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Ein guter Tag für Amerika

Barack Obamas Demokraten wurden bei den Halbzeit-Wahlen vernichtend geschlagen. Das darf nicht überinterpretiert oder gar langfristig hochgerechnet werden. Das Ergebnis ist aber – sehr im Gegensatz zu den im Mainstream verzapften Meinungen – in etlicher Hinsicht positiv, in etlicher zumindest interessant.

Die Erkenntnisse im Detail:

  1. Es bestätigte sich die Regel, dass ein politischer Hype mit hoher Wahrscheinlichkeit am Ende immer in sein Gegenteil umschlägt. Heute ist die Begeisterung für Obamas Start überhaupt nicht mehr vorstellbar, auch wenn immer klar war, dass da viel davon medial hochgeschäumt war und sein Wahlerfolg eher von George W. Bushs davor passierter Irak-Malaise verursacht war.
  2. Die gegenseitigen Blockaden zwischen dem nun geschlossen republikanischen Kongress und dem linksdemokratischen Präsidenten werden allgemein als negativ beurteilt. In Wahrheit aber zeigt die Empirie: Je weniger neue Gesetze in einem Land erlassen werden, umso mehr blüht es auf. Die Wirtschaft wie die Bürger wissen, was gilt, können sich auch mittelfristig daran orientieren, verschwenden viel weniger Zeit und Geld, um durch Lobbyismus Rechtsänderungen zu ihrem Vorteil zu erreichen. Weil es die eh nicht geben wird.
  3. Besonders positiv ist, dass nun mindestens zwei Jahre kein linksliberaler Richter für ein Höchstgericht ernannt werden kann. Haben doch die linken Richter immer wieder gesellschaftspolitisch sehr relevante Veränderungen gegen den Willen der Bürger und Parlamente durchgedrückt und sich so als Gesetzgeber, nicht bloß Richter verstanden.
  4. Am republikanischen Erfolg bestätigt sich wieder einmal ein altes Prinzip (das nur bei der ÖVP und manchen österreichischen Gruppierungen von der Kirche bis zur Wirtschaftskammer in Vergessenheit geraten ist): Wenn Wertkonservativismus und Wirtschaftsliberalismus Hand in Hand gehen, dann ist das ein Siegesrezept. Dagegen können in aller Regel weder Steinzeit-Gewerkschaftismus noch linke Gesellschaftszerstörung reüssieren. Stehen sie jedoch (wie in Österreich) gegeneinander, dann gehen beide unter.
  5. Dennoch sollten Republikaner und alle, die sich über deren Erfolg freuen, vorsichtig sein: Bei solchen Halbzeitwahlen bläst fast immer der Partei des amtierenden Präsidenten ein Sturm ins Gesicht. Da reagiert man sich ab. Das kann bei den echten Präsidentenwahlen aber dann schon wieder vergessen sein. Vor allem, wenn man keinen guten Kandidaten findet.
  6. All die Prophezeiungen, dass durch den zunehmenden Rückgang des Bevölkerungsanteils der weißen Amerikanern die Demokraten künftig die ewigen Sieger sein werden, haben sich als das übliche Politologen-Wunschdenken erwiesen. Denn die vielen asiatischen Zuwanderer streben vor allem die von den Republikanern repräsentierte Wirtschaftsfreiheit an, die vielen Lateinamerikaner haben vor allem in Hinblick auf Familienwerte einen starken Bezug zu den Republikanern. Den Demokraten droht viel eher das Schicksal, zur Partei der Schwarzen und einiger linker Ideologen zu schrumpfen.
  7. All die Österreicher, die glauben, dass ein Persönlichkeitswahlrecht wie in Amerika ein dramatisch anderes Wählerverhalten bringen würde, irren: Die Wähler wählen immer den Mann an der Spitze – oder wollen ihn abwählen.
  8. Interessant ist, dass sich bei einigen (an einem US-Wahltag regional vielerorts stattfindenden) Sachreferenden eine Mehrheit für die Freigabe von Marihuana ausgesprochen hat. Sei es, weil sie leichte Drogen als ungefährlich einschätzen; sei es, dass sie so die mit Drogen verbundene Folgekriminalität verhindern wollen; sei es, dass viele Amerikaner im Verbot, Drogen zu konsumieren, einen überflüssigen staatlichen Eingriff ins Privatleben sehen. Das sind jedenfalls drei ernstzunehmende Gründe. Das ist absolut kein Widerspruch zu den vielen Referenden, bei denen Amerikaner die staatliche Homo-Ehe abgelehnt haben. Und selbst wenn man gegen die Marihuana-Freigabe ist, ist doch der Bevölkerungswille zu respektieren (umso köstlicher übrigens, dass die österreichischen Neos gleich wieder die Hose voll bekommen haben, als sie sich für eine Haschisch-Freigabe ausgesprochen haben).
  9. Positiv ist der Wahlausgang schließlich auch in Hinblick auf das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP: Das wird von einer Mehrheit der Republikaner gutgeheißen. Und auch Barack Obama könnte damit versuchen, am Ende seiner Amtszeit trotz seines Lahme-Enten-Daseins doch noch einen Erfolg zu erzielen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2014 11:01

    Bei Udo ULFKOTTE ("Gekaufte Journalisten") las ich zum Thema "Atlantik-Brücke" folgenden Satz, den ein früherer Vereinsvorsitzender ausgesprochen hat und der mir bestätigte, daß meine Vermutung in diese Richtung stimmen dürfte:

    "Die USA wird von 200 FAMILIEN REGIERT und zu denen wollen wir gute Kontakte haben!"
    Meine Ergänzung: ...und von der Wallstreet.

