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Ebola und die neuen Behandlungsmethoden

Ebola hat in großen Teilen Afrikas Panik ausgelöst. Spitäler werden vom Personal verlassen, Grenzen werden geschlossen, Flugverbindungen beendet. Die geheimnisvolle Krankheit hat sich in den letzten Monaten weit stärker verbreitet, als die offiziellen Statistiken sagen. Jetzt gibt die WHO auch noch nicht zugelassene Mittel zur Anwendung frei. Was freilich für mehr Diskussionen sorgen sollte, als derzeit stattfinden.

Die Motive der Afrikaner und der Weltgesundheitsorganisation sind klar: Bevor man weiter hilflos zusieht, wie Menschen verrecken, wie Afrika von Panik erfüllt wird (als ob der schwarze Kontinent nicht ohnedies unter dem Morden islamistischer Banden zu leiden hat), lässt man auch die Anwendung ungeprüfter Medikamente zu. Die bisher oft nur von militärischen Grundlagenforschern entwickelt worden sind.

Nur fehlt plötzlich die Antwort auf die Frage, warum andere Medikamente weiterhin den sehr mühsamen, kostspieligen und vor allem zeitraubenden Prozess durchlaufen müssen, bevor sie an Patienten angewendet werden.

Dabei geht es natürlich nur um die Zulassung von Medikamenten gegen tödliche Krankheiten. Wie Ebola eine ist. Bei all jenen pharmazeutischen Produkten, die nicht lebensbedrohliche Leiden betreffen, können diese Verfahren sicher weiterhin so lang dauern, sollen weiterhin so eingehend sein. Nicht voll ausgetestete Nebenwirkungen sind ja oft sehr schlimm. Man denke etwa an Contergan, das viele europäische Babys – in den USA wurde das Medikament nie zugelassen! – ihr Leben lang verstümmelt hat (übrigens taucht Contergan als effizientes Medikament verblüffender Weise wieder auf; wenn auch nicht bei Schwangeren).

Es geht in Europa genauso wie in Afrika ums Sterben. Auch im Norden sterben Menschen an Krankheiten, gegen die es vielleicht eine wirksame Behandlung gäbe, die aber noch auf Jahre im langwierigen Testverfahren steckt. Inzwischen verrecken, versterben sie. Genauso wie man in Afrika (oder auch bald anderswo) an Ebola verreckt, verstirbt.

Warum gibt es nicht auch für andere tödliche Krankheiten erlaubte Versuche mit neuen Medikamenten? Das wäre doch – natürlich immer mit Einverständnis der verzweifelten Patienten oder deren Angehörigen – jedenfalls besser, als tatenlos diesen beim Sterben zuzusehen.

Warum haben die an anderen Krankheiten leidenden Menschen bestenfalls in Hinterzimmern exotischer Plätze die Chance, an neue Behandlungen heranzukommen? Werden die Medien und Linken weiterhin nur von den (übrigens in den meisten Fällen: einstigen) Gewinnen der Pharma-Konzerne reden, nicht aber von der Frage, ob Medikamente eventuell Leben retten könnten? Kommt es auf die Zahl der Toten innerhalb eines Zeitraumes an? Auf die Hysterie, auf den politischen Druck?

Bisher hat mir jedenfalls niemand diesen Unterschied zwischen dem Sterben an Ebola und dem an anderen Krankheiten erklären können.

Um keine Missverständnisse entstehen zu lassen: Bisher hat der Pharmasektor zweifellos Afrika benachteiligt. Die gewaltigen Kosten von Medikamentenentwicklungen haben sich meist nur im Westen rentiert. Deswegen sind Drittwelt-Krankheiten lange nicht so intensiv bekämpft worden wie Wohlstandskrankheiten in der westlichen Welt. Aber auch das macht den WHO-Schwenk nicht erklärlich.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 10:05

    Die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung von Krebs oder zur Manipulation des Immunsystems nach Transplantationen ist enorm teuer.
    Viele dieser Medikamente sind kaum gewinnbringend, sie werden nicht selten aus Prestigegründen entwickelt.

    Die großen Geldbringer (neudeutsch: cashcows) der Pharmabetriebe sind Vitaminpillen, Potenzmittel, Verhütungsmittel und Schmerzmittel. Diese Medikamente bringen das Geld, damit die oben genannten Mittel überhaupt erst entwickelt werden können.

    Wer heute leichtfertig von der "Profitgier" der Pharmakonzerne spricht, hat nicht den blassesten Schimmer, welch astronomischer Aufwand bei der Entwicklung von Immunsupressiva, Impfstoffen und anderer hochwertiger Mittel erforderlich ist. Pharmafirmen sind daher Betriebe, die gewinnorientiert arbeiten, aber das macht jede halbwegs verantwortungsbewusste Firma, das macht sogar jede Privatperson, die etwas verkaufen oder vermieten möchte.

    Was die klinischen Tests der Medikamente betrifft, so sind sie die Folge von Vorschriften, die nach und nach erweitert wurden. Auch diese Tests sind enorm teuer.

    Wenn in Afrika nun unvollständig geprüfte Medikamente zum Einsatz kommen, so ist das eine politische Entscheidung und ein Resultat purer Verzweiflung. Die letzten, denen man hier etwas anhängen darf, sind die Pharmabetriebe.

    Im übrigen sei die Anmerkung erlaubt, dass die Behandlung von Vireninfektionen äußerst schwierig ist. Viren sind etwas gänzlich anderes als Bakterien und in der Regel um Größenordnungen gefährlicher.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 09:18

    Die Antwort auf Herrn AU's Frage lautet: Sozialistischer Umverteilungsstaat.

    Die Pharamaindustrie beschäftigt mehr Rechtsanwälte als Naturwissenschaftler. Die typische Grundlagenforschung passiert in den Universitäten, mit Steuergeld finanziert, versteht sich. Wenn dann ein paar junge Forscher einen Durchbruch haben, so kauft ein Megakonzern die Recht für einen Pappenstiel ein und verdient dann das ganz grosse Geld. Denn eine kleine Firma oder ein Universitätsinstitut könnte sich niemals die staatlichen Auflagen für die Zulassung leisten.

    Die Megakonzerne haben klar erkannt, der Sozialismus nimmt den traurigen Einzelfall und konstruiert daraus Ver- und Gebote für Alle. Ein System das für die Medizin wunderbar funktioniert hat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 13:07

    Zum Glück gab es schon Entwarnung---aber es ist gar nicht so abwegig, daß Bootsflüchtlinge, die Europa mittlerweile tsunamiartig überschwemmen, den Krankheitskeim in unsere Heimat importieren, denn die Inkubationszeit kann bis zu sechs Wochen dauern!

    "Ebola: Entwarnung in Oberösterreich

    In Oberösterreich lag bei zwei Personen Ebola-Verdacht vor. Es handelt sich um zwei Männer, die am Mittwoch der vergangenen Woche aus Nigeria nach Österreich eingereist sind. Erst gestern gab es in einem anderen Fall in Tirol Entwarnung."

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3717264/ebola-verdacht-oesterreich.story

    Werden wir uns auch daran gewöhnen müssen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 15:27

    Irgendwie komisch - jedes Land, jeder Kontinent schafft sich seine eigenen Medikamente, aber für Afrika sollen das andere tun.
    Weshalb?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 09:08

    Ich denke, es sind mehrere Faktoren, die derartige Krankheiten vor allem in Afrika ausbrechen lassen: Ein oft nicht idealer Gesundheitszustand der Bevölkerung bedingt durch Mangelernährung und eingeschränkte medizinische Grundversorgung, mehr direkter Kontakt mit Tieren und daher zwangsläufig auch mehr Zoonosen, eine hohe Bevölkerungsdichte, was die schnelle Verbreitung fördert, fehlendes Wissen über hygienische Mindeststandards (bspw. die Wirksamkeit des Häbdewaschens) bzw. die nicht vorhandene Möglichkeit, diese umzusetzen, etwa wegen Wasserknappheit.

