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Warum alle Berichte aus Brasilien plötzlich rosig geworden sind

Die Fußball-Weltmeisterschaft zeigt in faszinierender Weise, wie Medien funktionieren. Das erhöht freilich nicht gerade deren Glaubwürdigkeit – wenn es die Konsumenten merken. Das kann man nicht nur in Brasilien beobachten; das hat sich genauso in Südafrika oder in Sotschi abgespielt. 

Immer das gleiche Muster: Zuerst überwiegen total die negativen Berichte. Jede Veranstaltung wird nach diesen Berichten offensichtlich ein totales Desaster. Über Nacht aber erscheinen plötzlich nur noch positive Berichte. Für viele Leser/Seher/Hörer sehr seltsam.

Die Erklärung: Zuerst sind die politischen Journalisten am Werk. Diese sind darauf getrimmt, sehr kritisch zu berichten, immer nach dem Negativen zu suchen. Das Normale, das Positive ist ihnen keine Zeile, keine Sendeminute wert. Daher glaubt man, dass ganz Russland empört wäre über die Korruption, dass ganz Brasilien, ganz Südafrika zornig wären über die Kosten der Stadien, über Polizeihärte und soziale Schieflagen.

Diese Grundeinstellung der politisch/wirtschaftlich/chronikal tätigen Journalisten sieht man auch bei ganz banalen Themen: Fast nie wird über die Tausenden Briefträger berichtet, die täglich die Post austeilen. Aber kaum gibt es einmal einen, der Briefe unterschlägt, finden sich sofort große Artikel über ihn.

Wer würde eine Zeitung kaufen, ein Radio einschalten, wenn dort die Schlagzeile hieße: „Schon wieder haben Tausende die Post ausgetragen, ohne dass Unterschlagungen bekannt worden sind.“ Oder: „Trotz mancher Defizite hat sich Brasilien in den letzten zehn Jahren deutlich besser entwickelt als Österreich.“ Das wäre zwar wahr, wird aber für uninteressant gehalten.

Nur das Negative verkauft sich auf den politischen Seiten, meinen Journalisten. Daher wird auch nur das Negative berichtet. Man will ja gehört oder gelesen werden.

Zurück zum abweichenden Phänomen Sport-Großereignisse: Über Nacht haben sich nicht die Länder geändert, sondern es agieren nun andere Journalisten. Es sind die Sportjournalisten. Plötzliche haben sie jede Menge an Sendezeit und Zeitungsplatz, während die anderen mit Beginn der ersten Wettkämpfe kaum noch zu Wort kommen.

Sportjournalisten aber haben eine ganz andere Motivation: Sie stellen den Spitzensport prinzipiell nie negativ dar. Sie erregen sich nur über schlechte Schiedsrichterleistungen, den Faktor Glück oder eventuelle Aufstellungsfehler der Unterlegenen. Sie sehen aber nur Sportfans, Jubelnde und Trauernde. Sie können selbst einem demütigenden Ausscheiden wie etwa dem Spaniens (und wahrscheinlich Englands) durch Erinnerung an frühere Großtaten noch Positives abgewinnen. Demonstranten werden kaum wahrgenommen (außer die Herren Journalisten kommen nicht ins Stadion).

Es sind aber auch nicht nur die Journalisten, sondern auch die Szene, die ihrerseits auf die Gesetze des Journalismus und des Sports reagiert. Die Demonstranten in Brasilien sind plötzlich auf wenige Hundert geschrumpft. Das ist eine Dimension, die auch objektiver Journalismus kaum mehr wahrnimmt.

Und es ist die Faszination des Sports. Fußballspiele sind ebenso wie fast alle anderen Sportbewerbe spannend. Da gibt man sich gern unkritisch ihrer Wirkung hin.

Regierungsgegner reagieren auf diesen Zusammenhang: Sie bekommen nur VOR den Spielen, niemals WÄHREND solcher Aufmerksamkeit. Daher wird diese Zeit vor Spielen immer sehr stark genutzt. Wenn diese hingegen begonnen haben, sind diese wieder chancenlos.

Das sagt nun prinzipiell weder etwas für noch gegen die von Kundgebungen transportierten Anliegen. Das sagt nur: Ohne Medien finden solche Kundgebungen einfach nicht statt. Man weiß oft nicht einmal, ob es sie gegeben hat. So hat es etwa einst in China, dem einwohnerstärksten Land der Erde, Millionen Tote aus Hunger, aus politischen Gründen gegeben. Nur hat eben niemand darüber berichtet. Erst nachher haben wir wenigstens Teile der Mao-Gräuel erfahren.

