie am Schluss nicht einmal mehr die Versorgung mit Klopapier sicherstellen konnten."

    Daß eine "sozialistische Planwirtschaft" nie und nimmer auf Dauer funktionieren wird und kann, da es nur einen verschwindend kleinen Promilleanteil an ALTRUISTISCHEN Menschen gibt, zeigt sich ganz banal bei GRUPPENARBEITEN in der Schule.

    Die beliebten Gruppenarbeiten bergen immer ein Problem: Die Intelligenten, die Fleißigen machen die Hauptarbeit, die Dummen und Faulen sind die PROFITEURE: Sie sonnen sich dann noch in der guten Benotung der "Gruppenarbeit", an der sie meist keinerlei Anteil hatten.

    Mit der Zeit wird es aber ersteren zu dumm, für letztere die Arbeit zu machen und da erstere nicht zugleich auch zusätzlich reinste Altruisten sind, wird es ihnen bald zu blöd, wenn ihre Mühe keinen Nutzen für sie selber hat und sie sich praktisch für die Dummen und Faulen abmühen. JEDER Mensch schätzt es, wenn SEINE Arbeit honoriert wird---das liegt in der menschlichen Natur.

    Was im ganz KLEINEN auf Dauer NICHT funktioniert, gelingt schon gar nicht im GROSSEN! Ein selbständiger Bauer weiß, wofür er auf seinem Hof arbeitet und er wird IMMER sein Bestes geben. In einer Kolchose aber verliert sich schnell das Gefühl für Eigenverantwortung. Und keiner will der Blöde sein, der sich für die anderen abrackert.

    Die "innere Implosion der sozialistischen Planwirtschaft" wäre ganz sicher von selber gekommen--- die Zeit war einfach REIF für den "Mauerfall" und im Nachhinein gesehen war jeder, der die Sache beschleunigt hat, zur rechten Zeit am rechten Ort.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIchwill
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2014 15:23

    Gut vom Blogmaster zeitlich aneinandergereiht, der heutigen Beitrag zum Beitrag vom 2. Nov. „Die europäische Planwirtschaft“. Ich frage mich nun: „Wann kommt der EU-Gorbi und löst diese EUDSR auf!“
    Und auch zur Erinnerung: Für die kommunistische Tschechoslowakei spionierte der glorreiche rote Wiener Bürgermeister, nachdem kürzlich sogar ein Platz im neuen Sonnwendviertel benannt wurde.


alle Kommentare

  1. Will (kein Partner)
    18. Februar 2015 20:46

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  4. Affly (kein Partner)
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  5. Andre (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:56

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  6. Francois 'villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      05. November 2014 17:25

      Wie wahr, es gibt wichtigere Dinge.

      Welche erleben wir ja gerade. Offenbar versucht die „einzige Weltmacht“ ihren Status zu halten und erkennt, daß diese unipolare Welt(-unordnung) nur von Rußland in Frage gestellt werden kann. Daher unternehmen die USA alles, um einen großen Krieg zu provozieren.

      Die Auseinandersetzung lautet also: USA gegen Rußland.

      Gegenwärtig sind die Massenvernichtungswaffen der USA so zahlreich und schrecklich, daß sie wahrscheinlich Rußland vernichten würden. Auch aus diesem Grund will Rußland keinen Krieg. Der Kriegstreiber sind die USA und die davon Begünstigten: Corporate America und Wall Street, der militärisch-industrielle Komplex.

      Die zweite wichtige Frage ist das künftige Weltwährungs-Ssystem: entweder die FED mit ihrem betrügerischen Dollar als „Reserve-Währung“ oder eines, das von Rußland, China ... den BRICS-Ländern eventuell geschaffen wird und einen redlichen Welthandel auf wahren Wertansätzen erlaubt. Aber auch dieser Konflikt ist im ersten schon mitenthalten.

      Da in den USA die treibenden Kräfte der Ansicht sind, daß die weitere Konsolidierung Russlands, zusammen mit seinen Ressourcen und dem zu erwartenden Erwachen der heutigen Vassallen (Europas Völker) die Lage in spätestens 20 Jahren irreversibel gegen die USA gedreht haben wird, drängen sie auf Krieg jetzt!

      Ukraine, Krim, Syrien, IS, „arabischer Frühling“,... sind die jeweiligen Steierungsstufen auf diesem Weg zum finalem Krieg.