    Die großen GELDGEBER, die z.B. "ihren" Präsidentschafts-Kandidaten als Sieger durchdrücken wollen, setzen IMMER auf BEIDE PFERDE---und finden sich dadurch immer auf der Seite des SIEGERS---und diese Taktik lohnt sich immer.

    Ich will damit sagen: Es ist mMn ziemlich egal, WER in den USA gerade das Sagen hat---über kurz oder lang TANZT JEDER PRÄSIDENT nach der PFEIFE der großen GELDGEBER (in Rußland oder der Ukraine nennt man sie Oligarchen) und wird zu deren Marionette---das gilt vermutlich auch für den KONGRESS.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2014 10:50

    Für Obama kein guter Tag.

    Wenn es für die Wirtschaftsfreiheit und den Liberalismus ein guter Tag war, dann war es ein guter Tag.

    Dort wie hier, aus einer Krankenversicherung wurde natürlich sofort 'Obamacare', also eine linke Hängematte als Fass ohne Boden.

    Steuern sind auch höher geworden, aber mit unseren nicht vergleichbar.

    Die Menschen sehnen sich nach Freiheit, freier Entfaltung, gesetzlicher Grundlage und unabhängiger Justiz.

    Überall, wo Linke auftauchen, steigen die Gesetzesanzahl, verliert die Freiheit und wird die Justiz abhängig, das gilt auch für die dortige 'Kahlfrasstruppe' namens Gutmensch (in sanfter Form noch derzeit), statt, wie die dortigen Zuwanderer (zum Unterschied unserer), die Freiheit zu suchen.

    Wie bei jedem Geschäft, wer Kredit nimmt, richtet Schaden an, wenn er ihn nicht zurückzahlen kann.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 02:17

    Natürlich tickt die Welt nicht eindimensional. Aber laut US-/GB-Imperialismus ausschließlich antideutsch/antieuropäisch. Und so pimitv gedankenlos läßt es sich zum Glück auf unserem Globus nicht mehr leben. Churchill hat das falsche Schwein geschlachtet (sein Zitat), Frankreich ist bankrott, Kleinbritannien ist wirtschaftlich auf das Wohlwollen Schottlands angewiesen (Öl-/Erdgasreserven) und sonst in Europa? Kolonialmächte wie Niederlande (Indonesien z.B.), Belgien (z.B. Kongo), Portugal (siehe Goa) -> lauter failed staates nennt man dies im Guatanamostaat USA. Rhodesien hat man zugrunde gerichtet, Südafrika ist ein einziger Slum. Das war nur Afrika. Und wie schaut's in Asien aus: Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Israel, Palästina, Syrien etc. usw. usf. Hier bestimmten überall die Friedensschaffer a la Versailles oder St. Germain. Denkt irgendwer mit? Vor 100 Jahren wurde Europa gezielt zugrunde gerichtet.
    Und dann gibt es noch Südamerika: Die USA errichteten Guatanamo, die Kommunisten Kuba, Giftler Kolumbien usw. (zur Versorgung des dekadenten Westmaktes!). Und immer stehen beinharte Wirtschaftsinteressen dahinter. Denkt keiner nach?!
    Saudiarabien darf westliche Hochtechnologie-Waffen importieren, denn deren Scheichs sind US-Heloten. Israel hat sowieso Narrenfreiheit. Und was geschieht jetzt in den Staaten des arabischen Frühlings. In meiner Jugend hätte man dies catch as catch can genannt. [Schon damals galt nur amerikanischer Slang als akzeptierte Staatssprache]. Aber Europa mißt den Krümmungsradius von Bananen, überlegt ob orange oder rote Rückwärtsscheinwerfer bei Autos die Welt retten. Und inzwischen überrollen uns China, Südkorea, Indien. Wir haben die Flüchtlinge, sie haben die Arbeitskräfte. Zu uns kommen Analphabeten und verlangen Mindestlöhne. Dort arbeiten hochspezialisierte Fachkräfte und konkurrieren uns zu Tode (meine Hochachtung). Geht’s blöder?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2014 22:05

    Ein guter Tag für Amerika, und für uns?
    Ob Demokraten oder Republikaner, ist doch völlig egal.
    Mittlerweile ist es so wie ÖVP und SPÖ, beide regieren zum Schaden des Volkes und kämpfen und mauscheln um ihre Pfründe!

  5. Ausgezeichneter KommentatorRau
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2014 13:23

    Ich frage mich wodurch sich Obamas Kurs von dem eines Bush unterschieden hat. Webster Tarpleys Vorhersagen in seinem Buch "Obama - wie ein Präsident gemacht wird" haben sich voll bewahrheitet.

