Right is right and left is wrong!

Lesezeit: 5:00

Ressourcenknappheit bedinge die Notwendigkeit, soziales Leben unter eine allgemeine Ordnung zu stellen: Der Ökonom Hans-Hermann Hoppe befasste sich bei einer Tagung seiner „Property and Freedom Society“ mit der Bedeutung von rechts und links im (eindimensionalen) politischen Ordnungsschema. Eine solche Ordnung diene dazu, den Menschen zu ermöglichen, in Frieden miteinander zu leben.

Selbst wenn wir im Garten Eden lebten, wo es alle materiellen Güter im Überfluss gibt, wäre eine solche Ordnung unerlässlich, weil auch hier – hinsichtlich Zeit und Raum – Knappheit herrsche. Selbst im Paradies wären Entscheidungen hinsichtlich der zeitlichen Reihenfolge nötig, in welcher Wünsche verwirklicht werden. Da sich etwa zwei Personen in einem begrenzten Raum zur selben Zeit nicht an derselben Stelle befinden könnten, wäre zur Konfliktvermeidung eine entsprechende Ordnung notwendig.

Die eindeutige Unterscheidung zwischen Mein und Dein sei in einer von Knappheit gekennzeichneten Welt eine entscheidende Voraussetzung dafür, betont Hoppe. Privates Eigentum bilde den Schlüssel. Privateigentum sei keine willkürliche Konstruktion, keine bloße Fiktion, sondern a priori wahr. Jedermann sei Eigentümer seines eigenen Körpers (John Locke hat diese Idee in seiner „Zweiten Abhandlung über die Regierung“ 1689 erstmals ausgeführt). Diese Tatsache sei nicht zu bestreiten, ohne sich dabei in einen logischen Widerspruch zu verstricken; Die Existenz privaten Eigentums somit unwiderlegbar bewiesen.

Die grundsätzliche Unterscheidung zwischen links und rechts sieht Hoppe in der Anerkennung oder Ablehnung der Existenz individueller Unterschiede zwischen den Menschen. Für Rechte existierten derartige Unterschiede – auch solche hinsichtlich deren geistiger Fähigkeiten und der daraus resultierenden Konsequenzen. Diese Unterschiede seien – ob mit oder ohne den Einsatz von Gewalt – nicht aus der Welt zu schaffen.

Linke sähen das anders. Für sie resultierten allfällige Unterschiede ausschließlich aus Glück und Zufall (z. B. Ort der Geburt und Herkunft). Da das so sei, müssten derart „ungerechte“ Unterscheide (gewaltsam) eingeebnet werden.

Aus dem bisher Gesagten würde klar, dass libertäres Denken mit rechten Positionen kompatibel, mit linken dagegen unvereinbar sei. Linke Positionen stünden in direkter Opposition zu privatem Eigentum. In einem linken System hätten die Machteliten darüber zu entscheiden, wer „glücklich“ ist und wer nicht und welche Maßnahmen zum Ausgleich dieser „Ungerechtigkeiten“ zu ergreifen seien.

Da aber, bedingt durch menschliches Handeln, tagtäglich neue Ungleichheiten auftreten würden, wären unentwegte Interventionen unumgänglich. Der fortgesetzte (gewaltsame) Ausgleich von Ungleichheiten führe zwangsläufig zu einer totalitären Kontrolle durch den Staat.

Hoppe erläutert die praktische Unmöglichkeit eines „linken Libertarismus“ anhand der Haltung zur Frage der Immigration. „Linkslibertäre“ argumentierten auf Basis der „Menschenrechte“ pro unbeschränkte Immigration. Rechtslibertäre dagegen auf Basis des Eigentumsrechts dagegen. Privateigentum impliziere Diskriminierung. Es bedeute exklusive Nutzung, das heiße, bestimmte Menschen von seinem Gebrauch ohne weitere Begründung ausschließen zu können.