      Das ist die wichtigste Frage der Gegenwart.

  7. mccart (kein Partner)
    05. November 2014 01:46

    Ich lebe in Deutschland und das Leben ist lebenswert bequem für mich und meine Familie jetzt und wirklich noch nie in meinem Leben Gott sei mir so viel gezeigt, wie ich bin eine Mutter, die mit drei Kindern kämpft, und ich habe durch ein Problem gegangen, wie ernst gesehen wie mein Mann fand einen schrecklichen Unfall den letzten zwei Wochen, und die Ärzte fest, dass er braucht, um eine zarte Operation unterziehen für ihn wieder laufen zu sein, und ich konnte nicht die Rechnungen bezahlen, dann ging der Operation an die Bank zu leihen und zurückweisen mir sagen, dass ich keine Kreditkarte, von dort ich laufe zu meinem Vater, und er war nicht in der Lage zu helfen, dann, wenn ich durch Yahoo Answers Stöbern und ich auf ein Darlehen Kreditgeber Tony harton kam, die Kredite zu erschwinglichen Zinssatz und ich habe über so viele Betrügereien wurde im Internet zu hören, aber bei dieser meiner verzweifelten Situation, ich hatte keine andere Wahl, als es einen Versuch geben und überraschend, es war alles wie ein Traum, ich habe ein Darlehen von $ 50.000, und ich für meinen Mann bezahlt Chirurgie und danke Gott, heute ist gut und man kann zu Fuß und arbeitet und die Last ist nicht mehr so ??viel auf mich mehr und wir können gut ernähren und meine Familie ist glücklich, heute und ich sagte zu mir selbst, dass ich laut in die Welt des trauern Wunder Gottes zu mir durch diesen Kreditgeber gottesfürchtige Tony harton und ich würde jedem in echte und ernsthafte Notwendigkeit von Darlehen beraten, diese gottesfürchtiger Mann zu kontaktieren financialhome34@outlook.com .. und ich möchte euch alle für diesen Mann zu beten für mich

  8. carambolage (kein Partner)
    04. November 2014 20:08

    FASCHOS ob braun, rot oder grün (nicht nur die Islamisten), es ist dasselbe Pack, ob sie das als Sozial oder als Religion tarnen - egal.
    Immer wollen sie die Menschen bevormunden, unterdrücken und beherrschen und vor allem gut von den Anderen leben.

  9. Ichwill (kein Partner)
    04. November 2014 15:23

    Gut vom Blogmaster zeitlich aneinandergereiht, der heutigen Beitrag zum Beitrag vom 2. Nov. „Die europäische Planwirtschaft“. Ich frage mich nun: „Wann kommt der EU-Gorbi und löst diese EUDSR auf!“
    Und auch zur Erinnerung: Für die kommunistische Tschechoslowakei spionierte der glorreiche rote Wiener Bürgermeister, nachdem kürzlich sogar ein Platz im neuen Sonnwendviertel benannt wurde.

    • Undine
      04. November 2014 19:32

      Aber die Dagmar, seine Witwe, hat doch gesagt, daß ihr Helmut nie und nimmer ein Spion war.......;-)

  10. HDW
    04. November 2014 10:14

    Alles richtig I'm Artikel, abet "Russischer Imperialismus?" Ein Oxymoron ähnlich dem des "Roten Zaren" Schließlich war es Roosevelt der das Jalta-Europa Stalin's, übrigens schon vor dem WKII, seinem "uncle Joe" abgesegnet hatte. Nur um auf seiner pazifischen Spielwiese und in China freie Hand zu haben. Dass er dabei auch auf Terranova das Erbe am englischen Empire mit dem Schmäh vom Selbstbestimmungsrecht (!) der Völker verlangte, müsste Churchill in seiner damaligen von Dönitz' U-Booten sogar persönlich bedrohten Lage Englands akzeptieren. Wer waren also die Imperialisten? Nur die "Befreier" aus dem Osten? AU sollte seine US-Hörigkeit einmal zum Thema machen, würde glaube ich einige seiner Abonnenten doch langsam interessieren!

