Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Bürgerrechte nach Wiener Art

Es ist zum Lachen: Das Wiener Rathaus lässt die Bürger mitbestimmen – aber nur über eine völlig nebensächliche Frage. Hundert Mal wichtigere Dinge werden den Bürgern nicht zur Entscheidung vorgelegt.

Freilich sind – trotz eines gewaltigen finanziellen Aufwands der Rathausherren – die Wiener klüger als Rotgrün. Sie sind an der einzigen ihnen zur Entscheidung vorgelegten Frage völlig desinteressiert. Zu Recht. Denn ob die U5 auf den Plänen und Anzeigern künftig türkis oder rosa erscheinen wird, ist den Menschen wirklich schnurzegal. So durchschaubare Ablenkungsmanöver ziehen nur noch bei den allerbravsten Parteigenossen.

Die Wiener Bürger werden aber zu ihrem Zorn viel Wichtigeres nicht gefragt.

  • Sie werden nicht gefragt, um gleich mit der U5 anzufangen, ob eine aus einer einzigen neuen Station(!) bestehende Linie irgendeinen Sinn hat. Ob diese U5 nicht unbedingt zur Verbindungsbahn oder zur U3 gehen müsste (wo dann auch Park-and-Ride-Häuser gebaut werden können, die im Alten AKH nirgendwo gebaut werden können). In anderen Fragen schmeißt das Rathaus ja hinten und vorne das Steuergeld hinaus.
  • Sie werden auch nicht gefragt, ob eine andere U-Bahn nicht endlich direkt zum neuen Hauptbahnhof gehen soll. Dieser soll ja absurderweise neuerlich deutlich umfahren werden. Ich kann's ja nicht glauben, aber Eingeweihte nennen einen Grund für die Umfahrung des wichtigsten Bahnhofs Österreichs: Er war unter der schwarz-blauen Regierung beschlossen worden und wird deshalb vom Rathaus ignoriert.
  • Sie werden nicht gefragt, ob sie noch länger die von den Grünen ausgehende Sabotage des geplanten Autobahnringes hinnehmen, während die Tangente ja immer öfter kollabiert.
  • Sie werden nicht gefragt, ob sie einverstanden sind, dass mit ihrem Geld die Beamten des Rathauses weit fürstlicher entlohnt werden als Bundesbeamte.
  • Sie werden über die gigantischen Zeitungsbestechungen, die aus rein parteipolitischen Motiven erfolgen, nicht gefragt.
  • Sie werden nicht gefragt, wenn neben dem Konzerthaus ein Wien entstellendes Hochhaus gebaut werden soll.
  • Sie werden nicht danach gefragt, ob es endlich auch in Wien möglich sein soll, an Sonntagen ein Geschäft aufzusperren. Oder ob sie sich weiterhin stundenlang an Bahnhofs-Märkten drängen müssen, weil diese als einzige in der Tourismusstadt offen haben dürfen. Noch provozierender ist derzeit übrigens, dass die Sonntagsöffnung während des Song-Contestes an ein oder zwei Sonntagen plötzlich erlaubt sein soll. Es ist ja auch sonst in vielen Phasen jedes Wiener Hotelbett verkauft; es gibt also keinerlei Grund, nur die Anhänger der Schlager-Wettsingerei bevorzugt zu behandeln.
  • Sie sind auch nicht über die von ganz Wien benutzte Mariahilfer Straße befragt worden (nur die unmittelbar angrenzenden Stadtbewohner).

Noch hunderte spannende Fragen wüsste der Wiener, wo er seine Meinung klar und deutlich sagen würde. Über die er aber nicht abstimmen darf. Nur Rosa oder Türkis hat ihn nach Meinung des Rathausgewaltigen zu beschäftigen. Danke für die Intelligenz-Zumutung.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 10:15

    O/T: Platter, Zangerl und Pühringer ist ein Blattschuss gelungen: Spindelegger ist erlegt.

