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Darf die Kirche zum Krieg rufen?

Mit gutem Grund rufen die verzweifelten Kirchenführer des Nahen Ostens „Völkermord“. Sie vergleichen das Vorgehen der islamistischen Sunniten in Syrien und Irak mit den Taten der Nationalsozialisten. Was aber tut die Amts-Kirche?

Sie redet in katholischer wie evangelischer Form herum. Sie verlangt „politische Lösungen“. Als ob es die bei so entschlossenen Mördern gäbe! Gleichzeitig mit dem Gerede von „Politischen Lösungen“ werden Menschen von den Islamisten serienweise umgebracht, nur weil sie die „falsche“ Religion haben.

Niemand kennt die Opferzahlen, aber es sind jedenfalls viele Tausende. Mindestens Zehntausende vorchristliche Jesiden, Hunderttausende Christen sind auf der Flucht. Sie haben in den Bergen, bei den ebenfalls bedrohten Kurden nur ihr nacktes Leben vor dem islamischen Vormarsch retten können. Uralte Kultur, Jahrtausende werden von den Sunniten ausgelöscht. Und den Christen und Juden geht es unter den Schiiten kaum besser, die (noch?) in Bagdad herrschen. Alleine aus dieser Stadt sind Hunderttausende von ihnen weggezogen.

Die Kirchen stehen vor der entscheidenden Frage: Ist es gerechtfertigt, diesem Vormarsch des Islam auch militärisch, also unter Blutvergießen entgegenzutreten? Sie geben jedoch keine Antwort, sie haben sich nicht mit der Geschichte befasst, sie glauben "Kreuzzüge" habe es in nie christlich gewesenen Gebieten gegeben, sie sind völlig unvorbereitet.

Gerade haben die Benediktiner in Ungarns Pannonhalma groß das Jubiläum der drittältesten Kongregation ihres Europa prägenden Ordens gefeiert. Aber niemand sagt dabei offen: Hätte nicht Prinz Eugen – und dann später griechische und slawische Heere – die über den ganzen Balkan und Ungarn herrschenden und zweimal nach Wien vordringenden Moslems in vielen blutigen Schlachten zurückgeworfen, würden diese vielleicht heute noch über den Balkan herrschen. Dann gäbe es natürlich auch in Pannonhalma keine Benediktiner so wie während der ganzen Moslem-Herrschaft (Während die Kirche selbst unter kommunistischer Herrschaft trotz aller Verfolgungen überleben konnte).

Die Türken auch in Österreich feiern gerade den Wahlsieg ihres neuen Präsidenten Erdogan. Das sei ihnen unbenommen. Auch wenn die Einseitigkeit der Medien jeden demokratischen Charakter der Wahl zur Farce machte. Auch wenn Erdogans 52 Prozent keineswegs so überragend sind, wie von seinen Anhängern erwartet. Von allen Türken stellte sich ja nur eine Minderheit hinter ihn; denn die 52 Prozent sind nur die zur Wahl gegangen Menschen.

Es sei aber schon an die von Erdogans Anhänger inszenierten antiisraelischen Aufmärsche in Wien und in anderen Europäischen Städten erinnert, an denen sich auch einheimische Linksradikale und wahrscheinlich auch rechte Antisemiten beteiligt haben. Jetzt hört man keinerlei Reaktion von diesen Gruppierungen. Die Türken, die sich so um Gaza gesorgt haben, schweigen total zu den im Namen einer Religion vorgetragenen Gemetzeln ihrer sunnitischen Glaubensbrüder in Syrien und Irak. Obwohl diese Gemetzel ein Vielfaches der Opfer fordern, die es im Gaza-Streifen gibt. Hingegen bräuchte die in Gaza herrschende Hamas nur den Raketen-Beschuss Israels und den Bau von Tunnels einstellen, und sofort hätte sie Frieden. Die Christen und Jesiden haben gar niemanden beschossen, sondern sind völlig friedlich gewesen.

Wer bei diesen antijüdischen Protesten nicht die totale Einäugigkeit erkennt, sollte besser zum Augenarzt gehen als in den ORF.

Aber zurück zur Kirche. Dass ein Teil der malträtierten Christen den Papst anerkennt, ein anderer nicht, spielt in Zeiten der Ökumene hoffentlich keine Rolle mehr. Umso größer ist die Rolle, die das jahrzehntelang gehörte Friedensgeplapper in der katholischen wie auch in anderen Kirchen spielt. Wie oft haben wir da das Wort „Pax“ gehört? Wie oft „Nie wieder Krieg“?

Es ist als Ergebnis dieses Geplappers in den Kirchen nicht einmal mehr klar, ob die Verteidigung Polens oder das Stauffenberg-Attentat gegen Hitler gerechtfertigt war. Genauso wenig christliche Antwort dieser Kreise gibt es, ob die militärische Zurückdrängung des Jahrhunderte wütenden osmanischen Terrors durch Prinz Eugen oder die Griechen für einen Christen erlaubt war. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das alles für jeden Christen, für jeden Europäer klar. Heute ist offensichtlich gar nichts mehr klar.

Die Christen aus dem Nahen Osten verlangen verzweifelt Waffen. Aber Papst und viele Kardinäle reden nur herum. Gewiss ist es legitim, über Fehler der heutigen Machthaber in Bagdad oder der Amerikaner oder Israels (und viele anderer) zu diskutieren. Aber die Christen, die Kurden, die Jesiden brauchen hier und heute eine Antwort für die Gegenwart und Zukunft. Über die Vergangenheit kann man nachher immer noch sprechen.

Nach allem, was man im (noch) sicheren Europa weiß, kann unabhängig vom Papst diese Antwort nur ein Ja zu militärischen Aktionen sein, ein Ja zum Vorgehen der USA. Diese tun wenigstens irgendetwas, bevor zehntausende weitere Menschen im Zeichen des Korans umgebracht werden, bevor Millionen weitere fliehen müssen. Wer hingegen aus einem falsch verstandenen Pazifismus Nein zum militärischen Vorgehen sagt, der sagt Ja zum Sterben vieler Menschen und zur Vertreibung, zur Zwangsislamisierung. Der sollte das auch den Menschen dort ins Gesicht sagen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 06:24

    Der Christenheit des dekadenten Westens fehlt eine weitsichtige und entschlossene politische Führerfigur wie es Putin ist.
    Die potentiellen Köpfeabschneider, Frauenbeschneider und Menschenschlächter haben sein Staatsgebiet offensichtlich verlassen und morden jetzt unter der Fahne des Kalifat des IS und/oder lassen es sich im Westen durch die von den Dhimmis finanzierten Sozialsysteme gutgehen. ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 05:59

    Der Islam hat seinerzeit das römisch-christliche Vordere Asien und Nordafrika militärisch erobert. Während der Islam jeden Krieger in diesem Kampf pauschal zum Märthyrer erklärt und ihm ewiges Heil versprochen hat wurde im Westen von Seiten der Kirche solche Versprechungen verweigert, weil man nicht göttliche Urteile vorwegnehmen wollte. Mit dem Effekt, dass die Motivation der christlichen Soldaten eine andere war als die der Muslime.
    Erst viel später haben sich die Päpste entschlossen heilige Kriege auszurufen. Wobei diese Kriege im Gegensatz zum islamischen Jihad keineswegs ein unbeschränkter Freibrief waren, sondern jeweils zeitlich beschränkt und nur für konkrete Ziele - nämlich die Rückeroberung der verlorenen Gebiete und die Schwächung des Islam, der ja immer noch auf militärischem Expansionskurs war.
    Trotzdem werden die Kreuzzüge heute viel kritischer gesehen als die islamische Expansion. Gräultaten der Kreuzfahrer (die es natürlich gab) werden unreflektiert der Kirche angerechnet, Gräultaten der Moslems eher ignoriert und durch ein romantisch verklärtes Bild eines toleranten, ritterlichen Islam ersetzt.

    Das Wort Kreuzzug ist so negativ besetzt wie kaum ein anders. Man tut sich dementsprechend schwer "bewaffnete Solidarität" mit anderen Christen zu zeigen, weil das halt doch sehr an Kreuzzüge erinnert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 11:09

    Die lokalen Politiker, aber auch die maßgeblichen EU-Politiker und der gegenwärtige KLERUS sind mit absoluter BLINDHEIT geschlagen, was die Zukunft Europas, des einst christlich geprägten Abendlandes, betrifft:

    Sie halten die BRANDBOMBEN, die der ISLAM (bildhaft gesehen!) seit Jahren über das absichtlich UNGESCHÜTZTE Europa abwirft, immer noch für ein harmloses, faszinierendes FEUERWERK.

    Sie können, genauso wenig wie König Belšazar, die wie von Geisterhand an die Wand geschriebenen Worte "MENE MENE TEKEL UPHARSIN" nicht lesen, nicht deuten---aber vermutlich ist es eh schon zu spät......

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 06:38

    Aus dem Vatikan

    Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen
    "Tausende Menschen, darunter viele Christen, wurden brutal aus ihren Häusern verjagt; Kinder sind an Hunger und Durst während der Flucht gestorben; Frauen wurden entführt; Gewalt jeder Art, Zerstörung religiöser, historischer und kultureller Güter. All das beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen! Man macht nicht Krieg im Namen Gottes", so Papst Franziskus.

    Zugleich dankte Franziskus allen jenen, die den Bedrängten, Hilfe zukommen lassen. Er vertraue, so der Papst "auf eine wirksame politische Lösung auf internationaler und lokaler Ebene", die im Irak die aktuellen "Verbrechen" beende und das Recht wiederherstelle. Zum Zeichen seiner Nähe habe er Kardinal Fernando Filoni zu seinem Persönlichen Gesandten im Irak ernannt.

    .........