  11. Haider
    04. November 2014 00:08

    AU’s kurzer Analyse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts können sicher viele Mitblogger Anekdotisches ergänzen. Ich auch. Als ich 1950 als 9jähriger, allein mit meiner jüngeren Schwester von einem Besuch einer Schweizer Tante mit dem Zug nach Wien heimfuhr, passierte mir ein Mißgeschick. Ich versenkte vor der Schweizer Grenze in Buchs meinen Paß im Fensterschlitz des Zuges. Nun: die Schweiz-österreichische Grenze war kein Problem. Problem war die russische Zonengrenze auf der Ennsbrücke.
    Als im August 1961 die Mauer errichtet wurde, war ich zufällig in Hamburg. Mich ergriff eine Panik. Und seither hatte ich unerschütterlich darauf gehofft, die deutsche Teilung möge fallen. Was wurde ich ausgelacht, wenn ich von der Wiedervereinigung träumte. Zum Glück lache heute ICH.
    Aber gehen wir 100 Jahre zurück. Frankreich und Großbritannien waren Weltmächte. Dann kamen zwei Weltkriege. Beide verloren Deutschland (das Deutsche Reich) und Österreich (Österreich-Ungarn). Frankreich gehört inzwischen zu den südeuropäischen Problem-EU-Staaten. Und wo ist das riesige Kolonialreich der Engländer? (Churchill soll später gesagt haben: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!“ Einmal sollte recht behalten.). Österreich hatte die letzten Lebensmittelkarten 1953. Die Engländer benötigten für ihren 5-o’clock-tea in einem Lokal für ein Kecks noch 1956 Lebensmittelmarken. Ich erinnere mich noch genau, wie perplex ich damals als österreichischer Austauschschüler war.

  12. Pumuckl
    03. November 2014 15:13

    A.U. " Wichtigeres als den Mauerfall ? "

    Der " EISERNE VORGANG " zwischen Ost und Wesateuropa und die MAUER zwischen Ost und Westberlin waren doch Teile des selben, Bauwerkes, welches ALLE Bürger Osteuropas ( AUCH DIE RUSSEN ! ! ! ), zu Gefangenen der gescheiterten perversen Heilsverheissung des " REALEN SOZIALISMUS " machte.

    Die Öffnung einer Mauer welche in einer europäischen Großstadt Bürger und Familien auseinander gerissen hatte, ist eben spektakulärer als das Zerschneiden von Stacheldrähten der österreichischen Grenze zu Ungarn.

    Mauer und Stacheldraht - beide Teile eines schändlichen Bauwerkes, errichtet durch die mörderische " DIKTATUR DES PROLETARIATS ".

    ° Schon das zaristische Rußland unter den Romanows war ein durch Binnenkolonisierung entstandener Vielvölkerstaat.

    ° Ab 1917 unter Lenin und Trozki wurde dieser Herrschaftsbereich gefestigt und erweitert ( z.B. Ukraine ).

    °Aber NICHT DIE RUSSEN haben diesem Vielvölkerstaat die verlogene Heilsverheißung des " REALEN SOZIALISMUS " aufgenötigt. Diese Katastrophe für ganz Europa kam incl. des nötigen Geldes von außen zu den Völkern Rußlands !
    Trozki war Ukrainer, Stalin war Georgier u.s.w. und nicht Russen!

    ° Moralisch sind entweder ALLE Vöker und Staaten der Sowjetunion auch deren Nachfolgestaaten.
    Oder aber, wozu ich eher neige, trifft dies auf KEINES dieser Völker zu.
    Vielmehr sehe ich sie ALLE als OPFER des menschenverachtenden " REALEN SOZIALISMUS ", der ihnen aufgezwungen wurde.

    Darum sei zum heutigen Thema auch angemerkt, daß es intellektuell
    höchst unseriös erscheint, wenn im aktuellen Ukrainekonflikt RUSSLAND immer ALS DER ALLEINIGE, FÜR DEREN VERBRECHEN VERANTWORTLICHE NACHFOLGESTAAT DER SOWJEUNION WÄRE. VIELMEHR WAR RUSSLAND DEREN OPFER, WIE ALLE ANDEREN STAATEN NACH DEM ZERFALL DER UDSSR AUCH.! ! !


    Auch Putin wird zwar noch nicht mit Massenmörder Stalin verglichen, aber bösartig wird immer darauf hingewiesen daß Putin in der Sowjetunion erzogen wurde und GEHEIMDIENSTOFFIZIER* war.

    Ja, wo hätte den Putin sonst aufwachsen sollen? Genügt es den Westmedien
    nicht, daß sich Oligarchen auf krummen Wegen und mit Geld und guten Beziehungen zum Westen, die Reichtümer der Russen angeeignet haben?
    Wollen sie in der Art, in der sie die Oligarchen in Position brachten, auch die Regierung stellen?