    Dass man sich nun traut, nicht geprüfte Medikamente unters Volk zu bringen, hat für mich zwei Hauptgründe: Man hat hier nicht eine Klagswelle zu befürchten, sollte sich herausstellen, dass dieses Mittel bspw. das Sterben noch beschleunigt. In den westlichen Zivilisationen wird schon wegen geringerer Vergehen geklagt. Selbst wenn man, etwa im Fall von unheilbar Kranken, dies vertraglich ausschließen würde, wäre ein medialer Aufschrei nicht unwahrscheinlich und könnte zum Imageverlust der beteiligten Pharmakonzerne führen. Zweitens sehe ich in dieser Vorgehensweise eine Beruhigung des Gewissens - niemand kann sich vorwerfen, man habe nichts getan. Außerdem möchte man die Einschleppung dieser Krankheit nach Europa bzw. die USA verhindern, und dazu ist jedes Mittel recht. Auch könnten sich durch diese Medikamententests weitere Erkenntnisse für die Forschung ergeben, und das ohne umständliches Genehmigungs-Procedere.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 07:40

    Ich habe beruflich schon erlebt, dass im späteren Stadium einer Medikamentenentwicklung beim sog. Doppelblindversuch der Versuchsleiter der Uniklinik nach deutlich erkennbaren Besserungen aus Verantwortung diese Art der teilweisen Scheinbehandlung (bekanntlich bekommen dabei 50 % der Leute nur ein Placebo) sofort abgebrochen hatte und alle Versuchspatienten dann mit dem wirklichen Mittel versorgte. Dies ist zwar nicht statthaft, aber er konnte nicht weiter zusehen, wie hilfesuchenden Menschen das wirksame Präparat vorenthalten wurde. Bravo!

    Zu den armen Entwicklungsländern ist zu sagen, dass die riesigen Pharmakonzene bei bahnbrechenden Medikamenten (welche durch Milliardeninvestitionen entwickelt wurden) diese sehr teuer verkaufen müssen, dort aber keine Abnehmer zu den geforderten Preisen finden. Vereinzelt werden aber limitierte Mengen auf politischem Druck "günstig" abgegeben. Einige Länder mit guten sog. Kopieranstalten (Indien, südostasiatische Staaten) stellen oft trotz noch aktivem Patentschutz schon solche Generika her und beliefern dann diese Entwicklungsländer mit den dringend benötigten Medikamenten. Natürlich kommt es dabei auch zum Rechtsstreit bei lokalen Gerichten.

    Übrigens: wirklich bahnbrechende neue Medikamente kommen nur mehr sehr selten auf den Markt und sind den großen Pharmaerzeugern vorbehalten. Der Grund liegt in dem finanziell enormen Entwicklungsaufwand (weit über 1 Milliarde Euros pro wirksame Substanz!), welche eben nur solche Großkonzerne aufbringen können. Natürlich wollen diese dann während des Patentschutzes dieses investierte Geld wieder einnehmen. Eigentlich wäre es die Aufgabe von Staaten, bei Bedarf solche Forschungen teilweise zu unterstützen. Nach Ablauf des Patentes kommt - wenn patentrechtlich möglich - ein verbesserter Nachfolger auf den Markt. Wenn nicht, dann erzeugt der Konzern parallel eine eigene Generika, um auch an diesem Marktsegment mitzumischen. Leider habe ich auch schon erlebt, dass einmal eine neue und bessere Substanz absichtlich zurückbehalten wurde, da das "alte" Präparat noch nicht genügend Geld eingebracht hatte.

    Die Bewilligungsverfahren wurden aber schon wesentlich verbessert/verkürzt, da nun im Ausland bereits durchgemachte Verfahren auch teilweise im Inland anerkannt werden. Neben der allgemeinen Zulassung zum Verkauf streben die Betriebe auch die sog. Kassenfreiheit an, denn erst dann werden die neuen Medikamente ausreichend verkauft. Wenn der Patentschutz einmal ausgelaufen ist, dann besteht aber die Sozialversicherung an einer Preisreduktion des "Originales", wobei der Preis aber immer noch höher als die der Nachbauprodukte ist.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2014 19:04

    » ... diesen Unterschied zwischen dem Sterben an Ebola und dem an anderen Krankheiten erklären können. «

    Aids wurde auch erst ein Thema, als in Europa die Schwuchteln dran verreckten - nur
    Geduld.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2014 16:47

    Ich habe eher den Eindruck es geht darum, die Bevölkerung zu dezimieren. Mit Aids dauert es zu lange. Ebola geht flotter. Mit den Geschäften für die Pharma-Industrie haben eher erfundene Vogel- und was weiß ich was -Grippen zu tun. Jeweils im Takt des Ablaufdatums von Tamiflu...

    Damit das auch nach Europa kommt, werden auch ungebremst "Asylwerber" eingelassen ohne diese für ein paar Wochen unter Quarantäne zu stellen.


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  1. Robert Bond (kein Partner)
    24. August 2014 19:59

    ein paar Antworten auf AUs Fragen:

    1.) Es gibt bei Ebola keine Behandlung, die die Überlebenschancen erhöht.
    2.) Die Krankheit ist ansteckend. Man sorgt sich also nicht nur um den einzelnen Patienten, sondern hat Angst vor der Ausbreitung (auch wenn das so keiner laut sagen wird)
    3.) Die Sterblichkeit ist extrem hoch.
    4.) Ebola tötet schnell.

    Diese Kombination ist schon recht einzigartig.

  2. Dr. Knölge (kein Partner)
    23. August 2014 17:00

    Ebola? Was schert mich Ebola. Diese Krankheit wird mich nie bedrohen, sie wird sich nicht in einigermaßen hygienischen Gesellschaften ausbreiten.

    Nach der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene sterben in deutschen Krankenhäusern jährlich bis zu 30.000 Patienten an vermeidbaren Infektionen.
    Wie viele Menschen sind in mehreren Ländern Afrikas gestorben?
    Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?

    • fewe (kein Partner)
      23. August 2014 21:03

      Nach Österreich strömen pausenlos Asylwerber aus Afrika. Wie wollen Sie das ausschließen, dass Ebola Sie treffen könnte? Jene, die jetzt schon an Infektionen sterben, sterben sowieso. Ebola ist eine zusätzliche "Chance".

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      24. August 2014 11:51

      Wieso beschleicht mich das Gefühl, daß Sie meine Aussage nicht verstanden haben?
      Sie haben Angst vor Ebola? Ich nicht, ich habe Angst vor Ärzten. Die Wahrscheinlichkeit, in deutschen Krankenhäusern an einer vermeidbaren Infektion zu sterben, dürfte 10- oder 100-tausendmal größer sein als sich mit Ebola zu infizieren, zumal man das durch selbstverständliche Hygiene verhindern kann.
      Im übrigen ist die Frage, ob ich etwas ausschließen kann, völlig irrelevant. Ich kann auch nicht ausschließen, daß Sie in Kopenhagen von einer Malariamücke gestochen werden.
      Ich verstehe Ihre Aussage, Ebola sei eine zusätzliche (Sterbe-) Chance, nicht. Ist das jetzt zynisch gemeint? Daß die, die ...sterben, sow

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      24. August 2014 11:53

      Daß die, die ...sterben, sowieso sterben, ist ebenso eine für mich nicht nachvollziehbare Ansage. Sie sterben nicht sowieso, sondern weil Ärzte und Politiker sich einen Dreck um zehntausende Tote im Jahr kümmern. Aber bei Ebola heucheln sie alle Betroffenheit.

      Fewe, vielleicht erklären Sie mir noch einmal, was Sie überhaupt mitteilen wollen.

  3. Knut (kein Partner)
    23. August 2014 08:09

    Wie schon bei der sogenannten "spanischen Grippe" 1918 - diese war ganz einfach die Summe der Nebenwirkungen der zahllosen Impfungen, die damals durchgeführt wurden - scheint es auch beim angeblichen "Ebola-Virus" in diese Richtung zu gehen.

    In Afrika wird ja schon seit längerem geimpft, was das Zeug hält, und die Menschen dort werden als Versuchskaninchen für weit überhöhte Wirkstoffdosen verwendet, wobei sich immer wieder (welch Zufall) Krankenhäuser als Ausgangspunkt von solchen Krankheiten wie auch hier bei Ebola erweisen.