Da in einer Privatrechtsgesellschaft kein „Gemeineigentum“ – auch nicht an Grund und Boden – bestehe, sei der Aufenthalt daher nur mit Zustimmung des jeweiligen Eigentümers möglich. Eine (Massen-)Immigration gegen den Willen der Grundeigentümer könne somit unmöglich stattfinden. Der Staat als Anwalt der Bürger und Steuerzahler habe auf dem „Vollkostenprinzip“ zu bestehen und Zuwanderung auf öffentlichen Grund nur gegen vollen Aufwandsersatz zuzulassen.

Tatsächlich aber geschehe das genaue Gegenteil. Für die Volkswirtschaft unbrauchbare Immigranten würden sonder Zahl ins Land gelassen und die Kosten für deren Versorgung (in einem Akt der Untreue) den Steuerzahlern aufgebürdet. Da der ungezügelte Zuzug von nicht sinnvoll zu beschäftigenden Immigranten den Wohlfahrtsstaat an den Rand des Kollaps bringe, würde am Ende ein noch stärkerer Staat – zur Durchsetzung noch härterer Enteignungsmaßnahmen gegen die Bürger – notwendig.

Das von „Linkslibertären“ immer wieder vorgebrachte Argument, dass nicht nur Staatseigentum, sondern auch Privateigentum unrechtmäßig bestehen könne, sei grundsätzlich korrekt. Jedoch trage in jedem Fall der Ankläger (in diesem Fall derjenige, der behauptet, ein privater Eigentumstitel bestünde unrechtmäßig) die Beweislast. In jedem Fall zähle der ältere Titel.

 „Linkslibertäre“ sähen weder ein Problem im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten, noch darin, „affirmative actions“ zu ergreifen. Dabei würde jedoch übersehen, dass die Definition diskriminierter und daher angeblich schutzwürdiger Minderheiten der völligen Willkür der herrschenden Eliten überlassen bleibe. In aller Regel liefen alle Antidiskriminierungsmaßnahmen in der Praxis auf die Benachteiligung weißer, heterosexueller Männer hinaus…

Nach dem Motto „divide et impera“ hätten die herrschenden Eliten die Schwächung und letztlich die Beseitigung aller mit dem Staat konkurrierenden Organisationen auf ihre Fahnen geschrieben. Ganz oben auf der Agenda stehe die Familie (die auch schon Karl Marx als Erzfeind des „Fortschritts“ identifiziert hat).

Eine konsequente Antidiskriminierungspolitik führe zu diesem Ziel. Der Staat mache sich zum Anwalt der angeblich Diskriminierten und zugleich zu deren Vollstrecker. Die Gesellschaft würde damit in ihre kleinsten Teile aufgelöst – jedermann folglich zum Klienten und Komplizen des Staates – im Kampf gegen alle anderen Individuen, die um willkürlich verteilte Wohltaten konkurrierten.

Deklariere Etatisten seien realistischer als „Linkslibertäre“. Erstere wollten weiterhin ihre Pfründe genießen und freuten sich daher über jede Hilfe („linkslibertärer“) nützlicher Idioten.

Rechtslibertäre seien keine Kulturrelativisten. Niemals sollte der Fehler begangen werden, Staat und Volk miteinander zu verwechseln.

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2014 09:44

    Interessanter Beitrag - danke!
    Mit dem Slogan "Gerechtigkeit!" werden erst recht Ungerechtigkeiten geschaffen.
    Kann es gerecht sein, z.B. schlechten Schauspielern die gleiche Gage zu zahlen, wie den besten ihres Faches?
    Soll ein guter Kaufmann einen Teil seines Gewinns mit schlechten Kaufleuten teilen, nur damit ausgleichende Gerechtigkeit hergestellt wird?
    Die von den Linken lautstark geforderte Frauenquote ein Mittel zu voller Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen? Was ist dann mit den anderen Ungerechtigkeiten: Quoten für Alt und Jung, für Heteros und Heterophobe, für Christen, Muslime und Atheisten, für Radfahrer und Vignettenzahler ...?
    Mein Gott, ich werde depressiv, wenn ich all diese Ungerechtigkeiten in unserem Land betrachte ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2014 01:28