    Papst startet Twitter-Offensive zum Irak

    Nicht nur beim Angelusgebet, auch über seinen Twitterkanal ruft Papst Franziskus zu Gebet für und Solidarität mit den verfolgten Menschen im Irak auf - seit Samstag sogar mehrmals täglich. "Die Menschen, die im Irak ihrer Häuser beraubt wurden, brauchen uns. Beten wir und bieten wir, wo möglich, konkrete Hilfe an", heißt es in einer Kurzbotschaft von diesem Sonntagmorgen.

    Am Nachmittag twitterte Franziskus: "Die Nachrichten aus dem Irak tun uns weh. Herr, lehre uns mit unseren Brüdern und Schwestern, die leiden, solidarisch zu leben."

    Am Sonntagabend: "Ein Aufruf an alle Familien: Erinnert euch in einem Augenblick des Gebets, wie viele im Irak gezwungen sind, ihre Häuser aufzugeben."

    Bereits am Samstag hatte der Papst fünf Twitter-Botschaften den Menschen im Irak gewidmet. Noch nie zuvor hat der Papst so viele Kurznachrichten an einem Tag abgesetzt.

    erstellt von: Radio Vatikan (10.8.2014)

    Franziskus dankt denen, die "wirksame Hilfe leisten" und fordert "konkrete" Hilfe ein. Für mich heißt das, dass die Wahl der Hilfen von Seite der kath. Kirche offengelassen wird. Er hat militärische nicht ausgeschlossen, er erinnert auch an das Unrecht von Vertreibungen und mahnt Taten ein. Die Waffe der Kirche ist mangels Armee nun mal das Gebet und das Aufrütteln der Menschen durch das Gebet. Es mangelt eher an der westlichen Gesellschaft, die in dekadenter Weise ihre Ruhe haben will. Hauptsache, der Tisch ist gedeckt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 14:40

    Wenn die Amis ihre Untaten nunmehr teilweise zu korrigieren trachten, ist solches Vorgehen keineswegs jeder Lobhudelei wert. Im Libyen des Ghadaffi, im Irak des Saddam Hussein konnten und im Syrien der Assads können die Christen - von den jeweiligen Regimes unbehindert - als Christen leben.

    Der Ostküste, der EU und sonstigen Bessermenschen paßte sowas nicht, logo. Daher: US-Bombenterror!

    Nun müssen Nichtmuslime fliehen, werden grausam ermordet und in Europa bestenfalls bedauert.

    Danke EUSA!
    .

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 23:19

    In deutschen Asylheimen häufen sich in letzter Zeit Angriffe auf christliche Asylanten durch Moslems. Dies veranlaßte die menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Erika Steinbach (CDU), eine Ausweisung der Täter zu fordern: „Wer Asyl beantragt und hier gegen Andersgläubige vorgeht, darf nicht bleiben.“
    Und wie sieht die Reaktion der katholischen Bedenkenträger in Österreich aus? Hauptsache man geißelt die autochthone Bevölkerung und verlangt Erbschuld!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2014 22:50

    Heute „N“ in Mossul/Irak – gestern „N“ im Sudetenland
    In den letzten Wochen kamen im Irak die IS(IS)-Dschihadisten in der Nacht und malten auf jedes christliche Haus ein rotes „N“ für „nassarah“, Arabisch „Christen“. Zuerst hofften die Mitglieder der uralten chaldäischen Gemeinden Mossuls noch, dass sie durch dieses Zeichen geschützt würden. Bald stand jedoch unter dem „N“ in Schwarz „Eigentum des islamischen Staates“. Und sie wurden vor die Wahl gestellt, zum Islam überzutreten, eine Sondersteuer zu zahlen oder, wenn ihnen ihr Leben lieb wäre, die Stadt sofort zu verlassen. Und an den Kontrollpunkten zur Kurdenrepublik wurde den Meisten alles, was sie noch hatten, abgenommen.
    …und 1945 – nach Kriegsende in der ?SR: „N“ = Nemec = Deutscher
    Dies erinnert sehr stark an das Schicksal der sudetendeutschen Volksgruppe nach dem Ende des 2. Weltkrieges, als auf Grundlage der Dekrete des Präsidenten Edvard Beneš die deutschen und ungarischen Bewohner der ?SR kollektiv enteignet, der Staatsbürgerschaft entledigt und vertrieben wurden.
    Die Sudetendeutschen mussten N-Schleifen oder N-Embleme am Körper tragen, durften nicht die Gehsteige benützen, ebenso keine öffentlichen Verkehrsmittel. 241.000 kamen zu Tode und 3 Millionen wurden nach Deutschland und Österreich vertrieben, wo sie bei Gott nicht freundlichen aufgenommen wurden.
    Heute kommt es zu ähnlichen Menschenrechtsverbrechen, weil man frühere Völkermorde ungesühnt durchgehen hat lassen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. August 2014 15:48

    Darf die Kirche zum Krieg rufen?

    Nein, das darf sie nicht.
    Sie hat es über viele Jahrhunderte lang getan und wurde dafür, durchaus zu recht, geächtet.
    Staaten dürfen das, müssen es aber wollen.

    Der Islam ist keine Religion sondern eine totalitäre Ideologie und dafür ist der Staat zuständig.
    Bei den Nazis geht das auch.

    Wem der Unterberger Artikel zu schwülstig ist sollte das Original vom Fleichhauer lesen http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-ueber-margot-kaessmann-und-ihren-pazifismus-a-985621.html
    Den Namen Käßman kann man auch jederzeit durch Schönborn, Küberl, Landau, Bünker (kennt den überhaupt irgendjemand?) oder andere Kriecher vor dem Herren ersetzen.


alle Kommentare

  1. Ally (kein Partner)
    08. Februar 2015 00:05

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    20. Januar 2015 09:54

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  6. egon sunsamu (kein Partner)
    15. August 2014 11:38

    Nicht umsonst war Sozialist Adolf Hitler und sein Stabchef Himmler vom Islam so angetan. Nicht umsonst haben sich diese mörderischen nazionalen Sozialisten mit Amin Al-Husseini, dem damaligen Mufti in Jerusalem zur weltweiten Judenvernichtung verbündet.
    Wie sagte es Goebbels, als die Nazis kurz vor dem Untergang standen:
    "Hätten wir den Nazionalsozialismus zur Religion erklärt, könnten wir die ganze Welt beherrschen!"
    Genau das macht der Islam: eine menschenverachtende, totalitäre Ideologie zur "Religion des Friedens" erklärt. Und viele fallen darauf rein....

  7. Aron Sperber (kein Partner)
    14. August 2014 22:06

    Die Christliche-kommunistische Ober-Protestantin Margot Käßmann möchte den vom Kalifat bedrohten Anders-Gläubigen mit “Friedensinstituten” (eine Erfindung des KGB) statt mit Waffen beistehen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2014/08/14/friedens-populismus-im-dienste-von-massenmordern/

  8. Erich Bauer
    14. August 2014 17:33

    In diesem geopolitischen Zusammenhang leider noch immer brandaktuell: Kriegsvorbereitungen gegen Russland

    Dieses Video beginnt mit mit Herrn Stadler. Nur ein paar Minuten lang. Nichts gegen Herrn Stadler. Herr Stadler ist hier vergleichbar mit einem Poster. Doch dann kommt der Blogger (Willy Wimmer), nicht zuletzt als überzeugende Quelle.

    Schau'n Sie sich das an: 44 min.

    https://www.youtube.com/watch?v=s0va72_41eI

  9. kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
    14. August 2014 16:16

    Hingegen bräuchte die in Gaza herrschende Hamas nur den Raketen-Beschuss Israels und den Bau von Tunnels einstellen, und sofort hätte sie Frieden.

    Wenn man dieses Argument gelten lässt, darf man sich nicht wundern, wenn jemand sagt : " Man müsste nur eine Atombombe auf Telaviv abwerfen und die
    Israeli hätten sofort ihren Frieden."

    Vielleicht sogar die ganze Welt

  10. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    14. August 2014 16:03

    Wenn Grundsätze einmal so stark das Denken prägen dass die Realität nicht mehr wahrgenommen wird dann sind solche außergewöhnlichen Situationen nicht mehr bewältigbar. Ein besonderes Beispiel liefert gerade Deutschland. An die Kurden werden Helme, Schutzwesten etc geliefert, aber keine Waffen. Was stellt sich die deutsche Verteidigungsministerin vor, die Kurden setzen den Helm auf und ziehen die Schutzweste an, "bewaffnen" sich mit einem Holzprügel und stellen sich den IS-Kämpfern zum Abschlachten. Der deutsche Grundsatz "in Krisengebiete werden keine Waffen geliefert" läßt die deutsche Handlungsweise zur Perversion verkommen.

    • Freidenker (kein Partner)
      14. August 2014 18:38

      R. Wirthig: Endlich ein wahres Wort, 100% Zustimmung. Bravo!

  11. AlphaLimaEchoXray (kein Partner)
    14. August 2014 14:45

    Nicht nur die Kirche, sondern insbesondere die Politik ist mitverantwortlich. So sitzen in Deutschland die CHRISTLICH soziale (CSU) und die CHRISTLICH demokratische Union (CDU) bequem zu Hause und können sich beschämender Weise kaum dazu aufraffen, die weltweite Christenverfolgung und -ermordung wenigstens aufs Schärfste zu verurteilen. Lobenswerte Ausnahmen sind eine Handvoll Politiker, die den Mut haben entgegen dem vorherrschenden Zeitgeist ihre Stimme zu erheben. Der Gedanke an die Forderung eines militärischen Eingreifens liegt jedoch in so weiter Ferne, dass er noch nicht mal am Horizont erkennbar ist.

    Hunderttausende Christen werden seit vielen Jahren vertrieben, verfolgt und ermordet, aber die deutsche Politik suhlt sich in Beschwichtigungsparolen, Einzelfallgeschichten, Appeasement und anderen Ausreden, bis hin zum Wegsehen. Ursprung und Hintergründe der Verfolgung werden aus politischer Korrektheit nicht offen diskutiert und schon erst recht nicht gezielt erforscht. Im Gegenteil, Vertreterorganisationen der in anderen Ländern als Verfolger auftretenden Gemeinschaft werden hofiert und im Namen der Integration finanziell und moralisch gepampert. Der Bau von repräsentativen Kultstätten wird forciert, Forderungen nach mehr Toleranz gegenüber Geschlechtertrennung und Frauenbenachteiligung werden erfüllt und sonstige Undinge als folkloristische Eigenarten belächelt.