Sport- und Kulturjournalisten sind Apologeten. Sie schreiben und senden zwar Kritik an schwachen Spielern und Mannschaften, an schlechten Inszenierungen. Sie werden aber sofort zu wilden Verteidigern, wenn man etwa die in anderen Bereichen nüchtern diskutierte Frage stellt, ob Subventionen, ob Steuergelder für Theater und Stadien, für Opern und Trainer irgendeine Berechtigung haben. Da werden die dort aktiven Journalisten sofort alle hundertprozentige Kämpfer für den Sport, für die Kultur.

Was politische und wirtschaftliche Journalisten zu streng sind (wenn ihnen nicht die Inseratenabteilung und bestochene Geschäftsführung die Strenge verbietet), sind Sport- und Kulturjournalisten aus Eigeninteresse viel zu freundlich. Deren Mechanismen wirken gleich auf mehrerer Arten:

  • Erstens: Sportler und Trainer, Regisseure und Schauspieler sind tagaus, tagein ihre Gesprächspartner, ihre Freunde. Mit denen verdirbt man es sich nicht. Diese Enge gibt es schon aus Zeitgründen in Politik und Wirtschaft nie in diesem Ausmaß.
  • Zum zweiten bekommen nur freundlich schreibende Reporter Zutritt, wo sie wollen, werden nur dann auf Reisen mitgenommen.
  • Zum Dritten glauben Sport- und Kulturjournalisten, dass sie am eigenen Ast sägen, wenn sie kritischer wären.
  • Beim Fernsehen gibt es noch einen weiteren Grund, nicht über die Schattenseiten von Sport und Fußball zu berichten: Man würde sonst gegen das eigene Programm vorgehen. Und da ist fast allen TV-Journalisten der monatliche Lohn viel wichtiger.

So ist es im Sport fast unmöglich, dass dort tätige Journalisten über Korruption, Schiebungen, Wettmanipulationen oder Gesundheitsgefährdungen mit Hartnäckigkeit schreiben. Sie tun da immer nur das Notwendige und wechseln möglichst rasch wieder zum Positiven.

Im Grund weiß jeder, dass mehr oder weniger alle Radfahrer gedopt sind. Aber solange das Thema nicht durch konkrete Fälle aktualisiert wird, wird nicht einmal ansatzweise davon gesprochen. Und es wird so getan, als ob bei der Tour, dem Giro alles sauber zuginge.

Schiebungen beim Fußball, verantwortungsloses Geldverbrennen beim Burgtheater werden von den einschlägigen Journalisten rasch vergessen. Über diese Skandale wird nur dann breit berichtet, wenn ressortfremde Journalisten zum Zug kommen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 08:23

    ORF-Agitprop-Genossen lästern natürlich nicht gegen Politiker, die sie mit Steuerzahlergeld mästen. Gehalterln und Boni sind wichtiger als alles andere, hatte schon Freund sichtbar gemacht. Und "Kopp-Exklusiv" berichtet, wie es linksfortschrittlich weitergeht:

    "Die schwedische Zeitung Expressen hat Fotos und Adressen von Bürgern veröffentlicht, welche im Internet politisch nicht korrekte Seiten angeschaut haben… Der Chemieprofessor… führt nun… eine Musterklage, weil er von Expressen öffentlich allein schon dafür denunziert worden war, daß er sich im Internet die Wahlwerbung der politisch rechts stehenden Partei Schwedendemokraten zur hohen Ausländerzahl angeschaut hatte".

    Da kommen auf "Vorgestern", "Österarm" und "Substandard" des Stammgastes lichtscheuer Bilderberger noch entscheidende Dienste zu. SP- und "Grün"-Blockwarte werden jubeln und die VP wertkonservativ lustig vor sich hinschnarchen.
    .

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 09:32

    Sotschi hat den Russen und Chinesen gezeigt wie die westlichen Medien lügen. Obama war einer der ersten Staatschefs, der seine Teilnahme an der Olympiafeier absagte und statt dessen eine Delegation Warme und Lesben schickte. Merkel und Hauck sagten ebenfalls ab und meinten de Maizière muss reichen. Merkel ist in Brasilien und hält vor der Mannschaft Reden.
    Die Aussage über die Fehlinvestionen in Sotschi ließ mich nachsehen, was aus Squaw Vally nach der Olympiade wurde: Wüste!
    Warum sagen unsere Medien Dinge, deren Unwahrheit man in einigen Minuten feststellen kann?