    Ein überaus wertvoller gedanklicher Ansatz, demaskiert er doch den Versuch, im Wege sich selbst so bezeichnender 'Linksliberaler' die Quadratur des Kreises zu vollbringen, als politische Scharlatanerie. Links und liberal geht eben nicht - die Entscheidung lautet immer - Freiheit oder Zwang, Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung, Privat oder Staat, Individualität oder Anpassung. Der Staat hat seine Rolle als Anbieter von Sicherheitsleistung und ordnungspolitischer Minimalerfordernisse sich auf sein Minimum zu beschränken - daß er gegenwärtig das genaue Gegenteil darstellt, ist der tägliche Nachweis der von uns (noch immer) tolerierten (jedoch stetig wachsenden) Unfreiheit.

    Bis uns dann eines Tages der Kragen platzt.

    Dann sollten wir die Festplatten mit den Namen all jener finden, die uns den Weg zur Knechtschaft gewiesen haben. Sie werden wohl ab und an Verantwortung zu nehmne haben, für das große Strafgericht daß über sie hereinbrechen wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2014 11:25

    Wieder eine gute und leicht verständliche Zusammenfassung eines Referates von Andreas Tögel.
    Wenn man Karl Marx und andere liest, dann sieht man oberflächlich manche glaubwürdige Ideen, welche aber für uns Menschen nicht praxistauglich sind. Denn in Wirklichkeit stellen sich diese Führer nicht - wie Jesus Christus - hinter die Armen und Friedfertigen, sondern finden nur die eigene Ideologie als den richtigen Weg. Für mich waren auch die Nationalsozialisten immer links angesiedelt, denn - wie schon der Name sagt - hatten sie linkes, diktatorisches Gedankengut.

    Auch wenn der Kommunismus und die "Diktatur des Proletariats" nun Geschichte sind und die ehemaligen Sozialisten sich nun Sozial"demokraten" nennen, wird es immer solche Verfechter extrem linker Ideologien geben. In Nordkorea, Kuba, Simbabwe und einigen anderen Ländern herrschen immer noch solche Machthaber mit "demokratischen Mäntelchen".

    Leider gibt es immer wieder Nostalgiker, welcher Diktatoren, wie Stalin, Hitler, Pinochet, Mussolini, Amin, Franco, Mao Zedong, Pol Plot, Gaddafi, Hussein, Ceausescu usw. nachtrauern und sich solche "starke Männer" wünschen. Alle diese Leute hatten Günstlinge und Speichellecker um sich geschart, um ihre Position zu festigen. Diesen Leuten ist es dabei auch nicht schlecht ergangen. Der Rest wurde aber unterdrückt und ggfs. ausgerottet.


alle Kommentare

  1. Greta (kein Partner)
  2. Patricia (kein Partner)
  3. Diego (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:39

    A prvoicatove insight! Just what we need!

  4. Sanny (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:41

    It's a pleasure to find such rantiialoty in an answer. Welcome to the debate.

  5. J.Scheiber (kein Partner)
    24. September 2014 12:53

    Ich habe nicht einen Körper, ich bin ein Körper! Das cartesianische Missverständnis der totalen Trennung von res cogitans und res extensa ist im Lichte der Neuen Physik, spätestens seit der siebenten Solvay-Konferenz 1927 nicht mehr haltbar.
    1927 war auch sonst im Hinblick auf die linken und rechten Neuzeit-Ideologien interessant und zwar durch die Veröffentlichung von "Sein und Zeit", womit Heidegger alle modernen individualistischen und kollektivistischen Selbstermächtigungsfantasien zertrümmert hat.

    Die wahre Begründung des Eigentums finden wir bei Hegel, für ihn ist Eigentum die Bedingung der Möglichkeit von Freiheit.

    • J.Scheiber (kein Partner)
      24. September 2014 12:54

      Eigentum ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung der Freiheit, denn die Freiheit muss erst befreit werden. Daher gibt es auch nur in christlichen Breitengraden Freiheit, etwas, was Liberale und Libertäre, ob links oder rechts nie verstehen werden, daher bedroht uns auch das Kapitalismus-Monster von rechts und das Bürokratiemonster von links - und zwar gleichzeitig.