    Erschütternd und leider sehr glaubwürdig ist der Bericht über die Ebola-Lüge.

    http://impfen-nein-danke.jimdo.com/krankheiten-von-a-z/ebola-l%C3%BCge-entlarvt/

    • Zyniker (kein Partner)
      23. August 2014 11:09

      Ja ehh,

      Die Spanische Grippe, also eine A H1N1 Epidemie hat allein in Indien und in Rußland so ca. 20 Millionen Opfer gefordert - weil das die Nachwehen einer Impfkampagne waren.

      Komisch nur, daß es in diesen Ländern keine zeitnahen Impfkampagnen gegeben hat.

      Und natürlich ist das Ebola Virus nur ein angebliches Virus.
      Da gibt es ja gar nicht ;-)

      Und die Erde ist eine hohle Scheibe, muß man wissen ...

    • Isabella (kein Partner)
      23. August 2014 14:46

      Knut
      Manche Menschen fürchten sich vor der Wahrheit, denn da müssten sie ihre Wohlfühlkomfortzone verlassen. Aber ich denke Zyniker ist keiner dieser ahnungslosen Menschen, sondern ..... ich denke sie vermuten dasselbe!!

    • fewe (kein Partner)
      23. August 2014 14:47

      Ich bin kein Arzt und kann das daher nicht beurteilen. Aber ich habe schon ein eher schlechtes Gefühl bei Impfaktionen. Ich lasse mich nur mit dieser Standard-Vierer-Impfung impfen; u.a. Tetanus. Aber mit separat gekauftem Impfstoff, nicht von Impfaktionen.

      Aids soll ja seinerzeit durch eine Hepatitis-Impfaktion in Afrika verbreitet worden sein. Beurteilen ob es stimmt, kann ich das freilich nicht. Aber beispielsweise in Südafrika hat ein Drittel der Bevölkerung Aids.

      Ich habe also schon Vertrauen zum Funktionieren von Impfstoffen - wobei ich mich aber nicht gegen jede Kleinigkeit impfen lassen will -, aber nicht zu dem, was möglichweise den Impfstoffen beigemengt ist. Und das vermute ich eher bei Impfaktionen.

      Ein guter Rat ist es wohl, Krankenhäuser nur von außen anzuschauen.

    • Knut (kein Partner)
      24. August 2014 08:05

      An Zyniker: Und eine Informationen stammen von ... lass mich raten: Wikipedia? Grimms Märchen? (... ist beides in etwa das Selbe)

    • Zyniker (kein Partner)
      24. August 2014 09:54

      Knuti, nein, die sind von der WHO.

      Bildung schmerzt nicht, sollten Sie mal versuchen ;-)

    • Knut (kein Partner)
      24. August 2014 10:35

      sorry Zyniker ... ich vergaß, die WHO-Gestapo anzuführen. Die setze ich mit Grimms Märchen auf eine Stufe. Nur sind es bei Grimm Märchen und bei den WHO-Lügen geht es um Leben und Tod ... bei Risiken und Nebenwirkungen erschlagen sie ihren Arzt oder Apotheker ... oder die WHO.

    • Zyniker (kein Partner)
      24. August 2014 11:12

      Ahh dachte ich es mir doch.
      Jetzt ist die WHO eine Gestapo weil die Ansichten vom Knuti nicht teilt.

      Ja Knuti, Ihre Ansichten sind, wie der Islam, die einzige Wahrheit und die darf nicht angezweifelt werden.

      Bildung würde Ihnen vielleicht helfen können, aber die lehnen Sie sicher auch ab.

      Nun dann, für Leute wie Sie gibt es natürlich auch eine Lösung:

      Die neue Germanische Medizin vom Hamer.
      Dem sterben zwar die Leute weg wie Fliegen aber dafür sind sie in ihrer kleinen Welt der Verschwörungstheorien glücklich bis ans Ende.
      Das wäre doch eine Lösung für Sie?
      Der Hamer ist zwar ein Mörder und ein Scharlatan aber Sie können sicher sein, der wird Ihre Ansichten bestätigen und alle Ihre Krankheiten durch "innere Konflikte" erklären.
      Der wird Ihren Krebs, Aids, Ebola und den ganzen Rest Ihrer Probleme, vielleicht sogar Ihre Bildungslücken, ganz einfach wegdiskutieren.
      Sie werden dann zwar unbehandelt sterben aber wenigstens werden Sie sich glücklich und bestätigt fühlen.

      Schön nicht?

      Und das überlastete Sozialsystem sowie das Gesundheitswesen werden durch Abgänge wie Ihren ein klein wenig entlastet.
      Nur bitte nicht schummeln wenn Sie dann doch Hilfe von der Schulmedizin in Anspruch nehmen müssen weil die Esoteriker doch keine Lösung bieten können :-)

    • Knut (kein Partner)
      24. August 2014 12:03

      Dieses erbärmlich Geschreibsel ist absolut typisch für bezahlte Pharma-Trolle. Darauf einzugehen, wäre Perlen vor die Säue geworfen.

      Ich freue mich auf den Tag, wo so erbärmliche Kreaturen wie du zu den Heilern gekrochen kommen, weil die Schulmedizin immer öfter nicht mehr weiter kommt. Einstein hatte recht: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    • Tik Tak (kein Partner)
      24. August 2014 14:09

      Ja Knuti, wie der "göttlicher Aufklärer" ist Ihnen gerade jedes Argument abhanden gekommen und Sie verfallen auf Beschimpfungen.
      Womit meine Annahme über Sie schon bewiesen ist.

      Aber wie gesagt, versuchen Sie es mit Bildung, das schmerzt nicht :-)
      Was soll bei Ihrem Hohlraum schon schmerzen können.

      Übrigens, würden Sie mir wohl netterweise sagen, wohin ich meine Rechnung für meinen "bezahlten Pharma-Troll Dienst" hinschicken soll?
      Wäre nett, wenn ich wirklich etwas dafür bekommen würde.
      Sonst bleibt mir ja nur der Spaß, mich mit einem bildungsbefreiten Menschen wie Ihnen unterhalten zu haben.

    • Tik Tak (kein Partner)
      24. August 2014 14:12

      Komisch, welcher Trottel verwendet da meinen Namen?

    • Tiktak (kein Partner)
      24. August 2014 14:47

      Ich war's du oberschlauer Idiot.

    • @Tik Tak (kein Partner)
      24. August 2014 14:48

      Und ich auch du suprerreicher Trottel

    • tikitaki (kein Partner)
    • TIKETAKE (kein Partner)
      24. August 2014 15:37

      ich hab dich auch gerade gefickt tik tak
      bussi von hinten

    • Knut (kein Partner)
      24. August 2014 17:33

      Es macht immer wieder Spaß, wenn man solche Forentrolle wie den Zyniker (oder Tik Tak?) dazu bringt, dass sie sich selbst demaskieren.

      Zuerst lassen sie groß den Herrn Gescheit heraushängen und machen jeden, der nicht ihrer Meinung ist, mit einer Breitseite von Totschlagargumenten nieder. Mit fortlaufender Diskussion wird es dann immer primitiver, bis am Schluss die Uressenz des Trolls sichtbar wird - eine nackte kleine Gesäßöffnung -.

    • Bruno (kein Partner)
      24. August 2014 22:03

      Hi hi hi hi hi hi hi. Also Knuti - 4:0 für Dich !!!

  4. fewe (kein Partner)
    22. August 2014 16:47

    Ich habe eher den Eindruck es geht darum, die Bevölkerung zu dezimieren. Mit Aids dauert es zu lange. Ebola geht flotter. Mit den Geschäften für die Pharma-Industrie haben eher erfundene Vogel- und was weiß ich was -Grippen zu tun. Jeweils im Takt des Ablaufdatums von Tamiflu...

    Damit das auch nach Europa kommt, werden auch ungebremst "Asylwerber" eingelassen ohne diese für ein paar Wochen unter Quarantäne zu stellen.

