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Die Wege der "Flüchtlinge", Spanien und Italien

Selten war es drastischer zu sehen, wie verlogen Europas „Flüchtlings“-Politik ist: Eine Woche lang kamen die afrikanischen Migranten nämlich in großer Zahl plötzlich über Spanien. Geographisch nicht unlogisch: Schließlich ist die Straße von Gibraltar ja viel kürzer als der Weg über Sizilien. Dann war aber wieder Schluss mit diesem Weg. Und die sizilianische Route ging weiter.

Ganz offensichtlich hatte die marokkanische Regierung den daran extrem gut verdienenden Menschenschmugglern nach einer Woche das Handwerk wieder gelegt. Und die ganze EU war offensichtlich sehr erleichtert über ihr Verhalten. Sie redete jedenfalls überhaupt nicht über den seltsamen einwöchigen Migrationssturm. Auch die Gutmenschen in Caritas und Rotgrün taten das nicht.

Im Gegensatz zu ihrer Reaktion auf Marokko benutzen diese tagtäglich die „dramatische Flucht“ über Sizilien zu immer lauteren Tönen und Anklagen gegen die Europäer. Eigentlich sehr seltsam.

Die Erklärung liegt ganz offensichtlich im medialen und politischen Druck: In Sizilien gab und gibt es Kameras und viele Berichte. In Gibraltar hingegen nicht. Italiens Linksregierung machte enormen Druck. Die spanische Rechtsregierung nicht. Einen anderen Unterschied gibt es nicht.

Spanien hat in aller Stille in Marokko alle relevanten Funktionsträger – wieder – gut geschmiert und seine beiden nordafrikanischen Enklaven mit noch höheren Zäunen gesichert. Und schon war die Migration zu Ende. Wenn Europa die hereinströmenden Schwarzafrikaner nicht zu Gesicht bekommt, ist auch das Drama der angeblichen Flucht kein Thema. Die in Wahrheit natürlich da wie dort Migration aus Schwarzafrika an die scheinbaren oder wirklichen Futtertröge und Jobs der EU ist.

Früher war auch in Libyen alles ziemlich ähnlich wie in Marokko. Italiens Machthaber Berlusconi hat Libyens Diktator Gadhafi gut geschmiert (wahrscheinlich auch mit Huren, wie ein seltsamer Auftritt Gadhafis andeutete). In Italiens Süden herrschte als Ergebnis Ruhe. Jetzt muss Berlusconi in einem Altenheim pflegen, Gadhafi ist ermordet und in Libyen hausen unzählige verschiedene islamistische Milizen in blutigem Chaos. Denn Frankreich und Großbritannien haben dort auf Wunsch der an die Facebook-Revolution glaubenden Medien mit ihren Flugzeugen und Bomben für „Ordnung“ gesorgt.

Die Islamisten kassieren in Libyen jetzt munter für ihre Schlepperdienste. Zur Warnung lassen sie hie und da ein Boot voller Schwarzafrikaner untergehen. Man ist schon froh, wenn sie es nicht so arg treiben wie ihre Glaubensbrüder, die jetzt in Irak und Syrien nach der Reihe Nichtgläubige umbringen.

Nur noch peinlich ist jedoch die Reaktion von Italiens jetziger Regierung und von Europa. Beide wollen nicht zugeben, dass in Libyen unter Druck der Medien ein furchtbarer Fehler gemacht wurde.

Sie verstehen nicht, dass sie mit Öffnung des sizilianischen Wegs die Migranten und die Geschäftemacher überhaupt erst richtig massiv anziehen. Sie kümmern sich im Gegensatz zu dem mit großem Fanatismus betriebenen Sturz des Gadhafi-Regimes nicht darum, dass sich in Libyen wieder eine halbwegs gemäßigte Regierung durchsetzen kann (die man dann halt wieder schmiert, damit sie den Schleppern das Handwerk legt). Sie erledigen um viel EU-Geld mit der Aktion Mare nostrum das Geschäft der Schlepper. Und sie machen den Bürgern Europas dazu schlechtes Gewissen, dass es am Los der Afrikaner schuld sei. Dümmer geht es wohl nicht mehr.

Oder doch: Österreichs Werner Faymann will ausgerechnet die für all das mitverantwortliche italienische Außenministerin zur außenpolitischen Chefin ganz EU-Europas machen. Wahrscheinlich fand Faymann unter den über 500 Millionen Europäern niemanden, der noch ungeeigneter für dieses Amt ist.

Kein Wort hat Herr Faymann hingegen bisher zu der provozierenden Tatsache gesagt, dass Italien diese „geretteten Flüchtlinge“ nicht einmal als Asylanten registriert, sondern möglichst rasch nach Norden schickt. Wo sie dann in Deutschland oder Österreich um viel Geld jahrelang betreut werden. Statt dass Faymann wenigstens versucht, mit Italien Schlitten zu fahren, geraten sich die österreichischen Bundesländer untereinander in die Haare, die angesichts des Widerstands der Bevölkerung nicht mehr wissen wohin mit diesen „Flüchtlingen“.

Neben Spanien muss man übrigens auch Griechenlands Realismus anerkennen. Athen hat es trotz Landgrenzen und unzähligen Inseln mit Zäunen (und einem sehr unfreundlichen Umgang mit Migranten) geschafft, von den Schlepperbanden weitgehend frei zu werden. Italien hat das Gegenteil geschafft. Unter Führung seines schönen Ministerpräsidenten (und des Papstes).

Auf eines darf man jetzt freilich gespannt sein: Wie wird Italien, wie wird Europa reagieren, wenn unter den bisher begierig geretteten „Flüchtlingen“ der erste mit dem Ebola-Virus ist. Das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Abgesehen davon, dass natürlich auch daran der Norden schuld sein wird (diese Schuldzuweisungen schaffen italienische Rhetorik und das Gutmenschtum mit Leichtigkeit), wird die Situation dann auch für Italien und Europa ungemütlich. Zuerst sind diese Flüchtlinge ja jedenfalls einmal in Italien und der EU. Wird dann plötzlich niemand mehr „gerettet“ werden? Wird man dann endlich gegen die Schlepper vorgehen?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 08:30

    Wie schon zur Kolonialzeit ziehen Araber enormen Gewinn aus den von ihnen rassistisch verachteten Schwarzafrikanern. Einst fingen sie Schwarzafrikaner wie Tiere zusammen, um sie an die Weißen zu verkaufen, die Arbeitskräfte in den amerikanischen Kolonien benötigten.
    Heute nehmen sie den Schwarzafrikanern mit leeren Versprechungen das letzte Hemd ab, um sie wie Tiere in Schinakeln zu pferchen und der Todesgefahr auszusetzen.
    Sie wie man in der Geschichte der Sklaverei die arabische Beteiligung fast vollkommen ausblendet und die Europäer und den Weißen Mann dafür geißelt, ist Europa auch diesmal wieder der Buhmann. ;-)

    Literaturempfehlung: "Der verschleierte Völkermord" Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika, Tidiane N'Diaye

    "Der Autor schätzt die Zahl der Toten, die unmittelbar auf das Konto des arabomuslimischen Sklavenhandels gingen, auf mindestens 17 Millionen."

  2. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 12:25

    Dieser Zustrom an Schwarzafrikanern ist weder eine Flüchtlingsbewegung mit dem Ziel politischen Asyls noch eine Armutsbewegung, sondern schlicht und einfach eine grossräumige kriminelle Aktion gegen die Europäer, durchaus vergleichbar mit der Piraterie vor Ostafrika, und die Europäer sind in ihrer dümmlichen Humanitätsduselei bereit darauf hereinzufallen und sich Probleme aufhalsen zu lassen, deren sie nicht Herr werden können.

    Zweifellos sind es arme Menschen, die man uns da massenhaft schickt, aber die wären wohl niemals von selbst auf die Idee gekommen nach Europa zu wollen, denn die haben gar keine Ahnung, dass es Europa überhaupt gibt, wie sie dahin kommen und was sie dort sollen. Sie werden vielmehr mit Drohungen und Versprechungen rekrutiert. Früher hätte man sie als Sklaven verkauft, jetzt schleust man sie bei uns ein um sie hier für alle möglichen kriminellen Zwecke auszunützen, vornehmlich Drogenhandel und Prostitution, weil sie gar keine Chance haben hier auf dem legalen Arbeitsmarkt unterzukommen und sich irgendwie zu integrieren. Keine Rede davon, dass sie ihre Familien in der Heimat unterstützen können, womit auch, sie werden kaum jemals die "Reisekosten" abarbeiten können.

    Profitieren können nur die Organisationen, die diese Wanderbewegung veranstalten, wir lassen uns von denen nach Strich und Faden ausnehmen. Allerdings sind sie auch gegen Schmiergelder bereit, die Ströme etwas zu drosseln, das erspart uns dann einen Teil der Folgen, und Profit ist schliesslich Profit.

    Die Piraterie vor Ostafrika hat man bekämpft, erfolgreich allerdings erst, seit sich die Asiaten dessen angenommen haben, die "Flüchtlingsaktion" ist für die Organisationen wesentlich ergiebiger, denn der Vorrat an armen Schwarzen ist unerschöpflich und die Entschlossenheit der Europäer zu Abwehrmassnahmen vernachlässigbar.

