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Ein Österreicher bekommt den höchsten Mathematik-Preis

Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Der in den 70ern geborene Martin Hairer, der diese Fields-Medaille erhält, hat (natürlich) nie in Österreich gearbeitet.

Auf ausländischen Universitäten ist das Arbeiten viel besser, daher denkt Hairer nicht daran, seinen Karriereweg nach Österreich zu lenken. „Warum sollte er?“ ist seine kurze und treffende Antwort.

Aber sehen wir es optimistisch: Vielleicht beginnt sich die öffentliche Diskussion nun doch endlich mit den Landsleuten zu befassen, die in den letzten Jahrzehnten in großer Zahl das Land verlassen haben und nie mehr zurückkehren. So traurig die Armutsemigration der 50er Jahre und der Zwischenkriegszeit war, so furchtbar die Vertreibung der Juden und anderer unabhängiger Geister 1938 aus Österreich war: Für Gegenwart und Zukunft sind heute viel wichtiger der zehntausendfache Weggang junger und talentierter Österreicher. In Wissenschaft wie Wirtschaft.

Der häufigste Grund ihres Weggangs: die Zustände an den heimischen Universitäten (wo haufenweise Geld für Genderforscher, Publizisten, Politologen oder Islamophobieforscher statt für die wirklich zukunftweisenden Disziplinen ausgegeben wird), die Überregulierungen (aus Österreich gekommene Emigranten erzählen abendelang Schwänke über diese) und die hohen Steuern in Österreich.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 12:10

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Österreich kein einziger Nobelpreis erarbeitet. Konrad Lorenz, Friedrich August von Hayek, Eric Kandel & Co haben ihre Nobelpreise im Ausland verdient.

    In den USA hat man schon vor 2 Jahrzehnten an den großen Universitäten unproduktive und nutzlose Studienzweige im Bereich der Kulturwissenschaften gestutzt, nun ist in Deutschland eine ähnliche Entwicklung im Gange. In Österreich waren die Kulturwissenschaften einmal maßgeblich, heute dienen sie nur noch als Auffangbecken für linke Studenten und solche, die an den harten Studienrichtungen scheitern.

    Als Kenner mehrerer Universitäten im In- und Ausland fällt der enorme Unterschied zum Ausland ins Auge. Während deutschsprachige Länder wie die Schweiz und Deutschland längst das Niveau von englischen und amerikanischen Spitzenuniversitäten erreicht haben, ja sogar das kleine Israel im Bereich der Naturwissenschaften zur internationalen Spitze zählt, wird Österreich international nicht einmal mehr ignoriert.

    Die österreichische Wissenschaftspolitik ist leider noch inferiorer als die Bildungspolitik und das will was heißen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 14:26

    Was noch 1970, damals war meine Technische Universität Wien am 3. Platz in Europa, war, das haben nunmehr fast 50 Jahre dauernder Sozialismus in Österreich so 'gründlich' erledigt, dass von einer Wiedererstarkung schwer bis nicht mehr die Rede sein wird, eher vom Totalzusammenbruch. Die Technische Universität Wien rangiert nicht mehr unter den besten 200 Universitäten. Das ist mein 'Schulbarometer'.

    Es gibt noch eine Menge tüchtiger Leute in Österreich, aber keinen Nachwuchs mehr, das Proletariat hat zugeschlagen und alles vernichtet.

    Eher geht eine türkische Kamelherde durch ein Nadelöhr als dass ein Linker über seine linke Ideologie (=Idiotie) nachdenkt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorIgo
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 11:45

    Gratulation!!!
    Ich bewundere jedoch auch die Schweiz, war einmal Österreich ähnlich, eines der ärmsten Agrarländer Europas, heute aber in vielen Bereichen in der Weltliga mitspielend (und damit meine ich nicht nur Fussball..wenn auch da).
    Off topic möchte ich noch diesen link reinstellen, der auch auf Österreich zutrifft:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sozialstaat-deutschland-unter-drogen-13094486.html

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 11:23

    Gratulation Martin Hairer zu dieser Auszeichnung!