      Das Eigentumsrecht gegen den linken Menschenrechtsuniversalismus in Stellung zu bringen ist irgendwie putzig, da ist aber ein fundamentaleres Problem dahinter. Es geht darum, ob es nicht auch neben den universalistischen Individualrechten auch ein universales Recht von Partikularitäten, sagen wir von Völkern und Nationen gibt. Dass es so etwas nicht gibt, darin sind sich Sozintern und Libintern aber einig. Deswegen ist für uns libertär- Links und libertär-Rechts Jacke wie Hose, beide Seiten sind menschenfeindliche Ideologien die an der Abschaffung des Menschen und an seiner Versklavung miteinander verschränkt arbeiten.

      Der Mensch ist nach Platon ein politisches Wesen, das heißt, dass der Mensch nur in der organisierten politischen Gemeinschaft zu seiner vollen Wesensentfaltung kommt. Daher müssen wir für das Recht des Partikularismus kämpfen, für die Bedingung der Möglichkeit menschlicher Freiheit – gegen libertär Links und libertär Rechts.
      Ein Glück ist noch, dass bei weitem nicht alle Linken und Rechten libertäre sind.

    • Andreas Tögel
      25. September 2014 10:32

      Sehr geehrter Herr Scheiber,
      Ihr Einwand bezüglich des Körpers geht ins Leere. Für Lockes Idee, bzw. deren Anwendung durch die Libertären, spielt es keine Rolle, ob man einen Körper hat oder ob man einer ist.

      Es will mir einfach nicht in den Kopf, weshalb Sie so sehr darauf bestehen, Rechte und Linke gleichzusetzen. So wenig riesengroß und winzigklein, brennheiß und saukalt „gleich“ sind, so wenig sind es libertäre und sozialistische Ideen (bzw. die Konsequenzen deren Umsetzung).

      Egal, ob Sie ein lineares oder ein flächiges politisches Ordnungsschema hernehmen – es liegen Welten zwischen Sozialisten und Libertären. Im von mir bevorzugten, zweidimensionalen Schema, das auf der Abszisse vom Kollektiv zum Individuum und auf der Ordinate von der Freiheit zur Ordnung reicht, finden sich die Herren Stalin und Hitler vereint im dritten Quadranten, während Hayek, Mises und Rothbard im ersten Quadranten anzutreffen sind – also in der entgegengesetzten Ecke.

      Daß Eigentum eine unabdingbare Bedingung für die Freiheit ist, steht ja wohl außer Streit. Daß die Idee der Freiheit in christlichen Landen ihre besten Theoretiker gefunden hat, ebenfalls. John Locke etwa war ein gottesfürchtiger Mann (wenngleich auch ein Katholikenfresser). Ich sehe weit und breit keinen Widerspruch zwischen Christentum und Libertarismus. Führende Köpfe der US-Libertarians sind Christen, andere wiederum Agnostiker. Ich habe über das Thema Religion innerhalb dieses Lagers jedenfalls noch niemals einen Disput erlebt.

      Was Sie als „Kapitalismus-Monster“ bezeichnen, ist in Wahrheit Korporatismus und / oder Planwirtschaft – exakt das, was Libertäre vehement bekämpfen - wie etwa der 2012 verstorbene Roland Baader, der dafür den Begriff „Geldsozialismus“ geprägt hat.

      Was in aller Welt ein „Recht von Völkern und Nationen“ sein soll, konnte schon Herr Romig niemals schlüssig erklären. Würde mich sehr überraschen, wenn es Ihnen gelänge. Den Libertären die „Abschaffung des Menschen“ vorzuwerfen, ist geradezu grotesk. Nicht umsonst heißt ein für libertäres Denken entscheidendes Hauptwerk „Human Action“. Es geht nur und ausschließlich um den Menschen, nicht um Gesellschaftsutopien oder abstrakte Konstrukte.

