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Die Arbeiterkammer und die hohen Preise

Warum sind in Wien (und vermutlich noch mehr im restlichen Österreich) Drogeriewaren im Schnitt um die Hälfte teurer als in München? Diesen Unterschied hat jetzt die Arbeiterkammer herausgefunden. Verdienstvoll (einmal angenommen, das war einmal wirklich eine seriöse Untersuchung). Überhaupt nicht verdienstvoll ist, dass die Arbeiterkammer einfach nicht begreift, was die Ursachen sind.

Denn die liegen zum einen in der Tatsache, dass Österreich ein Hochsteuerland ist. Arbeiterkammer und ihre Vorfeldpartei denken dennoch überhaupt nicht daran, auch nur einen einzigen Vorschlag zur Senkung der Gesamtabgabenquote vorzulegen. Was ja nur durch Ausgaben-Verzicht ginge. Sie erfinden vielmehr ständig immer noch neue Vermögens-, Reichen-, Transaktions-, Banken-, Börse-, Erbschafts-Steuern, die den einzigen Zweck haben, die Steuerlast von der eigenen Klientel auf die Wirtschaft zu verschieben. Damit wird die Gesamtabgabenquote in Österreich mit Garantie weiterhin mindestens vier Prozent höher bleiben als in Deutschland.

Die zweite Ursache von zu hohen Preisen liegt in fehlender Konkurrenz. Der Kampf für vollen Wettbewerb war für die Väter des Wirtschaftswunders von Ludwig Erhard bis Reinhard Kamitz der zentrale Grund, warum sie die Marktwirtschaft sozial nannten.

Heute jedoch sehe ich weit und breit keinen effizienten Kampf gegen die dramatischen Monopol- und Oligopol-Tendenzen gerade im österreichischen Supermarkt-Bereich. Selbst die Werbung argumentiert immer weniger mit Preisen und immer mehr mit ökologischem und Bio-Gefasel. Was natürlich immer ein Vorwand für höhere Preise ist.

Am köstlichsten ist aber, dass die Arbeiterkammer – statt hierzulande gegen die beiden Hauptursachen der hohen Preise zu kämpfen – wieder einmal nach der EU ruft. Diese wird dann halt wieder ein paar so Klugheiten produzieren wie bei den Glühbirnen. Die auf EU-Verlangen drastisch teurer geworden sind.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 15:11

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4587266/Warnsignal_Osterreich-sturzt-als-Standort-ab

    In diesem Artikel ist alles gesagt, aber das wird unseren unterbelichteten Politikern conchita sein, denn für sich selber werden sie schon (mit Steuergeld) vorgesorgt haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 23:29

    Tatsächlich sind die Endverbraucherpreise in Österreich höher als in Deutschland.
    Das liegt zum einen an der höheren Mehrwertsteuer!

    Aber das ist nur der kleinere Teil.
    Der größere Teil liegt in den höheren Lohnkosten in Österreich, verursacht durch höhere Lohnnebenkosten. Solche Lohnnebenkosten, die durch Arbeitnehmer bezahlt werden und andere, die durch die Arbeitgeber bezahlt werden.

    Und jetzt kommt die unglaubliche Chuzpe mit der AK-Funktionäre und deren eineiige Gewerkschaftszwillinge die österreichischen Konsumenten seit Jahren mit deren Preisvergleichsaktionen an der Nase herumführen.

    In all den Institutionen, wie Sozialversicherungen, Pensionsversicherungen, Arbeitslosenversicherung und Allgemeine Unfallversicherung, die die Lohnnebenkosten ausmachen, sitzen deren Vertreter bestimmend mit Mehrheit drinnen. Nicht nur, daß diese Funktionäre dort zum eigenen Vorteil schmarotzen, sie sorgen auch dafür, daß das AMS für Umschulungskurse genug Geschäft bekommt und die AUVA mittlerweile mehr als 80% volkswirtschaftliche Arbeit erledigt.

    Im Parlament haben dieselben Vertreter die bestimmende Mehrheit und zementieren diesen Mißstand. Was für eine Heuchelei!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 15:20

    Der Arbeiterkämmerer wird immer 'noch mehr' schreien, auch wenn sein Bauch schon kugelrund ist und der Konsumsumpf bis zu seinen Nasenlöchern reicht und das bezüglich Abgaben und Propaganda.