    Er schätzte damals Obama sogar gefährlicher ein als Bush.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2014 16:27

    OT - od. 1/2 o.t., denn Amerika ist von Putins Rede auch betroffen.
    "Putin präsentiert den USA Sündenkatalog"

    Die Waldai-Rede

    Putin Die Rede von Putin auf dem Waldai-Forum, einer Zusammenkunft von Politologen, Historikern und Experten, sorgt für Aufregung ...

    Ein Nutzerbeitrag von MopperKopp

    Die Schmiede für politischen Content bietet die "unkommentierte, vollständige Übersetzung des Stenogramms von Putins Auftritt beim Waldai-Klub 2014 – als Grundlage für eventuelle spätere Diskussionen und Erörterungen." Besten Dank.

    Das ist nicht unwesentlich, da die Rede in westlichen Medien einen regelrechten "Empörungs-Sturm" auslöst:

    https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/das-waldai-forum

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 00:46

    Nur ad hoc (sonst vergeß ich es wieder):
    Sind nicht "Wertkonservativismus und Wirtschaftsliberalismus" zwei Begriffe, die von der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP a priori pfui Teufel sind (außer in Bestechungs-Inseraten im Billigboulevard natürlich)? Umfallen zählt, Duckmäusern gilt und EU-/USA-Hörigkeit ist sowieso sankrosankt.
    Ich bin beileibe kein Fan Buseks, aber in einem Punkt hatte er sicher hundertprozentig recht: Die ÖVP kann nur überleben, wenn sie sich völlig neu gründet -> ohne ÖVPler.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHolmes
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 23:40

    Ich erinnere mich noch genau an den Hype um Obama (vor der Wahl), speziell in Deutschland und Österreich. Im Endeffekt bleibt ein Ergebnis wie bei Faymann: mit Versprechungen Wähler fangen und dann nichts zustande bringen. Aber: die Pfründe bis zur eigenen Pension sind gesichert - wichtig für alle "Politiker" ohne Bodenhaftung.


alle Kommentare

  1. Davian (kein Partner)
  2. Rennifer (kein Partner)
    06. Februar 2015 08:41

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  9. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      09. November 2014 08:30

      Die U.S. Wahlen: Stimmenkauf bei beiden Parteien. “Corporate-PR” Kampagnen.

      Das ermüdende Spiel sich wird schließlich von selber totlaufen. Im Grunde werden die Milliarden Dollar für US-Wahlen für Nichtereignisse verpulvert. Der vorhersehbare Wechsel von den Demokraten zu den Republikanern gab den Wählern keine wirkliche Chance die an der Macht befindliche Partei abzustrafen – denn sie konnten nur die das letzte Mal abgestrafte Partei wählen. Dieser endlose, irrationale Vorgang ist die Grundlage des US-Wahlsystems.

      Die innere Antriebskraft dieser “Logik” ist Geld, Milliarden bei jeder Wahl. Die reichsten Ein-Prozent wandten fast 4 Mrd. Dollar auf, um die Wähler zu beeinflussen und um sich die Gunst der siegreichen Kandidaten zu erkaufen.

      US-Wahlen wurden zu PR-Kampagnen der Konzerne, bei denen sie Geld in gleichmäßig an beide Parteien fließen lassen. Dieser Stimmen-Kauf bei beiden Parteien gewährleistet – abgesehen von ein paar heftig diskutierten sozialen Fragen – einen konsistenten Nukleus einer wirtschaftlichen Agenda, die jenes 1 % (der Reichsten) begünstigt.

      Das kommt daher, weil die Wähler immer die an der Macht befindliche Partei abstrafen. Die regierende Partei erntet den Haß der Arbeiterklasse, weil sie ihre Bevorzugung der Konzerne und Milliardäre bewiesen haben. Die Wirtschaft – vor allem die Arbeitsplätze – nimmt immer die erste Stelle bei den Wählern ein, aber die Wirtschaft wurde von den Politikern immer dazu benutzt die bereits Reichen zu bereichern, die während der Präsidentschaft Obamas 95 % des Reichtums ernteten. Solch schamlose Ungerechtigkeit kommt nicht zufällig, sondern ist Folge der Politik, und kein Politiker hat sich je darüber beschwert.

      (Siehe auch: Shamus Cooke, Global Research, 6. November 2014)

      Schon vor Jahren hatte William Pfaff, einer der führenden US-Journalisten in der International Herald Tribune unter dem Titel: „The problem of politics is money“ geschrieben, daß die (damals schon) eine Milliarde Dollar kostenden „Wahlkämpfe“ nicht über Gala-Diners finanziert würden, sondern „Investments“ jener Geldfürsten sind, die dafür ihren „Return on Investment“ fordern.
      Wer nicht „funktioniert“, wird per „Impeachment“ aus dem Amt gejagt, wird ermordet oder erleidet einen Unfall (was ohnedies dasselbe ist).

      Aus diesem Grund ist es völlig belanglos welche Partei „gewonnen“ hat, es sind immer die bezahlten Lakaien des „Big Money“, eine Änderung der US-Politik hat das nicht und niemals zur Folge.