  3. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 04:30

    Das Hauptproblem an der ganzen Flüchtlingsdebatte ist meiner Ansicht nach, dass weder innerhalb Österreichs noch EU-weit offen über das Problem der Armutseinwanderung diskutiert werden kann. Eine offene Diskussion beinhaltet das Recht, auch harte bzw. unpopuläre Maßnahmen zur Sprache zu bringen und nicht von vornherein per se auszuschließen. Weil aber hierzulande - medial angeheizt durch dramatische und aufrüttelnde Bildberichte - Gesinnungsterror herrscht, können keine wirklichen und nachhaltigen Lösungen gefunden werden, sondern jeder schiebt den "Schwarzen Peter", hier in doppeltem Sinn, dem Nachbarland zu. Sind die Afrikaner dann endlich in Österreich, bleibt ihnen mangels Alternativen oft nur, ihren Lebensunterhalt auf kriminelle Art und Weise zu verdienen - und so hat, wie hier, ein bislang beschauliches Städtchen innerhalb kürzester Zeit ein massives Drogenproblem. Die Polizei ist aufgrund personeller Engpässe chancenlos, bzw. wird ihr ihre Arbeit dermaßen erschwert, dass nur an der Spitze des Eisberges gekratzt werden kann. (O-Ton eines Beamten in einem Gespräch mit mir: "Man hat keine Vorstellung davon, wie viel bei uns gedealt wird. Aber wenn ich weiß, ich muss wegen ein paar Gramm einen 3-seitigen Bericht schreiben, und ich komm so schon kaum mit der Arbeit nach, dann "seh" ich das eben einfach nicht.") Von der Stadtregierung wird die ganze Sache nach Vogel-Strauß-Manier zuerst ignoriert, dann wird beschwichtigt, und wenn sich in der Bevölkerung Widerstand regt, die Rassismuskeule geschwungen und darauf verwiesen, Österreich habe in den 1990er-Jahren auch tausende Flüchtlinge aus Jugoslawien aufgenommen, die mittlerweile gut integriert seien. Verschwiegen wird hierbei, abgesehen davon, dass es sich damals um wirkliche Flüchtlinge gehandelt hat, dass diese Integration nur deshalb gelingen konnte, weil diese Menschen aus einem ähnlichen Kulturkreis kamen und, was ihre Wertvorstellungen anlangt, überwiegend christlich geprägt waren.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 07:14

    Afrikaner sind, im Gesamten gesehen, zu gut 98% an ihrem Elend selber schuld.
    Jeder realistisch eingestellte, intelligente und erfahrene Entwicklungshelfer kann dies bestätigen.
    Dambisa Moyo, in ihrem gegen die Entwicklungshilfe gerichteten Buch betrachtet es zwar als perfide Unterstellung zu behaupten, daß Afrikas Probleme die Afrikaner selbst sind. Sie zitiert den deutschen Soziologen Max Weber, der sagt, daß Afrikaner ähnlich wie Kinder seien, unfähig, ohne fremde Hilfe sich selbst zu entwickeln. Es bestünde aber die Möglichkeit der nachhaltigen Entwicklung, würde man die Afrikaner nur wie Erwachsene behandeln.
    Nun, unabhängig davon, daß Moyo die Entwicklungshilfe als Hauptübel darstellt, bleibe ich bei der Aussage, daß das Hauptproblem die Menschen selber sind. Möglicherweise würde der Wegfall der Entwicklungshilfe nach dem unvermeidlichen Kollaps einiger Staaten eine eigenverantwortliche Entwicklung begünstigen. Jedoch zweifle ich daran, daß der überbordende Neid beim Blick auf den wohlhabenderen Nachbarn, das übermächtig drängende "ich muß jetzt haben, ich, ich, ich, jetzt, jetzt, jetzt" von heute auf morgen verschwinden würde. Und das sind die größten Hindernisse in der Entwicklung, das kann man voll und ganz unterschreiben. Ich könnte jetzt Seiten füllen darüber, aber habe auch meiner Arbeit nachzugehen, da ich gottseidank kein Sozialalimentierter bin.
    Wenn man zum obigen Beispiel des "als Erwachsene behandeln" zurückgeht, dann kann ich nur schmunzeln. Denn welches Kind hat sich nicht schließlich zum Erwachsenen entwickelt, seine Eltern abgestreift und seinen eigenen Lebensweg gefunden? OK, manche hängen immer noch am Rockzipfel, vielleicht ist das das Problem der Afrikaner?

    Und Herrn Unterberger ******! für seinen Artikel, volle Zustimmung!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 14:23

    Wenn ein System zu 99.9% nicht funktioniert, muss man es abschaffen! Niemand würde ein Steuersystem anerkennen, dass 99.9% der Steuerpflichtigen übersähe. Oder ein Gesundheitssystem, das 99.9% der Kranken nichts hilft.

    Das Asylsystem wurde ursprünglich geschaffen, um

    -wirklich Verfolgten
    -nicht Kriminellen
    -vorübergehend
    -die (inzwischen im Dublin System) DIREKT eingereist sind

    Schutz zu gewähren. Nach diesen Kriterien bin ich mir nicht sicher, ob es in Österreich überhaupt EINEN rechtmäßigen Asylanten gibt.

    Selbst WENN Asylanten aus Afrika diesen Kriterien genügten, könnte Europa den Ansturm rein quantitativ nie und nimmer bewältigen. Thilo Sarrazin in der WELTWOCHE (zitiert auf PI):

    http://www.pi-news.net/2013/10/thilo-sarrazin-festung-europa-leider-ja/

    Die ­Bevölkerung dieses Kontinents hat sich in den letzten fünfzig Jahren vervierfacht und liegt jetzt bei über einer Milliarde Menschen, nach der Bevölkerungsprognose der Uno werden es im Jahr 2050 2 Milliarden und 2100 sogar 3,5 Milliarden sein. Jedes Jahr werden in Afrika 38 Millionen Kinder geboren, das sind 24 Millionen mehr, als es der Bestandserhaltung entspricht.

    In der ganzen EU wurden 2011 nur 5.2 Millionen Kinder geboren, also mehr als 7 mal weniger als in Afrika. Nie und nimmer kann Europa auch nur einen Bruchteil des Bevölkerungsüberschusses aus Afrika oder Asien aufnehmen. Zudem behalten die aus Dritte-Welt Ländern immigrierten Asylanten auch noch mindestens 1-2 Generationen ihre hohen Geburtenraten bei, bzw erhöhen sie in europäischen Sozialsystemen noch weiter. So haben zB Türken in Österreich eine höhere Geburtenrate als Türken in der Türkei!

    Einen konstruktiven Lösungsvorschlag nach der überlebensnotwendigen Abschaffung des Asylsystems könnte folgendermaßen aussehen: die grünen Gutmenschen, die Caritas & Co (und wer halt sonst will) schaffen Plätze für Asylanten mit vollständiger Organisation für Unterbringung, Beschäftigung, Integration und Spracherwerb. Natürlich privat finanziert. Wenn diese Plätze (mehr als 50 werden es kaum werden) ausgebucht sind, gibt's halt kein Asyl mehr in Österreich. Natürlich müssen Kriminelle trotzdem rigoros abgeschoben werden.

    Die illegale Immigration ist übrigens auch sehr leicht abzustellen, wie es die Australier zum Beispiel vormachen. Man muss die Asylanten nur irgendwo anhalten, und bis zur schnellen Klärung des Asylstatus das Untertauchen und Wurzelschlagen in Sozial- und Kriminalsystemen verhindern. Die meisten illegalen Migranten sind ohnehin relativ reich in ihren Ländern (sonst könnten sie sich die Schlepper gar nicht leisten), und probieren es nach der gescheiterten illegalen Immigration halt wieder in ihren eigenen Ländern.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 07:05

    Die "Zentralregierung" der EU in Brüssel versagt auf allen Linien. Ob es sich um aktuelle Krisenherde in Syrien, im Gazastreifen, in Nordirak oder den Flüchtlingsstrom im Mittelmeer betrifft, immer die gleiche Untätigkeit bzw. die falschen Maßnahmen. Demgegenüber machen manche Regierungen schneller "Nägel mit Köpfen", senden Waffen an die Verteidiger, bombardieren mit Drohnen, werfen Hilfsgüter mit Fallschirmen ab usw.

    Die Schlepperbanden sind bestens organisiert, nehmen den Flüchtlingen das ganze Geld sowie Familienschmuck ab und kaufen vor Ort alle alten Boote auf. Der Gipfel dieser Schweinerei ist aber die Anweisung an die verantwortlichen Bootsführer, das jeweilige Boot bei Sicht eines möglichen Retters fahruntüchtig zu machen, damit man nach internationalem Seerecht als "Schiffbrüchige" anerkannt wird und somit nicht mehr zurückbegleitet werden kann. So wurden kürzlich auch Schlauchbooten vor der griechischen Küste die Luft ausgelassen.

    Es müsste doch möglich sein, mit gemeinsamen Anstrengungen dieses Schlepperunwesen zu unterbinden. Aber scheinbar haben dabei Bestechungen und Erpressungen höhere Prioritäten. Überhaupt sollte die humanitäre Hilfe (zur Selbsthilfe!) vor Ort - also in Afrika - bevorzugt werden, denn die europäischen Länder können nur eine sehr begrenzte Anzahl solcher Leute aus einem anderen Klima und anderen Kulturkreisen aufnehmen. Eigentlich ist bei uns "das Boot schon voll".

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2014 12:07

    Hier noch ein paar meiner Gedanken zu der aktuellen „Völkerwanderung“ von Afrika und Asien nach Europa:

    In den meisten dieser Länder haben die ehemaligen Kolonialmächte versagt und die dortige Bevölkerung nicht langsam auf die in einer globalen Gesellschaft erforderlichen eigenen Selbständigkeiten vorbereitet (Ausnahmen sind z.B. Indien und Südafrika, wo kaum Leute nach Europa immigrieren wollen). In diesen Ländern fehlt eben die uns eigene Entwicklung aufbauend auf der griechischen und römischen Kultur, dem Christentums und schließlich der langsamen Technologisierung.

    In früheren Zeiten waren die meisten Mitglieder dieser Völker Selbstversorger, welche auch wenig Vorsorge betrieben hatten, sondern nur die augenblicklichen Bedürfnisse stillten. Der Kindersegen war reichlich, aber es haben meist auch nur die kräftigsten Nachkommen überlebt. Für die Islamisierung waren diese Bevölkerungen eine leichte Beute, da es keinerlei Vorbehalte und kritische Stimmen gegen diese Art der „Unterjochung“ gab. Einher ging mit dieser Entwicklung, dass einige Kräfte von außen nun vermehrt nach Macht, Boden und den bisher meist ungenützten Rohstoffen interessiert sind und so das alte Gefüge zerstören.

    Bei der sog. Entwicklungshilfe erkennt man, dass „gut gemeint“ vielfach das Gegenteil von gut ist. So wollen z.B. die westlichen Konzerne den jungen Müttern anstelle von langer Stillzeit (welche übrigens einen neuerlichen Eisprung verzögert!) lieber Babynahrung verkaufen usw. Natürlich wird aus humanistischen Gründen auch versucht, jedes Baby am Leben zu erhalten, gleichzeitig werden aber die Ratschläge für moderne Geburtenkontrolle vielfach ignoriert. So stellt sich oft für Entwicklungshelfer die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn die Leute ihr bisheriges Leben am Land (im Busch) weiterführen würden, als in die Großstädte bzw. nach Europa die moderne Zivilisation (nur scheinbar!) zu genießen. Viele Leute haben völlig falsche Vorstellungen vom hiesigen Laben und glauben, mit Hilfsarbeiten ihr Auskommen zu finden. Durch diese Landflucht gibt es in den größeren Städten Afrikas riesiges Elend unter der ungelernten Bevölkerung.