  3. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 09:23

    Analog zur alten Journalistenweisheit frage ich mich immer: Are good news always bad news?
    "Was ist die Wahrheit?" fragte schon Pontius Pilatus im Johannesevangelium. Dies ist schon seit Urzeiten ein zentrales Thema in der Philosophie und Logik.

    Journalisten geben – ohne dies zu erkennen – meist nur die eigene Meinung wieder, welche durch gute „Verpackung“ als die einzige Wahrheit empfunden werden soll (und von allen Krone-, Österreich- und Haute-Lesern auch so empfunden wird). Dabei ist entweder nur die eigene Überzeugung, ein politisches, gesellschaftliches oder wirtschaftliches Interesse dahinter, um mit missionarischem Eifer die Kunden zu „überzeugen“. Mangels eigener Urteilskraft und kritischem Hinterfragen lassen sich viele Dumme und nicht selbständig denkende Menschen leicht durch Presse und Lobbyisten manipulieren. Indirekt nützen dies auch die politischen Parteien aus, welche in den Journalisten „nützliche Idioten“ als Handlanger gefunden haben. Und es gelingt daher auch oft, dass sich sehr viele Leute dem sog. Mainstream anschließen.

    Völlig richtig sieht Herr Unterberger – welcher hier eigentlich als ein „Nestbeschmutzer“ fungiert, dass man „die Hand nicht beißt, die einem füttert“. Denn Geld regiert auch im Journalismus und in den Medien die Welt, daher ist eine völlige Unabhängigkeit meistens nicht zu erwarten.

    Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen: z.B. das TAGEBUCH von Andreas Unterberger.

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 13:19

    Standard(=Mainstream)Medien erfüllen einen Auftrag... Und heutzutage ganz besonders.

    UNTER-haltung heißt: Uns UNTEN zu halten. Entweder mit Fußball oder mit "Die Sendung mit der Maus"... Man sollte den "Stecker" ziehen. Das ist schwer. Für mich auch...

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 01:23

    Im Winter berichten unsere Sportmedien über Schirennen, als stünden diese im Mittelpunkt des Weltinteresses. In Wahrheit handelt es sich um ein extremes Minderheitenprogramm. Es ist reine Geschäftemacherei. Journalisten schreiben/berichten euphorisch, nur um weiterhin ein herrliches Leben auf anderer Leute Kosten genießen zu können.
    Aber AU hat völlig recht: Ein ORF-Wolf, eine ORF-Waldner leben z.B. vom Negativen, von einer hinterher Besserwisserei und verletzenden Umgangsformen gegenüber unliebsamen Interviewpartnern. Beleidigung, Kampf, Zerstörung, Vernichtung sind deren Ziele. Zum Glück stecke ich nicht in deren Haut.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 01:07

    All das beweist einmal mehr die Macht der (Massen-)Medien, die nicht nur soweit geht, daß sie das Publikum beeinflussen, sondern u.U. sogar Krisensituationen bewußt herbeiführen können.

    Man denke nur an die unzähligen Berichte im Vorfeld von Südafrika, Sotschi und jetzt auch Brasilien, wo permantent transportiert wurde, daß man unbedingt mit Terror rechnen muß und die Sicherheit der Teilnehmer nicht gegeben ist - so ganz nach dem Motto: "Only bad news are good news"!
    Die Realität hat sie bisher überwiegend Lügen gestraft, egal ob bei finanzpolitischer, ökonomischer oder gesellschaftspolitischer Berichterstattung.

    Journalistische Ethik und Verantwortung müssen halt schon längst hinter den Auflagenziffern bzw. den wirtschaftlichen Abhängigkeiten zurückstehen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juni 2014 14:56

    O.T. "Das Haus der Trolle"

    Die westlichen Mainstream-Medien werden von prorussischen und anti-amerikanischen Forenbeiträgen überschwemmt. So kann das nicht weitergehen!

    Jetzt hat man die Lösung des Rätsels gefunden, ein russischer Unternehmer beschäftigt hunderte von Trollen, welche in den Foren Stimmung für Putin machen sollen. Welch eine herzige Verschwörungstheorie!
    Bei uns im Forum kenne ich ja fast alle persönlich, diese bösen Buben und Mädchen stehen alle im Solde Moskaus ich hab es ja schon immer geahnt!

