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Die Reichen und Wien

Eine Liste jener Städte, in der die meisten Millionäre leben: Man liest dort von Monaco bis Paris, von Zürich bis Genf, von Florenz bis Hongkong dutzendweise wunderschöne Städte. Nur nirgendwo auf der Liste war Wien zu finden. Was, auch wenn man nicht reich ist, sehr schade ist. Denn Millionäre sind sehr nützliche und für eine Stadt lebenswichtige Lebewesen. Wien vertreibt jedoch die Reichen und zunehmend auch den Mittelstand durch hohe Gebühren, durch das immer weitergehende Verlangen nach neuen Steuern.

Reiche Menschen bringen Geld in eine Stadt, sie sorgen für Arbeitsplätze, sie geben dort, wo sie leben, viel aus. Und vor allem investieren sie ihr Geld. Denn gerade Millionäre sammeln Geld nicht unter dem Kopfpolster oder bringen es zu Null-Zinsen auf eine Bank, in Anbetracht der Inflation also mit massiven Verlusten. Sie legen ihr Geld eher in Erfindungen, in der Erzeugung oder im Handel an. Und da ist es für Wien zunehmend tragisch, dass Milliardäre in Tirol zu finden sind (etwa die Swarovskis), in Salzburg (etwa ein Mateschitz oder die Familie Porsche) oder in Niederösterreich (ein Graf oder ein Stronach).

Dabei waren die Familien all dieser reichen Menschen mit Ausnahme der Porsches 1945 nichts. Die Reichen sind fast alle durch eigene Tüchtigkeit – und sicher auch Glück – aufgestiegen. Damit verliert die von einem Teil der österreichischen Politik verlangte Erbschafts-Steuer ihre Hauptargumentation; diese Politiker behaupten ja, die Reichen wären deshalb so reich, weil sie ihr Vermögen geerbt hätten. Das ist aber Unsinn. Reiche haben von ihren Eltern primär Fleiß, Aufstiegswillen, Talente geerbt. Aber nicht das Geld.

Da Wien die weitaus höchste Arbeitslosigkeit Österreichs hat, wäre es besonders notwendig, wenn es sich um die Reichen kümmern würde, wenn es sie nach Wien locken würde, wenn es alles tut, dass in Wien mehr Leute reich werden. Das tut die Stadtverwaltung aber überhaupt nicht. Sondern sie ist nur in der Gegenrichtung aktiv.

Denn nach Überzeugung von Parteisekretären gewinnt man mit der Anlockung von Reichen keine Wahlen. Viel eher gelingt das, meinen sie, wenn man Stimmung gegen sie macht. Daher werden die Reichen durch Gebühren- und Steuererhöhungen und die immer noch weitergehenden Forderungen danach vertrieben. Auch wenn man sich nachher wundert, dass Wien nicht mehr der Magnet für Reichtum ist. Dass hier primär nur noch russische Oligarchen ihr nicht immer sauber erworbenes Geld ohne Rücksicht auf Verluste ausgeben – und auch die meist nur bis zum Ausbruch des Ukraine-Krieges.

Gewiss: Man kann einen Bill Gates oder einen Steve Jobs nicht in der Retorte züchten. Aber es wäre sehr weise, wenn das Rathaus ein wenig nachsinnen würde, warum etwa Computer und Internet heute praktisch zur Gänze von Amerika und Ostasien kontrolliert werden. Denn dann würde es zunehmend entdecken: Die Unzahl von Regeln, die Stadt, Bund und EU erstellt haben sowie die Höhe der in Österreich besonders argen Steuern (die in Wien durch die Kommunalabgaben und weit über den Kosten liegenden Gebühren nochmals höher sind!) sind der Hauptgrund, warum es in dieser Stadt so wenig Reiche gibt.

Auch wenn in Wien reiche Menschen Staatsoper und Musikverein konsumieren (in die das Rathaus übrigens praktisch nichts investiert), wenn diese Menschen in dieser Stadt eine Absteige haben, wenn sie auf Urlaub gerne nach Wien kommen: Ihren Sitz und ihre Investitionen haben diese Menschen meist nicht in Wien.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 07:16

    >> "Die Unzahl von Regeln, die ... EU erstellt haben ... sind der Hauptgrund, warum ..."