    Ich frage mich immer, warum die reichen Golfstaaten und deren Machthaber – welche sich 100%ig zum Islam bekennen – nicht die vierte der fünf Säulen des Islam befolgen. Mit dieser sozialen Pflichtabgabe (Zakat) – sie beträgt ohnehin nur 2,5 % des mindestens ein Jahr vorhandenen „Netto-Kapital-Vermögens“ (auch Grundstücke, Schmuck usw.) – müssen bedürftige Gläubige unterstützt werden. Allerdings gibt es da eine Einschränkung, denn auch Unterstützungen zur weltweiten Islamisierung werden als Zakat anerkannt, welcher übrigens religiös als „Reinigung“ verstanden wird.

    Damit sind wir beim Hauptproblem dieser Migrationswellen: da der Koran die Islamisierung der ganzen Welt als ein wichtiges Ziel betrachtet und den Aktiven bei Verlust des eigenen Lebens das Paradies verspricht, gibt es diese Gotteskrieger bald überall. So in Zentralafrika „Boko haram“ (= übersetzt: westliche Bildung ist verboten) oder IS (= Islamischer Staat) im Raum Syrien/Irak. Auch Hamas (= Eifer, islamischer Widerstand) im Gazastreifen, Hisbollah (= Partei Gottes) im Libanon und die Führung im Iran haben die Vernichtung von Israel ganz oben auf deren Prioritätenliste. Langfristig will man überall eines Gottesstaat (mit Kalifat)n errichten.

    Vielleicht wäre es besser, wenn sich der Westen vom arabischen Rohöl und Gas unabhängig macht, die Globalisierung sich auch die zivilisierten Staaten beschränkt und die Einwanderung der Flüchtlinge aus Afrika und Asien gestoppt wird. Langfristig hat der Islam ohnehin keine Zukunftschance, denn er widerspricht in fast allen Punkten der modernen Gesellschaft. Aber vorher werden sich die islamischen Staaten ohnehin noch gegenseitig bekriegen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2014 16:46

    Ich denke, mit heutigen Mitteln ist es möglich von jedem "Flüchtlingsboot" den Herkunfts"hafen" festzustellen. Und genau dorthin sind die Schffernakeln zurückzuschleppen. Die Kosten dafür sind dem Kapitän in Rechnung zu stellen ...

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Österreich schnellstens die sog. Genfer Flüchlingskonvention kündigen soll, und in Folge GAR KEINE Asylanträge mehr annehmen soll. Weiters sind alle kriminellen Asylwerber und Ausländer abzuschieben und mit einem lebenslangem Einreiseverbot zu belegen. Dafür nimmt Österreich alle im Ausland einsitzenden Österreicher zurück.


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  3. Brigida (kein Partner)
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  6. Hans3 (kein Partner)
    18. August 2014 12:40

    Ja, es sind die itlienischen Sozialisten und der Vatikan, letzterer mit seinem Lampedusa Besuch und seinen dort ausgerufenen Schande, Schande, Schande (vergogna, gezielt auf Europa!!!), die das Geschäft der Schlepper unterstützen.

  7. Aron Sperber (kein Partner)
    17. August 2014 12:18

    m das “Sterben im Mittelmeer” zu beenden, müsste die EU als wichtigsten Schritt Rücknahmeabkommen mit sämtlichen Transitländern abschließen.

    Das Beispiel der Türkei zeigt eindeutig, dass sich dadurch die Attraktivität einer illegalen Einreise signifikant reduzieren lässt:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/04/29/die-pr-abteilung-der-schlepper/

    Solange man nach der illegalen Einreise nicht zurückgeschickt wird, sondern die Möglichkeit hat, den Aufenthalt nachträglich durch ein Asylverfahren zu legalisieren, werden Menschen ihr Leben für ein vermeintlich besseres Leben aufs Spiel setzen.

  8. Rado (kein Partner)
    17. August 2014 10:21

    Die Rattenlinie der Schlepper hat in der katholischen Kirche einen wichtigen Streckenposten. Das weiß man nicht erst seit der Äffähre rund um die Votivkirche.

  9. Martin W. (kein Partner)
    16. August 2014 22:10

    Eines möchte ich schon anmerken, auch wenn mir die Flüchtlingsströme über Italien nach Zentraleuropa zuwider sind, ebenso die europäische Politik, die MITverantwortlich dafür ist, dass Europa Menschen aus anderen Kontinenten geradezu magisch anzieht.

    Ich versuche immer noch, mir ein Bild zu machen, mir eine eigene Meinung zu bilden, diese Meinung auch zu begründen, zu vertreten, weiterzuentwickeln etc.

    Ich habe geschrieben: "Mit"-verantwortlich, nicht "verantwortlich". Denn jene Menschen kommen zu uns, weil es uns gut geht, weil wir hier eine Zukunft haben (noch).

    Ich lasse mich nicht als "Gutmensch" abqualifizieren, nur weil irgendwem nicht passt, was ich denke.

  10. gast (kein Partner)
    16. August 2014 20:34

    Unvorstellbar, dass bei uns diese Isis-Typen auch noch frisch und frei Werbung machen dürfen - schlimmer geht's wohl kaum:

    http://madworldnews.com/graphic-isis-places-heads-children-sticks-mosul-park/

  11. Aron Sperber (kein Partner)
    16. August 2014 17:58

    Indem man behauptet, die Bootsflüchtlinge kämen überwiegend aus Libyen, möchte die italienische Regierung die Überfahrten als unabwendbares Ereignis darstellen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/05/03/libyen-fur-fluchtlingsstrom-verantwortlich/

    Wenn man darauf vertrauen darf, von der italienischen Marine gerettet zu werden, steigt natürlich auch die Risikobereitschaft, in die morschen Kähne der Menschenhändler zu steigen.

    Wenn man dann auch noch damit rechnen kann, nicht in Italien bleiben zu müssen, sondern in einem nördlichen Schlaraffenland ein Asylverfahren mit allen Sozialleistungen zu erhalten, hat sich die Überfahrt binnen weniger Monate finanziell ausgezahlt.

  12. Igor Potemkin (kein Partner)
    16. August 2014 17:46

    O.T.

    Aber sehr interessant!

    Good bye, Mohammed!

    »Der Islam ist eine Abspaltung vom Christentum. Er nahm vom ostsyrischen Christentum seinen Ausgang. Der Koran ist ein Konglomerat der verschiedensten religiösen Schriftquellen der Region und wurzelt in der Zeit vor Mohammed. Der Prophet Muhamad ist mit aller Wahrscheinlichkeit eine Kunstfigur späterer Jahrhunderte.«

    http://www.islamfacts.info/Islamfacts/Start.html

  13. Dr. Knölge (kein Partner)
    16. August 2014 17:11

    In Deutschland sind zahlreiche Gemeinden verzweifelt. Sie wissen nicht, wohin mit den Flüchtlingen, werfen deutsche Obdachlose aus den Heimen (Hannover), belegen schon Turnhallen und sehen mit Bangen dem Ferienende entgegen. Manche Bürgermeister sind stolz, jetzt komfortable Heime bauen zu können. Doch eins ist bei allen gleich: Sie fordern mehr Geld, nicht aber eine Begrenzung dieser faktischen Zuwanderung. Und mein Lieblingsgrüner Trittin verlangt jetzt sogar, die von dem IS Bedrohten nach Deutschland zu holen.
    Europa soll eine von nationalen Egoismen und Empfindungen befreite Einheit werden. Doch wann hat sich Europa in grundlegenden Fragen je als Einheit dargestellt?

  14. Kuklu (kein Partner)
    16. August 2014 17:01

    ot

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Stronach-Ich-stehe-wieder-zur-Verfuegung/154476078

    da kann man nur sagen: bitte nicht!

    und nein frau weiß, werte brechstange, sie kommen nicht wieder. setzen sie ihre rosarote brille ab und erkennen sie die realität.

  15. heartofstone (kein Partner)
    16. August 2014 16:46

    Ich denke, mit heutigen Mitteln ist es möglich von jedem "Flüchtlingsboot" den Herkunfts"hafen" festzustellen. Und genau dorthin sind die Schffernakeln zurückzuschleppen. Die Kosten dafür sind dem Kapitän in Rechnung zu stellen ...

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Österreich schnellstens die sog. Genfer Flüchlingskonvention kündigen soll, und in Folge GAR KEINE Asylanträge mehr annehmen soll. Weiters sind alle kriminellen Asylwerber und Ausländer abzuschieben und mit einem lebenslangem Einreiseverbot zu belegen. Dafür nimmt Österreich alle im Ausland einsitzenden Österreicher zurück.

  16. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    16. August 2014 16:06

    Von Erdogan lernen heisst Siegen lernen.

    Nicht, dass mir der Herr im geringsten sympathisch ist, aber zeigt, wie es geht, und wie es immer schon ging. Er kümmert sich nicht die Bohne um die westlichen Journalisten und wird gewählt.

    So einfach geht das.

  17. fewe (kein Partner)
    16. August 2014 13:53

    Auf der Route nach Sizilien kann man glaubwürdiger in Seenot geraten. Ich finde das daher nicht unlogisch, dass diese Route bevorzugt wird.

  18. Rosi
    16. August 2014 08:09

    'Und sie machen den Bürgern Europas dazu schlechtes Gewissen, dass es am Los der Afrikaner schuld sei.'
    Also das glaube ich nicht - so dumm schätze ich die österreichische Bevölkerung nicht ein, die wissen genau, wann sie ausgenutzt werden ... nach Strich und Faden!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Cotopaxi
      16. August 2014 10:28

      Auch der typische rote Stammwähler sieht die Dinge recht klar und unverblümt, in der Wahlzelle sieht er sich trotzdem verpflichtet, sein Kreuzerl bei der Liste SPÖ zu machen.
      Und danach geht das Gesudere lustig weiter! ;-)

    • Rosi
      16. August 2014 15:41

      Ja, Cotopaxi, das stimmt genau!
      Irgendwelche Synapsen dürften da 'falsch' geschaltet sein, sodaß sie Ursache und Wirkung nicht als Kette wahrnehmen ...