    • Tik Tak (kein Partner)
      22. August 2014 18:22

      Yep, genau so geht es:

      Treffen einander zwei Planeten im Weltall.
      Sagt der eine zum anderen "Wie geht es Dir?"
      "Gar nicht gut, ich habe homo sapiens"
      "Mach Dir nichts draus, das hatte ich auch schon, das geht vorbei"

      Im Ernst, nein, solche Krankheiten (Pest, Spanische Grippe, Marburg) gab es schon früher, ganz ohne Pharmaindustrie.
      Tamilflu war weitgehend wirkungslos und bestenfalls ein Betrug.

  5. Isabella (kein Partner)
    22. August 2014 16:41

    Eine andere Theorie
    Dr. med. Juliane Sacher

    Um die wahren Hintergründe der „Ebola“-Epidemien zu durchschauen, wird zum weiteren individuellen Studium die folgende Broschüre von einem Kolloquium aus dem Jahre 1977 empfohlen, d.h. aus der anfänglichen Zeit der sog. “Ebola”-Epidemie: „Ebola Virus Haemorrhagic Fever“ (http://www.enivd.de/EBOLA/pdf/ebola-hires.pdf )

    Wer genau zwischen den Zeilen lesen kann, wird bereits auf den ersten 150 Seiten Erstaunliches entdecken:
    http://ewald1952.wordpress.com/2014/08/20/die-ebola-luge-entlarvt-link-die-pandemie-ablenkung/

    • Zyniker (kein Partner)
      23. August 2014 11:20

      Ja, komisch nur, daß der Virus vielleicht 1977 nicht isoliert werden konnte, das war vor 37 Jahren, aber in der Zwischenzeit schon.
      Von dem gibt es sogar Bilder.
      Komisch, so ein Fortschritt in der Forschung.
      Der macht einem die schönsten Verschwörungstheorien kaputt.

    • Isabella (kein Partner)
      23. August 2014 14:49

      Zyniker
      ..... und sind sie jetzt glücklich? Das freut mich aber für sie, wenn sie die offizielle Verschwörungstheorie bevorzugen und die andere Verschwörungstheorie total ausklammern. Da kann man so richtig gut "einfältig, einseitig ..... ach ... sie wissen schon ... sein" Das Leben kann so einfach sein, wenn man nur Vater Staat (System) nach dem Mund redet, gell?

    • Zyniker (kein Partner)
      23. August 2014 22:07

      Tja Isabella, so ist das halt.
      Manche phantastieren so vor sich hin und andere begnügen sich mit einer Arbeitshypothese die auch funktioniert, der Realität.

      Letztere ist zwar nicht so blumig und aufregend, aber dafür brauche ich keine halt auch keine Angst vor den dunklen Mächten zu haben.

      Übrigens, die werden Sie holen kommen, sehen Sie nicht den schwarzen Hubschrauber über ihrem Haus?
      Knackt es in der Telefonleitung?

      Nur weil Sie paranoid sind, bedeutet das ja nicht, dass man nicht dennoch hinter Ihnen her ist ;-)))

  6. Merlin (kein Partner)
    22. August 2014 14:52

    Ich habe eine Frage an die Pharma-Befürworter:
    Warum könnt ihr nur die eine, die einzige, die offizielle Version glauben? Alles was deren Meinung entgegen steht wird sofort und vehement abgelehnt.

    Ist Chemie wirklich gesund für den Körper? In FR ist das Versprühen von Brennessel-Jauche verboten, Chemie ist erwünscht! Ist das logisch, oder spielt da mehr das Denken an Profit eine Rolle (damit meine ich nicht die Person, sondern nur das Denken). Wir alle denken nur mehr profitorientiert und vergessen dabei die Ethik, das Menschliche, wie Roboter ohne Herz!!!

    Wir müssen wieder zurück zur Natur, von ihr lernen!

  7. Tik Tak (kein Partner)
    22. August 2014 14:25

    Ebola ist deshalb in den Medien und bekommt jetzt entsprechende Aufmerksamkeit weil die Möglichkeit besteht, daß es auch auf die erste Welt, also USA, Europa und Teile Asiens, übergreift.
    Diese Welt ist einfach kleiner als früher.
    Die Reisezeiten sind kürzer geworden.
    Wäre es weiterhin ein kleines lokales Problem würde sich niemand daran abarbeiten.
    Marburg Ausbrüche gab es schon mehrfach in der ersten Welt, aber zu Zeiten zu denen man das gut vor den Medien verstecken konnte und daher keine Panik im Anmarsch war.
    Die Vernetzung der Medien hat also ihr Gutes, schließlich gibt es jetzt bessere Chancen, daß es Forschung und Entwicklung für Medikamente für "Nischenkrankheiten" gibt.

  8. Tik Tak (kein Partner)
    22. August 2014 14:18

    Komisch.

    Thalidomid, so der Name des Contergan Wirkstoffes wurde in den USA zwar nicht als Arzneimittel zugelassen aber dennoch von der US Hersteller Firma zwischen 1960 und 62 mit behördlicher Genehmigung zu Versuchszwecken auf den Markt gebracht.
    Dabei gab es 17 dokumentierte Fälle von Schädigungen.

    Die US Behörden haben als sehr wohl Tests am Menschen mit diesem Medikament akzeptiert.

    1998 hat die FDA den Wirkstoff Thalidomid dann aber doch zugelassen, nur nicht für Medikamente die Schwangeren verabreicht wurden.

    Wann beginnt der Unterberger eigentlich mit der wichtigsten Tätigkeit eines Journalisten, dem Recherchieren?

    Oder braucht der "Göttliche" das nicht?

  9. Merlin (kein Partner)
    22. August 2014 14:12

    „Die Suche nach der größten Erfolgsgeschichte der Menschheit endet bei dem Thema Propaganda! Sie wurde mit den Menschen geboren, sie verrichtet ihr zerstörerisches Werk solange die Menschen leben und sie wird erst wieder mit dem Menschen sterben!“

    Die Wahrheit liegt auf der anderen Seite.
    Michael Why

    Appropo:
    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/mike-adams/goldrausch-bei-ebola-impfstoff-um-wirklich-kasse-zu-machen-brauchen-tekmira-investoren-eine-voll-e.html

  10. machmuss verschiebnix
    21. August 2014 19:04

    » ... diesen Unterschied zwischen dem Sterben an Ebola und dem an anderen Krankheiten erklären können. «

    Aids wurde auch erst ein Thema, als in Europa die Schwuchteln dran verreckten - nur
    Geduld.

    • Eva
      21. August 2014 21:17

      Und die Schwuchteln und die Drogensüchtigen haben diese Krankheit munter weiterverbreitet, bis sie nicht mehr einzudämmen war. MMn sollten AIDS-Kranke dort, wo es normalerweise niemand sieht, nämlich am Podex, eine Art Stempel vom Arzt verpaßt bekommen; da könnte quasi einer noch in letzter Minute gewarnt sein und Abstand von einer "Annäherung" nehmen.

    • Arundo.donax
      21. August 2014 21:37

      Sorry, aber das finde ich jetzt niveaulos.

    • machmuss verschiebnix
      21. August 2014 21:54

      Niveau ? Wie steht's um das Niveau von zwei Kerlen, die sich gegenseitig "befruchten" ?

    • Teiss
      22. August 2014 08:05

      Wie schaut es mit dem Niveau von sogenannten Arschgeweihen aus, die sich selbst Männer freiwillig tätowieren lassen?

    • ludus
      22. August 2014 13:47

      @Arundo.donax

      Das mag geschmacklos sein, aber bei weitem nicht so geschmacklos wie die Schwulenparade.

  11. terbuan
    21. August 2014 17:08

    Das Ebola-Virus, Nährboden für neue Verschwörungstheorien?

    "Russland hat Ebola zur Waffe gemacht!"

    "Schon zu Sowjetzeiten legte Moskau ein geheimes Biowaffen-Programm auf – entgegen aller weltweiten Absprachen und Verträge. Es gelang, das Ebola-Virus waffenfähig zu machen – und noch gefährlicher...."

    Dass die russische Biowaffenforschung noch immer – zumindest teilweise – hochgradig politisiert ist und propagandistisch in der internationalen Politik instrumentalisiert wird, zeigt die Äußerung einer sachkundigen Redakteurin eines russischen Fernsehsenders aus dem Jahr 1995. Sie äußerte den Verdacht, das Ebola-Virus sei "nicht natürlichen Ursprungs"......