    Also doch: Die Sowjetunion hat sich im Laufe der Jahre nach Westen verschoben. Der heute in der EU vorherrschende Geist ist der Geist der alten Sowjetunion. Die EU mit ihrem Europäischen Rat = Europ. Sowjet und ihrer Kommission (entspr. dem Politbüro) wird also auch dort enden, wo einst die Sowjetunion geendet hat.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 10:10

    Die linke Mainstreamdenkweise ist eine Selbstmord-Denkweise und macht alle arm, die Funktionäre und Politiker aber reich.

    Die ticken nur für sich selbst, die Arbeitslosigkeit der Menschen ist ihnen egal. Sie denken nicht prinzipiell, sondern oberflächlich, sie versuchen stets bloß Symptome mit falschen Mitteln noch dazu zu bekämpfen, aber nicht am Fundament zu arbeiten und positiv was voranzubringen. Die linke Denkweise ist eine Negativdenkweise, sie fokussiert sich auf Egoismus und basiert auch darauf.

    Die linke Denkweise ist aber bequem und man ist weder zu Anstrengungen gefordert, noch zum Nachdenken, die linke Denkweise ersetzt das Nachdenken durch Hetzpropaganda und Ideologie.

    Die linke Denkweise hat in der Geschichte und tut es auch jetzt, bereits deutlich sichtbar und spürbar, sie zerstört alles und alle, sie unterscheidet sich von den IS-Islamisten bloß in den Methoden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 05:23

    Jaja, in Wien werden Wohnungen und hässliche Hochhäuser en masse gebaut, um sozialistische Wähler zu generieren und anzulocken, ohne daß die Politik im Stande wäre, gleichzeitig ausreichend nachhaltige Arbeitsplätze zu generieren. Generiert wird damit aber die Verkehrshölle, weshalb wiederum die PKWs verteufelt werden; die Folge: Sozialistische Verbotsideologie reinsten Wassers.
    Ich sehe nicht ein, warum diese Menschenagglomeration immer noch weiter betrieben werden soll, mit allen sich hieraus ergebenden Zores; eine gleichmäßige Verteilung über ganz Österreich anstrebende Siedlungspolitik wäre wohl viel vernünftiger.
    Darüber hinaus bedürfte es einer rigorosen Beschränkung von Zuwanderung, also z.B. Abschaffung von Familiennachzug; in der Schweiz haben die Bürger dies per Direktdemokratie - Votum erkämpft. Ich bin überzeugt, daß die Österreicher ebenso votierten, wenn sie denn diese direktdemokratische Chance bekämen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 10:28

    Wien ist anders?
    Ja, stimmt. Anders als Städte mit investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen, geringeren Steuern und Abgaben, weniger Bürokratie entsprechend ausgebildeten Fachkräften.
    Es nützt nur z.B. den Juwelieren auf dem Kohlmarkt, wenn Millionäre hier (zeitweise) wohnen, aber nicht in die Wirtschaft investieren.

    Wien verkommt immer mehr zu einem Zwilling von Berlin.
    Wenig Wertschöpfung durch Industrie und Gewerbe, unproduktive Tintenburgen von Behörden und Institutionen,
    dafür Massenzuwanderung kulturfremder, bildungsferner Menschen, die an Sozialtöpfen der eigentlich bankrotten Stadt hängen.

    Nur mit Flughafen, da sind sie uns noch voraus, aber, wenn man einmal die langen Wege im neuen Terminal B von VIE gehatscht ist, dann denkt man sich auch,
    was ist das doch für ein elender Pfusch geworden!

  5. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 13:02

    Warum denn auch?

    Die Staatspartei in Wien trachtet doch schon seit mehr als 20 Jahren, dass immer mehr Unterschichten in die Stadt wandern und immer mehr gutverdienende Mittelständer die Migrantenstadt ins Umland verlassen!