  19. Patriot
    15. August 2014 14:23

    Wenn ein System zu 99.9% nicht funktioniert, muss man es abschaffen! Niemand würde ein Steuersystem anerkennen, dass 99.9% der Steuerpflichtigen übersähe. Oder ein Gesundheitssystem, das 99.9% der Kranken nichts hilft.

    Das Asylsystem wurde ursprünglich geschaffen, um

    -wirklich Verfolgten
    -nicht Kriminellen
    -vorübergehend
    -die (inzwischen im Dublin System) DIREKT eingereist sind

    Schutz zu gewähren. Nach diesen Kriterien bin ich mir nicht sicher, ob es in Österreich überhaupt EINEN rechtmäßigen Asylanten gibt.

    Selbst WENN Asylanten aus Afrika diesen Kriterien genügten, könnte Europa den Ansturm rein quantitativ nie und nimmer bewältigen. Thilo Sarrazin in der WELTWOCHE (zitiert auf PI):

    http://www.pi-news.net/2013/10/thilo-sarrazin-festung-europa-leider-ja/

    Die ­Bevölkerung dieses Kontinents hat sich in den letzten fünfzig Jahren vervierfacht und liegt jetzt bei über einer Milliarde Menschen, nach der Bevölkerungsprognose der Uno werden es im Jahr 2050 2 Milliarden und 2100 sogar 3,5 Milliarden sein. Jedes Jahr werden in Afrika 38 Millionen Kinder geboren, das sind 24 Millionen mehr, als es der Bestandserhaltung entspricht.

    In der ganzen EU wurden 2011 nur 5.2 Millionen Kinder geboren, also mehr als 7 mal weniger als in Afrika. Nie und nimmer kann Europa auch nur einen Bruchteil des Bevölkerungsüberschusses aus Afrika oder Asien aufnehmen. Zudem behalten die aus Dritte-Welt Ländern immigrierten Asylanten auch noch mindestens 1-2 Generationen ihre hohen Geburtenraten bei, bzw erhöhen sie in europäischen Sozialsystemen noch weiter. So haben zB Türken in Österreich eine höhere Geburtenrate als Türken in der Türkei!

    Einen konstruktiven Lösungsvorschlag nach der überlebensnotwendigen Abschaffung des Asylsystems könnte folgendermaßen aussehen: die grünen Gutmenschen, die Caritas & Co (und wer halt sonst will) schaffen Plätze für Asylanten mit vollständiger Organisation für Unterbringung, Beschäftigung, Integration und Spracherwerb. Natürlich privat finanziert. Wenn diese Plätze (mehr als 50 werden es kaum werden) ausgebucht sind, gibt's halt kein Asyl mehr in Österreich. Natürlich müssen Kriminelle trotzdem rigoros abgeschoben werden.

    Die illegale Immigration ist übrigens auch sehr leicht abzustellen, wie es die Australier zum Beispiel vormachen. Man muss die Asylanten nur irgendwo anhalten, und bis zur schnellen Klärung des Asylstatus das Untertauchen und Wurzelschlagen in Sozial- und Kriminalsystemen verhindern. Die meisten illegalen Migranten sind ohnehin relativ reich in ihren Ländern (sonst könnten sie sich die Schlepper gar nicht leisten), und probieren es nach der gescheiterten illegalen Immigration halt wieder in ihren eigenen Ländern.

  20. Spiegelfechter
    15. August 2014 12:25

    Dieser Zustrom an Schwarzafrikanern ist weder eine Flüchtlingsbewegung mit dem Ziel politischen Asyls noch eine Armutsbewegung, sondern schlicht und einfach eine grossräumige kriminelle Aktion gegen die Europäer, durchaus vergleichbar mit der Piraterie vor Ostafrika, und die Europäer sind in ihrer dümmlichen Humanitätsduselei bereit darauf hereinzufallen und sich Probleme aufhalsen zu lassen, deren sie nicht Herr werden können.

    Zweifellos sind es arme Menschen, die man uns da massenhaft schickt, aber die wären wohl niemals von selbst auf die Idee gekommen nach Europa zu wollen, denn die haben gar keine Ahnung, dass es Europa überhaupt gibt, wie sie dahin kommen und was sie dort sollen. Sie werden vielmehr mit Drohungen und Versprechungen rekrutiert. Früher hätte man sie als Sklaven verkauft, jetzt schleust man sie bei uns ein um sie hier für alle möglichen kriminellen Zwecke auszunützen, vornehmlich Drogenhandel und Prostitution, weil sie gar keine Chance haben hier auf dem legalen Arbeitsmarkt unterzukommen und sich irgendwie zu integrieren. Keine Rede davon, dass sie ihre Familien in der Heimat unterstützen können, womit auch, sie werden kaum jemals die "Reisekosten" abarbeiten können.

    Profitieren können nur die Organisationen, die diese Wanderbewegung veranstalten, wir lassen uns von denen nach Strich und Faden ausnehmen. Allerdings sind sie auch gegen Schmiergelder bereit, die Ströme etwas zu drosseln, das erspart uns dann einen Teil der Folgen, und Profit ist schliesslich Profit.

    Die Piraterie vor Ostafrika hat man bekämpft, erfolgreich allerdings erst, seit sich die Asiaten dessen angenommen haben, die "Flüchtlingsaktion" ist für die Organisationen wesentlich ergiebiger, denn der Vorrat an armen Schwarzen ist unerschöpflich und die Entschlossenheit der Europäer zu Abwehrmassnahmen vernachlässigbar.

    • Cotopaxi
      15. August 2014 12:46

      Bestürzend ist auch, wie einfach es scheinbar ist, unbehelligt mit gestohlenen EU-Reisepässen in der Weltgeschichte herumzureisen, wie durch das Verschwinden des malaysischen Flugzeuges bekannt wurde.
      Hauptsache ist, wir unbescholtenen Europäer werden kriminalisiert, indem unsere Fingerabdrücke registriert werden.

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. August 2014 15:46

      gut erkannt.
      das gilt nur für den spiegelfechter.
      der andere ist einer derjenigen angsthasen, die schuld daran sind, dass es sein kann, wie es ist.

  21. Gerhard Pascher
    15. August 2014 12:07

    Hier noch ein paar meiner Gedanken zu der aktuellen „Völkerwanderung“ von Afrika und Asien nach Europa:

    In den meisten dieser Länder haben die ehemaligen Kolonialmächte versagt und die dortige Bevölkerung nicht langsam auf die in einer globalen Gesellschaft erforderlichen eigenen Selbständigkeiten vorbereitet (Ausnahmen sind z.B. Indien und Südafrika, wo kaum Leute nach Europa immigrieren wollen). In diesen Ländern fehlt eben die uns eigene Entwicklung aufbauend auf der griechischen und römischen Kultur, dem Christentums und schließlich der langsamen Technologisierung.

    In früheren Zeiten waren die meisten Mitglieder dieser Völker Selbstversorger, welche auch wenig Vorsorge betrieben hatten, sondern nur die augenblicklichen Bedürfnisse stillten. Der Kindersegen war reichlich, aber es haben meist auch nur die kräftigsten Nachkommen überlebt. Für die Islamisierung waren diese Bevölkerungen eine leichte Beute, da es keinerlei Vorbehalte und kritische Stimmen gegen diese Art der „Unterjochung“ gab. Einher ging mit dieser Entwicklung, dass einige Kräfte von außen nun vermehrt nach Macht, Boden und den bisher meist ungenützten Rohstoffen interessiert sind und so das alte Gefüge zerstören.

    Bei der sog. Entwicklungshilfe erkennt man, dass „gut gemeint“ vielfach das Gegenteil von gut ist. So wollen z.B. die westlichen Konzerne den jungen Müttern anstelle von langer Stillzeit (welche übrigens einen neuerlichen Eisprung verzögert!) lieber Babynahrung verkaufen usw. Natürlich wird aus humanistischen Gründen auch versucht, jedes Baby am Leben zu erhalten, gleichzeitig werden aber die Ratschläge für moderne Geburtenkontrolle vielfach ignoriert. So stellt sich oft für Entwicklungshelfer die Frage, ob es nicht besser wäre, wenn die Leute ihr bisheriges Leben am Land (im Busch) weiterführen würden, als in die Großstädte bzw. nach Europa die moderne Zivilisation (nur scheinbar!) zu genießen. Viele Leute haben völlig falsche Vorstellungen vom hiesigen Laben und glauben, mit Hilfsarbeiten ihr Auskommen zu finden. Durch diese Landflucht gibt es in den größeren Städten Afrikas riesiges Elend unter der ungelernten Bevölkerung.

    Ich frage mich immer, warum die reichen Golfstaaten und deren Machthaber – welche sich 100%ig zum Islam bekennen – nicht die vierte der fünf Säulen des Islam befolgen. Mit dieser sozialen Pflichtabgabe (Zakat) – sie beträgt ohnehin nur 2,5 % des mindestens ein Jahr vorhandenen „Netto-Kapital-Vermögens“ (auch Grundstücke, Schmuck usw.) – müssen bedürftige Gläubige unterstützt werden. Allerdings gibt es da eine Einschränkung, denn auch Unterstützungen zur weltweiten Islamisierung werden als Zakat anerkannt, welcher übrigens religiös als „Reinigung“ verstanden wird.

    Damit sind wir beim Hauptproblem dieser Migrationswellen: da der Koran die Islamisierung der ganzen Welt als ein wichtiges Ziel betrachtet und den Aktiven bei Verlust des eigenen Lebens das Paradies verspricht, gibt es diese Gotteskrieger bald überall. So in Zentralafrika „Boko haram“ (= übersetzt: westliche Bildung ist verboten) oder IS (= Islamischer Staat) im Raum Syrien/Irak. Auch Hamas (= Eifer, islamischer Widerstand) im Gazastreifen, Hisbollah (= Partei Gottes) im Libanon und die Führung im Iran haben die Vernichtung von Israel ganz oben auf deren Prioritätenliste. Langfristig will man überall eines Gottesstaat (mit Kalifat)n errichten.