      Bezeichnend, daß Sie Platon, den antiken Erfinder des Totalitarismus und nicht etwa Aristoteles´ mit seinem “Zoon politikon“ zitieren. Kein Libertärer stellt in Abrede, daß erst die Gemeinschaft den Menschen zum Menschen macht. Auch hier gilt: weit und breit kein Widerspruch zu einem christlichem (katholischen) Weltverständnis…
      Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

  6. Helmut Oswald
    24. September 2014 01:28

    Ein überaus wertvoller gedanklicher Ansatz, demaskiert er doch den Versuch, im Wege sich selbst so bezeichnender 'Linksliberaler' die Quadratur des Kreises zu vollbringen, als politische Scharlatanerie. Links und liberal geht eben nicht - die Entscheidung lautet immer - Freiheit oder Zwang, Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung, Privat oder Staat, Individualität oder Anpassung. Der Staat hat seine Rolle als Anbieter von Sicherheitsleistung und ordnungspolitischer Minimalerfordernisse sich auf sein Minimum zu beschränken - daß er gegenwärtig das genaue Gegenteil darstellt, ist der tägliche Nachweis der von uns (noch immer) tolerierten (jedoch stetig wachsenden) Unfreiheit.

    Bis uns dann eines Tages der Kragen platzt.

    Dann sollten wir die Festplatten mit den Namen all jener finden, die uns den Weg zur Knechtschaft gewiesen haben. Sie werden wohl ab und an Verantwortung zu nehmne haben, für das große Strafgericht daß über sie hereinbrechen wird.

  7. Gerhard Pascher
    23. September 2014 11:25

    Wieder eine gute und leicht verständliche Zusammenfassung eines Referates von Andreas Tögel.
    Wenn man Karl Marx und andere liest, dann sieht man oberflächlich manche glaubwürdige Ideen, welche aber für uns Menschen nicht praxistauglich sind. Denn in Wirklichkeit stellen sich diese Führer nicht - wie Jesus Christus - hinter die Armen und Friedfertigen, sondern finden nur die eigene Ideologie als den richtigen Weg. Für mich waren auch die Nationalsozialisten immer links angesiedelt, denn - wie schon der Name sagt - hatten sie linkes, diktatorisches Gedankengut.

    Auch wenn der Kommunismus und die "Diktatur des Proletariats" nun Geschichte sind und die ehemaligen Sozialisten sich nun Sozial"demokraten" nennen, wird es immer solche Verfechter extrem linker Ideologien geben. In Nordkorea, Kuba, Simbabwe und einigen anderen Ländern herrschen immer noch solche Machthaber mit "demokratischen Mäntelchen".

    Leider gibt es immer wieder Nostalgiker, welcher Diktatoren, wie Stalin, Hitler, Pinochet, Mussolini, Amin, Franco, Mao Zedong, Pol Plot, Gaddafi, Hussein, Ceausescu usw. nachtrauern und sich solche "starke Männer" wünschen. Alle diese Leute hatten Günstlinge und Speichellecker um sich geschart, um ihre Position zu festigen. Diesen Leuten ist es dabei auch nicht schlecht ergangen. Der Rest wurde aber unterdrückt und ggfs. ausgerottet.

  8. Politicus1
    23. September 2014 09:44

    Interessanter Beitrag - danke!
    Mit dem Slogan "Gerechtigkeit!" werden erst recht Ungerechtigkeiten geschaffen.
    Kann es gerecht sein, z.B. schlechten Schauspielern die gleiche Gage zu zahlen, wie den besten ihres Faches?
    Soll ein guter Kaufmann einen Teil seines Gewinns mit schlechten Kaufleuten teilen, nur damit ausgleichende Gerechtigkeit hergestellt wird?
    Die von den Linken lautstark geforderte Frauenquote ein Mittel zu voller Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen? Was ist dann mit den anderen Ungerechtigkeiten: Quoten für Alt und Jung, für Heteros und Heterophobe, für Christen, Muslime und Atheisten, für Radfahrer und Vignettenzahler ...?
    Mein Gott, ich werde depressiv, wenn ich all diese Ungerechtigkeiten in unserem Land betrachte ...





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