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Neue Konkurrenz für Bahn und Taxler

Jeder, der etwa nach einem Besuch bei den Salzburger Festspielen noch heimreisen will, weiß: Selbst die Konkurrenz durch einen zweiten Betreiber (wenigstens) auf dieser einen Strecke ändert nichts daran: Entweder man bleibt vor Ort oder man muss quer durch Salzburg zum Bahnhof oder man muss nächtens den eigenen Pkw 300 Kilometer steuern. In Deutschland hingegen erlebt der Bus gerade für solche Verbindungen eine unglaubliche Renaissance.

Daher wird es auf den Konsumenten, nicht die Gewerkschaft abgestimmte Busverbindungen bald auch hierzulande in noch viel größerem Umfang geben. Wo eine Nachfrage, da setzt sich in der Marktwirtschaft ein Angebot durch. Auch wenn sich die Fast-Noch-Monopolisten mit allen möglichen Tricks heftig dagegen wehren. Es gibt fast immer eine Konkurrenz – auch wenn sie bisweilen anders kommt als erwartet.

Das ist eine exzellente Bestätigung der Marktwirtschaft. Busse sind unabhängig von bisweilen weit entfernten Bahnhöfen. Sie gehen viel flexibler auf Kundennachfrage ein. Ihretwegen wird nicht ein ganzer Zug in Bewegung gesetzt, sondern eben nur ein Fahrzeug. Sie können sehr bequem sein. Sie sind umweltmäßig dem Pkw überlegen. Und sie sind viel billiger als die Bahn.

Daher hat sich in Deutschland der Fernbus mit sensationellem Erfolg durchgesetzt (der Bahn sind dort schon 50 Millionen Umsatz jährlich entschwunden). Amerika ist sowieso großteils nur durch Busse bereisbar. Mit Sicherheit wird sich auch in Österreich der Fernbus durchsetzen.

Umso wahnsinniger ist es, wenn jetzt zwischen Graz und Klagenfurt ein riesiger Tunnel samt langen Vorlaufrouten gebaut wird. Weil es ein Kärntner Landeshauptmann so wollte. Die paar Personen, die zwischen diesen beiden Städten reisen, füllen höchstens zwei oder drei Busse. Die Steuerzahler würden sich einen zweistelligen Milliarden-Betrag ersparen (mehr als die ganze Hypo kostet!). Es ginge sich sogar eine Steuerreform für zwei Jahre aus, ohne dass anderswo wieder eine neue Steuer eingeführt werden müsste.

Noch vehementer als die Bahn wehren sich die Besitzer von Taxis gegen eine andere private Konkurrenz, gegen das weltweit boomende Buchen von Privatautos via App. Generationenlang sind besonders in Österreich die Geschäfte der sauteuren Taxis durch Gesetze und Regeln geschützt worden. Aber auch in Österreich werden Taxler erfahren, dass die private Konkurrenz flexibler ist. Selbst wenn sich die Taxler – etwa in Wien – großkoalitionär aufgestellt haben. Selbst wenn sie etwa eine Fahrt zum Flughafen noch immer zu einer Geheimwissenschaft machen, sofern es Passagiere halbwegs preisgünstig haben wollen. Selbst wenn sie bei Ausländern das Geforderte auch tatsächlich abkassieren.

Dabei können heutige Taxilenker – die einst jede Gasse gefunden haben – oft nicht einmal ein GPS-Gerät bedienen, sondern nur nach dem Prinzip fahren: „Du sagen, ich fahren.“ Oder sie kommen einfach gar nicht an schwierigere Bestellorte.

In vielen Ländern hat sich zur Freude, zur Ersparnis der Konsumenten der Wettbewerb durchgesetzt, vor allem mit Hilfe von Apps. Daher wird es wohl auch in Österreich bald so sein.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 01:26

    Auf eine Busreise verzichte ich gerne. Mich wird man nur sehr schwer und mit Gewalt in einen Fernbus bringen. Ich bin sehr froh, wenn es noch irgendwo Bahnverbindungen gibt. Schade, daß das Bahn-NETZ schon so weit ruiniert worden ist. Den Weg zum nächsten Bahnhof lege ich dabei gerne zurück. Die Bahn hat gegenüber Bus und Flugzeug viele Vorteile:

    a) Die Reise ist bequem. Man kann sich bewegen. Man kann während der Fahrt viel erledigen. Man kann Zeitungen oder Bücher lesen. Man kann am Computer arbeiten. Man kann dinieren. Man kann die Reisezeit sehr sinnvoll nutzen. All das ist in einem Bus nicht möglich. In einem Bus ist es beengt. Er rüttelt und schüttelt.

    b) Die Reise ist sicher. Selbst wenn dem Lokführer ertwas passiert, gibt es Sicherheitsvorrichtungen, die den Zug zum Stillstand bringen. Ein Herzinfarkt des Busführers führt in den meisten Fällen zu einem größeren Unfall. Leider reduziert man bei Bussen auf Kosten der Fahrgäste immer mehr die Sicherheitsanforderungen. Der Wettbewerb wird dadurch sehr verzerrt.

    c) Die Bahn ist hinsichtlich Energiequelle viel unabhängiger und umweltfreundlicher. Ein Eisenbahnzug kann mit Kohle, Verbrennungsmotoren und elektrisch z.B. aus Wasserkraft betrieben werden. Eine Omnibus ist kaum sinnvoll mit einem anderen Antrieb als mit einem Verbrennungsmotor betreibbar.

    d) Die Eisenbahn ist schneller. Die Magistralen lassen größere Geschwindigkeiten zu, als auf einer Straße möglich sind.

    e) In einem Eisenbahnzug können größere Mengen an Gütern bzw. Personen mit weniger Aufwand und weniger Personal je Transportguteinheit transportiert werden als auf der Straße, solange man nur das System Eisenbahn sinnvoll betreibt und nicht ruiniert.

    f) Gegenüber dem Flugzeug erspart man sich die langen Anreisewege zum meist weit außerhalb liegenden Flughafen, die Eincheckprozeduren etc.

    g) Bei der Eisenbahn gibt es bequeme Schlafwagen, teils sogar mit eigenem Bad und Brause im Abteil.

    Gerade das alte, europäische Eisenbahnsystem bot Reisemöglichkeiten und Reisekomfort, den ich in Amerika schmerzlich vermißt habe und vermisse. Leider hat man bei uns bereits viel davon zerstört und vertreibt die Kunden.

    Man braucht nur in die Schweiz zu schauen, wie ein gut funktionierendes Eisenbahnnetz auch von den Fahrgästen angenommen wird und wesentlich zur Entlastung der Verkehrswege beiträgt. Die Schweiz könnte für uns ein Vorbild sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 16:25

    Verzeihung , aber noch ein OT:
    http://wien.orf.at/news/stories/2663500/

    6 (sechs) Monate BEDINGT gibt es für einen im Ausland bereits Vorbestraften für:
    schwerer Körperverletzung, versuchter schwerer Körperverletzung, sowie versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt.
    Mutmassliche Taten:
    Mit einer Fahnenstange aus Holz schlug er demnach auf eine Sperrkette der Polizei ein und traf die Beamtin, die eine Prellung am rechten Handgelenk erlitt.
    Auch Steinwürfe gegen namentlich nicht mehr feststellbare Polizisten bei einer weiteren Demonstration am 17. Mai ahndete das Gericht als versuchte schwere Körperverletzung.

    Unser Staat und seine Polizisten sind halt nicht mehr ein besonders schützenswertes Gut ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 16:18

    OT - eine Nachlese zum BURES-Tagebuch:

    Schier unüberschaubar sind die "Liierungen" innerhalb der roten Reichshälfte!
    Doris Bures war 24 Jahre lang mit dem Medienmanager Wolfgang Jansky liiert, von dem sie sich Anfang 2008 in Freundschaft trennte.

    STANDARD-5.10.2011:
    HEUTE wurde 2004 von Wolfgang Jansky gegründet, der einst Pressesprecher Faymanns als Wohnbaustadtrat war. Wolfgang JANSKY ist gemeinsam mit Dr. Eva DICHAND Geschäftsführer des HEUTE
    Pressesprecherin von Faymanns engstem Vertrauten, Staatssekretär Josef Ostermayer, ist Janskys Lebensgefährtin Elvira Franta, die auch für die Inseratenvergabe des Kanzleramts zuständig ist.
    Das Jobangebot für die Kanzlergattin Martina-Ludwig-FAYMANN kam laut Falter direkt von Heute -Geschäftsführer Wolfgang Jansky. Ludwig-Faymann sieht in der beruflichen Verbindung zu Heute kein Problem. "Ich habe mein Leben lang als Journalistin gearbeitet. Habe ich jetzt Berufsverbot, weil mein Mann Kanzler ist?", wird sie vom Falter zitiert.
    Wolfgang JANSKY ist gemeinsam mit Dr. Eva DICHAND Geschäftsführer des HEUTE

    Ja, ja, - was zählt ist der Mensch ...