    Erwartet " der Westen " vom russischen Volk, daß es sich in Nachfolge des versoffenen Jelzin wieder von einem Taugenichts regieren läßt, mit dem westliche Regieringen und Konzerne leichtes Spiel haben?

    Daß US-Präsident Bush ( Vater ) vorher CIA-Chef war, wurde oft lobend als Beweis für seine besondere Intelligenz erwähnt.

    Bei Putin erwähnt man seine Vergangenheit beim Geheimdienst so, als ob er dessen Verbrechen zu verantworten hätte.

    Als ob die USA kein Guantnamo, u.s.w. zu verantworten hätten.

    • Pumuckl
      04. November 2014 15:49

      " Als ob die USA kein Guantanamo, U.S.W. zu verantworten hätten. "

      Soeben selbst in der ganzen Ekelhaftigkeit gesehen, als ich unter " ABU GHRAIB "
      googelte.

      Auch das sind, leider sogar irgendwie nachvollziehbare, Gründe für den IS -Terror!

  13. Undine
    03. November 2014 15:00

    A.U. schreibt:

    "Das Allerwichtigste war zweifellos die innere Implosion der sozialistischen Planwirtschaft..........
    ......... Die Machthaber hatten geglaubt, dass ihre Anordnungen und Pläne ernsthaft die Eigenverantwortung und -initiative aller anderen Menschen substituieren können. Das ist nur noch absurd. Das führte dazu, dass sie am Schluss nicht einmal mehr die Versorgung mit Klopapier sicherstellen konnten."

    Daß eine "sozialistische Planwirtschaft" nie und nimmer auf Dauer funktionieren wird und kann, da es nur einen verschwindend kleinen Promilleanteil an ALTRUISTISCHEN Menschen gibt, zeigt sich ganz banal bei GRUPPENARBEITEN in der Schule.

    Die beliebten Gruppenarbeiten bergen immer ein Problem: Die Intelligenten, die Fleißigen machen die Hauptarbeit, die Dummen und Faulen sind die PROFITEURE: Sie sonnen sich dann noch in der guten Benotung der "Gruppenarbeit", an der sie meist keinerlei Anteil hatten.

    Mit der Zeit wird es aber ersteren zu dumm, für letztere die Arbeit zu machen und da erstere nicht zugleich auch zusätzlich reinste Altruisten sind, wird es ihnen bald zu blöd, wenn ihre Mühe keinen Nutzen für sie selber hat und sie sich praktisch für die Dummen und Faulen abmühen. JEDER Mensch schätzt es, wenn SEINE Arbeit honoriert wird---das liegt in der menschlichen Natur.

    Was im ganz KLEINEN auf Dauer NICHT funktioniert, gelingt schon gar nicht im GROSSEN! Ein selbständiger Bauer weiß, wofür er auf seinem Hof arbeitet und er wird IMMER sein Bestes geben. In einer Kolchose aber verliert sich schnell das Gefühl für Eigenverantwortung. Und keiner will der Blöde sein, der sich für die anderen abrackert.

    Die "innere Implosion der sozialistischen Planwirtschaft" wäre ganz sicher von selber gekommen--- die Zeit war einfach REIF für den "Mauerfall" und im Nachhinein gesehen war jeder, der die Sache beschleunigt hat, zur rechten Zeit am rechten Ort.

    • Haider
      04. November 2014 00:23

      Mir erzählte einmal ein "DDR"-Deutscher ganz stolz, wie er am Laufband stehend "leider" seinen Schraubenzieher liegen ließ. Die nächsten Radio-Chassis war damit hinüber.
      Hätte er den Schaubenzieher auch vergessen, wenn es seine Firma oder er zumindest am Erfolg beteiligt gewesen wäre?
      Marx ist Murks!!!

    • otti
      05. November 2014 20:43

      "..... nur unter den Augen des Besitzers (früher Herrn) wird die Kuh fett..."
      nicht von mir.
      1568 ein Anspruch / Ausspruch eines Bauern.

