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Die Absurditäten der Schuldebatte

­­­­Unerträglich viele Verschlechterungen haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten unter vielen Ministern das heimische Schulsystem heimgesucht. Immer wieder hat die Politik in die Schulen hineinregiert und dabei fast jedes Mal nur eine weitere Verschlechterung statt der angeblichen Verbesserung erreicht. Die Politik hat in Summe eine dramatische Senkung des Niveaus gebracht. Aber auch die veröffentlichte Meinung ist massiv mitschuld.

Da gab es zwar große politische und mediale Aufregung, ob man bei der Zentralmatura in Englisch nun mit weniger als 60 oder mit weniger als 63 Prozent durchfällt. Aber niemand diskutierte das in vielen Fällen sehr schwache Englisch österreichischer Maturanten. Obwohl das zehnmal wichtiger ist. Denn Englisch ist heute in der Welt völlig unverzichtbar geworden. Es gibt auch keine Debatte darüber, dass viele Maturanten keinen ordentlichen Aufsatz mehr schreiben können, der einen roten Faden hätte. Dafür wird an vielen Schulen das Binnen-I hochgehalten.

Eines genügt sicher nicht mehr; Einfach die Verschlechterungen eliminieren und zurück in leistungsbetonte Zeiten des 20. oder 19. Jahrhundert zu gehen. Heute reicht das im internationalen Wettbewerb nicht mehr. Niemand kann diesem entkommen, ob er diesen Wettbewerb nun für gut findet oder nicht.

So wie der Rest Europas muss sich
heute auch Österreich China, Lateinamerika, Indien, Südkorea und ganz Süd und Ostasien als Herausforderung stellen. Die Zeiten sind vorbei, wo diese Staaten in mittelalterlicher Rückständigkeit verharrt sind oder sich gar mit sozialistisch-kommunistischen Abenteuern selbst schwer beschädigt haben. Zumindest wirtschaftlich sind nämlich heute all diese Länder massiv auf der Überholspur. Auch wenn ich die Sorgen jener teile, ob nicht China – und Russland sowieso – nach den Jahrzehnten des wirtschaftlichen Wachstums heute zum Verhalten des Imperialismus zurückfällt. aber das ändert am Grundproblem nichts.

Es ist dringend notwendig, sich der Hauptursache bewusst zu werden, weshalb Europa in den letzten fünf Jahrhunderten so erfolgreich war. Waren doch vorher ganz andere Regionen, die alle weiter südlich lagen, durch Jahrtausende weit vor Europa. Um es mit einem Satz zu sagen: Entscheidend war mit Sicherheit die Vielfalt Europas in einer bürgerlich-rechtsstaatlich-marktwirtschaftlich-christlichen Entwicklung.

Um es an Hand eines besonders folgenreichen Beispiels zu zeigen, wie positiv sich diese Vielfalt auswirkte: Ein chinesischer Herrscher ließ die zuvor von China erfolgreich betriebene Seefahrt komplett verbieten. Worauf China auf Jahrhunderte zurückgeworfen war. Christoph Kolumbus hingegen zog von einem zum anderen europäischen Herrscher, bis ihm einer seine verrückten Ideen finanzierte.

Noch viele andere Beispiele zeigen, warum dieses Europa 500 Jahre lang durch Vielfalt, durch seine auf ihre Freiheitsrechte gegenüber Machthabern pochenden Bürger, durch Rechtsstaatlichkeit nach der Wiederentdeckung des alten römischen Rechtes und durch seine christliche Prägung zur wichtigsten Region der Welt geworden ist.

Heute müssen wir aber ganz nüchtern feststellen: Europa ist global inzwischen viel weniger wichtig als in diesen fünf Jahrhunderten. Und da lautet wieder auf einen Satz zusammengefasst die Ursache: Die Europäer machen nur noch sieben bis acht Prozent der Erdbewohner aus, aber konsumieren 50 Prozent der globalen Sozialausgaben. Sie machen dabei logischerweise immer mehr Schulden. Sie können sich nur noch durch die Gelddruckmaschine helfen. Europa stagniert bestenfalls. Aber selbst das bedeutet: Es fällt zurück.  

Europa kann dieses Zurückfallen nur dann zu einem neuerlichen Aufholen umwandeln, wenn es sich einerseits wieder seiner bisherigen Erfolgs-Faktoren besinnt, und wenn es anderseits ganz stark den Faktor Bildung und Schule forciert. Wenn das EU-Europa wieder zu einem Europa der Vielfalt wird, in dem aber zugleich Freiheit und Rechtsstaatlichkeit auf einer christlichen Basis regieren. Wenn es wieder die Wichtigkeit der bürgerlichen Klasse begreift.

Jeder dieser Faktoren ist heute aber in bedenklichem Zustand. Nichts davon steht mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit. Während immer mehr Länder insbesondere in Sachen Marktwirtschaft Europa überholen, schränkt Europa die Wirtschaft durch immer mehr Adjektiva ein. Die Freiheit ist zwar global im Zunehmen. In Europa ist sie jedoch durch Überregulierung von staatlichen wie EU-Instanzen immer mehr eingeengt worden.

Es ist andererseits die Schule und die Bildung, wo Europa trotz seines dramatischen Geburtendefizits, trotz der Zuwanderung von mehrheitlich wenig ausgeprägten Leistungsträgern und trotz seiner Überalterung die neue Kraft finden könnte, um zumindest ein weiteres relatives Zurückfallen zu verhindern.

Wenn es im Großteil der Welt nicht nur viel geringere Sozialleistungen gibt, sondern auch Gehälter, die nicht einmal ein Zehntel der europäischen erreichen, dann kann ein europäisches Land nur durch sein Bildungs- und Schulsystem mithalten, damit eben die Leistung seiner Arbeitskräfte zehnmal so produktiv bleibt wie jene – beispielsweise – in Süd- und Ostasien.

Aber leider geht Europa nicht diesen Weg, sondern fällt auch in seinen Schulen immer mehr zurück. Statt besser zu sein. Die nun folgenden Punkte konkretisieren diese Defizite, zeigen aber auch die Wege einer Besserung auf:

  1. Die zentrale Erfordernis wäre jedenfalls die Rückbesinnung auf die genannten Prinzipien und Werte, die Europa in den letzten 500 Jahren so erfolgreich gemacht haben. Die es aber heute ins 21. Jahrhundert zu übernehmen und übersetzen gilt.
  2. Vielfalt als zentraler Wert bedeutet vor allem: Nicht nur ein klares Nein zur weiteren Zentralisierung und Vereinheitlichung von Schulen aller Art, sondern die Erkenntnis, dass Schule ihre besten Ergebnisse dann erzielt, wenn sie eine große Vielfalt darstellt. Denn niemand – weder ein noch so kluger Unterrichtsminister noch Beamte und schon gar nicht ich – hat das perfekte Schulsystem. Und selbst wenn es das gäbe: Die Welt ändert sich dauernd und damit logischerweise auch das, was man für ein perfektes Schulsystem ansehen mag.
  3. Es ändert sich nicht nur die Welt – es ist auch jedes Kind verschieden. Für die einen ist dann eben die Kuschelschule die beste Form, für andere eine auf Leistung orientierte Schule.
  4. Eltern und Lehrer und in einem späteren Lebensabschnitt zunehmend auch Schüler und Studenten wisssen viel besser als Politiker des Bundes oder des Landes, was in ihrer Region, für die von der Schule angesprochenen Schüler, für ihre Spezialisierungsnische das Beste ist. Das heißt: Sie haben zu bestimmen, welche Art, welchen Typus, welche Schwerpunkte eine Schule hat. Und nicht Politiker oder Beamte.
  5. Eltern und Lehrer wählen demgemäß auch den Direktor, wobei es nur ein Vetorecht der Schulerhalter gibt.
  6. Als Schulerhalter bzw. -betreiber kommen genauso der Staat, wie kirchliche wie andere private Institutionen gleichermaßen in Frage. Der Staat – also Bund, Länder, Gemeinden – hat da eine Pflicht: Er hat völlig neutral zu sein. Insbesondere darf er „seinen" Schulen gegenüber den privaten keine zusätzlichen Mittel zukommen lassen.
  7. Der Staat muss daher primär nur eines tun: für jeden Schüler einer bestimmten Altersstufe gleich viel Geld zur Verfügung stellen. Das ist eine einfache Multiplikation. Ausnahmen, wo es mehr Geld geben sollte, sind nur in drei Bereichen notwendig: einerseits dort, wo Schüler objektive Benachteiligungen haben, zweitens dort, wo die teuren und für unsere wirtschaftliche Zukunft besonders wichtigen naturwissenschaftlichen Disziplinen überdurchschnittlich viel gelehrt werden. Und drittens, wenn es einer Schule überdurchschnittlich oft gelingt, weniger begabte Kinder an gut Begabte heranzuführen.
  8. Weil viele Sozialisten und Konservative die Rolle des Staates als unverzichtbar ansehen, wird der Staat wohl noch eine zweite Rolle übernehmen: Er testet etwa alle zwei Jahre die Lernerfolge. Damit kann einerseits jenen Schulen zusätzliches Geld zukommen, deren Schüler signifikante Leistungen erzielen. Dadurch kann es andererseits auch zu Konsequenzen für jene Schulen kommen, die ganz schlechte Erfolge erzielen. Diese können etwa in der Absetzung des Direktors durch den Schulerhalter bei Vorliegen eines schlechten Testergebnisses bestehen.
  9. Was würde bei diesen „Lernerfolgs“-Fragen getestet? Mit Sicherheit geht es primär um die grundlegenden Kulturtechniken, die je nach Schulstufe getestet werden. Dabei ist je nach Alter die fehlerfreie Beherrschung der deutschen Sprache genauso zu testen wie eine Reihe von Wissens- wie Könnens-Fähigkeiten, die man eigentlich von Maturanten erwarten würde.
  10. In einem primär von den Eltern getragenen Schulsystem wird mit Sicherheit wieder mehr auf Leistung und Disziplin Wert gelegt als in einem von Politikern und Beamten gesteuerten Schulsystem. Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass Politiker – übrigens aller politischen Zugehörigkeiten – in ihrem vom Populismus und Boulevardzeitungen getriebenen Verhalten ständig zu Leistungssenkungen, Entrümpelung, weniger Aufgaben, weniger Schulstunden tendieren. Nach allen Umfragen, die ich kenne, sind Eltern hingegen mehrheitlich daraufhin orientiert, dass ihre Kinder auf den Wetttbewerb des Lebens gut vorbereitet sind. Eltern legen also viel mehr als Politiker Wert auf Schulen mit Leistung und Disziplin.
  11. Jede Schule, jede Unversität muss vor allem das Recht bekommen, durch Aufnahmsprüfungen selber festzustellen, welche Schüler sie haben will. Damit werden die Lehrer in den darunterliegenden Schulen automatisch von Feinden zu Trainern, die einem helfen, diese Aufnahmetests möglichst gut zu bestehen. Schon das wäre eine dramatische Verbesserung, auch wenn es dem sozialistischen Modell ganz zuwiderläuft.
  12. Ganz entscheidend ist eine Förderung von Hochbegabten, die aber in einem solchen System der Freiheit ganz selbstverständlich ist. Sie werden ja derzeit gerade in den besonders lernbegierigen ersten Schuljahren häufig ignoriert. Das heißt nun gewiss nicht, dass diese Kinder irgendwie wertvoller werden – aber es heißt, endlich zu begreifen, dass gerade ihre Erfindungen, ihre Leistungen im internationalen Wettbewerb einmal entscheidend sei.
  13. Was aber ist mit den mittel- und weniger begabten Kindern? Bleiben die nicht auf der Strecke? Ganz und gar nicht. Denn Schulbetreiber wissen natürlich, dass es viel zu wenig hochbegabte Kinder gibt. Andere Schulen werden sich daher durchaus um die anderen bemühen, um ihre Klassen zu füllen. Sie werden sich vor allem dann um deren Förderung ganz besonders bemühen, wenn es klar wird, dass es ihre Kassen füllt.
  14. Ein besonders ärgerliche Kapitel ist die Durchdringung unserer Schulen durch die Political Correctness. Diese hat damit begonnen, dass das Binnen-I nirgendwo so beachtet wird wie an Schulen und Universitäten. Das führt weiter dazu, dass Mädchen als zweifellos braver auf vielen Gebieten bevorzugt werden, obwohl sie ohnedies schon seit vielen Jahren an allen weiterführenden Schulen und besonders Universitäten die Mehrheit stellen. Sie liegen aber bei objektiven Tests zurück, wie etwa in den letzten Jahren die Medizinischen Universitäten zeigen. Den Höhepunkt hat diese absurde Fehlentwicklung durch den Umstand erreicht, dass in Österreich nunmehr die für Schulen zuständige Ministerin auch zugleich die Frauenministerin ist. Nicht einmal die Opposition hat erstaunlicherweise diese totale Unvereinbarkeit in relevanter Weise thematisiert. Nur die – wie hier skizziert – echte Privatisierung der Schulen würde diesen Unsinn, der eben nicht Leistung, sondern Geschlechteranteile als relevant ansieht, zu einem irrelevanten machen.
  15. Ein besonders heikler Punkt ist die Islamisierung der Gesellschaft. Würde die nicht bei einer Zurücknahme des Staates besonders zunehmen? Nein, denn weniger als derzeit kann die Präsenz des Staates gar nicht der Fall sein. In Wahrheit müsste bei jedem System ein Religionslehrer sofort gefeuert werden, der seine Schüler Verfassungswidriges lehrt. Etwa in Hinblick auf die volle Gleichberechtigung der Frau, auf das Recht, die Religion zu wechseln, auf die Gewaltlosigkeit. Derzeit schaut aber nur das Heer, ob Imame die Verfassung beachten. Jedoch hat noch kein Unterrichtsminister aus Feigheit, aus dem Trauma der Anwesenheit von Gestapo-Agenten bei der Sonntagspredigt dort gewagt hinzuschauen.
  16. Die duale Ausbildung ist eine der signifianten Stärken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gegenüber allen anderen Ländern, die unter zwangsweisen Gesamtschulen und der wohl auch dadurch bedingten Jugendarbeitslosigkeit leiden. Sie ist mit Sicherheit auszubauen oder zumindest zu verteidigen. Es wird ein absolutes Atout jeder Schule sein, wenn sie neben der Allgemeinbildung auch einen Lehrabschluss anbietet.
  17. Auch jetzt schon schneidet Österreich bei allen internationalen Tests durchaus akzeptabel ab, wenn man die Schüler mit anderer Muttersprache herausrechnet. Das geschieht bei uns aus politischen Gründen nicht. Das ist in Finnland mit zwei bis drei Prozent Ausländern nicht nötig. In Österreich mit mehr als 18 Prozent wäre das sehr wohl der Fall. In Wien hat jetzt schon mehr als die Hälfte aller Volksschüler eine andere Muttersprache. Ohne den Wert dieser Sprachen zu schmälern, aber die perfekte Beherrschung der Unterrichtssprache ist absolut essentiell:
    Dazu sind drei Maßnahmen erforderlich:
    • Einmal spezielle Klassen, die sich ganz darauf konzentrieren, rasch und perfekt Deutsch zu vermitteln.
    • Zweitens eine echte Prüfung der Schüler vor der Aufnahme in den Regelunterricht.
    • Und drittens die Bindung von Familienbeihilfen an den Besuch deutschsprachiger Schulen und Kindergärten. Und zwar von Anfang an. Kinder, die zwar österreichische Familienbeihilfe beziehen, aber beispielsweise bis zwölf in der Türkei aufwachsen, weil das Leben dort billiger ist, und die erst dann nach Österreich kommen, um beispielsweise die Ausbildungsgarantie in der Zeit nach der Pflichtschule zu konsumieren, werden die Sprache nie mehr perfekt lernen. Sie werden daher auch viel schlechtere Chancen haben, beruflich zu reüssieren.