    Werfen wir bei den nächsten Wahlen diese leeren Hülsen weg !

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 17:21

    Das einzige was in diesem Zusammenhang interessiert, ist der Gewinn dieser Unternehmen!

    Ist der utopisch hoch, so ist der Wettbewerb gestört. Ist der eher bescheiden oder gar negativ, so werden diese Preise wohl eine andere Ursache haben. Der erste Fall sollte zu einer Prüfung durch den Staatsanwalt führen!

    Und nun die lustige Beobachtung. Die beiden ‚Grossen’, bipa und dm haben in schönen Pressekonferenzen ihre Zahlen präsentiert. Aber das Wort „Gewinn“ (oder halt Verlust) kommt in allen Artikeln darüber nie (!!!) vor. Da wird von Umsatz, von Investition, von Mitarbeiterstand usw. geschwafelt, aber die wichtigste Zahl bleibt immer unerwähnt. Liebe Journalisten, insbesondere der Sorte Wirtschafts’experte’, geht es euch noch gut?

    Sollten auf den Bilanzkonferenzen die Gewinne wirklich nicht erwähnt worden sein (warum hat dann keiner gefragt?), so kann man via Handelsgericht, KSV, Creditreform oder AKV sehr leicht diese Zahl ermitteln und seinen Lesern mitteilen.

    Also bevor hier über Monopole, fehlende Konkurrenz, Steuern, Mieten, Personalkosten oder sonst etwas die Empörungswelle läuft, würde ich empfehlen, erst die Hausaufgaben machen und dann, anhand konkreter Zahlen eine Diskussion beginnen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2014 22:43

    Man kann der Arbeiterkammer und deren "Experten" doch nicht unterstellen, objektiv zu untersuchen, zu analysieren und zu melden! Und wenn Fragen gestellt werden, dann doch nur solche, die in das schon as priori feststehende Ergebnis hineinpassen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 10:00

    Ich finde weder beim Artikel, noch unter den Postings ein Argument, welches die höheren Preise rechtfertigt. Diese höheren Preise betreffen aber nicht nur die Drogeriemärkte, das zieht sich generell für fast alle Branchen durch !! Der größte Schwachsinn ist es die Mehrwertsteuer dafür verantwortlich zu machen!
    Bei Lebensmittel in BRD 7% in Ö 10% Differenz 3 %
    alles andere in BRD 19% in Ö 20% Differenz 1% was soll das blöde Argument ???? Die Lohn(neben)kosten können's aber auch nicht sein! Wenn wir in Österreich hohe Lohnnebenkosten haben - verdienen die Deutschen mehr !!
    Welche Leute in der AK bzw ÖGB hocken über solche Heuchler brauchen wir gar nicht erst reden!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2014 10:00

    Ich finde weder beim Artikel, noch unter den Postings ein Argument, welches die höheren Preise rechtfertigt. Diese höheren Preise betreffen aber nicht nur die Drogeriemärkte, das zieht sich generell für fast alle Branchen durch !! Der größte Schwachsinn ist es die Mehrwertsteuer dafür verantwortlich zu machen!
    Bei Lebensmittel in BRD 7% in Ö 10% Differenz 3 %
    alles andere in BRD 19% in Ö 20% Differenz 1% was soll das blöde Argument ???? Die Lohn(neben)kosten können's aber auch nicht sein! Wenn wir in Österreich hohe Lohnnebenkosten haben - verdienen die Deutschen mehr !!
    Welche Leute in der AK bzw ÖGB hocken über solche Heuchler brauchen wir gar nicht erst reden!


alle Kommentare

  1. Putri (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:09

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  6. Gastschreiber (kein Partner)
    10. November 2014 07:48

    Aha, und Deutschland ist kein Hochsteuerland?
    Herr Unterberger, Ihr künstlich erregter Beitrag wiedermal ein Griff ins Klo.