      Weiß das Unterberger nicht? – Wer´s glaubt wird selig.

  10. Reinhard1 (kein Partner)
    09. November 2014 01:23

    Obama hat wie einst Clinton die von den republikanischen "Wirtschaftsexperten" zugrunde gerichtete Wirtschaft saniert und Millionen Menschen Zugang zu Krankenversicherungen verschafft.

    https://twitter.com/1SaintedScholar/status/531075129439453184?s=09

    Aber das wird hier natürlich alles ignoriert weil Obama kein christlicher Fundamentalistischen ist.

    Aber was will man erwarten, wenn naive Links-Rechts-Analogien gezogen werden, die von blanker Unkenntnis der US-Verhältisse zeugt. Traurig.

  11. F.V. (kein Partner)
    08. November 2014 08:40

    Ist es nicht völlig egal, was in Amerika passiert? - Für Unterberger ist doch alles "ein guter Tag für Amerika".

    • F.V. (kein Partner)
      08. November 2014 18:32

      Nur zur Kenntnis bezüglich “eines guten Tages für Amerika”:

      US Army drafts blueprint for World War III
      14 October 2014
      With US politicians and the American media engaged in an increasingly acrimonious debate over the strategy guiding the latest US war in the Middle East, the United States Army has unveiled a new document entitled the Army Operating Concept (AOC), which provides a “vision of future armed conflict” that has the most ominous implications. It is the latest in a series of documents in which the Pentagon has elaborated the underlying strategy of preventive war that was unveiled in 1992—that is, the use of war as a means of destroying potential geopolitical and economic rivals before they acquire sufficient power to block American domination of the globe.
      The document was formally released at this week’s Association of the United States Army (AUSA) conference, an annual event bringing together senior officers and Defense Department officials for a series of speeches and panel discussions, along with a giant trade show mounted by arms manufacturers to show off their latest weapons systems and pursue lucrative Pentagon contracts.

      http://www.wsws.org/en/articles/2014/10/14/pers-o14.html

      Washington Moving Towards Wider War in Iraq and Syria

      By Bill Van Auken

      November 07, 2014 "ICH" - "WSWS"- There are new indications that Washington is moving toward a wider and protracted military intervention in the Middle East in the name of combating the Islamic State of Iraq and Syria (ISIS).

      In the wake of last weekend’s collapse of US-backed Syrian “rebels” in the face of an offensive by Al Qaeda’s Syrian affiliate, the Al Nusra Front, plans are being prepared to extend the three-month-old US-led bombing campaign deeper into Syria. The ostensible purpose of these air strikes would be to provide air support for the Western-backed militias formed to prosecute the war for regime change against the government of President Bashar al-Assad.

      http://www.informationclearinghouse.info/article40161.htm

  12. Tik Tak (kein Partner)
    07. November 2014 13:43

    Ich bin ja so froh, daß jetzt die Republikaner wieder das sagen haben.
    Die haben ja immer nur ganz toll gewirtschaftet und das Land vorwärts gebracht.
    Sie haben Frieden und Wohlstand auf dem ganzen Planeten hervorgerufen.
    Niemals haben die ach so tollen Götter vom Unterberger falsch gelegen.
    Und Gottseidank war weder die Regierung Bush noch die Regierung Reagan Republikaner.
    Denn bei denen ist die Wirtschaft zusammengebrochen und sind die Schulden explodiert.

    Ohh wait....

    Das war doch nur ein "Brickner Artikel" vom Unterberger in dem er eine Menge Ideologie aber gleichzeitig auch keine Sachkenntnisse beweisen mußte.

    Die USA haben die Wahl zwischen Ebola und Aids.

    • Erich Bauer
      07. November 2014 14:04

      Nur McDonald darf die Fütterung der Obdachlosen übernehmen. Nur DIESE Laberl sind komplett "allergieelastisch". Die Übergabe anderer "Futtermittel" ist STRAFBAR! Das nötige "Gesetzeswerk" schreibt der "Laberl-Koch"... und übergibt es dem untertänigsten Gesetzgebungs-Lobbyisten.

      http://www.rtdeutsch.com/5646/gesellschaft/land-of-the-free-90-jahriger-wegen-obdachlosenspeisung-verhaftet/

      Nur ein bisschen runterscrollen, dann ist man beim Videoabschnitt.

    • Tik Tak (kein Partner)
      07. November 2014 17:48

      Hr. Bauer, nein, das ist nicht das Problem.
      McDonalds, das ist, nach Otto Waalkes 1972, das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, daß das was hineingeht schlimmer ist als das was herauskommt, ist sowieso zu vermeiden.

      Nein, der Fall in Florida, übrigens seit gut 15 Jahren von den, vom Unterberger so geliebten Republikanern abgewirtschaftet, dürfen aufgrund eines Gerichtsurteils manche karitativen Einrichtungen nur in bestimmten Abständen zueinander und zu Schulen eingerichtet werden.

      Dort wiehert der dumme Amtsschimmel ganz gewaltig, schließlich geht es darum, das Bild des Sunshine State in der Öffentlichkeit nicht durch Armenküchen zu schädigen.