    All das geschieht offensichtlich in der Hoffnung ein paar Wählerstimmen abgreifen zu können, plus ein paar weitere Stimmen, wenn auch noch das Privileg der Staatsbürgerschaft flächendeckend mit dem Doppelpass unterlaufen wurde. Womöglich spielen auch noch wirtschaftliche Interessen im Nahen Osten eine gewisse Rolle. Die hart und blutig erkämpften Errungenschaften der Aufklärung werden dafür sehenden Auges auf dem Altar der Dreieinigkeit Multikulti, Toleranz und Integration geopfert. Und das zu Gunsten, derzeit bei uns zumindest noch ein wenig versteckter Intoleranz, Frauenunterdrückung, Vernichtungswillen gegenüber anderen Religionen und Umkehr der Säkularisierung. Die seit langem beliebte Vogel Strauss Taktik in der Hoffnung, dass die Amerikaner es schon richten werden, wird nicht auf immer funktionieren und spätestens wenn diesmal vor Wien nicht Schluss ist, müssen wir uns im Klaren sein, wie wir leben wollen.

    Und wer jetzt mit den schrecklichen Verbrechen der christlichen Kreuzzüge beginnt, sollte überlegen, warum diese erst nach etwa 450 Jahren nicht stillstehender Eroberung und Plünderung vieler christlicher Länder stattfanden. Jerusalem, die Stadt mit langer jüdischer Vergangenheit und seit 340 n.C. unter Kaiser Konstantin christliche Stadt, wurde 638 n.C. eingenommen. Nachfolgend eroberte eine religiös motivierte Gemeinschaft den gesamten Nahe Osten inklusive Ägypten bis nach Indien, sowie Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko, Portugal, Spanien und grosse Teile der Türkei. Konstantinopel, die Hauptstadt des christlichen oströmischen Reiches, wurde als letztes Bollwerk gegen den Ansturm ständig bedroht. Da ist es erstaunlich, dass die Kreuzzüge nicht schon sehr viel früher gestartet wurden! Aber schon damals galt eben die Vogel Strauss Taktik und das Motto 'heil´ger Florian verschon mein Haus, zünd and´re an'!

    Es wäre wünschenswert, wenn die Politik und insbesondere die Unionsparteien in Vorbildfunktion, anfangen tatsächlich und sichtbar zum Wohle des deutschen Volkes zu agieren! Dieses 'zum Wohle des deutschen Volkes' ist leider immer mehr zu einer hohlen Phrase verkommen und wird aus ideologischen und lobbyistschen Gründen in keinster Weise mehr gelebt. Ebensowenig wie die christlichen Ursprünge unserer Werte, die verschämt im Hinterzimmer gehalten werden, geschweige denn, dass jemand dafür offen eintritt und sie hochhält! Von einer Verteidigung unserer christlichen Werte brauchen wir erst gar nicht reden, denn das wäre intolerant, diskriminierend, ausgrenzend und rassistisch.

  12. Franz67 (kein Partner)
    14. August 2014 13:18

    Was soll man von einer Kirche halten, deren oberster Vertreter Johannes Paul II. den Koran, das Buch, in dem das Töten von Juden und Christen als religiöse Pflicht legitimiert wird, küsst ?
    Was für ein Depp war dieser Mann !!

  13. Igor Potemkin (kein Partner)
    14. August 2014 11:20

    "Darf die Kirche zum Krieg rufen?"

    Wenn es gegen das Christentum geht, darf sie selbstverständlich zum Krieg aufrufen!

    „Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert" (Mt 10,34).

  14. Igor Potemkin (kein Partner)
    14. August 2014 09:39

    ".....ein Ja zum Vorgehen der USA. Diese tun wenigstens irgendetwas, bevor zehntausende..."

    Quer durch die Denkvermeidungsfabriken der Orwellschen „Krieg ist Frieden“-Wahrheitsministerialbeamten tanzt man wieder Tatsachentwist und Lügenlambada.

    Zudem wird in den momentan geführten Diskussionen gerade im Mainstream natürlich gerne versehentlich vergessen, dass die heutige Lage im Irak nicht zuletzt den beiden unter Papa und Sohnemann Bush geführten, auf nichts als Lügen und Manipulationen basierenden Angriffskriegen zu verdanken ist.

    Der Cerberus diverser Kriegshöllen ein Schäferhund des Friedens?

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      14. August 2014 09:46

      Die Tore der Hölle haben sich bereits geöffnet – und zwar dank eines extrem aggresiven Interventionismus, weltpolizeilichen Führungsanspruches und Dominanzdenkens, das vor allem von den sogenannten „Think Tanks“ der Neocons ausgeschwitzt wurde, die in großer Zahl auch in Obamas Kabinett weiterspuken. Man muss daher leider ganz nüchtern fragen: Geht es hier wirklich um ein aufrichtiges Bemühen, die eigenen Häufchen, die man in der Region hinterließ, aufzufeudeln – oder wieder einmal nur darum, mittels einer zu großen Teilen selbstgestrickten Bedrohung den Ruf nach der weltgrößten Pickelhaube zu erneuern?

  15. Rado (kein Partner)
    14. August 2014 07:29

    Die Amtskirche befindet sich schon lange in einem "Krieg", nämlich gegen Menschen wie mich. Sie ist eine der Institutionen, der man es verdankt, dass man sich in bestimmten Gegenden Österreichs so fremd fühlt wie im Hafenviertel von Algier. Das ist eine Form der Vertreibung! Viel zu spät bin ich aus dieser Institution ausgetreten. Hoffentlich bleiben uns die Erfahrungen erspart, welche die Balkanvölker jahrhundertelang machen mussten. Wer sich fragt, was ich meine sollte mal ins serbische Nis reisen und dort den sogenannten Schädelturm besichtigen.

    • miles (kein Partner)
      14. August 2014 09:18

      Ich bin aus der Amtskirche ausgetreten, als Papst Johannes Paul II. den Koran geküßt hat! Wenn ein Nichtmoslem dieses tut, unterwirft er sich damit dem Islam...

  16. carambolage (kein Partner)
    13. August 2014 23:23

    Bei den aktuellen Nachrichten, über die Eroberungen und Gräueltaten der IS-Mörderbande und den vor sich hertreibenden Flüchtlingen, die sich im Kurdengebirge im Freien ohne Nahrung vorläufig retten konnten, erlebt man jedesmal beim ORF, dass "die Jesiden" verfolgt und auf der Flucht wären.
    Dem ist natürlich nicht so, im Irak sind mindestens 200.000 (Ost-)Christen auf der Flucht und andere Glaubensgemeinschaften (Aleviten, Kurden etc.).
    Nach dem zögerlichen Eingreifen der USA und anderen westlichen Staaten gibt es ein wenig Hoffnung, dass das Schlachten im Irak eingedämmt werden kann.  Keine Hoffnung besteht aber hinsichtlich der Gegnerschaft des ORF gegenüber den Christen.

  17. Reli-Schamane (kein Partner)
    13. August 2014 21:39

    Es kann positiv sein, wenn die Kirche weiter existiert. Es ist z. B. gut, dass es die Caritas gibt. Es ist gut, dass es eine Priesterseelsorge gibt. Und es ist gut, dass Kirchenvertreter gegen den Wertezerfall kämpfen. Aber man sollte ein bestimmtes Ritual (die Messe) nicht dauernd wiederholen. Es ist sinnvoll, die Messe nur selten (bei besonderen Anlässen) durchzuführen. Es ist sinnvoll, wenn Priester religiöse Kurse in relativ kleinen Räumen (nicht in großen Kirchen) durchführen. Zudem sollte man nicht nur die Kirchenmitglieder als “Gläubige” bezeichnen. Sondern auch die Nicht-Kirchenmitglieder, sofern sie gelegentlich religiöse Kurse (z. B. Geistheiler-Seminare) besuchen.

  18. Gennadi (kein Partner)
    13. August 2014 18:55

    "und wahrscheinlich auch rechte Antisemiten beteiligt haben"

    Ein politisch korrekter Versprecher? Neben den islamischen Protestierern waren ausschließlich linksextreme Gruppen beteiligt.

  19. Dr. Otto Ludwig Ortner
    13. August 2014 17:33

    Soweit mir bekannt, ist dem Christen der Waffengebrauch zur Abwehr eines Angriffs auf Leben, Freiheit und - verhältnismäßig - Eigentum, auch eines Mitmenschen - erlaubt. Dabei obliegt es ihm, den in Anbetracht des Angriffes möglichst schonenden Waffengebrauch zu machen und den Tod des Angreifers tunlichst zu vermeiden. Diese Notwehrregelung wird ja beim Waffengebrauch von Ordnungskräften in der ö. Justiz wohl zu penibel judiziert, denn es gilt ja die Nahkampf-Regel: Wer zuerst schießt, überlebt. Prinzipiell dominiert diese These auch die "Lehre vom gerechten Krieg" und das "Aufstandsrecht". Das ist jedoch auch die theologische Auffassung, die unserem Strafrecht zugrunde liegt. Das Problem ist, daß militärische Interventionen in Staaten, die offenbar der Anarchie zum Opfer fielen, keine politische Ordnung - insbesondere nicht Rechtssicherheit in diesen Staaten herstellen können. Das kann nur die Politik, und -ausgehend von der Verfassung der U.S.A.- war das die Absicht von deren WWI-Präsident Woodrow Wilson bei der Idee des "Völkerbundes", der Weltrepublik, einer weltweiten Ordnung ohne Krieg und mit Rechtssicherheit. Diese Idee wurde nach WWII in der UNO fortgesetzt - und ist weiter fortzusetzen. Den Weg dazu behandelt mein Werk, in 9 Bänden im Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek, und ganz konkret, in "Böhmisches Manifest" in 'Weimarer Schillerpresse'; Frankfurt a.M., 2011, S. 25.