    Schließlich gibt es ja Gemeindewohnung, Mindestsicherung und diverse Sozialleistungen. Da braucht man doch keine Reichen mehr und erkennt bei jedes U-Bahn-Fahrt, welche Klientel überwiegend vormittags beschäftigungslos unterwegs ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 08:40

    Wien ist doch reich!!

    Reich an Schwulen und Lesben, daher wird jetzt über eine der wichtigsten Fragen der letzten Zeit abgestimmt. Welche Farbe soll die kürzeste U-Bahn-Strecke der Welt, immerhin eine Station lang, bekommen?

    Ich bin sicher, "Rosa" gewinnt.

    http://kurier.at/chronik/wien/abstimmung-ueber-farbe-der-u5-gestartet/79.678.312

  7. Ausgezeichneter KommentatorMilchmädchen-Mann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 09:46

    "Denn nach Überzeugung von Parteisekretären gewinnt man mit der Anlockung von Reichen keine Wahlen. Viel eher gelingt das, meinen sie, wenn man Stimmung gegen sie macht."

    Das traurige ist: vermutlich stimmt das sogar. Zumindest so wie die Wähler seit Jahrzehnten indoktriniert wurden ist fraglich, ob man ihnen den Zusammenhang zwischen der Hetze gegen "Reiche" und Wohlstandsbremse erklären kann.
    Vor allem wenn die jeweiligen politischen Gegner laufend weiter hetzen.

    Viele - an sich durchaus intelligente und vernünftige - Wähler denken zu zweidimensional und lassen sich von simplen Botschaften überzeugen, ohne die Sache mit allen Nebenwirkungen konsequent zu Ende zu denken. Wir leben nun einmal in einer komplexen Welt und alles was wir tun hat Auswirkungen auch auf alles andere.

    Die Reichen und die Unternehmen hoch zu besteuern um den Armen zu helfen klingt ja toll, aber wenn die Unternehmen dann nach Indien abwandern und die Arbeitsplätze mitnehmen, dann haben wir noch mehr Arme, die von der Staatshilfe abhängig sind. Klingt nicht so toll.
    Andererseits schafft das in Indien Arbeitsplätze, was den Armen in Indien hilft. Klingt toll, aber es ist halt auf unsere Kosten.
    Außerdem werden die Arbeitskräfte in Indien ja ausgebeutet. Sie verdienen nicht viel für sehr viel Arbeit.
    Was aber in vielen Fällen nach indischen Maßstäben trotzdem ein enormer Aufstieg ist. Und so weiter.


alle Kommentare

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  10. Erich HARD (kein Partner)
    15. August 2014 00:16

    Ach Geld ... das wird von den bösen Kapitalisten die ausserhalb der Stadtgrenzen wohnen schon organisiert (wenn nötig mit der Drohung vom Ende des sozialen Friedens, welche angesichts der importierten unintegrierten Wählermassen sehr ernstzunehmen ist).

    Dafür gibts eine Abstimmung über die Leitfarbe für die neue U5.
    Das sind die wahrlich wichtigen Themen.
    Da die Stadtkasse so gut gefüllt ist wird es je eine türkise und eine rosa Linie parallel geben:
    Türkis für die Tü.ken und rosa für die G.ys.
    Angesichts mangelnder Toleranz der Erstgenannten gar nicht so schlecht für die Conchitisten.

  11. @ Unterberger (kein Partner)
    14. August 2014 14:24

    Sie kleiner seniler Dolm:
    Abgaben sind keine Steuern und journalistischen Bodensatzatz, wie Sie ihn darstellen, braucht kein Österreicher (und ja, damit sind auch die bösen Einwanderer gemeint und sogar die Farbigen (Neger würde Unterberger so einen wohl nennen))..

    • fewe (kein Partner)
      14. August 2014 15:25

      Neger sind keine Farbigen, deswegen würde sie wohl auch niemand so nennen. Was immer Sie zu sich genommen haben, es war jedenfalls zu viel.

    • @fewe (kein Partner)
      14. August 2014 15:34

      sondern? wie bezeichnen sie recke österreichische mitbürger afrikanischer herkunft?