    Das wichtigste Kriterium, um ÖVP-Landespolitiker werden zu können, scheint stark ausgeprägte Illoyalität zum Bundespartei-Obmann zu sein. Davon haben sie überreichlich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 09:10

    Spindelegger ist zurück getreten. Wahrscheinlich hat er eingesehen, dass der Karren so oder so nicht mehr aus dem Dreck zu ziehen ist...

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 08:38

    Heute wieder in den Zeitungen: Ein Inserat der WIEN HOLDING: Halbseitig wird beworben, dass diese Leistungen für die Wiener erbringt. Na, vielleicht ist's doch gut, dass man das erfährt...

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 11:11

    Diese Variation, den Untergang einer einst großen Partei zu beschleunigen kennen die roten Genossen NICHT: Diese ausgeprägte Illoyalität innerhalb der ÖVP ist ja geradezu rekordverdächtig; während die SOZIS sich jede öffentliche Kritik an ihrem mehr als dürftigen Kanzlerdarsteller Faymann verkneifen, meint in der ÖVP jeder, das Maul aufreißen zu müssen.

    Diesmal ist der Zeitpunkt des Absägens eines ÖVP- Vizekanzlers besonders ungünstig, weil doch in Vorarlberg in Kürze gewählt wird. Der schwarze Kandidat kann nun wütend zusehen, wie seine Felle davonschwimmen.
    Die ÖVP ist wirklich nicht mehr zu retten; sie stellt sich regelmäßig selber ein Bein.....

  5. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 12:46

    Zum Thema:

    Die logische Farbe für die U5 wäre natürlich BLAU, aber das wird im ROTEN Wien niemals zugelassen und deshalb müssen wir uns mit türkis und rosa herumschlagen. ;-)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 11:31

    Gestern hatte ich noch den Rücktritt der Regierung nach dem Beispiel Frankreichs verlangt.
    Heute ist Spindelegger zurückgetreten (worden), ich ziehe respektvoll meinen Hut!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2014 09:40

    Das, was den Wienern von Rot/Grün zugemutet wird, ist schlicht und einfach eine Verspottung der Bürger.

    Dass Links mit Demokratie aber rein schon gar nichts zu tun hat, das verspüren alle längst, aber allzu viele wählen diese 'Pseudodespoten' immer wieder in diese Positionen, wo sie ihr Unheil anrichten dürfen.

    Ich halte diese Wiener Regierung seit Jahrzehnten für den größten Negativposten Wiens, der Wien noch in den Ruin stürzen wird, noch geht es mit explosionsartig steigenden Schulden auf Kosten der ordentlichen Wiener, die wahren Absichten der 'Machthaberer' zu vertuschen und zu verschleiern.

    Klingt nach: 'Kusch Bubi, kriegst a Wursthaut !'

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2014 17:11

    Das fängt ja schon damit an, dass es schon lange keine Wahlen mehr gäbe, wenn das Volk damit etwas verändern könnte. Aber immerhin dürfen wir bestimmen, vom wem wir verarscht und ausgenommen werden.

    Sowas bahnbrechendes wie Zwentendorf wird das Volk sicher nicht mehr abstimmen dürfen. Das, worüber wir noch abstimmen können, hat vielleicht noch die Wichtigkeit des Ankaufs von 2- oder 3-lagigem Klopapier.


alle Kommentare

  1. Johnelle (kein Partner)
  2. Eli (kein Partner)
  3. Blauer (kein Partner)
  4. Fatii (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:15

    Exeelmrty helpful article, please write more.