    ......"Das heißt im Klartext: Es sei ein künstliches Produkt der amerikanischen Biowaffenforschung. Davon kann natürlich keine Rede sein. Die Tatsache, dass die Herkunft des Ebola-Virus bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist, ist allerdings wie geschaffen für die Verschwörungstheoretiker dieser Welt."

    http://www.welt.de/politik/ausland/article131459175/Russland-hat-Ebola-zur-Waffe-gemacht.html

    2

    • machmuss verschiebnix
      21. August 2014 18:58

      @terbuan,

      bei den früheren Ebola-Ausbrüchen wude der Verdacht , es handle sich um einen
      künstlich "design-ten" Virus, auch noch dadurch verstärkt, daß die Ausbrüche
      unvermittelt und extrem aggressiv kamen und ebnso abrupt wieder verschwanden,
      grade so, als handle es sich um ein replikationsdefizientes Hybridvirus, welches
      eben nur eine "design-te" Anzahl von Replikationsyklen durchmachen kann.

    • Isabella (kein Partner)
      22. August 2014 14:20

      Die Welt.de hat noch eine Kleinigkeit vergessen zu erwähnen:
      Warum besitzt die US-Gesundheitsbehörde ein Patent auf eine »Erfindung« von Ebola?
      Mike Adams

      Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) besitzen ein Patent auf einen bestimmten Ebola-Stamm, der als »EboBun« bezeichnet wird. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, es wurde 2010 vergeben, Sie können es hier einsehen.

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/warum-besitzt-die-us-gesundheitsbehoerde-ein-patent-auf-eine-erfindung-von-ebola-.html

      Ja die Wahrheit liegt auf der anderen Seite - dort wo die Masse nicht hinsieht ......

    • Tik Tak (kein Partner)
      22. August 2014 16:40

      Isabella,

      das ganze Patent finden Sie unter
      https://www.google.com/patents/CA2741523A1?cl=en
      Das ist übrigens keine Neuerfindung sondern ein Datensatz der die Informationen über den Virus für etwaige Entwicklungen von Medikamenten gegen diesen Virus.
      Da hat das CDC keinen Virus erfunden sondern stellt einen genormten und öffentlichen Satz von Informationen zu diesem Virus zur Verfügung.
      Für geeignete Forschungseinrichtungen stellt das CDC lt. Patentschrift auch Proben des Virus für die Entwicklung von Medikamenten zur Verfügung.

      Denen gehört also weder der Virus noch haben sie ihn erfunden, sie stellen lediglich die Spezifikationen zur Verfügung.

      Übrigens bin ich u.a. auch an privaten Phamafirmen beteiligt die ihrerseits Patente an verschiedenen Viren haben, genauso wie das CDC, nur ist es primär Dengue, ebenfalls für Forschungszwecke.

      Das ist ein ganz normaler und sehr häufiger Weg wenn es um die Entwicklung von Medikamenten geht.
      Kein Grund zur Panik oder zu Verschwörungstheorien.

      Wenn Sie einen "Erfahrungsbericht" aus dem Reich der biologischen Kriegsführung haben wollen, würde ich Ihnen das Buch "Biohazard" von Ken Alibek (ISBN 0-385-33496-6) empfehlen.
      Das ist nichts für schwache Nerven aber eben von einem echten Spezialisten für Biokampfstoffe geschriebenes Buch ohne Fiktionen.

    • Isabella (kein Partner)
      22. August 2014 17:47

      TikTak
      Das ist die öffentliche Erklärung. Das genügt mir nicht.
      Warum hört oder liest man in den Medien nichts von den Kritikern? Überall dieselbe Version, ein Wort da, ein Absatz da ....... aber überall dasselbe Meinung.
      Ich möchte gerne, dass den Kritikern genausoviel Aufmerksamkeit im TV (Medien) zugestanden wird. Wenn ich nur die offizielle Version kenne, so habe ich gar keine Chance selbst zu entscheiden. Die wird mir abgenommen! Das ist reine Manipulation ..... zugunsten, wem? cui bono?
      Und das hat nichts mehr mit einem selbständig denkenden Menschen zu tun.

    • Tik Tak (kein Partner)
      22. August 2014 18:27

      Isabella,

      welche Kritiker wollen Sie denn?
      Solche die Ihre Ansichten bestätigen oder solche, die auch Beweise auf den Tisch legen können?
      Letztere werden zwar veröffentlicht, sind aber in der Regel nur sehr wenige.
      Die Marktschreier, z.B. ,der Kurpfuscher und Ex-Arzt, Hr. Harmer mit seiner neuen germanischen Medizin auf dessen Konto einige Tote gehen, sind zwar laut aber im Regelfall nur Idioten.

      Und wenn Sie sich das Patent durchlesen, Sie können auch gerne noch andere Patente von mir haben, dann werden Sie schon erkennen müssen, daß das rein gar nichts Geheimnisvolles dahinter ist.
      Keine Verschwörung und keine geheime Weltregierung.

      Manchmal, um Freud zu zitieren, ist eine Banane nur eine Banane.

    • Tik Tak (kein Partner)
      22. August 2014 18:33

      Ah ja, Cui Bono?

      In diesem Fall all jene Labors und Pharmaunternehmen die an einem Gegenmittel arbeiten.
      Das ist eine ganze Industrie.
      Und deren Produkte kommen im Krankheitsfall letztlich auch Ihnen zugute.

      Im Falle derjenigen die ich kenne sind das eben Firmen die einen Dengue Impfstoff entwickeln.
      An Dengue sterben viel mehr Leute als an Ebola, nur ist das aktuell nicht so spektakulär zu verkaufen.
      Das wird aber, genauso wie Malaria, in den nächsten Jahren auch wieder in Mitteleuropa ein aktuelles Thema sein.
      Die ersten einheimischen Malaria Fälle im süddeutschen Raum gab es schon vor Jahren.
      Und wenn solche Fälle vermehrt zur Plage werden, dann braucht es ein Gegenmittel.
      Und für die Entwicklung solcher Gegenmittel braucht es u.a. auch Genominformationen, z.B. aus solchen Patenten.

      Da ist nichts Geheimnisvolles dran.

    • Isabella (kein Partner)
      22. August 2014 19:41

      TikTak
      Wer entscheidet welche Aussagen richtig sind und welche nicht? Die Menschen haben ein Recht darauf auch die andere Seite zu hören. Was ist daran so schwer zu verstehen? Und das mit den Beweisen finde ich lustig. Haben sie schon mal irgendwelche Beweise gesehen? Oder genügt ihnen das was die offiziellen Medien (Experten ja, aber für wen arbeiten sie?) verbreiten? Sie kaufen ja auch nicht das 1. beste Auto, oder? Wenn es um die Gesundheit geht, gerade da sollte man vorsichtig sein und nicht blind vertrauen. Jeder soll selbst entscheiden können, was er glaubt, oder? Ist das nicht Demokratie?
      Aber sie gehen nicht auf die einfachsten Fragen ein, sondern kommen mit den üblichen Floskeln.

    • Tik Tak (kein Partner)
      23. August 2014 11:05

      Isabella,

      Sie irren.
      Ich bin kein Arzt aber als Investor an einigen Pharmaziefirmen im Forschungsbereich beteiligt.
      Ich entnehme meine Informationen nicht den Medien sondern den Berichten der Labors dieser Unternehmen.
      Da gibt es genau eine Richtlinie nach der ich und die von mir betreuten Clienten agieren:

      1.) Ist es legal?
      2.) Funktioniert/Wirkt es?
      3.) Läßt es sich gewinnbringend vermarkten?

      In diesem Geschäft gibt es keine Wunderheiler oder "alternative Lösungen", da gilt es einen entsprechenden Return on Investment zu erwirtschaften.
      Das muß nicht immer mit rein chemischen Mitteln sein, da gibt es auch eine ganze Reihe von biologischen Wirkstoffen, die direkt in der Natur vorkommen.