  20. Dr. Knölge (kein Partner)
    13. August 2014 16:47

    Darf die Kirche zum Krieg rufen?

    Selbstverständlich darf sie das, sie hat sogar die Pflicht, es zu tun.
    Wenn eine Religion so mörderisch gegen Andersgläubige vorgeht, wie es zunehmend überall auf der Welt geschieht, wenn Prediger dieser Religion zum Krieg (Dschihad) aufrufen und als Kriegsziel nicht weniger als die Weltherrschaft proklamieren, und wenn man bei nüchterner Betrachtung zu dem Schluss kommen muss, daß tatsächlich der Islam auf einem weltweiten Eroberungsfeldzug ist, dann, bitteschön, erwarte ich von den Vertretern der christlichen Religionen, deren Anhänger unfassbare Opfer bringen müssen, endlich klare Worte. Ein wir-lieben-unsere-Feinde gleicht der Aufforderung zum Selbstmo

    • machmuss verschiebnix
      13. August 2014 23:27

      Es heißt ja: "Du sollst nicht töten"
      aber nicht : "Du darftst nicht töten"

      Trotzdem würde ich dieses "selbstverständlich darf sie das" nicht so locker über die
      Lippen bringen. Das hat sehr weitreichende Konsequenzen und unwägbare Nebenwirkungen,
      es könnte sogar den Verlauf der Kirchengeschichte aus der Bahn werfen.

  21. Tik Tak (kein Partner)
    13. August 2014 15:48

    Darf die Kirche zum Krieg rufen?

    Nein, das darf sie nicht.
    Sie hat es über viele Jahrhunderte lang getan und wurde dafür, durchaus zu recht, geächtet.
    Staaten dürfen das, müssen es aber wollen.

    Der Islam ist keine Religion sondern eine totalitäre Ideologie und dafür ist der Staat zuständig.
    Bei den Nazis geht das auch.

    Wem der Unterberger Artikel zu schwülstig ist sollte das Original vom Fleichhauer lesen http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fleischhauer-ueber-margot-kaessmann-und-ihren-pazifismus-a-985621.html
    Den Namen Käßman kann man auch jederzeit durch Schönborn, Küberl, Landau, Bünker (kennt den überhaupt irgendjemand?) oder andere Kriecher vor dem Herren ersetzen.

    • Undine
      13. August 2014 22:32

      Man fragt sich, in welchen Sphären die seltsame Frau Käßmann eigentlich lebt. Aber vielleicht macht sie doch einmal mit der Realität Bekanntschaft.

  22. Erich Bauer
    13. August 2014 09:07

    (Zitat: A.U.): Über die Vergangenheit kann man nachher immer noch sprechen…

    Und das wäre auch dringend geboten! Vor allem über die „Mainstream-Medien“ - Vergangenheit! Zu Irak, Libyen, Syrien… u.v.m. Und nicht zuletzt zur Ukraine.

    Dazu ein Auszug aus einem Interview mit Peter Scholl-Latour:

    ABGESEHEN VON EIN PAR SÖLDNERN, DIE JETZT AUCH IM IRAK KÄMPFEN, INWIEWEIT HÄNGEN DIE EREIGNISSE IM IRAK MIT SYRIEN ZUSAMMEN?

    „Ganz eng. Die ISIS hat sich ja in Syrien formiert. Der Westen hat da furchtbare Fehler begangen. Ich sage das jetzt ganz bewusst gegenüber der Stimme Russlands, man redet ja immer von einer russischen Beeinflussung der Medien oder der Journalisten. Ich habe davon noch gar nichts bemerkt. Von amerikanischer Seite, auch von israelischer Seite sehen wir das sehr intensiv. Da gibt es regelrechte Desinformationszentralen, die beschreibe ich in meinem nächsten Buch auch sehr genau. Und ich sage es überall, die sind mindestens so gefährlich wie die Machenschaften der NSA. Von der, wenn man wirklich informiert war und keine Illusionen hatte, jedermann wissen konnte.“

    • machmuss verschiebnix
      14. August 2014 11:42

      @aufklärung,

      schon klar, aber wieviele von diesen "Mördern" sind eigentlich "nur" verhetzte
      Dumpfbacken, bildungsferne Naivlinge, die für ihre gehirnwaschenden Peiniger
      sogar das eigene Leben opfern - es dürften so an die 100 % sein .

      Mir ist auch klar, daß man diese "Mörder" nicht einfach mit ein paar Radiosendungen
      wieder "umdrehen" kann - man schafft es ja nichtmal, die Linksextremen im eingenen
      Land zum Selberdenken zu "verführen".

      Aber selbst wenn hier die Schuld am gegenseitigen Morden den "religiösen" Führern
      angelastet werden muß, so sind es trotzdem begrenzt schuldfähige Tschapperl die
      demnächst ausgebombt werden.

    • machmuss verschiebnix
      14. August 2014 11:44

      sorry - Erich Bauer - das ist mir versehentlich da rein gerutscht.

    • Erich Bauer
      14. August 2014 12:45

      @machmuss verschiebnix "..."Mördern" sind eigentlich "nur" verhetzte
      Dumpfbacken..."

      Hans-Christof von Sponeck (Diplomat der Vereinten Nationen von 1968 bis 2000, arbeitete u.a. in Ghana, Pakistan, Botswana und im Irak)

      (Aus einem Interview-Mitschnitt):

      „Mit den ISIS ist eine Bewegung entstanden, die ja nicht einmal homogen ist. Diese ISIS Gruppe wird ja flankiert und unterstützt von GEMÄßIGTEN Sunniten…"

      Die GEMÄßIGTEN sind abrufbar! Sie sind sogar der HUMUS! Man sollte sich von gegenteiligen Illusionen befreien... Ich habe diese meine Befürchtungen über den Islam schon seit Jahr und Tag hier geäußert...

    • machmuss verschiebnix
      14. August 2014 21:52

      @aufklärung,

      Sie schildern da eine interessante Perspektive.
      Aber woher kommen denn soviele westlich gebildete "minds of murder" ?
      Normalerweise ist doch der Eintritt in eine Armee die letzte Option für ansonsten
      ungebundene arbeitsfähige Leute. Nach WKII gab es z.B. einen überdurchschnittlich
      hohen Anteil an Deutschen, die zur franz. Fremdenlegion gingen, aus Mangel an
      sonstigen Optionen.
      Haben Sie verläßliche Informationen dazu, wie hoch der Anteil an westlich ausgebildeten
      IS-Legionären ist ?

  23. machmuss verschiebnix
    13. August 2014 02:08

    1994 bekamen circa 800.000 bis 1.000.000 Angehörige der Tutsi-Minderheit auch
    keine Antwort als sie von der Hutu-Mehrheit abgemurkst wurden.

    Darf die Kirche mit der Antwort warten, bis die IS-Brigaden alle anderen
    Moslem-Richtungen und sonstige "Ungläubige" ausradiert haben, bis all die
    "Drecksarbeit" durch die IS erledigt wurde und es dann nur mehr eine Ethnie gibt ?

    Wer diesen Kommentar widerlich findet, hat meine Zustimmung, trotzdem lege ich
    noch ein kräftiges Schäuferl nach und frage:
    Wie lange werden Israel und die USA warten ?
    Selbst wenn Ihr mich dafür aus dem Forum prügeln werdet, ich kann's mir nicht
    verkneifen: diese beiden Kriegs-Mächte werden es auf eiskalte taktische
    Überlegungen reduzieren - also abwarten, bis sich möglichst viele der potentiellen
    Gegner ausgeblutet haben.

    Aber wie kann man als Christ eine Antwort drauf finden, was denn hier vor Gott
    recht wäre, wenn doch tatsächlich nur zwei Optionen übrig bleiben: jetzt gleich
    mordend gegen die IS vorgehen, was die dortigen Opfer-Zahlen mindert, aber die
    eigenen erhöht, oder eben später eingreifen, womit man aber um eine gottlose mords
    Schlachterei nicht herumkommen wird - was letztlendlich auch für die dritte
    (die europäische) Option des Nichtstuns gilt
    ( und des Wartens und Hoffens, daß die IS-Brigaden nicht auch auf Europa losgehen würden ), denn wenn Niemand die IS
    bremst, dann WERDEN die auch auf uns losgehen ! ! !

  24. Haider
    12. August 2014 23:19

    In deutschen Asylheimen häufen sich in letzter Zeit Angriffe auf christliche Asylanten durch Moslems. Dies veranlaßte die menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Erika Steinbach (CDU), eine Ausweisung der Täter zu fordern: „Wer Asyl beantragt und hier gegen Andersgläubige vorgeht, darf nicht bleiben.“
    Und wie sieht die Reaktion der katholischen Bedenkenträger in Österreich aus? Hauptsache man geißelt die autochthone Bevölkerung und verlangt Erbschuld!

    • miles (kein Partner)
      14. August 2014 09:22

      Wer sich als Christ durch Schönborn und Genossen (sic!) vertreten fühlt, muß eine ausgepragt masochistische Veranlagung haben!

  25. byrig
    12. August 2014 22:58

    wo bleibt die betroffenheit der islamischen organisationen in österreich und deutschland bezüglich des unsäglichen mordens ihrer glaubensbrüder von der isis?von verurteilung ganz zu schweigen.
    nicht einmal ein bruchteil an betroffenheit,die sofort da ist,wenn irgendwelche kopftuchträgerinnen in wien angepöbelt werden ist erkennbar.
    auch das ist decouvrierend...und die berühmte klammheimliche freude nicht auszuschliessen.
    das ausrotten des christentums in dieser region hat auch kardinal schönborn bislang nicht zu empörten gesten veranlasst,wie zu zeiten der votivkirchenbesetzung durch arme asylanten moslemischen glaubens.