      Dumm ist es allemal eine private karitative Einrichtung, die kommen dort ohne staatliche Subventionen aus, zu verhindern.
      Selbst dann noch, wenn die dringend gebraucht werden.

  13. Torres (kein Partner)
    07. November 2014 11:13

    Unterberger verwendet hier eine völlig realitätsfremde Terminologie. "Linksliberal" ist in de USA niemand, weder Obama noch irgendwelche Richter. "Liberal" ist in den USA überhaupt ein "Gott-sei-bei-uns"-Schimpfwort (etwa so wie bei uns "grünkommuninstisch"); und das, was Unterberger als "links" bezeichnet, wäre bei uns noch weit rechts etwa von der ÖVP; dort sind auch die amerikanischen Demokraten anzusiedeln. Im Vergleich zu den Einreisebestimmungen in die USA sowie der Behandlung von Wirtschaftsflüchtlingen bzw. "Asylbewerbern" unter Obama, könnten die entsprechenden Forderungen der FPÖ sogar noch als "linksliberal" bezeichnet werden.

  14. Holmes (kein Partner)
    06. November 2014 23:40

    Ich erinnere mich noch genau an den Hype um Obama (vor der Wahl), speziell in Deutschland und Österreich. Im Endeffekt bleibt ein Ergebnis wie bei Faymann: mit Versprechungen Wähler fangen und dann nichts zustande bringen. Aber: die Pfründe bis zur eigenen Pension sind gesichert - wichtig für alle "Politiker" ohne Bodenhaftung.

  15. Historiker (kein Partner)
    06. November 2014 21:47

    "Wenn Wertkonservativismus und Wirtschaftsliberalismus Hand in Hand gehen, dann ist das ein Siegesrezept."

    Idiot oder bewusster Lügner?

    Der Liberalismus hat mit seiner zentralen These von der Autonomie der Wirtschaft
    die staatsfeindliche Herrschaft eines rücksichtslosen Händlertums über alle
    Bereiche des nationalen, sozialen und kulturellen Lebens der Völker begründet.

    Im Liberalismus ist die Wirtschaft nicht mehr für das Volk da, sondern das Volk für die Wirtschaft.
    Im Namen von Globalisierung
    und Liberalisierung sind die „internationalen Abrißkolonnen des Weltkapitals“
    dabei, alle verbliebenen nationalen Strukturen auf der Erde einzureißen.

    Was ist daran konservativ?

    • J.Scheiber (kein Partner)
      07. November 2014 10:51

      Nietzsche hat solche Konservative als Hinzulügner bezeichnet. Sie erfinden zu ihren Interessen Werte hinzu. Weiters stellt Nietzsche an diesen Leuten eine konstitutive Heuchelei fest: Mit der Wirklichkeit, die sie leben, konterkarrieren sie die Werte zu denen sie sich bekennen. Besonders offensichtlich ist das bei Konservativen die sich zum Darwinismus als Wirklichkeitsprinzip bekennen.
      Der "konservative Neoliberale" unserer Tage repräsentiert exakt jenes Phänomen, das Nietzsche als Herrschaft des Nihilismus für unsere Zeit prophezeit hat.

    • AppolloniO (kein Partner)
      07. November 2014 11:06

      Auch wenn man sich selbst zum "Historiker" ernennt, wird das Geschreibsel nicht richtiger. Klar, muss man gewisse Auswüchse beschneiden und kanalisieren. Aber welcher Fortschritt welch bleibende Werte wurden NICHT von Konservativen oder Liberalen geschaffen?
      Bitte wo ist der Kommunismus, Sozialismus oder sonstiger Staatsterror nicht gescheitert?
      Und dass man vom "gescheitert" nicht gescheiter wird belegen all die rotgrünen Nachdolgeorganisationen und obiger "Historiker".

    • Erich Bauer
      07. November 2014 11:57

      Man kann Probleme nicht mit jenem Denken lösen, durch das sie entstanden sind (Albert Einstein).

    • F.V. (kein Partner)
      08. November 2014 15:11

      Was der Große Guru nie thematisiert: die systematischen Zerstörung der Völkerrechtsgrundlagen - durch die USA.

      Dazu:

      Willy Wimmer und Dirk Müller – “Wir müssen einen Krieg in Europa verhindern”