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 21:34

    Off Topic:

    Parlament: Bures bekommt aufgewertetes Präsidentenamt - Die Präsidentin des Nationalrats wird künftig auch Untersuchungsausschüsse leiten und damit eine deutlich wichtigere Rolle spielen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3856339/Parlament_Bures-bekommt-aufgewertetes-Praesidentenamt?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/3856061/index.do&direct=3856061

    Liest sich das wie eine Gegenstrategie, wo doch zukünftig die Opposition Untersuchungsausschüsse zustande bringen kann ? ? ?
    Mensch, wann wachen die Ösis endlich auf, wann durchauen die Leute endlich, wie
    sehr der Bürger und Steuerzahler für blöd verkauft wird ! ! !

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 14:29

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Doris Bures hat zwar ihre Rhetorik in den letzten Jahren verfeinert, aber dennoch ist sie für ihre Deutsch-Lehrer kein Aushängeschild:

    "...WEIL dieser industrielle Wandel findet statt und entweder findet dieser mit der österreichischen Industrie statt oder OHNE DER österr. Industrie....."

    "Unda icha bina der Auffassunga....."

    ...........................................

    Und dann wird noch schöne GRATISWERBUNG für den neuesten Roman von Gerhard ROTH gemacht. Dramaturgisches Gravitationszentrum des Romans---WIE KÖNNTE ES ANDERS SEIN!?!?---ist natürlich der MORD an drei tschetschenischen ASYLWERBERN in einer südsteirischen Marktgemeinde.....Er wittert natürlich gleich Vorboten des Holocaust, eh klar.

    Wie viele Menschen hier in Ö durch Tschetschenen ums Leben gekommen sind, interessiert den Guten nicht.

    Gerhard Roth bedient sich genau wie der Staatskünstler Josef HASLINGER bei seinem Machwerk "Opernball" der VERDREHUNG der TATSACHEN:
    Bei Haslinger werden durch einen Anschlag "Rechtsradikaler" massenweise Ballbesucher getötet.
    Daß die OPERNBALL-DEMONSTRATIONEN Jahr für Jahr von GEWALTBEREITEN LINKSEXTREMISTEN begangen worden sind, wird einfach ignoriert.

    Roth agiert genauso. Diejenigen, die hier fleißig mit Messern, Schlagringen und Schußwaffen unterwegs sind und auch regelmäßig davon Gebrauch machen, werden bei Roth zu OPFERN. Aber das kennen wir ja alles.

    Gibt es eigentlich eine Liste mit konkreten Zahlen, wie viele Einheimische, aber auch Ausländer auf österreichischem Boden durch die Hand von Ausländern ums Leben gekommen sind?

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 13:26

    KAISERWETTER, wie sich's gehört für den 18. August! ;-)

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2014 08:31

    Hauptsache U-Bahnen in Wien in genügender Anzahl und Größe. Ja und dann noch Ausbau der Eisenbahnstrecken und Straßen mehrspurig nach Wien, weil das ist ja Marktwirtschaft.
    Ich frage mich immer wieder, warum Wien so verschuldet ist, obwohl sie beim Finanzausgleich, beim Standortvorteil und durch Größe alles hat, wovon am Land nur geträumt werden kann. Kann es sein, dass steigende Verstädterung eigentlich Fehlsteuerung und Misswirtschaft als Ursache hat?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIsabella
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2014 15:43

    Die ÖBB ist doch schon lange im Privatbesitz und daher eine Privatfirma, die die Gewinne an die "Geldigen" (suche sich aus wer damit gemeint ist) abzuliefern haben und die Verluste bzw. Investitionen der Steuerzahler aufkommen muss!!
    Hier das internationale Handelsregister, wo nur Firmen eingetragen werden
    (auch die Republik Österreich).
    Vielleicht googelt der eine andere mal nach PPP - Public-Privat-Partnership

    https://www.upik.de/4c9f446d90280784807023b4e8884ffd/upik_suche.cgi?advanced=1&fromEupdate=&BUSNAME=%D6BB&PHYSADDR=&ZIP=&CITY=&PRIM_GEO_AREA=AL&PRIM_GEO_AREA_KAN=AB&CTRY_CD=AT&advancedButton=Finden

    oder PPP-Irrweg
    http://www.ppp-irrweg.de/


alle Kommentare

  1. Mahyar (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:37

    Great article but it didn't have evyrnthieg-I didn't find the kitchen sink! http://aequbqofdxw.com [url=http://ealmdb.com]ealmdb[/url ] [link=http://fcywqwlqg.com]fcywqwlqg[/link ]

  2. Douglas (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:02

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  3. Peluchita (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:56

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  4. Maddy (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:38

    That's really shewdr! Good to see the logic set out so well.

  5. Tik Tak (kein Partner)
    20. August 2014 14:34

    Offenbar sind dem Unterberger die vielen privaten Busunternehmen in Österreich (Blaguss, Westbahn, Gruber etc.) noch nicht untergekommen.

    Im Gegensatz zu Deutschland, dort wurde das Bahnmonopol erst vor kurzem aufgehoben, gibt es in Österreich einen funktionierenden Markt.

    Nur ist hier die Bahn beliebter.
    Darf es hier keine Wahlfreiheit geben?

    Allein zwischen Wien und Salzburg gibt es täglich rund 26 Fahrten von diversen privaten Anbietern.

    In den USA wurden die Bahnlinien übrigens durch Buslinien im Besitz der Autohersteller nachhaltig umgebracht.

    Der Unterberger sollte einfach mal Recherchieren bevor er einen Artikel schreibt.
    Oder muß man das als Journalist nicht mehr?

  6. Martin W. (kein Partner)
    20. August 2014 11:40

    Der Tunnel zwischen Graz und Klagenfurt erfüllt die Funktion eines Bankomaten für politiknahe Kreise.

    Die Mafia braucht heute niemanden mehr ermorden oder einschüchtern. Hand aufhalten genügt.

  7. aus verschiedenen Gründen (kein Partner)
    20. August 2014 09:38

    Bei all der Begeisterung für die neue Bahnkonkurrenz, aber eine Busreise ist alles andere als bequem. Ich bin während eines Englandaufenthalts mehrmals über Nacht mit dem Bus gefahren. Bequem ist etwas anderes.

    In England gibt es übrigens schon lange private Busunternehmen die größere und kleinere Städte verbinden. Das Reisen wird dadurch um einiges günstiger.

    Wenn man das Tunnelprojekt zwischen Graz und Klagenfurt erwähnt sollte man auch den geplanten Semmeriing Basistunnel nicht außer Acht lassen. Eine Gebirgs überquerung am Alpenostrand, wie sinnlos ist das eigentlich...

  8. baro palatinus (kein Partner)
    20. August 2014 00:57

    und was ist mit dem güterverkehr?

  9. Merlin (kein Partner)
    19. August 2014 15:54

    Die EU verhängt gegen das Interesse der betroffenen Bürger Sanktionen gegen Russland und verbietet ihnen damit den freiwilligen Handel, bei dem niemand zu Schaden kommt. Den anderen Bürgern raubt die EU Geld, damit die Geschädigten nicht aufbegehren, diesmal zum Schaden der Beraubten und alleine mit der Absicht der Machtsicherung.

