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FN 669: Alpbach und die Industriellenvereinigung

Es gibt durchaus auch erfreuliche Nachrichten: Die Industriellen-Vereinigung zieht sich aus Alpbach zurück.

Die unerfreuliche Nachricht folgt freilich auf den Fuß: Die (wie immer nie gefragten) Steuerzahler müssen das in die Krise gekommene Tiroler Projekt und seine nunmehrige bauliche Erweiterung mehr denn je stützen. Das einst von der Familie Molden ohne viel öffentliches Geld begonnene neoliberale Nachdenkprojekt ist zu einer engen großkoalitionär-gutmenschlichen Selbstdarstellung herabgesunken. Alpbach wird außerhalb der Grenzen kaum noch wahrgenommen. Die auf fremde Kosten massenweise in das Tiroler Bergdorf gekarrten Oststudenten lassen das Forum zwar als jung und gut besucht erscheinen, aber ein geistiger Input geht von dort schon lange nicht mehr aus. Der Vergleich macht sicher: Um in Davos und bei seinen spannenden Veranstaltungen zu sein, muss man viel Geld zahlen, in Alpbach wird man bezahlt. Und die paar Amtsträger reisen fast alle umgehend wieder ab, nachdem sie ihr Referat vorgelesen haben. Umso mehr ist die – hier auch oft gescholtene – Industriellenvereinigung für ihre neue Erkenntnis zu loben, dass Alpbach zwar noch immer schön ist, dass aber von dort keinerlei Impulse mehr ausgehen. Dass der Kaiser keine Kleider mehr anhat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 09:35

    Wann ist es in Alpbach am schönsten? Wenn das Forum vorbei ist!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 01:27

    Alpbach, worüber Journalisten kaum viel schreiben, weder kritisch noch mit Weihrauch, war früher einmal ein intelektuell impulsgebendes Ereignis. Jetzt ist es, scharf gesagt, ein marodes und fades Relikt. Aber es geht nicht ein!
    Warum bei uns Firmen, Unternehmen, klein und groß, immer wieder untergehen, weil keine Steuermitteln gegeben werden - vielfach mit Recht -, "Institutionen" wie Alpbach aber eben durch Mittel der öffentlichen Hand weiter existieren, ist mir unverständlich. Die sind scheint's tabu und der Ewigkeit eingeschrieben. Sind es nur die obersten Organe, meist (Ex)Politiker mit ihren Netzwerken, die das Weiterbestehen sichern?

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 13:40

    Eigentlich haben Busek und nun auch Fischler den Alpbacher Gesprächen einen Linksdrall verordnet und durch die Hereinnahme von der Arbeiter- sowie Wirtschaftskammer hat die Industriellenvereinigung den richtigen Entschluss für einen Rückzug gefasst. Die beiden neuen Sponsoren werden zusammen aber dreimal soviel Geld wie früher die IV einbringen und sicher das Programm auch in ihrem Sinn beeinflussen.

    Ob die heurige Veranstaltung, welche zum Thema "At the crossroads" stattfindet, wirklich entscheidende Impulse für die Zukunft bringen wird, bleibt abzuwarten. Hier das Programm: http://www.alpbach.org/de/hauptveranstaltung/efa_2014/

    Off Topic:
    Für die ständigen Verweigerer einer Klimaveränderung - auch hier beim AU-Tagebuch - empfehle ich den interessanten Film (Dauer ca. 75 Minuten) aus Holland mit den Titel "Meat the truth" in englischer Sprache mit gleichzeitiger Auswahl von verschiedensprachigen Untertiteln. Dabei wird besonders die derzeitige Nutztierhaltung für einen großen Anteil der CO2-Emmissionen verantwortlich gemacht. Ob diese Kritiker aber bereit sind, dieses Video auch bis zum Ende zu verfolgen und ihre bisherige Meinung zu überdenken? Ich will damit niemand zum Vegetarier machen, aber nachdenkenswert ist das Ganze doch allemal.
    https://www.youtube.com/watch?v=2uTJsZrX2wI&feature=youtu.be

  4. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 01:22

    Dass in Alpbach der Kaiser (und nicht nur er) nackt sind, und das schon seit Jahrzehnten, hat damit begonnen, dass die Edelsozialisten das, wie A.U. ja völlig richtig betont, ursprünglich neoliberale Treffen entdeckt und für sich erobert haben - das war so irgendwann nach Kreisky. Und seitdem ist das Niveau von Jahr zu Jahr zumindest in dem Ausmaß gesunken, in dem die Preise gestiegen sind. Die wahre Prominenz bleibt aus, oder sie liefert ihre Referate ab und verabschiedet sich. Wie hat ein prominenter Industrieller schon vor mehr als drei Jahrzehnten gesagt, als er gefragt wurde, ob man ihn denn in Alpbach treffen werde: Um Gottes Willen nein - niemand bringt mich in dieses Schmock- Kästchen der österreichischen Möchtegern- Prominenz. Und der, der es gesagt hat, war ein wirklich Prominenter.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 07:43

    Die ursprüngliche Idee, dass aus Alpbach neue Impulse für die Politik und Gesellschaft hervorgehen, hat sich überholt. Aus meiner Sicht kann es das Forum auch weiterhin, allerdings in "abgespeckter" Form geben, denn vielleicht gibt es wieder einmal neue Leute und neue Themen. Auch andere Jahrestreffen, wie z.B. die Bilderberger führen nun nur mehr ein bescheideneres Dasein.