    • baro palatinus (kein Partner)
      16. August 2014 17:14

      ich als neger, bimbo oder schlimmeres.
      und glauben Sie jetzt mir moralisch überlegen zu sein, Sie kasperl?

      für wirklich intelligente leute spielt es keine rolle gut als gegenteil von böse, sondern nur gut als gegenteil von schlecht zu sein. verstehen Sie das?

  12. Le Monde
    13. August 2014 13:02

    Warum denn auch?

    Die Staatspartei in Wien trachtet doch schon seit mehr als 20 Jahren, dass immer mehr Unterschichten in die Stadt wandern und immer mehr gutverdienende Mittelständer die Migrantenstadt ins Umland verlassen!

    Schließlich gibt es ja Gemeindewohnung, Mindestsicherung und diverse Sozialleistungen. Da braucht man doch keine Reichen mehr und erkennt bei jedes U-Bahn-Fahrt, welche Klientel überwiegend vormittags beschäftigungslos unterwegs ist.

  13. terbuan
    13. August 2014 10:28

    Wien ist anders?
    Ja, stimmt. Anders als Städte mit investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen, geringeren Steuern und Abgaben, weniger Bürokratie entsprechend ausgebildeten Fachkräften.
    Es nützt nur z.B. den Juwelieren auf dem Kohlmarkt, wenn Millionäre hier (zeitweise) wohnen, aber nicht in die Wirtschaft investieren.

    Wien verkommt immer mehr zu einem Zwilling von Berlin.
    Wenig Wertschöpfung durch Industrie und Gewerbe, unproduktive Tintenburgen von Behörden und Institutionen,
    dafür Massenzuwanderung kulturfremder, bildungsferner Menschen, die an Sozialtöpfen der eigentlich bankrotten Stadt hängen.

    Nur mit Flughafen, da sind sie uns noch voraus, aber, wenn man einmal die langen Wege im neuen Terminal B von VIE gehatscht ist, dann denkt man sich auch,
    was ist das doch für ein elender Pfusch geworden!

    • baro palatinus (kein Partner)
    • baro palatinus (kein Partner)
    • baro palatinus (kein Partner)
      16. August 2014 14:02

      @ terbuan

      obschon ich der mehrzahl Ihrer kommentare zustimmen würde, muss ich hier widersprechen.

      waren Sie schon einmal länger als auf der durchfahrt in berlin?
      und dann außerhalb von mitte und dem regierungsviertel?
      die türkenkinder in neukölln schreien und spielen auf deutsch!
      und eine große zahl (leider keinesfalls die mehrzahl) der personen mit MIHIGRU in berlin würde sich vorbehaltlos mit deutschland identifizieren.

      warum das bei uns nicht so ist?
      wahrscheinlich weil der österreicher ein biedermeierausländerfeind ist.
      vorm 1,60 großen türken der sich am gehsteig aufplustert, anscheißen und dann im geschützten rahmen (wohnzimmer, blog) große reden schwingen.
      der moslemische mann (oder besser das männchen) akzeptiert nur eines: eine respektvolle (was dem österreicher unmöglich ist) aber direkte demonstration wer der herr im haus ist (was wiederum den heutigen ge-pc-ten deutschen unmöglich ist).

      da das ganze leidige integrationsthema im (linken) norden deutschlands besser fuktioniert als hierzulande, würde ich zum schluss gelangen, dass manchmal linke lösungsrezepte für probleme - die zugegebenermaßen nur die rechten erkennen (wollen) - doch die besseren sind; besonders wenn es sich um probleme im sozialen, zwischenmenschlichen bereich handelt.

      wenn unsere autochthonen vernaderer und maulhuren einmal ein bisschen rückgrat (von etwas anderem wollte ich nicht schreiben) beweisen und aufmüpfigen integrationsresistenten moslems unhysterisch und eben respektvoll (also ohne auf die herkunft, intelligenz oder religion hinzuhauen) die leviten lesen (der war gut und so intellektuell...) und unser verständnis von ordnung näher bringen würden, lösten sich viele probleme in luft auf.
      geht aber nicht, da unsere heutigen burschen zur überwiegenden mehrheit weicheier sind und sich ohne polizei und justiz nicht zu helfen wissen.
      das mag man als zeichen von kultur oder aber dekadenz bewerten, je nach gusto.