    Vielleicht wäre es besser, wenn sich der Westen vom arabischen Rohöl und Gas unabhängig macht, die Globalisierung sich auch die zivilisierten Staaten beschränkt und die Einwanderung der Flüchtlinge aus Afrika und Asien gestoppt wird. Langfristig hat der Islam ohnehin keine Zukunftschance, denn er widerspricht in fast allen Punkten der modernen Gesellschaft. Aber vorher werden sich die islamischen Staaten ohnehin noch gegenseitig bekriegen.

    • Siri
      15. August 2014 13:09

      Ich glaube die reichen, arabischen Leute wollen die Afrikaner lieber als Sklaven benutzen. Es gibt zahlreiche, auch in dem Mainstream-Medien vorkommende Berichte, wie Kindermädchen und Bauarbeiter dort gehalten und mißbraucht werden. Den Westen scheint es nicht zu interessieren, solange man Erdöl bekommt. Bei uns hat man sogar ein islamisches Dialogzentrum der Saudis in einem Ringstraßenpalais einziehen lassen.

    • Elisabeth Mudra
      15. August 2014 13:57

      @ Siri

      Das ist kein Dialog-, sondern ein MONOLOG-Zentrum. Oder haben Sie von dort bereits ein Wort der Distanzierung von den islamischen Mörderbanden vernommen? Ich nicht.

      Aber dafür verdient, nein: kassiert, eine Ex-Ministerin daselbst ein schönes Gehalterl. Es lebe die wertkonservative VP!
      .

    • Patriot
      15. August 2014 14:32

      @Gerhard Pascher

      Genau diese Kulturen, die zu Armut, Unterdrückung, Unterentwickung, Unselbständigkeit, Krankheit und Verfolgung führen, werden von Linken in Europa als "große Bereicherung" verkauft! Die Asylanten flüchten vor etwas, was sie dann in Europa mit Hilfe der Linken mit aller Gewalt wieder einführen wollen. Ein Witz.

      Übrigens hab das Öl, Gas und andere Rohstoffe in arabischen und afrikanischen Ländern nichts mit der Immigration zu tun. Die Regierungen dort sind von Gütern aus Europa sogar noch mehr abhängig als Europäer von den Rohstoffen. Die Islamisierung und die Massenimmigration sind das alleinige Werk linker Ideologie zur Zerstörung der westlichen, christlichen Kultur.

  22. Undine
    15. August 2014 11:42

    Zum heutigen Thema passend:

    "Pfarrer in Bad Ischl macht sich für Scheinasylanten stark"

    " Diesem Pfarrer hat der ehemalige österreichische Botschafter in Mazedonien, Dr. Harald W. Kotschy, einen offenen Brief geschrieben, den wir nachstehend veröffentlichen."

    Dieser offene Brief ist wirklich äußerst lesenswert, liest man doch so gut wie nie so offene Worte eines Österreichers:

    http://www.unzensuriert.at/content/0015923-Pfarrer-Bad-Ischl-macht-sich-f-r-Scheinasylanten-stark

    ......................................................................................................

    OT---aber es ist wichtig, daran zu erinnern, wofür die ÖH-ZWANGSBEITRÄGE veruntreut werden ---und wofür die ÖH steht, falls es noch Zweifel geben sollte---es sagt jedenfalls ALLES über die üblen Zustände in Ö:

    "ÖH veranstaltet Soli-Lesung für Rechtsbrecher Josef S."

    http://www.unzensuriert.at/content/0015926-H-veranstaltet-Soli-Lesung-f-r-Rechtsbrecher-Josef-S

    .....................................................................................................

    Conchita WURST ist offensichtlich keine DAUERWURST; das Ablaufdatum dürfte längst überschritten sein. Diese Wurst ist ungenießbar geworden---recht so:

    "Bei Conchita Wurst ist musikalisch „Flasche leer“"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015917-Bei-Conchita-Wurst-ist-musikalisch-Flasche-leer

  23. Wolfgang Bauer
    15. August 2014 10:55

    "Österreichs Werner Faymann will ausgerechnet die für all das mitverantwortliche italienische Außenministerin zur außenpolitischen Chefin ganz EU-Europas machen. Wahrscheinlich fand Faymann unter den über 500 Millionen Europäern niemanden, der noch ungeeigneter für dieses Amt ist."

    Hat sich unser Kanzlergenius nicht auch hervorgetan bei der Suche und Findung der tüchtigen Frau Ashton? Die wie der Schnittlauch auf der außenpolitischen Suppe überall lächelnd auftaucht und Unsinn verbreitet? Schaden kann so jemand allemal stiften - wie bei der verfahrenen Ukrainepolitik der EEU.

    • FranzAnton
      15. August 2014 11:41

      Naja, nach Brüssel werden bekanntlich jene Leute entsendet, die zwar Verdienste um ihre Partei haben, man sie aber dennoch loswerden möchte; als Trostpflaster gibts noch schöne Entlohnung hiefür. Dar alte Kalauer vom "Gesandten, aber nicht G(g)eschickten" fällt mir dazu ein.

  24. Normalsterblicher
    15. August 2014 09:52

    Nur zur Info:

    Inkubationszeit bei Ebola sind mehrere Wochen. Und all dieses Risiko für Wirtschaftsflüchtlinge, also für ein angebliches "Menschenrecht", an Werten, die andere geschaffen haben, teilzuhaben.

    • Cotopaxi
      15. August 2014 10:53

      Und die eingeschleppte TBC mit multiresistenten Stämmen und AIDS, wie erst vor kurzem publik wurde, sind auch nicht zu unterschätzen.

  25. Tullius Augustus
    15. August 2014 09:34

    Es geht den Menschen in Zentralafrika, in Nigeria, im Kongo usw. so schlecht dass sie sich entschließen einen ihrer Söhne nach Europa zu schicken - irgendwie: legal oder illegal.

    Damit dieser Sohn dann regelmäßig aus Europa Geld nach Hause schickt.

    Das hat mit Menschenrechten oder der Flüchtlingskonvention nichts zu tun, es ist Armutsmigration. Das Motto in Afrika lautet ganz einfach: "Auf in das reiche Europa - irgendwie."

    Bei diesen Migrationsbemühungen fallen die Migrations-Willigen natürlich professionellen Menschenhändlern in die Hände die gut verdienen & kriminell sind.

    Ein 82-seitiges UNO-Dokument dazu:

    "The role of organized crime in the smuggling of migrants from West Africa to the European Union"

    Zum Download hier: http://www.unodc.org/documents/human-trafficking/Migrant-Smuggling/Report_SOM_West_Africa_EU.pdf

    Übersichtskarte der Migrationsrouten von Afrika nach Europa:
    http://www.stepmap.de/karte/migrationsrouten-von-afrika-nach-europa-1288630

    Überblick des Schweizer Fernsehen: Migrationsrouten & Migrationszahlen von 2013:

    http://www.srf.ch/news/infografik/die-migrationsrouten-nach-europa

    Wie das Migrationsproblem, diese moderne Völkerwanderung gelöst oder gestoppt werden könnte - das ist die große Frage.

    • FranzAnton
      15. August 2014 11:34

      Es soll m.E. , so der politische Wille, auch überhaupt nicht so gelöst werden, daß kulturfremde Menschen nicht mehr zu uns kommen können. Da sind die Gutmenschen vor, und Linksgestrickte, welche sich Wählerstimmen erhoffen.

  26. Markus Theiner
    15. August 2014 09:11

    Das Problem ist die Oberflächlichkeit der Debatte, in der die wirklichen Probleme und Dilemma nicht wirklich vorkommen.

    Die beste Hilfe für Afrika wäre eine liberalisierung der euopäischen Wirtschaft.
    Unser derzeitiges System ist beinahe merkantilistisch zu nennen. Wir setzen zwar angeblich auf freie Märkte und globalen Wettbewerb, schränken das aber dort ein, wo wir den Wettbewerb gegen Billiglohnländer verlieren würden. Mit Schutzzöllen, Subventionen und bürokratischen Hürden. Allen voran bei der Landwirtschaft.
    Allerdings würde eine wirklich freie Wirtschaft bei uns zumindest kurz- bis mittelfristig eine Menge Nachteile bringen. Und die treffen natürlich zuerst einmal die Ärmeren, weil die in direkterer Konkurrenz zu den Billiglohnländern stehen. Und unsere Autarkie hinsichtlich Grundversorgung wäre dann auch gefährdet.

    Das ist das erste Dilemma.

    Das Prinzip ist das gleiche, wenn es um politische Verfolgung, Unterdrückung und Korruption geht. Entsprechend schlechte Regime werden zwar als Asylgrund anerkannt, aber dass man irgendetwas gegen die unternimmt fällt Europa selten ein. Dass Millionen unter deren Herrschaft leiden ist uns recht egal, wenn einer entkommt und es bis nach Wien schafft, dann zerfließen wir vor Mitleid.

    Das ist das zweite Dilemma.

    Jetzt fühlt man sich also (teilweise sogar zu Recht) für das Elend in Afrika mitverantwortlich. Ganz Afrika durch Subventionen zu versorgen funktioniert aber natürlich nicht. Abgesehen davon, dass es einfach zu viele Afrikaner gibt und die korrupten Regierungen den Großteil in die eigene Tasche stecken würden wäre es auch eine endgültige Entmündigung eines kompletten Kontinents.
    Man kann auch nicht alle Afrikaner ins gelobte Land Europa holen. Daher verwehrt man ihnen ganz offiziell den Zugang.
    Wenn es aber doch einer mal schafft her zu kommen, dann fließen die Krokodilstränen und wenn er sich medienwirksam gegen die Abschiebung wehrt, dann kann er sich einer breiten Unterstützung sicher sein - bis dann vielfach die Behörden doch einknicken.
    Dann hat man das Gefühl zumindest ein paar Afrikanern geholfen zu haben. Stimmt ja auch. Nur ist die Auswahl eine Katastrophe.
    Wer bei einer österreichischen Botschaft irgendwo in Afrika einen Asyl- oder Visa-Antrag stellt hat schlechte Chancen. Ehrlichkeit wird bestraft.
    Wer das Geld für die Schlepper nicht auftreiben kann hat schlechte Chancen. Armut wird bestraft.
    Wer Verfahren in Österreich nicht behindert und in die Länge zieht kann viel leichter rechtskräftig abgelehnt und abgeschoben werden. Nochmal Ehrlichkeit...