    Man muss allerdings fairerweise hinzufügen, Hairer ist Auslandsösterreicher.
    Er ist nie in Österreich zur Schule gegangen (sondern in Genf) und hat auch in der Schweiz sein Studium absolviert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Hairer

  5. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 19:08

    Der Artikel hat einen "Schönheitsfehler". Sein Vater (Österreicher) war Mathematiker an der Uni in Genf und der Sohn (ebenso Österreicher) hat auch dort studiert. Er hat daher das Land Österreich nicht verlassen, sondern war gar nicht da. Wenn, dann hat er die Schweiz verlassen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatoraw70
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 13:12

    Was diese Sache umso erschütternder macht ist, dass die Mathematik an der Universität Wien - im Gegensatz zu den meisten anderen Disziplinen - nach wie vor Weltrang hat. Und der Mann trotzdem nicht nach Österreich kommen will.

    Wie schlimm ist die Perspektive dann erst in all den anderen Fächern, in denen die hiesigen Unis nicht so gut dastehen wie die Uni Wien in Mathematik?

    Anmerken muss man allerdings auch, dass der Mann nur dem Reisepass nach Österreicher ist. Er hat nie hier gelebt, was seine Motivation hierher zu kommen von Haus aus deutlich reduziert.

    Ausserdem kenne ich sowohl die Uni Genf, als auch die Uni in Warwick. Wenn ich mit Familie in Warwick lebte, würde ich auch nicht nach Wien kommen wollen. Das ist eine ausgesprochen nette Uni am Land, mit einem zwar nicht an allen Ecken sehr hübschen Campus, aber sehr brauchbarer Lebensqualität in den Dörfern ringsum. Und einer netten Uni-Kultur. Ganz anders als die mit beschränkten Parteibuchsoldaten bevölkerten Institute hier. Wobei die Mathematik der Hauptuni da wie gesagt eine Ausnahme ist: aber den Rest der Uni kann man leider ziemlich knicken. Derlei macht nicht Lust auf's Übersiedeln.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 00:34

    Ich habe vor einigen Jahren mit meiner Familie Österreich verlassen. Ich zahle null % Steuern, meine Kinder gehen auf eine sehr gute Privatschule und wir haben das Glück, dass wir uns es leisten können, dass meine Frau daheim bei den Kindern ist. Das sind die drei Hauptgründe, warum eine Heimkehr nach Österreich fast unmöglich ist. 50% Steuer auf mein Gehalt, schlechte Schulen und meine Frau müsste in Österreich arbeiten, womit aber wieder eine Kinderbetreuung bezahlt werden müsste. Außerdem bekomme ich hier nur Zustimmung (auch von Europäischen Freunden und Arbeitskollegen) wenn ich sage, dass Conchita total abartig für mich ist.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLawrence
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 00:34

    Ich habe vor einigen Jahren mit meiner Familie Österreich verlassen. Ich zahle null % Steuern, meine Kinder gehen auf eine sehr gute Privatschule und wir haben das Glück, dass wir uns es leisten können, dass meine Frau daheim bei den Kindern ist. Das sind die drei Hauptgründe, warum eine Heimkehr nach Österreich fast unmöglich ist. 50% Steuer auf mein Gehalt, schlechte Schulen und meine Frau müsste in Österreich arbeiten, womit aber wieder eine Kinderbetreuung bezahlt werden müsste. Außerdem bekomme ich hier nur Zustimmung (auch von Europäischen Freunden und Arbeitskollegen) wenn ich sage, dass Conchita total abartig für mich ist.


alle Kommentare

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  11. qed (kein Partner)
    17. August 2014 09:34

    Nun, verehrter Herr Unterberger, in der Tat ist der Ruf kakanischer "Universitäten" gar nicht gut, denn die rote Vaginophrenie zeitigt stinkenden Auswurf und ließ flächendeckend die Hirnzellen absterben:

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/15/die-planetare-bewegung-fur-mutter-erde/

    weiter hier:
    http://www.freiewelt.net/ein-oesterreicher-bekommt-den-hoechsten-mathematik-preis-10039425/#comment-410010

  12. phaidros, wohlbegründet (kein Partner)
    16. August 2014 16:42

    Warum sollte er auch in Österreich arbeiten? In Genf geboren, in Genf zur Schule gegangen, in Genf die Universität besucht. Viel mehr als ein österreichischer Pass dürfte da nicht vorhanden sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Hairer

  13. Lawrence (kein Partner)
    15. August 2014 00:34

    Ich habe vor einigen Jahren mit meiner Familie Österreich verlassen. Ich zahle null % Steuern, meine Kinder gehen auf eine sehr gute Privatschule und wir haben das Glück, dass wir uns es leisten können, dass meine Frau daheim bei den Kindern ist. Das sind die drei Hauptgründe, warum eine Heimkehr nach Österreich fast unmöglich ist. 50% Steuer auf mein Gehalt, schlechte Schulen und meine Frau müsste in Österreich arbeiten, womit aber wieder eine Kinderbetreuung bezahlt werden müsste. Außerdem bekomme ich hier nur Zustimmung (auch von Europäischen Freunden und Arbeitskollegen) wenn ich sage, dass Conchita total abartig für mich ist.

  14. heartofstone (kein Partner)
    14. August 2014 23:45

    Passend dazu ...

    Hochqualifizierte verlassen das Land, Ungelernte wandern zu
    Österreichs hausgemachter Braindrain

    Kein Aprilscherz ...

    http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/oesterreichs-hausgemachter-braindrain-1.18274548

  15. heartofstone (kein Partner)
    14. August 2014 23:25

    Jedes Jahr verlassen netto tausende Österreicher, und damit meine ich keine zugewanderten "Asylwerber und arme Flüchtlinge" unser Land. Weil sie es satt haben rote, scharze und grüne Bonzen und ihren Beamtenstadel zu finanzieren. Als Ersatz importiert genau dieser politkorrekte Morast der österreichischen Gesellschaft tausende integrationsunwillige und unfähige Mohammedaner in der Hoffnung auf Wählerstimmen.

    Warum schmeißen wir die armen, arbeitlosen und/oder kriminellen Mohammedaner nicht einfach aus dem Land? Wir brauchen sie nicht! Ihre Ideologie darf man gerne mit dem Nationalsozialismus vergleichen und der Gründer, Mohammed, ist ein Mörder, Dieb, Räuber und Vergewaltiger. Period.

    • Recht hat er (kein Partner)
      16. August 2014 10:48

      Zitat: "Warum schmeißen wir . . . . ?"

      Wer soll denn dann die rote Brut wählen und an der Macht halten?

      Schön wär's ja, aber da trinkt unser Herr Bürgermeiste eher Kracherl als dass das geschieht.

      P.S.: Wohin sind Sie gegangen, bitte? Nur so zur Erweiterung meiner Allgemeinbildung.

  16. Pennpatrik
    14. August 2014 05:14

    Mein Sohn hat ein Technikstudium sub auspiciis abgeschlossen und nicht ein (sic!) Jobangebot aus Österreich bekommen. Er ist natürlich keiner Partei zuzuordnen.

    • Abaelaard (kein Partner)
      15. August 2014 08:12

      Es ist mir nicht erklärlich dass ein Absolvent eines technischen Studiums keinen Job finden würde. Mein Sohn welcher ebenfalls ein technisch-naturwissenschaftliches Studium absolvierte konnte unter fünf Angeboten auswählen wobei er das herausforderndste annahm welches Arbeitszeiten bis zu 36 Stunden am Stück verlangte , Auslandsstudium, Praktika rund um die Welt waren selbstverständlich. Und wenn er " nur " ein Maurer aber ein guter geworden wäre so hätte es mir auch gepasst, denn die verdienen auch nicht schlecht.