      im übrigen soll das weder das verhalten der vielen einzelnen moslemischen problemfälle, noch die inhalte dieser religion und schon gar nicht die massenzuwanderung in die europäische wohlstandssphäre (zur zersetzung des nationalen kollektivismus'?) rechtfertigen.
      von alldem bin ich bei gott kein freund.

      aber man sollte sich als gereifter denker schon mit der tatsache abfinden können, dass es eine nenneswerte anzahl an staatsbürgern aus kulturfremden regionen im land gibt und man diese wohl nicht so leicht wieder los wird. nun kann man entweder darauf hinhacken, die kluft noch größer machen und feuchtträume von der ethnischen homogenisierung des landes (natürlich nur durch menschenrechtskonforme ausschaffung - diese schweizer...) träumen oder man bleibt realistisch und v.a pragmatisch, setzt sich ein baldiges ende der unkontrollierten massenzuwanderung als politische agenda und schaut, dass man die einwanderer die man schon im land hat eben auch an dieses bindet und zu österreichern macht.

      und ja, das ist möglich wenn man es geschickt angeht.
      allein schon weil kaum ein favoritener jungtürke gerne sieben jahre in der türkischen armee dienen möchte.

  14. Josef Maierhofer
    13. August 2014 10:10

    Die linke Mainstreamdenkweise ist eine Selbstmord-Denkweise und macht alle arm, die Funktionäre und Politiker aber reich.

    Die ticken nur für sich selbst, die Arbeitslosigkeit der Menschen ist ihnen egal. Sie denken nicht prinzipiell, sondern oberflächlich, sie versuchen stets bloß Symptome mit falschen Mitteln noch dazu zu bekämpfen, aber nicht am Fundament zu arbeiten und positiv was voranzubringen. Die linke Denkweise ist eine Negativdenkweise, sie fokussiert sich auf Egoismus und basiert auch darauf.

    Die linke Denkweise ist aber bequem und man ist weder zu Anstrengungen gefordert, noch zum Nachdenken, die linke Denkweise ersetzt das Nachdenken durch Hetzpropaganda und Ideologie.

    Die linke Denkweise hat in der Geschichte und tut es auch jetzt, bereits deutlich sichtbar und spürbar, sie zerstört alles und alle, sie unterscheidet sich von den IS-Islamisten bloß in den Methoden.

  15. Gerhard Pascher
    13. August 2014 10:00

    Reiche Menschen und rotgrüne Gesinnung sind in Wien zwei Gegenpole. Anders ist es in Hamburg, wo beides vorhanden ist.
    Eine der großen Nachteile in der jetzigen demokratischen Staatsform ist, dass der nicht arbeitswillige und von Sozialhilfe (bzw. Mindestsicherung) alimentierte Bürger das gleiche Stimmgewicht wie ein Reicher hat, welcher mit dem höchsten Einkommenssteuersatz viel Gelkd in die Staats- und Stadtkasse bringt.
    Im Wiener Rathaus geht es vorwiegend um die Erhaltung der Macht. 10.000 erstbeschriebene Wähler kann man leichter durch Stimmenkauf gewinnen, während die gleiche Anzahl an reichen Personen unrealistisch ist. Und wenn 2015 Rot allein nicht mehr reicht, dann legt man sich eben wieder mit Grün ins Bett.

  16. Milchmädchen-Mann
    13. August 2014 09:46

    "Denn nach Überzeugung von Parteisekretären gewinnt man mit der Anlockung von Reichen keine Wahlen. Viel eher gelingt das, meinen sie, wenn man Stimmung gegen sie macht."

    Das traurige ist: vermutlich stimmt das sogar. Zumindest so wie die Wähler seit Jahrzehnten indoktriniert wurden ist fraglich, ob man ihnen den Zusammenhang zwischen der Hetze gegen "Reiche" und Wohlstandsbremse erklären kann.
    Vor allem wenn die jeweiligen politischen Gegner laufend weiter hetzen.