    Die "humanitären Gründe" für das Aufenthaltsrecht sind daher in Wahrheit häufig ein Schlag ins Gesicht aller Afrikaner, die zwar genauso schlecht oder noch schlechter dran sind, denen man solche Zugeständnisse aber nicht macht.

    Das ist das dritte Dilemma.

    Es gäbe noch mehr, aber der Text ist jetzt schon zu lang...

    • FranzAnton
      15. August 2014 11:31

      Hervorragend analysiert! Danke!

    • Patriot
      15. August 2014 14:44

      BS. Verantwortlich für das Elend in Afrika sind einzig und alleine die Kulturen dort. Und das einzige was Europa beitragen könnte, wäre ein Transfer der Kultur, die Europa einst stark gemacht hat. Vor allem in Bezug auf Fleiß, Ehrlichkeit, Wissensdurst und Demokratie.

  27. dssm
    15. August 2014 08:51

    Wir brauchen diese Migranten ganz dringend, was sollen denn die vielen Gutmenschen sonst den ganzen Tag tun? Am Ende müssten die Gutmenschen noch einer sinnvollen Arbeit nachgehen, damit würde mehr produziert und der Wohlstand breiter Schichten der Bevölkerung steigen, die Steuern könnten sinken und der soziale Friede wäre gesichert.
    All die Gelddrucker und Investmentbanker wären nicht mehr notwendig, wenn der Staatsanteil drastisch zurückgeht. All die 'kleinen' Spenden an Parteien und die tollen Jobs für ausscheidende Funktionäre wären Geschichte. Man könnte nicht mehr über die böse Marktwirtschaft schimpfen, die Reichen würden nicht mehr 'reicher', sondern alle Europäer wohlhabender; sprich niemand würde rot wählen.

    • Politicus1
      15. August 2014 09:06

      Nächtlicher Albtraum der Flüchtlings-NGO-Funktionäre:
      stell dir vor, es gibt eine glückliche Welt ohne Flüchtlinge ...

  28. Wertkonservativer
    15. August 2014 08:46

    Guten Morgen am Feiertag!

    Zum Flüchtlings- (besser: Zuwanderungs-)Problem teile ich die Meinung unseres Blogmasters komplettest!

    Nach längerem Auslands-Aufenthalt und relativer Medien-Nichtbeachtung einige kurze Streiflichter zu unseren Inlands-Problemen:

    Zu den oft angesprochenen "hohen" Arbeitslosenraten ist doch auch zu bemerken, dass derzeit uns seit längerem die effektiven Ziffern der in Arbeit und Brot stehenden Österreicher höher ist als je zuvor!

    Zur Grundschul-Problematik, und der teilweisen Unmöglichkeit, genügend mit Grundkenntnissen ausgebildete Jugendliche für Lehrstellen zu finden, nur ein kurzes Wort:
    die Problematik mit den Ausländern ist klar und verdeckt alle sonstigen Argumente pro und contra.
    Doch wenn man es nicht bereits in den Volks- und Hauptschulen zusammenbringt, den Kindern und angehenden Jugendlichen die Grundkenntnisse einigermaßen
    beizubringen, dann liegt's ja wohl hauptsächlich am beteiligten Schulpersonal!
    Und wenn es sich zeigt, dass Kinder effektiv ungeeignet bzw. unwillig sind, sich die notwendigen Grundkenntnisse anzueignen, dann sollte man zuerst mit den Eltern reden, ob es nicht besser wäre, wieder in ihre angestammte Heimat rückzuübersiedeln. Österreichische Dodeln muss man halt zwangsläufig bis zum Gehtnichtmehr weiterschulen!
    Unseres gesamtes Schulsystem, das in Teilen sicher zu optimieren wäre (allerdings nicht auf Basis der NMS!) zu verteufeln, nur weil wir die Volks- und Hauptschüler "nicht in den Griff bekommen, halte ich jedenfalls für ziemlich ungerecht!

    Noch kurz zur Innenpolitik (muss ja kommen!);
    die Volkspartei, die sich ja derzeit wahrlich nicht in bester Kondition zeigt, wird hier von den besten Köpfen gehörig und teilweise dramatisch abgewatscht!
    Speichellecker, Armkriecher der SPÖ, und andere blumige Wörtlein fallen hier fast täglich!

    Dass es in der SPÖ jedoch derzeit eine ziemliche Aufregung darüber gibt, weil die SPÖ-Oberen zuviel "ÖVP" in der Tagespolitik zulassen, wird da geflissentlich übersehen!
    Klar, die ÖVP muss wieder besser werden, aber da sollten wir Bürgerlichen positiv durch gutes Zureden und positive Taten zur "Gesundung" beitragen!

    Neugründungen wie Stronach-Partei und Neos werden die politischen Hoffnungen unserer Bürgerschaft kaum wirksam befördern können: da ist eine seit vielen Jahrzehnten etablierte Partei wohl besser in der Lage, am politischen Schlachtfeld mitzumischen! Ich bin mir ganz sicher, dass man der Volkspartei weiterhin eine Chance geben sollte, ihren Gesundungsprozess mit neuen Leuten wirkungsvoll zu befördern!

    Nun, ich rüttle ja schon wieder am Watschenbaum!
    Nur zu, werte Herrschaften!

    Trotzdem wünsche ich Ihnen allen einen guten Feiertag!

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  29. Wyatt
    15. August 2014 08:31

    Dokumentation: Krieg im Zeichen der EU

    http://ef-magazin.de/2014/08/14/5647-dokumentation-krieg-im-zeichen-der-eu

    Dieter Spethmanns Brief an die deutschen Bundestagsabgeordneten

    14. August 2014

    Am heutigen Freitag verfasste der Rechtsanwalt Dieter Spethmann, ehemals Vorstandsvorsitzender der Thyssen AG, folgenden Brief an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie können nicht an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren, ohne zutiefst verunsichert zu sein wegen der Ukraine. Die dortige Regierung arbeitet, beschließt und zeigt sich tagtäglich ausdrücklich mit

    der Flagge der EU. Die Ukraine ist aber nicht Mitglied der EU. Da die EU dieser flagranten Verletzung des Völker- und Staatsrechts nicht widerspricht, muss sie das Handeln der Regierung Jazenjuk gegen sich gelten lassen – ein untragbarer Zustand. Ich schrieb deshalb der FAZ.NET heute wie folgt:

    ‚Seit Monaten zeigen die deutschen Medien hinter dem Kiew-Ministerpräsidenten Jazenjuk die ukrainische Flagge und die der EU, obwohl die Ukraine nicht Mitglied der EU ist. Das Regierungshandeln in Kiew erfolgt also im Zeichen der EU, mithin mit Billigung der EU, auch der Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Osten. Hat dagegen schon mal jemand im Namen der EU protestiert? Mir nicht bekannt. Oder im Namen der Bundesrepublik Deutschland? Mir auch nicht bekannt. Also akzeptiert man in Brüssel und Berlin zumindest stillschweigend, dass die Kiew-Regierung mit schwerem militärischen Gerät (Flugzeugbomben und Artillerie) gegen die eigene Bevölkerung vorgeht. Frau von der Leyen, von Frau Merkel wegen ‚Krieg oder nicht Krieg‘ offenbar im Besitz weitestgehender Vollmachten, sollte sich das Urteil des Nürnberger Gerichtshofes von 1946 ansehen. Es enthält nicht nur Todesurteile, sondern auch Maßstäbe, die bis heute gelten.‘

    Eben, also mitten am Vormittag, ist dieser Brief vom ‚FAZ‘-Zensor kassiert worden. Darüber sollten Sie sich als Politiker ebenso Gedanken machen wie über den Inhalt meines Leserbriefes.

    Da ich mit einer solchen Möglichkeit gerechnet hatte, habe ich inzwischen einen weiteren Brief an die ‚FAZ‘ wie folgt eingereicht:

    ‚Ist Regierungshandeln per se rechtmäßig? Natürlich nicht. Trotzdem wird immer wieder so getan, so beim Kiewer Putsch-Ministerpräsidenten Jazenjuk. Lässt man solche Leute gewähren, gleitet ihr Handeln erfahrungsgemäß leicht ins Kriminelle. Das führt Jazenjuk seit Monaten vor.

    Beispiel eins: Auf dem ‚Majdan‘ wurden von Scharfschützen mindestens 150 Menschen getötet. Vielleicht hatten Putschisten ihre Hand im Spiel. Ist staatliche Aufklärung erfolgt? Nein.

    Beispiel zwei: In Odessa wurden 40 oder mehr Bürger von Kiew-Anhängern in ein Haus getrieben und dann in Brand gesetzt. Ist staatliche Aufklärung erfolgt? Nein.

    Beispiel drei: Der Abschuss des Fluges MH 17 mit rund 300 Toten am 17. Juli. Ist staatliche Aufklärung erfolgt? Vermutlich bis ins Detail hinein, aber dem Bürger bis heute verborgen geblieben.

    Und jetzt also der Konvoi. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, den leidenden ukrainischen Bürgern dessen Hilfe vorzuenthalten.

    Wann fordern deutsche Politiker und Medien das Haager Tribunal?‘

    Nach den gemachten Erfahrungen rechne ich auch bei diesem Leserbrief nicht mit einer Veröffentlichung. Das gibt mir umso mehr Anlass, Ihnen direkt und persönlich zu schreiben. Denn das Tun und Nichttun der Putsch-Regierung Jazenjuk enthält längst Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    Mit verbindlichen Empfehlungen Ihr

    Dieter Spethmann“

    • schreyvogel
      15. August 2014 10:13

      Zu Spethmann's Beispiel drei:

      Der Grund für die Nichtveröffentlichung der amtlichen Erkenntnisse zu Flug MD17 dürfte sein, dass das Verschulden der Rebellen mindestens so offenkundig ist wie der Holocaust. Es bedarf keines weiteren Beweises!

      Näheres dazu finden Sie in diesem Tagebuch im Eintrag vom 20.7.2014 "Warum bitte hat die Aua die Ostukraine überflogen?". A.U. schreibt dort: "Die Täter waren die Rebellen ...Beim Abschuss der malaysischen Maschine selber habe ich nicht die geringsten Zweifel mehr, dass das Verbrechen von den prorussischen Rebellen begangen worden ist ... Die Rufe nach Untersuchung dienen wohl primär als Ablenkung ... Wer nach weiteren Beweisen ruft, der wird wohl nie überzeugbar sein. "

      Diesem Vorwurf (nie überzeugbarer Ablenker) wollte sich wohl niemand mehr aussetzen.