  5. Ijaz (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:18

    I have been contacted by Greenges Stewart Newman and a Mr Harrison and have sent them paerps relating to fraud by Selling Time and DDE, on the understanding that there would be no upfront payment. Now they tell me I have cast-iron case to recover money, and they require a3850 to translate my paerps into Spanish for the Courts. I have refused them three or four times but they keep coming back. I have no intention of paying any money, but I thought you might like to know that theyre still hard at work.Chris

  6. Cathleen (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:00

    Read Full Report [...]This is the right site for anybody who hopes to uasredtnnd this topic. You uasredtnnd so much its almost tough to argue with you (not that I actually would want toe280a6HaHa). You definitely put a new spin on a subject that has been written about for y

  7. Nathalya (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:40

    Just saying hello Wow! This could be one paurictlar of the most beneficial blogs We have ever arrive across on this subject. Actually Excellent. I am also an expert in this topic so I can understand your hard work .2004

  8. AppolloniO (kein Partner)
    28. August 2014 12:10

    Herr Unterberger,
    genau diese nicht abgefragten Fragen sind es warum Rot/Grün in Wien nie wieder über 50% erreichen dürfen.

    Aber leider ist der Großteil der Wähler zu einfältig in der Denkungsweise um diese Unpolitik zu durchschauen und freut sich über die Farbwahl einer U-Linie abstimmen zu dürfen.

    Und das schlimmste daran: die ÖVP Wien kümmert lethargisch vor sich hin und träumt an der Seite der Sozis an den Futtertöpfen mitnaschen zu dürfen, anstatt nur ein Ziel auszugeben: "wir wollen die jetzt Regierenden in die Wüste jagen".

  9. DailyMirror (kein Partner)
    28. August 2014 09:21

    Wieder einmal perfekt recherchiert, Herr Unterberger.
    Die U5 bekommt die neuen Stationen: Frankhplatz, Arne-Carlsson-Park, Elterleinplatz. Das sind exakt, Moment: eins, zwei, drei... ja, exakt: eine einzige neue Station, Sie haben selbstverständlich völlig Recht.

    Und natürlich fährt auch keine einzige U-Bahn zum Hauptbahnhof. Die U1-Station namens "Hauptbahnhof" ist bestimmt nur eine Halluzination.

    • öffinutzer (kein Partner)
      29. August 2014 09:07

      Sie sind wirklich nur ein "Daily Mirror". Aber bei aller Polemik wäre eine, zumindest kleine Recherche, sinnvoll und vielleicht können auch Sie eine objektive Sichtweise zu erlangen.
      Fakt 1: Von der U1 Station zum HBH sind 500m Fußweg einzuplanen, lt. ÖBB mit ca. 10` veranschlagt. Viel Glück wenn Sie unnötigerweise vielleicht auch Gepäck mitführen. Soweit zu der von Ihnen erwähnten Direktanbindung. Funktioniert z.Z. nur in Meidling und WBH.
      Fakt2: Für die U5 soll der Spatenstich 2018/2019 erfolgen und vorerst nur eine Verbindung Rathaus-Altes AKH eingerichtet werden. Wenn Geld vorhanden sein sollte wird ein weiterer Ausbau - mit den von Ihnen erwähnten Stationen - eventuell bis 2024 möglich sein.
      Listigerweise sind Zeitpläne für Baubeginn und Fertigstellung in allen Stadt Wien Ankündigen nicht zu finden. Allerdings strotzen diese vor Selbstbeweihräucherung.

      Ein guter Rat: nur wenn man wirklich was zu sagen hat und nicht nur polemisch kläfft, soll man seine Meinung öffentlich kundtun (durchaus auch konträr). Es sei denn, die Selbstüberschätzung schlägt Versand.

  10. peter789 (kein Partner)
    27. August 2014 19:54

    Sonnatgsöffnung:
    Wer's nicht schafft, seine Sachen in 6 Tagen zu besorgen, ist einfach zu blöd, für solche Leute muss man nicht die armen Angestellten am Sonntag ins Geschäft stellen lassen.