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/prorussische-kommentare-im-internet-wo-die-meinung-gemacht-wird-12998800.html

    Ein Poster schreibt dazu:
    "Wer allerdings glaubt, die Trolle sitzen nur in Moskau, dem ist nicht zu helfen. In Deutschland ,zum Beispiel, besorgen die meisten Medien - inklusive des ÖRR - das Geschäft der einseitigen pro-westlichen Berichterstattung derart, dass die in Washington sitzenden Trolle in hiesigen Onlinemedien gar nicht tätig werden müssen.".....

    ?????!!!!!;-)))


alle Kommentare

  1. Lynsey (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:34

    Thkining like that shows an expert at work

  2. Mahesh (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:00

    Essentially what I'm asking is let's say I've reeritd and am living off of the interest from my $20 Million in the bank. What I'm wondering is can the government tax me for money that I'm receiving only through interest?Essentially what I'm asking is let's say I've reeritd and am living off of the interest from my $20 Million in the bank. What I'm wondering is can the government tax me for money that I'm receiving only through interest?If so, how much would I be taxed? Would it be like regular income? What percentage of the income from 5% interest would be charged?

  3. Abigail (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:49

    Like NTUC capital plus it is a sure loss purcodt and yet many are putting in their money.The risks are liquidity and lock in risk and worse is inflationary risk.But the agents explain that is it better than the banks and people beleive that it is. There is no mention of opportunity cost and loss due to inflation. For the rich it may be ok to lose a bit here and there but for the poor rich it is suicide.Money will never grow.No wonder they never get to retire .

  4. Dario (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:17

    Hello REX comments as fwlloos,I am very interested in this superb product, as mentioned in kinlian's original posting. 1.5% p.a. for 2 years is great!! I assume this is a reliable estimate even if not guaranteed % p.a. yield.I don't believe that liquidity is a problem. A couple of thousand dollars of spare cash locked up (capital guaranteed) in a disciplined manner, for 2 years, is a good move surely. I also dislike the stock market even if it provides better liquidity and yields - long term. I think it is important to realise that there are just people existing amongst us who just simply dislike stocks, shares, or exchange traded funds because to understand and get involved requires some effort and inteliigence. You can say, REX is dumb and stupid, to miss an opporunity, no problem.Can someone advise me where i can get hold of this super duper capital guaranteed product which can give 1.5% pa over 2 years?REX

  5. Kevin (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:18

    yeah, i hate private blogs, but alas, mine is now one of them. i have no idea who i invteid and who i didn't so if you are locked out of mine, email me and i will open the door!

  6. Pierre (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:46

    Hi Janice,You may want to check with Comcast to see if they are choking your dawnlood speed or perhaps trying a different browser. (Sometimes Comcast does limit dawnlood speeds ) We have checked with a few people to see if there are technical issues with the video, and haven't heard of anyone else with a stop and start problem. We hope that these tips help you, because it's a great segment!

  7. brechstange
    20. Juni 2014 23:05

    Rosige Ablenkung von wettbewerbsverzerrenden und absolut schädlichen Maßnahmen, die in der EU getroffen werden.

    Frankreich beteiligt sich an Alstom und gleichzeitig fordert Frankreich eine Aufweichung des Stabilitätspaktes und unser Spindelegger sagt auch noch JA dazu. Es ist einfach nicht zu fassen, welche Idioten, Verzeihung, hier am Werke sind.

  8. Undine
    20. Juni 2014 21:32

    Na, wunderbar! ;-(

    "Vor Wien-Besuch: Erdogan-Anhänger hacken Internetseite von Außenminister Kurz"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015620-Vor-Wien-Besuch-Erdogan-Anh-nger-hacken-Internetseite-von-Au-enminister-Kurz

    "Türkische Prediger bekommen eigene Schule"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015617-T-rkische-Prediger-bekommen-eigene-Schule

    Und wer macht den Weinbauern neuerdings das Leben schwer? Nicht die REBLAUS, sondern unsere lieben türkischen KÜLTÜRBEREICHERER:

    "Ausländische Weinblattdiebe sind Fall fürs Parlament"

    http://www.unzensuriert.at/content/0015612-Ausl-ndische-Weinblattdiebe-sind-Fall-f-rs-Parlament

  9. Brigitte Imb
    20. Juni 2014 18:04

    OT Wann wird die Geheimrepublik ausgerufen?

    http://orf.at/stories/2234825/

    Die abgehobene Politikerkaste scheint völlig zu ignorieren wem sie Rechenschaft schuldig ist. Sie handeln doch tatsächlich nur noch zum Selbstzweck.