    Das ist despotische Politik und die Verwendung von (durch Zwang abgenommenen) Steuergeldern als Schweigegeld. Wer diesen Sachverhalt anders verkauft, der lügt.
    Jetzt kommt das große Jammer ... bald wird's auch bei uns losgehen!!
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/19/russland-sanktionen-kosten-niederlande-300-millionen-euro/

  10. Isabella (kein Partner)
    19. August 2014 15:43

    Die ÖBB ist doch schon lange im Privatbesitz und daher eine Privatfirma, die die Gewinne an die "Geldigen" (suche sich aus wer damit gemeint ist) abzuliefern haben und die Verluste bzw. Investitionen der Steuerzahler aufkommen muss!!
    Hier das internationale Handelsregister, wo nur Firmen eingetragen werden
    (auch die Republik Österreich).
    Vielleicht googelt der eine andere mal nach PPP - Public-Privat-Partnership

    https://www.upik.de/4c9f446d90280784807023b4e8884ffd/upik_suche.cgi?advanced=1&fromEupdate=&BUSNAME=%D6BB&PHYSADDR=&ZIP=&CITY=&PRIM_GEO_AREA=AL&PRIM_GEO_AREA_KAN=AB&CTRY_CD=AT&advancedButton=Finden

    oder PPP-Irrweg
    http://www.ppp-irrweg.de/

    • blem-blem
      19. August 2014 22:52

      Unsinn, die Bundesbahnen sind im Besitz der ÖBB Holding AG, und diese wiederum im Besitz des Staates.

      Merke:
      Nur weil die Rechtsform eine Aktiengesellschaft ist, ist damit noch nicht gesagt, dass die Gesellschaft nicht im Staatsbesitz ist.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 08:32

      blemblem
      Man merkt, dass sie einen Kommentar abgeben, ohne sich mit diesem Thema näher auseinandergesetzt zu haben - mainstrem-like halt!
      Ich weiß schon, was nicht sein darf .... gell! Aber leider sieht die Realität anders aus, als sich das der kleine Bürger vorstellen mag. Aber jeder spürt es .... dass wir verraten und verkauft wurden. Aber man muss sich schon mit diesem Thema auseinandersetzen um zu "verstehen".

      Die “Republik Österreich” hat aufgehört als souveräner Staat zu existieren – verkauft von Herrn Heinz Fischer

      http://wissenschaft3000.wordpress.com/2014/08/01/die-republik-osterreich-hat-aufgehort-als-souveraner-staat-zu-existieren-verkauft-von-herrn-heinz-fischer/

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 08:39

      Nachdem scheinbar die Daten plötzlich nicht mehr abrufbar sind (ist doch merkwürdig, früher ging es) - wahrscheinlich haben zu viele neugierige Bürger nachgesehen - hier ein Screenshot

      https://wissenschaft3000.files.wordpress.com/2014/08/republik-at.pdf

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. August 2014 14:20

      Isabelly, ich muß Sie enttäuschen, das ist kein Nachweis eines Aufhörens als souveräner Staat.

      Die Dunn & Bradstreet Agentur ist ein privates Kreditauskunftsunternehmen, welches seinen zahlenden Kunden Auskünfte über alle Arten von Körperschaften gibt.
      Dazu ghören auch Staaten.
      Daher wird in der Datenbank von D&B jede Körperschaft, Firma und auch Privatperson mit einem eigenen Record geführt.
      Das sagt aber rein gar nichts über den Status dieser Köperschaft aus.

      Wüßten Sie meinen Namen, könnten Sie mich auch in dieser Datenbank abragen und bin nun tatsächlich keine Firma.

      Und so ganz allgemein gilt auch für einen Staat, wenn der Geschäfte macht, braucht er eine Adresse, einen zuständigen Ansprechpartner und auch eine Haftungsform.
      Die Republik Österreich ist, bei aller ausbleibenden Begeisterung, keine Firma.
      Auch wenn es ganz gut wäre, wenn sie zumindest also solche bilanziert würde.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 15:21

      TikTak
      Die Lüge wird einem an jeder Ecke entgegen geschrien, die Wahrheit jedoch, die muss mühsam gesucht werden.

      Fragen sie mal einen sog. Beamten nach seinem Amtsausweis. Er wird ihnen nur einen Dienstausweis zeigen können (selber überprüft). Und warum heißt es nicht mehr Aktenzeichen, sondern Geschäftszeichen, oder im Parlament nur mehr Geschäftsordnung. Wir haben verlernt auf die Bedeutung der Wörter zu achten. Wir sind zu gutgläubig und hinterfragen nichts mehr. Wir haben nicht einmal eine Verfassung sondern ein Bundesverfassungsgesetz! Recherchieren sie mal den Unterschied.
      Aber es ist egal, sie haben ihre Meinung, obwohl sie sich mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt haben.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 15:38

      TikTak
      Recherchieren sie mal nach "Gudrun Knorrek".
      Diese Dame ist Unternehmerin und bis vor kurzem Funktionärin bei der Wirtschaftskammer gewesen. Sie hält Vorträge (auf Youtube) darüber, wie wir von den obersten Politikern (die wenigsten wissen Bescheid) belogen und getäuscht werden.
      Immer mehr Menschen wachen auf!

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. August 2014 16:06

      Isabella,

      auch hier laufen Sie einem nicht existenten Phantom nach.
      Es gibt in Österreich keine Amtsausweise, das Gesetz sieht nur einen sog. "Amtlichen Dienstausweis" vor.
      Der Beamte kann Ihnen also gar keinen Amtsausweis vorlegen.
      Würde er es dennoch tun, müßte es eine Fälschung sein.
      Amtsausweise gab es auf dem Gebiet der Republik Österreich zuletzt im 3. Reich, aber das war nicht Österreich.

      Das Aktenzeichen ist ebenfalls nach den gesetzlichen Bestimmungen ident mit der Geschäftszahl.
      Da gibt es keinen Unterschied, auch nicht in der Bedeutung, schließlich stellen Geschäftsfälle der öffentlichen Verwaltung nicht unbedingt und schon gar nicht ausschließlich kommerzielle Geschäfte dar.

      Das Geschäftsordnungsgesetz des Nationalrates, übrigens aus dem Jahr 1975, regelt nunmal die Geschäftsabwicklung, also die Abläufe im Nationalrat.
      Das hat mit kommerziellen Geschäften ebenfalls nichts zu tun und ist auch sprachlich kein Problem.

      Die (Bundes-) Verfassung ist die Summe aller Regeln die im Bundes-Verfassungsgesetz (mit Bindestrich) festgeschrieben werden plus die zusätzlichen Bundesverfassungsgesetze (ohne Bindestrich) und die im Verfassungsrang stehenden weiteren gesetzlichen Bestimmungen.
      Wäre dies nicht so, müßte für jede neue Verfassungsbestimmung, dafür reicht aktuell ein weiteres Bundesverfassungsgesetz, die gesamte Verfassung neu beschlossen werden.
      Die gewählte Form der (Bundes-) Verfassung ist also rein administrativ so gewählt, daß nicht bei jeder Änderung ein Verfassungskonvent eine komplett neue Verfassung erarbeiten muß, die dann der Nationalrat neu beschließen muß und im Fall einer großen Änderung sogar verpflichtend eine Volksabstimmung durchführen müßte.
      Das wäre für eine kleine Änderung ein wesentlich zu großer und vor allem zeitlich zu aufwendiger Prozeß der die Republik jedes mal für einige Monate lahmlegen würde.
      Auch darin gibt es keinen sprachlichen Widerspruch oder ein Problem.

      Sie laufen einigen falsch verstandenen Begriffen nach und jagen daher Phantome wo es keine gibt.

      Übrigens, darauf hat Blem-Blem schon hingewiesen, macht es nach den bestehenden Gesetzen durchaus Sinn, sich diese genauer anzusehen.
      Die ÖBB wurde 1947 als staatliche Institution als eigenständige Rechtsform als "Wirtschaftskörper" und Abteilung des Verkehrsministeriums gegründet, schon damals galten für diesen Wirtschaftskörper die Bestimmungen einer GmbH.
      1969 wurde die ÖBB zu einem unselbständigen Wirtschaftkörper umgegründet, der die Betriebsverwaltung des Bundes zu umfassen hatte aber immer noch dem Regelwerk einer GmbH entsprach.
      1992 zu einer GmbH und 2004 zu einer AG umgegründet.

      Abgesehen von der gewählten Unternehmensform einer AG ist die ÖBB seit ihrer Gründung immer in staatlichem Besitz gewesen und auch geblieben.

      Da ist leider nichts Privates dran.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. August 2014 16:09

      Isabella,

      und was sollte das mit der Fr. Knorrek bringen?
      Das ändert nichts an der Realität.
      Sie und auch die Fr. Knorrek, laufen einigen falsch verstandenen Begriffen nach.
      Mehr nicht.