  14. A.K.
    03. November 2014 12:37

    In Österreich und auch in Westeuropa haben es Konservative - oder altmodisch ausgedrückt, Bürgerliche - versäumt Gedenktage und Geschichtsdarstellungen in ihrem Sinn zu halten bzw. zu erarbeiten. Die Linke besetzt strategisch Posten und "liefert" auf dieser Basis Geschichte aus ihrem parteiischen Blickwinkel. In Österreich sind es "Schwarze", die sich zu Gut sind, dagegen aufzutreten - es würde ja Mühe kosten und die Gemütlichkeit stören.

  15. Josef Maierhofer
    03. November 2014 12:12

    Ich kenne die Situation 1989 vom Balaton, wo die Ostdeutschen nicht mehr nach Hause wollten und vom ungarischen Staat Schutz bekamen.

    Sie wohnten auf unserem Grundstück in ihren Zelten (60 Personen 1 Klo), hatten kein Geld mehr, es wurde kalt, ich habe Zeltheizungen gekauft für sie, dann durften sie in den Westen fahren, bekamen von den burgenländische Tankstellen Sprit für ihre Trabis.

    10 Jahre später war ich in Leipzig auf einer Konferenz. Die Deutschen sind gründlich. Unzählige Häuser verfielen, weil sie ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden mussten, die diese nicht erhalten konnten, sie waren ja im Westen und dort nicht die Reichsten. Die kapitalistischen Versicherungskeiler haben den Ostdeutschen Versicherungen, etc. zu furchtbaren Bedingungen angedreht und sie ausgenommen wie die 'Weihnachtsgansln', die 'honorigen 'Baddeiprofessoren' verloren ihre Professuren und die 'Baddeimanager' ihre lukrativen Jobs, während die Wendehälse den Hals gar nicht weit genug in die jeweilige Gegenrichtung drehen konnten.

    Wiedervereinigung hat man das miese Schauspiel genannt, Milliarden 'in den Osten gepumpt'. Die Russen haben ihre Militärbasen geräumt und die Amis sind lückenlos dort eingerückt und haben auch gleich ihre Raketen mitgebracht.

    Helmut Kohl hat die Deutschen an die Franzosen verraten, wie man ja heute sieht.

    Klar, die Wiedervereinigung kostet was, so hat man Jobs in den Osten transferiert und das westliche Unipersonal auf Teilzeit gesetzt, man muss ja zusammenrücken, statt dass man die im Osten noch funktionierenden Strukturen belassen hat, man hat also künstliche Not durch angeberische westliche Milliarden'hilfe' erzeugt und Proletariat gezüchtet.

    Inzwischen wurde das durch Zuwanderung und Hofieren der radikalen Islamisten noch weit verderblicher übertroffen.

    Man nennt diesen Zustand heute auch dort noch 'Wohlstand', wo die Pensionisten sich kein Dach über dem Kopf leisten können, aber Kuhhirten aus Anatolien in die Sozialwohnungen und Hotels einrücken.

    Meine Erinnerungen an 1989.

    Sarrazin hat sogar ein Buch geschrieben darüber, Deutschland schafft sich ab.

    Und Österreich ? Dr. Unterberger hat es geschrieben.

    Wir stehen um keinen Deut besser da, auch bezüglich der Staatsschulden, auch wir sind pleite.

  16. Undine
    03. November 2014 11:32

    A.U. schreibt:

    "Die SPÖ versucht lediglich, aus den sieben NS-Jahren sich nachträglich ein heroisches Selbstbildnis zu fingieren; an einer intensiven Aufarbeitung der kommunistischen Bedrohung hat sie hingegen schon aus ideologischer Nähe kein sonderliches Interesse. Die Wiener Zeitgeschichts-„Experten“ unterstützen die SPÖ dabei pflichteifrig; und zwar seit die Universität von der jetzt verstorbenen Erika Weinzierl auf strammen Linkskurs gebracht worden war."

    Die "KOMMUNISTISCHE BEDROHUNG" gab es schon Jahrzehnte FRÜHER; diese wird aber BEHARRLICH VERSCHWIEGEN! Sie paßt einfach nicht in unser frisiertes Geschichtsbild.

    Bei den letzten Reichstagswahlen der Weimarer Republik, am 6. November 1932, hatten die NATIONALSOZIALISTEN gegenüber der Wahl vom 31. Juli 1932 zwei Millionen Stimmen VERLOREN, während die KOMMUNISTEN 600 000 Stimmen HINZUGEWONNEN und somit die magische Zahl von 100 Reichstagsmandaten erreicht hatten.