    Viele - an sich durchaus intelligente und vernünftige - Wähler denken zu zweidimensional und lassen sich von simplen Botschaften überzeugen, ohne die Sache mit allen Nebenwirkungen konsequent zu Ende zu denken. Wir leben nun einmal in einer komplexen Welt und alles was wir tun hat Auswirkungen auch auf alles andere.

    Die Reichen und die Unternehmen hoch zu besteuern um den Armen zu helfen klingt ja toll, aber wenn die Unternehmen dann nach Indien abwandern und die Arbeitsplätze mitnehmen, dann haben wir noch mehr Arme, die von der Staatshilfe abhängig sind. Klingt nicht so toll.
    Andererseits schafft das in Indien Arbeitsplätze, was den Armen in Indien hilft. Klingt toll, aber es ist halt auf unsere Kosten.
    Außerdem werden die Arbeitskräfte in Indien ja ausgebeutet. Sie verdienen nicht viel für sehr viel Arbeit.
    Was aber in vielen Fällen nach indischen Maßstäben trotzdem ein enormer Aufstieg ist. Und so weiter.

  17. Sandwalk
    13. August 2014 09:01

    Wien ist wirtschaftlich in Gefahr, das ist ein offenes Geheimnis.
    Die größte Gefahr geht aber vom desolaten Zustand der Schulen aus, wobei sich der Begriff desolat auf das Bildungsniveau bezieht.
    Wien hat früher einmal rasant aufgeholt und ist von einer grauen Maus zu einer bunten Stadt geworden, die zurzeit noch vom Image einer UNO-Stadt zehrt.
    Der finanzielle und moralische Niedergang hat jedoch leider begonnen. Bürgerliche Parteien könnten den Trend umkehren, aber die Realität ....

  18. Brockhaus
    13. August 2014 08:40

    Wien ist doch reich!!

    Reich an Schwulen und Lesben, daher wird jetzt über eine der wichtigsten Fragen der letzten Zeit abgestimmt. Welche Farbe soll die kürzeste U-Bahn-Strecke der Welt, immerhin eine Station lang, bekommen?

    Ich bin sicher, "Rosa" gewinnt.

    http://kurier.at/chronik/wien/abstimmung-ueber-farbe-der-u5-gestartet/79.678.312

    • Milchmädchen-Mann
      13. August 2014 09:53

      Die U5 wird nicht nur eine Station lang, weil ja die bestehenden Stationen neu verteilt werden.

      Dass über die Farbe abgestimmt wird ist durchaus keine schlechte Idee, auch wenn es natürlich ein unwichtiges Randthema ist. Derzeit liegt Türkis vorne und die "vielen" Schwulen und Lesben sind da sicher nicht ausschlaggebend, weil die - allen Vorurteilen zum Trotz - nicht alle automatisch Rosa als Lieblingsfarbe haben. Und immer noch eine kleine Minderheit sind.

      Das Problem an der Sache ist in meinen Augen ein ganz Anderes: Dass diese Abstimmung jetzt mit viel Aufwand promotet wird. Weil das bekanntlich Geld kostet und zumindest für mich ist nicht ersichtlich was dieser Aufwand den Wiener Linien wirklich bringt.

    • Sandwalk
      13. August 2014 12:15

      Der augenblickliche Stand (13.8.) ist 2/3 für türkis.
      Ärgerlich ist die "Wichtigkeit" der Umfrage. Das soll wohl von vielen Missständen ablenken und sowas wie ein Mitspracherecht der Wiener Bevölkerung vorgaukeln.

    • @ Sandwalk (kein Partner)
      14. August 2014 15:03

      Schon blöd, dass die "türkis" auch Teil der wiener Bevölkerung sind, gell :-D

  19. Riese35
    13. August 2014 07:16

    >> "Die Unzahl von Regeln, die ... EU erstellt haben ... sind der Hauptgrund, warum ..."

    Also doch: Die Sowjetunion hat sich im Laufe der Jahre nach Westen verschoben. Der heute in der EU vorherrschende Geist ist der Geist der alten Sowjetunion. Die EU mit ihrem Europäischen Rat = Europ. Sowjet und ihrer Kommission (entspr. dem Politbüro) wird also auch dort enden, wo einst die Sowjetunion geendet hat.