  17. Interessierter Leser
    13. August 2014 19:08

    Der Artikel hat einen "Schönheitsfehler". Sein Vater (Österreicher) war Mathematiker an der Uni in Genf und der Sohn (ebenso Österreicher) hat auch dort studiert. Er hat daher das Land Österreich nicht verlassen, sondern war gar nicht da. Wenn, dann hat er die Schweiz verlassen.

  18. Gerhard Pascher
    13. August 2014 17:13

    In der internationalen Presse wird diese Ehrung des Österreichers in Großbritannien Martin Hairer (38) nur nebenbei erwähnt, denn unter den vier Preisträgern befindet sich erstmals eine Frau, nämlich Maryam Mirzakhani (37), welche im Iran geboren ist und nun in den USA wirkt. Dies wird natürlich besonders hervorgehoben.

    Die weiteren Gewinner sind Manjul Bhargava (40), ein Kanadier-Amerikaner sowie Artur Avila (35), ein Brasilianer-Franzose, welcher in Paris arbeitet.
    Diese Auszeichnungen werden seit fast 80 Jahren alle 4 Jahre an zwei bis vier Kandidaten unter 40 Jahren vergeben. Eigentlich wurden sie als Ersatz für einen Nobelpreis geschaffen, da Alfred Nobel damalsdie Mathematik scheinbar nicht als auszeichnungswürdiges Feld betrachtete.

  19. machmuss verschiebnix
    13. August 2014 14:58

    Eine öffentlich Diskussion darüber - abgesehen davon, daß sowas ohnehin totgeschwiegen
    wird - wie würde die wohl enden ? Mit noch mehr Regulierungen, drauf können wir wetten.

  20. Josef Maierhofer
    13. August 2014 14:26

    Was noch 1970, damals war meine Technische Universität Wien am 3. Platz in Europa, war, das haben nunmehr fast 50 Jahre dauernder Sozialismus in Österreich so 'gründlich' erledigt, dass von einer Wiedererstarkung schwer bis nicht mehr die Rede sein wird, eher vom Totalzusammenbruch. Die Technische Universität Wien rangiert nicht mehr unter den besten 200 Universitäten. Das ist mein 'Schulbarometer'.

    Es gibt noch eine Menge tüchtiger Leute in Österreich, aber keinen Nachwuchs mehr, das Proletariat hat zugeschlagen und alles vernichtet.

    Eher geht eine türkische Kamelherde durch ein Nadelöhr als dass ein Linker über seine linke Ideologie (=Idiotie) nachdenkt.

  21. zweiblum
    13. August 2014 14:17

    Die Regierung Faymann kann seine Arbeit nicht lesen, weil sie auf ausländisch geschrieben ist. Die hohen Steuern stören Wissenschaftler weniger als die Genderregelung und daß man/frau ohne Matura weiter kommt und mehr veerdient.

    • cicero
      13. August 2014 17:21

      Wenn ein Wissenschaftler immer erst beweisen muss, dass keine Frau gibt, die es besser kann, und das einer roten Tussi, die nichts davon versteht, sucht er sich besser ein anderes Land.

  22. aw70
    13. August 2014 13:12

    Was diese Sache umso erschütternder macht ist, dass die Mathematik an der Universität Wien - im Gegensatz zu den meisten anderen Disziplinen - nach wie vor Weltrang hat. Und der Mann trotzdem nicht nach Österreich kommen will.

    Wie schlimm ist die Perspektive dann erst in all den anderen Fächern, in denen die hiesigen Unis nicht so gut dastehen wie die Uni Wien in Mathematik?

    Anmerken muss man allerdings auch, dass der Mann nur dem Reisepass nach Österreicher ist. Er hat nie hier gelebt, was seine Motivation hierher zu kommen von Haus aus deutlich reduziert.