  7. Segestes (kein Partner)
    08. November 2014 12:03

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sockenpuppen-aus-Oesterreich-Foren-gezielt-manipuliert-2444134.html

    Was wollen wir wetten, dass auch der Kommentarbereich des Unterberger-Blogs von dieser Sauerei betroffen ist!?

  8. Reli-Schamane (kein Partner)
    08. November 2014 11:37

    Wir brauchen eine nachhaltige Wirtschaft gemäß Schmidt-Bleek. Zudem sind religiöse Kurse (z. B. Geistheiler-Seminare) wichtiger, als Gottesdienste. Wir brauchen eine pantheistische Religion. Die Natur ist göttlich. Aber weil der Mensch nur begrenzte Fähigkeiten hat, kann der Mensch Gott nie ganz erfassen.

  9. Tik Tak (kein Partner)
    08. November 2014 10:45

    So lange die Kunden bereit sind höhere Preise zu zahlen werden die Handelsketten diese Preise verlangen und bekommen.

    Fehlender Wettbewerb führt das zu höheren Preisen und oft zu höheren Handelsspannen und Gewinnen.
    Das hat nichts mit hohem Abgaben- und Steuerniveau zu tun, das hat mit der Bequemlichkeit der Konsumenten zu tun.
    Da wird auch Brüssel nicht helfen.
    Was Österreich fehlt ist Wettbewerb.
    Wer investiert schon in ein Land auf dem absteigenden Ast ohne Perspektiven?
    Das ist dann aber ein Versagen der Politiker in diesem Land.
    Und da sind SPÖ und ÖVP federführend, wenn es um die Vernichtung des Wirtschaftsstandortes geht.

    Und die werden immer wieder gewählt.

  10. matthias (kein Partner)
    08. November 2014 10:18

    OT:

    Putinversteher als deutsches Unwort nominiert.

    http://www.orf.at/#/stories/2252913/

  11. McErdal (kein Partner)
    08. November 2014 10:00

    Ich finde weder beim Artikel, noch unter den Postings ein Argument, welches die höheren Preise rechtfertigt. Diese höheren Preise betreffen aber nicht nur die Drogeriemärkte, das zieht sich generell für fast alle Branchen durch !! Der größte Schwachsinn ist es die Mehrwertsteuer dafür verantwortlich zu machen!
    Bei Lebensmittel in BRD 7% in Ö 10% Differenz 3 %
    alles andere in BRD 19% in Ö 20% Differenz 1% was soll das blöde Argument ???? Die Lohn(neben)kosten können's aber auch nicht sein! Wenn wir in Österreich hohe Lohnnebenkosten haben - verdienen die Deutschen mehr !!
    Welche Leute in der AK bzw ÖGB hocken über solche Heuchler brauchen wir gar nicht erst reden!

    • Torres (kein Partner)
      08. November 2014 11:19

      Doch, das Hauptargument hat Unterberger - zumindest indirekt - schon angesprochen: die fehlende Konkurrenz. "Indirekt" deswegen, da es ja durchaus Konkurrenz gäbe (z.B. zwischen den großen Lebensmittelketten), doch sprechen die sich ungeniert gegenseitig die (hohen) Preise ab, während die Bundeswettbewerbsbehörde, die ja genau das verhindern und bestrafen soll, den Schlaf des Gerechten schläft; dort sitzen, unter Generaldirektor Thanner, hochbezahlte Juristen und andere Fachleute und tun - nichts. Wie sonst ist es zu erklären, dass etwa alle Grundnahrungsmittel sowohl bei den Diskontern (Hofer, Lidl) als auch bei den ansonsten hochpreisigen Ketten (Billa, Spar) auf den Cent genau dasselbe kosten (natürlich wesentlich mehr als bei genau den gleichen Ketten in Deutschland) und bei Preisänderungen diese überall genau am selben Tag erfolgen?

  12. Francois Villon (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      08. November 2014 10:00

      Was gibt es denn in den Drogerien Lebenswichtiges zu kaufen? – Außer vielleicht Zahnbürste und –pasta, Hundefutter und Seife? Ob sich jemand für seine Kriegsbemalung und betörenden Düfte ein Vermögen abknöpfen läßt, ist mir im Grunde ziemlich gleichgültig. Sie bezahlen halt Deppensteuer; gut so.