    • Normalsterblicher
      21. Juni 2014 01:51

      Einem Verwertungsverbot in Bezug auf Angeklagte, ob nun prominent oder nicht, würde man ja liebend gerne zustimmen, indes scheint hier eher das Gegenteil gemeint zu sein: nämlich der Schutz jener, die tabu zu sein haben.

  10. machmuss verschiebnix
    • Brigitte Imb
      20. Juni 2014 18:08

      Ja, Kurz muß in dieser Angelegenheit sehr gelobt werden. War er doch der EINZIGE der sich dem türkischen Despoten widersetzt hat. Kanzler- u. Vizekanzlerdarsteller diese beiden Feiglinge - haben sich wohlweislich "abgeseilt".

    • Erich Bauer
      20. Juni 2014 18:33

      Die überwuzelten "Tatterer" und Tatterinnen" haben sich mit HURRA-Gewinsel disqualifiziert! Herrschaft'ln haut euch über die Häuser! Noch könnt ihr den Schritt aus eigenem Antrieb... Nehmt aber eure Medienkloake gleich mit!

    • machmuss verschiebnix
      20. Juni 2014 22:17

      Die neuen Medien (Internet) haben am ehesten das Zeug dazu,
      die "überwuzelten TattererInnen" auf den richtigen Weg ("über d'Häuser")
      zu bringen, weil sich dieses Medium nicht an die Vorgaben aus der Löwelstraße
      hält . Da aber nur die junge Generation (Jahrgang Kurz) da drinnen
      buchstäblich zu Hause ist, könnte es noch beträchtliches Weilchen dauern,
      bis hier buchstäblich "der Weg das Ziel ist" .

  11. mischu
    20. Juni 2014 15:21

    OT

    Es geht ja doch nur um Postenschacher und Herrn Schulz ist seine Karriere wohl wichtiger als das Schicksal und das politische Gelingen in der Europäischen Union.

    WIDERLICH:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schulz-und-juncker-spd-ueberlasst-kommissarsposten-der-union-a-976317.html

  12. Elisabeth Mudra
    20. Juni 2014 15:03

    Ich finde bei meinem Rechner leider nur die Esc-Taste und bin unschlüssig, wie ich einen Link zB zu einer http-Adresse in einen Kommentar einfügen kann.

    Kann mir bitte wer helfen?

    Danke und LG

    • Undine
      20. Juni 2014 15:44

      Liebe Frau Mudra, ich fürchte, ich bin beileibe nicht besonders geeignet, Ihnen einen Tipp zur Bedienung Ihres Computers zu geben, aber ich will es versuchen:

      Klicken Sie die Zeile, in der sich "http://" zeigt (ganz oben!) an; drücken Sie dann gleichzeitig die CTRL-Taste und die C-Taste. Dann wird diese Zeile blau unterlegt sein und ist kopiert. Nun drücken Sie gleichzeitig die CTRL-Taste und die V-Taste, und schon müßte es klappen. Ich hoffe, es findet sich jemand, der Ihnen den Vorgang professioneller, präziser und besser erklärt! LG! :-)

    • terbuan
      20. Juni 2014 15:47

      Sg Frau Mudra,
      ganz einfach, sie gehen mit der Maus zu der http Zeile ganz oben und klicken die rechte Taste, dann öffnet sich ein Menü, dort klicken Sie auf "kopieren" und gehen dann auf das Fenster von AU, auf dem Kommentarfenster wieder mit der rechten Maustaste auf "einfügen" klicken! Fertig.

    • Undine
      20. Juni 2014 15:55

      Liebe Frau Mudra, ich habe jetzt das skurrile Thema "Türkische Weinblattdiebe" zum Anlaß genommen; da fehlen z.B. beim "Original" die Zeichen "http://". Hier im Text aber erscheinen sie dann automatisch:

      http://www.unzensuriert.at/content/0015612-Ausl-ndische-Weinblattdiebe-sind-Fall-f-rs-Parlament

    • Elisabeth Mudra
      20. Juni 2014 16:32

      Liebe Frau Undine, lieber Herr Terbuan,

      besten Dank. Auch ich war ja soweit gekommen, das Problem ist nur: Trotz Herumprobieren wird die Adress-Zeichenfolge (auch inkl. "http//:") NICHT unterstrichen ins Kommentar-Fenster eingefügt (bei Word/Excel/Outlook gibts dafür den Menü-Befehl Einfügen/Hyperlink).