    Der VORMARSCH der Kommunisten in EUROPA war DAS Schreckgespenst schlechthin---das ZIEL, ganz Europa KOMMUNISTISCH zu regieren war damals ABSOLUT REALISTISCH.

    Der ERFOLG der KOMMUNISTEN (KPD) schürte die ANGST vor dem drohenden BÜRGERKRIEG, und diese Angst wurde zu Hitlers mächtigstem Verbündeten, vor allem bei den konservativen Machteliten. Ihrer Fürsprache bei Hindenburg verdankte er es, dass ihn der Reichspräsident am 30. Januar 1933 als Reichskanzler an die Spitze eines überwiegend konser­va­tiven Kabinetts berief.

    Daß durch HITLER der rasante Vormarsch des Kommunismus VERHINDERT worden ist (allerdings wurde mit Beelzebub der Teufel ausgetrieben) und die Menschen in der UdSSR das ebenso sahen (Zitat aus einem kommun. Propagandabuch: "Worum ging es im WKII gegen Hitler? GEGEN dessen Kampf gegen den KOMMUNISMUS! Millionen von Menschen gingen dafür zugrunde!"), wird absichtlich VERSCHWIEGEN!

    In der Tat, damals wurde mit Beelzebub der Teufel ausgetrieben---aber eine unabänderliche Tatsache ist, auch wenn sie gerne geleugnet wird, daß nicht nur D und Ö, sondern Europa von GIBRALTAR bis zum URAL kommunistisch geworden wäre, hätte niemand dagegen gesteuert.

    Nach dem WKII war zwar bei den Kommunisten die Luft ein wenig draussen, aber so viel wäre dennoch übrig geblieben, das ZIEL, ganz EUROPA mit dem Kommunismus zu "beglücken" zu verwirklichen. Dann hätte es allerdings KEINER MAUER, keines "EISERNEN VORHANGS" BEDURFT..........

    • Haider
      04. November 2014 00:38

      Nach der Wahl am 10. 10. 2010 war ÖVP-Görg plötzlich Vizebürgermeister von Wien. Zu allererst alterierte er sich in höchster Aufregung, daß es im 14. Bezirk eine „Anschlußgasse“ gäbe. Die schwarze Welt drohte einzustürzen, der Weltuntergang wurde prophezeit. Die Anschlußgasse gibt’s noch immer, denn sie besagt, daß sich ein Kleingartenverein an den anderen angeschlossen hat.
      Auch hier führte blinde politische Engstirnigkeit zur Lächerlichkeit. Die Welt ist eben größer als sie sich für manche Politkleingeister darstellt.

    • Haider
      04. November 2014 00:47

      Blödsinn: Die obcit. Wr. Gemeinderatswahl fand natürlich 1996 statt. Mea culpa. Aber der tatsächlich inkriminierte Sachverhalt stimmt natürlich.

  17. schreyvogel
    03. November 2014 10:42

    Der Kommunismus wurde letztlich durch die gewaltige Überlegenheit der westlichen Marktwirtschaft besiegt:
    http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/DDRGeschichte/Revolutionskalender/Oktober-1989/Dokumentenseiten/30-Oktober_d/30_okt_01_text.html

    Schade dass die westliche Marktwirtschaft ständig stärker staatlich reguliert wird. Zu welchem Ende wird das noch führen?

  18. Freak77
    03. November 2014 08:57

    Nur ein paar Schlaglichter in der Rückschau auf die Zeit als es den kommunistischen Ostlblock an Österreichs Grenze gab:

    - Es gab viele Tote und Schwerverletzte an der Grenze zur damaligen CSSR (Ceskoslovensko sozialististiske Republika), es gab Geheimdienstmitarbeiter und -beobachter, Verräter, Wachhunde und es wurde scharf geschossen, z.B. an der March:
    http://diepresse.com/home/panorama/donautour/1342992/Gefaehrlicher-Grenzfluss_Flucht-uber-die-March

    Berühmt wurde die Flucht des Robert Ospald auf einer Stromleitung nach Österreich:

    http://www.radio.cz/de/rubrik/mikrophon/380000-volt-hoffnung-die-abenteuerliche-flucht-des-robert-ospald

    - Die Zeit des Ostblocks war aber auch die Zeit wo große Vermögen gemacht wurden:

    § Zum Beispiel von Rudolfine Steindling: Die Frau Kommerzialrat war immer in der Nähe der Kommunistischen Partei Österreichs tätig und knüpfte ein dichtes Netz von Geschäftsbeziehungen zu den staatlichen (kommunistischen) Wirtschaftsschaltstellen in Osteuropa & besonders zur DDR:

    http://kurier.at/wirtschaft/rudolfine-steindling-tante-finis-millionen-geheimnis/885.061

    Wo letztlich die ganzen Millionen alle gelandet sind ist bis jetzt unbekannt, trotz mehrerer Prozesse.