    • Elisabeth Mudra
      13. August 2014 19:43

      und der herr kardinal schickt riesige summen an das "afro-asiatische institut" in der schwarzspanierstraße, obwohl dort angeblich fanatisch-mohammedanische imame gegen christen und juden hetzen. und die depperten kirchensteuerzahler zahlen eifrig für diese zu "dialog" umgelogene isis-propaganda.

      eine distanzierung der aai-imame von den untaten ihrer genossen hab ich noch nicht gehört. warum verlangt solches herr schönborn nicht?
      .

  26. Haider
    12. August 2014 22:50

    Heute „N“ in Mossul/Irak – gestern „N“ im Sudetenland
    In den letzten Wochen kamen im Irak die IS(IS)-Dschihadisten in der Nacht und malten auf jedes christliche Haus ein rotes „N“ für „nassarah“, Arabisch „Christen“. Zuerst hofften die Mitglieder der uralten chaldäischen Gemeinden Mossuls noch, dass sie durch dieses Zeichen geschützt würden. Bald stand jedoch unter dem „N“ in Schwarz „Eigentum des islamischen Staates“. Und sie wurden vor die Wahl gestellt, zum Islam überzutreten, eine Sondersteuer zu zahlen oder, wenn ihnen ihr Leben lieb wäre, die Stadt sofort zu verlassen. Und an den Kontrollpunkten zur Kurdenrepublik wurde den Meisten alles, was sie noch hatten, abgenommen.
    …und 1945 – nach Kriegsende in der ?SR: „N“ = Nemec = Deutscher
    Dies erinnert sehr stark an das Schicksal der sudetendeutschen Volksgruppe nach dem Ende des 2. Weltkrieges, als auf Grundlage der Dekrete des Präsidenten Edvard Beneš die deutschen und ungarischen Bewohner der ?SR kollektiv enteignet, der Staatsbürgerschaft entledigt und vertrieben wurden.
    Die Sudetendeutschen mussten N-Schleifen oder N-Embleme am Körper tragen, durften nicht die Gehsteige benützen, ebenso keine öffentlichen Verkehrsmittel. 241.000 kamen zu Tode und 3 Millionen wurden nach Deutschland und Österreich vertrieben, wo sie bei Gott nicht freundlichen aufgenommen wurden.
    Heute kommt es zu ähnlichen Menschenrechtsverbrechen, weil man frühere Völkermorde ungesühnt durchgehen hat lassen.

    • Undine
      13. August 2014 14:56

      @Haider

      ****************+!
      "Die Sudetendeutschen mussten N-Schleifen oder N-Embleme am Körper tragen, durften nicht die Gehsteige benützen, ebenso keine öffentlichen Verkehrsmittel. 241.000 kamen zu Tode und 3 Millionen wurden nach Deutschland und Österreich vertrieben, wo sie bei Gott nicht freundlichen aufgenommen wurden."

      Vor allem DIESE zwei Sätze sollten mehrmals aufmerksam gelesen werden, denn außer hier im "Tagebuch" liest man diese geschichtlichen grausamen Wahrheiten NIRGENDWO!

      All das, was den SUDETENDEUTSCHEN, aber auch den vielen Millionen anderer deutscher/österreichischer Heimatvertriebenen aus den ehemaligen Kronländern an unvorstellbarem Leid geschehen ist, ist in D und in Ö immer noch TABU---das ist eine grenzenlose, menschenverachtende, rassistische Gemeinheit 1. Ranges.
      Erlittenes Unrecht ist für Menschen ALLER Völker eine Katastrophe, nicht für ein einziges Volk.

    • wolf (kein Partner)
      13. August 2014 16:46

      all zu viel schienen Sie nicht zu lesen, sonst würde nicht so etwas dabei raus kommen:

      "außer hier im "Tagebuch" liest man diese geschichtlichen grausamen Wahrheiten NIRGENDWO!"

      aber ich weiß schon: wenn man bei der Wahrheit bliebe, gäb's nicht so viel zu raunzen, gäb's weniger wofür man sich und einander, des "Mutes" wegen, auf die Schulter klopfen könnte; also baut man lieber weiter auf dem Märchen-Treibsand - in diesem Blog voller Christen und Konservativer wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Vielleicht ist es auch nur Uninformiertheit, wegen des ständigen Bratens im eigenen Saft.

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      14. August 2014 13:53

      @ wolf (Berufslügner)

      Wenn es immer nur um die Wahrheit gehen würde, wären Sie doch ständig arbeitslos.

    • wolf (kein Partner)
      16. August 2014 18:02

      @ Igor Potemkin,

      wie fühlt sich das an, wenn man Felsbrocken gegen das Dach des Glashauses schleudert, in dem man sitzt?

      wollen Sie eine Liste von Büchern (Fachbücher, Belletristik) oder von Zeitungen, Zeitschriften, von Foren, von Blogs in denen dieses Thema behandelt, diskutiert wird, ohne, dass der Herr Unterberger auch nur einen Buchstaben dafür liefert? Sie können aber auch googeln ... sollte ja nicht all zu schwierig sein.

      Und dann können Sie auch gleich googeln, was 'lügen' bedeutet ...

      @ aufklärung
      Zum einen würd ich Sie bitten, sich der deutschen Sprache zu befleißigen ... von mir aus mit Anglizismen (die stören mich nicht, weil sie Teil des Charakters der deutschen Sprache sind), wenn Sie unbedingt wollen verwenden Sie anstatt des Genetivs den Dativ, wenn es denn sein muss, nutzen Sie die Syntax-Freiheit bis zur Grenze aus, aber bitte: schreiben Sie so, dass es Deutsch ist. Was haben Sie davon, einen Sermon nach dem anderen los zu lassen, und niemand liest Sie infolge der Unmöglichkeit Sie zu verstehen.
      Zum zweiten gilt dasselbe wie für den Herrn Potemkin; und dann können Sie sich fragen, wie es sich mit Wald und Bibliothek verhält.

  27. Eco
    12. August 2014 19:10

    Auch die katholische Kirche hat seit Augustinus einen bellum iustum nicht ausgeschlossen. Krieg ist per se nicht schlecht, er muss jedoch die ultima ratio sein.
    Im Irak stellt sich die Frage einer diplomatischen Lösung nicht mehr, mit der IS kann man nicht verhandeln. Diese versteht nur die Sprache der Gewalt.
    Wenn je ein gerechter Grund zum militärischen Eingreifen vorlag, so ist es jetzt.
    Auch der Papst könnte sich dazu bequemen, die richtigen Worte zu finden.
    Beten allein wird zu wenig sein. Die UNO sollte schleunigst einen Beschluss fassen, damit USA, NATO und der gesamte christliche Westen sich in einer Allianz militärisch diesen Barbaren entgegenstellt. Einer solchen Allianz sollte sich auch
    das orthodoxe Russland anschliessen. Eine Waffenbrüderschaft könnte auch sonstige Probleme lösen helfen. Wenn je ein Kreuzzug gerecht und notwendig war, dann jetzt.

    • Igor Potemkin (kein Partner)
      14. August 2014 14:08

      @ Eco

      Damit würden Sie aber den Bock zum Gärtner machen.

      Al-Baghdadi, der bereits vor seiner Inhaftierung in Camp Bucca als einer der größten „Hassprediger Husseins“ galt, wurde im Jahre 2009 auf Wunsch der Obama-Administration auf freien Fuß gesetzt.

      Es wurde mittlerweile ebenfalls nachgewiesen, dass das Obama-Regime – unter großem Beifall und mit passionierter Unterstützung zweier der berüchtigtsten Neocon-Kriegsschreihälse und Rüstungslobbyisten, Senator John McCain sowie Lindsey Graham – Hunderte von Millionen Dollar sogenannter „Hilfsgelder“ sunnitischen Dschihadisten in Syrien bereitstellte. Mehr als tausend der Empfänger dieser Gelder sind nun bei ISIS aktiv.

      http://ef-magazin.de/2014/08/11/5633-der-mainstream-mit-dem-blubb-sorgt-fuer-noch-mehr-tod-und-elend--schnell

  28. Tullius Augustus
    12. August 2014 18:05

    Achtung: Die hier vorhandenen Links könnten einige Leser verstören - bitte nur öffnen wenn sie grausame Bilder ertragen können:

    Die bedrückende Realität zur Zeit im Irak und Syrien: Da kämpfen mehrere Tausend zum Islam konvertierte Europäer, Amerikaner und Australier auf Seiten der IS. Zum Beispiel dieser Deutsche: Mustafa K. (24) posiert in Syrien gut gelaunt mit einigen abgehackten Köpfen (der Artikel ist v. Feb. 2014):

    http://www.bild.de/politik/ausland/syrien-krise/deutscher-dschihadist-posiert-mit-abgehackten-koepfen-34814888.bild.html

    So behandelt die IS die Gefangenen: 2Min. Video: Bevor sie umgebracht werden, werden sie noch verspottet (Juni 2014):
    https://www.youtube.com/watch?v=Pm1o6e8ATRw

    Ein lachender IS-Kämpfer posiert mit einigen abgehackten Köpfen (Juli 2014):
    http://schweinestaat.files.wordpress.com/2014/07/a4912-wpid-img_20140705_143502.jpg?w=400&h=400

    Auch Frauen werden geköpft (Juli 2014): http://urs1798.files.wordpress.com/2014/07/frauen-gekc3b6pft.jpg?w=792

  29. Peter R Dietl
    12. August 2014 14:40

    Wenn die Amis ihre Untaten nunmehr teilweise zu korrigieren trachten, ist solches Vorgehen keineswegs jeder Lobhudelei wert. Im Libyen des Ghadaffi, im Irak des Saddam Hussein konnten und im Syrien der Assads können die Christen - von den jeweiligen Regimes unbehindert - als Christen leben.