      Bei allem, das in Österreich falsch läuft, die Änderung der Begrifflichkeit wird das nicht korrigieren.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 16:29

      TikTak
      Vielen lieben Dank für ihren Kommentar.
      Kennen sie Jo Kreissl? Herr Kreissl hat dies seit Jahren herausgefunden (Erkenntnis) und fordert jeden Juristen auf ihm das Gegenteil zu beweisen. Kann keiner, nicht einmal der oberste Verf.Beamte (OÖ.) konnte seine Erkenntnisse widerlegen.
      Sie haben also vollstes Vertrauen in unsere obersten Politiker und trauen ihnen nicht zu, dass das Volk getäuscht wird? Aufgrund der vielen, vielen Themen, die hier ausführlichst thematisiert werden, haben sie dennoch dieses Vertrauen nicht verloren. Alle Achtung! Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich ihnen.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 16:34

      Rücktritt der FiW Bezirksvorsitzenden Leoben.
      Firma Knorrek PR | Leoben, 8. Juli 2014.
      http://www.meinbezirk.at/leoben/wirtschaft/ruecktritt-der-fiw-bezirksvorsitzenden-leoben-d1013529.html
      Grund für den Rücktritt war eine Veränderung im Internationalen Handelsrecht im 1. Quartal 2013, die eine Privatisierung der Republik Österreich offenbarte. Daraus resultiert, dass die Firma Finanzamt, Firma Polizei und Firma Bezirkshauptmannschaft private Einheiten geworden sind, die nun auf internationaler Ebene im UCC* (Uniform Commercial Code) zwangsvollstreckt wurden.

      ... deshalb hat sich Fr. Knorrek für die Aufklärung entschieden.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. August 2014 16:49

      Isabella,

      ich habe überhaupt kein Vertrauen in Politiker oder den Staat Österreich und daher mein Leben entsprechend eingerichtet.
      Ich habe mein Vermögen und meine Tätigkeiten auf verschiedene Staaten verteilt und mich so weit wie möglich gegen staatlich Übergriffe abgesichert.
      Das ist auch Teil meines Jobs, meine Firma berät Investoren bei Investment- und Standortfragen.

      Der Hr. Kreissl ist im Übrigen sehr leicht zu widerlegen.
      Der hat keine Erkenntnisse, der hat ein psychisches Problem, er ist in der frühkindlichen Trotzphase hängengeblieben.
      Der macht zwar eine Menge Wind um seine Ansichten aber den letzten und damit entscheidenden Schritt zur Glaubwürdigkeit macht er nicht:

      Die Zurücklegung seiner Staatsbürgerschaft.

      Warum?

      Das ist ganz einfach, er würde in diesem Fall die Vorteile der Gesellschaft in der er lebt verlieren.
      Also ist er nicht einmal ein Scharlatan sondern nur ein armer Wurm mit Geltungsdrang.
      Seine "Erklärung" an die Republik ist ja nett aber rechtsunwirksam, schließlich ist das bestenfalls esoterischer Schwachsinn ohne Inhalt.
      Er lehnt angeblich jeden Staat ab verlangt aber das Recht dessen Ausweise und Dokumente rechtsgültig weiterzuverwenden?
      Der will ein bisschen schwanger sein und wenn geht, die staatlichen Einrichtungen nutzen aber sonst keine Steuern zahlen.
      Das nenne ich einen Parasiten.
      Seine Drohung von Strafen gegen Personen oder Einrichtungen die seine Phantasien nicht ernst nehmen kann man aber als Amtsanmaßung ansehen und daher gibt es wohl auch einen guten Grund weshalb der Staat sich seiner irgendwann auch annehmen wird.

      Zu Widerlegen gibt es in seiner "Erkenntnis" nichts und ernst wird den auch niemand nehmen.

      Das gilt auch für Fr. Knorrek.
      Eine Eso-Nazi Website mit Verschwörungstheorien, registriert in Hong Kong und gehostet in Rußland.
      Axel Stoll wäre stolz auf diese Frau.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. August 2014 16:56

      Isabella,

      last but least, weil es gerade so lustig ist.
      Die Fr. Knorrek war leitendes Mitglied eines privaten Vereins (Frauen in der Wirtschaft in einem kleinen Hinterhofverein) und hat diese Funktion zurückgelegt.
      Mehr nicht.
      Ihre Begründung, die ist irrelevant und tatsächlich nicht nötig, zeugt bestenfalls davon, daß sie weniger Saufen sollte.

      Beweis für ihre Aussagen ist das keiner.

      Wenn ich meinen hypothetischen Job als stellvertretender Karenzaushilfeersatz der Mistkübelreinigungstuchverwalterin im Kleingartenverein Schaasklappen im Walde wegen der Unterwanderung des Rasenmäherschneidhöheunterausschusses durch Illuminaten aus der hohlen Erde zurücklegen und damit dessen Legitimierung nicht anerkenne hätte das denselben Wert.
      Und zwar rein gar keinen.

      Aber ich würde eine Menge Lacher auslösen.

    • Isabella (kein Partner)
      20. August 2014 19:31

      Werter Herr TikTak
      Alleine dass es so ist, ist kein Gegenbeweis. Sie können es nicht widerlegen! Auch wenn sie Frau Knorrek od. Herrn Kreissl denunzieren, wird es dennoch nicht wahrer!
      Worauf stützt sich unsere gesamte Gesetzeslage:
      ABGB (übrigens v. 1811), das B-VerfG (von 1.10.1920)
      Dort ist alles was Herr Kreissl erkannt hat schwarz auf weiß nachzulesen. Dazu benötigen sie das juristische Wörterbuch (von Gerhard Köbler) um das alles zu verstehen.
      Ich unterstelle ihnen nicht böswillige Absicht, denn ich sehe das Verbindende im Menschen und nicht das Trennende. LG

    • blem-blem
      20. August 2014 21:40

      @ Tik Tak:

      Da haben Sie's nun - schämen Sie sich! Dass es so ist wie es ist, ist kein Gegenbeweis und kann "es" genausowenig widerlegen, wie die Kunde von der hohlen Erde und dass wir darinnen sind!

      --------------

      Spaß beiseite: Vielen Dank, Sie haben mir viel Schreibarbeit abgenommen. (- Die Hohlerde-Theorie fand ich übrigens spannender: das regte wenigstens Phantasie und spekulatives/axiomatisches Denken an.)

    • Tik Tak (kein Partner)
      21. August 2014 17:04

      Blem-Blem, ja, Asche, Schuppenshampoo und warmes Wasser auf mein Haupt ;-)

      Gegen Glauben kommt kein realitätsbezogenes Argument an und schon gar nicht reichen bestehende, schriftlich festgehaltene, Gesetze.
      Da kann man noch so viele Beweise liefern, die Erde ist hohl und Axel Stoll hat einfach recht :-)
      Kennt den die Fr. Isabella eigentlich?
      Der müßte doch genau auf ihrer Linie liegen ;-)

      Ich gehe jetzt die Reptiloiden füttern und danach noch eine Diskussion mit Jan van Helsing, Udo Holey und Erich van Däniken.
      Die sind der Realität einfach zugänglicher :-)))))

  11. machmuss verschiebnix
    18. August 2014 21:34

    Off Topic:

    Parlament: Bures bekommt aufgewertetes Präsidentenamt - Die Präsidentin des Nationalrats wird künftig auch Untersuchungsausschüsse leiten und damit eine deutlich wichtigere Rolle spielen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3856339/Parlament_Bures-bekommt-aufgewertetes-Praesidentenamt?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/3856061/index.do&direct=3856061

    Liest sich das wie eine Gegenstrategie, wo doch zukünftig die Opposition Untersuchungsausschüsse zustande bringen kann ? ? ?
    Mensch, wann wachen die Ösis endlich auf, wann durchauen die Leute endlich, wie
    sehr der Bürger und Steuerzahler für blöd verkauft wird ! ! !

    • fenstergucker
      18. August 2014 22:08

      Nachdem selbst unser Staatsfunk berichtet, daß Bures eine treue Erfüllungsgehilfin von Faymann ist, können wir uns vorstellen, wie zukünftige U-Ausschüsse abgehandelt werden.

    • machmuss verschiebnix
      18. August 2014 22:10

      Genau, Fenstergucker - U-Ausschüsse werden dadurch erneut zur Farce .

    • Brigitte Imb
      18. August 2014 23:13

      Nun wird der Rechtsstaat endgültig ausgehebelt, noch dazu formal offiziell. Ziemlich weit sind wir gesunken, erschreckend.
      Entweder ist das Volk wirklich total verblödet, od. es gibt bald eine Art "Urknall".
      Mir macht diese destruktive Entwicklung samt des gewaltigen Machtpotentials unserer Politiker ein bißchen Sorgen.