      Daher kann man den Link nicht unmittelbar durch Anklicken öffnen, sondern muß ihn kopieren und in eine Internet-Adresse einfügen. So gehts natürlich auch, wenngleich die Verwendung der unterstrichenen Adress-Zeichenfolge komfortabler funktioniert.

      Ich hoffe, ich hab das Problem doch verständlich geschildert (Computer-Fachleute werden wahrscheinlich laut lachen).

      Nochmals danke und LG

    • Undine
      20. Juni 2014 16:40

      Liebe Frau Mudra, das Unterstreichen erfolgt automatisch, sobald die Zeile (im Kommentarfenster) abgeschickt ist! LG von Laie zu Laiem! ;-)

    • Elisabeth Mudra
      20. Juni 2014 17:19

      Liebe Frau Undine,

      nochmals herzlichen Dank. Also ich probiere es gleich ;-))

      http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg

    • Undine
      20. Juni 2014 18:27

      @Elisabeth Mudra

      Es hat geklappt! ;-)

  13. terbuan
    20. Juni 2014 14:56

    O.T. "Das Haus der Trolle"

    Die westlichen Mainstream-Medien werden von prorussischen und anti-amerikanischen Forenbeiträgen überschwemmt. So kann das nicht weitergehen!

    Jetzt hat man die Lösung des Rätsels gefunden, ein russischer Unternehmer beschäftigt hunderte von Trollen, welche in den Foren Stimmung für Putin machen sollen. Welch eine herzige Verschwörungstheorie!
    Bei uns im Forum kenne ich ja fast alle persönlich, diese bösen Buben und Mädchen stehen alle im Solde Moskaus ich hab es ja schon immer geahnt!

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/prorussische-kommentare-im-internet-wo-die-meinung-gemacht-wird-12998800.html

    Ein Poster schreibt dazu:
    "Wer allerdings glaubt, die Trolle sitzen nur in Moskau, dem ist nicht zu helfen. In Deutschland ,zum Beispiel, besorgen die meisten Medien - inklusive des ÖRR - das Geschäft der einseitigen pro-westlichen Berichterstattung derart, dass die in Washington sitzenden Trolle in hiesigen Onlinemedien gar nicht tätig werden müssen.".....

    ?????!!!!!;-)))

    • Elisabeth Mudra
      20. Juni 2014 17:28

      Was auch ich immer sage, diese Anti-Ostküste-Beiträge dürfen so nicht weitergehen!

      Als kleine Bekräftigung =>

      http://i.imgur.com/vZ8uHRw.jpg

    • Erich Bauer
      20. Juni 2014 18:15

      Es ist tatsächlich nur noch widerwärtig wie selbst denkende Menschen auf schwachsinnigste Weise diskriminiert werden sollen!

      Agenten Russlands, Antiamerikaner, Antisemiten, Putin-Versteher... Diese Verstiegenheit, gepaart mit völlig argumentationsbefreiten Gekeife, hat sich die ganzen Zeit über als "Intelligenzija" aufgespielt! Sie sind nicht dumm! Sie sind nur gekaufte Kreaturen... Kreationen! Das macht sie aber umso widerlicher. Und ohne Zwangsgebühren wäre der riesenhafte Aufwand für die Print- und Rundfunksaurier längst nicht mehr aufrecht zu erhalten...

      Möglicherweise erleben wir gerade - inmitten der Ukraine-Krise - den ultimativen, absolut zerstörerischen Meteoriteneinschlag, der die Glaubwürdigkeit der ALTEN, verbitterten, indoktrinierten und/oder ideologisierten Meinungsmacher pulverisiert! ABER, das Leben DANACH ist schon da: alternative Medien. Das Internet!

    • Undine
      20. Juni 2014 18:33

      @terbuan, Sie Verräter! Muß ich jetzt mein stattliches Honorar aus Moskau dem Finanzamt melden? Bitte um schnelle Antwort! ;-)))

    • Undine
      20. Juni 2014 20:52

      @Elisabeth Mudra

      Danke für den Link! Köstlich!

  14. Erich Bauer
    20. Juni 2014 13:19

    Standard(=Mainstream)Medien erfüllen einen Auftrag... Und heutzutage ganz besonders.

    UNTER-haltung heißt: Uns UNTEN zu halten. Entweder mit Fußball oder mit "Die Sendung mit der Maus"... Man sollte den "Stecker" ziehen. Das ist schwer. Für mich auch...