      Und wer die „Drogerien“ sind, wurde auch erwähnt: Bipa und DM, also Handelskonzerne, die alle anderen Konkurrenten längst an die Wand gedrückt haben. Aber nicht nur in dieser Branche, in nahezu allen anderen auch, was zur Entleerung der Städte mit gespenstischen Auslagen geführt hat und jenen Konsumtempeln an den Stadträndern.

      Es kommt mir nicht vor, daß dies ein Gewinn für die Gesellschaft ist. Aber es scheint die unausweichliche Konsequenz mangelnder Raumordnung einerseits (immer diffamiert als bürokratische Hemmnisse unternehmerischen Handelns) und des enthemmten, ach so liberalen (= ruinösen) Wettbewerbs zu sein. Konzentration, Fläche, Öffnungszeiten, Einkaufskonditionen, Parkplätze, etc. bringen jene Wettbewerbsvorteile, die die ehemals kleineren Einzelhandelsgeschäfte zum Aufgeben zwangen – und nun verödete Innenstädte hinterließen. Die Dönerbuden oder Wettbüros, Copy-Shops und kurzfristigen Ramschbuden sind der Ersatz.

      PS: die höheren Löhne und Steuern mögen auch mitursächlich sein, aber - wie hier schon erwähnt: es geht nicht die billigsten Preise und die besten Löhne zugleich haben zu wollen.

  13. senfdazugeber72 (kein Partner)
    08. November 2014 08:02

    Warum wird in der Öffentlichkeit immer so getan als wären hohe Preise ein Problem. Hohe Preise bedeuten, dass Unternehmen Geld verdienen und in der Lage sind vernünftige Gehälter und Löhne zu zahlen.

    Die Idee das Preisniveau von Ungarn zu erreichen und gleichzeitig das Gehaltsniveau der Schweiz - und so muss man die Arbeiterkammer in ihren Forderungen verstehen, ist völlig abwegig.

    Wer einen Mindestlohn fordert muss auch eine Mindestproduktivität fordern, denn das Eine geht nicht ohne das Andere. Wir sollten schleunigst beginnen für höhere Preise zu kämpfen. Das wäre viel sinnvoller als die lamentiererei darüber.

  14. Lieber Augustin
    06. November 2014 23:45

    Drogerien dürfen keine Apothekerpreise verlangen!
    Das dürfen nur Apotheken!

  15. Anton Volpini
    06. November 2014 23:29

    Tatsächlich sind die Endverbraucherpreise in Österreich höher als in Deutschland.
    Das liegt zum einen an der höheren Mehrwertsteuer!

    Aber das ist nur der kleinere Teil.
    Der größere Teil liegt in den höheren Lohnkosten in Österreich, verursacht durch höhere Lohnnebenkosten. Solche Lohnnebenkosten, die durch Arbeitnehmer bezahlt werden und andere, die durch die Arbeitgeber bezahlt werden.

    Und jetzt kommt die unglaubliche Chuzpe mit der AK-Funktionäre und deren eineiige Gewerkschaftszwillinge die österreichischen Konsumenten seit Jahren mit deren Preisvergleichsaktionen an der Nase herumführen.

    In all den Institutionen, wie Sozialversicherungen, Pensionsversicherungen, Arbeitslosenversicherung und Allgemeine Unfallversicherung, die die Lohnnebenkosten ausmachen, sitzen deren Vertreter bestimmend mit Mehrheit drinnen. Nicht nur, daß diese Funktionäre dort zum eigenen Vorteil schmarotzen, sie sorgen auch dafür, daß das AMS für Umschulungskurse genug Geschäft bekommt und die AUVA mittlerweile mehr als 80% volkswirtschaftliche Arbeit erledigt.

    Im Parlament haben dieselben Vertreter die bestimmende Mehrheit und zementieren diesen Mißstand. Was für eine Heuchelei!

  16. kritikos
    06. November 2014 22:43

    Man kann der Arbeiterkammer und deren "Experten" doch nicht unterstellen, objektiv zu untersuchen, zu analysieren und zu melden! Und wenn Fragen gestellt werden, dann doch nur solche, die in das schon as priori feststehende Ergebnis hineinpassen!