    Was das WWF (Weltwirtschaftsforum in Davos) betrifft, so ist es dort nur mehr zu einem "Sehen und gesehen werden" gekommen. In Wirklichkeit geht es dabei nur um Geld und nochmals um Geld. Die zuständige Organisation ist ein millionenschweres, steuerbefreites Unternehmen mit großer Verwaltungszentrale am Genfersee, welches zwar wichtige Probleme der Welt anschneidet, aber an der tatsächlichen Umsetzung zum Wohle der Menschheit kaum interessiert und auch nicht in der Lage ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 09:52

    Der Hausverstand der Industriellenvereinigung ist zu loben, nämlich dass sie nicht am Gender, Mainstream, internen linken Projekt den Aufputz bilden wollen.

    Es kommt mir dieses heutige Alpbach Event vor , wo eine der bezahlten Parteikurorte für verdiente (und beschränkte) Funktionäre.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 08:47

    Alpbach sehe ich so wie den sommerlichen Festspielzirkus ...
    Die überall gleiche Gesellschaft tourt von Ort zu Ort um dabei zu sein.


alle Kommentare

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  13. Le Monde
    13. August 2014 12:57

    Es stehen die illegalen Wirtschaftsmigranten aus Lampedusa auf der Tagesordnung dieses Pseudoforums. Damit ist das Thema 365 Tage im Jahr auf der Agenda der Gutmenschendiktatur!

  14. Gerhard Pascher
    12. August 2014 13:40

    Eigentlich haben Busek und nun auch Fischler den Alpbacher Gesprächen einen Linksdrall verordnet und durch die Hereinnahme von der Arbeiter- sowie Wirtschaftskammer hat die Industriellenvereinigung den richtigen Entschluss für einen Rückzug gefasst. Die beiden neuen Sponsoren werden zusammen aber dreimal soviel Geld wie früher die IV einbringen und sicher das Programm auch in ihrem Sinn beeinflussen.

    Ob die heurige Veranstaltung, welche zum Thema "At the crossroads" stattfindet, wirklich entscheidende Impulse für die Zukunft bringen wird, bleibt abzuwarten. Hier das Programm: http://www.alpbach.org/de/hauptveranstaltung/efa_2014/

    Off Topic:
    Für die ständigen Verweigerer einer Klimaveränderung - auch hier beim AU-Tagebuch - empfehle ich den interessanten Film (Dauer ca. 75 Minuten) aus Holland mit den Titel "Meat the truth" in englischer Sprache mit gleichzeitiger Auswahl von verschiedensprachigen Untertiteln. Dabei wird besonders die derzeitige Nutztierhaltung für einen großen Anteil der CO2-Emmissionen verantwortlich gemacht. Ob diese Kritiker aber bereit sind, dieses Video auch bis zum Ende zu verfolgen und ihre bisherige Meinung zu überdenken? Ich will damit niemand zum Vegetarier machen, aber nachdenkenswert ist das Ganze doch allemal.
    https://www.youtube.com/watch?v=2uTJsZrX2wI&feature=youtu.be

    • Gandalf
      12. August 2014 19:23

      @ Gerhard Pascher:
      Eigentlich wollte ich Ihrem exzellenten Beitrag zu Alpbach - vor allem was den Hinweis auf die unselige Rolle, die Erhard Busek, wie bei allem, das er jemals auch nur angerührt hat, auch hier spielte - betrifft, zumindest drei Sterne oder eine noch deutlichere, verbale Zustimmung widmen. Leider haben Sie ein - pardon - in meinen Augen, völlig unnötiges und unfundiertes - Off Topic hinzugefügt; dazu muss ich mich leider deutlicher äussern: Das ganze Geseiere mit den Rinderfurzen usw. ist nichts als billigste, primitive Propaganda durchtriebener, aber im Geiste völlig verdrehter Linsaktivisten, die sich als Kämpfer gegen die "böse" (warum eigentlich?) Nahrungsmittelindustrie positionieren wollen. Bitte fallen Sie nicht auf solche Minderleister herein: Natürlich gibt es gegenwärtig eine Klimaveränderung, wie es sie schon vor Jahrtausenden immer wieder gegeben hat. Aber: der Mensch hat sie, auch im einundzwanzigsten Jahrhundert, weder zu verantworten noch kann er sie verhindern. Wenn sich unsere Nachkommen eines Tages nur mehr von Karotten ernähren dürfen, so werden sie eben zu Hasen werden. Den analogen Vergleich mit den Erdnüssen möchte ich mir und meinen Enkelkindern ersparen...