    • ignaz (kein Partner)
      28. August 2014 13:53

      Ich kann mich ja sogar an eine Zeit erinner in der es einen langen Einkaufssamstag gab. Da waren die Läden sogar nur einen Samstag im Monat bis 17 Uhr offen. Sonst war ab 12 Uhr oder spätestens 14 Uhr alles dicht. Und ja, die zeitungen überschlugen sich mit Berichten über elendiglich zugrunde gegangenen Menschen, die über das Wochenende verhungert sind, weils nichts mehr zu kaufen gab.
      Die Sonntagsöffnung is doch auch nur noch eine weitere Methode um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen (sowohl den Käufern, als auch den Verkäufern bzw. deren Angestellten).
      Es ist so zum Kotzen, dass der Mensch erst nach der Wirtschaft kommt und nicht umgekehrt.
      Nur um eines klarzustellen: die Politik der Gewerkschaften ist ebenso fehlorientiert, weil sie sich nicht um die Menschen und die Bedürfnisse der Marktwirtschaft kümmert, sondern nur in die eigene Tasche arbeitet

  11. Knut (kein Partner)
    27. August 2014 17:11

    Das fängt ja schon damit an, dass es schon lange keine Wahlen mehr gäbe, wenn das Volk damit etwas verändern könnte. Aber immerhin dürfen wir bestimmen, vom wem wir verarscht und ausgenommen werden.

    Sowas bahnbrechendes wie Zwentendorf wird das Volk sicher nicht mehr abstimmen dürfen. Das, worüber wir noch abstimmen können, hat vielleicht noch die Wichtigkeit des Ankaufs von 2- oder 3-lagigem Klopapier.

  12. Rotes Schild (kein Partner)
    27. August 2014 15:11

    Was ist mit dem "Bürgerrecht" auf einen End-Sieg der faschistischen Junta in Kiew, auf den der größte Blogger aller Zeiten seine "Partner" eingeschworen hat?

  13. Torres (kein Partner)
    27. August 2014 14:44

    Wobei zur Befragung über die Mariahilferstraße (zu der die dort ansässigen Geschäftsleute gar nicht zugelassen waren - ein "Musterbeispiel" für bevölkerungsnahe Demokratie) noch zu sagen wäre, dass zwar nur die Anrainer befragt wurden, zahlen müssen den Unsinn allerdings alle Wiener - ohne dass man sie gefragt hätte.

  14. Isabella (kein Partner)
    27. August 2014 14:22

    Moskau schickt Wasser - Medikamente - Lebensmittel - Decken - Hilfsmittel in die Ukraine - und Merkel schickt die Nato - Panzer - Waffen - und sichert nochmals
    2.2 Milliarden für die Armee in das krisengeschüttelte Land .....
    http://german.ruvr.ru/2014_08_27/Moskau-schickt-Wasser-Kiew-neue-Waffen-8210/

  15. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    27. August 2014 14:13

    So durchschaubare Ablenkungsmanöver ziehen nur noch bei den allerbravsten Parteigenossen...

    Hier irrt der Kommentator. Ich habe vor Jahren einmal einen Schuldirektor gefragt, ob das nicht lästig sein, ein Elternverein, mit so viel klugen Leuten.

    Er sagte, gar nicht. Die fragst du zu Schulbeginn, wie oft der Rasen gemäht oder in welcher Farbe das Schultor gestrichen werden soll, und sie sind ein Jahr lang beschäftigt.

  16. Peter Pan
    26. August 2014 12:46

    Zum Thema:

    Die logische Farbe für die U5 wäre natürlich BLAU, aber das wird im ROTEN Wien niemals zugelassen und deshalb müssen wir uns mit türkis und rosa herumschlagen. ;-)

  17. Wertkonservativer
    26. August 2014 11:53

    Spindelegger-Rücktritt:

    Na, ja: was soll ich als alter Volksparteiler dazu schon sagen?

    Alles schon dagewesen: die bürgerliche Politkrankheit ist wieder einmal ausgebrochen!
    Spindelegger hat weiterhin meine Sympathie: ein ehrlicher und geradliniger Mann!