      Damit ist die Diskussion über Esoteriker und ihre Ansätze einfach kein Thema.
      Natürlich ist es Jederman und Jederfrau unbenommen, sich auch alternative Aussagen anzuhören um ein ganzheitliches Bild zu entwickeln.
      Das stelle ich nicht in Abrede.
      Im Endeffekt aber bleibt, daß in der Industrie nur jene Medikamente Sinn machen die wirken und verkauft werden können.

      Und spätestens da endet der Lauf der Esoteriker.
      Dengue, Malaria, Ebola oder auch nur eine Influenza kann man nicht durch gute Worte heilen oder wenigstens als Epidemie einschränken, das geht nur durch entsprechend wirksame Mittel.

      Andererseits bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, ob er an alternative Mittel glaubt und gerne daran zugrunde gehen will oder nicht.
      Es sollte mit dem Fall Pilar und dem beinahen Krebstod des Mädchens ein ausreichendes Warnsignal an all jene geben, die diesen Alternativheilern wie dem Mörder Hamer nachlaufen.
      Wer das tut, der begeht im Regelfall nur Selbstgefährdung bis hin zum Selbstmord.

      Ich bestreite ja nicht die Wirksamkeit einiger Hausmittel, aber Krebs durch Wodoo oder Saunagänge zu heilen spielt es einfach nicht.

  12. Rosi
    21. August 2014 15:27

    Irgendwie komisch - jedes Land, jeder Kontinent schafft sich seine eigenen Medikamente, aber für Afrika sollen das andere tun.
    Weshalb?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  13. Undine
    21. August 2014 13:07

    Zum Glück gab es schon Entwarnung---aber es ist gar nicht so abwegig, daß Bootsflüchtlinge, die Europa mittlerweile tsunamiartig überschwemmen, den Krankheitskeim in unsere Heimat importieren, denn die Inkubationszeit kann bis zu sechs Wochen dauern!

    "Ebola: Entwarnung in Oberösterreich

    In Oberösterreich lag bei zwei Personen Ebola-Verdacht vor. Es handelt sich um zwei Männer, die am Mittwoch der vergangenen Woche aus Nigeria nach Österreich eingereist sind. Erst gestern gab es in einem anderen Fall in Tirol Entwarnung."

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3717264/ebola-verdacht-oesterreich.story

    Werden wir uns auch daran gewöhnen müssen?

    • fewe (kein Partner)
      22. August 2014 16:59

      Ich denke, das kann nur Absicht sein. Normalerweise sollten Leute, die aus einem Seuchengebiet kommen unter Quarantäne gestellt werden. Wenn man das nicht tut, wird das wohl den Grund haben, die Seuche hier zu verbreiten. Die Gesundheitsminister solcher Länder - wohl auch Österreich - gehören also hinter Gitter oder sie müssen jeden Migranten mit Bussi begrüßen.

  14. Konrad Loräntz
    21. August 2014 11:48

    Es ist ein alter Hut, dass die Kosten für Medikamentenentwicklung bei Tropenkrankheiten kaum wieder einspielbar sind und das deshalb die Pharma-Firmen lieber Potenzheber oder Cholesterinsenker marktreif machen.
    Das mag sogar stimmen. Selten erwähnt wird, dass es für Nischenkrankheiten (zum Beispiel Erbdefekte, an denen oft weltweit nur ein paar Tausend Menschen leiden), einen stark vereinfachten Zugang für dafür gedachte "Orphan drugs" gibt. Zwischen diesen beiden Extremen könnte man sich recht gut einen dritten Weg vorstellen für Medikamente wie Antikörper oder Vakzine, die ja im Prinzip bereits dutzendfach bewährt sind. Vielleicht ebnet die Ebola-Gefahr hier einen neuen Weg.

    • Sandwalk
      21. August 2014 13:11

      Der Pharmamarkt ist ein globaler und äußerst komplexer Markt wie viele andere Märkte auch. Die Pharmafirmen versuchen mit Gewinn zu arbeiten, wie alle anderen Branchen auch, ja was denn sonst bitte?

      Es ist nur ärgerlich, wenn in vielen Blogs der unendlich dämliche Satz eine Ewigkeit plus drei Tage nachgeplappert wird, wonach es den Pharmafirmen nur um den Profit geht.

      Allgemeiner Merksatz: Firmen, die Gewinne abwerfen, zahlen Steuern, wo auch immer. Firmen, die keine Gewinne abwerfen, gehen zugrunde oder müssen von korrupten, naiven oder ideologisch gepunzten Politikern mit unseren Steuergeldern zum Schaden der gesamten Wirtschaft erhalten werden.

    • Milchmädchen-Mann
      21. August 2014 13:20

      @ Sandwalk:
      Richtig. Wenn die Pharmafirmen Medikamente entwickeln um Profit zu machen, dann profitieren davon zuerst die reicheren Länder und erst nach der Schutzfrist auch verstärkt andere.
      Wenn die Pharmafirmen das allerdings nicht tun würden, dann wären die Medikamente nicht billiger, sondern es würde sie nicht geben.

    • dssm
      21. August 2014 21:55

      @Sandwalk, @Milchmädchen-Mann
      Da hätte ich einen Vorschlag! Es gibt keine privat zu finanzierenden Studien um die Zulassung zu erlangen, sonder es wird anhand einer Zellkultur die grundsätzliche Wirksamkeit bewiesen (heute die 08/15 Methode) und dann kommt eine neutrale (warum nicht staatliche?) Stelle, welche die nötigen Prüfungen vornimmt. Dabei wissen die Entwickler nicht wo und wann getestet wird, dies erschwert die Korruption. Ist der Eingangstest mit der Zellkultur erfolgreich, kostet alles weitere nichts. Dafür muss man später, im Falle eines positiven Abschlusses, halt aus den Gewinnen die Kosten dieser Institution decken.

      Und schon stellt sich das Gewinnmachen ganz anders dar! Denn die Entwickler sollen gut verdienen!

  15. Josef Maierhofer
    21. August 2014 10:28

    Es ist doch stets in der Medizin so, dass man die Verantwortung auf den Patienten abschiebt. In seiner Not und Unwissenheit unterschreibt der Patient alles beliebige und nimmt auch alles 'Verordnete' ein.

    Pharmaindustrie hat, wie ich hier lesen kann, mehr Anwälte als Forscher.

    Ich selbst habe schon wegen eines Arztfehlers mit fatalen Folgen vor versammelter Visite am Gang gesagt: Eine Klage müssen Sie von mir nicht befürchten, mein Leben ist mir zu wertvoll, als dass ich es mit Ihren dreckigen Anwälten auf staubigen Gerichten verbringe.

    Das tut natürlich auch die WHO, auch sie 'tut was', egal was, und schiebt die Verantwortung von sich.

    Es ist dies ein Zeichen dieser Zeit, dass unter Dokumenten bis zu 150 Unterschriften drauf sind - nur keine Verantwortung - und stets juristisch herumgeschrieben wird, was ein Normalbürger, der das aber alles wissen sollte für seine Entscheidungen, nicht lesen und deuten kann.

    Alle 'haben was getan', aber was ? Ja sie haben 'ihre Pflicht' erfüllt. Es reagiert jeder Körper anders auf Medikamente und es würde Zuwendung und Beschäftigung mit dem Menschen benötigen, was Zeit und Geld kosten würde. Die geschwächten afrikanischen Körper zufolge Mangelernährung reagieren sicher ganz anders als ein fetter europäischer oder amerikanischer 'Wohlstandsbauch' auf solche 'Rosskuren' pharmazeutischer Art.

    Es wurde 'was getan', aber was ? Dem Linksdenker sind die Menschen dahinter egal.

    • Normalsterblicher
      21. August 2014 14:16

      Ist das net "ein bisserl" der unheiligen Allianz von Gesetzgebern, Jurisdiktion, Exekutive (Staatsanwälte, Ärztekammer), und Rechtsanwälten anzulasten?

    • eudaimon
      21. August 2014 18:10

      ...gerade bei Ebola war es der amerik.Arzt (Dr.Kent Brently)der einen

      klin."Selbstversuch" mit

      den neuen ZAPP-Antikörper Coktail gemacht hat--------

  16. Sandwalk
    21. August 2014 10:05

    Die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung von Krebs oder zur Manipulation des Immunsystems nach Transplantationen ist enorm teuer.
    Viele dieser Medikamente sind kaum gewinnbringend, sie werden nicht selten aus Prestigegründen entwickelt.