    • Gerhard Pascher
      12. August 2014 21:11

      Gandalf:
      Da habe ich Sie doch am richtigen Fuß erwischt. Sicher ist dieser Film das andere Extrem von Ihrer Meinung und vermutlich liegen beide Seiten nicht ganz richtig. Haben Sie den Film überhaupt bis zum Ende gesehen, damit Sie sich ein Urteil machen können? Vermutlich nicht. Aber Sie müssen doch zugeben, dass sich die Weltbevölkerung in den letzten einhundert Jahren stark vermehrte und nun viele ehemalige Getreide-, Reis- und Kartoffelesser vermehrt zu Fleischspeisen greifen. Mit dieser Nachfrage muss eben das Angebot mithalten und daher haben auch die riesigen Abholzungen von wertvollen Wäldern in Südamerika und Asien stattgefunden, um dem Hunger der industriellen Viehwirtschaft gerecht zu werden. So schwimmen täglich viele riesige "Tanker" mit Sojaschrot von S-Amerika nach Europa und den USA. Leider gibt es dabei aber sehr viele negative Erscheinungen.

      Abgesehen dass der übermäßige Fleischgenuss manche gesundheitliche Probleme verursacht, geschieht die Fleischproduktion z.T. unter völlig unnatürlichen Bedingungen. Haben Sie schon einmal eine Masthühnerzucht, einen Schweinebetrieb oder eine Putenaufzucht von innen gesehen? Wenn ja, dann schmeckt Ihnen sicher nicht mehr alles so wie bisher.

      Bleiben Sie bitte bei Ihrer voreingenommenen Meinung, vor allem der, dass der Klimawandel nichts mit dem Verhalten der derzeitigen Bevölkerung zutun hat. Die Anzahl der besonnenen Kritiker am derzeitigen System nimmt auch ohne Sie täglich zu.

    • Gandalf
      12. August 2014 21:45

      @ Gerhard Pascher:
      Danke für Ihre seriöse Replik und die Tatsache, daß mit Ihnen eine zivilisiert - gepflegte Diskussion möglich ist. Was meine Meinung zur Klimaveränderung betrifft, so bleibe ich mit Freude bei meinem Vorurteil. Aber natürlich anerkenne ich mit Respekt Ihr Engagement - das ist eben das Privileg der Jüngeren. Wie es letztendlich ausgehen wird, könnte mir angesichts meines persönlichen Lebenshorizontes im Grunde genommen egal sein - daher erwarte ich mir auch nicht, die (aus meiner Sicht) unvermeidliche Bestätigung meiner Meinung zu erleben. Aber dass es - lange bevor unser Planet durch das Auftreten des Menschen geplagt wurde - auch ohne Reis- oder Fleischesser sowohl Eiszeiten als auch Perioden, in denen es sogar in unseren Breiten tropische Meere gegeben hat, ist naturwissenschaftlich bewiesen. Nun ja, wie heisst es doch so richtig: Was ist Wahrheit?

    • Gerhard Pascher
      13. August 2014 10:08

      Gandalf:
      auch ich bedanke mich für Ihren sachlichen Stil bei diesem Meinungsaustausch. Vor allem danke ich Ihnen, dass Sie mich als bald 77jähriger noch zu den Jüngeren zählen. Unser Land wäre - trotz mancher derzeitiger Nachteile - um einiges ärmer, wenn man nicht offen unterschiedliche Ansichten ausprechen bzw. schreiben darf.

    • Freidenker (kein Partner)
      13. August 2014 13:44

      G. Pascher, Gandalf:

      Sehr angenehm solche seriösen und sachlichen Meinungen zu lesen, die trotz gegenteiliger Meinungen immer noch noch so informativ ausfallen. Danke!

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      13. August 2014 20:46

      Zum Überdenken, s.g. Hr. Pascher, ist man hierorts mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht bereit, reicht es ja weitenteils nicht einmal zum Denken, sondern nur zum Nachplappern. Sie mögen es am Infinitiv der Antwort erkennen: bar jeder Sachkenntnis ›weiß‹ man: »Das ganze Geseiere mit den Rinderfurzen usw. /ist/ nichts als billigste, primitive Propaganda durchtriebener, aber im Geiste völlig verdrehter Linsaktivisten,…« und »der Mensch /hat/ sie [die Klimaänderung] nicht zu verantworten«

      Nicht jedem ist es gegeben, zu erkennen, dass Klimaänderungen die mehrere 10000 Jahre her sind, für die jetzige Situation keinerlei Relevanz entfalten. Nicht jedem ist es gegeben, sich vorste

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      13. August 2014 20:47

      …lenzu können, dass das eigene, unmaßgebliche Verhalten, multipliziert mit 7 Millarden, maßgeblich wird.