    Der Ostküste, der EU und sonstigen Bessermenschen paßte sowas nicht, logo. Daher: US-Bombenterror!

    Nun müssen Nichtmuslime fliehen, werden grausam ermordet und in Europa bestenfalls bedauert.

    Danke EUSA!
    .

  30. Undine
    12. August 2014 11:09

    Die lokalen Politiker, aber auch die maßgeblichen EU-Politiker und der gegenwärtige KLERUS sind mit absoluter BLINDHEIT geschlagen, was die Zukunft Europas, des einst christlich geprägten Abendlandes, betrifft:

    Sie halten die BRANDBOMBEN, die der ISLAM (bildhaft gesehen!) seit Jahren über das absichtlich UNGESCHÜTZTE Europa abwirft, immer noch für ein harmloses, faszinierendes FEUERWERK.

    Sie können, genauso wenig wie König Belšazar, die wie von Geisterhand an die Wand geschriebenen Worte "MENE MENE TEKEL UPHARSIN" nicht lesen, nicht deuten---aber vermutlich ist es eh schon zu spät......

    • Undine
      12. August 2014 15:30

      Es sollte heißen:

      "Sie können, genauso wenig wie König Belšazar, die wie von Geisterhand an die Wand geschriebenen Worte "MENE MENE TEKEL UPHARSIN" lesen oder deuten---aber vermutlich ist es eh schon zu spät......

    • Ambra
      12. August 2014 22:16

      Undine: ******! Europa ist blind und schwach und ich bin froh, alt zu sein ....

  31. ProConsul
    12. August 2014 10:14

    Darf die Kirche zum Krieg rufen? Nein, das darf sie nicht. Die christlichen Länder und deren Regierungen dürfen es aber und sollten den verfolgten Christen zumindest Schutz und Hilfe anbieten, wenn man sich schon nicht zu einem militärischen Eingreifen entscheiden kann. Leider hat man den Menschen in unserem Land weisgemacht, dass man Religion und Staat trennen muss, was naturgemäß gar nicht geht. Daher glauben diese jetzt, dass sie mit ihrer säkularen Regierungsform den anderen sogar überlegen sind. Zumindest die USA haben bei aller berechtigter Kritik noch soviel Verantwortungsbewußtsein um jetzt die Jesiden und andere Minderheiten zu schützen und ihnen Hilfslieferungen angedeihen zu lassen. Das hat auf jeden Fall auch damit zu tun, dass in den USA der Einfluß gläubiger Christen - insbesonders der Evangelikalen - auf die Regierung sehr stark ist. In der EU und in Österreich ist das nicht so, was die progressiven Kreise freut. Man fühlt sich schon weit fortgeschritten auf der Stufe der Evolution. Die EU-Bürokraten sitzen in Brüssel in einem Haubenrestaurant und suchen den passenden Wein zum nächsten Gang aus, während im Irak und Syrien unschuldige Christen abgeschlachtet werden. Im moralischen Sinn sind die christlichen Länder und Regierungen schuldig, etwas gegen den Massenmord zu tun, sei es auch mit Waffengewalt.

    Schauen Sie sich dieses Video an, es zeigt den österreichischen Parlamentsabgeordneten Michel Reimon in einem Transporthubschrauber, welcher zu den eingeschlossen Jeziden fliegt um Hilfsgüter und alte und kranke Menschen zu retten.
    https://www.youtube.com/watch?v=9IXK7I-6OvU

    Wenn es nach mir ginge, sollte Europa alle Moslems, die sich nicht integrieren wollen und hier nur von Sozialleistungen leben, abschieben und dafür die verfolgten Christen aus dem Nahen Osten aufnehmen.

  32. Wafthrudnir
    12. August 2014 10:05

    Es gab einmal eine Zeit, da vertrat die Kirche ein logisch konsistentes Lehrgebäude, in dem Offenbarung, rationales Denken und sinnliche Erfahrung soweit in Einklang standen, daß die daraus resultierende Lehre im praktischen Leben auch angewandt werden konnte. Die Blüte dieser "rationalen Kirche" war wohl um das Jahr 1200 herum, aber sie wirkte bis zum 2. Vatikanum nach.
    Die damalige Lehre enthielt selbstverständlich auch den Gerechten Krieg gegen Aggressoren, und ein damaliger Papst hätte daher in vollem Einklang mit der Lehre zum Krieg gegen ISIS aufrufen können.
    Leider ist die logische Strenge von damals komplett verloren gegangen, schuld sind wohl vor allem moralischer Relativismus und Pragmatismus, zusammen mit der namenlosen Feigheit der Hirten. Die heutige Lehre fußt wohl noch auf der alten, aber die Kirchenfürsten haben sich mehr oder weniger stillschweigend geeinigt, einfach alles wegzulassen, was lästig sein oder irgendjemanden beleidigen könnte. Und da es genügend einflussreiche Pazifisten, auch militante, gibt, wurde das Konzept des Bellum Iustum einfach entsorgt, ohne sich Gedanken zu machen, wie eine Weltordnung ohne dieses Bestand haben soll.
    In dieser Welt zahlen die arabischen und andere verfolgte Christen die Rechnung für diese intellektuelle Feigheit; in jener Welt hoffentlich die Kirchenfürsten.

    • brechstange
      12. August 2014 11:08

      Machen Sie es sich da nicht gar zu einfach? Sollen immer die anderen machen? Ich denke, diese Dekadenz, Bequemlichkeit ist nicht in der Kirche begründet, sondern in der Gesellschaft.
      Das "Sturmreifschießen" der kath. Kirche in den letzten Jahren war meines Erachtens ganz bewusst gesetzt.

      Wo hört man sonst diese deutlichen Worte? Heute in der Kleinen Zeitung steht am Titelblatt "Schneck aus" oder so ähnlich.

      http://www.kath.net/news/47042

  33. Josef Maierhofer
    12. August 2014 10:00

    Notwehr.

    Wir werden doch noch von Notwehr reden dürfen, das kann ganz sicher auch die katholische Kirche mit Recht tun.

    Der dekadente, wohlstandsverwahrloste westliche 'Selbstvernichter' aber scheint sämtliche Instinkte verloren zu haben, so natürlich auch die in Prunk und Plüsch gehüllten, beweihräucherten, fetten Kardinäle.

    Also gebt ihnen Waffen, damit sie ihr Leben verteidigen können ! Oder helft ihnen dort, wo sie es brauchen. Die Amerikaner tun es mit Drohnen und anderem Luftgerät.

  34. schreyvogel
    12. August 2014 09:34

    Die "Amtskirche" bräuchte sich ja nur zu fragen: Was würde Christus tun?

    Seine Antwort wäre sonnenklar: Bombt diese ungebildeten, dreckigen, mörderischen Leute durch Sonne, Mond und Sterne, damit sie anschließend in der Hölle schmoren.

    Meine Völker, vor allem aber das auserwählte, sollen sich dabei an die Spitze stellen!

    Das ist die Roadmap to Peace, wie sie mir und meinem Vater gefällig ist.

    • Wafthrudnir
      12. August 2014 12:14

      Dummerweise war Christus nie in einer auch nur annähernd vergleichbaren Situation.
      Vielleicht sind Sie ja bibelkundiger als ich, aber mir fallen nur folgende Fälle in seinem Leben ein:
      - Die Steinigung der Ehebrecherin, die zwar gesetzeskonform war, aber von Christus offenbar als unrecht betrachtet wurde. Hier ist er dazwischengegangen und hat die Steinigung beendet. Dies gelang kraft seiner Autorität; was er getan hätte, wenn seine Autorität nicht gereicht hätte, wissen wir nicht.
      - Die Säuberung des Tempels: auch hier stand Christus vor Unrecht, und hier hat er eindeutig zu Gewalt gegriffen, wenn auch nicht zu tödlicher.
      - Schließlich "Ich bin nicht gekommen um Frieden zu senden sondern das Schwert".
      Völlig ungeeignet zum Vergleich ist Christus' Hinnahme seines eigenen Martyriums, denn dort ging es um ihn selbst, nicht wie im Nahen Osten um unbeteiligte Dritte.
      Auch wenn Christus eindeutig Frieden angestrebt hat, so war er doch eindeutig kein Gutmensch. Insofern wäre ich mir nicht so sicher, ob er die von Ihnen in der ersten Zeile gestellte Frage tatsächlich so beantworten würde, wie Sie es erwarten.

    • Historiker (kein Partner)
      14. August 2014 14:27

      @ aufklärung

      Lernen Sie doch bitte erstmal LESBARE Sätze zu formulieren.

      Und "Judenmörder"? Es geht doch hier um Morde an Christen, oder?

  35. Erich Bauer
    12. August 2014 09:23

    Ist die Notwehr ein universelles Recht? Ist die Nothilfe eine universelle Pflicht?

    • simplicissimus
      12. August 2014 09:39

      Ja, beides ist richtig.
      Und beides unterliegt verschwimmenden Grenzen.

    • Erich Bauer
      12. August 2014 09:53

      War die Aufrüstung der "Freiheitskämpfer", z.B. in Syrien, Notwehr oder Nothilfe? Haben die Scharfschützen am Maidan aus Notwehr oder als Nothelfer gehandelt?

    • simplicissimus
      12. August 2014 14:18

      Da sind wir bei den schwimmenden Grenzen.
      Wie man sieht im Leben, vieles was klar scheint hat oft nur in einem eng begrenzten Bereich Gueltigkeit.
      Im Fall der Christen und Jesidi im Irak SCHEINT es unserem Informationsstand nach klar zu sein: Hier ist Notwehr gerechtfertigt und Nothilfe angebracht.
      Aber wie sovieles im Nahen Osten kann das rasch eine Eigendynamik bekommen, die nicht gewuenscht war, da haben Sie recht.
      Ich waere trotzdem dafuer, in diesem Fall gegen IS einzugreifen. Vorausgesetzt, die Berichte sind nicht alle erstunken und erlogen.