    Abschließend ein weiterer Spruch: die Hoffnung stirbt zuletzt!
    Jetzt hoffe ich auf die Jugend (Sie wissen schon, wen ich meine!?)

    Ich bin und bleibe halt ein "Schwarzer": egal, wer oder was kommt!

    (mail to: gerhard@michler.at

    • Freak77
      26. August 2014 12:04

      Werter Wertkonservativer!

      Dass Sie ein Volksparteiler sind habe ich irgenwie geahnt und zwischen den Zeilen Ihrer Beiträge immer wieder zu vermeinen geglaubt.

      Jetzt habe Sie es explizit schwarz auf weiß (bzw. weiß auf schwarz) geschrieben.

    • Lieber Augustin
      26. August 2014 13:06

      Freak77:
      Er hat seine ÖVP-Neigung halt immer geschickt hinter großen Lyrik-Mengen versteckt.

    • Wertkonservativer
      26. August 2014 14:04

      Also bitte:

      wenn hier in diesem Blog wirklich einer FÜR die Volkspartei gesprochen hat, dann war's wahrlich ich, der Wertkonservative!
      Das werden wohl sogar meine ärgsten "Widersacher" hier bestätigen müssen.

      So viele "Flaschen", wie ich sie in diesem Blog seit fast vier Jahren von vielen lieben Blog-"Freunden" bekommen habe, gehen auf keine Kuhhaut!
      Versteckt habe ich da wahrlich gar nichts, @ (Lieber) Augustin!
      Und wer für Lyrik nichts übrig hat, der versäumt viel Schönes!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      27. August 2014 14:16

      die Hoffnung stirbt zuletzt?

      Wie wahr. Leider denkt keine nach, was diese Wahrheit aussagt, nämlich, dass die Hoffenden vorher gestorben sind. Die Hoffnung ist die letzte Zuflucht der Gescheiterten, sie bewegt gar nichts.

  18. terbuan
    26. August 2014 11:31

    Gestern hatte ich noch den Rücktritt der Regierung nach dem Beispiel Frankreichs verlangt.
    Heute ist Spindelegger zurückgetreten (worden), ich ziehe respektvoll meinen Hut!

    • DB (kein Partner)
      27. August 2014 14:18

      Der hat sich doch glatt an Ihre Aufforderung gehalten, der Spindi! ;o) Gehn'S bitte: könnten'S das nicht auch mit dem Faymann machen?

  19. Undine
    26. August 2014 11:11

    Diese Variation, den Untergang einer einst großen Partei zu beschleunigen kennen die roten Genossen NICHT: Diese ausgeprägte Illoyalität innerhalb der ÖVP ist ja geradezu rekordverdächtig; während die SOZIS sich jede öffentliche Kritik an ihrem mehr als dürftigen Kanzlerdarsteller Faymann verkneifen, meint in der ÖVP jeder, das Maul aufreißen zu müssen.

    Diesmal ist der Zeitpunkt des Absägens eines ÖVP- Vizekanzlers besonders ungünstig, weil doch in Vorarlberg in Kürze gewählt wird. Der schwarze Kandidat kann nun wütend zusehen, wie seine Felle davonschwimmen.
    Die ÖVP ist wirklich nicht mehr zu retten; sie stellt sich regelmäßig selber ein Bein.....

    • Gandalf
      26. August 2014 11:34

      @ Undine:
      Für das unvermeidliche Desaster in Vorarlberg darf man m. E. Dr. Spindelegger die geringste oder, besser, keinerlei Mitverantwortung anlasten: Da wird schon der linke, linkische und ideologisch völlig verbl..endete Landeshauprmann selbst die volle Verantwortung übernehmen müssen: was hätte denn die Bundespartei dazu beitragen können, dass dieser seltsame Herr Wallner in Vorarlberg nicht seine verdienten Prügel kriegt?