      Beste Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
      13. August 2014 21:44

      (Meinte natürlich ›Indikativ‹, nicht ›Infinitiv‹. Da waren die Finger schneller als das Hirn.)

  15. brechstange
    12. August 2014 10:50

    Ich habe mich schon lange gefragt und das auch hier geschrieben, wie es möglich ist, dass die IV dem Felber eine Plattform in Alpbach bietet.

  16. Doppeladler
    12. August 2014 10:21

    Interessant ist das vor allem, weil ja der aktuelle Präsident druchaus auch eine starke "linke" Schlagseite hat, wenn ich zB an die Bildungspolitik denke.

    Aber wie es scheint, ist Hopfen und Malz am Schwarzenbergplatz noch nicht zur Gänze verloren.

  17. Josef Maierhofer
    12. August 2014 09:52

    Der Hausverstand der Industriellenvereinigung ist zu loben, nämlich dass sie nicht am Gender, Mainstream, internen linken Projekt den Aufputz bilden wollen.

    Es kommt mir dieses heutige Alpbach Event vor , wo eine der bezahlten Parteikurorte für verdiente (und beschränkte) Funktionäre.

  18. terbuan
    12. August 2014 09:35

    Wann ist es in Alpbach am schönsten? Wenn das Forum vorbei ist!

  19. Politicus1
    12. August 2014 08:47

    Alpbach sehe ich so wie den sommerlichen Festspielzirkus ...
    Die überall gleiche Gesellschaft tourt von Ort zu Ort um dabei zu sein.

  20. Gerhard Pascher
    12. August 2014 07:43

    Die ursprüngliche Idee, dass aus Alpbach neue Impulse für die Politik und Gesellschaft hervorgehen, hat sich überholt. Aus meiner Sicht kann es das Forum auch weiterhin, allerdings in "abgespeckter" Form geben, denn vielleicht gibt es wieder einmal neue Leute und neue Themen. Auch andere Jahrestreffen, wie z.B. die Bilderberger führen nun nur mehr ein bescheideneres Dasein.

    Was das WWF (Weltwirtschaftsforum in Davos) betrifft, so ist es dort nur mehr zu einem "Sehen und gesehen werden" gekommen. In Wirklichkeit geht es dabei nur um Geld und nochmals um Geld. Die zuständige Organisation ist ein millionenschweres, steuerbefreites Unternehmen mit großer Verwaltungszentrale am Genfersee, welches zwar wichtige Probleme der Welt anschneidet, aber an der tatsächlichen Umsetzung zum Wohle der Menschheit kaum interessiert und auch nicht in der Lage ist.

  21. kritikos
    12. August 2014 01:27

    Alpbach, worüber Journalisten kaum viel schreiben, weder kritisch noch mit Weihrauch, war früher einmal ein intelektuell impulsgebendes Ereignis. Jetzt ist es, scharf gesagt, ein marodes und fades Relikt. Aber es geht nicht ein!
    Warum bei uns Firmen, Unternehmen, klein und groß, immer wieder untergehen, weil keine Steuermitteln gegeben werden - vielfach mit Recht -, "Institutionen" wie Alpbach aber eben durch Mittel der öffentlichen Hand weiter existieren, ist mir unverständlich. Die sind scheint's tabu und der Ewigkeit eingeschrieben. Sind es nur die obersten Organe, meist (Ex)Politiker mit ihren Netzwerken, die das Weiterbestehen sichern?

  22. Gandalf
    12. August 2014 01:22

    Dass in Alpbach der Kaiser (und nicht nur er) nackt sind, und das schon seit Jahrzehnten, hat damit begonnen, dass die Edelsozialisten das, wie A.U. ja völlig richtig betont, ursprünglich neoliberale Treffen entdeckt und für sich erobert haben - das war so irgendwann nach Kreisky. Und seitdem ist das Niveau von Jahr zu Jahr zumindest in dem Ausmaß gesunken, in dem die Preise gestiegen sind. Die wahre Prominenz bleibt aus, oder sie liefert ihre Referate ab und verabschiedet sich. Wie hat ein prominenter Industrieller schon vor mehr als drei Jahrzehnten gesagt, als er gefragt wurde, ob man ihn denn in Alpbach treffen werde: Um Gottes Willen nein - niemand bringt mich in dieses Schmock- Kästchen der österreichischen Möchtegern- Prominenz. Und der, der es gesagt hat, war ein wirklich Prominenter.





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