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FN 677: Wien und seine Behinderten

Es gibt in Wien ja auch Positives. Zum Beispiel die Behindertentransporte für den Preis eines Öffi-Fahrscheins.

Damit können viele Menschen, die sonst in ihren Wohnungen mehr oder weniger eingesperrt wären, sogar wieder ins Theater, können selbst Amtswege erledigen etc. Natürlich gibt es für diese Leistung eine Einkommensgrenze. Und da wird es aber wieder grotesk. Wenn eine Pensionistin nämlich eine Pensionserhöhung bekommt und die Grenze für den Fahrtendienst um sage und schreibe 1,34 Euro überschreitet, teilt man ihr mit, dass ihr die kommunale Wohltat nicht mehr zustehe. Jetzt könne sie sich ja ein Behinderten-Taxi leisten. Für schlanke 20 Euro pro Fahrt. Da weht einem die soziale Kälte so richtig um die Ohren, die in Österreich sonst doch sofort beseitigt wird. Bei notwendigen Pensionsreformen zum Beispiel.

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