  15. socrates
    20. Juni 2014 09:32

    Sotschi hat den Russen und Chinesen gezeigt wie die westlichen Medien lügen. Obama war einer der ersten Staatschefs, der seine Teilnahme an der Olympiafeier absagte und statt dessen eine Delegation Warme und Lesben schickte. Merkel und Hauck sagten ebenfalls ab und meinten de Maizière muss reichen. Merkel ist in Brasilien und hält vor der Mannschaft Reden.
    Die Aussage über die Fehlinvestionen in Sotschi ließ mich nachsehen, was aus Squaw Vally nach der Olympiade wurde: Wüste!
    Warum sagen unsere Medien Dinge, deren Unwahrheit man in einigen Minuten feststellen kann?

    • socrates
      20. Juni 2014 09:43

      Hauck = Gauck

    • dssm
      20. Juni 2014 12:27

      Man darf sich schon auf das nächste sportliche Großereignis im arabischen, ölreichen Raum freuen. Denn dann müssen die Obamas und Merkels ja auch Lesben und Schwule schicken, da diese dort ja definitiv ‚schlechter’ gestellt sind.
      Tun die Gutmenschen dies, dann muss man rückhaltlos die Ehrlichkeit der Politik dieser ‚Eliten’ loben, so sehr ich die Aktion für sich ablehne.

    • fenstergucker
      20. Juni 2014 12:41

      @dssm

      Niemals würden sie es wagen, denn Politik und Ehrlichkeit schließen einander automatisch aus.

    • hamburger zimmermann
      20. Juni 2014 15:47

      @ dssm

      Die Forderung, "Obamas und Merkels mögen Lesben und Schwule nach Katar schicken", ist aber widerlich islamophob. Schämen Sie sich nicht? Da wird doch selbst der/die/das Lunacek arg bös sein.

      @ socrates

      Das mediengeile Patschhandi-zsamm der Erika Merkel in Brasilien war aber soooowas von peinlich! Von der Freien Deutschen Jugend waren zwar bessere Dressurergebnisse zu erhoffen, doch ist dieses eher Conchita. Auf die die Rosenholz-Dateien kommt's an. Und die sind anderenorts - zB in den USA - ebenso bedeutsam wie zielführend.
      .

    • Torres (kein Partner)
      21. Juni 2014 10:21

      @dssm @hamburger zimmermann
      Katar hat jetzt schon einen ausführlichen islamgerechten Kleidungs- und Verhaltenscode für die WM 2022 veröffentlicht. U.a. muss man - auch bei über 40 Grad Hitze - den ganzen Körper bedeckt haben. Ich frage mich schon, ob auch die Fußballspieler lange Ärmel und lange Hosen tragen müssen Spätestens jetzt wäre es hoch an der Zeit, diesem Land die WM zu entziehen.

  16. Gerhard Pascher
    20. Juni 2014 09:23

    Analog zur alten Journalistenweisheit frage ich mich immer: Are good news always bad news?
    "Was ist die Wahrheit?" fragte schon Pontius Pilatus im Johannesevangelium. Dies ist schon seit Urzeiten ein zentrales Thema in der Philosophie und Logik.

    Journalisten geben – ohne dies zu erkennen – meist nur die eigene Meinung wieder, welche durch gute „Verpackung“ als die einzige Wahrheit empfunden werden soll (und von allen Krone-, Österreich- und Haute-Lesern auch so empfunden wird). Dabei ist entweder nur die eigene Überzeugung, ein politisches, gesellschaftliches oder wirtschaftliches Interesse dahinter, um mit missionarischem Eifer die Kunden zu „überzeugen“. Mangels eigener Urteilskraft und kritischem Hinterfragen lassen sich viele Dumme und nicht selbständig denkende Menschen leicht durch Presse und Lobbyisten manipulieren. Indirekt nützen dies auch die politischen Parteien aus, welche in den Journalisten „nützliche Idioten“ als Handlanger gefunden haben. Und es gelingt daher auch oft, dass sich sehr viele Leute dem sog. Mainstream anschließen.

    Völlig richtig sieht Herr Unterberger – welcher hier eigentlich als ein „Nestbeschmutzer“ fungiert, dass man „die Hand nicht beißt, die einem füttert“. Denn Geld regiert auch im Journalismus und in den Medien die Welt, daher ist eine völlige Unabhängigkeit meistens nicht zu erwarten.

    Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen: z.B. das TAGEBUCH von Andreas Unterberger.