    • Cotopaxi
      19. August 2014 07:38

      Dass die Vorsitzführung in einem Untersuchungsausschuss ausschließlich einer bestimmten Person vorbehalten sein wird, kommt einer Entmachtung des Nationalrates gleich.
      Aber es ist die logische Einzementierung des Rot-Schwarzen-Systems.

    • brechstange
      19. August 2014 08:20

      Jetzt wissen wir, warum es die Bures sein muss. Gibt es da nicht ein paar Korruptionsfälle, in die Pöchhacker vorgeladen werden sollte?

    • Undine
      19. August 2014 21:34

      @brechstange

      Das wird alles unter den Teppich gekehrt, das ist bei den SOZIS so üblich!

  12. Norbert Mühlhauser
    18. August 2014 20:47

    Es zeigt sich halt wieder einmal anhand der Postings, dass der schönste Luxus der ist, den man sich auf Kosten anderer leisten kann!

    Fürwahr, für erlauchte Kreise, die nur zwischen großen Agglomerationen mit Aktenkoffer und iPad pendeln und daher durch starre Fahrpläne und "Magistralen" bestens bedient sind, gibt es nichts Schöneres als die Bahn, wo doch die Autofahrer für den Luxus einer stets imperfekten Annäherung an die Quadratur des Kreises zu berappen haben.

    Die Bahn muss Zu- und Ausstiegshaltemöglichkeiten bieten, auch wenn sich bremsen und beschleunigen das eine oder andere Mal nicht lohnen, weil niemand ein- oder aussteigt. Die Bahn muss viele Stationen anbinden, kann dies aber nur in Kombination mit Umstiegszwängen. Die Bahn sollte viele Strecken mit großer Frequenz bedienen, andererseits aber ein Gewinn für den Steuerzahler sein, was nur geht, wenn weniger nachgefragte Strecken weniger befahren werden, was aber zu längeren Wartezeiten beim Umsteigen führt.

    Derzeit wird halt geklotzt und nicht gekleckert, weil der schlichte Bürger sich umso mehr bereichert fühlt - kennt er doch den Preis nicht, den derzeit noch die Autofahrer zahlen! Wenn in späteren Jahren, sobald in der EuDSSR Privat-KFZ verboten sein werden (oder wg vorgeschriebenem E-Antrieb sauteuer oder ineffizient), den schlichten Bürger die ganze Wahrheit, nämlich die von ihm allein zu tragenden Kosten des realsozialistischen Gemeinwesens, ereilt, dann wird es freilich zu spät sein!

    Was machen die weniger erlauchten Normalsterblichen, die nach der Bahnfahrt nicht direkt vor der Haustür aussteigen können und wegen des Gepäcks ein sauteures Taxi vor'm Bahnhof benötigen? Was machen die mit Wochenendhaus in Hintergugging, wenn sie für'n Sommeraufenthalt Gepäck in einem Umfang mitzuschleppen haben, dass es nur in einem Kofferraum verstaubar ist? Was machen diejenigen, die zu anderen als den Fahrplanzeiten reisen wollen? Fragen über Fragen ....

    Aber Hauptsache, die Apparatschiks können mit Strukturen wie dem öffentlichen Verkehr ihre Klientel, die systemnah Beschäftigten, umwerben. Und wenn dieser starke Arm es will, dann stehe eben der ganze Verkehr still - solange bis Millionärsgagen wie bei der griechischen Bundesbahn den Bahnbediensteten ausbezahlt werden - das ist das nächste Etappenziel auf dem Weg zum bewussten Paradies!

  13. Josef Maierhofer
    18. August 2014 20:29

    Mit Fernreisebussen würde ich nicht gern reisen, mit Sammeltaxis zum Bahnhof schon.

    Flexibel sind sie schon, aber bequem sind solche Fernreisebusse keineswegs.

    Aber lassen wir den Markt sprechen !

  14. Politicus1
    18. August 2014 16:25

    Verzeihung , aber noch ein OT:
    http://wien.orf.at/news/stories/2663500/

    6 (sechs) Monate BEDINGT gibt es für einen im Ausland bereits Vorbestraften für:
    schwerer Körperverletzung, versuchter schwerer Körperverletzung, sowie versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt.
    Mutmassliche Taten:
    Mit einer Fahnenstange aus Holz schlug er demnach auf eine Sperrkette der Polizei ein und traf die Beamtin, die eine Prellung am rechten Handgelenk erlitt.
    Auch Steinwürfe gegen namentlich nicht mehr feststellbare Polizisten bei einer weiteren Demonstration am 17. Mai ahndete das Gericht als versuchte schwere Körperverletzung.

    Unser Staat und seine Polizisten sind halt nicht mehr ein besonders schützenswertes Gut ...

  15. Politicus1
    18. August 2014 16:18

    OT - eine Nachlese zum BURES-Tagebuch:

    Schier unüberschaubar sind die "Liierungen" innerhalb der roten Reichshälfte!
    Doris Bures war 24 Jahre lang mit dem Medienmanager Wolfgang Jansky liiert, von dem sie sich Anfang 2008 in Freundschaft trennte.

    STANDARD-5.10.2011:
    HEUTE wurde 2004 von Wolfgang Jansky gegründet, der einst Pressesprecher Faymanns als Wohnbaustadtrat war. Wolfgang JANSKY ist gemeinsam mit Dr. Eva DICHAND Geschäftsführer des HEUTE
    Pressesprecherin von Faymanns engstem Vertrauten, Staatssekretär Josef Ostermayer, ist Janskys Lebensgefährtin Elvira Franta, die auch für die Inseratenvergabe des Kanzleramts zuständig ist.
    Das Jobangebot für die Kanzlergattin Martina-Ludwig-FAYMANN kam laut Falter direkt von Heute -Geschäftsführer Wolfgang Jansky. Ludwig-Faymann sieht in der beruflichen Verbindung zu Heute kein Problem. "Ich habe mein Leben lang als Journalistin gearbeitet. Habe ich jetzt Berufsverbot, weil mein Mann Kanzler ist?", wird sie vom Falter zitiert.
    Wolfgang JANSKY ist gemeinsam mit Dr. Eva DICHAND Geschäftsführer des HEUTE

    Ja, ja, - was zählt ist der Mensch ...

    • Freak77
      18. August 2014 17:36

      Ich habe da ein bißchen gegoogelt beim Standard und dieses Porträt der vielleicht zukünftigen Bundespräsidentin entdeckt:

      Ob das wohl stimmt, was manche SPÖ'ler 2008 von ihr dachten:

      >> Sie gilt als eine Art Feldwebelin, die kritische Stimmen nicht gerne hört und erwartet, dass Befehle kommentarlos entgegengenommen werden. "Eng denken, weit kommen" nennen wenig wohlmeinende Parteifreunde den Bures-Stil.

    • Freak77
      18. August 2014 17:38

      Der Link des Standard-APA-Porträts von Doris Bures vom Jahr 2008:

      http://derstandard.at/1227286960077/Portraet-Doris-Bures

    • Politicus1
      18. August 2014 19:18

      Die Spannung stieg ...
      Wird Wien-Heute darüber berichten?
      Ja, auch der ORF-Wien berichtete darüber.
      Allerdings: nicht ein Wort eines Hinweises auf die multikulti Zusammensetzung der mutmassliche Bande!
      Der zahlende Wien-Fernseher bleibt daher im Glauben, dass wieder ganz böse echte Wiener in der Drogenszene ihre Geschäfte machen.

      Liebe ORF-Wien-Redaktion:
      auch wer nur die halbe Wahrheit sagt, lügt, dass sich die Balken biegen!

  16. Undine
    18. August 2014 14:29

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    Doris Bures hat zwar ihre Rhetorik in den letzten Jahren verfeinert, aber dennoch ist sie für ihre Deutsch-Lehrer kein Aushängeschild:

    "...WEIL dieser industrielle Wandel findet statt und entweder findet dieser mit der österreichischen Industrie statt oder OHNE DER österr. Industrie....."

    "Unda icha bina der Auffassunga....."

    ...........................................