    • Erich Bauer
      12. August 2014 15:09

      In beiden von mir angeführten Fällen war, meiner "Informationsbearbeitung" nach, weder Notwehr noch Nothilfe angebracht! Es scheint Kalkül gewesen zu sein... Der "Westen" (die westliche Administration) hat diese "arabischen Fühlingsnarren" hervorgerufen und hervorgelockt. Und er hätte jetzt die verdammte PFLICHT... vor allem die USA! Aber vielleicht läuft eh alles plangemäß...

      Sonderlicher "Applaus" für eine ev. "Übernahme" (findet eh nicht statt) dieser so entstandenen, jetzigen VERPFLICHTUNG wäre trotzdem, aufgrund der emsigen "Vorleistungen", völlig unangebracht. Dergestalteter Lobgesang würde eher schrullenhaft wirken...

    • simplicissimus
      12. August 2014 17:15

      Jein werter Erich.
      Ja, da die Misere sicher auf das Konto der Destabilisierung des Iraks zurueckgeht.
      Nein, da es sich offensichtlich um viele unschuldige Opfer handelt, die fuer die Destabilisierung nicht verantwortlich sind..

      Ich sollte nicht sagen, ich habe lange genug die Bewohner vor der Lawine gewarnt und buddle jetzt den uninformierten Passanten nicht aus, bloss weil der prinzipiell haette wissen koennen, dass vielleicht Lawinengefahr besteht. Da darf man auch in kein Auto einsteigen.

    • Erich Bauer
      13. August 2014 07:39

      Nur um jeglichen Ansatz eines Missverständnisses entgegenzuwirken: Ich bin grundsätzlich und in diesem Fall ganz besonders für robuste Notwehr und robuste Nothilfe... Beim gegenständlichen Thema glaube ich, dass man es einer gesunden Urteilskraft überlassen kann wer die Verantwortung für diese Geschehnisse trägt, und wer sich da am liebsten aus der Verantwortung stehlen möchte...

  36. terbuan
    12. August 2014 09:21

    Wir brauchen einen neuen Jesus, der die Geldfälscher und Kriegstreiber aus dem Tempel wirft!
    „Steht nicht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker‘? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!“ (Mk 11,17)

  37. Politicus1
    12. August 2014 08:54

    wie war das in Jugoslawien?
    Da waren die USA und die NATO den muslimischen Bosniern und den Kosovaren rasch mit massiven Militäreinsätzen - bis hin zu Bombardements von Belgrad - zu Hilfe geeilt.

    Warum schaut die Staatengemeinschaft dem gezielten Völkermord an tausenden Christen im Irak zu? Weil man nicht absieht, wer letztlich in Bagdad die Herrschaft haben wird? Weil ein Tropfen irakischen Öls wertvoller ist als Christenblut?

  38. Gerhard Pascher
    12. August 2014 07:29

    Die christlichen Kirchen befanden sich schon immer im Dilemma bei einer erzwungenen Kriegsführung, welche der Verteidigung diente. Denn mit dem Neuen Testament durch Christus wurde das alte jüdische Tora-Gebot der Talionsformel „Auge für Auge …“ eigentlich aufgehoben. So empfiehlt Jesus in der Bergpredigt u.a.: „Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, so halte ihm auch die andere hin“. Dazu muss man aber wissen, dass man bei genauer Übersetzung auch die „blumenreiche Sprache“ des Orients kennen muss. So hatte man zum Zuschlagen auf die linke Wange vorzugweise auch die linke Hand verwendet, welche nach jüdischer Tradition andere Aufgaben hatte, folgedessen eigentlich ungeeignet war. Ich sehe daraus keine Aufforderung zur Kapitulation und daher gibt es auch in der modernen Rechtsprechung die Strafe als Sühne und Vergeltung. Allerdings sollten Schlichtung, Meditation und Versöhnung zuerst den Vorrang haben.

    Der oft zitierte Schlachtruf „Gott mit uns“, wie er nach dem Römischen und Byzantinischen Reich zuerst vom Deutschen Orden und späten vom preußischen Königshaus übernommen wurde, hatte aber keine „Garantiefunktion“, dass alle Kriege gewonnen werden. Siehe auch die Inschrift am Leipziger Völkerschlachtdenkmal oder an den sog. Koppelschlössern der Soldaten der Wehrmacht im 2. Weltkrieg.

    Wenn also „Gefahr in Verzug“ ist, dann muss rasch gehandelt werden, denn bei einer „Verzögerung“ (es heißt ja im Lateinischen: periculum in mora) tritt weiterer Schaden ein und Beweismittel für eine spätere rechtsstaatliche Aufklärung werden beseitigt. Daher ist der US-Drohneneinsatz zum Schutz der verfolgten Menschen im Irak zu begrüßen, während andere Weltmächte (Russland, China) und besonders die EU wegschauen, denn letztere ist ja mit anderen Dingen beschäftigt!! Es ist doch eine Christenpflicht, anderen Menschen in Notlage zu helfen, dies sollten auch die Führungen der katholischen und evangelischen Glaubensgemeinschaft wissen.

    Wer im Islam die Anweisungen des Koran und der Hadithen völlig befolgt (was die extremen „Gotteskämpfer“ ja jetzt schon tun), dann handelt es sich nicht mehr um eine Religion im ursprünglich Sinn, vielmehr wollen diese Leute über den ganzen Menschen herrschen und einen weltweiten Gottesstaat einrichten. Die Gefahr besteht aber, dass auch andere „gemäßigte“ Gläubige von der kirchlichen Obrigkeit zu solchen Kampfhandlungen aufgefordert und diese dann auch befolgen werden. Da es aber im Islam auch sehr unterschiedliche Richtungen gibt, werden sich extremistische Gruppen bald gegenseitig bekämpfen.

    • Gerhard Pascher
      14. August 2014 09:49

      aufklärung:
      Bitte um Aufklärung, was mit den bruchstückhaften Sätzen gemeint ist. Vermutlich sind wir beide ohnehin einer Meinung.
      Natürlich hat Mohammed seine Gläubiger nicht mit "extrem" bezeichnet. Tatsache ist aber, dass der Koran von allen die bedingungslose Umsetzung aller dort geschriebenen Gebote verlangt, was derzeit aber nur die "extremen" Mohammedaner wirklich tun. Dazu gehört u.a. auch der Zwang zur Konvertierung Andersgläubiger - wenn aber dies nicht freiwillig geschieht, dann eben deren Vernichtung.

  39. brechstange
    12. August 2014 06:50

    Katholischer Erzbischof, zuständig für die Weltkirche in der deutschen Bischofskonferenz sagt, ein militärischer Einsatz durch die USA ist verantwortbar.

    http://www.kath.net/news/47042

  40. brechstange
    12. August 2014 06:38

    Aus dem Vatikan

    Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen
    "Tausende Menschen, darunter viele Christen, wurden brutal aus ihren Häusern verjagt; Kinder sind an Hunger und Durst während der Flucht gestorben; Frauen wurden entführt; Gewalt jeder Art, Zerstörung religiöser, historischer und kultureller Güter. All das beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen! Man macht nicht Krieg im Namen Gottes", so Papst Franziskus.

    Zugleich dankte Franziskus allen jenen, die den Bedrängten, Hilfe zukommen lassen. Er vertraue, so der Papst "auf eine wirksame politische Lösung auf internationaler und lokaler Ebene", die im Irak die aktuellen "Verbrechen" beende und das Recht wiederherstelle. Zum Zeichen seiner Nähe habe er Kardinal Fernando Filoni zu seinem Persönlichen Gesandten im Irak ernannt.

    .........

    Papst startet Twitter-Offensive zum Irak

    Nicht nur beim Angelusgebet, auch über seinen Twitterkanal ruft Papst Franziskus zu Gebet für und Solidarität mit den verfolgten Menschen im Irak auf - seit Samstag sogar mehrmals täglich. "Die Menschen, die im Irak ihrer Häuser beraubt wurden, brauchen uns. Beten wir und bieten wir, wo möglich, konkrete Hilfe an", heißt es in einer Kurzbotschaft von diesem Sonntagmorgen.

    Am Nachmittag twitterte Franziskus: "Die Nachrichten aus dem Irak tun uns weh. Herr, lehre uns mit unseren Brüdern und Schwestern, die leiden, solidarisch zu leben."

    Am Sonntagabend: "Ein Aufruf an alle Familien: Erinnert euch in einem Augenblick des Gebets, wie viele im Irak gezwungen sind, ihre Häuser aufzugeben."

    Bereits am Samstag hatte der Papst fünf Twitter-Botschaften den Menschen im Irak gewidmet. Noch nie zuvor hat der Papst so viele Kurznachrichten an einem Tag abgesetzt.

    erstellt von: Radio Vatikan (10.8.2014)

    Franziskus dankt denen, die "wirksame Hilfe leisten" und fordert "konkrete" Hilfe ein. Für mich heißt das, dass die Wahl der Hilfen von Seite der kath. Kirche offengelassen wird. Er hat militärische nicht ausgeschlossen, er erinnert auch an das Unrecht von Vertreibungen und mahnt Taten ein. Die Waffe der Kirche ist mangels Armee nun mal das Gebet und das Aufrütteln der Menschen durch das Gebet. Es mangelt eher an der westlichen Gesellschaft, die in dekadenter Weise ihre Ruhe haben will. Hauptsache, der Tisch ist gedeckt.

    • Freak77
      12. August 2014 09:07

      Ich möchte hier den Papst in Rom und seine Kardinäle, die ja aus kirchlicher Sicht seine Sprachrohre sind verteidigen:

      Wenn man das ganze Neue Testament durchliest so hat Jesus-Christus nirgends über militärischen Einsatz oder über Selbstverteidigung mit Waffen gesprochen.