  17. dssm
    06. November 2014 17:21

    Das einzige was in diesem Zusammenhang interessiert, ist der Gewinn dieser Unternehmen!

    Ist der utopisch hoch, so ist der Wettbewerb gestört. Ist der eher bescheiden oder gar negativ, so werden diese Preise wohl eine andere Ursache haben. Der erste Fall sollte zu einer Prüfung durch den Staatsanwalt führen!

    Und nun die lustige Beobachtung. Die beiden ‚Grossen’, bipa und dm haben in schönen Pressekonferenzen ihre Zahlen präsentiert. Aber das Wort „Gewinn“ (oder halt Verlust) kommt in allen Artikeln darüber nie (!!!) vor. Da wird von Umsatz, von Investition, von Mitarbeiterstand usw. geschwafelt, aber die wichtigste Zahl bleibt immer unerwähnt. Liebe Journalisten, insbesondere der Sorte Wirtschafts’experte’, geht es euch noch gut?

    Sollten auf den Bilanzkonferenzen die Gewinne wirklich nicht erwähnt worden sein (warum hat dann keiner gefragt?), so kann man via Handelsgericht, KSV, Creditreform oder AKV sehr leicht diese Zahl ermitteln und seinen Lesern mitteilen.

    Also bevor hier über Monopole, fehlende Konkurrenz, Steuern, Mieten, Personalkosten oder sonst etwas die Empörungswelle läuft, würde ich empfehlen, erst die Hausaufgaben machen und dann, anhand konkreter Zahlen eine Diskussion beginnen.

    • Haarspalter
      07. November 2014 13:13

      Fragen können Sie nach dem Gewinn und man wird Ihnen auch gerne den Bilanzgewinn nennen, schliesslich muss er in einer Bilanz ja ausgewiesen werden und diese wird veröffentlicht. Klüger werden sie daraus aber nicht werden, denn die Gewinnermittlung beruht zu einem wesentlichen Teil auf Bewertungen, für die zwar Vorschriften bestehen, die allerdings teils widersprüchlich sind, aber jedenfalls eine grosse Bandbreite zulassen, hinzu kommen Konzernverflechtungen mit Verrechnungsvorgängen, sodass Gewinne je nach Bedarf ausgewiesen oder versteckt werden können. Selbst erfahrene Analysten sind bei ihren Auswertungen auf die Erläuterungen des Bilanzerstellers angewiesen.

      Fazit: Fehlender Wettbeweb ist durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch den Staatsanwalt.

    • dssm
      07. November 2014 18:56

      @Haarspalter
      Ob diese beschriebenen Bewertungsreserven überhaupt da sind, hängt nicht zuletzt vom gewählten Buchhaltungsstandard ab, das ist aber Handelsrecht!

      Dies hat aber nichts mit dem zu versteuernden Gewinn zu tun, da lässt sich das Finanzamt auf keine Diskussionen ein. Da kann man vielleich eine Sache schneller oder langsamer abschreiben, damit tut man aber nur den Gewinn über die Jahre anders verteilen.
      Sollten Sie aber einen Weg wissen, wie man legal(!) auf Dauer(!, also über die nächste Prüfung hinweg) weniger Gewinn ausweist als man tatsächlich macht, dann bitte teilen Sie uns dies mit - in diesem Forum gibt es eine ganze Reihe von Unternehmern!

  18. Josef Maierhofer
    06. November 2014 15:20

    Der Arbeiterkämmerer wird immer 'noch mehr' schreien, auch wenn sein Bauch schon kugelrund ist und der Konsumsumpf bis zu seinen Nasenlöchern reicht und das bezüglich Abgaben und Propaganda.

    Werfen wir bei den nächsten Wahlen diese leeren Hülsen weg !

  19. Brigitte Imb
    06. November 2014 15:11

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4587266/Warnsignal_Osterreich-sturzt-als-Standort-ab

    In diesem Artikel ist alles gesagt, aber das wird unseren unterbelichteten Politikern conchita sein, denn für sich selber werden sie schon (mit Steuergeld) vorgesorgt haben.





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