    Und dann wird noch schöne GRATISWERBUNG für den neuesten Roman von Gerhard ROTH gemacht. Dramaturgisches Gravitationszentrum des Romans---WIE KÖNNTE ES ANDERS SEIN!?!?---ist natürlich der MORD an drei tschetschenischen ASYLWERBERN in einer südsteirischen Marktgemeinde.....Er wittert natürlich gleich Vorboten des Holocaust, eh klar.

    Wie viele Menschen hier in Ö durch Tschetschenen ums Leben gekommen sind, interessiert den Guten nicht.

    Gerhard Roth bedient sich genau wie der Staatskünstler Josef HASLINGER bei seinem Machwerk "Opernball" der VERDREHUNG der TATSACHEN:
    Bei Haslinger werden durch einen Anschlag "Rechtsradikaler" massenweise Ballbesucher getötet.
    Daß die OPERNBALL-DEMONSTRATIONEN Jahr für Jahr von GEWALTBEREITEN LINKSEXTREMISTEN begangen worden sind, wird einfach ignoriert.

    Roth agiert genauso. Diejenigen, die hier fleißig mit Messern, Schlagringen und Schußwaffen unterwegs sind und auch regelmäßig davon Gebrauch machen, werden bei Roth zu OPFERN. Aber das kennen wir ja alles.

    Gibt es eigentlich eine Liste mit konkreten Zahlen, wie viele Einheimische, aber auch Ausländer auf österreichischem Boden durch die Hand von Ausländern ums Leben gekommen sind?

    • Cotopaxi
      18. August 2014 16:33

      Offensichtlich hat sich Roth von seinem schweren Unfall mental noch nicht ganz erholt und bringt deswegen einiges durcheinander - auch ich war aufgrund der Kriminalberichterstattung der Meinung, dass eher Einheimische von tschetschenischen Asylwerbern vom Leben zum Tod gebracht werden. Das Niveau unserer Kulturschaffenden war auch schon besser.;-)

  17. Undine
    18. August 2014 13:26

    KAISERWETTER, wie sich's gehört für den 18. August! ;-)

  18. dssm
    18. August 2014 09:47

    In Österreich ist der Anteil der Bauwirtschaft am gesamten Wirtschaftsprodukt viel höher als in allen andern EU-Staaten. Da durch die zahlreichen Regulierungen im Bereich Vermietung der private Wohnbau lahmt, muss halt der Staat eingreifen, also baut man sinnlose Tunnels. Andererseits, wäre hier nicht der Steuerzahler der Dumme, so hätten wir schnell zehn und mehr Prozent Arbeitslose. Womit wir bei den Taxi-Ersatz-Apps sind. Vermehren sich diese, so fallen dem Staat massive Einnahmen aus Umsatz- und Einkommenssteuer aus. Also muss der Staat hier mit Verboten agieren, sonst sind die neuen Löcher in unseren schönen Alpen bald nicht mehr finanzierbar. Der Trottel ist wieder der normale Bürger.

  19. aw70
    18. August 2014 08:38

    Unser werter Blogger scheint unter einem gewissen Maß an Altersstarrsinn zu leiden. Russland, und ganz besonders Putin, sind ganz schrecklich. Die USA und die NATO wunderbar. Egal was sie für einen Mist in der Ukraine bauen, und egal, was bei ihrer Politik für ein Schwachsinn herauskommt.

    Und Bahnprojekte sind allesamt Scheiße. Vor allem die in Österreich.

    Egal, ob sie im langfristigen Verkehrskonzept Österreichs und Europas Sinn ergeben. Egal, ob sie - im krassen Gegensatz zu dem meisten, was bei uns derzeit von der öffentlichen Hand so verbrochen wird - trotz der teilweise atemberaubenden Kosten durchaus sinnvolle, langfristige Investitionen sind.

    Egal. Scheiß ÖBB. Scheiß Rote.

    So ungefähr lässt sich der heutige Artikel zusammenfassen.

    Was bedauerlich ist, denn die Realität bleibt da halt aussen vor. Genauso, wie sie sonst nur aus der la-la Welt unserer lieben Roten und GrünInnen aussen vor bleibt.

    In Deutschland ist es beispielsweise mitnichten so, dass der Fernbus Routen übernimmt, auf denen es eine moderne Bahnverbindung gibt. Wo ein ICE auf einer Neubaustrecke unterwegs ist, kann man seinen Bus verschrotten lassen. Das wird nichts. Fernbusse sind sehr wohl unterwegs, aber vor allem auf den dünneren Strecken, wo es (noch) keine Hochgeschwindigkeitsbahn gibt. Was sinnvoll ist, denn durch diese Busverbindungen wird das Netz dichter. Auch und gerade auf den Direktverbindungen, wo eine schnelle Bahnstrecke nicht sinnvoll oder machbar ist.

    Was allerdings überhaupt nicht bedeutet, dass Hochleistungsbahnen sinnlos sind. Eigentlich im Gegenteil - solche Magistralen sind das Rückgrat der Verkehrs-Infrastruktur, und die Buslinien sind die dünneren Verbindungen im Netz. Ergänzt sich wunderbar.

    Halt nicht in der Welt unseres Bloggers. Wo alles, was Bahn ist, pfui ist. Weil das sind die Roten. Höchst bedauerlich, so eine enge Weltsicht.

  20. brechstange
    18. August 2014 08:31

    Hauptsache U-Bahnen in Wien in genügender Anzahl und Größe. Ja und dann noch Ausbau der Eisenbahnstrecken und Straßen mehrspurig nach Wien, weil das ist ja Marktwirtschaft.
    Ich frage mich immer wieder, warum Wien so verschuldet ist, obwohl sie beim Finanzausgleich, beim Standortvorteil und durch Größe alles hat, wovon am Land nur geträumt werden kann. Kann es sein, dass steigende Verstädterung eigentlich Fehlsteuerung und Misswirtschaft als Ursache hat?

  21. Gerhard Pascher
    18. August 2014 06:59

    Taxifahrten vom Flughafen Schwechat nach Wien und umgekehrt:
    Seit vielen Jahrzehnten haben die Schwechater Taxler (eigentlich sind es nur eine Handvoll Unternehmer mit vielen Dutzenden von Fahrzeugen) ein Monopol für die Fahrten nach Wien. So müssen alle Wiener Taxis, welche Fahrgäste zum Flughafen bringen, dann wieder leer nach Wien zurückfahren - offiziell nur bis zur Stadtgrenze, aber dort gibt es wenig Kundschaft. Fazit ist, dass die Fahrgäste alle diese Leerfahrten im Fahrpreis einkalkuliert ist. Pröll und Häupl halten an dieser Praxis fest, da können auch die "umweltbewussten" Wiener Grünen nichts ändern.

    Manche angestellte Chauffeure stellen schon am Flughafen die "Uhr" auf FREI, damit die Rückkilometer anderes gezählt werden und kassieren damit - zum Schaden des Arbeitgebers - den Aufschlag in die eigene Tasche. Allerdings kann man auch vor der Fahrt zum Flughafen eine Pauschale vereinbaren und bei gemeinsamer Fahrt von vier Personen (diese gibt es aber nicht oft) ist die Fahrt pro Person angemessen.

    Ich finde überhaupt, dass die Wiener Taxitarife zu hoch sind. Scheinbar sitzen die Fahrer lieber enorm lange Zeit untätig an den Standplätzen und warten auf Kunden bzw. deren Anrufe, anstatt - do wie z.B. in London - durch die Straßen zu fahren und auf "winkende" Interessenten zu reagieren. Dies würde mehr Geschäft und somit auch günstigere Fahrpreise bringen. Auch die wenigen Taxirufzentralen (31300, 40100 und 60160, sowie kleinere wie 1715, 81400 usw.)) haben sich ein "geschützes" Arbeitsfeld aufgebaut und so sind alle bisherigen Versuche - zuletzt durch MyTaxi und Uber - zu moderneren und günstigeren Taxibestellungen von der Taxlerinnung erfolgreich bekämpft worden. Allerdings versucht man selbst, mit ähnlichen GPS-unterstützen Methoden auch diese Marktlücke zu besetzen. Alle diese - auch von der Politik unterstützten Bemühungen - sollen der Istzustand erhalten und somit keinen weiteren Wettbewerb und niedrigere Tarife gestatten.