    Ausserdem kenne ich sowohl die Uni Genf, als auch die Uni in Warwick. Wenn ich mit Familie in Warwick lebte, würde ich auch nicht nach Wien kommen wollen. Das ist eine ausgesprochen nette Uni am Land, mit einem zwar nicht an allen Ecken sehr hübschen Campus, aber sehr brauchbarer Lebensqualität in den Dörfern ringsum. Und einer netten Uni-Kultur. Ganz anders als die mit beschränkten Parteibuchsoldaten bevölkerten Institute hier. Wobei die Mathematik der Hauptuni da wie gesagt eine Ausnahme ist: aber den Rest der Uni kann man leider ziemlich knicken. Derlei macht nicht Lust auf's Übersiedeln.

    • Hegelianer (kein Partner)
      15. August 2014 09:32

      Was die Mathematik in Wien betrifft, muß man "nach wie vor" durch "seit einigen Jahren wieder" ersetzen. Was indes in machen Kulturwissenschaften als "Internationalisierung" verkauft wird, ist nur Gequatsche und Genderei.

  23. Sandwalk
    13. August 2014 12:10

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Österreich kein einziger Nobelpreis erarbeitet. Konrad Lorenz, Friedrich August von Hayek, Eric Kandel & Co haben ihre Nobelpreise im Ausland verdient.

    In den USA hat man schon vor 2 Jahrzehnten an den großen Universitäten unproduktive und nutzlose Studienzweige im Bereich der Kulturwissenschaften gestutzt, nun ist in Deutschland eine ähnliche Entwicklung im Gange. In Österreich waren die Kulturwissenschaften einmal maßgeblich, heute dienen sie nur noch als Auffangbecken für linke Studenten und solche, die an den harten Studienrichtungen scheitern.

    Als Kenner mehrerer Universitäten im In- und Ausland fällt der enorme Unterschied zum Ausland ins Auge. Während deutschsprachige Länder wie die Schweiz und Deutschland längst das Niveau von englischen und amerikanischen Spitzenuniversitäten erreicht haben, ja sogar das kleine Israel im Bereich der Naturwissenschaften zur internationalen Spitze zählt, wird Österreich international nicht einmal mehr ignoriert.

    Die österreichische Wissenschaftspolitik ist leider noch inferiorer als die Bildungspolitik und das will was heißen.

    • OMalley
      13. August 2014 19:08

      Der Ruin der Univerisäten hat mit Firnberg begonnnen, zusammen mit der Diktatur der Gschaftelhuber aus der ÖH im Rahmen der "Reform". Ergebnis : Die Jahrgangsbesten nach Deutschland; die Zehnjahresbesten nach USA.

      Es beginnt schon in den Mittelschulen , die die Anzahl der Schüler / Studenten hoch halten müssen , denn weniger Schüler sind weniger Posten etc . Aber vor allem aus Weisungsgründen darf die Zahl der nicht abnehmen , die einr zunehmend wertloses Maturazeugnis erhalten.

    • heartofstone (kein Partner)
      15. August 2014 00:00

      Zwei "Nobelpreise" nach dem zweiten Weltkrieg fallen mir auf Anhieb ein, obwohl ich sie als absolut wertlos betrachte ... Jelinek für "Literatur" (die Anführungszeichen sind Absicht) und jener für "Frieden" für die EU, deren Teil wir sind ...

  24. Igo
    13. August 2014 11:45

    Gratulation!!!
    Ich bewundere jedoch auch die Schweiz, war einmal Österreich ähnlich, eines der ärmsten Agrarländer Europas, heute aber in vielen Bereichen in der Weltliga mitspielend (und damit meine ich nicht nur Fussball..wenn auch da).
    Off topic möchte ich noch diesen link reinstellen, der auch auf Österreich zutrifft:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sozialstaat-deutschland-unter-drogen-13094486.html

  25. terbuan
    13. August 2014 11:23

    Gratulation Martin Hairer zu dieser Auszeichnung!

    Man muss allerdings fairerweise hinzufügen, Hairer ist Auslandsösterreicher.
    Er ist nie in Österreich zur Schule gegangen (sondern in Genf) und hat auch in der Schweiz sein Studium absolviert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Hairer





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