    § Oder zum Beispiel die Karriere des Matin Schlaff: Er wurde als Sohn von armen jüdischen Flüchtlingen in Österreich geboren. Durch Glück & Geschicklichkeit im Umgang mit dem kommunistischen Osteuropa wurde er zu einem der reichsten Österreicher.

    Wenn von reichen Österreichern die Rede ist fallen immer die Namen Mateschitz, Wlaschek, Flick usw. aber fast nie der Name Martin Schlaff, der öffentlichkeitsscheue Milliardär.

  19. Ingrid Bittner
    03. November 2014 08:10

    Österreich und seine Geschichte, da ist wahrlich viel aufzuarbeiten.
    Abgesehen von den historischen Daten und Fakten, es gibt auch aus den letzten Jahrzehnten viele persönliche Geschichten, die noch ungelöst sind.
    Gerade gestern ist eine enge Freundin von mir aus Amerika zurückgekommen - an sich nichts Besonderes - aber in dem Fall schon, sie hat ihre Familie über Jahrzehnte gesucht und letztlich gefunden. Ihr Vater war ein amerikanischer Soldat und die Zugänge zu den Daten waren sehr schwierig - er wurde 1946 völlig überraschend abkommandiert (hatte keine Ahnung, dass er eine schwangere Freundin zurückliess) und so verlor sich seine Spur. Der Vater ist schon verstorben, die 90jährige, österreichische Mutter hat die Suche nach ihrem ehemaligen Lebensgefährten und dessen Nachkommen noch miterlebt, noch.
    Irgendwie kommt mir vor, mit solchen Problemen ist man vollkommen alleingelassen. Tja, manche Probleme erledigen sich durch Zeitablauf eben von selbst.
    Bei uns gab es aber nicht nur Kinder von amerikanischen Soldaten, wobei die, die dunkelhäutig waren, hatten es besonders schwer (die Mutter war dann offensichtlich und auch so genannt, eine Amihure.
    Andererseits waren auf der anderen Seite des Flusses die Russen, den Kindern sah man es ja nicht an, dass sie nicht in Liebe gezeugt sondern oft das Produkt einer Vergewaltigung waren, auch das wurde totgeschwiegen.
    Der Krieg war zwar 1945 vorbei, aber das Leben mit den fremden Soldaten ging ja weiter. Und was hört und liest man davon?? Ich meine, viel zu wenig.
    Das sind persönliche Schicksale, die nur in Eigeniniative aufgearbeitet wurden, aber nicht allgemein.
    Große geschichtliche Zusammenhänge erklären oder totschweigen ist das eine, auf die persönlichen Schicksale eingehen ist das andere.
    Beides wäre notwendig, aber unsere Regierung drückt sich in bekannter Manier davon.

    • lenz
      03. November 2014 08:23

      Im Gegenteil, ich habe schon Stimmen gehört, die die Geschichten über die Befreier aus dem Osten, denen auf dem Schwarzenbergplatz ein protziges Denkmal erbaut wurde, als "Propaganda ewig Gestriger" abtun. Eine Großtante von mir wurde wie ein Hund erschossen, weil sie sich wehrte, als sie vergewaltigt werden sollte. War kein Einzelfall!

    • fewe (kein Partner)
      04. November 2014 14:41

      Das Russendenkmal am Schwarzenbergplatz ist Bestandteil des Staatsvertrags. Österreich hat den Hochstrahlbrunnen davor gebaut ...

      "Amiflitschn" hat das geheißen, so viel ich weiß. Wie man das schreibt, weiß ich nicht.

      Ja mit solchen Problemen wird man alleingelassen, aber die hat man sich auch allein geschaffen. Sorry, nicht für alles muss die Gesellschaft da sein. Eine Schwangerschaft ist ja keine Krankheit von der man unschuldig getroffen wird.