    • Politicus1
      18. August 2014 08:36

      In vielen Städten - vor allen in den USA - ist das Taxi Bestandteil des öffentlichen Verkehrs. Man kommt am Pendlerbahnhof an und fährt die letzten Kilometer per Taxi zur Arbeitsstelle - ohne langes Nachdenken, ob man sich diese Kosten leisten kann.
      Nachfrage und Angebot stimmen überein (Ausnahmen: Starkregen oder Schneesturm (;-)) und Preis/Leistung auch. Und das gilt auch für sehr kurze Fahhrtstrecken.
      In Wien stehen Taxis hauptsächlich auf Standplätzen und diese Wartezeiten werden dann auf die wenigen Fahrten aufgerechnet. Als Kunde überlegt man sich es ohnedies zweimal, ob man für eine kurze Fahrt von der U-Bahnstation zur Wohnung die Standruhe des Taxichauffeurs stören soll ...

      Und noch eines: in den Wiener Mercedes-Taxis sitzt immer nur einer bequem: der Fahrer. Als Fahrgast darf man sich mühsam auf die Rückbank durch eine enge Hintertüröffnung hinein quälen. In Wien wird doch so gerne reglementiert. Warum nicht endlich eine fahrgastfreundliche Taxiflotte verordnen?

    • Konrad Loräntz
      18. August 2014 12:52

      Vor einigen Jahren hatte ich mir den Fuß verknöchelt und wollte mir den 10 min Gehweg nach Hause durch ein Taxi ersparen. Beim Aussteigen erfreute mich der Fahrer - der kurzen Strecke wegen - mit der mir bis dato unbekannten Phrase "Do kummt ma des Gschi**ene hoch !"

      Ich hab´s mir seither sicher schon mindestens 10 mal verkniffen die Warteruhe der Herren zu stören.

    • ProConsul
      18. August 2014 13:25

      Ja lieber Herr Pascher,
      So ist das. Wir leben in Österreich im realen Sozialismus.

    • terbuan
      18. August 2014 13:54

      @Gerhard Pascher

      Als Alternative gibt es eine bessere Art des Transfers zum und vom Flughafen.
      Den "Butler-Service" per Telefon oder Mail vorbestellen. Sie werden pünktlich von zu Hause abgeholt und auch nach dem Rückflug abgeholt und nach Hause gebracht.
      Kosten für Hin- und Rückfahrt 66 Euro. Es gab niemals Probleme.

    • Riese35
      18. August 2014 15:23

      Die bequemste Art der Anreise zum Flughafen: mit der S7. Steckt nicht im Stau wie Taxi oder Omnibus. Wenige und kurze Umsteigewege im Gegensatz zum CAT, wo man in Wien Mitte im Niemandsland ankommt und jedenfalls dort umständlich umsteigen muß. VOR-Tarif.

      In nicht allzu ferner Zukunft werden auch gewisse Fernzüge vom Westen bis zum Flughafen durchgebunden. Schade, daß man nicht eine moderne Hochgeschwindigkeitsstrecke vom Flughafen entlang des Hubertusdamms bis Preßburg gebaut hat. Die Strecke könnte locker in 15 Minuten zurückgelegt werden.

  22. Riese35
    18. August 2014 01:26

    Auf eine Busreise verzichte ich gerne. Mich wird man nur sehr schwer und mit Gewalt in einen Fernbus bringen. Ich bin sehr froh, wenn es noch irgendwo Bahnverbindungen gibt. Schade, daß das Bahn-NETZ schon so weit ruiniert worden ist. Den Weg zum nächsten Bahnhof lege ich dabei gerne zurück. Die Bahn hat gegenüber Bus und Flugzeug viele Vorteile:

    a) Die Reise ist bequem. Man kann sich bewegen. Man kann während der Fahrt viel erledigen. Man kann Zeitungen oder Bücher lesen. Man kann am Computer arbeiten. Man kann dinieren. Man kann die Reisezeit sehr sinnvoll nutzen. All das ist in einem Bus nicht möglich. In einem Bus ist es beengt. Er rüttelt und schüttelt.

    b) Die Reise ist sicher. Selbst wenn dem Lokführer ertwas passiert, gibt es Sicherheitsvorrichtungen, die den Zug zum Stillstand bringen. Ein Herzinfarkt des Busführers führt in den meisten Fällen zu einem größeren Unfall. Leider reduziert man bei Bussen auf Kosten der Fahrgäste immer mehr die Sicherheitsanforderungen. Der Wettbewerb wird dadurch sehr verzerrt.

    c) Die Bahn ist hinsichtlich Energiequelle viel unabhängiger und umweltfreundlicher. Ein Eisenbahnzug kann mit Kohle, Verbrennungsmotoren und elektrisch z.B. aus Wasserkraft betrieben werden. Eine Omnibus ist kaum sinnvoll mit einem anderen Antrieb als mit einem Verbrennungsmotor betreibbar.

    d) Die Eisenbahn ist schneller. Die Magistralen lassen größere Geschwindigkeiten zu, als auf einer Straße möglich sind.

    e) In einem Eisenbahnzug können größere Mengen an Gütern bzw. Personen mit weniger Aufwand und weniger Personal je Transportguteinheit transportiert werden als auf der Straße, solange man nur das System Eisenbahn sinnvoll betreibt und nicht ruiniert.

    f) Gegenüber dem Flugzeug erspart man sich die langen Anreisewege zum meist weit außerhalb liegenden Flughafen, die Eincheckprozeduren etc.

    g) Bei der Eisenbahn gibt es bequeme Schlafwagen, teils sogar mit eigenem Bad und Brause im Abteil.

    Gerade das alte, europäische Eisenbahnsystem bot Reisemöglichkeiten und Reisekomfort, den ich in Amerika schmerzlich vermißt habe und vermisse. Leider hat man bei uns bereits viel davon zerstört und vertreibt die Kunden.

    Man braucht nur in die Schweiz zu schauen, wie ein gut funktionierendes Eisenbahnnetz auch von den Fahrgästen angenommen wird und wesentlich zur Entlastung der Verkehrswege beiträgt. Die Schweiz könnte für uns ein Vorbild sein.

    • Riese35
      18. August 2014 01:46

      Und noch ein paar Vorteile der Eisenbahn:

      h) Die Eisenbahn ist unabhängiger vom Wetter. Eisenbahnen fahren nicht auf Sicht sondern signalgedeckt in Blockabschnitten. Glatteis und Nebel haben viel weniger Auswirkungen auf Eisenbahnen als auf den Straßenverkehr.

      i) Eisenbahnen sind unabhägig von Verkehrsstau. Die Reisezeit ist viel besser planbar.

      Wie groß der Verkehrsbedarf zwischen Graz und Klagenfurt ist, wird sich weisen. Mit dem Omnibus ist das jedenfalls nicht zu vergleichen. Mit einem Omnibus würde ich nie von Graz nach Klagenfurt fahren, mit der Eisenbahn allerdings schon, denn die Eisenbahnreisezeit kann ich sinnvoll nutzen. Und dann ist die Frage, wie sehr man bereit ist, diese Strecke in ein System einzubinden, d.h. die Züge auch weiter durchzubinden. Die Strecke ist jedenfalls auch Teil eines wichtigen, europäischen Korridors vom nördlichen Europa nach Italien.

    • simplicissimus
      18. August 2014 05:42

      Riese35, sehe ich genauso, unabhängig von dem schmarotzenden Verhalten unserer Eisenbahngewerkschafter. Habe jahrelang, oft täglich die Bahn benutzt, in Kombination mit Taxis. Kostenmäßig für den Benutzer ist die Bahn im Nachteil, da hat AU recht. Von der Bequemlichkeit und den Möglichkeiten ist sie dem Bus weit überlegen.

    • Anonymus
      18. August 2014 07:22

      Riese35:
      Das ständige Kritisieren (auch von AU) am derzeitigen Bau der Direktstrecke Graz - Klagenfurt unter der Koralm ist völlig sinnlos. Die Entscheidung ist schon lange gefallen, es wurden schon Millionen verbaut und eine Einstellung der Bauarbeiten wäre unvernünftig. Warten wir doch ab, wie sich diese Strecke - welche ein Teil des europäischen Frenverkehrnetzes wird - bewähren wird. Ich bin zuversichtlich, dass diese neue Nord-Süd-Verbindung (zusammen mit dem neuen Semmeringtunnel) auch für die Bevölkerung Kärntens und der Steiermark einen enormen Fortschritt bedeutet.