      http://www.youtube.com/watch?v=GHF9-ruI9Y4

  16. Haider
    06. November 2014 02:17

    Natürlich tickt die Welt nicht eindimensional. Aber laut US-/GB-Imperialismus ausschließlich antideutsch/antieuropäisch. Und so pimitv gedankenlos läßt es sich zum Glück auf unserem Globus nicht mehr leben. Churchill hat das falsche Schwein geschlachtet (sein Zitat), Frankreich ist bankrott, Kleinbritannien ist wirtschaftlich auf das Wohlwollen Schottlands angewiesen (Öl-/Erdgasreserven) und sonst in Europa? Kolonialmächte wie Niederlande (Indonesien z.B.), Belgien (z.B. Kongo), Portugal (siehe Goa) -> lauter failed staates nennt man dies im Guatanamostaat USA. Rhodesien hat man zugrunde gerichtet, Südafrika ist ein einziger Slum. Das war nur Afrika. Und wie schaut's in Asien aus: Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Israel, Palästina, Syrien etc. usw. usf. Hier bestimmten überall die Friedensschaffer a la Versailles oder St. Germain. Denkt irgendwer mit? Vor 100 Jahren wurde Europa gezielt zugrunde gerichtet.
    Und dann gibt es noch Südamerika: Die USA errichteten Guatanamo, die Kommunisten Kuba, Giftler Kolumbien usw. (zur Versorgung des dekadenten Westmaktes!). Und immer stehen beinharte Wirtschaftsinteressen dahinter. Denkt keiner nach?!
    Saudiarabien darf westliche Hochtechnologie-Waffen importieren, denn deren Scheichs sind US-Heloten. Israel hat sowieso Narrenfreiheit. Und was geschieht jetzt in den Staaten des arabischen Frühlings. In meiner Jugend hätte man dies catch as catch can genannt. [Schon damals galt nur amerikanischer Slang als akzeptierte Staatssprache]. Aber Europa mißt den Krümmungsradius von Bananen, überlegt ob orange oder rote Rückwärtsscheinwerfer bei Autos die Welt retten. Und inzwischen überrollen uns China, Südkorea, Indien. Wir haben die Flüchtlinge, sie haben die Arbeitskräfte. Zu uns kommen Analphabeten und verlangen Mindestlöhne. Dort arbeiten hochspezialisierte Fachkräfte und konkurrieren uns zu Tode (meine Hochachtung). Geht’s blöder?

    • Undine
      06. November 2014 19:22

      @Haider

      *************!
      Leider gibt es viel zu wenige Menschen, die solche Überlegungen anstellen!

    • Herzogberg (kein Partner)
      06. November 2014 23:56

      Wer der Meinung ist, daß ein republikanischer Präsident irgendetwas an der geopolitischen Ausrichtung der VStA ändern wird, irrt sich gewaltig. Da gibt es genügend Konstanten: Europa als Kolonie, Israel als Leithammel, die Ukraine als Hebel.

    • Mahrenberg (kein Partner)
      07. November 2014 08:19

      @haider

      Davon müssen Sie HR.Unterberger überzeugen! Aber keine Sorge, auch Amerika (USA) wird es mit 100%tiger Sicherheit nicht ewig geben. Es ist lediglich DER Beweis für "das WUNDER Mensch".....in jeder Hinsicht!

    • Ambra
      08. November 2014 13:01

      Haider: ja, so sieht die Welt leider aus ! Gut, wenn man schon alt ist.
      Ansonsten ********* !

  17. Haider
    06. November 2014 00:46

    Nur ad hoc (sonst vergeß ich es wieder):
    Sind nicht "Wertkonservativismus und Wirtschaftsliberalismus" zwei Begriffe, die von der angeblichen Wirtschaftspartei ÖVP a priori pfui Teufel sind (außer in Bestechungs-Inseraten im Billigboulevard natürlich)? Umfallen zählt, Duckmäusern gilt und EU-/USA-Hörigkeit ist sowieso sankrosankt.
    Ich bin beileibe kein Fan Buseks, aber in einem Punkt hatte er sicher hundertprozentig recht: Die ÖVP kann nur überleben, wenn sie sich völlig neu gründet -> ohne ÖVPler.

  18. terbuan
    05. November 2014 22:05

    Ein guter Tag für Amerika, und für uns?
    Ob Demokraten oder Republikaner, ist doch völlig egal.
    Mittlerweile ist es so wie ÖVP und SPÖ, beide regieren zum Schaden des Volkes und kämpfen und mauscheln um ihre Pfründe!

  19. Gerhard Pascher
    05. November 2014 18:44

    Bei Wahlen in den USA werden enorme Geldsummen (nicht aus dem Steuertopf!!!) investiert.

    Viele Wähler haben aus Protest über die derzeitige Regierung und den Präsidenten die Republikaner gewählt und nicht als Sympathie zu den Reps. In den nächsten zwei Jahren wird es also nur mehr Kompromisse bzw. einvernehmliche Lösungen geben, denn ohne Zustimmung des Präsidenten geht dort gar nichts.

    Die Republikaner müssen sich nun sehr anstrengen, damit sie auch in 2 Jahren erfolgreich sind und ggfs. auch den Präsidenten stellen. Derzeit haben sie noch kein zugkräftiges Programm.

  20. dssm
    05. November 2014 17:50

    Mutig Herr AU!
    Jetzt schon Schlussfolgerungen ziehen ist ein wenig früh. Erst einmal ist nicht jeder Demokrat ein Linker und nicht jeder Republikaner ein Rechter. Parteiwechsel sind keine Seltenheit, da ja die ideologischen Ansätze oft überlappend sind.
    Entscheidender ist die Tea Party, auch wenn dort von extrem-konservativ bis extrem liberal (oder libertär wie man in Amerika sagen würde) alles zu finden ist. Die passen eigentlich in keine der beiden dominierenden Parteien. Mehrheitliche findet man Kandidaten im Lager der Republikaner, aber gerade bei den Occupy-Typen (also die Richtung Attac) kommen die Ideen oft gut an – also sind die scheinbar ganz Rechten mit den ganz Linken irgendwie kompatibel. Das bringt Bewegung in die Politik.
    Daher ist viel entscheidender ob die Tea Party Ideen, welche durchaus auch bei Demokraten oft Anklang finden, in den Häusern auch bestimmend sein werden. Man denke an ‚end the FED’, da reden wir über ein Erdbeben oder bestimme isolationistische Richtungen welche die weltweite politische Situation komplett umkrempeln würden.