      A.U. ist bekannt als sehr kritischer Journalist, der immer sehr gründlich recherchiert. Nie würde er sich seitens der USA, der EU oder Israels "streamlinen" lassen.

      Er ist ganz einfach vertrauenswürdiger als Spethmann.

      http://www.andreas-unterberger.at/2014/07/warum-bitte-hat-die-aua-die-ostukraine-ueberflogenij/?s=abschuss#sthash.c9SwPl0t.dpbs

    • schreyvogel
    • Wyatt
      15. August 2014 16:44

      @ schreyvogel,
      eben, nicht nur die Tagebucheintragung vom 20.7.2014, wo wieder einmal mehr die Verschuldensfrage, ohne Zweifel und logischer Begründung vorweg feststeht, sind Zweifel mehr als angebracht.

  30. Cotopaxi
    15. August 2014 08:30

    Wie schon zur Kolonialzeit ziehen Araber enormen Gewinn aus den von ihnen rassistisch verachteten Schwarzafrikanern. Einst fingen sie Schwarzafrikaner wie Tiere zusammen, um sie an die Weißen zu verkaufen, die Arbeitskräfte in den amerikanischen Kolonien benötigten.
    Heute nehmen sie den Schwarzafrikanern mit leeren Versprechungen das letzte Hemd ab, um sie wie Tiere in Schinakeln zu pferchen und der Todesgefahr auszusetzen.
    Sie wie man in der Geschichte der Sklaverei die arabische Beteiligung fast vollkommen ausblendet und die Europäer und den Weißen Mann dafür geißelt, ist Europa auch diesmal wieder der Buhmann. ;-)

    Literaturempfehlung: "Der verschleierte Völkermord" Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika, Tidiane N'Diaye

    "Der Autor schätzt die Zahl der Toten, die unmittelbar auf das Konto des arabomuslimischen Sklavenhandels gingen, auf mindestens 17 Millionen."

    • ProConsul
      15. August 2014 10:11

      ***

      Gott-sei-Dank bringen sich diese brutalen Araber jetzt gegenseitig um. Ein paar Minderheiten müssen leider auch dafür bezahlen. Ich glaube, dass dieser 'Krieg' im Nahen Osten noch Jahrzehnte dauern wird. Aus der Sicht Europas müssen wir fast von Glück sprechen, dass dies passiert, da nun auch die dümmsten und naivesten Menschen in Europa erkennen, welche Ideologie sich hinter der 'Religion des Friedens' verbirgt und was passieren wird, wenn wir weitere Moslems importieren. Die Barbaren haben die Maske zu früh runtergelassen und damit Europa aufgeweckt und es unwissentlich gerettet.

    • Cotopaxi
      15. August 2014 11:41

      Es geht schon los, wenn man der TAZ Glauben schenken kann: ;-)

      "Dreckige Teufelsanbeter, ihr werdet bluten, bidnallah"

      http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=au&dig=2014%2F08%2F14%2Fa0098&cHash=f9aab4dcdd830e9af618febb58ab117c

    • Undine
      15. August 2014 14:41

      @Cotopaxi

      Danke für den Link!

      "Vorgehen gegen Dschihadisten-Symbole in der Öffentlichkeit kann das Innenministerium nicht. Das verbietet die Rechtslage, und das wissen offenbar auch die IS-Sympathisanten."

      Ja, ein Vorgehen gegen diese Symbole verbietet die Rechtslage---obwohl man ganz genau weiß, wie tödlich ernstgemeint sie sind, und zwar höchst AKTUELL!

      Die Rechtslage sieht allerdings ganz anders aus, wenn jemand seit bald 70 Jahren verschimmelnde "NS-Symbole" auch nur ANDEUTET oder ein Berufsdenunziant "Wiederbetätigung" wittert, weil jemand den rechten Arm in die Höhe hält oder etwas sagt, was einer Naziparole ähnelt.
      Da sind sie schnell zur Hand, die "Gesetzeshüter"!

      Unsere Politik sorgt penibel dafür, daß die lächerlichsten Dinge geahndet werden, sofern sie irgendetwas mit der längst vergangenen NS-Zeit zu tun zu haben SCHEINEN---aber die ungeheure Gefahr, die von diesen rabiaten, fanatischen Moslems HIER und JETZT ausgeht, die, wenn sie nicht noch gebremst wird, Europa in seinen Grundfesten erschüttern, bringt keinen unserer Regierenden um den Schlaf.

    • Riese35
      15. August 2014 22:26

      @Cotopaxi und Undine: ********************!

  31. Politicus1
    15. August 2014 08:02

    Die Bevölkerung in Afrika wächst und wächst. Bis 2050 wird sich die Zahl der Afrikaner von heute rund einer Milliarde auf zwei Milliarden verdoppelt haben.
    Wurden im Jahr 1950 nur zehn Prozent aller Kinder in Afrika geboren, werden es im Jahr 2040 rund 40 Prozent sein. Leben derzeit noch 16 Prozent der Weltbevölkerung in Afrika, werden es in 35 Jahren 25 Prozent sein – und am Ende des Jahrhunderts gar 40 Prozent.

    Ist das nicht ein alarmierender Anlass, dass Europa in der "Flüchtlings"politik umzudenken beginnt?
    Oder ist es für die Asylindustrie ein Grund zur Freude ....

  32. simplicissimus
    15. August 2014 07:14

    Afrikaner sind, im Gesamten gesehen, zu gut 98% an ihrem Elend selber schuld.
    Jeder realistisch eingestellte, intelligente und erfahrene Entwicklungshelfer kann dies bestätigen.
    Dambisa Moyo, in ihrem gegen die Entwicklungshilfe gerichteten Buch betrachtet es zwar als perfide Unterstellung zu behaupten, daß Afrikas Probleme die Afrikaner selbst sind. Sie zitiert den deutschen Soziologen Max Weber, der sagt, daß Afrikaner ähnlich wie Kinder seien, unfähig, ohne fremde Hilfe sich selbst zu entwickeln. Es bestünde aber die Möglichkeit der nachhaltigen Entwicklung, würde man die Afrikaner nur wie Erwachsene behandeln.
    Nun, unabhängig davon, daß Moyo die Entwicklungshilfe als Hauptübel darstellt, bleibe ich bei der Aussage, daß das Hauptproblem die Menschen selber sind. Möglicherweise würde der Wegfall der Entwicklungshilfe nach dem unvermeidlichen Kollaps einiger Staaten eine eigenverantwortliche Entwicklung begünstigen. Jedoch zweifle ich daran, daß der überbordende Neid beim Blick auf den wohlhabenderen Nachbarn, das übermächtig drängende "ich muß jetzt haben, ich, ich, ich, jetzt, jetzt, jetzt" von heute auf morgen verschwinden würde. Und das sind die größten Hindernisse in der Entwicklung, das kann man voll und ganz unterschreiben. Ich könnte jetzt Seiten füllen darüber, aber habe auch meiner Arbeit nachzugehen, da ich gottseidank kein Sozialalimentierter bin.
    Wenn man zum obigen Beispiel des "als Erwachsene behandeln" zurückgeht, dann kann ich nur schmunzeln. Denn welches Kind hat sich nicht schließlich zum Erwachsenen entwickelt, seine Eltern abgestreift und seinen eigenen Lebensweg gefunden? OK, manche hängen immer noch am Rockzipfel, vielleicht ist das das Problem der Afrikaner?

    Und Herrn Unterberger ******! für seinen Artikel, volle Zustimmung!

    • simplicissimus
      15. August 2014 07:20

      Und damit kein Mißverständnis aufkommt: Ich bin auch gegen Entwicklungshilfe.
      Entwicklung kann hauptsächlich nur durch privatwirtschaftliche Investitionen kommen. Begünstigt durch andere Faktoren wie Ausbildung und Rechtssicherheit.

    • Anonymus
      15. August 2014 08:21

      simplicissimus:
      Man muss zwischen guter und schlechter Entwicklungshilfe unterscheiden. Wenn man z.B. Leuten lernt, wie man einen Brunnen baut, dann ist dies sinnvoll. Denn schon ein altes Sprichwort lautet: "Gibst du einem Hungernden einen Fisch, dann wird er einmal satt. Lehrst du ihm das Fischen, dann wird er immer satt!".
      Ich erinnere mich noch gut an eine Aussage eines Mannes aus Äthiopien, welcher im TV sinngemäß erklärte:
      "Früher hatte ich Hirse angebaut und die Ernte viele Kilometer zu Fuß zum nächsten Markt gebracht. Nun wird dort von einer NGO kostenlos Hirse verteilt, daher mache ich diese müsame Arbeit nicht mehr, sondern stelle mich auch bei diesem NGO-Stand an".

    • simplicissimus
      15. August 2014 11:03

      Anonymus: Ja und nein. Ausbildung ist natuerlich so ziemlich das einzig Sinnvolle.
      Allerdings ist oft traurig, was dann als Resultat herauskommt. Die einen lernen halt schneller und wenden das Erlernte besser an als andere.

    • Undine
      16. August 2014 22:26

      @simplicissimus

      ***********************!

  33. Gerhard Pascher
    15. August 2014 07:05

    Die "Zentralregierung" der EU in Brüssel versagt auf allen Linien. Ob es sich um aktuelle Krisenherde in Syrien, im Gazastreifen, in Nordirak oder den Flüchtlingsstrom im Mittelmeer betrifft, immer die gleiche Untätigkeit bzw. die falschen Maßnahmen. Demgegenüber machen manche Regierungen schneller "Nägel mit Köpfen", senden Waffen an die Verteidiger, bombardieren mit Drohnen, werfen Hilfsgüter mit Fallschirmen ab usw.

    Die Schlepperbanden sind bestens organisiert, nehmen den Flüchtlingen das ganze Geld sowie Familienschmuck ab und kaufen vor Ort alle alten Boote auf. Der Gipfel dieser Schweinerei ist aber die Anweisung an die verantwortlichen Bootsführer, das jeweilige Boot bei Sicht eines möglichen Retters fahruntüchtig zu machen, damit man nach internationalem Seerecht als "Schiffbrüchige" anerkannt wird und somit nicht mehr zurückbegleitet werden kann. So wurden kürzlich auch Schlauchbooten vor der griechischen Küste die Luft ausgelassen.