  20. simplicissimus
    03. November 2014 08:05

    Ich arbeitete im letzten Jahr von Gorbatschow in Kiew.
    Es war nicht nur das Klopapier ausgegangen, es gab auch keine Klomuscheln.
    5 Jahre Wartezeit auf Moebel, 10 auf ein Auto, 30 Jahre auf eine Wohnung.
    Als dann temporaer das Brot ausging und das Benzin, war's vorbei.

    Umso mehr bin ich ueber die sozialistisch-revolutionaeren Anwandlungen unserer Euro-Immigranto-Genderei-Homo-Pseudoumwelt-TussInnen entsetzt, warum sie in ihrer destruktiven Bloedheit wieder, wenn auch indirekt ein grundsaetzlich aehnliches totalitaeres Regime ansteuern.

    • fewe (kein Partner)
      04. November 2014 14:29

      Es gab 1989 eine Westöffnung, nicht eine Ostöffnung. Wir haben es nur noch nicht begriffen. Kinder werden vom Staat erzogen und der Staat regelt bis ins Privatleben hinein. Sogar Glühlampen sind verboten. Ich warte nur noch auf die erste Fernsehsendung mit Ehrung von "Held der Arbeit" und Verleihung des Mutterkreuzes. Sozialisten. National, international - egal.

    • simplicissimus
      04. November 2014 19:00

      fewe, da will ich nicht wirklich widersprechen.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      05. November 2014 12:31

      Nun, ich vermute, sie wollen es noch einmal - mit viel subtileren Mitteln - versuchen. Ich befürchte, es wird diesen Typen gelingen, wenn wir nicht Widerstand leisten.

  21. Gerhard Pascher
    03. November 2014 06:30

    Den letzten Funken zum Zusammenbruch des Sowjetimperiums 1989 war finanzieller Natur, denn die RGW-Staaten waren zu diesem Zeitpunkt völlig pleite.

    Noch zwei Ergänzungen:
    Wenn man den militärischen Misserfolg der Sowjets in Afghanistan erwähnt, dann sollte auch die Niederlage der US-Army in Vietnam genannt werden.

    Michail Gorbatschow musste anfangs mit seinen beiden Idealen "Glasnost und Perestroika" (Offenheit und Umgestaltung) sehr behutsam vorgehen, sonst hätte man ihn schnell "beseitigt", denn der brutale Machtapparat war damals (wie auch jetzt wieder) voll aktionsfähig. Trotzdem: er ist und bleibt ein Held der Geschichte.

  22. Peter R Dietl
    03. November 2014 06:11

    Der Bewertung von Reagan und Gorbi kann ich von Herzen zustimmen. Doch ist der Wunsch nach einer "zumindest in Spurenelementen geschichtsbewußten Regierung" eine Suche nach Nadeln im Heuhaufen.

    Schon Physiognomien sprechen Bände. Die Jagd nach Maturazeugnissen verzehrt die Reste von Grundintelligenz und Jungminister befragen wegen des Kurz-Problems "wieviel sind 10% von 130" fingerfertig und minutenlang das Smartphone.

    Und solche Intelligenzler sollen wissen, was war 996 oder 1918? Heiliger Geist, ist dieses Land gestraft!
    .

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      05. November 2014 12:42

      Da stimme ich Ihnen zu. Wir sollten aber nicht auf der Maturazeugnis-Sache herumreiten, denn Matura und Studienabschluss sind kein zwingender Befähigungsnachweis für einen Politiker, wie zahlreiche Beispiele zeigen. Auch Franz Jonas oder Anton Benya (beispielsweise) hatten keine Matura und waren respektable Persönlichkeiten, von deren Integrität sich nicht nur unser heutiger professoraler Hof-Intrigant eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Ich schreibe das, obwohl die politische Heimat der beiden genannten Herren der meinen diametral entgegen gesetzt ist.

    • Peter R Dietl
      05. November 2014 14:08

      @ Clemens Taferner (kein Partner)

      Sie haben völlig Recht! Auch ich meine, Kritik müssen sich Leute nur deswegen stellen, wenn sie Teile ihres Lebenslaufes verheimlichen und nicht etwa, weil sie nicht Matura oder Studium absolviert haben.
      .

  23. bécsi megfigyelö
    03. November 2014 05:46

    Atlantik-Brücke und Soros können es nicht lassen. Doch auch ich nicht.

    Nein, nicht der "russische Imperialismus war in dieser Zeit die weitaus größte Bedrohung für Österreichs Freiheit und Unabhängigkeit", sondern der sowjetische Imperialismus.
    .





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