    Die großen Geldbringer (neudeutsch: cashcows) der Pharmabetriebe sind Vitaminpillen, Potenzmittel, Verhütungsmittel und Schmerzmittel. Diese Medikamente bringen das Geld, damit die oben genannten Mittel überhaupt erst entwickelt werden können.

    Wer heute leichtfertig von der "Profitgier" der Pharmakonzerne spricht, hat nicht den blassesten Schimmer, welch astronomischer Aufwand bei der Entwicklung von Immunsupressiva, Impfstoffen und anderer hochwertiger Mittel erforderlich ist. Pharmafirmen sind daher Betriebe, die gewinnorientiert arbeiten, aber das macht jede halbwegs verantwortungsbewusste Firma, das macht sogar jede Privatperson, die etwas verkaufen oder vermieten möchte.

    Was die klinischen Tests der Medikamente betrifft, so sind sie die Folge von Vorschriften, die nach und nach erweitert wurden. Auch diese Tests sind enorm teuer.

    Wenn in Afrika nun unvollständig geprüfte Medikamente zum Einsatz kommen, so ist das eine politische Entscheidung und ein Resultat purer Verzweiflung. Die letzten, denen man hier etwas anhängen darf, sind die Pharmabetriebe.

    Im übrigen sei die Anmerkung erlaubt, dass die Behandlung von Vireninfektionen äußerst schwierig ist. Viren sind etwas gänzlich anderes als Bakterien und in der Regel um Größenordnungen gefährlicher.

    • dssm
      21. August 2014 21:44

      @sandwalk, da kann ich helfen.
      Mehr als 50% (fünfzig Prozent) der Deckungsbeiträge der Pharamindustrie (human) kommt von Fettsenkern. Die Wirksamkeit dieser Präparate wird nicht bezweifelt, nur sind alle neueren Studien nicht so sicher ob das Absenken überhaut die Gesundheit fördert....
      Aber keine Angst, die Patente laufen bald aus.

    • Haider
      22. August 2014 00:16

      Danke für diesen Beitrag. Aufgrund ihrer Woodoo-"Wirtschaftskompetenz" glauben Gutmenschen immer, die Entwicklungskosten für neue Medikamente werden mit Sterntalern oder Esel-streck-dich-Goldmünzen bezahlt.
      Ärgerlich ist jedoch, daß bei uns längst besiegt gedachte Krankheiten - wie beispielsweise die offene TBC - wiederkommen, da die hygienischen Standards der Kulturbereicherer oft jeder Zivilisation Hohn sprechen oder mit ihren religiösen Usancen nicht übereinstimmen. Aber wehe man thematisiert dieses Problem: Sofort wird man in ein extremes Eck gestellt!

    • Undine
      22. August 2014 16:54

      @Haider

      "......bei uns längst besiegt gedachte Krankheiten - wie beispielsweise die offene TBC - wiederkommen, da die hygienischen Standards der Kulturbereicherer oft jeder Zivilisation Hohn sprechen oder mit ihren religiösen Usancen nicht übereinstimmen"

      Vielleicht macht es ja unseren lieben linxlinken Gutmenschen wirklich nichts aus, wenn sie oder ihr Kind sich an einem "lieben Zuwanderer" mit TBC usw. anstecken! ;-)

    • kpax (kein Partner)
      22. August 2014 17:54

      Vielen Dank Sandwalk für diesen distinguierten Kommentar. Pharmafirmen werden immer wieder als die Bösen dargestellt und weiter auch dargestellt werden, weil der Mann von der Straße einfach nicht begreifen kann, welcher Aufwand und welche Kosten für die Entwicklung von Pharmazeutika notwendig sind. So ist es halt, und am besten ignoriert man das einfach.

      Was bei dieser Ebola-Sache jetzt sehr interessant ist, ist, dass Medikamente zum Einsatz kommen, deren Wirkstoff in Tabakpflanzen produziert werden! Das ist ein Durchbruch in der Produktion von Antikörpern, denn die Kosten und die Dauer können bei der Produktion in Pflanzen signifikant gesenkt werden.

      http://www.bloomberg.com/news/2014-08-06/ebola-drug-from-tobacco-part-of-promising-therapies.html

  17. Normalsterblicher
    21. August 2014 09:26

    Nun ja, es gibt vielleicht keinen Unterschied zwischen dem Sterben an Ebola und dem Sterben an anderen Krankheiten, aber:

    Die Dringlichkeit der Eindämmung von sich endemisch verbreitenden Ebola-Fällen macht halt schon einen Unterschied!

    Daher meine ich: bei Seuchenkrankheiten jedenfalls pharmazeutische Risken zulassen, bei tödlichen anderen Krankheiten auf eigene Gefahr und (dokumentierten) eigenen Wunsch des zu Behandelnden erlauben, aber bei chronisch oder sonstwie relativ stabilen Krankheitsbildern wie bisher vorher ausgiebig testen!

  18. dssm
    21. August 2014 09:18

    Die Antwort auf Herrn AU's Frage lautet: Sozialistischer Umverteilungsstaat.

    Die Pharamaindustrie beschäftigt mehr Rechtsanwälte als Naturwissenschaftler. Die typische Grundlagenforschung passiert in den Universitäten, mit Steuergeld finanziert, versteht sich. Wenn dann ein paar junge Forscher einen Durchbruch haben, so kauft ein Megakonzern die Recht für einen Pappenstiel ein und verdient dann das ganz grosse Geld. Denn eine kleine Firma oder ein Universitätsinstitut könnte sich niemals die staatlichen Auflagen für die Zulassung leisten.

    Die Megakonzerne haben klar erkannt, der Sozialismus nimmt den traurigen Einzelfall und konstruiert daraus Ver- und Gebote für Alle. Ein System das für die Medizin wunderbar funktioniert hat.

    • Josef Maierhofer
      21. August 2014 10:12

      Nicht nur für die Medizin funktioniert das.

    • Sandwalk
      21. August 2014 10:14

      Verzeihung, aber die Grundlagenforschung findet nur noch dann und wann auf den Unis statt. das spielt aber für die Pharmabetriebe keine Rolle mehr.

      Novartis, Hoffmann-La Roche, Bayer und andere Megafirmen haben längst riesige Grundlagenforschungsabteilungen, ja sogar große unterirdische Versuchstierzuchtanstalten mit so genannten spezifisch pathogenfreien Tieren, die für die Entwicklung von Immunpräparaten und Impfstoffen unerlässlich sind.
      So etwas kann sich keine Universität der Welt mehr leisten.

      Und was die Bemerkung betrifft, wonach in der Pharmabranche mehr Rechtsanwälte als Wissenschaftler arbeiten, so ist das eine nette Legende. Klingt gut ist aber leider falsch.
      Sie sollten einmal sehen, wie viele Chemiker, Biochemiker, Pharmazeuten, Genetiker und Logistikfachleute in einem Pharmabetrieb arbeiten.

    • Sensenmann
      21. August 2014 13:19

      @Sandwalk stimmt 100% ig!

    • Gerhard Pascher
      21. August 2014 20:03

      Sandwalk:
      So is' es.

    • dssm
      21. August 2014 21:35

      @Sandwalk
      Unterirdische Labore? Wer eine Ahnung von Baukosten hat kann so eine Aussage einschlägig beurteilen.

      Rechtsanwälte. Da habe ich Erfahrung mit den Deutschen 'Freunden' aus der Pharmabranche gemacht (ich durfte ein österreichisches Unternehmen dieser Branche sanieren). Gerade in Deutschland wird mit einer Penetranz juristisch vorgegangen, da meint man in den USA zu sein. Freilich, wie die genaue Personalverteilung ist, weiß ich natürlich auch nicht, gefühlt arbeiten in der Branche aber Millionen von Juristen.