      Fernbusse können auf manchen Strecken durchaus Vorteile bringen, aber mit Bequemlichkeit und Fahrzeit einer schnellen Bahnverbindung z.B. Wien-Salzburg, Wien - Bregenz, Wien - Budapest in keiner Weise konkurrieren. Die viel gepriesene USA bereut nun schon, dass sie den Personenverkehr auf den Fernstrecken in der Vergangenheit so vernachlässigt hatte, beim Güterverkehr auf Schiene gibt es bereits eine Renaissance. Der sog. Commuterverkehr mittels Eisenbahn (also der der Pendler) hat sich in allen Großstädten bestens bewährt und könnte durch Busse nie ersetzt werden. Auch neue Straßenbahnlinien werden wieder in Wien (aber auch in Paris, London usw.) gebaut.

    • Riese35
      18. August 2014 09:19

      @Anonymus: Eine entscheidende Frage ist, wie sinnvoll diese Strecke dann betrieben wird. Heute gibt es leider sowohl innerösterreichisch als auch international die Tendenz, auf Grund von Regionalisierung Züge in den Stationen unmittelbar vor einer Grenze enden zu lassen. Warum soll ich die Fahrt eines Zuges über die Grenze finanzieren, wenn der dann in Feindes-/Konkurrenzgebiet fährt?

      Das System Eisenbahn lebt aber von einer vernünftigen Vernetzung und Gesamtoptimierung, nicht von Suboptimierung.

      Leider ist die Tendenz heute gegenteilig:

      a) Die gut ausgebaute Strecke durch das Kanaltal wird für den Reiseverkehr kaum genutzt. Die Italiener haben kein Interesse, nach Villach zu fahren, und blockieren den internationalen Reisezugverkehr. Ein zweimaliges Umsteigen von Wien nach Venedig, Florenz oder Rom in Villach und Udine auf und von Fernbus ist völlig inakzeptabel und vertreibt die Bahnkunden auch von den Anschlußstrecken, was dazu führt, daß auch dort Fahrgastschwund eintritt.

      b) Griechenland hat seine internationalen Verbindungen ein Zeit lang überhaupt eingestellt gehabt.

      c) In Österreich enden Züge oft in einem unbedeutenden Grenzbahnhof eines Bundeslandes, anstatt etwas weiter in das Nachbarbundesland zur nächsten bedeutenden Stadt zu fahren. Siehe z.B. Semmering-Mürzzuschlag, Obertraun-Bad Aussee. Man versuche heute z.B. einmal, mit einem Zug von Wien nach Steinhaus am Semmering (Stuhleck) zu fahren.

      d) Stellt man Nebenbahnen ein, die die Zubringer zu Hauptbahnen sind, wird auch dort die Nutzung zurückgehen und der Fahrgast gezwungen, auf seinen PKW auszuweichen.

      Mit dem gleichen Argument, mit dem man die Einstellung von Nebenbahnen argumentiert, müßte man die Erhaltung von Zufahrtsstraßen z.B. zu Bergbauernhöfen und anderen entlegenen Gehöften und Wirtschaftsbetrieben einstellen.

    • f.m.
      18. August 2014 09:57

      Riese35,
      was Sie vergessen haben: Die Eisenbahn fährt auch schöne Profite für den Staat ein, während private Busse nur defizitär zu betreiben sind.
      Glaube ich zumindest.

    • Undine
      18. August 2014 15:02

      @Riese35

      Auch ich bin eine begeisterte Bahnfahrerin und kann Ihnen zustimmen---mit einer Einschränkung: Wenn man in WIEN in einem Abteil 2. Klasse Platz gefunden hat (Fensterplatz in Fahrtrichtung!), heißt das noch lange nicht, daß man es lange dort aushält, denn da steigen nach und nach Leute ein, die nach eben genossener Pizza o.Ä. riechen; noch übler sind jene Mitreisenden, die ihre Pizza, ihre Bosner usw. erst im Abteil verspeisen. Da kann man nur in die 1. Klasse flüchten und aufzahlen.

    • Riese35
      18. August 2014 16:15

      @Undine: Ja, leider. Aus dem guten, alten Westbahnhof, der durch und durch auf die Verkehrsbedürfnisse abgestimmt war, hat man ein Einkaufs- und FastFood-Zentrum mit Gleisanschluß gemacht, wo man wie mit der Tramway stur auf- und abfährt. Während man in den 80er Jahren von den fix gekuppelten Triebwagenzügen (4010er) wieder abgekommen ist, da man diese nicht flexibel an den Reisebedarf anpassen konnte, und auf lokomotivbespannte Züge umgestiegen ist, wo man problemlos und flexibel je nach Bedarf mit mehr oder weniger Waggons fahren und auch Kurswagen einsetzen konnte, ist man heute wieder bei den fixen Railjets angekommen. Wie bei der Tramway muß der Fahrgast (Beförderungsfall) halt öfter umsteigen, mit überbesetzten Zügen rechnen etc. Und das Reisegepäck muß man entweder selbst mitführen oder einige Zeit entbehren und separat aufgeben. Verschließbare Abteile, die ein wenig Privatsphäre und Ruhe vermittelten, gibt es kaum mehr. Die Railjets hatten anfangs nicht einmal mehr einen Speisewagen.

    • Undine
      18. August 2014 17:20

      @Riese35

      Und ab St.Pölten hören die Geruchsbelästigungen (durch Speisen) auf! ;-)

      Bei Punkt b) meinen Sie das "Totmannpedal"! Klingt furchtbar, ist aber extrem wirkungsvoll.

    • Riese35
      18. August 2014 22:10

      @Undine:

      ad lit. b: Ja richtig. Die Eisenbahn fährt mit Indusi bzw. heute teils schon mit ETCS, wo Signale direkt in den Führerstand übertragen werden. Der Lokführer muß diese Signale quittieren und regelmäßig Lebenszeichen von sich geben. Falls das nicht geschieht oder ein Halt-zeigendes Signal überfahren wird, wird eine automatische Bremsung eingeleitet. Das Abkommen vom Gleis und Herabstürzen der Waggons infolge eines "Lenkfehlers" des Lokführers ist ohnedies bereits vom System her komplett ausgeschlossen. Einer der Gründe, warum ich Omnibusreisen meide.

      Mir ist bei Zugsreisen nie fad geworden. Die Hinfahrt habe ich meistens dazu benutzt, mich ein letztes Mal auf das Reiseziel (z.B. einen Kundenbesuch) vorzubereiten. Die Rückfahrt habe ich oft im Speisewagen verbracht und Folgeaktivitäten einer Reise erledigt. Keine Minute einer solchen Reise war ungenutzt.

      Von Flugreisen kann ich dagegen ganz anderes berichten: überproportional viel Zeit geht damit drauf, zum Flughafen zu kommen, einzuchecken, Sicherheitskontrollen, warten, boarden etc. Und in Bussen konnte ich gar nichts erledigen. Die gesamte Reisezeit mußte ich in diesen Verkehrsmitteln mit nutzlosen Tätigkeiten verbringen.

    • Abaelaard (kein Partner)
      20. August 2014 08:21

      seit meiner letzten Reise zum Festival d`Avignon weis ich das Eisenbahnfahren besonders zu schätzen , ab Nizza ,wohin man normalerweise fliegt, mit dem TGV der Cote d `Azur entlang und ab Marseille geht die Post ab, 325 kmh und ehe man sichs versieht ist man in Avignon. Und das zu einem annehmbaren Preis. In die Bundeshauptstadt fahre ich nur mit der Bahn denn das anschließende Netz der Wiener Linien macht alle wichtigen Punkte problemlos erreichbar.

  23. kritikos
    18. August 2014 01:13

    Es ist ein Jammer! Das Transportwesen bei uns (und wohl auch anderswo) ist sehr eigenartig aufgestellt, um nicht mafios zu sagen. Ich erinnere mich an den südtiroler Transportunternehmer vor ein paar Jahren, der solche Praktiken salonfähig gemacht hat. Und die Taxler: Wer prüft deren Kenntnisse der geografischen Zuordnung und der deutschen Sprache? Und wie? Sie benützen natürlich das GPS, fragen aber nicht, ob man schneller oder billig(er) ans Ziel kommen will. Unsere Politiker haben aber sowieso Angst (eigentlich wäre ein nicht stubenreiner Spruch angebracht) vor allem und jedem und daher haben Lobyisten, Berufsgruppierungen und natürlich unsere überall präsente Gewerkschaft einen Einfluss, der ihnen gar nicht zustehen würde. Es ist ein Jammer!
    Aber vielleicht ist die Prognose von AU realistisch.





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