    Es müsste doch möglich sein, mit gemeinsamen Anstrengungen dieses Schlepperunwesen zu unterbinden. Aber scheinbar haben dabei Bestechungen und Erpressungen höhere Prioritäten. Überhaupt sollte die humanitäre Hilfe (zur Selbsthilfe!) vor Ort - also in Afrika - bevorzugt werden, denn die europäischen Länder können nur eine sehr begrenzte Anzahl solcher Leute aus einem anderen Klima und anderen Kulturkreisen aufnehmen. Eigentlich ist bei uns "das Boot schon voll".

    • Gerhard Pascher
      15. August 2014 13:41

      Zum hier auch diskutierten Islam:
      Heute ist in Österreich ein Feiertag (Maria Himmelfahrt), welcher eigentlich nur von den Katholiken begangen wird - die Anderen haben aber auch arbeitsfrei. Obwohl die katholische Lehre sowohl an der christlichen Bibel als auch auf den katholischen Traditionen (daher Marienverehrung, Himmelfahrt usw., welche nicht biblisch begründet sind) basiert, suche ich das Gemeinsame zwischen den Evangelischen (welche bekanntlich seit Martin Luther nur die "Solis = Allein durch ..." akzeptieren) und nicht das Trennende hervorzuheben.

      Je länger ich mich mit der christlichen Religion beschäftige, so erkenne ich, dass diese eigentlich die einzig Richtige ist. Nach genauem Studiums des Koran und wichtiger Hadithen sehe ich kaum sog. Gemeinsamkeiten, denn während beim Christentum alles auf Freiwilligkeit beruht, ist der Islam voll von Zwängen.

      Der ehem. Islamwissenschaftler Marc (früher Mustafa) A. Gabriel in Kairo wurde nach kritischen Diskussionen zum Islam an der Uni in Kairo gefoltert und eingesperrt. Nach seiner Flucht konvertierte er zum Christentum und publiziert nun im Westen trotz Morddrohungen zum Thema Islam vs. Christentum. Dabei versucht er zu erklären, dass der muslimische Mensch nicht unbedingt mit der politischen Ideologie des Islam identisch ist. Gabriel's tolerante Einstellung wird aber auch kritisiert, trotzdem werden viele seiner Bücher und Vorträge sehr geschätzt. Es gibt eine Reihe weiterer ehemaliger (aber auch aktiver) akademisch gebildeter Mohammedaner, welche den heutigen Islam kritisch hinterfragen und dies auch publizieren. Diese Personen werden aber meist mit einer Fatwa als Abtrünnige für „Frei zum Töten“ erklärt und sind daher nicht mehr des eigenen Lebens sicher.

      In der St. Petersburger Deklaration kritischer islamischer Geistlicher von 2007 wird eine Trennung von Staat und Religion, Akzeptanz der intern. Menschenrechte, Abschaffung der Scharia mit den islamischen Tötungspraktiken sowie körperlicher Verstümmelung und auch die Gleichberechtigung der Frauen in islamischen Ländern gefordert. Dazu stellen sich die islamischen Kirchenführungen aber bisher taub.

      Wie lange der konservative Islam noch weiter bestehen oder es doch bald eine modernere Form geben wird, bleibt abzuwarten.

    • Erich_47 (kein Partner)
      16. August 2014 14:48

      @Gerhard Pascher
      Danke für die gute Analyse! Ich fürchte allerdings, dass die Hoffnung auf eine "Modernisierung" des Islam kaum möglich ist.
      - Im Gegensatz zum Christentum gibt es fast keine wissenschaftliche, nicht einmal einfach kritische Literatur. Wenn, dann nur aus nichtislamischen Ländern; z.B. Ibn Warraqs "Warum ich kein Muslim bin".
      - Manche Wissenschafter behaupten, die Sprache des Koran sein ein eigentümliches Arabisch mit vielen nichtarabischen Ausdrücken. Somit sind eigenwillige Interpretationen möglich bis hin zur Behauptung, man könne den Koran nur verstehen, wenn man ihn in der "Original"sprache liest.
      - Immer wieder tauchen 3 Buchstaben auf. Fülllaute um das Versmaß zu erhalten? Oder das Herunterleiern zu erleichtern? Ihren Sinn erkennen nicht einmal eingefleischte Imame.
      - Das Original des Koran liegt bei Allah im Himmel und kann somit auf Erden von niemandem geändert werden. Ob allerdings bei der endgültigen Zusammenfassung auch Allahs Hand mitgewirkt hat?
      - Die Suren sind der Länge nach geordnet, nicht nach ihrem Entstehungsdatum und nicht nach Themen. Nur Aussenstehende haben sie wieder "entwirrt" und versucht, zwischen Suren, die in Medina entstanden sind und jenen, die in Mekka "offenbart" wurden, zu unterscheiden.
      - Im christlichen Neuen Testament gibt es auch bei den sogenannten Synoptikern an manchen Stellen Unterschiede, die schwer miteinander in Einklang zu bringen sind. Im Koran gibt es ganz gewaltige Differenzen zwischen vielen Aussagen Allahs, die je nach "Bedarf" verwendet werden. Leider aktuelles Beispiel: Solange Mohammed nicht die Oberhand hatte, erlauben Suren das Zusammenleben mit Juden. Später fordert Allah sogar auf, Juden zu betrügen, Verträge zu brechen und stellt die Juden vogelfrei. Welche Aussage gilt nun? Beide? Keine?
      - Einig sind sich alle Kritiker und strenggläubige Anhänger des Islam in ihrer Auslegung der Schrift, dass dieser mit Gewalt verbreitet werden muss und ein Abfall mit dem Tode zu bestrafen ist. Perfid auch die Vergewaltigung von Frauen vor ihrer Hinrichtung, da eine Jungfrau nicht abgeschlachtet werden darf.

      Soweit meine Gedanken zur "Religion des Friedens" und der Hoffnung auf Aufklärung und Humanismus auch für Muslime. Wenn, dann nur ohne ihre Religion.

    • Gerhard Pascher
      17. August 2014 20:33

      Erich_47:
      Später fordert Allah sogar auf, Juden zu betrügen, Verträge zu brechen und stellt die Juden vogelfrei. Welche Aussage gilt nun? Beide? Keine?

      In einer Sure wird erklärt, dass ggfs. die zuletzt Genannte eine früher entstandene und nun "widersprüchliche" Aussage für nichtig erklärt.

  34. bécsi megfigyelö
    15. August 2014 05:03

    Heutzutage kassieren Schlepperbanden von angeblich so armen "Flüchtlingen" Millionen. Erst einige Wochen ists her, daß selbst das deutsche Öffi-TV für Propaganda und Volksaufklärung zugestehen mußte, daß den Lockerbie-Anschlag mit hunderten Toten gar nicht der böse Ghadaffi veranstaltet hatte. Dennoch ließen USA+GB+F Ghadaffi grausam zu Tode foltern, waren christlich stolz drauf und verargen ihrem deutschen Kolonialvolk heute noch, diesen Anti-Libyen-Fanatismus nicht diensteifrig genug mitgemacht zu haben. Echt arg: Sonst stets beflissene Deutsche, einmal ganz undeutsch!

    Aber bitte, was ein Faymann über solche Anliegen denken läßt, ist weniger bedeutsam als die Frage, ob in Peking ein Fahrradl umfällt.

    Andrerseits bleibt's dabei: Die stolze Verantwortung, das hochmütige Schuldgefühl für alle historischen Untaten seit Adam und Eva läßt sich die artig umerzogene BRD eh nicht rauben. Der deutsche Steuerzahler - beaufsichtigt von FDJ-Merkel und Hilfskindergärtner Gabriel - wäre arg bekümmert, nicht als Sozialamt für ein paar hundert Millionen futtertroggeile Asoziale agieren zu dürfen.
    .

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. August 2014 15:42

      so primitiv, dass schon fast von mir sein könnte
      *****

  35. Arundo.donax
    15. August 2014 04:30

    Das Hauptproblem an der ganzen Flüchtlingsdebatte ist meiner Ansicht nach, dass weder innerhalb Österreichs noch EU-weit offen über das Problem der Armutseinwanderung diskutiert werden kann. Eine offene Diskussion beinhaltet das Recht, auch harte bzw. unpopuläre Maßnahmen zur Sprache zu bringen und nicht von vornherein per se auszuschließen. Weil aber hierzulande - medial angeheizt durch dramatische und aufrüttelnde Bildberichte - Gesinnungsterror herrscht, können keine wirklichen und nachhaltigen Lösungen gefunden werden, sondern jeder schiebt den "Schwarzen Peter", hier in doppeltem Sinn, dem Nachbarland zu. Sind die Afrikaner dann endlich in Österreich, bleibt ihnen mangels Alternativen oft nur, ihren Lebensunterhalt auf kriminelle Art und Weise zu verdienen - und so hat, wie hier, ein bislang beschauliches Städtchen innerhalb kürzester Zeit ein massives Drogenproblem. Die Polizei ist aufgrund personeller Engpässe chancenlos, bzw. wird ihr ihre Arbeit dermaßen erschwert, dass nur an der Spitze des Eisberges gekratzt werden kann. (O-Ton eines Beamten in einem Gespräch mit mir: "Man hat keine Vorstellung davon, wie viel bei uns gedealt wird. Aber wenn ich weiß, ich muss wegen ein paar Gramm einen 3-seitigen Bericht schreiben, und ich komm so schon kaum mit der Arbeit nach, dann "seh" ich das eben einfach nicht.") Von der Stadtregierung wird die ganze Sache nach Vogel-Strauß-Manier zuerst ignoriert, dann wird beschwichtigt, und wenn sich in der Bevölkerung Widerstand regt, die Rassismuskeule geschwungen und darauf verwiesen, Österreich habe in den 1990er-Jahren auch tausende Flüchtlinge aus Jugoslawien aufgenommen, die mittlerweile gut integriert seien. Verschwiegen wird hierbei, abgesehen davon, dass es sich damals um wirkliche Flüchtlinge gehandelt hat, dass diese Integration nur deshalb gelingen konnte, weil diese Menschen aus einem ähnlichen Kulturkreis kamen und, was ihre Wertvorstellungen anlangt, überwiegend christlich geprägt waren.





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