    • Undine
      26. August 2014 11:55

      @Gandalf

      Nein, nein, die Schuld an einem wahrscheinlichen Vorarlberger Desaster laste ich nicht Spindelegger an, sondern denen, deren überflüssige Wortmeldungen diesen Rücktritt heraufbeschworen haben!

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2014 18:15

      Mit Schüssel an der Spitze wäre inzwischen nicht nur die Partei erneuert, sondern
      ganz Österreich !

    • DB (kein Partner)
      27. August 2014 14:22

      @machmuss verschiebnix:

      *seufz* Ja, wie komplett anders würde Österreich heute dastehen!

  20. schreyvogel
    26. August 2014 10:15

    O/T: Platter, Zangerl und Pühringer ist ein Blattschuss gelungen: Spindelegger ist erlegt.

    Das wichtigste Kriterium, um ÖVP-Landespolitiker werden zu können, scheint stark ausgeprägte Illoyalität zum Bundespartei-Obmann zu sein. Davon haben sie überreichlich.

  21. Anonymer Feigling
    26. August 2014 09:48

    Rosa oder türkis?

    Ist das ein Kniefall des Alkoholikers vor den Schwuchteln und den lieben Freunden aus dem anatolischen Bergland?

    Mut hätte er zeigen können, ließe er auch Braun zur Auswahl zu.
    :-)

    (Ist die Farbe für die U6 ein schmutziges Orange oder schon ein Braun?)

    • Gandalf
      26. August 2014 11:39

      Die Farbe der U6 ist - ihrem Charakter als Linie mit der höchsten Gewalttätigkeit und dem geringsten Inländeranteil unter den Fahrgästen entsprechend - braun. Und zwar, ebenfalls dem Fahrgastaufkommen entsprechend, ein sehr schmutziges Braun.

  22. Josef Maierhofer
    26. August 2014 09:40

    Das, was den Wienern von Rot/Grün zugemutet wird, ist schlicht und einfach eine Verspottung der Bürger.

    Dass Links mit Demokratie aber rein schon gar nichts zu tun hat, das verspüren alle längst, aber allzu viele wählen diese 'Pseudodespoten' immer wieder in diese Positionen, wo sie ihr Unheil anrichten dürfen.

    Ich halte diese Wiener Regierung seit Jahrzehnten für den größten Negativposten Wiens, der Wien noch in den Ruin stürzen wird, noch geht es mit explosionsartig steigenden Schulden auf Kosten der ordentlichen Wiener, die wahren Absichten der 'Machthaberer' zu vertuschen und zu verschleiern.

    Klingt nach: 'Kusch Bubi, kriegst a Wursthaut !'

  23. Erich Bauer
    26. August 2014 09:10

    Spindelegger ist zurück getreten. Wahrscheinlich hat er eingesehen, dass der Karren so oder so nicht mehr aus dem Dreck zu ziehen ist...

    • Freak77
      26. August 2014 09:28

      Der Rücktritt erfolgte offenbar komplett spontan - Spindelegger hatte einfach die Nase voll - von den Wortmeldungen aus Tirol: Zangerl und Platter.

      Spindelegger gab ganz einfach auf seinem Arbeitsplatz im Finanzministerium heute früh eine Pressekonferenz.

      Spindelegger muss man hoch anrechnen dass er Charakter bewiesen hat: Er wollte den Staatshaushalt sanieren durch Sparen:

      Er hat nicht leichtfertig Geld verteilt und ist nicht auf den einseitigen Steuerreform-Kurs der Arbeiterkammer, Gewerkschaft & Faymann eingeschwenkt - nein Spindelegger blieb standhaft und stand zu seinen Spar-Prinzipien.

      Spindelegger kann erhobenen Hauptes vom Amt nach Hause gehen.


      Auf der Parteiseite www.oevp.at ist noch gar nichts vermeldet worden.