  21. Brigitte Imb
    05. November 2014 16:27

    OT - od. 1/2 o.t., denn Amerika ist von Putins Rede auch betroffen.
    "Putin präsentiert den USA Sündenkatalog"

    Die Waldai-Rede

    Putin Die Rede von Putin auf dem Waldai-Forum, einer Zusammenkunft von Politologen, Historikern und Experten, sorgt für Aufregung ...

    Ein Nutzerbeitrag von MopperKopp

    Die Schmiede für politischen Content bietet die "unkommentierte, vollständige Übersetzung des Stenogramms von Putins Auftritt beim Waldai-Klub 2014 – als Grundlage für eventuelle spätere Diskussionen und Erörterungen." Besten Dank.

    Das ist nicht unwesentlich, da die Rede in westlichen Medien einen regelrechten "Empörungs-Sturm" auslöst:

    https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/das-waldai-forum

    • terbuan
      05. November 2014 18:12

      Danke Brigitte für diesen Link!

      Wenn die Rede nicht so lang wäre, ich würde sie als "virtuellen Gastkommentar" von Putin in den Blog stellen, einen Absatz der Rede, die jeder lesen sollte, möchte ich jedoch hier zitieren:

      "Vielleicht ist die Einzigartigkeit der Vereinigten Staaten, die Art, auf die sie ihre Führungsrolle ausüben, etwas für alle wirklich Gutes, und ihre allgegenwärtige Einmischung in alle Angelegenheiten dieser Welt bringt in Wirklichkeit Ruhe, Wohlergehen, Fortschritt, Gedeihen und Demokratie – und wir sollten uns einfach entspannen und es genießen?"

    • schreyvogel
      06. November 2014 12:05

      terbuan,
      der unmittelbar anschließende Satz der Rede Putins lautet:

      "Ich erlaube mir zu sagen, dass es sich nicht so verhält. Es ist ganz und gar nicht so."

      (Nur um Missverständnissen bei jenen vorzubeugen, die diese Rede halt doch nicht lesen).

    • terbuan
      06. November 2014 16:57

      Danke, schreyvogel!

    • Rau
      07. November 2014 20:06

      Wem lesen zu anstrengend ist hier der Link zur Rede mit deutscher Synchronisation
      https://www.youtube.com/watch?v=niFGZRmtV_Q Teil 1
      https://www.youtube.com/watch?v=pLJ9b9tQem8 Teil 2

      Und hier die gesamte Diskussion allerdings nur English - ist aber zu verstehen, vor allem Wolfgang Schüssel mit Dialekt Einlagen ;)

      https://www.youtube.com/watch?v=9F9pQcqPdKo

  22. Rau
    05. November 2014 13:23

    Ich frage mich wodurch sich Obamas Kurs von dem eines Bush unterschieden hat. Webster Tarpleys Vorhersagen in seinem Buch "Obama - wie ein Präsident gemacht wird" haben sich voll bewahrheitet.

    Er schätzte damals Obama sogar gefährlicher ein als Bush.

    • Gandalf
      05. November 2014 17:26

      Natürlich: Bush war lediglich einfältig; Obama ist einfältig UND sendungsbewusst - eine unerträgliche Mischung. Es war wahrhaft Zeit, ihm zu zeigen, dass er es eben nicht kann - was immer er mit der Leerformel "yes, we can" auch gemeint haben sollte - wenn er jemals überhaupt etwas meinen konnte. Falsch gemacht hat er jedenfalls so ziemlich alles, das ihm unter die Finger kam. Jämmerlich. Und so einer hat die Codes dafür, die Menschheit in nukleare Vernichtung stürzen. Fürchterlich!

  23. Erich Bauer
    05. November 2014 12:31

    Das Geheimnis um Merkel ist gelüftet. Ihr mittlerweile schon legendäres Handzeichen und auch bei jedem polit. Kabarettisten Thema, bedeutet das freimaurerische Zeichen des "Praktikus"... Kein Wunder, die EU=Merkel - so stellt sie sich seit der Ukraine unmissverständlich auch dar. Ihr werdet alle noch "tschön tschaun"!

    https://www.google.at/search?q=merkel+freimaurer+handzeichen&biw=1366&bih=653&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=HAVaVN3FL4bjaozegsgM&sqi=2&ved=0CC0Q7Ak

  24. Gandalf
    05. November 2014 12:26

    Obama war vom Anfang an falsch am Platz: ein untauglicher Versuch. Offenbar gibt es sogar in den Unzivilisierten Staaten Amerikas so etwas wie Vernunft - so schwer es ist, das auch wirklich zu glauben.