Ich bin absolut überzeugt: Nur Schulreformen in die skizzierte Richtung können ein weiteres Zurückfallen Österreichs, Europas verhindern. Aber leider ist in Österreich zwar der übliche politische Machtkampf zwischen Bund und Ländern um die Schule voll in Gang, aber nicht ein einziges echtes Nachdenken im Sinne unserer Kinder und für die Zukunft dieses Landes.

(Diese Anmerkungen decken sich zum Teil mit einem Vortrag, den ich vor dem Österreichischen Schulverein gehalten habe.)

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 07:40

    99 % der Vorschläge von Dr. Unterberger sind unser Programm.

    Unterstützt bitte Team Stronach.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 08:43

    Die Forderungen von Dr. Unterberger kann man unterschreiben. Meine persönliche Meinung unterscheidet sich nur in Details.

    Seit Jahren wissen Lehrer, dass rund 50% unserer Maturanten vor 40 Jahren die Matura wegen mangelnder Deutsch- und Mathematikkenntnisse nicht bestanden hätten. Heute dürfen Schüler mit ärztlicher Legastheniebescheinigung die Matura ablegen.

    Diese kollektive Niveausenkung ist aber nicht das Hauptproblem. Während wir uns damals noch ins Zeug legten, sind viele Schüler (nota bene: nicht alle!) der Meinung, man müsse sich nicht anstrengen um nach oben zu kommen. Viele Schüler treten gar nicht zu einer Nachprüfung an, das Lernen in den Ferien ist ihnen zu anstrengend. Die Motivierten hingegen, die Gasgeber also, die machen einen Durchmarsch und verlassen später nicht selten Österreich.

    Es wird sehr, sehr schwer werden, die furchtbaren Fehler der letzten Jahrzehnte auszubügeln. Die Schulpolitik hat ja nicht das allgemeine Niveau gesenkt, sondern eine Zwei Klassen-Gesellschaft bei den Schülern erzeugt. Die vom Elternhaus motivierten Jugendlichen sind erfolgreich, die den Schmiedismus verfallenen Underdogs bleiben auf der Strecke, studieren ein auf dem Markt nicht benötigtes Fach und kämpfen sich mit schlechtem Deutsch durch eine Serie von 900 € - Jobs.

    P.S.: Ich kenne keine Ministerin, die einen so massiven Flurschaden angerichtet hat wie Claudia Schmied. Kommunalkredit, Bundestheater und Schulen. Ein normaler Mensch kann in einem Menschenleben nicht so viel kaputt machen wie diese Frau. Sie möge wegen ihrer Bestechungsinserate noch lange von der Fellnerpresse bejubelt werden. Geschenkt. Was sie aber alles angerichtet hat, wird langsam auch im ideologisch aktiven grün/roten Reichsviertel erkennbar.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 03:44

    Mein Großonkel war Arzt in Wien. Er promovierte 1910. Er erzählte, daß die Matura die schwierigste Prüfung war, die er jemals ablegen mußte. Mein ehemaliger Klassenvorstand und Latein- und Griechischlehrer meinte, daß ein großer Unterschied zwischen seiner und der Matura meines Vaters (Matura 1937), sowie weiters zu meiner Reifeprüfung (1975) bestünde. Das sagt wohl Alles über den Verfall des österreichischen Schulsystems!
    P.s.: Auf die generelle Leistungsbereitschaft würde ich aus eigener Erfahrung nicht zuviel geben. Als durchschnittlicher Schüler wählt man meist den Weg des geringsten Widerstandes, was ja auch die Aktion kritischer Schüler und deren Beschützer in der Politik immer wieder belegen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 12:34

    ' ...aber konsumieren 50 Prozent der globalen Sozialausgaben. '
    Also wenn die, die für die Sozialleistungen einzahlen, sie dann auch - im Wesentlichen - konsumieren, wäre das ja aus meiner Sicht ok, und dann würde die Rechnung auch aufgehen.
    Tatsächlich ist es leider nicht so, denn wir verschwenden dieses Geld für Leute, die absolut nichts zum System beitragen - oder nur wenig. Abgesehen von den schmarotzenden NGOs, die sich einen riesigen Teil des Kuchens holen, dabei selbst aber zu einem großen Teil nur Geld weiter verteilen, zu dessen Schaffung sie nichts beigetragen haben.
    Das gehört jedenfalls meiner Meinung nach abgestellt, und zwar so rasch wie möglich.
    Das ist ein wesentlicher Punkt, um ein weiteres Zurückfallen der Europäer zu verhindern.