    • @ Unterberger (kein Partner)
      14. August 2014 14:43

      Selten einen derartigen Schwachsinn gelesen..
      Da Sie offenbar keinerlei Ahnung von den Institutionen der ehemaligen UdSSR haben, sollten Sie einfach die Fresse halten...

  20. FranzAnton
    13. August 2014 05:23

    Jaja, in Wien werden Wohnungen und hässliche Hochhäuser en masse gebaut, um sozialistische Wähler zu generieren und anzulocken, ohne daß die Politik im Stande wäre, gleichzeitig ausreichend nachhaltige Arbeitsplätze zu generieren. Generiert wird damit aber die Verkehrshölle, weshalb wiederum die PKWs verteufelt werden; die Folge: Sozialistische Verbotsideologie reinsten Wassers.
    Ich sehe nicht ein, warum diese Menschenagglomeration immer noch weiter betrieben werden soll, mit allen sich hieraus ergebenden Zores; eine gleichmäßige Verteilung über ganz Österreich anstrebende Siedlungspolitik wäre wohl viel vernünftiger.
    Darüber hinaus bedürfte es einer rigorosen Beschränkung von Zuwanderung, also z.B. Abschaffung von Familiennachzug; in der Schweiz haben die Bürger dies per Direktdemokratie - Votum erkämpft. Ich bin überzeugt, daß die Österreicher ebenso votierten, wenn sie denn diese direktdemokratische Chance bekämen.

    • Riese35
      13. August 2014 07:25

      >> "... eine gleichmäßige Verteilung über ganz Österreich anstrebende Siedlungspolitik wäre wohl viel vernünftiger."

      Das bezweifle ich, denn das bedeutete nicht weniger Zuzug zu Wien, sondern zusätzlichen Zuzug aus Afrika u.a. Ländern in die Bundesländer, nicht eine Lösung des Problems von Wien, sondern einen Export des Problems in die Bundesländer.

      Außerdem erforderte dies ein vernünftiges Verkehrskonzept mit einem flächendeckenden EisenbahnNETZ, und nicht die Einstellung von Eisenbahnen in der Region (z.B. Oberwart) und Ersatz durch Schnellbusse nach Wien, wobei letztere ausschließlich für Pendler geeignet sind und man damit nicht mehr vernünftig in den Nachbarort bzw. zu irgendeiner anderen Destination als Wien kommt.

      Neben dem Rußland-Bashing ist in bestimmten Kreisen auch ein Eisenbahn-Bashing sehr beliebt.

    • FranzAnton
      13. August 2014 20:55

      Ad Riese 35:
      Hinsichtlich Eisenbahn bin ich skeptisch. Denken wir nur daran, daß es in nicht ferner Zukunft automatisch gesteuerte KFZ geben wird, diese also keinen Fahrer mehr benötigen. Ferner werden selbstfahrende, elektrisch betriebene Mietautos zur Mode werden; diese werden Alle sich leisten können. Durch derartige (vielfach elektrisch) selbstfahrende KFZ werden nicht nur die Unfallzahlen (und die Versicherungskosten) drastisch sinken, sondern wird auch die Leistungsfähigkeit von Strassen bedeutend erhöht (der kürzeren Reaktionszeit, und damit dem bedeutend geringeren Sicherheitsabstand wegen).

      Nicht ausser Acht zu lassen ist auch die jährliche Belastung der Steuerzahler durch die Bahn: 5 Milliarden Euro Zuschuss, wenn ich nicht irre. Bei etwa 4 Millionen Erwerbstätigen kostet die ÖBB jedem davon im Durchschnitt jährlich also ca. 1250€, ohne dass er überhaupt damit gefahren ist. Und als Draufgabe: Die Bahn benötigt Eisenbahner; und die sind, so viel man weiss, so gut wie Alle Linkswähler, zum Schaden für den Gesamtstaat.

      Alle diese Umstände bedenkend, frage ich mich, ob, für welche Strecken, und wie lange, die Bahn noch eine Daseinsberechtigung hat.





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