  17. dssm
    20. Juni 2014 09:08

    Das mit der mangelnden Information stimmt so nicht! Es sind nur unsere Lokalmedien, welche nichts berichten. Hierzulande ist es ja üblich selbst namhafte Demonstrationen 'auszublenden', wenn die Richtung nicht passt. Dazu fehlen so gut wie allen Medien die Korrespondenten vor Ort. Heute fliegen die 'Experten' in die Region, wenn es so laut kracht, daß man es nicht mehr überhören kann. Dann sitzen diese im 5Stern Hotel an der Bar und geben die Meinung des Barkeepers als Volksmeinung weiter. Mangels persönlicher Bekanntschaften mit unterschiedlichen Leuten kann keine realistische Sicht der Dinge stattfinden.

    Ein Ausweg sind die neutralen Wirtschaftsseiten oder auch die Berichte der Aussenhandelsstellen. Wer etwas international kauft oder verkauft überlebt nicht lange, wenn er uninformiert im Ausland tätig ist.

  18. bécsi megfigyelö
    20. Juni 2014 08:23

    ORF-Agitprop-Genossen lästern natürlich nicht gegen Politiker, die sie mit Steuerzahlergeld mästen. Gehalterln und Boni sind wichtiger als alles andere, hatte schon Freund sichtbar gemacht. Und "Kopp-Exklusiv" berichtet, wie es linksfortschrittlich weitergeht:

    "Die schwedische Zeitung Expressen hat Fotos und Adressen von Bürgern veröffentlicht, welche im Internet politisch nicht korrekte Seiten angeschaut haben… Der Chemieprofessor… führt nun… eine Musterklage, weil er von Expressen öffentlich allein schon dafür denunziert worden war, daß er sich im Internet die Wahlwerbung der politisch rechts stehenden Partei Schwedendemokraten zur hohen Ausländerzahl angeschaut hatte".

    Da kommen auf "Vorgestern", "Österarm" und "Substandard" des Stammgastes lichtscheuer Bilderberger noch entscheidende Dienste zu. SP- und "Grün"-Blockwarte werden jubeln und die VP wertkonservativ lustig vor sich hinschnarchen.
    .

  19. Haider
    20. Juni 2014 01:23

    Im Winter berichten unsere Sportmedien über Schirennen, als stünden diese im Mittelpunkt des Weltinteresses. In Wahrheit handelt es sich um ein extremes Minderheitenprogramm. Es ist reine Geschäftemacherei. Journalisten schreiben/berichten euphorisch, nur um weiterhin ein herrliches Leben auf anderer Leute Kosten genießen zu können.
    Aber AU hat völlig recht: Ein ORF-Wolf, eine ORF-Waldner leben z.B. vom Negativen, von einer hinterher Besserwisserei und verletzenden Umgangsformen gegenüber unliebsamen Interviewpartnern. Beleidigung, Kampf, Zerstörung, Vernichtung sind deren Ziele. Zum Glück stecke ich nicht in deren Haut.

    • dssm
      20. Juni 2014 09:12

      Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung des Wintersports für unsere Wirtschaft, dabei meine ich nicht nur den Tourismus. Gute Bilder helfen immens.
      Jedes mal wenn ein Japaner oder US-Amerikaner weiter vorne landet (und dazu braucht es keinen ersten Platz), steigen die iternationalen Skiverkäufe und zwar sehr deutlich. Es spielt eine grosse Rolle ob nun ein oder gar zwei Prozent im Ausland ein Rennen schauen!

  20. mischu
    20. Juni 2014 01:07

    All das beweist einmal mehr die Macht der (Massen-)Medien, die nicht nur soweit geht, daß sie das Publikum beeinflussen, sondern u.U. sogar Krisensituationen bewußt herbeiführen können.

    Man denke nur an die unzähligen Berichte im Vorfeld von Südafrika, Sotschi und jetzt auch Brasilien, wo permantent transportiert wurde, daß man unbedingt mit Terror rechnen muß und die Sicherheit der Teilnehmer nicht gegeben ist - so ganz nach dem Motto: "Only bad news are good news"!
    Die Realität hat sie bisher überwiegend Lügen gestraft, egal ob bei finanzpolitischer, ökonomischer oder gesellschaftspolitischer Berichterstattung.

    Journalistische Ethik und Verantwortung müssen halt schon längst hinter den Auflagenziffern bzw. den wirtschaftlichen Abhängigkeiten zurückstehen.





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