    Aber es stimmt natürlich, das Niveau von österreichischen Schülern und jenen, die die Schule 'erfolgreich' abgeschlossen - oder endgültig verlassen - haben, ist bestenfalls mit 'katastrophal' zu bezeichnen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 13:38

    Zu Punkt 17

    Es ist unerträglich, wie schützend sich der Großteil unsere Politiker für Bildungs - u. Sprachverweigerer einsetzt. Alles erdenklich mögliche wird aus dem Hut gezaubert, nur damit eine bestimmte Gruppe - die Muslime - vom Erlernen der deutschen Sprache keinen Gebrauch machen müssen.

    Ein Beispiel aus dem Wochenende. Eine junge Ungarin hat binnen 3 Monaten die deutsche Sprache beinahe perfekt gelernt. Sie war dazu nach D gereist, hat 4 Wochen einen Sprachkurs besucht und 2 weitere Monate privat gelernt u. geübt.

    Das zeigt sehr deutlich, wie sehr Lernen vom Willen des einzelnen abhängt. Leider wollen viele unserer Zuzügler nur unsere Sozialleistungen und keine Integration.

    Wer nach einer gewissen Zeit, sagen wir großzügig ev. 3 Jahre, die deutsche Sprache nicht beherrscht, sollte in sein Heimatland zurückgeschickt werden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBeckmesser
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 20:03

    Solange die Geldfälscherbande, die Erzbetrüger und Erzverschwender am Werk sind, wird Eropa keine Zukunft haben. Vor allen Dingen ist eine solide Währungspolitik die Grundlage für Frieden und Wohlstand. Prof. Hans Olaf Henkel bringt es treffend auf den Punkt: "Wir haben ein System organisierter Verantwortungslosigkeit".

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2014 06:44

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    zu Ihren wichtigen Ausführungen ist nur eines hinzuzufügen:
    Bitte senden Sie diesen Kommentar an die derzeit noch zuständige Ministerin Heinisch-Hosek sowie an alle Bildungssprecher der im österreichischen Parlament vertretenen Parteien. Danke.
    MfrG

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2014 21:49

    Deshalb weg mit all dem digitalen Firlefanz in der Schule (Mobile- und Smart Phones, Notebooks, etc), her mit Handschrift und unangekündigten und benoteten Diktaten zur Überprüfung, weg mit den ganzen Spielecken in den Volksschulen und Wiedereinführung des Frontalunterrichts, Nachsitzen bei Störung des Unterrichts, weg mit den Beiwagerln, ein Lehrer muss reichen, laut Vorlesen vor der Klasse ...

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  14. cmh (kein Partner)
    05. August 2014 20:29

    Freiheit? Was ist das?

    Wenn der Staat - wie Unterberger fahrlässigerweise meint - für die Qualität der Lernerfolge bürgen sollte, dann kann es so nicht gehen. Einerseits den Staat aus allem hinausschmeißen wollen und dann doch froh sein, wenn der gleiche Staat wieder den Kadi spielen darf. Der Staat sollte sich nur dann in die Lehr- und Lernqualität einmischen, wenn er etwas davon hat. Also nur bei der Sicherstellung der einheitlichen Sprachkenntnisse (i.e. natürlich nur Deutsch) und Rechenfähigkeiten auf dem basalen Volksschulniveau. Alles weitere sollte zwar nicht privat, aber vom Einfluss der staatlichen Büttel freigehalten werden.

  15. Brigitte Imb
    05. August 2014 00:24

    OT - Es könnte ungemütlich werden....

    Erster Verdacht auf Ebola in einem New Yorker Krankenhaus

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/04/erster-verdacht-auf-ebola-in-einem-new-yorker-krankenhaus/

  16. Rosi
    04. August 2014 23:08

    Ich finde das einfach seltsam, in ein fremdes Land einzureisen, und zu erwarten, daß mich dort wer die verwendete Sprache lehrt.
    Eigentlich finde ich es eine Unverschämtheit. Ich persönlich würde das nie tun, sowas zu verlangen. Wenn ich schon die Gastfreundschaft eines fremden Landes in Anspruch nehme, und das tue ich jedenfalls, wenn ich dorthin ziehe gewissermaßen, dann ist es wohl das Mindeste, daß ich schon mit brauchbaren Sprachkenntnissen ankomme, um optimal für meinen künftigen Job - und das Alltagsleben dort - gerüstet zu sein, und niemandem zur Last zu fallen.
    Daher: Deutsch kann hier gefördert werden, und soll es auch, aber nur zu 100% auf Kosten der Einwanderer selbst, klarerweise.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      05. August 2014 16:34

      Rosi
      04. August 2014 23:08

      Integrieren ist das falsche Wort. Integriert ist auch eine Trichiene in einem Schwein.

      Wir wollen aber keine Schmarotzer sondern vollständig ASSIMILIERTE als Staatsbürger.

      Wer das nicht will oder nicht kann, DER soll gehgen! (Oder gegangen werden!)

    • cmh (kein Partner)
      06. August 2014 10:22

      Wenn dieser EdoGan wieder einmal einen Privatbesuch bei uns macht, dann sollte man ihm die Rechnung für die seinen (!!!) Türken bezahlten Beihilfen aller Art (und das sind viele Arten) überreichen und bei Nichtbezahlen seine Entourage pfänden.

      Integration ist der notwendig vorangehende Schritt zu Assimilierung. Assimilierung ist ein schillernde Angelegenheit und von vielen höchstpersönlichen Umständen abhängig. Nicht ganz und vollständig assimilierte Staatsbürger sind wie das Gewürz in der Suppe. Zuwenig ist geschmacklos und versalzen ist auch nicht gut.

      Nur die Integration ist conditio sine qua non.

  17. Undine
    04. August 2014 22:32

    Was dazu wohl unsere sich leider sehr rar machende Mitposterin @brieftaube sagen wird:

    "Rote AZ-Redaktion soll Brieftauben verhungern haben lassen"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015861-Rote-AZ-Redaktion-soll-Brieftauben-verhungern-haben-lassen

    Die JUNG-Sozis und ähnliche Grünlinge sind doch überall in gleichem Maße beschränkt---sogar die Schweiz kann ein Lied davonsingen:

    "Schweizer Juso-Chef Molina gegen Nationalflagge"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015858-Schweizer-Juso-Chef-Molina-gegen-Nationalflagge

    Die Tiroler haben sich doch noch ein bißchen was von der Tapferkeit Andreas Hofers bewahrt (der mußte sich allerdings nicht mit so dämlichen Grünschnäbeln herumschlagen!):

    "Asylstreit in Gries landet vor der Innsbrucker Staatsanwaltschaft "

    http://www.unzensuriert.at/content/0015870-Asylstreit-Gries-landet-vor-der-Innsbrucker-Staatsanwaltschaft

  18. machmuss verschiebnix
    04. August 2014 20:33

    OT:

    Apropos wählen - die Gestalten auf dem Foto (siehe Link) , die wählen relativ oft NEUE WAFFEN.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3849491/Irak_Wer-stoppt-das-neue-Kalifat?_vl_backlink=/home/index.do

    Eine "Bewegung mit Veränderungspotential" - aber europäische Politiker fürchten sich
    lieber vor Putin - naja, wer die "Wahl" hat .