  25. Brigitte Imb
    • Brigitte Imb
      05. November 2014 13:28

      P.s.: Kann bitte jemand Auskunft über die Wahlbeteiligung geben? Auf "die Schnelle" ist mir nur in Leserkommentaren 40% untergekommen.

  26. Undine
    05. November 2014 11:01

    Bei Udo ULFKOTTE ("Gekaufte Journalisten") las ich zum Thema "Atlantik-Brücke" folgenden Satz, den ein früherer Vereinsvorsitzender ausgesprochen hat und der mir bestätigte, daß meine Vermutung in diese Richtung stimmen dürfte:

    "Die USA wird von 200 FAMILIEN REGIERT und zu denen wollen wir gute Kontakte haben!"
    Meine Ergänzung: ...und von der Wallstreet.

    Die großen GELDGEBER, die z.B. "ihren" Präsidentschafts-Kandidaten als Sieger durchdrücken wollen, setzen IMMER auf BEIDE PFERDE---und finden sich dadurch immer auf der Seite des SIEGERS---und diese Taktik lohnt sich immer.

    Ich will damit sagen: Es ist mMn ziemlich egal, WER in den USA gerade das Sagen hat---über kurz oder lang TANZT JEDER PRÄSIDENT nach der PFEIFE der großen GELDGEBER (in Rußland oder der Ukraine nennt man sie Oligarchen) und wird zu deren Marionette---das gilt vermutlich auch für den KONGRESS.

    • schreyvogel
      05. November 2014 12:22

      Undine
      absolut richtig!
      So wird die Welt regiert. Und zu den Interessen der großen GELDGEBER passt auch immer wieder der eine oder andere Krieg.
      Täglich erhalten wir dazu Anschauungsunterricht.

    • Undine
      05. November 2014 15:30

      @schreyvogel

      ".....passt auch immer wieder der eine oder andere Krieg"

      Natürlich, denn diese "ehrenwerten Familien" machen ihr großes Geld u. a. mit der RÜSTUNGSINDUSTRIE.

    • dssm
      05. November 2014 17:39

      @Undine
      Wenn es nur so einfach wäre!
      Lesen Sie einmal Stockman (Great Deformation), neben erstaunlichen Details zur neueren US-Geschichte wird insbesondere die heute (wirtschaftliche) Machtstruktur geschildert. Alles mit Zahlen und Daten hinterlegt.
      Der Mensch hat immer den Wunsch Dinge an einer Person festzumachen, oder zumindest einer überschaubaren Gruppe alles anzukreiden, aber wie halt immer sind wir Zeugen eines gesellschaftlichen Prozesses.

    • Interessierter Leser
      05. November 2014 18:48

      @dssm, ****************

    • Historiker (kein Partner)
      06. November 2014 23:26

      @ dssm

      "...Zeugen eines gesellschaftlichen Prozesses." Hö,hö!

      Von 1985 bis 1988 war er einer der Direktoren der in New York City ansässigen Bank Salomon Brothers.

      In den 1980er Jahren entwickelte die Bank die ersten mit Immobilien besicherten Bonds (Mortgage Backed Securities) . Diese Bonds standen auch im Mittelpunkt der Finanzkrise ab 2007.

      Zu Beginn der 90er Jahre war Salomon Brothers der Hauptbeschuldigte im Skandal um die Marktmanipulation für US-Regierungsanleihen. Auf diese folgte eine Strafe von rund 290 Mio. Dollar.

      The really scary thing is that Stockman is in bed with Pete Peterson & the really big NY Jew money!

    • cmh (kein Partner)
      07. November 2014 10:38

      Amiland ist eine Adelsrepublik, deren Wahlen nur der Volksbelustigung dienen.

    • J.Scheiber (kein Partner)
      07. November 2014 10:59

      Ulfkotte hat die Ehrenbürgerschaft von Oklahoma bekommen, mit der Auflage günstig über die VSA zu schreiben, sagt er!

      http://kulturstudio.wordpress.com/2014/11/07/kulturstudio-klartext-no-102-dr-udo-ulfkotte-gekaufte-journalisten-aufzeichnung/

  27. Josef Maierhofer
    05. November 2014 10:50

    Für Obama kein guter Tag.

    Wenn es für die Wirtschaftsfreiheit und den Liberalismus ein guter Tag war, dann war es ein guter Tag.

    Dort wie hier, aus einer Krankenversicherung wurde natürlich sofort 'Obamacare', also eine linke Hängematte als Fass ohne Boden.

    Steuern sind auch höher geworden, aber mit unseren nicht vergleichbar.

    Die Menschen sehnen sich nach Freiheit, freier Entfaltung, gesetzlicher Grundlage und unabhängiger Justiz.

    Überall, wo Linke auftauchen, steigen die Gesetzesanzahl, verliert die Freiheit und wird die Justiz abhängig, das gilt auch für die dortige 'Kahlfrasstruppe' namens Gutmensch (in sanfter Form noch derzeit), statt, wie die dortigen Zuwanderer (zum Unterschied unserer), die Freiheit zu suchen.

    Wie bei jedem Geschäft, wer Kredit nimmt, richtet Schaden an, wenn er ihn nicht zurückzahlen kann.





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