      Grundlagenforschung. Es gibt eigene Ideenhunter, welche die Unis absuchen (und die papers lesen) um mögliche Startups zu orten und zu fördern. Wenn eine Idee dann als möglicherweise brauchbar erscheint, kommen die Investoren und diese bringen die Kontakte zu den ganz großen Spielern mit. Da ich alleine in Wien drei so Fälle kenne und in der Schweiz ein paar mehr, entsteht halt bei mir ein einschlägiger Eindruck. Aber, lieber @sandwalk, zählen Sie doch ein paar neue Präparate auf, welche von den grossen Spielern selber, von der Basis weg, entwickelt wurden.

    • Isabella (kein Partner)
      22. August 2014 14:32

      dssm
      *****************************!!!

      Danke, danke - endlich jemand der nicht das nachspricht, was uns allen seit unserer Geburt eingetrichtert wurde. Aber warum gibt es nur Medikamente die das Leiden mildern, aber nie heilen? Und warum müssen die Menschen alles aus eigener Tasche zahlen, wenn sie Heilkräuter oder andere Heilmethoden wollen? Warum wird nur in Chemie investiert? Ganz ehrlich - nur wenn viele, viele krank sind, dann macht das Profit! Aha, Profit ist in Ordnung "auch wenn es um unsere Gesundheit geht" (unser höchstes Gut)? Und wo ist unsere Moral unsere Ethik hin?? Gibt es so etwas nicht mehr ..... vergessen? Hallo ... aufwachen!!!!!

    • Seibold (kein Partner)
      23. August 2014 14:00

      Diese Zusammenhänge sind aber wirklich höchst interessant. Jetzt wird mir auch klar, warum der Kongress in den USA die Verantwortlichen für das neue Präparat gegen Hepatitis C vorgeladen hat. So ein Pillchen kostet unter Freunden an die ca. 83.000,--US-Dollar...

  19. Arundo.donax
    21. August 2014 09:08

    Ich denke, es sind mehrere Faktoren, die derartige Krankheiten vor allem in Afrika ausbrechen lassen: Ein oft nicht idealer Gesundheitszustand der Bevölkerung bedingt durch Mangelernährung und eingeschränkte medizinische Grundversorgung, mehr direkter Kontakt mit Tieren und daher zwangsläufig auch mehr Zoonosen, eine hohe Bevölkerungsdichte, was die schnelle Verbreitung fördert, fehlendes Wissen über hygienische Mindeststandards (bspw. die Wirksamkeit des Häbdewaschens) bzw. die nicht vorhandene Möglichkeit, diese umzusetzen, etwa wegen Wasserknappheit.

    Dass man sich nun traut, nicht geprüfte Medikamente unters Volk zu bringen, hat für mich zwei Hauptgründe: Man hat hier nicht eine Klagswelle zu befürchten, sollte sich herausstellen, dass dieses Mittel bspw. das Sterben noch beschleunigt. In den westlichen Zivilisationen wird schon wegen geringerer Vergehen geklagt. Selbst wenn man, etwa im Fall von unheilbar Kranken, dies vertraglich ausschließen würde, wäre ein medialer Aufschrei nicht unwahrscheinlich und könnte zum Imageverlust der beteiligten Pharmakonzerne führen. Zweitens sehe ich in dieser Vorgehensweise eine Beruhigung des Gewissens - niemand kann sich vorwerfen, man habe nichts getan. Außerdem möchte man die Einschleppung dieser Krankheit nach Europa bzw. die USA verhindern, und dazu ist jedes Mittel recht. Auch könnten sich durch diese Medikamententests weitere Erkenntnisse für die Forschung ergeben, und das ohne umständliches Genehmigungs-Procedere.

  20. Gerhard Pascher
    21. August 2014 07:40

    Ich habe beruflich schon erlebt, dass im späteren Stadium einer Medikamentenentwicklung beim sog. Doppelblindversuch der Versuchsleiter der Uniklinik nach deutlich erkennbaren Besserungen aus Verantwortung diese Art der teilweisen Scheinbehandlung (bekanntlich bekommen dabei 50 % der Leute nur ein Placebo) sofort abgebrochen hatte und alle Versuchspatienten dann mit dem wirklichen Mittel versorgte. Dies ist zwar nicht statthaft, aber er konnte nicht weiter zusehen, wie hilfesuchenden Menschen das wirksame Präparat vorenthalten wurde. Bravo!

    Zu den armen Entwicklungsländern ist zu sagen, dass die riesigen Pharmakonzene bei bahnbrechenden Medikamenten (welche durch Milliardeninvestitionen entwickelt wurden) diese sehr teuer verkaufen müssen, dort aber keine Abnehmer zu den geforderten Preisen finden. Vereinzelt werden aber limitierte Mengen auf politischem Druck "günstig" abgegeben. Einige Länder mit guten sog. Kopieranstalten (Indien, südostasiatische Staaten) stellen oft trotz noch aktivem Patentschutz schon solche Generika her und beliefern dann diese Entwicklungsländer mit den dringend benötigten Medikamenten. Natürlich kommt es dabei auch zum Rechtsstreit bei lokalen Gerichten.

    Übrigens: wirklich bahnbrechende neue Medikamente kommen nur mehr sehr selten auf den Markt und sind den großen Pharmaerzeugern vorbehalten. Der Grund liegt in dem finanziell enormen Entwicklungsaufwand (weit über 1 Milliarde Euros pro wirksame Substanz!), welche eben nur solche Großkonzerne aufbringen können. Natürlich wollen diese dann während des Patentschutzes dieses investierte Geld wieder einnehmen. Eigentlich wäre es die Aufgabe von Staaten, bei Bedarf solche Forschungen teilweise zu unterstützen. Nach Ablauf des Patentes kommt - wenn patentrechtlich möglich - ein verbesserter Nachfolger auf den Markt. Wenn nicht, dann erzeugt der Konzern parallel eine eigene Generika, um auch an diesem Marktsegment mitzumischen. Leider habe ich auch schon erlebt, dass einmal eine neue und bessere Substanz absichtlich zurückbehalten wurde, da das "alte" Präparat noch nicht genügend Geld eingebracht hatte.

    Die Bewilligungsverfahren wurden aber schon wesentlich verbessert/verkürzt, da nun im Ausland bereits durchgemachte Verfahren auch teilweise im Inland anerkannt werden. Neben der allgemeinen Zulassung zum Verkauf streben die Betriebe auch die sog. Kassenfreiheit an, denn erst dann werden die neuen Medikamente ausreichend verkauft. Wenn der Patentschutz einmal ausgelaufen ist, dann besteht aber die Sozialversicherung an einer Preisreduktion des "Originales", wobei der Preis aber immer noch höher als die der Nachbauprodukte ist.

  21. kritikos
    21. August 2014 02:24

    Dass Ebola jetzt eine besondere Bevorzugung der Pharmaindustrie bekommt, liegt wohl an der großen Sterblichkeit der Befallenen und am Mangel an geprüften Medikamenten. Eigenartig - oder doch nicht? - ist, dass immer wieder Afrika der Ursprung von schwer zu behandelnden Krankheiten genannt wird. Woran liegt es? An der physiologischen Veranlagung, an der mangelnden Hygiene oder an der zivilisatorisachen Ebene oder an allen dreien? Man übersehe auch nicht die Sucht der Journalisten nach panikmachenen Nachrichten!

    • Markus Theiner
      21. August 2014 06:53

      Es ist keine Bevorzugung durch die Pharmaindustrie sondern durch die WHO. Die Industrie entscheidet ja nicht über Testverfahren und Zulassungen.

    • Anonymus
      21. August 2014 07:54

      Aus meiner Sicht sind solche schrecklichen Erkrankungen (Aids, Ebola, Vogelgrippe, Legionärskrankheit usw.) auf den verstärkten Kontakt mit der "westlichen" Zivilisation zurückzuführen. Denn die Leute in bisher oft "isolierten Gemeinschaften" verfügen nicht über genügend körpereigene Abwehrkräfte, um mit den neuen Herausforderungen fertig zu werden.

      Aber wie wäre es, wenn die Despoten in verschiedenen afrikanischen Ländern das wenig verfügbare Geld anstatt in Waffen in die Forschung für neue Medikamente stecken würden?

    • Konrad Loräntz
      21. August 2014 11:40

      @ anonymus: Warum sollte der verstärkte Kontakt mit dem Westen die Infektion mit dort gar nicht kursierenden Keimen begünstigen ?





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