    • dssm
      04. August 2014 22:25

      Das sind aber 'unsere' Leute. Die Amis geben Waffen und Ausbildung, ebenso die Türken. Die Türken verkaufen auch noch das Öl dieser Leute. Ich würde mich mit Kritik daher zurückhalten, es handelt sich offensichtlich um einen NATO-Verbündeten.

  19. Inger
    04. August 2014 20:16

    Wie immer, ich hab's nicht so mit der Theorie; zufälligerweise habe ich mir gestern den Test für die Einbürgerung angesehen und festgestellt - zumindest ich für mich und mein Gefühl - dieser ist an Absurdidäten nicht zu überbieten. Der spiegelt meiner Meinung vollkommen wider, wie es mit dem österreichischen Staat und dem was diese Obergscheiten meinen, was wichtig ist, um ein guter Staatsbürger zu sein, halten. Vor allen Dingen, wenn man dazu auch noch die vier vorgegebenen Antwortmöglichkeiten anschaut.

    Hier zum Nachschauen:

    http://www.staatsbuergerschaft.gv.at/index.php?id=24

    1. Zu welchem großen Reich gehörte Österreich ab dem Jahre Null fast 500 Jahre lang?
    2. Die Staatsgebiete welcher heutigen Staaten geho?rten im Laufe der Geschichte zeitweise zum Kaiserreich Österreich?
    3. Die Revolution von 1848 betraf auch das Kaiserreich Österreich. Was waren wesentliche Forderungen in der Revolution von 1848?
    4. Welche der Religionen waren 1918 (Ende der Monarchie) in Österreich-Ungarn offiziell anerkannt?
    5. Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918. Welche Folgen hatte der Erste Weltkrieg für Österreich?
    6. Viele Menschen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus in Konzentrationslagern ermordet. Wo war auf dem Gebiet des heutigen Österreich das größte Konzentrationslager?
    7. Wer wurde nach dem "Anschluss" von Österreich an Hitler-Deutschland verfolgt?
    8. Welche für Österreich wichtigen Dinge passierten im Jahre 1955?
    9. Welche Reformen veränderten Österreich in den 1970er Jahren?
    10. Was waren Entscheidungen der Europäischen Union, die den Alltag der Österreicher/innen beeinflussen?
    11. Was kennzeichnet die Menschenwürde?
    12. Was kennzeichnet einen liberalen Staat?
    13. Was macht den österreichischen Rechtsstaat aus?
    ............. so geht's weiter!
    Ist es z. B. wirklich wichtig, welche der Religionen in Österreich 1918 anerkannt war.
    Allein wie die Frage formuliert ist, finde ich eigenartig.
    Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, hat's da ein Kaiserreich Österreich gegeben,
    oder hieß es Österreich-Ungarn??
    Aber ich bin ja weder PolitikerIn, noch SoziologIn, noch Ausländerbeauftragte(r), noch HistorikerIn, noch , noch.. ich bin nur ganz einfach Staatsbürgerin.

    • dssm
      04. August 2014 22:20

      Ganz ehrlich, wer bei dem Test nicht auf Anhieb 100% erhält, sollte die Staatsbürgerschaft zurückgeben. Ich verstehe nur nicht, was hat dieser Test mit dem Erwerb der Staatsbürgerschaft zu tun?

    • Riese35
      04. August 2014 23:38

      Angeblich hat Außenminister Kurz vor nicht allzu langer Zeit Fragen zur Türkenbelagerung von 1683 beim Staatsbürgerschaftstest streichen lassen.

      Übrigens: Das "Kaiserthum Oesterreich" gab es wirklich, und zwar von 1804 bis 1867, d.h. bis zum Ausgleich mit Ungarn.

    • Riese35
      04. August 2014 23:56

      Interessant, ich bin jetzt auch wieder "klüger" geworden. Habe soeben gelernt, daß es angeblich ein Jahr Null gegeben hätte.

  20. Beckmesser
    04. August 2014 20:03

    Solange die Geldfälscherbande, die Erzbetrüger und Erzverschwender am Werk sind, wird Eropa keine Zukunft haben. Vor allen Dingen ist eine solide Währungspolitik die Grundlage für Frieden und Wohlstand. Prof. Hans Olaf Henkel bringt es treffend auf den Punkt: "Wir haben ein System organisierter Verantwortungslosigkeit".

  21. Josef Maierhofer
    04. August 2014 19:56

    @1
    Dieses Europa scheint mehrheitlich keine Werte mehr zu haben, von einer Besinnung ganz zu schweigen.

    @2
    Vielfalt verstehen die meisten Europäer meist nur noch als Konsumauswahl und schon fast die Mehrheit betrachtet das Arbeitsamt als Geldgeber und das Arbeiten und Lernen als Qual. Mit solchen ist nicht zu reden, die verstehen das auch nicht mehr, ist die nun fast schon überwiegende Mehrheit bereits mehrere Generationen lang arbeitslos, wie die staatlichen, stattlichen Schuldenstände ausweisen.

    Diese bedauernswerten Menschen lassen leben (und die Politiker hochleben), leider, und diese können aus diesem 'circulum vitiosus' nicht mehr heraus, zwischen Faulheit und Arbeitslosigkeit. Die fetten Gewerkschaften hämmern ihnen das noch zusätzlich ein.

    So kann nun auch diese Gesellschaft aus der Zentralisierung und Diktatur sich nicht mehr befreien, es fehlen sowohl die Mittel dazu, wie auch die mehrheitlichen Erkenntnisfähigkeiten.

    @3
    Wie die meist linken Politsysteme das verstehen, davon können wir in Österreich Lieder singen. Herr Dr. Unterberger hat das ja eingangs auch besungen, es geht um 'Punkte' statt um Wissen und Fähigkeiten.

    Gleiche Menschen gibt es nicht.

    Ja, ich weiß, 1960 noch hat die Schule fürs Leben ausgebildet und nicht für Papier. Damals stand am Zeugnis noch drauf, was im Schüler drin war.

    @4
    Wie sollen nach etwa 2 bis 3 Generationen der Fehlentwicklung, Lehrer wurden zu Parteigehilfen degradiert bzw. erpresst, Eltern sind sehr oft noch ungebildeter als ihre Kinder, und Schüler, woher sollen sie das Zeug haben, zu bestimmen, was sie wollen, sie wissen mehrheitlich nicht, was sie wollen, leider.

    @5
    Ja, der Direktor ist für die die Mehrheit besitzende Linke im wahrsten Sinn des Wortes ein rotes Tuch, es muss nämlich ein Roter sein, Qualifikationen, etc. sind nicht gefragt. Und welche Eltern sind überhaupt wahlfähig ?

    @6
    Korrekt, alle Schultypen müssen gleiche Chancen haben. Staatliche Schulen müssen, so, wie es noch in den 1960-er Jahren war, völlig parteifrei sein und neutral. Politik hat weder bei den Lehrinhalten noch beim Lehrpersonal was verloren, Politik ist meines Erachtens Privatsache, so natürlich auch in staatlichen Schulen.

    @7
    Der Staat muss nur eines tun, nämlich dafür sorgen, dass die Schulpflicht und bei zu wenig privaten Schulen, wie es in Österreich ist, auch der Bedarf an Schulen erfüllt wird und sicher gestellt ist.

    Die Wahl einer Schule muss frei sein.

    Wenn das staatliche Schulgeld über stattliche Steuern eingetrieben wird, so muss es eben auch den privaten Schulen in gleichem Maß zustehen.

    @8
    Richtig, wenn die Standards gleichen Testroutinen unterliegen sollen, was die gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen erleichtert, dann halte ich das auch für eine sinnvolle Aufgabe des Staates.

    @9
    Was ist zu testen ? Für mich wären das die Mindestanforderungen und nach einem Stufensystem bis hinauf zu den Höchstanforderungen, also wieder eine Klassifizierung der Schulen, wie es das hier schon gegeben hat, als die Ansichten dazu noch nicht so 'modern' waren.

    @10
    Für mündige Eltern stimmt das, für die große herangezüchtete (fast schon) Mehrheit ganz sicher nicht.

    @11
    Selbstverständlich muss es Aufnahmeprüfungen und Prüfungen geben.

    @12
    Je, nach Schultypen gibt es Mindestanforderungen und damit auch Eliteschulen, wo halt wirklich nur die Besten bestehen können.

    @13
    Klar ist der freie Wettbewerb unter den Schulen und die freie Gestaltung der Lehre an den Schulen der beste Füll- und Verteilungsfaktor.

    @14
    Eine große Mehrheit in der Bevölkerung will das Gendern nicht, sie wollen alle, dass die Kinder wieder fürs Leben lernen und nach der Grundschule lesen, schreiben und rechnen können, statt Antifaschismus, Anti…, Anti… und 'moderne' Sexualkunde.

    @15
    Wenn die Linken weiter so islamisieren, dann wird Strache auch noch Bundeskanzler, ich halte das für möglich, denn die verzweifelten Menschen klammern sich an diesen Hoffnungsschimmer.

    @16
    Die duale Ausbildung halte ich für das Richtige, aber man sollte auch überlegen, das auch flexibel zu gestalten, manche sind Frühentscheider und manche Spätentscheider, aber das Angebot sollte ausreichend da sein.

    @17
    Die Unterrichtssprache ist sehr wichtig und die vorgeschlagenen Wege zur Beherrschung derselben halte ich für richtig, aber ebenso wichtig halte ich die intensive Befassung der Eltern mit den Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

    Ich erinnere mich da an den 13-jährigen ungarischen Buben, der 1956 in unsere Klasse in der Hauptschule kam, dessen Eltern beide erschossen wurden. Ein Lehrerehepaar (Deutsch und Geschichte) hat sich seiner angenommen und nach einem halben Jahr konnte er bessere Aufsätze schreiben als die halbe Klasse, die beiden Lehrer konnten nicht Ungarisch.

    Er hat heute seine Firma und hat mir anlässlich eines Klassentreffens gesagt, dass er mit der gleichen Methode später auch Französisch gelernt hat, bei Freunden dort in Frankreich. Bei diesem Klassentreffen hat er die beiden Lehrer geehrt.

    Jetzt auch noch ich:
    Hr. Dr. Unterberger, danke für diesen immens wichtigen und richtigen Artikel, den sich so manche Regierungsmitglieder, denen die Partei wichtiger ist als die Zukunft Österreichs, hinter ihre Schlitzohren stecken sollten.

    Wir wollen leben und bestehen und nicht untergehen, weil ein paar Ideologen solche Dummheiten machen, die die Zukunft ernstlich gefährden.

    Es ist schon sehr spät, beinahe schon 'fünf nach zwölf' in dieser Sache.

  22. machmuss verschiebnix
    04. August 2014 19:47

    Da kann, da muß man A.U. einfach nur zustimmen !

    Übrigens - was passiert in den USA mit Milieugeschädigten und anderen
    Bildungs-Resistenzlern ? Die werden in ein Boot-Camp gesteckt und danach
    geht's ab an die Front : "...do a good job for your country ..."

    Mensch, da würden unsere Linken schäumen - ein Bild für Götter ....

  23. socrates
    04. August 2014 15:20

    Gerade die Liberalen muessten es wissen: If you pay peanuts, you get monkeys.
    Die Lehrer wurden entmachtet, ihr Gehalt um 33% gekuerzt, der Beamtenstatus und die BVA-Versicherung gestrichen, so dass sich nur mehr die Intelligenz des 3. Grades fuer diesen Beruf interessiert. Den Absolventen stehen die hoechsten politischen Aemter offen, wie wir wissen.
    Das ist der Boden, auf dem Privatschulen gedeihen.
    Aber fuer die Medien, ORF und deutschsprachige Zeitungen genuegt das.

  24. terbuan
    04. August 2014 14:51

    Einverstanden!
    Allerdings bei Punkt 10. sehe ich ein großes Problem: Die ELTERN!

    Wenn man mit Pädagogen spricht, die beklagen sich nicht nur über das Verhalten der Schüler sondern insbesondere das der Eltern.
    Nicht nur dass Lehrer aus den Schulen gemobbt werden, wenn sie Noten geben, die nicht den Wünschen der Eltern entsprechen, Karl Rinnhofer hat dies in einem anderen Beitrag treffend geschildert, sie versuchen auch die Erziehungsarbeit und Problemlösungen im privaten Bereich auf die Lehrer abzuwälzen.

    So manche Eltern sind schlicht und ergreifend unfähig ihre Sprösslinge ordentlich zu erziehen, da hilft auch die beste Schulreform nichts!

  25. Brigitte Imb
    04. August 2014 13:38

    Zu Punkt 17

    Es ist unerträglich, wie schützend sich der Großteil unsere Politiker für Bildungs - u. Sprachverweigerer einsetzt. Alles erdenklich mögliche wird aus dem Hut gezaubert, nur damit eine bestimmte Gruppe - die Muslime - vom Erlernen der deutschen Sprache keinen Gebrauch machen müssen.

    Ein Beispiel aus dem Wochenende. Eine junge Ungarin hat binnen 3 Monaten die deutsche Sprache beinahe perfekt gelernt. Sie war dazu nach D gereist, hat 4 Wochen einen Sprachkurs besucht und 2 weitere Monate privat gelernt u. geübt.

    Das zeigt sehr deutlich, wie sehr Lernen vom Willen des einzelnen abhängt. Leider wollen viele unserer Zuzügler nur unsere Sozialleistungen und keine Integration.

    Wer nach einer gewissen Zeit, sagen wir großzügig ev. 3 Jahre, die deutsche Sprache nicht beherrscht, sollte in sein Heimatland zurückgeschickt werden.

  26. Rosi
    04. August 2014 12:34

    ' ...aber konsumieren 50 Prozent der globalen Sozialausgaben. '
    Also wenn die, die für die Sozialleistungen einzahlen, sie dann auch - im Wesentlichen - konsumieren, wäre das ja aus meiner Sicht ok, und dann würde die Rechnung auch aufgehen.
    Tatsächlich ist es leider nicht so, denn wir verschwenden dieses Geld für Leute, die absolut nichts zum System beitragen - oder nur wenig. Abgesehen von den schmarotzenden NGOs, die sich einen riesigen Teil des Kuchens holen, dabei selbst aber zu einem großen Teil nur Geld weiter verteilen, zu dessen Schaffung sie nichts beigetragen haben.
    Das gehört jedenfalls meiner Meinung nach abgestellt, und zwar so rasch wie möglich.
    Das ist ein wesentlicher Punkt, um ein weiteres Zurückfallen der Europäer zu verhindern.

    Aber es stimmt natürlich, das Niveau von österreichischen Schülern und jenen, die die Schule 'erfolgreich' abgeschlossen - oder endgültig verlassen - haben, ist bestenfalls mit 'katastrophal' zu bezeichnen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  27. Sandwalk
    04. August 2014 08:43

    Die Forderungen von Dr. Unterberger kann man unterschreiben. Meine persönliche Meinung unterscheidet sich nur in Details.

    Seit Jahren wissen Lehrer, dass rund 50% unserer Maturanten vor 40 Jahren die Matura wegen mangelnder Deutsch- und Mathematikkenntnisse nicht bestanden hätten. Heute dürfen Schüler mit ärztlicher Legastheniebescheinigung die Matura ablegen.

    Diese kollektive Niveausenkung ist aber nicht das Hauptproblem. Während wir uns damals noch ins Zeug legten, sind viele Schüler (nota bene: nicht alle!) der Meinung, man müsse sich nicht anstrengen um nach oben zu kommen. Viele Schüler treten gar nicht zu einer Nachprüfung an, das Lernen in den Ferien ist ihnen zu anstrengend. Die Motivierten hingegen, die Gasgeber also, die machen einen Durchmarsch und verlassen später nicht selten Österreich.

    Es wird sehr, sehr schwer werden, die furchtbaren Fehler der letzten Jahrzehnte auszubügeln. Die Schulpolitik hat ja nicht das allgemeine Niveau gesenkt, sondern eine Zwei Klassen-Gesellschaft bei den Schülern erzeugt. Die vom Elternhaus motivierten Jugendlichen sind erfolgreich, die den Schmiedismus verfallenen Underdogs bleiben auf der Strecke, studieren ein auf dem Markt nicht benötigtes Fach und kämpfen sich mit schlechtem Deutsch durch eine Serie von 900 € - Jobs.

    P.S.: Ich kenne keine Ministerin, die einen so massiven Flurschaden angerichtet hat wie Claudia Schmied. Kommunalkredit, Bundestheater und Schulen. Ein normaler Mensch kann in einem Menschenleben nicht so viel kaputt machen wie diese Frau. Sie möge wegen ihrer Bestechungsinserate noch lange von der Fellnerpresse bejubelt werden. Geschenkt. Was sie aber alles angerichtet hat, wird langsam auch im ideologisch aktiven grün/roten Reichsviertel erkennbar.

    • Riese35
      04. August 2014 09:58

      Zwei Ergänzungen:

      1) AU schreibt von Werten, die Europa angeblich in den letzten 500 Jahren so erfolgreich gemacht hätten. Warum erst seit 500 Jahren? Sowohl Werte wie auch der Erfolg Europas reichen viele Jahrhunderte weiter zurück. Antike Philosophie, römische Zivilisation, christlich-katholischer, orthodoxer Glaube mit jüdischen Wurzeln und Sacrum Romanum Imperium reichen viel weiter zurück.

      2) Sie schreiben: "Seit Jahren wissen Lehrer, dass rund 50% unserer Maturanten vor 40 Jahren die Matura wegen mangelnder Deutsch- und Mathematikkenntnisse nicht bestanden hätten." Heute mangelt es of am Wissen und Können der Mathematiklehrer selbst.

    • Anonymus
      04. August 2014 16:03

      Riese35:
      ad 1: richtig losgegangen ist es erst nach 1500 (Reformation), natürlich baute man damals auf den Erkenntnissen der Vergangenheit auf.

      ad 2: Ich kenne Lehrer und Mittelschulprofessoren, welche sich anfangs richtig "ins Zeug gelegt hatten", dann aber frustriert dem "mainstream" gefolgt sind. Die Gründe lagen nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei den Eltern, den Direktoren und Kollegen, ja sogar beim Dienststellenausschuss, welche solche Ausreisser nicht gutgeheißen hatten. Wissen Sie, warum so viele Lehrkräfte schon sehr früh die Pension antreten? Offiziell wird u.a. Burnout angegeben (der auch medizinisch "attestiert" wird), tatsächlich ist es aber der Frust und die Unlust, weiterzuarbeiten.
      Und das bei einer 22 Stunden-Woche und fast 14 Wochen Urlaub!

    • gh57.at
      05. August 2014 19:30

      @riese35
      @anonymus

      Der arabische Kulturkreis, der indische und der chinesische Kulturkreis vor vor 1500 dem europäischen gleichwertig, wenn nicht soger überlegen.

      Ich denke, die Erfindung des Buchdrucks war DER entscheidende Auslöser für den Vorsprung der europäischen Technik- und daher Militärentwicklung. Dieser Vorsprung wurde mittlerweile von den anderen wettgemacht.

      Bezüglich Lehrer: Ich bin keiner und bin der erste, der zugibt, dass es in diesem Berufsstand eine Menge fauler Gfraster gibt.

      Aber die Behauptung, dass Lehrer nur 22 Stunden pro Woche arbeiten, ist jedenfalls falsch. Testvorbereitungen, Kontrolle von Hausaufgaben und Weiterbildung funktionieren nicht in Nullzeit.

      Und sagen Sie bitte nicht, dass die fleißigen und pflichtbewussten Lehrer das alles nicht tun bzw. es nicht nötig ist.

    • Anonymus
      05. August 2014 19:48

      gh57.at:
      Stimmt, auch ich kenne Lehrer, welche pflichtbewusst bis spät in die Nacht Vor- und Nacharbeiten (zumindest am Beginn ihrer Berufslaufbahn) machen. Aber der Frust kommt auch dort früher oder später.
      Übrigens: eine Unterrichtsstrunde beträgt nur 50 Minuten.
      Und was muss z.B. ein Turnlehrer für Vor- und Nacharbeiten machen?

      Warum drängen so viele Maturanten zur Ausbildung für ein Lehramt? Ob dazu nicht auch die vielen, von mir aufgezählten Privilegien beitragen? Der GÖD-Oberbetonierer Fritz Neugebauer will diese natürlich alle unterbringen, wenn zu wenig Kinder da sind, wird eben die Schüleranzahl pro Klasse verkleinert und ggfs. werden künftig in einer Klasse gleichzeitig zwei Lehrkräfte anwesend sein.

  28. Politicus1
    04. August 2014 08:38

    Gleich zu einem Punkt:
    Eltern und Lehrer wählen den Direktor.
    Wen werden die Lehrer favorisieren? Einen Kandidaten, der als streng und leistungsfordernd gilt? Oder eher jemand, mit dem sich bekanntlich gut arrangieren kann?
    Wir ein überwiegend rot-grün eingestellter Lehrkörper (wie er an vielen Wiener Schulen Realität geworden ist) sich für einen Bewerber aussprechen, der als wertekonservativ verschrien ist?
    Die Eltern werden sich einen Direktor wählen, dem als Lehrer an einer anderen - oder auch an der eigenen - Schule der Ruf voraus eilt, besonders streng zu sein?

    Ich behaupte, dass die größten Chancen Direktor zu werden jene haben, die nirgends angeckt sind, sich nach allen Seiten hin sympathisch und kompromissbereit gezeigt haben.
    Lehrer, die das hier von AU aufgezeigte Bildungsprofil mit höchster Leistungsforderung verkörpern, werden mMn. bei einer Wahl durch Lehrer und Eltern wenig Chancen haben ...

    Noch eine Schlussbemerkung: wie will AU die Stimmen der Lehrer und Eltern gewichten? Alle Lehrer oder von ihnen gewählte Personalverrtreter, von jeder Klasse ein Elternvertreter?

    • brechstange
      04. August 2014 10:47

      Dieser Problematik wollen wir mit Evaluierungen von außen, Haftung und Verantwortung zusammenführen und Konsequenzen begegnen. Ein offener Wertezugang der Menschen, der die Notwendigkeit einer Bildung nicht an Titeln misst, soll eingeläutet werden. Ein langer Weg in der Tat, doch der erste Schritt ist zu tun.

      Persönlich denke ich, dass das jetzige System der Beeinflussung durch Parteien mehr als ungerecht ist und keine Garantie für eine gute Besetzung abgibt. Ich kenne einen Fall, wo Eltern eine bessere Entscheidung gefunden hätten als das System. Rausgedrängt wurde der Lehrer, weil er durch seine Leistungen, die Kollegenschaft in Zugzwang brachte. Die Eltern reagierten daraufhin, dass sie ihre Kinder von der Schule abzogen, diese Schule aufgrund zu geringer Schülerzahl Probleme bekam, die politische Lösung nun, nur ja nicht den Schülerbringer reinlassen sondern weiterzurückdrängen. Da spielt auch der Bürgermeister mit.

      Politik, raus aus der Schule. Die Bürger müssen endlich die Zügel in die Hand nehmen.

    • Undine
      04. August 2014 21:15

      @Politicus1

      *********!

      @terbuan hat weiter oben @Karl Rinnhofer und dessen deprimierende Erfahrungen erwähnt. Leider hab' ich keinen seiner hervorragenden Kommentare zur Hand. Aber so sieht's halt aus in Ö: Ein fordernder Professor, der seine Berufung ernst nimmt, ist hier verkauft und verraten!

  29. brechstange
    04. August 2014 07:40

    99 % der Vorschläge von Dr. Unterberger sind unser Programm.

    Unterstützt bitte Team Stronach.

    • Buntspecht
      04. August 2014 11:51

      Dieser Aufruf ist fast rührend!

    • Anonymus
      04. August 2014 12:24

      Buntspecht:
      Welche andere Parlamentspartei will sonst noch die SPÖVP-Blockaden bei der Schulpolitik durchbrechen?

    • La Rochefoucauld
      04. August 2014 13:34

      Die NEOS wollen die Flügel heben oder so ähnlich. Aber nur SPÖ und ÖVP garantieren uns den absoluten Stillstand samt ideologischer Schaukämpfe, damit die bestochenen Boulevard-Zeitungen auch gelesen werden und deren Eigentümer ungestört Millionengewinne schöpfen können.

    • brechstange
      04. August 2014 14:46

      Pardon, Buntspecht

      Unterstützen Sie bitte Team Stronach. ;-)

  30. Gerhard Pascher
    04. August 2014 06:44

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    zu Ihren wichtigen Ausführungen ist nur eines hinzuzufügen:
    Bitte senden Sie diesen Kommentar an die derzeit noch zuständige Ministerin Heinisch-Hosek sowie an alle Bildungssprecher der im österreichischen Parlament vertretenen Parteien. Danke.
    MfrG

  31. Schani
    04. August 2014 03:44

    Mein Großonkel war Arzt in Wien. Er promovierte 1910. Er erzählte, daß die Matura die schwierigste Prüfung war, die er jemals ablegen mußte. Mein ehemaliger Klassenvorstand und Latein- und Griechischlehrer meinte, daß ein großer Unterschied zwischen seiner und der Matura meines Vaters (Matura 1937), sowie weiters zu meiner Reifeprüfung (1975) bestünde. Das sagt wohl Alles über den Verfall des österreichischen Schulsystems!
    P.s.: Auf die generelle Leistungsbereitschaft würde ich aus eigener Erfahrung nicht zuviel geben. Als durchschnittlicher Schüler wählt man meist den Weg des geringsten Widerstandes, was ja auch die Aktion kritischer Schüler und deren Beschützer in der Politik immer wieder belegen.

    • dssm
      04. August 2014 10:51

      Dem kann ich nur zustimmen. Ein Freund hat mir ‚Wissen für den Offiziersanwärter’ (Stuttgart, rd. 1900) geschenkt. Damals hatte man entweder Matura oder musste eine Prüfung machen um Reserveoffizier zu werden. Das dort verlangte Wissen, welches offensichtlich von Maturanten als 08/15 angesehen wurde, übersteigt unser heutiges Wissen um Meilen. Ich kennen niemanden, der die Prüfungsfragen auch nur mit ‚Genügend’ beantworten konnte. Das Grundwissen in Physik ist weit jenseits des heute Geforderten am Ende des I. Studienabschnittes, ebenso Mathematik, Medizin, Chemie und Technik, über Sprache, Geschichte und Geographie kann man sowieso nur mehr staunen. Der kleine Unterschied ist, ein heutiger Student hat wahlweise eines(!) dieser Fächer, der 18jährige von damals offensichtlich alles gleichzeitig im Kopf.

    • ProConsul
      04. August 2014 23:06

      das alles stimmt, nur waren damals die Maturanten der Nachwuchs der Elite eines 52-Millionen-Reiches. Heute nach zwei Weltkriegen ist kaum mehr etwas von diesen Menschen übrig geblieben. Schauen Sie sich doch einmal Wien an, wo circa. 50% der Gymnasiasten Migrationshintergrund haben (Yoguslawen, Türken). Es ist doch logisch, dass das Niveau entsprechend herabgesunken ist. Österreich und Europa werden langsam verarmen und sich einem Dritte-Welt-Land annähern. Die Sozialisten und die grünen Weiber sind Österreichs Ruin.





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