      Das ist etwas was im Christentum (in der christlichen Lehre) ganz einfach fehlt! Man kann das bedauern oder auch nicht. Der Papst überschreitet seine Kompetenzen und seine Grenzen wenn er in irgendeiner Weise über Waffen redet. Der Papst ist auch Staatsoberhaupt und muss daher diplomatisch reden & auftreten. Wenn der Papst anders reden würde, würde er sich angreifbar machen.

      Der Papst könnte aber hinter den Kulissen jemanden mit dieser Frage delegieren: Einen "Syrien&Irak-Beauftragten", einen vatikanischen Diplomaten zum Beispiel mit einer verdeckten Mission.

      Die Reden und Lehren von Jesus Christus, sowie Petrus, Paulus und anderer im N.T. beziehen sich auf andere Themen - die Frage der Selbstverteidigung mitttels Waffen bleibt offen.

      Das heißt also dass diese Frage außerkirchlich & außerbiblisch zu beantworten ist.

      Und dafür sind nicht unmittelbar kirchliche Würdenträger, Päpste, Kardinäle, Bischöfe usw. zuständig sondern:

      Politiker die genügend Mut & Instinkt, Fundament, Geschichtsverständnis, und Einsicht haben. Beziehungsweise Politiker die selber praktizierende Christen sind. Solche Politiker zum Beispeil die im Sept. 1939 in Polen, Frankreich und England zu den Waffen gegriffen haben um der Bündnisverpflichtung gegenüber dem von Hitler überfallenen Polen nach zu kommen.

      Syrien und Irak sind heute zerfallene, verwüstete Staaten wo ganze Volksgruppen aktut in Gefahr sind.

      Es geht da darum einen Völkermord (Genozid) zu verhindern. Völker die seit Jahrhunderten bzw. seit Jahrtausenden dort lebten könnten ausradiert werden.

      Also was und wer gefragt sind: Politiker die ein entsprechendes Fundament haben - die können entscheiden ob dort gekämpft wird bzw. Waffen an die Kurden & Christen & Jesiden (= das sind ja ethn. Kurden) zur Selbstverteidigung geliefert werden.

      Apropos Politiker - ein Lob für den grünen EU-Abg. Michel Reimon der immer wieder im ORF-Radio bzw. im Internet Lageberichte direkt aus dem Irak liefert:

      http://www.stern.de/politik/ausland/michel-reimon-im-irak-eu-abgeordneter-als-reporter-in-is-hochburg-2130294.html

      Vielen Dank Herr Reimon, dass Sie und viele andere direkt von der Front berichten: Die Weltöffentlichkeit muss die ganze Wahrheit erfahren was dort passiert: Die ganze Wahrheit muss ans Licht kommen.

    • brechstange
      12. August 2014 09:41

      freak77
      Sehe ich auch so.

  41. simplicissimus
    12. August 2014 06:26

    Darf die Kirche zum Krieg rufen?
    Das kann ich nicht beantworten, da sollte man die Bibel bemühen.
    Die ja leider auch kein Originaldokument mehr ist.
    Aber das ist nebensächlich.

    Ich würde jedoch selbstverständlich aus weltlichen Gruenden zum Krieg rufen.
    Hier haette die NATO einmal vielleicht kein lohnendes, aber zumindest ein berechtigtes Betätigungsfeld. Eigentlich wäre es auch eine Sofortaufgabe der UNO.

    Die "westlichen" Kirchen jedoch gehen an ihrer weichgespülten Jämmerlichkeit zugrunde. Da braucht es gar keinen IS mehr.

    • simplicissimus
      12. August 2014 07:15

      PS: Und selbstverständlich sollte Österreich im Rahmen einer internationalen Operation ein Batallion entsenden. Würde dem Bundesheer nur guttun.
      Finanziert kann das werden durch Streichung zahlloser unnötiger Subventionen und Förderungen.

    • Eco
      12. August 2014 18:59

      @ simplicissimus

      Ja, es gibt einen bellum iustum. Der Krieg ist per se nicht schlecht, er muss jedoch die ultima ratio sein.
      Mit der IS kann man nicht verhandeln, es gibt keine diplomatische Lösung, deshalb sind UNO, NATO und alle westlichen Staaten zu einer Allianz gegen die IS gerufen.

    • Seibold (kein Partner)
      13. August 2014 19:28

      Der römisch-katholische Glaube ist keine "Buchreligion"! Wenn von Christus bezüglich militärischer Verteidigung nichts in der katholischen Bibel steht, heisst das noch lange nichts.
      Es ist die mündliche Tradition ebenso wichtig wie das AT und das NT.
      Sollte die Teilnahme an kriegerischen Handlungen für einen römisch-katholischen Soldaten nicht erlaubt sein, läge ich mein Offizierspatent sofort zurück.

  42. Cotopaxi
    12. August 2014 06:24

    Der Christenheit des dekadenten Westens fehlt eine weitsichtige und entschlossene politische Führerfigur wie es Putin ist.
    Die potentiellen Köpfeabschneider, Frauenbeschneider und Menschenschlächter haben sein Staatsgebiet offensichtlich verlassen und morden jetzt unter der Fahne des Kalifat des IS und/oder lassen es sich im Westen durch die von den Dhimmis finanzierten Sozialsysteme gutgehen. ;-)

    • Riese35
      12. August 2014 10:24

      ***************************!

      Den Teufel mit Beelzebub austreiben zu wollen, wird nicht gelingen. Hätten sich die USA nicht in Syrien eingemischt und hätte man die weise Politik Rußlands unterstützt und Assad gefestigt, wäre uns allen viel erspart geblieben.

      Es ist traurig aber wahr: der Islam ist nur deshalb in Europa und auf der ganzen Welt im Vormarsch, weil der Westen (USA, GB) lieber die muslimische Türkei als das christliche Rußland unterstützt. Die innere Zerissenheit zwischen West- und Ostrom war schon vor Jahrhunderten der Sargnagel, den sich die Muslime zu Nutzen machten. Heute ist es mit dem Rußland-Bashing gewisser Kreise hier bei uns nicht anders. Wir sägen damit den Ast ab, auf dem wir sitzen. Ein starkes, gefestigtes Europa kann es nur mit Rußland geben, und Rußland unter Putin entwickelt sich immer mehr zur (leider alleinigen) Schutzmacht der Christenheit.

      Auf die "Unterstützung" der USA verzichte ich gerne. Ein paar Bombenangriffe aus sicherer Entfernung aus der Luft werden das Blatt nicht wenden, sind reine Propagandashow und dienen nur der Beruhigung des eigenen, ungebildeten Gewissens. Woimmer heute die USA ihre Hände im Spiel haben, herrscht nachher Chaos. Die USA sind nicht die Lösung des Problems, sondern dessen Ursache. Die dschihadistischen, muslimischen Bewegungen sind alle erst durch die "kulturell feinfühlige" Unterstützung der USA groß geworden. Das war in Afghanistan nicht anders als im Irak, in Libyen oder in Syrien.

      Wie viele Fremdsprachen spricht Putin? Die russische Führung? Die russischen Diplomaten? Und wieviele Fremdsprachen sprechen die amerikanischen Präsidenten, Regierungsmitglieder und Diplomaten? Wer von beiden kann sich z.B. mit Angela Merkel ohne Dolmetsch verständigen? Während Rußland ein altes Kulturland ist, sind die USA der wilde Westen geblieben.

    • Undine
      12. August 2014 10:46

      @Cotopaxi
      @Riese35

      **********************+!

    • simplicissimus
      12. August 2014 21:44

      Cotopaxi, Riese, da möchte ich nicht unbedingt widersprechen.

    • Wyatt
      12. August 2014 22:00

      @Cotopaxi
      @Riese35
      **********************+!

  43. brechstange
    12. August 2014 06:23

    Die Amerikaner setzen wenigstens Taten, werfen Lebensmittel für die Vertriebenen ab, während ein Trittin zB die Taten der Hamas rechtfertigt. Echt hart, diese Rechtfertigungen, dafür gebühre ihm "Schmerzensgeld".

  44. Markus Theiner
    12. August 2014 05:59

    Der Islam hat seinerzeit das römisch-christliche Vordere Asien und Nordafrika militärisch erobert. Während der Islam jeden Krieger in diesem Kampf pauschal zum Märthyrer erklärt und ihm ewiges Heil versprochen hat wurde im Westen von Seiten der Kirche solche Versprechungen verweigert, weil man nicht göttliche Urteile vorwegnehmen wollte. Mit dem Effekt, dass die Motivation der christlichen Soldaten eine andere war als die der Muslime.
    Erst viel später haben sich die Päpste entschlossen heilige Kriege auszurufen. Wobei diese Kriege im Gegensatz zum islamischen Jihad keineswegs ein unbeschränkter Freibrief waren, sondern jeweils zeitlich beschränkt und nur für konkrete Ziele - nämlich die Rückeroberung der verlorenen Gebiete und die Schwächung des Islam, der ja immer noch auf militärischem Expansionskurs war.
    Trotzdem werden die Kreuzzüge heute viel kritischer gesehen als die islamische Expansion. Gräultaten der Kreuzfahrer (die es natürlich gab) werden unreflektiert der Kirche angerechnet, Gräultaten der Moslems eher ignoriert und durch ein romantisch verklärtes Bild eines toleranten, ritterlichen Islam ersetzt.

    Das Wort Kreuzzug ist so negativ besetzt wie kaum ein anders. Man tut sich dementsprechend schwer "bewaffnete Solidarität" mit anderen Christen zu zeigen, weil das halt doch sehr an Kreuzzüge erinnert.

    • simplicissimus
      12. August 2014 06:33

      Darüber sollte sich ein starker Kirchenfürst hinwegsetzen..
      Eva wird heute hochgejubelt, obwohl sie Adam den Apfel gereicht hat.
      Vergangenes Unrecht rechtfertigt heutiges Wegschauen nicht.
      Oder leiden die heutigen Moslems an Selbstzerfleischung und Fremdschämen für die Besetzung Spaniens und später Griechenlands und des Balkan?

  45. 57er




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