      Ist das jetzt der öffentliche Selbstmord der ÖVP?

      Wird jetzt die Landtagswahl in Vorarlberg vollends verloren für die VP?

      Ob es Neuwahlen im Bund geben wird?

    • Freak77
      26. August 2014 09:30

      Hier die Breaking-News-Meldung über den Rücktritt:

      http://orf.at/stories/2243252/

    • Josef Maierhofer
      26. August 2014 09:49

      @ Erich Bauer
      @ Freak77

      Korrekt, Herr Spindelegger darf erhobenen Hauptes gehen.

      Was ich persönlich ihm nicht verzeihe, dass er Frau Fekter 'abgelöst' hat. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Die aber wird froh sein, in dieser Sache Finanzministerium nicht mehr agieren zu müssen und sich mit dieser 'Rasselbande' von Landeshauptleuten auseinander zu setzen.

      Ich bin sehr gespannt auf die nun folgenden Entscheidungen der 'ÖVP' (ohne SP davor), diesmal ganz ohne 'Koalitionsstress'.

    • Pumuckl
      26. August 2014 10:41

      Wer könnte all das wahrnehmen ohne erschüttert zu sein!

      Alle Alternativen welche der ÖVP zur Verfügung stehen sind IM SUMPF DER
      SELBSTBEDIENUNGS - ACHSE ÖAAB - RAIKA verdorben worden.

      WAS HABEN DIE NUR AUS DER EINST STAATSTRGENDEN PARTEI GEMACHT !

    • Erich Bauer
      26. August 2014 11:08

      Ich gestatte mir, diese schlichte Bühnenvorstellung noch vor der Pause, unter "Entschuldigen Sie / Verzeihen Sie / Gestatten Sie", zu verlassen...

      Bevor die Alpha Journaille ihre küchenpsychologischen Ergüsse ins Publikum streut, mit nachfolgend astrologischen Betrachtungen garniert... da geh ich lieber nach draußen - und rauch mir eine an.

      Könnte natürlich sein, dass ich da eine - wenigstens halblustige - Szene versäume: Rupprechter, auf den Knien rutschend, in einen Berg von Äpfel eindringend und sich durchfressend...

  24. Arundo.donax
    26. August 2014 09:09

    "Magst das Spielzeug lieber in rosa oder in türkis?" Es erinnert mich alles schon ziemlich an eine Einkaufstour mit Kindern. Diese werden mit Kleinigkeiten zufriedengestellt, bei denen sie auch Mitspracherecht haben. Aber was in diesem Fall in Ordnung ist, ist im Fall der Wiener Stadtregierung ein Skandal. Jahrelanges Sesselkleben haben aus den beteiligten Protagonisten selbstgefällige Despoten werden lassen, allen voran "Papa H.", der schon weiß, was gut und richtig (vor allem für ihn selbst und seine roten Freunde) ist. Die Kinder - äh Bürger - um deren Meinung fragen? Warum denn? Die könnten ja was Falsches wollen.

  25. caruso
    26. August 2014 08:57

    OT: Spindelegger tritt zurück

  26. Wolfgang Bauer
    26. August 2014 08:38

    Heute wieder in den Zeitungen: Ein Inserat der WIEN HOLDING: Halbseitig wird beworben, dass diese Leistungen für die Wiener erbringt. Na, vielleicht ist's doch gut, dass man das erfährt...

  27. Wertkonservativer
    26. August 2014 08:26

    Diese Befragung: eine reine Verhöhnungs- und Veräppelungssaktion!

    Und ein Schlag gegen die berechtigten Mitbestimmungswünsche der seriösen Stadt-Bürgerschaft!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  28. Wyatt
    26. August 2014 08:03

    Nein es ist nicht zum Lachen, - es ist zu Weinen!
    (ob es dazu auch eine "Insiderinfo" der zu allem und jedes Wissenden geben wird?)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung